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Arbeitsmappe zum

Thema:
Nachhaltigkeit
Definition des Begriffs „Nachhaltigkeit“
1. Lest euch die Artikel „Wie nachhaltig ist Nachhaltigkeit?“ und „Warum mich das Thema
Nachhaltigkeit ankotzt“ durch.

2. Es werden in den Texten unterschiedliche Probleme im Zusammenhang mit dem


Begriff „Nachhaltigkeit“ genannt. Beschreibe kurz, was in dem jeweiligen Text die
angesprochene Hauptproblematik ist.

Text 1:
In diesem Text geht es um die Definition der Nachhaltigkeit. Solange es nicht genau definiert
ist, sind die Bemühung um Nachhaltigkeit auch wertlos. Sie gleicht der Suche nach einem
Gegenstand, von dem man nicht weiß, was er ist.

Text 2:
In diesem Text geht es darum, dass Nachhaltigkeit mit jedem Produkt verkauft wird. Esi ist
aber fraglich, ob man überhaupt nachhaltig leben kann. Es wäre sinnvoller ein Konzept, wie
jeder ein bisschen zur Nachhaltigkeit betragen kann.

3. Was bedeutet „Nachhaltigkeit“? Diskutiert in der Kleingruppe über eine eurer


Meinung nach gute Definition von „Nachhaltigkeit“ und schreibt diese auf.

4. Lest euch den Text „Nachhaltigkeit Definition“ durch.


Schaut euch nach dem Lesen nochmals eure zuvor aufgeschriebene Definition
von „Nachhaltigkeit“ an und überarbeitet sie gegebenenfalls.
Schau dir auch das Kurzvideo dazu an. Du findest es im Schülerlaufwerk unter
\Schueler-Materialien\Biologie\Öko\Nachhaltigkeit\Definition_der_Nachhaltigkeit an.
(Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=3CivHKZDhK8)

5. Im Text wird eine Definition des Begriffs „Nachhaltige Entwicklung“ angeführt.


Schreibt sie euch heraus.

Nachhaltige Entwicklung =Eine „Nachhaltige Entwicklung“ ist eine Entwicklung, die es der
derzeitig lebenden Generation erlaubt, ihre Bedürfnisse zu befriedigen ohne die
Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, deren eigene Bedürfnisse zu
befriedigen.
6. Gehe jetzt noch einmal zurück zum Artikel „Wie nachhaltig ist Nachhaltigkeit?“

Es werden im Text auch direkt einige Fragen gestellt. Schreibt die eurer Meinung nach
interessanteste, wichtigste oder schwierigste Frage heraus und diskutiert in der
Kleingruppe darüber. Könnt ihr eine Antwort auf die Frage finden? Kann man überhaupt
eine Antwort auf die Frage finden? Wo liegen die Probleme darin? …

Frage:
Führt Nachhaltigkeit immer zu vorteilhaften Effekten, oder gibt es auch nachteilige?

Diskussionsergebnis:
Viele Firmen machen sich Gedanken, wie man gewinnbringende Produktion mit dem
Umweltschutz verbinden kann. Vorteile der Nachhaltigkeit bei einer Firma sind bessere
Kundenbindung und Mitarbeiterbindung. Nachteile, dass die Firmen nicht auf den Gewinn
nicht mehr so stark achten und die Produktionskosten höher sein können.

7. Diskutiert nun noch folgendes: Kannst du „Warum mich das Thema Nachhaltigkeit
ankotzt“ nachvollziehen? Warst du selbst schon einmal in der Situation der/des
Belehrenden oder der/des Belehrten? Wie sollte man deiner Meinung nach einen
nachhaltigen Lebensstil propagieren?

Diskussionsergebnis:

Für viele Menschen ist das nachhaltige Leben ein Mode geworden, die Welt wirklich besser
zu machen, geht es dabei viel zu selten. Diese Menschen fühlen sich durch ihre
Lebensweise als ein besserer Mensch und belehren gerne die Anderen.
Nicht jeder Mensch kann sich Bio – Produkte leisten oder auf billige Kleidung zu verzichten.
Man darf die Menschen wegen ihres Lebensstils nicht verurteilen und zur Rechtfertigung
zwingen.
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Die Entwicklung des Begriffs „Nachhaltigkeit“
1. Ordne den Jahreszahlen die passenden Ereignisse zu und schreibe in Stichworten (oft
reicht auch ein Schlagwort) über das Ereignis. (du kannst auch im Internet recherchieren)

1713
 Höhepunkt Pest-Epidemie Wien
 Pragmatische Sanktion: Unteilbarkeit der habsburgischen Länder
 Frieden von Utrecht
 erschien in Leipzig das erste eigenständige Werk über die Forstwirtschaft. In der
forstgeschichtlichen Literatur gilt es als eine der wichtigsten Schriften.
1987
Die ökologische Definition von Nachhaltigkeit stammt aus dem sogenannten Brundtland-
Bericht aus dem Jahre 1987 und beschreibt eine nachhaltige Entwicklung als eine solche,
die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne dabei die Zustände zukünftiger
Generationen zu beeinträchtigen.

1990er
Umweltbeweg
ungen

2016 – 2030
17 Ziele für nachhaltige Entwicklung von der UN

2. Hier ist der Originalauszug aus Sylvicultura Oeconomica von H.C. von Carlowitz (S.105):

a.) Entziffere den Auszug und übersetze ihn in eine moderne Sprache:

b.) Fasse seine Aussage in DEINEN eigenen Worten zusammen:


3. Ist es deiner Meinung nach wichtig und gut, dass Wirtschaft, Soziales und Ökologisches im
Drei-Säulen-Modell gleichberechtigt sind? Begründe.

Eine nachhaltige Entwicklung kann nur erreicht werden, wenn umweltbezogene, wirtschaftliche
und soziale Ziele gleichzeitig und gleichberechtigt umgesetzt werden. So kann die
Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft sichergestellt und verbessert werden.

4. Bestimme, ob der Begriff im Sinne von „kontinuierlich“ oder im ökologischen


Nachhaltigkeitssinn verwendet wird.

kontinuierlich im ökol. Sinn weder noch


Justin Bieber: Ich möchte, dass meine Karriere nachhaltig o o o
ist, aber ich möchte auch, dass mein Verstand und Herz
nachhaltig sind.

Das derzeitige Pensionssystem ist nicht nachhaltig


o o o
sicher. o o o
Nachhaltigkeit: Die Dämmung, die nachwächst
Wir sind zuversichtlich, mit unseren Maßnahmen die o o o
Situation der Tiere auf der Insel nachhaltig zu
verbessern. o o o
Der Umweltnutzen einer Investition in „nachhaltige
Finanzprodukte“ ist vielfältig. Sie kann positiv auf die
Finanzierungssituation und das Image ökologisch
orientierter Unternehmen wirken.
Investitionsprogramm bei WINZER KREMS sichert
nachhaltig die Existenz von 900 Winzerfamilien o o o
Nachhaltig leistbar wohnen - Wir machen es
möglich! o o o

5. Heute wird der Begriff oft inflationär (=übermäßig) verwendet. Finde Beispiele für vermeintlich
„nachhaltige“ Produkte oder Aussagen (oft wird der Begriff z.B. vorrangig aus wirtschaftlichen
Interessen verwendet oder für politische Zwecke missbraucht)

6. Der Begriff SDG bedeutet…

auf English:

auf Deutsch:

Geh zu den Kärtchen der 17 SDGs und erstelle eine persönliche Rangordnung nach Wichtigkeit.
Begründe anschließend die erste und letzte Position deiner Reihung.
Position SDG Begründung deiner Reihung

1.

17.
Beispiele für Nachhaltigkeit

Forstwirtschaft in Österreich:

Der Hiebsatz (=geplante jährlich geschlagene Holzmenge pro Jahr und


Wald) wird von den Forstunternehmen festgelegt. Üblicherweise wird er
für ein Jahr angegeben und entspricht jener Menge, die jährlich
entnommen werden kann, ohne die Nachhaltigkeit der Waldfläche zu
gefährden. Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft bedeutet, dem Wald nicht
mehr zu entnehmen, als nachwächst. Dies gilt z.B. in Österreich und in
Deutschland.

1. In Österreich nehmen die Waldflächen zu. Finde heraus, um welche Fläche der
österreichische Wald stündlich, täglich und jährlich zunimmt. Falls möglich, notiere
auch das Jahr, aus dem die Zahl stammt.

stündlich täglich jährlich


Anstieg der
österreichischen
Waldfläche

2. Der jährliche Zuwachs entspricht ungefähr der Fläche welches Wiener


Gemeindebezirkes?
_________________________________

3. Die tropischen Regenwälder schrumpfen permanent. Versucht herauszufinden, um


welche Fläche der tropische Regenwald stündlich, täglich und jährlich schrumpft.
Falls möglich, notiere auch das Jahr, aus dem die Zahl stammt.

stündlich täglich jährlich


Rückgang des
tropischen
Regenwaldes

4. Der jährliche Verlust an Regenwald entspricht rund ________- mal der Fläche

Wiens bzw. rund ________- mal der Fläche Österreichs.

5. Recherchiere Gründe, weshalb der Regenwald nach wie vor in einem solchen
Ausmaß gerodet wird.
6. Bewerte die Aussage: „Regenwald kann abgeholzt werden, solange anderorts
wieder Wald angepflanzt wird.“

7. Der Regenwald ist nicht das einzige Beispiel dafür, dass sich die Menschheit nicht
nachhaltig verhält. Die Österreichische Holzwirtschaft ist aber sicherlich auch nicht
das einzige Beispiel für gelebte Nachhaltigkeit. Findet weitere Beispiele für Bereiche,
in denen der Mensch nachhaltig handelt bzw. wo er ganz sicher nicht nachhaltig
handelt.

nachhaltiges Verhalten kein nachhaltiges Verhalten