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Beispiel: Mü ndliche Prü fung, Teil 2 (Diskussion)

Ist in Bio wirklich Bio?

(Text zusammenfassen)
A: Die Überschrift des Textes lautet „Ist in Bio wirklich Bio?“ Der Text handelt von der Frage, ob Bio-Produkte
wirklich zu 100% Bio sind. Bio steht für „biologisch“, das bedeutet „ohne chemische Zusatzstoffe“. Der Text
vergleicht Bio-Produkte mit herkömmlichen Lebensmitteln und präsentiert Argumente für und gegen Bio-
Lebensmittel. Im Text steht z.B., dass in Bio-Produkten weniger Schadstoffe enthalten sind, aber sie sind
meist auch teurer. Der Autor schreibt, dass Bio-Produkte vom Discounter nicht so eine hohe Qualität haben
wie im Bioladen.
B: Wie mein Kollege schon gesagt hat, geht es in dem Text um Bio-Lebensmittel Im Text steht, dass es immer
mehr Bio-Supermärkte gibt und Bio-Produkte immer beliebter werden. Die Produktion von Bio-Produkten
soll nachhaltiger und besser für die Umwelt sein. Aber oft sind die Produkte 30% teurer. Am Ende schreibt
der Autor, dass jeder Konsument selbst entscheiden sollte, ob er Bio-Produkte kauft oder nicht.

Was denkst du über den Text?


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(Meinung/Erfahrung austauschen)

A: Mich hat überrascht, dass Bio-Produkte nicht immer gesünder als Lebensmittel aus konventioneller
Produktion sind. Im Text liest man, dass Bio-Lebensmittel genauso viele Bakterien und Keime wie
herkömmliche Produkte enthalten.

B: Stimmt, das hätte ich auch nicht gedacht. Aber im Text findet man auch gute Argumente für Bio-Produkte.
Sie sind z.B. besser für die Umwelt und enthalten weniger Schadstoffe. Das finde ich wichtig.

A: Ja, vielleicht.. aber meiner Meinung nach kann man nie genau wissen, wo und wie die Lebensmittel
hergestellt wurden. Die Kontrollen sind oft nicht besonders streng. Bio-Produkte in Discountern haben z.B.
keine gute Qualität. Ich finde, dann kann man besser andere Produkte kaufen und Geld sparen.
Was meinst du?

B: Der Preis ist wirklich ein großer Nachteil von Bio-Produkten. Ich finde außerdem seltsam, wenn Leute Bio-
Produkte kaufen, um gesünder zu leben, aber gleichzeitig rauchen oder viel Alkohol trinken. Das passt nicht
zusammen. Kaufst du Bio-Produkte?

A: Ich kaufe ab und zu Obst und Gemüse aus Bio-Produktion. Ich finde, das schmeckt wirklich besser als
normales Obst und Gemüse. Bei anderen Produkten ist mir Bio nicht so wichtig. Aber ich finde, dass jeder
kaufen sollte, was er möchte. Wie ist das bei dir?

A: Ich persönlich kaufe fast nie Bio-Sachen. Die Produkte sind mir einfach zu teuer und ich vertraue dem Siegel
und den Kontrollen nicht wirklich. Wenn ich Bio kaufen würde, dann nur im Bioladen und nicht im
Discounter. Aber ich stimme dir zu. Letztendlich sollte jeder frei entscheiden können, was und wo er kauft.
Beispiel: Mü ndliche Prü fung, Teil 3 (Problemlö sung)

Eine Reise durch Deutschland für Senioren planen

A: Wie du weißt, sollen wir zusammen eine Reise durch Deutschland für Senioren planen. Hast du schon eine
Idee, wie wir das organisieren könnten?

B: Ich schlage vor, dass wir einen Reisebus mit bequemen Sitzplätzen mieten, damit sich die alten Leute
wohlfühlen. Mit der Bahn wäre es wahrscheinlich zu anstrengend, weil sie immer umsteigen müssten.

A: Ja, ich stimme dir zu. Mit dem Reisebus ist es besser als mit dem Zug. Im Bus können wir Musik und Spiele
organisieren. Welche Städte sollen die Senioren besuchen?

B: Was hältst du davon, wenn die Leute zuerst Bonn besichtigen und dann nach Köln und Düsseldorf fahren?
Sie könnten am Rhein spazieren gehen und die Sehenswürdigkeiten anschauen.

A: Meinst du nicht, dass das etwas langweilig wäre? Die Städte liegen alle in NRW und vielleicht möchten die
Leute auch andere Bundesländer kennen lernen. Sie könnten z.B. nach Hamburg und an die Nordsee fahren.

B: Ja, du hast Recht. An der Nordsee kann man die frische Luft genießen und am Strand spazieren gehen. Ich
denke, das wird den Leuten gefallen. Wir müssen auch noch nach Hotels suchen. Sollen wir Halbpension
oder Vollpension buchen? Was meinst du?

A: Meiner Meinung nach ist Vollpension besser. Dann können die Leute immer gemütlich im Hotel zu Mittag
und zu Abend essen und müssen nicht draußen ein Restaurant suchen. Vielleicht können manche Leute nicht
mehr so gut laufen. Was müssen wir noch organisieren?

B: Die Leute brauchen auf der Reise auf jeden Fall eine gute medizinische Versorgung. Vielleicht kann ein Arzt
mitfahren, der direkt helfen kann, wenn die Leute krank werden oder sich verletzen.

A: Das finde ich auch wichtig. Ich kann mich später gern darum kümmern.
Wie lange soll die Fahrt eigentlich dauern? Vielleicht drei Wochen?

B: Nein, in diesem Punkt würde ich dir widersprechen. Ich finde, dass drei Wochen zu viel sind. Für manche ist
die Reise vielleicht anstrengend und sie haben nicht so viel Energie. Ich schlage vor, dass die Reise nur zehn
Tage dauert.

A: Gut, das stimmt. Dann haben wir jetzt das Wichtigste geplant. Fehlt noch etwas?

B: Ich denke, das ist alles. Vielleicht können wir uns am Samstag treffen und alles noch einmal im Detail
besprechen. Dann können wir auch nach Hotels suchen.

A: Gute Idee! Dann sehen wir uns am Samstag.