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Quellenverzeichnis

Seite 12/Übung 14 aus: Tangram 1A, S. 11; Seite 15/Übung 1 + S. 16/Übung 5 aus: Themen aktuell 1, S. 29

© Max Hueber Verlag; Seite 27/Übung 21 aus: Johannes Thiele .Lirum larum Löffelstiel" © Marixverlag

GmbH, Wiesbaden; Seite 27/Übung 23 aus: Ernst [andl "Poetische Werke" hrsg. von Klaus Siblewski

© 1997 by Luchterhand Literaturverlag, München, einem Unternehmen der Verlagsgruppe Random House

GmbH; Seite 311Übung 5 aus: Themen aktuell 1, S. 47; Seite 49/Übung 18 aus: Hans A. Halbey

.Pampelmusensalat" © Horst Halbey, Mainz; Seite 53/Übung 5 aus: Themen aktuell 1, S. 86;

Seite 55/Übung 11 aus: Themen aktuell 1, S. 89; Seite 611Übung 5 aus: Themen aktuell 1, S. 97;

Seite 64/Übung 15 aus: [osef Guggenmos "Was denkt die Maus am Donnerstag?" © 1998 by Beltz &

Gelberg in der Verlagsgruppe Beltz, Weinheim & Basel; Seite 72/Übung 21 aus: Der Zündschlüssel, Kanon

von Manfred Schlenker © Fidula-Verlag Boppard/Rhein; Seite 75/Übung 3 aus: Themen aktuell 1, S. 58;

Seite 79/Übung 16 aus: Erich Fried "Es ist was es ist" © 1983, NA 1996 by Verlag Klaus Wagenbach,

Berlin.

Wir haben uns bemüht, alle Inhaber von Bild- und Textrechten ausfindig zu machen. Sollten Rechtinhaber

hier nicht aufgeführt sein, so ist der Verlag für entsprechende Hinweise dankbar.

Zeichnungen: martin guhl . www.cartoonexpress.ch

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und sonstigen Bildungseinrichtungen.

3. 2. Die letzten Ziffern

2009 08 07 06 bezeichnen Zahl und Jahr des Druckes.

Alle Drucke dieser Auflage können, da unverändert,

nebeneinander benutzt werden.

1. Auflage

© 2005 Max Hueber Verlag, 85737 Ismaning, Deutschland

Verlagsredaktion: Cornelia Böhm

Layout und Satz: Typosatz W. Namisla GmbH, München

Herstellung: Doris Hagen

Umschlagfoto: © Rainer Binder, Bavaria Bildagentur, Gauting

Zeichnungen: martin guhl www.cartoonexpress.ch

Druck und Bindung: Ludwig Auer GmbH, Donauwörth

Printed in Germany

ISBN 3-19-501690-7

Lektion

-,
11
11
Laute
Intonation

Laute
Das unbetonte "e" • Diphthong "ei"
Wortfragen • Aussagesätze

vo ka Ie ,,3..: « ,,,e 11 un d "i.i"


I

. " I Intonation Sprache entschlüsseln I • Satzfragen

11
Laute Der Laut "r" • Vokale ,,0" und "u"
Intonation Der Wortakzent bei einfachenWörterri und Zusammen­
setzungen • Höfliche Bitten

g Laute
Intonation
Die "ch"-Laute • Die Umlaute "ä", "ö" und
Der Wortakzent bei Verben • Modalverben
IIÜ"

a Laute
Intonation
Der Nasal "ng" • Die "s"-Laute
Sätze mit weiteren Angaben

m
Laute Die Laute "p", "t" und "k" • "b", "d" und "g" am
Wort- und Silbenende
Intonation Imperativ

11
Laute Die Laute "sch", "Sp" und "stil
Intonation Perfekt • Satzakzent und Intonation - Zusammenfassung
wichtiger Regeln

g Laute
Intonation
Die Doppelvokale "au", lIäu/eu"

Sprache entschlüsseln 11 • Der Wortakzent bei Abkürzungen

m Laute
Intonation
Der Hauchlaut "h" • Die Laute "w", "f",
Bindung und Neueinsatz
»". "b"

~
Laute Nasale im Deutschen • Die Aussprache von "j" • Aussprache­
probleme erkennen und üben
Intonation Fremdwörter

Inhalt


lösungsschlüssel


Anhang 1 Analysebogen


Anhang 2 Auswertungsbogen ,,5 Minuten üben"

4
,J.

VOlWort

"Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat,

sondern wo man verstanden wird."

Christian Morgenstern

Phonetik aktuell - aktiv plus kreativ


Die Idee zu diesem Buch entstand aus der Erfahrung im Deutschunterricht im In- und
Ausland: Es fehlte an praktischem Übungsmaterial gerade für die Grundstufe. Dabei
weisen Sprachwissenschaftler auf die große Bedeutung phonetischer Übungen beim
Sprachlernprozesses hin. Phonetische Übungen sollten ein wichtiger Bestandteil in jedem
DaF-Unterricht sein.
r Phonetik aktuell orientiert sich an der Progression des Lehrwerks "Themen aktuell" und ist
vor allem für den kursbegleitenden Einsatz gedacht. Es eignet sich aber auch problemlos für
einen lehrwerkunabhängigen Einsatz oder für das Selbststudium. Durch sein differenziertes
Übungsangebot wird Phon etik aktuell den Bedürfnissen von Anfängern und fortgeschritte­
nen Lernern gleichermaßen gerecht.

Aufbau von Phonetik aktuell:


Teil A, Lehrerinfo richtet sich an die Kursleiter und bietet Grundinformationen über
ausgewählte phonetische Themen und praktische Hinweise zur Einübung. Diese Themen
werden in den Teilen B, C und D konkret geübt.
Teil B, Phonetik aktiv orientiert sich in Wortschatz und Inhalten an der entsprechenden
Lektion von "Themen aktuell 1". Die Arbeit mit dem Kursbuch und Phonetik aktuell geht
also Hand in Hand von Lektion zu Lektion. Hör- und Nachsprechübungen wechseln sich
mit kommunikativen und handlungsorientierten Übungsformen ab.
Teil C, Phonetik aktiv plus ist nicht mehr so stark an "Themen aktuell" gebunden.
Der Kontext der phonetischen Elemente wird erweitert und die Übungen weisen einen
höheren Schwierigkeitsgrad auf. Dies sollte bei phonetischen Übungen aber kein Problem
sein. Man muss nicht jedes Wort verstehen, um es richtig auszusprechen!
Teil D, Phonetik kreativ soll Freude am kreativen Umgang mit der Sprache wecken.
Die Übungen umfassen auch Spiele, Gedi chte und Lieder.
Phonetik aktuell bereitet typische phonetische Probleme methodisch und didaktisch auf.
Eine wissenschaftliche Vollständigkeit wird nicht angestrebt. Maßstab ist immer die
praktische Umsetzbarkeit in Kursen für Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache. Daher
können alle Übungsseiten als Kopiervorlage verwendet werden. Der größte Teil der
Übungen ist auf der CD vertont. Der Lösungsteil erleichtert die Arbeit des Kursleiters und
ermöglicht die Selbstkontrolle der Kursteilnehmer. Im Anhang gibt es außerdem praktische
Hilfen zur Fehleranalyse.
Den Kursleitern wünsche ich weiterhin den Mut, sich auf das spannende Feld der Phonetik
zu begeben, und den Deutschlernern in aller Welt viel Freude und Erfolg beim Erlern en der
richtigen Aussprache.
Ich danke meiner Frau für die Geduld während der Arbeit an diesem Buch.
Verfasser

5
1. Das unbetonte "eil
phonetisches Zeichen: [~] phonetischer Fachbegriff: Schwa-Laut
Beispiel: Gu-ten Mor-gen
- .
Der Buchstabe "e" kann sehr unterschiedlich gesprochen werden.
~ö;nJ
Man unterscheidet drei "e"-Laute:
e, ä, äh [10], [10:] setzen, Bett, spät, Gäste, ähnlich
e [~] setzen, Gest~, Morgen
r e, ee, eh [e:] Besen, Beet, nehmen, zehn

Jeder Laut muss deshalb einzeln erklärt und geübt werden.

Hier geht es um das unbetonte "e" [~], die beiden anderen Laute lernen Sie in Lektion 2

kennen. Das unbetonte "e" kommt in unbetonten Silben vor und wird sehr schwach

gesprochen.

Es kommt häufig vor bei


• Pluralendungen: die Hand, die Hände
• Adjektivendungen: die schönen Bilder
• Verbendungen: finde, leben
• Vorsilben (be-, ge-, ent-, ...): bekommen, geh ören, entscheiden

Häufige Fehler:
"Guteen Morgeen" - das "e" wird als langer, betonter Vokal e ausgesprochen [e.]
"Gutähn Morgähn" - das "e" wird als betonter Umlaut ausgesprochen [10], [10:]
ä

Einübung:
Das unbetonte "e" kommt nur in Wörtern mit mehreren Silben vor. Daher soUte es im
ganzen Wort geübt werden. Achten Sie besonders auf den richtigen Wortakzent.
a) Sprechen Sie das Wort "Ente" mit einer stark betonten ersten Silbe aus.
Die optische Darstellung kann Ihnen dabei helfen, auf den Rhythmus stark - schwach
zu achten.

En-te En-te

En-te
- .

b) Klatschen oder klopfen Sie die betonte Silbe beim Sprechen.

c) Üben Sie a) und b) mit folgenden Wörtern.


Stra-ße
-
dan-ke
-
bi-tte Na-me
- - . Ad-res-se

2. Satzakzent und Intonation bei Wortfragen ("W-Fragen")


Beispiel: Wie heißen Sie?
In Wortfragen wird normalerweise da s Verb betont. Der Sprecher kann aber auch die
Information betonen, die für sein e Sprechabsicht die wichtigste ist .

Wie heißen Sie? normale Betonung

Wie heißen Sie? Rückfrage

Wie heißen Sie? Man fragt mehrere Personen nacheinander.

Bei Wortfragen mit normaler Betonung geht die Intonation (Satzm elodie) nach unten.
Wo wohnen Sie? ~ Wie heißen Sie? ~
Bei der Rückfrage geht die Intonation nach oben:

Wo wohnen Sie? ~ Wie heißen Sie? ~

Wenn Sie schon mehrere Personen gefragt haben und nun eine weitere ansprechen,

geht die Intonation ebenfalls nach oben:

Und wo wohnen Sie? ~ Wie heißen Sie? ~

3. Satzakzent und Intonation bei Aussagesätzen


Beispiel: Ich heiße Paul.

Mein Name ist Koch.

Bei Aussagesätzen liegt der Akzent normalerweise auf dem letzten Wort.

Die Intonation geht nach unten:

Ich wohne in Essen. ~ Ich bin Ingenieur. ~

4. Diphthong "ei"
phonetisches Zeichen: [ai]

Schreibweisen: ei, ai, ey, ay

Beispiel: Weißwein, der 1. Mai, Frau Meyer, Herr Mm:er


Diphthonge spricht man als einen Laut, der Akzent liegt au f dem ersten Vokal. Zum
Üben eignen sich besonders Wörter, in denen der Wortakzent au f dem Diphthong liegt:
mein, heiß, Eis, Mai, Wein, Geige, Zeiger, Kaiser

Einübung:

a) Sprechen Sie mit kurzer Pause.


!!·is, a-Is, f!·in, f!·in
b) Sprechen Sie ohne Pause.
f!is, ats. !!in, f!in
c) Sprechen Sie.ohne Pause .
Weißwein, mein, Meier, Mai

8
unbetontes a) Hören Sie den Text.
eil
" b) Sprechen Sie nach und c) Lesen Sie laut.
klopfen Sie die erste Silbe mit. • Guten Tag.
• Guten Abend. • Ihr Name? Wie heißen Sie?
• Hallo. • Ich heiße Bode.
Mein Name ist julia, • Wie ist der Vorname?
Und wer bist Du? • Irene.
Ich heiße Frederick. • Danke.
( d) Markieren Sie das unbetonte "e" in Übung c.
Guten Tag. .
e) Fragen Sie sich gegenseitig und antworten Sie.
Ihr Nam e? / Wie heißen Sie? - Ich heiße ...
Ihre Adresse? / Wo wohn en Sie? - Ich wohn e in ...
Danke.

a) Hören Sie den Text und sprechen Sie nach.


1. Wie heißen Sie?
2. Wie ist der Vorname?
3. Wo wohnen Sie?
4. Wie geht es Ihnen? - Danke, gut.
b) Welches Wort wird betont? Markieren Sie.
Wie heißen Sie?
c) Fragen Sie sich gegenseitig und antworten Sie. Achten Sie auf die
Betonung.
Wo wohnen Sie? - Ich wohne in ...
Wi e geht es Ihnen? -
Wie heißen Sie? - ...

a) Hören Sie den Text. Achten Sie auf die Betonung.


b) Lesen Sie laut. Betonen Sie die unterstrichenen Wörter.
1. Wo wohnen Sie? - In Freiburg.
2. Wie schreibt man das? - Mit F.
3. Was sind Sie von Beruf? - Ich? Ich bin Reiseleiterin.
4. Wo arbeitet Paula? - In Dortmund.
S. Woher kommen Sie? - Aus Italien.
6. Wie geht es Ihnen? - Danke, auch gut.
c) Markieren Sie die Intonation mit ~ oder?
Wo wohn en Sie? ~

Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning 9


Was hören Sie? Kreuzen Sie an.
1. D Ihr Name ist Meier. 4. D Sabine kommt aus Leipzig.
D Ihr Name ist Meier? D Sabine kommt aus Leipzig?
2. D Er wohnt in Essen. S. D Wie geht es Ihnen?
D Er wohnt in Essen? D Wie geht es Ihnen?
3. D Sie m öchte nach Wien. 6. D Herr Lehmann ist Reiseleiter.
D Sie m öchte nach Wien? D Herr Lehmann ist Reiseleiter?

a) Hören Sie den Dialog.


b) Hören Sie noch einmal und markieren Sie "ei".
Guten Tag. Ist hier noch frei?
• Ja, bitte.
• Kommen Sie aus Freiburg?
• Aus Freiburg? Nein, nein, aus Leipzig.
• Ah, Leipzig. Ich heiße Werner Beil.
• Aha . Und mein Name ist Elke Meier.
c) Sprechen Sie den Dialog mit einem Partner.
d) Sprechen Sie nach.
1. Frei? - Nein, nein, hier ist nicht frei.
2. Aus Freiburg? - Nein, nein, aus Leipzig.
3. Beil? - Nein, nein, mein Name ist Meier.

a) Hören Sie und sprechen Sie nach.


"ei"
1. frei - drei
2. mein dein
3. heißen - reisen
4. meinen schreiben
S. nein klein
6. Seite - zwei
7. Österreich - Schweiz
8. leider - nein
9. Reiseleiter - sein
10. eine Reise

b) Sprechen Sie noch einmal und klopfen Sie den Rhythmus.

10 Phonetik aktuell , © Max Hueber Verlag, Ismaning


i''''''-­

7 _ "ei"
Lesen Sie den Namen auf Ihrem Kärtchen. Wer hat denselben Namen?
Fragen Sie im Kurs und suchen Sie Ihren Namenszwilling.
Sind Sie Herr Beier? - Nein, ich bin Herr Meier.
qp

Maier "
Maier Maiser
Maiser

Q
(J
-

Beier Beier Eiser


Eiser

(
Geier Geier Leiser
Leiser

Leier Leier Raiser


Raiser

unbetontes a) Hören Sie und sprechen Sie nach.


e Il
• Guten Morgen, Thomas.

"

• Guten Morgen, Brigitte.

• Heute Morgen ist es schön. Ich möchte gerne spazieren gehen.


• Nein, heute geht es leider nicht. Ich fahre nach München zum
Einkaufen.
Schade, Thomas.
• Das finde ich auch. Brigitte, ich rufe wieder an.
b) Sprechen Sie den Dialog mit einem Partner. Probieren Sie
verschiedene Betonungen aus.

~ ~.
~~;:;-,l~~
~(~ -=0
(,/1~~:r:",-
o" ­
unbetontes . a) I sen Sie laut.
Hören Sie nnd e sie pennen
~"J"~~
e il

" wir rennen sie hausen


wir sausen sie sitzen ~~'i=o .r:
wir flitzen sie singen ~ ""'-,
wir springen sie fangen Fliegen
wir liegen

b) Sprechen Sie immer schneller.


c) Lesen Sie und klopfen Sie den Rhythmus.

Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning 11


1 unbetontes
"e"
Wo hören Sie -e, wo -en? Kreuzen Sie an.

1. lehr. ..
-e
D
-en
D 4. denk...
-e
D D
-en

2. find .. . D D 5. sitz... D D
3. lauf... D D 6. lieb... D D

1 unbetontes
"
e"
5 Minuten üben
a) Wo hören Sie das unbetonte "e"? Kreuzen Sie an.
1. D Hemd D Name
2. D genau D Idee
3. D Medizin D Getränk
4. D Melodie D teilen
5. D danke D England
b) Vergleichen Sie die Lösungen im Kurs.
c) Hören Sie noch einmal und sprechen Sie nach.
d) Sprechen Sie die Wörter und klatschen Sie die Silben.

1 unbetontes
e"
"
Hören Sie und lesen Sie den Abzählreim laut vor.
Zicke, Zacke, Entenkacke.
Ene, mene, muh, wie heißt denn du?
Ene, mene, meck, und du bist weg.

1
Sie hören 3x den gleichen Satz mit unterschiedlicher Betonung.

Welche Antwort passt? Nummerieren Sie.

a) Wo wohnen Sie?
D Ich? In Frankfurt.
D In Frankfurt!
[I] In Frankfurt.
b) Heute Morgen ist es schön.
D Wirklich? Hier ist es bedeckt.
D Gestern Morgen war es auch schön.
D Später wird es regnen.
c) Was liest du gerade?
D Ach, nur einen Krimi.
D Ein en Krimi. Ist das verboten?
D Ich? Einen Krimi.

12 Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning


1aä nbetontes
"
e"
a) Finden Sie Reimwörter.
Steine - Beine

b) Finden Sie passende Adjektive zu den Wörtern in a.


qrÜ& - fcMfV'-- _

c) Hören Sie das Gedicht und lesen Sie es dann laut.


Spitze Steine
Lahme Beine
Aussicht keine
Heinrich Heine
d) Schreiben Sie ein eigenes Gedicht mit den Wörtern aus a) und b).

Hören Sie und lesen Sie laut.

1
"ei"
Rätsel

Was ist das?

-0'­
, I

Weiß wie Kreide

Leicht wie Flaum

Weich wie Seide

Feucht wie Schaum

16 ~, e i"
a) Finden Sie Ländemamen mit "ei" (ai,ay,ey).
~)1 - - -- - -- - -- - ­

b) Wie viele Vornamen kennen Sie mit "ei" (ai,ay,ey)?

HeUw,,-. _

c) Was gibt es in Ihrem Haus mit "ei" (ai,ay,ey)?


E~)-. _

Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning 13


1. Sprache entschlüsseln I
Eine fremde Sprache wird nur verstanden, wenn es dem Lerner
gelingt, die Fülle der gehörten Wörter und Laute zu entschlüsseln. Er muss die
Sprachflut einteilen (segmentieren) in rhythmisch-melodische und inhaltlich
sinnvolle Einheiten (z.B. Wortgruppen), und er muss die Sinnträger "h erausfisch en ".
Falsche Segmentierung führt zu falschem Textverständnis.
Beispiel: e n t s c h u I d i gen sie bit t e was ist den n das

Entschuldigen / Sie / bitte / , was / ist / denn / das / ?

2. Lange und kurze Vokale "a", "e" und "i"


a [al die Lampe
a, aa, ah [a:] das Regal, die Haare, der Hahn
e [tl elf, Geld
e [~] der Stecker
e, ee, eh [e:] das Telefon, die Seele, ehrlich
i I [1] der Tisch
i, ie, ih I [i:] die Mine, das Spiel, ihr

Die Vokale "a-e-i-o-u" spricht man unterschiedlich, je nachdem ob sie lang oder kurz
sind. Es gibt einige Regeln, die Ihnen verraten, ob ein Vokal lang oder kurz ist:
1. Doppelvokale und durch "h" gedehnte Vokale spricht man immer lang.
2. "ie" wie in "Spiel" oder "viel" spricht man lang.
3. Stehen nach einem Vokal zwei oder mehr Konsonanten, wird der Vokal kurz
gesprochen.

Einübung:
Nehmen Sie einen Spiegel als Hilfe oder arbeiten Sie mit einem Partner.
Langes "a" : Der Mund ist weit offen. Sprechen Sie: Name, Regal, Hahn, Haare.
Kurzes "a": Der Mund ist offen und locker. Sprechen Sie: Lampe, Hamburg.
Langes .e": Lächeln Sie (Mun dwin kel nach außen). Sprechen Sie: Tee, See, geht, Herd.
Kurzes "e": Lassen Sie die Mundwinkel locker. Sprechen Sie: elf, Adresse.
Langes "i": Sprechen Sie: die, Liebe, ihr.
Kurzes "i": Der Mund ist offen und locker. Sprechen Sie: ist, bitte.
I
~
3. Satzakzent und Intonation bei der Satzfrage
Der Satzakzent liegt bei Satzfragen häufig auf dem Verb oder dem letzten Wort
des Satzes. Die Intonation geht nach oben (~).

Beispiel: Ist hier frei? ~ Ja, bitte.


Kommen Sie heute Abend? ~ Nein, leider habe ich keine Zeit.

14

1"
~ . _-
~

Sprache ent­ a) Hören Sie und lesen Sie den Text.


schlüsseln Entschuldigensiebittewasistdenndasdasistein
fernsehkühlschrankeinwaseinfernsehapparat
odereinkühlschrankeinfernsehkühlschrankdas
istabersehrmodern
b) Trennen Sie die Wörter durch Schrägstriche (/).
E n t s c h u I d i g e n/S i e
C) M arklieren S're dire Sa t zgrenzen d urc h ".,,,.
" I" 0 d er" 1"
. .
( d) Schreiben Sie den Text richtig. Achten Sie auf die Groß- und
Kleinschreibung.
Elttrcluddijm_Si"""i&"'------ _

e) Lesen Sie Ihr Ergebnis laut vor.


1) Vergleichen Sie Ihre Lösungen.

a) Hören Sie und markieren Sie den betonten Vokal mit


lang ( _ ) oder kurz ( . ).
1. die Lampe
. - die Zahl- die Tasche - waschen
. - der Hahn
­
2. der Stecker - das Bett - ledig - es geht - die Adresse
3. der Tisch - die Mine - bitte - sieben - das Kind
b) Hören Sie noch einmal und sprechen Sie nach.
c) Lesen Sie laut.

5 Minuten üben
a"
" a) Wo hören Sie das lange "a"? Kreuzen Sie an.
1. D Karte D Radio
2. D Schrank DJahre
3. DTag DBank
4. D acht DName
S. D alt Daber
~I/
6. D Zahl DLampe
7. D praktisch Dda
8. D fahren D warten

b) Hören Sie noch einmal und sprechen Sie die Wörter nach.

Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning 15


5 Minuten üben
"eil
a) Wo hören Sie das lange "eil ? Kreuzen Sie an.
1.0 zehn o elf 5.0 leer o Person
2.0 Herr o Fehler 6.0 Stecker o Mehl
3.0 Beruf o ledig 7.0 geht o Adresse
4.0 ehrlich DIemen 8.0 kennen Diesen
b) Hören Sie noch einmal und sprechen Sie die Wörter nach.

"
e
il
Hören Sie und sprechen Sie nach.

• Entschuldige bitte. Was ist das denn?


• Das ist mein Bett.
1
• Was ist das? Dein Bett?
• Ja, mein Bett. Es ist sehr bequem.

'11
5 Minuten üben
"I
a) Wo hören Sie das lange "i"? Kreuzen Sie an.
1.0 Idee o Bild S. o nicht o wie
2.0 viel o stimmen 6. o Tisch o Mine
3.0 bieten o bitten 7. o singen o sieben
4. o mit o vier 8. o Liebe o nichts
b) Hören Sie noch einmal und sprechen Sie die Wörter nach.

'11
Hören Sie und fragen Sie nach.
...·.lb:nJ.M"'Ji' z ,,,' 'z
_~cau _~ . 'LleYztg.
"I 1. 40 Euro - UJ'
nete- ~
2. 7 Euro
3. 4 Euro
4. 44 Euro
S. 17 Euro 1
Hören Sie und antworten Sie.

1" 1. Da ist das Kind. 6~)o,mJ(ind. _

"
2. Da ist der Tisch.
3. Da ist das Bild.
4. Das ist ein Witz.

16 Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag. Ismaning

7
!
9_ lang oder
kurz?
a) Sprechen Sie.
1. Mama und Mimi
2. Mami und Mama
5.
6.
Lenni und Lani
Lisa und Lasse
3. Lama und Lima 7. Sali und Seele
4. Lira und Lari 8. Zilli und Zahl
b) Flüstern Sie die Wortpaare einem Kursteilnehmer ins Ohr.
Dieser wiederholt laut.

a) Hören Sie und sprechen Sie nach.


1 1. Eine neue Bekanntschaft
• Ist hier frei?
2. Kinder, Kinder .. .
• Gibt es heute Pizza?
• Ja, bitte. • Ja , aber jetzt noch nicht.
• Sind Sie neu hier? • Kann ich Fernsehen?
• Ja, erst drei Tage. • Nein, der Fernsehapparat
• Übrigens, ich heiße Kurt Schneider. ist kaputt.
• Und ich heiße Sabine Meier. • Spielen wir noch einmal?
• Kommen Sie aus Österreich? • Nein, leider nicht.
• Nein, ich komme aus der • Ist das Bild gut?
Schweiz. . Ja, ja. Sehr gut.

b) Lesen Sie die Dialoge mit einem Partner.

Hören Sie. Ergänzen Sie die Lücken.


1 lang oder
kurz? 1. die Ltltmpe - die Z_hl - die T_ sch e - w _ sch en - der H z hn
2. der St.i.cker - das B_tt - L dig - es g _ht - die Adr.i.sse
3. der T ~ sch - die M_ne - b _tte - s.i.ben - das K_nd

Hören Sie und sprechen Sie nach.


1 lang oder
kurz? 1. Leni liegt um elf im Bett.
2. Zehn Fehler. Das ist viel.
4. Jetzt funktioniert das Telefon.
S. Warte bitte nicht.
3. Lerne mehr und besser. 6. •Das Bild kostet acht Euro.

Wer bin ich? Fragen Sie.


·13 Satzfragen Ein Kursteilnehmer bekommt einen Zettel auf den
Rücken geheftet. Auf diesem steht ein Name, ein
Bilf .
7=;"
I . '7i1l?
'Ch eilte
Tier, ein Gegenstand oder ein Beruf, den der

Kursteilnehmer durch Fragen erraten muss. Die Bi" iCh

Fragen werden nur mit "Ja" oder "Nein"

beantwortet.
Bi" irL
~
<: .
; O~fe.h....- •
-rJ

. re,cI-,?
~II~

Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning 17


14 _ Sprache ent­
schlüsseln
a) Lesen Sie still.
herr rn aiersiesehenheuteetwasmüdeausiChgla
ubesiehab envergangenenachtnichtbesonders
gut geschlafenodersind siekrank

b) Trennen Sie die Wörter durch Schrägstriche (/) .


t
her r Im a i e r
c) Markieren Sie die Satzgrenzen durch ".", ,,!" oder ,,?".
d) Schreiben Sie den Text richtig. Achten Sie auf die Groß- und
Kleinschreibung. I,
HerrMaier

1
e) Lesen Sie Ihr Ergebnis laut vor.

15_ lang oder

kurz?
Lesen Sie laut.
Sabine

Sabine geht schwimmen.

Sabine geht in diesem Jahr schwimmen.

Sabine geht in diesem Jahr viel schwimmen.

Sabine geht in diesem Jahr viel in ihrem Bikini schwimmen.

Emil und Helena

Emil und Helena lesen.

Emil und Helena lesen im Nebel.

Emil und Helena lesen Hegel im Nebel.

a) Hören Sie und sprechen Sie nach. Achten Sie auf die Betonung.

1
b) Lesen Sie mit einem Partner.
1. . Ist hier noch frei?
Ja, bitte.'
2. • Arbeiten Sie hier?
7.
• Ist das der Vorname?
Ja. Mein Nachname ist "d a
Silva".

1
• Ja, aber erst zwei Tage.
3. • Geht es Ihnen gut?
8.
• Patricia ist auch ein deut­
scher Name.

• Ja, sehr gut.


4. • Kommen Sie aus Indien? 9.

Ja , man spricht es nur anders.

Wohnen Sie in Rio?

• Nein, nein. Aus Brasilien.


5. • Übrigens, ich heiße
Nein, ich komme aus Salvador

da Bahia.
Bernd Schneider. 10. Ist das groß?
• Schreibt man das mit "ai"?
6. • Nein, mit "ei" . 11. .
• Ja, sehr.

Sie sprechen schon gut Deutsch.

• Mein Name ist Patricia.


C)'~
• Na ja, es geht.

18 Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning


17 _Sprache ent­
schlüsseln
Sauerkrautlatein
Schreiben Sie die Sätze in verständlichem Deutsch auf.
1. Diekuhranntebissieindievertiefungfiel.
I2~~

2. Wenndiekuhfortistderstallleerist.

3. Wennesdemeselzuwohlwirddanngehteraufseis.

Hören Sie und singen Sie das Lied auf a, e, ei und i.


1 kurz oder
lang?

~:i_1

Drei Chi - ne - sen mit dem Kon - tra - baß

~~.

sa - ßen auf der Stra-ße und er - zähl-ten sich was.

~~ Da kam die Po - li - zei und fragt: "Was ist das?"

~.~~ Chi - ne - sen mit dem Kon - tra baß."


I

"Drei

Jetzt" a": Dra Chanasan mat dam Kantrabaß .. .

19_ lang oder


kurz?
Reimen Sie. Verwenden Sie die Wortliste.

Schlafen blasen y>et~e t(}."\}\e{\ .c~


erge laufen ,,-\{\c\
lt;.e~
\\.\Cse{\ \\e\(J,e{\ ~(}.se{\ el) s\eu e{\ '\N\{\c\\\.(}.se{\ ue\(J,e{\

siebm Riesen.
~ iJf/ die- Wies"m

Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning 19


~ ~
\
- " ·1
4, .

Phonetik kreativ

20 Satzfrage
Frage-Antwort-Spiel
a) Kopieren Sie die Fragen und Antworten auf verschieden farbige
Karten. Spielen Sie zu zweit oder in der Gruppe.
Die Antwortkarten werden gleichmäßig verteilt. Die Fragekarten werden
als Stapel verdeckt auf den Tisch gelegt. Abwechselnd deckt ein
Mitspieler eine Fragekarte auf und liest laut vor. Wer die passende
Antwort hat, liest diese laut vor, bekommt beide Karten und legt sie ab .
Variante: Frage- und Antwortkarten werden auf zwei Stapel verdeckt auf
den Tisch gelegt. Ein Spieler liest die erste Frage laut vor und ruft einen
Mitspieler auf. Dieser nimmt die oberste Antwortkarte und liest laut vor.
Danach liest er die nächste Fragekarte vor usw.
b) Finden Sie weitere Fragen und Antworten.
r·····························..···············..·······

I Sind Sie Frau Meier?


* . Ja, Meier mit ne-i".
···. ·· ·· . i
I
~ •••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••.••••••••..••.•.••••••••.••••••••••••••.••••••••••••••...••••••.• •.••••.••.••.•••••.•••.•••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••e

Nein, nicht in Bremen.


Wohnen Sie in Bremen?
In Böhmen.

Ja, sehr. Vor allem die


Lieben Sie Brahms?
Ungarischen Tänze.
t····················································· ·····················T ································ {

I Möchten Sie nach Wien? I Ja'd~rh~:~:~: ::~:~~


~ i ~

Sprechen Sie auch Englisch? Sicher. Ich bin Engländer.

Nein, ich bin nicht die Leiterin.


Sind Sie Reiseleiterin?
Ich bin Reiterin.

Funktioniert das Telefon? Leider nicht. Es ist kaputt.

1-- - :.:~::~:i~:~---r-- ::: ::::: :: ;::::::-1

' ~ ~ :e~=~ ~;e ::~~:::? -~ ~ ~:: ~ ~~~~~~~c_~~~i~~~ ~~ _: ]

20 Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning


1. Der Wortakzent bei einfachen Wörtern
und Zusammensetzungen
Der Wortakzent kann die Bedeutung eines Wortes verändern. Er ist damit

wichtig für das Verständnis. Zum Glück gibt es nur wenige, sehr einfache Regeln.

. . .. ..
Bei einfachen Wörtern wird normalerweise die 1. Silbe des Wortes betont.

Beispiel: Re-gen Ar-beit


~
kom-men zärt-lich

Fremdwörter werden (je nach ihrer Herkunft) ganz unterschiedlich betont.

Beispiel: Vol-ley-ball The-o-rie Gym-na-si-um Ka-ta-kom-be

• •• •• • • •• • •
Bei zusammengesetzten Wörtern (Nomen + Nomen, Adjektiv + Nomen, Adjektiv +
Adjektiv) liegt der Akzent meist auf dem ersten Teil der Zusammensetzung.
Beispiel: die Lam-pe - die Ta-schen-lam-pe

grün
• -

hell-grün
• ••
• •
Bei zusammengesetzten Zahlen betont man die kleinste vorhandene Zahlenstelle.

Beispiel: acht-und-neun-zig, zwei-hun-dert-fünf-zig

• • • • • • ••
2. Der Laut "r"
phonetisches Zeichen: [r]
phonetischer Fachbegriff: das konsonantische "r" 1:11
Schreibweise: r, rr, rh ..

phonetisches Zeichen: [R] phonetischer Fachbegriff: das vokalische "r"

Dem Buchstaben "r" entsprechen zwei unterschiedliche Laute: Am Anfang eines Wortes

oder einer Silbe, sowie nach Konsonanten und kurzen Vokalen spricht man das konso­

nantische "r". Dieser Laut wird regional unterschiedlich gesprochen:

• an der Zungenspitze
• am Zäpfchen oder
• als Reibelaut am Gaumen.
Beispiel: Reis, Preis, brauchen, hören, Gitarre, Rhythmus
Das vokalische "r" klingt wie ein kurzes "a". Es wird in folgenden Situationen verwendet:
• in einem Präfix (er-, her-, ver-, zer-): verteilen, zerschneiden
• in einem Suffix mit -er (auch -ern, -erst, -ert, ...): zuerst, Bauer, hundert
• in Personalpronomen: wir, ihr, er
• nach einem langen Vokal, sofern das r zur gleichen Silbe gehört wie der lange Vokal:
für, nur, Meer, Bär, Bart
• am Wort- oder Silbenende: Teller, Zucker, Butter, Bier
Die Aussprache kann sich mit der Veränderung des Wortstammes ändern:
Beispiel: konsonantisches "r" vokalisches .x"

die Tü/re [r] die Tür [R]

spa/ren [r] spar/sam [R]

21

......
~-
..
:....;

'

3A j ".
..
..r

Einübung:
vokalisches "r"
a) Sprechen Sie das Wort "Butter" wie "Butta" , Klopfen Sie dazu.
b) Sprechen Sie ein weniger offenes, kürzeres "a" .
Der Mund ist dabei weniger geöffnet als beim "a"-Laut.
konsonantisches "r"
a) Gurgeln Sie mit einem Glas Wasser, dann ohne. Spüren Sie das Rollen im Hals?
b) Sprechen Sie mehrmals hintereinander. Gu . ru, gu . ru, gu· ru.
c) Probieren Sie: Sprechen Sie das "r" an der Zungenspitze, am Zäpfchen, am Gaumen.
Was gelingt Ihnen am besten?
Häufige Fehler:
1. "r" wird "en glisch" ausgesprochen. Üben Sie in Verbindung mit einem langen "e",
"i" oder "ei ": Reis - Risiko - reden, ...
2. "r" und 01" werden nicht unterschieden. Sprechen Sie das "r" nach "sp", "st", "p",
"k" oder "t": Straße - sprechen - Treppe - prima - Kraft.

3. lange und kurze Vokale: 0" und u"


" "
phonetische Zeichen
o,oo,oh I [0:] die Dose, das Moos, die Wohnung
0 I [::>] doch, kommen
u,uh [u:] der Stuhl, gut
u I [0] der Grund, die Gruppe
Auch die Vokale ,,0 " und "u" werden unterschiedlich gesprochen, je nachdem ob sie
lang oder kurz sind. Die Regeln hierfür haben Sie ja bereits in der letzten Lektion ken­
nen gelernt.
Einübung:
Nehmen Sie einen Spiegel zu Hilfe oder arbeiten Sie mit einem Partner zur Kontrolle.

a) Langes ,,0": Pfeifen Sie einen tiefen Ton. Sprechen Sie: Dose - Hose - Rose.

b) Kurzes ,,0": Der Mund ist locker. Sprechen Sie: doch - von.

c) Sprechen Sie abwechselnd: Dose - doch, Rose - Ross.

d) Langes "u": Sprechen Sie zuerst ein langes ,,0". Schieben Sie dann die Lippen etwas

nach vorne. Die Lippenöffnung wird kleiner. Sprechen Sie: guh - guh - muh - Ruh ­
du - Stuhl.
e) Kurzes "u": Lassen Sie die Lippen locker. Sprechen Sie: Hund - Mund - Luft - Wurst­
Gruppe.

4. Satzakzent bei höflichen Bitten


Beispiel: Wir möchten gerne bestellen. Einen Apfelsaft, bitte.
Höfliche Bitten werden meist mit fallender Intonation gesprochen,

Höfliche Fragen werden normalerweise mit steigender Intonation gesprochen.

Je nach Absicht des Sprechers kann aber auch anders betont werden.

Was möchten Sie bitte? ~ Und was möchten Sie trinken? ~

Einen Rinderbraten mit Reis. ~ Ich möchte bitte ein Glas Rotwein . ~

22
a) Hören Sie die Wörter. Hören Sie noch einmal. Markieren Sie die
betonte Silbe.
Platte Fischplatte
b) Lesen Sie laut.
1. Platte Fischplatte S. Brot Schwarzbrot
2. Regal Küchenregal 6. Wein Weißwein
3. Suppe Zwiebelsuppe 7. Saft Apfelsaft
4. Teller Käseteller 8. Dose Steckdose
c) Ergänzen Sie die Regel.
Bei einfachen Wörtern wird meist die Silbe des Wortes betont.
Bei zusammengesetzten Wörtern wird meist der Teil betont.

a) Hören Sie die Zahlen und sprechen Sie nach.


1. achtundneunzig S. siebenhundertsiebenundsiebzig
2. sechsunddreißig 6. neunhunderteinundfünfzig
3. dreiundzwanzig 7. fünfhundertfünfundsechzig
4. einhundertneunundvierzig 8. zweihundertfünfzig
b) Markieren Sie den Akzent.

Achtundneunzig

c) Ergänzen Sie die Regel.


Bei zusammengesetzten Zahlen wird die vorhandene Zahl betont.

a) Hören Sie und vergleichen Sie die Aussprache von .s",


r"
"
b) Hören Sie noch einmal und sprechen Sie nach.
1. Reis 3. Butter S. groß 7. trinken
2. sauer 4. Brot 6. Bier 8. wir

5 Minuten üben
r"
" a) Wo hören Sie das gerollte (konsonantische) .x"] Kreuzen Sie an.
1. DReis D Wurst 4. D Morgen D Brötchen
2. D grün D stark S. D gerne D Orangensaft
3. D Kartoffeln D trinken 6. D warm D rot

b) Vergleichen Sie die Lösungen und lesen Sie die Wörter vor.

a) Hören Sie die Sätze.

b) Sprechen Sie nach.

1. Vier Bier, bitte!


2. Ich möchte den Schweinebraten mit Bratkartoffeln und Rotkohl.
3. Oder möchten Sie Schwarzbrot mit Butter?
4. Dreimal Bratwurst mit Pommes Frites.
S. Ich nehme Orangensaft und ein Mineralwasser.
6. Ich trinke gern starken Kaffee.
7. Den Rotwein und drei Gläser, bitte.
8. Morgens bitte keine Wurst!

Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Isrnaning 23


~'.
~ ~

r: ~
'. '. ~5~

"r"
Hören Sie und sprechen Sie nach.
1. Reise - Radio - Regal - Reis - richtig - Rind
2. Straße - sprechen
1
3. trinken - trocken
4. praktisch - Preis - Problem
S. Butter - Wurst
6. Messer - Teller

...
"r" und "I"
a) Hören Sie und sprechen Sie nach.
1. Herr - hell
2. groß - klein
3. gerne - Geld
4. richtig - leicht
S. Reise - Limo
6. lesen - Regal
b) Bilden Sie Sätze mit den Wörtern aus a und lesen Sie laut.
k& mjjdJfß- eiJ1hgrofk'-LiHw.- - - - - - - - - - - - - - ­ 1:

5 Minuten üben
0"
" a) Wo hören Sie das lange "o"? Kreuzen Sie an.
1. D Dose D Obst S. D Wort D Wohnung
2. D Rotwein D Kartoffel 6. D Brot D kosten
3. D Tomate D rot 7. D Soße D Schokolade
4. D oben D oft 8. D Export D groß
b) Hören Sie noch einmal und sprechen Sie die Wörter nach.

5 Minuten üben

u"

" a) Wo hören Sie das lange "u"? Kreuzen Sie an.


1. D Stuhl D Suppe S. D dunkel D gut
2. D Kurs D Uhr 6. D nur D unten
3. D Pfund D Kuchen 7. D Frucht D Gruß
4. D Zucker D Schuh 8. D Schublade D Gurke
b) Hören Sie noch einmal und sprechen Sie nach.

a) Hören Sie und sprechen Sie nach.


1 1. Wir möchten gern bestellen.
2. Herr Ober, wir möchten bestellen!
3. Ein Glas Weißwein, bitte.
S. Bitte einen Apfelsaft.
6. Für mich bitte auch.
7. Ja, einen großen.
. 4. Ein Rindersteak. bitte. 8. Ich möchte bitte bezahlen.

24 Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning


a) Hören Sie die Sätze.
1 Wortakzent

d Intonation

b) Welcher Teil des Kompositums wird betont? Markieren Sie.


1. Da ist kein Kühl schrank. 6. Haben Sie Schokoladentorte?
2. Brauchen wir eine Waschmaschine? 7. Möchten Sie einen Apfelsaft
3. Funktioniert der Elektroherd? oder lieber ein Glas Rotwein?
4. Ich trinke nur Mineralwasser. 8. Ich nehme den Schweine­
S. Ich möchte bitte eine Gemüsesuppe. braten und den Weißwein.
c) Markieren Sie die Satzintonation mit ~ oder ~.
Da ist kein Kühlschrank. ~
d) Lesen Sie laut.

a) Hören Sie die Sätze und sprechen Sie nach.


1 "
r"
b) Lesen Sie laut.
1. Dieser Roman interessiert mich. 4. Drei mal drei ist neun.
2. Wir hören gerne Radio. S. Maria probiert drei Kleider an.
3. Ich freue mich auf die Ferien. 6. Die Straße war rutschig.

Hören Sie und sprechen Sie nach.


1 "r" 1. die Tür
2. das Tor
3. sparen
-
-
-
die Türen
die Tore
sparsam
4. er hört - hören
S. gern - gerne

a) Hören Sie den Text.


1 lang oder

kurz?
erzä
b) Lesen un d erganzen S·le:"O ,,,0 h" ",u ,o d er"u h" .
11 11

Zß/ einem g.i.ten Essen h_Ie ich gerne eine Flasche tr_ckenen R_twein
aus dem Keller. V_ r allem z_m Braten _der zu Kz.telett passt ein Glas
R_ter. Z_r Br_tzeit bev_ rz_ ge ich _ ft V_ llk_ rnbrot _ n d Käse aus
H_lland. Daz.; genieße ich Bier aus dem Kr_g. Als Aut i fah rer trinke ich
keinen Alk.ch.i.l. C_Ia oder Wasser sind dann besser. Mögen Sie
K_milch oder Buttermilch? Pr_bieren L'n t.

f15 _,,0" oder "u"


Lesen Sie laut.
1. Otto
Ottos Sohn
2. Ludwig
Ludwig und Ute
Ottos Sohn soll Ludwig und Ute wollen
Ottos Sohn soll oft Ludwig und Ute wollen Urlaub
Ottos Sohn soll oft Vollkornbrot Ludwig und Ute wollen Urlaub buchen.
Ottos Sohn soll oft Vollkornbrot Ludwig und Ute wollen Urlaub in
holen. Usedom buchen.

Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning 25


Hören Sie und sprechen Sie nach.

1
1. Was kostet das Buch?
2. Ein e große Dose Cola, bitte.
S. Buchstabieren Sie bitte
"Kuch en ".
3. Hier, eine rote Rose für Sie. 6. Suppe reimt sich auf Puppe.
4. Alles ging noch einmal gut.

17 Vokale
Wie sprechen Sie diese Namen aus?
Vergleichen Sie mit der Aussprache im Deutschen.
1. Robert 4. Marianne 7. Katharina
2. Gerhard S. Franz 8. Helga
3. Maria 6. Peter 9. Fabian

a) Hören sie den Text. 2


1 b) Sprechen Sie den Dialog mit einem Partner.
. Lan dgasth of"

Guten Tag. Sie möchten einen


Tisch für eine Person?
• Schmeckt
nicht?

Ihnen die Suppe

• Ja, bitte.
• dazu.

Nein. Ich wollte kein Fleisch

• Raucher oder Nichtraucher?




Nichtraucher, bitte.
Setzen Sie sich an diesen Tisch,
bitte. Hier ist die Speisekarte.
•• Ich
Fleisch?

bin nämlich Vegetarierin.


Könnten Sie ... ?
2,
•• Vielen Dank. Haben Sie Suppe?
Ja, natürlich. Gemüsesuppe, Rind-
• Sie meinen die kleine Fliege da?
Oh, das gehört dazu. Sie sind in
fleischsuppe und Zwiebelsuppe. einem .Landgasthaus",
• Eine Gemüsesuppe, bitte.
2
19 Satzakzent
Formulieren Sie höfliche Bitten mit den Wörtern im Kasten.
Lesen Sie vor.
Setz el] ;p.~e1\ ein Glas Rotwein
V\'3.'(1- 1\e
Bratkartoffeln statt Pommes Eis mit Sahne

t<:OJ11kl1~ivJie,._8iit(L ~~.
. _

26 Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning


a) Hören Sie die Sätze und sprechen Sie die fett gedruckten Wörter.
2 1. Mein Freund wollte sich gar ni cht hinsetzen. Er wischte erst die Bank
ab. So etepetete ist er.
2. Gestern fand ich eine große Spinne im Keller. Igitigitt, das wäre mein
sicherer Tod gewesen.
3. Papperlapapp, so einen Unsinn will ich nicht mehr hören.
4. Das ist doch alles Wischiwaschi. Ich möchte Argumente hören.
5. Können Sie zaubern? Abrakadabra - Simsalabim - Hokuspokus
Fidibus, dreimal schwarzer Kater.
b) Was bedeutet das fett gedruckte Wort? Diskutieren Sie.

Lesen Sie und lernen Sie einen Vers auswendig.

21
"
r"
1. Ritsche, ratsche, rei,
Eins, zwei, drei!
2. Reich ist nicht arm.
Arm ist nicht reich,
2. tJldc~ iGt nic~t ann.
m:nn iGt nic~t f(ic~,
Mist, Most, Maus, Hart ist nicht weich, .~ari iGt nic~t ltldc~ ,
Du bist raus. Frisch ist nicht faul, iJriGC~ iGt nic~t fanl,
Ochs ist kein Gaul. OC~G iGt kdn (ßau(.

Sprechen Sie immer schneller.

2
",," Roller, Roller ra - ta - tatt,
wenn Rainer einen Roller hat,
Bierbrauer Breuer braut braunes Bier.

dann rollt er durch die ganze Stadt,


Roller, Roller ra - ta - tatt.

a) Hören Sie das Gedicht.

2
"
0"
b) Lesen Sie selbst.
ottos mops trotzt
otto: fort mops fort
ottos mops hopst fort
otto: soso : ,Cl­ \

otto holt koks


~A
otto holt obst ~ {
otto horcht
otto: mops mops


otto hofft
ottos mops klopft
otto: komm mops komm
---
\".
\. J
','
/ ' ,,"
~ I/~~I/
.. . . .
" ':
.....

",

ottos mops kommt I '


11":" .
. , " J ... , .
//
ottos mops kotzt
otto: ogottogott
C:,~&
• .
. ~,~.
. : ' J\~.t. •
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"---+...r­

' .
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'. '-.
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\ • I ~~'~--,
,... , , II
'

Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning 27


1. Die "chI/-Laute
phonetisches Zeichen: [x] Phonetischer Fachbegriff: ach-Laut

phonetisches Zeichen [c;:] Phonetischer Fachbegriff: ich-Laut

phonetisches Zeichen [J] wie in Chef, charmant

phonetisches Zeichen [k] wie in Chaos, Chor

Die Buchstabenkombination "ch" wird mit verschiedenen Lauten gebildet.

Nach "a", ,,0", "u" und "au" spricht man "ch" als ach-Laut.

Beispiel: ach, rauchen, Macht, Kuchen, doch

Nach "e", "i", "ä", "ö" und "ü" spricht man "ch" als ich-Laut.

Beispiel: ich, Licht, nicht, Kirche, rechnen, mächtig, möchte, Küche

Das "ch" im Verkleinerungssuffix ,,-chen" wird immer als ich-Laut gesprochen.

Beispiel: Brot - Brötchen, Problem - Problemehen

Ein ,,-ig" am Wortende spricht man als ich-Laut. In Süddeutschland, Österreich und der

Schweiz wird ,,-ig" häufig wie "ik" gesprochen.

Beispiel: billig, vierzig

Der Singular und der Plural eines Wortes werden manchmal mit verschiedenen "ch"­

Lauten gebildet.

Beispiel: Bach (ach -Lau t) - Bäche (ich -Lau t), Buch - Bücher, Koch - Köche

Einübung:
Der ach-Laut wird weit hinten im Gaumen gebildet. Sprechen Sie langsam "k" und ein

langes "u". Die Zunge löst sich ein wenig vom hinteren Gaumen. Sie hören ein deutliches

Reibegeräusch. Lassen Sie in dieser MundsteIlung die Luft ausströmen. "k" wird zu "ch".

Sprechen Sie: K uh - Kuh, Kuchen, kochen

Der ich-Laut wird weiter vorne im Gaumen gebildet. Bilden Sie mit dem Mund ein lan­

ges "i". Sprechen Sie aber nicht "i", sondern drücken Sie die Luft aus dem Mund.

Sprechen Sie: eh . eh . eh. Lassen Sie dabei die Luft ausströmen.

Sprechen Sie langsam: ich . ich . ich.

2. Der Wortakzent bei Verben


Bei einfachen Verben wird normalerweise die erste Silbe betont.

Beispiel: Ich nehme einen Obstkuchen und trinke eine Tasse Kaffee.

Verben auf -ieren tragen den Akzent auf dem langen ie.

Beispiel: studieren, informieren, demonstrieren.

Ich studiere Musik. Der Chef informiert die Mitarbeiter.

Bei Verben mit trennbarem Verbzusatz liegt die Betonung immer auf dem Verbzusatz.
Beispiel: mitbringen, aufräumen
In Ordnung, ich bringe eine Pizza mit. Karl räumt gerade sein Zimmer auf.
Verben, die mit der Vorsilbe be-, ge-, emp-,ent-, er-, ver-, zer- beginnen, sind nicht
trennbar. Bei diesen Verben wird die zweite Silbe betont.
Beispiel: beschreiben, vergessen, erkennen, entscheiden
Ich vergesse manchmal einen Termin. Es wurde so entschieden.

28
3. Der Satzakzent bei Modalverben
Häufig wird das Verb als wichtigste Information im Satz betont. In Sätzen mit
Modalverben gibt es aber zwei Verben. Welches soll nun akzentuiert werden? Auch hier
gilt: Der Sprecher betont die Information, die für seine Sprechabsicht die wichtigste ist.
Beispiel: Sie dürfen hier rauchen. (neutrale Aussage)
Sie dürfen hier rauchen. (Antwort auf die Frage: Darf ich hier rauchen?)

• Um I au t e: "a"11 I
4 . D le "11
,,0 I
i.ü"
un d "U
phonetische Zeichen:
ä [e] Gäste
ä, äh [e:] später
ö [re] I Hölle
ö, öh [0:] Höhle
ü [y] Müller
ü,üh [y:] kühl

phonetischer Fachbegriff: Umlaut

Eine Besonderheit des Deutschen sind die drei Umlaute "ä", "ö" und "ü".

Sie werden - wie alle Vokale - unterschiedlich gesprochen, je nachdem ob sie lang oder

kurz sind. Durch "h" gedehnte Umlaute spricht man immer lang. Stehen nach dem

Umlaut zwei oder mehr Konsonanten, wird der Umlaut immer kurz gesprochen.

Ein kurzes "ä" spricht man wie ein kurzes "e" [e]. Im Gegensatz zum unbetonten "e"

(vgl. Lektion 1) wird es stärker betont.

Einübung:
das lange "ä":

a) Sprechen Sie ein langes "e" [e:]. Öffnen Sie dabei den Mund, "e" wird dadurch zu "ä".

b) Sprechen Sie: äh . eh . äh.

das kurze "ä":

Die Mundstellung ist etwas offener als beim langen "ä", der Unterkiefer locker.

das IIÖ":

a) Sprechen Sie "e" [e:]. Machen Sie nun die Lippen rund wie bei ,,0": "eh" wird zu "öh".

b) Sprechen Sie: öh· eh . öh .

c) Pfeifen Sie einen tiefen Ton - dann haben Sie die richtige Mundstellung für das "ö".

das kurze "ö":

a) Sprechen Sie: ö . ö . ö. Lassen Sie nun Ihren Mund etwas lockerer.

b) Sprechen Sie: öffnen, Löffel.

. das IIÜ":
a) Sprechen Sie ein langes "i".
b) Machen Sie die Lippen rund wie bei ,,0". Das "i" wird dabei zu "ü ".
c) Oder pfeifen Sie einen hohen Ton und sprechen Sie dann ü . ü . ü . ü.
kurzes IIÜ":
a) Sprechen Sie: ü . ü . ü. Lassen Sie nun Ihren Mund etwas lockerer.
b) Sprechen Sie: für, Türe, üben .

29

5 Minuten üben
"eh"

a) Wo hören Sie "eh" wie in "ich"? Kreuzen Sie an.

1. 0 Küch e 0 Kuchen 5. 0 rauchen o zeichnen


2. 0 Fruch t 0 Hähnchen 6. 0 brau chen o er möchte
3.0 Buch 0 Milch 7. 0 Mittwoch o Geric h t
4. 0 herrlich 0 h och 8. 0 Ansicht o doch
b) Hören Sie noch einmal und sprechen Sie nach.

a) Wo hören Sie "ch " wie in "a ch" wo wie in "ich" ? Kreuzen Sie an.

"eh"
"ach" "ich"
"ach" "ich"
1. 0 0 rauch en 11. 0 0 Frucht
2. 0 0 vergleichen 12. 0 0 Gericht
3. 0 0 zeichnen 13. 0 0 Gespräch ~
~
4. 0 0 Buch 14. 0 0 hoch
5. 0 0 An sich tskarte 15. 0 0 wichtig
6. 0 0 Mittwoch 16. 0 0 Kuch en
7. 0 0 herrlich 17. 0 0 Milch
8. 0 0 herzlich 18. 0 0 Nachtisch
9. 0 0 brauchen 19. 0 0 Küche
10. 0 0 Brötchen 20. 0 0 äh n lich
b) Sprechen Sie die Wörter nach.

"eh"
a) Hören Sie die Sätze.
atzakzent
b) Markieren Sie den Ich-Laut blau, den Ach-Laut rot und

die Endung ,,-ig" gelb.

1. Das Buch ist mir wichtig. 9. Hier dürfen Sie abe r n icht
2. Das Gericht schmeckt herrlich. rauchen.
3. Sin d Kirschen Früchte? 10. Finden Sie da s ni cht witz ig?
4. Wir brauchen n och Brötchen. 11. Ich m öchte den Chef
5. Der Kuchen ist n icht so sprech en.
richtig gut. 12. Das Mädchen ist charm ant
6. Herzlichen Dank für die und lu stig.
An sich tskarte. 13. Dieser Chor singt herrlich.
7. Was machen Sie da? 14. Sehen Sie die Kirche?
8. Ich m öchte rauchen. •

c) Markieren Sie den Satzakzent mit"" oder ~. ~

Das Buch ist mir wichtig ~.


d ) Lesen Sie die Sätze laut.

30 Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning


a) Hören Sie und klatschen oder klopfen Sie den Akzent,
b) Hören Sie noch einmal und kreuzen Sie das richtige Akzentmuster an.

1. anfangen
•••
0
•0•• ••
0
e.
0
• ••• ••• •
0 0
2. bedienen 0 0 0 0 0 0
3. einladen 0 0 0 0 0 0
4. nehmen 0 0 0 0 0 0
S. beliebt 0 0 0 0 0 0
6. verheiratet 0 0 0 0 0 0
7. einkaufen 0 0 0 0 0 0
8. studieren 0 0 0 0 0 0

a) Hören Sie die Sätze und unterstreichen Sie bei den Verben die

betonte Silbe.

Willkommen an Bord!

1. Auf Deck bedient ein Kellner. 6. Bitte bringen Sie keine Getränke
2. Ein Pianist spielt Klavier. mit.
3. Zwei Passagiere gehen 7. Hier können Sie die Zeit ver­
spazieren. gessen.
4. Der Koch schneidet das Fleisch. 8. Der Kellner bereitet das Früh­
S. Einige Leute trinken Bier. stück vor.
b) Hören Sie noch einmal und vergleichen Sie.

Satzakzent bei
a) Hören Sie die Sätze und markieren Sie das betonte Wort.
odalverben 1. Sie dürfen hier rauchen. S. Hier kann man gute Bücher lesen.
2. Du musst jetzt schlafen. 6. Sie dürfen hier nicht essen.
3. Hier muss man warten. 7. Wir können gern einen Film sehen.
4. Du kannst jetzt nicht stören. 8. Sie dürfen keine laute Musik
machen.

b) Sprechen Sie nach. Probieren Sie verschiedene Betonungen aus.


Sie dürfen hier rauchen. Sie dürfen hier rauchen. Sie dürfen hier rauchen.

U
5 Minuten üben
"ä a) Wo hören Sie das lange "ä"? Kreuzen Sie an.
1. 0 Hähne 0 Bäcker 4. 0 Gespräch o Getränk
2. 0 spät 0 geht S. 0 Vorträge o Ausländer
• 3. 0 leer 0 fährt 6. 0 Käse o Keller
b) Vergleichen Sie die Lösungen.
c) Hören Sie noch einmal und sprechen Sie nach.

Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning 31


"ä"
a) Hören Sie und sprechen Sie nach.
b) Markieren Sie "ä" lang ( _ ) oder kurz ( . ).
1;
1. backen Bäcker 5. Bank Bänke
2. waschen Wäsche 6. Vater Väter
3. Gast Gäste 7. Hahn Hähne
4. Satz Sätze 8. Verband Verbände

5 Minuten üben
a) Wo hören Sie "ö"? Kreuzen Sie an. Vergleichen Sie die Lösungen.
Wort 1 Wort 2 Wort 1 Wort 2
1. !EI D 5. D D
2. D D 6. D D
3. D D 7. D D
4. D D 8. D D
b) Hören Sie noch einmal und sprechen Sie nach.

5 Minuten üben
1 a) Wo hören Sie "ü"? Kreuzen Sie an. Vergleichen Sie die Lösungen.
Wort 1 Wort 2 Wort 1 Wort 2
1. [E] D 5. D D
2. D D 6. D D
3. D D 7. D D
4. D D 8. D D
b) Hören Sie noch einmal und sprechen Sie nach.

a) Hören Sie und ergänzen Sie.

1
Umlaute 1. a oder ä: Getr.Znke - B_cker - ill_nnlich - St.Ldt
2. 0 oder ö: H_f - sch.i.n - _ sterreich - L_sung
3. u oder ü: Gr_ße - Ausfl_ge - fr_h - _ n iversität
4. Wir f_hren _ ber M_nchen n.Lch N_rnberg.
b) Lesen Sie laut.

12 Umlaute
a) Bilden Sie den
1. ein Stuhl
2. der Topf
Plural.
drei ~_ _
zwei
5.
6.
der
ein
Schrank
Gruß
große
viele ~

3. der Tanz die . 7. das Buch fünf


4. der Hahn die . _ _..__ 8. das Wort einige

b) Lesen Sie laut.

32 Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning


1I

Hören Sie genau und sprechen Sie nach.


1 "e h" 1. brechen - brach - gebrochen
2. sprechen - sprach - gesprochen n
~"',

3. riechen - roch - gerochen


4. ein Buch - drei Bücher
S. eine Nacht - viele Nächte ':
. ». r/
I~,~~'"

~~
6. ein Bach - mehrere Bäche
7. ein Dach - rote Dächer

a) Hören Sie die Wörter und sprechen Sie nach.


1 "e h" 1. Mittwoch - Küche - Chaos - wichtig
2. Kuchen - Chemie - Charakter - charmant
3 . Nachtisch - Chanson - Champagner - herrlich
4. Gespräch - melancholisch - rauchen - Nacht
b) Ordnen Sie die Wörter in die Tabelle ein.
"ch" "ch" "ch" "ch"
wie in "ich" wie in "ach" wie in "Chor" wie in "Chance"
[9] [x] [k] m
Miftwock

c) Lesen Sie jede Spalte vor.

a) Was passt zusammen? Schreiben Sie die Verben auf. Manchmal gibt
15 -- - --­
Wortakzent bei
Verben es mehrere Möglichkeiten.
, " - ­ - - ­ - - - ­ - - ­ - -- - ­ - - -
an ein j\.neiden l1]Qcl..
lb.j{ \'3-n '?,en. SC ~e\\ ~/el}

be aus rä \7>
aU\ bringen
auf \\, sc\\eiden l.lI11 el] reißen
el]{ ~
ab zer schlafen kommen stehen
\)e dienen sChreiben
ver statt ein treten \inden

~ ~~)

b) Sprechen Sie die Wörter. Achten Sie auf den Wortakzent.

Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning 33


1 a) Hören Sie und markieren Sie den Akzent bei den Verben mit (_).
1. Ich muss noch schnell eine Kundin frisieren.
2. Der Busfahrer kontrolliert die Fahrkarten.
21
3. Ich gehe mit meinen Freunden spazieren.
4. Sabine kann beim Spiel einfach nicht verlieren.
s. Wir sollen unsere Arbeit präsentieren.
6. Clara möchte Deutsch studieren.
b) Lesen Sie laut.
c) Ergänzen Sie: "
Verben auf -ieren tragen den Akzent

a) Hören Sie und sprechen Sie nach.

2
1
Satzakzent bei
odalverben 1. Sie dürfen das Gelände nicht
betreten.
S.
6.
Phonetik kann Spaß machen.
Wir können jeden Tag besser
2. Sie sollen studieren. werden.
3. Du musst gesünder leben. 7. Dürfen wir dieses Wasser trinken?
4. Können wir etwas für Sie tun? 8. Meerwasser kann helfen.
b) Lesen Sie laut.

a) Hören Sie die Dialoge.

2:
1
b) Hören Sie noch einmal und markieren Sie die betonten Wörter.
1. Ich muss jetzt gehen.
Oh, nein, bleib doch
3.

Darf ich fernsehen?
Nein, nein, du darfst jetzt
noch ein bissehen. nicht mehr fernsehen.
Nein, ich muss gehen,
wirklich.

Aber alle dürfen fernsehen.
Nur ich nicht.
2.
• Du musst jetzt schlafen.
Ich kann aber nicht
4.

Morgen musst du früh auf­
stehen.
21
schlafen.
Du musst aber schlafen.

Das kann ich bestimmt nicht.

Du musst es aber können, du

Es ist schon spät. hast es schließlich verspro­


ehen.
c) Sprechen Sie die Dialoge mit einem Partner.
21
­
1 Umlaute
a) Welches Wort hören Sie?
1. D Dänen D dehnen
2. D Bären D Beeren
4.
S.
D
D
Löhne
spielen
D
D
Lehne
spülen
3. D missen D müssen 6. D böse D Besen
b) Vergleichen Sie die Lösung und sprechen Sie nach.

34 Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning

... ­
a) Hören Sie.
2 b) Sprechen Sie nach und markieren Sie die Umlaute lang (_) oder
kurz ( . ).
1. völlig schön Vögel Höfe
2. Bürger Süden Künstler berühmt
3. über zurück früher Prüfung
4. kündigen überlegen übernachten zurückgeben
S. Der berühmte Künstler malt schöne Städte und Häfen im Süden.

-, a) Hören Sie und sprechen Sie nach.


2 Umlaute 1. Ein dänisches Mädchen sammelt Beeren im Wald.
2. In Kanada gibt es braune Bären und blaue Beeren .
3. Das Allgäu ist bekannt für seinen guten Käse.
4. Eine Mähre ist ein altes, schlechtes Pferd.
S. Die Flughäfen liegen meist außerhalb der Städte.
6. Übung macht den Meister.
7. Die Höhle wurde zur Hölle.

Finden Sie 10 Städte-Namen mit "ä - ö - ü".


2 2 _umlaute
~ ~ )-----------

Zungenbrecher

2 Umlaute Sprechen Sie immer schneller.


Hüben und drüben mögen die Leute rote Rüben.
Reife Äpfel und frisches Gemüse machen müde Menschen munter.

Was passt zusammen? Schneiden Sie die Kärtchen aus und arbeiten Sie
2 4 -umlaute mit einem Partner.

a) Legen Sie möglichst viele zusammengesetzte Wörter zusammen.


A··········.·.· ····. ····.·.r ···. ·.· ·.
r·..···. · ······· · · ·······. ··· . · ·········· ···················r·· ··············································r ··················..·..··.. ················· ··i

Kinder i Schrank I Tür I Zimmer i Mütze


• ~ T" ··············································1······· s., j
, Tüte i Müll i Puppen i Küche ! Bücher !

: 1 .1 .1 ....................................................•......................................... .........

b) Lesen Sie vor.

Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning 35


25_ "ich"
Partneranzeige
a) Lesen Sie die Anzeige laut vor.
Schatz sucht Schätzchen

Architekt aus Aachen, 28, 1,75 m groß, sportlich (Taucher), herzlich, liebt

hochgeistige Gespräche und chinesische Gerichte, trinkt Champagner, spielt

gerne Schach, liest Kochbücher und Gedichte, spricht mehrere Sprachen,

sucht nichtrauchendes Schätzchen: 20 - 38, mollig, zärtlich, charmant, reich,

das gerne kocht, lächelt, kuschelt und gar nicht zimperlich ist.

"
Zuschriften unter Chiffre PA1307 an den Verlag.

b) Erfinden Sie selbst eine Anzeige und lesen Sie sie vor.

26_ Verben
Vorsicht Falle!
a) Lesen und vergleichen Sie.
i
ru::w:::::~
b) Bilden Sie jeweils kurze Sätze.
1. umfahren umfahren Bitte" ' 'J v. _'el'V_ Ji'
uwfaJt.,y,
.. - ~~ .te- _

2. jeder Mann jedermann


3. übersetzen übersetzen
4. unterstellen unterstellen
S. mehr Wasser Meerwasser
6. wiederholen wieder holen
7. vor Mittag Vormittag
8. übergehen übergehen

27_ "ch"
Sprechen Sie laut.
Er liebt mich,
er liebt mich nicht.
über alle Maßen,

kann nicht von mir lassen,

--

Er liebt mich, ein wenig '1' I'(~~~~;::~

er liebt mich nicht. oder gar nicht.

Von Herzen, Er liebt mich,

mit'Schmerzen, er liebt mich nicht.

36 Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning


1. Der Nasal "ngl/
phonetische Zeichen: [lJ, nk]
Beispiel: Wohnung, Bank
Die beiden Konsonantenpaare "ng" und "nk" werden innerhalb einer Silbe als ein Laut

nasal gesprochen. Das für "g" typische Knacken am Ende hört man nicht.

An Silbengrenzen werden "nil und "g" getrennt gesprochen: Wein-glas, an-kommen.

In manchen Fremdwörtern spricht man "ng" wie "ng-g": Urig-garn

Einübung:
a) Sprechen Sie: bringe
Halten Sie den Auslaut der ersten Silbe lange und sprechen Sie dann direkt das
unbetonte "eil: bring e
b) Sprechen Sie "nil und legen Sie dab ei den Finger auf die Zunge. Es entsteht "ng".
c) Sprechen Sie und klopfen Sie die erste Silbe mit:
Fing- er, Ring- e, Schlang -e. Er trägt Ringe an den Fingern. Achtung, Schlange.

2. Die "sl/-Laute: 5 - 55 - ß - z - ts
phonetische Zeichen:
s, ss, ß [s] stimmloses "s"
s [z] stimmhaftes .s"
z, tz, ts [ts] stimmloses" ts"

Der Laut "s" kann hart (stim mlos) als [s] oder weich (stimmhaft) als [z] gesprochen

werden.

Ein stimmloses [s] spricht man bei .s", "SS", "ß" am Wort- oder Silbenende.

Beispiel: was, nass, draußen

Das stimmhafte [z] spricht man am Wortanfang vor Vokalen und am Silbenanfang

(im Wort) zwischen zwei Vokalen.

Beispiel: singen, Saft, aufsagen,

Die Buchstaben "z", "tz" und "ts" werden als [ts] stimmlos gesprochen.

Beispiel: Zimmer, Mütze, Rätsel

~ Bei Komposita wird manchmal ein "Fugen-s" eingefügt. Dieses wird phonetisch dem
1. Wortteil zugeordnet: Lebens-weise, Schiffs-besatzung, Staats-wald.

37

Einübung:
Das stimmlose "s" lässt sich am besten in Wörtern mit vielen Konsonanten üben.

Sprechen Sie: Kurs, Post, Schluss.

Ein stimmhaftes "s" "schwingt" und vibriert im Mund und Rachen. Es kann gut in

Verbindung mit langen Vokalen geübt werden. Sprechen Sie: Dose, Sahne, Rose.

Der "z" -Laut beginnt immer mit einem stummen "t". Sprechen Sie:

Zahl, Zucker, Anzug, Rätsel, ritze-ratze.

'.

3. Satzakzent bei Sätzen mlit weiteren Angaben


Sätze können um zahlreiche Elemente erweitert werden. Solche zusätzlichen Angaben

bestimmen ein Element näher. Sie können aber auch eine Aussage verstärken bzw. diffe­

renzieren oder auch Bezug nehmen auf eine Aussage in einem vorausgehenden Satz.

Solche Angaben sind beispielsweise:

- immer, meistens, nie, manchmal, heute, abends, morgens, mittags

- vielleicht, lieber, sofort, spät, früh, bald

- trotzdem, eigentlich, gar nicht, bloß, noch, aber, sondern, doch, ziemlich

Beispiele: Natürlich machen meine Kinder auch Lärm.

Hau bloß ab.

Fast stündlich ruft er seine Frau an.

Die Küche ist ziemlich klein.

Je nach Sprechabsicht und Temperament des Sprechers können diese Angaben betont

werden. Ihre Bedeutung hängt auch von der Stellung im Satz ab. Das letzte betonte

Wort im Satz hat meist auch die höchste Aussagekraft.

Pronomen, Artikel und Präpositionen werden normalerweise nicht betont.


Beispiel: Die neuen Schuhe stehen im Schrank.

Aber: Nein, die Schuhe gehören in den Schrank, nicht auf den Schrank.

38
5 Minuten üben
"n9" a) Wo hören Sie" ng" oder "nk" ? Kreuzen Sie an.
~ort 1 ~ort 2 Wort 1 Wort 2
1. ~ D S. D D
2. D D 6. D D
3. D D 7. D D
4. D D 8. D D
b) Vergleichen Sie die Lösungen.
c) Hören Sie noch einmal und sprechen Sie nach.

a) Hören Sie und sprechen Sie nach.


"n9"
b) Klopfen Sie die Silben und sprechen Sie.
1. dunkel Bungalow 4. Entschuldigung ~ohnung
2. lange langsam S. Übung Zeitung
3. bringen anfangen 6. eng Erholung

a) Hören Sie und sprechen Sie nach.


"n9" 1. Vorhang Achtung Heizung
2. Kühlschrank Kleiderschrank Krankenschwester
3. Zeitung Entschuldigung Lösung
4. bringen singen anfangen
5. dunkel schlank Bank
6. Ungarn Singular Bungalow
b) Welche Wörter finden Sie in der Wortschlange? Markieren Sie und
sprechen Sie laut.
D~Gi\CHTUNGKUEHLS R~'LfJTUNGENTSC
\.O~5 CH1?r1NKBA~Gi\ lfULDIGUNG

Ol
Hören Sie und sprechen Sie nach.
S
" 1. Erlaubnis Erdgeschoss 4. Kiosk Kiste
2. hässlich draußen S. essen Terrasse
3. interessant Hochhaus 6. Schlosser Postkarte
~

t Hören Sie und sprechen Sie nach.


S Ol
" 1. suchen - sehen 4. sauber - sein
2. Satz - Sonne S. Saft - Sahne
3. Reise - Salat 6. sondern - sagen

Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning 39


~ ~ ~: ~ I ' , .. ;~<CIj,~:i,f~4 . ~/;~.;·.a.-';;

,"t.;~~-.~.

,- ". F ' . ,".'

'. ·
-v , • . ,.' .• . ' %>.

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r B''.' .•. - _'~.0'.0' _~. '.0 0 , "~ o' 0.. 00· 0.; .0', .: .: ; ;'d~~t·:-,.
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. I
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' ,
~
••
.....
,
_0' • •
•..
.J.'
- "i'''--''''-', ... <;7.
.... ""'-- ... ~~~ -..t;..t:!..1.

5 Minuten üben
a ) W 0 h oren
ö S're "Z 1/ I " t Z 1/ 0 d er 1/1 Kreuzen S're an.
" t s.
Wort 1 Wort 2 Wort 1 Wort 2
1. ~ D s. D D
2. D D 6. D D
3. D D 7. D D
4. D D 8. D D
b) Vergleichen Sie die Lösungen.
'.
c) Hören Sie noch einmal und sprechen Sie nach.

Hören Sie und sprechen Sie nach.

Z"

" 1. Zimmer zeigen 4. zwischen zwei


2. ziemlich zufrieden S. Zettel Zwiebel
3. Zeit Zeitung 6. Anzeige zusammen

a) Hören Sie.

"z1ts"

b) Hören Sie noch einmal und ordnen Sie zu.

stim m loses s stimmhaftes s z/ts


1. nachts D D ~
2. Erlaubnis D D D
3. Zucker D D D
4. Sonnabend D D D
S. Rätsel D D D
6. diskutieren D D D
7. sagen 0 D D
8. Reise D D D
9. Fußboden D D D
10. herzlich D D D

Zahlendiktat
1:

"s"_Laut

a) Hören Sie die Zahlen und schreiben Sie sie auf.

1. 14 S.
2. 6.

3. 7.

4. 8.

b ) Lesen Sie vor und vergleichen Sie.

40 Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning


10 Satzakzent
Lesen Sie und betonen Sie das unterstrichene Wort.
1. Natürlich machen Kinder auch Lärm.
2. Endlich habe ich Zeit für dich.
3. Leider ist die Wohnung sehr laut.
4. Mama kommt bald nach Hause.
S. Meine Kinder sind noch klein und trotzdem verstehen sie viel.
6. Endlich haben wir genug Platz.
7. Der Sessel kostet etwa 200 Euro.
8. Vielleicht gibt es sogar noch einen Rabatt.

Hören Sie das Gespräch.


1 Endlich Urlaub
1. • Wie finden Sie eigentlich das Hotel?
• Es ist wirklich sehr gemütlich hier. Sogar ein Hallenbad
mit Sauna gibt es.
2. • Was sagen ihre Kinder?
• Die finden alles ziemlich okay. Wir sehen sie gar nicht mehr.
Sie sind bloß noch am Strand und kommen meist erst abends
zum Essen.
3. • Wohin gehen Sie morgen?
Eigentlich wollen wir spazieren gehen. Natürlich nur bei Sonne.
Vielleicht fahren wir auch mit dem Bus. Die Busse fahren sogar
stündlich um die Insel.
4. • Kennen Sie schon die Diskothek?
• Leider noch nicht.
• Gehen Sie doch Tanzen heute Abend.
• Eine gute Idee. Ja, warum eigentlich nicht?
• Im Urlaub darf es auch spät werden. Man muss nicht früh
aufstehen.

Hören Sie dieses internationale Lied und singen Sie mit.

1 ruder Jakob
Kanon

ti~
~ 'b' Bru - der Ja - kob Bru - der Ja - schläfst du
{

t
tsr n och? ~
~4 ~ noch? Hörst du nicht die Glo-
J=j
cken?

; ~-
Schläfst du

~ ~
Hörst du nicht die Glo - cken? ding ding dong, ding ding dong.

Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning 41


13_ "ng"
Finden Sie Reimwörter.

1. Schlange ~r~~'------ 3. Schinken


2. Schrank 4. bringen

1
Hören Sie.
"ng" 1.
• Ist das eine Prüfung? • Eine Prüfung? Nein, eine Übung.
2.
3.
••Sind Sie Sängerin? • Sän gerin ? Nein, ich bin Anfängerin.
Haben Sie Schinken? • Sie hinken? '.
• Nein, ich möchte Schinken.
4.
•Sehen Sie die Schlange? • Welche Schlange?
•An ihrem Fuß, die lange Schlange.

s. Sie sind schlank. • Was? Ich bin krank? Ich bin nicht krank.

1
Hören Sie.
,5" und "ts"
Stille
• Es ist ganz still.
• Ja, schön.
• Pssst!
• Was ist los?
• Sei still! t'
1!
• Wieso?
., ..
• Hörst du nichts?
• Nein.
I, ' .
I.
\ I ..
I,

I I
-......

Pssst! Sabine singt so schön.

a) Hören Sie und sprechen Sie nach.


1 "s"-l aut 1. Zeig mir die Zeitung.
2. Zwiebeln und Zitronen machen
4. Wer zieht den Zahn?
S. Sissi rast mit Lisa los .
Zacharias zufrieden. 6. Was kostet die Reise in den
3. Zwei Kätzchen suchen ein Süden?
Plätzchen. 7. Zwei Spatzen sitzen zwischen
zwei Zweigen.
b) Flüstern Sie die Sätze.

a) Hören Sie und markieren Sie die betonten Wörter.


1 1. Endlich haben wir Ferien.
2. Sogar im November ist es manchmal warm.
3. Manchmal gibt es Ärger, aber dann diskutieren wir.
4. Natürlich machen meine Kinder auch Lärm.
S. Fast stündlich ruft er seine Frau an.
6. Er wohnt immer noch bei seinen Eltern.
7. Was haben Sie denn überhaupt?

. 8. Ich finde ihn trotzdem unsympathisch.

b) Lesen Sie laut vor.

42 Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning


18_ "ng"

So ein Unsinn.

a) Bilden Sie Sätze mit den vorgegebenen Wörtern.


1. Bange - Schlange - Schinken - verschlingen.
/S~~ w
rIid<b Sc.ltWtgf!/
2. Bengel - Klingel - dunkel - Engel.

3. flink - schlank - Spaziergang - krank.

4. anfangen - trinken - Krankenhaus.

s. Tango - Engel- Angst.

6. Ringe - singen - solange - hängen.

b) Lesen Sie laut.

19_ wUtj~)~IStäO:=-=---==== --=====


Schreiben Sie 10 Städtenamen mit "ng" oder "nk" auf.

"ng"

20_ Fugen-s
a) Verbinden Sie und bilden Sie zusammengesetzte Wörter.

Übung Staat
Text
Gefährte

Leben Schiff________ Chaos


r--­
J---..- Besatzung
Verkehr Diener

sclUffr
~=}====---­
~',-,-,,-,,-b
- -­
b) Sprechen Sie Ihre Ergebnisse laut.

~
.

a) Hören Sie und sprechen Sie immer schneller.


2 ngenbrecher Zwei Ziegen
zogen
zehn Zentner Zucker
zum Zoo.
b) Lesen Sie auf unterschiedliche Weise.

Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning 43


1. Die Laute "p", "t" und "k" •
phonetische Zeichen: [P], [t], [k]
phonetischer Fachbegriff: Plosive
p,pp [P] Paprika, Suppe
t, tt, th [t] Tisch, Mittag, Thema
k, ck [k] Klavier, backen .t
Die Laute "p ", "t" und "k" spricht man mit einem deutlichen "h ", also: ph . t h . kh.
I~
Diese phonetische Besonderheit nennt man "Behauchung" oder "Aspiration". Bei der

Aspiration werden p, t, und k hart gesprochen im Gegensatz zu b, d, und g.

Die Aspiration findet nicht statt in und vor Verbindungen mit "sp" und "st", z. B.

Spiegel, Stuhl.

Einübung:
Puste-Übung
a) Sprechen Sie [b] - [p], [d] - [t], [g] - [k]. Halten Sie dabei ein Blatt Papier 10 cm vor
Ihren Mund. Bei richtiger Aussprache von [p], [t] und [k] bewegt sich das Papier
deutlich.
b) Probieren Sie dasselbe mit einer brennenden Kerze. Wenn Sie die Kerze beim
Sprechen ausblasen, haben Sie es richtig gemacht.
c) Üben Sie abwechselnd.
backen - packen

dick - Tick

Garten - Karten

2. "b", "d" und -s" am Wort- und Silbenende


Am Wort- und Silbenende spricht man die Buchstaben b, d und g wie "p", "t" und
"k" aus, also hart und behaucht. Dieses Phänomen nennt man Auslautverhärtung.
Lernende, die stark schriftorientiert sind, haben damit oft Schwierigkeiten.
Beispiel: lieb [p] - Liebe [b]

Hand [t] - Hände [d]

Hamburg [k] - Hamburger [g]

3. Intonation beim Imperativ


Beispiel: Trinken Sie keinen Kaffee! ~

Lies doch mal! ~

Tu doch endlich was! ~

. Bei Sätzen, die einen Befehl, eine Aufforderung oder einen dringenden Rat ausdrücken,
fällt die Satzmelodie am Satzende.
Beachten Sie den Unterschied von Satzfrage und Imperativ.
Essen Sie viel? ~ (Satzfrage)
Essen Sie viel! . ~ (Imperativ)

44

Puste-Übung
.p", "t", "k"
a) Sprechen Sie "b-p", "d-t", "g-k".
Halten Sie dabei ein Blatt Papier etwa 10 cm vor Ihren Mund. Bei richti­
ger Aussprache von p-t-k bewegt sich das Papier deutlich.
b) Hören Sie und sprechen Sie nach.
1. Garten Karten 4. Medizin Mittag
2. baden packen S. schreiben Suppe
3. Dusche Tisch 6. Frage Vokal
t
a) Hören Sie und markieren Sie p, t, und k.

.p", "t", "k"


1. Eapier Pullover S. täglich trinken
2. Paradies Pause 6. Klavier Konzert
3. Suppe Paket 7. krank kalt
4. Tablette Thema 8. Kuchen backen
b) Hören Sie noch einmal und sprechen Sie nach. Denken Sie an die
"Puste"-Übung und übertreiben Sie ruhig.

5 Minuten üben

.p", "t", "k"

a ) Wh"0 oren S'ie »P ",,, . reuzen


S'ie an.
t " ,,, k"?K
Wort 1 Wort 2 Wort 1 Wort 2
1. [E] D S. 0 0
2. 0 0 6. 0 0
3. D 0 7. 0 0
4. 0 0 8. 0 0
b) Vergleichen Sie die Lösungen.
c) Hören Sie noch einmal und sprechen Sie nach.

) H ..
aaren S're un d marklieren S'ie »P "t"
,,, un d rr
k" •
.p", "t", "k"
1. Bitte keinen kalten Kaffee trinken.
2. Täglich eine Tasse Tee trinken.
3. Torte und Kuchen machen krank, Tanz und Theater sind gesund.
4. Bitte eine Pizza mit Paprika und Pommes Frites .
S. Das Paradies hat seinen Preis.
" 6. Der Koch kommt mit einer Kiste Kirschen in die Küche.
( b) Flüstern Sie die Sätze. Errät ihr Nachbar, welchen Satz Sie
geflüstert haben?

.,-t·

Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, lsrnaning 45


a) Hören Sie und markieren Sie das "hart" gesprochene [tl.
1. die Hang der Mund 4. Abend Kleid
2. bald gesund S. Wald Grad
3. Strand Bad 6. Handschuh Wanduhr
b) Hören Sie noch einmal und sprechen Sie nach.

a) Hören Sie und markieren Sie das "hart" gesprochene [k], [tl und [p].
1. von Monta~ bis Freitag 4. Der Sonntag ist ab und zu frei.
2. am Dienstag oder Samstag S. Freitag ist ein halb freier Tag.
3. Am Montag habe ich Urlaub. 6. Gib mir bitte die Hand.
b) Sprechen Sie nach.

a) Hören Sie und sprechen Sie nach.

b) Schreiben Sie das Wort im Singular auf.

1. die Strände der Strtut.d S. die Münder


2. die Kleider 6. die Bilder
3. die Verbände 7. die Bäder
4. die Wälder 8. die Hände
c) Lesen Sie laut.

Beim Doktor.
"pU, "t", "ku a) Hören Sie.

b) Hören Sie noch einmal und ergänzen Sie b, d, g, P. t oder k.

1. • Am Monta:9- war ich _ eim Do.Ltor,


2. • _ ist _ u _ ran k?
3. • J-, ich ha...e eine Er_ältung o.i.er vielleicht eine Gri.Le.
4. • Ich habe auch __opfschmerzen, Pie er, _ urch fall und
r

Ma _ enschmerzen.
S. • Ei_en_lich _ ut mir alles weh und ich _ in _ an z ka.Lu...~ .
6. • Ich nehme ein Ba.; un.; _ an n rn öch e ich nur noch ins ett.
7. • Du tus.; mir wir_lieh Lei_.

a) Hören Sie und sprechen Sie nach.


Imperat iv
b) Lesen Sie laut.
1. Warten Sie nicht zu lange.
2. Trinken Sie keinen Kaffee.
3. Lassen Sie das Rauchen.
4. Essen Sie wenig Fett.
S. Gehen Sie lieber zum Tanzen.
6. Schwimmen Sie zwei Mal pro Woche.
c)~rgänzen Sie.
Beim Imperativ geht die Stimme am Satzende nach _

46 Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning


10 Imperativ
a) Ordnen Sie zu.
b) Markieren Sie die Intonation mit ~ oder ~.

c) Lesen Sie laut.


1. Mein Kopf tut so Was halten Sie von Stehen Sie au f. Machen
weh. ~ ~ einem heißen Bad Sie Gymnastik.
2. Ich h a· b e 0 ft vor dem Schlafen? S·
elen S·le vorslC
. h tig.
.
Halsschmerzen. Haben Sie StreSS? ~M ac h en S·
ie·Jed en
3. Ich will keine Keine Antibiotika? Abend Halskompressen.
Antibiotika nehmen. S'Ind diie M an d eIn Bel. Kopfw eh hilf
I t
4. Ach, diese in Ordnung? frische Luft.
Zahnschmerzen.
Arbeiten Sie im Sie sollten zum
5. In der Nacht schlafe Sitzen? Zahnarzt gehen.
ich nicht mehr.
Möchten Sie eine Gehen Sie abends
6. Mein Rücken tut Tablette? spazieren.
weh.

Kofferpacken
11 "p", "t", "k"
a) Lesen Sie die Wörter laut vor.
~~ /0/1,,;.& I ;/

b) Testen Sie Ihr Gedächtnis. Wählen Sie


ein Wort aus dem Koffer aus und begin­
nen Sie. Ihr Nachbar macht weiter. Wer
kann sich alle Gegenstände in der richti­
gen Reihenfolge merken?
Ich packe meinen Koffer und nehme Tabletten mit.

Ich packe meinen Koffer und nehme Tabletten und Papier mit.

Ich packe meinen Koffer und nehme ...

12 " b" '" d" ,,,9 "


am Wartende
a) Finden Sie Reimwörter.
1. Hand ~
2. Geld Welt Band 0­
tv.'\>
3. Mund
4. Strand '/'J().t\c\ kalt Rind
5. Wald
6. Kind
b) Lesen Sie vor.

Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning 47



1 "b", "d", "g"
Wartende
a) Was passt zusammen? Schreiben Sie auf.

-zeug -schuh _haber -büro _stuhl


11--
! ~

1. Verbandes) :uug_ 5. Fund - - -- -


2. Korb - - - -- - 6. Stand - - - - - -
3. Lieb - - - - - -
7. Urlaubs _
4. Hand - - - - - -
8. Rat _
b) Hören Sie und sprechen Sie nach. •
Schlechtes Wetter
1 a) Hören Sie.
b) Hören Sie noch einmal und ergänzen Sie b, d, g, p, t oder k .
1. Sei..i- gestern re_ne_ es fas_ _ausenlos. 2. Die Wol_en hängen
sehr _ ief un_ der Win_ weh_ star_ aus wechseln_en Richtungen.
3. Wir ha_en doch Urlau_. Warum regne_ es gera _e in dieser Zei_
so hefti_? 4. Wir wollen a_er nich_ Trü_sal _ lasen , sondern den
Rucksack acken. 5. Auf dem Ber- -ehren wir ineiner uri- en Hütte
ein und essen ein äse_rot. 6. Es gib _ auch Ra_wein aus _ ern
Sü en.

15 Imperativ
Geben Sie gute Ratschläge.

1. Ich habe Langeweile.


2. Ich habe Zahnschmerzen.
iM""---"'M""-""ck-"'--""elfV~o1L..lo<J~""""'""'-.
-'-L..... _

3. Ich habe Kopfweh.


4. Ich bin traurig.
5. Ich habe nie Zeit.
6. Ich habe Hunger.
7. Ich bin müde.

16 Imperativ

Was machen wir am Wochenende?

a) Machen Sie Vorschläge.

1. Ein Buch lesen? Lieuiocl1dfliedeL~wk8uc1v. _


2. Torte essen?
3. Sport treiben?
4. Musik hören?
5. Einen Film anschauen?
6. Im Garten arbeiten?
7. Für die Prüfung lernen?
8. Einfach nichts tun?
b) Lesen Sie laut.

48 Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning


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17_ "p_t_k"
Valentinstag
Lesen Sie die Zitate.

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Hören und lesen Sie das Gedicht.


1 "P"
Pampelmusensalat
Bei der Picknickpause in Pappelhusen

aß Papa mit Paul zwei Pampelmusen.

Doch bei dem Pampelmusengebabbel

purzelte plötzlich der Paul von der Pappel

mit dem Popo in Papas Picknickplatte,

wo Papa die Pampelmusen hatte.

,,0 Paul", schrie Papa, "du bist ein Trampel!

Plumpst mitten in meine Musepampel­

Ich wollte sagen: in die Mampelpuse ­

nein: Pumpeinase - nein: Pa-Pampelmuse!"

Das gab vielleicht ein Hallo!

Die Pappeln, der Papa, der Paul und sein Po,

das Picknick, die Platte (um die war es schad) ­


das war ein Pampelmusensalat! ~.fie/ t € Lut{;{~ ~ci ~ ?.r>

v~~~1 . ~ (I ~-~~I q,,). -'-J


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Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag.. Ismaning 49


19 Intonation
Familie Maier geht Skifahren
a) Lesen Sie die Frage auf Ihrem Kärtchen vor. Wer hat den passenden
Antwortsatz? Lesen Sie laut.
b) Lesen Sie zu zweit.

Hast du die Skihose gefunden?


Mensch, die habe ich vergessen.
Ich fahre gleich in die Apotheke.
I
Klar, die Pässe sind überhaupt
Denkt ihr an die Handschuhe?
das Wichtigste.

r· · ··· ··· ··· ···:~;. ·~:::· . ~~:. ·~:~~~: ·;:. · ···· t ;.:, ~~:..:.~.; ..~::~ .. ~~:~:.: ~.: .

informieren? Schrank.

r - ~~:=~i~;r~:i;:;~::- - ~ :~~ ::a~. ::i:::i::::::e: :I;:·- 1

r- - - -~::~::: :~ ~~:-- - + ~: ::~:~:~:e: :: :::::::.-l

. Versicherungskarte? .

~ - - - - - -- ---- -- - ! ;~:-~::: ~;:;~: :;:~::~ ::~ :::J


Wann fahren wir los? .
, ge ihnen den Schlüssel.
.
.

r --::; ;:~u;:~~;n~I~~:: - + - :::~i~: :: :;::::-~::. -1

Natürlich. Handschuhe und


Habt ihr die Ausweise dabei?
Mütze sind wichtig.

Hast du an die Medikamente Hier im Rucksack sind Essen


gedacht? und Trinken.
L 1 ~

50 Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning

i. .
~
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1 . D •le Lau t e "sc b" - "sp 11 -,,5t ll


phonetische Zeichen:
sch, eh lfJ Tisch, Chef
tsch, eh [tf] Deutsch, Charly
sp Up] sprechen
st Ut] stehen, Stuhl
"Sch" wird als lfJ stimmlos gesprochen.

"Sp" und "St" spricht man am Wort- oder Silbenanfang ~p] bzw. U"!l

Im Wortinneren werden "sp" und "st" als "s" und "p" bzw. "s" und "t " realisiert, wenn

sie zu verschiedenen Silben gehören: Hos- pital, Knos- pe, Geburts - tag, fantas- tisch.

Silbenmarkierungen werden auch im Wörterbuch immer angegeben: Hoslpiltal,

Gelburtsltag.

Einübung:
Bei "sch" denken wir an eine Dampflokomotive.

Sprechen Sie "sssssssssss ". Machen Sie die Lippen rund wie beim ,,0". Dabei wird "s" zu

"sch ". Lassen Sie nun die Luft mit Druck ausströmen.

Sprechen Sie: sch . sch . sch. Maschine, Wäsche, frisch, frische Fische.

Häufige Fehler:
"St" und "Sp " werden oft als "s" und "t" bzw. "s"un d "p" realisiert.

Am Wort- und Silbenanfang sollte aber "sch" und "t" bzw. "sch" und "p"

gesprochen werden.

Wenn "sch" wie "s" gesprochen wird, hilft folgende Übung:

a) Stellen Sie "sch" zwischen zwei Vokale: komische Stimme.

b) Lassen Sie "sch" in Auslautposition sprechen: Frosch.

c) Machen Sie im Schriftbild einen Bogen unter den Laut. Sprechen Sie:

Stefan stößt an einen spitzen Stein.

v v v v

2. Satzakzent beim Perfekt


Beispiel: Was haben Sie letzte Woche erlebt?

Was ist geschehen?

Das habe ich total vergessen.

Bei Wortfragen wird normalerweise das Verb betont. Wo aber liegt der Akzent, wenn es
ein zusätzliches Hilfsverb im Satz gibt?
Bei Sätzen im Perfekt wird das Partizip stärker betont. Die Hilfsverben "haben" und
"sein" bleiben meist unbetont. Dieses Phänomen kennen Sie schon vom Satzakzent bei
Modalverben (siehe L 4).

51

3. Satzakzent und Intonation - Zusammenfassung wichtiger

Reg'eln

Der Sprecher betont im Allgemeinen die Information, die für seine Sprechabsicht die

wichtigste ist.

1. Bei Aussagesätzen liegt der Akzent normalerweise auf dem letzten Wort. Die

Intonation geht nach unten: Ich wohne in Essen. ~ ( siehe Ll)

2. Bei Wortfragen wird normalerweise das Verb betont. Fragewörter bleiben in der

Regel unbetont. Die Intonation geht nach unten: Was ist passiert? ~. (siehe LI )

Bei der "Rückfrage u dagegen wird das Fragewort betont. Die Intonation geht nach

oben: Was ist passiert? ~.

3. In einer Nominalgruppe (das Subjekt oder Objekt steht mit einer Ergänzung) wird
das letzte Wort betont. Die anderen Wörter ble iben unbetont:

die Sekretärin vom Chef.


,
~
I

4. Die Negationswörter "nicht" und "kein" bleiben meistens unbetont. Der Satzakzent
ändert sich durch die Negation nicht: Ulla ist hier - Ulla ist nicht hier.
S. Bei Sätzen im Perfekt wird das Partizip betont. Die Hilfsverben "haben" und "sein"
bleiben meist unbetont. Die Intonation richtet sich nach der Satzstruktur, z.B.
Wortfrage, Satzfrage. Aussagesatz, Imperativ:
Was ist geschehen? Das habe ich total vergessen (sieh e L7).
6. Höfliche Bitten (Wunschsätze) werden meist mit fallender Intonation gesprochen.
Bei mehreren Verben im Satz wird normalerweise das Verb im Infinitiv betont, das
Modalverb bleibt unbetont (siehe L3): .~
Wir möchten gerne bestellen. ~ Einen Apfelsaft. bitte. ~
,

7. Je nach Sprechabsicht und Temperament des Sprechers können weitere Angaben


betont werden (siehe LS): Natürlich machen meine Kinder auch Lärm.
r
8. Bei Sätzen, die einen Befehl, eine Aufforderung oder einen dringenden Rat ausdrük­
I
ken, werden im allgemeinen das Verb und das letzte Wort im Satz betont (siehe L6):
Trinken Sie keinen Kaffee. ~ Die Intonation geht am Satzende nach unten.
I

9. Nähere Angaben zu Verben (adverbial, funktional) werden betont: Er wollte die


Schule in Brand stecken. Er stand hier. Sie war weg. Ich werde jetzt anrufen
(vergleiche L8).
10. In Satzfragen (Entscheidungsfragen oder Ja-Nein-Fragen) geht die Intonation nach
oben (sieh e L2): Hat man sie operiert? ~
11. Die Intonation bleibt unverändert bei Aufzählungen:
Der Chef ~ , Herr Soltau ~ und ich ~ besuchen sie jetzt gleich. ~
.I

52
..
- "s c h"
Hören Sie und
1. schauen
2. schlafen
sprechen Sie nach.
schön
schneiden
S.
6.
Mensch
fantastisch
Maschine
frisch
3. Schlösser Schild 7. kornisch Entschuldigung
4. duschen waschen 8. schrecklich Schnupfen

- Hören Sie und sprechen Sie nach.


"sp - st" 1. Spiegel Spiel S. stellen stimmen
2. spülen spielen 6. Speise Spaziergang
3. Strand Straße 7. stark still
4. Stunde Stuhl 8. Streit Stress

5 Minuten üben
"s p - st"
a) Wo hören Sie "schp" oder "seht"? Kreuzen Sie an.
1. 0 lustig 0 Spiegel S. 0 Stuhl o Fenster
2. 0 Speise 0 kosten 6. 0 Husten 0 stark
3. 0 fest 0 stehen 7. 0 Industrie 0 Stadt
4. 0 meistens 0 ständig 8. 0 Sport 0 günstig
b) Vergleichen Sie die Lösungen.
c) Hören Sie noch einmal und sprechen Sie nach.

4 "sch - sp - stil
Hier sind 12 Wörter versteckt. Finden Sie alle? Lesen Sie laut.
HVCFENSTERMS

U S PIE GEL L K E T

• S G H L S T U H L I N R

TCD U S C H E) POS S E

E S T ECK E R H T C I

NRVIPXYBMEHT

MZWÖSPEISEEP

S TUN 0 E P R Z A N L

POS T LEI T Z A H L

Was hat Frau Winter heute gemacht?

a) Hören Sie und markieren Sie die betonten Wörter.

1. Frau Winter hat die Kinder ins Bett gebracht.


2. Sie ist in den Supermarkt gegangen.
3. Sie hat Kar! ins Büro gefahren.
4. Sie hat Briefe beantwortet und telefoniert.
S. Sie hat das Zimmer von Anna aufgeräumt.
6. Sie hat Anna von der Schule abgeholt.
b) Sprechen Sie nach.

Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning 53


a) Hören Sie die Sätze.

b) Markieren Sie die betonten Wörter.

1. Die Sache mit Frau Soltau ist ja schrecklich.


2. Gestern hat die Sekretärin vom Chef einen Unfall geh abt.
3. Sie muss zwei Wochen im Bett bleiben.
4. Du kannst sie im Krankenhaus an der Isar besuchen.
5. Frau Kuhn hat 100.000 Euro im Lotto gewonnen.
6. Frau Tönjes hat einen neuen Freund.
c) Sprechen Sie nach.

a) Hören Sie die Sätze und markieren Sie die betonten Wörter.
1. Anna geht ins Bett.
2. Anna geht schon ins Bett.
3. Anna geht schon allein ins Bett.
4. Anna geht schon seit zwei Wochen allein ins Bett.
5. Anna ist dreizehn Jahre alt und geht schon seit zwei Wochen
allein ins Bett.
b) Sprechen Sie nach.

Stress bei Winters


Intonation Hören Sie und sprechen Sie nach.
1. Wann hast du das Mittagessen gekocht?
2. Wohin hast du die Freundin von Anna gebracht?
3. Wen muss ich um 7 Uhr wecken?
4. Hast du die Hände gewaschen?
5. Wann soll ich die Kinder ins Bett bringen?
6. Was ist mit den Hausaufgaben?
7. Warum kann sich Anna nicht allein anziehen?
8. Hast du die Lehrerin angerufen?

9 Satzakzent
Das ist mir wichtig.
a) Ergänzen Sie.
1. Marianne fährt am Freitag nach Hause - und nicht Sar~.
2. Mariarme fährt am Freitag nach Hause - sie nicht.
3. Marianne fährt am Freitag nach Hause - nicht _
4. Marianne fährt am Freitag nach Hause - und nicht _
5. Marianne fährt am Freitag nach Hause zu ihrer Mutter - und
nicht - - -- -
6. Mariarme fährt am Freitag nicht nach Hause. Sie
b) Lesen Sie laut.

54 Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning


a) Hören Sie und markieren Sie die betonten Wörter.
11 1. Muss man Jens und Anna anziehen?
2. Kann Anna sich nicht alleine anziehen?
3. Muss Herr Winter Anna in die Schule bringen?
4. Hat Anna ihre Hausaufgaben schon gemacht?
5. Ist sie in die Musikschule gegangen?
6. Bringt Herr Winter die Kinder abends ins Bett?
7. Hat Herr Winter an alles gedacht?
8. Kann Frau Winter im Krankenhaus beruhigt schlafen?
b) Fragen Sie einen anderen Kursteilnehmer. Antworten Sie.
Muss man Jens und Anna • Nein, nur Anna. Jens kann
anziehen? das sehr gut alleine machen.

Satzakzent und Junge auf Autobahnraststätte einfach vergessen

11 Intonation

a) Bringen Sie die Wörter in eine sinnvolle Reihenfolge.


1. Es / kalt / war.
Es wa.r lcaLt.
2. Dirk / Jacke / keine / hatte, denn / im Auto / war / seine Jacke.

3. ganz leer/ Der Parkplatz / war.

4. Später / dann / ein Auto / gekommen / ist.

5. Dirk / gefragt / Ein Mann / hat:

6. "du / hier / denn / machst / Was ?/1

7. "Eltern / Wo / sind / deine / denn ?/1

8. Der Mann / sofort / hat / die Polizei / gerufen.

b) Markieren Sie die betonten Wörter.


Es UJtU" kalt.
c) Markieren Sie die Intonation mit (1') oder (~).
Es UJtU" kALt. ~
d) Lesen Sie die Sätze laut vor.

Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning 55


5 Minuten üben

1 lI St - s p"

a) Wo hören Sie "st" oder "sp"? Kreuzen Sie an.

Wort 1 Wort 2 Wort 1 Wort 2

1. 0 ~ s. 0 0
2. 0 0 6. 0 0
3. 0 0 7. 0 0
4. 0 0 8. 0 0
b) Vergleichen Sie die Lösungen.
c) Hören Sie noch einmal und sprechen Sie nach.

~

Was haben Sie letztes Wochenende gemacht?


13 Satzakzent Schreiben Sie 5 Sätze dazu auf und lesen sie vor.


leb bin. IhalJe­

a) Hören Sie.
1 Intonation
b) Markieren Sie die Intonation mit
1. • Sie liegt im Krankenhaus. ~
~ oder ~.
6. Natürlich!
2. • Nein, das gibt es doch nicht! 7. Der Chef, Herr Soltau und
3. Hat man sie operiert? ich besuchen sie jetzt gleich.
4. • Ja, gestern, es geht ihr schon 8. • Na , da wird sie sich aber
etwas besser. freuen.
s. Würdest du ihr bitte gute
Besserung wünschen?
c) Hören Sie noch einmal und sprechen Sie nach.

Von Nachbar zu Nachbar.

1 Intonation Hören Sie und sprechen Sie den Dialog.

• Würden Sie mir netterweise fürs


Wochenende Ihre tolle Stereoanlage
leihen?
Geben Sie eine Party?
• Nein, ich möchte nur mal richtig
ausschlafen .
• Ach so.

56 Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning


---- r
I

Sprechen Sie deutlich.

116 _ "sp - st"


Igel und Spiegel " ,\ 111111; ""\1­

~
, / I /I I'
Hier ist ein Spiegel, _. ,\. , , / ; ,1/

da kommt ein Igel. . , : - . : 2 :-_~"}


a~.:;;;); ;~·:~~::~~ ~f
;
Er starrt in den Spiegel und spricht: :.;,,/1 "\' ... - ..... ­
/""-!. 11 \' - ­
IIJÖ, aus dem Spiegel schaut ja auch 'l :"";. 11 \ .: ~:
,,'" /,\,1 \\',,- )
ein Igel-Gesicht." .;;iu./t'l) Il)\'..,='
.-.- ~.:.\.:,)~ '- - ' \
.. ~ ­

Zungenbrecher.

1
1 "stil Lesen Sie immer schneller.

Ein Student mit Stulpenstiefeln stolperte am Stein und starb.

Stefan stürzt über einen spitzen Stein, stößt mit seiner Nasenspitze die

i Fensterscheibe ein.

~1
Ein Verhör
a) Hören Sie zu.

;
b) Lesen Sie den Dialog vor.
• Wann haben Sie ihre Frau zum letzten Mal gesehen?
• Beim Frühstück. Wir haben noch miteinander gesprochen.
• Was haben Sie dann gemacht?
• Ich bin ins Büro gefahren.
Haben Sie dafür einen Zeugen?
• Nein. Ich war alleine im Auto.
• Hatten Sie Streit, bevor Sie aus dem Haus gingen?
• Ja schon, aber wir haben uns oft gestritten.
Wann haben Sie von dem Unfall ihrer Frau gehört?
• Erst als der Anruf vom Krankenhaus kam.
• Wussten Sie, dass die Bremskabel durchgeschnitten waren?
Nein, natürlich nicht.
c) Schreiben Sie ein passendes Ende der Geschichte.

119 ~tza kzent


I
a) Erweitern Sie den folgenden Satz.
b) Sprechen Sie laut.
1. Hilf mir!
2. Hilf mir .doch«: _
3.
4.
S.

Phonetik aktuell , © Max Hueber Verlag, Ismaning 57


1. Die Doppelvokale "au" und äu/eu"
"
phonetische Zeichen:
au Auto, laut
äu, eu Häuser, Gebäude, teuer
phonetischer Fachbegriff: Diphthong
Die Doppelvokale "au" und "äufeu" spricht man als einen Laut, die Betonung liegt auf
dem ersten Vokal. Zum Üben eignen sich besonders Wörter, in denen die Betonung auf
dem Doppelvokal liegt: Auto, schauen, Bäume, teuer

Einübung:

Doppelvokal i.au"
a) Sprechen Sie ein langes "a" und verändern Sie dabei langsam die Mund- und

Lippenstellung. bis Sie beim ,,0" angekommen sind: aa . ao . 00.

b) Sprechen Sie immer schneller und klatschen Sie beim "a".

aaa · 0 . aaa

c) Sprechen Sie und klopfen Sie dabei den Rhythmus:

As· au . As.

Der Akzent liegt dabei auf dem: 1. und 3. Laut. Das "au" darf nicht länger

gesprochen werden als "As".

d) Sprechen Sie mit kurzen Pausen, dann ohne Pausen:

la·ut, la-ut ...

Es ist laut. ~

Doppelvokal i.äu/eu"
a) Sprechen Sie ein kurzes ,,0", dann ein kurzes "i": o-i, o-i.

b) Sprechen Sie immer schneller und klatschen Sie beim ,,0".

o-i-o.

c) Variieren Sie: no-i-no-i, no-in-no-in, noin, noin, neun ...

Klopfen Sie dabei auf "0 ".

d) Sprechen Sie:

hoffen . häufen . hoffen. Der Akzent liegt auf dem 1. und 3. Wort.

e) Üben Sie: teuer, Teufel, Käufer, Täufer

Wir treffen uns heute um neun.

Leute von heute.

Träume sind Schäume.

Hinweis:
Die Doppelvokale werden von Deutschlernern häufig als zwei Vokale gesprochen, zum
Beispiel bei Fremdwörtern und Eigennamen. Oft wird "äu" auch als "au" realisiert.
Beispiele: E-uro statt Euro, Baume statt Bäume
Üben Sie: Europa, feudal, neutral, Neurose, Rheuma.

Audienz, August, Aula , Australien, automatisch.

Einstein. Eisenach. Heinemann.

58
2. Sprache entschlüsseln 11
Die sprachliche Kommunikation erfordert wenigstens drei Komponenten: Sprecher ­

Medium - Hörer. Der Sprecher produziert sprachliche Signale, die von einem Medium

übertragen und vom Hörer wahrgenommen werden. Eine erfolgreiche Kommunikation

erfordert vom Sprecher die Zerlegung der sprachlichen Signale in Einheiten, die

Segmente genannt werden (Sätze, Wörter, Laute, Morpheme) . Dazu gehört auch die

Betonung, die Intonation sowie das Setzen von Pausen. Der Hörer muss diese Segmente

"entschlüsseln". Falsche Segmentierung führt zu falschem Textverständnis.

Beispiel: Fritz hat den Hund geschlagen.

Diese Aussage kann Unterschiedliches ausdrücken, je nachdem, wie der Sprecher betont,

wo er Pausen setzt etc. Hier einige Antwortmöglichkeiten, die deutlich machen, wie

unterschiedlich man die Aussage interpretieren kann:

a) Das ist schlimm. Warum hat er das gemacht?

b) Also war es gar nicht OUo, wie ich zuerst dachte.

c) Das ist nicht möglich. Ist er wirklich tot?


("geschlagen" und "erschlagen" werden nicht unterschieden)
d) Der arme Hund hat es nicht leicht.
(vergleiche auch Lektion 2)

3. Wortakzent bei Abkürzungen


Abkürzungen setzen sich entweder aus Einzelbuchstaben zusammen oder sie werden
wie ein neues Wort gesprochen.
Viele Abkürzungen werden als Einzelbuchstaben gesprochen. Der Akzent liegt dabei
auf dem letzten Buchstaben.
Beispiel: BRD = BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
gesprochen: "Be"-"Er"-"De"

Bei Wortkürzungen wird meist die erste Silbe betont.

Beispiel: Krimi (Kriminalroman/ Kriminalfilm)

Kilo (Kilogramm)

Bei Zusammensetzungen, die aus Buchstaben und einem Wort bestehen,

erhalten die Buchstaben den Akzent.

Beispiel: U-Bahn = Untergrund-Bahn, SB-Laden = Selbstbedienungs-Laden

I
i
Bei Abkürzungen, die auf eine Zahl enden, wird die Zahl betont.

Beispiel: SAT 1, Pro?

59

a) Hören Sie und sprechen Sie nach.


au" und " äu"
b) Markieren Sie die Doppelvokale durch einen Bogen (\..../)
1. bauen
\.J
- Gebäude 6. neun - Euro
2. Bauch - Bäuche 7. neunundneunzig - Leute
3. Haus - Häuser 8. Europa - Deutschland
4. Raum - räumen 9. häufig - heute
S. Freunde - heute 10. Frau - Freund

5 Minuten üben

Wort 2
o
o
o
o
a) Wo hören Sie "au", "äufeu" oder "ei"? Kreuzen Sie an.
au" und "ä u" au äu/eu ei au äu /eu ei
1. 0 0 ~ S. 0 0 0
2. 0 0 0 6. 0 0 0
3. 0 0 0 7. 0 0 0
4. 0 0 0 8. 0 0 0
b) Sprechen Sie nach.
1. heiraten S. Hausmeister
2. Freundin 6. räumen
3. Haushalt 7. Postleitzahl
4. Gebäude 8. dreiundneunzig

4_
Sprache ent­
schlüsseln
a) Lesen Sie still.
Alsoherrkrausewashabensiegesterngemachtein
enspaziergangzumbei spielneinichhabegestern
wirklich nichts gemacht
b) Trennen Sie die Wörter durch Schrägstriche.
Also/herr
c) Markieren Sie die Satzgrenzen durch ".", ,,!" oder ,,?",
d) Schreiben Sie den Text richtig. Achten Sie auf die Groß- und
Kleinschreibung.
~eA"y _

e) Lesen Sie Ihr Ergebnis laut vor.

60 Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning


-.

a) Hören Sie und markieren Sie die betonten Wörter.


1. • Entschuldigen Sie bitte!
2. Wie komme ich zum Bahnhof?
3. • Gehen Sie die Schillerstraße geradeaus bis zur Kirche.
4. An der Kirche dann links in die Hauptstraße und weiter geradeaus
bis zur Agnesstraße.
5. An der Ecke ist eine Buchhandlung.
6. Dort dann rechts in die Agnesstraße und weiter bis zur Post.
7. Da ist der Bahnhof.
b) Lesen Sie laut: langsam und schneller.
c) Markieren Sie die Pausen: 1= kurze Pause, 11 = längere Pause.

d) Markieren Sie die Intonation mit Pfeilen (~, ~, ~).

e) Lesen Sie laut und machen Sie eine Tonbandaufnahme.


Vergleichen Sie die Aufnahmen in der Gruppe.

a) Hören Sie und markieren Sie die betonte Stelle.


1. ADAC 5. Dia
2. FU 6. SPD
3. Kombi 7. Demo
4. LKW 8. BRD
b) Wie heißt das ungekürzte Wort? Diskutieren Sie.
c) Finden Sie die Regel. Kreuzen Sie an.
Bei Abkürzungen liegt der Akzent auf dem
o ersten Buchstaben. 0 letzten Buchstaben.
Bei der Kurzform eines längeren Wortes wird die
o erste Silbe betont. 0 letzte Silbe betont.

a) Hören Sie und markieren Sie die betonte Stelle.


1. U-Bahn 5. Pro 7
• 2. SB-Laden 6. A 7
3. SAT 1 7. V-Haft
4. A-Klasse 8. V 8
b) Wie heißt das ungekürzte Wort?
c) Ergänzen Sie.
Bei Zusammensetzungen, die aus Buchstaben und einem Wort bestehen,
liegt der Akzent
o auf dem Wort. 0 auf den Buchstaben.
Bei Abkürzungen, die auf eine Zahl enden, wird
o der Buchstabe betont. 0 die Zahl betont.

Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning 61


8 "au" und "äu"
Ergänzen Sie die fehlenden Doppelvokale.
• Wie h eißen die d_tschsprachigen Länder in _ rapa ?
Ich w_ß es nicht gen_ .
• Ich gI_be, es sind D_tschland, Österr_ch, die Schw_z und
Liechtenst n.

Nichts als fremde Wörter


au" und " äu" a) Hören Sie und sprechen Sie nach.
1. Europa - neutral- Neurologie - Neurose - Rheuma - Feudalismus
2. Einstein - Eisen ach - Weinstein - Heinemann - Eiskaffee - Eislauf
3. Autobus - automatisch - Autonomie - authentisch - Autodidakt ­
Audienz
b) Erklären Sie die Wörter mit Hilfe eines Lexikons.

a) Hören Sie den Satz und markieren Sie die betonten Wörter.

1 Fritz hat den Hund geschlagen.

Ich gehe morgen mit Anna ins Kino .

b) Was will der Sprecher ausdrücken? Kreuzen Sie den passenden


Satz an.
1. Fritz hat den Hund geschlagen.

D Das ist schlimm. Warum hat er das gemacht?

D Also war es gar nicht Otto, wie ich zuerst dachte.

D Das ist nicht möglich. Ist er wirklich tot?

2. Ich gehe morgen mit Anna ins Kino.

D Ins Kino? Was läuft denn da?

D Mit Anna? Ich dachte Brigitte ist deine Freundin.

D Mit deiner Mama? Das finde ich sehr nett.

c) Hören Sie die richtige Antwort. Markieren Sie die betonten Wörter.
d) Markieren Sie die Pausen: I = kurze Pause, 11 = längere Pause.
e) Hören Sie und markieren Sie die Intonation mit Pfeilen (1', ~ , ~) .

f) Lesen Sie laut und machen Sie eine Tonbandaufnahme. Vergleichen


Sie.

a) Lesen Sie die Anzeigen laut vor.


11 Abkürzungen
Kaufe Audi, VW, BMW,
Mercedes in jedem Zu-
stand. Tel.: 3477489
r:-:-::-:--:-C:;:--:"~:----;-:---=-:-l
Kühl-Gefrierkombi u. TV,
gebr., VHB: je 20 € , Tel.
Mo.-Fr.: 1998362

b) Erklären Sie die Abkürzungen.

62 Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning

~
- -_. _- - ~ - - -- ­
2 Abkürzungen
Orden Sie die Abkürzungen nach Gruppen.

SVD
E~A111Sjk fDVvop DG CD D] \NG Sc LV csu NI( I
\NM CDU KM
Parteien Musik Wohnung

3 Wortakzent
Silbenrätsel
a) Wie heißen die Länder? Schreiben Sie auf.
Benutzen Sie die Karte im Kursbuch S. 120/121.

Liech pu
blik der Hol Re reich
Öster
c\\\ HanR Jv;e wig
~e~ ten
S~ Ste"'ll]
reich silch
Sach sehe sen seo stein Tsche

Tfcheclr.i5~~ük')--) -'-------_

Zungenbrecher

au" und ..äu" Sprechen Sie immer schneller.

Neun Eulen freuen sich heute über neun Mäuse .

Bierbrauer Breuer braut braunes Bier.

Leute von heute kaufen häufig keine neuen Häuser.

Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning 63


15_ Vokale
a) Lesen Sie das Gedicht.
o unberachenbere Schreibmischane
o unberachenbere Schreibmischane,
was bist du für ein winderluches Tier?
Du tauschst die Bachstuben g ünz nach Vergnagen
und schr öbst so scheinen Unsinn aufs Papier!
Du tappst die falschen Tisten, luber Bieb!
o sige mar, was kann ich dafür?
b) Der Dichter hat die Buchstaben absichtlich vertauscht.
Korrigieren Sie den Text.

Phonetikspiel
16
"au" und "eu" a)
Ziehen Sie ein Kärtchen und lesen Sie "ihren" Ortsnamen laut vor:
Ich komme aus ...
b) Fragen Sie sich gegenseitig.
• Sind Sie aus Mellberg? oder
• Nein, ich komme aus Mehlberg. / • Wer wohnt in Mellberg?
Ja genau, ich wohne in Mellberg. • Ich wohne in Mellberg.
r·····················..·························································l ········· ··········..··..· "1'" ·· ········..···..····..·..·..····..····..····..·.. ········i
i Maulberg , Meulberg i Mohlberg i
~ + · · ·..· · ·.· 1 · · · · ·..· · ·1

Muhlberg Mellberg Mehlberg

Meilingen Maulbronn Meulbronn

Mahltal Malltal Mollberg


1.
j.•••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• •••••••••••••••••••• .l .1

I~ _: ~~~~~~=--~ I -~~~~\~_ : i ~: ~~~::~~~ :~]


64 Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning
-- . ~.-

Hören Sie und singen Sie gemeinsam.

Wer in die Pause hineinsingt, muss ein Pfand geben.

Jetzt fahm wir übern See


r t . * 112.
,

~~i
F ~
V t=t ' ~ , ~
. Jetzt fahrn wir ü - bern See, ü-bern See, jetzt fahrn wir ü-bern See.

~': MW~I
. It ein -n er h"l
0 -zern ur - ze, W
ur-zeI, W I,
ur-ze w· l mit
ur - ze, '

7 " ...·F I
. ".'
~-,-
~
ei - n er höl-zern Wur - zel, kein Ru - der war nicht dran.

1. jetzt fahrn wir ü-bern See, ü-bern See, jetzt fahrn wir ü-bern See.
Mit ei-ner höl-zern Wur-zel, Wur-zel, Wur-zel, Wur-zel, mit ei-ner höl­
zern Wur-zel, kein Ru-der war nicht dran.
2. Und als wir drüben warn, da sangen alle Vöglein, der helle Tag brach an.
3. Der Iäger blies ins Horn, da bliesen alle jäger, ein jeder in sein Horn.
4. Das Liedlein, das ist aus, und wer das Lied nicht singen kann, der fang
von vorne an.

8_ Sprache ent­
schlüsseln
Finden Sie 10 geografische Namen mit "au", "äu" und "eu".

9 'Sprache ent­
schlüsseln
a) Lesen Sie das Gedicht.
b) Der Dichter hat die Buchstaben absichtlich vertauscht.
Korrigieren Sie den Text und sprechen Sie über ihn.

lichtung
manche meinen
lechts und rinks
kann man nicht
velwechsern.
werch ein illtum!

Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning 65


1. Bindung oder Neueinsatz
Wörter und Sätze bestehen aus Lauten, die sich gegenseitig
beeinflussen. Manche Wörter werden miteinander verbunden, also zusammen
gesprochen, zwischen anderen hört man, dass die Stimme kurz aus- und wieder
neu einsetzt. Dieses Phänomen nennt man Neueinsatz. Dabei können Sie einen kurzen
Knacklaut hören. Fehlender Neueinsatz hört sich schnell fremd an. Außerdem kann der
Wortsinn dadurch verändert werden.
Beispiel: Bindung: Er trägt eine passende Krawatte. (Sie passt zum Hemd.)
Neueinsatz: Wann erreichen wir das Pass I ende? (Den höchsten Punkt der
Passstraße.)
Den Neueinsatz gibt es
• wenn ein Wort mit einem Vokal oder Doppelvokal (Diphthong) beginnt
• wenn innerhalb eines Wortes ein neue Silbe mit einem Vokal oder

Doppelvokal beginnt.

Einübung:
a) Flüstern Sie.

Mit<c:>
Nina. Mit I Ina.

b) Flüstern Sie noch einmal und achten Sie dabei auf den kurzen Knacklaut.

Sprechen Sie dann laut.

mit I Ina - mit I Anna - mit I Emil- mit I Ute

2. Der Hauchlaut "h"


phonetisches Zeichen: [h]

lt

phonetischer Fachbegriff: Hauchlaut "h


Beispiel: Halt, Hund, hoffen
lt
Am Wort- oder Silbenanfang spricht man "h als deutlichen Hauchlaut. tier ROset'

lt
Am Wort- oder Silbenende hört man das "h nicht. \lOset' 0

lt
Ein "h nach einem Vokal macht den Vokal lang.

Einübung:
a) Atmen Sie durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus.
b) Halten Sie einen Spiegel vor den Mund und hauchen Sie beim Ausatmen

den Spiegel an. Der Spiegel beschlägt, wenn Sie es richtig gemacht haben.

c) Beenden Sie das Ausatmen mit "a" : Hhhhhaaa.

Sprechen Sie: halt, Hund.

d) Sprechen Sie und achten Sie auf den Unterschied.

Halt - alt Hund - und hoffen - offen - Hosen - Rosen.

66

l'
- - - - - - - - - - - - - - - - - - ->->>-~ - >- > -- ~--- >- - - -- - - - - ->-->
3. Die Laute "w", "f", "v" und "b"
phonetische Zeichen:
w I [v] was, Wasser
f, ff, ph I [f] fallen, Koffer, Alphabet
v [f] Vogel, vielleicht
[v] Video, Vase
b, bb [b] Ball, Hobby

Die Laute "w", "f" und "v" bereiten phonetische und orthographische Probleme. Bei
"Freundin" und "Vogel" hören und sprechen wir den gleichen Laut . Ähnlich ist es mit
dem stimmhaften [v] in "Wasser" und "Video" .

Einübung:
a) "w": Legen Sie die Lippen locker aufeinander. Die oberen Schneidezähne berühren
leicht die Unterlippe (im Gegensatz zum "w" in der englischen Sprache).
Lassen Sie die Luft langsam ausströmen. Dabei schwingt der ganze
Sprechapparat. Denken Sie an das Wehen des Windes und unterstützen Sie
den Vorgang durch eine Wellenbewegung mit der Hand. Ein"w" kann man
ganz lange sprechen. Atmen Sie durch die Nase ein und sprechen Sie "w" ­
zuerst ohne Ton, dann mit Ton. Sprechen Sie: wie, Wiese, Wien.
b) "f": Die Lippenstellung ist ähnlich wie bei .v:", der Laut ist aber stimmlos. Lassen
Sie die Luft schnell und spürbar herausströmen, indem Sie durch Pressen
nachhelfen. Der Laut klingt wie Luft, die aus einem Reifen ausströmt. Atmen
Sie durch die Nase ein und sprechen Sie ff . fff . fff. Halten Sie ein Stück Papier
oder eine Feder vor den Mund, damit Sie die Luftbewegung sehen. Sprechen
Sie: fallen, Fisch, Koffer. Die farbige Wand finde ich wundervoll.
c) .v": Das stimmlose "V" ("Vogel-V") spricht man wie "F". Es erscheint z. B. in den
Vorsilben"ver" und"vor". Das stimmhafte" V" wird wie"W" gesprochen. Es
kommt nicht sehr oft vor. Merken Sie sich die W örter: Video, Vase, Villa,
Pavian, Klavier, November, Advent, Vera, Vampir.
d) "b": a) Die Lippen liegen locker aufeinander und öffnen sich gleichmäßig.
b) Sprechen Sie: aa . b . aa. Bieten, backen, Bote, beide. Bäcker backen Brot.
c) Sprechen Sie: Blatt - platt, Post - Bote, bald - Wald, blaß - Fass.

Hinweis: Die Lautkombination "pf" muss an einzelnen Wörtern geübt werden.


Sprechen Sie: Apfel, Opfer, Pfeffer, Pfund, Pflanze.

67
Phonefil~ aktiv

Bindung und Hören Sie und sprechen Sie nach.

M aNeueinsatz 1. Abend - Feier I abend S. Essen - Abend I essen

2. Europa - Ost I europa 6. acht - hundert I acht


3. Ende - Wochen I ende 7. Oper - Staats I oper
4. Angebot - Sonder I angebot 8. Apfel - Brat I apfel

5 Minuten üben

a) Wo hören Sie den "knackenden" Neueinsatz? Kreuzen Sie an.

1. D von Hanne D von Anne 4. D zu Ende D zufrieden


2. D im Mai D im Ei S. D mit euch D mit dir
3. D in Essen D in Hessen 6. D ich übe D ich bin müde
b) Hören Sie noch einmal und sprechen Sie nach.

a) Hören und markieren Sie den Neueinsatz mit I.


1. Herr I Ober, I einen I Apfelsaft bitte.
2. Ich muss noch den Keller aufräumen.
3. Kannst du das Licht in der Garage ausmachen?
4. Stell bitte die Heizung an.
S. Das Öl ist fast zu Ende.
6. Kannst du den Handwerker anrufen?
7. Kinder, habt ihr euer Zimmer aufgeräumt?
8. Es gibt viel Arbeit im Haus.
b) Flüstern Sie die Sätze.
c) Sprechen Sie die Sätze.

a) Hören Sie die Zahlen und schreiben Sie auf.

b) Lesen Sie vor, was Sie aufgeschrieben haben.

Hören und sprechen Sie.


h
" " 1. Hand - Hals S. deshalb - früher
2. Hilfe - Holz 6. Kuh - Schuh
3. heute - helfen 7. führen - fahren
4. Hallo - Hund 8. Bahn - Zahn

68 Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning


........
-

5 Minuten üben
a) Wo hören Sie das "h"? Kreuzen Sie an.
1. 0 Hilfe o Kuh 5. 0 heute o gehen
2. 0 Hand o Herz 6. 0 Wahl o haben
3. 0 wohnen o Honig 7. 0 wohin o ziehen
4. 0 Flughafen 0 Fahrkarte 8. 0 früher o hier
b) Vergleichen Sie die Lösungen.
c) Hören Sie noch einmal und sprechen Sie nach.

Hören Sie und sprechen Sie nach.


"w - f - v" 1. Fisch - frisch 5. vorher - verlassen
2. Farbe - falsch 6. Wand - Vase
3. warum - Wald 7. Klavier - wir
4. viel - vier 8. Vera - weiß

Hören Sie und sprechen Sie nach.


1. Wolke - Folge 5. November - Fenster
2. Wand - fand 6. Video - aufnehmen
3. viel- Wind 7. voll - Vitamin
4. Vase - fast 8. Phonetik - fantastisch

5 Minuten üben
a) Wo hören Sie das stimmhafte "w Iv"? Kreuzen Sie an.
1. 0 Fenster 0 Wand 5. 0 viele o Winter
2. 0 Vera o fiel 6. 0 offen o Wünsche
3. 0 Vogel o Wind 7. 0 etwas o Fleisch
4. 0 vier o Video 8. 0 frohe o Weihnachten
b) Hören Sie noch einmal und sprechen Sie nach.

a) Wo hören Sie "w", wo "b"? Kreuzen Sie an.


w" b" w" b"
" " " "
1. 0 0 5. 0 0
2. 0 0 6. 0 0
3. 0 0 7. 0 0
4. 0 0 8. 0 0
b) Sprechen Sie nach.

Hören Sie und sprechen Sie nach.


"w - b" 1. Ball - Wahl 5. wollen - billig
2. Bäcker - Wecker 6. Wasser - baden
3. bauen - wachsen 7. Becken - wecken
4. Wunder - bunter 8. Bier - wir

Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning 69


12 _ Bindung und
Neueinsatz
a) Trennen Sie die Sätze und schreiben Sie sie auf.
1. EinWochenendeinAugsburgistimmerinteressant.
2. IchhättegerneeinErdbeereisundeinenEiskaffee.
3. AmSamstagundnachFeierabendzuarbeitenistunangenehm.
4 . LiebermacheichmitmeinemFreundeinenAusflugindieNatur.
1. Eitv Wo~ _
2.
3.

4.

b) Markieren Sie die Neueinsätze.


Ein Wochen I ende I in ...

a) Hören Sie und notieren Sie die Preise.


1 1. eine Flasche Apfelsaft: 68 CeJ1:t
2. eine Packung Eis: _ 6. Erdbeermarmelade: _
3. 10 Eier: 7. Mineralwasser: _
4. Salat-Öl: _ 8. Einhundert Gramm Emmentaler:
5. Zwei Kilo Äpfel: ~

b) Lesen Sie die Preise laut vor.

5 Minuten üben

1 "h - r"

a) Wo hören Sie das "h"? Kreuzen Sie an.


Wort 1 Wort 2 Wort 1 Wort 2
1. D lEl 5. D D
2. D D 6. D D
3. D D 7. D D
4. D D 8. D D
b) Vergleichen Sie die Lösungen.
c) Hören Sie noch einmal und sprechen Sie nach.

70 Phonetik aktuell , © Max Hueber Verlag, Ismaning


.
a ) Rermen S're MIit "r11 und " h" .

"h - r"

b) Bilden Sie Sätze mit den Wörtern.

1. Hund - YUJ1.d MWt, Hund Itd Wt, r~ KörbclteJt,.


2. Hand ­
3. Ring
4. Rosen ­
5. Reise ­
6. Haus ­
c) Lesen Sie die Sätze vor.

. S·Ie mlit "w " un d " b" .


6 ~'W-b"
a ) Relmen
b) Bilden Sie Sätze mit den Wörtern.
1. Wald bald 8ald siKd wir iuv ~ wald.
2. wach
3. Wecker
4. wohnen
5. Wand
6. wund
c) Lesen Sie ihre Sätze vor.

a) Hören und ergänzen Sie.


w -1 -v - b" X or _ ier Jahren hatte _ ilh elm _ ild noch seine _ äckerei in _ len s­
burg. Er hatte _ iel Geld, eine attrakti_ e _ rau , _ an t asti sch e Kinder
und ein e _ ill a. Heute le_t er in Ost_riesland. Er hat _ en ig Geld, den
Sport_agen hat er _ erkau_ t und er le_t allein. _ as ist passiert? Seine
_ rau _ erliebte sich in einen anderen Mann . Da _ür hat Herr _ ild jetzt
Scha_e und ein P_ _erd. Er lebt jetzt _ illiger als _ or h er.
b) Lesen Sie laut.

8 "w-f-v-b"
a) Lesen Sie.
1. Viele Witze finde ich gar nicht witzig.
2. Valentina will oft wegfahren.
3. Wo finde ich weiße Farbe?
4. Bald wird es wieder Weihnachten werden.
5. Besonders im Winter brauchen viele Vögel Futter.
6. Wo sind die vier fantastischen Videos?
b) Sprechen Sie immer schneller.

Sprechen Sie immer schneller.


Hinter Hermann Hannes Haus hängen hundert Hemden raus.
Wir Wiener Waschweiber würden weiße Wäsche waschen, wenn wir
wüssten, wo warmes Wasser wäre.

Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning 71


Phonetik

Gedicht
2 Hören und lesen Sie das Gedicht.
Die drei Spatzen
In einem leeren Haselstrauch
Da sitzen drei Spatzen,

Bauch an Bauch.

Der Erich rechts

und links der Franz

Und mittendrin

der freche Hans.

Sie haben die Augen zu,

ganz zu,

und oben drüber,

da schneit es, hul

Sie rücken zusammen, dicht an dicht,


so warm wie der Hans hat's niemand nicht.
. Sie h ör'n alle drei ihrer Herzlein Gepoch,
und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch.
Christian Morgenstern

Hören und lesen Sie den Text.


2 Rasthaus

Kommst du mal an ein Rasthaus,

geh rein und ohne Hast raus.


Wenn du erst den Bogen raus hast,
machst du bald an jedem Haus Rast,
an jedem Haus Rast, an jedem Haus Rast.
Rasthaus, Hast raus, raus hast, Haus Rast,
Rasthaus, Hast raus, raus hast, Haus Rast.

72 Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning


1. Wortakzent bei Fremdwörtern
In den verschiedenen Sprachen wird der Wortakzent nach

unterschiedlichen Regeln gesetzt. Deshalb gibt es nur wenige

allgemeingültige Regeln bei Fremdwörtern. Häufig verrät die

Endung, wie das Wort betont werden muss.

Die Suffixe (Nach silben ) -ion, -tät, -ismus, -age und -ieren werden immer betont.

Beispiel: Aktion Universität Humanismus Montage diskutieren

• • ••••• 0 • • • ••• • •••

Die Wortendungen -ie und -ier werden meist betont. Eine Ausnahme bilden Wörter, bei
denen die Endung als "i . eil gesprochen wird, z. B. Familie.
Beispiel: Kopie Industrie Familie Passagier Magier
• • • •• • • •• • •• • ••
Bei den Wortendungen -iv, -ik wird manchmal die Stammsilbe und manchmal die
Endung betont.
Beispiel: passiv Archiv Musik Klassik
•• • • •• ••
Bei Veränderungen des Wortstammes und bei der Pluralbildung kann es zu einer

Akzentverschiebung kommen.

.. ..
Beispiel: Musik Musiker


Doktor
• • ••
Doktoren
,~

Bei Wörtern auf -isch wird meist die Silbe vor dem Suffix betont.

Beispiel: europäisch amerikanisch spanisch

• • • • • ••• • ••
aber: ungarisch berlinerisch
• •• • •• •
2. Nasale im Deutschen
phonetische Zeichen: [öl, [E], [3]
Beispiele: [öl Chance, Ensemble
[E] Parfum, Cousin
[6] Bonbon

Manche Fremdwörter werden im Deutschen so ausgesprochen wie im Ursprungsland.


Andere hingegen sind ganz oder teilweise "eingedeutscht". Insbesondere bei
Fremdwörtern aus dem Französischen wird der Vokal auch im Deutschen manchmal
nasal gesprochen.
Während normalerweise beim Sprechen die Luft nur durch den Mundraum entweicht,
geht bei nasalen Vokalen ein Teil der Luft durch die Nase .

73
Einübung:
a) Sprechen Sie ein überlanges ,,0". Lockern Sie dabei den Kiefer etwas und lassen Sie
einen Teil der Luft durch die Nase entweichen.
b) Wiederholen Sie die Übung und halten Sie sich dabei abwechselnd die Nase und den
Mund zu. Beobachten Sie, was passiert.
c) Sprechen Sie nasal: a . 0 . e

3. Die Aussprache von .l"


phonetisches Zeichen: [j]
Beispiele: Jahr, jetzt, josef, Juli
"J" wird [j] gesprochen wie in "Jahr". Bei Fremdwörtern gleicht man sich in der

Aussprache manchmal der Herkunftssprache an, z.B. Journal (französisch).

Einübung:
Das "j" wird im Mundraum etwa an der gleichen Stelle wie der "ich-Laut" gebildet.
a) Sprechen Sie schnell: i-a, i-a, ia, ia, ia.
Klopfen Sie beim "a".
b) Lassen Sie nun das "a" weg. Sprechen Sie: ja . ja . ja . j . j . j . j.
c) Sprechen Sie: Jedes Jahr. Jetzt im Juli. Das Jahr beginnt im Januar.

4. Ausspracheprobleme erkennen und üben


Will man die Ausspracheprobleme und -fortschritte eines Kursteilnehmers (KT) erken­
nen, ist es sinnvoll mehrmals in zeitlichem Abstand Tonbandaufnahmen mit dem
gleichen Lesetext zu machen. Beschränken Sie sich bei der Analyse anfangs auf zwei
oder drei besonders auffällige Phänomene und tragen Sie die Schwierigkeiten in den
Analysebogen (Anhang 1) ein.

Beispiel: KT UJ4ersckeidet nidu: zioischen. Uu1.j~ uscd.


kurzei«. .u"

Auf diese Weise können die gemeinsamen und die individuellen Schwierigkeiten aller
KT systematisch erkannt und ein geeignetes Übungsprogramm aufgestellt werden.
Als erste Maßnahme zur Wahrnehmung von Einzellauten eignen sich besonders die
Aufgaben des Typs ,,5 Minuten üben" , Diese können jederzeit bei Bedarf auch ohne
Medien eingesetzt werden. Der Kursleiter liest die Wortpaare vor und die KT kreuzen auf
der Kopiervorlage oder auf dem Auswertungsbogen (Anhang 2) an, wo sie den entspre­
chenden Laut hören.

74

Die folgenden Lesetexte eignen sich besonders gut, um schnell individuelle


Ausspracheprobleme zu erkennen. Lassen Sie den KT den Text laut lesen. Markieren Sie
dabei die Aussprachefehler. Besprechen Sie die wichtigsten Fehler mit dem KT und
geben Sie individuelle Übungen als Hilfe. Wiederholen Sie die Analyse nach einigen
Wochen.

Für die Fehleranalyse bei längeren Texten eignet sich der Analysebogen in Anhang 1.

Text 1

Der Kuchen ist Roland wirklich äußerst prima gelungen.

Name:- - -­ Datum:
Text Problem Kommentar
Der vokalisches "r "
Kuchen "k", langes "u", "Ach-Laut", unbetontes "e"
ist "st"
I Roland .s", langes ,,0", Auslautverhärtung "d"
wirklich " W" II kurzes "i", "k" , "Ich-Laut"
äußerst "äu", "ß", "st"
prima ",p" ,,,r"I
, an19les " Isu
I gelungen unbetontes "e", "n g"

Text 2
Morgens isst Franz Kaiser ein Brötchen mit Butter und Käse oder Marmelade. Er trinkt
ein Glas Milch. Mittags gibt es eine Suppe und Kaffee mit einem Stück Kuchen. Was
macht Franz am Abend? Er schaut einen Film an und trinkt gemütlich ein Bier im
Wohnzimmer.
(ab Lektion 3)

Text 3
Michael Wächter ist Bankkaufmann von Beruf. Jetzt wohnt er noch bei seinen Eltern.
Aber in zwei Wochen zieht er mit seiner Freundin Vera um. Dann hat er selbst eine
Wohnung. Es sind mehrere Räume: ein Wohnzimmer, ein Schlafzimmer, ein Bad, eine
Küche und ein Hobbyraum. Leider ist das Bad alt und hat kein Fenster. Aber das
Wohnzimmer ist sehr schön. Es hat sogar einen Balkon. Michael Wächter ist zufrieden.
Später will er selbst ein Haus bauen, wenn er genug Geld gespart hat. Vielleicht gewinnt
er auch plötzlich im Lotto. Wer weiß?
(ab Lektion 5)

75

a) Hören Sie und markieren Sie den Wortakzent.


remdwörter
1. Situation 5. Dokumentation
2. Pension 6. Meditation
3. Rezeption 7. Kommunikation
4. Information 8. Tradition
b) Sprechen Sie nach.
c) Finden Sie weitere Beispiele.

a) Hören Sie und markieren Sie den Wortakzent.


1. Musik Musiker 4. Technik Techniker
2. Politik Politiker 5. Motor Motoren
3. Kritik Kritiker 6. Doktor Doktoren
b) Sprechen Sie nach.

a) Hören Sie und markieren Sie den Wortakzent.


1. Papier 5. positiv
2. Klavier 6. passiv
3. Passagier 7. alternativ
4. Magier 8. Dativ

b) Sprechen Sie nach.

a) Hören Sie und sprechen Sie nach .

b) Lesen Sie und klopfen Sie mit.

1. Industrie 5. Linie
2. Knie 6. Energie
3. Familie 7. Kopie
4. Chemie 8. Folie
c) Hören Sie noch einmal und markieren Sie den Wortakzent.
Industrie

a) Hören Sie und sprechen Sie nach.


Nasal 1. Ingenieur 5. Chance
2. Satin 6. Parfum
3. Cousin 7. Saison
4. Bonbon 8. Masseur
b) Klären Sie die Bedeutung der Wörter mit Hilfe eines Lexikons.

76 Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning


5 Minuten üben
Nasal
a) Wo hören Sie den nasalen Vokal? Kreuzen Sie an.
Wort 1 Wort 2 Wort 1 Wort 2
1. 0 [2g 5. 0 D
2. 0 0 6. 0 0
3. 0 0 7. 0 0
4. 0 0 8. 0 0
b) Sprechen Sie nach.
1. Lehrerin Cousin 5. Saison .schon
2. Ch an ce schade 6. Inge Ingenieur
3. Refrain Ende 7. Parfum Parfüm
4. gehören Masseur 8. Onkel Orange

5 Minuten üben
"J
."
a) Wo hören Sie "j"? Kreuzen Sie an.
Wort 1 Wort 2 Wort 1 Wort 2
1. ~ 0 5. 0 0
2. 0 0 6. 0 0
3. 0 0 7. 0 0
4. 0 0 8. 0 0
b) Vergleichen Sie die Lösungen.
c) Hören Sie noch einmal und sprechen Sie nach .
1. Jahr immer 5. Italien Jacke
2. Junge Idee 6. Jahrhundert interessant
3. im Juli 7. jetzt ihr
4. Insel Januar 8. ja Inge

Hören Sie und sprechen Sie nach.


"j" 1. Januar-Juni-Juli o 0
..
" C> ., o
() "
. .
<7 ()
• 0 0 D
c 0 0 " o •
() 0 0 0 13
e
2. Jahr - Jahrhundert - Jahreszahl D
o D 0 0 0 0

3. jeder - ja - jetzt
4. Jacke - Iosef - Ian "
5. Im Januar braucht jeder eine .
..
• u

warme Jacke.
6. Im Frühjahr ist das Jahr noch jung.
7. An Neujahr hat jeder gute Ideen .
8. Nicht jeder Junge mag Joghurt.

Phonetik aktuell, ©Max Hueber Verl ag, Ismaning 77


a) Ordnen Sie die Wörter einer optischen Darstellung zu.
remdwörter
Demokratie - Drogerie - aktiv - Doktor - Musiker - Professor
1. • •
2. • •

3. • •

4. • • •

s. • • •

6. ••• - ~b~ _
b) Lesen Sie laut.
c) Hören Sie, vergleichen Sie und sprechen Sie nach.

a) Hören Sie und markieren Sie die Betonung in den Fremdwörtern.

remdwörter
1. 'Musiker machen Musik. Sie sind musikalisch und spielen ein
Musikinstrument. Lieben Sie Jazzmusik?
2. Die Studiengebühren an den Universitäten werden obligatorisch,
obwohl viele Studenten und Professoren das nicht akzeptieren wollen.
3. Die Flutkatastrophe im Indischen Ozean hat eine globale Dimension.
b) Lesen Sie laut vor.

Zungenbrecher
1 ,J U
Sprechen Sie immer schneller.
Jäger Jakob jagt jeden Januar in
Japan einen Jaguar.
jonas und Iockl jammern im Juni
und Juli. Iohannes und julia jubeln
und jauchzen jedoch.

12_ "j"
a) Bilden Sie Adjektive.
1. Japan
2. Jahr
- j~~ <u'---- _
3. Jammer ­
4. Jugend
s. Journalist­
6. Jurist
b) Lesen Sie laut.

78 Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning


13 Fremd~ Berufe raten
a) Stellen Sie einen der Berufe pantomimisch dar.
1. Jongleur s. Ingenieur
2. Rezeptionist 6. Detektiv
3. Politiker 7. Doktor
4. Musiker 8. Pensionist
b) Suchen Sie sich einen der Berufe aus. Die anderen Kursteilnehmer
versuchen mit maximal 10 Fragen den Beruf zu erraten. Antworten
J " 0 d er" N'"
S·Ie nur rmit "a em .

Denksport
14 "
J"
a) Finden Sie möglichst viele Namen mit "J" und "I".
1. Länder, Städte und Flüsse
J~
2. Vornamen

b) Lesen Sie laut.

15 _ "
J"
Finden Sie möglichst viele Wortverbindungen. Lesen Sie vor.
Jung - JWtgeYj jwrgen./w.fi

Jahr - JaJuuzaM Jiähr~

a) Hören Sie dieses kleine Liebesgedicht und lesen Sie mit.

1
Pausen
Mit deinen Problemen
Heißt es
Bist du
Eine Nervensäge
Ich liebe die Spitze
Und Schneide
Von jedem Zahn
Dieser Säge
Und ihr blankes Sägeblatt
Und auch ihren runden Griff
b) Markieren Sie die betonten Silben, die Pausen und den Satzakzent.
c) Lesen Sie den Text laut vor.

Phonetik aktuell, © Max Hueber Verlag, Ismaning 79


Lektion 1
1. d) Guten - Name - h e i ß~n - heiß~ - Fredgrick - Bode - Vorname - Irene - Dank~
2. b) h eißen - Vorname - wohnen - geht - Danke, gut
3. c) 1. ~ - 2. ? - 3. ? - 4. ? - 5. ~ - 6. ?
4. 1 - 2 - 2 - 1 - 1 - 2
5. b) frei - Freiburg - Freiburg - Nein, nein - Leip zig - Leipzig - heiße - Beil- me in - Meier
10. lehren - finde - lauf e - denke - sitzen - lieben
11. a) Name - genau - Getränk - teilen - d anke
13. a) 2-3-1 b) 1-2-3 c) 1-3-2
14. a) Steine - Beine - Leine - Weine - Heine - keine - deine - seine - meine .
b) grün, schön, sch lan k, länglich, rund, glatt, fein , daheim, klein, sch wer, .
15. Schneeflocke
16. a) Schweiz - Liechtenstein - Österreich - Frankreich - Aserbaidsch an - Bahrain - Haiti - Jamaika - Kuwait
- Malaysia - Mongolei - Seychellen - Slow akei - Uruguay ...
b) Heino - Heinrich - Heinz - Meinhard - Reinhard - Rainer - Freia - Heike ...
c) Bügeleisen - Eierkocher - Eimer - Einbauküche - Heimtrainer - Kleiderschrank - Reisekatalog ­
Speisekammer - Weißbier .. .

Lektion 2
1. Entschuldigen Sie bitte, was ist denn das? Das ist ein Fernseh-Kühlschrank. Ein was? Ein Fernsehapparat
oder ein Kühlschrank? Ein Fernseh-Kühlschrank. Das ist aber seh r modern!
2. a) 1. die Lampe(.) - die zahlU - die Tasch e(.) - waschen(.) - der HahnU 2. der Stecker (.) - das Bett (.) ­
ledigU - es gehtU - die Adresse (.) 3 . der Tisch(.) - die MineU - bitte(.) - siebenU - da s Kind(.)

3. a) 1. Radio 2. Jahre 3. Tag 4. Nam e 5. aber 6. zahl 7. da 8. fahren


4. a) 1. zehn 2. Fehler 3. ledig 4. eh rlich 5. leer 6. Mehl 7. geht 8. lesen
6. a) 1. - 2. viel 3. bieten 4. vier 5. wie 6. Mine 7. sieben 8. Liebe
7. 2. Wie viel biet en Sie? Sieben? 3. Wie viel bieten Sie? Vier? 4 . Wie viel bieten Sie? Vieru n dvierzig? 5. Wie
viel bieten Sie? Siebzehn?
8. Ach so, der Tisch . Ach so, das Bild. Ach so, ein Witz.
11. Lampe - Zahl - Tasch e - waschen - Hahn 2. Stecker - Bett - ledig - geht - Adresse 3. Tisch - Mine - b itt e ­
sieben - Kind
14. Herr Maler, Sie seh en heute et was müde au s. Ich glaube, Sie haben vergangene Nacht nicht besonders gut
geschlafen oder sin d sie krank?
17. 1. Die Kuh rannte bis sie in di e Vertiefung fiel. 2. Wenn die Kuh fort ist, der Stall leer ist. 3. Wenn es dem
Esel zu wohl wird, dann geht er au fs Eis.
18. "a": Dra Ch an asan mat dam Kantrabaß ... "e": Dre Ch enes en met dem Kentreb eß .. .
"ei": Drei Ch ein eisein meit deim Keintreibeiß ... "i": Dri Ch in isin mit dirn Kintribiß ...

Lektion 3
1. a) 1. Fischplatte 2. Küchenregal 3. Zwiebelsuppe 4. Käseteller 5. Schwarzbrot 6. Weißwein 7. Apfelsaft
8. Steckdose
1. d) erst e Silbe des Wortes - erste Teil
2. b) 1. achtundneunzig 2. sechs u n ddreißig 3. dre iundzwanzig 4. ein h u n dertn eun un dvierzig 5. sieben­

hundertsiebenundsiebzig 6. n eunhunderteinundfünfzig 7. fünfhundertfünfundsech zig 8. zweihundert­

fünfzig

2. c) kleinste
4. a) 1. Reis 2. grün, stark 3. Kartoffeln, trinken 4. Brötchen 5. Orangensaft 6. warm, rot
7. b) Beispiele: Der große Herr hat es leicht. - Ich lese gerne auf der Reise. - Das Regal ist hell und leicht. ­
Hab en Sie Kleingeld?
8. a) 1. Dose 2. Rotwein 3. rot 4. oben 5. Wohnung 6. Brot 7. Soße 8. groß
9. a) 1. Stuhl 2. Uhr 3. Kuch en 4. Schuh 5. gut 6. nur 7. Gruß 8. Schublade
11. b) 1. Kühlschrank 2. Waschmaschine 3. Elektroherd 4. Mineralwasser 5. Gemüsesuppe
6. Schokoladentorte 7. Apfelsaft - Rotwein 8. Schweinebraten - Weißwein

c) 1. ~ - 2. ? - 3 . ? - 4 . ~ - 5. ~ - 6. ? - 7. ? - 8. ~

80
~

. Lösungen
14. b) Zu einem guten Essen hole ich gerne eine Flasche trockenen Rotwein aus dem Keller. Vor allem zum
Braten oder zu Kotelett passt ein Glas Roter. Zur Brotzeit bevorzuge ich oft Vollkornbrot und Käse aus
Holland. Dazu genieße ich Bier aus dem Krug. Als Autofahrer trinke ich keinen Alkohol. Cola oder Wasser
sind dann besser. Mögen Sie Kuhmilch oder Buttermilch? Probieren lohnt.
20. b) 1. übertrieben em pfin dsam , zimperlich - 2. drückt Abscheu aus - 3. drückt Widerspruch und Unmut
aus - 4. oberflächliches Gerede - 5. (Zaubersprüche)

Lektion 4
1. a) 1. Küche 2. Hähnchen 3. Milch 4. herrlich 5. zeichnen 6. er m öchte 7. Gericht 8. Ansicht
2. a)"ach il: 1 - 4 - 6 - 9 - 11 - 14 - 16 - 18

"ich il: 2 - 3 - 5 - 7 - 8 - 10 - 12 - 13 - 15 - 17 - 19 - 20

3. b) "ich-Laut il: 1. wichtig 2. Gericht - herrlich 3. Früchte 4. Brötchen 5. wichtig 6. Herzlichen­

Ansichtskarte 8. m öchte 10. nicht 11. m öchte - sprechen 12. Mädchen 13. herrlich 14. Kirche

"ach-Laut il: 1. Buch 4. brauchen 5. Kuchen 7. machen 8. rauchen 9. rauchen

Endung "igil: 1. wichtig 5. richtig 10. wit zig 12. lustig

3. c) 1. ~ - 2. ~ - 3. l' - 4. ~ - 5. ~ - 6. ~ - 7. ~ - 8. ~ - 9. ~ - 10. l' - 11. ~ - 12. ~ - 13. ~ - 14. l'


4. a) 1. I . 2. , 3. '" ." 4 . J . 5 . • u 6. 0..... 7. C 8.
5. a) 1. bedient 2. spielt 3. gehen spazieren 4. schneidet 5. trinken 6. bringen 7. können - vergessen
8. bereitet
6. a) Vorschlag: 2. sch lafen 3. muss 4. stören 5. lesen 6. dürfen 7. seh en 8. dürfen
7. a) 1. Hähne 2. spä t 3. fährt 4. Gespräch 5. Vorträge 6. Käse
8. b) kurz: 2. Wäsche 3. Gäste 4. Sätze 5. Bänke

lang: 6. Väter 7. Hähne 8. Verbände

9. a) 1. stören - stehen 2. kennen - können 3. Hose - hören 4. hole - Öl 5. Butter - Brötchen


6 . mögen - morgen 7. Wörter - Torte 8. schon - schön
10. a) 1. spülen - spie len 2. Schule - Schüler 3 . kühl - muss 4. Wurst - Würste 5. dürfen - duschen
6. früh - frisch 7. Stock - Stück 8. grün - Kino
11. a) 1. Getränke - Bäcker - männlich - Stadt 2. Hof - schön - Österreich - Lösung 3. Grüße - Ausflüge ­
früh - Universität 4. Wir fahren über Münch en nach Nürn berg.
12. 1. Stühle 2. Töpfe 3. Tänze 4. Hähne 5. Schränke 6. Grüße 7. Bücher 8. Wörter
14. b) Ich: Küche - wichtig - Chemie - h errlich - Gespräch
Ach: Mittwoch - Kuchen - Nachtisch - m elancholisch - rauchen - Nacht
Chor: Chaos - Ch arakter
Chance: charmant - Ch an son - Ch am pa gn er
15. a) anfangen - bedi enen - einladen - mitbringen - stattfinden - aufräum en - ausschlafen - abschneiden ­
zerreißen - aufmachen - eintreten - mitkommen - beschreiben - verstehen - entscheiden
16. a) 1. frisieren 2. kontrolliert 3. spazi eren 4.verlieren 5. prä sentieren 6. studieren
c) auf dem langen "ie"
18. b) Vorschlag: 1. geh en - bleib - muss - wirklich 2. schlafen - kann - musst - spät 3. fernsehen - darfst­
alle ... fernsehen - ich 4. früh - kann - musst - versprochen
19. a) 1. dehnen 2. Bären 3. missen 4. Löhne 5. spülen 6. Besen
20. b) lang: 1. sch ön - VQgel - H öfe 2. Syden - ber ühmt 3. yber - fr üher - Pr üfung 5. ber ühmte - schöne ­
H äfen - Süden
kurz: 1. v öllig 2. Bürger - Künstler 3. zur ück 4. k ündigen - überlegen- übern ach ten- zu r ückgeben
5. Künstler - Städte
22. Säekingen - Hälsingborg - Täbris - Bad Tö lz - Köln - München - Zü rich ...
24. a) Mülltüte - Kinderbücher - Puppenmütze - Puppenschrank - Zimmertür - Kindermütze - Büchertüte ...
26. b) Beispiele: 1. Soll ich das Hindernis umfahren oder umfahren? 2. Jeder Mann fühlt sich stark. Jedermann
(alle) ist eingeladen. 3. Kannst du m ir den Text übersetzen? Man kann mit der Fähre überset zen.
4. Unterstelle mir keine böse Absicht. Bei Regen müssen wir uns unterstellen. 5. Im Schwimmbad sollte
m ehr Wasser sein. Ich liebe das Meerwasser. 6. Wiederhole bitte die Frage. leh hole mir das Buch wieder.
7. Wir treffen uns vor Mittag. Am Vormittag muss ich einkaufen . 8. leh möchte nicht, dass du mich über­
gehst. Wir können sofor t zu nächsten Lektion übergehen .

81
Lektion 5
1. a) 1. anfangen - Aufzug 2. acht - Achtung 3. Vogel - Vorhang 4. Heizung - einziehen
5. Spaziergang - geh en 6. Balkon - Schrank 7. Schinken - günstig 8. backen - Bank
3. b) Lösung - Achtung - Kühlschrank - Bank - Ungarn - Zeitung - Entschuldigung
6. a) 1. Satz - Strand 2. Reise - Zeit 3. suchen - zusammen 4. Zettel- Salat 5. ziemlich - Sonne
6. Zimmer - suchen 7. interessant - Anzeige 8. super - Zucker
8. b) stimmloses s: 2 - 6 - 9 stimmhaftes s: 4 - 7 - 8 z/ts: 1 - 3 - 5 - 10
9. a) 14 - 27 - 2 - 32 - 77 - 256 - 767 - 617
13. 2. Schrank - Bank - krank.. . 3. Schinken - trinken - hinken... 4. bringen - singen ...
17. a) 2. Sogar 3. Manchmal 4. Natürlich 5. stündlich 6. immer noch 7. überhaupt 8. trotzdem
18. a) Vorschlag: 1. Keine Bange, solange die Schlange den Schinken verschlingt. 2. Der Bengel drückt auf die
Wohnungsklingel und verschwindet im Dunkeln. Er sieht nicht den Engel in der Tür. 3. Die Dame ist flink
und schlank, aber für einen Spaziergang zu krank. 4. Die meisten Babys fangen im Krankenhaus an zu trin­
ken. 5. Beim Tango bekommt mein Engel Angst. 6. Die Vögel hängen solange am Futterring. bis sie singen.
19. Sindelfingen - Esslingen - lngolstadt - Göppingen - Dinkelsbühl- Hongkong - Nanking ...
20. a) Schiffsbesatzung - Staatsdiener - Lebensgefährte - Verkehrschaos - Übungstext

Lektion 6
3. a) 1. Karten 2. Kamera 3. Tanz 4. trocken 5. Papier 6. Oper 7. packen 8. Vokal
4. 1. Bitte keinen kallen Kaffee trinken. 2. läglich eine lasse Tee trinken. 3. lorle und Kuchen machen
krank, lanz und lheater sind gesund. 4. Bitte eine Eizza mit EaQrika und Eommes Frijes. 5. Das Earadies
hat seinen Ereis. 6. Der Koch komml mit einer Kisle Kirschen in die Küche.
6. a) 1. Montag - Freitag 2. Dienstag - Samstag 3. Montag - Urlaub, 5. Sonntag - ab..
6. Freitag - halb. - Tag. 7. Gib. - Hand.
7. b) 1. das Kleid 2. der Verband 3. der Wald 4. der Mund 5. das Bild 6. das Bad 7. die Hand
8. b) 1. Am Montag war ich beim Doktor. 2. Bist du krank? 3. Ja, ich habe eine Erkältung oder vielleicht eine
Grippe. 4. Ich habe auch Kopfschmerzen, Fieber, Durchfall und Magenschmerzen. 5. Eigentlich tut mir
alles weh und ich bin ganz kaputt. 6. Ich nehme ein Bad und dann möchte ich nur noch ins Bett.
7. Du tust mir wirklich Leid.
9. c) unten
10. a/b) 1. Mein Kopf tut so weh .a Haben Sie Stress?l' Bei Kopfweh hilft frische Luft .u 2.... 1lI Sind die
Mandeln in Ordnung?l' Machen Sie jeden Abend Halskompressen. ~ 3 .... ~ Keine Antibiotika?l' _ Seien
Sie vorsichtig. ~ 4 .... ~ Möchten Sie eine Tablette?l' Sie sollten zum Zahnarzt gehen.u 5 ~ Was
halten Sie von einem heißen Bad vor dem Schlafen?l' Gehen Sie abends spazieren. ~ 6 ~ Arbeiten Sie
im Sitzen?l' Stehen Sie auf. Machen Sie Gymnastlka
12. a) 1. Band 2. Welt 3. rund 4. Wand 5. kalt 6. Rind
13. a) 1. Verbandszeug 2. Korbstuhl 3. Liebhaber 4. Handschuh 5. Fundbüro 6. Standbein 7. Urlaubstag
8. Rathaus
14. b) 1. Seit gestern regnet es fast pausenlos. 2. Die Wolken hängen sehr tief und der Wind weht stark aus
wechselnden Richtungen . 3. Wir haben doch Urlaub. Warum regnet es gerade in dieser Zeit so heftig?
4. Wir wollen aber nicht Trübsal blasen, sondern den Rucksack packen. 5. Auf dem Berg kehren wir in
einer urigen Hütte ein und essen ein Käsebrot. 6. Es gibt auch Rotwein aus dem Süden.
15. 2. Geh doch zum Zahnarzt. 3. Geh doch mal an die frische Luft. 4. Lade ein paar Freunde ein. 5. Sag auch
mall/Nein". 6. Hol dir etwas aus dem Kühlschrank. 7. Schlaf ein bisschen.
16. a) 2. Iss doch die Torte. 3. Treib mal wieder Sport. 4. Hör doch mal Musik. 5. Schau dir einen Film an.
6. Arbeite doch im Garten. 7. Lerne für die Prüfung. 8. Tu einfach nichts.

Lektion 7
3. a) 1. Spiegel 2. Speise 3. stehen 4. ständig 5. Stuhl 6. stark 7. Stadt 8. Sport
4. Fenster - Spiegel - Stuhl - Menschen - Husten - Stunde - Speise - Streit - Kiste - Dusche - Stecker ­

Postleitzahl

5. a) 1. ins Bett gebracht 2. Supermarkt gegangen 3. in s Büro gefahren 4. Briefe beantwortet ... telefoniert 5.
Anna aufger äumt 6. Schule abgeholt

82
6. b) 2. Chef - Unfall- gehabt 3. zwei Wochen - Bett - bleiben 4. lsar - besuchen 5. 100.000 Euro Lotto­

gewonnen 6. Tönjes - Freund

7. a) 2. schon 3. allein 4. seit zwei Wochen 5. dreizehn Jahre alt


9. a) Vorschlag: 1. Sarah 2. fliegt 3. am Donnerstag 4. nach München 5. zu ihrem Freund 6. bleibt hier
10. 2. alleine 3. muss 4. Hausaufgaben 5. Musikschule 6. Herr Winter 7. alles 8. beruhigt
11. 1. Es war kalt. ~ 2. Dirk hatte keine Jacke, ~ denn seine Jacke war im Auto . ~ 3. Der Parkplatz war ganz
leer. ~ 4. Später ist dann ein Auto gekommen. ~ 5. Ein Mann hat Dirk gefragt : ~ 6. "Was machst du denn
hier?" ~ 7. "Wo sind denn deine Eltern?" ~ 8. Der Mann hat sofort die Polizei gerufen. ~
12. a) 1. liest 2. kommst 3. selbst 4. musst 5. Gast 6. Spritze 7. spitz 8. Rastplatz
14. b) 1.~ 2.~,~ 3.1' 4.~,~,~ 5.1' 6.~ 7.~,~,~ 8.~,~
19. b) 3. So hilf mir doch! 4. So hilf mir doch endlich! 5. So hilf mir doch endlich, bitte!

Lektion 8
2. a) 1. nein - neun 2. Freund - Frau 3. aus - neu 4. euch - auch 5. Verbandszeug - zeigen
6. Gebäude - beide 7. Augsburg - Neustadt 8. Haus - häufig
3. a) "au": Haushalt - Hausmeister; "äu/eu": Freundin - Gebäude - räumen - dreiundneunzig; "ei": heiraten
- Postleitzahl - dreiundneunzig - Hausmeister
4. Also, / Herr / Krause, / was / haben / Sie / gestern / gemacht? / Einen / Spaziergang, / zum / Beispiel. /

Nein, / ich / habe / gestern / wirklich / nichts / gemacht!

5. 1. Entschuldigen Sie bitte! ~ 11 2. Wie komme ich zum Bahnhof? ~ 11 3. Gehen Sie die Schillerstraße gerade­
aus bis zur Kirche. ~ 11 4. An der Kirche dann links in die Hauptstraße ~I und weiter geradeaus bis zur
Agnesstraße. ~ 11 5. An der Ecke ist eine Buchhandlung. ~ 11 6. Dort dann rechts in die Agnesstraße~1 und
weiter bis zur Post. ~ 11 7. Da ist der Bahnhof. ~
6. a) 1. ADA.G 2. FU. 3. Kombi 4. LKW 5. Dia 6. SPQ 7. Demo 8. BRD.
b) 1. Allgemeiner Deutscher Automobilclub 2. Freie Universität 3. Kombiwagen (kombinierter Liefer- und
Personenwagen) 4. Lastkraftwagen 5. Diapositiv 6. Sozialdemokratische Partei Deutschlands
7. Demonstration 8. Bundesrepublik Deutschland

c) letzten Buchstaben - erste Silbe betont

7. a) 1. lI-Bahn 2. SB-Laden 3. SAT 14. ß-Klasse 5. Pro Z 6. A Z 7. lI-Haft 8. U .8.

b) 1. Untergrundbahn 2. Selbstbedienungs-Laden 3. Satelliten-Fernsehsender 4. Allround-Klasse (bei

Mercedes) 5. Fernsehsender 6. Autobahn Nummer sieben 7. Untersuchungshaft 8. Untergrundbahn

Nummer 8

c) die Buchstaben - die Zahl betont

8. heißen - deutschsprachigen - Europa - weiß - gen au - glaube - Deutschland - Österreich - Schweiz ­

Liechtenstein

10. 1. Also war es gar nicht Otto, ~I wie ich zuerst dachte. ~ 11 2. Ins Kino?1' 11 Was läuft denn da? ~ 11
11. b) Audi = Auto Union Ingolstadt, VW = Volkswagen, BMW = Bayerische Motoren Werke, Kühl­
Gefrierkombination, TV = Television (Fernseher), gebr. = gebraucht, VHB = Verhandlungsbasis, Tel. =
Telefon, MO.-Fr. = Montag bis Freitag
12. Parteien: SPD - CDU - CSU - FDP Musik: CD - LP - DJ - Pop - E-Musik
Wohnung: WG - EG - DG - KM - WM - NK
13. a) Schleswig-Holstein - Niedersachsen - Sachsen - Österreich - Tschechische Republik - Liechtenstein ­
Frankreich
15. b) 0 unberechenbare Schreibmaschine, was bist du für ein wunderliches Tier? Du tauscht die Buchstaben
ganz nach Vergnügen und schreibst so schönen Unsinn aufs Papier! Du tippst die falschen Tasten, lieber
Bub! 0 sage mir, was kann ich dafür?

Lektion 9
2. a) 1. von I Anne 2. im 1 Ei 3. in I Essen 4. zu 1 Ende 5. mit 1 euch 6. ich I übe
3. a) 2. Ich muss noch den Keller 1 aufräumen. 3. Kannst du das Licht 1 in der Garage 1 ausmachen? 4. Stell
bitte die Heizung 1 an . 5. Das 1 Öl ist fast zu I Ende. 6. Kannst du den Handwerker 1 anrufen? 7. Kinder,
habt 1 ihr 1 euer Zimmer 1 aufgeräumt? 8. Es gibt viel 1 Arbeit 1 im Haus.
4. a) 108 - 111 - 21 - 84 - 101 - 118 - 281 - 88
6. a) 1. Hilfe 2. Hand - Herz 3. Honig 4. Flughafen 5. heute 6. haben 7. wohin 8. hier
9. a) 1. Wand 2. Vera 3. Wind 4. Video 5. Winter 6. Wünsche 7. etwas 8. Weihnachten

83
Lösungen

10. a) 1. Wald 2. bald 3. Ball 4. Wand 5. witzig 6 . Bach 7. Butt er 8. wohnen


12. 1. Ein Wochenlende I in I Augsburg I ist I immer interessant. 2. Ich hätte gerne I ein I Erdbeereis und I
einen I Eiskaffee. 3. Am Samstag I und nach Feierlabend zu I arbeiten I ist I unlangenehm. 4. Lieber mache I
ich mit meinem Freund I einen I Ausflug I in der Natur.
13. a) 2. zwei Euro achtundachtzig 3. ein Euro achtzehn 4. ein Euro achtundneunzig
5. ein Euro achtundvierzig 6 . ein Euro neunzehn 7. zwei Euro achtunddreißig 8. achtundachtzig Cen t
14. a) 1. Rasen - Hasen 2. Hosen - Rosen 3. Hund - rund 4. Rand - Hand 5. Reis - heiß 6. raus - Haus
7. heißen - reisen 8. Ring - hing
15. a) 2. Wand 3. Ding 4. Hosen 5. leise 6. Maus
16. a) 2. Bach 3. Bäcker 4. Bohnen 5. Band 6. bunt
17. a) Vor vier jahren hatte Wilhelm Wild noch seine Bäckerei in Flensburg. Er hatte viel Geld, eine attraktive
Frau , fantastische Kinder und eine Villa. Heute lebt er in Ostfriesland. Er hat wenig Geld, den Sportwagen
hat er verkauft und er lebt allein. Was ist passiert? Sein e Frau verliebte sich in einen anderen Mann. Dafür
hat Herr Wild jetzt Schafe und ein Pferd . Er lebt jetzt billiger als vorher.

Lektion 10
1. a) 2. Pension 3. Rezeption 4. Information 5. Dokumentation 6. Meditation 7. Kommunikation
8. Trad ition
2. a) 2. Politik, Politiker 3. Kritik, Kritiker 4. Technik, Techniker 5. M9tOr, Motoren 6. Doktor, Doktoren
3. a) 2. Klavier 3. Passagier 4. Magi er S. positiv 6. pa ssiv 7. alternativ 8. Dativ
6. a) 1. Cousin 2. Ch an ce 3. Refrain 4. Masseur S. Saison 6. Ingenieur 7. Parfum 8. Orange
7. a) 1. Iahr 2. junge 3. juli 4. [anuar 5. Iacke 6. jahrhundert 7. jetzt 8. ja
9. a) 1. • • aktiv 2 . • • Doktor 3 . • Droge rie 4 . • Musiker S. . ~. Professor
6. • •• Dem okr atie
10. a) 1. Musiker machen Musik. Sie sind musikalisch und spielen ein Musikinstrument. Lieben Sie jazzmusik?
2. Die Studiengeb ühren an den Universit äten werden obligatorlsch, obwohl viele Studenten und
Professoren das nicht akzeptieren wollen. 3. Die Plut-Katastrophe im Indischen Ozean hat eine globale
Dimension.
12. a) 2. jährlich 3. jämmerlich 4. jugen d lich S. journalistisch 6. juristisch
14. 1. Länder: jordanien, jemen, Indien, Israel ... Städte: jena, johannesburg, Innsbruck, Istanbul.. . Flüsse:
jordan, j agst , lller, Isar ... 2. Vornamen: Iakob, johannes, julia, llse, Ilona, Jbrahim ...
15. Jung: jungbrunnen , jungenhaft, Iungfernrede, junggeselle, jungsteinzeit
Jahr: Iahrzehnt, jahrmarkt, jährlich , jahrtausendfeier, jahrzehntelang ...
16. a) Mit deinen Problemen-e
Heißt es-+I
Bist du
Eine Nerven~e ~ 11
Ich lieb e die SQ.itze-+
Und Schneide-s-l
Von [edem Zahn -+
Dieser Säge-+I
Und ihr blankes ~eblatt-+I
Und auch ihren runden Griff ~ 11

84
vgl. Lektion 10 Anha,ng 1
-------------------....;..-=.:-_-----'
Analysebogen Datum:

Name: Kurs: ­ - - - _ .

Einzellaute

Lektion Problem Kommentar


1 unbetontes "e"

Diphthong "ei"

2
Vokale "a", "e", "i"

3
Laut "r"

Vokale "0" und "u" I

4
"ch"-Laute
I Umlaute "a" , "ö " und "ü"

5
Nasal "ng"

Laute .s", .z" und "ts"

~7-
6

7
- --+Laute "p", "t" und "k"
Auslautverhärtung
"b", "d" und "g" am Ende

Laute " sch ", "sp" und "st "

8
Diphthonge "au" und "äu/eu"
9 Hauchlaut "h "

Laute "w", "f", "v " und "b" I

10
Nasale

Laut "j"

Intonation

I Lektion I Problem
1 I Wortfragen
=1 Kommentar

Aussagesätze I
I 2 Satzfragen
3 h öfliche Bitten
Wortakzent bei einfachen
Wörtern und Komposita
4 I Modalverben
I Wortakzent bei Verben
I 5 Sätze mit weiteren Angaben
6 Imperativ
7 Perfekt
8 Wortakzent bei Abkürzungen
9 Bindung und Neueinsatz
10 Wortakzent bei Fremdwörtern
2, 8 Sprache entschlüsseln
(Segmen tieru n g)

85

Auswertungsbogen ,,5 Minuten üben" Datum: - - - ­

Name: - - - -- - - - -- - - - -
Kurs: _

Lektion: Übung: _

Wort 1 Wort 2
1.
2.
3.
4.
S.
6.
7.
8.

Lektion: _ _ _ _ Übung: _

I Wort 1 Wort 2 I
1. I
2.
3. I
4.
S.
6. I

7.
8.

Lektion: Übung: _

I Wort 1 Wort 2
1.
2.
3.
4. I
s. I
6.
7.
8.

86

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