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Die SLUB, Recherche und Zitieren; Handreichung Facharbeit

1. SLUB kennenlernen

• SLUB = Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden


• SLUB Dresden Startseite suchen und auswählen oder direkt eingeben:
https://www.slub-dresden.de/startseite/
• Auf der Startseite verschiedene Standorte in Dresden mit eigenen Bestand anzeigen über HM: Service
> Lernen/Forschen >> Link: sechs Standorten, so kommt man zu verschiedenen Teilen der SLUB
• Für uns ist die Zentralbibliothek am wichtigsten und befindet sich unweit von der Semperstraße
ausgehend/entlang über dem Beutlerpark weiter zum Zellescher Weg (große vierspurige Autostra-
ße) rechts entlang auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Das gehört zum TU Dresden Cam-
pus (Gelände).
• In der Zentralbibliothek finden Sie Literatur zu Kunst und Geschichte usw.
• Auf der hiesigen Seite haben wir auch SLUB DrePunct. Wer etwas über 3D oder Game Design
schreiben möchte, findet eher in der Bereichsbibliothek DrePunct Fachliteratur zur Informatik.
• Die SLUB Zentralbibliothek besitzt Literatur zu: Allgemeines, Naturwissenschaften und Technik,
Geistes- und Sozialwissenschaften, Sprach- und Literaturwissenschaften (Kunst, Geschichte, Poli-
tik, Deutsch).
• Die SLUB Bereichsbibliothek DrePunct besitzt Literatur zu: Bauingenieurwesen, Verkehrswissen-
schaften, Elektrotechnik, Elektronik, Informatik (möglicherweise 3D und Game), Maschinenwesen
und Wirtschaftswissenschaften.
• In Dresden haben wir zusätzlich die Städtische Bibliotheken Dresden – davon die Zentralbibliothek
im Kulturpalast im Zentrum von Dresden. Hier finden Sie ebenfalls Literatur zu 3D und Game:
http://www.bibo-dresden.de

1.1 Bibliotheksnutzer werden

• Auf der Startseite SLUB HM: Service > Nutzer der SLUB werden >> Link: Anmeldeformulars kli-
cken.
• Dann ausfüllen. Wenn Sie das ausfüllen, gibt es wenig bedenken: es ist eine staatliche Seite. Es
werden die üblichen Angaben verlangt. Eine zweite Adresse braucht man nicht eingeben.
• Weiter unten bei > Benutzerkategorie sind Sie „sonstiger Nutzer“. Schließlich müssen Sie mit ei-
nem > Häkchen die Benutzerordnung (siehe letzten Punkt) akzeptieren und dann > Button: Regist-
rieren klicken.
• An Ihre Email wird eine Registrierungsnummer geschickt. Mit dieser Nummer, sowie ihren Perso-
nalausweis können Sie in der SLUB Ihre Benutzerkarte an der Ausleihe abholen.
• Zum Anmelden müssen Sie mindestens 14 Jahre alt sein.
• Wenn Sie unter 16 Jahre alt sind, nehmen Sie zusätzlich eine Kopie vom Ausweis ihres Erzie-
hungsberechtigten mit.
• Die Benutzerordnung beinhaltet ungefähr das, was sie auch in der Schule einhalten sollten. Spezi-
ell: nicht an den Leseplätzen in der SLUB essen und nur verschließbare Trinkgefäße/Flaschen o. ä.
dürfen Sie nutzen. Ansonsten keine Gespräche im Hauptbereich führen.

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1.2. Der SLUB Plan

• Hinter den Erdwällen hindurch haben wir den Eingang (siehe obere Abb).
• Links in der Vorhalle sind die Schließfächer.
• Vom Eingang gerade durch kommt man zu den Drehkreuzen in den Hauptbereich.
• Hier Arbeit am PC möglich < Anmeldung mit Benutzerdaten des Ausweises oder ihrer Benutzer-
namen mit Passwort.
• Ausdrucke und Kopien sind über Karten- oder Münzkopierer möglich, doch nur Teile dürfen
kopiert werden und die Kopien/Scans dürfen nicht weiter gegeben werden.
• Direkt rechts vor den Drehkreuzen haben wir den Info-Stand, ein weiterer Info-Stand ist im Hauptbereich.
• Im Hauptbereich hinten links und rechts sind die Freihandbereiche.
• Ausleihe ist rechts nach dem vorderen Info-Stand und ist durchgehend vom Hauptbereich zur Vor-
halle.
• Nach dem Eingang ganz rechts (Lobby/Vorhalle) befinden sich Automaten für Abgabe und Kasse.
• An der Ausleihe/Servicetheke rechts geht folgendes:
1. Benutzerkarte/-ausweis bestellen und abholen
2. Ausleihe und Rückgabe
3. Gebührenzahlung beim Überziehen der Leihfristen
4. Ausleihe von Laptopschlössern

1.2.1 Im hinteren Hauptbereich, Ebene 0, gibt es weiterhin (außer den Freihandbereich)


• SB-Regale = Selbstbedienung-Regale.
• Abholung von vorgemerkten oder aus dem Magazin bestellten Büchern möglich (vorher natürlich
Suche/Recherche und bestellen).
• Will man sein Buch finden, ergibt sich die Regalnummer, in der das Buch steht, aus den beiden

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letzten Ziffern der Benutzernummer (Benutzerausweis).
• Es gibt Verbuchungsautomaten für die Ausleihe mit PIN, in der die Ausleihe über einen Automaten
geschieht (informieren Sie sich selbst).
• Im Hauptbereich gibt es Scanner, Kopierer mit Copycard von Acribit oder Münzkopierer.
• Hier gibt es auch den Info-Punkt 2 mit Fragen zur Recherche.
• Gibt es auch noch eine Lehrbuchsammlung.
• Mehrere Semesterapparate = Text-/Buchauswahl, die für Vorlesungen und Seminare bereitgestellt
werden.

• Aufstellung der Literatur nach RVK (Sortiermechanismus RVK = Regensburger Verbundklassifikati-


on), also thematisch sortiert.
• Am Buchrücken wird die Entleihbarkeit mit gelben Schild = ausleihbar und mit rotem Schild = nicht
ausleihbar angezeigt.
• Weiter hinten rechts sind Aufzüge und Toiletten.
• Weiter hinten ist auch der Eltern-Kind-Bereich.
• Eine Etage tiefer in der Ebene -1 haben wir Zeitungen/Zeitschriften (Periodika), CD‘s u. DVD‘s
• In Ebene -2 gibt es weitere Freihandliteratur und Lesebereiche.

1.2.2. Suche eines Buches im Freihandbestand


• Am PC > SLUB Dresden Startseite, dann im Suchfeld Begriff(e) eingeben, z. B.: „wie benutze ich
eine Bibliothek“ (ohne Anführungszeichen!)
• Vor dem Suchfeld das Klappmenü: „Alles“ umstellen auf die Einschränkung „Schlagwort“ oder
wenn es nur ein Begriff ist „Titel“ oder wenn es der Schreiberling ist „Person/Institution“.
• Enter = Suche starten
- Auflistung erfolgt
vor jedem Treffer gibt es: Buchsymbol = Buch
Textseitensymbol = einzelne Aufsätze oder ähnliches
unter Symbol der Status:
v Haken = vorhanden (grün)
x Kreuz = ausgeliehen, vormerken (rot)
+ Plus = ausleihbar, bestellen (gelb)
- Klick neben Symbol auf Titel: „Wie benutze ich eine Bibliothek?: Basiswissen - Strategien -
Hilfsmittel“
- Rechts sieht man die Exemplare
grün = davon 10 sofort verfügbar = Freihandbereich
gelb = davon 3 bestellbar = SB-Regale, zuerst aus dem Magazin zu suchen und zu
bestellen
manches ist im Haus vorhanden, aber nicht ausleihbar und nur im Haus zu lesen
- Rechts weiter runter kann man auch auf das 3D-Modell klicken = Standort-Bild, um zu sehen,
wo das Buch im Freihandbereich steht (falls es dafür vorgesehen ist)
- Liste Freihandexemplare mit Signatur = Standort + Regal-Nr.
- Status ausgeliehen
- Status ausleihbar
Vormerken ist mögliche, doch muss man als Benutzer angemeldet sein

• Bei OPAL unter www.slubdd.de/facharbeit gibt es SLUB Einführung der Anlage, Recherche und
Zitierregeln und ein Lehrvideo.

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2. Recherche

• Was ist an Büchern, Texten vorhanden?


Es gibt Bestandsdatenbanken mit Büchern, Konferenzberichte, Hochschulschriften.
Es gibt Fachdatenbanken mit verschiedenen Publikation zu unterschiedlichen Themen.
• Zu den Datenbanken über Startseite HM: Recherche > Datenbanken >> Link:
Fachdatenbankenangebote
> Klick z. B. auf „Geschichte“ oder „Kunst“ oder „Informatik“
• Als erstes Symbol-Erklärung
grünes F = freies Web (frei zum Lesen)
gelbes C = Campus TU Dresden und SLUB lizenziert (nur in Slub lesen)
• Klick auf Datenbank Fachgebiet Geschichte auf > „Historische Bibliographie Online“
• Führt zur Detailansicht (noch nicht auf der Datenbankseite)
• Klick bei „Recherche starten“ auf den Link
• Falls man eine Datenbank mit gelben C aussuchte für SLUB lizenziert, muss man als Benutzer
angemeldet sein

2.1. Recherche Hilfe

2.1.1. Trunkierungen (Abschneidungen)


Sind verkürzte oder ungefähre Schreibweisen, wenn man die Schreibweise von Schlagwörter, Autoren
usw. nicht genau kennt.
• Dazu nutzt man die Zeichen * (Asterix, Stern) ? (Fragzeichen) # (Raute, Gartenzaun)
• Das Trunkierungszeichen * bewirkt in der SLUB bei Einschränkung „Schlagwort“ = beliebige Zei-
chen und beliebig viele Zeichen; auch nutzbar z. B. bei Google
Beispiel: Energ* findet Energie und energisch ...
• Das Trunkierungszeichen # = beliebige Zahl (muss aber nicht bei SLUB funktionieren)
• Das Trunkierungszeichen ? bedeutet entweder = Abkürzen des Wortes ab diesem Zeichen
oder ? = einzelnes beliebiges Zeichen funktioniert im SLUB-Katalog nur mit
Einschränkung „Titel“, aber nicht „Alles“, „Personen/Institutionen“ und „Schlagwort“

2.1.2. Phrasensuche
Ist Suche nach einer exakten Wortfolge mit „....“ in An- und Ausführungszeichen für z. B. einen „Titel“.

2.1.3. Boolesche Operatoren


Sind Verknüpfungen oder Ausschließungen zur genaueren Textsuche

1. NOT (NICHT) = Ausschluss Bsp.: Schule NOT Fachhochschule


2. AND (UND) = Schnittmenge Bsp.: Grundschule AND Oberschule
3. OR (ODER) = Erweiterung Bsp.: Grundschule OR Oberschule

2.1.4. Weitere Tools zur Einschränkung der Suche


Suchfilter im rechten Bereich der Intenetseite z. B.:
- ob Digital, Beides, Physisch
- ob Buch oder Zeitschrift
- ob ein bestimmtes Jahr

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2.2. Merkmale einer seriösen Statistik


• Hat das Diagramm eine Quellenangabe, aus der man sehen kann, wer die Daten erhoben hat?
• Angaben zur Datenbasis (Erhebungszeitraum, Stichprobengröße, Repräsentativität)?
• Aktualität der Daten?
• Prozentuale Anteile ergeben zusammen 100%, wenn nicht, dann ist eine Erklärung dazu notwendig.
• Darstellung der Balken sollte nicht verzerrt sein.
• Angabe relativer Zahlen.
• Y-Achse beginnt bei Null, Abstände sind auf jeder Achse gleichmäßig.
• Angabe Median statt Durchschnitt.
Ist der Artikel für eine wissenschaftliche Arbeit bzw. auch Facharbeit verwendbar?
Als Beispiel unter https://scholar.google.de „vegane Ernährung Kinder“ suchen
2.2.1. Qualitätskriterien
• Hat der Autor noch mehr auf dem Gebiet veröffentlicht?
• Ist er qualifiziert?
• Wurde der Artikel in einer Fachzeitschrift veröffentlicht?
• Wird das Thema sachlich, objektiv und umfassend behandelt?
• Werden die Aussagen durch Zitate belegt?
• Gibt es ein aktuelles und umfassendes Literaturverzeichnis?
• Gibt es korrekte Quellenangaben und Zitate?
• Ist Text übersichtlich und logisch gegliedert?
• Problematisch ist:
• Werbung und bunte Bilder: doch ist es nur eine starke Vermutung, aber kein kausaler Zusam-
menhang, dass es ein schlechter Artikel ist, wenn es darin bunte Bilder und Werbung gibt.
• Wer ist Betreiber der Seite: Uni, Museum, Privat, Unternehmer...
• Wird Fachsprache benutzt und wie häufig tauchen Schreibfehler auf?
• Aktualität im Impressum: nachschauen oder LINKS überprüfen.
2.2.2. Suchbeispiel über https://scholar.google.de
• Suche nach „vegane Ernährung Kinder“ starten
• Wollen wir einer der ersten Links näher betrachten und anklicken.
• Nach Prüfung der Seriosität: dass klar ist, ob Autor und Person qualifiziert ist, dass ordentlich zitiert
wurde, dass Text Kapitel gegliedert ist, dass Fachsprache genutzt wird, usw.
• Text ist also brauchbar
• Text möchten Sie demnach lesen
• Text soll von Ihnen zitiert werden bzw. Sie möchten Text zitieren. Woher Infos zur Literatur??
• Dazu zurück zur Suchseite https://scholar.google.de
• Unter dem LINK gibt es Zitierhilfe mit den Anführungszeichen anklicken (BILD) > danach klappt
Fenster auf mit 3 üblichen Zitierbeispielen, welche sich einfach kopieren lassen.
• Weiter unter dem LINK Zitiert von: 46 (oder andere Zahl) mit Klick darauf kommt man zu den
Texten die diesen Text hier („vegane Ernährung Kinder“) zitieren
• Wie kommt man überhaupt an diesen Artikel ran, wenn er nicht frei ist? Kann man ihn über die
SLUB lesen? Dazu muss die SLUB ihn gekauft haben und im Bestand haben.
• Folgende Überprüfung aktivieren:
• Auf https://scholar.google.de gehen, dann links oben das Klappmenü vor GoogleScholar kli-
cken >> (Streifen) Einstellungen > Bibliothekslinks > Feld: „SLUB Dresden“ eingeben und den
> Suchlupe und > Häkchen bei „SLUB...“ schließlich > Button: Speichern klicken
• Wenn man wieder im Suchbereich ist, taucht nun rechts neben dem Link „Bestand SLUB“ auf
als Link zur SLUB, um nun dort den vollen Artikel lesen zu können.

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3. Zitieren

Bagusche, Stefan (2013): Richtig zitieren – eine Einführung (28.2.2013), URL: http://www.umwelt-
campus.de/ucb/fileadmin/groups/45/Open_access_Dokumente/Zitieren__Crashkurs__-_2013-02-28.
pdf, (09.08.2016).

3.1. Was bedeutet Zitieren?


Wissenschaft steht und entsteht nicht im leeren Raum. Es ist wichtig, nachvollziehen zu
können, woher Aussagen, Ideen oder Ergebnisse stammen. Daher zitieren wir diese in
unseren eigenen wissenschaftlichen Arbeiten – damit jeder erkennen kann, welcher Gedanke
von mir kommt und welcher sogenanntes “fremdes geistiges Eigentum” ist. Das gebieten auch
die Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis.
Das Zitieren ist auch gesetzlich im Urheberrecht geregelt.

3.2. Das Urheberrecht


3.2.1. §51 UrhG - Zitate
„Zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe eines veröffentlichten Werkes
zum Zweck des Zitats, sofern die Nutzung in ihrem Umfang durch den besonderen Zweck gerechtfer-
tigt ist. Zulässig ist dies insbesondere, wenn:
• einzelne Werke nach der Veröffentlichung in ein selbständiges wissenschaftliches Werk zur
Erläuterung des Inhalts aufgenommen werden,
• Stellen eines Werkes nach der Veröffentlichung in einem selbständigen Sprachwerk angeführt
werden,
• einzelne Stellen eines erschienenen Werkes der Musik in einem selbständigen Werk der Musik
angeführt werden.“
Einfach erklärt:
• Sie müssen das Zitat in einem eigenständigen Werk verwenden, z.B. in Ihrer Facharbeit.
• Das Zitat muss einen Zweck haben, also eine Aussage von Ihnen belegen. Das bedeutet, Sie
müssen sich inhaltlich mit der Aussage auseinandersetzen. Unkommentiert dürfen Zitate nicht
verwendet werden.
• Sie dürfen nur die erforderlichen Teile zitieren – es geht meist um eine Passage und selten z.B.
um einen ganzen Absatz oder ein Kapitel.
• Zitate dürfen nicht verändert werden (Grundregeln des Zitierens folgen noch...)
• Das Zitat muss gekennzeichnet werden.
• Die Quellenangabe muss vollständig sein.
3.2.3. Welche Werke sind vom Urheberrecht geschützt?
Die Werke müssen eine bestimmte Schöpfungshöhe erreichen.
Das sind vor allem:
• Texte
• Bilder
• Normen
• Kunstwerke
• Musik, Filmmaterial
...
Werke, die keine Schöpfungshöhe erreichen sind u.a..:
• Allgemein bekannte Sprüche “Was sich liebt, das neckt sich.”
• Inhaltsverzeichnisse, Gebrauchsanweisungen...
• Amtliche Werke z.B. Gesetze
Erarbeitet: Claus Bankmann 2020
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Werke, deren Schutzfrist abgelaufen ist, dürfen ebenfalls verwendet werden. Dann stehen sie zur
freien Verwendung und Bearbeitung.
Die Schutzfrist läuft ab:
• 70 Jahre nach Tod des Urhebers
• Bilder: 50 Jahre nach Erscheinen

3.2. Exkurs: Plagiate


Aufgrund der letzten Plagiatsvorfälle, die hohe mediale Aufmerksamkeit erhalten haben, wollen wir uns
in diesem Kapitel etwas ausführlicher mit Plagiaten befassen.

3.2.1. Was ist ein Plagiat?


Es gibt verschiedene Arten von Plagiaten.
Textplagiat: wörtliches Zitat (direkt), das nicht durch Anführungsstriche kenntlich gemacht wurde.
Ideenplagiat: Sinngemäßes Zitat (indirekt), das nicht kenntlich gemacht wurde und damit den
Anschein einer eigenen Aussage erweckt
Paraphrasierter Text – Wörter werden durch Synonyme ersetzt oder der Satzbau wird geändert –
ohne Quellenangabe.
Übersetzungen aus fremden, anderssprachigen Texten ohne Quellenangabe.
Zitatsplagiat: Zitieren eines Zitats aus einer Sekundärquelle ohne diese anzugeben. (Wenn Sie ein
Werk haben, in dem jemand zitiert und dann das Zitat angeben, müssen Sie sowohl die Ursprungsquelle
angeben, als auch das Werk, in dem das Zitat verwendet wurde. Dieses nennt man Sekundärquelle.)
Das Verwenden von fremdem Gedankengut, ohne dieses kenntlich zu machen, widerspricht nicht nur
den Regeln der guten Praxis, sondern kann ggf. auch rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

3.3. Allgemeine Zitierregeln


3.3.1. Zitierrichtlinien
Es gibt unzählige Richtlinien, die vorgeben, wie ein Zitat, ein Quellennachweis oder ein Literaturver-
zeichniseintrag gestaltet werden soll. Bitte erfragen Sie diese bei Ihrem Betreuer/Lehrer. Meistens gibt
die Schule einen Zitierleitfaden oder ähnliches aus. Daran sind Sie gebunden. Im Studium wird Ihr Do-
zent die Richtlinie festlegen.
Beispiel
Quellenangabe nach MLA:
Prexl, Lydia. Mit Digitalen Quellen Arbeiten: Richtig Zitieren Aus Datenbanken, E-Books, YouTube und
Co., Paderborn: Schöningh, 2015. Print. UTB 4420: Schlüsselkompetenzen (DE-576)002576996.
Quellenangabe nach Chicago:
Prexl, Lydia. Mit Digitalen Quellen Arbeiten: Richtig Zitieren Aus Datenbanken, E-Books, YouTube und
Co., UTB 4420: Schlüsselkompetenzen (DE-576)002576996, Paderborn: Schöningh, 2015.
Wir widmen uns jetzt allgemeingültigen formalen Regeln, die für alle Zitierrichtlinien gelten.

3.2.2. Zitatarten
Wir unterscheiden zwei Arten von Zitaten: das direkte und das indirekte Zitat.
Direktes Zitat: Aussagen werden aus einer Quelle wörtlich übernommen.
Indirektes Zitat: Aussagen werden paraphrasiert, d.h. in eigener Wortwahl übernommen.

3.3. Formale Zitierregeln


3.3.1. Direkte Zitate
Anführungsstriche leiten das Zitat ein und beenden es:
„Ich zitiere nach formalen Vorgaben.“

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Anführungsstriche in der Originalquelle bzw. Zitate im Zitat werden durch ‚...‘ ersetzt:
„Hannes sagte: ‚Zitieren ist kinderleicht.‘ und Klaus glaubte ihm.“
Damit sich das Zitat besser im Fließtext abhebt, sollte es kursiv geschrieben werden.
„Ich zitiere nach formalen Vorgaben.“
Längere Zitate (mehr als drei Zeilen) werden eingerückt.
Zitate sind sehr wichtig, doch sollte man sie nicht übermäßig verwenden. Prexl schreibt:
„Zitieren ist kein Selbstzweck und eine unüberlegte Zitatesammlung sollten Sie ebenso ver-
meiden wie ein künstlich aufgeblähtes Literaturverzeichnis. Darüber hinaus verbieten sich aus
wissenschaftlicher Sicht auch Komfortzitate; also Textstellen, die Sie deshalb übernehmen, weil
Sie sich nicht zutrauen oder zu bequem sind, den Text in eigenen Wort wiederzugeben.“
Vor dem Verwenden des Zitats sollte man daher genau überlegen, ob es wirklich notwendig ist.
--------
Quelle: Prexl, Lydia (2015): Mit digitalen Quellen arbeiten, Paderborn: Schöningh, S. 69.

Direkte Zitate werden immer wortgenau widergegeben. Auch wenn nur ein Wort geändert wird, handelt
es sich nicht mehr um ein direktes Zitat.
Ergänzungen innerhalb eines wörtlichen Zitats werden in eckigen Klammern gekennzeichnet; Auslas-
sungen werden in eckigen Klammern durch drei Punkte dargestellt.
„Alle von euch verwendeten Quellen müsst ihr [daher] sowohl im Text belegen als auch im Literaturver-
zeichnis [...] aufführen“
„Er [Johannes] belehrte die Schüler eingehend bezüglich des Zitierens.“
Inhaltliche, grammatikalische oder orthografische Fehler im Original könnt ihr mit [!] oder [sic!] (lat.:
wirklich so) kennzeichnen.
„Wenn der Lehrer es sagt, muß [!] es wohl so sein.“
Hervorhebungen im Original werden übernommen und und mit [Hervorhebung im Original] verdeutlicht.
„Die Anführungsstriche dürfen niemals [Hervorhebung im Original] vergessen werden“
Fremdsprachige Zitate werden im Original zitiert und in der Fußnote übersetzt.
Zu Indirekten Zitate:
Paraphrasen werden ohne Anführungszeichen aber mit einer Wendung eingeleitet, die Aufschluss über
den Autor gibt.
Wie Prexl treffend schreibt, müssen...
In der Fußnote wird das Wort Vgl. der Quellenangabe vorgestellt.
Vgl. Autor (Jahr), S. 30.

Internetquelle zitieren

(weitesgehend übernommen aus: Huber, Martin; Jäger, Georg; Ort Nina (Hrsg.) (2001):
Zitieren aus dem World Wide Web (15.05.2001), in: IASL online, URL: http://iasl.unimuenchen.
de/hinweise/intlinks/cite.htm (17.05.2001).

Wie das Netz selbst, so sind auch Möglichkeiten und Regeln zum Zitieren von Quellen aus dem Inter-
net im Fluss. Doch haben sich einige Grundsätze verfestigt:
Autor, Datum und Titel wie gewohnt angeben.
Hinzugefügt wird die URL (Uniform Resource Locator), und zwar – was wichtig ist – in der Form, in der
die Internet-Adresse in der Leiste erscheint. Im Ausdruck erscheint die URL rechts oben. Es ist kritische,
wenn die Adresse sehr lang ist, die URL-Adresse durch Punkte ersetzen (...). Übernehmt nicht diese
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Punkte, da die Adresse auf diese Weise unvollständig ist und nicht gefunden werden kann.
Da Adressen und Dateien sich ständig im Wandel befinden, sind Datumsangaben Pflicht: Das Datum, an
dem die Datei letztmalig revidiert oder an dem sie ins Netz gestellt wurde, füge nach dem Titel in runde
Klammern ein. Meist ist dieses Datum am Anfang oder Ende der Website angegeben. Das Datum, an
dem man selber die Datei benutzt hat, fügt man nach der URL in runden Klammern ein. Dieses Datum
erscheint auf einem Ausdruck rechts unter oder im Computer als Änderungsdatum der Datei. Oft wird nur
ein Datum angegeben. Vorrang haben sollte – sofern vorhanden – das Datum der Textfassung.
In der Regel verändern sich die Seitenzahlen, die man beim Ausdruck erhalten hat, je nach Drucker,
Seiteneinrichtung und Formatangaben. Benutze deshalb Kapitelnummern, Zwischenüberschriften, An-
merkungsziffern usw. zur Markierung einer Textstelle!
Wenn man ein PDF-Dokument benutzt, bleibt die Paginierung (Seitenaufteilung) stabil. Man kann wie
gewohnt nach Seitenzahlen zitieren.
Wenn eine mailing list zitiert werden soll, so sind das Datum der Versendung und nach Möglichkeit die
URL der Seite, auf welcher der Text gespeichert wird, anzugeben.

Beispiele:
Ort, Nina (1998): Der Kommunikationsbegriff. Kap.3: Die Form (15.12.1998), in: IASLonline. URL:
http://www.iasl.uni-muenchen.de/ (22.12.1998).

Kohring, Andreas (1998): Sammelrezension CD-ROM-gestuetztes Antiquariat (Verlag Duehrkohp &


Radicke). Mailingliste: H-SOZ-U-KULT (09.12.1998), URL: http://hsozkult.geschichte.huberlin. de/re-
zensio/digital/digital/cdrom/datenbank/koan1298.htm (11.12.1998).

Wenn aus mehreren htm-/html-Seiten zitiert wurde, die sich nur durch die letzte Ziffer unterscheiden,
nicht für jede htm-/html-Seite eine gesonderte Quellenangabe, sondern die Nummer der ersten Seite
angeben und in eckigen Klammern „f.“ bzw. „ff.“ anfügen.

Beispiel:
Rötzer, Florian (2000): Flanieren in den Datennetzen (12.03.2000), URL:
http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/2029/1[ff.].html (03.05.2001).

3.4. Quellenangaben zu Zitaten gestalten


Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Quellenangaben zu Zitaten zu gestalten. Wir unterscheiden drei
grundsätzliche Zitiersysteme:
• Fußnotensystem
• Autor-Jahr-System
• Endnotensystem
Welches System zur Anwendung kommt, gibt wieder die Zitierrichtlinie vor.

3.4.1. Fußnotensystem
Das Fußnotensystem wird v.a. in den Geistes- und Sozialwissenschaften verwendet. Hochgestellte Zif-
fern verweisen auf die Quellenangabe am unteren Seitenende.
An dieser Stelle wird zwischen Kurzbeleg und Vollbeleg unterschieden. (Auch hier bitte den Lehrer
fragen!)
In Vollbelegen sind alle bibliographischen Angaben enthalten.
In Kurzbelegen werden nur Autor, Jahr und ggf. die Seite angegeben. Die vollständigen Angaben sind
im Literaturverzeichnis zu finden.

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Beispiel:
Die Entscheidung zwischen Voll- oder Kurzbeleg richtet sich nach dem Zitierstil. „In der Praxis existiert
innerhalb des Fußnotensystems übrigens eine Mischung: Bei der ersten Nennung verwenden Autoren
einen Vollbeleg, alle weiteren Erwähnungen erfolgen nur noch im Kurzbeleg-Stil.“1 Wichtig ist es je-
doch, konsistent zu sein und einen Stil durch die komplette Arbeit durchzuziehen.
--------------
Vollbeleg
1
Prexl, Lydia. Mit Digitalen Quellen Arbeiten: Richtig Zitieren Aus Datenbanken, E-Books, YouTube
und Co., Paderborn: Schöningh, 2015, S. 79.
Kurzbeleg
1
Prexl, Lydia (2015), S. 79.

3.4.2. Autor-Jahr-System
Bei diesem System wird die Quellenangabe im Text gesetzt. In dieser werden Autor, Jahr und ggf. die
Seite genannt.
Beispiel:
Die Zitierstile sind meist fachbezogen. „Es [das Autor-Jahr-System] wird insbesondere in den sozial-
und wirtschaftswissenschaftlichen Fächern angewendet.“ (Prexl 2015: 79.) Trotzdem sollte vorher im-
mer der Lehrer nach den Vorgaben gefragt werden.

3.4.3. Endnotensystem
Dieses System verweist mithilfe einer Nummer (hochgestellt oder in eckigen oder runden Klammern)
auf die entsprechende Quelle. Der Vollbeleg steht am Ende der Arbeit in einem numerisch sortieren Li-
teraturverzeichnis und muss dort nachgeschlagen werden.
Beispiel:
Prexl gibt den Hinweis: „Gerade bei langen Texten ist dieses System sehr leserunfreundlich, da der
Leser immer zwischen dem Textteil und den Endnoten hin- und herblättern muss.“ [1] Ob man dieses
System anwendet, sollte daher gut überlegt sein.
----
Quellenverzeichnis:
[1] Prexl, Lydia. Mit Digitalen Quellen Arbeiten: Richtig Zitieren Aus Datenbanken, E-Books, YouTube
und Co., Paderborn: Schöningh, 2015, S. 79.
Wichtig ist die Konsistenz der Arbeit - habt ihr euch für einen Stil entschieden, dann zieht ihn
die komplette Arbeit durch!

3.5. Literaturverzeichnisse
3.5.1. Was gehört ins Literaturverzeichnis?
Welche Quellen müssen ins Literaturverzeichnis aufgenommen werden? Die einschlägigen Ratgeber
sagen folgendes: „In das Literaturverzeichnis sind alle Titel aufzunehmen, die in der Arbeit zitiert wur-
den. Titel, die zwar gelesen, nicht aber zitiert sind, dürfen nicht erfasst werden“ (Brink 184) (vgl. auch
Karmasin 128)

3.5.2. Wie werden die Quellenangaben im Literaturverzeichnis sortiert?


Die Angaben werden alphabetisch nach dem ersten Verfasser des Werkes geordnet. Gibt es keinen
Verfasser, sortiert ihr sie alphabetisch nach dem ersten Buchstaben des Titelwortes ein.
Gibt es mehrere Werke eines Verfassers, werden diese chronologisch geordnet. Hat ein Verfasser
mehrere Titel in einem Jahr herausgegeben, kann man die Jahrezahl mit Kleinbuchstaben versehen:

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2015a ; 2015b...
Eine Ausnahme bildet das Zitieren nach dem Referenznummernsystem; hier werden die Quellenanga-
ben numerisch nach ihrem Vorkommen im Text sortiert.

3.5.3. Was kommt in die Quellenangabe?


Auch hier kommt wieder der Verweis auf die vorgegebene Ziterrichtlinie. Auf dieser Seite wird bei-
spielsweise nach MLA* zitiert.
Zur Auffindbarkeit notwendige Bestandteile des Beleges sind die „4 Ws“:
• Wer ist verantwortlich (Autor, Herausgeber etc.)?
• Was wird zitiert (Titel des Dokumentes, des Sammelwerkes, der Homepage)?
• Wann wurde das Dokument veröffentlicht (Erscheinungsjahr der entsprechenden Auflage,
evtl. Zugriffsdatum auf die online-Quelle)?
• Wo / Wie ist das Dokument auffindbar (Verlagsort, (P)URL, URN / DOI)?
Fehlende Angaben werden kenntlich gemacht: ohne Verfasser [o. Verf.]: [Beschreibung des Dokumen-
tes], ohne Ort [o. O.], ohne Verlag [o. Verl.], ohne Jahr [o. J.], ohne Seite [o. S.].

Weitere Literatur:
Bagusche, Stefan (2013): Richtig zitieren – eine Einführung (28.2.2013), URL: http://www.umwelt-
campus.de/ucb/fileadmin/groups/45/Open_access_Dokumente/Zitieren__Crashkurs__-_2013-02-28.
pdf (09.08.2016).
Brink, Alfred: Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten: Ein prozessorientierter Leitfaden zur Erstellung
von Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten, 5. aktualisierte und erw. Aufl., ed. Wiesbaden: Springer
Gabler, 2013. Print.
Karmasin, Matthias und Ribing, Rainer: Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten, Vol. 2774. UtB,
2006.

3.6. Literaturverwaltung
Literaturverwaltungsprogramme wie Citavi, Zotero oder Endnote helfen euch, den Überblick über ge-
sammelte und gelesene Literatur zu behalten und sie auszuwerten. Beim Schreiben der eigenen Arbeit
unterstützen die Programme beim Zitieren der fremden Literatur. Bonbon einiger Anwendungen ist die
gemeinsame Arbeit an Projekten im Team.

3.6.1. Erfassen der Literatur


Während eurer Recherche in Katalogen und Datenbanken könnt ihr die gefundene Literatur jederzeit
abspeichern. Erfasst werden die Metadaten der Bücher, Zeitschriftenartikel oder Webseiten.

* Der MLA-Stil gehört zu den am meisten genutzten Zitierstilen. Die 8. Auflage der Zitierregeln nach MLA wurde 2016 von der Modern Language
Erarbeitet: Claus Bankmann 2020
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Association (MLA) veröffentlicht.

3.6.2. Verwalten und auswerten


Die Literatur kann inhaltlich ausgewertet und mit eigenen Worten zusammengefasst werden (paraphra-
sieren, indirektes Zitat).
Ihr könnt jedoch auch ausgewählte Textpassagen wortwörtlich notieren (Direktzitat). Vergesst nicht die
konkrete Seitenzahl, von der ihr das Direktzitat entnommen habt!

Hilfreich ist hierbei, dass ihr neben den Metadaten auch die Volltexte der Publikationen abspeichern
könnt.

3.6.3 Zitieren im eigenen Text


Literaturverwaltungsprogramme stellen zahlreiche vorgefertigte Zitierstile zur Verfügung. Diese helfen
euch, eure Referenzen einheitlich formatiert in euer Dokument einzufügen und am Ende ein komplet-
tes Verzeichnis eurer zitierten Literatur auszugeben.

Beispiel Internet
(weitestgehend übernommen aus: Huber, Martin; Jäger, Georg; Ort, Nina (Hrsg.) (2001):

Erarbeitet: Claus Bankmann 2020


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4. Hinweise zum Erstellen der Facharbeit

4.1. Arbeitsschritte
Bei der Erarbeitung der Facharbeit wird folgende Vorgehensweise empfohlen:

− Thema auswählen

− Arbeits- und Zeitplan erstellen

− Informationen sammeln:
• In Bibliotheken
• Im Internet
• Dokumentationsdienste nutzen
• Eventuell Interviews führen und dokumentieren

− Inhalte erfassen, Exzerpte, Konspekte usw. anfertigen

− Gliederung erstellen:
• Informationen auswerten
• Erste eigene Bewertungen und Kommentierungen zu den Exzerpten usw. vornehmen
• Gliederungspunkte formulieren

− Manuskript erstellen:
• Sprachliche Verbindung zwischen den Einzelteilen herstellen
• Gedankliche Lücken durch eigene Ergänzungen schließen
• Sachverhalte begrifflich treffend und klar benennen
• Urteile differenziert und sachlich begründen
• Vage Meinungen und vorschnelle Verallgemeinerungen vermeiden
• Zitiertechniken richtig anwenden
• Verwendung des Passivs: „Das wird so gemacht …“, des indefiniten Pronomens:
• „Das macht man so …“, der dritten Person: „Der Verfasser ist der Ansicht …“

− Entwurf überarbeiten:
• Sprachliche Gestaltung überprüfen, zum Beispiel die sprachlichen Verbindungen
• Zwischen den Argumentationsschritten
• Rechtschreibung und Zeichensetzung kontrollieren

− Reinschrift anfertigen

− Korrekturlesen

EXZERPT: Ist ein Auszug aus einem Text (Buch, Zeitschriften, Artikel, Berichte, Mitschriften von Ver-
sammlungen usw.) und Zusammenstellung der Gedanken aus diesem Text, die spezielle Fragestellun-
gen beantworten. Hier gehen auch schon Zitate ein.

KONSPEKT: Ist eine stark zusammengefasste Inhaltsübersicht eines Textes (Buch, Zeitschriften, Arti-
kel, usw.) mit oder ohne grafische Hilfsmittel, wie Symbole oder Pfeile. Dabei werden zentrale Aussa-
gen und Argumentationen festgehalten. Es wird sich an der Gliederung des Ausgangstextes orientiert.
Das Konspekt dient als Gedächtnisstütze; es hält unbekannte Ideen oder Aussagen fest und lenkt die
Beschäftigung mit weiterführender Texten.

Erarbeitet: Claus Bankmann 2020


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4.2. Aufbau
Die Facharbeit sollte folgende Teile beinhalten:

− Titelblatt ohne Seitenzahl (s. Anlage 2)

− Vorbemerkungen
Die Vorbemerkung umfasst maximal eine Seite – möglichst eine halbe Seite. Sie erhält keine Klassifi-
kationsnummer (Durchnummerierung im Inhaltsverzeichnis und kann folgende Gedanken enthalten:
• Erklärungen zum Ziel der Arbeit
• Begründungen für Eingrenzungen oder/und Schwerpunktlegung
• Kommentierung der Gliederung
• Angaben zum verwendeten Material (Zum Beispiel: Ist das Material durch kommerzielle Interes-
sen beeinflusst?)

− Inhaltsverzeichnis/Gliederung
Das Inhaltsverzeichnis muss alle wesentlichen Elemente der Arbeit mit Seitenangabe enthalten. Es
kann zum Beispiel in Form einer „gemischten Klassifikation“ oder einer „Dezimalklassifikation“ erstellt
werden. Ihr Lehrer empfiehlt die „Dezimalklassifikation“, wobei im unteren Beispiel die eingerückten
Zahlen nur dem besseren Lesen und Verstehen dienen. In Ihrem Text werden die Zahlen eher nicht
eingerückt. Beispiel:

„Dezimalklassifikation“

1. …
2. …
3. …
3.1 …
3.2 …
3.2.1 …
3.2.2 …
3.2.3 …
3.2.4 …
3.2.5 …
3.3 …
3.3.1 …
3.3.2 …
3.3.3 …
3.3.4 …
4. …
5. Quellenverzeichnis
6. Literaturverzeichnis
7. Selbstständigkeitserklärung
8. Anlagenverzeichnis

− Abkürzungsverzeichnis (falls nötig)

− Ausführungen
Die Ausführungen sollten 10 bis 15 Seiten umfassen und bestehen aus unterschiedlich umfangreichen
Hauptabschnitten: einem Einleitungs-, einem Haupt- und einem Schlussteil. Die Einleitung führt an
Erarbeitet: Claus Bankmann 2020
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das gestellte Thema heran. Der Hauptteil beinhaltet die Ausführungen zum Thema. Im Schlussteil wird
die Facharbeit inhaltlich abgerundet, zum Beispiel entweder durch Gewichtung der Erkenntnisse oder
Querverbindungen, Zusammenfassung, Bewertung der Ergebnisse, Ausblick. Generell ein Fazit zie-
hen.

− Quellenverzeichnis
Wörtliche und sinngemäße Zitate sowie andere in die Arbeit eingebaute Materialien (wie zum Beispiel
Tabellen, Grafiken, Karikaturen usw.) werden durch eine vollständige bibliographische Angabe der
Quelle und der jeweils zitierten Seite nachgewiesen (s. weiter oben).
Am Ende des Zitates bzw. der Über- oder Unterschrift von Tabellen, Grafiken, Karikaturen usw. weist
eine hochgestellte Ziffer auf die Quellenangabe hin. Sind mehrere Quellenangaben erforderlich, gibt es
folgende Möglichkeiten der Darstellung:
• Die hochgestellten Ziffern werden fortlaufend durchnummeriert und auf der jeweiligen Seite
unten angeführt. Sie verweisen auf die entsprechende Quelle mit Seitenangabe. Auf jeder neu-
en Seite beginnt die Zählung von vorn. (Fußnotensystem)
• Alle Quellenangaben werden in der Facharbeit durchnummeriert und am Ende der Arbeit (oder
eines Kapitels) im Quellenverzeichnis in nummerischer Folge angegeben. 1) (Endnotensystem)

− Literaturverzeichnis
Im Literaturverzeichnis werden alle für das Erstellen der Facharbeit genutzten Materialien in alphabe-
tischer Reihenfolge nach dem (ersten) Nachnamen des Verfassers aufgelistet (siehe weiter oben). Es
ist ebenso die Literatur ohne Verfasser (o. V.) einzuordnen. Wurde auf mehrere Titel eines Verfassers
zurückgegriffen, so sind sie in zeitlich aufsteigender Reihenfolge aufzulisten.

− Selbstständigkeitserklärung
Die Selbständigkeitserklärung ist als zwingender Bestandteil der Facharbeit (s. Anlage 5) mit Vor- und
Nachnamen zu unterschreiben.

− Anlagenverzeichnis/Anlage
Die Anlagen umfassen ergänzende Materialien und Dokumente (zum Beispiel größere Abbildungen,
statistische Daten ...), die zum Verständnis wichtig sind, aber im Textteil stören würden. In den Ausfüh-
rungen muss auf die Anlagen Bezug genommen werden. Jede Anlage ist mit einer Überschrift zu
versehen. Werden mehrere Anlagen erstellt, sind sie fortlaufend zu nummerieren: Anlage 1, Anlage 2
… Ihnen wird ein Anlagenverzeichnis vorangestellt. Besteht die Anlage aus mehreren Seiten, sind sie
zu nummerieren.
Das Anlagenverzeichnis enthält folgende Angaben:
- Anlage-Nummer (1, 2, 3, ... oder A, B, C, ...)
- Anlage-Überschrift (mit identischer Formulierung wie im Anlagenteil)
- Seitenzahl der Anlage

4.3. Form
Bei der Gestaltung der Facharbeit ist folgende Form einzuhalten:

− Format: DIN A 4, unlinierte Blätter, einseitig bedruckt bzw. beschrieben

− Ausrichtung: linksbündig oder Blocksatz; Silbentrennung

− Bei Computerausdruck Schriftarten/Schriftgröße:


• Arial – 11
• Times New Roman – 12

Erarbeitet: Claus Bankmann 2020


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− Zeilenabstand Word: 1,5 oder Zeilenabstand InDesign: 16,5 pt

− Rand: links 2,5 cm; rechts 2,0 cm; oben 2,0 cm; unten 2,0 cm

− Seitennummerierung: oben, zentriert oder unten außen


Die Seitennummerierung beginnt mit Seite 2 nach dem Titelblatt und ist einschließlich der
Selbstständigkeitserklärung fortzuführen. Das Inhaltsverzeichnis hat keine Nummerierung an-
stelle dessen werden diese Seiten still weiter gezählt.

Für die Gestaltung des Textbildes wird folgende Form empfohlen:


− vor Überschriften zwei Leerzeilen
− nach Überschriften eine Leerzeile
− zwischen den Absätzen eine Leerzeile

5. Bewertung

5.1. Bewertungskriterien
Für die schriftliche Arbeit ist der Fachgehalt unter Berücksichtigung der sprachlichen
Leistung und der Form maßgebend. Dazu gehören:

− Qualität und Umfang der Recherche

− Reflexion der Methoden und Lösungen – insbesondere bei mehreren möglichen Varianten

− Originalität, Kreativität, Selbstständigkeit und Problemorientierung

− Konzentration auf das Wesentliche, Präzision und logische Nachvollziehbarkeit der Darstellung

− Wert und Umfang der Argumente

− Benennung der Gültigkeitsbedingungen der Ergebnisse

− Sichere Anwendung von Fachtermini

− Standardsprachliche Formulierung

− Beherrschung von Orthografie, Grammatik und Satzbau

− Standardgerechte Gestaltung

Es erfolgt eine verbindliche Präsentation der Facharbeit in einem Fachgespräch, dabei sind folgende
Bewertungskriterien maßgebend:

− Umfang des Wissens und Könnens

− Argumentationssicherheit

− Verständlichkeit der Ausführungen in Kürze und Logik

− Reaktionsfähigkeit, Sprachgewandtheit

5.2. Bewertungsverfahren
Es wird entsprechend der Bewertungsrichtlinien (s. Anlage 6) eine doppelt gewichtete Note im betref-
fenden Fach erteilt. Bei Nichtanfertigung der Facharbeit wird die Note „ungenügend“ vergeben. Die
Note der Facharbeit taucht ebenfalls separat auf dem Abschlusszeugnis der Fachoberschule auf (s.
Erarbeitet: Claus Bankmann 2020
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weiter hinten).
Die Gewichtung der mündlichen Leistung im Fachgespräch zur schriftlichen Arbeit erfolgt im Verhältnis
30 : 70.

An der Verteidigung bzw. Präsentation im Fachgespräch wird nach Möglichkeit neben der betreuenden
Fachlehrkraft eine zweite fachkundige Lehrkraft teilnehmen. Bei der Teilnahme eines zweiten Kollegen
ist die Bewertung der mündlichen Leistung in Absprache vorzunehmen und zu protokollieren.

Wenn eine Facharbeit angefertigt wurde, ist im Zeugnis der Fachhochschulreife bzw. im Abgangszeug-
nis unter Bemerkungen das Thema der Facharbeit einzutragen.

Die Facharbeiten werden wie schriftliche Abschlussprüfungen zu behandeln, 10 Jahre aufzubewahren


und können als Anschauungsmaterial o. Ä. von der jeweiligen Schule genutzt werden. Modelle können
als Fotodokumentation aufbewahrt werden.

Anlagenverzeichnis
Anlage 1: Muster für die Gestaltung eines Titelblattes

Anlage 2: Beispiele zum Erstellen eines Quellenverzeichnisses

Anlage 3: Beispiele zum Erstellen eines Literaturverzeichnisses

Anlage 4: Muster zur Selbstständigkeitserklärung

Anlage 5: Bewertungsrichtlinien

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Anlage 1: Muster für die Gestaltung eines Titelblattes

Semper Fachschulen Dresden


Fachoberschule

Facharbeit

im Fach …

Thema der Facharbeit

von

Vorname Nachname

Klasse …

Betreuende Lehrkraft: Anrede (Vorname) Nachname

Ort, Datum

Erarbeitet: Claus Bankmann 2020


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Anlage 2: Beispiele zum Erstellen eines Quellenverzeichnisses

Bücher mit einem oder mehreren Verfassern


Enthält ein Titel mehr als drei Verfassernamen, so werden nur die ersten drei mit dem Vermerk „u. a.“
angegeben.

Autor(en): Titel, Ort Jahr, Seite.


[1] Konrad, Klaus/Traub, Silke: Selbstgesteuertes Lernen in Theorie und Praxis, München 1999, S. 30.

Beiträge, aus Sammelwerken, Handbüchern, Lexika, Nachschlagewerken o. Ä.


Es gibt einen Herausgeber und mehrere Autoren, die Einzelaufsätze in diesem Werk verfasst haben.

Autor: Titel. In: Herausgeber des Gesamtwerkes (Hrsg.): Titel des Gesamtwerkes, Erscheinungs-
ort Auflage Jahr, Seite.
[2] Ulich, Klaus: Schulische Sozialisation. In: Hurrelmann, Klaus/Ulich, Dieter (Hrsg.): Handbuch der
Sozialisationsforschung, Weinheim und Basel 5 1998, S. 377 ff.

Beiträge in Zeitschriften oder vergleichbaren periodisch erscheinenden Veröffentlichungen


Autor des Artikels: Titel des Artikels, in: Name der Zeitschrift, formale Angaben, Seite.

[3] Bader, Reinhard: Kommunikative Kompetenz, in: Die berufsbildende Schule, 52. Jahrgang 2000,
Heft 7–8, S. 211.

Schriften des sogenannten „grauen Marktes“


Darunter sind Merkblätter oder sonstige Broschüren zu verstehen, die oft keine Verfasser-, Orts- oder
Jahresangabe enthalten.

(kein Verfasser bekannt) Titel der Schrift, Ort, ohne Jahresangabe, Seite.
[4] (N.N.) Münchberg – 140 Jahre Textilausbildung in Oberfranken, Informationsbroschüre der Fach-
hochschule Münchberg, Fachbereich Textiltechnik und Gestaltung, Münchberg, o. J., S. 4. 1)

Protokolle, eigene Aufzeichnungen:


[5] Mustermann, Hans, Leiter der Medienzentrale Berlin, in einem Interview am 03.11.2000, nach Auf-
zeichnungen des Verfassers.

Beziehen sich die Quellenangaben mehrmals auf die gleichen Werke, ist eine verkürzte Schreibweise
möglich:

− ebd. ebenda Diese Abkürzung verweist auf die unmittelbar vorhergehende Quelle.

− a. a. O. am angeführten Ort Diese Abkürzung verweist auf eine Quelle, die bereits einmal
früher angegeben wurde.

[1] Föllinger, Otto: Regelungstechnik. Heidelberg 1994, S. 67.

[2] Ebd., S. 83.

[3] Ebd., S. 89.

[4] Schmolke/Deitermann: Industrielles Rechnungswesen IKR, Darmstadt 1996, S. 69.

[5] Ebd., S. 8.

[6] Föllinger, a. a. O., S. 98.


1) Aßmann/Emmert/Haberkorn u. a.: Mit Sprache. Neusäß 1997, S. 26.

Erarbeitet: Claus Bankmann 2020


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Anlage 3: Beispiele zum Erstellen eines Literaturverzeichnisses


Bücher mit 2 Beispielen:
Autor: Titel, Ort: Verlag Jahr.
[1] Föllinger, Otto: Regelungstechnik, Heidelberg: Hüthig-Verlag 1994.

Herausgeber des Gesamtwerkes (Hrsg.): Titel des Gesamtwerkes, Ort: Verlag Auflage Jahr.
[2] Hurrelmann, Klaus/Ulich, Dieter (Hrsg.): Handbuch der Sozialisationsforschung, Weinheim und Ba-
sel: Beltz 5 Verlag 1998.

Zeitschriften:
Autor des Artikels: Titel des Artikels, in: Name der Zeitschrift, formale Angaben, Seite.
[3] Nickles, Michael: Windows-Crash, in: PC-Magazin, 24. Jahrgang 1998, Heft 5, S. 180–189.

Standards:
DIN-Nr. Monat, Jahr Titel: Untertitel.
[4] DIN 66261 11, 85 Informationsverarbeitung: Sinnbilder für Struktogramme nach Nassi-Shneider-
mann.

Software:
Name: Version.
[5] FORTRAN H: Externded Vers. 2.3. Computer – Software. White Plains, N.Y.: IBM.

Internetquellen:
Autor: Titel Datum (wann die Internetseite das letzte mal revidiert oder wann sie ins Netz gestellt
wurde in Klammern), URL-Adresse Datum (an dem man selber die Datei benutzt hat in Klam-
mern).
[6] Ort, Nina (1998): Der Kommunikationsbegriff. Kap.3: Die Form (15.12.1998), in: IASLonline, URL:
http://www.iasl.uni-muenchen.de/ (22.12.1998).

[7] Rötzer, Florian (2000): Flanieren in den Datennetzen (12.03.2000), URL: http://www.heise.de/tp/
deutsch/inhalt/co/2029/1[ff.].html (03.05.2001).

Erarbeitet: Claus Bankmann 2020


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Anlage 4: Muster zur Selbstständigkeitserklärung

Hiermit erkläre ich, dass ich die vorliegende Arbeit selbstständig und ohne fremde Hilfe verfasst und
keine anderen Hilfsmittel als angegeben verwendet habe. Insbesondere versichere ich, dass ich alle
wörtlichen und sinngemäßen Übernahmen aus anderen Werken als solche kenntlich gemacht habe.

Ort:

Datum: Unterschrift:

Erarbeitet: Claus Bankmann 2020


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Anlage 5: Bewertungsrichtlinien
„sehr gut“
− Erfassen der Aufgabe in besonderem Maße
− konsequente Verfolgung des Themas, sehr gut durchdacht, logischer Aufbau
− sehr gute Sachkenntnis
− durchweg überzeugende Darstellung
− selbstständiges Arbeiten wurde nachgewiesen
− sprachliche Gestaltung (Wortwahl, Fachbegriffe, Satzbau, Verknüpfungen von Aussagen, Sprachni-
veau, Rechtschreibung und Grammatik) ist treffend, gewandt, differenziert und entspricht in besonde-
rem Maße der Norm
− vorbildliche Form

„gut“
− Aufgabe voll erfasst, gründlich durchdacht und logisch aufgebaut
− sachgerechte Informationen
− überzeugende Darstellung
− gute Fähigkeiten beim selbstständigen Arbeiten
− sprachliche Gestaltung ( siehe oben) ist flüssig, differenziert und entspricht voll der Norm
− den Anforderungen entsprechende Form

„befriedigend“
− Aufgabe im Allgemeinen erfasst
− geringfügige Mängel im logischen Aufbau
− im Allgemeinen angemessen, etwas unausgewogen, einzelne Schwächen
− sprachliche Gestaltung (siehe oben) ist im Allgemeinen entsprechend und noch flüssig
− im Allgemeinen entspricht die Form den Anforderungen

„ausreichend“
− Aufgabe nur teilweise erfasst
− logischer Aufbau erkennbar
− teilweise oberflächlich, einige Mängel
− sprachliche Gestaltung (siehe oben) ist teilweise unangemessen, teilweise fehlerhaft, teilweise einförmig
− Form der Arbeit weist Mängel und Fehler auf

„mangelhaft“
− Aufgabe nur unzureichend erfasst
− unvollständig, teilweise verfehlt
− kaum selbstständiges Arbeiten nachgewiesen
− sprachliche Gestaltung (siehe oben) weist erhebliche Mängel auf und ist einförmig
− äußere Form entspricht nur vereinzelt den Anforderungen

„ungenügend“
− Aufgabenstellung nicht erfasst
− Oberflächlichkeit und falsche Aussagen überwiegen
− logischer Aufbau nicht erkennbar
− kein selbstständiges Arbeiten nachgewiesen
− sprachliche Gestaltung (siehe oben) ist unangemessen, sehr einförmig, sehr fehlerhaft
− äußere Form entspricht nicht den Anforderungen

Die Kapitel 4-5 sind entnommen aus:


Sächsische Staatsinstitut für Bildung und Schulentwicklung, Comenius-Institut, Dresdner Straße 78 c, 01445 Radebeul

Erarbeitet: Claus Bankmann 2020

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