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Musical ,uon

MTcHAEL KuNzE & SyTvESTER Lnvx

WIE DU 3

DER LE TZTE TANZ 10

ICH GE HÖR NUR MIR 15

ELISAB ETH, MACH AUF 2I


MILCH 26

KITSCH 32

MAMA, WO BIST DU 4I
DIE SCHATTEN WERDEN LANGER 44

WENN ICH DEIN SPIEGEL WAR 52

BOOTE IN DER NACHT s8

BELLARIA 64

WENN ICH TANZEN WILL 66

O Edition Butterfly Roswitha Kunze 1993 12005


M TCHAEL KUNZE
Buch und Liedertexte

in Prag geboren, lebt als Schriftsteller, Dramatiker und Songwriter in Deutschland. In den sieb-
ziger Jahren war er einer der weltweit erfolgreichsten Popproduzenten, gab diese Karriere jedoch
auf, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Als Liedertexter erhielt er bis heute 79 Gold- und
Platinschallplatten und eine Reihe internationaler Auszeichnungen. Er hat zwei umfangreiche
historische Sachbücher geschrieben (Stra/3e ins Feuer Der Freiheit eine Gasse) und zahlreiche
Fernsehsendungen konzipiert. Aus seiner Feder stammen u.a. die deutschen Fassungen von Eyita,
Cats, Das Phantom der Oper, Der kleine Horrorladen, Der Glöclcner von Notre Dame, Der König
der Löwen und Mamma Mia! . Mit seinen Originalmusicals Elisabeth, Thnz der Vampire, Mozqrt!
und Rebecca (UA: 2004) hat er, u.a. in Zusammenarbeit mit seinem Freund Sylvester Levay, ein
neues Genre des populären Musiktheaters geschaffen - das DramaMusical. Alle seine Werke sind
internationale Erfolge geworden, Tanz der Vampire hat sogar den Broadway erreicht.

S yLVE S TER L pVAY

Musik

gebürtiger Ungar, kam Anfang der sechziger Jahre nach Deutschland, wo er für Michael Kunze
als Arrangeur und Komponist arbeitete. Gemeinsam gelang beiden 1975 der Durchbruch mit dem
Welthit Fly, Robin, Fly, fiir den sie mit einem Grammy (dem ,,Oscar" der US-Musikbranche) aus-
gezeichnet wurden. Weitere Hits folgten. Als sich sein Freund und Partner Michael Kunze aus der
Hitproduktionztxickzog, begann Sylvester Levay sich auf Filmmusik zu spezialisieren. Dabei
verschaffien ihm seine klassische Ausbildung und seine Erfahrung als Pop- und Rockmusiker
rasch internationale Anerkennung. Zehn Jahre lang arbeitete er in Hollywood, wo Georg Lukas
und Michael Douglas zu seinen Auftraggebern gehörten. Unter anderem schrieb er die Musik zu
den Filmen Cobra, Navy Seals und Hot ^Sftols. Seit Mitte der 90er Jahre konzentriert sich
Sylvester Levay ganz auf das Musiktheater. Nach Elisabelft schuf er die Musik Mozart! und
^t
Rebecca. Seine Werke werden rund um die Erde in vielen Sprachen aufgeführt. Elisabeth
bisher in Österreich, Ungarn, Japan, Schweden, Holland und Deutschland, und Mozart! in
Österreich, Deutschland, Schweden, Japan und Ungarn.
Wie du
Text und Musik: Michael Kunze und Sylvester Levay

J = 133

JvO ro
111 1
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sD. D D4

ELISAi}ETH

Ma -ma hat heut' a - bend Gä - ste, das wird-

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11

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.grau - en - haft!- All die On - kel und die Tan

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D D4

@ Copyright I 992 by Sisi Music


Edition Butterfly Roswitha Kunze, D-22391 Hamburg, Germany
wollt', ich könnt' drük vor dem Klatsch und dem Ge - tu'.
-

A6ID A/D Hm/D

läßt es nicht zlu. Va - ter, wa - rum kann- ich denn nicht-

--r'

A/D D
MAX ELISABETH

'=- f f
mit dir geh'n? Weilesnichtgeht!- Al-les was dirSpaßmacht,mag- ich fast nochmehr:

qö: lTF
rtl
.1

Am/D D7 G/D

ELISABETH

die - sem Fall,

ben, o - der rei - ten mit dem WirY

2- 4
aJr ++' ft
-!=--
I

r' PY
lt

D NC# Hm

MAX: Das Leben ist zu kurz. daß man

r. t, r 1,
Ich möch - te mal so sein wie du!

U. ol ro \/a
AJ
1 1 11

Em7 DIF# Em/G G/A D


sich auch nur eine Stunde langweilen darf. Und Familientreffen hasse ich wie di ELISABETH: Ich auch.

ELISABETH

Wa-rum darf ichheut' nichtwie - Kirschöaum'rauf?


-

froh, daß dir's nicht sogeht,.


O-der den Brü - dern to

wird zur Kai - ser - in dres-siert.

der ter'm Haus.

Ich misch'mich da

- \-/
B/D
Ich kann dir

V
geh'n? Nach - gvp ten, Spa - nien

mor - gen Nach mit - tag schon wie - der.

ELISABETH
frei wie ein Zi - geu - ner, mit der Zi - ther un - ter'm Arm.-

Cm B/D Ft B/D Cm

MAX Sei brav

tu. Ich möch - te mal so sein wie

--ä, rrr t3+:


I

AlBb Fm7 F+tG AVBb

du.

i- .i t t t a
A

F+ F+4 Eb
Der letzte Tanz
Text und Musik: Michael Kunze und Sylvester Levay

Sostenuto (J = 68)

aJA ffii
ü, %, n?b
o

Dm2 Dm2jlA Dm2l7 Dm2jlA Dm2 Dm2jlA

al -tes Thema,

DmZjlA Dm2jlA Dm2jlA

J t- u -\-/- u
ä

Zwei,die die -sel - be ii.-U.n, näm lich dich. Du hast dich ent -schie -den-

J
ü
r'

Dm2 DmZjlA A7 Em-5 A7+5

O Copyright 1992 by Sisi Music

10 Edition Butterfly Roswitha Kunze, D-22391 Hamburg, Germany


ich hab'dich ver -paßt. Bin auf dei - ner Hoch-zeit, nur der Gast.

aJ

fc-oir. \.c 1nfr 1 I fr*i


a):

Em-5 A7 Br7-s A] Dm2 Dm2jlA

Du hastdich ab -ge-wendet, zumSchein.

Dm2jlA Dm2l7 Dm2jlA

\-/ t-
z
Du willst ihm treu sein, doch du lädst- mich ein. Nochin sei -nen Ar-men,

l '^l
d a

r
Dm2 Dm2jlA Em-5 AI Em-5 A7 +5

lächelstdumirzu.Undwolrindasführ,nwirdweißtauchauH

aJ

\.r lfrfr .t I 7 T

Em-5 A7 Bb7-s A7 Dm7 G/D

1l
t2
imSpiegel+aal. Un+ichtöa - re Au-gen- seh'nunsbei-den zu.

Em-5 A7 Em-5 A7 +5 Em-5 A1

Al lewar-ten auf das Rendez - vous.

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-

E
'r-
T=. T T
./ h

Bb7-5 A7 Dm7 G/D B/D Dm

Der letz-teTanz,, der letz - te Tanz, ge - hört al -lein nur


- -

t3
Als der gro{3e Ver-lie-rer. Der

derletzleTanz,- ge - hörtal-leinnurmir. - Den den Ietz


-tenTanz, -

(ad lib.)

t4
Ich gehör nur mir
Text und Musik: Michael Kunze und Sylvester Levay

Ruhig (J = 66) ELISABETH

--
Ich will nicht- gehor-säffi, - ge - zähmtund- ge-zo-gensein.Ich

a_ a2-a-)F
--T----
p
++
r' rrrl
+ - l+aa,-- + +

sD. € €
C2 C2 C2IH CzIA C2IG

++-.---
willnicht- be+cheiden,- be - liebtund- be -tro-gensein.Ich bin nicht das Ei - gen -tum von

rrcTr
-
d
]' f+ ]' ]'1 ]' ]'

F2 F2IE F2ID FzIC G/H G

+ + +
r r r

CIH G714

O Copyright I 992 by Sisi Music


Edition Butterfly Roswitha Kunze, D-22391 Hamburg, Germany 15

I
vomDraht-seil ab-seh'n auf die - se Welt, ich möch-te- auf s Eis geh'n und
- - -

Em7 Am7

3-r 3-r

Ich ge - hör' nur mir. Willst du mich be - leh - ren, dann


3-r 3-r

ar ü+-+ti
rr -2'
++
tt
++
+ 4+
T==T
tttt ft

Dm7 DmTlG C Gm7 C7

3-r 3-r 3-r

-+'+t
du
zwingst mich bloß, zu flieh'n vor der lä - sti - gen Pflicht. Willst
r__3_-l t_3__________.1 r__3_____t

arctr+lJ,
rf Tr
+tbt + '
tl .J

Fj F/D Gm7 C7

t6
3-r 3-r 3-r 3-r 3-r

J' J
du mich be - keh - ren, dann reiß ich mich los und flieg' wie ein Vo - gel ins
3-r 3-r 3-r t_3 ___r 3 _t

ar*'-1tl(hF+
lnr
Am7 D7 Gj Em Am7 D]

ich selbst dort -hin. Ich

wach-se
-
__ __
__ __
- - - -
d !

t t- t -
t t t
-
t t I

t I

a I
ta

A2 A2IG# A2ß# A2IE D2 D2IC#

D2/A

Ich will nicht- mit Fra-gen- und

d
rtt
-
F#m H7 E7 /4 C2 C2IH

l-
Wün+chen be - la - stet sein. Vom Saum bis- nJm Kragen, von Blik-ken- be - ta - stet sein. Ich
- -

]- ]'+ ]' ]'+ ]'

CzIA CzIG F2IE F2ID FzlC F/A

18
I 3-r

t+'I
mir. Und willst du mich fin - den, dann halt mich nicht fest. Ich
r_3______r r_3____r r_3______r

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aJ++
f rrr br+o+tt
ft r f +


C Gm7 C7 Fj F/D

3-r r-3-r 3-r 3-r

+ 'r j (h)- +
geb' mei - ne Frei - heit nicht her. Und willst du mich bin - den, ver
3-r 3-r 3__t 3_t

aJ+ttr+'
q;
Tr tr +

Aml D7

3--r
auf Freunde die Freu -de,
Elisabeth, mAch auf
Text und Musik: Michael Kunze und Sylvester Levay

Ruhig Rit.

p ö
fc fc ft ft ft ft )) I

Em/D EmlC# Em/C Em Em/D EmlC# cj

FRANZ-JOSEPH

sa - beth?- Mach auf mein En - gel. Ich,dein Mann- sehn' mich nach

- fr6/'
dir.- La ß mich bei dir sein. Hin-ter mir liegteinTag vollPr o-ble -men.

7fi I
aJ + ö

C2 H7 t4 H7 Am9

Frank+eichbeginnt mir of -fen zu droh'n. Skanda -le, die keinEn de neh - men. Staatstank -

H] Em G] lD

@ Copyright I 992 by Sisi Music


Edition Butterfly Roswitha Kunze, D-22391 Hamburg, Germany 2t

f
rott, Krieg und Re - vo - lu -tion.- Selbstmord-wel Ty - phus-täl

Zärt-lich]<eit- be-wacht.- Undoh -ne ne Nacht.

Am9/G F FIE D4 D H4_Y-

A
+
Nun öff - ne mir. michnicht war - ten. Sei die Frau, diemich ver
A
-Laß

A
rvr I

)ts +
t

T.

Am9 H4 H7l9 Em G] ID

22
ELISABETH faster

steht. E-li - sa-beth. Wa- rumgehst du nicht zu dei-ner Mut -ter? Sie

ELISABETH FRANZ-JOSEPH

war dir auch sonst- im - mer lie - ber. En-gel! Ver-schon' - mich! Was hab'ich ge-tan?

A/G

ELISABETH FRANZ-JOSEPH ELISABETH

Du läßt zu, daß Rudolf gequält- wird. Rudolf gequält?- Ich hab' al -les er-fahr'n. Dei-ne
-

G A/G cj A/G Aj H/A

FRANZ-JOSEPH ELISABETH

r- fre + + f-._j
Mut{ergabihn- ih-renFol - ter scher-gen.Sie läßtihn erzieh'n.- Erkannsichnichtwehr'n, doch

ar r---ffii rrui'
E Y'A ? 'r*
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= -
-.'--=

H/A AjHAjH A H/A Aj H/A

23

I
ich werd' mir das nichtlän€er an - se - hen, ent-weder sie o-der ich!
-

B/A A Bb CHC C#D WA

very slow
ELISABETH (gesprochen)

Ich habe ein förmliches Ultimatum aufgesetzt. Wenn du mich nicht verlieren willst, erfüll'es. Ich möchte
selbst über die Erziehung meiner Kinder bestimmen. Und von nun an will ich entscheiden, was ich tue und
lasse. Lies mein Schreiben und entscheide dich. Für deine Mutter oder für mich. Und jetzt laß mich allein!

Fm7 Fm6 Dbj/F Fm7 Fm6 Dbj/F

E-li sa - beth, sei nichtver - zwei-felt. Ruh'dich aus in mei - nem

B[m/C C7l-9 AbTtF+

V
Arm. Ich will dich trö - sten. Flieh'und du wirst frei und al-les

CIBb Ab

24
bess' -re Wirk -lich-keit.

Bbm B6m9/A6

E - li - sa- beth,
I

Em

f rei A
I

mei-neSchön+reitein. Geh! Ich willdichnicht! Ich brauchdichnicht! Geh!


A

u r I rr TT I A
I

Am F+jt-s Arit-s Gjt-s

25

I
Milch
Text und Musik: Michael Kunze und Sylvester Levay

u + ++Jj=' 1- a-
=
.!f

Cm G Cm GTID F+ Fm Eb CrTlD

LUCHENI
FRAUEN Heute keine Lieferung !

Wann gibt's end-lich Milch? Wa+umwird uns nichtauf-ge - macht?

r
GTID GTID

MANNER

Wieder um{onst. - Die Kan -ne leer, wie so oft. Um-sonst ge - fror'nund ge{rofft, die hal -be

GTID

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MENGE

Nacht. Je - mand be - lügt- uns. Je - mand be - trügt- uns.

d at- +
i +rr+
-- +
ü +
i +
-i- _J- _J_ +
T

Y - .Ft
\-, t zEf t

Eb Cm Cm4l9 Cm/G Cm Cm4l9 Cm/G

Je - mand hält uns


- für dumm. Wir müs - sen hun - gern,

ar t 7 + HJ? ''
F lF | 1 3f +
i +
ö

Eb AbtF+ Bb F+ GTID Cm Cm4l9 Cm/G

u
\-/

an - de - re lung - ern in den Pa - lä - sten 'rum.

u ++
+ + + +zTx ü a + .\f z 7
FlFl l;.-Jllkt
Cm4l9 Cm/G F+ GT ID

Wollt ihr wis-sen, wer die Milch euch nimmt? Die ganzeMilch ist nur für sie bestimmt!
MENGE

Schluß ! Sag wer?

Cm Cm Bb

27

I
FRAUEN

Für Was?
7

(Improv.) r\

Ein Skandal! Das hättetihr nie vonihr ge-glaubt!

dal ! Das hätt' ich nie vonihr ge - glaubt!

o 1FÜF +' t r 't


FÜT7 t T]
jf r
j

Cm GTID F+ Fm Eb GT ID

Kei+re Milch fürdie Kinder! Sie ba -det da+in!


MANNER

Kindersteröen,weil'skei-ne Milchgibtfürsie, wäh - rend sie ba-detda+in, und uns be

,I
F ÜF'I I

Cm Cm GTID Fm

28
Cm/G Cm

LUCHENI

Ver-jagt, die euch ins Unglück führ'n.


-

Un - glück

die Volks-wut spür'n!


-

Volks - wut

Cm/G F+

I
Wollt ihr hö-ren, was die Kai-se -rin quält?- ih-rem Kammdie Haa -rezählt...

...weintsie vorKum-mer,denn sie trau - ertum... ...ihr Haar!

Um was? Was?
,l

F+ Eb G7

Höch-ste Zeitl Wir woll'n sie leh- Laßt euch nicht

Zeit, sich weh - ren. Wir woll'n sie leh - ren, daß man uns nicht- ver

Cm4l9 Cm/G

30
mehrverftöh - nen!- Kämpft um eu{e Men-schen-wür de!

Cm4l9 Cm/G

Krieg denPa-lä- sten! Frei-heitfürdas Volk! Brü -der, seid be - reit, es

a a

Nie - der mit je - der Macht! seid be - reit, es

Eb Bh F+ G7 CmG

IS t so - weit. Schluß mit dem Leid. Sagt ja! neu-e Zeit ist

ra a a

IS t weit. Schluß mit dem Leid. Sagt ja! neu-e Zeit ist

ra a a

Cm Cm CmG Cm Cm CmG Cm G]

3l

I
Kitsch
Text und Musik: Michael Kunze und Sylvester Levay

f Church Organ sound

Kom - mensieher, mei-ne Da - menundHer - ren!

{D
Dm/F Am
3-r 5-

Wäh-rend da drin in der Ka-thedra - le, andie-sem denk - würdigenach - ten Ju - ni achtzehn-hun - dert

3-

sie - ben und-sech - zig, der Kai - ser von ster+eich- und die ber ir - disch

Dm/F

Am

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3-r

schö -ne li sa-beth- Kö - nig undKö-ni-gin vonUn wer - den,

6-

ha - ben sie die einmalige Ge-le - gen - heit, ein wert-volles Er - in-ner+rngs-stück zu er -


Am

)= eo

wer -ben. les sehr bil-lig ! Bit+e, tre - ten sie nä - her!


Am

I
wär's mitdie - semBild: E - li - saöeth als Mut - ter. Mit Ru - dolfih - rem Sohn!

Und hier: Ist das nichtnett? Die Kai - sers fei - ern Weih - nacht im

fest - lichen Sa-lon. Auf die - semGlas seh'n wir,

Dm/H AmTlC Dm

ge - nergt.
hüb - sches Sou - ve{rlr aus der Al - les

-3-

I
ge-schenkt, - ner will sie ha - ben, weil doch nurde - pri-miert.

s.'

ber hun - dert

Dm/H AmTlC Dm
sie wirk - lich war,

wer - det ihr aus kei - nemBuch und

ließ ihrdie Vergöt-zung? - Was ließ ihrnoch Was blieb vonih - reml-e -ben,- als

Bo - den satz

I
lzl
-3<
[\3\
LI N>
l\-6 Ich will euch was ver{a - ten: Eu - re Si - sl war rn Wirklich-keit ein

mie - serE - go-ist. Sie kämpf - teum denSohn, um So-

Am/C
der Mo-narchie der Schweiz ein
-

Num -mern-kon -to Man hört manhör'n will, drum

bleibt nach et - was Zeit. Schön-heitund von Traum undWirk -lich-keit. Nur

r
Kitsch!
[\3\
--c)
l--,r.
9
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E3-r x.r,t-3 -t.-_.,

Kitsch!
t-e
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2rr -l

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2
f
a ? F rl

H Dm G# Am

40
Mama? wo bist du
Text und Musik: Michael Kunze und Sylvester Levay

Ruhig RUDOLF., DAS KIND

Mama... Mama ! Ma-ma,


-.wobist du? Kannst du michhö - ren?

aJ
Z)
4
p
# g # I r rr r
f;D.
D A/D G/D A/D D A9ID G/D A6ID

ist so kalt. Nimmmich in denArm.- Je der sagt, ich

A9tD

darf dichnichtstö Wa - rumdarfich nicht bei dir sein? Mama, - mer


-meinZim
Rit. a tempo

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f
ist Nachts so fin - ster. Jetzt bin ich wach und fürch+e mich.
-

A6/D

Nie-mandstreichtmirüters Haar wennichwein'. Wa+um läßt du mich al - lein?

A9IC# Hm E7 D/A

RUDOLF Wer bist du? TOD

hört dich nicht. Ruf nichtnachihr! Ich bin dein Freund. Wenn

Hm/A Gj

RUDOLF
Bleib da! RUDOLF

du michbrauchst, komm ich zu dir. Ich bleib' dir nah ! Wenn ich mich an-strerg',

Rit. a tempo

C_5 C A9ID

42
kann ich ein Held stern schlug ich
-

G/D

rit.

Ich kann hart und bös' wiedieWelt sein. Doch manch+nal wär'ich lie - ber ganz weich.

Rir.

Mama, im-merbeidir sein. Dochfährst du fort,


a tempo

schließt du dichein. Wa-rum du mich al

F719

I
Die Schatten werden länger
Text und Musik: Michael Kunze und Sylvester Levay

)= 102

-'\--l- \--///
Fm Fm Fm

\--l -----_--/
Fm Bbm/F

das Schwei

Fm4

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44
#
du kennst mich. du kennst mich.

o
Dbzt-s 4

ha Daß bleib.

o €
Dbzt-s Db

RUDOLF

O, ich hab' dich nie ver - ges - sen,- mei - nenFreund,- nach


AJ
7Y

Bbm Fm/Ab

45

f
Schat -ten

jLJ)

Fm9l4

Klang der Rat - ten tanztman wild gold'-ne

Fm9 Fm Fm9/4 Fm Fm/Eb


Schat-ten

vorzwölf.

Db

RUDOLF

Fm/Ef

f
Nichts ist schlim - mer als- zu wls - sen,- wie das Un - heil sich

AJ
1,, €
,!f

Bbm Fm/Af
an und schrill.
-
.1.

Fm9l4

Fm9 Fm Fm9l4 Fm

.J

Schat-ten

Fm9l4 Fm

vor zwölf.

f
TOD

'.--/ \
Was hält dich zu - rück? Dies ist der Au - gen blick.

d a.t

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ä.
rffir -
-lrr\-'
P-

Db Ab F+tG Db
^VC

,.
Fm

RUDOLF

Schat-ten

C4 Fm9l4

.L .D=D

das muß
wi -der

Schat - ten an

J.

Fm9l4

I
Wenn ich dein Spiegel wär'
Text und Musik: Michael Kunze und Sylvester Levay

Moderato Q =tt)

aJ :fT
+
t
p
{t-

Em Em

RUDOLF

1-/
Wie oft hab ich ge - war -tet, daß du mir sprichst.
- -

C_5IE Am9/E

endlich das Schwei - genbrichst Doch dich

Em Em9

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er-schreckt, _ wie ähn-lich wir bei de

i _J_
+
r
Em Em9 Em Em/D

Am/G

Spie - gel wär', dann würdest du dich in


-

seh'n. Dannfiel's so schwef,


- was ich nicht sa -ge,

Am/G Am9/G

I
weil du dich

mich an- und läßt michdoch nie mars nr diY

i z --+
I
I

Em9 Em CIE C_5IE

Am9/E

uns fremd
-

Gm Gm9

54
ver-wandt.

Zei+hen,- will reichen. Doch


-

Wenn ich dein Spie -gel wär', dann würdestdu dich in


-

ELISABETH

seh'n. Dannfiel's dir nicht so schwer,- was ichnichtsa -ge, zu ver - steh'n. Was soll die

r
\ (.t'

stö rung? Was gibt's? Was willst du hier?

Rit.

G GIF# Em7 A719 A7 D

RUDOLF (frei)

Mutter, ichbrauchdich.- Ichkomm'inhöch+terNot,-fühl'michge-fangenundum

d
r r r
EID# EIC# EIH

stellt. Von der Ge -fahr bedroht, ent -ehrt zu Welt. Nur dir al

F#mlA F#mlG#

kann ich an-vertraurn, wo-rumes Ich seh'kei-nen Aus-weg mehr. .

H H/A
Qual. Ich krank, meinleöen leer.

Am9/H

3-1

Nur wenndu für ist es noch nicht zu


3 --r

spät. Dem Kai-ser bin ich längst entglitten, hab' al -le Fes-seln durchge-schnitten.

Slow

AJ {J
p


G Edim Hm

RTRoLF

Also läßt Du
Ich bit+e nie, ich tu's auch nichtfür dich.
mich im Stich ...

rJr r3r a
l'rl I

A
a ttt* ,P ?,ft t ,? ?rft

Em/H Hm Hm/A HmlG# Hm/G Hm Hm/A HmlG# Hm/G

57

r
Boote in der Nacht
Text und Musik: Michael Kunze und Sylvester Levay

Andante ELISABETH

kann vie

les,- doch manchmal ist Lie - be nicht ge -nug.


-

ist stark , manch+nal Glauöe Selbstöetrug.


-

-doch

Dm

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woll - ten

Es wird Zeit, daß wir- uns

Wir sind wie zwei Boo - te in der Nacht. Jedes

atempo r I I r )
u t-*-7Ti T (r r-f [r h.*-->-*-
!.t'r\l t_r
[r'!'[r'!'
I I

t. I

F/86 F/G Gm Cm714 F4

+ t I ' =---l
hat sein eig' - nes Ziel und sei - ne eig' - neFracht. Wir be

L_l u [r t_r
Bb F/G Gm Cm714 Cml DT lF#

59

I
3-r 3.-r

geg{renuns auf dem Meer undoft fällt der Ab+chieduns schwer. Doch
r-3--r ----J----

aJooo.Jt f=?
!J [-l=ft-]if , I
-'--+--
kLrL?lr
Gm Gm/C Gm Gm/C Ebmj EIm6

treibt, liegt

BbzlF B/F Gm7 Cm9 EblF Cm/F D7

FRANZ-JOSEPH ELISABETH

Du möch al les,- doch manch-mal- we -nig schon sehr viel. Dein

FRANZ-JOSEPH

60
ELISABETH

nügtdas nichtals Ziel? nur durch

miß - ver-steh'n. Wir sind wie zwei Boo - te in der Nacht.

il
t=t-7o, T (r$
aJ

\ l\ \ \ TLJ'I I t_r(r

D714 D7 Bb F/G Gm Cm714

+l'
Jedes hat sein eig'-nes Zielund sei -ne eig' - neFracht.- Wir be

FF(rrr
(r[rf r_f
TL-T TT Tir-r
\\
T
I I

F4 F6 F/Bb Bt F/G Gm Cm714 F Cm7 DT lF#

6t
3-r 3.-t

geg{renuns auf dem Meer und oft f:illt derAb+chieduns schwer. Wa


r--3.---t |:-3_

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LrLrLrÜ t-l=T l--l=T,Tz;
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ELISABETH

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FRANZ-JOSEPH

Ver - steh' mich... Ich brauch' dich... Ich

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ei- ge-ne Fracht. Wir be - geg -nenuns auf dem Meer und si nd

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lieb' dich. Wa - rumsindwiral-lein?Wirbe- geg-nenuns auf dem Meer undsind

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FRANZ-JOSEPH
ELISABETH
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mehr al-lein als vor - her. tlu" ,r-J. .1,, i". Glück so schwer ge

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FRANZ-JOSEPH ELISABETH -1 E-T

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macht. Ich lieb'dich! Be - greif doch,wasnichtseinkann, kannnicht sein.

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Text und Musik: Michael Kunze und Sylvester Levay

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SOPHIE

Ist das nun mein Lohn, un - dank - ba - rer Sohn?

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Mir al - lein ver- dankst du Kro - De, Macht und Thron. Hart zv sein und streng

64 O Copyright 2000 by Sisi Music


Edition Butterfly Roswitha Kunze, D-22391 Hamburg, Germany
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war nicht leicht für mich. Ich hab' mich ge-zwun - gen, stark zu sein für dich.

Wer die Pflicht ver - gißt, muß zu-grun de geh'n. Erst wenn es zu spät ist,

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wirst du es ver- steh'n. Mich ver steh'n.

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Wenn ich tanzen will
Musik: Sylvester Levay Text: Michael Kunze

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ELISABETH:

Was für ein Tri+mph! Welch ein Fest! Ich hab die Fein - de ber

TOD:

Mein Tri+rmph Mein Fest!

wunden. Ich

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So änderstdu denlauf derWelt- in meilem Sinn. So eng sind wir ver-bun -den.-

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tu's nicht für diewelt. Nurftir mich. Jetzt hab ich mei - nen Weg ge

Nicht für dieWelt. Für mich.

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fun -den.

Sie ha-ben ü -berdich geJacht.


- Dochjetzt hast du dich durch - ge-setzt- und sie

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Sie hiel+en mich an Dräh{en fest als Puppe, die man tan-zen lässt. Doch ich werd' kei - ne Ma - rio

siegt.

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net{esein! Wennich tan-zenwill, dann tanzich sowie'smirge{?illt. Ich al - leinbe+timm'dieStunde. Ich AL

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leinwähldie Mu+ik.- Wennich tan-zen will, dann tan - ze ich auf mei -ne ganz be -son-d're

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Art. AmRanddes Abgrunds- o - der nur in dei - nem Blick.

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Ich flieg... al - lein !

Schwarze Mö -we, flieg! Ich al - lein will dich durch Nacht und Sturm be

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Ichwillnicht mehrbeglei -tetsein-auch nichtvon dir Ich lass michnicht lei - ten.-

Frei

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Nur durch mich. Für mich.

bist du nurdurch mich. Nur fürmich. Denn sollst mir weg

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Ich gehjetztmei-nen eig' - nenWeg.- Ich ha - be mich ge-trennt von Lass mich in

rei - ten.

34

Ruh!

Duhastdichinmichver-liebt, weil'sFreiieitohnemichnichtgibt.Und kei-ner dich ver+tehnkannaus-ser

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Wenn ich tan-zenwill, danntanzich sowie'smirge-fiillt. Ich al - leinbe+timm'dieStunde. Ich AL

mir. Wenn ich tanzen will, dann tanz ich so wie's mir ge-f?illt. Ich al - lein be+timm' die Stunde. Ich aL

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lein wlihl die Mu+ik. Wenn ich tan - zen will, dann tan - ze ich auf mei - ne ganz be - son -d're
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leinwähl die Mu+ik.- Wennich tan -zen will, dann tan - ze ich au f mei -n ) ganz be - son -d're

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Art. Am Rand des Ab-grunds- der nur in dei - nem Blick.

Art. Am Rand des Ab-grunds- der nur in dei - nem Blick.

Ich bin stark ge-nug al-lein. Ich ruf dich

Stark warst du nur, so-lang du noch ge-glaubt hast, schwach zu sein

71

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Ich such dich nicht. Ich fang an das ben ztJ
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Du wirst michru{en Du wirst mich su-chen. Bald wird es dir

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tan.zen will dann tanz ich sowie's mir ge - fällt. Ich al - leinbe -stimm'die Stunde. Ich al

tanzen will dann tanzich sowie's mirge - ftillt. Ich al -leinbe-stimm'die Stunde. Ich al

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leinw?ihl dieMu+ik.- Wennich tan-zen will, dann tan-ze ichauf mei-ne ganzbe - sond're

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Art. AmRanddes Abgrunds- o-der nur in dei - nem Blick. Wenn ich

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O 1993 by Michael Kunze und Sylvester Levay
Auffiihrungsrechte: VBW-Kulturmanagement- und Veranstaltungsges.m.b.H.
Musikverlagsrechte: Edition Butterfly Roswitha Kunze
Erweiterte Neuaufl age 2005

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Im gleichen Verlag ist ein Libretto des Musicals Elisabeth erschienen. Es ist erhältlich im
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