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Bedienungsanleitung der CAN-Bus Alarmanlage

Vielen Dank, dass Sie die neue CAN-Bus Alarmanlage erworben haben. Für einen problemlosen Betrieb der Anlage,
bitte diese Bedienungsanleitung vor der Inbetriebnahme durchlesen. Wenden Sie sich bei Fragen bzw. Einbau
unbedingt an eine Fachwerkstatt. Nur dort werden Sie die Garantie haben, dass Ihre Alarmanlage ordnungsgemäß
funktioniert und auch richtig installiert wurde.
Bei einem Besitzerwechsel des Fahrzeuges sollte diese Bedienungs- und die Einbauanleitung mit übergeben werden.
In der Einbauanleitung finden Sie weitere Informationen zur Programmierung der Anlage. Alle Funktionen, welche für
die Bedienung der Anlage notwendig sind, stehen in dieser Anleitung.

Das CAN-Bus Alarmsystem basiert auf dem Auslesen von Daten des fahrzeugeigenen CAN-Busses. Die Daten werden
im Controller verarbeitet und entsprechend schärft/entschärft das System bzw. löst den Alarm aus. Es wurde nach den
europäischen Richtlinien 95/54 und 95/56 gefertigt und erfüllt die Anforderungen, welche den Betrieb im Kfz innerhalb
der EU zulassen.
Die Anlage ist mit einem 2-stelligen PIN Code versehen, welcher für das Notentschärfen benötigt wird. Der PIN ist bei
Auslieferung auf „11“ eingestellt, kann aber von Ihnen selbst nach Wunsch geändert werden.

Scharfschalten der Alarmanlage

- Taste „Verriegeln“ der fahrzeugeignen Fernbedienung drücken


- Blinklichter leuchten kurz auf, Sirene hupt 1-mal (Die akustische Bestätigung sowie das Blinken der Lichter kann
ausgeschaltet werden)
- Zentralverriegelung schließt
- LED beginnt zu blinken
- Wegfahrsperre ist aktiv
- Alarmeingänge sind nach 3 Sekunden scharf
- falls eine Tür oder Heckklappe bzw. Motorhaube nicht richtig geschlossen ist, hupt die Alarmanlage nach 5
Sekunden 3-mal zur Information nach dem Scharfschalten

Automatisches Schärfen der Anlage

Wenn das automatisches Schärfen programmiert/eingeschaltet ist, schärft das System in 30/180 Sek.- abhängig von
der Einstellung der Programmier-Option 6.

- Zündung ausgeschaltet
- Schließen aller Türen, Heckklappe und Haube
- 30/180 Sek. später ist das System geschärft
- Blinklichter leuchten kurz auf, Sirene hupt 1-mal (Die akustische Bestätigung sowie das Blinken der Lichter kann
ausgeschaltet werden)
- LED beginnt zu blinken
- Wegfahrsperre ist aktiv
- Alarmeingänge sind nach 3 Sekunden scharf
- Automatikschärfen arbeitet nicht, wenn die Tür, Heckklappe oder die Haube nicht richtig geschlossen ist.
- Öffnen der Tür, Heckklappe oder die Haube während des 30/180 Sek. Countdown, unterbricht den Prozess des
automatischen Schärfens bis zum Schließen.

Entschärfen der Anlage mit Fernbedienung

- Taste „Entriegeln“ der fahrzeugeigenen Fernbedienung drücken


- Sirene/Fahrzeughupe ertönt 2-mal und die Blinklichter 2-mal leuchten auf (abhängig von der Programmier-Option 1)
- Zentralverriegelung öffnet
- Wegfahrsperre aufgehoben

Automatisches Wiederschärfen

Wenn die automatische Wiederschärfung aktiviert ist (Programmier-Option 7), schärft sich 30 Sekunden nach dem
entschärfen die Alarmanlage automatisch, falls die Zündung nicht eingeschaltet wird bzw. keine Tür, Heckklappe oder
Motorhaube geöffnet wurde.

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Alarmspeicher

Die Anlage speichert einen ausgelösten Alarm während Ihrer Abwesenheit. Wurde ein Alarm ausgelöst, hören Sie 4
Töne beim entschärfen. Sie sehen anhand der Blinkfolge der LED welcher Eingang den Alarm verursacht hat. Wenn die
Zündung eingeschaltet wird, ist der Alarmspeicher zurückgesetzt.

LED. blinkt 1 mal im Intervall System wurde vom Sensoreingang ausgelöst


System wurde vom Externen Alarmeingang ausgelöst
LED. blinkt 2 mal im Intervall
z.B. zusätzlicher Kontakt
LED. blinkt 3 mal im Intervall System wurde vom Motorhaubenkontakt oder Heckklappe ausgelöst
LED. blinkt 4 mal im Intervall System wurde vom Türkontakt ausgelöst
LED. blinkt 5 mal im Intervall System wurde durch Einschalten der Zündung ausgelöst

Alarmmeldungen

Löst ein Alarm aus, drücken Sie die Taste „Verriegeln“, um den Alarm zu stoppen. Das System bleibt aktiviert.
Sofern Sie Taste „Entriegeln“ drücken, stoppt der Alarm und das System ist deaktiviert.

Je nach Installation wird ein Alarm durch ertönen der Sirene oder Hupe und leuchten der Blinker bzw. Standlicht
signalisiert.

Im aktivierten Zustand sind folgende Alarmauslösungen möglich:

Voralarm Erschütterungssensor (grüne LED):


Bei leichten Erschütterungen ertönt die Sirene 3-mal. und es blinkt 1-mal

Hauptalarm Erschütterungssensor (rote LED):


Bei schweren Erschütterungen wird ein Alarm für 30 bzw. 60 sec (gemäß Programmier-Option 8) ausgelöst. Sollte der
Sensor 3-mal hintereinander auslösen, wird er deaktiviert und ist erst wieder aktiv, wenn die Alarmanlage geschärft,
entschärft oder im Servicemodus ist.

Zusatzkontakt:
Bei Alarm durch Zusatzkontakt (externer Alarmeingang) wird ein Alarm für 30 bzw. 60 sec (gemäß Programmier Option
8) ausgelöst. Wird die entsprechende Zone nicht wieder geschlossen, erfolgen maximal 2 weitere Alarmauslösungen.

Türkontakt/Motorhaube/Heckklappe/Zündung:
Bei Alarm durch diese Kontakte oder Zündung EIN wird ein Alarm für 30 bzw. 60 sec (gemäß Programmier Option 8)
ausgelöst. Wird der Alarmeingang nicht wieder zurück gesetzt, erfolgen maximal 2 weitere Alarmauslösungen.

Entschärfen der Anlage mit PIN Code / Notabschaltung

Falls Sie das System mit nicht mit der fahrzeugeigenen Funkfernbedienung bedienen, dieser verloren ging, defekt ist
oder die Batterie leer ist, bleibt Ihnen die Möglichkeit, das aktivierte Alarmsystem per Notabschaltung zu deaktivieren.

Befolgen Sie hierzu die folgenden Schritte:

1. Schließen Sie die Tür auf und öffnen Sie diese (Alarm wird ausgelöst).
2. Zündung einschalten
3. Die Status-LED beginnt 9-mal zu blinken.
4. Nachdem die Status-LED so oft geblinkt hat, wie der Rücksetz-Code (Programmier-Option 10 – werksseitig „1“)
eingestellt ist, drücken Sie kurz den Service-Taster.
5. Beispiel: werksseitig ist der Rücksetz-Code auf „1“ eingestellt. Nachdem die Status-LED 1x geblinkt hat,
drücken Sie den Service-Taster kurz.
6. Die LED leuchtet für 2 Sekunden und beginnt danach wieder langsam zu blinken.
7. Nachdem die Status-LED so oft geblinkt hat, wie der Rücksetz-Code (Programmier-Option 11 – werksseitig „1“)
eingestellt ist, drücken Sie kurz den Service-Taster.

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8. Beispiel: werksseitig ist der Rücksetz-Code auf „1“ eingestellt. Nachdem die Status-LED 1x geblinkt hat,
drücken Sie den Service-Taster kurz.
9. Die Anlage ist entschärft

Nach drei Fehlversuchen müssen Sie 3 Minuten warten, um die Notabschaltung wiederholen zu können.

LED Status

Die LED informiert durch die Blinkfrequenz über den Status der Anlage.

Langsames Blinken System geschärft


Schnelles Blinken Automatisches Schärfen oder Wiederschärfung aktiv
Leuchtet Dauerhaft Servicemodus eingeschaltet
LED ist aus System entschärft

Sensor abschalten

Sie können die Sensoren der Anlage bei Bedarf ausschalten

Befolgen Sie hierzu die folgenden Schritte:

1. Zündung ausschalten und Fahrzeugtür öffnen


2.A Drücken Sie den Servicetaster und lassen Sie ihn los wenn die Fahrzeug-Blinker 1-mal geblinkt haben > Die
Vorwarnzone des Sensor ist abgeschaltet
2.B Drücken Sie den Servicetaster und lassen Sie ihn los wenn die Fahrzeug-Blinker 2-mal geblinkt haben > Der
Sensor ist komplett abgeschaltet

Diese Funktion ist zurückgesetzt sobald die Zündung eingeschaltet wird.

Service-Modus

Der Service-Modus deaktiviert sämtliche Sicherheitsfunktionen. Dies ist sinnvoll, wenn das Fahrzeug einen
Werkstattaufenthalt hat oder es Personen überlassen, die mit der Funktion des Alarmsystems nicht vertraut sind.

Um in den Service-Modus zu gelangen befolgen Sie folgende Schritte:


1. Im deaktivierten Zustand Zündung einschalten.
2. Service-Taster 5 sec gedrückt halten.
3. Die Status-LED leuchtet konstant, um den Service-Modus anzuzeigen.

Um den Service-Modus zu verlassen, befolgen Sie erneut Schritte 1 und 2 oder lassen Sie die Zündung 30 min
eingeschaltet.
Die Status-LED erlischt, um das Verlassen des Service-Modus zu bestätigen.

Im Service-Modus können Sie keine Änderungen der Programmier-Option durchführen.

Heckentriegelung

Um die Heckklappe zu öffnen, drücken Sie auf der fahrzeugeigenen Fernbedienung die Taste für die Heckklappe. Die
Anlage bleibt weiterhin geschärft – ignoriert aber die geöffnete Heckklappe. Sobald die Heckklappe geschlossen wird,
überwacht die Anlage den Heckklappen-Kontakt wieder.

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Anti-Hijack-Modus

Die Anti-Hijack-Funktion ist hilfreich, wenn Sie z.B. im Fahrzeug bedroht werden und es jemand entwenden will. Wählen
Sie zunächst unter Programmier Option 3 aus zwei verschiedenen Modi.

Modus 1 Modus 2
1. Zündung von „an“ auf „aus“ schalten 1. Zündung von „an“ auf „aus“ schalten
2. Status-LED blinkt schnell 2. Status-LED blinkt schnell
3. Nach 20 Sekunden wird die Wegfahrsperre 3. Nach 30 sec wird die Wegfahrsperre aktiv, die
aktiv, die Status-LED erlischt Status-LED erlischt
Nun ist das Starten selbst mit dem Fahrzeugschlüssel Nun ist das Starten selbst mit dem Fahrzeugschlüssel
nicht möglich. nicht möglich.

Zum Deaktivieren der Wegfahrsperre unter Modus 1 Zum Deaktivieren der Wegfahrsperre unter Modus 2
muss die Notabschaltung mit PIN-Code vorgenommen drücken Sie die Taste „Entriegeln“ der Fernbedienung
werden. oder nehmen Sie die Notabschaltung mit PIN-Code
vor.

Programmier-Option

Dieses Alarmsystem bietet Ihnen eine Vielzahl an Einstellmöglichkeiten. Um diese nach Ihren Wünschen zu
programmieren, gehen Sie wie folgt vor:
1. Im deaktivierten Zustand Tür öffnen und Zündung einschalten.
2. Innerhalb von 10 Sekunden den Service-Taster 3x drücken.
3. Die Sirene ertönt für 2 sec, um den Programmier-Modus zu bestätigen.
4. Den Service-Taster gleichbedeutend oft der gewünschten Optionsnummer drücken. Jeden erfolgreichen
Tastendruck bestätigt die Sirene 1x.
Beispiel: Sie möchten Option 5 programmieren. Drücken Sie den Valet-Taster 5x innerhalb von 10 Sekunden.
5. Warten Sie 2 Sekunden, die Sirene ertönt gleichbedeutend oft des der gewählten Option.
6. Drücken Sie den Service-Taster jeweils 1x, um zwischen A, B, C, D oder E zu wechseln. Die Bestätigungstöne
entsprechend der Einstellung.
7. Warten Sie 2 Sekunden, die Sirene ertönt für 1 Sekunde um die Einstellung zu bestätigen.
- Wollen Sie eine weitere Einstellung programmieren, fahren Sie innerhalb 10 Sekunden bei Schritt 4 fort.
8. Der Programmiermodus wird verlassen – wenn die Tür geschlossen oder die Zündung eingeschaltet wird bzw.
10 Sekunden keine Eingabe am Service-Taster erfolgt.
9. Die Sirene ertönt für 2 Sekunden, um das Beenden der Programmier-Option zu signalisieren.

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Auswahl „A“ ist die voreingestellte Funktion.
Markieren Sie in der Spalte vor der Funktion jeweils Ihre persönliche Änderung. So behalten Sie die Überblick, der
geänderten Funktionen.

Option Funktion A B C D E
Sirene 1x Sirene 2x Sirene 3x Sirene 4x Sirene 5x

(De-)Aktivierung- Blinken+
1 Bestätigung
Aus Blinken Fahrzeughupe Sirene
Sirene

2 Warnblinksteuerung Blinken Modus 1 Modus 2

3 Anti-Hijack-Modus Aus Modus 1 Modus 2

Verzögerung
4 Alarmeingang
5 Sek. 25 Sek. 40 Sek. 60 Sek.

Automatisches
5 Schärfen
Aus Modus 1 Modus 2

Automatik-Schärfen
6 Verzögerung
30 Sek. 180 Sek.

7 Wiederschärfen Aus Ein

8 Alarmdauer 30 Sek. 60 Sek.

9 Statusausgang 10 Sek. 20 Sek. 30 Sek. 40 Sek. Dauersignal

Rücksetz-Code
10 1.Stelle
1 2-9

Rücksetz-Code
11 2.Stelle
1 2-9

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Option 1
A Schärfen/entschärfen erfolgt keine optische oder akustische Bestätigung.
B Schärfen/entschärfen erfolgt mit optische Bestätigung
C Schärfen/entschärfen erfolgt mit akustische über Fahrzeughupe
D Schärfen/entschärfen erfolgt mit akustische über Alarmsirene
E Schärfen/entschärfen erfolgt mit optische und akustische Bestätigung über Alarmsirene
Option 2
A Blinken - Der Ausgang gibt eine Impuls für den direkten Anschluss der Blinker-Leitungen aus
B Modus 1 - Der Ausgang gibt ein Start und einen Stopp Impuls an den Warnblinkschalter
C Modus 2 - Der Ausgang hat ein Dauersignal für die Zeit wie die Blinker von der Alarmanlage angesteuert
werden.

Option 3
A Funktion abgeschaltet
B Anti-Hijack per Notabschaltung deaktivieren
C Anti-Hijack per Fernbedienung oder Notabschaltung deaktivieren
Option 4
Der externe Alarmeingang wird verzögert überwacht. Je nach Programmierung für 5, 25, 40 oder 60 Sekunden.
Option 5
A Funktion abgeschaltet
B Automatisches Schärfen ist eingeschaltet und der Statusausgang arbeitet wie in Option 9 eingestellt
C Automatisches Schärfen ist eingeschaltet aber der Statusausgang ist nicht aktiv.
Option 6
A Zeit bis zum automatischen Schärfen beträgt 30 Sekunden
B Zeit bis zum automatischen Schärfen beträgt 180 Sekunden
Option 7
A Funktion abgeschaltet
B Wiederschärfen ist eingeschaltet und die Anlage schärft sich selbstständig, wenn nicht nach dem entschärfen
eine Tür, Heckklappe, Motorhaube geöffnet wird bzw. die Zündung eingeschaltet ist.
Option 8
A Alarmdauer beträgt 30 Sekunden
B Alarmdauer beträgt 60 Sekunden
Option 9
A-D Wenn eine der Funktionen gewählt wird, liegt an dem Statusausgang eine Masse für die vorgewählte Zeit nach
dem Schärfen an
E Der Statusausgang ist für die ganze Zeit aktiv, solange die Anlage geschärft ist.
Option 10 + 11
Mit dieser Option legen Sie den Rücksetz-Code fest. Werksseitig ist der Code auf „1“ (1x blinken der Status-LED)
festgelegt.
1. Zum Ändern des Codes befolgen Sie die Schritte 1 bis 5 zur Programmierung.
2. Drücken Sie den Service-Taster 1x, um in Spalte B zu gelangen.
3. Drücken Sie den Valet-Taster nun gleichbedeutend oft des neuen Codes. Die Sirene tönt gleich der
eingestellten Zahl z.B. 4-mal Piepen ist der Code 4.
4. Warten Sie 2 Sekunden, die Sirene ertönt für 1 Sekunde um die Einstellung zu bestätigen.
5. Innerhalb 10 Sekunden drücken Sie den Service-Taster um eine andere Option zu wählen oder warten Sie um
die Programmierung zu verlassen.

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Einbauanleitung der CAN-Bus Alarmanlage

Die Alarmanlage besteht aus einem Steuerteil, Sirene, Leuchtdiode, Serviceschalter, Erschütterungssensor, Kabelsatz,
und einen Stiftschalter.

Es ist empfehlenswert den Einbau in einer Fachwerkstatt vorzunehmen, denn dort ist eine Fachgerechte Montage
gewährleistet. Sollten Sie den Einbau selbst vornehmen, gehen Sie beim Anschluss der Kabel sehr sorgsam um und
achten darauf, dass alle Kabelverbindungen richtig gemacht sind. Bei fehlerhaftem Anschluss kann es zu defekt der
Alarmanlage bzw. der Fahrzeugelektrik kommen.

Kabelverlegung

Nicht fachgerechte Kabelverlegungen und Kabelverbindungen führen immer wieder zu Fehlfunktionen oder
Beschädigungen von Bauteilen. Eine korrekte Kabelverlegung bzw. Kabelverbindung ist die Grundvoraussetzung für
eine dauerhafte und fehlerfreie Funktion der nachgerüsteten Komponenten.
Beachten Sie folgende Punkte:
 Verlegen Sie die Kabel so, dass sie nicht beschädigt werden können. Verlegen Sie die Kabel nicht an scharfen
Kanten, heißen oder beweglichen Fahrzeugteilen entlang.
 Kabel entlang von Original Kabelbäumen verlegen und möglichst oft mit Isolierband oder Kabelbindern
verbinden.
 Sollten Sie Kabel vom Fahrzeug-Innenraum in den Motor- oder Kofferraum verlegen, benutzen Sie vorhandene
Durchführungstüllen in den Trennwänden.
 Zum Anschließen der Kabel nur geeignete Methoden anwenden. Die sicherste Verbindungsart ist die Kabel zu
verlöten und anschließend zu isolieren.
 Bei wiederlösbaren Verbindungen nur isolierte Kabelschuhe. Stecker und Flachsteckhülsen verwenden - Keine
Quetschverbinder (Leitungsverbinder) oder Lüsterklemmen verwenden.
 Zum Verbinden der Kabel mit Kabelschuhen, Stecker oder Flachsteckhülsen eine Crimpzange verwenden.
 Bei Kabelanschlüssen an 31 (Masse):
Das Kabel mit Kabelschuh und Zahnscheibe an eine fahrzeugeigene Masseschraube schrauben oder mit
Kabelschuh, Blechschraube und Zahnscheibe an das Karosserieblech schrauben.
 Auf gute Masseübertragung achten!

Steuerteil

Suchen Sie einen geeigneten Montageort für das Steuerteil. Geeignete Orte finden sich unter dem Armaturenbrett,
hinter der Mittelkonsole oder hinter dem Handschuhfach.

Beachten Sie folgende Hinweise zur Auswahl des Montageortes:


Befestigen Sie das Steuerteil nicht direkt neben anderen Steuergeräten. Achten Sie auf einen ausreichenden Abstand
von Steuerteil und Kabelsatz zu mechanisch bewegten Fahrzeugteilen, wie z. B. Lenksäule oder Brems-, Kupplungs-
und Gaspedal, um eine Beschädigung der Kabel oder des Steuerteils durch Quetschen oder Scheuern zu verhindern.
Sollten Sie das Steuerteil hinter Verkleidungen installieren, achten Sie darauf, dass Sie die Verkleidungen anschließend
wieder montieren können. Bei der Befestigung des Steuerteils durch Schrauben darauf achten, dass keine anderen
Fahrzeugteile beschädigt werden.

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Sirene

Die Sirene sollte im Motorraum an einer nicht heiß werdenden und von Spritzwasser geschützten Stelle montiert
werden. Das schwarze Kabel wird mittels einer Öse oder Kabelschuhs am Massepol der Fahrzeugbatterie befestigt. Es
kann aber auch zusammen mit dem roten Kabel in den Fahrzeuginnenraum geführt werden. Die Kabel sollten dazu
verlängert werden. Das rote Kabel der Sirene wird mit dem braunen Kabel verbunden. Es ist empfehlenswert alle Kabel
(Stiftschalter, Sirene) die vom Motorraum in den Fahrzeuginnenraum gezogen werden müssen, zusammen zu legen
und gleichzeitig zu ziehen. Sie suchen eine Kabeldurchführung unter dem Armaturenbrett zum Motorraum und ziehen
die Kabel durch diese Durchführung.

Stiftschalter

Hinweis: Es ist nicht immer notwendig, den Stiftschalter zu installieren. Viele Fahrzeuge verfügen bereits über diesen
Schalter und die Signale werden über den CAN-Bus übertragen.
Für den Stiftschalter bohren Sie ein 8 mm großes Loch und befestigen Sie den Stiftschalter so, dass bei geschlossener
Motorhaube der Stiftschalter nach unten gedrückt wird. Eine geeignete Position ist der Schlossträger. Achten Sie darauf,
dass der Schlossträger aus Metall ist, sonst müssen Sie noch ein Massekabel zum Stiftschalter verlegen und es mit
einer Öse zusammen unter die Befestigungsmuttern klemmen. Stecken Sie einen Kabelschuh auf den unteren Kontakt
des Stiftschalters und verlegen das Kabel in den Innenraum des Fahrzeuges. Der Stiftschalter lässt sich in seiner Höhe
verstellen und somit auf jedes Fahrzeug optimal einstellen.

Kabelfarben

8-poliger weißer Stecker 1:

/ Rot

Relaiseingang für Blinkeransteuerung (max. 15 Amp.) - dieses Kabel verbinden Sie mit 12 Volt. Mit dem weiß/roten
Kabel bestimmen Sie, welche Polarität die weißen Kabel von Stecker 1 haben. Da die Ansteuerung der Blinklichter
meist mit 12 Volt erfolgt, müssen Sie dieses Kabel auch mit 12 Volt verbinden. Sollte für die Ansteuerung der
Blinklichter eine Masse notwendig sein, wird dieses Kabel mit Masse verbunden.

Ausgang für Blinklichtansteuerung - mit den Kabeln verbinden, welches beim Einschalten der Blinklichter impulsweise
12 Volt führen Falls das Standlicht als optische Anzeige gewählt wird, kann eines der weißen Kabel direkt am
Standlichtschalter angeschlossen werden. Die Polarität des Kabels wird mit dem weiß/roten Kabel von Stecker 1
bestimmt.

Hinweis: Es ist in manchen Fällen einfacher die Blinkeraktivierung über die Warnblinkanlage (Warnblinkschalter) zu
steuern. In diesem Fall muss nur eines der beiden weißen Kabel angeschlossen werden.
Je nach Funktionsweise muss die Programmier-Option 2 gesetzt werden.

Modus 1 Modus 2

In diesem Modus werden die Warnblinker durch einen In diesem Modus sind die Warnblinker so lange
Impuls aktiviert und einen weiteren Impuls gestoppt. aktiviert, wie das Signal anliegt.

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Es kann erforderlich sein, das Warnblinksignal seitens des Fahrzeuges zunächst einzulernen.

Gehen Sie dann wie folgt vor:


1. Programmieren Sie zunächst Programmier-Option 2 auf Modus 1 oder 2“
2. Schalten Sie die Warnblinkanlage des Fahrzeuges ein.
3. Schalten Sie die Zündung 3-mal ein und aus
4. Sirene piept kurz um den Anlernprozess zu bestätigen
5. Drücken Sie den Service-Taster und halten Sie diesen gedrückt bis die Warnblinkanlage 10-mal
aufgeleuchtet hat seit die LED an ist.
6. Nach dem Loslassen des Service-Tasters piept die Sirene 1-mal kurz und die LED ist aus.
7. Die Kalibrierung ist abgeschlossen. Es piept die Sirene 1-mal am Ende.

Das weiße Kabel bitte korrekt mit dem Warnblinkschalterkabel verbinden. Prüfen Sie die Polarität des
Warnblinkschalters. Die Polarität des weißen Kabels wird mit dem weiß/rotem Kabel von Stecker 1 gewählt.

ROT

+12 Volt Betriebsspannung - wird von einem Kabel am Zündschloss, der Fahrzeugbatterie oder am Sicherungskasten
abgenommen, welches dauerhafte 12 Volt hat. Meist hat dieses Kabel auch im Fahrzeug die rote Farbe und ist dicker
als die übrigen Kabel. Das rote Kabel sollte auf jeden Fall separat bis zur Spannungsquelle geführt werden, um
Fehlfunktionen der Anlage zu vermeiden. Andere Kabel die +12 Volt benötigen, wie evtl. für die Zentralverriegelung
oder Blinklichtansteuerung sollten einzeln von der Spannungsquelle abgenommen werden. Somit ist gewährleistet,
dass auf dem roten Kabel kein Spannungsabfall bei kurzzeitiger hoher Stromaufnahme entsteht.

Braun

+12 Volt Ausgang für Sirene - mit roten Draht der Sirene verbinden (bei Notstromsirene bitte die Anleitung der Akku-
Sirene lesen), schwarzer Draht der Sirene wird mit einem Massepunkt an der Karoserie verbunden.

Orange / Schwarz

Ausgang für Startunterbrechung. Es liegt im entschärften Zustand eine Masse von 500mA an.

Wenn Sie die Unterbrechung wie im Bild gezeigt anschließen, zieht das Relais nur an, wenn die Zündung EIN ist und
das System entschärft. Im geschärften Zustand zieht das Relais nicht an.

Schwarz

Masse - wird an einem guten Massepunkt der Karosserie oder direkt am Minuspol der Batterie abgenommen.

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Orange

Ausgang für Startunterbrechung. Es liegt im geschärften Zustand eine Masse von 500mA an.

Wenn Sie die Unterbrechung wie im Bild gezeigt anschließen, zieht das Relais nur an, wenn die Zündung EIN ist und
das System geschärft. Im entschärften Zustand zieht das Relais nicht an.

Je nach verwendetem Relais-Typ wir kann ein der beiden Unterbrechungen angeschlossen werden.

4-poliger blauer Stecker 2:

Pink

Ausgang für Fahrzeughupe. Es wird eine Masse von 300mA bei Alarm, Schärfen und Entschärfen (je nach
Programmier-Option 1) geschaltet. Um die Fahrzeughupe anzusteuern, ist ein Relais notwendig.

Grau / Schwarz

Statusausgang welcher für Komfortfunktionen oder weitere Verbraucher genutzt werden kann. Es steht eine Masse von
500mA je nach Programmier-Option 9 zur Verfügung.

Blau / Schwarz

Alarmeingang für Masse geschaltete Kontakte oder Zusatzsensoren. In manchen Fahrzeugen, wird der Motorhauben-
kontakt nicht über den CAN-Bus übertragen. Mit diesem Eingang haben Sie die Möglichkeit einen zusätzlich
installierten Kontakt mit zu überwachen. Je nach Programmier-Option 4 können Sie festlegen, ob der Alarmeingang
verzögert überwacht wird.

Rot / Schwarz

Wenn im geschärften Zustand eine Masse an diesem Kabel anliegt, wird der Erschütterungssensor und die Zündung
nicht mehr überwacht. Diese Option ist bei manchen Standheizungen von Vorteil.

2-poliger roter Stecker 3:

In dieser Buchse wird die LED angeschlossen. Bohren Sie dafür ein Loch, an einer gut sichtbaren Stelle im
Armaturenbrett oder der Mittelkonsole. Achten Sie darauf das dahinter nichts beschädigt wird und die LED auch
ausreichend Platz hat, um das Kabel zu verlegen, Stecken Sie die LED mit dem Stecker zuerst in das Loch und
verlegen das Kabel zum Steuerteil hin. Der rote Stecker des LED Kabels wird in die rote Buchse am Steuerteil gesteckt.

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2-poliger blauer Stecker 4:

In dieser Buchse wird der Service-Taster angeschlossen. Den Service-Taster sollten Sie gut versteckt anbringen. Wo
Sie ihn montieren, bleibt Ihnen überlassen, da es für jedes Fahrzeug verschieden ist (im Fußraum, hinter einer
Verkleidung, unter der Abdeckung für den Ganghebel oder ähnlich). Der Serviceschalter wird in den blauen Steckplatz
am Steuerteil gesteckt.

4-poliger weißer Stecker 5:

Dieser Steckplatz ist für den Zusatzsensor vorgesehen. Hier kann ein Radarsensor oder Neigungssensor
angeschlossen werden. Dieser Stecker ist nicht im Lieferumfang. Die Belegung des Steckers ist identisch mit dem
Steckplatz vom Erschütterungssensor.
PIN 1 Masse - Alarmeingang für Vorwarnung
PIN 2 Masse - Alarmeingang für Vollalarm
PIN 3 Masse / 200 mA - Ausgang
PIN 4 + 12 Volt – Betriebsspannung des Sensors

Soll an diesen Steckplatz der Radarsensor MW2 angeschlossen werden, so müssen am MW2 beide Einstellschalter
auf OFF stehen. Schneiden Sie das Kabel des MW2 in der Mitte durch und stecken Sie einen Stecker in den Sensor.
Der andere roten Stecker kommt in das Steuerteil der Alarmanlage. Nun verbinden Sie die 4 Kabel wie folgt.
Stecker im Steuerteil – Kabelfarbe mit > Stecker im Sensor - Kabelfarbe
Rot
SCHWARZ Blau Hinweis: Die Kabel können auch
SCHWARZ verlängert werden.
Blau Rot

4-poliger weißer Stecker 6

Dieser Steckplatz ist für den Erschütterungssensor vorgesehen. Dieser Sensor erkennt, wenn Schläge gegen das
Fahrzeug erfolgen. 2 Zonen stehen zur Auswertung zur Verfügung. Die 1. Zone ist für die Vorwarnfunktion. Die 2. Zone
ist für die Hauptalarmauslösung. Zum Einstellen der Empfindlichkeit drehen Sie an den Einstellrädchen. Die LEDs
signalisieren die Auslösung. Der Sensor sollte nicht zu Empfindlich eingestellt sein, um Fehlalarme zu vermeiden.
Montieren Sie den Sensor unter dem Armaturenbrett an einen dicken Kabelstrang. Auf jeden Fall muss er geschützt
von Spritzwasser montiert werden. Stecken Sie das vorgefertigte 4-polige Kabel in den Sensor und verlegen das Kabel
zum Steuerteil hin.

Grün Masse - Alarmeingang für Vorwarnung


Blau Masse - Alarmeingang für Vollalarm
Schwarz Masse / 200 mA - Ausgang
Rot + 12 Volt – Betriebsspannung des Sensors

4-poliger roter Stecker 7

Anschluss zum Firmware Upgrade

2-poliger weißer Stecker 8

Grün / Schwarz

Über das Kabel wird der CAN High ausgelesen

Orange

Über das Kabel wird der CAN Low ausgelesen. Bei Fahrzeugen mit 1-Leiter CAN wird dieses Kabel zum auslesen
verwendet.

Auswahlschalter zum Einstellen des CAN-Bus Typs

2-Leiter Can-Bus (Can-High und CAN-Low) (bei den meisten Fahrzeugen)

1-Leiter CAN (manche Opel, Chevrolet, Ford, Mazda und Honda Modelle)

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Programmier-Taster und LED im Steuerteil

Diese befinden sich unter dem gelben Aufkleber „CAR CODE SETTING“ auf der Oberseite des Steuerteils
und sind für die Fahrzeugauswahl vorgesehen.
Zur Programmierung wird nicht der Servicetaster bzw. die Status-LED verwendet!

Um die Anlage auf das entsprechende Fahrzeug zu programmieren gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Taster betätigen bis die LED leuchtet


2. Taster loslassen und die LED erlischt
3. 2 Sekunden später beginnt die LED zu blinken.
4. Drücken Sie den Taster, sobald die LED die entsprechende Anzahl geblinkt hat, wie es die erste Stelle Ihres
Fahrzeug-Code ist.
Wäre der Code z.B. 4 5 müsste noch 4-maligen Blinken der Taster gedrückt werden.
5. Die LED beginnt nach 2 Sekunden weder zu blinken.
6. Drücken Sie den Taster, sobald die LED die entsprechende Anzahl geblinkt hat, wie es die zweite Stelle Ihres
Fahrzeug-Code ist.
Wäre der Code z.B. 4 5 müsste noch 5-maligen Blinken der Taster gedrückt werden.
7. Die LED beginnt nach 2 Sekunden 3-mal zu blinken um die Programmierung zu bestätigen.

Konformitätserklärung

Fragen zu diesem Alarmsystem beantwortet Ihnen gern die Fa. Alarmprofi in Erfurt.

Tel.: 0361 7918571 eMail : info@alarmprofi.de Internet : www.alarmprofi.de


Stand September 2010

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