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Gymnasium Antonianum

Fach: Leistungskurs Pädagogik


Lehrer:
Jahrgangsstufe Q1
Schuljahr 2014/15

Facharbeit im Fach Pädagogik

Die Entstehung von Depressionen im Jugendalter

Die Major Depression

Lassen sich individuelle Belastungspotenziale ausmachen,


die eventuell zu einer psychischen Belastungsstörung
führen können?

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Abgabe: 11.05.2015
Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG............................................................................................- 2 -

2 WAS VERSTEHT MAN UNTER EINER DEPRESSION?........................- 3 -

3 ENTSTEHUNG VON DEPRESSIONEN IM JUGENDALTER.................- 4 -

3.1 Soziale Faktoren..............................................................................................- 4 -

3.2 Psychologische Faktoren................................................................................- 7 -

3.3 Biologische Faktoren....................................................................................- 10 -

4 DIE MAJOR DEPRESSION...................................................................- 12 -

4.1 Was ist eine Major Depression?...................................................................- 12 -

4.2 Wie zeigt sich die Major Depression?..........................................................- 12 -

4.3 Die Diagnose der Major Depression.............................................................- 13 -

5 UMFRAGE..............................................................................................- 15 -

5.1 Jugendliche im Alter von 12 und 13 Jahren...............................................- 15 -

5.2 Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren.....................................................- 18 -

5.3 Schlussfolgerungen aus der Umfrage..........................................................- 21 -

6 ZUSAMMENFASSUNG..........................................................................- 23 -

7 LITERATURVERZEICHNIS...................................................................- 24 -

ERKLÄRUNG................................................................................................- 25 -

Anhang..........................................................................................................- 26 -

2
1 Einleitung
Meine Facharbeit handelt von Depressionen bei Jugendlichen. Die Depression ist eine
Volkskrankheit und wird heutzutage oftmals schon im Jugendalter diagnostiziert. Neben
Angststörungen gehört die Depression zu den häufigsten psychischen Störungen im
Jugendalter.

In meiner Facharbeit gehe ich zunächst auf den Begriff Depression ein. Im Anschluss
daran erkläre ich die Entstehung einer Depression anhand von mehreren Theorien und
Faktoren. Im nächsten Teil beschäftigte ich mich mit der Major Depression, wobei ich
besonders auf die Symptome eingehen möchte.
In meiner Facharbeit wird es außerdem einen empirischen Teil geben, der die
Auswertung einer Umfrage enthält. Bei der Umfrage werden Jugendliche im Alter von
12 und 13 Jahren befragt und dazu im Vergleich auch Jugendliche im Alter von 15 bis
18 Jahren. Dabei wird zunächst zwischen den beiden Altersstufen, aber auch zwischen
den Geschlechtern innerhalb einer Altersstufe unterschieden. Damit versuche ich
herauszufinden, ob sich individuelle Belastungspotenziale ausmachen lassen, die
eventuell zu einer psychischen Belastungsstörung führen können.

Ich habe mich für dieses Thema entschieden, weil diese Krankheit besonders meine
eigene Altersstufe betrifft und ich zum Teil auch Erfahrungen mit Depressionen in
meinem Umfeld gemacht habe. Hierdurch wurde mein Interesse an psychischen
Krankheiten bei Jugendlichen geweckt. Darüber hinaus habe ich mich schon immer für
Psychologie interessiert.

3
2 Was versteht man unter einer Depression?
Die Depression ist eine psychische Krankheit, die psychologisch gesehen zu den
affektiven Störungen („Der Begriff affektive Störung bezeichnet eine Gruppe von
psychischen Störungen, bei denen es über einen längeren Zeitraum hinweg zu
Abweichungen von Stimmung und Antrieb gegenüber einem (unscharf abgegrenzten)
Normalbereich kommt“1) gehört.

Bei Kindern und Jugendlichen unterscheidet man zwischen drei Haupttypen. Die akute
Depression steht in einem „direkten Zusammenhang mit bedrückenden Ereignissen“ 2.
Dazu gehört zum Beispiel der Tod von einem nahestehenden Menschen. Bei der
chronischen Depression gibt es keinen konkreten Anlass, der die Depression hätte
auslösen können. Hierbei handelt es sich vielfach um Depressionen in der Familie, die
von Kindern und Jugendlichen wahrgenommen werden und Verhaltensweisen des
Betroffenen übernommen werden. Die verdeckte Depression bezeichnet eine Störung
mit antisozialem Verhalten.3

Eine Depression ist im Vergleich zu anderen Krankheiten im Jugendalter sehr schwer zu


erkennen, da die typischen Merkmale einer Depression oft mit den hormonellen
Veränderungen in der Pubertät erklärt werden. Zu den ersten Anzeichen einer
depressiven Störung gehören Lustlosigkeit, Interessenverlust und Traurigkeit.
Außerdem zeigen sich oft Veränderungen im Ess- und Schlafverhalten und der
Jugendliche klagt häufig über körperliche Beschwerden, wie zum Beispiel Kopf- und
Bauchschmerzen.4 Sie sind sehr schnell gereizt und reagieren mit aggressivem
Verhalten. Auffällig ist außerdem, dass sie sich zurückziehen und sich von Freunden
und Familie absondern.5 Im Vergleich zum Kindes- und Erwachsenenalter ist der
Kontakt beziehungsweise der Missbrauch von Drogen und Alkohol typisch für
Depressionen im Jugendalter.

1
http://flexikon.doccheck.com/de/Affektive_St%C3%B6rung
2
Nevermann, Christiane und Reicher, Hannelore: Depressionen im Kindes- und Jugendalter: Erkennen Verstehen Helfen, S. 510
3
vgl.: ebd. S.510
4
vgl.: ebd. S. 509
5
vgl.: Psychotherapeuten Kammer NRW: Depressive Kinder und Jugendliche, S. 1

4
3 Entstehung von Depressionen im Jugendalter
Wenn man einen Jugendlichen fragt1, warum er depressiv ist, sind folgende Antworten
die häufigsten selbst eingeschätzten Auslöser:
Zum einen gehört dazu Streit. Dazu zählt direkter Streit, zum Beispiel mit den Eltern,
einem Freund oder einer Freundin, aber auch indirekter Streit, den man zum Beispiel
zwischen seinen Eltern mitbekommt. 2 Auch ein fehlender Zusammenhalt der Familie
kann ein Grund sein.3 Außerdem fehlt depressiven Jugendlichen oft Unterstützung und
Zuwendung von anderen.4 Neben der Familie können aber auch Probleme in der Schule
oder bei der Arbeit Depressionen auslösen.5 Für Mädchen ist ein weiterer Grund eine
ungeplante Schwangerschaft in jungen Jahren, die dem Leben sehr zur Last fallen
kann.6

Experten unterscheiden bei dem Grund für Depressionen zwischen sozialen,


psychologischen und biologischen Faktoren.

3.1 Soziale Faktoren

Die Kindheit gilt als sehr wichtige Phase für die Entwicklung und somit auch für
Fehlentwicklungen, die in psychischen Störungen enden können. Für einen Menschen
kann die Kindheit auf Grund der Gesellschaft eine sehr schwierige Phase sein. Denn
man wird heutzutage schon im jungen Alter von anderen Kindern nach dem sozialen
Stand beurteilt.7 Oft finden Kinder aus reichen Familien schneller Freunde, da sie zum
Beispiel Kleidung von teuren Marken tragen. Diese haben heute oft so einen hohen
Stellenwert, dass Kinder, die sich diese nicht leisten können, von den anderen häufig
nicht akzeptiert und im schlimmsten Fall sogar geärgert und unterdrückt werden. Auch

1
Psychotherapeuten Kammer NRW: S. 2
2
vgl.: ebd. S.3
3
vgl. ebd. S. 3
4
vgl. ebd. S. 3
5
vgl. ebd. S. 3
6
vgl. ebd. S. 3
7
vgl. Nevermann und Reicher: S.150

5
Handys haben die gleiche Funktion wie teure Kleidung, denn sie gelten heute als
Statussymbol. Je teurer das Handy ist, desto mehr Anerkennung bekommt man. Neben
materiellen Dingen, sind Zuwendung und Aufmerksamkeit für Kinder sehr wichtig 1, um
sich richtig zu entwickeln. Kinder brauchen eine Bezugsperson, die für sie da ist und an
die sie sich wenden können, wenn sie Probleme haben. 2 Jedoch haben viele Kinder in
der heutigen Gesellschaft zu wenig soziale Kontakte. Ist dies ein dauerhafter Zustand,
steigt das Risiko für eine spätere depressive Erkrankung.

Der Wandel der Familienstrukturen ist vor allem in den letzten Jahren fortgeschritten.
Früher war die häufigste Familienform eine Großfamilie. Man lebte mit mehreren
Generationen zusammen und hatte häufig viele Geschwister. Heute sieht man fast nur
noch Kernfamilien oder sogenannte „Patchwork-Familien (Flickwerk – Familie)“ 3. Zu
dem Wandel tragen Scheidungen und häufige Partnerwechsel bei. 4 Eine Scheidung oder
auch das Zusammenleben mit einem Stiefvater oder einer Stiefmutter kann für das Kind
psychische und soziale Folgen haben5, denn das Kind kann Probleme damit haben,
einen neuen Elternteil zu akzeptieren; oder der Stiefvater / die Stiefmutter versucht,
seinen Partner nur für sich zu beanspruchen und baut so ein schlechtes Verhältnis zu
dem Kind auf, was der Psyche des Kindes sehr schadet.

Außerdem kommt es immer häufiger vor, dass Kinder sexuell missbraucht, misshandelt
oder vernachlässigt werden.6 Das Bedürfnis nach Zuwendung, Liebe, Schutz, Sicherheit
und Unterstützung wird von den Bezugspersonen ignoriert. Diese Mangelerfahrungen
durch Vernachlässigung oder traumatische Ereignisse, wie zum Beispiel ein sexueller
Missbrauch, führen zu schweren Entwicklungsschäden und häufig auch zu
behandlungsbedürftigen psychischen Folgen.7

Die Jugendlichen in der heutigen Zeit haben meist schon sehr früh Kontakt mit Alkohol
und Drogen. Um zu einem häufigen Konsum zu kommen, sind oft Vorbilder oder Idole
1
vgl. ebd. S. 150
2
vgl.: ebd. S. 150
3
vgl. ebd. S. 151
4
vgl. ebd. S. 151
5
vgl.: ebd. S. 151
6
vgl.: ebd. S. 151
7
vgl. ebd. S. 152

6
der Anfang.1 Medien, Eltern oder Freunde übermitteln das Gefühl, dass es richtig ist,
Alkohol zu trinken oder Zigaretten zu rauchen. In Jugendgruppen oder Freundeskreisen
erschafft man sich somit Ansehen. Außerdem wird die Stimmung verbessert und die
Hemmschwelle gesenkt.2 In der Gesellschaft ist dies außerdem ein Zeichen der
Integration. Manche Jugendliche nehmen Drogen wie Cannabis, „die den täglichen
Stress reduzieren und etwas mehr Leichtigkeit in das Lebensgefühl“3 bringen sollen. Für
viele Jugendliche gehört es fast schon zum Alltag, zu rauchen oder Drogen zu nehmen,
obwohl diese in ihrem Alter meist sogar verboten oder in Deutschland generell illegal
sind.
Jugendliche denken zum einen durch Freunde, dass Drogen das Leben verbessern
würden, aber auch das Verhalten der Erziehungsberechtigten kann dazu beitragen. Viele
Eltern geben ihren Kindern schon im Grundschulalter Tabletten, Säfte oder Tropfen,
damit die Kinder eine höhere Leistungsfähigkeit oder Konzentration haben.4 Als
Jugendliche denken die Kinder in diesem Fall daran zurück, was sie tun müssen, um
etwas zu erreichen, was der Körper gerade nicht hergibt. 5 Häufig sind es dann meist
Drogen oder Alkohol. Diese werden meist schon während einer Depression konsumiert;
sie können aber auch der Auslöser sein.

„Krisen im beruflichen Leben, Globalisierung, Rationalisierung und Arbeitslosigkeit


[sind] nicht nur Belastungen des Erwachsenenalters, sondern haben auch massiv die
Jugendphase erreicht“6. Jugendliche müssen mittlerweile mit Problemen klarkommen,
die eigentlich gar nicht für sie bestimmt sind und das übt einen massiven Druck auf die
Psyche aus. Die Arbeitssuche stellt Jugendliche heutzutage vor Probleme wie
Massenarbeitslosigkeit oder Lehrstellenmangel.7 Wenn dazu noch ein niedriger
Schulabschluss kommt, sehen die Jugendlichen keine Perspektiven in ihrem Leben und
entwickeln eine Einstellung, die dazu führt, dass sie keine Motivation haben, sich zu
bewerben.8 Das führt zu einem geringen Selbstwertgefühl und zu einer generellen
negativen Einstellung zur eigenen Person.
1
vgl. Nevermann und Reicher S. 152
2
vgl.: ebd. S. 152
3
ebd. S. 153
4
vgl.: ebd. S. 153
5
vgl. ebd. S. 153
6
ebd. S. 153
7
vgl.: ebd. S. 153
8
vgl. ebd. S. 154

7
Das Leben der Jugendlichen wird mittlerweile durch Medien kontrolliert. Denn durch
Technologien wie Spielkonsolen und Fernsehen vernachlässigen sie Freunde und
Freizeitaktivitäten. Sie verbringen die größte Zeit des Tages mit Medien 1, durch die sie
nicht nur in Aktivitäten beeinträchtigt werden, sondern durch Medien werden auch
Idealbilder geschaffen und vermittelt, die von Jugendlichen als selbstverständlich
angesehen und übernommen werden.
Die Kommunikation läuft heute größtenteils über SMS, E-Mails oder über das Internet. 2
Jugendliche reden kaum mit ihren Freunden im realen Leben, sondern schreiben mit
ihnen. Besonders sozial gehemmte Jugendliche kommunizieren nur über das Internet3,
weil sie dort offener reden können. Ein Problem bei der Nutzung von Medien und
Kommunikationstechnologien ist die hohe Suchtgefahr, die der Anfang einer
Depression sein kann.

3.2 Psychologische Faktoren4

Zunächst gibt es psychoanalytische Depressionstheorien, welche vor allem


Verlusterlebnisse thematisieren. Darunter versteht Freud5 die Trennung von etwas, was
wichtig für die Person sei.6 Dies könne sowohl ein geliebter und nahestehender Mensch
als auch eine Sache, wie zum Beispiel ein geliebtes Kuscheltier sein. 7 Die Depression
sei in diesem Falle dazu da, um sich gegen den Schmerz, der durch den Verlust entsteht,
zu wehren.8

Weitere psychologische Theorien sind die kognitiven Depressionstheorien. Darunter


versteht Beck9 Probleme bei der Informationsverarbeitung, dem Denken, der
1
vgl. Nevermann und Reicher S. 154
2
vgl. ebd. S. 155
3
vgl. ebd. S. 155
4
Ein Zusammenfassendes Modell der Entwicklung von depressiven Störungen auf psychologischer Ebene findet sich im Anhang
auf S. 26
5
Freud, 1917: Nevermann und Reicher: S. 158
6
vgl. ebd. S. 158
7
vgl. ebd. S. 158
8
vgl. ebd. S. 158
9
Aaron T. Beck in: Nevermann und Reicher S. 159

8
Wahrnehmung und der Einstellung.1 Sie beschreiben den Zusammenhang zwischen den
Gedanken und der Stimmung, welche gegenseitig voneinander beeinflusst werden und
in einem ständigen Wechselspiel stehen; eine positive Nachricht führt zu einer guten
Stimmungslage während eine negative Nachricht zu einer eher schlechten Stimmung
führt.2
Außerdem gehören dazu die Denkinhalte. Ein Schüler, der sehr gut in der Schule ist,
kann sich trotzdem einreden, dass er zu schlecht sei und sich verbessern müsse.3 Das
führt zum einem zu Missvertrauen gegenüber der eigenen Person, aber auch zu einem
niedrigeren Selbstwertgefühl.
Die Gedanken von depressiven Menschen sind häufig einseitig und sehr negativ. 4 Sie
wehren positive Ereignisse ab und sehen nur Mängel und Fehler. Wenn einer anderen
Person etwas passiert, geben sie sich immer selbst die Schuld dafür. Diese
„pessimistische[n] Gedanken machen auf Dauer depressiv“5.

Zu den kognitiven Depressionstheorien zählen auch die irrationalen Einstellungen. Sie


entstehen meist durch eine „Überreaktion auf bestimmte Situationen“ 6. Die Gedanken
sind für andere nicht nachvollziehbar und unrealistisch. Zum Beispiel haben sie ein
großes Verlangen nach Liebe und Erfolg und sind zu sehr abhängig von anderen, weil
sie jemanden brauchen, der besser ist als sie, damit sie wiederum anstreben können,
besser als die Person zu sein.7
Selbstkontrolle gehört ebenfalls zu kognitiven Depressionstheorien. Dabei stehen
Betroffene in einer negativen Sichtweise zu sich selbst und stellen Erwartungen an sich,
die unmöglich zu erfüllen sind.8 Außerdem sind sie nie zufrieden mit den eigenen
Leistungen und äußern daraufhin häufig Selbstkritik oder bestrafen sich selbst.9

1
vgl. ebd. S. 159
2
vgl. ebd. S. 159
3
vgl. ebd. S. 159
4
vgl. ebd. S. 160
5
vgl. ebd. S. 160
6
ebd. S. 161
7
vgl. ebd. S. 161
8
vgl. ebd. S. 162
9
vgl. ebd. S. 162

9
Ein weiterer Faktor ist die Fähigkeit, Probleme zu lösen. Jeder Mensch hat diese
Fähigkeit, jedoch haben depressive Kinder und Jugendliche deutliche Defizite im
Problemlöseprozess.
Bei der Definition des Problems sehen sie zuerst nur die negativen Aspekte, die sie den
kompletten Prozess begleiten.1 Darauf folgt eine Interpretation mit einer internen,
stabilen und allgemeinen Ursachenzuschreibung. 2 Die Reaktion darauf ist ein sozialer
Rückzug, da sie die Schuld in sich selbst sehen und denken, sie bekämen keine
Verstärkung oder Unterstützung.3 Zu guter Letzt loben sie sich nicht, wenn sie einen
Erfolg hatten, sondern sehen wieder nur ihre Fehler im Prozess.4
Es gibt zwei Arten bei diesem Prozess, mit Stress umzugehen. Hampel und Petermann 5
unterscheiden bei den Stressbewältigungen zwischen „Stresskillern“6 und „Mega-
Stresser[n]“7. Ein Stresskiller versucht, den Stress zu ignorieren, indem er den Stress
zum Beispiel leugnet, davon ablenkt oder sich soziale Unterstützung sucht. 8 Ein Mega-
Stresser hingegen ist genau das Gegenteil davon. Zum Beispiel flüchtet er vor dem
Problem oder baut eine Aggression auf.9

Auch Pessimismus gehört zu den kognitiven Depressionstheorien. Laut Seligman10 ist


Pessimismus eine
„tiefwurzelnde Geisteshaltung mit weitreichenden und verheerenden Folgen:
depressive Stimmung, Resignation, Leistungsschwäche bis hin zu unerklärlich
schlechter körperlicher Verfassung. Der Pessimismus wird durch den natürlichen
Verlauf des Lebens mit seinen Höhen und Tiefen nicht erschüttert. Im Gegenteil,
mit jedem Misserfolg verfestigt er sich und perpetuiert sich selbst“11.

Pessimismus und Optimismus beschreiben generell die Sicht zur Welt und damit
inbegriffen den Umgang mit Personen, persönliche Wert- und Normvorstellungen und

1
vgl. Nevermann und Reicher: S. 163
2
vgl. ebd. S. 163
3
vgl. ebd. S. 163
4
vgl. ebd. S. 163
5
Hampel und Petermann (1998, S. 29f.) in: ebd. S. 163
6
ebd. S. 163
7
ebd. S. 163
8
vgl. ebd. S. 164
9
vgl. ebd. S. 164
10
Seligmann (1999 S. 20) in: ebd. S. 167
11
Seligmann, 1999. S. 20 in: ebd. S. 167 - 168

10
die Wertung, was gut und schlecht ist.12 Diese Einstellung wird durch Bezugspersonen
übermittelt. Wenn diese zum Beispiel sagen: „Du sollst dich schämen und du sollst dich
mehr anstrengen!“ vermitteln sie dem Kind eine negative Einstellung 2, welches zu
Pessimismus führen kann. Diese Scham- und Schuldgefühle können sogar zu Selbsthass
führen3, welcher wieder zu einer psychischen Störung führen könnte.

Zuletzt gehören auch die lerntheoretischen Depressionstheorien zu den sozialen


Faktoren der Entstehung von Depressionen. Da Depressive eher wenige Erfahrungen
mit Lob, Erfolg oder Zuwendung haben, prägen sie sich dieses Gefühl ein. Im Grunde
genommen bekommen sie keine positive Verstärkung.4 Diese erhalten sie nicht durch
Außenstehende und auch nicht durch sich selbst. Sie haben häufig auch keine
Erfahrungen mit materieller Verstärkung wie Taschengeld oder Erfolg in
Freizeitaktivitäten.5 Im Gegenzug dazu bekommen sie häufig negative Kommentare,
wie zum Beispiel Kritik oder Tadel sowohl von anderen Personen, als auch von sich
selbst.6

3.3 Biologische Faktoren

Depressionen sind an sich keine Erbkrankheit, jedoch kann sich mit Hilfe von Genen
eine Neigung zu depressiven Störungen entwickeln.7 Das heißt also, dass das Kind einer
depressiven Mutter nicht automatisch auch depressiv wird, sondern sich das Risiko
erhöht, dass es im Laufe des Lebens mal an einer Depression erkrankt.8

Es gibt drei Studien, die sich mit Depressionen innerhalb der Familie beschäftigen.

1
vgl. ebd. S. 168
2
vgl. Nevermann und Reicher S. 168
3
vgl. ebd. S. 168
4
vgl. ebd. S. 170
5
vgl. ebd. S. 170
6
vgl. ebd. S. 170
7
vgl. ebd. S. 173
8
vgl. ebd. S. 173

11
Die Zwillingsstudie1 beschäftigt sich mit den Erbanlagen von Zwillingen. Die
Erbanlagen sind bei eineiigen Zwillingen identisch. Dementsprechend ist die
Wahrscheinlichkeit, an einer Depression zu erkranken, bei beiden Kindern gleich hoch.
Allerdings ist es sehr wahrscheinlich, dass wenn einer der beiden an einer Depression
erkrankt, der andere früher oder später auch an Depressionen leiden wird. 2 Dies gilt
sowohl für Zwillinge, die gemeinsam aufwachsen, als auch für Zwillinge, die
voneinander getrennt leben.3 Die Wahrscheinlichkeit, dass getrennt aufwachsende
eineiige Zwillinge beide an einer Depression erkranken ist sogar höher als die
Wahrscheinlichkeit, dass gemeinsam aufwachsende zweieiige Zwillinge beide an einer
Depression erkranken.4

Durch die Adoptionsstudie5 ist erkennbar, dass biologische Faktoren den sozialen
Faktoren meist überlegen sind. Wenn die leiblichen Eltern eines Kindes an einer
Depression erkrankt sind, ist es für das Kind sehr wahrscheinlich auch an einer
Depression zu erkranken, obwohl es bei den Adoptiveltern lebt und keinen Kontakt zu
den leiblichen Eltern hat.6

Familienstudien7 ergeben, dass es egal ist, ob man Kind eines depressiven Elternteils
oder Elternteil eines depressiven Kindes ist. Denn in solchen Familien treten
Depressionen häufig auf.8

Jedoch suchen Wissenschaftler auch im Gehirn nach Ansätzen für die Entstehung von
Depressionen. Im Gehirn laufen chemische Vorgänge ab, die im Zusammenhang mit
Depressionen stehen, denn es kann ein Ungleichgewicht zwischen den
Neurotransmittern herrschen.9 Serotonin und Noradrenalin sind Neurotransmitter, die
verantwortlich für Depressionen sein können, denn sie kontrollieren das Ess- und

1
Zwillingsstudie in: ebd. S. 173
2
vgl. Nevermann und Reicher S. 173
3
vgl. ebd. S. 173
4
vgl. ebd. S. 173
5
Adoptionsstudie: ebd. S. 173
6
vgl.: ebd. S. 173
7
Familienstudie in: ebd. S. 173
8
vgl. ebd. S. 173
9
vgl. ebd. S. 174

12
Schlafverhalten und den Sexualtrieb1, welche bei unnormalem Auftreten ein Anzeichen
für Depressionen sein können.

Jedoch sind die Experten der biologischen Faktoren der Meinung, dass die biologischen
Faktoren zwar eine Rolle für die Entstehung einer Depression sind, aber sie können
nicht allein dafür verantwortlich sein. Um eine Depression zu bekommen, braucht man
die äußeren Einflüsse genauso wie die inneren.2

4 Die Major Depression

4.1 Was ist eine Major Depression?

Die Major Depression ist die schwerste Form einer Depression.3 Sie kann in
aufeinanderfolgenden depressiven Phasen, aber auch in einer einzelnen Phase auftreten. 4
Man unterscheidet zwischen einer leichten, einer mittelschweren und einer schweren
Major Depression.5 Da gerade die Menschen, die an dieser Form der Depression
erkrankt sind, häufig suizidgefährdet sind, ist die Behandlung besonders wichtig. Wird
der Patient während der depressiven Phasen jedoch nicht behandelt, kann dies zu einer
chronischen Depression führen. Für die Diagnose der Major Depression gibt es
generelle Kriterien, allerdings sind diese für Kinder und Jugendliche besonders.6 Die
Kriterien richten sich nach der vierten Auflage der „Diagnostic and Statistical Manual
of Mental Disorders“7, welche auch kurz als DSM – IV bezeichnet wird. Ins Deutsche
übersetzt bedeutet das so viel wie diagnostischer und statistischer Leitfaden für
psychische Störungen.

1
vgl. ebd. S. 174
2
vgl. Nevermann und Reicher: S. 175
3
vgl.: Myschker, Norbert und Stein, Roland: Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen: Erscheinungsformen – Ursachen –
Hilfreiche Maßnahmen 7. Auflage, S. 508
4
vgl. Nevermann und Reicher: S. 54
5
vgl. ebd. S. 54
6
vgl. ebd. S. 55
7
http://allpsych.com/disorders/dsm/#.VUkad_ntmko

13
In den letzten Jahren nahm die Anzahl der jüngeren Patienten, die an der Major
Depression erkrankten, deutlich zu.8

4.2 Wie zeigt sich die Major Depression?

Die Symptome der Major Depression lassen sich in drei Teilgebiete unterteilen: den
emotionalen, den kognitiven und den körperlichen Symptomen.2

Die emotionalen Symptome lassen sich grundlegend durch negative Gefühle


beschreiben. Der Jugendliche ist grundsätzlich traurig. Er verliert das Interesse an
Dingen, die er vorher gerne gemacht hat und verspürt keinen Antrieb mehr. Ihn plagen
Schuldgefühle und er wird schnell ängstlich und irritiert. Über den Tag verändert sich
oft seine Stimmung und er fühlt sich erschöpft. Ein sehr wichtiges Merkmal für die
Major Depression ist das „Gefühl der Gefühllosigkeit“ 3, welches eher selten bei
psychischen Krankheiten zu erkennen ist. Sowohl diese Gefühllosigkeit als auch die
Suizidalität unterscheidet die Major Depression von anderen psychischen oder
depressiven Störungen.

Die kognitiven Symptome äußern sich hauptsächlich in einer negativen Einstellung zur
eigenen Person. Man setzt sich selbst herab und wird selbstkritisch. Der Jugendliche
fühlt sich machtlos und sieht nichts Positives in seiner Zukunft. Auch hier spielen die
Todesgedanken oder der Todeswunsch eine wichtige Rolle. Er erwartet Katastrophen
und orientiert sich oftmals an Misserfolgen. Außerdem sind Konzentrationsstörungen
und Denkhemmungen typische kognitive Symptome.

Die körperlichen Symptome beginnen oft mit Beschwerden, wie zum Beispiel Kopf-
oder Bauchschmerzen. Außerdem leidet ein Erkrankter häufig an Schlafproblemen oder
Schlafstörungen. Oft fühlt er sich auch müde, obwohl er eigentlich genug geschlafen
hat. Die Major Depression äußert sich außerdem in Störungen des Essverhaltens. Dieses

8
vgl. Myschker und Stein: S. 510
2
vgl. Myschker und Stein S. 509
3
ebd. S. 509

14
zeigt sich an einer plötzlichen Gewichtszunahme oder Gewichtsabnahme. Die Gründe
dafür sind beispielsweise verminderter oder vermehrter Appetit.

4.3 Die Diagnose der Major Depression

Wie schon bekannt, äußert sich die Major Depression in unterschiedlichen Kriterien.
Ein diagnostisches Kriterium für eine Major Depression ist es, dass mindestens fünf der
folgenden Kriterien zutreffen.1 Der Zeitraum für diese Kriterien beträgt eine „Zwei-
Wochen-Periode“2. Außerdem muss mindestens eines der ersten beiden Kriterien
zutreffen.3
1. Durch Beobachtung oder durch eigene Wahrnehmung wird beschrieben, dass der
Betroffene größtenteils eine depressive Verstimmung aufweist.4
2. Durch Beobachtung oder durch eigene Wahrnehmung wird festgestellt, dass das
Interesse an den meisten Aktivitäten sehr gering ist.5
3. Das Gewicht des Betroffenen ändert sich innerhalb eines Monats um 5%. Dabei
kann es sich sowohl um eine Zunahme als auch um eine Abnahme handeln. Erste
Auffälligkeiten dafür sind verminderter oder vermehrter Appetit.6
4. Der Betroffene weist Schlafprobleme auf, die zum einen daraus bestehen können,
dass er zum einen Probleme hat überhaupt zu schlafen, aber zum anderen auch einen
vermehrten Schlaf aufweist.7
5. Durch Beobachtung oder durch eigene Wahrnehmung werden eine innere Unruhe
und eine Verlangsamung der Handlungen erkannt.8
6. Der Betroffene ist ständig müde und hat kaum Energie.9
7. Der Betroffene fühlt sich wertlos und ist von Schuldgefühlen geplagt.10

1
vgl. Nevermann und Reicher: S. 247
2
Nervermann und Reicher S. 247
3
vgl. ebd. S. 247
4
vgl.: ebd. S.247
5
vgl.: ebd. S.247
6
vgl.: ebd. S.247
7
vgl.: ebd. S.247
8
vgl.: ebd. S.247
9
vgl.: ebd. S.247
10
vgl.: ebd. S.247

15
8. Der Betroffene hat Probleme, sich zu konzentrieren und zu denken. Außerdem weist
er Schwierigkeiten bei seiner Entscheidungsfähigkeit auf.1
9. Der Betroffene hat Gedanken an den Tod und plant oder begeht einen Suizid.2

Weitere Kriterien sind Einschränkungen bei der Arbeit, in der Gesellschaft und in
anderen wichtigen Bereichen auf Grund der Symptome oder wenn die Symptome nicht
auf eine Wirkung einer Substanz zurückgeführt werden können.3 Dazu gehört zum
Beispiel die Wirkung von Drogen oder Medikamenten.
Außerdem ist es auffällig, wenn die Symptome länger als zwei Monate andauern und
nicht durch Trauer erklärt werden können.4 Das heißt, dass wenn es einer Person nach
dem Tod eines geliebten Menschen über mehrere Monate hinweg sehr schlecht geht,
muss das nicht gleich bedeuten, dass diese Person unter Depressionen leidet.

5 Umfrage
Mit dieser Umfrage5 soll bei zwei unterschiedlichen Altersstufen gezeigt werden
inwiefern der Körper, die Psyche und das Gehirn auf Stress reagieren und wie sich das
Verhalten dadurch verändern kann. Dies basiert auf Kenntnissen über die
Freizeitbeschäftigungen, den Erfolg in der Schule, der Leistungszufriedenheit und dem
Verhältnis zu den Eltern.
Bei den Symptomen handelt es sich außerdem für typische Symptome für eine
Depression im Jugendalter aus den verschiedensten Bereichen.

5.1 Jugendliche im Alter von 12 und 13 Jahren

1
vgl.: ebd. S.247
2
vgl.: ebd. S.247
3
vgl. ebd. S. 248
4
vgl. Nevermann und Reicher: S. 248
5
Siehe Anhang: S. 27f.

16
Bei dieser Umfrage das Verhältnis Junge / Mädchen ungefähr gleich und alle waren 12
oder 13 Jahre alt1. Insgesamt haben in dieser Altersstufe 26 Schülerinnen und Schüler
teilgenommen.
Zunächst ist auffällig, dass jeder aus dieser Klasse ein Hobby hat, allerdings aus den
unterschiedlichsten Bereichen. Neben Sport, Musik und Computerspielen, gibt es auch
Jugendliche, die Schach spielen. Manche Jugendlichen verbringen ihre Freizeit auch
schon damit, Geld zu verdienen, indem sie Nachhilfe geben oder Babysitten.2

Durchschnittlich verbringen die Jugendlichen nach der Schule mehr Zeit mit ihrem
Hobby als mit der Schule, denn etwa 46 %3 beschäftigen sich jeden Tag mit ihrem
Hobby und das oft sogar zwei Stunden oder länger4.
Das Hobby verbessert meist ihre Laune.5 Bei den schulischen Angelegenheiten gibt es
ganz unterschiedliche Einstellungen der Schüler. Obwohl sie alle in die gleiche Klasse
gehen, unterscheidet sich die durchschnittliche Zeit, die jeweils für Hausaufgaben und
Lernen genutzt wird, um circa zwei Stunden6. Dabei zeigt sich außerdem, dass Mädchen
mehr Zeit mit der Schule verbringen als Jungen. 7 Jedoch sind etwa 92 %8 der Schüler
zufrieden mit ihren Leistungen, aber die Freude, in die Schule zu gehen, liegt eher im
mittleren Bereich. Auch die Eltern der Jugendlichen sind größtenteils zufrieden mit den
Leistungen ihrer Kinder und setzen sie nicht unter Druck.9 Die Jugendlichen haben sehr
gute Verhältnisse zu ihren Eltern. Im Schnitt entsteht der Wert 8,7710 von 10.

Die Reaktionen von Gehirn, Psyche, Körper und Verhalten auf Stress ist schon am
Anfang des Jugendalters sehr ausgeprägt.

1
Siehe Anhang: Alter, S. 34
2
Siehe Anhang: Freizeitbeschäftigungen Abb. 1, S. 34
3
Siehe Anhang: S. 29
4
Siehe Anhang: Freizeitbeschäftigungen Abb. 2, S. 35
5
Siehe Anhang: Freizeitbeschäftigung Abb. 4, S. 36
6
Siehe Anhang: Schule Abb. 1, S. 36
7
Siehe Anhang: Schule Abb. 2, S. 37
8
Siehe Anhang: S. 30
9
Siehe Anhang: Eltern Abb. 1, S. 38
10
Siehe Anhang: S. 31

17
Die Probleme der meisten Jugendlichen dieser Altersstufe liegen eher im psychischen
Bereich, insbesondere Unzufriedenheit (46 %1) und Gereiztheit (50 %2). Nur sehr
wenige Schüler werden aggressiv (7 %3) oder hyperaktiv (15 %4). Unter diesen
psychischen Symptomen leiden beide Geschlechter ungefähr gleich stark5, jedoch sind
sie anders ausgeprägt. Jungen leiden sehr häufig unter Gereiztheit und Mädchen
wiederum an einem Unwohlsein und an Nervosität.6

Bei den körperlichen Symptomen reagieren die meisten mit Kopfschmerzen (80 %7),
aber auch Schmerzen im Rücken (35 %8) werden mehrmals genannt. 23 %9 der
Jugendlichen leiden sogar unter gar keinen körperlichen Symptomen. Jungen leiden,
laut dieser Umfrage, seltener an körperlichen Symptomen, doch wenn sie unter ihnen
leiden, zeichnet sich dieses meist in Kopfschmerzen ab.10 Mädchen leiden auch meist
unter Kopfschmerzen, wobei sie ebenfalls häufig Bauchschmerzen oder Herzrasen
haben.11

Die meisten verspüren bei Stress außerdem eine innere Unruhe (62,5 % 12), welche bei
Mädchen deutlich stärker ausgeprägt ist13. Bei beiden Geschlechtern wurden
Schlafstörungen (33,3 %14) genannt, obwohl sie durchschnittlich sieben bis acht
Stunden in der Nacht schlafen15. 7 %16 der Jugendlichen zeigen keine bestimmten
Verhaltensauffälligkeiten.

1
Siehe Anhang: S. 32
2
Siehe Anhang: S. 32
3
Siehe Anhang: S. 32
4
Siehe Anhang: S. 32
5
Siehe Anhang. Psychische Symptome Abb. 2, S. 42
6
Siehe Anhang. Psychische Symptome Abb. 2, S. 42
7
Siehe Anhang: S. 32
8
Siehe Anhang: S. 32
9
Siehe Anhang: S. 32
10
Siehe Anhang: Körperliche Symptome Abb. 2, S. 41
11
Siehe Anhang: Körperliche Symptome Abb. 2, S. 41
12
Siehe Anhang: S. 33
13
Siehe Anhang: Verhaltensauffälligkeiten Abb. 2, S. 43
14
Siehe Anhang: S. 33
15
Siehe Anhang: Schlaf, S. 40
16
Siehe Anhang: S. 33

18
Das Gehirn reagiert bei diesen Jugendlichen im Alter von 12 und 13 Jahren mit
Vergesslichkeit (etwa 38 %1) und sie haben Probleme, sich zu konzentrieren (etwa 57
%2). Bei den Mädchen sind alle Symptome ungefähr gleich stark verteilt, während bei
den Jungen eine Konzentrationsstörung deutlich erkennbar ist3. Sie hebt sich mit über
10 % von den anderen Symptomen ab.

Trotz dieser vielen leichten und zum Teil auch schwerwiegenden Symptome zeigt diese
Alterstufe eine relativ hohe Lebensfreude4. Der durchschnittliche Wert liegt hier bei
8,585 von 10 und etwa 27 %6 wählten bei der Lebenszufriedenheit die höchste Stufe.

5.2 Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren

Bei der Umfrage in der zehnten und teilweise auch elften Klasse wurden mehr Mädchen
als Jungen befragt.7 Bei beiden Geschlechtern war die Altersspanne zwischen 15 und 18
Jahren8 und es wurden insgesamt 34 Schülerinnen und Schüler befragt.

Auch in dieser Altersstufe waren die Freizeitbeschäftigungen aus den verschiedensten


Bereichen. Jedoch ist hier auffällig, dass einige (6 Angaben 9) Jugendliche gar kein
Hobby haben. Als Grund gab eine von ihnen an, dass sie dafür keine Zeit habe. Jedoch
sind trotzdem Hobbys aus den Bereichen Sport und Musik dabei. Das häufigste Hobby
ist Fußball und daneben sind auch Tanzen, Erlernen von Musikinstrumenten und Fitness
sehr beliebt.10 Meistens wird dem Hobby jeden Tag oder alle zwei bis drei Tage

1
Siehe Anhang: S. 33
2
Siehe Anhang: Auffälligkeiten im Gehirn Abb. 1, S. 44
3
Siehe Anhang: Auffälligkeiten im Gehirn Abb. 2, S. 44
4
Siehe Anhang: Lebensfreude, S. 45
5
Siehe Anhang: S. 33
6
Siehe Anhang: S. 33
7
Siehe Anhang: Geschlecht, S. 51
8
Siehe Anhang: Alter, S. 51
9
Siehe Anhang: Freizeitbeschäftigungen Abb. 1, S. 51
10
Siehe Anhang: Ebd. S. 51

19
nachgegangen1, welches meistens bis zu zwei Stunden dauert 2 und ihre Laune fast
immer verbessert3.

Im Vergleich zur Schule verbringen sie mehr Zeit mit ihrem Hobby als mit der Schule,
wobei alle Zeitspannen für die Hausaufgaben und das Lernen in etwa gleich verteilt
sind. Es gibt somit Schüler, die sich weniger als 30 Minuten täglich mit der Schule
beschäftigen, aber es gibt auch Schüler, die mehr als zwei Stunden dafür brauchen. 4
Jedoch ist dieser Aspekt schwer unter den Schülern zu vergleichen, weil sie nicht alle in
eine Klasse gehen und somit in jedem Fach einen anderen Lehrer haben. Im Vergleich
zu den Jungen, die in der Regel nicht mehr als eine Stunde zum Lernen und für die
Hausaufgaben brauchen5, benötigen Mädchen dafür meistens mehr Zeit.6

Obwohl viel Zeit in die Schule investiert wird, sind etwa 70 % 7 unzufrieden mit ihren
schulischen Leistungen. Und auch die Schulfreude ist eher geringer, denn der
Mittelwert hierbei ist 58 von 10. Außer dem Wert „10 – Sehr hoch“ sind allerdings alle
Werte vergeben worden.

Bei den schulischen Leistungen fühlen sich etwa 18 %9 von ihren Eltern unter Druck
gesetzt, obwohl das Verhältnis zu den Eltern in den meisten Fällen sehr gut (8,4410 von
11
10) ist. Allerdings gibt es hier auch Ausnahmefälle, denn etwa 15 % (Angabe: 6 und
schlechter) haben ein weniger gutes Verhältnis zu ihren Eltern.

1
Siehe Anhang: Freizeitbeschäftigungen Abb. 2, S. 52
2
Siehe Anhang: Freizeitbeschäftigungen Abb.3, S. 52
3
Siehe Anhang: Freizeitbeschäftigungen Abb. 4, S. 53
4
Siehe Anhang: Schule Abb. 1, S. 53
5
Siehe Anhang: Schule Abb. 2, S. 54
6
Siehe Anhang: Ebd. S. 54
7
Siehe Anhang: S. 47
8
Siehe Anhang: S. 47
9
Siehe Anhang: S. 47
10
Siehe Anhang: S. 48
11
Siehe Anhang: S. 48

20
Wichtig in dieser Altersstufe ist außerdem der Alkoholkonsum, denn etwa 80 % 1
(Angabe: am Wochenende und auf Partys / Festen / Feiern) trinken regelmäßig Alkohol
und ein eher geringer Anteil2 trinkt nie Alkohol.

Bei Stress reagieren die Jugendlichen sehr unterschiedlich. Dabei ist auffällig, dass die
Symptome bei Mädchen deutlich stärker vertreten sind.

Jedoch reagieren die meisten Jugendlichen mit psychischen Beschwerden auf Stress.
Von 34 Jugendlichen gab es 144 Angaben3 zu psychischen Symptomen. Die häufigste
Beschwerde mit fast 65 %4 ist Gereiztheit. Darauf folgen Lustlosigkeit (50 %5) und
Erschöpfung (50 %6). Auffällig ist, dass die Psyche des Jugendlichen sehr häufig auf
Stress reagiert. Während bei Mädchen Stress am häufigsten zu Erschöpfung,
Überforderung und Unzufriedenheit führt7, sind Jungs meist schnell gereizt und
verspüren Lustlosigkeit8.

Auf die psychischen Symptome folgen Verhaltensauffälligkeiten. Die meisten


Jugendlichen haben eine innere Unruhe (circa 53 %9) und ihnen fehlt Antrieb (47 %10)
für etwas. Dabei sind Mädchen wieder häufiger betroffen als Jungen, jedoch zeigen
Jungen eher Verhaltensauffälligkeiten als psychische Symptome. Mädchen weisen am
häufigsten innere Unruhe auf und leiden unter Schlafstörungen, Heißhunger und
Antriebslosigkeit11. Jungen dagegen verspüren am häufigsten Antriebslosigkeit oder
auch Unruhe.12

1
Siehe Anhang: S. 49
2
Siehe Anhang: Alkohol, S. 57
3
Siehe Anhang: S. 49
4
Siehe Anhang: S. 49
5
Siehe Anhang: S. 49
6
Siehe Anhang: S. 49
7
Siehe Anhang: Körperliche Symptome Abb. 2, S. 58
8
Siehe Anhang: Ebd. S. 58
9
Siehe Anhang: S. 50
10
Siehe Anhang: S. 50
11
Siehe Anhang: Verhaltensauffälligkeiten Abb. 2, S. 60
12
Siehe Anhang: Ebd. S. 60

21
Nach den Verhaltensauffälligkeiten folgen die Einschränkungen im Denken. Dabei
reagieren die meisten mit einer geringeren Konzentrationsfähigkeit (circa 66 % 1).
Denkblockaden, Vergesslichkeit und Irritierbarkeit sind ungefähr gleich stark vertreten2.
Beide Geschlechter reagieren meist mit der geringeren Konzentrationsfähigkeit und die
anderen drei Möglichkeiten sind ungefähr gleich stark verteilt, jedoch gaben mehr
Mädchen diese Auffälligkeiten an.3 Zwei Personen4 gaben sogar an, unter Stress gar
keine Probleme bei der Denkfähigkeit zu haben.

Am seltensten reagiert der Körper auf Stress. Fünf Personen 5 weisen gar keine
körperlichen Auffälligkeiten in Stresssituationen auf. Die anderen 29 Personen
reagieren am häufigsten mit Kopfschmerzen (circa 76 % 6). Darauf folgen
Rückenschmerzen (circa 34 %7), Bauchschmerzen (circa 28 %8) und Herzrasen (circa
28 %9). Keiner der Jugendlichen reagiert mit Bluthochdruck oder Magen-Darm
Problemen10, jedoch gibt es auch hier wieder einen deutlichen Unterschied zwischen
Jungen und Mädchen. Mädchen reagieren unter Stress meist mit Kopf-, Bauch- und
Rückenschmerzen, aber auch mit Schwindel.11 Jungen reagieren lediglich mit
Kopfschmerzen; daneben weisen sie kaum andere Symptome auf.

Die Lebensfreude der 15 bis 18 jährigen liegt durchschnittlich im guten Bereich (7,29 12
von 10). Bedauerlicherweise haben jedoch 26 %13 eine sehr geringe (Angabe: 6 oder
niedriger) Lebensfreude.

1
Siehe Anhang: S. 50
2
Siehe Anhang: S. 50
3
Siehe Anhang: Auffälligkeiten im Gehirn Abb. 2, S. 61
4
Siehe Anhang: S. 50
5
Siehe Anhang: S. 49
6
Siehe Anhang: S. 49
7
Siehe Anhang: S. 49
8
Siehe Anhang: S. 49
9
Siehe Anhang: S. 49
10
Siehe Anhang: S. 49
11
Siehe Anhang: Körperliche Symptome Abb. 2, S. 58
12
Siehe Anhang: S. 50
13
Siehe Anhang: S. 50

22
5.3 Schlussfolgerungen aus der Umfrage

Wenn man die Ergebnisse der Umfrage mit den vorherigen Ergebnissen vergleicht,
fallen mehrere Gemeinsamkeiten auf.

Zunächst hat es sich in der Umfrage bestätigt, dass deutlich mehr Mädchen unter
psychischen Auffälligkeiten leiden. Das gilt für beide Altersstufen. Es ist bereits
bekannt, dass Mädchen anfälliger für Depressionen sind.

Außerdem ist es wichtig, dass es sich bei den körperlichen, psychischen, geistigen und
verhaltensauffälligen Symptomen um typische Merkmale einer beginnenden Depression
handelt. Auf Individuen bezogen, war zu erkennen, dass sich die Merkmale bei dem
einen mehr und bei dem anderen weniger stark abgezeichnet haben. Hierbei waren
gerade die Mädchen im Alter von 15 bis 18 Jahren betroffen. Allerdings sind diese
Aspekte sehr schwer zu werten, da alle Jugendlichen in der Pubertät sind und es sich bei
den Symptomen ebenfalls um pubertäre Verstimmungen handeln kann.

In Bezug auf die Major Depression lassen sich viele Parallelen ziehen. Allerdings war
die Umfrage nicht speziell hierauf, sondern generell auf Depressionen ausgelegt.
Psychische Symptome wie Antriebslosigkeit, Ängste und Irritierbarkeit fanden sich
auch bei den befragten Jugendlichen wieder. Diese waren im Gegensatz zu den anderen
Symptomen besonders stark ausgeprägt.

Die kognitiven Symptome, also die Auffälligkeiten im Gehirn, beschränken sich bei der
Umfrage auf Konzentrationsstörungen und Denkblockaden.

Dagegen fanden sich die körperlichen Symptome sehr häufig wieder. Gerade
Kopfschmerzen waren bei den Jugendlichen sehr stark ausgeprägt. Neben weiteren
Schmerzen wie Bauch- und Rückenschmerzen wurden aber auch Schlafprobleme und
Störungen des Essverhaltens angegeben.

Allerdings beschränkt sich die Umfrage auf die Symptome unter Stresseinfluss. Ob und
wie häufig diese Störungen auch das normale tägliche Alltags- und Freizeitverhalten

23
beeinflussen, wie bei der Major Depression, konnte durch die Umfrage nicht geklärt
werden.

Die negativen Einstellungen zu der eigenen Person lassen sich kaum aus der Umfrage
entnehmen. Es ist lediglicht zu erkennen, dass die Jugendlichen mit ihren eigenen
schulischen Leistungen oft unzufrieden sind.

24
6 Zusammenfassung
Depression ist eine Krankheit im Jugendalter, die viele Folgen mit sich bringt. Es ist
demnach sehr wichtig bereits die ersten Anzeichen zu behandeln. Da psychische
Krankheiten im Gegensatz zu früher auf Grund von zunehmenden Stressfaktoren im
gesamten Umfeld immer häufiger werden, sollten die Symptome immer ernst
genommen werden. Allerdings ist dies ein Thema, über das in der Öffentlichkeit häufig
nicht gesprochen wird. Jeder sollte sich jedoch bewusst sein, welche Folgen eine
Depression mit sich bringen kann und daher offen und aufmerksam auf Veränderungen
der Mitmenschen achten. Über die Depression sollte gesprochen werden, da es sich um
ein Lebenstief handelt, aus dem man alleine fast unmöglich wieder herauskommt.

Mit meiner Facharbeit konnte ich einen Einblick in die Krankheit Depressionen im
Jugendalter bekommen, von der Entstehung bis zur schlimmsten Form, der Major.
Nun weiß ich, dass die Krankheit viel mehr Aufmerksamkeit benötigt, weil Betroffene
dringend Hilfe benötigen, denn eine Depression kann im schlimmsten Fall auch zum
Tod führen. Außerdem ist mir nun bekannt, welche Ursachen eine Depression haben
kann und auf welche Veränderungen bei einem Menschen geachtet werden sollte, denn
oft merkt das Umfeld nichts von einer beginnenden Depression. Mir war vorher auch
nicht bewusst, wie vielseitig die Ursachen einer Depression sind.
Es ist sehr erschreckend in welchem Ausmaß die Depression das Jugendalter erreicht
hat und wie viele Jugendliche daran erkrankt sind. Allerdings ist die Dunkelziffer der
Betroffenen wahrscheinlich noch viel höher.

Die Umfrage hat mir gezeigt, wie viele Menschen in meiner Umgebung seelische
Probleme haben, denn bei den Befragten handelt es sich um Jugendliche in meinem
Alter und auch um Menschen aus meinem näheren Bekannten- oder Freundeskreis. Für
mich war es dementsprechend sehr erschreckend zu sehen, wie unzufrieden die meisten
Menschen um mich herum sind.

Abschließend lässt sich sagen, dass sich mein Interesse für psychische Krankheiten mit
dieser Facharbeit noch weiter ausgebaut hat.

25
7 Literaturverzeichnis
 Blaschke, Jannik: Affektive Störung (vom: 16.10.2014); unter:
http://flexikon.doccheck.com/de/Affektive_St%C3%B6rung (eingesehen am
25.05.2015)
 Heffner, Christopher L. (aus dem Jahr 2015); unter:
http://allpsych.com/disorders/dsm/#.VUkad_ntmko (eingesehen am 05.05.2015)
 Myschker, Norbert und Stein, Roland: Verhaltensstörungen bei Kindern und
Jugendlichen – Erscheinungsformen – Ursachen – Hilfreiche Maßnahmen. 7.,
überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart 2014.
 Nevermann, Christiane und Reicher, Hannelore: Depressionen im Kindes- und
Jugendalter – Erkennen, Verstehen, Helfen. München 2001.
 Paulus, Jochen: Bedrückt, Lustlos, Niedergeschlagen. In: Psychologie Heute aus
August 2012, S. 34
 Psychotherapeuten Kammer NRW: Depressive Kinder und Jugendliche. Unter:
https://www.ptk-
nrw.de/fileadmin/user_upload/pdf/depressive_kinder_und_jugendliche.pdf
(eingesehen am: 21.03.2015)

26
Erklärung

Erklärung

Hiermit erkläre ich, dass ich die vorliegende Arbeit selbstständig und ohne fremde Hilfe
verfasst und keine andere als die im Literaturverzeichnis angegebenen Hilfsmittel
verwendet habe.
Insbesondere versichere ich, dass ich alle wörtlichen und sinngemäßen Übernahmen aus
anderen Werken als solche kenntlich gemacht habe.

____________________ _____________________ ________________________


Ort Datum Unterschrift

27
Anhang

Modell der Entwicklung depressiver Störungen1

Frühe Erfahrungen
Depressive Modelle
Soziale Verlusterfahrungen
Übergroßer Druck

Wahrnehmung und Denken


Geringes Selbstwertgefühl
Negatives Selbst

Informationsbearbeitung
Ausfilterung positiver Signale
Internale, globale und stabile Zuschreibung
negativer Ereignisse
Begrenzte Möglichkeiten, sich zu verhalten
Erwartungen von Hoffnungslosigkeit

Verhaltensmerkmale
Depressive Stimmungen
Schlafprobleme und Müdigkeit
Mangelnde Aktivität
Schlechter Appetit

DEPRESSIVE STÖRUNG

1
Fend (2000, S. 424) in: Nevermann und Reicher: S. 172

28
Fragebogen

29
30
8 Auswertung der Umfrage

7. Klasse

2) Geschlecht

Junge 14 (53,85%)
Mädchen 12 (46,15%)
____________ ______________
Summe 26
ohne Antwort 0

4) Wie viel Zeit nimmt dein Hobby ein? (pro Woche)

jeden Tag 12 (46,15%)


alle 2 - 3 Tage 7 (26,92%)
einmal in der Woche 7 (26,92%)
seltener 0 (0,00%)
kein Hobby 0 (0,00%)
____________ ______________
Summe 26
ohne Antwort 0

5) Wie viel Zeit nimmt dein Hobby ein? (pro Einheit)

< 30 Minuten 0 (0,00%)


bis zu einer Stunde 3 (11,54%)
bis zu zwei Stunden 13 (50,00%)
mehr als zwei Stunden 10 (38,46%)
kein Hobby 0 (0,00%)
____________ ______________
Summe 26
ohne Antwort 0

6) Wie verändert sich deine Laune durch dein Hobby?

Sie wird besser 21 (80,77%)


Sie wird schlechter 0 (0,00%)
Sie bleibt gleich 5 (19,23%)
kein Hobby 0 (0,00%)
____________ ______________
Summe 26
ohne Antwort 0

31
7) Wie viel Zeit verbringst du durchschnittlich pro Tag mit der Schule?
(Hausaufgaben und Lernen)

< 30 Minuten 8 (30,77%)


bis zu einer Stunde 7 (26,92%)
bis zu zwei Stunden 9 (34,62%)
mehr als zwei Stunden 2 (7,69%)
____________ ______________
Summe 26
ohne Antwort 0

8) Bist du zufrieden mit deinen Noten?

ja 22 (91,67%)
nein 2 (8,33%)
____________ ______________
Summe 24
ohne Antwort 2

9) Wie würdest du deine Schulfreude einschätzen?

0 0 (0,00%)
1 0 (0,00%)
2 1 (3,85%)
3 3 (11,54%)
4 4 (15,38%)
5 6 (23,08%)
6 2 (7,69%)
7 5 (19,23%)
8 5 (19,23%)
9 0 (0,00%)
10 0 (0,00%)
____________ ______________
Summe 26
ohne Antwort 0
Mittelwert 5,54
Median 5

10) Fühlst du dich von deinen Eltern bei deiner schulischen Leistung unter Druck
gesetzt?

ja 4 (15,38%)
nein 22 (84,62%)
____________ ______________
Summe 26
ohne Antwort 0

32
11) Wie ist dein Verhältnis zu deinen Eltern?

0 0 (0,00%)
1 0 (0,00%)
2 0 (0,00%)
3 0 (0,00%)
4 0 (0,00%)
5 0 (0,00%)
6 1 (3,85%)
7 4 (15,38%)
8 4 (15,38%)
9 8 (30,77%)
10 9 (34,62%)
____________ ______________
Summe 26
ohne Antwort 0
Mittelwert 8,77
Median 9

12) Wie viel Zeit verbringst du mit Freunden?

täglich 9 (36,00%)
2-3 Mal in der Woche 11 (44,00%)
einmal in der Woche 1 (4,00%)
nur am Wochenende 3 (12,00%)
seltener 1 (4,00%)
____________ ______________
Summe 25
ohne Antwort 1

13) Wie viele Stunden schläfst du in der Nacht? (innerhalb der Woche)

> 10 Stunden 1 (4,00%)


7 - 9 Stunden 18 (72,00%)
5 - 7 Stunden 6 (24,00%)
< 5 Stunden 0 (0,00%)
____________ ______________
Summe 25
ohne Antwort 1

33
14) Wie häufig konsumierst du Alkohol?

gar nicht 26 (100,00%)


mehrmals die Woche 0 (0,00%)
am Wochenende 0 (0,00%)
auf Partys / Festen / Feiern 0 (0,00%)
____________ ______________
Summe 26
ohne Antwort 0

15) Wie reagiert dein Körper auf Stress?


Herz - Kreislauf Beschwerden, Schwindel 3 (15,00%)
Bluthochdruck 0 (0,00%)
Herzrasen 3 (15,00%)
Atemprobleme 1 (5,00%)
Kopfschmerzen 16 (80,00%)
Rückenschmerzen 3 (15,00%)
Bauchschmerzen 7 (35,00%)
Häufiges Erkranken (z.B. Erkältung) 1 (5,00%)
Magen - Darm Probleme 1 (5,00%)
Hauterkrankungen 0 (0,00%)
Sonstiges: 1 (5,00%)
____________ ______________
Nennungen 36
geantwortet haben 20
ohne Antwort 6

16) Wie reagiert deine Psyche auf Stress?

Gereiztheit 13 (50,00%)
Lustlosigkeit 8 (30,77%)
sich überfordert fühlen 8 (30,77%)
Unzufriedenheit 12 (46,15%)
Deprimiert sein 5 (19,23%)
Angst 5 (19,23%)
Nervös 7 (26,92%)
Erschöpft 8 (30,77%)
Aggressiv 2 (7,69%)
allgemeines Unwohlsein 6 (23,08%)
Hyperaktivität 4 (15,38%)
geringere Lebenszufriedenheit 3 (11,54%)
Sonstiges: 0 (0,00%)
____________ ______________
Nennungen 81
geantwortet haben 26
ohne Antwort 0

34
17) Wie verändert sich dein Verhalten bei Stress?

Unruhe 15 (62,50%)
Schlafstörungen 8 (33,33%)
Appetitlosigkeit 6 (25,00%)
Heißhunger 2 (8,33%)
Antriebslosigkeit 4 (16,67%)
Rastlosigkeit 1 (4,17%)
Zähneknirschen 0 (0,00%)
Nägelkauen 5 (20,83%)
Sonstiges: 0 (0,00%)
____________ ______________
Nennungen 41
geantwortet haben 24
ohne Antwort 2

18) Wie reagiert dein Gehirn auf Stress?

Denkblockaden 5 (19,23%)
Geringere Konzentration 15 (57,69%)
Vergesslichkeit 10 (38,46%)
Leicht irritierbar 7 (26,92%)
Sonstiges: 1 (3,85%)
____________ ______________
Nennungen 38
geantwortet haben 26
ohne Antwort 0

19) Wie schätzt du im Allgemeinen deine Lebensfreude ein?

0 0 (0,00%)
1 0 (0,00%)
2 0 (0,00%)
3 0 (0,00%)
4 0 (0,00%)
5 0 (0,00%)
6 3 (11,54%)
7 1 (3,85%)
8 7 (26,92%)
9 8 (30,77%)
10 7 (26,92%)
____________ ______________
Summe 26
ohne Antwort 0
Mittelwert 8,58
Median 9

35
Graphische Auswertung 7. Klasse

Alter

Geschlecht

Freizeitbeschäftigungen

Abb. 1

36
Abb. 2

Abb. 3

37
Abb. 4

Schule

Abb. 1

38
Abb. 2

Abb. 3

39
Abb. 4

Eltern

Abb. 1

40
Abb. 2

Freunde

41
Schlaf

Alkohol

42
Körperliche Symptome

Abb. 1

Abb. 2

43
Psychische Symptome

Abb. 1

Abb. 2

44
Verhaltensauffälligkeiten

Abb. 1

Abb. 2

45
Auffälligkeiten im Gehirn

Abb. 1

Abb. 2

46
Lebensfreude

47
10. Klasse

2) Geschlecht

Junge 13 (38,24%)
Mädchen 21 (61,76%)
____________ ______________
Summe 34
ohne Antwort 0

4) Wie viel Zeit nimmt dein Hobby ein? (pro Woche)

jeden Tag 7 (20,59%)


alle 2 - 3 Tage 19 (55,88%)
einmal in der Woche 2 (5,88%)
seltener 1 (2,94%)
kein Hobby 5 (14,71%)
____________ ______________
Summe 34
ohne Antwort 0

5) Wie viel Zeit nimmt dein Hobby ein? (pro Einheit)

< 30 Minuten 0 (0,00%)


bis zu einer Stunde 4 (11,76%)
bis zu zwei Stunden 19 (55,88%)
mehr als zwei Stunden 6 (17,65%)
kein Hobby 5 (14,71%)
____________ ______________
Summe 34
ohne Antwort 0

6) Wie verändert sich deine Laune durch dein Hobby?

Sie wird besser 28 (82,35%)


Sie wird schlechter 0 (0,00%)
Sie bleibt gleich 1 (2,94%)
kein Hobby 5 (14,71%)
____________ ______________
Summe 34
ohne Antwort 0

48
7) Wie viel Zeit verbringst du durchschnittlich pro Tag mit der Schule?
(Hausaufgaben und Lernen)

< 30 Minuten 8 (24,24%)


bis zu einer Stunde 10 (30,30%)
bis zu zwei Stunden 8 (24,24%)
mehr als zwei Stunden 7 (21,21%)
____________ ______________
Summe 33
ohne Antwort 1

8) Bist du zufrieden mit deinen Noten?

ja 10 (30,30%)
nein 23 (69,70%)
____________ ______________
Summe 33
ohne Antwort 1

9) Wie würdest du deine Schulfreude einschätzen?

0 2 (5,88%)
1 3 (8,82%)
2 1 (2,94%)
3 3 (8,82%)
4 1 (2,94%)
5 7 (20,59%)
6 8 (23,53%)
7 4 (11,76%)
8 4 (11,76%)
9 1 (2,94%)
10 0 (0,00%)
____________ ______________
Summe 34
ohne Antwort 0
Mittelwert 5
Median 5

10) Fühlst du dich von deinen Eltern bei deiner schulischen Leistung unter Druck
gesetzt?

ja 6 (18,18%)
nein 27 (81,82%)
____________ ______________
Summe 33
ohne Antwort 1

49
11) Wie ist dein Verhältnis zu deinen Eltern?

0 0 (0,00%)
1 0 (0,00%)
2 0 (0,00%)
3 0 (0,00%)
4 2 (5,88%)
5 1 (2,94%)
6 2 (5,88%)
7 2 (5,88%)
8 8 (23,53%)
9 6 (17,65%)
10 13 (38,24%)
____________ ______________
Summe 34
ohne Antwort 0
Mittelwert 8,44
Median 9

12) Wie viel Zeit verbringst du mit Freunden?

täglich 5 (14,71%)
2-3 Mal in der Woche 13 (38,24%)
einmal in der Woche 1 (2,94%)
nur am Wochenende 12 (35,29%)
seltener 3 (8,82%)
____________ ______________
Summe 34
ohne Antwort 0

13) Wie viele Stunden schläfst du in der Nacht? (innerhalb der Woche)

> 10 Stunden 0 (0,00%)


7 - 9 Stunden 16 (47,06%)
5 - 7 Stunden 15 (44,12%)
< 5 Stunden 3 (8,82%)
____________ ______________
Summe 34
ohne Antwort 0

50
14) Wie häufig konsumierst du Alkohol?

gar nicht 7 (20,59%)


mehrmals die Woche 0 (0,00%)
am Wochenende 7 (20,59%)
auf Partys / Festen / Feiern 20 (58,82%)
____________ ______________
Summe 34
ohne Antwort 0

15) Wie reagiert dein Körper auf Stress?

Herz - Kreislauf Beschwerden, Schwindel 4 (13,79%)


Bluthochdruck 0 (0,00%)
Herzrasen 8 (27,59%)
Atemprobleme 3 (10,34%)
Kopfschmerzen 22 (75,86%)
Rückenschmerzen 10 (34,48%)
Bauchschmerzen 8 (27,59%)
Häufiges Erkranken (z.B. Erkältung) 3 (10,34%)
Magen - Darm Probleme 0 (0,00%)
Hauterkrankungen 3 (10,34%)
Sonstiges: 3 (10,34%)
____________ ______________
Nennungen 64
geantwortet haben 29
ohne Antwort 5

16) Wie reagiert deine Psyche auf Stress?


Gereiztheit 22 (64,71%)
Lustlosigkeit 17 (50,00%)
sich überfordert fühlen 16 (47,06%)
Unzufriedenheit 15 (44,12%)
Deprimiert sein 9 (26,47%)
Angst 8 (23,53%)
Nervös 8 (23,53%)
Erschöpft 17 (50,00%)
Aggressiv 11 (32,35%)
allgemeines Unwohlsein 10 (29,41%)
Hyperaktivität 1 (2,94%)
geringere Lebenszufriedenheit 8 (23,53%)
Sonstiges: 2 (5,88%)
____________ ______________
Nennungen 144
geantwortet haben 34
ohne Antwort 0

51
17) Wie verändert sich dein Verhalten bei Stress?

Unruhe 18 (52,94%)
Schlafstörungen 9 (26,47%)
Appetitlosigkeit 7 (20,59%)
Heißhunger 8 (23,53%)
Antriebslosigkeit 16 (47,06%)
Rastlosigkeit 4 (11,76%)
Zähneknirschen 2 (5,88%)
Nägelkauen 5 (14,71%)
Sonstiges: 1 (2,94%)
____________ ______________
Nennungen 70
geantwortet haben 34
ohne Antwort 0

18) Wie reagiert dein Gehirn auf Stress?

Denkblockaden 10 (31,25%)
Geringere Konzentration 21 (65,63%)
Vergesslichkeit 11 (34,38%)
Leicht irritierbar 11 (34,38%)
Sonstiges: 2 (6,25%)
____________ ______________
Nennungen 55
geantwortet haben 32
ohne Antwort 2

19) Wie schätzt du im Allgemeinen deine Lebensfreude ein?

0 0 (0,00%)
1 0 (0,00%)
2 2 (5,88%)
3 0 (0,00%)
4 1 (2,94%)
5 2 (5,88%)
6 4 (11,76%)
7 6 (17,65%)
8 10 (29,41%)
9 6 (17,65%)
10 3 (8,82%)
____________ ______________
Summe 34
ohne Antwort 0
Mittelwert 7,29
Median 8

52
Graphische Auswertung 10. Klasse

Alter

Geschlecht

Freizeitbeschäftigungen

Abb. 1

53
Abb. 2

Abb. 3

54
Abb. 4

Schule

Abb. 1

55
Abb. 2

Abb. 3

56
Abb. 4

Eltern

Abb. 1

57
Abb. 1

Freunde

58
Schlaf

Alkohol

59
Körperliche Symptome

Abb. 1

Abb. 2

60
Psychische Symptome

Abb. 1

Abb. 2

61
Verhaltensauffälligkeiten

Abb. 1

Abb. 2

62
Auffälligkeiten im Gehirn

Abb. 1

Abb. 2

63
Lebensfreude

64