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START DEUTSCH | Deutschprüfungen für Erwachsene

Felix Brandl | München


Materialien zu den Prüfungen Start Deutsch 1 und Start Deutsch 2

Start Deutsch Prüfungsziele, Testbeschreibung


Start Deutsch Trainingsvideo für Prüfende
ISBN 3-935618-93-X
ISBN 3-935618-94-8
START DEUTSCH
Start Deutsch 1 Modelltest ISBN 3-935618-95-6
Modelltest, Hörkassette ISBN 3-935618-96-4
Modelltest, CD ISBN 3-935618-97-2
Start Deutsch 2 Modelltest ISBN 3-936753-00-8
Modelltest, Hörkassette
Modelltest, CD
ISBN 3-936753-01-6
ISBN 3-936753-02-4 Deutschprüfungen
Herausgeber
Goethe-Institut WBT Weiterbildungs-Testsysteme
für Erwachsene
Zentrale, Bereich 326 Wächtersbacher Str. 83
Postfach 19 04 19 D-60386 Frankfurt / Main A1 A2 B1 B2 C1 C2
D-80604 München

ISBN 3-935618-93-X
Prüfungsziele · Testbeschreibung
Michaela Perlmann-Balme | Peter Kiefer

START DEUTSCH
Deutschprüfungen
für Erwachsene
A1 A2 B1 B2 C1 C2

Prüfungsziele · Testbeschreibung
INHALT

7 Vorwort

8 1 INFORMATION FÜR PRÜFUNGSZENTREN


9 Die Prüfung Start Deutsch 1
12 Die Prüfung Start Deutsch 2
14 Ziele der neuen Sprachprüfungen
15 Sprachliche Anwendungsbereiche
15 Kompetenzstufen und Lernmengen
16 Qualitätskriterien bei der Prüfungsentwicklung

19 2 KANNBESCHREIBUNG
20 Globalskala: Elementare Sprachverwendung
21 Start Deutsch 1: Detaillierte Skala nach Fertigkeiten
21 Produktion
23 Rezeption
25 Start Deutsch 2: Detaillierte Skala nach Fertigkeiten
25 Produktion
Autorinnen und Autoren dieses Bandes 28 Rezeption
Sabine Dinsel Paul Krieger
Hans-Jürgen Hantschel Michaela Perlmann-Balme (Projektleitung) 30 3 KONZEPTION DER PRÜFUNGSAUFGABEN
Peter Kiefer (Koordination) Monika Reimann
Verena Klotz
40 4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1
Bezugsadresse 41 Hören
VMH · Max-Hueber-Str. 4 · D-85737 Ismaning
46 Lesen
Telefon: 0049-89-9602-336 · Fax: 0049-89-9602-328
E-Mail: gimat@goethe.de 51 Schreiben: Prüfungsform
56 Kandidatenbeispiele mit Bewertung
1. Auflage
59 Sprechen: Prüfungsform
© 2004 60 Hinweise zur Prüfungsdurchführung
63 Prüfungsablauf
Gestaltung: Felix Brandl Graphik-Design, München
Start_Dt_Prüfziele_12

Pictogramme: Andrea Wöhr, Rom


Druck: Color-Offset GmbH, München

ISBN 3-935618-93-X

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70 5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2 Der deutschen Sprache kommt in der Alltagskommunikation nicht nur in europä- Vorwort
71 Hören ischen Ländern eine wichtige Rolle zu. Zahlreiche Erwachsene weltweit erach-
77 Lesen ten eine kommunikative Kompetenz im Deutschen als sinnvoll. Besonders Ler-
84 Schreiben: Prüfungsform nenden, für die Deutsch zweite oder dritte Fremdsprache ist, erscheint ein
90 Kandidatenbeispiele und Bewertung „elementares Sprachniveau“ realistisch und ausreichend. Aber auch für Lernen-
93 Sprechen: Prüfungsform de, die ein höheres Sprachniveau anstreben, sind Meilensteine auf dem Weg mo-
95 Hinweise zur Prüfungsdurchführung tivierend und hilfreich. Die Zertifikate Start Deutsch 1 und 2 sind Angebote für
97 Prüfungsablauf beide Zielgruppen.
Die beiden Prüfungen zertifizieren den erreichten Sprachstand in einer interna-
104 6 INVENTARE tional vergleichbaren Form. Sie orientieren sich an den europäischen Standards
des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens. Die dort definierten sechs
106 Sprachhandlungen
Niveaustufen – A1, A2, B1, B2, C1, C2 – haben inzwischen nicht nur in der
124 Strategien
Fachwelt breite Bekanntheit erlangt, sondern auch bei Arbeitgebern und Bil-
130 Allgemeine Begriffe (Notionen)
dungsinstitutionen. Die Start-Prüfungen komplettieren das Prüfungsangebot für
139 Themen
Deutsch auf der Stufe A „Elementare Sprachbeherrschung“. Sie bilden Vorstufen
141 Wortschatz:
auf dem Weg zum Zertifikat Deutsch (B1) und greifen die methodisch-didakti-
143 Wortgruppenliste
schen Grundlagen des Zertifikats Deutsch auf. Die Konzeption der Aufgaben ist
147 Alphabetische Wortliste
handlungsorientiert, d.h. die Prüfungsziele und -inhalte sind weniger auf gram-
192 Grammatik: Morphologische und syntaktische Strukturen matikalisches oder lexikalisches Wissen ausgerichtet, als auf die Handlungskom-
petenz in den vier Fertigkeiten.
203 7 LITERATUR Start Deutsch 1 und 2 wurden vom Goethe-Institut und der WBT Weiterbil-
dungs-Testsysteme GmbH entwickelt. Für die fachwissenschaftliche Pflege, die
Schulung von Prüfenden sowie die Organisation der Prüfungen sind beide Träger
verantwortlich.
Diese Publikation wendet sich an Deutschlehrende, die auf Start Deutsch vorbe-
reiten, an Prüfende, Testkonstrukteure und Lehrwerkautoren, aber auch an Dis-
ponierende in Sprachschulen und vergleichbaren Einrichtungen sowie an verant-
wortliche Personen in Unternehmen. Sie informiert über Art, Sprachniveau,
Teilnahmebedingungen und enthält alle relevanten Informationen zu Inhalt, Auf-
bau und Bewertung der Prüfungen. Alle Aufgaben sind auszugsweise abgebildet
und nach Ziel und Form erläutert. Inventare liefern eine komplette Zusammen-
stellung von Wortschatz, Grammatik und Sprachhandlungen, die den Prüfungen
zugrunde liegen.

Michaela Perlmann-Balme Peter Kiefer


Goethe-Institut WBT Weiterbildungs-Testsysteme

6 7
1 INFORMATION FÜR PRÜFUNGSZENTREN

1 INFORMATION FÜR PRÜFUNGSZENTREN DIE PRÜFUNG Start Deutsch 1

In diesem Kapitel finden Sie Informationen über Träger der Prüfung


Die Prüfung Start Deutsch 1 wird vom Goethe-Institut und der WBT
• Zielgruppen Weiterbildungs-Testsysteme GmbH gemeinschaftlich getragen.
• Prüfungszentren
• Teilnahmebedingungen Art der Prüfung
• sprachliches Niveau Start Deutsch 1 ist eine Sprachprüfung zur Feststellung von elementaren
• Qualitätskriterien Deutschkenntnissen. Sie setzt Sprachkenntnisse auf der untersten Stufe – A1
– der sechsstufigen Kompetenzskala des Gemeinsamen europäischen
Referenzrahmens voraus. Sie wird weltweit nach einheitlichen Standards
durchgeführt und ausgewertet.

Teilnahmevoraussetzung
Voraussetzung für eine Teilnahme sind die Kenntnis der lateinischen Schrift
und ein Mindestalter von 16 Jahren. Die Teilnahme ist nicht an den Besuch
eines Sprachkurses gebunden.

9
1 INFORMATION FÜR PRÜFUNGSZENTREN 1 INFORMATION FÜR PRÜFUNGSZENTREN

Prüfungsteile und -dauer Prüfungszentren


Die Prüfung besteht aus einer schriftlichen Einzelprüfung und einer münd- Als Prüfungszentren dienen:
lichen Gruppenprüfung. Im mündlichen Teil werden maximal vier die Goethe-Institute im In- und Ausland,
Prüfungsteilnehmende pro Gruppe geprüft. autorisierte Prüfungszentren des Goethe-Instituts,
von der WBT lizensierte Einrichtungen.
Teile Minuten Punkte Prozent
Hören 20 25 25 Prüfungstermine
Lesen 25 25 25 Das Prüfungszentrum bestimmt Anmeldetermin, Ort und Zeit der Prüfung.
Schreiben 20 25 25
Sprechen 15 25 25 Anmeldung zur Prüfung
Total 80 100 100 Die Anmeldung erfolgt beim örtlichen Prüfungszentrum innerhalb der
Anmeldefrist. Anmeldeformulare erhalten die Prüfungsbewerber beim
Bestehen der Prüfung örtlichen Prüfungszentrum.
Es müssen 60% der maximalen Punktzahl erreicht werden.
Prüfungsgebühr
Teilnahmebestätigung Die Gebühr richtet sich nach der jeweils gültigen Gebührenordnung.
1 Wir haben uns um nicht sexis-
tische Sprachverwendung be-
Im Bereich des Goethe-Instituts erhält der Prüfungsteilnehmende 1 nach Die Prüfungsgebühr ist bei der Anmeldung zur Prüfung zu bezahlen.
müht. Aus stilistischen Gründen bestandener Prüfung eine vom Prüfungszentrum gestempelte und unter-
und wegen der Platzökonomie
werden gelegentlich nur masku- schriebene Urkunde. Bei nicht bestandener Prüfung erhält der Prüfungsteil-
line Formen verwendet.
nehmende auf Antrag eine Teilnahmebestätigung mit dem entsprechenden
Punktwert.
Im Bereich der WBT erhält jeder Prüfungsteilnehmende eine Urkunde mit
den erzielten Teilergebnissen. Die Urkunde enthält auf der Vorderseite das
Ergebnis der Prüfung in Punkten. Auf der Rückseite befindet sich eine Erläu-
terung der Ergebnisse. Anhand der auf der Rückseite aufgedruckten Tabelle
kann die erreichte Punktzahl wie folgt interpretiert werden:

Punkte Prädikat
90 – 100 sehr gut
80 – 89 gut
70 – 79 befriedigend
60 – 69 ausreichend
0 – 59 nicht bestanden

Die Prüfung kann wiederholt werden.

10 11
1 INFORMATION FÜR PRÜFUNGSZENTREN 1 INFORMATION FÜR PRÜFUNGSZENTREN

DIE PRÜFUNG Start Deutsch 2 nehmende auf Antrag eine Teilnahmebestätigung mit dem entsprechenden
Punktwert.
Träger der Prüfung Im Bereich der WBT erhält jeder Prüfungsteilnehmende eine Urkunde mit
Die Prüfung Start Deutsch 2 wird vom Goethe-Institut und der WBT den erzielten Teilergebnissen. Die Urkunde enthält auf der Vorderseite das
Weiterbildungs-Testsysteme GmbH gemeinschaftlich getragen. Ergebnis der Prüfung in Punkten. Auf der Rückseite befindet sich eine Erläu-
terung der Ergebnisse. Anhand der auf der Rückseite aufgedruckten Tabelle
Art der Prüfung kann die erreichte Punktzahl wie folgt interpretiert werden:
Start Deutsch 2 ist eine Sprachprüfung zur Feststellung von elementaren
Deutschkenntnissen. Sie setzt Sprachkenntnisse auf der zweiten Stufe – A2 Punkte Prädikat
– der sechsstufigen Kompetenzskala des Gemeinsamen europäischen Re- 90 – 100 sehr gut
ferenzrahmens voraus. Sie wird weltweit nach einheitlichen Standards 80 – 89 gut
durchgeführt und ausgewertet. 70 – 79 befriedigend
60 – 69 ausreichend
Teilnahmevoraussetzung 0 – 59 nicht bestanden
Voraussetzung für eine Teilnahme sind die Kenntnis der lateinischen Schrift
und ein Mindestalter von 16 Jahren. Die Teilnahme ist nicht an den Besuch Die Prüfung kann wiederholt werden.
eines Sprachkurses gebunden.
Prüfungszentren
Prüfungsteile und -dauer Als Prüfungszentren dienen:
Die Prüfung besteht aus einer schriftlichen Einzelprüfung und einer münd- die Goethe-Institute im In- und Ausland,
lichen Paarprüfung. autorisierte Prüfungszentren des Goethe-Instituts,
von der WBT lizensierte Einrichtungen.
Teile Minuten Punkte Prozent
Hören 20 25 25 Prüfungstermine
Lesen 20 25 25 Das Prüfungszentrum bestimmt Anmeldetermin, Ort und Zeit der Prüfung.
Schreiben 30 25 25
Sprechen 15 25 25 Anmeldung zur Prüfung
Total 85 100 100 Die Anmeldung erfolgt beim örtlichen Prüfungszentrum innerhalb der
Anmeldefrist. Anmeldeformulare erhalten die Prüfungsbewerber beim
Bestehen der Prüfung örtlichen Prüfungszentrum.
Es müssen 60% der maximalen Punktzahl erreicht werden.
Prüfungsgebühr
Teilnahmebestätigung Die Gebühr richtet sich nach der jeweils gültigen Gebührenordnung.
Im Bereich des Goethe-Instituts erhält der Prüfungsteilnehmende nach Die Prüfungsgebühr ist bei der Anmeldung zur Prüfung zu bezahlen.
bestandener Prüfung eine vom Prüfungszentrum gestempelte und unter-
schriebene Urkunde. Bei nicht bestandener Prüfung erhält der Prüfungsteil-

12 13
1 INFORMATION FÜR PRÜFUNGSZENTREN 1 INFORMATION FÜR PRÜFUNGSZENTREN

ZIELE DER NEUEN SPRACHPRÜFUNGEN SPRACHLICHE ANWENDUNGSBEREICHE

Folgende Ziele hat das neue Sprachprüfungssystem: Die Prüfungen Start Deutsch wenden sich an Erwachsene, die Deutsch als
Fremdsprache lernen.
Prüfungs- Die Lernenden sollen Deutschkenntnisse unterhalb des Zertifikats
teilnehmende Deutsch dokumentieren können. Dies ist besonders für jene Deutschlernen- Die Prüfungen Start Deutsch greifen die Bedürfnisse von Erwachsenen be-
den wichtig, die Deutsch als zweite oder dritte Fremdsprache lernen. Für zogen auf vier Bereiche auf:
diese Zielgruppe stellen Start Deutsch 1 und 2 ein neues und realistisches privates Umfeld,
Angebot dar. berufliches Umfeld,
Ausbildung oder Bildung,
Für die Lernenden hat die Möglichkeit, elementare Deutschkenntnisse in öffentlicher und halböffentlicher Bereich.
aussagekräftiger Form nachweisen zu können, eine positive Wirkung auf die
Motivation.
KOMPETENZSTUFEN UND LERNMENGEN
Unterrichtende Sprachkursanbieter erhalten mit dem neuen Sprachprüfungssystem ein
und Sprachkurs- wichtiges Instrument zur Qualitätssicherung. Die Prüfungen Start Deutsch 1 und 2 überprüfen elementare Deutsch-
anbieter kenntnisse auf den ersten beiden Stufen der sechsstufigen Kompetenzskala
1 Gemeinsamer europäischer
Damit haben die Kurse im Anfängerbereich erstmals ein klar definiertes des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens 1:
Referenzrahmen für Sprachen:
Ziel. Da sich die Prüfungen an der international anerkannten Kompetenzska- lernen, lehren, beurteilen, im
Auftrag des Europarats, Rat für
la des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens orientieren, ist eine Start Deutsch 2 legt, bezogen auf die sprachliche Anforderung, etwa die kulturelle Zusammenarbeit,
deutsche Ausgabe Hg. Goethe-
einheitliche Überprüfung des Lehr- und Lernerfolges gewährleistet. Hälfte der Lernmenge des Zertifikats Deutsch zugrunde. Bei Start Deutsch Institut Inter Nationes, der Stän-
digen Konferenz der Kultusmi-
1 ist es eine Lernmenge von etwa einem Viertel des Zertifikats Deutsch. nister der Länder in der Bundes-
republik Deutschland (KMK),
Für die Deutschkurse lassen sich so Lerninhalte und Lernansprüche be- Diese Aufteilung des Lernstoffs entspricht den Niveaudefinitionen des Euro- der Schweizerischen Konferenz
der Kantonalen Erziehungsdi-
züglich Sprachintentionen, Wortschatz, Grammatik, mündlicher und schrift- parates: Breakthrough (A1), Waystage (A2) und Threshold (B1): rektoren (EDK) und dem öster-
licher Ausdrucksfähigkeit u.a.m. leichter festlegen. reichischen Bundesministerium
für Bildung, Wissenschaft und
B1: Zertifikat Deutsch Kultur (BMBWK), München,
Langenscheidt 2001.
A2: Start Deutsch 2
A1: Start Deutsch 1

14 15
1 INFORMATION FÜR PRÜFUNGSZENTREN 1 INFORMATION FÜR PRÜFUNGSZENTREN

QUALITÄTSKRITERIEN BEI DER PRÜFUNGSENTWICKLUNG Erstellung und Erprobung von Prüfungsaufgaben

Die Prüfungen Start Deutsch wurden in Zusammenarbeit zwischen dem Prüfungsmaterialien werden von erfahrenen Testkonstrukteuren erstellt und
Goethe-Institut, München, und der WBT Weiterbildungs-Testsysteme vor dem Einsatz unter Prüfungsbedingungen erprobt. Ziel der Erprobung ist
GmbH, Frankfurt/Main, entwickelt und erstellt. herauszufinden, in welchem Maße die Prüfungsmaterialien im Hinblick
auf Inhalt und Schwierigkeitsgrad angemessen sind. Die Ergebnisse dieser
Die WBT Weiterbildungs-Testsysteme GmbH ist Trägerin der Euro- Probeläufe werden qualitativ und quantitativ ausgewertet und analysiert.
päischen Sprachenzertifikate, eines europaweit angebotenen Sprachlehr- und
Prüfungssystems, das neben allen wichtigen europäischen Fremdsprachen in Bewertung
erster Linie auch Deutsch-Curricula und -prüfungen in mehreren Europarats-
Niveaustufen enthält. Die schriftlichen Prüfungsarbeiten werden auf der Grundlage einheitlicher
Lösungsschlüssel sowie Kriterien von jeweils zwei Prüfenden unabhängig
Das Goethe-Institut e.V. widmet sich im Auftrag der Bundesrepublik voneinander bewertet. Die mündliche Prüfungsleistung wird von mindes-
Deutschland der Pflege der deutschen Sprache im Ausland sowie der inter- tens zwei Prüfenden unabhängig voneinander beurteilt.
nationalen kulturellen Zusammenarbeit. In seiner Prüfungszentrale entwi-
ckelte es – z.T. in Zusammenarbeit mit Partnern – sieben Sprachprüfungen Qualifikation der Prüfenden
für Deutsch als Fremdsprache, die an deutschen Hochschulen und von Ar-
beitgebern und öffentlichen Institutionen weltweit anerkannt sind. Zwei erfahrene Prüfer bewerten die sprachliche Leistung der Prüfungsteil-
nehmenden. Auf diese Tätigkeit werden die Sprachlehrkräfte mit für diesen
Beide Institutionen vertreten die Fremdsprache Deutsch als Mitglieder der Zweck entwickelten Schulungsmaterialien aus- bzw. fortgebildet.
Vereinigung Association of Language Testers in Europe (ALTE), deren
Mitglieder aus derzeit 21 europäischen Ländern stammen. Die Qualitäts- Prüfungsergebnisse
kriterien von ALTE werden bei Start Deutsch in folgender Weise berück-
sichtigt: Prüfungsergebnisse werden innerhalb von 30 Tagen nach der schriftlichen
Prüfung in Form von Punkten bzw. Prozenten vergeben. Die Ergebnisse
Auswahl von Prüfungsmaterialien werden den Teilnehmenden in Form eines Zeugnisses oder einer Teilnahme-
bestätigung mitgeteilt und bestätigt.
Die von den beiden Trägern gebildete Testkommission ist verantwortlich
für die Auswahl der Testmaterialien. Die Auswahl erfolgt auf der Grundlage Sicherheit und Datenschutz
dieses Handbuchs. Als Basismaterial für die Prüfungsaufgaben werden
authentische Texte verwendet. Die Auswahl erfolgt einerseits nach den Die mit der Durchführung der Prüfung betrauten Institutionen garantieren
stufenspezifischen Sprachhandlungen, andererseits nach zielgruppenspezi- für die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfung, die Geheimhaltung der
fischen Zielaktivitäten. Prüfungsmaterialien sowie den Datenschutz.

16 17
2 KANNBESCHREIBUNG

2 KANNBESCHREIBUNG Die beiden Kompetenzniveaus A1 und A2 werden anhand von Beschreibun-


gen der sprachlichen Fähigkeiten bezogen auf die Fertigkeiten mündliche
Produktion und Interaktion, Hören, Lesen und Schreiben umrissen. Bezugs-
punkt für die Beschreibung bilden die Skalen des Gemeinsamen euro-
In diesem Kapitel finden Sie päischen Referenzrahmens 1, mit denen der Europarat international ver- 1 S. 203

gleichbare Deskriptoren bereitstellt, sowie die Can-do-Statements der


• eine Beschreibung, was auf den beiden Stufen Association of Language Testers in Europe (ALTE).
A1 und A2 unter elementarer Sprach-
beherrschung zu verstehen ist Die Prüfungsaufgaben von Start Deutsch 1 und 2 wurden auf der Grund-
• detaillierte Angaben, lage dieser Kompetenzbeschreibungen entwickelt. Durch das Testformat
was Prüfungsteilnehmende in allen Fertig- können allerdings nicht alle Kann-Beschreibungen abgedeckt werden, da
keiten für die Kompetenzstufen A1 und A2 nicht alle sprachlichen Handlungen in Prüfungsaufgaben operationalisierbar
leisten können. sind. Ziel ist jedoch, möglichst viele Deskriptoren umzusetzen.

19
2 KANNBESCHREIBUNG 2 KANNBESCHREIBUNG

GLOBALSKALA: ELEMENTARE SPRACHVERWENDUNG START DEUTSCH 1


DETAILLIERTE SKALA NACH FERTIGKEITEN
A1 Kann vertraute, alltägliche Ausdrücke und ganz einfache Sätze verstehen
und verwenden, die auf die Befriedigung konkreter Bedürfnisse zielen. PRODUKTION

Kann sich und andere vorstellen und anderen Leuten Fragen zu ihrer Per- Die folgenden Kann-Beschreibungen zeigen, dass auf der Stufe A1 die Reali-
son stellen, z.B. wo sie wohnen, was für Leute sie kennen oder was für Din- sierung komplexer sprachlicher Handlungen noch nicht möglich ist. Sprach-
ge sie besitzen und kann auf Fragen dieser Art Antwort geben. liches Handeln bleibt auf dieser Stufe elementarer Sprachverwendung weit-
gehend auf den rein funktionalen Bereich beschränkt: z.B. Kann jemanden
Kann sich auf einfache Art verständigen, wenn die Gesprächspartnerinnen um etwas bitten. Kommunikation bleibt auf Niveau A1 zumeist beschränkt
oder Gesprächspartner langsam und deutlich sprechen und bereit sind zu auf die Realisierung isolierter Sprachhandlungen. Von den 13 für die
helfen. Zertifikatsstufe B1 beschriebenen Szenarien ist auf A1 keines realisierbar.

Kann sich mit einfachen, überwiegend isolierten Wendungen über Mündliche


A2 Kann Sätze und häufig gebrauchte Ausdrücke verstehen, die mit Bereichen Menschen und Orte äußern. Produktion /
von ganz unmittelbarer Bedeutung zusammenhängen (z.B. Informationen Kann sagen, was er/sie beruflich tut und wo er/sie wohnt. Sprechen
zur Person und zur Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung).
Kann sich auf einfache Art verständigen, doch ist die Kommunikation völlig Mündliche
Kann sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen davon abhängig, dass etwas langsamer wiederholt, umformuliert oder korri- Interaktion
es um einen einfachen und direkten Austausch von Informationen über ver- giert wird.
traute und geläufige Dinge geht. Kann einfache Fragen stellen und beantworten, einfache Feststellungen tref-
fen oder auf solche reagieren, sofern es sich um unmittelbare Bedürfnisse
Kann mit einfachen Mitteln die eigene Herkunft und Ausbildung, die direk- oder um sehr vertraute Themen handelt.
te Umgebung und Dinge im Zusammenhang mit unmittelbaren Bedürfnissen Kann alltägliche Ausdrücke, die auf die Befriedigung einfacher, konkreter
beschreiben. Bedürfnisse zielen, verstehen, wenn sich verständnisvolle Gesprächspartner
direkt an ihn/sie richten und langsam, deutlich und mit Wiederholungen
sprechen.
Kann Fragen und Anweisungen verstehen, sofern diese klar und deutlich an
ihn/sie gerichtet werden.
Kann kurzen, einfachen Wegerklärungen folgen.
Kann jemanden vorstellen und einfache Gruß- und Abschiedsformeln
gebrauchen.
Kann jemanden nach dem Befinden fragen und auf Neuigkeiten reagieren.
Kann jemanden um etwas bitten und jemandem etwas geben.
Kann Fragen zur Person stellen – z.B. zum Wohnort, zu Bekannten, zu
Dingen, die man besitzt, usw.

20 21
2 KANNBESCHREIBUNG 2 KANNBESCHREIBUNG

Kann auf entsprechende Fragen Antwort geben. REZEPTION


Kommt mit Zahlen, Mengenangaben, Preisen und Uhrzeiten zurecht.
Kann Zeitangaben machen mit Hilfe von Wendungen wie Kann Anweisungen, die langsam und deutlich an ihn/sie gerichtet werden, Hören
„nächste Woche“, „letzten Freitag“, „im November“, „um drei Uhr“. verstehen.
Kann in einem Interviewgespräch einfache, direkte Fragen zur Person Kann kurzen einfachen Wegerklärungen folgen.
beantworten, wenn die Fragen langsam, deutlich und in direkter, nicht- Kann verstehen, wenn sehr langsam und sorgfältig gesprochen wird und
idiomatischer Sprache gestellt werden. wenn lange Pausen Zeit lassen, den Sinn zu erfassen.
Kann Uhrzeit, Zahlen-, Mengen- und Preisangaben verstehen.
Schriftliche Kann in kurzen Mitteilungen Informationen aus dem alltäglichen Leben
Produktion / erfragen oder weitergeben. Kann sehr kurze, einfache Texte Satz für Satz lesen und verstehen, indem Lesen
Interaktion Kann in Formulare, z.B. Anmeldezettel im Hotel oder bei der Einreise, er/sie Namen, Wörter und einfachste Wendungen heraussucht und, wenn
persönliche Daten wie den eigenen Namen, Nationalität, Alter, Geburts- nötig, den Text mehrmals liest.
datum, Ankunftsdatum usw. eintragen. Kann konkrete, voraussagbare Informationen in einfachen Alltagstexten auf-
Kann einfache Wendungen und Sätze über sich selbst und andere finden, z.B. in Anzeigen, Prospekten, Speisekarten, Literaturverzeichnissen
schreiben: wo sie leben und was sie tun. und Fahrplänen.
Kann Einzelinformationen in Listen ausfindig machen (z.B. in einem Stra-
ßenverzeichnis oder einem Register).
Folgende Textsorten können bewältigt werden: Kann die gewünschte Information entnehmen (z.B. im „Branchen-
Formular (z.B. Anmeldung) verzeichnis“ einen Handwerker finden).
(Post-)Karte, kurzer persönlicher Brief, kurzes Fax bzw. E-Mail Kann kurze, einfache schriftliche Wegerklärungen verstehen.
kurze einfache Notiz oder Mitteilung Kann gebräuchliche Zeichen und Schilder an öffentlichen Orten wie Stra-
ßen, Restaurants, Bahnstationen oder am Arbeitsplatz verstehen,
z.B. Wegweiser, Gebotsschilder, Warnungen vor Gefahr.
Kann sehr kurze und einfache Mitteilungen (z.B. Postkarten, E-Mails)
verstehen.
Kann vertraute Namen, Wörter und ganz elementare Wendungen in ein-
fachen Mitteilungen in Zusammenhang mit den üblichsten Alltagssituatio-
nen erkennen.
Kann sich bei einfacherem Informationsmaterial und kurzen, einfachen
Beschreibungen eine Vorstellung vom Inhalt machen, besonders wenn es
visuelle Hilfen gibt.

22 23
2 KANNBESCHREIBUNG 2 KANNBESCHREIBUNG

Textsorten, START DEUTSCH 2


DETAILLIERTE SKALA NACH FERTIGKEITEN
die gehört und verstanden die gelesen und verstanden
werden: werden: PRODUKTION
Lautsprecherdurchsage kurze Zeitungsmeldung
automatische Telefonansage einfache und kurze Kleinanzeige Die Stufe A2 bildet einen Übergang von einer mehr oder weniger funktional
Meldung im Rundfunk (Wetter, einfache Informations-Broschüre bestimmten Ebene auf A1 zu den komplexeren, auch strategische und dis-
Straßenverkehr etc.) (mit Bildanteil) kursive Redeelemente enthaltenden Gesprächssituationen auf Zertifikats-
Mitteilung und Anweisung Werbeprospekt, Katalog, Plakat niveau B1.
Face-to-face-Gespräch (mit Bildanteil)
Hinweisschild und (Waren-) Beispiele von Kann-Beschreibungen verdeutlichen, dass auf A2 kurze Ge-
Beschriftung spräche möglich sind, die über ein bloß „zweizügiges“ Aktion-Reaktion-
kurze Anleitung, Gebrauchs- Schema hinausgehen:
anweisung
Mitteilung und Notiz Kann mit anderen besprechen, was man tun oder wohin man gehen
kurzer Brief, Fax, E-Mail und will.
Postkarte Kann Verabredungen treffen.
tabellarisches Verzeichnis Kann jemanden einladen und auf Einladungen reagieren.
(z.B. Fahrplan, Arbeitsplan,
Speisekarte, Inhaltsverzeichnis) Auf A2 ist demzufolge ein Teil der auf der Zertifikatsstufe definierten Szena-
rien der mündlichen Produktion und Interaktion (z.B. Konsensfindung)
sowie in der schriftlichen Interaktion (z.B. Informationsaustausch) in einge-
schränkter Form realisierbar.

Kann eine einfache Beschreibung von Menschen, Lebens- oder Arbeits- Mündliche
bedingungen, Alltagsroutinen, Vorlieben oder Abneigungen usw. geben, und Produktion /
zwar in kurzen listenhaften Abfolgen aus einfachen Wendungen und Sätzen. Sprechen
Kann etwas erzählen oder in Form einer einfachen Aufzählung berichten.
Kann über Aspekte des eigenen alltäglichen Lebensbereichs berichten, z.B.
über Leute, Orte, Erfahrungen in Beruf oder Ausbildung.
Kann kurz und einfach über ein Ereignis oder eine Tätigkeit berichten.
Kann Pläne und Vereinbarungen, Gewohnheiten und Alltagsbeschäftigun-
gen beschreiben sowie über vergangene Aktivitäten und persönliche Erfah-
rungen berichten.
Kann mit einfachen Mitteln Gegenstände sowie Dinge, die ihm/ihr gehö-
ren, kurz beschreiben und vergleichen.

24 25
2 KANNBESCHREIBUNG 2 KANNBESCHREIBUNG

Kann erklären, was er/sie an etwas mag oder nicht mag. Kann mit anderen besprechen, was man tun oder wohin man gehen will.
Kann die Familie, Lebensverhältnisse, die Ausbildung und die gegenwärtige Kann Verabredungen treffen.
oder die letzte berufliche Tätigkeit beschreiben. Kann im Allgemeinen in formellen Diskussionen im Rahmen des eigenen
Kann mit einfachen Worten Personen, Orte, Dinge beschreiben. Fachgebiets wechselnden Themen folgen, wenn langsam und deutlich ge-
Kann mit einer begrenzten Anzahl unkomplizierter Nachfragen umgehen. sprochen wird.
Kann relevante Informationen austauschen und, wenn direkt danach ge-
Mündliche Kann Fragen stellen und beantworten und in vorhersehbaren Alltagssituatio- fragt, die eigene Meinung zu einer praktischen Frage äußern, sofern er/sie
Interaktion nen Gedanken und Informationen zu vertrauten Themen austauschen. Hilfe beim Formulieren erhält und, wenn nötig, darum bittet, dass Kern-
Kann sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen punkte wiederholt werden.
es um einen unkomplizierten und direkten Austausch von Informationen
über vertraute Routineangelegenheiten in Zusammenhang mit Arbeit und Kann kurze, einfache, formelhafte Notizen machen, wenn es um unmittel- Schriftliche
Freizeit geht. bar notwendige Dinge geht. Produktion /
Kann an Gesprächen teilnehmen, wenn mit ihm/ihr in deutlich artikulierter Kann einen ganz einfachen persönlichen Brief schreiben und sich darin für Interaktion
Standardsprache über vertraute Dinge gesprochen wird, vorausgesetzt, etwas bedanken oder entschuldigen.
er/sie kann ab und zu darum bitten, etwas zu wiederholen oder anders zu Kann kurze, einfache Notizen und Mitteilungen schreiben, die sich auf un-
formulieren. mittelbare Bedürfnisse beziehen.
Kann verstehen, was in einem einfachen Alltagsgespräch langsam, deutlich Kann in Form verbundener Sätze etwas über alltägliche Aspekte des eigenen
und direkt an ihn/sie gerichtet gesagt wird, vorausgesetzt die sprechende Umfelds schreiben, z.B. über Menschen, Orte, eine Stelle oder Studien-
Person gibt sich Mühe, ihm/ihr verstehen zu helfen. erfahrungen.
Kann sehr kurze Kontaktgespräche führen, versteht aber kaum genug, um Kann eine elementare, schematische Beschreibung von Ereignissen, ver-
selbst das Gespräch in Gang zu halten; versteht jedoch, wenn die Gesprächs- gangenen Handlungen und persönlichen Erfahrungen verfassen.
partner sich Mühe geben, sich ihm/ihr verständlich zu machen. Kann in einer Reihe einfacher Sätze über die eigene Familie oder die
Kann einfache, alltägliche Höflichkeitsformeln verwenden, um jemanden zu momentane oder vorige berufliche Tätigkeit schreiben.
grüßen oder anzusprechen.
Kann jemanden einladen und auf Einladungen reagieren.
Kann um Entschuldigung bitten und auf Entschuldigungen reagieren. Folgende Textsorten können bewältigt werden:
Kann sagen, was er/sie gerne hat und was nicht. Formular (z.B. Überweisung)
Kann im Allgemeinen das Thema einer Diskussion, die in seiner/ihrer (Post-)Karte, kurzer persönlicher Brief, kurzes Fax bzw. E-Mail
Gegenwart geführt wird, erkennen, wenn langsam und deutlich gesprochen Notiz, Mitteilung
wird. kurze einfache Beschreibung
Kann mit anderen besprechen, was man am Abend oder am Wochenende
unternehmen könnte.
Kann Vorschläge machen und auf Vorschläge reagieren.
Kann anderen beipflichten oder widersprechen.
Kann auf einfache Weise praktische Fragen des Alltags besprechen, wenn
er/sie klar, langsam und direkt angesprochen wird.

26 27
2 KANNBESCHREIBUNG 2 KANNBESCHREIBUNG

REZEPTION Textsorten

Hören Kann Wendungen und Wörter verstehen, wenn es um Dinge von ganz un- die gehört und verstanden die gelesen und verstanden
mittelbarer Bedeutung geht (z.B. Informationen zu Person, Familie, Arbeit, werden: werden:
nähere Umgebung), sofern deutlich und langsam gesprochen wird. Lautsprecherdurchsage kurze Zeitungsmeldung
Kann im Allgemeinen das Thema von Gesprächen, die in seiner/ihrer automatische Telefonansage einfache Informations-Broschüre
Gegenwart geführt werden, erkennen, wenn langsam und deutlich gespro- Meldung im Rundfunk (mit Bildanteil)
chen wird. (Wetter, Straßenverkehr etc.) Werbeprospekt, Katalog, Plakat
Kann das Wesentliche von kurzen, klaren und einfachen Durchsagen und Mitteilung und Anweisung (mit Bildanteil)
Mitteilungen erfassen. (aus dem persönlichen Umfeld) Hinweisschild
Kann einfache Erklärungen, wie man zu Fuß oder mit öffentlichen Ver- Face-to-face-Gespräch (z.B. Etagenbeschreibungen im
kehrsmitteln an einen bestimmten Ort gelangt, verstehen. Kaufhaus)
Kann deutlich gesprochenen Ansagen auf einem Anrufbeantworter über vor- kurze Anleitung, Gebrauchs-
hersehbare alltägliche Dinge die wesentliche Information entnehmen. anweisung
Mitteilung und Notiz
Lesen Kann kurze, einfache Texte zu vertrauten, konkreten Themen verstehen, in kurzer Brief, Fax, E-Mail und
denen gängige alltags- oder berufsbezogene Sprache verwendet wird. Postkarte
Kann kurze, einfache Texte lesen und verstehen, die einen hoch frequenten tabellarisches Verzeichnis
Wortschatz und einen gewissen Anteil international verwendeter Wörter (z.B. Arbeitsplan, Speisekarte,
enthalten. Inhaltsverzeichnis)
Kann Grundtypen von Standard- und Routinebriefen sowie Faxe zu vertrau-
ten Themen verstehen (wie Anfragen, Bestellungen, Auftragsbestätigungen
usw.).
Kann kurze, einfache persönliche Briefe verstehen.
Kann aus einfacheren schriftlichen Materialien wie Briefen, Broschüren
oder Zeitungsartikeln, in denen Ereignisse beschrieben werden, spezifische
Informationen herausfinden.
Kann Vorschriften, z.B. Sicherheitsvorschriften, verstehen, wenn sie in ein-
facher Sprache formuliert sind.
Kann einfache Anleitungen für Apparate, mit denen man im Alltag zu tun
hat (z.B. öffentliches Telefon) verstehen.

28 29
3 KONZEPTION DER PRÜFUNGSAUFGABEN

3 KONZEPTION DER PRÜFUNGSAUFGABEN Im Mittelpunkt der folgenden Prüfungsbeschreibungen steht die Kategorie
„Aufgabe” („task“). Die verschiedenen Lernziele sind durch den Aufgaben-
begriff zusammengehalten und miteinander verbunden. Damit wird der me-
thodische Ansatz des Zertifikat Deutsch in den Start-Prüfungen wieder auf-
In diesem Kapitel finden Sie gegriffen.

• exemplarische Darstellungen aus allen Fertig- Auf den folgenden Seiten sind Beispiele aus allen Fertigkeitsbereichen zu-
keiten, die das Ineinandergreifen der Einzel- sammengestellt, die die wichtigsten Prinzipien eines handlungsorientierten
kompetenzen von Start Deutsch 1 und 2 Ansatzes verdeutlichen sollen: Die Definition sprachlicher Kompetenzen er-
aufzeigen. schöpft sich demnach nicht in der jeweils isolierten Darstellung von Fertig-
keitsbeschreibungen („Groblernziele“) und Lernzielinventaren („Feinlern-
ziele“), sondern in ihrer Ableitung von bzw. Hinordnung auf konkrete
kommunikative Handlungszwecke. Diese Aufgaben unterstreichen somit die
Handlungsorientierung in der Konzeption von Start Deutsch.

Die in Kapitel 2 zusammengestellten Kannbeschreibungen sind in ihrer For-


mulierung als Fertigkeitsbescheibungen (Der/die Lernende kann ...) per se
handlungsorientiert und damit dem Aufgabenbegriff unmittelbar zugeordnet
(Der/die Lernende soll ...). Durch die Anbindung der Fertigkeitsbeschrei-
bungen an die im Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen des Euro-

31
3 KONZEPTION DER PRÜFUNGSAUFGABEN 3 KONZEPTION DER PRÜFUNGSAUFGABEN

Beispiel aus Start Deutsch 1


parats vorgegebenen Can-do-Statements ist über die Handlungsorientierung
hinaus die Positionierung auf den beiden Niveaustufen A1 (Start Deutsch Hören
1) und A2 (Start Deutsch 2) gewährleistet.

Sprachliche Einzelelemente wie z.B. Lexik oder Grammatik sind nicht


Selbstzweck, sondern – wie im heutigen Sprachunterricht üblich – mittels Groblernziel Feinlernziele
Der/die Lernende kann Uhrzeit, Wortschatz: Termin / Wochentag / Uhrzeit
Aufgaben stets Handlungszwecken untergeordnet. Die in Kapitel 6 zu- Zahlen-, Mengen- und Preisangaben Sprachhandlung: Mitteilung / Verabschiedung
sammengestellten Lernzielinventare (Feinlernziele) bilden deshalb nicht in verstehen. Strategien: jdn. bitten, etwas aufzuschreiben
erster Linie abstrakte Auflistungen, sondern sind mit Blick auf das Ganze als Notionen: Zeitpunkt / Zukunftsbezug
Grammatik: Präpositionen / Negation
Repertoire zu betrachten, um bestimmte sprachliche Handlungen ausführen Kapitel 2: Kompetenzbeschreibung

zu können. Kapitel 6: Inventare

Der Aufgabenbegriff bindet die in Kapitel 4 und 5 beschriebenen Prüfungs-


aufgaben
an handlungsorientiert dargestellte Lernziele,
an Übungsformen im Unterricht und Aufgabe
an kommunikatives Handeln in der Lebenswelt. Der/die Lernende soll einen Text auf dem Anrufbeant-
Das Testformat der Start-Prüfungen erhält so ein solides Fundament mit
worter abhören und herausfinden, wann ihm/ihr ein
Blick auf die Zielsetzung eines Gesamtprojekts von Sprachen lernen, lehren
und testen: Die Lernenden üben im Unterricht und dokumentieren in der
Termin für eine Sprechstunde angeboten wird.
Prüfung das, was sie in der realen Lebenswelt tatsächlich können sollen.

Im interaktiven Fertigkeitsbereich auf der Stufe A2 deckt sich die Ausfüh-


rung einer Aufgabe (z.B. ein Konsensfindungsgespräch führen) mit der an-
satzweisen Realisierung eines Szenarios. Damit wird der Übergang von Start
Deutsch 2 auf komplexere Gesprächssituationen auf B1 und höhere Kompe- Prüfungsaufgabe Transkript der Ansage
Wann ist der Termin? Hier ist das Büro von Dr. Bruch. Herr Stefan?
tenzniveaus deutlich.
a) Dienstag, 18 Uhr Ich habe jetzt einen Termin für Sie. Bitte
b) Dienstag, 8 Uhr notieren Sie: Morgen, am Dienstag, um 18
c) Donnerstag, 18 Uhr Uhr bei Frau Dr. Bruch. Ein anderer Termin
geht morgen leider nicht. Auf Wiederhören.

Kapitel 4 und 5: Prüfungsformen

Der/die Lernende versteht, dass a) die richtige Lösung ist.

32 33
3 KONZEPTION DER PRÜFUNGSAUFGABEN 3 KONZEPTION DER PRÜFUNGSAUFGABEN

Beispiel aus Start Deutsch 1 Beispiel aus Start Deutsch 2

Lesen Schreiben

Groblernziel Feinlernziele Groblernziel Feinlernziele


Der/die Lernende kann kurze, einfa- Wortschatz: Persönliche Beziehungen (Nach- Der/die Lernende kann eine kurze, Wortschatz: Persönliche Beziehungen (Nach-
che Texte zu vertrauten konkreten barn, Familie) / Wohnungswechsel / Wochen- einfache Mitteilung (Brief, E-Mail) barn, Familie) / Uhrzeit / Essen und Trinken
Themen verstehen, in denen gängige tag / Uhrzeit / Essen und Trinken schreiben, in der er/sie sich z.B. Sprachhandlung: berichten / Zufriedenheit
alltags- oder berufsbezogene Sprache Sprachhandlung: Freude ausdrücken / bedankt oder entschuldigt. ausdrücken / grüßen
verwendet wird. Einladung aussprechen / grüßen Notionen: Ort / Zeitpunkt
Strategien: Beispiele geben, etwas verdeut- Grammatik: Pronomen / Präpositionen /
lichen Kapitel 2: Kompetenzbeschreibung
Satzverbindungen
Kapitel 2: Kompetenzbeschreibung
Notionen: Ort / Zeitpunkt Kapitel 6: Inventare
Grammatik: Präpositionen
Kapitel 6: Inventare

Aufgabe Aufgabe
Der/die Lernende soll einen Text lesen und heraus- Der/die Lernende soll auf eine Nachricht eine kurze
finden, wozu er/sie eingeladen wird. Antwort schreiben.

Prüfungsaufgabe Mögliche Lösung


Prüfungsaufgabe Text der Einladung
Im Anschluss an den gemeinsamen (Textbeispiel eines Teilnehmenden):
Frau Schnabel lädt alle Nachbarin- Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,
Besuch eines Deutschkurses erhält Liebe Paola,
nen und Nachbarn zu ihrem am vorletzten Wochenende sind wir, Sabine
man von einer Mitschülerin, Paola, Wie geht es dir? Ich bin froh, dass du heiraten
Geburtstag ein. Schnabel, meine kleine Tochter Tina und
eine Einladung zu deren Hochzeit in willst! Danke schön für deine Einladung; aber,
meine Katze Mina, hier im zweiten Stock
Berlin. Man soll in einem Antwort- wer ist Stefan? Wo hast du ihn kennengelernt?
Richtig Falsch eingezogen.
schreiben verschiedene Themen Was ist er von Beruf? Wie alt ist er?
Ich möchte Sie am Mittwoch, dem 15.8. um bzw. Fragen ansprechen, z.B. nach Ich möchte gern zur Hochzeit gehen. Wo wer-
17.30 Uhr zu Tee und Gebäck einladen. Ich dem zukünftigen Ehemann, Über- det ihr Hochzeit feiern? Werdet ihr nach dem
freue mich, wenn Sie alle kommen. nachtungsmöglichkeiten in Berlin. Hochzeit eine Party machen? Ich frage dich es,
Sabine Schnabel weil ich einen Hotel suchen muss.
Bis bald
Kapitel 4 und 5: Prüfungsformen XY
Kapitel 4 und 5: Prüfungsformen

Der/die Lernende versteht, dass die Aussage falsch ist.


Er/sie versteht, dass er/sie eingeladen ist, aber nicht zu einer Geburtstagsfeier, sondern zum
Der/die Lernende kann eine kurze Antwort auf eine Nachricht schreiben.
Kennen lernen der Nachbarinnen und Nachbarn anlässlich des Einzugs von Frau Schnabel.

34 35
3 KONZEPTION DER PRÜFUNGSAUFGABEN 3 KONZEPTION DER PRÜFUNGSAUFGABEN

Beispiel aus Start Deutsch 1 Beispiel aus Start Deutsch 1

Sprechen Mündliche Interaktion I

Groblernziel Feinlernziele Groblernziel Feinlernziele


Der/die Lernende kann sich vorstellen, Wortschatz: Familie / Familienstand / Der/die Lernende kann einfache Fra- Wortschatz: Familie / Familienstand /
kurze und einfache Aussagen über Herkunft / persönliche Beziehungen gen stellen und beantworten, einfache Herkunft / persönliche Beziehungen
sich, seine/ihre Familie, Lebensver- Feststellungen treffen oder auf solche Sprachhandlung: benennen, definieren,
Sprachhandlung: benennen, definieren,
reagieren, sofern es sich um unmittel- identifizieren
hältnisse, Ausbildung oder berufliche identifizieren
bare Bedürfnisse oder um sehr ver- Strategien: um Verständnishilfen bitten /
Tätigkeit zu machen. Notionen: Herkunft
traute Themen handelt. Wörter umschreiben
Grammatik: Präpositionen
Notionen: Ortsangaben / Herkunft /
Kapitel 2: Kompetenzbeschreibung Quantität angeben
Kapitel 2: Kompetenzbeschreibung Kapitel 6: Inventare Grammatik: Präpositionen / Fragesatz
Kapitel 6: Inventare

Aufgabe
Aufgabe
Der/die Lernende soll einfache Informationen aus dem
Der/die Lernende soll in einer Vorstellungsrunde etwas
Themenbereich Familie erfragen und geben.
über seine/ihre Person sagen.

Prüfungsaufgabe Mögliche Lösungen


Prüfungsaufgabe Mögliche Lösung
Der/die Prüfende bittet die Kandida- - Wo wohnen deine Eltern?
Der/die Prüfende bittet die Kandi- Ich heiße Petar Vujovic,
ten, anhand von Handlungskarten - Entschuldigung, wie bitte?
daten, sich anhand von Stichwörtern bin 23 Jahre, - Wo wohnen deine Mama und dein Papa?
zum Themenbereich Familie sich
kurz vorzustellen. komme aus Jugoslawien - In der Ukraine.
gegenseitig Fragen zu stellen und
und wohne jetzt in Mannheim.
Antworten zu geben.
Ich bin von Beruf Mechaniker.
Meine Hobbys sind Fußball spielen und
Musik.
Kapitel 4 und 5: Prüfungsformen
Kapitel 4 und 5: Prüfungsformen

Der/die Lernende versteht die Fragen zu seiner/ihrer Person und kann kurze Antworten geben.
Der/die Lernende kann einige wichtige Aussagen zu seiner/ihrer Person machen.

36 37
3 KONZEPTION DER PRÜFUNGSAUFGABEN 3 KONZEPTION DER PRÜFUNGSAUFGABEN

Beispiel aus Start Deutsch 2

Mündliche Interaktion II

Groblernziel Feinlernziele:
Der/die Lernende kann Wortschatz: Wochentage / Tageszeiten /
- mit anderen besprechen, was Einkaufen / Freizeit, Unterhaltung
man tun oder wohin man gehen Sprachhandlung: etwas vorschlagen
will Strategien: Abschwächung
- Vorschläge machen und auf Notionen: Zeitangaben / Zukunftsbezug /
Vorschläge reagieren. Möglichkeit
Grammatik: Präpositionen / Fragesatz
Kapitel 2: Kompetenzbeschreibung

Kapitel 6: Inventare

Aufgabe Szenario Konsensfindung


Der/die Lernende soll mit einem Gesprächspartner
einen Termin aushandeln, wann sie zusammen etwas
einkaufen können.

Prüfungsaufgabe Mögliche Lösung


Der/die Prüfende bittet die Kandida- - Gut, also wann gehen wir das Buch kaufen?
ten, anhand von teilweise ausgefüll- - Vielleicht am Dienstagabend?
ten Terminkalendern einen Termin - Da kann ich leider nicht. Ich bin im
für einen gemeinsamen Einkauf Sportkurs. Kannst du am Freitagabend?
auszuhandeln. - Das geht bei mir nicht. Ich habe im
Kindergarten Elternabend. Wie ist es am
Mittwoch?
- Tut mir Leid, da habe ich einen Termin
beim Friseur.
etc.

Kapitel 4 und 5: Prüfungsformen

Der/die Lernende kann mit seinem/ihrem Gesprächspartner ein Konsensfindungsgespräch


führen.

38 39
4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1

4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1 Start Deutsch 1 Hören Dauer:


ca. 20 Minuten

Teil Prüfungsziel Textsorte Textstruktur Aufgabentyp Items


In diesem Kapitel finden Sie Punkte

1 Informations- kurze dialogisch dreigliedrige 6


• Übersichtsdarstellungen aller Bestandteile
entnahme Alltagsgespräche Auswahlaufgaben
der Prüfung bzw. a / b / c,
• Bewertungskriterien und Kandidatenbeispiele Verstehen von bildunterstützt
(produktive Fertigkeiten) Handlungs-
• Kommentare zur Prüfungsdurchführung 2 anweisungen öffentliche monologisch richtig / falsch 4
Lautsprecher-
durchsagen

3 Telefonansagen, monologisch dreigliedrige 5


privat Auswahlaufgaben
und öffentlich a/b/c

41
4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1 4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1

HÖREN klusive der Ansagen, Wiederholungen und Pausen. Zum Übertragen der
Lösungen auf den Antwortbogen erhalten die Prüfungsteilnehmer etwa
Prüfungsziel Die Prüfungsteilnehmenden zeigen, dass sie nach ein- bzw. zweimaligem 3 Minuten Zeit.
Hören kurze Hörtexte global verstehen bzw. relevante Informationen, z.B.
Zeitpunkt, Ort, Preis, selektiv heraushören können. Jede richtige Lösung bringt einen Punkt, d.h. in diesem Prüfungsteil sind Bewertung
maximal 15 (x 1,66=25) Punkte zu erzielen. Das sind 25 % des Gesamter-
Prüfungsform Die Prüfung besteht aus drei Teilen mit insgesamt 15 Aufgaben. Jeder Teil gebnisses.
besteht aus semiauthentischen Hörtexten mit dazu passender Aufgabenstel-
lung. Am Anfang ist ein Beispiel zu hören. Die Hörtexte in Teil 1 und 3 wer-
den zweimal vorgespielt, inTeil 2 hört man jeden Text nur einmal. Die Hör- 1 Was kostet der Pullover?
texte sind in natürlichem Sprechtempo gesprochen. Hilfsmittel wie
Wörterbücher sind nicht erlaubt.

Kurze Alltagsgespräche
Teil 1 Es handelt sich um kurze Gespräche zwischen zwei Personen, wie sie zu- a Dreißig Euro. b Fünfundneunzig c Neunzehn Euro
fällig auf der Straße oder im privaten, schulischen oder beruflichen Umfeld Euro. fünfundneunzig
Cent.
geführt werden. Zu jedem Hörtext gibt es eine dreigliedrige, bildunterstützte
Mehrfachwahlaufgabe. Das Verständnis der Auswahlantworten hängt nicht
allein von den Bildern ab, da die Motive von einer verbalen Antwort beglei-
tet sind. 2 Wie spät ist es?

Öffentliche Lautsprecherdurchsagen
Teil 2 Es handelt sich um kurze Durchsagen, wie sie in öffentlichen Räumen, z.B.
Flughäfen, Supermärkten, U-Bahnhöfen zu hören sind. Die darin enthalte-
nen Handlungsanweisungen sollen global verstanden werden. Zu jedem a 15 Uhr. b Gleich 5 Uhr. c Halb 5 Uhr.
Hörtext ist zu entscheiden: richtig oder falsch?

Telefonansagen
Teil 3 Es handelt sich um kurze Ansagen und Nachrichten auf dem Anrufbeant-
worter. Diese sind zum Teil aus dem privaten Bereich, zum Teil offizieller 3 Was isst die Frau im Restaurant?

Natur, wie z.B. telefonische Ansagen aus einer Arztpraxis oder einer Firma.
Zu jedem Hörtext gibt es eine dreigliedrige, teilweise bildunterstützte Mehr-
fachwahlaufgabe.

Ablauf Der Prüfungsteil Hören wird komplett vom Tonträger vorgespielt. Das Vor- a Pommes. b Fisch. c Wurst.
spielen der Texte und Bearbeiten der Aufgaben dauert circa 15 Minuten, in-

42 43
4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1 4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1

Teil 2 Kreuzen Sie an. Richtig oder Falsch ?


Teil 3 Kreuzen Sie an: a , b oder c .
Sie hören jeden Text zweimal.

Beispiel
0 Herr und Frau Zielinski sollen in ein anderes Zimmer Richtig Falsch
gehen. 11833
11 Die Nummer ist: a
11883
b
c 12833

7 Der Fahrer soll sofort aussteigen. Richtig Falsch

8 Die Fahrgäste sollen pünktlich zurück sein. Richtig Falsch


12 Wo genau treffen sich a Am Zug.
die Männer? b Am Bahnhof.
c An der Information.
9 Die Eltern sollen Kaffee und Kuchen mitbringen.
Richtig Falsch

10 Die Fahrgäste sollen im Zug bleiben.


Richtig Falsch

a 20 Minuten
13 Wie lange will der Mann
b 2 Minuten
noch warten?
c 10 Minuten

44 45
4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1 4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1

LESEN
Dauer:
Start Deutsch 1 Lesen ca. 25 Minuten Die Prüfungsteilnehmenden zeigen, dass sie einfache Kurztexte global bzw. Prüfungsziel
in ihren relevanten Details, z.B. Zeit- und Ortsangaben oder einfache In-
formationen (auch selektiv) verstehen können. Es handelt sich in allen drei
Teil Prüfungsziel Textsorte Aufgabentyp Items
Punkte Teilen um Alltagstexte.

1 Informations- Kurznotizen richtig / falsch 5 Die Prüfung besteht aus drei Teilen mit insgesamt 15 Aufgaben. Prüfungsform
entnahme
2 bzw. Kleinanzeigen zweigliedrige Am Anfang jeden Teils ist ein Beispiel vorgegeben. Hilfsmittel wie Wörterbü-
Verstehen von Auswahlaufgabe 5
cher sind nicht erlaubt.
Handlungs- a/b
anweisungen
3 Hinweisschilder / richtig / falsch Kurznotizen Teil 1
Aushänge 5 Angeboten werden ein bis zwei kurze semiauthentische Texte in der Form
von Notizzetteln oder E-Mails aus dem privaten oder beruflichen Alltags-
leben: Mitteilungen, Handlungsanweisungen, Einladungen. Die Teilnehmen-
den müssen entscheiden, ob die Aussagen zu den Texten richtig oder falsch
sind.

Kleinanzeigen Teil 2
Zehn semiauthentische Kleinanzeigen werden fünf Situationen jeweils paar-
weise zugeordnet. Die Teilnehmenden müssen jeweils entscheiden, welche
der beiden vorgegebenen Anzeigen zu der Situation passt.

Hinweisschilder / Aushänge Teil 3


Zu fünf sehr kurzen Texten müssen die Teilnehmenden entscheiden, ob die
jeweilige Aussage dazu richtig oder falsch ist.

Die Prüfung dauert circa 25 Minuten. Ablauf

Jede richtige Lösung bringt einen Punkt, d.h. in diesem Prüfungsteil sind Bewertung
maximal 15 (x 1,66=25) Punkte zu erzielen. Das sind 25% des Gesamt-
ergebnisses.

46 47
4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1 4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1

Teil 1 Teil 2
Sind die Sätze 1– 5 Richtig oder Falsch ? Kreuzen Sie an.
Lesen Sie die Texte und die Aufgaben 6 – 10.
Beispiel Welche Internet-Adresse suchen Sie auf? Kreuzen Sie an: a oder b ?

0 Lis Zug kommt aus Hannover. Richtig Falsch Beispiel


0 Sie wollen wissen: Regnet es in Deutschland?
www.openair.de www.dwd.de

Deutscher Wetterdienst
Hallo Li, Open-Air Konzert am 30.5. Wetter und Klima
findet bei Regen in der Stadthalle
statt. Wetter aktuell
danke für deine Mail. Dein Zug kommt hier in Hannover Warnungen
um 12.36 Uhr an. Ich bin ab 12.15 Uhr im Hauptbahnhof Umweltinfos
und warte auf dich vor der Auskunft. Klimadaten
Du kannst mich den ganzen Vormittag auf meinem Handy
(++49 173 62 205 59) erreichen. a www.openair.de
Deine b www.dwd.de
Karin
6 Sie möchten mit dem Schiff auf dem Rhein fahren.
Wo bekommen Sie Informationen?

www.schiff-ruedesheim.de www.bingen-ruedesheimer.de

Hotel – Pension „Schiff“


1 Lis Zug kommt nach halb eins an. Richtig Falsch
Einzel- und Doppelzimmer mit
Bingen-Rüdesheimer Rheinschiffe
täglich von Rüdesheim nach Koblenz
Dusche / WC alle Abfahrtszeiten und Preise
Restaurant mit Rhein-Terrasse
2 Karin wartet den ganzen Vormittag vor der Auskunft. Richtig Falsch
hier
Preise über uns Buchung

a www.schiff-ruedesheim.de
b www.bingen-ruedesheimer.de

48 49
4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1 4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1

Dauer:
Start Deutsch 1 Schreiben 20 Minuten

9 Sie möchten Informationen über den Bodensee. Wo finden Sie das?


Teil Prüfungsziel Textsorte Aufgabentyp Items Punkte
www.bodensee.de www.rottenmeier.de

Touristeninformation Hans Rottenmeier


Ferienwohnungen am Bodensee 1 Informationen Formular Ausfüllen von 5 5
Häuser zur Formularrubriken
Urlaubsorte Preise Person geben durch Einfügen
Kontakt einzelner Wörter
Hotelservice
Ferienwohnungen
Rundreisen 2 Informationen kurze Gelenktes Schreiben 4 10
erbitten und Mitteilung nach drei
a www.bodensee.de
Handlungs- vorformulierten
b www.rottenmeier.de
anweisungen Leitpunkten
geben
10 Sie sind in Wiesbaden und möchten mit dem Zug am Mittag in
Hamburg sein. Information a oder b?

www.reiseauskunft.bahn.de
a Bahnhof Datum Zeit Dauer Umsteigen Angebot
Hamburg 17.02. 12.18 4:34 1 ICE, S
Wiesbaden 17.02. 16.52

www.reiseauskunft.bahn.de
b Bahnhof Datum Zeit Dauer Umsteigen Angebot
SCHREIBEN | Prüfungsform
Wiesbaden 17.02. 08.09 4:31 1 S, ICE
Hamburg 17.02. 12.40
Die Prüfungsteilnehmenden zeigen, dass sie Textsorten aus dem Alltag, wie Prüfungsziel
a z.B. Formulare und kurze Mitteilungen, sprachlich angemessen und ver-
b ständlich bewältigen können.

In der zweiteiligen Prüfung sollen die Prüfungsteilnehmenden in 20 Minu- Prüfungsform


ten zwei Textsorten mit entsprechender Aufgabenstellung bearbeiten.
Hilfsmittel wie Wörterbücher sind nicht erlaubt.

In einem Formular (Anmeldung, Bestellung etc.) sollen an fünf Stellen feh- Teil 1
lende Daten ergänzt werden. Im Einleitungstext, in dem die Situation er-
klärt wird, finden die Prüfungsteilnehmenden die dafür notwendigen Infor-
mationen.

50 51
4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1 4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1

Teil 2 Die Prüfungsteilnehmenden schreiben eine Kurzmitteilung (eine Entschul- Für Teil 2 gilt folgendes Schema:
digung als Kurznotiz oder E-Mail etc.) anhand von vorformulierten Leit-
punkten. Die Aufgabe besteht hauptsächlich im Umformulieren dieser vor-
gegebenen Leitpunkte. Der Umfang der geforderten Texte liegt bei etwa 30 Erfüllung der 3 Punkte Aufgabe voll erfüllt und verständlich
Wörtern. Aufgabenstellung 1,5 Punkte Aufgabe wegen sprachlicher oder
In einem Einleitungstext wird die Situation erklärt und auf die drei Inhalts- (pro Inhaltspunkt) inhaltlicher Mängel nur teilweise erfüllt
punkte hingewiesen, auf die in der Kurzmitteilung eingegangen werden soll. 0 Punkte Aufgabe nicht erfüllt und/oder unverständlich
Neben den drei Inhaltspunkten soll die Kurzmitteilung auch textsortenge-
recht gestaltet sein (z.B. passende Anrede- und Grußformeln).
Kommunikative 1 Punkt der Textsorte angemessen
Ablauf Die Bearbeitungszeit für diesen Prüfungsteil beträgt circa 20 Minuten. Die Gestaltung des 0,5 Punkte untypische oder fehlende Wendungen,
Prüfungsteilnehmenden schreiben ihren Text auf den Antwortbogen. Textes z.B. keine Anrede
0 Punkte keine textsortenspezifischen Wendungen
Bewertet wird nur das, was auf dem Antwortbogen steht. Die zwei Prüfen-
den bewerten unabhängig voneinander und einigen sich am Ende bei jedem
Item auf eine Bewertung.

Bewertung In Teil 1 bekommen die Prüfungsteilnehmenden für jedes richtig ausgefüllte


Feld einen Punkt, d.h. insgesamt maximal 5 Punkte.

In Teil 2 wird jeder Inhaltspunkt maximal mit 3 Punkten, die Textsorten-


spezifik mit maximal einem Punkt bewertet, d.h. insgesamt gibt es maximal
10 Punkte.

Orthografiefehler werden nur dann mit Punktabzug bewertet, wenn das


Verständnis beeinträchtigt ist.

Insgesamt können im Teil Schreiben 15 (x 1,66=25) Punkte erreicht


werden.

52 53
4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1 4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1

Teil 1 Teil 2
Ihre Freundin, Eva Kadavy, macht mit ihrem Mann und ihren beiden Schreiben Sie an die Touristeninformation in Dresden:
Söhnen (8 und 11 Jahre alt) Urlaub in Seeheim. Im Reisebüro bucht sie – Sie kommen im August nach Dresden.
für den nächsten Sonntag eine Busfahrt um den Bodensee. Frau Kadavy – Bitten Sie um Informationen über Film, Theater, Museen
hat keine Kreditkarte. usw. (Kulturprogramm).
Schreiben Sie die fünf fehlenden Informationen in das Formular. – Bitten Sie um Hoteladressen.
Am Ende übertragen Sie Ihre Lösungen bitte auf den Antwortbogen.

Anmeldung
nkt
Familienname, Vorname: Kadavy, Eva (0) zu jedem Pu
Schreiben Sie
Sätze auf den
ein bis zwei
Anzahl der Personen: (1)
n.
Davon Kinder: (2) Antwortboge
Urlaubsadresse: Hotel Schönblick
Straße, Hausnummer.: Burgstraße 34
PLZ, Urlaubsort: 78014 (3)

Der Reisepreis ist mit der Anmeldung zu bezahlen.


Zahlungsweise: (4)
Bar
Kreditkarte
Reisetermin: (5)

Unterschrift:

54 55
4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1 4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1

SCHREIBEN | Kandidatenbeispiele und Bewertung 6,5 Punkte 61 Wörter Kandidatenbeispiel


2
Inhaltspunkt 1 Hallo Herr und Frau,
Ich komme im August nach Dresden. Ich möchte einem Kultur-
Sie kommen im August nach Dresden.
programm. Bring mich programm und ich möchte einen Film
sehen. Welche Film lauft in Dresden? Antworten Sie bitte, einen
Inhaltspunkt 2 Film title und Datum. Andere Frage ist besser einfach.
Sie bitten um Informationen über das Kulturprogramm Kann ich Hoteladressen nehmen? Ich möchte alt und klein
Hotel. Ich möchte etwa 50 Euro für Doppelzimmer kosten.
(Theater, Museen, Film)
Viele Grüß
xxx yyyy
Inhaltspunkt 3
Sie bitten um Hoteladressen.
Inhalt 1 Inhalt 2 Inhalt 3 Textsorte Kommentar
3 1,5 1,5 0,5 Inhaltspunkt 2: Sprachlich (bring mich) und in-
haltlich (Film title) nicht ganz angemessen.
Inhaltspunkt 3: Punktabzug wegen sprachlicher
Mängel (Adressen nehmen; 50 euro kosten).
Anrede nicht textsortengerecht,
Gruß fehlerhaft.

Kandidatenbeispiel 10 Punkte 33 Wörter 6,5 Punkte 32 Wörter Kandidatenbeispiel


1 3

Hallo! Hallo!
Ich heiße xxxx yyyy. Ich möchte eine Information bekom-
mein name ist xxxx yyyy. Ich komme im August nach
men. ich will im August nach Dresden fahren. Gibt es
Dresden. Ich will gute Hotel mit Preis und Straße.
einen Kulturprogramm in Dresden? Und... Kann ich Hotel-
Welche Kulturprogramm haben sie, ihre kultur
adressen wissen? Ich warte auf Ihren Brief.
Viele Grüße interessirt mich fü meine Beruf.
xxxx yyyy Viele Dank
Tschüs

Inhalt 1 Inhalt 2 Inhalt 3 Textsorte Kommentar Inhalt 1 Inhalt 2 Inhalt 3 Textsorte Kommentar
3 3 3 1 Aufgabe voll erfüllt, Inhalt verständlich. 3 1,5 1,5 0,5 Inhaltspunkt 2: Punktabzug wegen sprach-
Anrede und Grußformel in moderner licher Mängel.
Kommunikation akzeptabel. Inhaltspunkt 3: Es wird nicht eindeutig klar,
dass Informationen gewünscht werden.
Grußformel nicht textsortenadäqat;
Name fehlt.

56 57
4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1 4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1

Kandidatenbeispiel 4,5 Punkte 44 Wörter Dauer: ca. 20 Minuten


Start Deutsch 1 Sprechen Gruppenprüfung mit maximal 4 Prüfungsteilnehmern
4

Seher gerne meine Damen und Heren:


Ich möchte im August im Dresden eine Woche Urlaub Teil Prüfungsziel Textstruktur Stimulus Items
machen. Ich wohlte wisel was kostet für ein Person.
Und auser dem Ich möchte Wissen über eine Program
Kultur. 1 Informationen monologisch / Stichworte 3
Und ich wohlte wiesen in welche adresse ist das Hotel über die eigene Produktion Prüferfragen
Person

2 Informationen Handlungskarten 4
Inhalt 1 Inhalt 2 Inhalt 3 Textsorte Kommentar
erfragen und geben mit Bild oder Wort
3 1,5 0 0 Inhaltspunkt 2: verständlich, aber sprach- partnerorientiert /
lich fehlerhaft. 3 Bitten äußern Interaktion 4
Inhaltspunkt 3: "in welche adresse ist das und darauf
Hotel" ist inhaltlich unangemessen bzw. reagieren
missverständlich.
Anrede textsortenadäquat aber fehlerhaft,
Grußformel fehlt.

SPRECHEN | Prüfungsform

Geprüft wird die Fähigkeit, verschiedene Alltagssituationen in einfachster Prüfungsziel


sprachlicher Form zu bewältigen. Die Prüfung besteht aus drei Teilen.

In jedem Teil sind mehrere Aufgaben zu bewältigen.


Teil 1: Sich vorstellen, etwas buchstabieren, eine Nummer angeben.
Teil 2: Fragen stellen und beantworten.
Teil 3: Bitten formulieren und darauf reagieren.

Die Prüfungsteilnehmenden zeigen, dass sie die Handlungssituationen aus


beiden Perspektiven, sowohl als Fragende als auch als Antwortende beherr-
schen. Teil 1 der Prüfung ist eher monologisch angelegt, während Teil 2
und 3 partnerorientiert sind. Allerdings kann sich in allen drei Teilen (durch
Nachfragen) auch ein dialogisches Sprechen entwickeln.

58 59
4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1 4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1

Das Prüfungsziel ist erreicht, wenn die Äußerungen der Prüfungsteilneh- Durch eine ruhige und offene, den Prüfungsteilnehmenden zugewandte Ge- Gesprächs-
menden sprachlich angemessen und verständlich sind. sprächsführung schaffen beide Prüfenden eine entspannte, angstfreie Atmo- atmosphäre
sphäre.
Der Prüfungsteil Sprechen ist eine Gruppenprüfung mit maximal vier Prü- Sie sprechen die Prüfungsteilnehmenden möglichst direkt mit Namen an.
fungsteilnehmenden und zwei Prüfenden. Das baut Distanz ab und macht das Gespräch persönlicher.

Es gibt keine Vorbereitungszeit. Prüfungssprache ist Deutsch. Die Prüfenden sprechen langsam und deutlich, dabei aber nicht gedehnt Sprechweise
bzw. überakzentuiert.
Gewichtung In Teil 1 gibt es maximal 3 Punkte, in Teil 2 maximal 6 Punkte und in Teil
3 gibt es maximal 6 Punkte. Im Prüfungsteil Sprechen sind maximal 15 Die einzelnen Aufgaben werden gemäß den Erläuterungen in den Prüfer- Aufgabenstellung
Punkte zu erzielen. Das entspricht 25 % des Gesamtergebnisses. blättern (S. VIII ff.) jeweils in angemessener Länge, klar und mit einfachen
Sätzen erläutert. Wortschatz und Syntax entsprechen dabei dem Niveau der
Prüfung. Das Verständnis der Aufgabe, der Situation und der Frage bzw.
SPRECHEN | Hinweise zur Prüfungsdurchführung Bitte muss immer gesichert sein.

Gruppenzusam- Teilnehmende können ungeachtet ihres Herkunftslandes, Geschlechtes oder Um den Prüfungsteilnehmenden den Einstieg in ihre Sprechrolle zu verein- Hilfen
mensetzung Alters gemeinsam geprüft werden. Die maximale Teilnehmerzahl ist vier. fachen, wird die erwartete Kandidatenleistung von den Prüfenden an einem
Bei Bedarf können kleinere Gruppen gebildet werden. Meldet sich nur ein Beispiel verdeutlicht. Wenn Prüfungsteilnehmende sprachlich nicht bzw.
Teilnehmender, übernimmt ein Prüfender die Rolle des Gesprächspartners. nur unzureichend und schwer verständlich handeln können, greift der
Moderator helfend ein.
Sitzordnung Die Stühle im Prüfungsraum für Prüfungsteilnehmende und Prüfende stehen
im Kreis. Diese Anordnung wirkt weniger konfrontativ, als wenn sich Prü-
fende und Prüfungsteilnehmende frontal gegenübersitzen.

Rollenverteilung Eine/einer der Prüfenden fungiert als Interlokutor/Moderator des gesam-


der Prüfenden ten Prüfungsgespräches (macht Ansagen, fragt ggf. nach), die/der andere
Prüfende füllt während der Prüfung den Bewertungsbogen aus. Direkt nach
Ende der Prüfung beraten sich die beiden Prüfenden über die Leistungen
der Prüfungsteilnehmenden und einigen sich bei der Gesamtbewertung auf
einen gemeinsamen Wert. Dabei bringt der Moderator seinen Gesamt-
eindruck von der Sprachkompetenz aller Teilnehmenden ein.

60 61
4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1 4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1

Bewertung Je nach Aufgabe können unterschiedliche Punktzahlen erreicht werden. SPRECHEN | Prüfungsablauf
Für alle gilt folgendes Schema:
Handlungskarten und Aufgabenblätter für die einzelnen Teile bereit-
legen,
Erfüllung der volle Punktzahl Aufgabe voll erfüllt und verständlich Bewertungsbogen mit bereits eingetragenem Namen und Teilnehmer-
Aufgabenstellung halbe Punktzahl Aufgabe wegen sprachlicher oder inhaltlicher Mängel nummer bereitlegen.
und sprachliche Re- nur teilweise erfüllt
alisierung 0 Punkte Aufgabe nicht erfüllt und/oder unverständlich Vor Beginn der Prüfung wird das Aufgabenblatt mit den Stichwörtern zu
Teil 1 für alle sichtbar auf dem Tisch ausgelegt.
In Teil 2 und 3 erhält jede/jeder Prüfungsteilnehmende jeweils zwei Hand-
Kriterien für die Bewertung sind: lungskarten. Diese zeigen je nach Aufgabe ein Bild oder ein Wort.
Versteht der Teilnehmer die Frage bzw. Bitte, die ein anderer Mit Hilfe der Handlungskarte nimmt der/die Prüfungsteilnehmende mit
an ihn stellt? der/dem anderen Prüfungsteilnehmenden sprachlich Kontakt auf, diese/
Formuliert er selber angemessen? dieser reagiert entsprechend darauf. Das geht reihum, bis alle Prüfungsteil-
Wie verständlich ist seine Äußerung? nehmenden pro Prüfungsteil zwei Fragen und zwei Antworten produziert
Ausschlaggebend ist also die Verständlichkeit, nicht die Zahl der Fehler. haben.
Eine Aufgabe gilt als erfüllt, wenn die Verständlichkeit gesichert ist. Die/Der Prüfende greift bei unklaren oder unvollständigen Äußerungen ein.
Somit können auch nicht komplett korrekte Sätze mit der vollen Punktzahl
bewertet werden.
Die Verständlichkeit kann durch bestimmte Faktoren leicht und schwer
beeinträchtigt sein:
falscher Wortakzent
falsche Syntax
unpassende Wortwahl.

Bei leichter Beeinträchtigung ist in der Realsituation der Gesprächs-


partner/die Gesprächspartnerin im ersten Moment nur irritiert, versteht
aber eigentlich die Frage / Aussage. Dafür wird die halbe Punktzahl
vergeben.
Bei schwerer Beeinträchtigung durch beispielsweise unverständliche
Fragestellung erhält der Prüfungsteilnehmende für die Frage 0 Punkte.

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4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1 4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1

Der/Die Prüfende erklärt den Prü- Im ersten Teil möchten wir uns Teil 1
Teil 1 Sich vorstellen. fungsteilnehmenden, was von Ihnen etwas kennen lernen. Sich vorstellen
in diesem Teil erwartet wird, und Bitte erzählen Sie uns etwas über

Name? deutet auf das Aufgabenblatt mit


Fragen: Name? Alter? Er/Sie stellt
Ihre Person. Ich gebe Ihnen ein
Beispiel: Ich bin Rita Toussaint und
sich dann als Beispiel selber kurz komme aus Deutschland, ich

Alter? vor.
Nacheinander stellen sich die
wohne in München.
Ich bin Lehrerin von Beruf und
Prüfungsteilnehmenden mit mehre- spreche Deutsch, Französisch und

Land? ren Sätzen vor, indem sie sich an


den Stichwörtern auf dem Aufga-
Englisch.
Meine Hobbys: Ich reise gern und
benblatt orientieren. Anschließend ich gehe gern ins Theater. Und Sie?

Wohnort? werden sie gebeten, etwas zu buch-


stabieren, z.B. ihren Namen / Vor-
namen / Wohnort / Geburtsort /
Als Hilfe liegt hier auf dem Tisch
eine Liste mit Wörtern. Sie können
diese Liste gerne benutzen.

Sprachen?
den Namen ihrer Heimatstadt ... Beginnen Sie bitte!
Außerdem geben die/der Prüfungs-
teilnehmende eine Nummer weiter, Wie war noch einmal Ihr Name?
z.B. Telefon- / Handy- / Hausnum- Ich habe ihn nicht verstanden ...
Beruf ? mer / Vorwahl in die Heimat / die
Postleitzahl ihres Wohnortes.
(Prüfungsteilnehmende/r wieder-
holt ihn) ... Wie bitte? Wie schreibt
man Ihren Familiennamen? Buch-

Hobby ? Für das Erreichen der vollen Punkt-


zahl ist es nicht notwendig, alle
stabieren Sie bitte. Danke.

Stichwörter zu verwenden. Haben Sie Telefon? / Wie ist bitte


A1M_Sprech_1

Ihre Telefonnummer?
Die Nummern sollten mindestens Vielen Dank. ... Und Sie, wer sind
zweistellig sein. Prüfende sollten Sie?
ggf. nachfragen, z.B. nach Anzahl
Einführung Die Prüfenden begrüßen die Prü- Guten Morgen. Mein Name ist ... der Leute im Kurs.
fungsteilnehmenden und stellen sich Das ist meine Kollegin ... /mein
kurz vor. Kollege ... Schön, dass Sie da sind. Zeit: circa 80 Sekunden
Diese Prüfung hat drei Teile. pro Teilnehmendem,
Wir beginnen mit Teil 1. Bewertung: je 1 Punkt für
sich vorstellen / buchstabieren /
Nummern, d.h. maximal 3 Punkte

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4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1 4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1

Start Deutsch 1 Sprechen Teil 2 Start Deutsch 1 Sprechen Teil 2 Alle Prüfungsteilnehmenden ziehen Jetzt kommen wir zu Teil 2. Teil 2
Modellsatz Kandidatenblätter Modellsatz Kandidatenblätter

Thema: Essen & Trinken Thema: Essen & Trinken zwei Handlungskarten. Sie möchten eine Information. Informationen
Der/Die Prüfende nennt das erste Zu jedem Thema stellen Sie eine erfragen und
Thema, z.B. Essen und Trinken, Frage und der Nächste antwortet. geben

Frühstück Lieblings-
erklärt den Prüfungsablauf und ver- Unser erstes Thema heißt Essen
deutlicht dies dann an einem Bei- und Trinken.
spiel. Dazu hält einer der Prüfenden Denken Sie an gutes Essen.

essen für alle sichtbar eine Handlungskarte


hoch und sagt dazu:
Was essen Sie gerne, was trinken
Sie gerne?
Dazu möchten Sie Informationen
Mit Hilfe ihrer Handlungskarte zum haben. Ich gebe Ihnen ein Beispiel.
Start Deutsch 1 Sprechen Teil 2 Start Deutsch 1 Sprechen Teil 2
Modellsatz Kandidatenblätter Modellsatz Kandidatenblätter Thema stellen die Prüfungsteilneh- Auf dem Tisch liegen Karten, ich
Thema: Essen & Trinken Thema: Essen & Trinken menden sich dann gegenseitig Fra- nehme eine Karte.
gen bzw. antworten direkt auf eine Hier steht Lieblingsessen.
an sie gestellte Frage. Und zwar Was kann ich fragen?

Sonntag Bier reihum, bis alle Prüfungsteilneh-


menden zu ihren Handlungskarten
eine Frage gestellt haben und auf die
Z.B.: Was ist Ihr Lieblingsessen?
Und was können Sie antworten?
Haben Sie eine Idee?
Frage eines/einer anderen Prüfungs-
teilnehmenden geantwortet haben.
Mit Thema 2 wird entsprechend
Start Deutsch 1 Sprechen Teil 2 Start Deutsch 1 Sprechen Teil 2 verfahren.
Modellsatz Kandidatenblätter Modellsatz Kandidatenblätter
Am Ende haben alle Prüfungsteil-
Thema: Essen & Trinken Thema: Essen & Trinken
nehmenden zwei Fragen und zwei
Antworten produziert.

Fleisch Brot Zeit: circa 60 Sekunden


pro Teilnehmendem,
Bewertung: 2 Punkte pro Frage und
A1_MoZ_Karten_E&T

1 Punkt pro Antwort, d.h.


maximal 6 Punkte

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4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1 4 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 1

Start Deutsch 1 Sprechen Teil 3 Start Deutsch 1 Sprechen Teil 3 Alle Prüfungsteilnehmenden ziehen Wir kommen zum dritten Teil. Teil 3
Modellsatz Kandidatenblätter Modellsatz Kandidatenblätter
zwei Handlungskarten mit Alltags- Sie haben eine Bitte. Auf dem Tisch Bitte formulieren
gegenständen als Piktogramm, z.B. liegen wieder Karten. und darauf
Stuhl. Der/Die Prüfende erklärt den Ich gebe Ihnen ein Beispiel. Ich reagieren
Prüfungsablauf und verdeutlicht dies nehme eine Karte, hier ist ein Bild.
dann an einem Beispiel. Dazu hält Was kann ich sagen?
einer der Prüfenden für alle lesbar Zum Beispiel: Ein Glas Wasser,
eine Handlungskarte hoch und sagt: bitte!, oder: Könnten Sie mir bitte
ein Glas Wasser geben?
Es muss den Prüfungsteilnehmen- Und was würden Sie antworten?
den deutlich werden, dass sowohl
Start Deutsch 1 Sprechen Teil 3 Start Deutsch 1 Sprechen Teil 3
Modellsatz Kandidatenblätter Modellsatz Kandidatenblätter verbale wie nonverbale Reaktionen
möglich sind.
Die Prüfungsteilnehmenden formu-
lieren reihum Bitten bzw. sie reagie-
ren direkt verbal oder nonverbal auf
solche, die an sie gerichtet werden.
Sollte statt einer Bitte eine Frage for-
muliert werden, weist der Prüfende
auf die Aufgabenstellung hin und
fordert den Teilnehmenden auf,
Start Deutsch 1 Sprechen Teil 3 Start Deutsch 1 Sprechen Teil 3 noch einmal zu formulieren.
Modellsatz Kandidatenblätter Modellsatz Kandidatenblätter

Zeit: circa 60 Sekunden


pro Teilnehmendem,
Bewertung: pro Bitte 2 Punkte und
pro Reaktion 1 Punkt, d.h.
maximal 6 Punkte.
A1_MoZ_Spr_Aufford1

Die/der Prüfende bedankt sich am Das ist das Ende der Prüfung. Gesprächs-
Ende für das interessante Prüfungs- Vielen Dank. Das war sehr interes- abschluss
gespräch. sant. Weiterhin viel Erfolg beim
Deutschlernen.
Das Ergebnis bekommen Sie ...

68 69
5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2

5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2 Start Deutsch 2 Dauer:


Hören ca. 20 Minuten

Teil Prüfungsziel Textsorte Textstruktur Aufgabentyp Items


In diesem Kapitel finden Sie Punkte

• Übersichtsdarstellungen aller Bestandteile 1 Informations- Telefonansagen monologisch Notizen machen 5


entnahme
der Prüfung
bzw. Radioansagen monologisch dreigliedrige 5
• Bewertungskriterien und Kandidatenbeispiele Verstehen von Auswahlaufgaben
(produktive Fertigkeiten) 2 Handlungs- a/b/c
• Kommentare zur Prüfungsdurchführung anweisungen
3 Gespräch dialogisch Zuordnung 5

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5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2 5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2

HÖREN Der Teil Hören wird komplett vom Tonträger vorgespielt. Das Vorspielen Ablauf
der Texte und Bearbeiten der Aufgaben dauert circa 15 Minuten, inklusive
Prüfungsziel Die Prüfungsteilnehmenden zeigen, dass sie nach einmaligem bzw. zwei- der Wiederholungen und Pausen vor und nach jedem Hörtext.
maligem Hören zentrale Aussagen / relevante Informationen, z.B. Zeit- Zum Übertragen der Lösungen auf den Antwortbogen erhalten die Prüfungs-
punkt, Ort, Preis aus kurzen Texten heraushören und auch notieren kön- teilnehmenden etwa 3 Minuten Zeit.
nen. Es sind einfache, teils dialogische, teils monologische Alltagstexte.
Jede richtige Lösung bringt einen Punkt, d.h. in diesem Prüfungsteil sind Bewertung
Prüfungsform Die Prüfung besteht aus drei Teilen mit insgesamt 15 Aufgaben. Teil 1 und maximal 15 (x 1,66=25) Punkte zu erzielen. Das sind 25 % des Gesamter-
2 bestehen aus fünf kurzen semiauthentischen Hörtexten und Teil 3 aus gebnisses.
einem längeren Gespräch. Die Aufgabenstellung variiert je nach Hörtext:
Mehrfachauswahl, Zuordnung oder Notizen machen. Am Anfang ist ein
Beispiel zu hören. Die Hörtexte sind in natürlichem Sprechtempo gespro-
chen. Hilfsmittel wie Wörterbücher sind nicht erlaubt.

Teil 1 Telefonansagen
Es handelt sich um fünf kurze Ansagen und Nachrichten vom Anrufbeant-
worter, sowohl aus dem privaten wie aus dem beruflichen Kontext. Die Prü-
fungsteilnehmenden ergänzen auf den Notizzetteln die fehlenden Informa-
tionen. Jeder Text wird zweimal gehört.

Teil 2 Radioansagen
Es handelt sich um fünf kurze Radioansagen, z.B. zum Wetter, Sport,
Verkehr. Dazu gibt es Auswahlaufgaben. Jeder Text wird nur einmal gehört.

Teil 3 Gespräch
Es handelt sich um ein kurzes Alltagsgespräch zwischen zwei Personen im
privaten oder beruflichen Kontext, z.B. die Vorstellung und Einführung ei-
ner neuen Mitarbeiterin in einer Firma. Die Prüfungsteilnehmenden ordnen
in der Aufgabe den genannten Personen bestimmte Informationen zu
z.B. über deren Arbeitsplatz. Dieser Text wird zweimal vorgespielt.

72 73
5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2 5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2

Teil 1 Sie hören fünf Ansagen am Telefon. Teil 2 Sie hören fünf Informationen aus dem Radio.
Zu jedem Text gibt es eine Aufgabe. Zu jedem Text gibt es eine Aufgabe.
Ergänzen Sie die Telefon-Notizen. Kreuzen Sie an: a , b oder c .
Sie hören jeden Text zweimal. Sie hören jeden Text einmal.

Beispiel Beispiel
Lösung: 0 Wie spät ist es gleich? 8 Wer oder was läuft auf
ab 8.30 Uhr Werkstatt der Straße?
a Acht Uhr am Morgen.
Auto abholen b Sechs Uhr am Abend. a Ein Autofahrer.
c Acht Uhr am Abend. b Ein Kind.
Zeit: c Ein Tier.

6 Was kommt nach- 9 Wer gratuliert zum


mittags um drei Uhr? Geburtstag?
1
Telefonauskunft a Das Mittagsprogramm. a Josef, ein junger Mann.
Vorwahl: 069 b Eine Sendung für Kinder. b Josefs Kollege aus dem Radio.
c Nachrichten. c Josefs Familie.
Rufnummer

7 Wie wird das Wetter 10 Was kann man gewinnen?


morgen?
2 a Es gibt ein Gewitter. a Eine Reise.
Dimitri zurückrufen
b Es gibt Regen. b Ein Spiel.
Treffen – wann? c Warm. c Ein Buch.

nicht

74 75
5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2 5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2

Teil 3 Sie hören ein Gespräch.


Start Deutsch 2 Dauer:
Zu diesem Gespräch gibt es fünf Aufgaben. Lesen circa 20 Minuten
Ordnen Sie zu und notieren Sie den Buchstaben.
Sie hören den Text zweimal.
Teil Prüfungsziel Textsorte Aufgabentyp Items
Punkte
Beispiel
Wo findet man diese Personen? 1 Informations- Listen / Inventare / dreigliedrige 5
entnahme Inhaltsangaben Auswahlaufgabe
0 11 12 13 14 15 bzw. [ z. B. Hinweisschilder a/b/c
Person Chef Leiterin Sohn vom Haus- Praktikantin Sekretärin Verstehen von im Kaufhaus ]
Export Chef arbeiter Handlungs-
2 anweisungen Zeitungsmeldung richtig / falsch 5
Lösung
3 Kleinanzeigen Zuordnung 5
0 Chef a Im ersten Stock.
b Gegenüber dem Chefbüro.
c Am Empfang.
d Neben der Teeküche. LESEN
e Im Kopierraum.
Die Prüfungsteilnehmenden zeigen, dass sie einfache, weitgehend authenti- Prüfungsziel
f In der Werkstatt.
sche, kurze Texte global bzw. in ihren relevanten Details (auch selektiv)
g Über dem Computerraum. verstehen können. Es handelt sich in allen vier Teilen um Texte aus dem
h Im Keller. Alltag.
i Im Schreibbüro.
Die Prüfung besteht aus drei Teilen mit insgesamt 15 Aufgaben. Prüfungsform

Am Anfang jeden Teils ist ein Beispiel vorgegeben. Hilfsmittel wie Wörterbü-
cher sind nicht erlaubt.

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5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2 5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2

Teil 1 Listen / Inventare / Inhaltsangaben


Teil 1 Sie sind auf einer Urlaubsreise in Berlin und gehen einkaufen.
Ein authentischer Listentext wird selektiv gelesen, um ein ganz bestimmtes Lesen Sie die Aufgaben 1– 5 und die Information im Kaufhaus.
Detail herauszufinden. Das Lesen ist handlungsorientiert an eine bestimmte In welches Stockwerk gehen Sie?
Kreuzen Sie an: a , b oder c .
Situation z.B. der Einkauf in einem Kaufhaus, gebunden.

Beispiel
Teil 2 Zeitungsmeldung
Zu einem authentischen Zeitungstext müssen fünf Aussagen auf ihre Richtig- 0 Sie möchten einen Regenschirm kaufen. Wohin gehen Sie?

keit geprüft werden. Um ein Gegengewicht zu den überwiegend sehr sach- a Erdgeschoss
lich-nüchternen Themenfeldern der anderen Subtests zu schaffen, handelt es b 1. Stock
c anderes Stockwerk
sich hier in der Regel um einen Text über das Leben berühmter Personen
(Sänger, Sportler etc.)
1 Sie möchten einen Film 3 Sie haben gestern im
für Ihre Kamera kaufen. Kaufhaus Ihre Geldbörse
Teil 3 Kleinanzeigen verloren.
a 2. Stock
Aus acht authentischen Kleinanzeigen müssen fünf den fünf vorgegebenen a
b 3. Stock Erdgeschoss
Situationen zugeordnet werden. c anderes Stockwerk b 3. Stock
c anderes Stockwerk
Ablauf Der Prüfungsteil dauert 20 Minuten. 2 Sie möchten einen
Reiseführer über Berlin 4 Sie möchten Seife kaufen.
kaufen.
Bewertung Jede richtige Lösung bringt einen Punkt, d.h. in diesem Prüfungsteil sind a Erdgeschoss
maximal 15 (x 1,66=25) Punkte zu erzielen. Das sind 25 % des Gesamt-
a Erdgeschoss b Kaufhaus Waldheim
3. Stock
b 2. Stock c anderes Stockwerk
ergebnisses. c anderes Stockwerk
4 5 4. Sie SB-Restaurant
Stock: möchten eine
Fundbüro / Fernsprecher
/ Wickelraum / Garderobe / Toilette /
Sonnenbrille kaufen.

a Erdgeschoss
3 3. Stock:
b MC / 2.
Computer / Technik / Software / Foto / Optik / CD /
Stock
Video / Radio / TV-HIFI / Erste Hilfe / Autozubehör /
anderes
c Fahrräder Stockwerk
/ Sportartikel / Bade- und Strandmoden

2 2. Stock: Betten / Matratzen / Bett- und Tischwaren,


Frottierwaren / Gardinen / Dekostoffe / Herrenbekleidung /
Spielwaren / Kinderwagen / Kinderbekleidung / Schreibwaren /
Bücher

1 1. Stock: Damenbekleidung / Pelze / Schuhe / Stock und


Schirm / Nachtwäsche / Alles für die Küche / Glas / Porzellan /
Beleuchtung / Elektroartikel

EG Erdgeschoss: Kosmetik / Handarbeiten, Kurzwaren /


Putz- und Waschmittel / Wechselkasse / Tax-Free-Service /
Friseursalon

78 79
5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2 5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2

Teil 2 Lesen Sie den Text und die Aufgaben 6 –10.


Sind die Aussagen Richtig oder Falsch ? Kreuzen Sie an. Peter Nohlen:
Beispiel Hochzeit in Las Vegas
0 Peter Nohlen ist ein deutscher Pop-Musiker. Richtig Falsch
Der deutsche Pop-Gigant Peter Nohlen (48) und seine
Patricia (23) werden bald Hochzeit feiern. Darüber freut
sich nicht nur Patricia selbst – auch ihre Mutter Maria
Luisa García Concha (48) ist erleichtert: „Ich bin froh,
dass er sie endlich heiraten will.“
6 Peter Nohlen wird bald heiraten. Richtig Falsch
Patricias Mutter machte sich Sorgen, weil ihre Tochter
schon zwei Jahre mit Peter in einem Haus zusammen-
7 Maria Luisa ist gegen die Hochzeit. Richtig Falsch lebt. Peter ist nach drei gescheiterten Ehen und unzähli-
gen Affären nicht gerade ein Wunschkandidat für Schwie-
8 Peter war mit Patricia vor zwei Jahren schon einmal Richtig Falsch germütter. Maria Luisa stellte Nachforschungen über den
verheiratet. blonden Peter aus Berlin an. Mit positivem Ausgang:
„Patricia hat im Leben immer eine gute Wahl getroffen.
9 Peter ist genauso alt wie seine neue Schwieger- Richtig Falsch Wenn sie mit Peter glücklich ist, soll er mir als Schwie-
mutter.
gersohn willkommen sein“, so ihre Mutter.
Richtig Falsch Und dann gibt Maria Luisa ihrem Schwiegersohn in spe
10 Maria Luisa wünscht sich ein Enkelkind. auch gleich den ersten Rat mit auf den Weg: „Heiraten ist
mehr als nur nach Las Vegas fahren. Ich möchte, dass
er meine Tochter glücklich macht, und außerdem möch-
te ich bald Oma werden.“
nach www.bild.de

80 81
5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2 5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2

Teil 3 Lesen Sie die Internet-Anzeigen und die Aufgaben 11–15. www.bahn.de www.reiserat.com
Welche Anzeige passt zu welcher Situation?
Für eine Aufgabe gibt es keine Lösung. Schreiben Sie hier den Genießen Sie schöne Ferien in Reisegebiete, Bundesländer
Buchstaben X. Deutschland mit uns. Ferienstraßen
Wir bringen Sie in alle Städte. Ferienhaus online buchen
Beispiel Günstige Ski-Reisen mit Sparmöglich- Interaktive Deutschlandkarte
keiten für Ihre Geldbörse! PKW, Mietwagen
0 Sie möchten den Rhein kennen lernen. Sie finden eine Reise mit dem
Schiff ist da am besten. Lösung: Ib)
a b
www.goodjob.de www.schneider.de
Situation 0 11 12 13 14 15
Auslandsjobs Dr. Schneiders Sprachreisen
Weltweit Stellenangebote – für junge Ihr Spezialist für erfolgreiche Sprach-
Anzeige b Deutsche im Ausland: Festanstellung, Weiterbildung in: Großbritannien,
Teilzeit, mit freier Zeiteinteilung. Portugal, Spanien, Frankreich und
den USA.
Schüler- und Studentenjobs.

11 Sie möchten in Deutschland studieren, in den Semesterferien c d


möchten Sie Geld verdienen. Sie suchen Informationen. www.sprachtreff.de www.inforeisen.de

12 Ein Freund plant eine Deutschlandreise mit dem Mietwagen. Sprachtreff Urlaub in Deutschland
Er sucht die günstigsten Preise. Sprachreisen, Sprachkurse für Luxus-Hotels, exklusive
Erwachsene und Schüler, Ferienwohnungen und Ferienhäuser,
Schülersprachreisen in Deutschland
13 Sie lieben gutes Essen und möchten einen Kochkurs machen. und aller Welt.
Mietwagen mit Fahrer,
Dazu viele Freizeitangebote. gehobene internationale Gastronomie.
14 Ihre Freundin möchte Urlaub in Deutschland machen und
Deutsch lernen. e f

www.billig.de www.germanembassy-india.org
15 Sie möchten eine Rundreise durch Deutschland machen.
Deutsche Botschaft –
Sie fahren mit dem Zug von Stadt zu Stadt. Billig Reisen Online-Preis-
Willkommen in Deutschland
vergleich aller Anbieter für Deutsch-
Arbeiten in Deutschland
land-Reisen. Kurzurlaub, Rundreisen Zollvorschriften
mit Pkw oder Caravan, Ferienhäuser/ Studieren in Deutschland
Ferienwohnungen, Mietwagen. Schüler- und Jugendaustausch

g h

82 83
5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2 5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2

Start Deutsch 2 Dauer: Die Prüfungsteilnehmenden schreiben eine Kurzmitteilung (z.B. eine Bitte Teil 2
Schreiben circa 25 Minuten
an eine Freundin etc.).
In der Aufgabenstellung finden die Prüfungsteilnehmenden einen kurzen
Teil Prüfungsziel Textsorte Aufgabentyp Items Punkte Einleitungstext, in dem die Situation erklärt wird und vier Inhaltspunkte ge-
nannt werden, die lediglich stichwortartig vorgegeben sind. Aus diesen vier
Inhaltspunkten wählen die Teilnehmenden drei für die Bearbeitung aus. Die
1 Informationen Formular Ausfüllen von 5 5 Kurzmitteilung soll auch textsortenadäquat sein (z.B. eine Anrede und einen
übertragen Formularrubriken
durch Einfügen Gruß enthalten).
einzelner Wörter Der Umfang der geforderten Texte liegt bei etwa 40 Wörtern.

2 Informationen kurze Gelenktes Schreiben 4 10 Die Bearbeitungszeit für diesen Prüfungsteil beträgt 30 Minuten. Ablauf
erbitten und Mitteilung nach drei
Die Prüfungsteilnehmenden schreiben direkt auf den Antwortbogen.
Handlungs- stichwortartigen
anweisungen Leitpunkten
geben Bewertet wird nur das, was auf dem Antwortbogen steht, d.h. keine Bewertung
Notizen an anderer Stelle.
Die zwei Prüfenden bewerten unabhängig voneinander und einigen sich am
Ende bei jedem Item auf eine Bewertung.

SCHREIBEN | Prüfungsform

Prüfungsziel Die Prüfungsteilnehmenden zeigen, dass sie Textsorten aus dem Alltag wie
Formulare und kurze Mitteilungen sprachlich angemessen und verständlich
bewältigen.

Prüfungsform In der zweiteiligen Prüfung müssen die Prüfungsteilnehmenden zwei Text-


sorten mit entsprechender Aufgabenstellung bearbeiten.
Hilfsmittel wie Wörterbücher sind nicht erlaubt.

Teil 1 In einem Formular müssen an fünf Stellen fehlende Daten ergänzt werden.
Diese Daten beziehen die Teilnehmer aus vorgegebenen Texten (z.B. Visi-
tenkarte, Kreditkarte, Ausweis).

84 85
5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2 5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2

Teil 1 Ihr Freund Miguel lernt seit wenigen Tagen Deutsch in einer
Sprachenschule. Zusätzlich sucht er einen Online-Sprachkurs im
Internet. www.deutsch_online.net
Schreiben Sie die fünf fehlenden Informationen über Miguel in das
Formular.
Ihre Sprachschule Willkommen bei der Sprachschule DEUTSCH ONLINE.
DEUTSCH ONLINE Füllen Sie bitte die Anmeldung aus. Wenn Sie registriert
sind, können Sie sofort mit dem Lernen beginnen.
Name: Del Sol

Familienname: Del Sol (0)


Vorname: Miguel
Banco de los Andes Vorname: Miguel
Mastercard Wohnort: (1)
geb. am: 16.10.1972
MIGUEL DEL SOL Land: Chile
in: Valparaíso Straße, Hausnummer: Avenida de la Paz, 25
Nr.: 3382 9824 8045 2670
Geburtsdatum: (2)
wohnhaft in: Avenida de la Paz,
gültig: 12/2003 – 11/2006
Geburtsort: (3)
25
Santiago (Chile) Nationalität: chilenisch
Geschlecht: weiblich männlich
Familienstand: (4)

Beruf: Arzt
Miguel hat in Santiago und Paris Medizin studiert. Tragen Sie auch folgendes ein:
Seit seiner Rückkehr aus Frankreich lebt er wieder in
Muttersprache: Spanisch
Santiago.
Er ist verheiratet mit Natalie (28) und hat zwei Töchter. Fremdsprachen: (5)

Er ist Arzt, spielt in seiner Freizeit gerne Fußball und


spricht natürlich sehr gut französisch.

86 87
5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2 5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2

Teil 2 Sie bekommen eine Nachricht von Paola. Sie kennen Paola aus In Teil 1 bekommen die Prüfungsteilnehmenden für jedes richtig ausgefüllte Bewertung
dem Deutschkurs. Sie schreibt, dass sie am 20. November in Berlin Feld einen Punkt, d.h. insgesamt maximal 5 Punkte.
Stefan heiratet. Paola lädt Sie ein und fragt, ob Sie kommen.

Antworten Sie. Hier finden Sie vier Punkte. Wählen Sie drei aus. In Teil 2 wird jeder Inhaltspunkt mit maximal 3 Punkten, die Textsorten-
Schreiben Sie zu jedem Punkt ein bis zwei Sätze auf den spezifik mit maximal 1 Punkt bewertet, d.h. insgesamt gibt es maximal
Antwortbogen.
10 Punkte.

Bleibt der Text insgesamt unverständlich, werden 0 Punkte vergeben.

Orthografiefehler werden nur dann mit Punktabzug bewertet, wenn das


jemanden Verständnis beeinträchtigt ist.
mitbringen Geschenk
Insgesamt können im Teil Schreiben 15 (x 1,66=25) Punkte erreicht
werden.
Stefan

Für Teil 2 gilt folgendes Schema:


Übernachtung
in Berlin
Erfüllung der 3 Punkte Aufgabe voll erfüllt und verständlich
Aufgabenstellung 1,5 Punkte Aufgabe wegen sprachlicher oder
(pro Inhaltspunkt) inhaltlicher Mängel nur teilweise erfüllt
0 Punkte Aufgabe nicht erfüllt und/oder unverständlich

Kommunikative 1 Punkt der Textsorte angemessen


Gestaltung des 0,5 Punkte untypische oder fehlende Wendungen,
Textes z.B. keine Anrede
0 Punkte keine textsortenspezifischen Wendungen

88 89
5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2 5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2

SCHREIBEN | Kandidatenbeispiele und Bewertung

Inhaltspunkt 1 Inhaltspunkt 2
Geschenk Stefan

Inhaltspunkt 3 Inhaltspunkt 4
Übernachtung in Berlin jemanden mitbringen

Kandidatenbeispiel 10 Punkte 85 Wörter 8 Punkte 91 Wörter Kandidatenbeispiel


1 2

Liebe Paola, Liebe Paola,


du wirdst heiraten! Das ist gut, aber wer ist Stefan? Ist er ich freue mich über die Einladung für deine Hochzeit und ich
gut für dich? will fahren. Ich kennte Stefan nicht lernen. Wie ist er?
Kann ich dir treffen bevor deiner Hochzeit? Ich will dir ein Wo wohnst er? Wo kennen sie lernen?
Geschenk geben. Was brauchst Du? Etwas für dein Ich will ein Geschenk geben, aber ich weiß nicht was. Was
Haus? willst du? Das Geld? Haben Sie ein Haus? Ich kann etwas für
Kann ich jemanden mitbringen? Ich will nicht allein nach zu Haus kaufen.
Deutschland fliegen, weil ich Angst habe, zu fliegen. Ich Ich habe nur eine Frage: Kann ich jemandem mitbringen?
muss auch in Berlin für eine Nacht schlafen. Kannst du Kann ich ein Freund mitbringen für deine Hochzeit? Ich will
mir helfen, ein Platz zu finden? Nicht teuer, bitte! Du Urlaub in Deutschland machen und ich möchte ein Freund
weißst, dass ich nicht viel Geld habe! mitbringen.
Alles Gut Bis bald und viel Gluck!
Sonia Miguel

Inhalt 1 Inhalt 2 Inhalt 3 Textsorte Kommentar Inhalt 1 Inhalt 2 Inhalt 3 Textsorte Kommentar
3 3 3 1 Aufgabe voll erfüllt, Inhalt verständlich. 3 1,5 3 0,5 Inhaltspunkt 2: Sprachlich fehlerhaft
Fehler in der Grußformel unerheblich. (kennte … nicht lernen; wohnst; kennen
Textsorte: Kein Punktabzug wegen fehlen- sie lernen).
der Endung bei Gute. Textsorte: Punktabzug wegen Wechsel zur
formellen Anrede und fehlender Umlautung
bei Glück.

90 91
5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2 5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2

Kandidatenbeispiel 5,5 Punkte 32 Wörter


3
Dauer: ca. 15 Minuten
Start Deutsch 2 Sprechen Paarprüfung
Liebe Paola,
ich freue mich an deine Hochzeit! Stefan ist so nett und auch
seine Familie. Darf ich meinen Mein mitbringen? Was für Ge- Teil Prüfungsziel Textsorte Aufgabentyp Items
schenke wunschen ihr? Ich warte auf deine Antworten.
Cathlen

1 Sich vorstellen monologisch / Stichworte 3


Produktion Prüferfragen

2 Gespräch über partnerorientiert / Handlungskarten 8


Inhalt 1 Inhalt 2 Inhalt 3 Textsorte Kommentar ein Alltagsthema Interaktion mit Fragewort
1,5 3 0 1 Inhaltspunkt 1: Punktabzug wegen sprach- führen
licher Mängel (wunschen ihr).
Inhaltspunkt 4: Punktabzug wegen Unver- 3 Etwas aushandeln dialogisch / z. B. Kalender 2
ständlichkeit (Mein). Wäre in der Realität nicht Interaktion
verständlich.
Das Fehlen der Grußformel ist im informellen
Schriftverkehr angemessen.

SPRECHEN | Prüfungsform

Kandidatenbeispiel 3,5 Punkte 28 Wörter Geprüft wird die Fähigkeit, in verschiedenen Alltagssituationen einfachste Prüfungsziel
4 Gespräche zu führen. Die Prüfung besteht aus drei Teilen.
In jedem Teil sind mehrere Sprechakte zu bewältigen.
Liebe Paola,
Ich freue mich uber die Einladung und Ich komme gern.
Was möchtet ihr für Geschenk? Übernachtung in Berlin. Die Prüfungsteile sind überwiegend interaktiv angelegt, wobei die Teilneh-
Antwortest du mir bitte. menden sowohl mit dem Prüfenden wie auch mit dem Partner kommunizie-
Laibe Grusses ren. Die Prüfungsteilnehmenden zeigen, dass sie in einem Gespräch sowohl
Moreno die Rolle als Fragende als auch als Antwortende beherrschen.

Dieser Teil ist überwiegend monologisch angelegt. Teil 1


Hier stellen sich die Teilnehmenden ausführlicher vor und beantworten an-
Inhalt 1 Inhalt 2 Inhalt 3 Textsorte Kommentar
schließend Fragen der Prüfenden dazu.
3 0 0 0,5 Inhaltspunkt 3: unverständlich.
Inhaltspunkt 2 und 4: fehlen.
Grußformel mehrfach fehlerhaft.

92 93
5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2 5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2

Teil 2 Gesteuert durch Handlungskarten stellen sich die Teilnehmenden gegen- SPRECHEN | Hinweise zur Prüfungsdurchführung
seitig Fragen zu einem alltagsrelevanten Thema z.B. Tagesablauf.
Dabei entsteht ein einfaches Gespräch. Die Prüfungsteilnehmenden und Prüfenden sitzen im rechten Winkel zu- Sitzordnung
einander um einen Tisch herum. Eine konfrontative Sitzordnung sollte ver-
Teil 3 In Teil 3 geht es darum, im Gespräch etwas gemeinsam zu planen, d.h. die mieden werden.
beiden Prüfungsteilnehmenden stellen Fragen, machen Vorschläge und rea-
gieren darauf, bis sie zu einer Lösung kommen. Einer der beiden Prüfenden ist der Interlokutor bzw. Moderator des Prü- Rollenverteilung
fungsgespräches. Er macht Ansagen, fragt ggf. nach. Der Assessor bewertet der Prüfenden
Das Prüfungsziel ist erreicht, wenn sie die Aufgaben inhaltlich und sprach- die Kandidatenleistung.
lich angemessen bewältigen und dabei auch noch verständlich sind. Direkt nach Ende der Prüfung beraten sich die beiden Prüfenden über die
Leistungen der Prüfungsteilnehmenden und einigen sich bei der Gesamtbe-
Der Prüfungsteil Sprechen ist eine Paarprüfung mit zwei Prüfungsteilneh- wertung auf einen gemeinsamen Wert. Dabei bringt der Moderator seinen
menden und zwei Prüfenden. Gesamteindruck von der Sprachkompetenz der Teilnehmenden ein.

Es gibt keine Vorbereitungszeit. Prüfungssprache ist Deutsch. Durch eine ruhige und offene, den Prüfungsteilnehmenden zugewandte Gesprächs-
Gesprächsführung schafft der Interlokutor eine entspannte, angstfreie atmosphäre
Gewichtung Im Prüfungsteil Sprechen sind maximal 15 (x 1,66=25) Punkte zu erzielen. Atmosphäre.
Das entspricht 25 % des Gesamtergebnisses. Er spricht die Prüfungsteilnehmenden möglichst direkt mit Namen an.
Das baut Distanz ab und macht das Gespräch persönlicher.

Der Interlokutor spricht langsam und deutlich, dabei aber nicht gedehnt Sprechweise
bzw. überakzentuiert.

Nachfragen in Teil 1 werden offen gestellt – mit so genannten W-Fragen. Fragetechnik


Auf geschlossene Fragen wie Haben Sie ...? antworten die Prüfenden meist
– wenig informativ – nur mit Ja oder Nein.

Die einzelnen Aufgaben werden gemäß den Erläuterungen in den Prüfer- Aufgabenstellung
blättern (S. VIII ff.) jeweils in angemessener Länge, klar und mit einfachen
Sätzen erläutert. Wortschatz und Syntax entsprechen dabei dem Niveau der
Prüfung. Das Verständnis der Aufgabe und der Situation muss immer ge-
sichert sein.

Um den Prüfungsteilnehmenden den Einstieg in ihre Sprechrolle zu verein- Hilfen


fachen, sollten die Gespräche in einen Kontext gestellt und an einem Bei-
spiel verdeutlicht werden.

94 95
5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2 5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2

In der Prüfung sollte das Dialogbeispiel von den beiden Prüfenden vorge- Die Verständlichkeit kann durch bestimmte Faktoren leicht und schwer
führt werden. Wenn Prüfungsteilnehmende (aus welchen Gründen auch im- beeinträchtigt sein:
mer) sprachlich nicht bzw. nur unzureichend und schwer verständlich han- falscher Wortakzent
deln können, greift der/die Prüfende helfend ein. falsche Syntax / Flexion
unpassende Wortwahl.
Bewertung Je nach Aufgabe können unterschiedliche Punktzahlen erreicht werden.
Für alle gilt folgendes Schema: Bei leichter Beeinträchtigung ist in der Realsituation der Gesprächs-
partner/die Gesprächspartnerin im ersten Moment nur irritiert, versteht
Erfüllung der volle Punktzahl Aufgabe voll erfüllt und verständlich aber eigentlich die Frage / Aussage. Dafür wird die halbe Punktzahl ver-
Aufgabenstellung halbe Punktzahl Aufgabe wegen sprachlicher oder inhaltlicher geben.
und sprachliche Re- Mängel nur teilweise erfüllt Bei schwerer Beeinträchtigung durch beispielsweise unverständliche
alisierung 0 Punkte Aufgabe nicht erfüllt und/oder unverständlich Fragestellung erhält der Prüfungsteilnehmende für die Frage 0 Punkte.

Bewertet werden SPRECHEN | Prüfungsablauf


Teil 1 Inhalt und Verständlichkeit der Vorstellung (V),
inhaltliche und sprachliche Reaktionen auf Zusatzfragen des Aufgabenblatt zu Aufgabe 1 auslegen, Vorbereitung
Prüfenden (Z). Handlungskarten und Aufgabenblatt für die Teile 2 und 3 bereit legen,
Bewertungsbogen mit bereits eingetragenen Namen und Teilnehmer-
Teil 2 Inhalt und Verständlichkeit der Fragen und Antworten. nummer bereit legen.

Teil 3 die sprachlichen Aktivitäten (A), d.h. Gesprächsbeteiligung, Beiträge zur Vor Beginn der Prüfung wird das Aufgabenblatt zu Teil 1 ausgelegt, auf dem
Aufrechterhaltung und Strukturierung des Gesprächs, sich Stichwörter befinden.
die sprachlichen Realisierungen (R), d.h. Sprachhandlungen, Grammatik In Teil 2 erhält jede/jeder Prüfungsteilnehmende zusätzlich Handlungs-
und Wortschatz. karten. In Teil 3 ein individuelles Aufgabenblatt.
Mit Hilfe der Handlungskarte nimmt der/die Prüfungsteilnehmende mit
Kriterien für die Bewertung sind: der/dem anderen Prüfungsteilnehmenden sprachlich Kontakt auf, diese/
Versteht der Teilnehmer die Frage bzw. Bitte, die ein anderer an ihn dieser reagiert entsprechend darauf.
stellt? Die/Der Prüfende greift bei unklaren oder unvollständigen Äußerungen ein.
Formuliert er selber angemessen?
Wie verständlich ist seine Äußerung?

Ausschlaggebend ist also die Verständlichkeit, nicht allein die Zahl der
Fehler. Eine Aufgabe gilt als erfüllt, wenn die Verständlichkeit gesichert ist.
Somit können auch nicht hundertprozentig korrekte Sätze mit der vollen
Punktzahl bewertet werden.

96 97
5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2 5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2

Der/Die Prüfende zeigt zu Anfang Im ersten Teil möchten wir uns Teil 1
Teil 1 Sich vorstellen. auf das Aufgabenblatt mit den Stich- etwas kennen lernen. sich vorstellen
worten: Name? Alter? etc. Bitte erzählen Sie uns etwas über

Name? Er/Sie erklärt den Prüfungsteilneh-


menden, was von ihnen in diesem
Ihre Person. Ich gebe Ihnen ein
Beispiel: Ich bin Rita Toussaint und
Teil erwartet wird, indem er sich komme aus Deutschland, ich

Alter? selber kurz vorstellt. Nacheinander


stellen sich die Prüfungsteilnehmen-
wohne in München.
Ich bin Lehrerin von Beruf und
den mit mehreren einfachen Sätzen spreche Deutsch, Französisch und

Land? vor, indem sie auf die Stichwörter


eingehen.
Englisch.
Meine Hobbys: Ich reise gern und
Für das Erreichen der vollen Punkt- ich gehe gern ins Theater. Und Sie?

Wohnort? zahl ist es nicht notwendig, alle


Stichwörter zu verwenden.
Bei jeder/jedem Prüfungsteil-
Als Hilfe liegt hier auf dem Tisch
eine Liste mit Wörtern. Sie können
diese Liste gerne benutzen.

Sprachen ? nehmenden stellt die/der Prüfende


mindestens zwei Nachfragen, z.B.
nach Beruf / Familie / Heimat ...
Beginnen Sie bitte!

Wie war noch einmal Ihr Name?

Beruf ?
Zeit: circa 5 Minuten Ich habe ihn nicht verstanden ...
Bewertung: 1 Punkt für sich vor- (Prüfungsteilnehmende/r wieder-
stellen, 2 Punkte auf Zusatzfragen, holt ihn) ... Wie bitte? Wie schreibt
da diese spontanes Verstehen und man Ihren Familiennamen? Buch-
Hobby? Sprechen erfordern,
d.h. maximal 3 Punkte.
stabieren Sie bitte. Danke.

Haben Sie Telefon? / Wie ist bitte


A1M_Sprech_1

Ihre Telefonnummer?
Vielen Dank. ... Und Sie, wer sind
Sie?

98 99
5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2 5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2

Start Deutsch 2 Sprechen Teil 2 Start Deutsch 2 Sprechen Teil 2 Der/Die Prüfende erklärt den Wir kommen zu Teil 2 der Prüfung. Teil 2
Modellsatz Kandidatenblätter Modellsatz Kandidatenblätter

Thema: Tagesablauf Thema: Tagesablauf Prüfungsablauf und verdeutlicht dies Wir sprechen über ein Thema, das Ein Alltags-
dann an einem Beispiel. Dazu hält Thema heißt Tagesablauf, d.h. was gespräch führen
er/sie eine Handlungskarte hoch machen Sie jeden Tag am Morgen,

Was ... ? Wo ... ? und sagt: am Mittag, am Abend? Sie wählen


aus den Karten hier drei Karten aus,
Die Kärtchen werden offen ausge- jeder von Ihnen nimmt bitte drei
legt, aus denen die Teilnehmenden Karten. Ich habe auch eine Karte:
Start Deutsch 2 Sprechen Teil 2 Start Deutsch 2 Sprechen Teil 2 auswählen können. Hier steht „Wie oft…?“
Modellsatz Kandidatenblätter Modellsatz Kandidatenblätter

Thema: Tagesablauf Thema: Tagesablauf Ich gebe Ihnen ein Beispiel.


Die Prüfungsteilnehmenden wählen Was kann ich fragen?
je drei Handlungskarten, darauf Wie oft essen Sie am Tag?

Wann ... ? Wohin ... ? steht z.B.


Wo ...?
Was würden Sie antworten?

Der/Die Prüfungsteilnehmende
Start Deutsch 2 Sprechen Teil 2 Start Deutsch 2 Sprechen Teil 2 stellt der/dem anderen Prüfungsteil-
Modellsatz Kandidatenblätter Modellsatz Kandidatenblätter

Thema: Tagesablauf Thema: Tagesablauf nehmenden einfache Fragen, mit


dem Ziel, Informationen zu bekom-

Wie oft ... ? Wie...lange


men, z.B. Wo kann man billig ein-
kaufen? Diese/Dieser antwortet

? darauf z.B. bei Aldi oder Plus.

Zeit: circa 5 Minuten


Start Deutsch 2 Sprechen Teil 2 Start Deutsch 2 Sprechen Teil 2
Modellsatz Kandidatenblätter Modellsatz Kandidatenblätter
Bewertung: je 1 Punkt pro Frage
Thema: Tagesablauf Thema: Tagesablauf bzw. Antwort,
d.h. maximal 6 Punkte

... ? ... ?
A2_MoZ_Tagesablauf

100 101
5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2 5 PRÜFUNGSFORMEN START DEUTSCH 2

Der/Die Prüfende erklärt den Prü- Jetzt kommen wir zum dritten Teil. Teil 3:
Etwas aushandeln (Kandidat B).
Sie wollen zusammen in einem Geschäft ein Wörterbuch fungsablauf und verteilt zwei (unter- Jeder von Ihnen hat einen Termin- Etwas aushandeln
kaufen. Finden Sie einen passenden Termin. schiedliche) Aufgabenblätter. Beide plan, jeder hat aber einen anderen
Prüfungsteilnehmenden bekommen Terminplan.
z.B. einen Terminkalender mit Ihre Aufgabe: Sie möchten zusam-
unterschiedlichen Details und einer men ein Wörterbuch kaufen.
Samstag, 17. Mai
Situationsbeschreibung, z.B. Sie Finden Sie also einen passenden
7.00 wollen zusammen für eine Woche Termin, an dem Sie beide Zeit
8.00 verreisen. Finden Sie einen Termin haben. Machen Sie Vorschläge,
Teil 3 Etwas aushandeln (Kandidat A). dafür. wann Sie sich treffen wollen, um
Sie wollen zusammen9.00 lange
in einem Geschäft ein Wörterbuch
schlaf Die Aufgabe ist gelöst, wenn beide ein Wörterbuch zu kaufen.
kaufen. Finden Sie einen
10.00passenden Termin. en
durch mehrmaliges gegenseitiges Sagen Sie auch, warum Sie viel-
11.00 Frühstück Fragen eine für beide zufriedenstel- leicht nicht können zu einem
12.00
bei Mario lende Lösung gefunden haben. bestimmten Zeitpunkt.
Samstag, 17. Mai 13.00 Die Prüfungsteilnehmenden über-
7.00
nehmen dabei sowohl den aktiven
14.00 Fahrrad abholen Part (Fragen stellen, Vorschläge ma-
8.00
vormi 15.00
chen) als auch den reaktiven Part
ttags
9.00 G16.00
roßein a (auf Fragen, Vorschläge reagieren).
10.00
kauf
sfeier Juli Der/Die Prüfende greift moderie-
rtstag
17.00

11.00 Paket kommt18.00! Gebu rend ein, wenn das Gespräch einen
12.00
untypischen Verlauf nimmt (z.B. zu
19.00
kurz ist, nicht weitergeht).
13.00
Essen bei Han s
20.00 20.15 Fußball Länderspiel Bei sehr kurzen Gesprächen: stellt
14.00 21.00 im Fernsehen der Interlokutor Nachfragen, z.B.
15.00 Tennis „Wo treffen Sie sich?“
16.00

17.00
Zeit: circa 5 Minuten
Bewertung: jeweils 3 Punkte für
18.00 Eltern anrufen Aktionen und Reaktionen, d.h. Das ist das Ende der Prüfung. Gesprächs-
19.00 Arena Kino maximal 6 Punkte Vielen Dank. Das war sehr inte- abschluss
20.00 ressant. Weiterhin viel Erfolg beim
21.00 Die/Der Prüfende bedankt sich am Deutschlernen.
Ende für das Prüfungsgespräch. Das Ergebnis bekommen Sie ...

102 103
6 INVENTARE

6 INVENTARE Die in diesem Kapitel zusammengestellten Feinlernziele sind für Unterricht


und Lernen nicht isoliert zu betrachten, sondern im Sinne der Aufgaben-
orientierung von Start Deutsch lediglich als Einzelbestandteile eines kom-
munikativen Repertoires in einem übergeordneten Handlungskonzept.
Das Kapitel enthält folgende Inventare, die die
Feinlernziele für die Stufen A1 und A2 enthalten. Die Inventare als solche sind also in erster Linie für Testautoren und Lehr-
mittelentwickler gedacht. Für Kursleitende sind sie lediglich als Orientie-
• Sprachhandlungen rungshilfen sinnvoll, in keiner Weise aber für den Gebrauch im Unterricht.
• Strategien
• Notionen Die Inventare Sprachhandlungen, Strategien und Notionen sind zweispaltig
• Themen angelegt. Die Beispiele für Start Deutsch (A1) befinden sich in der linken,
• Wortschatz die Beispiele für Start Deutsch 2 (A2) in der rechten Spalte. Um die interak-
(alphabetisch und in Wortgruppen) tive Verwendung der Redemittel zu unterstreichen, sind die Exponenten
• Grammatik zum großen Teil dialogisch.

Gemäß dem Gleichheitsgrundsatz wurde in den Beispielsätzen bei der Wahl


der Anrede und der sprechenden bzw. angesprochenen Person darauf ge-
achtet, dass die Formen du/Sie bzw. er/sie bzw. Frau/Herr etc. in einem
ausgewogenem Verhältnis vorkommen.

105
6 INVENTARE 6 INVENTARE

Sprachhandlungen Soziale Konventionen


• Kontaktaufnahme: ansprechen • eine Anerkennung aussprechen /
Die Sprachhandlungen definieren die sprachlichen Intentionen, die Teilneh- • grüßen ein Kompliment machen
mende in der deutschen Sprache realisieren können sollen. • sich / jemanden vorstellen • Dank
• über das Befinden sprechen • Entschuldigung
Informationsaustausch • gute Wünsche • Verabschiedung
• benennen / definieren / • Mitteilung / Ankündigung • Gratulation
identifizieren • Nachfrage
• beschreiben • Zweck und Bestimmung angeben
• erklären • Wissen / Unwissen
• berichten

Bewertung, Kommentar
• Meinung / Ansicht • Wunsch
• Zufriedenheit / Unzufriedenheit • Vorlieben
• Gefallen / Missfallen • Wichtigkeit
• Interesse / Desinteresse • verneinen / Widerspruch
• Billigung / Missbilligung • Beschwerde
• Zustimmung / Ablehnung • Rechtfertigung / Begründung

Gefühlsausdruck
• Freude / Bedauern • Erstaunen / Überraschung
• Neigung / Abneigung • Hoffnung
• Gelassenheit / Gleichgültigkeit • Sorge / Befürchtung
• Mitgefühl • Enttäuschung

Handlungsregulierung
• Bitte / Aufforderung • Erlaubnis / Genehmigung
• Bestätigung • Vorschlag
• Hilfe anbieten / annehmen und • Versprechung
ablehnen • Einladung
• Bestellung / Wunsch • Verabredung
• Rat / Empfehlung / Warnung

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6 INVENTARE 6 INVENTARE

Start Deutsch 1 Start Deutsch 2 Start Deutsch 1 Start Deutsch 2

Informations- Was ist passiert? Hast du alles erledigt? berichten


austausch Ich hatte einen Unfall. Die Kinder sind von der Schule nach
Alle Studenten kommen aus Russ- Hause gekommen. Ich habe ihnen
benennen / Wer ist das? land. etwas zu essen gemacht und danach
definieren / Das ist Wolfgang / Frau Schuster / deinen Mann angerufen.
identifizieren meine Kollegin.
Was ist das? Was machst du heute Abend? Was hast du nächstes Wochenende Mitteilung / An-
Das ist eine Blume. Ich besuche Freunde. vor? kündigung
Ist das eine Orange? Skifahren gehen.
Nein, eine Zitrone. Was ist das deutsche Wort für „ ...“? Wann fährst du (wieder)? Willst du wirklich in eine andere
Wie heißt das auf Deutsch? Auf Deutsch sagt man dazu Wohnung ziehen?
Erklären Sie mal. „Blume“. Wer kann das Wort erklä- Ich habe es fest vor.
ren? / Wie nennst du das? Nächstes Jahr fahren wir nach Nach dem Kurs suche ich eine
Was braucht man zum Schreiben? Griechenland. Arbeit.
Was ist der Unterschied zwischen Im neuen Jahr möchte ich endlich
„gehen“ und „laufen“? umziehen.
Er ist ein typischer Franzose.
Der Film heißt „Abgeschminkt“. Von Beruf ist sie Ärztin. Das Treffen ist in der Mozartstraße. Nachfrage
Diese CD gehört mir. – Nicht bei Herrn Hübner?
– Nein, morgen um 11 in der
beschreiben Wie sieht die Tasche aus? Was sagte er? Was hat sie erzählt? Mozartstraße.
Sie ist braun. Er sagte / erzählte, dass ...
Erzähl (doch) mal! / Erzählen Sie Was ist das? Was machst du damit? Zweck und
mal! Wozu brauchst du das? Bestimmung
Kannst du das beschreiben? Wie funktioniert das? angeben
In meinem Buch steht, dass dieses Das brauche ich zum Kochen / für
Hotel billig ist. meine Arbeit. Dieses Mittel hilft
gegen Kopfschmerzen.
erklären Wie geht das? Wie geht der Computer an?
Du musst nur hier drauf drücken, Weiß sie das? Bist du (dir) sicher? / Weißt du das Wissen / Unwissen
dann geht er an. Ja. / Nein. / Vielleicht. genau?
Ich bin (nicht) sicher. / Ja, er
kommt bestimmt (nicht). / Viel-
leicht. / Wahrscheinlich hat sie's
vergessen.

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6 INVENTARE 6 INVENTARE

Start Deutsch 1 Start Deutsch 2 Start Deutsch 1 Start Deutsch 2

Bewertung, Gefallen dir die Geschenke? Siehst du gerne „Lindenstraße“? Interesse /


Kommentar Ja klar. / Na ja, es geht. / Nicht so. Nein, lieber „Tatort“. Desinteresse
Was sind deine Hobbys? Interessiert dich das (denn nicht)?
Meinung / Ansicht Was denken Sie? Ja, und wie! / Doch. / Nein.
Also ich glaube / denke, ... Nee, Computerspiele finde ich lang-
weilig.
Zufriedenheit / Wie waren eure Ferien? Bist du mit deinem Zeugnis zufrie- Was interessiert dich am meisten?
Unzufriedenheit (Sehr) Schön. / Prima. / (Ganz) den?
Gut. / (Nicht) Schlecht. Na ja, es geht. / Nein, überhaupt Wie findest du das? Was denkst du? Billigung /
nicht. Gut. / (Un-) Interessant. / Es geht. Ich bin dafür. Missbilligung
Der Film war sehr gut. Ich bin (sehr) (un-) zufrieden mit / Langweilig. / (Nicht) Schlecht. Ich bin dagegen. / Ich finde das
meinem neuen Auto. Wie finden Sie das Lehrbuch? nicht (so) gut.
Ich habe keine Lust mehr. / Ich ha- Es ist (sehr) interessant / zu lang-
be genug. weilig.
Immer muss ich putzen. Das ärgert So geht das nicht.
mich.
Das stimmt (nicht). Stimmt das etwa nicht? Zustimmung /
Gefallen / Was denkst du? Gefällt es dir hier? Ist das nicht schön? Das ist richtig / falsch. Doch, du hast Recht. Ablehnung
Missfallen Ja (sehr). / (Es ist) Super! / Toll! / Ja, das mag ich sehr gerne / über- Was denkst du? Einverstanden?
Klasse! haupt nicht. Ja gut, machen wir es so. /
Nein, leider nicht. Das finde ich schlecht / hässlich / Also gut. / Einverstanden. / In Ord-
Gefällt es Ihnen? blöd / schlimm. nung. / Genau. / Das ist eine gute
Ich finde es toll / (sehr) schön / Das ist doch Unsinn! Idee.
gut / prima. Das kann man doch nicht machen! Nein (danke)! / Ich bin dagegen.
Ich bin zufrieden. / Das finde ich Ich denke, das ist richtig / falsch.
nicht gut / hässlich / langweilig. Und Sie?
Das Hotel gefällt mir nicht. / Was hast du? Ich auch (aber…). / Ich nicht.
Ich finde es hier langweilig. Ich bin unglücklich hier.
Das Restaurant sieht gut / nett / „Titanic“ ist mein Lieblingsfilm. Was wollen wir heute Abend Was wünschst du dir zum Geburts- Wunsch
schrecklich aus. machen? tag?
Ich liebe diese Stadt. / Ich mag die- Willst du auf das Fest gehen? Ich wünsche mir … / Ich hätte gern
se Stadt nicht. ein Handy.

110 111
6 INVENTARE 6 INVENTARE

Start Deutsch 1 Start Deutsch 2 Start Deutsch 1 Start Deutsch 2

Möchten Sie noch etwas Milch? Was machst du nächstes Wochen- Warum kommst du nicht? Warum ...? Rechtfertigung /
Ich möchte einen Kaffee. / Peter ende? Ich habe keine Zeit. Weil ich gleich einen Termin habe. Begründung
will ein Eis. Ich würde gern ins Kino gehen. Seine Mutter ist krank. Deshalb Es wird schon dunkel, ich muss
Ich möchte den Film sehen. Ich würde lieber essen gehen. kommt er heute nicht. noch ...
Ich brauche jetzt eine Pause. Ich war krank. Deshalb konnte ich
nicht kommen / Es gab einen Un-
Vorlieben Tee oder Kaffee? Was machen Sie am liebsten in Ihrer fall, deshalb komme ich zu spät.
Kaffee, bitte. Freizeit?
Magst du Tee oder Kaffee? Am liebsten lese ich. Brief Mein Sohn Max hat die Grippe.
Ich trinke lieber Tee. Was möchtest du lieber tun? Deshalb kann er bis zum Freitag,
Nichts, danke. Ich möchte lieber essen gehen. 11. 11., nicht zur Schule kommen.

Wichtigkeit Ist das (wirklich) wichtig? Wie wichtig ist dir das?
Das ist (schon / sehr) wichtig. Sehr.
Nicht so wichtig. Muss das sein?
Ja, sofort. Gefühlsausdruck
Vergiss bloß die Autoschlüssel nicht.
Ist das nicht toll! Die Arbeit macht mir (viel) Spaß. Freude / Bedauern
verneinen / Nein! / Doch! / Das stimmt Das ist doch Unsinn! / Sie haben Ja, super! / Finde ich auch. Schön, dass du da bist.
Widerspruch nicht. / Das ist falsch. / Unsinn! nicht Recht / Unrecht. / Also, ich Ich bin glücklich. Und du? Ich bin sehr froh, dass du kommst.
weiß nicht. / Ich glaube nicht. Sehr. Ich freue mich sehr auf das Woche-
Glückwunsch! nende.
Beschwerde Es ist zu warm hier! / Das ist zu Würden Sie bitte nicht so einen Danke! Das Geschenk hat uns sehr gefreut.
teuer! Lärm machen! Leider./ Das ist schade! / Das tut Schön, dass es euch gefällt.
Entschuldigen Sie, die Heizung Verzeihen Sie, aber das Essen ist mir Leid. Das finde ich (aber) traurig.
funktioniert nicht. kalt. Ja, ich auch.
Ich möchte mich beschweren! Schade, es hat leider nicht geklappt.
Ja, leider.

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6 INVENTARE 6 INVENTARE

Start Deutsch 1 Start Deutsch 2 Start Deutsch 1 Start Deutsch 2

Neigung / Schmeckt's dir nicht? Was? Du bleibst zu Hause? Schade! Schade, dass du nicht kommen Enttäuschung
Abneigung Doch, sehr gut. kannst.
Nein, ich mag eigentlich keinen Vielleicht klappt es ja ein anderes
Fisch. Mal.
Isst du gern Chinesisch? Da kann man nichts machen.
Ja, gern(e). / Nein, nie.

Gelassenheit / Ich kann leider nicht kommen. Ärgert dich das denn nicht?
Gleichgültigkeit Egal. / Na und? Ach!? / Nein, das ist mir (ganz)
Das ist mir egal egal.
Nein, das ist nicht so schlimm. /
Das interessiert mich nicht. / Da
kann man (eben) nichts machen.

Mitleid (Es) Tut mir (wirklich) (sehr) Leid. Es tut mir sehr Leid, dass du so viel
Das finde ich aber traurig. Pech hast.
Tut sie dir Leid?

Erstaunen / Komisch! / Das ist ja komisch! / Nicht zu glauben! / Das wundert


Überraschung Wie komisch! mich. / Das überrascht mich. /
Ja, sehr komisch. Wirklich?

Hoffnung Hoffentlich regnet es nicht. Ich hoffe, wir treffen uns morgen
Hoffentlich kommt bald der Bus. Abend.
Ich hoffe (sehr), dass er um 13 Uhr
zu Hause ist.
Ich freue mich auf den Urlaub.
Ein neues Auto, das wäre schön.

Sorge / Ich habe Angst. Was ist los? Du schaust so ängstlich.


Befürchtung Schon 10 Uhr, und er ist immer Wann kommt sie denn endlich nach
noch nicht da. Hause?
Hoffentlich ist nichts passiert.

114 115
6 INVENTARE 6 INVENTARE

Start Deutsch 1 Start Deutsch 2 Start Deutsch 1 Start Deutsch 2

Handlungs- Ich möchte dir gerne helfen.


regulierung Kann ich noch etwas für Sie tun?
Was kann ich für dich tun?
Bitte / Kaufst du bitte Brot? Würdest du mich bitte abholen? Das mache ich doch gern für dich!
Aufforderung Kannst du Milch kaufen? Gib mir bitte den Zucker. / Können
Haben Sie eine Briefmarke? Sie mir bitte Feuer geben? Ich möchte ein Zimmer reservieren. Ich möchte bitte etwas bestellen. Bestellung und
Na klar. / Aber natürlich. / Ja, na- Ja, bitte. / Bitte sehr. Ich nehme die Tomatensuppe und Bringen Sie mir bitte die Karte. Wunsch
türlich. Kannst du mir bitte helfen? / den Salat. Können Sie mir bitte einen Platz im
Gehen wir zusammen essen? Na klar. / Gerne. / Sicher. / Aber Einen Moment. / Sofort. / Gleich. Zug nach Leipzig reservieren?
Gerne. ja. / Tut mir Leid, nein. / Das geht Ich möchte / Ich hätte gerne ein
Eine Frage bitte: Wie spät ist es? nicht. / Ich muss ... Kilo Bananen.
Es ist halb acht (Uhr).
Können Sie mir diesen Schein wech- Das ist zu gefährlich / heiß / kalt / Was kannst du mir empfehlen? / Rat / Empfehlung/
seln? ... Hast du einen Tipp für mich? Warnung
Ja. / Ich schaue mal nach. / Leider Nimm doch den Fisch. Der ist hier
nicht. Vorsicht! / Achtung! / Halt! / Hilfe! sehr gut.
Nein, tut mir Leid (ich habe leider / Stopp! Was würdest du machen? / Was
kein Geld dabei). soll ich machen?
Besser, du fährst heute schon.
Bestätigung Stimmt das? / Richtig? Ist das so richtig? Pass auf!
Ja. / Doch. / Das ist richtig. / (Aber) Natürlich. / Sicher. / Ja, das
Stimmt. / Genau (so). hat sie gesagt. Kann man hier rauchen? / Darf ich mich setzen? / Darf man Erlaubnis /
Er ist doch bei Rot gefahren! Gerne. / Natürlich. / Ja natürlich, hier rauchen? Genehmigung
Können Sie mir das bitte schriftlich wir sind ja im Raucherabteil. Ja, natürlich. / Aber bitte / gerne /
geben? Bitte nicht. / Nein, tut mir Leid. / sicher! /
Das ist hier verboten. Bitte sehr! / Ja, aber sicher!
Hilfe anbieten / Kann ich Ihnen helfen? Wollen wir das zusammen machen? Kann ich mal telefonieren? Entschuldigung. Ist hier noch frei? /
annehmen und Ja, danke. / Gerne. / Sehr nett, Ja, Sie können uns helfen. / Das wä- Ist der Platz / dieser Stuhl noch
ablehnen danke. re lieb / schön. frei?
Nein, danke. (Nein) Danke, es geht schon / ich Ja, bitte. / Nein, leider nicht! /
schaffe es schon. Tut mir Leid, der Platz ist reserviert.
Soll ich das nehmen?
Lass mich das machen.

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6 INVENTARE 6 INVENTARE

Start Deutsch 1 Start Deutsch 2 Start Deutsch 1 Start Deutsch 2

Kann man hier parken? Kann ich hereinkommen? Kannst du morgen Abend? / Hast Geht es (bei dir) morgen? Verabredung
Nein, hier ist Parken verboten. Das geht leider nicht mehr. Wir ha- du am Mittwoch Zeit? Treffen wir uns morgen um 6?
ben schon geschlossen. Ja, wann? / Ja, das ist gut. Wie wäre es mit morgen Abend?
Hast du was dagegen? Vielleicht.
Nein, (morgen kann ich / geht es) Wollen wir für morgen etwas aus-
Vorschlag Gehen wir heute ins Kino? Darf ich etwas vorschlagen? leider nicht. machen? / Machen wir was für
Ja, gerne. Ja, aber bitte! morgen aus?
Lass doch das Auto um die Ecke re- Wann hast du (mal / denn) Zeit? Ja, das passt mir gut.
parieren. Nein, leider geht es morgen nicht.
Kommst du mit zu Claudia? Wollen wir noch einen Kaffee trin-
Gute Idee. / Ja, warum nicht. / ken? / Was denken Sie, machen wir Möchten Sie (noch) etwas trinken / Darf ich Sie (zu einem Kaffee) einla- Einladung
Gut. das? Orangensaft? den?
Nein, leider nicht. / Keine Lust / Okay, das machen wir. / Einver- Nein, danke. Bleiben Sie noch zum Abend-
Zeit. standen. / Super, das ist eine (sehr) Was möchten Sie bitte? essen? / Bleiben Sie doch noch ein
gute Idee. / Ach nein, ich habe kei- Nichts, danke. bisschen.
ne Lust. / Das ist aber keine gute Setz dich! / Setzen Sie sich doch! Kommen Sie doch mal zum Essen!
Idee. Ja, gerne. / Sehr nett, danke aber
Wollen wir das so machen ? / Was (+ Grund).
hältst Du davon? Ich habe leider keine Zeit (mehr).
Ich bin dafür / dagegen. Nehmen Sie bitte Platz!
Das können wir doch später ma- Komm rein! / Kommen Sie herein,
chen. bitte!
Ich habe da einen Vorschlag!
Wenn du dort bist, frag noch mal.

Versprechungen Morgen bekommst du das Geld. Doch (ganz) sicher / bestimmt,


Gut. / Danke. morgen fahren wir zum Baden!
Hoffentlich!
Wirklich? / Versprochen?
Ich mache es morgen.
Das mache ich!

118 119
6 INVENTARE 6 INVENTARE

Start Deutsch 1 Start Deutsch 2 Start Deutsch 1 Start Deutsch 2

Soziale Guten Morgen / Tag / Abend, Frau


Konventionen Kowalski.
Gute Nacht, Christian.
Kontaktaufnahme: Hallo! Gute Nacht, Bea.
jemanden Hallo! Hallo, wie geht’s? / wie geht es dir? Danke, (sehr / ganz) gut / es geht.
ansprechen Roman Jaremkow. Danke, gut. Und dir?
Marija Kosik. Grüß Gott! (süddeutsch)
1 Es handelt sich hier um Bei- Helmut! / Frau Klein! 1 Grüß Gott! Herzlich willkommen!
spielsätze. Gemäß dem Gleich-
heitsgrundsatz wurde in den Ja, bitte?
Beispielsätzen bei der Wahl der
Anrede und der sprechenden Wie bitte? (Hallo) Mein Name ist / Ich heiße Guten Tag. Ich bin Julia Populic. sich / jemanden
bzw. angesprochenen Person
darauf geachtet, dass die For- Sind Sie nicht Frau Yilmaz? Vera. Freut mich. Kirsten Jagoda. vorstellen
men du / Sie bzw. er / sie bzw.
Frau / Herr etc. in einem aus-
Ja (das stimmt). / Ja, warum? Hallo, Vera. Ich heiße Mario.
gewogenem Verhältnis vor- Nein, ich bin ... / ich heiße ... / (Guten Tag) Ich bin Petra Holl. Kennt ihr euch?
kommen.
mein Name ist ... Guten Tag. Ich bin Ulrike Meyer. Nein, (noch nicht).
Das ist Ulrich Pfeiffer. Ja, wir natürlich.
Telefon (Hier) Heine. Guten Tag, (mein Name ist) Ah ja. Ich heiße / Ich bin Johanna Vielleicht, ich bin nicht sicher.
Guten Tag, Frau Heine. Fernandez. Kann ich (mit) Herrn Hauser. Darf ich Ihnen Stephan Dreyer vor-
Hier ist Josefa Karosz. Jung sprechen? stellen?
Hallo, ist Julia da? Ja? (Freut mich, Herr Dreyer.) Gerlinde
Guten Tag. Frau Heuer bitte! Gern, Augenblick / Moment, er Meier.
Ja, Moment bitte. spricht gerade.
Tut mir Leid, sie ist nicht da. Hier ist Lehmann. Sie sind falsch Wie geht’s / geht es dir (heute)? Wie geht es Ihnen? über das Befinden
Nein, hier ist ... verbunden. / Danke, gut / es geht / nicht gut. Danke, besser / nicht mehr so sprechen
Leider ist er gerade nicht da. Kann Und dir? schlecht.
er Sie zurückrufen? Geht es Ihnen gut? Du schaust schlecht aus. Was ist
Ja, super. / Na ja, es geht! / Ach, los? / Was ist passiert? / Was hast
Brief Liebe Renate / Frau Haushofer, nicht so gut. du? / Was fehlt dir denn?
Sehr geehrter Herr Liebermann, Mir geht’s nicht (sehr) gut.
Sehr geehrte Damen und Herren, Sie sehen heute besser aus. Tut Ih-
nen der Zahn noch weh?
grüßen (Guten) Tag / Hallo, Ulrike! Ja, immer noch. / Es geht schon
(Guten) Tag / Hallo, Karina. (etwas) besser, danke.
Guten Morgen / Tag / Abend, Frau
Schneider.

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6 INVENTARE 6 INVENTARE

Start Deutsch 1 Start Deutsch 2 Start Deutsch 1 Start Deutsch 2

Gute Wünsche Alles Gute. / Schöne Ferien! Schöne Feiertage! / Frohe Weihn- Das ist ( doch ) nicht so schlimm. /
achten! / Ein gutes / frohes neues Das macht (doch) nichts.
Gut gemacht! Jahr! / Gute Reise! / Fahrt! / Schö-
Prost! nes Wochenende. / Schönen Tag / (Auf) Wiedersehen! / Gute Nacht! Jetzt muss ich aber (leider) gehen. Verabschiedung
Abend! / Schöne Zeit! Tschüss! / (Auf) Wiedersehen. /
Gute Besserung! / Gesundheit! / Bis bald / später.
Guten Appetit. /
Alles Gute (zum Geburtstag)! / Viel (Auf) Wiederhören! Ich muss jetzt leider Schluss Telefon
Glück! / Spaß! (Auf) Wiederhören. machen!
Gut, dann auf Wiederhören.
Gratulieren Herzlichen Glückwunsch
Danke (schön)! / Herzlichen / Vie- Liebe / Herzliche Grüße Mit freundlichen Grüßen Brief
len Dank.
Ihnen auch. / Danke, ebenfalls.

eine Anerkennung Sie sprechen (sehr) gut Deutsch. Das Kleid sieht gut / toll aus.
aussprechen / Das ist toll / (sehr) schön / gut. Das ist sehr nett / freundlich von
ein Kompliment Das schmeckt gut. Ihnen.
machen Das haben Sie (sehr) gut gemacht.
Das Essen war (sehr) gut.
Das freut mich.

Dank Danke (schön)! / Herzlichen / Besten Dank. / Vielen Dank für die
Vielen Dank. Hilfe.
Ihnen auch. / Danke, ebenfalls. Gern.
(Aber) Bitte. Sehr nett von Ihnen.

Brief Vielen Dank.

Entschuldigung Entschuldigung. / Entschuldigen Sie Entschuldigung! Das wollte ich


bitte! nicht.
Bitte! / Schon gut. / Kein Problem. (Es) tut mir ( schrecklich / sehr )
Leid.

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6 INVENTARE 6 INVENTARE

Strategien Start Deutsch 1 Start Deutsch 2

Im Folgenden sind Redemittel aufgelistet, die es den Lernenden ermög- Entschuldigung ... / Entschuldigen Entschuldigung. Haben Sie einen eine Äußerung
lichen, über den rein funktionalen Bereich der Sprachhandlungen hinaus Sie ... Kann ich etwas fragen? Moment Zeit? einleiten
kommunikative Aufgaben in authentischen Kontexten zu lösen. Dabei ha- Was kann ich für Sie tun? / Brau- Hallo Jan! Na, wie war's im Urlaub
ben die verständnissichernden Kompensationsstrategien auf den Niveaustu- chen Sie Hilfe. / gestern Abend?
fen A1 und A2 vor den redeorganisierenden Diskursstrategien ein besonde- (Im Restaurant.) Hallo! Entschuldi- Herr Zacharias, sagen Sie mal: Wo
res Gewicht. gung bitte! finde ich ...?

Redeorganisation Danke. Ich muss jetzt leider gehen. Entschuldigung, ich muss jetzt weg. eine Äußerung
• eine Äußerung einleiten • Beispiele geben Okay, tschüss bis bald. Danke. Das war sehr interessant. abschließen
• eine Äußerung abschließen • das Thema wechseln Gut: ... Also, wir sehen uns nächste Woche?
• um das Wort bitten • etwas hervorheben Na gut. So, ich glaube, das war's.
• Zuhören signalisieren • Vermeidung Dann, herzlichen Dank / auf Danke für Ihre Hilfe / für das
• zum Sprechen auffordern • Höflichkeit Wiedersehen. Gespräch.
• gemeinsames Wissen andeuten • Abschwächung
Moment bitte. Nur noch kurz, ich bin gleich fertig. um das Wort
Verständnissicherung Bitte! Einen Augenblick, ich möchte etwas bitten.
• Verständnishilfen anbieten sagen.
• um Verständnishilfen bitten
• Kompensation Ja? / So? / Wirklich? Ach so. Zuhören
Ach. / Sicher. Ah ja. signalisieren
Aha. / Naja. Na und?
Bitte? Wie bitte?
(Na) Klar.

Also? Sprechen Sie bitte weiter. zum Sprechen


Ja? auffordern
Und?
Ja bitte ! / Und dann? / Und?

Nein, morgen kann ich nicht. gemeinsames


Da habe ich doch Geburtstag. Wissen andeuten

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6 INVENTARE 6 INVENTARE

Start Deutsch 1 Start Deutsch 2 Start Deutsch 1 Start Deutsch 2

Beispiele geben / Ich esse gern Obst, zum Beispiel Ich muss den Haushalt machen: wa- Verständnishilfen
etwas Orangen, Bananen und Erdbeeren. schen, kochen etc. anbieten
verdeutlichen Kein Zutritt. Also, das heißt: Man die Sprache
Wir, das sind meine kleine Tochter, darf nicht hinein. vereinfachen
unsere Katze und ich, laden Sie
herzlich ein. Dreimal, verstehen Sie, dreimal etwas wiederholen
musste ich anrufen.
das Thema Was ich noch sagen wollte: ...
wechseln Ach ja, wenn wir gerade von Com- Apotheke: Da kann man Medika- Pauschalurlaub ist eine Reise mit einzelne Wörter
putern reden. Hast du dir einen ge- mente kaufen. Flug, Hotel und Essen. oder Begriffe
kauft? umschreiben

etwas hervorheben Tut mir Leid. Das geht nicht mehr. Haben Sie das verstanden? Noch eine Frage? Rückfragen zur
Wir haben wenig Zeit. Ist das klar? Soll ich langsamer sprechen? Verständniskon-
trolle
Vermeidung
Details vermeiden Wo liegt das denn? Mein Name ist „Kuntz“, Stadt wird am Ende mit „dt“ schwierige Wörter
Ungefähr 50 Kilometer vor Istanbul. ich buchstabiere: K-U-N-T-Z. geschrieben, Staat mit zwei „a“ und buchstabieren
Wie viele Eltern waren gestern da? „t“.
Hm, vielleicht zwanzig oder so.
Um Verständnis-
Ausrede Kommst du mit ins Kino? hilfen bitten
Ach, eigentlich bin ich ziemlich Entschuldigung, wie bitte? Das habe ich leider nicht (ganz) signalisieren, dass
müde. Langsamer bitte. verstanden. man etwas nicht
Tut mir Leid, ich verstehe nicht. verstanden hat
Höflichkeit Kann / Darf ich Sie etwas fragen? Seien/Wären Sie bitte so nett und
... Das ist sehr freundlich. Danke. Noch einmal bitte. Bitte wiederholen Sie den Satz noch um Wiederholung
Kannst du das bitte noch einmal einmal. bitten
Abschwächung Möchtest du noch etwas? Wie findest du den Film? sagen?
Ja, ein bisschen. Eigentlich ganz gut. Wie bitte?

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6 INVENTARE 6 INVENTARE

Start Deutsch 1 Start Deutsch 2 Start Deutsch 1 Start Deutsch 2

sich bestätigen Sagten Sie heute Morgen oder Das habe ich nicht verstanden. Ich glaube, das habe ich nicht rich- anzeigen, dass
lassen, Abend? Das (Wort) verstehe ich nicht. tig verstanden. man etwas nicht
ob man richtig ge- Entschuldigung, habe ich das richtig Tut mir Leid, ich kann Sie sehr verstanden hat
hört bzw. verstanden? schlecht verstehen. Bitte wiederho-
den Kontext richtig len Sie (den Satz).
verstanden hat
Kompensation
um Erläuterung Entschuldigung, was heißt das? Ich kenne das Wort nicht? Ich koche heute Abend und brauche Wörter und
bitten Was bedeutet ... ? Bitte erklären Sie (mir) das. ... ich weiß nicht, wie man sagt / Begriffe
Wie nennt man das? ... Es ist ein umschreiben
jemanden bitten, Bitte buchstabieren Sie mir den Gemüse, es ist lang, grün und rund.
ein Wort zu Namen. Eine Gurke?
buchstabieren Können Sie das Wort buch-
stabieren? Wo ist mein Buch ... nicht ein Buch Meine Angehörigen wohnen in der Synonyme oder
... ein Schreibbuch. Türkei – Angehörige? ähnliche Begriffe
jemanden bitten, Wie schreibt man ... ? Können Sie mir das bitte auf- Ah, dein Heft? – Meine Familie ... verwenden
etwas Bitte schreiben Sie das auf. schreiben?
aufzuschreiben Ich möchte sagen ... Entschuldigung, ich fange noch ein- Selbstkorrektur
Ich fahre zu Paris ... nein, nach mal an: Ich meine ...
jemanden bitten, Bitte ein bisschen langsamer. Bitte reden Sie etwas langsamer. Paris.
langsamer zu Können Sie bitte etwas / ein wenig
sprechen langsamer sprechen. Wie sagt man auf Deutsch? Entschuldigung, ich weiß das Wort ausdrücken, dass
Auf Englisch sagt man ... nicht auf Deutsch. man ein Wort nicht
um Wiederholung Wie bitte? Können Sie das bitte wiederholen. Jetzt weiß ich das Wort nicht mehr! kennt oder es
bitten Entschuldigung, noch einmal bitte. vergessen hat

Hilfestellung beim Möchtest du sagen ...? Ich spreche nicht gut Deutsch. Haben Sie mich verstanden? nachfragen, ob
Formulieren Meinen Sie vielleicht ...? Haben Sie verstanden? man (trotz fehlerhaf-
tem Deutsch) ver-
Rückfragen zur Habe ich Sie richtig verstanden? standen wurde
Verständnis- Entschuldigung. Sie meinen also, ...
sicherung

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6 INVENTARE 6 INVENTARE

Allgemeine Begriffe (Notionen) Start Deutsch 1 Start Deutsch 2

Die Notionen definieren, über welche allgemeinsprachlichen Ausdrucks- Existenz von


mittel die Teilnehmenden der Prüfungen Start Deutsch 1 bzw. Personen und
Start Deutsch 2 in der deutschen Sprache verfügen sollen. Notionen sind Dingen / Besitz /
nicht an bestimmte Handlungssituationen oder Themen gebunden. Zugehörigkeit
ausdrücken
Existenz von Personen und Quantität angeben Gibt es hier einen Kindergarten? Ich glaube nicht. (nicht) sein
Dingen, Besitz / Zugehörigkeit • Zahlen / Mengenangaben Nein, es gibt nur eine Grundschule. Das Museum gibt es erst seit einem
ausdrücken • Menge Hier gibt es aber viele Kinos. Jahr.
• (nicht) sein • Grad
• anwesend / abwesend sein • Dimension / Maßangabe Ist Elke da? Sie ist im Moment leider nicht da. / anwesend /
• (nicht) verfügbar sein Ja. / Nein, leider nicht. Sie fehlt heute. abwesend sein
• (nicht) vorkommen Art und Weise angeben Tut mir Leid, sie ist gerade nicht da.
• Inklusion / Exklusion • physisch Tut mir Leid, sie ist schon weg.
• Besitz / Zugehörigkeit • Wertung Wir haben alles, nur die Butter fehlt
ausdrücken • Vergleich noch.

Raum definieren Logische Verknüpfung Was machen wir jetzt? Es gibt hier (nicht) verfügbar
• Ort herstellen Hast du ein Auto? keine Telefonkarten mehr. sein
• Herkunft • Grund Nein, leider nicht. Es gibt leider nichts mehr vom
• Richtung • Bedingung Nein, ich habe kein Auto. Kuchen.
• Distanz • Aufzählung / Alternative
Was ist los? (nicht) vorkommen
Zeit angeben Modales ausdrücken Was ist passiert?
• Zeitpunkt • Fähigkeit Wann ist das passiert?
• Zeitangaben • Möglichkeit Inklusion /
• Dauer • Notwendigkeit / Verpflichtung Ich komme mit meiner Freundin. Exklusion
• Häufigkeit Er kommt ohne Auto.

Das in unser / euer / Karins Auto. Besitz /


Wem gehört der Mercedes? Das ist meins! Zugehörigkeit
Das ist mein / dein / sein / ihr Das ist das Auto von meiner
Auto. Freundin.
Simon arbeitet jetzt bei Siemens. Er spielt für den FC Bayern.

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6 INVENTARE 6 INVENTARE

Start Deutsch 1 Start Deutsch 2 Start Deutsch 1 Start Deutsch 2

Raum definieren Ich wohne in der Nähe vom Bahn- Wie weit ist es bis Bonn? Wie weit ist es denn noch? Distanz
Ort Wo wohnst du? hof. Nur zehn Kilometer. Es ist nicht mehr weit.
In Köln. Mein Freund wohnt im Zentrum
Ich wohne jetzt bei Petra. von Berlin. Zeit angeben
Wo ist denn meine Brille? Im Schrank dort. Wann kommst du? Es ist jetzt halb drei / Viertel nach Zeitpunkt
Hier. / Dort. / Da ist sie ja. Vor / hinter dem Haus stehen zwei Um 3 (Uhr). drei / Viertel vor drei / zehn nach
Wo sind die Kinder? große Bäume. Am 20. September. drei / zehn vor drei.
Zu Hause. / In der Schule. Jetzt ist das Bild in der Mitte. Im Juli. Wie lange geht der Film?
Augsburg liegt zwischen München Wie spät ist es bitte? Bis 22 Uhr.
und Stuttgart. / im Norden / im Es ist jetzt 7 Uhr.
Wo liegt ...? Süden / im Osten / im Westen
Kiel liegt an der Ostsee. von ... Wann sind Sie geboren? Am Morgen / morgens trinke ich Zeitangaben
Die Schlüssel liegen auf dem Tisch. Das Hotel liegt am Anfang / am Am 12. Mai 1988. immer Tee.
Ende (von) der Straße. Wir fahren im Mai in Urlaub.
Das Kaufhaus liegt rechts / links
von der Kirche. Komm bitte vor 10 Uhr. Ich habe die Hausaufgaben noch Vorzeitigkeit
Die Garage ist direkt neben dem Wir sind (zu) früh. nicht fertig.
Hotel. Ist er schon da?
Ich war früher hier als du.
Herkunft Woher kommst du? Er geht gerade aus dem Haus.
Aus der Ukraine. / Aus Prag. / Bitte nach 23 Uhr nicht mehr Sie ist später gekommen. Nachzeitigkeit
Vom Arzt. anrufen.
Paul fährt zu seiner Freundin. Wir sind leider zu spät.
Richtung Wohin gehst / fährst du? Fahren wir von Basel bis München
Nach Hause. / Zur Arbeit. / In die nur auf der Autobahn? Zuerst gehen wir einkaufen, dann Abfolge
Schule. / Zu Susi. / Auf die Bank. / Wie komme ich zum Rathaus? gehen wir nach Hause.
Ans Meer. / Nach Österreich. Gehen Sie bitte rechts in die Prater-
straße, dann links in die Marienstra- Ich fahre jetzt zum Supermarkt. Gleichzeitigkeit
ße und dann geradeaus. Kannst du in dieser Zeit auf die
Wir sind fast durch die ganze Stadt Kinder aufpassen?
gelaufen.
Geh jetzt nicht hinein / hinaus!

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6 INVENTARE 6 INVENTARE

Start Deutsch 1 Start Deutsch 2 Start Deutsch 1 Start Deutsch 2

Zukunftsbezug Morgen muss ich arbeiten. Ich komme gleich / später / Wie oft geht sie ins Kino? Immer / Manchmal sehe ich am Häufigkeit
Wir machen das bald / später. heute / morgen / morgen früh / Zwei Mal im Monat. / Nie! / Oft. Abend fern.
Heute Abend rufe ich dich an. morgen Mittag / Nachmittag / Normalerweise sehen wir jeden
Am Montag gehen wir ins Kino. Abend / diese / nächste Woche. Abend fern.
Nächsten Monat habe ich wieder
mehr Zeit. Das Wetter wird schlechter. Veränderung /
Meine Freundin kommt in vier Morgen bleibt es schön. Beständigkeit
Tagen.
Quantität angeben
Gegenwartsbezug Wir essen jetzt. Sie arbeitet noch. Was / Wie viel kostet die Zeitung? Bitte geben Sie mir noch ein Stück Zahlen /
Ich bin schon da. Vier Euro. Kuchen. Mengenangaben
Er ist heute in Mainz. Was darf‘s denn sein? Willst du einen halben Apfel haben?
Ein Pfund Tomaten / Ein Glas Dein Glas ist noch (ganz) voll /
Vergangenheits- Gestern / vor zwei Tagen habe ich Wir haben ihn gerade / letzte Milch / Eine Flasche Wein / Eine halb leer.
bezug die Prüfung gemacht. Woche gesehen. Tasse Tee , bitte. 1,5 Liter. Ich habe ungefähr noch / noch
Ich war gestern / letzte Woche da. Wie viel möchten Sie? genau / nur noch 50 Euro.
(Nicht) Alles. / Viel. / Ein bisschen, Ich brauche ein paar Tipps.
Verspätung / Es ist schon spät. Du kommst schon wieder zu spät. bitte.
Frühzeitigkeit Wir sind zu früh da.
Das ist sehr / zu gefährlich. Das ist viel zu / ziemlich / (nicht) Grad
Dauer Wie lange bleibt ihr in Berlin? Wie lange dauert es? so gefährlich.
Drei Wochen. Nur / Fast fünf Minuten Ich habe / etwas / fast alles
(Nicht) Lange. Seit wann bist du in Wien? verstanden.
Bis Montag. Seit Freitag. Ich habe ein bisschen Angst.

Beginn Wann beginnt der Film? Seit wann läuft der Film? Wie lang / groß ...? 1,5 Meter. Das ist viel zu kurz. Dimension /
Um 20 Uhr fängt er an. Seit 15 Minuten. Wie schwer ...? 500 Gramm / Das ist ganz leicht. Maßangabe
2 Kilo(gramm).
Ende Bis wann arbeitest du? Wir hören um 18 Uhr mit der Wie warm ...? 20 Grad. / Sehr
Heute bis 18 Uhr. Arbeit auf. warm. / Nicht kalt. Bitte fahr langsam.
Wie viel ...? Einen Liter.
Wie schnell ...? Nur maximal
60 km/h.

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6 INVENTARE 6 INVENTARE

Start Deutsch 1 Start Deutsch 2 Start Deutsch 1 Start Deutsch 2

Art und Weise Wie schmeckt / riecht das Essen? Wie sind die Straßen heute? Spielst du Fußball? Du hast ja das gleiche Fahrrad wie Vergleich
physisch Wirklich (nicht) gut. Nass / trocken. Ja, wie meine Schwester. ich.
Welche Farbe hat das Auto? Das Auto ist hell(blau), Sie ist so alt wie ich. / Wir sind Wir haben verschiedene Restau-
Es ist rot / blau / grün / gelb / dunkel(blau) / neu / sauber. gleich alt. rants ausprobiert.
schwarz / weiß / braun. Sei bitte leise / nicht so laut. / Hier ist es so voll. Gehen wir doch
Wie alt ist Dieter? Mach nicht so viel Lärm. in ein anderes Restaurant!
Nicht sehr alt. / Schon 60. / Das Bett ist aber hart / weich. Das wird aber teurer.
Erst 50. Das Glas ist voll. Trink es leer. Anna ist älter als Maria.
Die Tür ist offen / geschlossen. Er ist schon erwachsen / (noch) ein Was gefällt dir besser?
Kind.
Eva ist krank / gesund / wieder in Logische
Ordnung / tot. Verknüpfung
Welche Form hat es? / Wie sieht es herstellen
aus? Warum kommt er nicht mit zur Weil er heute lange arbeitet. Grund
Es ist rund / quadratisch. Party?
Aus welchem Material ist es? Er kann nicht. Er arbeitet heute Es wird regnen. Deshalb nehme ich
Aus Plastik / Papier / Holz / lange. am besten den Schirm mit.
Leder / Metall / Stoff / Glas.

(Wert / Preis?) (nicht) teuer / billig schlecht / besser / am besten Kann ich das Auto haben? Wenn du es bis 3 Uhr zurück- Bedingung
Wertung (Qualität?) (nicht) (sehr) gut Ja, aber nur für eine Stunde. bringst.
(akzeptabel?) (nicht) in Ordnung falsch / besser Komm mich doch am Samstag besu-
(adäquat?) (nicht) in Ordnung, chen, wenn du Zeit hast.
genug
(richtig?) (nicht) richtig seltsam Er isst und trinkt gern. Wir gehen jetzt nach Hause und Aufzählung,
(Fähigkeit?) (nicht) können Möchtest du Wasser oder Wein? machen Mittagessen. Alternativen
(Wichtigkeit?) (nicht) wichtig, Aber danach möchte ich ein biss-
wie wichtig? chen schlafen.
(Normalität?) (nicht) normal Gehen wir jetzt gleich oder in einer
(Schwierigkeit?)(nicht) leicht schwierig / schwer halben Stunde?

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6 INVENTARE 6 INVENTARE

Start Deutsch 1 Start Deutsch 2 Themen

Modales In diesem Inventar sind die für die elementare Sprachverwendung notwen-
ausdrücken digen Themenbereiche zusammengestellt, d.h. Politik, Geschichte, Ökono-
Fähigkeit Können Sie Russisch (sprechen)? Wie schreibt man „Stadt“ auf mie spielen hier im Unterschied zu der Kompetenzstufe B noch keine Rolle.
Ja klar. / Sicher. Deutsch? – Ich weiß es nicht. Eine Unterscheidung zwischen den beiden ersten Niveaustufen wird nicht
vorgenommen, da nahezu alle Themenbereiche in unterschiedlicher Tiefe
Möglichkeit Können Sie morgen kommen? Vielleicht gibt es dort ein Eis. auf den Stufen A1 und A2 behandelt werden. Die Zuordnung einzelner
Worteinträge zu einem der beiden Niveaus erfolgt über die Wortlisten.
Notwendigkeit / Mein Sohn muss um 8 Uhr zu Morgen brauche ich Sie. Auf eine Auflistung von Einzelbeispielen wird in diesem Inventar verzichtet.
Verpflichtung Hause sein. Ich muss los.
Dieser Brief ist wichtig. Bitte gehen Person
Sie gleich zur Post. • Name • Familienstand / Familie
• Adresse • Persönliche Beziehungen
• Telefon • Staatsangehörigkeit /
• Geburtsdatum Nationalität / Herkunft
• Geburtsort • Berufliche Tätigkeit
• Alter • Aussehen
• Geschlecht • Gewohnheiten / Tagesablauf

Menschlicher Körper / Gesundheit


• Körperteile • Unfall
• Körperpflege / Hygiene • Rauchen / Drogen / Alkohol
• Befinden • Medizinische / ärztliche
• Krankheit Versorgung

Wohnen
• Art, Lage und Größe der • Haushalt / technische
Wohnung Einrichtungen
• Räume • Miete / Mietverhältnis
• Einrichtung / Möbel • Wohnungswechsel

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6 INVENTARE 6 INVENTARE

Umwelt Reisen / Verkehr Wortschatz


• Gegend / Stadt / Land • privater und öffentlicher Verkehr
• Pflanzen • Reisen Der den Start Deutsch -Prüfungen zugrunde liegende Wortschatz ist in
• Tiere • Unterkunft zwei Listen zusammengestellt: Vor der alphabetischen Liste befindet sich
• Klima / Wetter • Gepäck eine Wortgruppenliste mit 15 Kategorien.

Essen / Trinken Einkaufen / Gebrauchsartikel Ausgenommen von diesen Listen sind einzelne Wörter innerhalb der Hör-
• Nahrungsmittel • Geschäfte und Lesetexte, die zum Verständnis und zum Erfüllen der Aufgabe nicht
• Mahlzeiten • Preis / Bezahlen sinntragend sind. Ausgenommen sind außerdem Wörter, die sich aus der
• Speisen • Lebensmittel Wortbildung erschließen lassen. Die für die Stufen A1 und A2 relevanten
• Getränke • Kleidung Prinzipien der Wortbildung finden sich im Grammatik-Inventar.
• Lokale (Restaurant, Café) • Haushaltsartikel
Die Auswahl der Einträge erfolgt auf der Grundlage der Alltagskommuni-
Dienstleistungen Erziehung / Ausbildung / kation in folgenden vier Bereichen:
• Post Lernen • privater Bereich
• Telekommunikation • Kinderbetreuung • beruflicher Bereich
• Banken • Schule • Bereich Ausbildung oder Bildung
• Versicherungen • Studium • öffentlicher Bereich.
• Polizei • Berufliche Ausbildung
• Konsularische Vertretung • Sprachen lernen Aufgenommen werden auch Wörter, die für die Bewältigung der Prüfungs-
• Prüfungen aufgaben unerlässlich sind, z.B. Antwortbogen, Lösungen, ankreuzen,
ergänzen, zuordnen etc. Frequenzkriterien hinsichtlich der muttersprach-
lichen Kommunikation von Deutschen wurden hingegen nicht heran-
Arbeit / Beruf Freizeit / Unterhaltung gezogen.
• Berufliche Tätigkeit • Freizeitbeschäftigung
• Berufliche Ausbildung / • Interessen Es wird zwischen Haupt- und ableitbaren eingerückten Nebeneinträgen
Qualifikation • Kulturelle Veranstaltungen unterschieden, die nicht mitgezählt werden, da diese über die Wortbildung
• Arbeitsplatz • Sportveranstaltungen / erschließbar sind, wie folgende Beispiele zeigen: das Ausland, der Auslän-
• Lohn / Gehalt Sport treiben der, ausländisch; danken, der Dank, danke; lösen, die Lösung; telefonieren,
• Arbeitszeit • Radio / Fernsehen das Telefon. Weibliche Formen werden in der Regel nicht zusätzlich aufge-
• Urlaub • Internet listet, sind aber Bestandteil des lexikalischen Inventars. Neben der Kunde
• Lektüre / Presse ist beispielsweise auch die Kundin Teil des geforderten Wortschatzes.
• Gesellige Anlässe / Feiertage / Pluralformen sind angeführt, wo sie für das Sprachniveau relevant sind.
Feste

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6 INVENTARE 6 INVENTARE

Den Grundstock des ausgewählten Wortschatzes bilden neben dem revidier- Wortgruppenliste
ten Zertifikat Deutsch die Wortschatzlisten von
• Grundbaustein zum Zertifikat Deutsch als Fremdsprache, hg. Prüfungs- 1 = eins 18 = achtzehn Zahlen
zentrale des Deutschen Volkshochschulverbands [ jetzt WBT ], Frankfurt, 2 = zwei 19 = neunzehn
dritte, revidierte Auflage 1991. 3 = drei 20 = zwanzig
Außerdem wurden alle in dieser Broschüre vereinigten Inventarlisten ver- 4 = vier 21 = einundzwanzig
glichen mit folgenden Kompendien: 5 = fünf 30 = dreißig
• Profile Deutsch, hg. von Europarat, ÖSD, BMBMK und Goethe-Institut 6 = sechs 40 = vierzig
Inter Nationes, München, Langenscheidt 2002. 7 = sieben 50 = fünfzig
• Breakthrough Level, hg. Europarat, unveröffentlichte Arbeitsfassung von 8 = acht 60 = sechzig
John Trim. Cambridge 2002. 9 = neun 70 = siebzig
10 = zehn 80 = achtzig
Die insgesamt circa 1250 Einträge umfassen die Einträge der Wortgruppen- 11 = elf 90 = neunzig
liste sowie der alphabestischen Wortliste. Sie verteilen sich in etwa zu glei- 12 = zwölf 100 = (ein)hundert
chen Teilen auf die beiden Stufen A1 und A2 d.h. circa 625 Wörter pro Stu- 13 = dreizehn 101 = hunderteins
fe. Zur Unterscheidung der beiden Stufen A1 und A2 sind die Einträge für 14 = vierzehn 200 = zweihundert
Start Deutsch 2 mit einem Sternchen * gekennzeichnet. Der Wortschatz 15 = fünfzehn 1.000 = (ein)tausend
der Beispielsätze spiegelt die Kompetenzstufe A2 wieder. In den A1-Einträ- 16 = sechzehn 1.000.000 = eine Million, =en
gen kann also über A1 hinausgehender Wortschatz vorkommen. 17 = siebzehn 1.000.000.000 = eine Milliarde, =en

das / der / die erste


zweite
dritte
vierte
usw.

1/2 = ein halb; halb ... (siehe 4 b) Uhrzeit) Bruchzahlen /


1/4 = ein Viertel; Viertel ... (siehe 4 b) Uhrzeit) Brüche*

1999 = neunzehnhundertneunundneunzig Datum


2004 = zweitausendvier
heute ist der 1. März = heute ist der erste März / der erste Dritte

Berlin, 12. April 2002 = Berlin, zwölfter Vierter zweitausendzwei

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6 INVENTARE 6 INVENTARE

Uhrzeit a) 0.03 Uhr = null Uhr drei der Frühling/das Frühjahr der Herbst Jahr / Jahreszeiten
7.15 Uhr = sieben Uhr fünfzehn der Sommer der Winter
13.17 Uhr = dreizehn Uhr siebzehn
24.00 Uhr = vierundzwanzig Uhr Neujahr Feiertage
Ostern und Feste*
b) ein Uhr Weihnachten
fünf Minuten vor/nach eins (ein Uhr) Silvester
Viertel vor/nach zwei (zwei Uhr)
halb drei
1 Euro 100 Cent Währungen
Zeitmaße, die Sekunde, -n der Tag, -e
Zeitangaben die Minute, -n die Woche, -e ein Meter = 1m Maße und
die Stunde, -n das Jahr, -e ein Zentimeter = 1 cm Gewichte
ein Meter fünfzehn = 1,15 m
Woche / der Wochentag, -e wochentags, werktags* zweihundert Kilometer = 200 km
Wochentage der Sonntag sonntags* ein Quadratmeter = 1 m2
der Montag montags* ein Grad unter Null /
der Dienstag dienstags* minus ein Grad = – 1°
der Mittwoch mittwochs* vier Grad über Null /
der Donnerstag donnerstags* plus vier Grad = + 4°
der Freitag freitags* ein Prozent = 1%
der Samstag/Sonnabend samstags / sonnabends* ein Liter = 1I
das Wochenende am Wochenende ein Gramm = 1g
ein Pfund = 500 g
Tag / Tageszeiten der Tag täglich* der Nachmittag,-e nachmittags* ein Kilo(gramm) = 1 kg
der Morgen morgens* der Abend,-e abends*
der Vormittag,-e vormittags* die Nacht,¨-e nachts* Deutschland Europa Länder /
der Mittag mittags* der/die Deutsche, -n Europäer Ländernamen /
ein Deutscher, eine Deutsche, Deutsche, europäisch Nationalitäten
Monat / der Januar der Juli deutsch
Monatsnamen der Februar der August
der März der September Angabe der eigenen Herkunft oder Nationalität
der April der Oktober Land, Bewohner, Nationalität
der Mai der November z.B. Türkei, Türke / Türkin, -nen, türkisch
der Juni der Dezember Finnland, Finne / Finnin, -nen, finnisch
Mexiko, Mexikaner / Mexikanerin, -nen, mexikanisch

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6 INVENTARE 6 INVENTARE

Farben schwarz grau blau grün Alphabetische


weiß rot gelb braun Wortliste

ab Ab morgen muss ich wieder arbeiten. A


Schulen* und Beruf die Grundschule / Hauptschule / Realschule / Gesamtschule / aber Sicher, aber ganz so einfach ist es nicht.
Berufsschule Jetzt muss ich aber gehen.*
das Gymnasium Das ist aber nett von Ihnen.*
die Volkshochschule / die Sprachenschule / das Goethe-Institut So meine ich das aber nicht.*
Ich bin oft dort, aber nur für wenige Stunden.
abfahren Wir fahren um zwölf Uhr ab.
Himmelsrichtungen der Norden der Süden der Westen der Osten die Abfahrt Vor der Abfahrt rufe ich an.
abgeben Ich muss meine Schlüssel abgeben.
abholen Wann kann ich die Sachen bei dir abholen?
Wir müssen noch meinen Bruder abholen.
der Absender Da ist ein Brief für dich ohne Absender.
abschließen* Du musst noch das Auto abschließen?
Ich schließe dieses Jahr meine Lehre ab.
abstellen* Bitte die Koffer hier abstellen.
Acht geben* Gib gut auf dich Acht!
Achtung Achtung! Das dürfen Sie nicht tun.
die Adresse Können Sie mir seine Adresse sagen?
der Alkohol* Ich trinke keinen Alkohol.
all- Alles Gute!
Das ist alles.
Sind alle da?
Alle Freunde kommen.
Hast du alles?
allein Er kommt allein.
als Meine Frau ist älter als ich.
Es ist später, als ich dachte.
also Also, die Sache ist so: ...
Er hat Zeit, also muss er uns helfen.
alt Wie alt sind Sie?
Sie sehen aber nicht so alt aus.
Mein Wagen ist schon sehr alt.
Wir wohnen in einem ganz alten Haus.

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6 INVENTARE 6 INVENTARE

Köln ist eine alte Stadt. die Ansage, -n Hören Sie die Ansagen.
das Alter Alter: 26 Jahre. der Anschluss In Mannheim haben Sie Anschluss nach Saarbrücken.
die Ampel* An der Ampel rechts! Ist das der Antrag für einen Telefonanschluss?
an Fahren Sie an der nächsten Straße nach rechts. an sein Die ganze Nacht war das Licht an.
Wir treffen uns am Bahnhof. antworten Er antwortet nicht.
Am nächsten Montag geht es leider nicht. die Antwort, -en Er gibt leider keine Antwort.
anbieten Was darf ich dir anbieten? die Anzeige, -en Ich habe Ihre Anzeige in der Zeitung gelesen.
das Angebot, -e Heute sind Sportschuhe im Angebot. (sich) anziehen Ich muss mich noch anziehen.
ander- WiIlst du diesen Mantel? der Anzug* Er hat seinen neuen Anzug an.
– Nein, ich möchte den anderen. der Apfel, -Ä Ein Pfund Äpfel bitte.
anders* Oliver ist anders als seine Freunde. das Appartment, -s Wir haben ein Ferienappartment gemietet.
Ich würde das anders machen. die Apotheke* Aspirin gibt es nur in der Apotheke.
ändern* Können Sie mir diese Hose ändern? arbeiten Wo arbeiten Sie?
Kann ich das noch ändern? die Arbeit Mein Bruder sucht Arbeit.
anfangen Hier fängt die Bahnhofstraße an. der Arbeiter Er ist Arbeiter bei Siemens.
Der Unterricht fängt gleich an. arbeitslos Es gibt bei uns viele Leute, die schon lange arbeitslos
Würden Sie bitte anfangen! sind.
der Anfang Sie wohnt am Anfang der Straße. der Arbeitsplatz An meinem Arbeitsplatz fehlt ein Drucker.
Wir machen Anfang Juli Ferien. (sich) ärgern* Das ärgert mich.
der/die Angestellte* Er ist Angestellter bei Siemens. der Ärger* Ihr seid zu laut. Deshalb bekommt ihr jetzt Ärger.
die Angst* Ich habe Angst. Vielleicht ist etwas passiert. arm* Dort gibt es viele arme Leute.
ankommen Wann kommt dieser Zug in Hamburg an? der Arm Mein Arm tut weh.
anklicken Da musst du diesen Punkt anklicken. der Arzt Heute muss ich zum Arzt.
die Ankunft Auf diesem Fahrplan steht nur die Ankunft(-szeit) der auch Ich bin auch Spanier.
Züge. auf Die Kinder spielen auf der Straße.
ankreuzen Auf dem Formular müssen Sie an mehreren Stellen Wie heißt das auf Deutsch?
etwas ankreuzen. der Aufenthalt* Angenehmen Aufenthalt.
anmachen Mach bitte das Licht an! auf keinen Fall* Ich kann auf keinen Fall kommen.
(sich) anmelden Wo kann ich mich anmelden? die Aufgabe, -n Das ist eine schwere Aufgabe.
die Anmeldung Eine Anmeldung für diesen Kurs ist nicht mehr möglich. aufhören Der Kurs hört in einer Woche auf.
anrufen Kann man Sie anrufen? Hier hört die Bahnhofstraße auf.
Peter ruft kurz seine Freundin an. aufmachen* Mach bitte die Tür auf!
der Anruf Sie bekommt viele Anrufe auf ihrem Handy. aufpassen* Er passt im Unterricht nicht richtig auf.
der Anruf- Pass auf, ein Auto!
beantworter Wir sind im Moment nicht da. Sprechen Sie bitte auf aufräumen* Bitte räum dein Zimmer auf.
den Anrufbeantworter. auf sein Du brauchst nicht zu klingeln, die Tür ist auf.

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aufstehen Ich muss immer um vier Uhr aufstehen. der Automat Die Fahrkarten gibt es nur am Automaten.
Soll ich aufstehen? automatisch Du musst nichts machen. Das geht automatisch.
der Aufzug* Der Aufzug geht seit heute wieder.
das Auge, -n Er hat blaue Augen.
Mein rechtes Auge tut seit Sonntag weh. das Baby, -s Mein jüngstes Kind ist noch ein Baby. B
aus Er kommt aus Brasilien. backen* Ich backe gern.
Der Löffel ist aus Holz. die Bäckerei Ich geh mal schnell zur Bäckerei.
die Ausbildung* Mit deiner guten Ausbildung findest du sicher eine das Bad Wir haben kein großes Bad.
Arbeit. baden Ich bade nicht so gern, ich dusche lieber.
der Ausflug Morgen machen wir einen Ausflug nach Heidelberg. die Bahn Wir fahren lieber mit der Bahn.
ausfüllen Füllen Sie bitte dieses Formular aus. Ich nehme die nächste Bahn.
der Ausgang Wo ist der Ausgang? der Bahnhof Komme ich hier zum Bahnhof?
ausgeben* Man darf nicht mehr so viel Geld ausgeben. der Bahnsteig Auf welchem Bahnsteig fährt der Zug?
die Auskunft Wo ist die Auskunft? bald Ich komme bald.
Können Sie mir eine Auskunft geben? der Balkon Die Wohnung hat auch einen kleinen Balkon.
das Ausland Fahren Sie ins Ausland? die Banane, -n Drei Bananen, bitte!
der Ausländer Ich bin Ausländer. die Bank Die Bank macht schon um vier Uhr zu.
ausländisch Leider habe ich nur ausländisches Geld. Auf dieser Bank können wir uns ausruhen.
ausmachen Mach bitte das Licht aus! bar Muss ich bar zahlen oder geht's auch mit Karte?
auspacken* Die Koffer packt immer meine Frau aus. die Batterie*, -n Bringst du bitte Batterien mit?
(sich) ausruhen* Sonntags muss ich mich einmal ausruhen. der Bauch Seit gestern tut mir der Bauch weh.
die Aussage, -n Ist die Aussage richtig oder falsch? der Baum Vorsicht, fahr nicht an den Baum !
aussehen (wie) Das sieht hübsch aus. bedeuten Was bedeutet das Wort?
Sie sieht aus wie ihre Mutter. (sich) beeilen* Beeil dich !
die Ausstellung*, -en Im Stadtmuseum findet eine Picasso-Ausstellung statt. beginnen Das Spiel beginnt um 15.30 Uhr.
aus sein Das Licht ist aus. behalten* Den Bleistift kannst du behalten.
Die Schule ist aus. bei Offenbach liegt bei Frankfurt.
außen* Außen ist das Haus nicht sehr schön. Ich wohne bei meinen Eltern.
außer* Es kommen alle außer dir. Bei uns ist das anders als hier.
außerdem* Außerdem noch etwas, bitte? Er arbeitet bei der Polizei.
außerhalb* Ich wohne außerhalb der Stadt. beide Beide Eltern arbeiten.
aussteigen Wo muss ich aussteigen? Wir kommen beide.
der Ausweis Hier ist mein Ausweis. das Bein, -e Mein rechtes Bein tut weh.
(sich) ausziehen* Es ist sehr warm hier. Darf ich meine Jacke ausziehen? das Beispiel, -e Kannst du mir dafür ein Beispiel sagen?
das Auto, -s Er kommt mit dem Auto. zum Beispiel/z.B. Die meisten meiner Angehörigen, z.B. meine beiden
die Autobahn, -en Wo geht's hier bitte zur Autobahn? Brüder, arbeiten auch hier.

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bekannt Picasso ist sehr bekannt. der Bildschirm* Sie hat einen Fernsehapparat mit einem sehr großen
der/die Bekannte Ein Bekannter von mir heißt Klaus. Bildschirm.
bekommen Haben Sie meinen Brief bekommen? billig Computer werden bald wieder billiger.
Was bekommen Sie? die Birne, -m Ein Kilo Birnen bitte!
Dieses Medikament bekommen Sie in der Apotheke. bis Ich fahre nur bis Stuttgart.
benutzen Die Aufzüge bitte nicht benutzen! Ich warte bis morgen.
das Benzin* Was kostet das Benzin in der Schweiz ? bisschen Können Sie bitte ein bisschen lauter sprechen?
die Beratung* Kommen Sie einfach am Mittwoch in die Beratung. bitte Eine Tasse Kaffee bitte!
der Berg*, -e Bei uns gibt es sehr hohe Berge. Sprechen Sie bitte deutlich!
der Beruf, -e Was sind Sie von Beruf ? bitten Darf ich Sie um etwas bitten?
Was ist Ihr Beruf ? die Bitte, -en Ich habe noch eine Bitte.
Bescheid sagen/ bitter Kaffee ohne Zucker schmeckt bitter.
geben* Kannst du mir bis morgen Bescheid sagen/geben ? das Blatt* Kann ich ein Blatt Papier haben?
(sich) beschweren* Ich möchte mich beschweren. Im Herbst werden die Blätter gelb.
besetzt Die Nummer ist immer besetzt. bleiben Ich bleibe heute zu Hause.
Der Platz ist besetzt. Wir bleiben nur bis morgen.
besichtigen Ich möchte gern den Dom besichtigen. der Bleistift, -e Hast du einen Bleistift?
besonders* (Wie geht's? –) Nicht besonders. der Blick Von diesem Hotel hat man einen guten Blick auf den
Nimm das, das ist besonders gut. Rhein.
besser Es geht mir schon besser. blond* Nina hat lange blonde Haare.
best- Am besten wir treffen uns morgen. die Blume, -n Gefallen Dir die Blumen?
bestehen* Ich habe die Prüfung bestanden. die Bluse*, -n Ich hätte gern eine weiße Bluse.
bestellen Herr Ober, wir möchten bestellen. bluten* Du blutest ja!
Dieses Buch haben wir nicht – sollen wir es für Sie das Blut* Er kann kein Blut sehen.
bestellen? böse Sie ist richtig böse auf mich.
besuchen Darf ich dich mal besuchen? der Bogen Die Lösungen bitte auf den Antwortbogen übertragen.
der Besuch* Heute Nachmittag kommt Besuch. die Bohne*, -n Bohnen mag ich sehr gerne.
der Betrag* Bitte überweisen Sie den Betrag auf unser Konto. braten* Heute gibt's gebratenen Fisch.
in/außer Betrieb* Der Aufzug ist erst wieder nächste Woche in Betrieb. brauchen Brauchst du die Zeitung noch?
das Bett, -en Wir brauchen noch ein Kinderbett. breit Wie breit ist der Schrank?
betrunken* Auf dem Fest waren wir alle ziemlich betrunken bremsen* Er bremst viel zu viel.
die Bewerbung*, -en Hilfst du mir bei meiner Bewerbung? der Brief, -e Haben Sie einen Brief für mich?
bezahlen Wo muss ich bezahlen? der Briefkasten* Wo ist hier ein Briefkasten?
das Bier Noch ein Bier bitte. die Briefmarke, -n Bitte die Briefmarke nicht vergessen!
das Bild, -er Hast du ein Bild von deinem Sohn? der Briefumschlag*, Ich hätte gern zwanzig Briefumschläge.
-äge

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die Brieftasche* Ich habe meine Brieftasche verloren. das Dach* Wir wohnen direkt unter dem Dach.
die Brille* Zum Lesen brauche ich eine Brille. dafür/
Mit dieser Brille kann ich nicht gut sehen. dagegen sein* Ich bin dafür/dagegen.
bringen Bringen Sie mir bitte noch einen Kaffee! die Dame Damen (an der Toilette)
Wir müssen ihn ins Krankenhaus bringen. Sehr geehrte Damen und Herren,
das Brot, -e Haben Sie auch Weißbrot? daneben Du kennst doch die Post. Daneben ist die Bank
Nimm noch ein paar Brote für die Fahrt mit. danken Ich danke Ihnen für die Einladung.
das Brötchen, – Möchtest du Brötchen zum Frühstück? der Dank Vielen Dank!
der Bruder, -ü Sein Bruder arbeitet auch hier. Herzlichen Dank!
die Brücke* Fahren Sie über die nächste Brücke und dann rechts. danke Soll ich Ihnen helfen? - Nein, danke!
das Buch, -ü er Gute Bücher sind oft sehr teuer. dann Ich muss noch schnell zur Post, dann komme ich.
buchen* Morgen buche ich unsere Flüge. Wenn es nicht regnet, dann kommen wir.
buchstabieren Würden Sie bitte Ihren Namen buchstabieren? dass Er sagt, dass er kommen kann.
der Buchstabe, -n Diesen Buchstaben gibt es in meiner Sprache nicht. das Datum Bitte Datum und Unterschrift nicht vergessen!
das Büro*, -s Ich möchte in einem Büro arbeiten. dauern* Das dauert aber lange.
der Bus, -se Wann kommt der nächste Bus? die Dauer* Praktikumsdauer: 3 Monate.
die Butter Bitte nur Butter und Marmelade. dein- Ist das dein Auto?
Ist das deins?
denn Ich kann nicht kommen, denn ich bin krank.
C das Café, -s Sollen wir uns in ein Café setzen? denken* Ich denke oft an sie.
die CD, -s Ich denke, wir machen das so.
(Compact Disc)* Ich habe sehr viele CDs zu Hause. der, die, das Ich nehme das da.
die CD-ROM*, -s Mein Bruder hat eine CD-ROM mit Spielen. Hier ist der Brief, den du suchst.
der Chef Herr Müller ist mein Chef. vgl. Grammatik
circa/ca. Von Mainz nach Frankfurt sind es circa fünfzig deshalb* Er arbeitet, deshalb kommt er nicht.
Kilometer. deutlich* Sprechen Sie bitte deutlich!
der Computer, – Wann bekommst du deinen neuen Computer? dich vgl. Grammatik
die Creme* Kauf doch mal diese neue Zahncreme. dick* Ich bin zu dick.
dies- Ich nehme lieber diesen Kuchen.
Diesel* Diesel ist immer noch billiger als Benzin.
D da Da hinten ist er ja. das Ding Gib mir mal bitte das Ding da.
Wir sprechen gerade über Paul. Da kommt er ja gerade. dir vgl. Grammatik
Ich nehme das da. direkt* Wir wohnen direkt unter dem Dach.
Ist Herr Klein schon da? Fahren Sie weiter, dann kommen Sie direkt hin.
da(r)* Was soll man darauf antworten? die Disco Heute abend gehen wir in die Disco tanzen.
Darüber spreche ich nicht gern. diskutieren* Ich möchte das mit den Kollegen diskutieren.

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doch* Kannst du morgen nicht kommen? – Doch! die Ehefrau/


Doch, es war so. der Ehemann Das ist mein (Ehe-) Mann/meine (Ehe-) Frau.
Nimm doch mehr!* eilig Hast du es eilig?
der Doktor Meine Tochter ist krank. Wir gehen zum Doktor. ein- Ich nehme ein Bier. Willst du auch eins?
der Dom Der Kölner Dom ist überall bekannt. Ist hier einer, der das kann?
das Doppelzimmer Wollen Sie ein Doppelzimmer oder ein Einzelzimmer? einfach Die Prüfung ist ganz einfach.
das Dorf Ich denke oft an mein Dorf. Hin und zurück? – Nein, bitte nur einfach.
dort, -her, -hin Deine Tasche kannst du dorthin stellen. Ich brauche nur ein einfaches Zimmer.
Dort ist unser Haus. einfallen* Da fällt mir etwas ein.
die Dose*, -n Gemüse aus der Dose mag ich nicht. die Einführung* Ich habe von der Einführung nichts verstanden.
draußen Wollen wir draußen sitzen? der Eingang Der Eingang ist um die Ecke.
dringend* Ich muss dringend zum Zahnarzt. einkaufen Ich muss noch für morgen einkaufen.
drinnen* Hier drinnen ist es sehr warm. einladen Darf ich Sie zu einem Kaffee einladen?
drucken Wähle einfach „Datei drucken“! die Einladung Danke für die Einladung!
der Drucker, – Mein Drucker ist kaputt. einmal Diese Prüfung mache ich nicht noch einmal.
drücken Wenn du hier drückst, geht die Tür auf. einrichten* Er möchte sein Zimmer selber einrichten.
du vgl. Grammatik einsteigen Schnell, steig ein, der Zug fährt gleich.
dumm* Das ist mir zu dumm. der Eintritt Der Preis für den Eintritt ist 5 Euro.
Ich finde ihn dumm. der Einwohner* Berlin hat über drei Millionen Einwohner.
dunkel* Um sechs Uhr ist es schon dunkel. einzahlen* Ich möchte Geld einzahlen.
dünn* Mein Sohn ist sehr dünn. Er isst so wenig. das Einzelzimmer Ein Einzelzimmer ist noch frei.
durch Am besten gehen Sie durch die Breite Straße. einziehen* Die Wohnung ist fertig. Wir können nächste Woche
die Durchsage, -n Ich habe die Durchsage nicht verstanden. einziehen.
dürfen Sie dürfen hier nicht parken. das Eis* Als Nachtisch gibt es Eis.
Darf ich Sie zu einem Kaffee einladen? Im Winter gibt es Schnee und Eis.
Es darf nicht mehr als 15 Euro kosten elektrisch* Das geht alles elektrisch.
der Durst Hast du etwas zu trinken? Ich habe großen Durst. die Eltern (pl.) Meine Eltern leben in Spanien.
(sich) duschen Ich bade nicht so gern, ich dusche lieber. die E-Mail, -s Ich habe Ihre E-Mail nicht bekommen.
die Dusche Unsere Wohnung hat nur eine Dusche. der Empfänger, – Auf dem Umschlag steht dein Name, also bist du der
Empfänger.
der Empfang* Bitte den Empfang bestätigen!
E die Ecke, -n An der nächsten Ecke links. empfehlen Welchen Wein können Sie mir empfehlen?
egal* Das ist mir egal. der Enkel* Alle meine Enkel haben einen Schulabschluss.
das Ei, -er Möchtest du ein Ei zum Frühstück? enden Die Straße endet hier.
eigen-* Alle Kinder haben eigene Zimmer. das Ende Sie wohnt am Ende der Straße.
Er bekommt sein Geld am Ende des Monats.

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endlich* Endlich bist du da! der Familienname Meine Familiennamen sind García González.
eng* Die Hose ist mir zu eng. der Familienstand Bei „Familienstand“ musst du „ledig“ ankreuzen.
entschuldigen Entschuldigen Sie bitte! die Farbe, -n Die Farbe gefällt mir gut.
die Entschuldigung Entschuldigung! – Bitte. fast* Fast hätte ich den Zug verpasst.
er vgl. Grammatik das Fax, -e Schicken Sie uns einfach ein Fax!
das Erdgeschoss* Wir wohnen im Erdgeschoss. Feier- z.B. Feierabend, Feiertag
(sich) erinnern* Ich erinnere mich genau an Robertos Vater. Am Montag ist Feiertag.
die Erfahrung* Ich habe zehn Jahre Erfahrung in diesem Beruf. feiern* Am Sonntag feiern wir meinen Geburtstag.
ergänzen* Auf diesem Formular muss man einiges ergänzen. fehlen Herr Müller ist nicht da, er fehlt schon seit drei Tagen.
erkältet sein* Ich bin erkältet. Was fehlt Ihnen?
erklären Kannst du mir das erklären? der Fehler, – Diesen Fehler mache ich immer wieder.
erlauben Parken ist hier nicht erlaubt. das Fenster*, – Darf ich das Fenster zumachen?
die Erlaubnis* Sie hat keine Arbeitserlaubnis. die Ferien* (pl.) In den Ferien fahre ich nach Griechenland.
die Ermäßigung* Es gibt eine Ermäßigung für Kinder. Ich wünsche dir schöne Ferien!
erreichen* Ich möchte den Zug um 17.10 Uhr noch erreichen. fernsehen Lass uns heute Abend mal fernsehen.
erst* Wir können erst morgen kommen. das Fernsehgerät* Wir wollen uns ein neues Fernsehgerät kaufen.
erzählen Wir müssen euch etwas erzählen! fertig Bist du fertig?
der Erwachsene Dieser Film ist nur für Erwachsene. Ist mein Auto schon fertig?
es vgl. Grammatik das Fest*, -e Frohes Fest!
essen Was gibt es zu essen? Am Sonntag feiern wir ein Fest.
das Essen Das Essen ist meistens ganz gut. fett* Die Wurst ist mir zu fett.
etwas* Da ist etwas zum Schreiben. das Feuer Haben Sie Feuer?
euer vgl. Grammatik das Feuerzeug* Ist das Feuerzeug neu?
der Export* Sonja arbeitet in der Exportabteilung. die Feuerwehr* Schnell! Rufen Sie die Feuerwehr!
das Fieber Mein Mann hat noch immer Fieber.
der Film, -e Ich möchte gern diesen Film sehen.
F die Fabrik* In der Fabrik arbeiten mehr als 10.000 Personen. finden Wir müssen den Schlüssel finden.
die Fähre,* -n Wir nehmen die Fähre über den Bodensee. Das finde ich nicht richtig.*
fahren Ich fahre mit dem Auto zur Arbeit. Ich finde ihn sehr nett.*
der Fahrer Bitte nicht mit dem Fahrer sprechen! die Firma Er arbeitet jetzt bei einer anderen Firma.
die Fahrkarte Hast du schon eine Fahrkarte? der Fisch, -e Fisch mag ich lieber als Fleisch.
der Fahrplan* Wann fährt der Zug? – Sieh mal auf den Fahrplan! fit* Ich halte mich fit durch Rad fahren.
das Fahrrad, -äder Wenn es nicht regnet, fahre ich mit dem Fahrrad. die Flasche, -n Eine Flasche Bier bitte.
fallen* Pass auf! Das fällt gleich auf den Boden. das Fleisch Fleisch mag ich nicht.
falsch Das ist falsch. fleißig* Pamela ist wirklich sehr fleißig.
die Familie, -n Meine Familie lebt in Spanien. fliegen Ich fliege nicht gern; ich fahre lieber mit dem Zug.

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abfliegen Wann fliegst du ab? frühstücken Am Sonntag frühstücke ich gern im Bett.
der Abflug Der Abflug ist um 11.20 Uhr. das Frühstück Möchtest du ein Ei zum Frühstück?
der Flughafen Kannst du mich zum Flughafen bringen? (sich) fühlen* Ich fühle mich nicht gut.
das Flugzeug Das Flugzeug aus Berlin hat Verspätung. der Führerschein* Meine Frau hat keinen Führerschein.
der Flur* Der Flur ist nicht schön, viel zu dunkel. die Führung Die Führung durch das Schloss beginnt in 3 Minuten.
der Fluss* Wie heißt der Fluss? das Fundbüro* Du kannst den Schirm im Fundbüro abholen.
das Formular, -e Sie müssen dieses Formular ausfüllen. für Das ist für Sie.
das Foto, -s Darf ich ein Foto machen? Das ist der Schlüssel für die Haustür.
der Fotoapparat*, -e Ich möchte mir einen Fotoapparat kaufen. Das ist das Brot für morgen.
fragen Er fragt, wann ich kommen kann. der Fuß, -ü e Der linke Fuß tut mir weh.
Er möchte Sie etwas fragen. der Fußball Spielt ihr gerne Fußball?
die Frage, -en Ich habe eine Frage.
die Frau, -en Das ist Frau Becker.
Guten Tag, Frau Schmitt! die Gabel* Kann ich eine Gabel haben? G
Hier arbeiten mehr Frauen als Männer. ganz* Ganz sicher kommt er gleich.
frei* Wir haben freie Wahlen. Es ist ganz bestimmt so.
Jetzt ist frei, du kannst telefonieren. So, die Maschine ist wieder ganz.
Ist der Platz frei? die Garage* Hat das Haus eine Garage?
Am Samstag habe ich frei, da muss ich nicht arbeiten. die Garantie* Das Radio hat zwei Jahre Garantie.
die Freizeit In meiner Freizeit spiele ich oft Fußball. der Garten Wir haben leider keinen Garten.
freiwillig* Manchmal bleibe ich freiwillig länger. das Gas* Kocht ihr mit Gas oder elektrisch?
fremd Das weiß ich nicht; ich bin fremd hier. der Gast, -ä e Am Wochenende haben wir mehrere Gäste.
(sich) freuen Ich freue mich auf deinen Besuch. geben Kannst du mir mal deinen Kugelschreiber geben?
der Freund, -e Das ist ein Freund von mir. Es gibt keine Karten mehr.
Das ist meine Freundin. geboren Ich bin in Zagreb geboren.
freundlich* Der Mann ist sehr freundlich zu mir. das Geburtsjahr Das Geburtsjahr ihres Sohnes, bitte?
Mit freundlichen Grüßen der Geburtsort Bitte tragen Sie ihren Geburtsort noch ein.
frisch* Die Eier sind ganz frisch. der Geburtstag Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!
der Friseur* Oh, meine Haare. Ich muss heute zum Friseur. die Gebühr*, -en Muss ich dafür eine Gebühr zahlen?
die Frist* Die Frist kann nicht verlängert werden. geehrt* Sehr geehrte Damen und Herren,
befristet Diese Genehmigung ist befristet. gefährlich* Das ist gefährlich.
froh* Ich bin froh, dass du kommst. gefallen Das gefällt mir.
Frohes Fest! gegen Fahr nicht gegen den Baum!
früh* Geht es später? Sechs Uhr ist mir zu früh. Ich bin gegen diese Lösung.
früher Früher war es hier schöner. Wer spielt gegen wen?
Haben Sie etwas gegen Grippe?

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das Gegenteil* Das Gegenteil von „billig“ ist „teuer“. giftig* Vorsicht, das ist giftig!
gegenüber* Die Hausnummer 98 ist genau gegenüber. das Glas, -äser Bitte noch ein Glas Wein!
gehen Ich weiß nicht, wie das geht. Wir brauchen noch drei Gläser.
Wie geht's? glauben Sie können mir glauben, es ist so.
Jetzt muss ich (aber) leider gehen. Ich glaube, er kommt gleich.
Ich muss zum Arzt gehen. gleich Das ist mir gleich.
Das geht (doch) nicht! Das ist der gleiche Preis.
gehören Wem gehört das? Ich komme gleich.
das Geld Hast du noch Geld? gleichfalls* Schöne Feiertage! – Danke, gleichfalls.
die Geldbörse* Er hat seine Geldbörse verloren. das Gleis Der ICE nach Berlin hält heute an Gleis 12.
das Gemüse Gemüse brauchen wir auch noch. das Glück Viel Glück!
genau* Das weiß ich genau. Bei dem Unfall hatte er noch mal Glück.
Die Uhr geht genau. glücklich Meine Kinder sind glücklich verheiratet.
Es ist genau acht Uhr. der Glückwunsch Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.
genug* Ich verdiene nicht genug. Grad (Celsius) Heute haben wir dreißig Grad.
das Gepäck Wollen Sie Ihr Gepäck mitnehmen? gratulieren Ich gratuliere dir!
gerade Da kommt er ja gerade. die Grenze* Wir brauchen an der Grenze unsere Ausweise.
geradeaus Gehen Sie immer geradeaus! grillen Heute grillen wir im Garten.
das Gericht* Dieses Gericht mögen meine Kinder nicht. die Grippe* Ich habe (die) Grippe und kann nicht kommen.
gern(e) Ich würde gerne Urlaub machen. groß Mein Bruder und ich sind gleich groß.
das Geschäft, -e Die Geschäfte schließen um 18.30 Uhr. Frankfurt ist eine große Stadt.
das Geschenk, -e Danke für das schöne Geschenk. die Größe Haben Sie das auch in Größe 40?
geschieden* Ich bin seit drei Jahren geschieden. Großeltern Meine Großeltern leben in Japan.
das Geschirr* Das Geschirr ist sicher sehr teuer. Großmutter Meine Großmutter heißt Eva.
die Geschwister (pl.) Ich habe leider keine Geschwister. Großvater Mein Großvater ist schon 80.
das Gesicht* Sie hat ein freundliches Gesicht. die Gruppe, -n Die erste Gruppe beginnt um 16 Uhr.
das Gespräch, -e Das Gespräch mit Frau Kunz ist um 14 Uhr. der Gruß, -üße Viele Grüße an Ihre Frau.
gestern Gestern wollte ich dich anrufen. Mit freundlichen Grüßen
gestorben Meine Frau ist gestern gestorben. günstig Dort gibt es die günstigsten Angebote.
gesund* Leider ist meine Frau immer noch nicht gesund. gut Das finde ich gut.
Gesundheit* Gesundheit! (wenn jemand niest) Ich komme um 13 Uhr. – Gut!
das Getränk, -e Mein Lieblingsgetränk ist Tomatensaft. Guten Morgen!
getrennt leben* Ich lebe getrennt von meiner Frau. Ein gutes neues Jahr!
das Gewicht Bei „Gewicht“ trägst du ein: 62 Kilo. Guten Appetit!
gewinnen Wer hat die Wahl gewonnen?
das Gewitter* Ich glaube, es gibt ein Gewitter.

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H das Haar, -e Sie hat lange Haare. das Herz* Ich bin nervös. Mein Herz klopft schnell.
haben Ich habe ein neues Auto. herzlich Herzlichen Glückwunsch!
das Hähnchen, - Ein Hähnchen mit Pommes bitte! heute Heute ist ein schöner Tag.
die Halbpension Möchten Sie Vollpension oder Halbpension ? hier Hier ist 06131-553221, Pamela Linke.
hallo Hallo Inge! Wie geht’s ? Hier wohne ich.
der Hals* Der Hals tut mir weh. die Hilfe Hilfe! Bitte helfen Sie mir!
halten Dieser Zug hält nicht in Rüdesheim. Er bekommt Sozialhilfe.
die Haltestelle* An der nächsten Haltestelle müssen Sie aussteigen. hin/hin-/-hin* Wohin gehen Sie?
die Hand, -ände Er gibt mir die Hand. Wo gehst du hin?
das Handtuch* Gibst du mir ein frisches Handtuch? Er geht in das Haus hinein.
das Handy, -s In der Schule bitte die Handys ausmachen! Wir gehen in den Garten hinaus.
hängen* Im Museum hängen interessante Bilder. hinten Die Tür zum Aussteigen ist hinten.
hart* Das Bett ist zu hart. hinter* Hinter dem Haus ist ein Garten.
hässlich* So ein hässliches Kleid! Das gefällt mir gar nicht. das Hobby, -s Meine Hobbys sind Segeln und Schwimmen.
das Haus In welchem Haus wohnst du? hoch Der Mount Everest ist 8.880 Meter hoch.
Ich gehe jetzt nach Hause. die Hochzeit Zur dieser Hochzeit kommen mehr als fünfzig Gäste.
Paul ist nicht zu Hause. höflich* Das ist sehr höflich von Ihnen.
die Hausaufgabe,-n Kannst du mir bei den Hausaufgaben helfen? hoffentlich* Was? Schon so spät? Hoffentlich erreichen wir
die Hausfrau/ den Zug noch!
der Hausmann Die Hausfrau/der Hausmann putzt, wäscht und kocht. holen Ich hole ein paar Flaschen Limonade aus dem Keller.
der Haushalt* Sie macht den ganzen Haushalt alleine. das Holz* Der Schrank ist aus Holz.
die Heimat Ich komme aus der Schweiz. Das ist meine Heimat. hören Hör mal! Was ist das?
heiraten Meine Schwester heiratet einen Japaner. Ich habe das Lied schon mal gehört.
heiß* Vorsicht! Die Suppe ist heiß. die Hose*, -n Die Hose ist zu lang.
heißen Ich heiße Charlotte Meier. das Hotel, -s Im Urlaub sind wir in einem Hotel am Meer.
Wie heißt das auf Deutsch? hübsch* Dietmars neue Freundin ist sehr hübsch.
die Heizung* Es ist kalt. Ist die Heizung kaputt? der Hund, -e Der Hund ist das liebste Haustier der Deutschen.
helfen Würden Sie mir bitte helfen? der Hunger Ich habe Hunger! Wann ist das Essen endlich fertig?
hell Im Sommer ist es bis 21 Uhr hell. husten* Das Baby trinkt zu schnell. Jetzt muss es husten.
das Hemd* Nikos trägt heute ein weißes Hemd.
her/her-/-her* Komm doch bitte mal her!
Es klopft an der Tür. – Herein! ich Ich heiße Veronika. I
Woher kommen Sie? vgl. Grammatik
der Herd In der neuen Küche fehlt noch der Herd. die Idee*, -n Was machen wir heute Abend? Hast du eine Idee?
der Herr, -en Guten Tag, Herr Sommer! ihr/ihm/ihn vgl. Grammatik
herstellen* In dieser Firma stellen sie Schokolade her. immer Frau Bast kommt immer zu spät.

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der Import* Deutschland braucht den Import von Öl. der Kaffee Zum Frühstück trinke ich immer Kaffee. K
in Ich wohne in Wiesbaden. der Kalender* Die Geburtstage meiner Freunde schreibe ich in
Der Zug kommt in fünf Minuten. meinen neuen Kalender.
Frau Rausch arbeitet in einer Fabrik. kalt* Dieser Winter ist sehr kalt.
Komm, wir gehen ins Kino. Der Kaffee ist kalt. Bitte bringen Sie mir einen heißen.
die Industrie* In Mitteleuropa gibt es viel Industrie. Mir ist kalt.
die Information, -en Wenn Sie Fragen haben, gehen Sie zur Information. die Kamera*, -s Ich brauche noch einen Film für meine Kamera.
Wir haben hier einige wichtige Informationen für Sie. die Kanne* Das ist aber eine schöne Teekanne. Ja, die ist aus China.
der Inhalt* Können Sie mir etwas über den Inhalt sagen? kaputt Das Glas war teuer. Es geht sehr leicht kaputt.
inklusive* Der Zimmerpreis ist inklusive Frühstück. die Karte, -n Ich schreibe meinen Bekannten eine Karte aus dem
intelligent* Albert Einstein war sehr intelligent. Urlaub.
interessant Der Fernsehfilm über Brasilien ist sehr interessant. Wollen wir Karten spielen?
interessieren* Interessieren Sie sich auch für Fußball? Vergiss nicht die Karten für das Konzert zu holen!
international Unser Deutschkurs ist international: Silvana kommt aus Herr Ober, die Karte bitte!
Italien, Conchi aus Spanien, Yin aus China ... (Scheck-),
das Internet Das findest du im Internet. (Kredit)-Karte Kann ich auch mit Karte (be-) zahlen?
die Kartoffel, -n Für Pommes frites braucht man Kartoffeln.
der Käse* Zum Ende eines Essens isst man in Frankreich Käse.
J ja Sind Sie Herr Watanabe? – Ja. die Kasse Zahlen Sie bitte an der Kasse.
Das ist ja eine Überraschung!* die Kassette* Hören Sie den Dialog auf der Kassette.
die Jacke, -n Zieh dir eine Jacke an. Es ist kalt. der Kassetten-
jed- Blumen kannst du in jedem Bahnhof kaufen. recorder* Für die Party brauchen wir einen Kassettenrekorder.
Jedes Kind spielt gern Ball. die Katze*, -n Meine Tochter wünscht sich eine Katze.
jemand* Hat jemand meinen Kuli? kaufen Tim kauft sich ein neues Auto.
jetzt Jetzt machen wir eine Pause. kaum* Sprich doch lauter. Man hört dich kaum!
der Job, -s Jenny hat einen neuen Job bei der Post. kein In den Niederlanden gibt es keine Berge.
die Jugendherberge Wir wohnen in der Jugendherberge. der Keller* Unter unserem Haus ist ein großer Keller.
der Jugendliche, – Viele Jugendliche lieben Musik. der Kellner* Im Restaurant bringt der Kellner das Essen an die
jung Claudia ist 21. – Was? Noch so jung? Tische.
der Junge, -n Ich habe zwei Kinder. Einen Jungen und ein Mädchen. kennen Kennen Sie diese Frau? – Nein, leider nicht.
kennen lernen* Tanja hat ihren Mann in Köln kennen gelernt.
die Kenntnisse*(pl.) Seine Deutschkenntnisse sind sehr gut.
das Kennzeichen* Welches Kennzeichen hat Ihr Auto?
die Kette* Frau Huber bekommt zu Weihnachten eine schöne
Kette.

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das KFZ das Konsulat* Ich brauche ein Visum. – Das bekommst du auf dem
(Kraftfahrzeug)* Auf dem KFZ-Schein ist das Auto registriert. Konsulat.
das Kind, -er Wie viele Kinder haben Sie? der Kontakt* Haben Sie Kontakt mit Deutschen?
der Kindergarten Die kleine Laura geht schon in den Kindergarten. das Konto Das Geld überweisen wir am ersten März auf Ihr Konto.
der Kinderwagen* Sven und Iris bekommen ein Baby. die Kontrolle* Fahrkartenkontrolle! Bitte Ihre Fahrkarten!
Jetzt kaufen sie einen Kinderwagen. das Konzert Das Konzert war sehr gut.
das Kino* Im Kino läuft jetzt der neue 007-Film. der Körper* Sport trainiert den ganzen Körper.
der Kiosk Am Kiosk bekommen Sie Getränke, Eis, Zigaretten der Kopf Mein Kopf tut weh!
und Zeitungen. korrigieren* Der Lehrer korrigiert meine Fehler.
die Kirche* Die Kirche ist über tausend Jahre alt. die Kosmetik* Die Kosmetikabteilung ist im Erdgeschoss.
Klar! Kommst du mit? – Klar! kosten Wie viel kostet das? – 10 Euro.
die Klasse In unserer Klasse sind fünfundzwanzig Schüler. kostenlos* Was kostet diese Zeitschrift? – Nichts. Die ist kostenlos.
Im Zug fahre ich immer 2. Klasse. krank Ich kann heute nicht zur Arbeit kommen, ich bin krank
das Kleid*, -er Dieses Kleid zieht Natascha zur Hochzeit ihrer Freundin und liege im Bett.
an. die Krankenkasse* Bei welcher Krankenkasse sind Sie versichert?
die Kleidung Wo finde ich Kleidung? – Hosen im ersten, die Krankheit*, -en Was für eine Krankheit hat Herr Brandl?
Kleider und Röcke im zweiten Stock. der Kredit* Ich brauche einen Kredit von der Bank.
klein Eltville ist eine kleine Stadt am Rhein. der Kreis*, -e Melanie malt Kreise in ihr Heft.
klingeln* Es klingelt an der Tür. Familie Schwarz wohnt in Strinz im
Das Telefon klingelt. Rheingau-Taunus-Kreis.
klopfen* Warum klopfst du an der Tür? – Die Klingel ist kaputt. die Kreuzung* Fahren Sie an der nächsten Kreuzung rechts.
die Kneipe* Kommst du mit in die Kneipe ein Bier trinken? kriegen Ich kriege 15 Euro pro Stunde für meine Arbeit.
kochen Herr Georgi kann gut kochen. Auch wenn du schnell rennst: Ich kriege dich.
der Koffer, – Stellen Sie den Koffer auf das Band. die Küche Der neue Herd kommt natürlich in die Küche.
der Kollege*, -n Mein neuer Kollege ist nett. der Kuchen Schokoladenkuchen schmeckt mir am besten.
komisch* Eine grüne Hose und gelbe Schuhe? der Kugelschreiber Hast du einen Kugelschreiber für mich?
Das sieht komisch aus. kühl* Heute ist es kühl draußen. Wir können nicht im Garten
kommen Woher kommen Sie? – Aus Frankreich. sitzen.
Kommst du mit ins Schwimmbad? kulturell Ich bin kulturell interessiert. Ich gehe oft ins Theater.
kompliziert* Dativ und Akkusativ verstehe ich nicht. der Kühlschrank Haben wir noch Milch? – Ja, im Kühlschrank.
Das ist zu kompliziert. sich kümmern Jede Mutter kümmert sich um ihre kleinen Kinder.
können Ich kann Deutsch und Russisch. der Kunde, -n Einen Augenblick, bitte. Ich habe eine Kundin.
Englisch kann ich nicht.
Können Sie mir helfen? die Kündigung* Zwanzig Angestellte bekommen die Kündigung.
Du kannst durch den Park laufen. der Kurs, -e Der Deutschkurs geht bis zu den Sommerferien.
Das ist am schnellsten. kurz Ricardo hat kurzes Haar.

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L lachen Die Kinder lachen über den Clown. lieb- Liebe Susanne, lieber Hans,
der Laden, -äden Im Buchladen können Sie Bücher kaufen. lieben Ich liebe dich!
das Lager* Den Schuh haben wir in Ihrer Größe nicht im lieber Sie fährt lieber mit der Bahn.
Laden. Ich schau mal im Lager. Lieblings- Mein Lieblingsfilm ist „Schwarze Augen“.
die Lampe*, -n Auf meinem Schreibtisch fehlt noch eine Lampe. das Lied, -er Sing doch ein Lied aus deiner Heimat.
das Land, -änder Italien ist ein schönes Land. liefern* Die Möbelfirma liefert den Schrank nach Hause.
die Landschaft* Die Landschaft am Rhein ist für Touristen interessant. liegen Um neun Uhr liegt Judith noch im Bett.
lang Die Hose ist zu lang. Können Sie sie kürzer machen? Frankfurt liegt am Main.
lange Wie lange fährt der Zug von Hamburg nach Berlin? links Gehen Sie die nächste Straße links.
langsam Könnten Sie bitte etwas langsamer sprechen? der LKW, -s Dieser Lastkraftwagen transportiert Öl.
langweilig* Der Kurs ist total langweilig. das Loch* Deine Hose hat ein Loch. – Ja, sie ist schon alt.
lassen* Lass mich in Ruhe. der Löffel* Es fehlt noch ein Löffel.
Ich möchte die Uhr reparieren lassen. der Lohn* Wie viel Lohn bekommst du für deine Arbeit?
laufen Ich möchte nicht Auto fahren, ich möchte laufen. das Lokal In unserer Straße gibt es ein neues Lokal.
laut Nicht so laut! Das Baby schläft. los* Was ist denn los?
leben Sie lebt bei ihrer Schwester. Achtung – fertig – los!
Ihre Eltern leben nicht mehr. lösen* Das Problem lösen wir gemeinsam.
das Leben Das Leben in diesem Land ist teuer. die Lösung, -en Die Lösung ist ganz einfach.
die Lebens- die Luft* Mach das Fenster auf! Hier ist keine gute Luft.
mittel (pl.) Lebensmittel bekommen Sie im Supermarkt. lügen* Glaube ihm nicht, er lügt. Was er sagt, ist falsch.
ledig Sind Sie verheiratet? – Nein. Ledig. die Lust* Ich habe keine Lust auf Kino.
leer* Die Kaffeekanne ist leer. Ich koche neuen. lustig Frau Mertens ist lustig. Sie lacht immer.
legen Legen Sie das Buch auf den Tisch.
die Lehre* Nach der Schule machen viele eine Lehre.
der Lehrer, – Der Lehrer gibt heute viele Hausaufgaben. machen Was machst du heute Abend? M
leicht Das Paket ist leicht, es wiegt nur ein Kilo. Ich muss jetzt das Essen machen.
Deutsch ist nicht leicht. Das macht 5 Euro 95.
Leid tun* Das tut mir Leid. Das macht nichts.
leider Leider kann ich nicht kommen. Ich muss zum Arzt. das Mädchen, – Familie Kurz bekommt ein Baby. – Junge oder
leihen* Kannst du mir bis morgen 5 Euro leihen? Mädchen?
leise Seid leise. Die anderen schlafen schon. der Magen* Ich habe Probleme mit dem Magen.
lernen Wie lange lernen Sie schon Deutsch? das Mal* Das erste Mal war ich vor fünf Jahren in England.
lesen Ich lese ein Buch von García Márquez. Bis zum nächsten Mal!
letzt- Morgen ist der letzte Kurstag? mal* Sag mal, wie gefällt dir meine neue Hose?
die Leute (pl.) In der Disko sind viele Leute. man Hier darf man nicht rauchen.
das Licht Es ist so dunkel. Wo macht man hier das Licht an?

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manch-* Manche Leute sind unfreundlich. das Mittel* Das Waschmittel ist zu stark.
manchmal* Manchmal tanzen wir im Deutschkurs. die Möbel (pl.) Eure Möbel sind sehr modern.
der Mann, -änner Mein Mann ist Polizist. möbliert* Die Studentin mietet ein möbliertes Zimmer.
männlich Kreuzen Sie bitte an: „weiblich“ oder „männlich“. möchten Was möchten Sie trinken?
der Mantel*, -äntel Es ist sehr kalt. Zieh deinen Mantel an. die Mode* Das ist die neueste Mode! Rote Hose und blaue Bluse.
der Markt* Auf dem Markt gibt es frisches Obst und Gemüse. modern* Das Frankfurter Stadtzentrum ist modern.
die Maschine, -n Die Waschmaschine funktioniert sehr gut. mögen Magst du Eis?
das Material* Aus welchem Material ist der Schrank? – Aus Holz. möglich* Das ist möglich.
der Mechaniker* Karim ist Automechaniker. Er arbeitet bei Opel. der Moment Moment mal bitte!
das Medikament*, -e Meine Frau will dieses Medikament nicht nehmen. Einen Moment bitte.
das Meer Wir machen Urlaub am Meer. morgen Morgen beginnt die Schule erst um 10 Uhr.
mehr Dieses Auto kostet 1.000 Euro mehr als das andere. der Motor* Der Motor ist kaputt. Mein Auto fährt nicht.
die Mehrwert- müde Ich bin müde. Ich gehe schlafen.
steuer* Das kostet 1.300 Euro. Plus 16% Mehrwertsteuer. der Müll* Bitte trennen Sie den Müll!
mein vgl. Grammatik die Mülltonne* Die Mülltonne ist voll.
meinen* Der Film ist gut. Was meinst du? der Mund Öffnen Sie den Mund. Ich möchte in Ihren Hals sehen.
die Meinung*, -en Ich bin auch dieser Meinung. das Museum, -een* Im Stadtmuseum ist im Moment eine
meist- Die meisten Norddeutschen sind blond. Chagall-Ausstellung.
meistens* Meistens regnet es im April. die Musik* Spanische Musik gefällt mir sehr.
die Menge* Eine Menge Leute sehen das Spiel. müssen Ich muss jeden Tag von 8 Uhr bis 18 Uhr arbeiten.
der Mensch, -en Die Menschen sind hier anders als bei uns. die Mutter Frau Berghäuser ist die Mutter von Michaela.
merken* Merkst du, wie es kühler wird?
das Messer* Wo ist das Messer zum Brotschneiden?
das Metall* Dieser moderne Sofatisch ist ganz aus Metall. nach Ich gehe jetzt nach Hause. N
mieten Ich möchte ein Auto mieten. Nach drei Wochen hat er endlich geantwortet.*
die Miete Die Miete für diese Wohnung ist 600 Euro. Ich fliege nach München.
die Milch Die Milch steht im Kühlschrank. Es ist schon 5 nach 12.
mindestens* Bitte kommen Sie mindestens eine Stunde vor der Nachbar*, -n Meine Nachbarn kenne ich nicht.
Abflug zum Flughafen. die Nachrichten*
mit Trinken Sie den Kaffee mit oder ohne Zucker? (Pl.) Ich höre die Nachrichten immer im Radio.
mitbringen Ich gehe einkaufen. Soll ich dir was mitbringen? nächst- Sehen wir uns nächste Woche?
mitkommen Ich gehe ins Kino. Kommst du mit? die Nähe* Der Arzt wohnt ganz in der Nähe vom Bahnhof.
mitmachen Warum macht ihr nicht mit? der Name, -n Mein Name ist Thomas Schmidt.
mitnehmen Nehmen wir meine Schwester ins Kino mit? Mein Vorname ist Thomas; Schmidt ist der Familien-
die Mitteilung* Ich habe eine dringende Mitteilung erhalten. name.
die Mitte Der Lehrer steht in der Mitte des Klassenzimmers.

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nämlich* Meine Frau kann leider nicht kommen, sie ist die Note*, -n In Deutsch habe ich eine gute Note.
nämlich krank. der Notfall* Wir haben einen Notfall und brauchen Hilfe.
nass* Geh nicht mit den nassen Schuhen ins Wohnzimmer. notieren* Ich notiere mir den Termin.
die Natur* Ich bin gern draußen in der Natur. nötig* Um hier bleiben zu können, ist eine
natürlich* Stimmt das? – Natürlich. Aufenthaltsgenehmigung nötig.
Natürlich kommt er. die Notiz* Schreib mir eine kurze Notiz, bitte.
der Nebel* Fahren Sie bei Nebel besonders vorsichtig! die Nudel*, -n Kann ich Nudeln bekommen?
neben* Neben mir ist noch ein Platz frei. die Nummer, -n Sie haben Zimmer Nummer zwölf.
nebenan* Das ist Jóse, er wohnt nebenan. Haben Sie die Bluse eine Nummer kleiner?*
nehmen Nehmen Sie die Tabletten vor dem Essen! Welche Hausnummer haben Sie?
Das nehme ich. Können Sie mir Ihre Nummer geben?
Ich nehme den Bus. nur Ich möchte nur ein Glas Wasser.
negativ* Er sieht alles negativ. Er ist nur heute in Berlin.*
nein Fährst du auch nach München? – Nein, ich habe
keine Zeit.
nervös* Bei Prüfungen bin ich immer sehr nervös. ob* Können Sie mir sagen, ob er kommt? O
nett* Ich habe viele nette Bekannte. oben Ich wohne oben.
Vielen Dank! Das ist sehr nett von Ihnen. der Ober* Herr Ober, die Karte bitte!
netto* Netto verdient er 1.200 Euro. das Obst Im Sommer ist das Obst billig.
neu Ich bin der neue Mitarbeiter. oder Wann können Sie kommen - heute oder morgen?
Wir haben eine neue Wohnung. öffnen Ich öffne die Tür.
neugierig* Immer fragt sie. Sie ist so neugierig. geöffnet Der Laden ist samstags bis 16.00 Uhr geöffnet.
neulich* Ich war neulich erst im Kino. das Öl Den Salat machen wir ohne Öl.
nicht Das stimmt nicht. Können Sie in meinem Auto bitte das Öl kontrollieren?
Das ist doch schön, nicht? offen* Die Geschäfte sind bis 18.30 offen.
nichts Das macht nichts. Die Tür ist offen.
Hier kaufe ich nichts. Der Laden gefällt mir nicht. oft Petra treffe ich oft.
nie Er kommt nie pünktlich. ohne Ohne Geld konnte er nichts kaufen.
niedrig* In meinem Land sind die Löhne niedriger als hier. (die) Oma Meine Oma ist schon tot.
niemand* Ist hier niemand? (der) Opa Mein Opa heißt Hans.
nirgends* Hier kann man nirgends parken. die Operation* Die Operation ist dringend notwendig.
noch Vielleicht kommt er noch. die Orange*, -n Ich esse gern Orangen.
Es dauert noch ein paar Minuten. (die) Ordnung Das ist in Ordnung.
Ich habe noch 20 Euro. Bitte beachten Sie die Hausordnung.*
normal Das ist doch ganz normal. der Ort, -e Dieser Ort hat 3.000 Einwohner.*
der Notarzt* Der Notarzt war sofort am Unfallort. Der Ort liegt in den Bergen.

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P ein paar* Ich will ein paar Tage Urlaub nehmen. das Praktikum Ich mache ein Praktikum bei Siemens.
das Päckchen*, – Meine Tante schickt mir morgen ein Päckchen. die Praxis Die Praxis ist ab acht Uhr geöffnet.
das Paket*, -e Das Paket ist von seiner Mutter. der Preis, -e Die Preise sind hier viel höher als bei uns.
die Panne* Mein Auto hat eine Panne. preiswert* Die Jacke ist sehr preiswert.
das Parfüm* Ich suche ein Parfüm als Geschenk für meine Frau. prima* Das Eis schmeckt prima.
das Papier Hier sind Papier und Bleistift. privat* Auf der Tür steht „privat“.
die Papiere Haben Sie Ihre Papiere dabei ? probieren* Kann ich das probieren?
der Park* Wir gehen im Park spazieren. das Problem, -e Mein größtes Problem ist die Sprache.
parken* Hier ist Parken verboten. das Produkt*, -e Joghurt finden Sie bei den Milchprodukten.
der/die Partner, das Programm*, -e Dieses Programm im Radio interessiert mich nicht.
-(innen) Sie ist meine Partnerin. der Prospekt, -e Bitte schicken Sie mir einen Prospekt von Ihrem Hotel.
die Party Heute abend machen wir eine Party. die Prüfung*, -en Ich habe die Prüfung bestanden.
der Pass, -ässe Im Hotel brauchst du deinen Pass. der Pullover*, – Der Pullover ist aus Wolle.
passen* Die Bluse passt nicht. pünktlich Der Bus fährt pünktlich um acht Uhr.
passieren* Wann ist der Unfall passiert? Herr Müller ist immer pünktlich.
Wie ist das passiert? putzen* Ich muss noch das Bad putzen.
die Pause, -n Von 12.00 bis 12.30 Uhr haben wir Mittagspause.
die Pension* Die Pension ist billiger als ein Hotel.
pensioniert* Mein Vater ist seit drei Jahren pensioniert. die Qualität* Die Qualität ist nicht besonders. Q
das Pfund* Ein Pfund Käse bitte! Quatsch* Das ist Quatsch!
der PKW*, -s Der Parkplatz ist nur für PKWs. die Quittung* Kann ich eine Quittung haben?
der Plan, -äne Ich kaufe mir einen Stadtplan.
das Plastik* Ist das aus Plastik oder aus Holz?
der Platz, -ätze Hier ist noch ein Platz frei. der Rabatt* Sie bekommen zehn Prozent Rabatt. R
Bitte nehmen Sie Platz! Rad fahren Das Kind kann schon Rad fahren.
Ich wohne Messeplatz 5. das Radio* Ich höre im Auto oft Radio.
Ich finde keinen Parkplatz. das Rathaus* Das Formular bekommen Sie im Rathaus.
plötzlich* Plötzlich will er nicht mehr zur Schule gehen. rauchen Stört es Sie, wenn ich rauche?
die Polizei Rufen Sie die Polizei! der Raucher* Dieses Zimmer ist für Raucher.
die Pommes frites (pl.) Die Kinder essen Würstchen mit Pommes frites. der Raum, -äume Die Besprechung ist in Raum 332.
die Portion*, -en Ich nehme eine kleine Portion Eis. die Rechnung, -en Schicken Sie die Rechnung an mich.
positiv* Denk positiv! Recht haben* Sie haben (nicht) Recht.
die Post Wo ist die Post bitte? rechts Das Ausländeramt ist hier rechts.
Ist Post da? regnen Wenn es regnet, bleiben wir zu Hause.
die Postleitzahl Wie ist Ihre Postleitzahl? der Regen Bei diesem Regen gehe ich nicht raus.
praktisch* Das ist eine sehr praktische Maschine. reich* Sie leben in einem reichen Land.

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der Reifen* Ich brauche neue Reifen für mein Auto. die Sache*, -n Nimm deine Sachen und komm! S
die Reinigung* Ich bringe die Bluse in die Reinigung. der Saft Möchtest du einen Apfelsaft?
der Reis Ich esse gern Reis. sagen* Sag mal, wie geht’s dir denn?
reisen Ich reise gern. die Sahne Ich hätte gern ein Eis mit Sahne.
die Reise Wir machen eine Reise nach Österreich. der Salat Wie schmeckt dir der Salat?
das Reisebüro, -s Den Schiffsausflug buchen wir im Reisebüro. das Salz Herr Ober, kann ich bitte Salz haben?
der Reiseführer Ich kaufe mir einen Reiseführer von Berlin. sammeln* Sammeln Sie Briefmarken?
Unser Reiseführer heißt Peter und ist sehr sympathisch. sauber* Gibst du mir ein sauberes Handtuch bitte!
renovieren* Im April renovieren sie das ganze Haus. sauer* Die Milch ist sauer.
reparieren Er hat den Motor repariert. die S-Bahn Ich nehme lieber die S-Bahn.
die Reparatur Die Reparatur ist sehr teuer. schade* Schade, dass er nicht kommt.
reservieren* Bitte reservieren Sie mir ein Doppelzimmer. der Schalter Gehen Sie bitte zum Schalter drei!
Haben Sie uns einen Tisch reserviert? scharf* Die Suppe ist mir zu scharf.
das Restaurant, -s Wir essen heute in einem Restaurant. scheinen Die Sonne scheint.
das Rezept*, -e Der Kuchen ist sehr gut. Kannst du mir das Rezept schenken* Diese CD schenke ich Peter.
geben? schicken* Ich schicke dir den Brief nach Hause.
Dieses Medikament bekommen Sie nur auf Rezept. das Schiff*, -e Fahren Sie mit dem Schiff nach England?
die Rezeption Fragen Sie bitte im Hotel an der Rezeption. das Schild, -er Haben Sie nicht das Schild gesehen?
richtig Habe ich das richtig verstanden? der Schinken, – Ich möchte gern ein Schinkenbrot.
Das ist richtig. der Schirm* Nimm deinen Schirm; es regnet.
riechen Dieser Wein riecht gut. schlafen Ich schlafe meistens acht Stunden.
das Rind* Ich esse kein Rindfleisch. schlecht Mir ist schlecht!
der Rock*, -öcke Der Rock ist zu lang. Sie sehen schlecht aus.
die Rose*, -n Die Rosen in diesem Park sind wunderbar. Wir haben schlechtes Wetter.
der Rücken* Mir tut der Rücken weh. schließen Bitte, schließen Sie die Tür.
rückwärts* Er fuhr sein Auto rückwärts in die Garage. geschlossen Die Bank hat am Samstag geschlossen.
ruhig Ich möchte ein ruhiges Zimmer. schlimm* Das ist (nicht so) schlimm.
rund* An diesem runden Tisch haben acht Personen Platz. das Schloss*, -ö er Die Schlösser in Bayern sind auf der ganzen Welt
Das Zimmer kostet rund 100 Euro. bekannt.
der Rundgang* Der Rundgang durch das Schloss beginnt in wenigen der Schluss Ich muss jetzt Schluss machen.
Minuten. Zum Schluss gab er uns allen die Hand.
der Schlüssel, – Ich gebe Ihnen noch den Zimmerschlüssel.
schmecken Schmeckt's?
die Schmerzen* Ich habe Kopfschmerzen.
schmutzig* Das Handtuch ist schmutzig.

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der Schnee* Im Februar gibt es oft viel Schnee. sehr Danke sehr!
schneien* Morgen schneit es. Das ist sehr schwer.
schneiden* Wer schneidet dir die Haare? die Seife* Hier gibt es keine Seife.
schnell Er fährt schnell. sein 0
die Schokolade* Schokolade macht glücklich. Herr Müller ist in seinem Zimmer.
schon Ist das Essen schon fertig? Das sind meine Kollegen.
der Schnupfen* Ich habe Schnupfen. Welches Medikament empfehlen Ich bin Mechaniker.
Sie? Mir ist kalt.
schön Schöne Ferien! Ich bin dreiundzwanzig.
Das ist sehr schön. an sein Das Licht ist noch an.
Das finde ich schön. auf sein Das Fenster ist noch auf.
der Schrank, -ä e Die Gläser stehen im Schrank. dabei sein* Er kann bei dem Fest nicht dabei sein.
schrecklich* Ich finde ihn schrecklich. weg sein Herr Meier ist schon weg.
schreiben Er schreibt täglich fünfzig E-Mails. zu sein Die Tür ist zu.
aufschreiben* Schreib dir die Nummer auf! seit Ich wohne seit drei Jahren in Köln.
schriftlich* Das müssen Sie schriftlich machen. die Sekretärin* Vereinbaren Sie einen Termin mit meiner Sekretärin.
der Schuh, -e Zieh die Schuhe aus! selbst* Ich mache das selbst.
die Schule Meine Tochter geht schon in die Schule. selbstständig Er ist selbstständig.
Die Schule ist gleich hier um die Ecke. die Senioren*(pl.) Dieser Kurs ist für Senioren.
der Schüler, – Nicht alle Schüler haben die Aufgabe gelöst. der Service* Rufst du beim Pizza-Service an?
schwach* Der Motor ist zu schwach. der Sessel* Nimm im Sessel Platz!
Ich fühle mich sehr schwach. (sich) setzen* Setz dich doch!
schwanger* Sie ist schwanger. sich Sie müssen sich erst anmelden.
das Schwein* Ich esse kein Schweinefleisch. sicher* Ich bin ganz sicher, dass er kommt.
schwer Wie schwer ist das Paket? Er ist jetzt sicher schon in Hamburg.
Das ist eine schwere Arbeit. Dieses Auto ist besonders sicher.
die Schwester, -n Meine Schwester kommt übermorgen. sie vgl. Grammatik
schwimmen Ich schwimme täglich einen Kilometer. Sie vgl. Grammatik
das Schwimmbad Kommst du mit ins Schwimmbad? Wie geht es Ihnen?
der See Komm, wir fahren zum Starnberger See. singen* Er singt gern.
die Sendung* Die Sendung ist nicht für Jugendliche unter 18 Jahren. sitzen Wo sitzen Sie?
sehen Ich kann dich nicht sehen. so Sie müssen das so machen!
Ich habe diesen Jungen schon einmal gesehen. Fahren Sie bitte nicht so schnell!
die Sehenswürdigkeit, -en Meine Frau ist so groß wie ich.
Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in Frankfurt? So, das war's/wär's!
das Sofa Das Sofa ist modern.

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sofort Bitte antworten Sie sofort. Meinen Pass habe ich in die Tasche gesteckt.
der Sohn, -öhne Das ist Hans, mein Sohn. stehen Ich glaube es nicht, aber es steht in der Zeitung.
sollen Soll ich kommen? Der Bus steht schon an der Haltestelle.
Was soll ich mitbringen? stehen bleiben* Bitte bleiben Sie stehen.
Das sollten Sie nicht tun.* die Stelle, -n Ich habe eine neue Stelle.
das Sonder- Wir treffen uns wieder an dieser Stelle.*
angebot*, -e Das ist ein Sonderangebot! stellen Stell die Tasse bitte dahin!
die Sonne Die Sonne scheint. der Stempel* Es fehlt nur noch der Stempel.
sonst* Hilf mir, sonst komme ich zu spät. sterben* Sein Vater ist gestern gestorben.
die Sorge*, -n Ich mache mir Sorgen – er ruft nicht an. die Steuer*, -n Die Lohnsteuer wird direkt abgezogen.
Sozial-* z.B. Er bekommt Sozialhilfe. stimmen* Das stimmt (nicht).
sparen* Das ist mir zu teuer, ich muss sparen. der Stock Unsere Wohnung liegt im ersten Stock.
der Spaß* Das macht uns großen Spaß. der Stoff* Das ist ein guter Stoff.
Viel Spaß! stören* Störe ich?
spät Es ist schon spät, ich muss gehen. der Strand* Sollen wir zum Strand gehen?
später Das können wir später machen. die Straße In welcher Straße wohnen Sie?
spazieren gehen* Er geht gern allein spazieren. die Straßenbahn Wo fährt die Straßenbahn ab?
der Spaziergang* Abends mache ich immer einen Spaziergang. das Streichholz* Haben Sie Streichhölzer?
speichern* Sie müssen die Datei speichern. streiten* Sie streiten jeden Tag.
die Speisekarte Herr Ober, bringen Sie mir bitte die Speisekarte. der Strom* Ist Strom billiger als Gas?
spielen Die Kinder spielen draußen. das Stück* Möchten Sie noch ein Stück Kuchen?
Spielen Sie Karten? studieren Ich studiere in Mainz.
der Spielplatz* Die Kinder sind auf dem Spielplatz. das Studium Das Studium an dieser Universität ist kostenlos.
der Sport Ich mache viel Sport. der Student, -en Ich bin Student.
die Sprache, -n Welche Sprachen sprichst du? der Stuhl*, -ühle Ist der Stuhl frei?
sprechen Kann ich (mit) Herrn Klein sprechen? die Stunde, -n Ich bin in einer Stunde wieder zurück.
die Sprechstunde* Der Arzt hat von 9 bis 12 Uhr Sprechstunde. suchen Suchst du etwas?
spülen* Ich spüle nur die Gläser. der Supermarkt* Im Supermarkt kauft man billiger.
die Spülmaschine* Ich habe eine Spülmaschine. die Suppe* Ich esse nie Suppe.
die Stadt, -ädte Heidelberg ist eine alte Stadt. süß* Die Schokolade ist mir zu süß.
das Standesamt* Die Hochzeit ist am 3. Mai im Standesamt Weilburg. sympathisch* Der neue Chef ist sehr sympathisch.
stark* Ich habe starke Kopfschmerzen.
Es regnet stark.
stattfinden* Das Spiel findet auch bei Regen statt.
stecken* Der Schlüssel steckt.
Die Zeitung steckt im Briefkasten.

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T tanken* Ich muss unbedingt tanken. tragen* Ich kann das nicht tragen, das ist mir zu schwer.
die Tankstelle* Die nächste Tankstelle kommt erst in zwanzig traurig* Ich bin sehr traurig. Meine Katze weg ist.
Kilometern. (sich) treffen Ich treffe in der Stadt einen Kollegen.
tanzen Tanzen Sie gern? Wir treffen uns immer freitags.
die Tasche, -n Ich habe die Schlüssel in der Tasche. die Treppe, -n Die Treppe ist ziemlich hoch.
die Tasse*, -n Möchten Sie eine Tasse Kaffee? trinken Möchtest du etwas trinken?
das Taxi, -s Bitte rufen Sie mir ein Taxi. das Trinkgeld* Muss man ein Trinkgeld geben?
der Tee Ich trinke morgens immer Tee. trocken* Die Wäsche ist bald wieder trocken.
der Teil, -e Lies doch auch den zweiten Teil. tun Ich habe noch etwas zu tun.
teilnehmen* Ich möchte auf jeden Fall teilnehmen. Was tut Ihr Mann?
telefonieren Darf ich mal telefonieren? die Tür*, -en Mach bitte die Tür zu!
das Telefon Haben Sie Telefon? die Tüte*, -en Geben Sie mir bitte eine Tüte.
das Telefonbuch* Die Adresse muss im Telefonbuch stehen. der Turm*, -ü e Kommen Sie auf den Turm, da sehen Sie die ganze
der Teller*, – Können wir für das Kind noch einen Teller haben? Stadt.
Tennis* Sie spielt sehr gut Tennis.
der Teppich*, -e Da liegt etwas auf dem Teppich.
der Termin, -e Am besten machen wir sofort einen Termin. die U-Bahn* Ich fahre mit der U-Bahn. U
der Test Ich bin ganz sicher: Du wirst den Test bestehen. über Gehen Sie lieber hier über die Straße.
teuer Das ist mir zu teuer. Das Bild hängt über dem Bett.
der Text, -e Lesen Sie bitte diesen Text. Sind Sie über 18?
das Theater* Ich gehe oft ins Theater. überall* Zeitungen können Sie überall kaufen.
das Ticket, -s Wie viel kostet das Ticket? übermorgen* Ich komme übermorgen wieder.
tief* Vorsicht, das Wasser ist tief! übernachten Du kannst bei mir übernachten.
das Tier*, -e Wir dürfen keine Tiere in der Wohnung haben. die Übernachtung Der Preis für eine Übernachtung ist 90 Euro.
der Tipp*, -s Kannst du mir einen Tipp geben? übersetzen* Können Sie mir das übersetzen?
der Tisch, -e Die Streichhölzer liegen auf dem Tisch. übertragen Übertragen Sie Ihre Lösungen bitte auf den
Hilfst du mir den Tisch decken? Antwortbogen.
die Tochter, -ö Das ist meine Tochter Katharina. überweisen Sie können das Geld auch überweisen.
die Toilette, -en Wo ist die Toilette bitte? die Uhr Es ist vier Uhr.
toll* Der Urlaub war toll. Die Uhr geht richtig.*
die Tomate, -n Die Tomate ist noch grün. Steck einen Euro in die Parkuhr, bitte.
der Topf* Das Essen ist im Topf. um Er kommt um sieben Uhr.
tot Sein Vater ist schon lange tot. Da kommt er gerade um die Ecke.
der Tourist*, -en Ich bin als Tourist in der Schweiz. umsteigen* An der nächsten Haltestelle müssen Sie umsteigen.
träumen* Ich träume nie. umziehen Nächsten Monat ziehen wir um.
Ich träume von einem großen Haus mit Garten. sich umziehen* Ich muss mich noch umziehen.

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und Peter und Helmut sind meine Söhne. vermieten Die Wohnung ist schon vermietet.
der Unfall*, -ä e Wie ist der Unfall passiert? der Vermieter Unser Vermieter ist nett.
die Universität*, -en Er studiert an der Universität Köln. verpassen* Er hat den Zug verpasst.
unser- vgl. Grammatik verrückt* Das ist doch verrückt!
unten Er wohnt ganz unten im Haus. verschieben* Leider muss ich den Termin verschieben.
unter Unter uns wohnt eine Familie mit drei Kindern. verschieden* Die beiden Kinder sind doch sehr verschieden.
(sich) unterhalten* Wir haben uns über das Fußballspiel unterhalten. Ich habe dazu verschiedene Fragen.
die Unterkunft* Ich suche noch eine Unterkunft. die Versicherung* Sie müssen den Unfall der Versicherung melden.
unternehmen* Wollen wir heute Abend etwas unternehmen? die Verspätung* Hat der Zug aus München Verspätung?
der Unterricht Der Unterricht dauert bis 19 Uhr. versprechen* Bitte versprich mir: Du rufst mich sofort an.
der Unterschied* Es gibt (k)einen Unterschied zwischen den beiden verstehen Können Sie mich verstehen?
Zimmern. versuchen* Ich habe es ein paarmal versucht.
unterschreiben Wo muss ich unterschreiben? der Vertrag* Er hat den Vertrag schon unterschrieben.
die Unterschrift Hier fehlt noch Ihre Unterschrift. verwandt* Ich bin mit Herrn Schmitz nicht verwandt.
untersuchen* Der Arzt hat mich untersucht. der Verwandte, -n Meine Verwandten leben in den USA.
die Untersuchung* Natürlich zahlt die Krankenkasse diese Untersuchung. das Video*, -s Heute sehen wir das Video.
der Urlaub Ich nehme im September Urlaub. viel Hier regnet es viel.
vielleicht* Er kommt vielleicht.
der Vogel* Kennst du diesen Vogel?
V der Vater, -äter Mein Vater ist Arbeiter. voll* Die Flasche ist noch ganz voll.
verabredet* Ich bin mit meiner Freundin verabredet. von Das Auto von meiner Frau ist kaputt.
die Verbindung* Die Verbindung ist leider sehr schlecht. Er kommt gerade von Köln/von zu Hause.
verboten Hier ist Rauchen verboten. Die Brötchen sind leider von gestern.*
verdienen Ich verdiene 1.500 Euro im Monat. vor Er ist vor einer Stunde gegangen.
der Verein Es gibt einen neuen Sportverein in der Stadt. Das Auto steht vor der Tür.
vereinbaren* Können wir einen Termin vereinbaren? vorbei* Fahren Sie hier geradeaus, dann kommen Sie an
vergessen* Ich habe seine Telefonnummer vergessen. einer Kirche vorbei.
vergleichen* Vergleichen Sie die Angebote. Die Ferien sind leider schon vorbei.
verheiratet Ich bin verheiratet und habe drei Kinder. vorgestern* Er hat mich vorgestern angerufen.
verkaufen Er verkauft sein altes Auto. vorher* Das macht man doch vorher.
der Verkäufer, – Der Verkäufer ist sehr nett. vorn* Fahrkarten bekommen Sie vorn beim Fahrer.
der Verkehr* In dieser Straße ist es ruhig, es gibt kaum Verkehr. der Vorname, -n Ich heiße Müller, mein Vorname ist Eva.
verlängern* Ich möchte meinen Aufenthalt verlängern. vorschlagen* Ich schlage vor, ihr kommt um acht.
(sich) verletzen* Ich habe mir den Arm verletzt. die Vorsicht Vorsicht! Die Ampel ist rot.
verlieren* Ich habe meinen Ausweis verloren. vorsichtig* Sei vorsichtig!
Ich habe meine Arbeit verloren. Du musst vorsichtig fahren, die Straße ist glatt.

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(sich) vorstellen Wir wollen uns kennenlernen. Können Sie sich bitte weich* Die Wolle ist weich.
vorstellen! weil* Er kommt nicht, weil er arbeitet.
vorwärts* Fahren Sie noch ein Stück vorwärts. der Wein Nein danke, ich möchte keinen Wein.
weinen* Weine bitte nicht!
weit Zum Bahnhof ist es nicht weit.
W wach* Ich bin noch nicht ganz wach. weiter Können wir jetzt weitermachen?
der Wagen*, – Wo steht Ihr Wagen? welch- vgl. Grammatik
wählen* Wählen Sie bitte ein Getränk. die Welt Es gibt viele Probleme auf der Welt.
wahr* Das ist (nicht) wahr! wenig Ich habe leider nur wenig verstanden.
wahrscheinlich* Wahrscheinlich kommt er. Er verdient wenig.
der Wald* Im Wald ist es ruhig. wenigstens* Trinkst du wenigstens ein Glas Wein mit mir?
wandern Wir wandern rund um den Chiemsee. wenn* Wenn ich kann, komme ich.
wann Wann bist du fertig? wer Wer ist das?
Wann kann ich Sie anrufen? werden Mein Sohn will Arzt werden.
Wann sind Sie geboren? Das werde ich machen.*
warm* Mittags möchte ich gern ein warmes Essen. die Werkstatt* Er bringt das Auto in die Werkstatt.
warten Können Sie ein paar Minuten warten? das Werkzeug*, -e Ich habe kein Werkzeug hier.
Auf wen warten Sie? das Wetter Wir hatten schlechtes Wetter.
warum Warum kommt er nicht? wichtig Es ist wichtig, dass Sie auch kommen.
was Was ist das? wie Wie heißt du?
Was möchten Sie? Er schreibt wie ein Kind.
was für ein Was für eine Farbe möchten Sie? Meine Frau ist so groß wie ich.
die Wäsche* Ich muss noch Wäsche waschen. Wie soll ich das machen?
(sich) waschen Wo kann ich mir die Hände waschen? Wie groß ist die Wohnung?
Ich muss morgen waschen. Wie bitte?
das Wasser Ein Glas Wasser bitte. Wie lange bist du schon hier?
Gibt es hier kein warmes Wasser? wieder* Du hörst schon wieder nicht zu!
wechseln* Wir müssen das Rad wechseln. wiederholen Können Sie das bitte wiederholen?
Können Sie mir 10 Dollar wechseln? das Wiederhören Wir müssen jetzt Schluss machen.
wecken* Bitte wecken Sie mich um fünf. Also auf Wiederhören!
der Weg*, -e Das ist der beste Weg. das Wiedersehen Auf Wiedersehen!
wegen* Wegen seiner Arbeit kann er nicht kommen. wie viel Wie viel Milch nehmen Sie?
weggehen* Ich gehe jetzt weg. Wie viel ist ein Euro hier wert?
wegwerfen* Das können Sie wegwerfen. willkommen Herzlich willkommen!
weh tun* Wenn ich Sport mache, tut sofort mein Knie weh. der Wind Der Wind ist ziemlich stark.
weiblich Kreuzen Sie bitte an: „weiblich“ oder „männlich“. wir vgl. Grammatik

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wirklich* Es ist wirklich so. das Zimmer, – Das Zimmer ist am größten.
die Wirtschaft* Die Wirtschaft ist wichtiger als die Politik. Mach im Schlafzimmer das Fenster zu!
wissen Weiß du, wie er heißt? Die Wohnung hat drei Zimmer.
wo Wo waren Sie im Urlaub? Ich habe ein Zimmer bestellt.
Wo ist das Verkehrsamt? der Zoll Wir müssen noch durch den Zoll.
Wo sind Sie geboren? die Zitrone*, -n Ich trinke den Tee mit Zitrone.
woher Woher kommen Sie? zu Ich komme, um dich abzuholen.*
Woher wissen Sie das?* Der Bus fährt zum Bahnhof.
wohin Wohin fährt dieser Bus? Ich möchte etwas zu trinken.*
Wohin wollen Sie am Wochenende? Ich gehe zu Fuß.
wohnen Ich wohne in München. Ich bin zu Hause.
die Wohnung, -en Seit wann haben Sie diese Wohnung? zumachen* Mach bitte die Tür zu!
die Wolke*, -en Es sind viele Wolken am Himmel. der Zucker* Danke, ich trinke den Tee ohne Zucker.
wollen Wollen Sie einen Kaffee trinken? zuerst* Ich muss zuerst telefonieren.
das Wort, -örter Ich kenne das Wort nicht. zufrieden Ich bin mit der Wohnung zufrieden.
wunderbar Diese Schokolade schmeckt wunderbar. der Zug, -üge Ich fahre gern mit dem Zug.
wünschen* Wünsch mir Glück! zuhören* Hör mir doch mal zu!
der Wunsch*, -ü e Haben Sie noch einen Wunsch? zuletzt* Ich habe ihn vor drei Jahren zuletzt gesehen.
die Wurst* Ich esse morgens keine Wurst. zuordnen* Ordnen Sie bitte die Bilder den Texten zu.
zurechtkommen* Danke. Ich komme schon zurecht.
zurück Einmal Frankfurt und zurück.
Z die Zahl*, -en Können Sie die Zahl wiederholen? Wann kommst du zurück?
zahlen Herr Ober, zahlen bitte! zusammen Sollen wir zusammen essen gehen?
der Zahn*, -ähne Der Zahn tut mir schon lange weh. Das macht zusammen 2 Euro 80.
zeigen* Können Sie mir den Weg zum Bahnhof zeigen? zusammenleben* Sie sind nicht verheiratet, sie leben zusammen.
die Zeit Ich habe heute keine Zeit. zwischen Heidelberg liegt zwischen Frankfurt und Stuttgart.
zurzeit Zurzeit habe ich sehr viel zu tun. Zwischen 8 und 10 Uhr bin ich zu Hause.
die Zeitung, -en Es stand in der Zeitung.
die Zeitschrift*, -en Diese Zeitschrift kaufe ich nicht jede Woche.
das Zentrum* Wir treffen uns im Einkaufszentrum.
der Zettel*, – Schreib die Telefonnummer auf den Zettel!
das Zeugnis*, -se Haben Sie ein Zeugnis?
ziemlich* Ich bin ziemlich müde.
die Zigarette, -n Rauchen Sie eine Zigarette mit?

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6 INVENTARE 6 INVENTARE

GRAMMATIK Verb Syntax


• Tempus • Verbzweitstellung
Mehr als jeder andere Feinlernzielbereich ordnet sich die Grammatik der • Modus • Verbergänzung
Aufgabenorientierung unter, d.h. grammatikalische Strukturen sollen nicht • Modalverben • Satzklammer
um ihrer selbst willen gelehrt und gelernt werden, sondern als notwendiges • Verben mit trennbarem Präfix • Negation
Repertoire zur Ausführung sprachlicher Handlungen. • Fragesatz
Nomen • Satzverbindungen
Im Rahmen der elementaren Sprachbeherrschung auf A1 und A2 hat die • Genus
Verständlichkeit ohnehin einen höheren Stellenwert als die formale Korrekt- • Numerus Wortbildung
heit. Folglich ist beispielsweise die Verwendung von Verbformen oder das • Kasus • Nomen
Formulieren von Fragen im produktiven Fertigkeitsbereich handlungsorien- • Adjektive
tiert relevant, weniger jedoch der Aspekt der Richtigkeit morphologischer Artikelwörter / Pronomen
und syntaktischer Strukturen. Grammatikalisch schwierige Einzelelemente • Artikel
wie der Konjunktiv II sind zwar grammatikalisch komplex, allerdings zur • Pronomen
Formulierung höflicher Bitten unabdingbar. Da sie für das Leben in der deut-
schen Umgebung von vitaler Bedeutung sind, sollten diese Formen bereits Adjektiv
auf den Stufen A1 und A2 gelernt werden, jedoch noch nicht systematisch, • attributiv
sondern lediglich als lexikalische Einheiten. • prädikativ
• adverbial
Die Leistungen der Prüfungsteilnehmenden im produktiven Bereich bleiben • Komparation
auf diesen Spracherwerbsstufen noch weit hinter denen im rezeptiven zu- • Zahlwörter
rück. Die Inventarisierung der Grammatik bezieht sich dementsprechend in
erster Linie auf die Aufgabenstellung im Bereich der rezeptiven Fertigkeiten, Präposition
d.h. lösungsrelevante Elemente in Hör- und Lesetexten sowie Formulierun- • temporal
gen in den Aufgabestellungen selbst (z.B. „Sie sollen ...“) dürfen die hier • lokal
festgelegte Eingrenzung nicht überschreiten. Für die mündliche und schriftli- • modal
che Produktion ist die Grammatik-Liste dagegen von untergeordneter Be-
deutung.

Die Einträge ohne Sternchen gelten für Start Deutsch 1.


Für Start Deutsch 2 gelten darüber hinaus auch die mit Sternchen *
gekennzeichneten Strukturen.

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Verb Präsens von Modalverben


Tempus Präsens aller Verben der Wortliste können Kannst du Gitarre spielen?
wollen Er will eine Ausbildung als
Perfekt der Verben: arbeiten / Schreiner machen.
bleiben / essen / fahren / fragen / müssen Du musst zuerst die Hausaufgaben
glauben / haben / lesen / lernen / machen.
machen / schlafen / sehen / dürfen Sie dürfen hier nicht rauchen.
passieren / trinken / verstehen sollen Was soll ich machen?
Perfekt aller Verben der Wortliste* möchten Möchtest du eine Tasse Tee?
Ausgewählte Partizipien Heute geöffnet.
Bis Donnerstag geschlossen. Das Auto wird repariert. Passiv*

Präteritum der Verben Kommst du mit? Verben mit


haben* Wir hatten keine Zeit. Wann fängt der Kurs an? trennbarem Präfix
kommen* Wir kamen zu spät. Wo kaufst du gerne ein?
sagen* Sie sagte nichts. Mach bitte das Fenster zu!
sein* Wo wart ihr gestern? Nomen
Modalverben * Ich konnte gestern leider nicht. der / die / das der Apfel / die Sonne / das Kind Genus
Präteritum
Ausgewählte Form: Sie/ich hatte keine Zeit. Singular / Plural der Nomen wie in Drei Fahrkarten nach Berlin und Numerus
1. und 3. Person haben / sein Ich/er war nicht da. der Wortliste eine Fahrkarte nach Karlsruhe,
bitte.
Modus Indikativ aller Verben der Wortliste
Nominativ, Akkusativ, Dativ* aller der Mann Kasus
Konjunktiv II der Verben Nomen in der Wortliste den Mann
haben* Ich hätte gerne ein Brot, bitte. dem Mann
können* Könnten Sie bitte zu mir kommen. Genitiv bei Eigennamen im Singular Karls Freunde kommen heute Nach-
mögen Ich möchte mehr Deutsch lernen. mittag.
werden Ich würde gerne ins Kino gehen.
Imperativ in der Genitiv (rezeptiv) die Nummer des Wagens
du-, ihr- und Sie-Form Geh bitte nach Hause!
Kommt bitte alle mit! Ersatzform * Freunde von Karl kommen heute.
Kommen Sie bitte mit!

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Artikelwörter / Indefinit: man Kann man hier Fahrkarten kaufen? Pronomen


Pronomen jemand* Hat jemand meine Schlüssel
Artikel Definit: gesehen?
der / die / das / die der Tisch / die Lampe / das Bett / niemand* Hier ist niemand.
die Sachen etwas Möchten Sie etwas trinken?
nichts Ich esse jetzt nichts.
demonstrativ: dieser Tisch / diese Lampe / mehr Möchten Sie noch mehr ?
dieser / diese / dieses / diese dieses Bett / diese Sachen alles Er versteht alles.
welch- Ich habe keine Milch mehr. Hast du
Indefinit: ein Tisch / eine Lampe / ein Bett welche ?
ein / eine / ein Sachen Personalpronomen im Nominativ Ich gehe jetzt.
Nullartikel Ich esse gern Fleisch. Akkusativ: mich / dich / ihn / Ich liebe dich / ihn / sie.
interrogativ *: sie / es
Nominativ / Akkusativ: Welch- Welchen Film meinst du? Dativ bei den Verben: danken / Ich danke Ihnen sehr.
alle alle Kursteilnehmer gehören / helfen / gehören / Es geht mir gut.
Possessiv: es geht / mir / dir / euch / Ihnen Kann ich dir helfen?
mein / dein / sein / ihr / Ihr mein/ dein/ sein/ ihr / Ihr Tisch Reflexivpronomen* im Akkusativ: Er wäscht sich.
meine/ deine/ seine/ ihre / Ihre mich / dich / euch / sich
Lampe Reziprokpronomen: sich / uns Wir sehen uns morgen.
mein/ dein/ sein/ ihr / Ihr Bett Fragepronomen im Nominativ: Wer? Wer ist da? / Was ist das?
meine/ deine/ seine/ihre / Ihre / Was?, im Akkusativ: Wen? / Was? Wen besuchst du? / Was machst du
Sachen, morgen?
unser / euer * unser / euer Lehrer und im Dativ: Wem? Wem gehört die Jacke?
uns(e)re/ eure Lehrerin
unser/ euer Haus
Negativ: kein Er ist kein Lehrer. / Sie ist keine
Ärztin / kein Kind mehr.

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Adjektiv Präposition
attributiv* nach definitem Artikel im der neue Arbeitsplatz / die neue an + Dativ am Morgen / am Dienstag temporal
Nominativ / Akkusativ / Dativ Stelle / das neue Haus ab +Akkusativ ab Februar 2004
nach indefinitem Artikel im ein neuer Arbeitsplatz / eine neue bis + Akkusativ * bis nächsten Montag / bis morgen
Nominativ / Akkusativ / Dativ Stelle / ein neues Haus für +Akkusativ für die nächsten drei Wochen
in + Dativ im Sommer / in dieser Woche /
prädikativ Das Haus ist modern. im Februar
nach + Dativ nach dem Essen
adverbial Ich lese gern. seit + Dativ * seit einer Woche
über über 20 Minuten
Komparation* Ausgewählte Komparative Hier ist das Obst billiger. um + Akkusativ um halb sieben / um 18.30 Uhr
Er ist jünger als ich. vom ... an* vom Herbst an
Nein, ich bin älter. von ... bis geschlossen von Dienstag bis
gern / lieber / am liebsten Ich höre gern Musik. Donnerstag
Ich trinke lieber Tee. vor + Dativ vor dem Konzert
viel / mehr / am meisten Peter hat von uns allen am meisten während + Genitiv* während des Urlaubs
gegessen. zu + Dativ * zum Frühstück
gut / besser / am besten Ich verstehe jetzt besser Deutsch
als vor drei Monaten. an + Dativ / Akkusativ Ferien am Meer / an den See lokal
auf + Dativ fahren / auf dem Marktplatz / auf
dem Tisch
aus + Dativ aus Italien
bei + Dativ bei Familie Müller / bei Siemens
hinter + Dativ / Akkusativ * hinter dem Haus
in + Dativ / Akkusativ im Park spielen / in die Stadt fahren
gegenüber + Dativ * (nachgestellt) in dem Geschäft gegenüber
nach + Dativ nach Paris / nach Deutschland
fahren
neben + Dativ / Akkusativ * in der Wohnung neben mir
unter + Dativ / Akkusativ * unter dem Tisch
über + Dativ / Akkusativ * über dem Tisch
von + Dativ * von der Arbeit / vom Arzt kommen
von ... nach + Dativ /– von Hamburg nach Bremen
vor + Dativ* vor dem Kino
unter + Dativ unter der Nummer

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zu + Dativ zur Schule / zu meiner Freundin und Ich hätte gern eine Coca und ein Satzverbindungen
gehen Brötchen.
zwischen + Dativ / Akkusativ * zwischen Frankfurt und Stuttgart oder Möchten Sie lieber Tee oder Kaffee?
aber Das ist sehr schön, aber leider zu
teuer.
denn Ich gehe heute nicht spazieren,
modal aus + Dativ aus Plastik denn es ist zu kalt.
für + Akkusativ für meinen Freund / für dich deshalb * Peter muss lernen, deshalb kommt
mit + Dativ mit dem Auto er heute nicht mit.
ohne + Akkusativ ohne Hilfe / ohne dich dann Ich muss noch kurz telefonieren,
dann gehen wir.
Syntax weil * Er kommt nicht mit, weil er krank
Verbzweitstellung Morgen fahre ich nach Stuttgart. ist.
Ich fahre morgen nach Paris. wenn * Schreib mir bitte, wenn du Zeit
hast.
Verbergänzung Nominativergänzung Er heißt Heinz Bartels.
Akkusativergänzung Ich nehme eine Coca Cola. Wortbildung
Dativergänzung bei den Verben Gib mir bitte mal dein Wörterbuch. Nomen
danken / gehören / es gibt / helfen -er: Ausländer, Arbeiter, Bewohner, Nominalisierung
Lokalergänzung Wir wohnen in der Heinestraße 7. Teilnehmer
Qualitativergänzung Der Film ist langweilig. -ung: Wohnung, Lösung, Mitteilung,
Zahlung
Satzklammer Der Unterricht fängt um 9 Uhr an.
Ich will meine Tante besuchen. -in: Nachbarin, Kollegin, Kundin, feminine Formen
Ich habe schon gegessen. Leiterin

Negation nicht Leider verstehe ich dich nicht. Komposita


kein Wir haben jetzt keine Zeit. Reisegruppe gleiches
Reiseführer Bestimmungswort
Fragesatz Entscheidungsfrage Kaufst du heute ein?
Ergänzungsfrage Wo ist Peter ?

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6 INVENTARE 7 LITERATUR

gleiches Frauenarzt, Zahnarzt ALTE Handbuch. Europäische Sprachprüfungen und Prüfungsverfahren,


Grundwort Postkarte, Scheckkarte Hg. Association of Language Testers in Europe. Cambridge, 1998.
Familienfoto, Passfoto
Breakthrough Level, im Auftrag des Europarats, unveröffentlichte Arbeitsfassung
von John Trim. Cambridge, 2002.
Partizipien Reisender
Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen: lernen, lehren, beurtei-
Adjektive len, im Auftrag des Europarats, Rat für kulturelle Zusammenarbeit, deutsche Aus-
Vorsilbe un-: unbekannt gabe Hg. Goethe-Institut Inter Nationes, der Ständigen Konferenz der Kultusminis-
Nachsilbe -los: arbeitslos ter der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK), der Schweizerischen
-bar: erreichbar Konferenz der Kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) und dem österreichischen
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (BMBWK), München,
Komposita hellblau, Langenscheidt 2001.
dunkelblau
Grundbaustein zum Zertifikat Deutsch als Fremdsprache, Hg. Prüfungszentrale des
Deutschen Volkshochschulverbands, Frankfurt, dritte, revidierte Auflage 1991.

Profile Deutsch. Lernzielbestimmungen, Kannbeschreibungen und kommunikative


Mittel für die Niveaustufen A1, A2, B1 und B2 des „Gemeinsamen europäischen
Referenzrahmens für Sprachen“ von Manuela Glaboniat, Martin Müller, Paul Rusch,
Helen Schmitz, Lukas Wertenschlag, München, Langenscheidt 2002.

Waystage. Systems development in adult language learning. An intermediary


objective below Threshold-Level in a European unit/credit system for modern
language learning by adults, Hg. J.A. van Ek, L.G. Alexander in association with
M.A. Fitzpatrick, Strassburg, 1977.

Zertifikat Deutsch, Hg. WBT Weiterbildungs-Testsysteme GmbH, Goethe-Institut,


Österreichisches Sprachdiplom Deutsch, Schweizerische Konferenz der kantonalen
Erziehungsdirektoren, Prüfungszentrale des Deutschen Volkshochschulverbands,
Frankfurt, 1999.

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