Sie sind auf Seite 1von 9

Energiegewinnung in der Zelle

Gliederung:
1. Adenosintriphosphat
2. Energiegewinnungswege
• anaerob-alaktazid
• anaerob-laktazid
• aerob aus Kohlenstoffen
• aerob aus Fetten
3. Fazit

Einleitung
Jedes Lebewesen benötigt Energie, um Leben zu können. Egal ob zur
Reizübertragung, zum Bewegen oder zur Zellteilung, jeder Vorgang in einem
Organismus benötigt Energie, um vollzogen werden zu können. Ein Mensch mit einer
Masse von ca. 70kg benötigt ohne größere körperliche Betätigung pro Tag ca. 70 kg
Adenosinphosphat (ATP) - allein 1/3 dieser Menge wird zum Übertragen von
Informationen verbraucht. Es liegt jedoch nur 1/10000 dieser Menge, also 7g, vorrätig
in den Zellen vor, weshalb ATP stets neu synthetisiert werden muss. Es ist jedoch
nicht so, dass im wahrsten Sinne des Wortes Energie gewonnen wird, sondern diese
nur für den Körper brauchbar gemacht wird, da die Energie bereits in Form von
Kohlenhydraten und Fetten im Körper vorhanden ist. Der Körper benutzt folglich diese,
um ATP zu synthetisieren, welches dann als Energieträger verwendet werden kann.

1. Adenosintriphosphat (ATP)
Adenosintriophosphat der universelle Energielieferant für alle Vorgänge in jedem
Körper eines Lebewesens, da es sowohl bei autotrophen als auch bei heterotrophen
Organismen am Ende eines jeden Energiegewinnungswegs steht. Die aerobe
Energiegewinnung läuft bei jedem Eurkaryont in
den Mitochondrien ab. Bei der Abspaltung eines
Phosphats werden 32,3 KJ/mol frei (ATP = ADP
+ Pi + 32,3 kJ/mol).

1
Strukturform el: Adenosintriphosphat

Damit die Spaltung ökonomischer und bei normaler Körpertemperatur (ca. 37°C)
ablaufen kann, wird diese von Enzymen, so genannten ATPasen, katalysiert. Da nicht
immer dieselbe Menge ATP benötigt wird, reguliert der Körper die Synthese von ATP,
um immer nur genau so viel ATP bereitzustellen, wie gerade benötigt wird. Diese
Regulation wird durch die allosterische Hemmung durchgeführt. ATP und ADP sind
sich aufgrund des einen fehlenden Phosphats in ihrer Struktur ziemlich ähnlich,
weshalb beide Stoffe an das sog. allosterische Zentrum des Enzyms, welches für die
Regulation zuständig ist, binden können. Jedoch verändert die kleine Abweichung in
der Struktur die Oberfläche des Enzyms so, dass an seinem aktiven Zentrum, an
welchem die ATP-Synthese abläuft, ebendiese blockiert oder ermöglicht wird. Bindet
nun also ATP an das allosterische Zentrum, wird die Struktur des Enzyms so
verändert, dass am aktiven Zentrum keine Synthese ablaufen kann, da dort das ADP
und ein freier Phosphatrest nicht mehr anlagern und miteinander verbunden werden
können.
Wenn nun aber ein ADP-Molekül am allosterischen Zentrum bindet, verändert sich die
Struktur des aktiven Zentrums so, dass andere ADP-Moleküle sich zusammen mit
einem freien Phosphatrest dort anlagern und miteinander zu einem ATP-Molekül
verbunden werden können.
Aufgrund der Affinität der Adenosinphosphate zu dem Enzym konkurrieren diese stets
miteinander um das allosterische Zentrum. Je nach Energiebedarf liegt entweder ein
Übergewicht an ADP oder ATP vor, weshalb entweder die ATP-Synthese stärker
angekurbelt oder gehemmt wird. Somit ist es für den Körper durch diesen in den
Jahrmillionen entstandenen, sehr effektiven Mechanismus der allosterischen
Hemmung möglich, immer nur genau so viel ATP zu synthetisieren wie nötig ist.

2
2. Energiegewinnungswege
Der Körper besitzt verschiedene Möglichkeiten, ATP zu resynthetisieren. Im Normalfall
läuft die Synthese mit Einbezug von Sauerstoff ab (Atmungskette); wie der Körper sich
nun behilft, wenn ein plötzlicher hoher Energiebedarf auftritt, der nicht durch Sauerstoff
gedeckt werden kann, wird unter Anderem im Folgenden betrachtet. Dies ist zum
Beispiel im Sport der Fall, wenn viele Muskelpartien gleichzeitig beansprucht werden
und ein überdurchschnittlich hoher Energiebedarf vom Körper gedeckt werden muss.

a) anaerob-alaktazid
Auf den anaerob-alaktaziden Energiegewinnungsweg greift der Organismus als erstes
zurück, da dieser ATP verzögerungsfrei sehr schnell nachbilden kann. Hierbei wird die
Energie aus den Phosphatspeichern in der Zelle bereitgestellt, um das ATP, welches
in der Zelle vorgelegen ist und aufgrund des erhöhten Energiebedarfs gespatet wurde,
zu resynthetisieren. Hierbei fällt kein Laktat (Milchsäure) an und es wird auch kein
Sauerstoff in die Energiegewinnung miteinbezogen, da zu dieser Zeit der körperlichen
Belastung ein großes Sauerstoffdefizit herrscht. Problematisch bei dieser Art der
Energiegewinnung ist, dass sie nach ca. 5-8 Sekunden nicht weiter betrieben werden
kann, weil die ATP-Vorräte und die energiereichen Phosphate in der Zelle sehr schnell
erschöpft sind. Deshalb werden direkt nach dem Aufkommen erhöhten Energiebedarfs
andere Stoffwechselprozesse, welche im Folgenden näher beleuchtet werden.

b) anaerob-laktazid
Nachdem nun die intrazellulären ATP- und KP-Reserven ausgeschöpft sind, jedoch
immer noch ein erhebliches Sauerstoffdefizit besteht, greift der Körper nun auf die
Glykogenspeicher der Zelle zurück, um die doch sehr hohe ADP-Konzentration in der
Zelle auszugleichen (allosterische Regulation), da natürlich auch für die ATP-
Resynthese Energie von Nöten ist. Durch den Abbau von Glucose entsteht
Brenztraubensäure, die eigentlich durch weitere Prozesse zu Wasser abgebaut
werden soll.

Strukturform el: Brenztraubensäure

3
Für diese weiteren Prozesse, die später noch genauer erläutert werden, an dieser aber
für das Verständnis nicht weiter relevant sind, wird Wasserstoff bereit gestellt, welcher
sich aber durch das Sauerstoffdefizit in der Zelle ebenso wie die Brenztraubensäure
anhäuft. Der freie Wasserstoff lagert sich im Folgenden an die Brenztraubensäure und
es entsteht Milchsäure, auch Laktat genannt. Diese Milchsäure sammelt sich nun in
der Zelle und hemmt die Aktivität der Glykolyseenzyme so,
dass immer weniger ATP resynthetisiert werden und der
Muskel immer weniger kontrahieren kann. Der Körper kann
das anfällige Laktat in benachbarte Zellen abgeben, so dass
die Ermüdung der Muskulatur verzögert werden kann;
Strukturform el: Milchsäure außerdem er durch Laktat in das Blut abgeben, wo es z. B. im
Herzmuskel, der Milchsäure zur Energiegewinnung nutzt, abgebaut wird. Der
Laktatwert im Blut wird im Sport auch als Messgröße für Intensität genutzt, da die
Konzentration von Laktat im Blut zeigt, wie viel Energie benötigt wird. Dieser
Energiegewinnungsweg dominiert bei Belastungen zwischen 15 Sekunden und zwei
Minuten. Da pro Mol Glucose nur zwei Mol ATP synthetisiert werden können, ist die
Energieausbeute ziemlich gering. Jedoch kann durch diesen Energiegewinnungsweg
kurzfristig ungefähr doppelt so viel ATP resynthetisiert werden wie durch den
vollständigen Abbau von Glucose, indem das ATP sehr schnell gebildet werden kann.
Der entscheidende Nachteil ist, dass zum Einen der Muskel sehr schnell ermüdet und
zum Anderen die Glykogenvorräte 20mal so schnell verbraucht werden wie beim
vollständigen Glucoseabbau. Chemisch lässt sich der unvollständige Glucoseabbau
folgendermaßen beschreiben:
C6H12O6 –> 2 C3 H6 O3 (Milchsäure) / 2 ATP (Energiegewinn)

Beide eben genannten Energiegewinnungswege laufen nicht in den Mitochondrien der


Zelle ab, sondern im Zellplasma, da sie ohne Sauerstoff ablaufen.
Aufgrund der Dauer, welche ca. zwei Minuten beträgt, die das Atemsystem benötigt bis
es sich der Steigerung der Belastung angepasst hat, welche trotzdem nicht maximal
sein kann, weil der Sauerstoffbedarf, der bei maximalen Belastungen auftritt, auch bei
maximaler Leistung des Atmungssystems und des Herz-Kreislauf-Systems nicht
gedeckt werden kann, kann nun die Energie mit Hilfe von Sauerstoff, also aerob,

4
bereitgestellt werden. Man unterscheidet zwischen der aeroben Energiegewinnung aus
Kohlenhydraten und der aeroben Energiegewinnung aus Fetten. Zunächst wird sich
mit der aeroben Energiegewinnung aus Kohlenhydraten befasst.

c) aerob aus Kohlenhydraten


Bei geringen bis mittleren Belastungsintensitäten wird die Energie vorwiegend mit
Einbezug von Sauerstoff gewonnen. Nun kommt den vorhin angesprochenen
Prozesse des Abbaus von Brenztraubensäure eine entscheidende Bedeutung zu.
Zunächst wird Glucose zu Brenztraubensäure abgebaut, wie vorhin schon ausführlich
beschrieben. Es folgt nun der Vorgang der oxidativen Decarboxylierung, in dem von
der Brenztraubensäure ein CO2 Molekül abgespaltet wird und so aktivierte Essigsäure
entsteht.

Strukturform el: Essigsäure

Es schließt sich dann der Citratzyklus an, welcher den ebenfalls schon
angesprochenen Wasserstoff für die Atmungskette bereitstellt und erneut CO2
abspaltet. Als letzter Schritt schließt sich der für die Energielieferung entscheidende
Prozess an. Der in den eben beschriebenen Prozessen entstandene und an
mitwirkenden Coenzymen gebundene Wasserstoff wird in mehreren weiteren
Prozessen, welche aufgrund ihrer Irrelevanz für das Verständnis nicht weiter
beschrieben werden, oxidiert. Es entsteht Wasser (H2O), welches leicht aus der Zelle
abtransportiert werden kann.
Es entstehen beim vollständigen Abbau von Glucose pro Mol Glucose 38 Mol ATP.
Chemisch kann dies in folgender Reaktionsgleichung dargestellt werden:
C6H12O6 + 6O2 +6 H2O –> CO2 + 12 H2O / 38 ATP (Energiegewinn)

In der Reaktionsgleichung wird deutlich, dass genauso viel CO2 entsteht, wie O2 in die
Reaktion miteinbezogen wird. Dies zeigt, dass der Quotient des ausgeatmeten CO2

5
und dem eingeatmeten O2 gleich 1 ist. Diesen Quotienten bezeichnet man als
Respiratorischen Quotienten.
Dieser Energiegewinnungsweg kann als fast unerschöpflich bezeichnet werden, da der
Körper über sehr große Glykogenspeicher z. B. in der Leber verfügt. Aufgrund der
langen Entleerungsdauer der Glykogenspeicher, ist die aerobe Energiegewinnung für
den Körper am ökonomischsten, da kein Laktat anfällt und somit keine Übersäuerung
möglich ist. Zudem ist die Energieausbeute sehr hoch, wie gezeigt worden ist, was
ebenfalls für die Ökonomie der Energiegewinnung spricht.

d) aerobe Energiegewinnung aus Fetten


Nach ca. 120 Minuten sind die Glykogenspeicher soweit geleert, dass der Körper eine
andere Quelle benötigt, um Energie für die Resynthese von ATP bereitzustellen. Es ist
zwar noch Glykogen im Körper vorhanden, jedoch werden diese Reserven nicht
angegriffen, weil sie als Notreserven dienen und mir im äußersten Notfall geleert
werden. Mit anhaltender Belastung werden immer mehr Fette in die Energiegewinnung
miteinbezogen. Hierbei läuft die Endphase der Energiegewinnung genau so ab, wie
bei der Energiegewinnung aus Kohlenhydraten. Das bedeutet, dass ebenfalls CO2 und
H2O als Abfallprodukte anfallen.
Die Zelle benötigt für die Bildung derselben Menge ATP ca. 16% mehr Sauerstoff als
bei der aeroben Energiegewinnung aus Kohlenhydraten. Dies wirkt sich merklich auf
das Herz-Kreislauf-System aus, da dieses bei gleicher Belastung einiges mehr leisten
muss. Zudem wird ATP langsamer resynthetisiert als bei der Energiegewinnung aus
Kohlenhydraten, da pro Zeiteinheit weniger Energie für den Synthesevorgang
bereitsteht. Diese Faktoren zwingen den Körper bei Belastung, deren Intensität zu
verringern. Dieses Phänomen tritt z. B. bei Marathonläufern auf, welche bei einer
Belastungsdauer zwischen zwei und drei Stunden das Gefühl haben, gegen eine
Wand zu laufen. Dies ist mit ebendiesem Effekt der Umstellung von der aeroben
Energiegewinnung aus Kohlenhydraten auf die vorwiegende Nutzung von Fetten zu
erklären, da die Belastungsintensität, welche über die ersten beiden Stunden gehalten
werden kann, nicht mehr gewährleistet werden kann, nachdem die Glykogenspeicher
ausgeschöpft worden sind.

6
Fette sind eine sehr starke Energiequelle. Abgesehen von der Problematik, sie in die
Energiegewinnung miteinzubeziehen, liefern sie ungefähr doppelt so viel Energie wie
Kohlenhydrate: 1g Kohlenhydrate liefern 17 kJ Energie; 1g Fett liefert hingegen 39 kJ
Energie.
Zudem kann man sagen, dass der Fettspeicher als nahezu unerschöpflich gilt. Bei
Normalgewicht reicht der Fettspeicher, ohne ihn aufzufüllen, für ca. 17 Marathonläufe
(also 714 km) oder bei normaler körperlicher Belastung für ca. 3 Wochen
Energiegewährleistung.

3. Fazit
Es ist sehr beeindruckend, welchen Problemen der Körper bei der Gewährleistung von
Energiebereitstellung für die Synthese von ATP ausgesetzt ist, und, meiner Meinung
nach, noch beeindruckender, wie er sie löst. Auch die Angepasstheit des ganzen
Organismus an die Energiegewinnung, wie z. B. der Aspekt zeigt, dass der
Herzmuskel, Laktat wiederverwerten kann, welches ursprünglich schädlich für die
Muskelzellen ist. Außerdem wird an einer solchen Betrachtung wie der
Energiegewinnung deutlich, welch ein Wunder der menschliche Organismus ist. Er
scheint zunächst komplex aufgebaut, doch die einzelnen Aufgaben, die vollbracht
werden müssen, werden mit einer doch so ökonomischen Einfachheit ausgeführt, die
man anhand der eben genannten Komplexität gar nicht für möglich gehalten hätte. Ein
konkretes Beispiel dafür wäre die Regulation der ATP-Synthese. Es scheint zunächst
so kompliziert zu sein, immer nur genau so viel ATP bereit zu stellen wie möglich.
Dass jedoch ein einziges Enzym diese Aufgabe übernimmt und so unaufwendig, wie
man es sich nur vorstellen kann, ausführt, ist eigentlich unvorstellbar.

Außerdem spielt das Wissen über die Energiegewinnung im Sport eine sehr große
Rolle, da man darauf aufbauend nun gezielt den für eine Disziplin spezifische
Energiegewinnungsweg trainieren kann und somit eine deutliche Leistungssteigerung
erzielen kann. Auch durch die Ernährung kann disziplinspezifisch so zusammengestellt
werden, dass eine Leistungssteigerung erzielt werden kann. Ein typisches Beispiel
dafür wäre die traditionelle “Spaghetti-Party” am Abend vor einem Marathon. Aufgrund

7
der Reichhaltigkeit von Kohlenhydraten in Nudeln, also auch in Spaghetti, wird der
Körper am Abend vor einem Marathon noch einmal mit Kohlenhydraten versorgt,
welche er nach einigen chemischen Prozessen in Form von Glykogen abspeichern
kann. Es wird mit einer solchen “Party” also der Gefahr der unvollständig gefüllten
Glykogenspeicher vorgebeugt und gewährleistet, dass so lange wie möglich Energie
aus Kohlenhydraten gewonnen wird, da, wie erläutert, ein deutlicher Leistungsabfall
nach dem Erschöpfen der Glykogenspeicher zu erwarten ist.
Auch wird bei sportlichen Leistungen empfohlen, bei denen viel Laktat anfällt, sich
einige Tage zuvor, basisch zu ernähren. Damit soll bewirkt werden, dass sowohl Zellen
als auch Blut aufgrund der größeren Säuretoleranz mehr Laktat ertragen können und
so eine große Belastung über eine längere Zeit gehalten werden kann, weil die
Muskulatur langsamer ermüdet.
Anhand dieser Beispiele, die nur wenige von vielen möglichen darstellen, wird die
immense Wichtigkeit der Kenntnis über die Energiegewinnung des menschlichen
Organismus’ deutlich. Auch mir wurde durch die Fokussierung auf ebendiese bewusst,
wie essenziell dieses Wissen für die Biologie und Sportwissenschaft ist. Zudem ist es
mir nun auch leichter, nachdem ich den unvollständigen Glucoseabbau chemisch
betrachtet habe, diesen nachzuvollziehen und zu verstehen, da er mir zunächst sehr
kompliziert erschien.
Aus diesem Grund fand ich es für mich persönlich ziemlich aufschlussreich, mich mit
der Energiegewinnung in der menschlichen Zelle auseinanderzusetzen, da man mit
diesem Wissen auch praktisch einiges anfangen kann.

Philipp Deuchler

8
Quellen
Bilder:
ATP: :http://upload.wikim edia.org/wikipedia/com m ons/3/31/Adenosintriphosphat_protoniert.svg

Brenztraubensäure: http://upload.wikim edia.org/wikipedia/com mons/a/aa/Brenztraubens%C3%A4ure.svg

Essigsäure: http://upload.wikim edia.org/wikipedia/com m ons/c/c6/Essigs%C3% A4ure_Keilstrich.svg

Textinform ationen:
Trainingslehre (Sporttheorie für die Schule) von Dr. Karl Friedm ann; 2. Auflage; prom os Verlag