Sie sind auf Seite 1von 30

MASTER

NEGATIVE
N^. 91-80206
MICROFILMED 1991

COLUMBIA UNIVERSITY LIBRARIES/NEW YORK

as part of the
Foundations of Western Civilization Preservation Project"

Funded by the
NATIONAL ENDOWMENT FOR THE HUMANTTIES

Reproductions may not be made without permission from


Columbia University Library
COPYRIGHT STATEMENT
The Copyright law of the United States - Title 17, United
States Code - concems the making of photocopies or other
reproductions of copyrighted material...

Columbia University Library reserves the right to refuse to


accept a copy order if in its judgement, fulfillment of the order
,

would involve violation of the Copyright law.


:

AUTHOR:
FUNK, CARL

rill F:

APHORISTISCHER
ENTV.'URF EINER..
PLA CE:

HELMSTEDT
DA TE
1888
Master Negative #

.Atr3Q2Q6_zJ
COLUMBIA UNIVERSITY LIBRARIES
PRESERVATION DEPARTMENT

DIBLIQGRAPHIC MICROFORM TARGET

Original Material as Fiimed - Exisling Bibliographie Record

113 ^ ,
yqe, Funk, Carl
ent-
AphoriEtiBcher entwurf einer koscKJgonie;
kometen und beweie-
stehung der directen und retrograden
fuhrune, dasc die planeten
metallkugeln sind, welche eich
der eonne sich nahern...
im aether oxydiren und hierdurch
Helmstedt 18ü8 37 p ill

120243 ^i^W ^
i

Restrictions on Use:

FILM SIZE:__7r;__A::^^^r;:N_ REDUCTION RATIO: /M


IMAGE PLACEMENT: lA^H^MB IIB
DATE FILMED: ^.^Y^ INITIALS tllC
HLMEDBY: RESEARCH PUBLICATIONS. INC WOODBRIDGE. CT
c

Association for Information and Image Management


1100 Wayne Avenue, Suite 1100
Silver Spring. Maryland 20910
301/587-8202

Centimeter
12 mm

^
3 4 6 7 8 10 11 12 13 14 15
UJ mjjmmn
m
iiiiliiiiliinliiiilimliiiiliiiiliiii iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii
T
iliiiiliiiil

n TTT
iiIiihIiiiiiiiiii
I I I
iilimliiiil

Inches |45
1?« 2.5
.0 |50

Mm 2.2
m
lU tarn 2.0
u
LI
1.8

1.25 1.4 1.6

MRNUFflCTURED TO fillM STRNDRRDS


BY fiPPLIED IMAGE. INC.
-^.Ht

».> ,-».-.•,

r
^^%4-

iV
a)

¥ 0) an
o

i/) f

jC C^

0)

U-

n
r

<;t f ./»^

M
^ *«^i

^>5»K7. 7'
Aphoristischer Entwurf
einer

W hj IXL U w" E,

113 F3G
©olumbfit |{uiwcxaitu
in Ute (Citu of ttctv
Davit

Entstehung der direeten und retrograden Kometen und Beweis-


führung, dass die Phmeten Metallkiigeln sind, welche sich im Aether
oxvdiren und hierdurch der Sonne sich nähern, sowie Nacliweis einer
Statik der Himmelsköi-per im Aether

von

C n r !
!'' ii ii k
in Helmstedt (Herzogthum Braunschweig).
4.
,% I 21

HELMSTEDT.
Druck von Schmidt.
n J. C.

1888.
Aphoristischer Entwurf
einer

\
tiiBi MOG AHIm i

Entstehung der directen und retrograden Kometen und Beweis-


führung, dass die Planeten Metallkugeln sind, welche sich im Aether
oxvdiren und hierdurch der Sonne sich nähern, sowie Nachweis einer
Statik der Himmelskörper im Aether

von

Carl r II !i k
in Helmstedt (Herzogthum Braunschweig).

i o .

I
;

HELMSTEDT.
Druck von J. C. Schmidt.
1888.
l

Motto: Die Zeit, in der wir leben, verlangt Licht und Aiifkläning; Wie alle Kosmogonien von unerweisbaren Yoraussetzungen aus-
wir dürfen an dem Herkömmlichen, selbst wenn es uns gehen imd ihr grösserer oder geringer Werth von der Ueberein Stimmung
theuer und werth geworden ist, nicht darum festhalten, der gefolgerten mit den beobachteten Erscheinungen abhängt, so haftet

weil wir es als Ueberliefenmg empfangen haben, weil auch dieser Kosmogonie der Mangel directer Beweisführung an, was
in der Natur des Gegenstandes seine Begründung hat. Ich bitte
wir uns in dasselbe wie in eine Gewohnheit nun einmal -/

J daher diesen aphoritischen Entwurf mit demselben Maassstabe zu


eingelebt haben. Auch bei uns heisst es: »Nicht Still-
messen und die Art der Darstellung sowie gänzliche Vernachlässigung
stand, sondern Fortschritt«. Beurtheilung zu imter-
der wirkenden Kräfte einer nachsichtigen
Kaiser Friedrich. werfen.

Helmstedt, im März 1888.

Carl Funk.

^'}

344240
Ein Versuch die Entwiekelung unseres Sonnen-
systems betreffend

Wenn ich in Nachfolgendem es wage, ein so schwieriges


Thema einer öffentlichen Beurtheilung zu unterbreiten, so bin ich
mir der gefährlichen Lage völlig bewusst und führe nur zur Ent-
schuldigung dieses Wagnisses an, wie ich, durch allgemeine Be-
trachtungen über das wahrscheinliche Verhalten von Lösungen unter
hohem Druck, zu der Yermuthung geführt wurde, dass durch die
unter Druck erfolgende Annäherung der Molecüle des gelösten
Stoffes die Ijösung zur Ausscheidung gebracht werden könnte, welche
Yermuthung durch Versuche Perkin's ihre Bestätigung zu erhalten
schienen, da derselbe eine wässerige Essigsäure unter Druck von
1200 Atmosphären in krystallisirte Essigsäure und schwachsaure
Flüssigkeit trennte.
Auf Kochsalzlösung angewandt, glaubte ich in den tiefsten

Stellen der Oceane gewissermassen die Salzgehalts-Regulatoren der


Meere zu finden, und die Meere hiernach als in ihren Tiefen unter
hohem Druck gesättigte Salzlösungen betrachten zu können. Durch
diese Schlüsse, deren Richtigkeit unentschieden oder selbst falsch

sein kann, wurde ich zu weiteren Betrachtungen über die Gesammt^


menge des Kochsalzes auf der Erde und der Vermuthung geführt,
cUun das Salz bei dem seiner Zeit gluthflüssigen Zustande der Erde
nicht als solches existirt haben konnte, sondern durch die Kiesel-
säure in Salzsäure und Silikat zerlegt werden musste. Es dürfte

hiernach wahrscheinlich sein, dass der Salzsäure eine wesentliche


Betheiligung an der Entwicklung der erstarrten schlackigen Erd-
masse zuzuschreiben ist.
I
Aus dem Salzgehalt der Meere berechne ich nachfolgende
Salzsäure - M assen
Nimmt man nach »jyajf « Angaben« die mittlere Tiefe der
Meere zu 5000 Meter oder 15 400 Fuss an, so wäre die Masse des
— 6 — — 7 —
erst später gebildet hat, und so entstand denn die nachfolgende
"Wassers in diesem Falle nur i/sts des ganzen Erdkörpers. Die
Kosmogonie.
mittlere Höhe aller Continente hat man zu 950 Fuss gefunden;
Erde Berechnet man die Masse der Körper unseres Sonnensystems,
das heisst würde man alle Unebenheiten der ausgleichen,
so ergeben sich als Produkt aus den Factoren des Volumen und der
so dass alles Festland gleich hoch wäre und mit senkrechten
würde 950 Fuss Dichte, füi- die Sonne und Planeten nachfolgende Werthe:
Wänden nach dem Meere abfiele, so es überall

über das Meer emporragen. Diese Masse des Festlandes verhält


Volumen in <r> Masse Oberfläche in
sich daher zur Masse des Meerwassers wie 1 : 60, und würde man Durch
Himmelskörper Millionen in Millionen Millionen
Land auf dem Meeresgrund ausbreiten, so wäre die Erde messer
alles Kubikmeilen. KnbikTrioiloTi Qu. -Meilen
dann noch von einem 11000 Fuss tiefen Meere ringsiun eingehüllt.
Bei einem Salzgehalt von 3 o/o Chlorverbindungen würden diese 4822000000 .87000 110000
Sonne 3420000000
11 000 Fuss Meerwasser eine 20o/o Salzsäure-Masse ergeben von Merkur 143 1144 648 l?3a

1000 Fuss welche die ganze Erde umflösse. Hierbei sind die
Tiefe, Venus 2197 11731 1613 8,00
2659 14784 1718
in ungeahnter Mächtigkeit an vielen Punkten unserer Erde gewiss Erde 5,56 9,26

Mars 393 3,98 1564 909 2^


vorhandenen Salzlager, wie sie uns in Stassfurt, Sperenberg u. a. 0.
Asteroiden nach Littrow 3696
zum Theil bekannt sind, nicht mit in Rechnung gezogen.
höchstens 1/4
Vergleicht man hiermit die Kohlensäure-Masse, imter der An- Erdmasse
d.
nahme dass sämmtlicher Sauerstoff der Luft an Kohle als Kolüen- Jupiter 3549800 ^130 4614740 19373 1178,«

säure gebunden war, im Yerhältniss ihrer Aequivalente, so Saturn 2189100 0,62 1357242 16675 872,8

Hiemach Uranus 244330 0^87 212567 8000 194^e


kommen auf 1 Aeq. Kohlensäure 10 Aeq. Salzsäure.
Neptun 212930 Im 249128 7409 172,0
müsste man doch von diesen 2 Säuren der Salzsäure den grösseren
Antheil bei der Zerlegimg der Schlacken zuerkennen. Als wesent-
liche Eigenschaft der wässerigen Salzsäure kommt noch hinzu, dass ui "5Uümia 3426201552 4828463401
ihre Dämpfe eine geringere Spannkraft besitzen als Wasserdämpfe,
so dass die ersten Niedersclüäge auf der Erde ein Regen von Salz-
Kubikmeilen Meilen Qu.-Meilen
Mittel aus den ersten 130
säure war, welcher hauptsächlich an den Polen niederfiel. Die Asteroiden: Kubikmeilen 795 2385 11,5 415
3,0
nach dem Aequator abfliessenden Lösungen wurden hier verdampft,
und durch Hitze zum Theil wieder zersetzt, so dass die Salzsäure Ein Planet von der Masse des Mars angenommen, aus welchem
eine mehrfache Einwirkung auf die Schlacke der Erdoberfläche
die Asteroiden durch Zerplatzen desselben entstanden wären, ergäbe
ausüben konnte und die spätere erfolgreiche Einwirkung des Wassers 2385 Kubikmeilen Masse. Würde man
655,824 Asteroiden von je
vorbereitete. Masse von 650 000 so entstandener
nun annehmen, dass die
Diese Einwirkung auf die Pole der Erde dürfte wesentlich
Asteroiden eine noch weitere Zertrümmerung bis zur mittleren
zur Abplattung derselben beigetragen haben. — Die Wahl, alles
Grösse von 10 Kubikfuss erlitt, so würden daraus 2143 Trillionen
der Atmosphäre oder zum Theil '/
sein, welche als Meteoriten um die
Wasser der Erde entweder in in
Planetentrümmer entstanden
dem »Magma« der gluthflüssigen Erde anzunehmen, da eine Bildung Sonne kreisen. Die Zahl der täglich unsere Atmospäre kreuzenden
des Wassers aus der Zerlegung der Salzsäure bei ilirer Einwirkung Würden diese 10
Meteoriten wird auf 10 IVIillionen geschätzt.
auf die Schlacke imzureichend ist, befriedigte mich nicht, sondern Erde und benachbarte Planeten nieder-
Millionen täglich auf die
liess mich eher annehmen, dass alles Wasser auf unserer Erde sich 587 000 Millionen Jahren erschöpft.
fallen, so wäre ihr& Zahl erst in
—"^9 —
— 8 —
Da nach Littrow die Summe der Asteroiden-Masse bis zu »A der Längenmaass-
Masse in Bahnlänge Querschnitt Durchmesser
Reduction
Erdmasse angenommmen werden würde die Zahl der kann, so Kubik-Milli- in in Quadrat-Milli- des Querschnitts
durch Division
Meteoriten mehr als verdoppelt werden können und für die Gegen- meter Millimeter meter Millimeter
mit 1012
wart Geltung haben. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass ein grosser
Theil der Meteoriten, zu Meteorstaub verbrannt, sich bereits auf Sonne 1 196934

imsere Erde niedergeschlagen hat, zimial der ursprüngliche Planet 1285


jedenfalls grösser war, als hier in Rechnung gezogen wurde. Merkur 0^0000004 67 2 09 363,5 0,000040
IO12
6869
Bevor ich die Bildung der Sonne und ihrer Planeten nach Yenus 697^ O500OO93
"^0000047 9 09 40
IO12
meiner Auffassung beschreibe, will ich versuchen, die Masse der
6459
Planeten auf ihre Bahnen zu vertheilen, um eine Beurtheilung der Erde 0^000006037786 934,8 1012 0j000090
Nebular-Hypothese wie dieselbe aus Rechnung sich ergiebt, zu er- 464
möglichen. Mars "^00000676493 1456,7 0,000024
IO12
387811
^utTsclmittüer iJurclim. ües als Jupiter 0^001884669816 4859,e 0j300708
.

X^ 1 1012
Maass-Einheit Masse in
Bahn- auf die Bahnlänge Kreisfläche ange- 62624
die Meile fvubikmeilen länge
IL It * 1
m vertheilten Masse nonmienen Quer- Saturn 0^000664297632 8851,2 IQia 0,000283
Meilen in Quad.-Meilen schnitts i. Meilen 5092
Uranus O7OOOO868I2362 17049,5 0,000087
Sonne 4822000000.10« _^_ IO12
Merkur 1144.10« 49.10« 8634
23h 5^ Neptun 28000^ 0,000068
0^)00101743076 lOia
Yenus 11731.10» 94.10« 124^ 12^
Erde 14784.10« 126.10« 117^ 12^5
Mars 1654.10« 195.10« 8h 3^
Jupiter 4614740.10« 655.10« 7045^ 94„ Wir ersehen aus dieser Berechnung dass, bei einer Aufzeich-
Saturn 1357242.10« 1193.10« 1137,8 38,1 nung der Neptunbahn z. B., in welcher der Halbmesser zu 4458
Uranus 212567.10« 2298.10« 92,5 10^7 Millimeter dargestellt ist, die auf die Bahn vertheilte Masse des
Neptun 24or2« 10« '^771 lOn RR q ,

Planeten im Durclunesser, des als Kreisfläche sich darbietenden

Querschnitt der Querschnitts der Masse, nur 0,oooo68 Millimeter beträgt. Es wäre
Maas-Einlieit ..\la--' in Bahnlängo Durclmiesser
auf d. Bahnläii dies eine Linie, von der 14700 nebeneinandergelegt werden müssten,
das Kubik- in aes Querschnitts
vertheilten Masse um die Stärke eines Millimeter zu erreichen. Würden wir die in
Millimeter millimeter Millimeter in Millimeter
i. Quad.-Millimtr. dieser feinen Linie vertheilteMasse des Neptun, welche der Dichte

Sonne 19693O4.i0-io das Wassers gleichgesetzt ist, um das 10«fache vermehren, olme die
Merkur 467.1027 363.1012 1285.1012 Masse zu vermehren, so würde der Durchmesser des Querschnitts
Yenus 4790.1027 697.1012 6869.1013 der auf die Bahn vertlieilten Masse von 0,oooo68 auf 0,068 nmi sich
Erde 6037.10^7 934.1012 6459.1012 V /
erhöhen, und wäre die Dichte der Masse hierbei einer atmosphärischen
Mars
Jupiter
675.1027
1884659.1027
1456.1012
4859.1012
464.1012
387811.1012
Luft von circa 0,59 mm Druck = einer Yerdünnung der atmo-
sphärischen Luft von 1:0,000776 entsprechend.
Saturn 554297.1027 8851.1012 62624.10»
Uranus .S6812.102- 17049.1012 5092.1012
Neptun 1 '11743.1027 2RO0O l«)u 8684 1012
— 10 —
11
Wir müssen einem Halbmesser von 4^58 Meter für die
also bei

Neptunbahn die Masse des abgeschleuderten Ringes uns so fein ver- Vertheilen wir zunächst diese 45000 Billionen Kubikmeilen
theilt vorstellen, wie atm. Luft von 0,59 mm Druck und die Stärke
Wasser in den angenommenen Raum von 4188 Quadrillonen Kubik-
10-7
des Querschnitts der auf die Bahn vertheilten höchst verdünnten meilen, so ergiebt dies eine Dichte des Urstoffs von Da wii'
Millimeter, umims eine aimähemde Vorstellung der lÖ^a-
Masse zu O^oes
aber auch den Stickstoff als Urbestandtlieil des Weltäthers anneh-
Verdichtung des Stoffes nach der Nebularhypothese zu machen. Bei
Merkur würde
men müssen und zwar in dem Verhältniss wie er zum Sauerstoff
dem der Sonne am nächsten befindlichen dieser
in der atmosphärischen Luft vorkommt, so wird dies Verhältniss
Durclmaesser sogar unter denselben Verhältnissen auf 0,o4o sinken.
noch erhöht, wie beistehende Rechnung zeigt:
Da mir diese Entstehung der Planeten nach der Nebular-
Hypothese nicht wahrscheinlich, so werde ich versuchen, die Ent-
Zusammensetzung der atmosphärischen Luft:
nach Gewicht nach Volumen
stehung der Sonne und ihrer Planeten auf andere Weise zu er-
Sauerstoff 23,i 20,^
klären. Aus vorstehender Darstellung ersieht man, dass die mit-
Stickstoff 76,9 79,
'n
unter versuchte bildliche Darstellung der Entstehung der
100 70 100 ?o
Planeten aus einem Nebel zu unwahrscheinlichen Vorstellungen
Wenn der Sauei-stoff dieser Luft an Wasserstoff gebunden an-
führt.
genommen wird, so besteht diese Luft aus:
Aus der Berechnung der Massen unseres Planetensystems er-
dem Gewicht nach: dem Volumen nach:
Sonne 4822 Billionen Kubikmeilen und die 8
giebt sich, dass die
Wasserdampf 25 725
grossen Planeten nur 6,5 Billionen Kubikmeilen Masse enthalten.
Stickstoff 74 776 65 )39
Randen wir für Kometen, Asteroiden, Meteoriten imd Monde die
100,'H)0 100,
Masse auf 5000 Billionen Kubikmeilen ab, so ist hiermit wohl den -»-^'^^OO

Die Wassermasse, aus der unser Planetensystem entstand,


weitgehendsten Bedeutungen der Kometen und Meteoriten Genüge
geleistet.
nehmen wir zu 45000 Billionen Kubikmeilen Wasser an. Wenn nun in
der Urstoffmasse auf 25,26 Gewichtstheile Wasser 74,75 Gewichtstheile
Was den Raimi betrifft, Masse enthalten war,
in welchem diese
wollen wir 400 Millionen Meilen über die Neptunbahn, also 1000
Stickstoff kommen, so würden sich diese 45 000 Billionen Kubik-
Wir erhalten somit einen als meilen Wasser auf eine Masse von 178217 Billionen Kubikmeilen
Millionen Meilen Radius annehmen.
erhöhen.
Kugel uns vorzustellenden Raum, welcher 4188 Quadrillion Kubik-
Vertheilt man diese berechnete Masse von 178217 Billionen
meilen Inhalt entspricht. Da ich aus dem Wasserstoff, welcher
mit Sauerstoff verbunden als Wasserdampf das Universum erfüllte,
Kubikmeilen von der Dichte des Wassers 1, in den Raimi von =
die Entstehung der Sonne und der Planeten ableite, so will ich 4188 Quadrillonen Kubikmeilen, so ergiebt dies eine mittlere Dichte
42-6
zunächst Wasseimassen berechnen, welche hierzu erforderlich
die des Raumes von Weitere Betrachtungen über diese Ver-
ttt^^*)-
waren. Wie in vorstehender Rechnung angenonmien war, ist die
Masse unseres Planetensystems zu 5000 Billionen Kubikmeilen
theilung der Masse im Raum führten zu nachfolgenden Ergebnissen
zu schätzen, welche aus Wasserstoff entstand, also derselben Masse
Wasserstoff gleichzusetzen
ist, die wiederum mit der aequivalenten *) Anmerkung Mosotti hat aus den Erfahrungen des Encke'scheo. Kometen
:

und den Bewegungen des Merkur die Dichtigkeit des den planetarischen Raum
Menge Sauerstoff verbunden gewesen 45000 Billionen Kubikmeilen
erfüllenden Aethers im Abstände des Merkur von der Sonne berechnet und (die
Wasser entsprochen haben, und mir als Material zur Entstehung Dichtigkeit der atmosphärischen Luft unter den normalen Verhältnissen als Ein-
unseres Planetensvstems dienen sollen.
heit gesetzt), etwa og iqio von dieser Dichtigkeit gefunden. Da das spec. Ge-
— 13 —
— 12 —
Strom das Wasser in seine Bestandtheile, Wasserstofi und
Sauerstoff,

zerlegt, so hier der Wassergehalt des Weltäthers in


seine Elementar-
Yolum einer Kugel von dem Durchmesser einer Stemweite
49-6 Der Wasserstoff bildete die innere Raumerfül-
stoffe zerlegt wurde.
Dichte des Weltäthers ^'- Masse
des
33-504X1036 Kubikmeilen, lung der sich abgrenzenden Kugel, während Sauerstoff
und Stickstoff
Kugel vom Durchmesser einer dieselbe umgab und sicli vom Weltäther abgrenzte.
Weltäthers in der angenommenen
Kubikmeilen: In dieser Kugel wäre
unser
Der Weltäther, wie den Aether nenne, aus dem unsere Sonne
ich
Stemweite 1427x10"
von 1000 Millionen Meilen und Planeten entstanden, zur Unterscheidung von dem
veränderten
Planetensystem, in angenommener Grösse
Sonne Planeten und Stemather, den ich als Sternäther bezeichnen
Radius und den darin enthaltenen Aether des Planetensystems,
Die Durchmesser der beiden werde, würde, wenn das Wasser in seine Elementarstoffe zerlegt
der Masse nach der 0^ooooooooi2teTheiL
wie 2000:1. Unser Planetensystem mit gedacht wird, auf 100 Yolume enthalten:
Kugeln verhielten sich
2000000000 Meilen würde
dem angenommenen Durchmesser von 30 Yolume Wasserstoff,
sich im Mittelpunkt der Kugel
mit Stemweitendurchmesser ver- 15 Yolume Sauerstoff,
Millimeter Durchmesser in emer
halten wie eine Kugel von 1 55 Yolume Stickstoff,

Kugel von 2 Meter Durchmesser. und durch beistehende Figur in seiner Abgrenzung zur Entstehung
ich ausdrücklich
ö Yolumen einer Sonne und Planeten dargestellt werden, wobei

Vi
33504000,000000,000000,000000,000000,000000 Kbkml. bemerke, dass die Trennung des Sauerstoffs und Stickstoffs nur zur

der Yolum- Yerhältnisse gelten soll, in Wirklichkeit


als
Masse (Weltäther): DarsteUung
1427,000000,000000,000000,000000 Kbkml. in gegenseitiger Durchdringung angenommen werden muss.
C5 Dichte des Weltäthers: 0,00000000004200 Wasser
1. =
ivüi^im.
Yolumen: 4l88,000000,0ü00uo,uuuuuu,uuuuuu
O ^S Masse: a) soüde Massen in Sonne, Planeten
03 etc.
ä o)

5000,000000,000000 Kbkml.
b) Stemäther
f~
C 173217,000000,000000 Kbkml.
0,00000000004 ise Wasser ==
1.
Dichte des Sternäthers
geschildert, wie
Im Vorstehenden habe ich die Raumerfimimg
Ich nehme nun an, dass durch eine
ich mir dieselbe vorstelle.
verborgen bleiben wird wie die BUdung
Ursache, die uns ebenso
unseres Planetensystems eine
der ersten ZeUe, mit der die Entstehung
Abgrenzung im Weltäther stattfand m
grosse Aehnlichkeit hat, eine
Elektricität in dem galvamschen
welcher in derselben Weise, wie die

so ergiobt sich nach Mosotti


die
mcht der Luft auf W»ssor bezogen 0,„o.»,

Dichte des den planetorischen Raum erfüllenden Aethers =: y^- Auf der Oberfläche dieser Kugeln sammelte sich freie Elekti-icität
der Masse im Raum wie oben, zu
rechnet die Dichte, in JümHcher Vertheilnng von grosser Spannung, welche hin und wieder zur Ausgleichung
Abhandlungen I, S. 682.
^^Y' ZöUner's Wissenschaftüche
— 14 — — —
15
strebte und so entweder eine Erhebung auf der werdenden Sonne
(Innenkugel) oder eine Einbiegung auf der grossen Stern äther-Kugel,
je nach den zur Ausgleichung strebenden verschiedenen Elektricitäten
hervorrief, und deren Entladungsschläge bald von Innen nach Aussen,
bald von Aussen nach Innen stattfanden, wie derartige Erscheinungen
in den Tromben auf Erden und wahi-scheinlich in den Protuberanzen
auf der Sonne unter verkümmerten Bedingungen im Vergleich zu
Weitere Entwicklung der Sonne.
den uranfänglichen *Erscheiniuigen noch jetzt sich vollziehen.

In der nebenstehenden Zeichnung soll A. die Entladung von


Aussen nach der inneren Kugel und B. die entgegengesetzte Aus-
An der Oberfläche der werdenden Sonne wurde allmälig der
Wasserstoff zu einer Flüssigkeit verdichtet, aus welcher durch Grup-
gleichung mit ihrer mechanischen Stof&nitfühning darstellen.
pirung der Wasserstoffatome unsere Metalle entstanden, von denen
Um die Kometen-Entstehung aus diesen Erscheinungen uns zu
die Alkalimetalle die ersten Verbindungen des Wasserstoffs zu neuen
vergegenwärtigen, müssen wir die Concentration der Wasserstoftkugel
Formen waren. Die ersten grösseren Auswürfe solider Massen aus
uns wenigstens bis zur üranusbahn vollzogen denken, wobei die
der Sonne durch elektrische Entladung musste daher aus dem
Sonne S sich zu S^ verdichtet hatte und die Aetherkugel an ihrer
Wasserstoff als unter solaren Verhältnissen positivsten Metall, das
Oberfläche uns gleichfalls verdichtet vorstellen.
nächst positivste Metall oder Metallgruppe sein, welche ich als
Die an allen Punkten diesen beiden Kugeloberflächen zur Aus-
Caesium und Rubidium im äussersten ei-sten Planeten annehme.
gleichung strebenden freien Elektricitäten erzeugten durch mecha-
In der weiteren Entwicklung entstanden aus dem gebildeten MetaU
nische Mitführung der mehr oder weniger verdichteten Gase die
nach elektro-chemischer Ordnung, welche aber mit irdischen Ergeb-
Kometen, welche also nach allen Richtungen die werdende Sonne
nissen nur in grossen Zügen übereinzustimmen braucht, die übrigen
luukreisten. Die Kometen sind nach ihrer Entstehungsweise, ob
Metalle, und zwar aus den Alkalimetallen die Erdmetalle, aus diesen
dieselben von der sich bildenden Sonne oder der Aetherhülle ent-
die Schwermetalle imd zuletzt die Edelmetalle. Mit der Verdichtung
stanmaen, entgegengesetzt elektrisch, worin die directe (von West
des Wasserstoffs bis zu den Edelmetallen würde nach dieser Hypo-
nach und retograde (von Ost nach West) Bewegung ihren
Ost)
these die Thätigkeit der Sonne, wie wir gegenwärtig dieselbekennen,
Ursprung haben, und rufen trotz der entgegengesetzten Bewegung
erlöschen, und die weitere Verdichtung der Aetherkugel auf ihrer
gleiche Bewegungserscheinungen auf der werdenden Sonne hervor,
Oberfläche erfolgen, welche sich allmälig zu einem Ring gestalten
deren Rotation ich überhaupt aus der Resultante der Bewegungen
würde, welcher von einem anderen Stern gesehen, die Sonne alsdann
durch elektrische Entladungen ableite.
als veränderlichen Stern erscheinen last, dessen Periode in dem mehr
oder weniger geöfi&ieten oder xmterbrochenen Ring und in dessen
Umdrehungsgeschwindigkeit zu suchen ist. Aus diesem Ring, welcher
aus meteorartiger Einzelkörper zu betrachten ist, entsteht schliesslich

der Doppelstem, welcher vorzugsweise aus elektronegativen Substanzen


wie die Sonne aus elektropositiven Substanzen besteht, und durch
verschiedenartiges licht schon die Verschiedenartigkeit des Doppel-
Sterns andeutet. Wir wollen nun die Entstehung der Metalle in
der Sonne, wie sie in den Planeten sich uns darstellen, tabellarisch
ordnen.
16 — — 17 —
Hauptbestandtheile der Planeten.
Tabelle der muthmasslichen
gebundenen Wasserstoff wie galvanisch gefälltes Eisen.
Sämmtliche in der Sonne gebildeten Metalle enthalten chemisch
f
\

^i^^^gt^^^^mmm'ms^iKmimimmi^^^^^^^^^^

Edel-Metalle

®
AlkaH-Metalle Erd-Metalle
r 5
Schwer-Metalle

S
Jntramerkurielle Planeten

I ^o I I 'S O
o 1 Ol
I

s d
Mars prHn ^--^ Venus 5,,
i»i
Merkur 8,.
Neptun Uranus 1S7 Saturn 0,«2 Jupiter 1 ISO Aster '»W
.',)

^»42

P4

Freier

©
Wasserstoff a
Nickel Kupfer Süber Gold Platin
Magnes. Benllium Zink '»8 8,s 8,7
Caesium 1,88 KaUum 0,S6 Lithium 0,Vi9 Calcium 1,57 1,74 2,10
Wismuth
Eisen Kobalt 8,7 9,7
Kubidium Natrium 0,97
Stront Süicium 2m> Aluminium 2,56 ^8
1?52 Mangan Zinn 7,s Blei 11,4
Banum 4^ Zirkonium (D

® Thorium 7l78
d
t3
BCO

CO
CD

Mittel aus d. 1,85 8. 9,9


0,'t»i >68 -17 2,12 4,n
spec. Gew.

Spec. Ge- durch das spec. Gew. des vorher-


erniedrigt erhöht erniedrigt gehenden Planeten
wicht er- erhöht erhöht erniedrigt erniedrigt erme- drigt
erniedrigt
höht oder
erniedrigt durch das spec. Gew. des nachfol-
höht erniedrigt erhöht erhöht genden Planeten
durch den erniedrigt erhöht erhöht erhöht er-
erniedrigt
vorherge-
henden durch das spec. Gew. des chemisch
erniedrigt erniedrigt erniedrigt gebundenen Wasserstoffs
oder nach- (erniedrigt ermedrigt erniedrigt emie- drigt
erniedrigt erniedrigt
folgenden
Planeten

seinem Auswurf, und da z. B. beim


Auswurf des Uranus die Neptunmasse
Jeder Planet repräsentirt die Grundmasse der Sonne vor
chemische
die Sonne beim Auswurf des Uranus unver-
Kalium imd Natrium umgewandelt war, so enthält Uranus oder vielmehr
der Sonne noch nicht völlig in
Substanz der Rechnung nach erhöht wird.
Durch Yoreüen der Metallbildimg
änderte Neptim-Masse, wodurch in diesem Falle die Dichte der Uranus-
folgenden Saturn. Die Meteoriten
wird das spec. Gew. der Planeten gleichfalls verändert, erniedrigt z. B. beim Uranus durch das niedrigere Gewicht des
Eisenbildung die Dichte der vorhergehenden
und Nickel enthalten, sind gleichfalls ein Beispiel, dass durch ein Voreüen der
welche zum Theil Eisen
Planeten meistens erhöht
Planeten erhöht werden. Es wird die Dichte eines Planeten durch den vorher-
gehenden meistens erniedrigt, und durch den folgenden
Hypothese sich ergebenden Dichten derselben, trägt in
Die Yergleichung der ersten 3 Planeten zwischen astronomischer Rechnung und den aus meiner
Zahl der an der Planetenbildung betheiügten
ihrer Uebereinstimmung die Wahrscheinlichkeit des Thatsächlichen an sich. Wenn im weiteren Verlauf die
die Schwierigkeiten häufen. Ich
mehren, so ist es natürlich, dass sich zur befriedigenden Erklärung der Entstehung der Erd- und Schwermetalle
Stoffe sich
— 19 —
— 18 —
bildung neben Nickel vorkommt. Die Masse desselben im Yerhält-
nehme an, dass in ähnlicher "Weise wie die Umwandlung der Arten
niss zur ursprünglichen Gesteinsmasse dürfte aber viel geringer sein,
durch Anpassung der Organismen an die äusseren Lebensbedin- ist, da die Gesteinsmassen vor
als nach den Funden zu schliessen
gungen, so auch die Metalle aus dem Wasserstoff durch An- ihrem Niederfallen durch Schmelzung und Verdampfung der Erd-
passung der Atome, an die durch Verdichtung in der Sonne metallverbindungen grosse Verluste erleiden, wodurch das Verhält-
zur Wirkung kommenden Kräfte, entstanden. Wir finden Metall-
niss zwischen Metall und Stein sehr verändert wird.
gruppen, deren Glieder sehr ähnlich unter einander sind, dann Von ganz besonderem Interesse ist aber das wasserstofEhaltige
wieder einzelne Metalle, welche in ihren Eigenschaften vereinzelt Magnesium
Silicium, welches in Verbindung mit wasserstoffhaltigem
dastehen, wobei der Schluss gerechtfertigt ist, dass in Planeten und die Ursache der
von mir als explosives Metall betrachtet wird,
Metalle vorhanden sein können, welche uns hier auf Erden Die Planetentrümmer schwärm-
Zertrümmerung des Planeten wurde.
als Zwischenglieder fehlen wie dies Mendelegeff schon nachwies, durch Verbrennung im Aether
ten nun im Aether, sich mit einer
i
und welche sich vollständig in andere Metalle imigewandelt haben Atmosphäre von Wasser und Kieselsäure umgebend
entstandenen
können und deren Neubildung nicht mehr stattfindet. Die Auffin- Wege Augit, Enstatit als
und so entstanden auf nassem Olivin,
dung so mancher neuer Metalle liefert uns den Beweis unserer In den seltenen Fällen, dass
der Meteoriten.
Hauptbestandtheile
hierinmangelhaften Kenntniss. Wenn ich vom Neptun bis zur grössere Triimmerstücke des Planeten unsere Atmosphäre durch-
Erde mit grosser Wahrscheinlichkeit die Stoffe bezeichnet habe, aus
schnitten, erfolgen Explosionen des unveränderten Kerns durch
denen die Planeten bestehen, so ist die Bezeichnung der durch die Wärmeentwicklung bei dem
Verbrennung, eingeleitet
Stoffe, aus welchen die der Sonne näheren Planeten Die Vermuthung, dass das Metall Magne-
Widerstand in der Luft.
bestehen, nur beispielshalber angeführt und muss sium Silicium in chemischer Verbindung mit Wasserstoff explosiv
späteren Ergänzungen überlassen werden.*) ist, leite ich aus den Eigenschaften des uns bekannten Silicium,
Was den Planet Aster den hypothetischen Planeten, aus dem Wasserstoff -Verbindung, ab. Dasselbe entzündet sich unter gewöhn-
die Asteroiden entstanden, betrifft, für welchen ich die Bildung des wohl aber wenn es gelinde
lichem Druck und Temperatur nicht,
Silicium als Metall, in Verbindung mit Wasserstoff wie alle übrigen geringerem Druck sich befindet,
erwärmt wird, oder wenn es unter
Metalle, neben Magnesiimi in Anspruch nehme, so liefern uns
wenn es mit Wasserstoff vermischt Es brennt dann mit
oder ist.

Analvsen von Meteorsteinen, als Trümmerstücke dieses Planeten Flamme und Bildung einesweissen Rauches
weisser leuchtender
betrachtet, den Nachweis, dass in diesem Planeten schon die Eisen-
von Kieselsäure (A. Geuther). Dieser weisse Rauch, welcher seiner
Natur nach sich längere Zeit in der Luft erhalten muss, würde den
unter günstigen Verhältnissen 1/4 Stunde lang sichtbar beobachteten
kann nicht genug hervorheben, dass den der Sonne näherstehenden
*) Ich
Schweif eines Meteors besser erklären, als die Annahme einer zu
Planeten Erde, Yenus, Merkur nur beispielsweise bestimmte Schwermetalle zu-
gewiesen sind, deren Richtigkeit ich jetzt um so weniger anerkenne, da ich mich
Wasser condensirten Dampfinasse.
anfänghch in der Ordnung der Metalle zu sehr von der Dichte der Metalle leiten
hess. Es erscheint mir jetzt sogar nicht unwahrscheinÜch, dass das Quecksilber
das ei-ste Schwermetall war, aus welchem Gallium, Zinn, Blei, Zink, Kupfer,
Eisen, Nickel, Kobalt mit immer höheren
Schmelzpunkten entstanden. Es ist
hierbei auf die Alkalimetallbildung in der Sonne zu verweisen. Wir sehen hier
erst eine grosse Verdichtung des Wasserstoffs zu Caesium von spec. Gew. 1,38
eintreten, aus dem schhessHch das Lithium vom spec. Gew. 0,59 hervorging und
bei zunehmender Dichte den Schmelzpunkt steigen.
— 20 — — 21 —
m W^^..^ CZJi Für die Gesetzmässigkeit der Ausschleudening der Planeten
^g
er te^^
'nii
^^^
i2^ r o;
r
p; ^ ?=
E J^ o ä aus der Sonne spricht die von Bode
aufgesteUte Reihenfolge der
f Entfernung von der Sonne in MiUionen
m 3
o ^ Q p
W. 'crq
•—'• a ^ ""^
^® er Ä- C"
Zahlen, wobei die Zahlen die
PI» cc c: p o Wenn nun die Ergebnisse dieser Zahlenreihen
3 3 Meilen direct angeben.
1 B ^ S,2 r =^ 3J
von der Sonne
CD S" Beobachtung der Entfernung der Planeten
mit der
o 5 Planeten befriedigend übereinstinmien, so fällt es
bei den ersten
o o o o tz5
©
Rechnung weniger gut ent-
auf, dass die drei letzen Planeten dieser
I % I sämmt-
Ö
03 sprechen. Der Grund dafür liegt in der Oxydation, welcher
(T>
der Sonne näher gerückt
üche Planeten unterlagen, und hierdurch
<--
N
o O O o o wurden.
-6 o o
§ OD &-
Bode^sche Zahlenreihe.

o o o o o o o o g s
p'
S 6 6 6 ii EDtferaung von der Sonne
S 8 2 -- CD in Milüonen Meilen
Beo^-
Srnnma achtuag Differenz
O o o ^—
o o o I

o O O
* ^
H-k
6
6
o o
^
^ I
er
Intramerkiirieller Planet
h^ o
o o Merkur 8 8 126
o o o »—' o X +
6
© ^
^ ^ Yenus 8 + 1 6 14 l^?oo 100

Erde 8 2 X 6 20 20,00
— ^0
H^
o O
o
»-'
o o 6o o O 8 4 X 6 32 31^0 1 M)0
o O t—» Mars
6 - ^
o o
o Aster 8 8 X 6 56
8 16 X 6 104 104,25 + 126

O O r-^
O
Jupiter
8 32 X 6 200 190,00 — 10 100
H-i
O O ^
o o o o c 6
t—>•
<Z1 Saturn
8 + 64 X 6 392 366,00 — 26 lOO
o
o o
© Uranus
Neptun 8 -i-
128 X 6 776 601,00 — 175 jOO

O
O o ©o 6o o
l

©
-21
<6
©
©
o ©
©
©

O
O ^ o o o 6o 6o O o ©
6 6 6
-- o ©
o o s ©
I-
- ©
© ©
©

o
o o o o o o O o 13 6^
6 * * ^ ^ 6 6
o o © o © ©
©
/
»- o © © © © ©
M © © ©
CD

©
© ©

o O O o 6O O
6
6 6 6 6 © ©
O
o
© ©
©
o ©
©
© r
^ s
— — — 23 —
22
Metall bestehen, so würde derjenige Planet welcher aus einem
Aenderung der Bode' sehen Zahlenreihe und Uebersicht der Annähe-
Metall besteht, welches das kleinste Atomgewicht hat und daher bei
rung zur Sonne durch Oxydation und Hemmung durch den Aether.
der Oxydation sich mit der grössten Menge Sauerstoff verbindet
Die grössere Einfachheit der folgenden Zahlenreihe scheint den in der
und hierdurch sich am stärksten erhitzt, die meisten Monde haben,
Natur herrschenden Gesetzen „einfacher multipler Proportionen"
wenn nicht hoher Schmelzpunkt des Metalls und besondere Eigen-
besser zu entsprechen und schliesst sich den nach meiner Hypothese
thümlichkeiten der Oxyde der Sclmielzung hindernd entgegentreten.
berechtigten Erwartungen besser an.

Entlemung von der Sonne Die Hauptbestandtheile der Planeten und Nachweis des Zusammenhanges
Zahlenreihe nach in Millionen Meilen
Planeten zwischen Atomgewicht der Bestandtheile und der Mondbildung.
meiner Aenderung Beob-
Summa achtung
Differenz
Sämmtliche Metalle enthalten chemisch gebundenen Wasserstoff.
Intramerkurieller Planet
Merkur 8 8 776
— ^05 '0
Yenus B + 1 X 8 16 15 100 — 1 100 1 Dichte
% Haupt- chmelz- punkt
gewich*

Erde 8 + 2X8 24 20 lOO — 4 lOO bestandtheil


1^
Atom-

1^ 1^
Mai-s 8 + 4X8 40 31 H)0 Uo
1 V3 S
Aster 8 + 8X8 72

Flüssiger
Jupiter 8 + 16 8 X 136 104,25 31 776 •
freier Wasser- \

Saturn 8 + 32 X 8 264 190^0 — 74 700 IE 1-1 Neptun stoff ? ?


\ 32,5 >108,5 1.

Uranus 8 + 64 X 8 520 366,00 — 154 700 0) Caesium I788 r" 26,» 132
Neptun 8 -f 128 X 8 1032 601^0 — 431 700 Rubidium I752 38,5 85
Kalium ^786 62,5 39
< 0>87 Uranus ,

0«i 79,0 31* 4.


Diese Annäherung zur Sonne, welche noch heute aus denselben Natrium 0«, 95,6 j 23 bn
Ursachen, wenn auch in ausserordentlicher Verminderung statt- 0*, Saturn Lithium 0,5, 0,59 180 180 7 7,0 8.

finden muss, vollzog sich mit grosser Energie kurze Zeit nach dem Calcium 1«7 500 40
Oh
Auswurf aus der Sonne, wodurch die Planeten an Gewicht und 1^30 Jupiter Strontium ^764 2„ 500 500 87 88 4.
0? Barium 4^)0 500 137
Volumen zunahmen. Wie wir gesehen haben, bestehen die Planeten
Neptun, Uranus und Saturn aus Alkalimetallen, und müssen daher o Aster
Magnesium 1«.
2,12
433
816,5 24h, 26 ?
I
Silicium 2^9 1200 28,0
einer starken Oxydation unterworfen gewesen sein, und liierzu
Berillium 9 900 "73
*-7lO
kommt noch die unendliche Zeit seit ihrer Bildung und ihre Aluminium 700
Mars -766 800 27h 89„ 2.
Hemmung durch den Aether. 3,98
Zirkonium 4,50
4,26
?
.

90,0

Durch diese Oxydation der Planeten erklärt sich in ungezwun- if . ^


c3
Thorium ?
*783 231,0
gener Weise die Entstehung der Monde. Dieselben wurden erzeugt Zink 7^ 354 65,0
(D
wenn die Oxydation eine so energische war, dass ein flüssiger ^769 Erde Eisen 7,. '
7,6 1600 1184,7 56,0 58,7
1.

Körper
1 Mangan 8,0 1600 55,0
(Schlacke) entstehen konnte, welcher sich alsdann am
s Nickel 8„ 1400 59,0
Aequator aufwulstete, einen Ring bildend und durch zerreissen ö>84 Venus l8,5 1450 59
Kobalt 8,7 1500 59,0
desselben von dem Planeten abgeschleudert wurde. Die Entstehung "

'•r\
Kupfer 8« 1090 63,5
^

der flüssigen Schlacke hängt ausser von dem Atomgewicht von s/J 1

dem Schmelzpunkt des Metalls und üim eigenthümlichen Eigen-


87O Merkur Wismuth % \k 270 565 210,0 161„
Blei 11h 384 ^ 210,0
schaften ab. Da wir nun gesehen haben, dass die Planeten aus
rfYyiff^r; -.-.-^aiB-:,-!

— 24 — — 25 —
Bei den ersten 3 Planeten, in welchen durch die geringe Zahl annähernden
Würde eine Eisenkugel mit einer diesen Zahlen
der gebildeten Metalle die Yerhältnisse am übersichtlichsten sind,
Verunreinigung im glühenden Zustande im Aether würderotiren, so
ist die Gesetzmässigkeit zwischen Atomgewicht und Schmelzpunkt
dieselbe in der von mir angenommenen Zusammensetzung des
auffallend. Dieser Gesetzmässigkeit nach wäre es entsprechend,
Aethers als verdünnte atmosphärische Luft eine energische Oxydation
wenn die Bildung der Metalle im Jupiter in umgekehrter Reihe
Es
erleiden, welche einem Eisenfrischprozess sehr ähnlich wäre.
angenommen würde, also erst Barium in der Sonne entstanden
würde eine Schlacke auf der Oberfläche dieser Kugel entstehen, in
wäre, Strontium und aus diesem Calcium entstand,
aus welchem
welcher der grösste Theil aller Verunreinigungen im oxydirten Zu-
ehe der Auswurf des Planeten erfolgte. Die grössere Menge des
stande enthalten ist. Würde 1/4 ^/o der Kugelmasse verschlackt, so
Calcium auf unsemi Planeten würde auch dafür sprechen. Sorg-
würde die Schlacke hinreichen, die Kugel mit einer 11/2 Meile
übrigen
fältige Prüfungen
Metalle dürften
der
noch zu
verschiedenen
ähnlichen
Eigenschaften
Verbesserungen führen, wobei
der
starken Decke zu bekleiden. Da l^'a Meile = 36000 Fuss sind,

so würde z. B. 0,0000007 ^o einer Substanz genügen, eine 1 Fuss


der Schmelzpunkt der Metalle das Entscheidende sein dürfte. Hier-
starke Decke über die Erde zu bilden. Nehmen wir nun an, dass
bei ist aber nicht ausser Acht zu lassen, dass die Metalle wasser-
dies Eisen 0,2* «/o Wasserstoff enthalten würde, wie galvanisch ge-
stofFhaltig waren, und somit bei manchem Metall der Schmelzpunkt
fälltes Eisen dasselbe enthält, (und auch im Meteoreisen vorkommt)
sehr verändert wurde, was namentlich von dem Silicium als Metall
so finden wir, dass wenn 0,oo34 Vo Wasserstoff vom Gewicht der
in seiner Verbindung mit Wasserstoff anzunehmen ist.
Eisenkugel oxydirt werden, dieselben hinreichen, um ein Meer von der
Um ein Bild der Oxydation der Planeten als Metallkugel zu
Zu
Tiefe einer 1/2 Meile zu bilden, welches die ganze Erde umgiebt.
geben, wollen wir das uns bekannte Eisen, als glühende Kugel im
diesem ungeheuren Wasser qu an tinn ist also nur der 1/70 Theil von
Aether schwebend oder vielmehr mit der Geschwindigkeit unseres
dem im Eisen vorausgesetzten Wasserstoff 0,24 ^/o erforderlich.
Planeten rotirend uns vorstellen.
Nimmt man an, dass sänuntlicher Kohlenstoff der Erde früher als
Kohlensäure in der Atmosphäre war, so ergiebt dies unter der An-
nahme, dass sämmtlicher Sauei-stoft' der Luft an Kohle gebunden
war, eine Kohlenschicht von circa 2 Fuss Mächtigkeit, in Procenten
circa 0,0000028 ^/o der Eisenkugel entsprechend.
Das Eisen, als hüttenmännisehes Produet, und Man ersieht hieraus, dass eine im Aether rotirende glühende
seine Vei unreinigungen vergliehen mit der Gusseisenkugel durch ihre Oxydation eine Schlacke erzeugt, aus
welcher durch Einwirkung von Säuren und Wasser eine unserem
Erdsubstanz. Planeten ähnliche Oberfläche entstehen kann.
Wenn wir nun diesen Vorgang auf die von mir angenommene
Erdplaneten-Substanz zur Einwirkimg kommen lassen, so werden
Nach dem encyklopädischen Handbuch der technischen Chemie
wir sehen, dass die Verhältnisse sich viel günstiger gestalten. Aus
von Bruno Kerl und F. Stohmann sind die Yeninreinigungen des
den angenommenen Hauptbestandtheilen der Erde ergäbe sich eine
Roheisens in verschiedenen Analysen bis zu nachfolgendem Procent-
Dichte derselben von 7,26, welche unter Berücksichtigung der zur
Satz gefunden worden:
Sl^ P3,a Sil8,o Mn CuO^ As4,o AI Ca Verminderung beitragenden Factoren sich auf 6,3 vermindern würde.
C9,e 20,o l,8i 0^^

Zn 0,3 Sn 0,u Mg O^g Na 0,i6 N 1,04 (H 0,2* im galvanisch gefällten Da diese Zalil von der wirklich beobachteten Dichte von 5,59 sehr
Eisen.)
abweicht, so müssen wir ein stärkeres Vorkommen der Leichtmetalle

i
— 26 — — 27 —
annehmen, von denen Kalium, Natrium, Magnesium, Calciimi die Die Sauerstoff- Absorbtion durch Vulkanismus ist eine ausser-
ordentlich grosse imd lässt sich nach dem Sauerstoffgehalt
und der
vorherrschenden sein könnten. >
Erde aus der Sonne ausgeworfen war, oxydirte Masse der Laven leicht berechnen. Wäre daher der Erde bei ihrer
Nachdem die
so
sich dieselbe, wobei in erster Linie der Wasserstoff zur Verbrennung Geburt eine bestimmte Ausstattung von Sauerstofi mitgegeben,
kam, und die Erde mit einer Dampfatmosphäre umgab, welche nach würde derselbe längst verbraucht sein; es ist daher gerechtfertigt,

ihrer Kondensation beim Niederfallen durch Einwirkung auf die einen Ersatz dafür anzunehmen, welchen ich durch ein Zuströmen
des Aethers als höchstverdünnte atmospärische Luft an
den Polen
Alkali-Erdmetalle eine energischere Oxydation als die Luft bewirkte.
Das Wasser dringt in die Risse der oberflächlichen Schlackenscliicht der Erde annehme, dem ein entsprechender Abfluss am Aequator
Einwirkung auf die Erdplaneten- gegenüberstehtund mit welchen Polarlichter
Erscheinungen die
ein, und erzeugt hier durch seine

Substanz die ersten Vulkane, welche in der Massenhaftigkeit ihrer und das Aequatoriallicht im ursächlichen Zusammenhang stehen

Behauptung der Zu- und Abflüsse an atmosphärischer


Entstehung eine verhältnissmässige schnelle Oxydation herbeiführten. müssen. Die
Nachdem durch diese Oxydation ein Theil der Schwermetalle des Luft findet ihre Bestätigung durch die Untersuchungen Joll^/'s:

»Die Veränderlichkeit in der Zusammensetzung der Luft.«


Es
Planeten von den Alkali und Erdmetallen befreit war, bildeten die-
wird darin nachgewiesen, dass der grösste Sauerstoffgehalt
im
selben eine schützende Decke fiü* die weitere Oxydation. Es trat
welcher die Schlacken, durch die Zufüh- Poiarstrom (Zuströmung von frischer Luft) und der kleinste
im
eine Ruhezeit ein, in
am Aequator) enthalten Die anti-
rung von Metalloiden durch Kometen, weiter zerlegt wurden, und (Abfluss ist.
Aequatorialstrom
dem Luftzutritt aus dem Aether
durch die Einwirkung sich mehr und mehr kondensirenden Wasser- cyclonale Luftbewegung entspricht

in die hohen Luftregionen der Pole und die cyclonalc Luftbewegung


dampfes zu den primären Gebirgsbildungen umgewandelt wurde.
und am Aequator nach dem Aether. Der Ort, woselbst
Durch Zusammenziehung der erkaltenden Schlacke soliden dem Abfluss
diese Strömimgen die Oberfläche der Erde treffen
oder von der
Metalldecke über der Tlaneteusubstanz entstanden Risse, welche in
hängt
der Spaltungslinie von Neuem Gelegenheit boten für das Eindringen Oberfläche der Erde die Luft nach dem Aequator ansaugt,
von der Dichte der Luftschichten ab. Es wäre wünschenswerth,
von Wasser, und somit zu erneuter vulkanischer Thätigkeit Anlass
durch
gaben. Hiermit erklärt sich auch die noch jetzt stattfindende dass die Luft des ^Centrums anticylonaler Luftströmungen
plötzliche Entstehung eines Vulkans mitten im Meere, sowie dass Analyse auf ihren Sauerstoffgehalt geprüft würde.
sämmtliche Vulkane in der Nähe des Meeres sich befinden, da Bei dem Saturn könnte man annehmen, dass sein Ring aus
ohne Wasserzutritt ein Vulkan immöglich ist. Bei dieser Zer- den von solchem Aquatorialstrom mitgerissenen Dämpfen entstanden
ist, welche sich zu Eiskügelchen
verdichtet haben, imd so um den
setzung des Wassers durch Oxydation der Alkalimetalle, wobei die
Erdmetalle mit ergriffen werden, entsteht eine ungeheure Menge Saturn rotiren, welche letzte Ansicht, wenn ich nicht irre, von
erhitzt bei seinem Austritt an die Zölbier ausgesprochen ist. Zwischen Saturn und Ring können
Wasserstoffgas, welches stark

Atmosphäre zu Wasser verbrennt. Die Beobachtungen von Werner Wechselbeziehungen angenommen werden, aus denen man vielleicht
Siemens bestätigen am Vesuv die Exhalationen von meist Wasser- folgern könnte, dass durch die Oxydation die Temperatur auf dem
Saturn noch so hoch dass Wasser daselbst nur in der Atmo-
stoffgas. Nach dieser Erklärung der vulkanischen Erscheinungen ist,

auch die Falb'sche Beobachtung, dass zur Zeit der Syzygien sphäre angenommen werden kann. Kondensirt sich das Wasser auf
findet
die meisten Vulkan -Ausbrüche und Erdbeben stattfinden, ihre ein- dem Planeten, so hat vorher auch die energische Oxydation auf-

fache Erklärung indem erhöhten hydrostatischen Druck auf die gehört der Aequatorialstrom wird nur noch durch die Temperatur-
;

Unterlage, welche bei hohem Druck eher nachgiebt, als bei niedri- Unterschiede zwischen Pol und Aequator hervorgebracht, nicht aber
gem, und so das Hemnmiss des Wasserzutritts überwindet. durch massenhaften Verbrauch von Sauerstoff.
— 28 — — 29 —
wür-
Da ich den Schluss meiner Ideemnittheilung herbeiführen will, 7 auf 134 steigern können. Die äusseren 4 grossen Planeten
und schüessüch
so sei in Kurzem erwähnt, dass ich nur noch die massenhafte Ent- den nach und nach als Doppelstem aufflammen
sich vereinigen, wobei die Masse
der 4 Planeten gewissermassen
stehung des Wassers hervorheben will. Bei dem kleinen Atom-
würden.
gewicht des Lithium und der beispielsweisen Annahme, dass auf nur das Bindemittel für die MetaUoide abgeben
Ist P die Grenze des Planeten-
1 Atom. Li. 1 Atom. H. chemisch gebunden sei (da ich doch alle
Metalle, namentlich die ersten Auswürfe der Sonne für Verbin-
systems, E die Erdbahn, M die

Mondbahn, so ersieht man, da ich


dungen mit H. halte), so würde aus 2 (Li. H.) mit dem Atomgewicht
sondern
2 X(7+1) =
16, nach der Oxydation entstehen Lia HjO 14 + nicht nur die Planeten,

+ 16 =
30 und 2 -(- 16 = auch den Planetenaether in der
18. Es würde in diesem Falle aus
16 Theilen Satumsubstanz (30 Theile lithiumoxyd und 18 Theile Richtung von West nach Ost
Wasser) in Summa 48 rotiren lasse, dass der Mond in
Theile geworden sein. Die Masse des Saturn
seiner Bewegung durch den
könnte sich also in dem Verhältniss von 16:48, also um das Drei-
fache vermehren, wenn seine Oxydation unter angenommener Ver- Aether beschleunigt und gehemmt
bindung vollständig sich wird, je nachdem in welcher
vollzieht. Aehnlich verhalten sich Neptun
und Uranus. Es wäre Stellung er auf seiner Bahn sich
bei dem grossen Wasserquantimi, welches
befindet. Desgleichen ist eine
gebildet wird, möglich, anzunehmen, dass die Ringbüdung als Eis-
kügelchen die erste Bildung wäre und hieraus Ablenkung der Kometen von ihrer
sich die Monde
gefunden
bildeten, somit alle Monde der äusseren Planeten vielleicht Eis- Bahn möglich, was durch diesen Hinweis auch vielleicht

also in ein sich bewegen-


körper wären, denen man noch planetarische Stoffe, als mechanische werden kann. Die Planeten bewegen sich
Mitführiuig der Wasserdünste, beigegeben sich vorstellen könnte. des Medium um die Sonne.
In der äusseren Hülle unseres Planetensystems, in welcher
der Sauerstoff eine ähnliche Umwandlung erleidet, wie der Wasser-
stoff in der Sonne, entstehen aus dem Sauerstoff: Chlor, Brom, Jod, Berechnung der einem Jahre von der Sonne ausgestrahlten
in
Fluor, Selen, Telliu-, Arsen, Schwefel Kohlenstoff, Phosphor, etc., Wärme-Einheiten unter Zugrundelegung der von Pouillet berechneten
von denen ein grosser Theil durch Kometen den Planeten oder Eisschicht, welche einen Körper von der Grosse
die 800 Meilen starken
werden kann.
viehnehr dem Planetenaether, als Wasserstoff- oder niedere Sauer- unsererSonne umgiebt, und in einem Jahre geschmolzen
stoffverbindungen, je nach dem die Metalloide aus der Peripherie des
Planetenäthers von positiven oder negativen Kometen zugeführt
werden, sich einverleibt, von wo diese Stoffe in äusserster Verdün- Oberfläche der Sonne ll.lOio X 800 = 88.101^ Kubikmeüen
nung mit dem Aether an den Polen den Planeten zugeführt werden. Eis. Kubikmeile
1 = 5645721.10ib Kubikmeter = 5645721.1021
der Sonne ist daher
Die Kometen dienen somit zur befruchtenden Umwandlung der Küo Eine 800 Meilen starke Eisschicht auf
Planetenschlacken. — deich 881012 X
5645721.1021 =
496823448.10s3 Küo Eis. 1

Wärme-Einheiten, mithin
Bei der allmäligen Verdichtung des Sauerstoffs verkleinert sich Küo Eis erfordert zur Schmelzung 79,^5
der Umfang, bis eine Zeit eintritt, in welcher er Neptun erreicht, ist die Wärme der Sonne in Wärme-Einheiten ausge-
jährUche
welcher alsdann auflodern wird
durch die energische Einwirkung drückt =
7925 X
4968.1038 = 3937.10*0 Wärme-Einheiten.

auf die noch unoxydirten Massen. Die hohen Atomgewichte der Die Stemätherkugel von 1000 Mülionen Meüen Radius ent-

Metalloide, Kubikmeüen Masse in Küo ausgedrückt 97793.10*« Kg.


des Jode z. B. 127, würde die Masse des Saturn von hält 17327.1012
— 30 — 31

Die spec. Wärme der Luft auf Wasser bezogen ist 0,267, öiit- bestimmten Volumen um 15^^ Volumen lOOo C entspricht, so ist
hin sind, um diese Masse auf 1<> C zu erhöhen, an Wärme-Ein- die Ausdehnung von 1,24 Volumen =
7,99 C, also rund 8» C.
heiten erforderlich 97793.10*00,267 x
26110.10*o Wärme-Ein- = Wir haben nun gesehen, dass die Gesammtwärme der Sonne
heiten. Sonnen wärme von
Die jährliche 3937.10*o Wärme-Einheiten
in einem Jahre den Stemäther um 0,112 ® C erwärmen würde. Der
3937 10*0
erwärmen daher den Stemenäther um ociia 1A40 ^iu2^ C. = Rechnung nach würden also ^r —= 71^ Jahre dazu erforderlich
"ni2
Aus meiner Darstellung der Entwicklung unseres Sonnensystems
sein, den Stemäther auf eine Temperatur von 80 C über die Tempe-
ergab sich eine Dichte der von mir als Weltäther bezeichneten
ratur des Weltäthers zu erhöhen.

Ursubstanz von und nachdem in dem angenommenen be- LittroiD giebt die Weltraum-Temperatur wie folgt an:
10,15»

grenzten Kaum sich Sonne, Planeten etc. entwickelten, bUeb der 1 PouilUt und John Herschel fanden dieselbe zu — 146o C,

von mir als Stemäther bezeichnete Aether des Sonnensystems Fourier und Saigey „ „ „ — 6O0 C,

zurück, welcher bei unveränderter Raumerfüllung eine Dichte von Poisson „ ,? ,,


— 400 C,

^:j-^^ — noch besitzen müsste. Diese unveränderte Raumerfüllung ist


im Mittel — 82o C.

Da Beobachtungen sich nur auf den Stemäther beziehen


diese
sehr walirscheinlich und wird durch eine Erwärmung des Stern- können, so wären die Temperaturen
Aethers durch die Sonne herbeigeführt, wodurch zugleich eine
des Weltäthers (—82 -\ 8) = ~90o C,
Statik der Himmels-Körper im Aetlier eintritt.
des Sternäthers = — 82o C.
Wenn auch die Berechnungen so grosser Luft\'erdünnungen bei Die Stemäther-Temperatur wäre hiernach also durch die Sonne um
so gi'ossen Kältegraden unter Annahme der Giltigkeit des Mariotte- 80 C erhöht (— 90o C weniger -| 80 C).
sehen Gesetzes sehr unzuverlässig sind, so bieten sie doch einen Recapitulation Nach meiner Hypothese befindet sich die gegen-
:

Anhalt in der dadurch gewonnenen Anschauung. So wollen wir


wärtige Sonne mit 187000 Meilen Durclunesser in einer Stemäther-
berechnen, wie stark der Stemenäther erwärmt werden müsste, imi
Kugel von 2000 Millionen Meilen Durchmesser, die wir wiederum
sich bis auf da^ Volumen des Weltäthers auszudehnen, wobei wir uns eingeschlossen denken können mit einem dazu gehörigen Welt-
beide Aether, W eltäther und Sternäther, in ihren Bestandtheilen als äther von 4 Billionen Meilen Durchmesser.
gleich aiiii. Innen wollen. Die verschiedenen Gewichte gleicher Gase
Den Weltäther fanden wir nach imserer Rechnung zu einer
sind bei gleichem Luuek imd TempeiuLui proportionel ihren Volumen,
42-60 1

mithin müsste rlrr Stemäther bei gleicher Dichte mit dem Wolt- Dichte von
10^* Aus diesem Aether sonderte sich eine Kugel
iitlier, IL3, Vohinieu auf 42,6o Volumen sich erhöhen, um
von von 20üu .\lillionen Meiien Durchmesser von derselben Dichte des
gleiche Volume einzunehmen. Weltäthers ab, innerhalb welcher, aus den Bestandtheilen des Aethers,
Der Ausdehn ungskoefBcient der Luft ist bei einer Erwärmung die soliden blassen Sonne, Planeten etc. entstanden und die Dichte
von 0—1000 C 0,375.
Wenn sieii mui Volumen von 1lOOo C um 0,375 Vohunen — des Aethers hierdurch veraiinderte, und zwar um
IO12'
mithin die
vergrössert, so vergrössera sich 41,3^ Volumen von 100° C um — 41-36
Volumen. Dichte der abgegrenzten Kugel verblieb. Durch eine Er-
15,51

Die gewünschte Volumvermehrung soll sein 42,^0 — 41,3e = 1^4 wärmung des jetzt Stemäther genannten Aether um 80 C dui'ch die
Volumen. Wenn niiu die Ausdehnung von 41,3^ Volumen eines Sonne wurde die Spannkraft des Sternäthers erhöht, so dass derselbe
— 32 —
— 33 —
bei einer Dichte von
^^^ denselben Raum einnahm, als der Welt- selben in einer anderen Anordnung der Lagerung der Weltäther-
.... 42-60 T^
, .

atner bei -j^-- Dichte.


Molecüle ohne Raumveränderung. — Desgleichen dürfte man wohl
Beide Räume enthalten nun von Stemäther auch annehmen, dass durch die veränderte Lagerung der Moiecüle
und Weltäther in gleichen Räumen alle Kräfte, welche wir auf Erden in Elecüicität, Magnetismus,
gleiche Massen, be-
finden sich also im Gleichgewicht. Wärme und Licht besitzen, zur Erscheinung gelangten.
Die Grössenverhältnisse dieser Wenn ich annehme, dass unser Sonnensystem gleichsam mit
wirklichen und gedachten Kugeln
sind folgende, die Sonne im Durchmesser zu 1 Millimeter als Ein- einer verdichteten Hülle von verändertem Sauerstoff bestehend um-
heit genommen: geben ist, aus deren Masse die retrograden Kometen ihren Ursprung
S^n^e 1 Millimeter nelimen, so ist es wahrscheinlich, dass eine solche Bildung in an-
Stemkugel 10700 „ = lo^ Meter deren Sonnensystemen (Sternen) vorausgesetzt, nicht ohne Einfluss
Weltkugel 21400000 „ = ....
21, Kilometer. auf das uns von dort zugesandte Licht sein kann, und scheint dies
Die Stemkugel mit der Sonne gleicht in der That in dem parasitischen Licht der Sterne seine Begrün-
einer Montgolfiöre, welche
durch das in ihrem Innern befindliche dung zu finden.
Feuer erwärmt wird.
Wir
wollen jetzt noch den Druck untersuchen, Littrow sagt in seinen Wundem des Himmels : »Wenn wir über
welchen diese
Stem-Montgolfiere in ihrer Umhüllung auszuhalten die Entfernung der Fixsteme keine nähere Kenntniss haben, so
hat.
Atm.Luftbei-90oC 1,33,5 (Atm. Luft = 1),
bleiben w^ir auch über die wahre Grösse dieser Himmelskörper in
Weltäther „ --90o C Ungewissheit. Diese Ungewissheit wird noch dadurch vermehrt, dass
0^0000003323 Dichte,

A>ooooooo3323
wir die scheinbare Grösse derselben oder den Winkel, welchen ihre
Atm. 1___ __
V „ in
1^376
?3376 ~ 40502074 ~ "^0000000247 Atm. Durchmesser in unserem Auge, bilden, wegen der ungemeinen
Kleinheit derselben nicht mehr mit Zuverlässigkeit angeben
Stemäther ^?0000000 3323
1.
1^075
1
39593616
= ?O00O00OS4 7 Atm. können. Zwar erscheinen Sirius, Capeila, Arctus und andere Ge-
Dmck auf die Stemäther-Hülle (verdichteter und umgewandelter stirne der ersten Grösse mit ihrem lebhaften Lichte dem freien
Sauerstoff) O^oooooooooe Atm. Auge noch immer von nicht unbeträchtlicher Grösse, aber das
1 Atmosphäre übt pro Quadrat-Zoll einen Druck scintellirende Licht, welches sie rings umgiebt, ist nicht der Kern,
von 71/2 Kilo aus,
mithin 0,0000000006 Atm. 0,oooooooo46 Kilo = = 0^oooo4ö gr
der eigentliche Körper des Stems, sondern nur ein nach allen Seiten
= 0,0045 mgr pro Quadrat-Zoll. überfliessendes parasitisches Licht, dessen Ursprung nicht sowohl in
Weltäther bei -90o C übt einen Dmck pro Quadrat-Zoll aus, von dem Stern, als vielmehr in der Unvollkommenheit unseres Auges
0^)000000247 Atm. X 71/2 KÜO = 0,o000004862 Kilo = 0,0001862 gT
zu suchen ist, daher denn auch im Allgemeinen die Fixsteme
= 0,1853 nigr pro Quadrat-Zoll. immer immer mehr als eigentliche Punkte erscheinen, je
kleiner,
Stemäther bei -82« C übt einen Dmck pro Quadrat-Zoll aus, von vollkommener das Femrohr ist, durch welches man sie betrachtet.«
0^)000000253 X 7Va KÜO = 0,00000001897 Küo = 0,0001397 gr = 0„87,
Was mit diesen Worten Littrowh der Unvollkommenheit des
Milligramme pro Quadrat-Zoll. menschlichen Auges zugesclirieben wird, nehme ich für die Um-
Mithin verbleibt wie oben erwähnt ein hüllung der Fixsteme in Anspruch. Wenn sich uns die Frage
Ueberdmck des Stemäthers /
^'on 0^046 nigr pro Quadrat-Zoll. und in welcher Grösse würde unsere Sonne mit der
aufdrängt, wie
Nach dieser Darstellung der Entstehung von mir angenommenen Umhüllung des Planetensystems vom näch-
unseres, sowie wahr-
schemüch aller übrigen Sonnensysteme bemht die Entstehung sten Stern aus betrachtet erscheinen, so giebt uns hierüber Littrow
der-
mit folgenden Worten Antwort:
— Si- as —
»Alles was uns von diesem unermesslichen Himmelsbau noch
einigermassen zu kennen erlaubt ist, bezieht sich auf die kleine

Colonie, die sich um unsere Sonne angebaut hat, die uns zunächst
unigiebt, und zu der die Erde, unser Wohnort, selbst gehört. Die
Stelle, auf welcher sich diese Colonie niedergelassen hat, ist ein

kleiner Kreis von mehr als einer Trillion Qiiadratmeilen, in dessen


Mitte die Sonne wohnt und an dessen äusserster Grenze, 600
Millionen Meilen von der Sonne, sich der Planet Neptun angesiedelt
hat. Ein kleiner Kreis, sagen w.-r, denn schon der nächste Nach- '^fv r ^^ 1»-^ T--^
'i^'T^P^ ^^^

bar, der nächste der uns umgebenden Fixsterne, sieht den Halb-
messer dieses Kreises nur unter dem kleinen Winkel von dreissig
Sekunden oder noch nicht liiimal -•o t^ross als uns der
Halbmesser des Planeten Jupiter, wenn er uns am nächsten
Wenn zum ersten Mal die Ahnung einer grossen Wahrheit
steht, erscheint.«
erster Grösse die Seele durchzieht*), ist schwer in allgemein verständlicher Weise
AYenn wir nun berücksichtigen, dass die Sterne
in Worten auszudrücken, und so möge man mit Nachsicht die Be-
uns in der Grösse solcher Planeten mit freiem Auge erscheinen
antwortung der Frage beurtheilen, welche ich um- stellte: »Woher
imd die angenommene Stemweite von 4 Billionen Meilen als untere
Grenze in der Berechnung anzunehmen ist, die sich möglicher kommt das Licht und die in der Sonne wirkenden Kräfte?« —
Denken wir uns den unendlichen Raum erfüllt mit einem Metall,
Weise in doppelter Entfernung später erweist und in solchem Falle
welches mit Elektrizität geladen ist, so wäre Alles in Ruhe.
der Winkel von 30 Sekunden, in welchem Sonne und Planeten,
Denken wir uns Raum,
in diesem Metall einen kugelartigen leeren
vom nächsten Stern aus betrachtet, erscheinen, sich auf 15 Sekunden
meine Annalune, dass wir mit so wi'u-de in der unendlichen Raumerfüllung eine Bewegung ein-
verkleinem würde, so erscheint
sondern mit seinem voraus- treten, welche sich an der begrenzten Metall-Hohlkugel sammeln und
freiem Auge nicht den Stern an sich,
mit der von mir ange- hier durch ihre Intensität zu einer Lichterscheinung Veranlassung
gesetzten Planetensystem oder wenigstens
theils eigenes geben dürfte. von dieser drastischen Raiunerfüllung
Sehen wir jetzt
nonunenen Umhüllung sehen, welche theils reflectirtes,
Licht uns zusendet, wohl sehr gut denkbar. Wie — verhält sich ab, und wenden wir uns zu der vemuitheten Raumerfüllung durch
sogenannten parasitischen Lichte gegen- den Aether, welchen ich als höchst verdünnte atmosphärische Luft
die Photograpliie diesem
ünvoUkommenheit des Auges begründet, so betrachte, so würden die Erscheinungen unter den vorausgesetzten
über? Ist es in der
Bedingungen dieselben sein, da die Masse des Aethers eine unendlich
existirt es für die photographische Platte nicht, anderenfalls könnte

es sich in dei*selbeu Weise geltend machen, wie mediumistische grosse ist. Wir können nun allerdings im Aether keinen leeren
Die in neuester Zeit photographisch aufgenommenen
)' kugelförmigeii iüium voraussetzen, wohl aber den Raiun uns ange-
Pliinomene.
zum Theil hierüber Aufschluss geben. füllt denken mit einem Stoff geringerer Dichte bei gleichem Druck,
Sternkarten dürften
wie ich dies als Ausgangspunkt meiner Kosmogonie thue, indem ich
annabni. <lass der \\' asserdampf des Aethers sich in Wasserstoff und

Anmerkung: Im Sinne unserer Physiologen gesprochen: "Wenn die Mole-


küle des Gehirns zum ersten Male in die gesuchte Lage gefallen sind.

I.
— 36 — 37 —
Sauerstoff zerlegt habe, wodurch eine Volumvergrösserung entstand positiven und einen elektro-negativen Stern). Aus diesem Gasball
und somit eine Raiunerfüllung von geringerer Dichte eintrat, welche, bildet sich im Innern eine Sonne, welche Planeten auswirft und
wenn auch in verminderter Weise, die Wirkungen des Aethers in aus dem Sauerstoff des dazu gehörigen Aethers wird der Doppelstem
den angenommenen unerfüllten Raum ausübt, die anfänglich bei gebildet, welcher bei seiner späteren Contact-Wirkung mit seiner

dieser Gaskugel wohl nur in geringer Weise Licht und Wärme Sonne wieder ein galvanisches Element bildet, um von Neuem
hervorruft indessen nach begonnener Metallbildung in erhöhtem Aether zu zerlegen, zu Embrio-Sonnen, und sich selbst zugleich

Masse diesem Zwecke dienen dürfte. Stoff erzeugt zur weiteren Yergrösserung, welcher in derselben Weise
In der von mir alsAusgangspunkt einer Welt angenommenen wie bei dem Uranfang sich entwickelt.
Stemätherkugel, in welcher der Wasserdampf in Sauerstoff und Es wäre nicht unwahrscheinlich, dass ein Theil der Kometen,
Wasserstoff zerlegt ist, findet die Gravitation von Innen nach der welche durch ihren ausserordentlichen Glanz sich auszeichneten,
Kugeloberfläche hin statt, da die Masse des Aethers ausserhalb der Embrio-Sonnen sind, welche unser Sonnensystem kreuzen. So
Kugel das Uebergewicht hat. Ton den Bestandtheilen des z. B. der Komet, der zur Zeit Nero's 60 Jahre n. Chr. Geb. er-
zer-
legten Aethers wird der Sauerstoff und Stickstoff stärker gravitiren schien und von dem Seneca berichtet, dass er die Strahlen der auf-

als der Wasserstoff, so dass der Innen-Raum der Kugel den leichten gehenden Sonne verdunkelte.
Wasserstoff umschliesst Hieraus erklärt sich auch die von mir
angenommene hohle Sonne.

Anknüpfend an den Doppelstem, in den alle Sonnensysteme in


ihrer weiteren Enbvicklung übergeführt werden, will ich meine sich
hieran knüpfenden Gedanken weiter entwickeln. Der Doppelstem
wird allmälig erkalten und sich der erkalteten Sonne so nahem,
dass eine Berührung stattfindet, wodurch ein galvanisches Element
gebüdet wird, welches jetzt den sich auf den dunklen Körper nieder-
schlagenden Wasserdampf in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegen und
hierdui'ch sich von Neuem mit Wasserstoff' und Sauerstoff umgeben
wird. Nachdem diese Umhüllung eine gewisse Grenze überschritten,
dürfte durch elektrische Repulsion eine Absondemng des zerlegten
Aethers stattfinden, welche als Embrio-Sonnensubstanz zu betrachten
ist. Der Doppelstem selbst kann aber durch seine neue Umhüllung
mit Sternäther die vorher durchlaufene Entwicklung von Neuem
beginnen und so an Grösse zunehmen. i^
Es würdtii iiiernach die Sterne sich in folgender Weise ent-

wickeln. Zuerst Gasball, erzeugt durch Zerlegung des Weltäthers


in Sauerstoff und Wa--» r-t ^' lur Ti einen als galvanisches Element
wirkenden in ConUi t gekommenen Doppelstem (einen elektro^
V f
'
"*#

COLUMBIA UNIIVERSITY LIBRARIES

010658947

^^

*^,
•••Vi y -' r
v>1^
* ;
m

-jÄ\

**

,-^;

Das könnte Ihnen auch gefallen