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Практический курс перевода 2ИЯ

Занятия 1-3
Задания

Слова по теме Essen

1. die Beere, -n ягода

2. belegtes Brötchen бутерброд

3. das Bonbon, -s конфета, карамелька, леденец

4. der Brei каша

5. das Brot хлеб

6. das Brötchen, — булочка

7. die Butter масло

8. das Ei, -er яйцо

9. das Eis мороженое

10. das Fett жир

11. der Fisch, -e рыба

12. das Fleisch мясо

13. die Frikadelle, -n котлета

14. das Gemüse овощи

15. das Hackfleisch мясной фарш

16. der Honig мёд


17. der Kartoffel, -n картофель

18. der Käse сыр

19. das Käsebrot, -e бутерброд с сыром

20. der Keks, -e печенье

21. der Kuchen, — пирог, пирожное

22. die Makkaroni макароны

23. die Marmelade, -n джем, повидло

24. das Mehl мука

25. die Nudel, -n лапша; вермишель; макаронные


изделия

26. das Obst фрукты

27. das Öl масло (растительное)

28. der Pilz, -e гриб

29. die Praline, -n шоколадная конфета

30. der Quark творог

31. der Reis рис

32. der Salat, -e салат

33. die Schokolade, -n шоколад

34. der Stollen, — рождественский пирог

35. die Suppe, -n суп


36. die Torte, -n торт

37. das Weißbrot белый хлеб

38. die Wurst, Würste колбаса

39. das Wurstbrot, -e бутерброд с колбасой

40. das Würstchen, — сосиска


Тексты на перевод:
1)

Mahlzeiten in Deutschland
Das Frühstück – Die erste Mahlzeit in Deutschland. Die Frühstückszeit liegt
zwischen 6 Uhr und 8 Uhr, denn das ganze Land steht früh auf. Zu Hause
frühstückt man entweder in der Küche, wenn das eine Wohnküche ist, oder in der
Essecke im Wohnzimmer.
Es ist üblich, am Morgen nur kalt zu essen. Das bedeutet, dass man keine
warmen Speisen isst. Das Frühstücksgetränk ist Kaffee. Man trinkt aber auch
Milch oder Tee. Zum alltäglichen Frühstück gehören Weißbrot oder Brötchen mit
Butter und Marmelade. Gewöhnlich isst man am Morgen kein Schwarzbrot. Es ist
nicht üblich, morgens aus Brei zu essen: Brei essen nur Kinder und Kranke.

Das Mittagessen – Die nächste Mahlzeit nach dem Frühstück ist das
Mittagessen. Das Mittagessen wird im allgemeinen um 12 Uhr eingenommen.

Das Mittagessen ist eine warme Mahlzeit. Wochentags gibt es zu Mittag oft
nur einen Gang. Das heißt, es wird nur eine Speise zu sich genommen – das
Hauptgericht. Ein Hauptgericht besteht aus Fleisch mit Beilage. Die Beilage ist
also ein Bestandteil des Hauptgerichtes. Die Beilage zu einem Fleischgericht
besteht gewöhnlich aus mehreren Gemüsearten. Man verwendet als
Gemüsebeilagen Kartoffeln, Möhren, Erbsen, grüne Bohnen, Kohlrabis,
Blumenkohl, Rosenkohl, Rotkohl. Statt Kartoffeln kann man Makkaroni, Reis oder
Nudeln zum Fleisch essen. Das Hauptgericht kann auch ein Fischgericht sein. Zu
Mittag isst man kein Brot.

Nach dem Hauptgericht gibt es manchmal eine Nachspeise. Als Nachspeise


isst man Pudding, Quark oder Kompott. Die Deutschen essen Kompott und trinken
es nicht, weil es aus vielen Früchten besteht und verhältnismäßig wenig Saft
enthält.

Das Abendessen – gibt es in Deutschland zeitig, das heißt, meist zwischen 18


und 19 Uhr. Um 19 Uhr ist es eigentlich schon zu spät. Danach wird kaum noch
Abendbrot gegessen.

Gewöhnlich isst man abends kalt. Es ist eine Ausnahme, wenn man warm isst.
Man isst also meist Wurst und Käse. Ungewohnt für die Ausländer ist ein Gericht,
das jedem Deutschen gut schmeckt: es ist durch den Fleischwolf gedrehtes rohes
Schweinefleisch oder Rindfleisch. Ins Fleisch tut man je nach Geschmack Salz,
Pfeffer, Zwiebel und Knoblauch. Das mengt man mit einer Gabel kräftig durch.
Dann isst man es mit Brot. Rohes Schweinefleisch nennt man Hackepeter und
rohes Rindfleisch heißt Tatar. Es ist üblich, auch Eier zu essen (ein gekochtes Ei,
Spiegelei, Rührei). Man trinkt Tee, Limonade oder Bier. Es ist üblich, abends
Schwarzbrot zu essen.

2)
Mahlzeiten
Wir alle haben üblicherweise drei oder vier Mahlzeiten während des Tages:
das Frühstück, den Lunch, das Mittagessen und das Abendbrot.
Ich stehe gewöhnlich kurz nach sieben und esse mein Morgenbrot um 07.30.
Vor dem Frühstück trinke ich unbedingt Mineralwasser und Saft. Zum Frühstück
esse ich gerne gekochte Eier, Spiegeleier, Würstchen, Käse oder Quark und Brot.
Ich bevorzuge den grünen Tee und trinke ihn gerne jeden Morgen. Ich mag Tee
ohne Zucker und Milch.
Viele Freunde von mir haben auch ihren Lunch gegen 12.00 Uhr. Mir genügt
aber mein Mittagessen um 13.00-14.00 Uhr. Zu Mittag esse ich in unserer Kantine.
Ich nehme üblicherweise Suppe, einen Gemüsesalat und Kartoffeln / Nudeln / Reis
mit Fleisch. Nach dem Mittagessen trinke ich gerne Kaffee.
Meine Familie versammelt sich zum Abendessen um 19.00-19.30.
Üblicherweise essen wir am Abend zu Hause. Oft werden auf unserem Tisch
verschiedene Aufläufe und Schweine- oder Rindbraten serviert. Am Wochenende
gehen wir oft in ein Cafe oder zu unseren Freunden.
Extra:
Corona: Wie der Lockdown Kinder krank macht

Kein Kindergarten oder Schule, keine Treffen mit Freundinnen und Freunden, kein Sport,
keine Musik – die Folgen der Corona-Maßnahmen sind für Kinder und Jugendliche dramatisch.

Es ist spät im Dezember, als Axel Gerschlauer merkt, dass sich da einiges zusammenbraut.
In den letzten drei Wochen vor Weihnachten kommen gleich drei Jugendliche in die Praxis des
Bonner Kinderarztes, die sich schwer an den Unterarmen geritzt haben. Drei Jugendliche in drei
Wochen – normalerweise sieht er so etwas alle drei oder alle sechs Monate. "Diese
Größenordnung", sagt Gerschlauer, "da habe ich wirklich gemerkt, hier läuft gewaltig was
schief."
Dabei ist es noch nicht einmal so, dass Gerschlauer zurzeit alle seine jugendlichen
Patienten, die Kinder und die Säuglinge zu Gesicht bekommt. Einige meiden seine Praxis aus
Angst vor einer Corona-Ansteckung. Dafür steht bei Gerschlauer das Telefon nicht mehr
still, verzweifelte und gestresste Eltern suchen Hilfe in der telefonischen Sprechstunde.
"Die Themen haben sich total verschoben, hin zu psychischen Belastungen. Ob das jetzt
Angststörungen sind, Konzentrations- oder Schlafstörungen, das hat in den letzten Monaten
massiv zugenommen", sagt der Arzt. In Deutschland gelten seit Mitte Dezember vergangenen
Jahres verschärfte Corona-Maßnahmen. In vielen Bundesländern sind Schulen und Kindergärten
geschlossen. Auch Freizeitaktivitäten wie Mannschaftssport sind nicht erlaubt.

Kinderärzte berichten von einer Verzögerung in der Entwicklung durch Corona


Gerschlauer ist gleichzeitig auch Pressesprecher des Bundesverbandes der Kinder- und
Jugendärzte für die Region Nordrhein. Wenn also jemand eine Ahnung hat, wie es den 13,5
Millionen Minderjährigen in Deutschland in der Corona-Krise geht, dann der Kinderarzt aus
Bonn.
Was er von seinen hunderten Kollegen aus ihrem Berufsalltag hört, klingt von Tag zu Tag
dramatischer: "Verhaltensauffälligkeiten, verzögerte Sprachentwicklung, viele Kinder sind auch
sehr viel dicker geworden. Massiver Medienkonsum. Und Eltern, die nicht mit den Kindern zu
den Vorsorgeuntersuchungen kommen." Das bestätigte auch eine Umfrage unter 347
Psychotherapeuten.
Die ganzen Auswirkungen des Lockdowns für Kinder und Jugendliche, glaubt Axel
Gerschlauer, können er und seine Kollegen zum jetzigen Zeitpunkt nur erahnen. Denn da seien ja
auch noch die vielen Kindesmisshandlungen, von denen auch die Kinderärzte nur einen
Bruchteil mitbekommen.
Deutschland wird, so viel steht fest, viel Zeit und Geld investieren müssen, um
Hunderttausende von Mädchen und Jungen wieder einigermaßen in die Spur zu
bekommen. "Das wird eine Riesenaufgabe. In den nächsten zwei Jahren werden wir einen Plan
brauchen und massiv Personal ausbauen müssen. Vor allem bei den Psychotherapeuten brauchen
wir 50 Prozent mehr", sagt Axel Gerschlauer.
Kinder und Jugendliche suchen Corona-Hilfe bei der "Nummer gegen Kummer"
Die Kinder und Jugendlichen, die selbst merken, dass sie Hilfe brauchen und ihr Schicksal
erst einmal in die eigenen Hände nehmen, können in Deutschland seit 40 Jahren eine
Telefonnummer wählen: 116111. Die "Nummer gegen Kummer". Früher hatten die
ehrenamtlichen Berater ein Ohr für den ersten Liebeskummer, eine 6 in der Schule oder auch den
Streit mit den Eltern.
Heute sind sie zusätzlich noch erste Ansprechpartner für die Folgen des Corona-
Lockdowns. Kinder, die gerade einmal acht Jahre alt sind, melden sich auch in Zeiten der
Pandemie. "Die Themen psychische Gesundheit und Einsamkeit haben in den letzten Monaten
massiv zugenommen. Und wir haben auch verstärkt Kinder, die über Gewalterfahrungen
berichtet haben", sagt Anna Zacharias.
Die Fachreferentin für Öffentlichkeitsarbeit bei "Nummer gegen Kummer" hat gerade alle
Hände voll zu tun, weil die Organisation plötzlich auch in den Medien ein großes Thema ist.
Eine deutsche Fernsehmoderatorin hatte in einem emotionalen Appell gegen die Corona-
Maßnahmen die 461.000 Kinder und Jugendlichen erwähnt, die im vergangenen Jahr die 116111
angerufen hatten.
Massiver Anstieg bei den Online-Chats und am Elterntelefon
Vielleicht ist das einer der wenigen positiven Aspekte der Corona-Krise: dass die
"Nummer gegen Kummer" noch bekannter wird als sie durch Aktionstage, Flyer und
Schulbesuche ohnehin schon ist. "Was wir 2020 gesehen haben, ist vor allem ein sprunghafter
Anstieg der Online-Beratungen um ein Drittel gegenüber 2019", sagt Zacharias.
Denn neben den 3000 ausgebildeten Telefon-Seelsorgern helfen heute auch 80 Mitarbeiter
per Online-Chat gegen den Kummer. Gerade in Corona-Zeiten sind sie gefragter denn je, in den
vergangenen Monaten wurde massiv Personal rekrutiert. "Die Kinder schreiben, hier sind gerade
alle zu Hause, und deswegen kann ich nicht vertraulich mit jemandem am Telefon sprechen",
sagt Zacharias.
Doch nicht nur die Kinder selbst wenden sich an das Kummer-Telefon. Besorgte Mütter
und Väter warten vielleicht noch ab, bis die Kinder im Bett sind, und wählen dann die Nummer
des eigens eingerichteten Elterntelefons. "Die Beratungen für die Eltern sind 2020 um 64 Prozent
gegenüber dem Vorjahr in die Höhe geschossen", sagt Anna Zacharias.
Und dabei geht es längst nicht mehr um die Pubertät, den Trennungsschmerz nach einer
Beziehung oder Konflikte in der Familie. Sondern um den Lockdown, der Eltern und ihren
Kindern jeden Tag ein wenig mehr an den Nerven zehrt. "Diese Woche hat sich jemand
gemeldet, der gesagt hat, dass er ganz neidisch auf Österreich ist, weil die jetzt endlich
ihre Corona-Maßnahmen gelockert haben."
"Für die ganz Kleinen ist Corona schon ein Stück Normalität"
Jugendliche, die sich die Unterarme ritzen, Achtjährige, welche die "Nummer gegen
Kummer" wählen – doch was macht die Corona-Krise eigentlich mit den ganz Kleinen? Ulla
Baumgärtner-Schmäing, die seit 18 Jahren für den Deutschen Kinderschutzbund arbeitet, sagt:
"Wenn die Eltern wegen Corona ängstlich sind, wirkt sich das direkt auf die Kinder aus."
Die Sozialpädagogin erzählt von einer Mutter, dessen jüngster Sohn partout nicht in die
Kindertagesstätte wollte – aus Angst vor Corona. "Ich habe ihr gesagt, dass ich mir das gar nicht
vorstellen kann", so Baumgärtner-Schmäing, "und dann stellte sich heraus, dass die Mutter
riesige Angst vor dem Virus hat. Und dass das Kind das mitbekommt und sich diese Furcht
überträgt."
Sie kämpft jeden Tag dagegen an. Baumgärtner-Schmäing betreut einen Eltern-Kind-Treff
in Bonn, derzeit besuchen 20 Kinder, die meisten unter drei Jahren, die Einrichtung. Also auch
Kleinkinder, die es gar nicht anders kennen, als dass die ganze Welt eine Maske trägt, dass man
nicht alle Kinder gleichzeitig treffen kann und dass man sich dauernd die Hände waschen muss.
Anscheinend kommen gerade deshalb diese kleinen Mädchen und Jungen besser mit der
Corona-Krise zurecht als zum Beispiel ihre älteren Geschwister, die Baumgärtner-Schmäing oft
mit traurigen Augen anschauen. "Die ganz Kleinen integrieren das sogar beim Spielen, die
Puppen und Teddybären bekommen dann auch eine Maske. Für sie ist Corona in gewisser Weise
schon ein Stück Normalität."

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