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Alexander Gottlieb Baumgarten, Theoretische Ästhetik, S.3-27.

1 Ästhetik ist die wissenschaft der sinnlichen Erkenntnis


2 Natürliche Ästhetik ist der natürliche Zustand der unteren Erkenntnisvermögen. Kann angeboren
oder erworben (gelernt) werden
Ist die unterteilung der erkenntnisvermögen wichtig ?
3 Ästhetik als Kunstlehre (zusätzlich zur natürlichen Ästhetik), hilft den Verstandeserkenntnis-
beruhenden-Wissenschafte ngeeignete Materialien bereitstlellt, das Erkannte dem
Fassungsvermögen von Menschen anpassst, die Verbesserung der Erkenntnis über die
Grenzen des deutlich erkennbaren hinaus treibt, gute grundlage ist für alle freien Künste und
geistigen Betätigungen, Überlegenheit gegenüebr anderen Menschen verleiht.
Der letzte Punkt klingt geschrieben von einem Künstler
4 spezielle Nutzanwendungen: philologisch (Literatur ?), hermeneutisch (Auslegen von
Kunst&Musik?), exegetisch (Auslegung von texten ?), etc. (nachlesen auf S2 des readers)
5 Ästhetik umfasst gebiete die von der poesie etc. Nich zwingend abgedeckt werden. Eine
bestimmte Art der Kritik ist ei nteil der Ästhetik.

1 Abschnitt
14 Volkommenheit der sinnlichen Erkenntnis = Schönheit
Unvollkommenheit = Häßlichkeit

15&16 Wenn die (un)vollkommenheite so tief verborgen sind, dass wir sie nur denkend betrachten
können, darum kümmert sich der Ästhetiker nicht

17 Erstmal allgemeinen und universellen Schönheitsbegriff prüfen.

18 Die allgemeine Schönheit ist die Übereinstimmung der Gedanken.


= Die Schönheit der Sachen und Gedanken
19 Übereinstimmung von Ordnung
= Die Schönheit der Ordnung und der Disposition
20 Übereinstimmung von der Zeichen
= Die Schönheit des Ausdrucks

22 Wenn diese Qualitäten in erscheinung treten (der Größe, der Wahrheit, der Klarheit und
Gewissheit der lebendigen Bewegtheit) bringen sie Schönheit der sinnlichen Erkenntnis
hervor
23 billige effekte, falschheit, schwer durschaubare dunkelheit, unentschiedene schwanken, trägheit
sind unvollkommenheiten

24 Die schönheit der sinnlichen erkenntnis und die Feinheit der ästhetischen Gegenstände selbst
stellen zusammengesetzte Vollkommenheiten dar, und zwar allgemeingültige

2Abschnitt
28 zu Ästhetikern gehören: die angeborene natürlichkeit (Physis, natur, gute anlage, urtypische
Prägungen der Geburt), ergo eine natürliche Veranlagung der menschlichen Seele schön zu
denken mit der sie geboren wird
29 ein feiner Geist
30 dazu gehört: die unteren erkenntnisvermögen: scharf zu empfinden
31 phantasie (sich etwas vorzustellen)
32 natürliche veranlagug der durchdringenden Einsicht, mit dem alles war wir wahrnehmen und
einbilden verfeinert wird.
33 natürliche fähigkeit etwas wiederzuerkennen
34 dichterische Anlage,
35 Veranlagung zum Guten Geschmack, nich allgemein verbreiteten, sonder verfeinerten
36 fähigkeit zukünftiges vorauszusehen und vorauszuahnen
37 fähigkeit die vorstellungen auszudrücken

38 obere erkenntnisvermögen
sowiet a) der Verstand/Vernunft die unteren erkenntnisvermögen anregen
soweit b) das schöne (richtige verhältnis) nur dadurch zu erreichen ist
39 Der schöne geist kann sich vor augen halten was er will (nicht nur vergagenes). unter Leitung
des Verstands u. Der Vernunft mit angemessen Ausdrucksmitteln
40 Demokrit sagt: Vernünftige sollten nicht Dichten. Richtigkeit still pending
41Braucht untere Erkenntnisfähigkeiten. Sind voraussetzung von höheren (auf natürliche art
entwickelten) fähigkeiten.
Vorurteil: die schönheit des geistes mit der Begabung für streng rationale erkenntis und für
logische schlussfolgerungen, soweit diese angebore nist, von Natur aus im Konklift
stehen
42 Man kann sich vorstellen: schönes Talent, das de nGebrauch des Verstandes und der Vernunft zu
seinem Schaden vernachlässigt hat.