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ich hatte grade prüfung und er hat mir sehr viel aus der nase ziehn müssen (zum

Beispiel eine ebene Welle erklären), aber hat mir trotzdem viele punkte gegeben.
Meine Frage war: Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, dass es beim Michalson
Interferometer selbst mit Weißlicht zu Interferenszerscheinungen kommt?
Mathematisch hab i nur diese Bedingung (Kohärenzlänge mal k-vektor muss < Pi)
wissen müssen.
Es war sehr angenehm und er stellt auch seine Fragen um, wenns ned gschid
verstanden wird und leitet des Gespräch sehr nett.

Kleiner Erfahrungsbericht von mir: Meine Frage war: "Stellen Sie sich vor, Sie
wären ein Astronaut auf dem Mond. Die Erde schiebt sich zwischen Sonne und Mond
(Sonnenfinsternis). Was beobachten Sie?"

Ja, also meine Anfangfrage war: ich hatte zwei bilder. 1 "original" und eine
abbildung, und die Abbildung war viel dünkler und einfärbiger als das original. und
dann war halt die frage, was die Ursache von diesem phänomen sein kann. Beim
gespräch dann selbst haben wir viel Über Beugung/Interferenz geredet. Dann sind wir
auch zum Beugungsintegral gekommen und Fouriertransformierte der Abbildung und
quasi einfach die zweite Hälfte vom Interferenz thema. Hab mir eher schwer getan
bei dem ganzen, weil ich das Thema beim lernen auch schon nicht sehr einfach fand,
aber er versucht es eh so angenehm wie möglich zu machen um dich irgendwie auf den
richtigen Weg zu führen

Er fragt was Fouriertransformationen sind bzw was die Fouriertransformierte ist,


was überhaupt transformiert wird und die Fouriertransformierte welche von einer
Linse erschaffen wird. Auch angesprochen wurde, dass die Amplitudenverteilung der
Frauenhofsche Näherung proportional zur Fouriertransformierten ist. Das ist das was
bei mir gekommen ist

Kleiner Erfahrungsbericht zu meiner heutigen Prüfung, nachdem ich die Frage noch
nirgendwo gesehen habe:
Meine Frage war zu einem 4Pi-Mikroskop, bei dem sich zwei gegenläufige kohärente,
stehende Wellen ausbilden, deren Interferenzmuster in einer Probe betrachtet wird.
Gefragt war nach dem Interferenzmuster und der Frequenz der räumlichen Moden.
Hab mir das ganze in der Vorbereitungszeit rein phänomenologisch überlegt und wollt
ihm das dann erklären, er wollts aber vorgerechnet haben. Er hat mir ziemlich auf
die Sprünge geholfen und nachdem ich ihm das vorgerechnet hab wollt er nur noch
kurz was zur Doppelbrechung wissen.
Hab mich eigentlich gar nicht gut gefühlt, da ich anfangs komplett daneben war, er
hat mich aber trotzdem sehr gut bewertet. Also für alle die die Prüfung noch haben:
Nicht aus der Fassung bringen lassen, einfach weitermachen, er unterstützt einen eh
super

hab den graph (unbeschriftet) vom resonator bekommen (also bei der vielstrahl
interferenz). musste dann einfach den graph beschreiben, generell ein bisschen über
vielstrahl inteferenz sprechen und dann ein bisschen was zu p und s polarisierten
licht (und dass die koeffizienten durch die fresnel-formeln beschrieben werden),
den brewster winkel und wie eine welle mathematisch aussieht. zum schluss hat er
gefragt warum es bei einer sehr dünnen schicht zu destruktiver interferenz kommt
(also schwarz erscheint). und das passiert nicht wegen dem weglängenunterschied, da
die schicht sehr dünn ist, sondern wegen dem phasensprung des ersten reflektierten
strahls an der grenzfläche.
das gespräch war wirklich angenehm, er ist sehr nett (war vor der prüfung wirklich
sehr nervös, also wer auch mit prüfungsängsten zu kämpfen hat -> ihr schafft das
:slight_smile: ) und formelmäßig wollte er eigentlich außer der ebenen welle nichts
wissen. er war sogar verblüfft als ich ihm die formel für den weglängenunterschied
aufgesagt hab

Meine Frage drehte sich um eine Skizze eines Teleskopschemas (2 Linsen) und einer
Blende beim Brennpunkt zwischen den Linsen: Was passiert mit einem Gauß-Strahl in
dieser Anordnung, was würde passieren, wenn das Licht schräg einfällt (die Strahlen
würden sich nicht mehr im Brennpunkt, aber in der Brennebene treffen), und was mit
einem Gaußsignal mit Rauschen passiert (Stichwort Fourierdarstellung, die höheren,
störenden Frequenzen werden durch Blende weggekürzt, folgt aus Beugungsintegral
eines Gaußpakets). Dabei legt er Wert auf das Verständnis des Stoffs.

Schriftliche Frage: Was sieht ein Astronaut der am Mond steht, wenn die Erde die
Sonne komplett verdeckt
(Atmosphäre wirkt wie eine Linse + Rayleigh-Streuung --> Mond wird rot beleuchtet)
Mündlich knappe Erklärung der Rayleigh-Streuung und des Streuquerschnitts -->
Wechselwirkung Strahlung/Teilchen --> Ausgelenkte Elektronenwolke --> getriebener
gedämpfter Harmonischer Oszillator --> Hertzscher Dipol.
Was ist ein Lichtstrahl überhaupt (k-Vektor, Phasenfront).
Bonusfrage warum bei Doppelbrechung das Brechungsgesetz scheinbar nicht gilt (nur
für k-Vektor hergeleitet)
(gefragte Formeln: Oszillatorgleichung & das Brechungsgesetz)

Mein Frage: Wie könnte ein Brewster-Winkel-Mikroskop funktionieren mit p-


polarisiertem Licht. Licht fällt auf Lipid-Probe. Welche Eigenschaften können
bestimmt werden? Führte zu Vergrößerung von Linsen ->Was passiert wenn man ein
rundes Plättchen, auf die opt. Achse, hinter die Linse setzt und diese die hälfte
der Linse abdeckt. → Beugungsintegral und Fouriertransformierte →
Informationsverlust nur mehr Konturen sichtbar.

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