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Berlin nach der Wende

Kontext: Die Berliner Mauer war während der Teilung Deutschlands ein
Grenzbefestigungssystem der Deutschen Demokratischen Republik (DDR), das mehr als 28
Jahre, vom 13. August 1961 bis zum 9. November 1989, bestand, und die DDR von West-
Berlin hermetisch abriegeln sollte. Sie trennte nicht nur die Verbindungen im Gebiet Groß-
Berlins zwischen dem Ostteil („Hauptstadt der DDR“) und dem Westteil der Stadt, sondern
umschloss alle drei Sektoren des Westteils vollständig und unterbrach damit auch seine
Verbindungen zum sonstigen Umland, das im DDR-Bezirk Potsdam lag. Die Mauer verlief
dabei zumeist einige Meter hinter der eigentlichen Grenze.
Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer. Die sechs Grenzübergänge der Stadt
wurden abgeschafft und die Berliner konnten sich frei von einem Stadtteil zum anderen
bewegen. Das gleiche geschah an den Grenzpunkten zwischen Ostdeutschland und
Bundesdeutschland. Nach 28 Jahren erzwungener Trennung können sich Familien und Freunde
endlich wiedervereinen. Der eigentliche Abriss der Mauer begann jedoch vor 31 Jahren, am
13. Juni 1990, als Bagger und Kräne in der Bernauer Straße eintrafen. Es habe damals nur
wenige gegeben, die den Mauerabschnitt an der Bernauer Straße für die Nachwelt erhalten
wollten, sagt der Direktor der Mauer-Stiftung, Axel Klausmeier. Viele hätten befürchtet, dass
die Teilung nicht überwunden wird, solange die Mauer da ist. Willy Brandts Satz „Die Mauer
muss weg“ sei Realität geworden. Von den rund 155 Kilometern Sperranlage blieb nicht viel
übrig. 65 Kräne, 175 Lastwagen und 13 Planierraupen waren im Einsatz. Der Abriss der
innerstädtischen Mauer endete offiziell am 30. November 1990. Einzelne Elemente wurden
auch weltweit verkauft. Auf allen Kontinenten stehen heute Mauer-Teile, in Museen, als
Denkmäler. Der Rückbau der Mauerreste wurde weiterhin von militärischen Untereinheiten
der wiedervereinten Bundeswehr durchgeführt und dauerte bis November 1991.
Die deutsche Wiedervereinigung oder deutsche Vereinigung war der durch die
friedliche Revolution in der DDR angestoßene Prozess der Jahre 1989 und 1990, der zum
Beitritt der Deutschen Demokratisund Republik zur Bundesrepublik Deutschland am October
1990 Führte. Die damit vollzogene deutsche Einheit, die seither an jedem 3. Oktober als
Nationalfeiertag mit dem Namen Tag der Deutschen Einheit begangen wird, beendete den als
Folge des Zweiten Weltkrieges in der Ära des Kalten Krieges vier Jahrzehnte währenden
Zustand der deutschen Teilung. Nach der Wiedervereinigung entwickelte sich Berlin
kontinuierlich und wurde zu einem Hotspot für Kultur und Architektur. Goldgräberstimmung
herrschte vor allem für Westler. Anfang der 1990 er konnte und musste Berlin neu gebaut
werden. Eine solche städtebauliche Aufgabe war einzigartig und lockte Architekten aus der
ganzen Welt nach Berlin. Aber auch Touristen und Neugierige, Künstlerinnen und Kreative.
Wer im Kunsthandel oder im Verlagswesen mitreden und wahrgenommen werden wollte, zog
nach Berlin oder eröffnete zumindest eine Filiale. Nicht mal zehn Jahre nach der Wende galt
Berlin bereits als Kunst-Produktions-Hauptstadt der Welt, als Metropole mit der grössten
Galeriendichte und Hotspot der Literaturverlage. Die Senatswirtschaftsverwaltung sprach 2008
von 400 Galerien und 5500 Bildenden Künstlern sowie 200 Museen oder Ausstellungshallen.
Die Stadt zog nach, mit Neubauten, Renovationen – oft auf Pump.
Berlin ist heute eine der am weitesten entwickelten Städte der Welt. Berlin ist eine
globale Stadt der Kultur, Politik, Medien und Wissenschaft. Seine Wirtschaft basiert auf
Hightech-Unternehmen und dem Dienstleistungsbereich. Die Stadt verfügt über ein vielfältiges
Angebot an Kreativwirtschaft, Forschungseinrichtungen, Medienunternehmen und
Kongresszentren. Berlin dient als kontinentaler Knotenpunkt für den Luft- und
Schienenverkehr und verfügt über ein sehr komplexes öffentliches Verkehrsnetz. Die
Metropole ist ein beliebtes Touristenziel. Bedeutende Industriezweige sind die IT, die
pharmazeutische Industrie, die Biomedizintechnik, die Biotechnologie, das Bauwesen und die
Elektronik. Das moderne Berlin ist Heimat berühmter Universitäten, Orchester, Museen,
Veranstaltungsorte und Austragungsort vieler Sportveranstaltungen. Es ist ein gefragter Ort für
internationale Filmproduktionen. Die Stadt ist bekannt für ihre Festivals, vielfältige
Architektur, Nachtleben, zeitgenössische Kunst und hohe Lebensqualität. In den letzten zehn
Jahren hat Berlin eine weltoffene Unternehmerszene erlebt. Die Hauptstadt Berlin gilt auch in
Bezug auf den Tourismus als eine der schönsten Städte. Es gibt viele Sehenswürdigkeiten, die
wir besuchen können, wie Reichstag, Brandenburger Tor, Museumsinsel und so weiter. Neben
dem kulturellen Teil ist die Stadt Berlin eines der vielfältigsten und pulsierendsten Nachtleben
Europas. Es beherbergt unzählige Nachtclubs und viele Festivals (wie die berühmte "Love
Parade"). Die Stadt Berlin ist bekannt für ihre vielen Bars entlang der Spree. Zusammen mit
der Vielzahl an Cafés, Restaurants und Grünflächen in allen Quartieren bilden sie eine wichtige
Quelle der Entspannung und des Verweilens.
Diese Veranstaltung hat einen großen kulturellen und historischen Wert und zeichnet
sich durch mehrere touristische Attraktionen aus, die diesen wichtigen Moment symbolisieren.
Eine dieser Attraktionen ist das Brandenburger Tor.
Das Brandenburger Tor in Berlin ist ein frühklassizistisches Triumphtor, das an der Westflanke
des quadratischen Pariser Platzes im Berliner Ortsteil Mitte steht. Es wurde als Abschluss der
zentralen Prachtstraße der Dorotheenstadt, des Boulevards Unter den Linden, in den Jahren
von 1789 bis 1793 auf Anweisung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II. nach
Entwürfen von Carl Gotthard Langhans errichtet.
Eine weitere touristische Attraktion, die diese Veranstaltung prägt, sind die Reste der Berliner
Mauer.
Der bekannteste Teil der Mauer ist der mit einer Länge von 1316 Metern, der als Ostgalerie
bezeichnet wird. Es befindet sich zwischen Warschauer Straße und Ostbahnhof und enthält 106
Gemälde. Weitere kleinere Mauerteile befinden sich in der Gedenkstätte Bernauer Straße, wo
die offizielle Zerstörung der Mauer begann, am Potsdamer Platz, am Reichstag,
Invaliedenfriedhof Bornholmer Straße, Niederkirchner Straße und Zimmerstraße beim
Checkpoint Charlie.
Meiner Meinung nach ist Berlin eine der schönsten und entwickelten Städte der Welt,
die es verdient, von jedem besucht zu werden. Meine liebste Touristenattraktion ist das
Brandenburger Tor, sowohl wegen seiner Architektur als auch wegen seines Symbols.