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Klausur 7 2015, Fragen und Antworten

Medizinische Psychologie (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

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22. Jun 2015


Klausur Sozialmedizin SoSe 2015

1. Antwortkombinationsaufgabe

Sie betreuen als Facharzt zwei Patienten (Patient A und Patient B) in Ihrer Praxis, die beide an
einer Laryngitis (einer Entzündung des Kehlkopfes) erkrankt sind. Patient A ist Sänger und
muss arbeitstäglich seine Stimme belasten. Patient B ist zwar ausgebildeter Opernsänger,
arbeitet aktuell aber als Büroangestellter und muss seine Stimme nur gelegentlich als
Chormitglied in einem Kirchenchor einsetzen. Beide Patienten erkundigen sich bei Ihnen
bezüglich ihrer Arbeitsfähigkeit bzw. Arbeitsunfähigkeit.

Welche Aussage(n) trifft (treffen) zu?

1) Nur der jeweils zuständige Betriebsarzt kann eine Entscheidung über die
Arbeitsunfähigkeit treffen, da nur der Betriebsarzt die Arbeitsplätze kennt.

2) Patient A und B werden gleich lange arbeitsunfähig sein, da ja beide dieselbe Erkrankung
haben.

3) Entscheidend für die Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit ist die zuletzt ausgeübte Tätigkeit,
nicht die erworbene berufliche Qualifikation bzw. der erlernte Beruf.

4) Der aktuell ausgeübte Beruf spielt bei der Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit keine Rolle.

5) Patient A wird voraussichtlich länger arbeitsunfähig sein als Patient B.

A Nur 5 ist richtig.

B Nur 2, 3 und 4 sind richtig.

C Nur 3 und 5 sind richtig.

D Nur 2 ist richtig.

E Nur 1 und 2 sind richtig.

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2. Antwortkombinationsaufgabe

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Welche der folgenden Aussagen zu Armut in Deutschland sind richtig?

1. Innerhalb der EU gelten Personen, die weniger als 60% des gewichteten
Nettoäquivalenzeinkommens im Land verdienen, als von einem relativen Armutsrisiko
betroffen.

2. Die Todesursachenstatistik in Deutschland erlaubt die direkte Überprüfung des


Zusammenhangs von Armut und Lebenserwartung.

3. Absolute Armut kommt in Deutschland nicht vor.

4. Ungleichheiten im Gesundheitszustand können soziale Ungleichheiten verschärfen.

5. Bei der Betrachtung von möglichen Zusammenhängen zwischen Armut und Gesundheit
kommt es nur auf das Einkommen an.

A Nur Aussage 1, 2 und 4 sind richtig.

B Nur Aussage 1, 3 und 5 sind richtig.

C Nur Aussage 1 und 4 sind richtig.

D Nur Aussage 4 und 5 sind richtig.

E Alle Aussagen sind falsch.

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3. Antwortkombinationsaufgabe

Welche Aussage(n) zum Thema „Ärztemangel“ in Deutschland ist/sind falsch:

1)Der Feminisierung der Medizin folgt ein Bedarf an Teilzeitarbeitsplätzen in der Klinik zur
Vereinbarkeit von Beruf und Familie, dem bislang nur unzureichend entsprochen wird.

2)Die Zuwanderung von Ärzten aus dem Ausland kompensiert die Auswanderung deutscher
Ärzte ins Ausland bis 2009 nicht.

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3)Die Abwanderung von Ärzten in nicht krankenversorgende Arbeitsstrukturen wie z.B. die
Pharmaindustrie verschärft den Ärztemangel zusätzlich.

4)Die Überalterung der deutschen Ärzteschaft betrifft nur die Hausärzte.

5)Der Ärztemangel wird durch eine dem tatsächlichen medizinischen Versorgungsgrad nicht
angemessene Verteilung von niedergelassenen Ärzten zugunsten der Ballungsräume und
zuungunsten der ländlichen, strukturschwachen Gebiete verschärft.

A 1, 2 und 3 sind falsch.

B 2 und 4 sind falsch.

C Nur 4 ist falsch.

D Alle Aussagen sind falsch.

E 3 und 5 sind falsch.

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4. Richtigantwort

Welche Aussage ist richtig:

A Viele gesetzliche Krankenkassen bieten für ihre Versicherten mit kostenlosen Kursen oder
finanzieller Unterstützung Hilfestellungen zur gesundheitsfördernden Lebensführung an.

B Durch die umfassenden Dokumentationspflichten der Ärzte gibt es eine bundesweite


Statistik, die Krankheitshäufigkeiten in der Bevölkerung zuverlässig wiedergibt.

C Im Säuglings- und Kindesalter ist die Sterbeziffer von Ausländern in Deutschland niedriger
als die von Deutschen.

D Der Gesundheitszustand von Migranten in Deutschland ist schlechter als der von
Deutschen, weil es Selektionseffekte bei der Migration gibt.

E Für alle Ausgaben (z.B. Zuzahlungen), die auf Versicherte in der gesetzlichen
Krankenversicherung zukommen können, gibt es eine Regelung für Härtefälle.

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5. Antwortkombinationsaufgabe

Welche(r) der folgenden Hinweise ist/sind für gesetzlich krankenversicherte Patienten richtig?

1. Für Kinder- und Jugendliche unter 18 Jahren werden grundsätzlich keine Zuzahlungen zu
Medikamenten und ärztlichen Untersuchungen fällig.

2. Für Erwachsene sind alle Impfungen kostenfrei.

3. Für die Befreiung von Zuzahlungen im Gesundheitswesen gilt u. a. folgende Regel: Zählt
zu einem Haushalt eine Person mit chronischer Erkrankung, können alle Haushaltsmitglieder
von Zuzahlungen befreit werden, wenn die geleisteten Zuzahlungen aller Haushaltsmitglieder
zusammen 1% des Bruttohaushaltseinkommens überschreiten.

4. Die Krankenkasse finanziert bei nachgewiesenem Bedarf einen Dolmetscher für


Arztbesuche.

5. Die Befreiung von Zuzahlungen wird bei den Spitzenverbänden der Freien
Wohlfahrtspflege beantragt.

A Nur Aussage 1 und 3 sind richtig.

B Alle Aussagen sind richtig.

C Nur Aussage 2 und 4 sind richtig.

D Nur Aussage 1, 3 und 5 sind richtig.

E Nur Aussage 1, 2 und 4 sind richtig.

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6. Antwortkombinationsaufgabe

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Welche Aussage(n) zur Arbeitsunfähigkeit im Sinne der gesetzlichen Krankenkassen trifft


(treffen) zu?

1. Die Begriffe „Arbeitsunfähigkeit“ und „verminderte Erwerbsfähigkeit“ können synonym


gebraucht werden.

2. Arbeitsunfähigkeit ist grundsätzlich aufgrund einer ärztlichen Anamnese und Untersuchung


festzustellen.

3. Arbeitsunfähigkeit liegt vor, wenn ein Arbeitnehmer auf Grund von Krankheit seine zuletzt
vor der Arbeitsunfähigkeit ausgeübte Tätigkeit nicht mehr oder nur unter der Gefahr der
Verschlimmerung der Erkrankung ausführen kann.

4. Auch Arbeitslose können arbeitsunfähig im Sinne der gesetzlichen Krankenkassen sein.

5. Arbeitsunfähigkeit im Sinne der gesetzlichen Krankenkassen liegt beispielsweise auch bei


der notwendigen Betreuung/Beaufsichtigung eines kranken Kindes vor.

A Nur 2 ist richtig.

B Nur 5 ist richtig.

C Nur 2 und 4 sind richtig.

D Nur 2, 3 und 4 sind richtig.

E Nur 1 und 2 sind richtig.

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7. Richtigantwort

Welche Aussage zur Begutachtung im Rahmen der gesetzlichen Sozialversicherungen trifft


zu?

A Eine Leberpunktion unter Kontrolle mittels Computertomographie gehört zu den


duldungspflichtigen Untersuchungen, weil die Strahlenbelastung bei den modernen Geräten

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nur noch sehr gering ist.

B Die Agentur für Arbeit (vormals "Arbeitsamt") entscheidet, ob im Einzelfall eine


Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) vorliegt und gegebenenfalls auch über die Höhe der
MdE.

C Die Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) wird im Gegensatz zur Erwerbsminderung als
bloße Zahl, das heißt nicht in Prozent, angegeben.

D Keine der anderen Antworten trifft zu.

E Die Agentur für Arbeit (vormals "Arbeitsamt") ist im Falle einer Arbeitsunfähigkeit für die
Entgeltfortzahlung zuständig.

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8. Falschantwort

Welche Aussage über die Integrationsämter trifft nicht zu?

A Arbeitgeber, die keine Schwerbehinderten beschäftigen, müssen ab einer bestimmten


Betriebsgröße eine Ausgleichsabgabe an das Integrationsamt abführen.

B Integrationsämter beraten und begleiten Schwerbehinderte bei Fragen rund um den


Arbeitsplatz.

C Das Integrationsamt ist eine Unterbehörde des Arbeitsamtes.

D Die Kündigung von Schwerbehinderten ist nur mit Zustimmung des Integrationsamtes
möglich.

E Das Integrationsamt kann zum Beispiel einen speziellen Computerbildschirm für einen
sehbehinderten Beschäftigten finanzieren.

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9. Antwortkombinationsaufgabe

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Welche Aussagen über Merkzeichen im Schwerbehindertenrecht treffen zu?

1. Das Merkzeichen aG ermöglicht den Erhalt eines Parkausweises und damit das Parken auf
einem Behindertenparkplatz.

2. Das Merkzeichen RF ermöglicht kostenloses Fernsehen und Telefonieren.

3. Das Merkzeichen RF ermöglicht eine Kostenermäßigung für Fernsehen und Telefonieren.

4. Das Merkzeichen G ermöglicht nach Kauf einer Wertmarke die unentgeltliche Beförderung
im öffentlichen Personennahverkehr.

5. Das Merkzeichen B ermöglicht die unentgeltliche Beförderung einer notwendigen


Begleitperson im öffentlichen Personenverkehr.

A Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig.

B Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig.

C Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig.

D Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig.

E Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig.

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10. Antwortkombinationsaufgabe

Welchen Aussage/n zur „Erwerbsminderung“ trifft/treffen zu?

1. Volle Erwerbsminderung liegt vor, wenn das Restleistungsvermögen auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt weniger als 3 Stunden/Tag beträgt.

2. Teilweise Erwerbsminderung liegt vor, wenn das Restleistungsvermögen auf dem

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allgemeinen Arbeitsmarkt weniger als 4 Stunden/Tag beträgt und keine volle


Erwerbsminderung vorliegt. Bei der Beurteilung kann auch von einer auf sechs Wochentage
verteilten Arbeitszeit ausgegangen werden.

3. Eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit ist grundsätzlich nur
bei Geburt des Antragstellers vor dem 2.1.1961 möglich.

4. Ein Verlust einer Hand bedeutet in der Regel eine Erwerbsminderung von 50%, bei der
Beurteilung sind die Umstände des Einzelfalls (Verhältnisse am Stumpf) zu berücksichtigen.
Bei schlechten Wundverhältnissen kann die Erwerbsminderung ggf. 60 oder 70 % betragen.

A Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig.

B Alle Aussagen 1-4 sind richtig.

C Nur Aussage 1 ist richtig.

D Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig.

E Nur Aussage 4 ist richtig.

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11. Falschantwort

Welche Aussage zum Versorgungsstrukturgesetz ist falsch?

A Bei der Entwicklung der Verhältniszahlen von Arzt/Einwohner bleibt die Demografie nach
wie vor unberücksichtigt.

B Es werden neue Möglichkeiten zur Umverteilung von Arztsitzen geschaffen.

C Die Erteilung von Sonderbedarfszulassungen wird erleichtert.

D Der Aspekt der Morbidität wird bei der Bedarfsplanung auf regionaler Ebene
berücksichtigt.

E Es werden neue Kooperationsformen und mobile Praxisausübung gefördert.

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12. Antwortkombinationsaufgabe

Folgende Veränderungen im sozialen Bereich können auf eine Alkoholabhängigkeit


hinweisen:

1. Häufige Arbeitsfehltage, die als Kurzerkrankungen ohne ärztlichen Nachweis meistens


durch Dritte entschuldigt werden.

2. Häufiges Entfernen vom Arbeitsplatz während der Arbeitszeit.

3. Fehlerhafte Arbeitsergebnisse.

4. Führerscheinverlust.

5. Wiederholte Verletzungen unter Alkoholeinfluss.

A Nur 1, 4 und 5 sind richtig.

B Nur 2, 3 und 4 sind richtig.

C Nur 1 und 5 sind richtig.

D Nur 1, 2 und 5 sind richtig.

E Alle Antworten sind richtig.

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13. Antwortkombinationsaufgabe

Welche der Aussagen zur gesundheitlichen Situation von Armutsbetroffenen sind richtig?

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1. Ein Ungleichgewicht an Belastungen und Ressourcen kann dazu beitragen soziale


Ungleichheiten in gesundheitliche Ungleichheiten auszuweiten.

2. Menschen mit einem niedrigen Einkommen sterben im Durchschnitt jünger als Menschen
mit hohem Einkommen.

3. Menschen mit niedrigem Einkommen haben ein geringeres Risiko einen Herzinfarkt zu
erleiden, als Menschen mit hohem Einkommen.

4. Menschen mit niedrigem Einkommen sind etwa genauso viele Jahre ihres Lebens krank
wie Menschen mit hohem Einkommen.

5. Kinder aus sozial benachteiligten Familien haben die gleichen Chancen auf ein langes,
gesundes Leben, wie Kinder aus nicht sozial benachteiligten Familien.

A Alle Aussagen sind falsch.

B Nur Aussage 1 und 4 sind richtig.

C Nur Aussage 1 und 2 sind richtig.

D Nur Aussage 3, 4 und 5 sind richtig.

E Alle Aussagen sind richtig.

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14. Richtigantwort

Welche Aussage ist richtig?

A Gesetzliche Krankenkassen bieten für Ihre Versicherten mit kostenlosen Kursen oder
finanzieller Unterstützung Hilfestellungen zur gesundheitsfördernden Lebensführung an.

B Ein Arzt muss nur Menschen behandeln, die seine Sprache fließend sprechen.

C Für alle Ausgaben (z.B. Zuzahlungen), die auf Versicherte in der gesetzlichen
Krankenversicherung zukommen können, gibt es eine Regelung für Härtefälle.

D Der Gesundheitszustand von Migranten in Deutschland ist schlechter als der von

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Deutschen, weil es Selektionseffekte bei der Migration gibt.

E Im Säuglings- und Kindesalter ist die Sterbeziffer von Ausländern in Deutschland niedriger
als die von Deutschen.

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15. Antwortkombinationsaufgabe

Hinsichtlich des Antrags auf Feststellung einer Schwerbehinderung treffen welche Aussagen
zu:

1. Einen Antrag auf Feststellung einer Schwerbehinderung stellt man bei der
Versorgungsverwaltung.

2. Der Antrag wird von der betroffenen Person selbst oder den Angehörigen gestellt.

3. In dem Antrag werden u.a. die Erkrankungen und Beeinträchtigungen der betroffenen
Person aufgeführt.

4. Zur Beurteilung der im Antrag aufgeführten Erkrankungen und Behinderungen nimmt die
Versorgungsverwaltung gegebenenfalls Kontakt zu den behandelnden Ärzten/ Kliniken auf.

5. Die vorherige Absprache des Antragstellers mit dem Hausarzt ist immer erforderlich.

A Alle Aussagen sind richtig.

B Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig.

C Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig.

D Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig.

E Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig.

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16. Falschantwort

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Welche Aussage zum demographischen Wandel in Deutschland ist falsch:

A Der Bevölkerungsgewinn im Jahr 2012/2013 wurde überwiegend durch Menschen gebildet,


die aus dem Ausland nach Deutschland einwanderten.

B Aufgrund der Zuwanderung junger Menschen im familiengründenden Alter, ist die


Geburtenzahl in Deutschland im Jahr 2013 gestiegen.

C Die durch gesunde Lebensjahre hinzugewonnene, steigende Lebenserwartung wird auch


einen steigenden Versorgungsbedarf altersbedingter Erkrankungen - zum Beispiel des
Bewegungsapparates- nach sich ziehen.

D Der steigende Altenquotient wird zu steigenden Ausgaben der gesetzlichen


Krankenversicherung führen.

E Laut Sterbetafel ist in den kommenden Jahrzehnten mit keinem weiteren Anstieg der
Lebenserwartung in Deutschland zu rechnen.

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17. Antwortkombinationsaufgabe

Welche Aussage(n) ist/sind richtig: Die Hauptmerkmale des demographischen Wandels sind:

1) Wir werden mehr - Geburtenanstieg.

2) Wir werden „männlicher“ - Zunahme des männlichen Bevölkerungsanteiles.

3) Wir werden älter – Zunahme der Lebenserwartung.

4) Wir werden bunter - Heterogenisierung der Gesellschaft.

5) Wir werden weniger - Abnahme der Bevölkerungszahl.

A Nur 2 und 4 sind richtig.

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B Nur 3, 4 und 5 sind richtig.

C Nur 1, 2 und 5 sind richtig.

D Nur 3 und 5 sind richtig.

E Alle Aussagen sind richtig.

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18. Antwortkombinationsaufgabe

Welche Aussage / welche Aussagen zur gesetzlichen Pflegeversicherung trifft / treffen zu?

1) Bei der Einstufung in Pflegestufe 1 spielt der Zeitbedarf für Verrichtungen der Grundpflege
keine Rolle.

2) Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr können grundsätzlich keine Leistungen aus
der gesetzlichen Pflegeversicherung in Anspruch nehmen.

3) Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung sind so kalkuliert, dass alle


erforderlichen Pflegemaßnahmen (also auch z.B. die stationäre Versorgung in einem
Pflegeheim) vollständig durch die Pflegeversicherung finanziert werden.

4) Die gesetzliche Pflegeversicherung ist im Gegensatz zur Krankenversicherung eine


freiwillige Versicherung.

5) Eine häusliche Pflege bei gesetzlich Versicherten aufgrund einer akuten,


behandlungsbedürftigen Erkrankung ist nur zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung,
nicht aber zu Lasten der gesetzlichen Pflegeversicherung möglich.

A Nur 5 ist richtig.

B Nur 1 ist richtig.

C Keine Antwort ist richtig.

D Nur 1, 2 und 5 sind richtig.

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E Nur 3 und 4 sind richtig.

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19. Antwortkombinationsaufgabe

Welche der folgenden Verrichtungen fällt/fallen NICHT unter die Bezeichnung Grundpflege?

1) Zubereitung von Mahlzeiten

2) Zähneputzen

3) Hilfe beim Toilettengang

4) Darreichen von Mahlzeiten

5) Einkaufen von Lebensmitteln

A Nur 1, 2 und 3 sind richtig.

B Nur 4 ist richtig.

C Nur 5 ist richtig.

D Nur 1 und 5 sind richtig.

E Nur 4 und 5 sind richtig.

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20. Richtigantwort

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Sie sollen zur Frage einer beruflichen Rehabilitation eines 47-jährigen Heizungsmonteurs
(Handwerker) Stellung nehmen, der in den letzten acht Monaten zehnmal wegen
Rückenschmerzen arbeitsunfähig krank war.

Es liegt ein LWS-Syndrom (d.h. degenerative Veränderungen im Bereich der


Lendenwirbelsäule) vor mit rezidivierenden Rückenschmerzen. Der Patient leidet außerdem
seit 12 Jahren an einem mittlerweile ausschließlich diätetisch und seit vielen Jahren sehr gut
eingestellten Diabetes mellitus (Body-Mass-Index aktuell 24,9 kg/m², früher 38,1 kg/m²). Ihre
ärztliche Untersuchung ergab, dass keine diabetischen Folgeerkrankungen vorliegen. Auf
ausdrückliches Befragen berichtet der Patient Ihnen keine weiteren Beschwerden oder
aktuelle Erkrankungen. Sein Gefäßstatus ist unauffällig. Der Blutdruck liegt im Normbereich.
Der Patient hat als Jugendlicher etwa ein Jahr lang 5 Zigaretten täglich geraucht. Seitdem ist
er Nichtraucher.

Welche Antwort ist zutreffend?

A Keine der anderen Antworten trifft zu.

B Das primäre Ziel der Rehabilitation sollte sein, dem Patienten nach Möglichkeit den
Arbeitsplatz zu erhalten. Dafür ist es erforderlich, ein positives und negatives Leistungsbild
zu erstellen und einen Abgleich mit den Anforderungen seines Arbeitsplatzes vorzunehmen.

C Sie erklären dem Patienten, dass er endlich seine krankengymnastischen Übungen


konsequent durchführen muss, die ihm von der Krankengymnastin gezeigt wurden. Da er
Ihren diesbezüglichen, wiederholten Ratschlägen nicht nachgekommen ist, dürfen Sie
keinesfalls eine Arbeitsunfähigkeit wegen des LWS-Syndroms attestieren.

D Wegen des Diabetes mellitus sind Fahrtätigkeiten (Wege zum und vom Kunden) äußerst
problematisch.

E Wegen des Diabetes mellitus kann der Patient nicht an seinem jetzigen Arbeitsplatz
verbleiben, da auf den Baustellen (Rohbauten) erfahrungsgemäß viel Bier getrunken wird und
er sich dem sozialen Druck nur schwer entziehen kann.

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21. Antwortkombinationsaufgabe

Welche Aussagen zur Gleichstellung treffen zu:

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1. Eine Gleichstellung kann ab einem Grad der Behinderung (GdB) von 30 beantragt werden.

2. Eine Gleichstellung ist ab einem GdB von 40 möglich.

3. Die Gleichstellung muss bei der zuständigen Versorgungsverwaltung beantragt werden.

4. Eine Gleichstellung kann beantragt werden, wenn die Gefahr besteht, dass der Behinderte
wegen seiner anerkannten Behinderung keinen geeigneten Arbeitsplatz bekommt oder seinen
Arbeitsplatz verliert.

5. Bei einer Gleichstellung besteht kein gesetzlicher Anspruch auf zusätzliche Urlaubstage.

A Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig.

B Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig.

C Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig.

D Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig.

E Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig.

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22. Antwortkombinationsaufgabe

Welche Aussage(n) ist/sind richtig: Zur Aufrechterhaltung einer zukünftigen hausärztlichen


Versorgung in Deutschland bedarf es:

1) Einer an die Bundesländer-spezifischen unterschiedlichen Morbiditäts- und


Mortalitätsstrukturen angepasste, ärztliche Versorgung der Bevölkerung.

2) Finanzieller Anreize um die Niederlassungswilligkeit jüngerer Kollegen/innen in


sogenannten unterversorgten Gebieten zu wecken.

3) Eines gesetzlichen Vorstoßes der es hausärztlich tätigen Kollegen/innen erlaubt bis zum
Erreichen des 70. Lebensjahres weiter arbeiten zu können.

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4) Der Möglichkeit ärztliche Aufgaben an entsprechend qualifiziertes Hilfspersonal zu


delegieren.

5) Keiner Entwicklung neuer Formen ärztlicher Berufsausübung, da diese durch die neue
Bedarfsplanung 2013 umfassend sichergestellt ist.

A Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig.

B Nur Ausssage 3 ist richtig.

C Alle Aussagen sind richtig.

D Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig.

E Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig.

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23. Richtigantwort

Welche Aussage zur sozialmedizinischen Anamnese ist richtig?

A Alle anderen Antworten sind falsch.

B Die sozialmedizinische Anamnese sollte rechtzeitig vor der Entlassung eines


pflegebedürftigen Patienten aus dem Krankenhaus erhoben worden sein.

C Bei einer oberen gastrointestinalen Blutung ist die sozialmedizinische Anamnese stets ohne
Bedeutung.

D Die sozialmedizinische Anamnese muss immer erhoben werden, weil sie stets für die
weitere Behandlung von großer Relevanz ist, unabhängig von der Diagnose.

E Die Ergebnisse der sozialmedizinischen Anamnese wirken sich nicht auf die Durchführung
rehabilitativer Maßnahmen aus.

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24. Antwortkombinationsaufgabe

Welche Aussage(n) trifft / treffen zu?

1. Der Begriff „schädlicher Gebrauch“ gemäß ICD-10 beschreibt einen Konsum psychotroper
Substanzen, der zu einer Gesundheitsschädigung führt.

2. Unter „riskantem Konsum“ versteht man Konsummengen, für die statistisch ein erhöhtes
Risiko für die Ausbildung von alkoholbedingten Organschäden oder Folgeerkrankungen
besteht.

3. Regelmäßiger täglicher Alkoholkonsum führt unweigerlich zu einer Alkoholabhängigkeit.

4. Das individuelle Risiko, alkoholbedingt zu erkranken, psychischen oder sozialen Schaden


zu erleiden, steigt mit der Menge des konsumierten Alkohols.

A 1, 2 und 4 sind richtig.

B Alle Aussagen sind richtig.

C Nur 2 und 4 sind richtig.

D Nur 1 ist richtig.

E 1, 2 und 3 sind richtig.

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25. Falschantwort

Welche Aussage zum ärztlichen Attest ist falsch?

A Der Arzt, der ein Attest ausstellt, muss die diesbezügliche Krankengeschichte und
relevanten Untersuchungsbefund kennen.

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B In einem Attest kann beispielsweise aufgeführt sein, dass eine Schülerin für 3 Wochen nicht
am Turnunterricht teilnehmen kann.

C Der ausstellende Arzt ist stets zu wohlwollenden Angaben zu Gunsten des Patienten
verpflichtet.

D Ein Attest kann beispielsweise bei Arbeitsunfähigkeit ausgestellt werden.

E Eine ärztliche Bescheinigung mit dem Inhalt „Herr Max Mustermann kann keine Gewichte
von mehr als 2 Pfund heben“, legt die Annahme nahe, dass es sich um ein Gefälligkeitsattest
handelt.

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26. Antwortkombinationsaufgabe

Welcher Grad der Behinderung (GdB) kann bei folgenden Gesundheitsstörungen zutreffen?

1. GdB von 100 bei einem schweren Schlaganfall mit kompletter Halbseitenlähmung links

2. GdB von 120 bei einer Querschnittlähmung in Höhe der Halswirbelsäule

3. GdB von 50 bei einem sehr kleinen Brustkrebs der Frau ohne Metastasierung

4. GdB von 100 bei Verlust beider Hände und Unterschenkelamputation rechts

5. GdB von 100 bei Blindheit

A Alle Aussagen sind richtig.

B Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig.

C Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig.

D Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig.

E Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig.

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27. Antwortkombinationsaufgabe

Welche Antwort trifft zu? Die Einstufung in eine Pflegestufe der gesetzlichen Pflegekassen
erfolgt in der Regel:

1) nach Aktenlage auf der Grundlage hausärztlicher Befunde und Unterlagen von
Krankenhausaufenthalten.

2) durch eine(n) Mitarbeiter(in) der Pflegeberatungsstellen.

3) durch einen privaten Gutachter.

4) anhand der im Antragsformular zur Einstufung in eine Pflegestufe gemachten Angaben.

5) aufgrund eines Gutachtens vom medizinischen Dienst der Krankenkassen (MdK), welches
auf Basis einer Untersuchung in der häuslichen Umgebung des Antragstellers erstattet wird.

A Nur 1 und 5 sind richtig.

B Nur 2 ist richtig.

C Nur 1, 2 und 4 sind richtig.

D Nur 5 ist richtig.

E Nur 3 ist richtig.

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28. Antwortkombinationsaufgabe

Welche Aussagen zur Therapie bei alkoholbedingten Krankheiten treffen zu?

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1. Die Entwöhnungstherapie stellt eine medizinische Rehabilitationsmaßnahme dar und


erfolgt durch Überweisung des Hausarztes in eine entsprechende Einrichtung für
Suchterkrankungen.

2. Kostenträger der Entwöhnungstherapie bei Berufstätigen ist in der Regel die Krankenkasse.

3. Bei Patienten über 60 Jahre ist eine Alkoholentzugsbehandlung wegen der geringen
Erfolgsaussichten grundsätzlich nicht indiziert.

4. Arbeitslose haben keinen Anspruch auf eine Entwöhnungstherapie.

5. Ambulante Kurzinterventionen können beispielsweise bei Betroffenen mit riskantem


Alkoholkonsum bewirken, dass diese ihren Alkoholkonsum reduzieren.

A 1, 2 und 4 sind richtig.

B 3 und 4 sind richtig.

C Nur 5 ist richtig.

D 2, 3 und 5 sind richtig.

E 1 und 2 sind richtig.

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29. Falschantwort

Welche Aussage ist falsch?

Die Basis, auf der die Diagnose einer Alkoholabhängigkeit gestellt werden sollte beinhaltet:

A Den Einsatz alkoholspezifischer Fragebögen.

B Die Erhebung relevanter Laborwerte (z. B. gamma-Gt, CDT, Transaminasen).

C die verpflichtende Bestimmung des Blutalkoholspiegels zum Termin der Erstuntersuchung.

D Eine ausführliche Anamnese einschließlich der des Substanzgebrauches.

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E Eine eingehende körperliche Untersuchung.

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30. Antwortkombinationsaufgabe

Welche Aussage(n) trifft / treffen für die Diagnosestellung bei einer vermuteten
Alkoholabhängigkeit zu?

1. Zum Nachweis einer Alkoholabhängigkeit genügt allein die Laborbestimmung des


Carbohydrate-Deficient-Transferrin (CDT)-Wertes.

2. Die ICD-10-Checkliste ermöglicht eine orientierende Abgrenzung zwischen


Alkoholabhängigkeit und schädlichem Gebrauch / Alkoholmissbrauch.

3. Erhobene Laborwerte sollten nur in Kombination mit der Anamnese, Fragebogenverfahren


(z.B. CAGE Fragebogen, ICD-10-Checkliste) sowie den Ergebnissen der körperlichen und
apparativen (z. B. Ultraschall) Untersuchung interpretiert werden.

4. Die Diagnose der Alkoholabhängigkeit sollte erst nach differentialdiagnostischem


Ausschluss anderer Erkrankungen erfolgen.

A 1, 2 und 3 sind richtig.

B Nur 4 ist richtig.

C 1 und 4 sind richtig.

D 2, 3 und 4 sind richtig.

E 2 und 3 sind richtig.

1C 2C 3C 4A 5A 6D 7D 8E 9B 10A 11A 12E 13C 14A 15E 16E 17B 18A 19C 20B 21D 22A
23B 24A 25D 26E 27D 28C 29C 30E

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