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LV 9.

Klasse
TEXT 1. Aufgaben 1-10. Lesen Sie den Text still und bestimmen Sie, welche der
Aussagen stimmt: A, B oder C.
Der Trick mit der Hut
Stefan möchte Monika beeindrucken. Es kann ihm schon etwas kosten, aber auch
nicht zu viel. Stefan denkt über das Problem intensiv nach. Dann geht er in ein elegantes
Damenhutgeschäft und wünscht, die Chefin persönlich zu sprechen. Er sagt: „Ich werde hier
in Ihrem Geschäft morgen mit einer jungen, schönen Dame erscheinen, um ihr einen Hut zu
kaufen. Ich möchte aber, dass die Geschichte für mich nicht besonders teuer wird. Ich stelle
mir das so vor: Sie nennen morgen bei allen Hüten den richtigen Preis. Nur bei jenen Hüten,
die 20 Euro kosten, behaupten Sie, dass der Preis 100 Euro ist. Als vollendeter Kavalier
kaufe ich dann einen dieser besonders teuren Hüte und bezahle Ihnen 100 Euro. Aber am
nächsten Tag werde ich wieder allein zu Ihnen kommen und mir die 80 Euro, die ich zu viel
gezahlt habe, abholen. Sind Sie einverstanden?“
Als die Chefin wieder zu sich kommt, antwortet sie: „Mein Herr, ich habe alles
verstanden – Sie sind mehr als ein Kavalier, Sie sind ein richtiger Gentleman! Sie wollen
den Eindruck vermitteln, ein teures Geschenk zu machen – dieses soll aber nur 20 Euro
kosten, stimmt das?“
„Ja, so ist es“, sagte Stefan. Und die Chefin erwidert: „Kein Problem, mein Herr.
Meine Firma ist überall für ihren Kundendienst berühmt. Sie können sich auf mich
verlassen – alles wird tadellos klappen!“
Stefan freut sich wie ein Schneekönig: Ach, wie dankbar wird sich Monika erweisen!
Und das für nur 20 Euro!
Am anderen Tag kommt er also mit Monika zum Hutkauf. Monika ist von Stefans
Großzügigkeit einfach überrascht und begeistert. 100 Euro will der Mann für sie ausgeben,
für einen einzigen Hut! Welch ein Kavalier! Zwar findet Monika die billigeren Hüte, die
zum Beispiel nur 20 Euro kosten, viel schöner, als die teuren für 100 Euro, Stefan bezahlt
diese Summe an der Kasse, und Monika bekommt den Kassenzettel.
Am nächsten Tag kommt Stefan wieder ins Geschäft und sagt zur Chefin: „Nun,
meine Dame, geben Sie mir bitte die 80 Euro zurück, die ich gestern für den Hut zu viel
bezahlt habe.“
Die Dame antwortet aber bedauernd: „Mein Herr, ich kann Ihnen nichts
zurückzahlen. Ihrer Dame haben die Hüte für 20 Euro viel besser gefallen als der 100-Euro-
Hut! Und vor einer Stunde war die Dame hier und tauschte den Hut gegen fünf andere Hüte
je zu 20 Euro um.“

Aufgaben 1-10:
1. Stefan möchte Monika…
A… mit seiner Großzügigkeit beeindrucken.
B eine Geschichte erzählen.
C ein elegantes Damenhutgeschäft schenken.
2. Stefan wollte…
a) … einen Hut für 100 Euro kaufen.
b) … einen Hut für den richtigen Preis kaufen.
c) … einen preiswerten Hut für den falschen Preis verschenken.
3. Die Chefin…
a) … war mit dem Vorschlag von Stefan nicht einverstanden.
b) … verstand Stefan und wollte ihm helfen.
c) … wollte Stefan das restliche Geld nicht zurück geben.
4. Stefan freute sich, dass…
a) … man sich auf Monika verlassen kann.
b) … er auf Monika Eindruck nur für 20 Euro macht.
c) … Monika einen schwarzen Hut kaufen will.
5. Monika ist überrascht…
a) … weil Stefan für sie viel Geld ausgeben will.
b) … weil Stefan den einzigen Hut kaufen will.
c) … weil sie 100 Euro bekommt.
6. Das Geschäft…
a) … funktioniert rund um die Nacht.
b) … hat nur Herrenhüte.
c) … bedient seine Kunden tadellos.
7. Stefan…
a) … bekam sein restliches Geld.
b) … tauschte den Hut gegen Schuhe.
c) … misslang sein Trick mit dem Hut.
8. Das Mädchen…
a) … kam am nächsten Tag in ein Schuhgeschäft.
b) … tauschte ihren teuren Hut gegen fünf Hüte.
c) … bekam das restliche Geld.
9. Monika…
a) … fand die billigeren Hüte schöner.
b) … wollte den Kassenzettel bekommen.
c) … wollte kein Geld ausgeben
10. Stefan …
a) … hat 80 Euro zurück bekommen.
b) … ist ins Geschäft zurück nicht gekommen
c) … war für seine Lüge bestraft.
Text 2. Aufgaben 11- 20. Lesen Sie den Text und bestimmen Sie, ob die
Aussagen richtig oder falsch sind.
Schule in Frankreich
Hallo, ich heiße Anna und komme aus Bayern. Im Sommer habe ich Clement
kennen gelernt. Er war für drei Wochen als Austauschschüler an meinem
Gymnasium. Weil ich drei Monate in Frankreich verbringen wollte, habe ich Clement
zu mir eingeladen, um ihn näher kennen zu lernen. Dabei haben wir uns so gut
verstanden, dass wir diesen Austausch unbedingt zusammen machen wollten. Anfang
September war es dann so weit: Clement war drei Monate bei mir und meiner
Familie. Er hat sich schnell bei uns wohl gefühlt und wir hatten eine coole Zeit. Im
Dezember war der Austausch für Clement zu Ende, aber einen Monat später bin ich
nach Frankreich geflogen.
Am Flughafen in Bordeaux wartete Clement mit seiner Familie auf mich, um
mich abzuholen. Ich verstand mich mit seinen Eltern sofort sehr gut, was mich
besonders gefreut hat. Zwei Tage später war der erste Schultag. Die Schüler in
Clements Klasse, haben mich sofort herzlich begrüßt und mich von Anfang an
akzeptiert. Ich hab mich mit vielen super verstanden. Die Lehrer waren auch alle sehr
nett und manche haben sich auch um mich gekümmert. Direkt am ersten Tag hab ich
den Unterschied zur deutschen Schule entdeckt: Die Unterrichtsstunde dauert hier 60
Minuten, die Schule fängt um 8 Uhr an und geht bis 18:00 Uhr. Am Anfang war ich
deshalb jeden Abend total müde.
Aber nach einiger Zeit war es kein Problem mehr. Ich fing an, mich an diese
Schule zu gewöhnen, und jeden Tag hat´s mir besser gefallen. Ich hatte Französisch,
Mathe, Englisch, Deutsch, Physik, Sport und Bio. In Englisch und Deutsch konnte
ich im Unterricht gut mitmachen. Das hat mir auch Spaß gemacht. Ich hab sogar mal
auf Französisch ein Referat über das deutsche Schulsystem gehalten. Sport war
prima, weil’s da viel mehr Angebote gibt. Mittags hab ich mit Clement immer in der
Kantine gegessen und meine Freistunden hab ich meistens mit Freunden im
Schülercafé verbracht. Manchmal bin ich auch in die Bibliothek gegangen, um da zu
lernen oder E-Mails zu verschicken. Nach einiger Zeit konnte ich immer besser
Französisch und es war richtig cool, mich auf Französisch zu unterhalten. Die
Wochenenden in der Familie waren immer schön. Manchmal haben wir uns mit ein
paar Freunden getroffen oder sind ins Kino gegangen. Sonntags haben wir mit der
Familie immer Ausflüge gemacht und wirklich schöne Städte besucht. Ich hatte eine
total schöne Zeit in Frankreich. Diese drei Monate waren die schönsten in meinem
Leben. Ich bin glücklich, dass ich diesen Austausch machen durfte. Mit Clement und
seiner Familie telefoniere ich oft, und wir planen schon unser nächstes Wiedersehen.
Eins ist sicher: Ich werde wieder nach Frankreich fahren, weil ich die Sprache und
das Land liebe.

Aufgaben 11-20.

R F
11. Clement lernte drei Wochen in einem deutschen Gymnasium
12. Anna wollte zuerst nicht nach Frankreich fahren
13. Clement wurde Annas bester Freund
14. Er lebte bei Annas Familie drei Wochen
15. Clemens Eltern waren sehr nett zu Anna
16. In der neuen Klasse fand Anna viele Freunde
17. Am Abend war Anna immer sehr müde.
18. Anna kann Englisch nicht gut.
19. In der französischen Schule kann man viele Sportarten treiben
20. Anna möchte in Frankreich leben.

Text 3. Aufgaben 21-30. Lesen Sie den Text und bestimmen Sie, welche der
Aussagen stimmt: A, B, C oder D.
Erlebnisse beim Kinobesuch
Viele Filmverleiher hoffen durch bessere Werbung die jungen Zuschauer
erreichen, denn junge Kinozuschauer schauen bevorzugt die Trailer und informieren
sich dann in ihren sozialen Netzwerken wie Facebook, was andere von dem Trailer
halten. Fast 30 % aus dieser Altersgruppe besuchen die Lichtspielhäuser, ohne
Ahnung zu haben, was sie schauen wollen.

Man geht ins Kino, weil Kino durch keine DVD ersetzt werden kann. Die große
Leinwand vermittelt viel mehr als der kleine Fernsehbildschirm oder der PC-Monitor.
Ein Film auf Leinwand und vielleicht sogar in 3 D und das gemeinsame Lachen des
Saals, das Rascheln der Popcorntüten, das Knistern der Chipstüten, die Bilder, die in
fremde Welten entführen, die donnernde Musik, der herrlich dröhnende Sound – das
alles zusammen macht den Kinobesuch zu einem Erlebnis.

  Obwohl die meisten Filme im Kino einfach schöner sind, meinen viele
Menschen, dass es sich nicht lohnt, ins Kino zu gehen. Die Kinokarten kosten 12
Euro, doch das Problem am Kino sind nicht die Ticketpreise, sondern die Kosten für
Essen und Trinken. Für 0,50L Cola z.B. schon 4,50€ ist schon echt hart. Und dazu
nervt ein unmanierliches Kinopublikum, das nicht mehr einfach im Kino sitzen und
den Film anschauen kann. Permanent essen sie Popcorn und trinken Cola, plaudern
und spielen mit ihren Telefonen. Sie telefonieren und tauschen Depp-Äpp-
Nachrichten. Überall im Kino blinken Telefonbildschirme und ertönen Blubb-,
Pling- und Zwitschergeräusche für neue Eingangsnachrichten.

Wenn es ja noch beim Cola- trinken und Popcornessen bleiben würde! Im


Hochsommer wurde im Kino auch geraucht. „Ich erlebte es einmal, dass Kinogäste
Pizza und Knoblauch-Döner aßen. Kein Horrorfilm kann solche Gewaltfantasien bei
mir verursachen wie das asoziale Verhalten solcher Leute. Warum soll ich dafür
Eintritt zahlen?“ fragt ein Kinobesucher.

Manchmal stellen die Leute ihre dreckigen Schuhe auf die Vorderstühle, ohne zu
beachten, ob wer da sitzt oder nicht. Das sind echt Unsitten, die es früher nicht
gegeben hat und die alle Kinogäste auch stören. Wenn der Film zu Ende ist, sieht das
Kino aus wie eine Müllhalde. Der Boden übersät mit Popcorneimern, Colabechern
und den Resten, die man aufgrund mangelnder Kulturtechniken wie manierlichem
Essen und Trinken unter sich fallen lassen hat! Einige finden, dass die Preise noch
höher gemacht werden müssen, weil das Kino nach jeder Vorstellung gereinigt
werden soll! 

Fragen 21-30. Finden Sie eine passende Fortsetzung zu den Sätzen:

21. Warum bekommen die Jugendlichen den Wunsch, ins Kino zu gehen?
A. weil der Film interressant ist.
B. weil der Trailer spannend ist.
C. weil sie gern ins Kino gehen.
D. weil die anderen den Film gut finden .
22. 30% der Kinozuschauer finden nicht wichtig.....
A. die bessere Werbung.
B. die Meinung ihrer Freunde.
C. den Inhalt des Films.
D. die Ticketpreise.
23. Wozu gehen viele Menschen heutzutage ins Kino?
A. um ein richtiges Erlebnis zu haben.
B. um sich mit Freunden zu treffen.
C. etwas Neues zu sehen.
D. um den Film auf Leinwand zu sehen.
24. Der kleine Bildschirm kann die große Leinwand nicht .....
A. vermitteln.
B. verbessern.
C. ersetzen.
D. ergänzen.
25. Was fehlt einem Filmzuschauer zu Hause?
A. der herrlich dröhnende Sound.
B. die herrlichen Bilder.
C. das Rascheln der Popcorntüten.
D. der Saal und die anderen Kinogäste.
26. Warum geht man nicht gern ins Kino?
A. weil Essen und Trinken teuer sind.
B. weil die Filme zu Hause viel schöner sind.
C. weil Kinokarten 12 Euro kosten.
D. das Publikum laut ist.
27. Was machen die meisten Kinobesucher nicht, während der Film läuft?
A. essen Popcorn.
B. schauen ruhig den Film an.
C. trinken Cola.
D. spielen mit ihren Telefonen.
28. Was darf man im Sommer im Kino nicht machen?
A. plaudern
B. Popcorn essen
C. rauchen
D. Telefon benutzen
29. Was darf man in den Kinosaal nicht mitbringen?
A. Popcorn
B. Handy
C. Cola
D. Pizza
30. Einige Menschen können sogar ....
A. laut lachen
B. Schuhe auf die Vorderstühle legen
C. Colabecher werfen
D. schlafen
Lösungen

Antwortbogen

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.
A C B B A C C B A C

11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20.
R F F F R R F F R R

21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30.
B C D C D A D C D B

Antwortbogen

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.

11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20.

21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30.