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Zusammenfassung Medizinische Psychologie - Wichtige


Definitionen
Medizinische Psychologie (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

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Bezugssysteme von Gesundheit und
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Krankheit Medizinische Perspel<tive lE


f
1 Bezugssysteme von Gesundheit und Krankheit
1.1 Begriffserklärungen
Definition Seite

bezieht sich auf statistische Bezugswerte. 3

beschreibt einen wÜnschenswerten-Soll-Wert. 3


bezieht sich auf eine ausreichende Funktionsfähigkeit' 3

lezieht sich auldie therapeutische Bedeutung eines


Normwertes. 3

Anzahl an Neuerkrankungen. 4
(Anzah| erkra nktel Pe11o191), 4
!'-elgtiye Hfiufi g.f qlt einer Erkrankung
4
al Isemei ne Steü gf!ff"-t (f r4h! a1 rgdesfäl len). 5

Anzahl an Personen, die an einer bestimmten Krankheit verstorben 4


sind.

1.2 Die betroffene Person


Seite

i Short-Form-36 6
i Hea.hh Survey (SF-36)
i subjektive Krank- 6
i heitstheorien
t'-
, lnterozeption 6
(Viszero-, Proprio-,
Nozi-) , _

somatoforme Vorhandensein körperlicher Beschwerden, die nicht hinreichend 7


störungen (Hauptr,,, organisch erklärt werden können.
kennzeichen)
1- ':

1.3 Medizinische Perspektive


, q9s4tr -oe!.n!tlo-n , .. . :.. Seite

, lnternationale internationales Klassifikationssystem, in dem alle körperlichen und 8


i klassifikation der psychischen Erkrankungen beschrieben werden. Herausgeber:
I Kralkhgitgn (!cD) WHO. Momentan in der 10. Auflage (lCD-l0).
I Internationäle : Manual der ICD-I0 zur Beschreibung von funktionalen Problemen, 8
, Klassifikation der die mit einer Erkrankung einhergehen.
i Funktionsfähigkeit
(tcF) !
-) to§ertlqrfur'*.'
Klassifikationssystem psychischer Störungen. Herausgeber:
American Psychiatric Association. Momentan in der 4. Auflage
(DsM-rv).

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Patient und Gesundheitssystem Untersuchung und 6espräch Maßnahmen Untersuchung und Cespräch
lE
i Ufteilsbildung und Entscheidung 10 Prävention
. Begrlff . Definltion Selte
; primäre Prävention Maßnahmen, die die Entstehung von Krankheiten verhindern sollen. 241
lnterventionsformen Zielgruppe: Gesunde.
sekundäre Maßnahmen zum frühzeitigen Erkennen von Krankheiten, 244
les-!,lff _
DeflnlUon .. 5el Zielgruppe: Personen mit E=rkrankungsrisiko.
:sychodynamische psychoanalytische und tiefenpsychologische Therapie; Aufarbeitung 20 Maßnahmen zur Verhütung bzw. Verminderung von Folgeschäden 247
Iherapien (Ziele, unbewusster Konflikte; Neustrukturierung der Persönlichkeit; bei bereits bestehende n ch'ronifi zierten Erkran [un gen. Ziel gruppe:
(ennzeichen) . vergangenheltsorientert; starke persönliche Zurückhaltung des Erkrankte Personen.
Therapeuten. Wahrscheinlichkeit, mit der eine bestimmte Erkrankung auftritt. 24s
jbertragung Frühere lnteraktionserfahrungen mit einer anderen Person werden 20 glbt an, um wie viel größer das Risiko für eine Erkrankung in 24s
ln elner aktuellen (therapeutischen) Beziehung reaktivlert. einer Risikogruppe im Vergleich zu einer Gruppe von Personen ohne
/erhaltenstherapie 5ymptomreduktion oder -beseiti gung, Selbstkontrolle, 21 hung:
-Exponierten/Erkra
Ziele) Kompetenztraining; Konzentration auf gegenwärtige Probleme der nkungshäufi gkeit der
un{ d9re1 !ötyl,g,
:ognitive Therapie Analyse und Veränderung von Gedanken, Grundannahmen, 211 RLiko-Oifferenz von Behandlungs- und Kontrollgruppe. 245
Ziele)
:

- Ei l':!-e_l1u Ls-e 1 :5".e I ilipq.l ).


(
_
itimuluskontr.qlle Beeinflussung von ng, ein 211 : a Risi 245
geplantes Aufsuch ngungen, E siko
dle dem problema E der eit
iesprächspsycho- 212 , d
herapie (Zele, 9 Menschen versuchen, Übereinstimmung (Konsonanz) zwischen
ennzeichen) ihren Einstellungen und ihrem Verhalten hezustellen. Bei einer
Diskrepanz entsteht ein unangenehmer Zustand (- kognitive
Dissonanz), den die Person auf verschiedene Weise wieder
aufzulösen vemucht.
1. Abwehren 2. Bewusst werden 3. Vorbereitung (Stärkung der
Besondere medizinische Situationen Selbstwirksamkeit wichtig) 4. Handeln 5. Rücksihläge aushalten
5. Stabilisieren
248

+ ':t1.,-:t - t\'.iru(.{(r.iF.L' Lr{".-:2.- - (,qF-q}',shr.l-,r . h t, rr)ü*cpE.,(rl}.,'


{' 1;;a: -i'\ 1.' rrrti(( I
e'.lCi- rc.ilo ' '.rtt-äVc,u"r" 1." rrr-'r'* '1'

Patient und Gesundheitssystem


11 Maßnahmen
esflff P:Jt$tlql ,,, ;i ,:, - ' ,' , .l': .' §elta
lrsease s für verschiedene Gruppen von chronisch 235
taqag$re..q! ckelt wurde. Ziel ist die Abstimmung
d eine komplette Fallführung
Patienten.

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Bezugssysteme von Gesundheit und Krankheit Gesel lschaft liche Perspektive Gesundheits- und Kranl<heitsmodelle Biopsychologische Modelle

.4 GesellschaftlichePerspektive 2 Gesundheits- und Krankheitsmodelle


Definltlon
Höhe des Krankenkassenbeitiags bemisst sich am Einkommen des
Seite
12
2.1 Verhaltensmodelle
Versicherten. Gilt in der GKV. 2,1.2 Das lerntheoretische Model!
Die Versicherten der 6KV eihalten im Krani<heitsfall die 12
erforderlichen medizinischen Gesundheitsleistungen, ohne selbst in
finanzielle Vorleistung t-reten zu m-üssen, 2.1.3 Das kognitive Modell
finanzieller Ausgleich zwischen den CKVs, der sich an der 12
Risikostruktur der Mitglieder orientiert (2. B. Anteil an chronisch 2.1.4 Das kognitiv-behaviorale Modell
Kranken).
Höhe des Krankenkassenbeitrags bemisst sich am Krankheitsrisiko 12 2.1.5 Die Verhaltensmedizin
des Versicherten und an den gewünschten tariflichen Leistungen.
Gih in der PKV.
5ozialversicherungs- auch Bismarck-Modell; Gesundheitsleistungen werden über die '13 2.1.6 Die Verhaltensgenetik
;ystem : gesetzliche Krankenversicherung finanziert. Arbeitgeber und
i Begriff Definition Seite
Arbeitnehmer teilen sich die gesetzlich vorgeschriebenen Sozial-
versicherungsbeiträge.
: Diathese-Stress- Neben genetischen Faktoren (Diathese) müssen immer auch 20
j Modell Belastungen (Stress) hinzukommen, damit sich eine Krankheit
leveridge-Modell Gesundheitsleistungen werden von einem staatlichen Gesund- 13
manifestiert.
heitsdienst erbracht und durch Steuereinnahmen finanziert.
itikettierungsansatz auch Labeling-Theorie; Stigmatisierungsprozesse (Zuschreibung 14
negativer Merkmale) sind die Ursache für psychische Störungen. 2.2 Biopsychologische Modelle
2.2.2 Stress und Krankheit
Definitlon

reizspezifische
Hypothese

23

24

HoLi 1,...t^'o* -' o,


' {
(rrier.(-'-.t L.,[ !t--- iä,'c

dq lnk^-^ --r ..,.j l"u-,)Ä-,',rrlnt(,.f-- iÄL..'/


,Ä U\t^

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Gesundheits- und Krankheitsmodelle Biopsychologische Modelle Gesundheits- und Krankheltsmodelle Soziologische Modelle
IE
2.2.3 Gehlrn und das Verhalten: EEG 2.3
Begriff Defihition i
-
Begr3ff . . Definltlon I Selte-
'Regression',:,.,
,,
Spontan-EEG
;i
n, da! nicht ihrer aktuellen 38
i. i.
EEC-Wellen und 1 Verdrängung pulsqn wird der Zugang zum 41
Bewusstseinsgrad
-l
ereigniskorreliertes 26
oder evoziertes
Potenzial
Alpha-Blockade Wechsel von Alpha- zu Beta-Wellen; wird bei vorher synchroni- 26
gie{e,q F-r9 iySl' als EEG:,D_e..:y- Bshlgi.sation be19!9h1qu
auch Bereitschaftspotenzial: langsame, negative Potenzialverschie- 26
bung im EEG-Muster, Tritt auf, wenn durch einen ersten Signalreiz
(= Alarmreiz) ein zweiter Reiz angekündigt wird, auf den die
Versuchsperson reagieren soll (= imparativer Reiz),

1..2.4 Aktivatlon und Bewusstsein i Rationalisierung Man redet sich etwas schön bzw.. fipdet eine andere Erklärung für 41
i,
::.- -, .-t- --
einen
-..:--.. . unangenehmen
-.:"-- = -- .-:
Sachverhalt.
'. --:'.: :'' i-
i

B"_9.1tr \ffnitlg1. seite'-, , Projektion eine


rigene G;angenetrme, ueäiotriictr"i rmotion.n *.id.n in 41
verlag_ert,
.
Yerkes-Dodson- n[tivationsniveau rna L"üiung 27r andere Person
Gesetz :
n Beziehung: Leistung ist bei l fonversion
i

Ein psychischer Konfl-ikt wird in eine körperlicheSymptomatik 42


d lässt bei zu- oder abnehmen-
r Aufgaben mittlerer . ,. umsewln9qlt,
i Sublimierung i

i Unerwünschte Triebimpulse werderi in gesellschaftlich akzeptables 42

2-2.5 Schlaf i'Ungeichehen-


-t M.n versucht üor.rtgegangenes rückgängig zu machen, 42
machen "t*.i
indem aktiv eine entgegengesetztaiüedoch unwiikiame) Handlung
Begriff Definition Selte '
i. , duJchggfiillrt wird, I

Schlaf-Apnoe- anfallsweise auftretende Atemstiilstände während des Schlafes 30 Kra,nkheltsg.ewir.rn primärer K.rankheitsgewinn: direkter Nutzen durch die Ausbildung 43
Syndrom (Haupt- von mehr als 10 Sekunden Dauer. (primär und einer Krankheit (2. B. intrapsychlscher Spannunqsabbau);
l<ennzeichen) sekundär) sekundärer Krankheitsgewinn: Nutzen durch diE Krankenrolle
Narkolepsie (Haupt- zwanghafte Schlafattacken während des Tages, die plötzlich : (2. B. Aufmerksamkeit äer Angehöriilen).
kennzeichen) eintreten und mehrere Minuten dauern können.

2.2.6 Schmerz 2.4 Sozialpsychologische Modelle

l"s1itr.
visuelle Analogskala Lineal, auf dem der Patient zwischen ,keine Schmerzen" und

McGill.Pain- Fragebogen, hreibenden Adjektiven


beiihahät. ei
Q.u.qstionnaire
:. .
ssunq dei Schääoqü.ti6t
(edoch auch

2.5 SoziologischeModelle

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theoretische Grundlagen Lernen


I Theoretische Grundlagen Lernen
lE
3 Theoretische Grundlagen 3.2.3 OperanteKonditionierung
3.1 Biologische Grundlagen
, Eegriff

;:oPerantes
Seite
62
. Begriff Seite , Konditiohieren
,Amygdala emotionale Bewertung von lnformation. 53
I Verstärkung 62
' (psychische
i runktion)
-, ft*,.h re-.I.r,,-
, ,^rt,. i't r
Hippocampus zentrale Rolle bei der Einspeicherung neuer Gedächtnisinhalte; 53
(psychische bei Schädigung: anterograde Amnesie. 'Bestrafung , 63 'l
I Funktion)
; Frontallappen Planung und Steuerung von Verhalten (v.a. präfrontal); s3
(psychische Persönlichkeit. , Premack-Prinzip 62
Funktion)
, Agnosie Wahrnehumungsstörung. Unfähigkeit, Sinneseindrücke zu 54 63
erkennen, ohne dass entsprechende Sinnes- oder Aufmerksam- 63
keitsstörungen vorliegen.
Lateralisation funktionaleSpezialisierung derGehirnhälften; links:sprachlliche 56 63
Verarbeitung, positive Emotionen; rechts: räumliche Wahrneh-
mung, negative Emotionen.
64
neuronale Plastizität raiigtäit des Gehims, sich zu reorganisieren und ausgefaliene 56
Funktionen zu kompensieren.
Wenn ein unerwünschtes Verhalten auftritt, werden der Person für 6+
eine festgelegte Zeitspanne alle angenehnehmen Konsequenzen
3.2 Lernen entzogen.
rlrd
i Bgfsgnglilis9lig1, . P9: 9:t-91t9 v9lha!te1
- auc-! in anderen Situationen gezeigt. 65
3.2.2 Klassische Konditionierung i Reizdiskrimination nur bei speziellen 65
Defllllion '-:: ' i i, nen Effel<t hat.
l.
legriff .,-...: , t,i j,,i ,.:, - .sslls
65
I klasslsche Lernform, bei der der Organismus eine neue fusoziation 60
:.rgldiliq.11Stuls (Verknüpfung) zwischen zwei Reizen lernt.
unkonditionierter
.
Reiz,' ier otgäbor"n**.ise zu einer-neaktlsn
i':Prompting Es wird von außen ein Hinweisreiz (= Prompt) gegeben, um einen 65
I
i Stimulus (= unkonditionigte Rq4{iol) _fg!+. : Lernprozess zu initiieren.

I neutraler Stiinulus Reiz, de11g-k_e[ne,r oder einer irrelevanten- Sg-a-lJign führt; kann 3.2.4 Lernen am Modell
durch Assoziation mit dem unkonditionierten Stimulus in einen
konditi onie,rte n Sti m u_l us
".v9
rw.a
1d9 l!] yg ld e !. l,Begriff Deffnftion selts
konditionierter Reiz, der aufgrund einer Assoziation mit einem unkonditionierten I Modelller.nen rinlnJiviJuum beobaciriet ein Moäellverhalten und eignet sich so 65
stimulus Stimulus die gleiche Reaktion (= konditionierte Reaktion) auslöst ein neues Verhalten an.
1.[.,'peLtl wie der unkonditionierte Stimulus.
utet, dass im
ution angeborene 61 3.2.5 Lernen durch Eigensteuerung
gebildet wurd
schwindigkeit des.
,5.1. ",g+ur , (l.c
,
d
! *:.-l,-111:1. 3.2.6
.n o
Lernen durch Einsicht
^:i: mehr in 61
Tritt der konditionierte itimulus über längere Zeit nicht
i .-
Verbindung mit dem unkonditionierten Stimulus auf, wird die
l,: konditionierte Reaktion immer schwächer, bis sie schließlich ganz 3.2.7 Lerntransfer
ausbleibt,
r Be§riff Definitiori Seite
I Reizgeneralisation Ausweitung der konditionierten Reaktion auf neue Reize, die dem 61
gelernten Reiz äh4llqh sind. i Lerntransfer . Übertragung von gelerntem Verhalten auf eine andere Situation; 55
I Reizdiskrimination Der Organismus kann ähnliche Reize unterscheiden und zeigt nur 61
I positiver Transfer: ein gelernter Sachverhalt wird erfolgreich in einer
' anderen Situation angewandt; negativer Transfer: dai gelernte
auf den exakle_n Trainingsreiz hin die konditionierte Reaktion. I Verhalten wird ln einär Situation lezeigt, in der dieses-nicht passt.

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Theoretische Grundlagen Kognition Theoretische Grundlagen Emotion


lfr|
1.2.8 Habituation j Konfabulatiqn Überspielen von Gedächtnislücken durch frei erfundene 75
5s56h;6h1sn. -. ..,1. tt'.o'r.t..L,,.",.,','.
Begriff Deflnltion Selte
76
Habituation Nachlassen der Reaktionsintensität bei wiederholter Darbietung 67
eines Reizes.

1.2.9 Die Anwendung der Lerntheorien: Entstehung von Angst 77


'..'ii,'" :i,:.it.x
!.2.10 Die Anwendung der Lerntheorien: Verhaltensanalyse 78 ,r,,r.;2,'.'rlr
lrl' i

Begriff Definition . l Selte


SORKC-Modell Cliederungsschema bei der Erstellung einer Verhaltensanalyse: 68
I kristalline lntelligenz umfasst erworbenes (Allgemein)wissen. Steigt während der 78
S = Stimulus, auslösende Bedingungen; O= Organismus, individuelle
relevante Besonderheiten; R = Reaktion, das interessierende
i (nach Cattell) Schulzeit an und ist im Erwachsenenalter weitgehend stabil.
Verhalten; K'Kontingenz, Zusammenhang zwischen Reaktion und
Konsequenz; C - Konsequenzen, die auf das interessierende 3.4 Emotion
Verhalten (R) folgen.

!.2.1 1 Die Anwendung der Lerntheorien: Konfrontationsverfahren !:Psg'm -


l.Emotionstheorie von
- .-
Nach dieser Theorie istplrysioloqische Erreguq_g bzw. eine spezi-
s"!.!9
82
' fi sche kö rpe rli ch e nea kiiäitlnE Iiäieiah-eäää"ittd i n s u n g f il i das
und t-ange i
i)?mes Erleben von Emotionen. Reiz -r körperliche Reaktion -+ Emotion.
,'irnl[u,,r"r" LTrl,,i';il,r. Konfrontation mii ansstbesetzten situationen. 6e t---.-
a
Desensibilisierung . linytz vo_n Entspannung. ;

l
i kognitive
I Emotionstheorie von E
heorie sind für das
g:
82

Reizilberflutung intensive Konfrontation mit einer stark angstbesetzten Situation. 70 l


i Schachter und Singer E "unspezifische
iz -+ unspezfische
E
1.2.12 Die Anwendun! der Lerntheorien: Biofeedback llsensitization Verhaltensstil hinsichtlich des Umgangs mit Angst. Sensitizer 84
Begriff Definitlon Seite i aunsFLrfit setzen sich bewusst mit ihrer Angst auseinander und wollen
i - lly,iy,ealaaliai Eöglichrt- vlele-hfolltLallqls-n ü be r d e An g stsituatio n e rh a lte n.
i

Biofeedback Der Patient bekommt autonome, körperliche Veränderungen 70


i Repression Repressoren ihre Angstgefühle so weit wie möglich 84
zurückgemeldet; er kann u. a. lernen, diese bewusst selbst zu -u-n-t-erd,ruqke,n
steuern. und setzten sich möglichst wenig mit der Angstsituation
l auseinander.
i Agoraphobie Angst vor Situationen, in denen eine Flucht schwierig (oder 84
3.3 Kognition I (Hauptkennzelchen) peinlich) sein könnte oder in denen im Falle eines Auftretens von
Panik keine Hilfe erreichbar sein könnte.
Be9iiff
I Panikstörung wiederholte Panikattacken wie ,aus heiterem Himmel"; 85
sensorisches Kapazität der. aufgenommenen Sinneswahrnehmungen: 72i : (HauPtkennzeichen) ie Panikattacken sind flchtauf-eine_§pezifiscfre Situation oder
d
6edächtnis unbegrenzt; Speicherdauer: sehr kuz (0,5 - 2 Sek. ). I ein spezifisches Objekt bezogen sind-ündEetän oft spontan
(KennTeichen) (d. h. unvorhersagbar) auf.
/Ku zzeitgedächtnis 72i LalfSkej-t, unvermeidliche Einsch rä nkungen bei der Zielerreich u n g 87
(Kennzeichen) _2q _v_er-arbei_t_en. ohne dass das eigene Wohlbefinden beeinträchtigt
S^rt^e
2+^k wird ojler auswejctrendes !e1hal!91 9!1 !!opp_9n1.a!ion. nötig ist.
Chunking 73
neqati n sich selbst, der Umwelt und der Zukunft. 88
Langzeitgedächtnis 73
:
fvöiia
-[ognitir"r.
qi'r_ Men5it'en
_mil_a!pl95iv31symptom'en.
(Subsysterne) i ;Ü ber:gene ralisierung Fehler. ln einer Situation wird eine bestinrmte Erfahrung
gemacht. Es wird angenommen, das diese Erfahrung auch auf alle
I
ähnlichen Situationen zutrifft .
"
proaktive llemmung 74 Übertr,eibung kognitiver rehler; ibermääiie vergrötserung der negativen Aspekte 88
J
I einer Situation.
retroaktive 74 i sokr,atiicher oiaioE- Technik der kognitiven Therapie. Der Therapeut regt den Patienten 89
Hernmung ,li mit Hilfe von sokratischen Fragen an, zu
retrograde Amnesie 75 i

! Theor.le der erlernten Die wiederholte Erfahrung über wichtige 89


anterograde 75 i Hilflosiqkeit,nach (besonders aversive) Umw eneralisiertä
Amnesi€ j seligman Erwartung von Unkontrolli Symptome wie
I Passivität nach sich.

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Theoretische Grundlagen Persönlichkeit und Verhaltensstile Theoretische Grundlagen Entwicklung und primäre Sozialisation
lIf
1.5 Motivation . zwanghafte Persön- perfektionistisch, äußerst gewissenhaft, Übertriebene '':'-'n:, \ir't'..e 105
Begriff Defiirltion ' lichkeitsstörung Beschäftigung mit Plänen und Regeln; Probleme beim Treffen
Sdite
von Entscheidungen.
Peptidhormon. Wichtiqe Bedeutung im Bereich 93
-Bindung, so_zi_aler
-.-.
_- Wahrnehmungsstil oder kognitiver Stih beschreibt die Tendenz, 106
), ,,, --i.!.gtrp-Eionsn
(soziale Sex-ualität). in wie weit Personen autonom und unabhängig von Umgebungs- :

Prägung kurze sensible Lernphase, in der bestimmte (Schlüssel)reize g4 einflüssen handeln.


." irreversibel erlernt werden.
Kognitiver Stil. Ausmaß der Störanfälligkeit eines lndividuums 106
t-eerlaufhandiui,rg Ei;e tnsiinkt'hanatung wird (aufgrund angestauter Triebenergie) 94 gegenüber irrelevanten Reizen. Kann z. B. mithilfe des Stroop-Tests
ohne einen adäquaten Schlüsselreiz gezeigt. - " erfasst werden.
übersprunss. Arijirna i*.i.iäJÄim.tiui.i siäi;h endenzen e5 , Sensaiion ieeking Persönlichkeitskonstrukt; beschreibt die Tendenz, relativ neue 105
handlung kommt es zu einer einer Verhaltänshe wird die i r ... stimulierende Situationen aufzusuchen.
Triebenergie in ginel -anlergn lnstinkt
r

+ sin. ,.l oei..,


i intefnale Kontroll:
.
Eine Person mit einem hohem Außmaß an Kontrollübezeugung 107
Appetenz-Konflikt '. Eine Person muss sich zwischen zwei positlven Alternativen 96 üb.ezeugung (- internal) geht davon aus, dass ihr eigenes Verhalten entschei-
entscheiden. ----L-_--. - r'
Aversions-Konflikt Eine Person muss sich zwischen zwei unangenehmen Alternativen 96
_entscheiden.
App.gtenz-Aversions- auch Ambivalenzkonflikt; eine Person strebt ein Ziel oder
Konflikt Verhalten an, das gleichzeitig über positive und negative Seiten
96 ein
olf
: = external) nimmt

:;:IT[;[T"'
107

108

. verfügt. --.-'-:--' -.-'-,. ,.-----"


doppelter A'ppetenz- Elne Person muss slch zwischen zwei Alternativen
Avärsions-Konflikt. (ie beid_e_-pq;,i!!ye ,ll4 .1_e9g!iy9 -seiten.hi|ql.
entscheiden. 96---'-
3.7 Entwicklung und primäre Sozialisation
Attributionen die 97
I

auch Kausalattributionen; subjektive E*lärungskonzepte für , Selte


Sozialisiation meint die lebenslangen Veränderungen, die im Zu- 109
Attributionsstil zeitlich relativ stabile Tendenz isse 98 sammenhang mit sozialen Erfahrungen stehen und bezieht sich
(2. B. Prülr-lngserfolg) stets auf von Ursachen
i

,zurücleuführel:-?-..Si::i:. ;
tdr@.
damit auf das Hj ne.q!.'41?§!-§il _ellss
.... _,!
i

0-3
i
Zeitraum: ca. Jahre; beschreibt die lnteraktion mit der 109
fundamentaler Tändenz von Beobachtern, Verhalten (2. B. aqoressives Verhalten) in 99 Kernfamilie.
Attribuationsfehler erster Linie auf Personenfaktoren (Agjressivit5t) zu attribuieren ünd
i

den Einfluss situationaler Faktoren (2. B. gezielte Provokation) zu


,
' Zeitraum: ab ca. 3 Jahren; bezieht sich auf die Freunde, Peers, 109
r *. vernachlässigen.
i
Schule oder Beruf.
.heftige emotionale Reaktion beim Anblick einer fremden Person
Rktäur-äeobacntär- nus aet silnia"t Hanielnden llegen die Ursachen eher in situativen g9 112
Unterchied Bedingungen, aus der Sicht des Beobachters liegen sie eher in der (Versteifen, Schreien) bei Kindern im Alter von6_--1? MC!'lq!En,
sicherer Bindungs§p Kind, das Vertrauen und Zuversichtlichkeit hinsichtlich der Verfüg- 113
(Verhalten in der. barkeit der Mutter entwickelt hat. Reaktion auf Trennung: Weinen,
' zeigt Kummer. Bei Wiede*ehr: Begrüßung der Mutter. lässt sich
3.6 PersönlichkeitundVerhaltensstile
Testsituation)
leicht wieder beruhigen.
u ns iher'verm e ider.r-
i Kind, das (aufgrund häufiger Zurückweisungserfahrungen) kein 113
der Bindungstyp' Vertrauen hinsichtlich der Verfügbarkeit der Mutter entwickelt hat;
(Verhalten in der reagiert mlt Beziehungsvermeidung. Reaktion auf Trennung:
Testsituation) wirkt nach außen unbeeindruckt und unauffällig.
! Bei Wiederkehr: sucht keine {äh.e zu1 Mr1tte1, zeigt wenig Emotionen.
1..
I
Kind, dessen Bindungssystem aufgrund der Ambivalenz des
1 13
i'
I
mütterlichen Verhaltens ständig aktiviert ist. Reaktion auf
I
i
Trennung: deutlicher Kummer.'Bei Wiederkehr: lässt sich nur
schwer beruhigen.
i. grundlegende Form des Denkens; ein Kind weiß, dass ein 114
Gegenstand auch dann noch existiert, wenn dieser aus seinem
:
i

_'_ _ _ :_: - - Blickfeld verschwunden ist.


übertrie der Einziqartiqkeit
- 1,lSozen[r§mus : :
Das Kind kann nicht die Perspektive eines Anderen übernehmen. 1 15
seiner F eit und r autoritatiyel. klare Regeln und Forderungen, Beachtung von kindlichen und
117
Bgwgqd ,fa<1g,-gfir^/,.irL, r Eziehunosstll. elterlichen lnteressen, offene Kommunikation und Wärme.
hig zu selbstständigen :autqritärer zurüchruelsendes,kontrollierendes,wenigwarmesVerhalten 117
in und Alleingelassen- ; Ezlehung§stil der Eltern, Eltern enryarten Gehorsam, (harte) Bestrafung bei
deren, ohne eigene i.. Fehlverhalten.

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Theoretische Grundlagen Die soziodemographischen Determinanten des Lebenslaufs Theoretische Grundlagen Die sozialstrukturellen Determinanten des Lebensl.rf,
lftt
1.8 Entwicklung und die Sozialisation im Lebenslauf 3.10 Die sozialstrukturellen Determinanten des Lebenslaufs
Definitlon Selte ,.Begrlff Deflnltlon Seite
Belastung am Arbeispatz entsteht durch ein hohes Ausmaß an 't23 : sozialer Schichtlndex Kennwert zur Bestimmung des sozioökonomischen Status. 134
Anforderungen bei gleichzeitig geringer Kontrollierbarkeit. Ergibt sich aus der Verrechnung von Ausbildungsstand, Einkommen
Hohe Belastung des Arbeitsplatzinhabers entsteht aus einem 't23 und beruflicher Position. Auch meritol<ratische Triade,
Ungleichgewicht zwischen seinem persönlichen Einsatz und den ' lntragenerationen- sozialer Positionswechsel innerhalb derselben Generation 135
erhaltene.n Gratifikatioren/Belohnu-ngen. I mobilität (bezieht sich auf eine Person).
Theorie des Alterns. Alte Menschen verspüren den Wunsch nach 12s : lnteigenerations., sozialer Positionswechsel innerhalb mehrerer Generationen: 136
einer stärkeren Besinnung auf die eigene Person, Dies geht mit t imobilität: ;", Veränderung der sozialen Position der Kinder gegenüber der
einer freiwilligen Aufgabe sozialer Kontakte einher. li i
I -.-"
der Eltern.
j'Fourasti€- : Hypothesen zur Entwicklung der Erwerbstätigkeit. Aufgrund des 139

3.9 Die soziodemographischen Determinanten des Lebenslaufs l i,Hypothesen


I
technischen Fortschritts kommt es zu einer Reduktion der Anzahl
Beschäftigter im primärn und sekundären Sektor und zu einem
Anstieq im tertiären S6ktor.
Begrlff Deflnltlon . _ft1t9,. 'l
I

c9by191.
._ _
Natalität .11e"*-.i1" cgqyrtgl,ziffeqia.n-za!! 9n \?? t

Fertitität allgemeine Fruthtbarkeitsziffer: Verhältnis der Anzahl von Geburten 128


zu !19y9n im sg!ärtil'lse1 A!te1, _ l
tteito-tiepr,oduk-
tions_ziffer

- 128
I

Alt Verhältnis der Personen in Rente zu den erwerbstätigen Personen. I

Ail ["itu auctr eetiitunlsquätient; ü"rt itnit aäi nicrrt .*äiuriatig"n t is-
Personen (Personen im Rentenalter und Personen unter'15 bzw.
:

quotient : i

20 Jahre) zu den erwerbstätigen Pe1sone.1.


demographisches Zunahme alter Menschen an der Gesamtbevölkerung durch den 128
Altern Rückgang der Geburtenziffer und einer gleichzeitig [onstant :

niedrigen Sterbeziffer_.
durchschnittliche Anzahl'an Jahren, die ein Mensch eines bestimmten Altets gemäß 12e i

Lebenserwartung den bestehenden Sterbeverhältnissen durchschnittlich noch zu


enruarten hat.
OLaUitity adjusted life years. Die behinderungskorrigierte Lebens- i:o
zeit gibt die Zeit in Jahren an, die in Krankheit verbracht werden
oder du"rch frühzeitigen tTod verloren gehen_. .
Ein Auswanderer übernimmt 6ewohnheiten/Wertvorstellung der
fremden Kultur, behält jedoch auch die der eigenen Kultur bei.
iri "

Theorie zur Bevölkerungsentwicklung (ca. 1800). Es kommt zu einer 132 |

Hungerkatastrophe, da das Bevölkerungswachstum exponentiell,


die Menge an Nahrungsmitteln jedoch nur linear zunimmt.
Veränderung der Häufigkeit von Krankheiten und Todesursachen im 132
Lauf der Ceschichte.
i

soziologische These Ende des 19. Jhdts. Der gesellschaftliche Ent-


wicklungsprozess führt zu immer kleineren Familien und die Soli-
rir'i
darität zwischen Menschen bezieht sich auf immer kleinere Kreise.

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Methodische Grundlagen l(onstrul<te und ihre Operationalisierung Methodische Grundlagen Verschiedene Studienarten
lE
I Methodische Grundlagen 4.3 Untersuchungskriterien

t.1 Hypothesenbildung auch Eichung; Cewinnung von Normwerten anhand einer 149
Begriff Definition Seite I . repräsentativen Stichprobe.
: Form der Normierung v-on Testwerten; ein Prozentrang sagt aus, 151 -,r -:.,,r1,r
Alternativ- oder Hypothese, die der Forscher belegen möchte. 145 :
I|l.Prozentränge- ---' - haben, der
-,

Untersuchungs-
wie viel Prozent der Referenzgruppe einen Testwert
;i;r";.';i;;i;rÄ;"; probanden iJ
g-lelch !eg.r 1""-p-.^-iiJ"" ist. ' :,c'\,
r|.ir. [, , ",.-, i

hypothese l: kleinel o(e1 des i,.'.,


r"\,.
Nullhypothese zurAlternativhypothese entgegengesetzte Hypothese; beinhaltet, 145 ts von der Person des Testleiters. 15'l
dass der Forscher nicht recht hat, t eines Tests. fs{,}i ib,.,i./(t q.{;J52r-"r'
ob der Test das Merkmal, 152
t.2 Konstrukte und ihre Operationalisierung
g1ildqlgnsql eines Merkmals, ]!3
Beg{{ dem 152
,

Definltion- . Seife .,i errechnet sich aus einem ermittelten Messwert plus/minus |

bedeutet, dass angegeben werden muss, was unter einem 145 I


. ' Standarmessfehler. Cibt das lntervall an, in dem der wahre Wer!-.
bestimmten Konstrukt verstanden wird und mit welchem mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit - i. d. R. 958-:zu [A-te-n
Messverfahren es erfasst wird. -- kommt.
Nominalskala auch 146 ,
Sensitivität gibt rn, wie vieie von denjenigen Personen, die tatsächlich einen 155
(afcSoriat 51,1qt5. nom positiven Befund haben (bedeutet häufig Krankheit), vom Test auch
(2.8. t. Es I '' als positiv identifiziert werden.
iind
t--.. -

jekte möglich.
ob- i Spezifität gibt an, wie viele von denjenigen Personen, die tatsächlich 155
t einen neoativen Befund haben (bedeutet häufig einen gesunden
f,rdinalskala 146 :
i
l
'. z r[ werden-.
Qr^uX3h6t4 i positiver S nen mit einem 155
rtD
"
147 ." ! "'-'t-'';,',*'y1i,
tntervallskala B"i
"in".
intervallskalierten Merkmal (2. B. lntelligenz. durch : ' :g 155
0,{art-2-<ft^Q lntellioenztest erfasst) sind die Abstände zwischen den Skalen-
punktän slei-qh. Es sirid öy:t-qsgl ybgl Pitf-et-""1'-ze1 pögl!c!r.
ft ..'r n d
h
Verhältnisskala auch Rationalskala: bei verhältnissl<alierten Merkmalen gibt es 147 ,

qbsol kt (2. B. Gewicht, Reaktionszeit). Es sind


(a1i66L5 kp,[s.,
Ab*olrulslnokn
einen
Aussaleriii iig zwischen den Merkmalsausprägungen 4.4 Verschiedene Studienarten
mgsf ictr.
ulert.skala- Antwortskala bei Fragebögen; Kennzeichen: 4- bis 5-stufiges tts
Antwortformat mit verbaler Verankerung; die Antworten des i Experiment fltiche Untersuchungsmetho
,. ----;--;-* Ursache wird
.i: -,-es'-wird
Probanden werden über mehrere ltems zu einem Summenwert i Die vermutete
-. manipuliert und
ch ;";-,.
die A
{
zusa mmenqerechnet.

unabhängige- Lrrraihe", Variable, die planmäßig vom Experimentator variiert wird und
.Var:iable deren Auswirkung man überprüfen möchte. Variable, die man für
i"
(e\,;"'hh 1,':f die Ursache hält.
\i ui.ioL'rra t I

riable ch von der 156


:,!§:- le
e. itrr{ .
I t\-r
,,,
n en gungen 157
"L 'a,g, t,,l^^a ,yr rr-u, c, .s ;
^

)a r,,Lte (. \r.r. \. x I Quagie;pe.r:imgnt


; : .
'
.,...-.
Experiment, bei dem die Zuteilung zu den Versuchsbedingungen
nicht per Zufall erfolgt ist.
157

!l \d
!.1
(ttl r,',-.,,,. ........ ....
,-^"-'1, 4[.,.1 ,, l,u.,.I F) '158

5,q.i^'\
-ti"(+ (: i)ra.o(t [i].ir- \,i' .
1s8

l-'v. nr., Vr,.r,si 'rr^n-.r -6"i


. [,,". .l-et ti,.. \i. ( ,,,. , i i,. ..\^ 1 ; ,.. . { :,;., ' süä[ a"i Ji" Daten direkt im "Feld", also unter natüriichen 159
t "( . Bedingungen erhoben werdeh.
C

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m
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Methodische Grundlagen Methoden der Datengewinnung Methodische Grundlagen Ergebnisbewertung

V*$ni,l,
isikofaktor und Krankheit 160 |
4.7 Datenauswertung und -interpretation
,qyl de 1 g1g
-v91 io.19n und Bevöl keru ng:,gru ppen untersucht.
Re.g

Längsschnittstudie
-Ef
Hierwird eln Merkmal zu mehreren M"e$I_e!tpu!11!90 bei derselben '160 il"stir :.D:ff'titlq 5elte,
; lnferenzstatistik beschäftigt sich damit, wie man von den Ergebnissen einer
|

Gruppe von Versuchspersonen erfalst. + E"r.r,,* rr" "rirc;l crf'.s:{ | 169


;, Untersuchungsstichprobe auf die Crundgesamtheit, aus der die
Querschnittstudie Hier wird ein Merkmal zu eilr.e-n Zeitpunkt bei Probanden 159 r
i ,
i
. .'l
Stichprobe stammt, schließen kann; bestimmt die Fehlerwahr-
unterschiedlich_en Alters erfisst. +,xiu. l.+r. /,ir; p hv s€beiolieh keit,. d ie, da be_i entstg! e 1 _!a 1 1,
prospehive Eine Cruppe
't60
i.Korrelation
Kohortenstudie (2. B. Arbeits I
:

Zeitpunkten l
I positive Korrelation
untersuchun
i zwischen zwei
retrospektive Eine Gruppe von Personen wird vom Zeltpunkt des Ereignisses 16b i Variablen
Kohortenstudie (2. B.einer Krankheit) ausgehend rückblickend (retrospektiv) I

l!.
beflagt. Ursachenforschung.
Fall-Kontroll-Studie retrospektive Korhortenstudie mit einer parallelisierten,Qrau,dov' ior l
negative Korrelation
i zwischen zwei
Kontrollgruppe. .,..',.; iVariablen
I vaflaDlen
värsuchsleiterfeh[er Untersuchungsfehler; auch Rosenthal-Effekt; liegt vor, wenn 158 | I
F
ilose",ytno.L. die Erwartungen des Versuchsleiters die zu messenden Variablen i, Nullkonelation
beeinflussen. I zwischen z,vei
Versuchspersbnen- Untersüthun gsfehler: auch Hawthorne-Effekt; liegt vor; wen n 159 Variablen
fehler,, das Wissen, an einer psychologischen Untersuchung teilzunehmen,
It6IrtUm ( die Reaktionen der Probanden beeinflusst.
y ck ,!ctlo ' Oopg.(tliad :lu.I.:1.-'! l/o''('-. ,r.ä c *.".
1.
!i," i.r.( t." f (,t c, l r.-,, o rr.r. p Lc' I q a t o. },t
'.-
; l'f'a PP t'. *"
x Mediatorvariable
Eftelt
Variable. die einen2usammenhang zwischen zwei anderen 17'l
'reoii q{[+ äa"
i.5 Stichproben trai,...: r ; llJi f 'I P {: ,L,,,,,,L J,.q ,i,,crr."- 1 ir,Li 'rr'
ir.^, '
Variablen verrnittelt.
i Moderatorvariable Variable, die eine bereits bestehende Beziehung zwischen zwei 172
Y
:

Begriff Definition selte .'


Zufallsstichprobe Stichprobe an Personen, die per Zufall ausgewählt wurden. Die 162
4.8
:

für alle Probanden Ergebnisbewertung


o?.'i'r','.?.i:fä"" i Begrlff Definition :
Selte
evidenzbasierte ,beweisgestützte Medizin; Anwendung von medizinischen 174
Quotenst!chprobe Stichprobe, bei der die'prozentualen Anteile (Quoten) unter- 163 i Medizin (EBM) Maßnahmen, deren Wrksamkeit durch wlssenschaftliche Studien
suchungsrelevanter Merkmalskategorien den Ouoten der belegt ist.
Population, mt, entsprechen müssen, 7
Die Ausyyah -lJntersucher--übsr-lassen--:
Nachteil: keiqre echte Zufällsstichprobe mehr, Vezerrungen I
, Q,r,,r,',.r,it,;".1 '!).;4::r-: '.ir.'! (brft,;,rr r(.-(:.(,,r l,+,," ü.1 ,
möqlich. )
-)
I

t.6 Methoden der Datengewinnung Rhfurr Ad nitv.t fu.tli 6es'*n(u{


{.f
J

" Eeflnitlon Seite l:{ü§,rrr'+,if iä' , {mnco, {\utdr( 6u(


sind 163
U
daten, die ius zweiter Fiand l.second hand") stammen. Sie
t:\,,tr cft'inl t
also bereits erhoben und registyiert und wurden nicht vom Forscher

lnruünschtheit
selbst erhoben (= Primärdaten).
166 u lit
\

1X di.r
iir r,,-
+ (Fa.u{[,'o,.q ov\.*,e. 0oie"."-' F.,'r,^,,
\"t,19,) [o..-. .Jcrr.L
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[ [orntu{.t», hrr, t'Agnkoi,t:i.,ku,- Ten\;morc \
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Arzt-Patlent-Beziehung Kommunikation und lnteral<tion Arzt-Pati.ent-Beziehung Untersuchung und Cespräch


lE
Arzt-Patie nt-Bezie hun g elaborierter zeichnet sich durch komplexe grammatikalische Strukturen, 't88
i Sprachcode sowie zahlreiche Adjektive und Adverbien aus; v.a. bei Mittel-
.1 Professionalisierung des Arztberufes und Oberschicht.
zeichnet sich durch kuze, einfache Sätze mit wenigen 188
ausdruckstarken Adjektiven, Adverbien oder Konjunktionen aus;
.2 Arztrolle v. a. bei Angehörigen der unteren Schichten.

legriff oe.!{tlo1 .. .. .- .,-.., .... icäräiiäni" Bereitschaft des Patienten, den Anordnungen des Arztes Folge zu 188
.-- - :--.-,''...,:r,-$I9,.
al- 179
leisten.
:rwartungen an
lie Aztrolle nach 1 inteltlgente Ein Patient befolgt die Anweisungen des Aztes nicht, jedoch aus 188
,arsons I Non-Compliance sinnvollen medizinischen Gründen.

ntrarollenkonflikt . konflikt innerhalb einer Rolle bei einer i.rton ,. B. mit dem Beruf 180
5.5 Besonderheiten der Kommunikation und Kooperation
Arzt (2. B. optimale, .ledoch gleichzeitig kostengünstlge Behandlung Selte
für d9q Patienten).
Trotzreaktion, bei der genau das gegenteilige Verhalten von 189
nterrollen konflikt Konflikt zwischen mehreren Rollen bei elner Person 180 dem qezeigt wird, das eigentlich enrvünscht ist.
(2. B. Vereinbarung von zeitintensivem Aztberuf und Familie).

.3 Krankenrolle
5.6 Untersuchung und Gespräch
Selte
legrlff Definltlon, Selte
Beurtellungsfehler; Überbetonung oder bessere Erinnerung an das
:narartunEen an die Entbindung von Rollenverpflichtungen, Bemühung um Wiederher- 181
zuerst dargebotene Objekt in einer Reihe anderer.
190
)atientenrolle nach stellung von Gesundheit, Verpflichtung zur Koopeiation mit Azten.
Beurteilungsfehler; Überbetonung oder bessere Erinnerung an das 190
'arsons
zuletzt dargebotenen Objekt

.4 Kommunikation und lnteraktion


von einer einzelnen
Eigenschaften ge-
191

haft gewonnen wird,


leqriff . ._Dellnltlon. : _. _i ..'....,_ ::..'....:. : :.:'i...,:.:,,.1
' ..-..Selte..:
,- :. l..i:.,--.:- hlt" a-lso die yvel!91e- [a!r1ql'I glg der Person.
184
-
"ü.berstra
raradoxe Die Aussagen einer Person stlmmen auf lnhaltsebene Beurteilungsfehler; eine Person wird lm Kontrast zu einer 't91
(ommunikation: ("objektive' Botschaft),und Beziehungsebene (häufig para- und I'
I nefgtg.llgru_pp,e-qdgl-"p-g.rsgL_qs-r-rt_ej[
nonveöale Kommunikation)
.', ,,,+,, nicht überein. I
Der Beurteiler vermeidet extreme Beurteilungen und wählt 191
symetrische bei Gleichheit der Gesprächspartner (2. B. Gespräch unter Kollegen).'185 stattdessen mittlere Beurteilunqen.
Kommunikation
'i-
- -:' -.,- -
asymetr.ische bei ungieicher, uichtposition aäi ä"spricnip.rtn"t 185
KornrnLlnikation .
Azt-Patient).
(2. B.
Kontingenz : Ausmaß, in dem die Gesprächspartner ihren eigenen Verhaltens- 185 r

plän_en folgen
- -- QfW-. 9jS:_._fyl.ihr Gegenüber abstimmen.
,".hretr"itig",, , Beide Gesprächspartner äußern ihre eigenen Bedürfnisse und gehen 185 ;

;ymetrische auf die des anderen ein.


(ontingenz
lsymetrische
(ontingenz . x1;:'§ioY:"X'llT,i8li,l,:i"F,i.t[[n..
ausweichenden Gesprächsstrategien
r85

'.'. vernehmen, das mehreren) 186


t. Die Personen abgestimm-
:l bewussten Sche beüusster
,. Konflikte zustan aus der

iatrogeqe.Fi4ierulg Der Patient entwickelt eine durch den Azt bzw. sein Handeln 187
": hervorgerufene (griech. iatros = der Azt) Einstellung, Krankheit
. oder Symptomatik.

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