Sie sind auf Seite 1von 8

Latein 12 Übersetzungsvergleich zu Cic. rep. 1–2 21.09.

2021

„Auch lernt der Theil der Nation, der die Alten nicht selbst lesen kann, sie
besser durch mehrere Uebersetzungen, als durch eine, kennen. Es sind
eben so viel Bilder desselben Geistes; denn jeder giebt den wieder, den er
auffasste, und darzustellen vermochte; der wahre ruht allein in der
Urschrift.“
(Wilhelm von Humboldt in der Vorrede zu seiner Übersetzung von Aischylosʼ Agamemnon, 23.02.1816)
Latein 12 Übersetzungsvergleich zu Cic. rep. 1–2 21.09.2021

1. Fallen Euch weitere Herausforderungen ein, die sich einem Übersetzenden – gerade einem Übersetzer von Texten der griechisch-lateinischen
Antike – stellen?

2. Vergleicht die drei gegebenen Übersetzungen (siehe Extrablatt) mit dem Original Ciceros und notiert die gefundenen Unterschiede zwischen den
Übersetzungen in der untenstehenden Tabelle. Wie lassen sich die einzelnen Übersetzungen charakterisieren?

Cic. rep. 1–2 Karl Büchner (1952) Michael von Albrecht (2013)
Übersetzung von Einzelvokabeln (z. B.: virtus, ars etc.)

Wiedergabe auffälliger grammatischer Strukturen (z. B.: Infinitivkonstruktionen, nd-Formen, Partizipialkonstruktionen [Abl. abs.; PC],
Nebensätze, Pronomina)
Latein 12 Übersetzungsvergleich zu Cic. rep. 1–2 21.09.2021

Wiedergabe von Aktiv und Passiv

Abbildung der Stilmittel und rhetorischen Figuren des lateinischen Originals

Abbildung der Wortstellung und des Satzbaus des lateinischen Originals

Charakterisierung
Latein 12 Übersetzungsvergleich zu Cic. rep. 1–2 21.09.2021

3. Was sind mögliche Gründe für die von Euch beobachteten Unterschiede in der Übersetzung? Welche Ziele scheinen die einzelnen Übersetzer zu
verfolgen?

4. Was macht eurer Meinung nach eine „gute“ Übersetzung aus? Lassen sich hierfür Kriterien ausfindig machen?
Latein 11 Übersetzungsvergleich zu Cic. Tusc. 1,64 22.09.2021

„Auch lernt der Theil der Nation, der die Alten nicht selbst lesen kann, sie
besser durch mehrere Uebersetzungen, als durch eine, kennen. Es sind
eben so viel Bilder desselben Geistes; denn jeder giebt den wieder, den er
auffasste, und darzustellen vermochte; der wahre ruht allein in der
Urschrift.“
(Wilhelm von Humboldt in der Vorrede zu seiner Übersetzung von Aischylosʼ Agamemnon, 23.02.1816)
Latein 11 Übersetzungsvergleich zu Cic. Tusc. 1,64 22.09.2021

1. Fallen Euch weitere Herausforderungen ein, die sich einem Übersetzenden – gerade einem Übersetzer von Texten der griechisch-lateinischen
Antike – stellen?

2. Vergleicht die drei gegebenen Übersetzungen (siehe Extrablatt) mit dem Original Ciceros und notiert die gefundenen Unterschiede zwischen den
Übersetzungen in der untenstehenden Tabelle. Wie lassen sich die einzelnen Übersetzungen charakterisieren?

Cic. Tusc. 1,64 Wilhelm Caspers (1873) F. H. Kern Olof Gigon (1998)
Übersetzung von Einzelvokabeln (z. B.: ars, caligo etc.)
Latein 11 Übersetzungsvergleich zu Cic. Tusc. 1,64 22.09.2021

Wiedergabe auffälliger grammatischer Strukturen (z. B.: Infinitivkonstruktionen, nd-Formen, Partizipialkonstruktionen [Abl. abs.; PC],
Nebensätze, Pronomina)

Wiedergabe von Aktiv und Passiv

Abbildung der Stilmittel und rhetorischen Figuren des lateinischen Originals

Abbildung der Wortstellung und des Satzbaus des lateinischen Originals


Latein 11 Übersetzungsvergleich zu Cic. Tusc. 1,64 22.09.2021

Charakterisierung

3. Was sind mögliche Gründe für die von Euch beobachteten Unterschiede in der Übersetzung? Welche Ziele scheinen die einzelnen Übersetzer zu
verfolgen?

4. Was macht eurer Meinung nach eine „gute“ Übersetzung aus? Lassen sich hierfür Kriterien ausfindig machen?