Sie sind auf Seite 1von 7

Apriori

[Ref. t. de kanske viktigaste passager där Husserl diskuterar apriori-begreppet, och kritiken av
Kant bl.a., finns inte med här nedan (!). Som jag nämnde är det i Erste Philosophie och Krisis
som de kanske bästa diskussionerna finns. En översikt finns i Bernet, Kern och Marbach (se
hänvisning nedan) där den matematiska-platoniserande bakgrunden till Husserls apriori-
begrepp lyfts fram; väl ensidigt kan jag tycka men de har en poäng (som du ser av flera
centrala referenser). I den mån detta dokument kan användas alls är det kanske för att ge dig
en viss överblick. Hör av dig om du undrar ngt.]

---
•Hua XIX/1:348f (i 1a utg. uppmärksammades inte att den rena grammatiken endast täcker
den logiska aspekten av grammatiken, inte das gesamte allgemein-grammatische Apriori:
levande dialog etc.)
•XIX/2, § 66 (Finally all the principal unclarities of the Kantian critique of reason are
connected to his lack of the phenomenologically genuine concept of the apriori)
•XXV:24f [Feb. 1911] (“Wie konnte ihr das prinzipiell Allerwesentlichste entgehen? Wie
konnte es ihr entgehen, das sie ihren rein psychologischen Begriffen, deren sie nun einmal
nicht entraten kann, notwendig einen Inhalt gibt, der nicht einfach dem in der Erfahrung
wirklich Gegebenen entnommen, sondern auf dasselbe angewandet ist? Das sie
unvermeidlich, sowie sie dem Sinn des Psychischen nähertritt, Analysen dieser
Begriffsinhalte vollzieht und entsprechende phänomenologische Zusammenhänge als gültig
anerkennt, die sie auf Erfahrung anwendet, die aber der Erfahrung gegenüber a priori sind?
Wie konnte es ihr entgehen, dass Voraussetzungen der experimentellen Methode, wofern sie
wirklich psychologische Erkenntnis leisten will, nicht duch sie selbst begründet werden
können und dass ihr Verfahren sich kardinal von dem der Physik unterschiedet, sofern diese
eben prinzipiell das Phänomenale ausschaltet, um die in ihm sich darstellende Natur zu
suchen; während die Psychologie doch Wissenschaft von den Phänomenen selbst sein wollte?
Nun, all das konnte und musste ihr entgehen bei iherer naturalistischen Einstellung sowie bei
ihrem Eifer, den Naturwissenschaften nachzustreben und im experimentellen Verfahren die
Hauptsache zu sehen. […] Sie hat es versäumt zu erwägen, inwiefern das Psychische anstatt
Darstellung einer Natur zu sein, vielmehr ein ihm eigenes und vor aller Psychophysik streng
und in voller Adäquation zu erforschendes “Wesen” habe. Sie hat nicht erwogen, was im
“Sinn” psychologischer Erfahrung liege und welche “Forderungen “ das Sein im Sinne des
Psychischen von sich aus an die Methode stelle.”)
•EH an Dilthey 5/6.7.1911 (“Alle objektive Giltigkeit, also auch die der Religion, Kunst usw.
weist auf ideale und damit auf absolute (in einem gewissen Sinn “absolute”) Prinzipien hin,
auf ein Apriori, das als solches also in keiner Weise durch anthropologisch-historische
Faktizitäten beschränkt ist. Genau so weit, als dieses Apriori reicht, dessen allseitige
Herausstellung in ontologischer und spezifisch phänomenologischer Hinsicht die grosse
Aufgabe ist, genau so weit reicht der Sinn der betreffenden Art objektiver Giltigkeit. Das
schliesst aber keineswegs Relativitäten aus. So ist – a priori – die Gesamtsphäre der
körperlichen Natur eine Sphäre von Relativitäten. Körperliches Sein ist Sein in einem
Zusammenhang endloser Relativitäten. Aber sofern es “Sein” ist, also Correlat empirischer
Giltigkeit, steht es unter Idealgesetzen, und diese Gesetze umgrenzen den Sinn dieses Seins
(bzw. den Sinn naturwissenschaftlicher Wahrheit) als eines prinzipiell Relativen und doch in
seinen Relationen Identischen. Alle objektive Giltigkeit im Aposteriori hat ihre Prinzipien im
Apriori.”; IX:XIX)
•XIII:139f (physischer Apriori; psychologischer Apriori, das auseinanderlegt, was zum
Wesen oder Sinn eimpirischer “Seelen”setzung gehört),
•Entwurf:322 (formal apriori)
•XXV:80 [1917] (“Der Ausdruck a priori ist also nicht ein Deckmantel für irgendwelche
ideologischen Verstiegenheiten, sondern besagt genausoviel wie die “Reinheit”
mathematischer Analysis oder Geometrie.”)
•F I 28/298f [SS 1920] (“Der echte Sinn des “a priori” ist bezeichnet durch das Reich der in
reinem und vollkommenem Schauen der generellen Evidenz erfassten Wesenswahrheiten, d.h.
der Wahrheiten, die in ihrem allgemeinen Sinn keine Setzung von singulärem individuellem
Dasein einschliessen und bloss aussagen, was zu reiner Allgemeinheit, reiner Idee oder
Wesen als solchen untrennbar gehört, was also für jedes möglichen Individuelle, das
Einzelheit solcher Allgemeinheit ist, unbedingt gelten muss.”; Kern 1964:56)
•Londoner Vorträge [1922], Husserl Studies 2000:227 (“Mit nicht geringem Erstaunen
bemerkt man, schrittweise in dieses Reich des reinen Bewusstseins und der reinen
Subjektivität überhaupt eindringend, wie gross, ja wie überwältigend mannigfaltig die festen
Bindungen sind, die dieses gleichsam “eingeborene Apriori” der transzendentalen
Subjektivität auferlegt, und damit auch allen möglichen Gegenständen auferlegt, die für ein
Ich überhaupt sollen intentionale sein können.”)
•K VI 4/1 [wohl ersten Hälfte der zwanziger Jahre] (“Praktisch kennt jeder das Apriori von
der reinen Mathematik her. Er kennnt und billigt die mathematische Denkungsart […]. An ihr
orientieren wir unseren Begriff von Apriori.”; BKM 1989:76)
•IX:38f [1925] (“Dem Apriori der reinen Logik und reinen Mathematik selbst, diesem Reich
unbedingt notwendiger und allgemeiner Wahrheiten, entspricht korrelativ ein Apriori
psychischer Art, nämlich ein Reich unbedingt notwendiger und allgemeiner Wahrheiten, die
sich auf das mathematische Erleben, das mathematische Vorstellen, Denken, Verknüpfen
usw. beziehen, nämlich als ein mannifgaltiges psychisches Leben eines Subjektes überhaupt,
sofern es in reiner Idealität gedacht werden soll als ein solches, das Mathematisches in sich
erkennt. […] Ähnliches gilt aber für alle psychischen Korrelationsuntersuchungen […]. Eben
damit eröffnet sich aber eine neuartige Idee von Psychologie, neuartig nicht nur durch ihr
konkret und universal gefasstes Thema Gegenstand-Bewusstsein, sondern auch dadurch, dass
es eine nicht empirische, sondern apriorische Psychologie wäre. Sie wäre apriori in demselben
nüchternen Sinne, in dem die Mathematik eine apriorische, eine nicht empirische
Wissenschaft heisst oder, wie wir auch sagen, eine Wesenswissenschaft und darin eine
Eigenheit zeig, die vor aller “Theorie” apriorischer Erkenntnis, das ist vor aller
erkenntnistheoretischen Interpretation ihre Evidenz hat. Statt vom Faktum menschlicher
Subjekte dieser Erde und Welt handelt diese Psychologie also vom idealen Wesen einer
mathematisierenden und allgemeiner einer erkennenden Subjektivität überhaupt, einer
exemplarisch phänomenologisch zu enthüllenden, aber einer ideal mögliche, einer
erdenklichen in unbedingter Allgemeineheit.”), 41 (“Historisch neu [in LU] war nun aber,
dass eine von der traditionellen empirischen Psychologie ganz unabhängig enthebende und
durchgeführte erkenntnistheoretische Untersuchung des Logisch-Mathematischen doch zu
einer methodischen Reform der Psychologie hindrängte und das Problem des Verhältnisses
von Erkenntnistheorie und Psychologie neu gestaltete. Diese konkret geführten
erkenntnistheoretisch-logischen Untersuchungen mussten sich ja unweigerlich einer
psychologischen Analyse, aber einer neuartigen, apriori verlaufenden bedienen. Eine aus rein
innengewandter Intuition schöpfende apriorische Wissenschaft vom Seelischen, wie sie hier
in wirklichen Anfangsstücken auftritt, konnte unmöglich bedeutungslos sein für eine strenge
wissenschaftliche empirische Psychologie, so wenig als eine apriorische Wissenschaft vom
Raum und von der formalen Idee einer Natur überhaupt bedeutungslos gewesen war für eine
Erfahrungserkenntnis von der Natur.”), 49f [1925] (“Das Apriori ist überall, ist in der
Psychologie wie in der Naturwissenschaft nur ein unzerbrechlicher, formaler Rahmen,
innerhalb dessen empirische Tatsächlichkeit sich halten muss, wenn sie überhaupt denkbar,
apriori möglich sein soll.”), 50f (the intuitive and descriptive apriori which immediate
intuition provides is not what is sought after in pure psychology, instead it is an apriori of a
higher level), 70 (“Jede gefühlte Notwendigkeit ist Anzeichen eines Apriori im Sinn einer
unbedingten, einer sogenannten apodiktischen und als das einsehbaren Allgemeinheit. Ihre
Aufweisung ist die Probe, ob die gefühlte Notwendikeit eine echt apodiktische und nicht
Verwechslung mit einer bloss empirischen Anzeige ist.”), 71f [1925] (“Jeder versuchte
Übergang in ein Apriori dieses bestimmten Sinnes (einer aus schauender Einsicht geschöpften
unbedingten Allgemeinheit) fordert Befreiung vom Faktum. Das Faktum ist in unserem Fall
die von uns wirklich faktisch erfahrene Welt mit diesen faktischen Dingen. Lassen wir dieses
Faktum fallen. Nicht als ob wie die Tatsachen unserer Erfahrung und die Existenz der in ihr
erfahrenen Welt skeptisch leugnen, preisgeben wollten. Unsere Überzeugungen ändern wir
durchaus nicht, dazu haben wir kein Motiv, also auch keine Möglichkeit. Aber nichts hindert
uns doch, das Faktum ganz beliebig umzufingieren, die Phantasie dabei frei schalten zu
lassen, und in jeder Weise nach Massgabe des Faktums Ding- und Weltfiktionen als reine
Phantasien zu erzeugen. […] Was soll das, werden Sie fragen, nützen? Ich antworte: gar viel
kann es, richtig weiter geführt, nützen. Denn was ich da beschrieb, ist der Weg, auf dem alle
intuitiven Wesensnotwendigkeiten und Wesensgesetzte, alles echte intuitive Apriori
gewonnen wird. Und somit auch, was uns hier interessiert, das alles umspannende Apriori,
das dasjengie dieser Erfahrungswelt ist, weil es das apodiktisch Allgemeine und Notwendige
ist einer Erfahrungswelt überhaupt”), 224f [1925] “Die universale Erfahrung in ihrer
unexplizierten Unendlichkeit trägt in sich ein “Apriori” und eine unendliche Stufenfolge von
approximativen apriorisch Regelungen.”); 297 (“Überlegen wir das Wie dieses Enthalten, so
ist damit gemeint, dass jedes Apriori in seiner Seinsgültigkeit festgelegt ist als transzendentale
Leistung,, also in eins mit den Wesensgestalten ihrer Konstitution, der Arten und Stufen ihrer
Selbstgebung und Bewährung und der zugehörigen Habitualitäten. Darin liegt, dass in und mit
der Feststellung des Apriori die subjektive Methode dieser Feststellung durchsichtig gemacht
ist, dass es also für die apriorischen Disziplinen, die innerhalb der Phänomenologie zur
Begründung kommen (z.B. als mathematische Wissenschaften) keine “Paradoxien”, keine
“Grundlagenkrisen” geben kann.”); 504 (Das A. der passiven Subjektivität is the basis for the
A. of sensuous const. of nature; A of Einfühlung), 505 (Das beiderseitige Apriori, das Apriori
des universalen Lebens, das der Entwicklung, das der Geschichte im personalen Sinne und
Geschichteswissenschaft als apriorische Möglichkeit. Das Apriori der notwendig
erwachsenden induktiven Struktur - induktive Weltforschung und ihr A.. Schichtungen
zwischen dem natürlich umweltlichen Apriori, dem der natürlichen Vorgegebenheit, und dem
verborgenen Apriori der tieferen Konstitution),
•XVII:255n (“[der] Begriff Eidos […] definiert zugleich den einzigen der Begriffe des
vieldeutigen Ausdrucks a priori, den wir philosophisch anerkennen. Er ausschliesslich ist also
gemeint, wo je in meinen Schriften von a priori die Rede ist.”), 297 (tr. aesthetics as that
which precedes all science, is the eidetic description of the universal apriori, without which
the unity of nature and of a world as a passive synthetical unity could not be constituted [the
universal apriori is therefore the ontology of the lifeworld as the most general and basic
structure of any possible world, the apriori of also the intuitively given world]), 381, 391,
•I, Pariser Vorträge, p. 29 (“Sehr spät hat sich insbesondere der Zugang zu den Problemen
der universalen Wesensgesetzmäßigkeit der phänomenologischen15 Genesis erschlossen,
zuunterst der passiven Genesis in der Bildung von immer neuen Intentionalitäten und von
Apperzeptionen ohne jede aktive Beteiligung des Ich. Hier erwächst eine Phänomenologie der
Assoziation, deren Begriff und Ursprung ein wesentlich neues Gesicht empfängt; vor allem
20
schon durch die zunächst befremdliche Erkenntnis, daß Assoziation ein ungeheurer Titel
für eine Wesensgesetzlichkeit ist, ein eingeborenes Apriori, ohne das <das> ego als solches
undenkbar ist.”),
•I, CM § 39 p. 114 (“das jeweilige Faktum ist irrational, aber nur möglich in dem ihm als
egologischen Faktum zugehörigen Formensystem des Apriori, aber das Faktum und seine
Irrationalität ist selbt ein Strukturbegriff im System des konkreten Apriori”), 163ff (formal
apriori)
•B I 5 V/<23> (“Erst muss ich das Apriori der statischen Korrelation haben um fragen zu
können nach der “Genesis dieses Apriori”, als Genesis der konkreten Subjektivität und ihrer
korrelativen “Welt””; Costa 1998:19).
•VI:/115 (Kant has not truly understood the role of the apriori), 169/166 (the first discovery of
the apriori of correlation in the 1890s effected H so deeply that he spent the rest of his life
investigating it); 362f, 380 (das konkrete historische Apriori das alles Seiende umgreift), 482
(biologische Apriori; generative Apriori), 553

•JD L’Origine 1962:169 (l’apriori concret)


•Biemel 1962 Hua IX:XXII (“Die Leistung der Phänomenologie wird hier von Husserl
untersucht im Himblick auf das psychologische Moment, das ihr notwendig innewohnt. Die in
der Phänomenologie implizierte Psychologie ist durch zwei sich scheinbar wiedersprechende
Momente gekennzeichnet: 1. Die Deskription, 2. das Apriori. Ist es möglich, diese
Gegensätze zu verbinden? Deskription setzt ein Gegebenes voraus, das durch Erfahrung
zugänglich wird. Das Apriori soll die Bedingungen der Möglichkeit der Erfahrung enthalten.
Diese Bedingungen können nicht einfach in einer empirischen Analyse zugänglich werden. Es
wird also von der Psychologie gefordert, dass sie ihren empirischen Charakter aufgibt, sich in
eine apriorische Psychologie wandelt. Das darf aber nun keineswegs so verstanden werden,
als ob nun einfach eine konstruierende Psychologie ans Stelle der empirischen Psychologie
gesetzt werden sollte; dann würde ja gerade der “wissenschaftlichen” Charakter, um den es
Husserl seit jeher so zu tun war, aufgegeben. Die neue Psychologie soll beschreibend und a
proiri zugleich sein. Die Momente a priori sollen nicht deduziert oder konstruiert werden,
sondern in einer Wesenschau zugänglich sein (cf. IX:46f). […] Wir sehen also, wie Apriori
und Deskription sich nicht ausschliessen, sondern notwendig zusammengehören.Was wirklich
die Funktion eines unentbehrlichen Elementes erfüllt bei einer psychischen Tätigkeit, das ist
Apriori. Dieses Apriori ist und in der Weise der Intuition zugänglich, also gebbar. So kann
von einem inhaltlichen Apriori gesprochen werden.”),
•Kern, Husserl und Kant, 1964:55ff (§ 9a: “Kant fehlte der echte Begriff des Apriori”), 55
(Dem Begriff des Apriori Husserls liegt dessen Lehre vom Eidos zu Grunde), 114 (gegen die
Psychologiesierung der formallogischen Gesetze wendet sich diese Kritik gegen die
Psychologiesierung des materialen (oder synthetischen) Apriori
•JD La voix 1967:7 (apriori logique du langage dans LU)
•Franck 1981:68 (l’apriori concret)
•Landgrebe Faktizität und Individuation, 1982:48 (“Es ist also damit darauf hingewiesen,
dass der Gedanke des Apriori selbst ein konstitutives Produkt der Geschichte ist, die doch
selbst faktisch ist.”), 49f
•Melle, Hua XXVIII: xxxiv
•Bernet, Kern & Marbach: Edmund Husserl, 1989:67ff, 75ff, 81ff, 186, 208
•Costa 1998:18f (“The consequences of these limits of eidetic variation seem to menace the
very possibility of a phenomenological investigation. What phen.o. supposes to be invariant
structures risks remaining a hypostatisation of facts that have a given collocation in a level of
temporal and historical genesis. […] H himself has recognised the problem. Though in CM he
had written of a variation free of every bindende Voraussetzung, in 1931 he defined the
problem in different terms [E III 9/8b]. […] It seems therefore that we must give up the
eidetic method. This is how MMP interprets a letter from EH to Lévy Bruhl (350511).
Imagination is not able to represent to us all the possibilities of existence realised by different
cultures. We, who live in a given historical tradition, can not imagine the world of primitive
peoples. We can then say that by about the early 1930s Husserl had “tacitly given up the
philosophy of essences” (1945:61). […] Against this interpretation, I shall maintain that the
disclosure of the genetic and historical dimension does not require that we give up eidetic
variation, but that we deepen our analysis. Eidetic variation remains necessary, because it
offers the “leading clues”, and without this philosophical rigour is not possible. The eidos is
irreducible to a matter of fact. By virtue of a necessity that is not factical, we must always
begin with the already-constituted: “Erst muss ich das Apriori der statischen Korrelation
haben um fragen zu können nach der “Genesis dieses Apriori”, als Genesis der konkreten
Subjektivität und ihrer korrelativen “Welt”” (B I 5 V/<23>). And again in 1936 in the OG he
writes that by virtue of eidetic variation we free ourselves of jeder Bindung (VI:383). These
passages are not in contradiction with the ones cited above. […] On the one hand essences are
leading clues, they guide phenomenological analysis, otoh, they remain within the confines of
a static constitution and call for genetic foundation”)
•Sokolowski 2002:242 (“for Kant, a priori knowledge arises apart from any experience and is
valid before any experience, while in Husserl the a priori is achieved through eidetic
variation, which is based on experience as its starting point (pp. 30– 31). Husserl’s a priori
comes to us, therefore, through experience.”)