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Die Resolution 2602 des Sicherheitsrates: Herr Bourita drängt einen

„bedeutungsträchtigen“ Text in den Vordergrund, welcher das Rückgrat


den vom Königreich erzielten Errungenschaften stärkt

Rabat–Der Minister für auswärtige Angelegenheiten, für afrikanische


Zusammenarbeit und für die im Ausland ansässigen Marokkaner, Nasser
Bourita, hat am Freitag die Resolution 2602 des Sicherheitsrates der UNO ins
rechte Licht gerückt, beteuernd, dass sie Rückgrat den vom Königreich im
Dossier der Sahara erzielten Errungenschaften stärkt, welche durch das
persönliche Engagement und vermittels der permanenten Weiterverfolgung
seiner Majestät des Königs Mohammed VI. bewerkstelligt geworden sind und
werden.

„Marokko bejubelt diese bedeutungsträchtige Resolution angesichts ihres


Kontextes, ihres Inhaltes und der während ihrer Verabschiedung zum Ausdruck
gebrachten Positionen (…) und welche das Rückgrat den in diesem Dossier vom
Königreich erzielten Errungenschaften stärkt“, erklärte Herr Bourita auf einem
Pressetermin, welcher infolge der Verabschiedung der Resolution 2602
abgehalten wurde, welche das Mandat der MINURSO für einen einjährigen
Zeitraum verlängert hat, wieder einmal die Vorrangstellung der marokkanischen
Autonomieinitiative konsekrierend, zwecks dessen den gekünstelten Konflikt
um die marokkanische Sahara schlichten zu dürfen.

Diese Resolution, welche mit 13 Stimmen gegen zwei Stimmenthaltungen


verabschiedet wurde, ist bedeutungsträchtig, denn sie kommt in einem Kontext
zustande, wo Marokko zahlreiche Errungenschaften bezogen auf die Resolution
vom Oktober 2020 erzielt hat, fuhr er fort.

Unter diesen Errungenschaften hat der Generalsekretär der UNO in seinem


letzten Bericht die Sicherung am Grenzübergang El Guergarat und die
Wiederherstellung der Freizügigkeit auf dessen Niveau, die Anerkennung durch
die Vereinigten Staaten der Marokkanität der Sahara und die Einweihung
zahlreicher Konsulate in den südlichen Provinzen des Königreichs angeführt, hat
Herr Bourita präzisiert, unterstreichend, dass diese Errungenschaften Bestandteil
der hauptsächlichen Entwicklungen sind, welche dieses Dossier durchlaufen hat
und erfährt.

Die Resolution 2602 bringt fünf „bedeutungsträchtige“ Antworten auf die


Manöver und auf das Gefuchtel der Gegner der territorialen Integrität des
Königreichs mit sich, stellte der Minister die Behauptung auf.
Die erste Antwort bezieht sich auf das Format des Prozesses, hat er erläutert,
feststellend, dass der Sicherheitsrat beteuert hat, dass die runden Tische mit der
Beteiligung aller Parteien der einzige Mechanismus des Managements des
Dossiers darstellen.

Die zweite Antwort nimmt Bezug auf die Zweckbestimmtheit des Prozesses,
welcher in eine realistische und praktische Lösung auf Kompromisswege
mündet. Herrn Bourita zufolge rufen diese Eigenschaften die Beklommenheit
der anderen Parteien hervor, denn auf den marokkanischen Autonomieplan
verweisend und alle andere Option ausschließend, welche nicht realistisch ist,
hat der Sicherheitsrat auf etliche in diesem Rahmen angezettelte Manöver eine
Antwort geleistet, fuhr der Minister fort.

Was die dritte Antwort anbelangt, fügte er hinzu, hat Algerien, das fünfmal in
der Resolution wie Marokko angeführt ist, eine Verantwortung für dieses
Dossier geradezustehen. Ausgehend davon beteuert die Resolution des
Sicherheitsrates, dass Algerien dazu aufgerufen ist, den politischen Prozess
hindurch mit einbezogen zu werden, zwecks dessen ihn zum Gelingen zu
bringen.

Der Sicherheitsrat hat eine andere vierte Antwort in Verbindung mit der
Nichteinhaltung des Waffenstillstandes beigebracht. Das exekutive Gremium
der UNO hat „seine tiefgründige Beunruhigung“ bekundet und „wir kennen die
Partei, welche offiziell ihren Rückzug von den anbelangten Abkommen
angekündigt hat, zu dem Zeitpunkt, wo Marokko sein Engagement aufgebracht
hat, die Bestimmungen einzuhalten“, sagte Herr Bourita, betonend, dass die
Beunruhigung des Sicherheitsrates eine Botschaft an die Parteien ausrichtet, den
Waffenstillstand aufs Spiel zu setzen, damit sie ihre Verantwortung auf sich
nehmen.

Herrn Bourita zufolge geht es auch um eine starke Botschaft an Algerien und an
die Front Polisario, denen nach die internationale Gemeinschaft keine
Unterminierung der Stabilität dieser Region zulassen würde.

Bezugnehmend auf die fünfte Antwort betrifft sie die Errungenschaften, welche
seitens Marokkos die vom Sicherheitsrat in den letzten Jahren verabschiedeten
Resolutionen hindurch mit eingebracht werden. Herr Bourita hat in diesem
Sinne auf die Anläufe verwiesen, diese Errungenschaften unter Beschuss zu
nehmen, welche heute in der Resolution 2602 enthalten sind. Unter denen,
merkte der Minister an, fungiert der Autonomieplan als realistische praktische
glaubwürdige und einzige Perspektive für die Schlichtung des Dossiers der
Sahara.

Herr Bourita hat angegeben, dass Anläufe überdies in Verbindung mit der Frage
der Menschenrechte durchgeführt wurden, beteuernd, dass der Sicherheitsrat
allen Dingen Rechnung trägt und zwischen Überbietung, Unruhe und Realität
Unterscheidung anstellt. „Weder das Mandat der MINURSO noch die Frage der
Menschenrechte wurden in der Resolution evoziert. Ganz im Gegenteil sind die
Verzeichnung der Beschlaggenommenen und die Verantwortung des Landes,
welche sie in Tinduf beherbergt, darin explizit (…). Der Sicherheitsrat fordert zu
einer Zählung auf, damit sie in die Lage versetzt werden, ihre Anrechte vor die
Verstoßungen des internationalen humanitären Rechts zu bewachen“, hat er
darauf bestanden.

Desgleichen was die multiplen Anläufe der regionalen Organisationen angeht,


wie die Europäische Union und die Afrikanische Union in diesem Prozess mit
einzubeziehen“, spielt die Resolution darauf keineswegs an, sagte Herr Bourita.

Es geht um direkte und klargestellte Antworten, welche vom Sicherheitsrat den


Manövern und den Agitationen beigebracht werden, welche darauf abzielen,
weismachen zu lassen, dass der Rat seine Parameter überdenken würde,
unterstrich der Minister, zusichernd, dass die Antwort klarstand, was das
Format, die Zweckbestimmtheit und die wahrhaftigen Akteure des Prozesses
sowie die Anstifter der Nichteinhaltung des Waffenstillstandes angeht.

„Marokko bedankt sich bei den Staaten, welche dieser Resolution das Rückgrat
gestärkt haben, im Besonderen bei Frankreich und bei den Vereinigten Staaten,
welche in hohem Maße vom Autonomievorschlag als einzigem Rahmen für die
Schlichtung dieser Frage die Mitteilung gemacht haben“, fügte der Minister
hinzu.

Und zu betonen, dass Marokko seelenruhig mit der Verabschiedung der


Resolution interagiert hat, welche es als „normale Fristsetzung“ betrachtet,
hingegen die anderen Parteien, welche sich vergeblich abrackerten, sie zu einem
Wendepunkt auswachsen zu lassen.

Betreffs der Ernennungen von Herrn Staffan de Mistura in seiner Eigenschaft als
Sonderbeauftragten des Generalsekretärs der UNO für die marokkanische
Sahara und von Herrn Alexander Ivanko, in seiner Eigenschaft als Chef der
MINURSO, hat Herr Bourita angegeben, dass Marokko, als
verantwortungsbewusster Staat, mit der UNO im Rahmen des Respekts und der
Transparenz zusammenarbeitet und in Konformität mit den Parametern handelt,
welche von der Resolution 2602 definiert werden und welche „klarstehen und es
sie einzuhalten gilt“.

Der Sicherheitsrat „beschließt, das Mandat der MINURSO bis zum 31. Oktober
2022 zu verlängern“, liest man im Text der Resolution, welche seitens der
Vereinigten Staaten unterbreitet wurde.

In diesem Text hat die exekutive Instanz der Vereinten Nationen wiederum die
Vorrangstellung der Autonomieinitiative, welche seitens Marokkos am 11. April
2007 unterbreitet wurde, konsekriert, sich zu den „seriösen und glaubwürdigen“
Bemühungen des Königreichs gratulieren zu können, welche im
marokkanischen Vorschlag reflektiert sind.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com