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Inhaltsverzeichnis

Versuch 1: Messung des Wasserpotentials von Kartoffelparenchym...................................................3


1.1 Einleitung...................................................................................................................................3
1.2 Durchführung.............................................................................................................................3
1.3 Ergebnisse..................................................................................................................................4
1.4 Diskussion..................................................................................................................................5
Versuch 2: Messung der Transpiration im Potetometer........................................................................6
2.1 Einleitung...................................................................................................................................6
2.2 Durchführung.............................................................................................................................6
2.3 Ergebnisse..................................................................................................................................6
2.4 Diskussion..................................................................................................................................9
Versuch 3: Permeabilität von Pflanzenzellen.....................................................................................10
3.1 Einleitung.....................................................................................................................................10
3.2 Durchführung...........................................................................................................................10
3.3 Ergebnisse................................................................................................................................10
3.4 Diskussion................................................................................................................................12
Abschließende Erklärung...................................................................................................................14
Versuch 1: Messung des Wasserpotentials von Kartoffelparenchym

1.1 Einleitung
Wasser spielt im Stoffwechsel aller Lebewesen eine essentielle Rolle, dennoch gibt es keinen
aktiven Transportmechanismus für Wassermoleküle. Der Transport von Wasser findet über
Diffusion statt und zwar entlang seines Konzentrationsgradienten (chemisches Potential) vom Ort
höheren Potentials zum Ort des niedrigeren Potentials. Da pflanzliche Zellen Zellwände haben ist
ein Wassertransport nur bei ausreichendem osmotischen Druck möglich.

Das Potential von Wasser wird dabei durch folgende Gleichung beschrieben:
= p−
Das chemische Potential des Wassers (Psi) ist gleich dem hydrostatischem Druck (p) minus dem
Osmotischen Druck (Pi).

Der osmotische Druck ist dabei abhängig von der Konzentration osmotisch aktiver Teilchen in der
Lösung und wird durch die Van't Hoffsche Gleichung beschrieben:
=cRT
Wobei c die Konzentration der osmotisch aktiven Substanzen angibt, R ist die allgemeine
Gaskonstante und T die absolute Temperatur.

Ist das Wasserpotential einer Zelle höher als das ihrer Umgebung, so wird Wasser abgegeben, ist es
geringer, wird Wasser aufgenommen. Mithilfe der Kompensationsmethode wurde in diesem
Versuchsteil versucht das Wasserpotential von Kartoffelparenchym zu bestimmen. Dies ist dann
gegeben, wenn das Parenchym mit der Lösung im osmotischen Gleichgewicht, es gilt dann:
=−

1.2 Durchführung
Es wurden je 10 ml Saccharoselösung unterschiedlicher Konzentration (0,5; 0,4; 0,3; 0,2; 0,1; 0
mol/l) hergestellt und in Reagenzgläser gefüllt. In diese wurden Kartoffelscheibchen (á ca. 2
Gramm) gegeben und für 2 Stunden belassen. Danach wurde erneut das Gewicht bestimmt.

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1.3 Ergebnisse
Die Kartoffelscheiben, die in normalem Wasser lagen zeigten die höchste Gewichtszunahme. Die
Ansätze mit 0,1 und 0,2 molarer Konzentration zeigten ebenfalls eine Zunahme, allerdings geringer
bei steigender Saccharose Konzentration. Ab dem Ansatz mit 0,3 molarer Konzentration zeigte sich
eine Gewichtsabnahme, die bei steigender Konzentration zunimmt, s. Tab. 1.1., die Temperatur
betrug dabei ca. 21 °C.

Tabelle 1.1: Gewicht der Kartoffelstücke im Vergleich


Saccharosekonzentration Startgewicht in g Endgewicht in g Zu-/Abnahme in %
0M 2,110 2,465 16,8
0,1 M 2,110 2,305 9,2
0,2 M 2,100 2,208 5,1
0,3 M 2,010 1,988 -1,1
0,4 M 2,025 1,800 -11,1
0,5 M 2,105 1,678 -20,3

Die Daten sind in graphischer Form in Abb. 1.1 dargestellt. Der Kompensationspunkt entspricht
dabei der Schnittstelle des Graphen mit der x-Achse und lässt sich mittels der Geradengleichung der
Trendlinie berechnen. Das Wasserpotential des Kartoffelparenchyms beträgt -612 kPa.

prozentuale Gewichtsänderung
20

15 f(x) = -72,17x + 17,81


10

0
0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6
-5

-10

-15

-20

-25

Abbildung 1.1: Prozentuale


Gewichtsänderung der Kartoffelscheiben bei
unterschiedlich konzentrierter Glucoselösung

Beispielrechnung:
Umformen der Geradengleichung nach x für y=0 ergibt:

4
−17,81
x= =0,247≈0,25 mol
−72,17
Der Kompensationspunkt liegt also bei einer Konzentration von 0,25 mol/l. Da am
Kompensationspunkt das Wasserpotential gleich dem osmotischen Potential ist lässt sich folgende
Gleichung aufstellen:
=−≈−cRT
Einsetzen der Werte ergibt:
mol bar l
=−≈−0,25 ∗0,083 ∗295 K =−6,12 bar =−612 kPa
l K mol

1.4 Diskussion
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Wasser dem chemischen Gradienten folgt. In den ersten drei
Ansätzen ist das Wasserpotential in der Zelle geringer als im umgebenden Medium, daher folgt ein
Wassereinstrom in die Zelle. In den 3 anderen Ansätzen ist die Konzentration im Medium geringer
als in der Zelle, es folgt ein Wasserausstrom aus der Zelle. Läge eine Zuckerlösung mit einer
Konzentration von 0,25 mol/l vor, so würde sich keine Gewichtsänderung beobachten lassen, das
Wasserpotential und osmotisches Potential gleich wären.

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Versuch 2: Messung der Transpiration im Potetometer

2.1 Einleitung
Wasser wird in der Pflanze allerdings nicht nur aufgenommen und als Transportmittel für gelöste
Substanzen, zum Aufrechterhalten der Turgeszenz bzw. als Protonenliferant für die Photosynthese
verwendet. Es diffundiert über die Stomata auch wieder in die nicht wasserdampfgesättigte Luft,
diesen Vorgang bezeichnet man auch als Transpiration. Transpiration erzeugt den sogenannten
Transpirationssog, welcher essentiell für große Pflanzen ist, da der osmotische Druck bei diesen
nicht ausreichen würde um Wasser und damit verbunden Nährstoffe aus der Wurzel bis in die Spitze
zu fördern.
Findet die Verdunstung an einer offenen Wasserfläche statt spricht man hingegen von Evaporation.
Allerdings sind beide von bestimmten Faktoren abhängig. Die Transpiration einer Pflanze hängt
z.B. von der Temperatur, dem Wind, dem Licht, dem CO 2-Partialdruck und dem Wasserpotential ab.
In diesem Versuchsteil wurde die Transpiration von Geranienblättern unter verschiedenen
Bedingungen untersucht und ausgewertet.

2.2 Durchführung
Es wurden 3 etwa gleichgroße Geranienblätter abgeschnitten und jeweils luftdicht mittels eines
Schlauchs an eine wassergefüllte Pipette (5 ml) angeschlossen. Diese wurden horizontal in eine
Halterung eingespannt. Der erste Aufbau wurde so belassen und simuliert die Transpiration an
ruhender Luft. Beim zweiten Aufbau wurde ein Kaltluftföhn auf das Blatt gerichtet um Wind zu
simulieren. Beim dritten Aufbau wurde das Blatt über der Wasseroberfläche eines Becherglases
positioniert und mit Parafilm von der Umgebungsluft isoliert, um eine Wasserdampf gesättigte
Atmosphäre zu simulieren.
Die Änderung in der Wassermenge in der Pipette wurde über 150 Minuten, alle 10 Minuten,
protokolliert, parallel dazu wurde die Evaporation mittels eines Evaporimeters bestimmt.

2.3 Ergebnisse
Das Blatt welches leichtem Wind ausgesetzt war zeigte die größte Transpiration (0,31 ml bei 39,25
mm² Blattfläche), gefolgt von dem Blatt in ruhender Luft (0,145 ml bei 40,7 mm² Blattfläche). Das
Blatt in der wasserdampfgesättigten Atmosphäre zeigte keine Transpiration (Blattfläche 44,25
mm²). Die Evaporation am Evaporimeter verlieft konstant, nach 3 Stunden waren 3 ml verdunstet.

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Die Ergebnisse sind in Tab. 3.1-2, sowie den Abbildungen 3.1-2 dargestellt. Die Temperatur betrug
22°C.

Tabelle 2.1: Transpirations-/EEvaporationsvolumen unter unterschiedlichen Bedingungen


Zeit in min. Ruhende Luft Leichter Wind Wasserdampf Evaporimeter
Transpiration in Transpiration in Transpiration in Evaporation in ml
ml ml ml
0 0,000 0,000 0 0
10 0,035 0,055 0 0,15
20 0,065 0,055 0 0,3
30 0,085 0,080 0 0,5
40 0,115 0,110 0 0,6
50 0,125 0,130 0 0,75
60 0,140 0,130 0 0,9
70 0,145 0,170 0 1,1
80 0,145 0,200 0 1,3
90 0,145 0,210 0 1,45
100 0,145 0,240 0 1,6
110 0,145 0,250 0 1,8
120 0,145 0,270 0 2
130 0,145 0,280 0 2,15
140 0,145 0,290 0 2,3
150 0,145 0,310 0 2,5
160 2,65
170 2,8
180 3

Tabelle 2.2: Gewicht und Transpirations-/Evaporationsmenge


Ruhende Luft Leichter Wind Wasserdampf Evaporimeter
Gewicht 3,44 g 3,39 g 3,74 g
̙Δ ml/h 0,058 0,124 0 1
1̙Δ ml/h *100 cm2 14,2 31,6 0 131
̙Δ ml/h*g 0,0168 0,0365 0 0

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Beispielrechnung für ̙ Δml/h, bei ruhender Luft:
0,145 ml ml
∗60=0,058
150 min h
Beispielrechnung für ̙Δml/h*100cm2, bei ruhender Luft:
ml 100cm 2 ml 100cm 2 ml
0,058 ∗ 2
=0,058 ∗ 2
=0,142
h 40,7 cm h 40,7 cm h∗100cm2
Beispielrechnung für ̙Δml/h*g, bei ruhender Luft:
ml ml
0,058 =0,0168
3,44 g∗h g∗h
Das Evaporimeter hat eine Verdunstungsrate von 1 ml/h, bei einer Verdunstungsfläche von 76,46
mm², ergibt dies eine Evaporation von ca. 131 ml/h*100cm 2. die Daten zur Berechnung der
Verdungstungsfläche des Evaporimeter sind nicht mehr vorhanden die Berechnung erfolgte nach A=
2*πrFilter² - πrSäule².

Transpiration von Geranienblättern unter versch. Bedingungen


0,35
f(x) = 0,0020x + 0,0228
0,3
Ruhende Luft Transpira-
tion in ml
0,25
Lineare Regression für
Ruhende Luft Transpira-
Volumen in ml

0,2 tion in ml
Leichter Wind Transpira-
f(x) = 0,0008x + 0,0579
tion in ml
0,15
Lineare Regression für
0,1 Leichter Wind Transpira-
tion in ml
Wasserdampf Transpira-
0,05 tion in ml

0
0 20 40 60 80 100 120 140 160 180

Zeit in min

Abbildung 2.1: Transpiration von Geranienblättern unter versch. Bedingungen

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Evaporation
3,5

2,5
f(x) = 0,0169x + 0,1117
Evaporimeter Transpi-
Volumen in ml

2 ration in ml
Lineare Regression für
1,5 Evaporimeter Transpi-
ration in ml

0,5

0
0 20 40 60 80 100 120 140 160 180 200

Zeit in min

Abbildung 2.2: Evaporation des Kursevaporimeters

2.4 Diskussion
Zunächst gehe ich an dieser Stelle auf den Versuch in ruhender Luft ein, es fällt auf, dass nach 70
Minuten keine Veränderung der Werte mehr Eintritt, die Ursache hierfür ist vermutlich eine
Luftblase im Schlauch. Dies verfälscht somit auch die Ergebnisse für die Transpiration. Der Versuch
mit leichtem Wind liefert aber dennoch eine stärkere Transpiration, als der Versuch in ruhender
Luft, d.h. Der Wind begünstigt die Transpiration von Wasser. Das Blatt, welches in
Wasserdampfgesättigter Atmosphäre war, weist keine Transpiration auf, die Ursache hierfür ist, dass
die Luft im Becherglas kein Wasser mehr aufnehmen kann, da sie gesättigt ist. Allerdings könnte
auch hier Luft im Versuchsaufbau eine mögliche Fehlerquelle sein.
Beim Evaporimeter verdunstet allerdings am meisten Wasser, dies liegt daran, dass das Wasser nicht
durch Cuticula und Stomata behindert wird, d.h. Keine Transpiration, sondern Evaporation an einer
freien Wasserfläche stattfindet.

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Versuch 3: Permeabilität von Pflanzenzellen

3.1 Einleitung
Die Zellmembranen von Zellen bestehen aus einer Lipid-Doppelschicht, deren hydrophoben Teile
der Lipide (Fettsäureketten) weisen zueinander, wohingegen die hydrophilen Teile voneinander
wegweisen. In die Membran eingelagert, bzw. aufgelagert findet sich eine Vielzahl an Proteinen
unterschiedlicher Funktion. Einige dieser Proteine sind z.B. für den Transport von Substanzen in
eine Zelle, bzw. aus einer Zelle, verantwortlich. Lösungsmittel wie Wasser können normalerweise
frei durch die Membranen diffundieren, während andere Stoffe auf Transport durch Proteine
angewiesen sind, solche Membranen bezeichnet man als selektiv permeabel.
Diese Selektivität lässt sich allerdings durch bestimmte Chemikalien bzw. physikalische
Bedingungen modifizieren, eine Membran kann so z.B. durchlässiger für bestimmte Stoffe gemacht
werden, z.B. Betalain.

In diesem Versuchsteil wurde die Permeabilität der Tonoplasten (Abgrenzung der Vakuole vom
Cytoplasma) von roter Beete unter verschiedenen Bedingungen untersucht.

3.2 Durchführung
Aus einer Knolle der roten Beete wurden 25 Zylinder (à 0,75 cm) ausgestanzt und unter fließendem
Wasser gewaschen, bis keine Färbung des Wassers durch austretendes Betalain mehr auftrat. Es
wurden 4 Versuchsreihen angelegt (Methanol, Spülmittel, SDS, je in steigender Konzentration (s.
Tab. 3.1, sowie steigende Temperatur) und eine Kontrollgruppe mit Wasser. Die Zylinder wurden in
die einzelnen Ansätze eingebracht und für eine Stunde inkubiert (bzw. 1 min. im temperierten
Wasser und dann eine Stunde inkubiert). Die Extinktion des Überstandes wurde danach bei 525 nm
photometrisch bestimmt.

3.3 Ergebnisse
Die Ergebnisse finden sich in Tab. 3.1, sowie in den Abb. 3.1-4. Bei den Ergebnissen ist ein klarer
Trend zu sehen, sofern man die Ausreißer in den Werten außen vor lässt. Je höher die
Konzentration/Temperatur, desto größer die Menge an Betalain im Überstand.

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Versuchsreihe Spülmittel
Versuchsreihe Methanol 0,22
0,5 0,2
0,4 0,18
0,16
0,3 Extinktion
Extinktion 0,14
0,2 0,12
0,1
0,1 0,00% 0,20% 0,40% 0,60% 0,80% 1,00%
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% Konzentration
Konzentration
Abbildung 3.1: Versuchsreihe Spülmittel
Abbildung 3.2: Versuchsreihe Methanol Extinktion bei 625 nm für versch.
Extinktion bei 625 nm für versch. Konzentrationen
Konzentrationen

Versuchsreihe SDS Versuchsreihe Temperatur


2,5 0,5
2
0,4
1,5
0,3
Extinktion 1 Extinktion
0,2
0,5
0 0,1
0,00% 0,05% 0,10% 0,15% 0,20% 0,25% 40 60 80
Konzentration Temperatur in °C
Abbildung 3.3: Versuchsreihe SDS Extinktion Abbildung 3.4: Versuchsreihe Temperatur
bei 625 nm für versch. Konzentrationen Extinktion bei 625 nm für versch.
Temperaturen

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Tabelle 3.1:Extinktion bei 625 nm für die jeweilige Versuchsreihe (Konzentration/Temperatur)
Probe Konzentration
E525
Methanol 0% 0,1
5% 0,39
10% 0,15
30% 0,2
60% 0,32
Spülmittel 0% 0,1
0,10% 0,15
0,30% 0,2
0,50% 0,14
0,80% 0,2
SDS 0% 0,08
0,01% 0,29
0,05% 2,22
0,10% 0,33
0,20% 0,82
Temperatur 40 0,1
50 0,29
55 0,14
60 0,18
65 0,35
70 0,36
80 0,47
Kontrolle 0,1
3.4 Diskussion
Der generelle Trend der Ergebnisse wurde bereits im Ergebnisteil beschrieben, man kann also
Folgern, das die Permeabilität der Membran in allen Fällen erhöht wird. Die Ausreißer die in jedem
Versuch aufgetreten sind liegen sehr wahrscheinlich an einer der genutzten Küvetten. Da nur 4
Stück vorhanden waren wurden sie mehrfach genutzt, wobei eine Verschmutzungen oder Kratzer
aufgewiesen haben muss, welche die Messergebnisse verfälscht haben.
Die Versuchsreihe mit dem Spülmittel liefert eine näherungsweise logistische Funktion, ab einer
Konzentration von 30% ist nur noch eine minimale Zunahme der Extinktion zu beobachten.
Spülmittel ist unpolar, durch Zugabe zu den rote Beete Stücken verändern sie das Milieu der
Lösung, dies beeinflusst die unpolaren Teile der Biomembran (Fettsäurereste) die daraufhin
versuchen sich gemäß ihrer Polarität neu auszurichten, was zu Lücken der Membran führt. Dies
wird durch die enthaltenen Tenside verstärkt. Ab einer gewissen Konzentration kann die Membran
allerdings nicht weiter destabilisiert werden.

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Die Versuchsreihe mit Methanol beruht ebenfalls auf einer Änderung des Milieus, allerdings hier
durch Erhöhung der Polarität des Mediums. Dies führt zu einer Umorientierung der hydrophilen
Bestandteile der Biomembran, da hier keine Tenside vorhanden sind, die die Lipide umlagern, ist
eine wesentlich höhere Konzentration (30%) nötig um ähnliche Extinktionen wie im
Spülmittelversuch zu erreichen.
Das in der SDS- Versuchsreihe enthaltene Natriumdodecylsulfat denaturiert die in der Membran
enthaltenen Proteine, da diese einen großen Teil in der Membran ausmachen können entstehende
Lücken nicht kompensiert werden. Ist die Konzentration entsprechend hoch wird die Membran
komplett zerstört, was sich in der hohen Extinktion niederschlägt.
Die Versuchsreihe mit der Temperatur ist ebenfalls schlüssig, da hohe Temperatur ebenso wie SDS
zur Denaturierung der Membranproteine führt.

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Abschließende Erklärung
Hiermit bestätige ich das Protokoll eigenständig und ohne unerlaubte Hilfsmittel erstellt zu haben.

Bochum den 29.06.2010 ____________________________


(Markus Lorkowski)

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