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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung…………………………. 2

2. Die Geschichte des Gins…………... 4

3. Gin – Die Sorten…………………. 11

4. Die Herstellungsverfahren………... 20

5. Nosing & Tasting………………… 26

6. Rezepte…………………………... 42
Einleitung
Der Sage nach haben holländische Seefahrer in Indien dunkle,
würzige, aber ungenießbare Beeren entdeckt. Eines Tages fielen ein
paar davon während einer Streiterei in die tägliche Ration Fusel, der
natürlich sofort ganz vorzüglich schmeckte. Die Wacholderbeere im
Alkohol und damit die Idee des Gins war geboren.

Klingt zu einfach? - Ist es auch! Die Entstehung des Gins ist


um einiges komplexer.
Tatsächlich hängt dessen Geschichte eng mit politischen und
historischen Ereignissen zusammen.
Gin prägte immer wieder das alltägliche Leben und damit
auch die menschliche Kultur.

Inzwischen gibt es das Kultgetränk in weit über 5000 Sorten.


Hergestellt werden diese in über 60 verschiedenen Ländern,
angeführt von England der USA und Deutschland.
Die Geschichte des Gins
„Der Alkohol ist ein Gift. Das haben die Physiologen bewiesen. Aber
gegen den Alkohol ist damit gar nichts bewiesen. Denn ein Gift kann
immer noch eine Medizin sein.“
Egon Friedell

Wie so vieles hat auch der Gin seinen Ursprung in der


Medizin. Bereits um das Jahr 1000 nach Christus finden sich
erste Belege über medizinische Experimente mit Wacholder
und Alkohol in der Schule von Salerno. Während des
Mittelalters wurde Wacholder sogar gegen die Pest
eingesetzt. Im 16. Jahrhundert berichtet der deutsche Arzt
Franz de le Boe von einem Wacholderdestillat als eine
Medizin gegen Magen- und Nierenerkrankungen. De le Boe,
der sogenannte Urvater des Gins, lehrte in Holland über den
Wacholderschnaps Genever (holländisch Jenever:
Wacholder). Diese Arznei tat nicht nur gut, sondern
schmeckte auch noch so hervorragend, dass der Mediziner
Brennereien beauftragte und damit die kommerzielle
Produktion für den nicht-medizinischen Markt startete.
Im Laufe des holländisch-spanischen Krieges (1568-1648),
in dem die Holländer von den Engländern unterstützt
wurden, sowie durch einige in England lebende Holländer,
machte sich der Genever auf die Reise auf die Britische
Insel, wo der Name Gin entstand.
Mit dem niederländischen Mitregenten William of Orange
(1672-1702) wurde die Einfuhr ausländischer Spirituosen
erschwert und hohe Steuern auf Bier und Wein erhoben,
Gin wurde damit zu einem günstigen Getränk, das sich
selbst die ärmsten Bevölkerungsschichten leisten konnten.
Nachdem Queen Anne jedem Engländer als Privatperson
erlaubte, Gin zu brennen, wurde 1720 in ca. einem Viertel
der Haushalte Gin produziert. Um 1727 tranken ca. 6
Millionen Engländer 5 Millionen Gallonen Gin im Jahr (eine
britische Gallone entspricht 4,5 Liter).
Unter der Quantität litt allerdings die Qualität des Gins. Dies
führte zusammen mit der extremen Zunahme des Konsums
zum sogenannten Gin Act von 1736. Man benötigte nun
eine Lizenz um Gin herzustellen und musste Steuern zahlen,
was sich nur noch wenige Brennereien leisten konnten.
Doch selbst diese staatlichen Maßnahmen erzielten keine
wesentlichen Einschränkungen des Alkoholmissbrauchs, der
zu einer extremen Erhöhung von Gewaltakten und der
Sterberate führte. Besonders eindrucksvoll werden die
damaligen Zustände auf dem Gemälde 'Gin Lane' des
sozialkritischen Malers William Hogarth dargestellt. Darauf
erkennt man betrunkene Mütter, die sich nicht mehr um ihre
Kinder sorgen, kranke und halbtote Menschen, sowie
Szenen von Gewalt und Streit. Zahlreiche Menschen
konnten und wollten ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen.
Aus dieser Zeit stammt auch die Geschichte der jungen
Mutter Judith Defour, die ihre Tochter tötete und für den
Erlös ihrer Kleidung ein paar Gläser Gin erwarb. Diese Zeit
ist als sogenannter Gin Craze in die Geschichtsbücher
eingegangen. In London starben 75% aller Kinder vor ihrem
5. Geburtstag, weil sie verwahrlosten, selbst Gin tranken
oder durch ihre in der Schwangerschaft Gin
konsumierenden Mütter Schaden erlitten.

Der sogenannte Tippling Act stellte 1751 die Herstellung


von qualitativ minderwertigem Gin unter hohe Strafen.
Diese staatliche Kontrolle führte im Zusammenspiel mit
Missernten und der damit verbundenen Preissteigerung des
Getreides dazu, dass die Qualität des Gins sich weg vom
billigen Fusel und hin zu einem qualitativ hochwertigen,
aber auch nicht mehr für jedermann erschwinglichen
Produkt entwickelte.
Die industrielle Revolution im 18. Jahrhundert verbesserte
durch vereinfachte Herstellungsverfahren erneut die Qualität
und machte den Gin wieder für alle Bevölkerungsschichten
zugänglich. So entwickelte der Ire Aeneas Coffey 1831 einen
Brennapparat in Säulenform, der die vergorene Maische in
nur einem Durchgang zu Feinbrand destillieren konnte.

Im 19. Jahrhundert begann der Export des Gins in andere


Länder, u.a. in die britischen Kolonien. Der hohe
Alkoholgehalt machte das Getränk auch für lange
Seefahrten haltbar.
So gelangte der Gin u.a. auch nach Indien. Dort tranken die
Kolonialherren Tonic Water als Schutz vor Malaria. Um das
durch den hohen Chiningehalt extrem bittere Wasser
genießbar zu machen, mischten sie Gin darunter. In
England bestellt man daher auch heute noch keinen Gin
Tonic, sondern einen 'Gin and Tonic'.
In den Jahren 1919-1933 sprach die amerikanische
Regierung ein Alkoholverbot aus, wodurch ein florierender
Schwarzmarkt für Gin entstand. In heimischen
Badezimmern entstanden in der Zeit der Prohibition Gin-
ähnliche Spirituosen. Diese sogenannten Bathtub-Gins
wiesen nicht nur geschmackliche Mängel auf, sondern waren
auch gesundheitlich nicht unbedenklich. Die Prohibition
führte jedoch auch dazu, dass viele amerikanische Barkeeper
ihre Heimat verließen und ihre dort bereits weit entwickelte
Cocktail Kultur mit nach Europa brachten. In den Goldenen
20er Jahren wurden immer mehr Cocktails mit Gin
getrunken. Während des zweiten Weltkrieges waren die
Produktionsbedingungen zwar erneut erschwert, die
Soldaten wurden jedoch trotzdem mit einer täglichen Ration
Gin ausgestattet. Nachdem in den 1960er Jahren der Wodka
an Popularität gewann und der Konsum von Gin rückläufig
wurde, feiert Gin nun jedoch seit Ende des 20. Jahrhunderts
sein Comeback und entwickelt sich nach und nach zum
neuen Kultgetränk.
Queen Mum, die Mutter von Queen Elisabeth II wurde fast
102 Jahre alt. Sie lies keinen Tag ohne ihren heiß geliebten
Gin verstreichen und trug ihren Bediensteten sogar auf,
immer eine Flasche in einer Hutschachtel zu verstecken, um
unterwegs nicht darauf verzichten zu müssen.

Salonfähig wurde Gin natürlich auch durch den


Geheimagenten James Bond. In den Verfilmungen wurde
dieser zwar letztendlich durch Wodka ersetzt; Ian Fleming,
der literarische Vater von James Bond ließ seine Hauptfigur
den Martini jedoch noch mit Gin trinken - natürlich
geschüttelt, nicht gerührt!
Gin - Die Sorten
Die unterschiedlichen Sorten ergeben sich aus der Anzahl
der Destillationsvorgänge, der Dauer und Art der Lagerung
und der Art, Menge und dem Zeitpunkt der Zugabe der
Botanicals, Gewürze und Aromen. Neben den offiziellen
Gin Sorten, die der EU Spirituosenverordnung unterliegen,
gibt es inzwischen eine Vielzahl neuer Ideen und
Kreationen, die keinen Vorgaben unterliegen. Einige davon
stellen wir Dir hier vor.

Offizielle Gin Sorten

London Dry Gin

Der London Dry Gin, auch London Gin genannt, gehört zu


den beliebtesten Sorten Europas und war auch der Favorit
der Gin-Kennerin Queen Mum Königin Elisabeth. Er muss
jedoch nicht zwangsläufig aus London kommen. Die Basis
ist ein Alkohol auf pflanzlicher Basis, mit einem
Alkoholgehalt von mindestens 37,5% Vol. Die
Aromatisierung erfolgt ausschließlich mit natürlichen
Zutaten, die laut EU-Verordnung gleichzeitig hinzugegeben
werden müssen.
London Dry Gin zeichnet sich durch seinen prägnanten
Wacholdergeschmack aus, der mit einer großen Palette von
fein würzigen Aromen abgerundet wird. Dazu passt ein
klassisches Tonic Water mit ausgewogenen Bitteraromen
und Zitrusnoten.

Dry Gin

Im Gegensatz zum London Dry Gin werden die


pflanzlichen Bestandteile nach und nach und nicht alle auf
einmal zugegeben. Es wird hier nicht ausschließlich mit
natürlichen Zutaten gearbeitet; aromatisierte und künstliche
Zusätze werden genauso eingesetzt wie Farbstoffe. Lediglich
die Zugabe von Zucker ist tabu. Hieraus ergibt sich die
Bezeichnung 'dry', die nichts mit einem trockenen
Geschmack zu tun hat, sondern lediglich darauf hinweist,
dass der Gin nicht gesüßt wurde.
Dry Gin zeichnet sich durch ein ausgeprägtes
Wacholderaroma aus, das durch bittere Elemente und
Zitrusnoten ergänzt wird.

Distilled Gin

Distilled Gin suggeriert, dass nur dieser Gin destilliert wird,


was natürlich nicht stimmt. Der Begriff 'distilled' weist
jedoch darauf hin, dass die Pflanzenauszüge noch ein
weiteres Mal destilliert werden, um eine stärkere
Konzentration zu erreichen. Nach diesem Schritt erfolgen
noch weitere Aromatisierungen, die den Geschmack
intensivieren. Da diese Vorgehensweise jedoch für die
meisten Gins gilt, wird der Begriff 'distilled' oft gar nicht
mehr in der Kennzeichnung verwendet.

Sloe Gin

Sloe Gin ist streng genommen kein Gin, sondern laut EU-
Verordnung ein Likör. Durch den intensiven Zusatz von
Zucker entsteht ein Schlehen-Likör auf Gin Basis. Da Gin
als Grundlage aber nicht rechtlich festgelegt ist, verwenden
einige Hersteller Neutralalkohol. Das Ergebnis kann sicher
lecker sein, hat aber mit Gin nicht mehr viel zu tun.
Inoffizielle Gin Sorten

Plymouth Gin

Plymouth Gin unterliegt nicht der Spirituosenverordnung


der EU, ist jedoch im Gegensatz zum London Dry Gin eine
gesetzlich geschützte Herkunftsangabe, d.h. er darf nur
innerhalb der Stadtgrenzen der Hafenstadt destilliert
werden. Im Zuge des 3-fachen Destillationsverfahrens wird
auf die Zugabe von Bitterstoffen verzichtet.
Daher besitzt er einen weniger starken Wacholdergeschmack
und zeichnet sich durch eine erdige, weiche und fruchtig-
süße Note aus.

Old Tom Gin

Der Old Tom Gin gehört zu den ursprünglichsten Formen


des Gins, die noch ohne ausreichendes Wissen zur
Destillation hergestellt wurden. Es verblieben oft Giftstoffe
im daher bitteren und nahezu ungenießbaren Destillat,
dessen Geschmack durch die Zugabe von Zucker überdeckt
werden musste. Der Name geht auf eine Statue in Form
eines Katers zurück (alte schwarze Kater heißen im
Englischen 'old tomcat'), die man nach Erlass des Gin Acts
an der Außenwand mancher Pubs fand. Wollte man den zu
dieser Zeit verbotenen Gin konsumieren, legte man dem
Kater einen Penny ins Maul, woraufhin der Wirt im Pub den
Gin in eine Leitung goss, die an den Füßen des Katers
endete. So konnte der illegale Gin unauffällig, quasi als 'Gin
to go' konsumiert werden.

Cordial Gin

Der Cordial oder Fine Cordial Gin lässt sich historisch im


19. Jahrhundert verankern und folgt damit zeitlich auf den
Old Tom Gin. Die Brennkünste waren inzwischen
fortschrittlicher und das Destillat musste nicht mehr
zwangsläufig mit der Zugabe von Zucker genießbar gemacht
werden. Trotzdem ließ man nicht davon ab, weil der süßliche
Geschmack inzwischen bei den Konsumenten zur
Gewohnheit geworden war und weiterhin verlangt wurde.
New Western Gin

Diese Gin Sorte entstand im Laufe des letzten Jahrhunderts.


Erstmals rückt hier die Wacholdernote in den Hintergrund
und wird von anderen Aromen wie Rosenblättern, Lavendel,
Anis und Kardamom verdrängt.
New Western Gin schmeckt sehr ausgewogen und
harmonisch und wird daher sowohl in Cocktails verwendet,
als auch pur als Shot genossen. Als Tonic eignen sich
trockene und klare Sorten ohne intensive Süße und
Fruchtnoten.

Reserve Gin

Gin muss nicht zwangsweise gelagert werden. Viele


Hersteller lassen ihn in neutralen Steingutfässern lediglich
etwas ruhen, bevor er abgefüllt wird. Reserve Gin wird
dagegen in Holzfässern gelagert und nimmt dadurch deren
typische Aromen auf. Als Basis für den Reserve Gin dient
ein klassischer Dry Gin oder London Dry Gin.
Cream Gin

Die Basis des Cream Gin ist ein klassischer London Dry
Gin. Während der Destillation werden jedoch die
ungewöhnlichen Zutaten sahne und Zucker hinzugefügt.
Das Ergebnis ist ein einzigartiger, sehr süßer und cremiger
Geschmack mit starken Vanille- und Zitrusnoten.

Compound Gin

Beim Compound Gin handelt es sich genau genommen um


ein Herstellungsverfahren und nicht um eine spezielle
Ginsorte. Im Unterschied zum Distilled Gin ist die
Herstellung so einfach, dass sie auch von Laien durchgeführt
werden kann. Die verschiedenen Botanicals werden dabei
zerkleinert, gepresst oder komplett unbehandelt in den
reinen Alkohol gelegt. Die Spirituose wird weder gebrannt
noch weiter destilliert, sondern lediglich gefiltert, um die
Reste der Botanicals zu entfernen. Das Ergebnis hat eine
eher trübe, oft gelblich-braune Farbe. Der Geschmack fällt
sehr unterschiedlich aus. Das ist zusammen mit dem
einfachen Herstellungsverfahren der Grund, warum der
Compound Gin nur nur selten im regulären Verkauf zu
finden ist.

Genever

Genever ist die Urform, der Vorläufer des Gins und diesem
sehr ähnlich. Der Grundalkohol, der Malt Wine, ist eine
Getreidemaische, die ein bis mehrere Jahre in
Eichenholzfässern lagert und erst dann mit einem Destillat
zusammengeführt wird, das mit Botanicals angereichert
wurde. Das entstandene Malz wird also mit einer Art Gin
vermengt. Es existieren verschiedene Sorten, die sich durch
den Anteil des Malt Wines unterscheiden. Die Herstellung
des Genevers ist also komplizierter als die den Gins. Da
auch hier die Wachholdernote ein wesentlicher Bestandteil
ist, ähnelt sich deren Geschmack. Genever ist jedoch meist
süßer.
Die Herstellungsverfahren
Die Grundsubstanz für die Herstellung des Gins ist der
sogenannte Agraralkohol, ein Alkohol landwirtschaftlichen
Ursprungs. Meist wird er aus kohlenhydrathaltigen
Rohstoffen wie Getreide oder Melasse gebrannt.

Mazeration

Charakteristisch für den Gin ist die Aromatisierung mit der


Wacholderbeere. Dazu kommen je nach Sorte weitere
Komponenten, die sogenannten Botanicals. Dieser Begriff
wird auch oft in der Kräuterheilkunde verwendet, womit
sich hier der Kreis zu der ursprünglichen Verwendung des
Gins als Medizin schließt. Während der Ethylalkohol das
Herz des Gins ist, stehen die Botanicals für die Seele des
Gins.
Diese Mischung aus neutralem Alkohol und Botanicals
nennt man Mazerat oder auch Kaltauszug. Früher setzten
die Menschen die Mischung in dem größten Behältnis an,
das ihnen zur Verfügung stand: der Badewanne. Die
Botanicals werden zuvor oft getrocknet und zerkleinert, um
die Aromastoffe möglichst gut lösbar zu machen.
Mit der sogenannten Digestion, der Erwärmung der
Mischung, lässt sich die Verbindung der Aromen
intensivieren und beschleunigen.

Perkulationsverfahren

Arbeitet man mit sehr intensiven Botanicals, werden deren


Aromen mit erhitzen Alkoholdämpfen aus frei hängenden
Körben, den sogenannten Geistkörben, extrahiert.
Alternativ kann der flüssige, heiße Alkohol direkt über Siebe
geleitet werden, in denen sich die Botanicals befinden. Beide
Verfahren dienen der besonders sanften
Geschmacksentwicklung, sind jedoch kostenintensiv.

Destillation

Die Mischung wird erhitzt und wieder abgekühlt, um


Alkohol und Wasser voneinander zu trennen. Dieser
Vorgang wird mehrere Male wiederholt. Oft wird nur der
Mittellauf, auch 'Heart of the Run' genannt, verwendet, da
die Ergebnisse zu Beginn und zum Ende der Destillation
meist ungenießbar sind.
Es entsteht ein Kondensat mit hoher Alkoholkonzentration.

Lagerung

Das gewonnene klare Destillat muss nun für einige Wochen


ruhen, wobei die Zeiten je nach Hersteller varriieren. Im
Gegensatz zu vielen anderen Spirituosen besteht dafür beim
Gin zwar keine Notwendigkeit, die Lagerung führt jedoch
zu einer besseren Verbindung der Bestandteile.

Abfüllung

Vor der abschließenden Abfüllung wird der Gin mit Wasser


versetzt, wodurch die finale Trinkstärke erreicht wird. Für
dieses sogenannte Einstellen oder Herabsetzen wird
kalkarmes Wasser verwendet, um den Geschmack des Gins
nicht zu verfälschen. Laut der EU-Spirituosenverordnung
muss der Alkoholgehalt des Gins bei mindestens 37% Vol.
liegen.
Botanicals

Es handelt sich hierbei ausschließlich um pflanzliche


Zutaten wie (Zitrus-)Früchte, Gewürze, Wurzeln, Blumen
und Kräuter. Die Botanicals, die pflanzlichen Extrakte,
verleihen dem Gin seinen Charakter. Bereits kleine
Veränderungen an Art und Menge der Botanicals haben
wesentlichen Einfluss auf den Geschmack.
Als alternative Bezeichnung für Gin wird oft der Begriff
'Wacholderschnaps' verwendet, was zeigt, wie bedeutend
diese Zutat für die Aromatisierung des Gins war und immer
noch ist. Der Name Wacholder'beere' ist irreführend,
handelt es sich hier doch um ein Nadelholz, das keine
Fruchtknoten besitzt und daher keine Beeren ausbilden
kann. Botanisch gesehen sind es also vielmehr Zapfen, die
mit ihren Bestandteilen Harz, Zucker und ätherischen Ölen
für das Aroma des Wacholders und damit für das der
meisten, insbesondere der traditionellen Ginsorten
verantwortlich sind.
Besonders beliebt sind zudem die Schalen von Zitronen und
Orangen, die einen hohen Anteil ätherischer Öle liefern.
Verwendet werden jedoch auch ganze Früchte oder das
Fruchtfleisch aus so ziemlich allem, was die Obstvielfalt des
Marktes zu bieten hat.
Für die würzige Komponente sind Botanicals wie Koriander,
Ingwer, schwarzer Pfeffer und Piment verantwortlich.
Für einen Gin mit einer blumigen Note sorgt die Zugabe
von Holunderblüten oder Lavendel.
Auch wenn einige Hersteller mit nur einigen, wenigen
Botanicals arbeiten, geht der Trend generell hin zum Einsatz
von immer mehr und immer neuen Botanicals. Hier sind der
Kreativität der Destillerien keine Grenzen gesetzt.
Nosing & Tasting

Ein Gin Tasting erfordert spezielle Nosing Gläser mit einem


höheren Bau zur besseren Einatmung der Aromen, in denen
der zu verkostende Gin eiskalt, aber ohne Eis, serviert wird.
Die Möglichkeiten der Verkostung variieren dabei vom
puren Gin, über Gin Tonic bis hin zu der Vermischung des
Gins mit einigen Tropfen Wasser zur Abmilderung des
scharfen Alkoholgeschmacks.
Bevor man Gin in das Nosing Glas füllt, sollte man es
gründlich mit kaltem Wasser ausspülen, um Staub- und
Geruchsreste zu entfernen. Damit wird vermieden, dass
andere Aromen den Geruch und Geschmack verfälschen.
Nach dem Einschenken wird das Glas leicht schräg gehalten
und geschwenkt, um das gesamte Glas mit dem Gin zu
benetzen. Bevor es zum Nosing kommet ist es wichtig, den
Gin ein bis zwei Minuten atmen zu lassen. Die Aromen in
der Flüssigkeit verbinden sich mit dem Sauerstoff in der
Luft und entfalten sich.
Nosing

Beim Nosing gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man hält


die Nase direkt über das Glas oder man verwendet
Riechstreifen. Der Vorteil dieser Riechstreifen ist, dass sich
der Alkohol verflüchtigt und die einzelnen Aromen besser
zur Geltung kommen. Beim 'direkten' Nosing bleibt
dagegen das Gesamtaroma besser erhalten. Der Gin wird
dabei direkt vor der Nase geschwenkt und wahlweise mit
offenem oder geschlossenem Mund, stoßartig mit zwei bis
drei Zügen hintereinander oder einfach nur ganz 'normal'
eingeatmet. Dabei beginnt man in etwas Entfernung zum
schwenkenden Glas und nähert sich diesem erst nach und
nach.
Eine alternative Methode und damit ein weiteres
Geruchserlebnis erzielt man mit der Verreibung eines
Tropfens der Spirituose zwischen den Handflächen.
Tasting

Wenn der Gin das erste Mal die Zunge berührt, entfalten
sich verschiedene Aromen im Mund, die von der
Wahrnehmung mit/in der Nase abweichen können. Durch
ruhiges Bewegen der Zunge lassen sich je nach Bereich
unterschiedliche Aromen erschmecken.
Wenn sich nach einigen Sekunden diese beiden ersten
Sinneseindrücke verflüchtigt haben, entwickelt sich beim
und nach dem Schlucken ein dritter Geschmackseindruck.
Der Abgang kann erneut andere Aromen entwickeln und je
nach Komplexität intensiver ausfallen oder kaum
wahrnehmbar sein.
Je nach Stärke des Alkoholgeschmacks kann es sinnvoll sein,
einen ersten Schluck des Gins sofort hinunterzuschlucken,
um sich an die Schärfe des Alkohols zu gewöhnen und sich
dann mit dem zweiten Schluck besser auf die Aromen
konzentrieren und einlassen zu können. Alternativ kann
man bei einem Gin mit über 40% Vol. Alkohol einen kleinen
Schluck stilles Wasser hinzufügen.
Während des Tastings kannst du dich auf die folgenden
Dinge konzentrieren:

Wie empfindest du das Mundgefühl und die Textur des


Gins?
Wirkt er eher weich, scharf, wässrig oder ölig?
Erkennst du sogar sekundäre Aromen wie z.B. Gewürze
oder Früchte?
Welche Aromen schmeckst du?
Nimmst du eher süße oder saure Komponenten wahr?
Gläser & Barausstattung

Gläser

Tumbler

Der Tumbler wird auch als Whiskey- oder Becherglas


bezeichnet und verfügt über einen flachen, dicken Boden
ohne langen Stiel. Ursprünglich besaßen diese Gläser einen
rundlichen Boden, was sie zur Seite rollen und nicht stabil
stehen ließ. Dadurch entstand die englischsprachige
Bezeichnung Tumbler, zu Deutsch 'Taumelnder'. Zu den
Tumbler Gläsern zählen das hohe, zylindrische Collins-Glas
und das etwas breitere Highball-Glas. Das kurze Old
Fashioned-Glas (andere Bezeichnungen: Lowball-, Rocks-,
Gibraltar-Glas) ist eines der bekanntesten Tumbler Gläser
und wird hauptsächlich für das Servieren von Drinks 'on the
rocks' verwendet. Auch kurze Gläser für Shots zählen zur
Gruppe der Tumbler.
Longdrinkglas

Longdrinkgläser besitzen einen stabilen Boden, ragen


zylindrisch hoch hinauf und bieten dadurch reichlich Platz
für Mischgetränke. Der Longdrink selbst entstand im
Finnland der 50er Jahre, als die strengen Alkoholgesetze im
Rahmen der Sommer Olympiade etwas gelockert wurden.
Der Alkohol wurde jedoch nicht pur, sondern in
Kombination mit einem Saft oder Soda angeboten, wofür
größere Gläser benötigt wurden.

Fancyglas

Das Fancyglas ist mit seinem kurzen Stiel, breitem Fuß und
seinem hohen, leicht bauchig geschwungenen Kelch
besonders gut für Cocktails geeignet. Die auch als
Hurricane-, Exotic- oder Ballonglas bezeichneten
Fancygläser werden oft für exotische Cocktails verwendet
und bieten Platz für Fruchtspieße und andere Dekoration.
Cocktailschale

Das Glas mit dem langen Stiel und der breiten Schale
verbinden viele mit den 60er Jahren und den James Bond
Filmen. Hat die Schale keine runde, sondern eine schräg
aufsteigende Form, wird das Glas als Martiniglas oder auch
als Cocktailspitz bezeichnet. In der Cocktailschale werden
hauptsächlich Drinks mit einem hohen Alkoholgehalt,
Aperitifs und Digestifs oder Mischungen mit Champagner
und Sekt serviert.

Copa-Gläser/Ballgläser

Copa-Gläser haben ihren Ursprung in Spanien und Portugal,


wo man gerne mit verschiedensten Aromen spielt und dafür
Gewürze, Zitrusfrüchte und Blüten direkt mit in das Glas
gibt. Diesen Botanicals bietet das Copa-Glas ausreichend
Platz. In seiner großen, bauchigen Form können sich die
Aromen besonders gut entfalten.
Nosingglas/Tastingglas

Dieses Degustationsglas erinnert an die Form eines


Grappaglases, ist aber etwas bauchiger, um den einzelnen
Aromen Raum zur Entfaltung zu geben. Nach oben hin
wird es deutlich schmaler, damit diese Aromen beim Nosing
nicht verloren gehen.

Gin-Becher

Die Metall- und Kupferbecher eignen sich u.a. für heiße


Gin-Cocktails. Man findet sie auch aus Ton oder Glas.
Barausstattung

Cobbler Shaker

Der Cobbler ist ein dreiteiliger Shaker. Er besteht aus einem


Metallbecher, einem Aufsatz mit Sieb und der
Verschlusskappe. Diese fasst in der Regel genau 2cl
Flüssigkeit und kann damit als Barmaß verwendet werden.
Cobbler Shaker sind leicht zu handhaben und eigenen sich
daher gut für den Privatgebrauch.

Boston Shaker

Dieser Shaker besteht aus zwei Teilen: Einem Mixglas und


einem Edelstahlbecher, der zum Shaken über das etwas
kleinere Glas gestülpt wird. Nach beidhändigem Schütteln
wird der Shaker mit dem Metallbecher nach unten abgestellt,
das festsitzende, fast bündig abschließende Glas wird gelöst
und der Drink in ein Cocktailglas abgeseiht. In Frankreich
verwendet man den Parisian Shaker oder French Shaker -
zwei Metallbecher, die exakt ineinander passen.

Speed Shaker

Der Speed Shaker ist ein Edelstahlbecher, der in Verbindung


mit einem robusten, dickwandigen Cocktailglas verwendet
wird. Er eignet sich für Drinks, aus denen keine festen
Bestandteile und auch keine Eisstücke herausgefiltert
werden müssen.

Barmaß

Das Barmaß wird auch Jigger genannt und besteht meistens


aus Metall, seltener aus Glas. Den Jigger gibt es in sehr
vielen Ausführungen: mit und ohne Skalierung, einseitig
oder doppelseitig ausgestattet und mit unterschiedlichen
Füllmengen versehen. Der Jigger ist unverzichtbar, wenn es
darum geht, die einzelnen Cocktailzutaten fein aufeinander
abzustimmen.
Barsieb

Der sogenannte Strainer hat die Aufgabe, Reste von


Früchten, Kräutern und Eis beim Abseihen des Cocktails ins
Glas zurückzuhalten. Der Hawthorne Strainer ist eine runde
Platte mit Löchern für die Filterfunktion und einer Spirale
am Rand. Dieses Sieb wird direkt auf den Shaker gehalten.
Die Spirale legt sich dabei an den Rand des Shakers und lässt
beim Abseihen nur noch die Flüssigkeit durch. Der Julep
Strainer hat dagegen größere Löcher und lässt auch kleinere
Fruchtstücke hindurch.

Barlöffel

Der Barlöffel ist 20 bis 30 cm lang und hat einen


spiralförmig gedrehten Griff, der die Haptik und das
Handling sehr praktisch und angenehm macht und das
Vermischen der Zutaten im Glas erleichtert. Auf der einen
Seite besitzt er einen Löffel mit einer Füllmenge von etwa
0,5 cl., was dem Fassungsvermögen eines Teelöffels
entspricht. Die andere Seite endet mit einem Stößel, der
sich nicht nur für das Zerdrücken kleinerer Cocktailzutaten
eignet, sondern auch das Umrühren eines Glases voller Eis
erleichtert (der Löffel besitzt dazu einen zu großen
Widerstand).

Barstößel
Frische Kräuter und Beeren werden mit einem Stößel kurz
im Shaker angedrückt und geben so mehr Farbe und
Geschmack ab. Die Stößel gibt es aus Holz und Metall,
Beide eignen sich für deine Cocktails, das Metall verfärbt
sich jedoch nicht und lässt sich besser reinigen.

Rührglas

Das Rührglas eignet sich besonders für Getränke, die nicht


geschüttelt, sondern nur gerührt und dabei langsam gekühlt
werden sollen. Das Rührglas ist groß genug, um es dafür mit
Eis zu füllen. Es hat eine zylindrische oder konische Form
und besitzt einen Ausgussschnabel.
Eiskelle und Eiszange

Mit der Eiskelle ersparst du dir kalte Hände und bekommst


große Mengen Eis sauber, hygienisch und schnell aus dem
Behälter. Schmelzwasser und kleinere Eisstückchen laufen
durch die eingelassenen Löcher ab und verwässern deinen
Drink nicht unnötig. Für einzelne Eiswürfel eignet sich eine
Eiszange, mit der du präzise arbeiten kannst.

Zitruspresse

Neben der klassischen Presse, mit der man Zitronen (und


natürlich auch Limetten) drehend auspresst, gibt es noch die
sogenannte Elbowpress. Die halbierten Zitronen werden
entgegen der Form der Presse eingelegt. Mit dieser Art von
Presse ersparst du dir die mühsame Drehbewegung und
kannst schnell und präzise arbeiten.
Zestenreißer

Mit dem Zestenreißer oder Zesteur ist es ganz einfach,


hauchdünne Streifen aus der äußersten Schale von
Zitrusfrüchten abzuschaben. Die Klingen in Form von
feinen, scharfkantigen Löchern erreichen nur die oberste,
farbige Schicht der Frucht. Damit bekommst du das pure
Aroma für deine Drinks und vermeidest die
bitterstoffhaltige, weiße Unterschicht der Schale.
Rezepte
Basil Smash

7cl Gin
2 - 3 Stiele Basilikum (Blätter und Stiele)
2cl Zitronensaft
1cl Zuckersirup
Zitrone und Basilikumstiele
Eis

Basilikum mit den Stielen in den Shaker


geben und mit dem Muddler kurz und
vorsichtig anquetschen. Die Stiele sind
wichtig für die grüne Farbgebung deines
Drinks.
Gin, Zitronensaft, Zuckersirup und
Eiswürfel dazugeben. Kräftig shaken und in
ein mit frischen Eiswürfeln gefülltes Glas
abseihen.
Mit Zitrone und Basilikum garnieren und
den perfekten Sommerdrink genießen.
Gin & Juice

2cl Dry Gin


5cl Traubensaft
Zitrone
Eis

Gin in ein Glas geben und dieses zu einem


Drittel mit Eis auffüllen. Den Traubensaft
hinzufügen, umrühren und mit einer
Zitronenzeste garnieren.

Als Alternative zum Traubensaft eignet sich


Rhabarbersaft oder eine Mischung aus
Orangen- und Limettensaft.
Aviation

5cl Gin
1,5cl Maraschino
1cl Creme de Violette (Veilchenlikör)
1,5cl Zitronensaft
Cocktailkirsche
Eis

Alle Zutaten zusammen auf Eis nicht


shaken, sondern rühren, damit der Aviation
seine blassblaue Farbe erhält.
In ein mit einem Zuckerrand garniertes
Cocktailglas abseihen. Eine Cocktailkirsche
in den Drink geben. Straight up, also ohne
Eis, servieren und trinken.
Espresso Martini

4cl Gin
1cl Zuckersirup
1cl Kahlua (Kaffeelikör)
2,5cl abgekühlter Espresso
3 Kaffeebohnen
Eis

Alle Zutaten auf Eiswürfeln shaken und in


ein vorgekühltes Glas abseihen.

Die Kaffeebohnen als Eyecatcher


hinzugeben - fertig!
Paradise

4cl Gin
2cl Apricot Brandy
4cl Orangensaft
Eis

Alle Zutaten zusammen in den Shaker


geben, kräftig schütteln - fertig.
Besonders fruchtig und lecker wird dein
Cocktail, wenn du frisch ausgepressten
Orangensaft verwendest.
Sergeant Red Pepper

6cl Gin
6cl roter Paprikalikör
200ml Indian Tonic Water
Zitrone
Eis

Eiswürfel in ein Glas geben, Gin und


Paprikalikör hinzufügen.

Zitronenzwist von der Zitrone abschälen


und drehen, damit die ätherischen Öle
heraustreten. Mit Tonic Water auffüllen.
The Last Word

2cl Dry Gin


2cl Chartreuse Verte
2cl Maraschino
2cl Limettensaft
Eis

Alle Zutaten zusammen auf Eis kräftig


shaken.
In ein Cocktailglas abseihen und genießen.
Cosmopolitan

3cl Gin
2cl Grand Marnier
2cl Cranberrysaft
1cl Limettensaft
Preiselbeere
Eis

Gin, Grand Marnier, Cranberry- und


Limettensaft mit Eis in einen Shaker geben,
Ca. eine halbe Minute schütteln und
abseihen.

Passend zum Cranberrysaft eignet sich eine


Preiselbeere als Dekoration.
Dry Martini

6cl Gin
1cl Vermouth Dry
Olive und Zitrone
Eis

Eis und Wermut in den Shaker füllen,


umrühren und in ein gekühltes Martiniglas
abseihen.
Nun den Gin in den Shaker über das Eis
geben, eine knappe halbe Minute rühren und
zum Wermut hinzufügen.
Das restliche Eis nicht mit ins Glas geben
um den Cocktail nicht zu verwässern. Mit
Zitronenschale und Olive garnieren und
genießen.
Hottest Chocolate

6cl Gin
150ml Milch
2TL Instant Kakao
Kakao, Zimt

Milch in einem Topf leicht erhitzen und mit


einem Milchaufschäumer schaumig rühren.
Kakao dazugeben und nochmals
aufschäumen.

Alles in eine Tasse geben und den Gin


hinzufügen. Je nach Geschmack mit etwas
Kakao oder Zimt bestreuen und genießen.
Beauty and the Beast

3cl Gin
2cl Campari
3cl Frischer Zitronensaft
1cl Zuckersirup
1 Eiweiß
Soda
Orangen
Eis

Den Gin zusammen mit Campari,


Zitronensaft, Zuckersirup und dem Eiweiß
in den mit Eis gefüllten Shaker geben.
30 bis 40 Sekunden kräftig shaken und
danach in ein mit zwei Eiswürfeln gefülltes
Longdrink Glas abseihen. Mit Soda auffüllen
und mit einer Orangenzeste garnieren.
Golden Dawn

3cl Dry Gin


3cl Apricot Brandy
3cl Calvados
2cl Orangensaft
Granatapfelsirup
Kirsche
Eis

Ein Martiniglas kühl stellen. Gin, Brandy,


Calvados und Orangensaft mit Eis ca.15
Sekunden shaken und in das Glas abseihen.

Eine Kirsche dazugeben und den Cocktail


abschließend mit wenigen Tropfen
Granatapfelsirup floaten.
Corpse Reviver

2cl Gin
2cl Cointreau
2cl Lillet Blanc
2cl Zitronensaft
Eis

Alle Zutaten zusammen im Shaker auf Eis


schütteln.
Danach in eine Cocktailschale abseihen und
genießen.
Moulin Rouge

2cl Gin

2cl Apricot Brandy

8cl Champagner

2cl Zitronensaft

1cl Grenadine

Eis

Gin, Apricot Brandy, Zitronensaft und


Grenadine auf Eis kräftig shaken.

In ein Martiniglas abseihen und langsam und


vorsichtig mit eiskaltem Champagner
auffüllen.
Bee´s Knees

6cl Gin
3 TL Honig
2cl Zitronensaft
Zitrone
Eis

Honig und Gin in den Shaker geben und


solange rühren, bis sich der Honig aufgelöst
hat.
Eis und Zitronensaft hinzufügen und kräftig
shaken.
In ein gekühltes Glas abseihen und mit einer
Zitronenzeste garnieren.
Golden Fizz

5cl Dry Gin

3cl Zitronensaft

2cl Zuckersirup

1 Eigelb

Sodawasser

Eis

Gin, Zitronensaft, Zuckersirup und Eigelb


mit Eiswürfeln in den Shaker geben und
kräftig und lange schütteln.

In ein Longdrinkglas abseihen und mit


Sodawasser auffüllen.
Red Snapper

5cl Gin
12cl Tomatensaft
1cl Zitronensaft
1cl Worcestersauce
1 Spritzer Tabasco
Selleriesalz
Stangensellerie
Oliven
Eis

Gin, Zitronensaft, Worcestersauce, Tabasco


und eine Prise Selleriesalz in ein
Longdrinkglas geben und verrühren.
Glas mit Eiswürfeln auffüllen. Tomatensaft
dazugeben, nochmals umrühren und mit
Stangensellerie und Oliven garnieren.
Gin Buck

1,5cl Gin

2cl Zitronensaft

100ml Ginger Ale

Zitrone

Eis

Ein breites Glas mit Eiswürfeln befüllen


und die Zutaten nach und nach darüber
fließen lassen.

Leicht schwenken und eine Zitronenzeste


als Dekoration dazugeben.
Negroni

3cl Dry Gin


3cl Vermouth Red
3cl Campari
Orange
Eis

Gin, Campari und zuletzt den Wermut in ein


Glas mit einigen Eiswürfeln geben und
umrühren.
Mit einer Orangenzeste garnieren und
genießen.
French 75

3cl Gin
2cl Zitronensaft
1cl Zuckersirup
10cl Champagner
Cocktailkirsche
Eis

Sekt- oder Champagnerglas gut kühlen. Gin,


Zitronensaft und Zuckersirup mit Eis im
Shaker gut schütteln und in das Glas
abseihen.
Mit Champagner auffüllen und mit einer
Cocktailkirsche garnieren.
Funktioniert natürlich auch mit Sekt als
Alternative zum Champagner.
Gin Gimlet

6cl Gin
2cl Limejuice
Limette
Eis

Gin und Limejuice mit Eis im Shaker mixen.


In ein Cocktailglas abseihen und mit einer
Limettenzeste dekorieren.
Für noch mehr Frische drückst du zusätzlich
den Saft eines Limettenviertels in den Drink
und fährst mit dem Fruchtfleisch den
Glasrand entlang.
Servieren und genießen.
Gin Coffee

2cl Gin
8cl Tonic Water
4cl Cold Brew Coffee
Zitrone oder Kaffeebohnen
Eis

Frischen Kaffee zubereiten und ein paar


Stunden im Kühlschrank abkühlen lassen.
Ein Glas bis zur Hälfte mit Eiswürfeln
füllen und anschließend den Gin und das
Tonic Water hinzufügen.
Zum Schluss den Kaffee hinzugeben,
umrühren, mit Zitronenzeste garnieren oder
als extra Eyecatcher ein paar Kaffeebohnen
ins Glas geben.
Bramble

5cl Gin
2cl Zitronensaft
1cl Zuckersirup
Brombeeren
Eis

Zunächst 5 bis 6 Brombeeren direkt in den


Tumbler geben und leicht zerdrücken.
Anschließend mit Crushed Ice oder
Eiswürfeln auffüllen. Gin, Zitronensaft und
Zuckersirup dazugeben und umrühren.
Mit ein bis 2 Brombeeren dekorieren und
genießen.
Wichtig ist hier die Verwendung von
frischen Brombeeren. Falls du keine zur
Hand hast, kannst du diese auch durch 2cl
Brombeersirup ersetzen.
Gin Gin Mule

5cl Gin
4cl Zuckersirup
3cl Limettensaft
40ml Ginger Ale
Minze
Eis

Limettensaft, Zuckersirup und einige


Minzblätter in einen Shaker geben und mit
einem Muddler gründlich zerstoßen.
Mit Gin übergießen und gut shaken. Ein
Glas mit Eiswürfeln füllen und den Inhalt
des Shakers hineingeben.
Dabei unbedingt abseien, um die Reste der
Minzblätter abzufangen. Ginger Ale
dazugeben und mit einem Zweig Minze
garnieren.
Blueberry Sparks

4cl Gin
6cl Ginger Beer
2cl Zitronensaft
12 Heidelbeeren
Eis

Die gewaschenen Heidelbeeren zusammen


mit dem Zitronensaft kurz im Shaker mixen.
Eis und Gin hinzufügen und lange und
kräftig shaken.
In ein mit Eis gefülltes Glas geben, mit
Ginger Beer auffüllen und genießen.
Three Friends

2cl Gin
2cl Vermouth dry
2cl Aperol
Zitronensaft
Eis

Gin, Vermouth und Aperol mit Eis in einem


Rührglas vermischen und in ein Tumblerglas
abseihen.
Eine Zitronenscheibe über dem Glas
ausdrücken und danach in den Drink geben
oder an den Rand des Glases hängen.
Clover Leaf

6cl Gin
3cl Zitronensaft
1cl Himbeersirup
3 Himbeeren
1 Eiweiß
Eis

Gin, Zitronensaft, Himbeersirup und das


Eiweiß ohne Eis in den Shaker geben und
ca. 45 Sekunden kräftig schütteln, bis ein
Eiweißschaum entsteht.
Eiswürfel hinzugeben und weitere 15
Sekunden shaken.
In eine Cocktailschale abseihen und mit den
Himbeeren garnieren.
The Optimist

3cl Gin
2cl Creme de Cassis
2cl Ananassaft
1 Schuss Maracujasirup
1 Schuss Orangensaft
Ananas, Orange, Cocktailkirsche
Eis

Gin, Ananassaft und Maracujasirup mit Eis


in den Shaker geben und schütteln.
Die Mischung in ein Cocktailglas geben und
einen Schuss Orangensaft dazufügen. Creme
des Cassis langsam in das Glas fließen
lassen.
Für die Dekoration einen Spieß mit Ananas-
,Orangenscheibe und Cocktailkirsche
dazugeben.
Singapore Sling

2cl Gin
2cl Kirschlikör
2cl Zitronensaft
½ TL Zucker
Zitrone
Eis

Gin, Kirschlikör, Zitronensaft und Zucker


mit Eis im Shaker kräftig schütteln.
Ohne Abseihen in ein Longdrinkglas geben
und mit Zitronenzesten garnieren.
Bull Chief

3cl Gin
4cl Red Bull
Eis

Gin und Red Bull in einem Tumbler


verrühren.
Eiswürfel dazugeben und genießen.
Gurke-Pfeffer Gin Tonic

6cl Dry Gin


12cl Tonic Water
Gurke
1 TL Szechuan Pfeffer
Eis

Pfeffer in einer kleinen Pfanne 2 Minuten


bei mittlerer Hitze anrösten, um die
ätherischen Öle freizusetzen.
Glas mit Eiswürfeln füllen und 1-2
Gurkenscheiben in das Glas geben. Gin
hinzufügen, mit einem milden Tonic Water
aufgießen und Pfeffer dazugeben.
Für diesen Drink eignet sich besonders gut
ein Hendrick's Gin, da dessen Destillat u.a.
Gurkenextrakt enthält.
Nice Kiwi

5cl Gin
2,5cl Limettensaft
1,5cl Zuckersirup
Soda
1 Kiwi
9 Blätter Estragon
Eis

Die geschälte und in Stücke geschnittene


Kiwi zusammen mit dem Estragon in einen
Shaker geben und mit einem Stößel
zerdrücken.
Gin, Limettensaft, Zuckersirup und etwas
Eis hinzufügen und kräftig shaken.
In ein mit Eiswürfeln gefülltes Glas
abseihen, mit gut gekühltem Soda auffüllen
und mit Estragon garnieren.
Alp meets Gin

5cl Gin
2cl Limettensaft
10cl Almdudler
3 dünne Scheiben Salatgurke
4 Blätter Minze oder Petersilie
Eis

Gin und Limettensaft in ein mit Eiswürfeln


und den Gurkenscheiben gefülltes Glas
geben.
Mit Almdudler aufgießen und je nach
Geschmack mit Minze oder Petersilie
garnieren.
Statt Almdudler kann auch eine andere
Kräuterlimonade verwendet werden.
Joker

6cl Dry Gin


1cl Apricot Brandy
2cl Zitronensaft
Eis

Gin, Apricot Brandy und Zitronensaft mit


Eis in den Shaker geben, durchmixen und in
ein Cocktailglas abseihen.
Mit einer Cocktailkirsche servieren und
genießen.
Apfel-Thymian Gin Tonic

6cl Gin
20cl Tonic Water
½ frischer Granny Smith Apfel
3 Zweige Zitronenthymian
Eis

¼ des geschälten und entkernten Apfels in


Würfel schneiden und in ein Longdrinkglas
geben.
Die Blätter von 2 Zweigen Zitronenthymian
abzupfen und hinzufügen. Apfelwürfel und
Thymianblätter mit einem Stößel
zerdrücken.
Das Glas mit Eiswürfeln füllen, Gin und
Tonic Water hinzugeben und umrühren.
Das andere Viertel des Apfels in dünne
Scheiben schneiden, und in das Glas legen.
Mit einem Thymianzweig garnieren.
Pink Panther

2cl Gin
2cl Vodka
1cl Grenadine
1cl Zitronensaft
1 Eiweiß
1TL Puderzucker
Eis

Alle Zutaten zusammen mit etwas Eis im


elektrischen Mixer eine Minute blenden.
In ein Cocktailglas füllen und servieren.
Fertig.
Fireball´s

2cl Gin
3cl Orangenlikör
5cl Tonic Water
Orange
Cocktailkirsche
Eis

Gin mit Orangenlikör und Eis im Shaker


mixen und in ein Longdrinkglas abseihen.
Mit Tonic Water auffüllen.
Mit einer Orangenzeste und einer
Cocktailkirsche garniert servieren und
genießen.
Strawberry Silk

5cl Gin
2cl Erdbeerlikör
2cl Vollmilch
2cl Sahne
Erdbeeren
Eis

Alle Zutaten zusammen in einen Shaker


geben und kräftig mixen.
In ein eisgekühltes Martiniglas abseihen und
mit frischen Erdbeeren garnieren.
Servieren und genießen.
Rosmarin Gin Tonic

5cl Gin
10cl Tonic Water
1 bis 2 Rosmarinzweige
Eis

Gin zusammen mit dem Tonic Water in ein


mit Eiswürfeln gefülltes Glas geben, ein bis
zwei Rosmarinzweige dazustecken - fertig.
Für eine spritzigere Note gibst du einfach
zusätzlich eine Zitronenscheibe ins Glas
oder garnierst neben den Rosmarinzweigen
auch noch mit Orangenzesten.
Bubbling Ananas

4cl Gin
2cl Zuckersirup
2cl Ananassaft
1 TL Zitronensaft
Soda
Ananas
Eis

Gin, Zuckersirup, Ananassaft und


Zitronensaft mit Eis in den Shaker geben
und kräftig schütteln.
In ein Longdrinkglas geben und mit Soda
auffüllen. Mit Ananasstückchen garniert
servieren und genießen.
Wildberry Bowl

4cl Gin
16cl Schweppes Russian Wild Berry
1 Gurkenscheibe
Zitronenmelisse
Himbeeren
Brombeeren
Eis

Eiswürfel in ein Longdrinkglas geben, Gin


hinzufügen und mit Schweppes Russian
Wild Berry auffüllen.
Himbeeren und Brombeeren in das Glas
geben. Dazu passen auch Blaubeeren oder
andere frische Beeren.
Mit einer Gurkenscheibe und
Zitronenmelisse garnieren und genießen.
Ginco Ginco

5cl Gin
13cl Cola
2cl Zitronensirup
Zitrone
Eis

Gin und Zitronensirup in einem Shaker


mixen und in ein Glas abseihen.
Mit Cola auffüllen und mit einer
Zitronenscheibe garnieren - fertig.
Erdbeer-Balsamico Gin
Tonic

6cl Gin 20cl Tonic Water


20g Zucker 25ml Balsamico
¼ Zitrone 3 reife Erdbeeren
¼ Bund Zitronenmelisse
Eis

Balsamico und Zucker in einem Topf bei


niedriger Hitze unter ständigem Rühren 4
bis 5 Minuten köcheln lassen.
Das Viertel der Zitrone auspressen,
einrühren und den fertigen Balsamico Sirup
abkühlen lassen.
Erdbeere vierteln und mit Eiswürfeln in ein
Glas geben. Gin, Tonic Water und
Balsamico Sirup hinzufügen.
Mit Zitronenmelisse garnieren.
Grand Theater

4cl Gin
4cl Melonenschnaps
2cl Zuckersirup
10cl Johannisbeersaft
10cl Mineralwasser
2 Zweige Johannisbeeren
Eis

Gin, Melonenschnaps, Johannisbeersaft und


Zuckersirup mit Eis in einem Shaker kräftig
mixen.
In ein Longdrinkglas geben, mit gut
gekühltem Mineralwasser auffüllen und mit
frischen Johannisbeerzweigen garnieren.
Kon-Tiki Tropical Itch

3cl Gin
3cl weißer Rum
5cl Mangopüree
1cl Mandelsirup
1cl Zimtsirup
1cl Limettensaft
Eis

Alle Zutaten zusammen mit einer Handvoll


Crushed Eis im elektrischen Mixer blenden.
Anschließend in ein Glas oder in einen Tiki
Mug geben.
Ursprünglich wird der Cocktail tatsächlich
mit einem kleinen, hölzernen Rückenkratzer
serviert; du kannst aber natürlich auch eine
Ananasscheibe oder Orangenzeste als
Dekoration verwenden.
Limoncello meets Gin

4,5cl Gin
1,5cl Limoncello
1,5cl frischer Limettensaft
1 frischer Thymianzweig
Eis

Gin, Limoncello und Limettensaft in einem


Shaker kräftig mixen.
In ein mit Eis gefülltes Glas geben und mit
einem frischen Thymianzweig garnieren -
fertig.
Grapefruit Ginperol

3cl Gin
4cl Aperol
3cl Grapefruitsaft
10cl Tonic Water
Eis

Gin mit Aperol und Grapefruitsaft auf Eis


shaken und in ein Longdrinkglas abseihen.
Mit Tonic Water auffüllen und genießen.
Fertig.
Granade

3cl Gin
1TL frisch gepresster Limettensaft
Granatapfel
Sodawasser
Eis

Einen halben Granatapfel mit einer


Zitruspresse vorsichtig auspressen und
durch ein Sieb geben.
Zusammen mit Limettensaft und Gin in
einen Shaker geben und gut mixen.
In ein mit Eis gefülltes Longdrinkglas füllen,
mit Sodawasser aufgießen und genießen.
Havanna Nights

4cl Gin
4cl Weißer Rum
6cl Blue Curacao
8cl Orangensaft
16cl Limettensaft
Eis

Gin, weißer Rum,Orangensaft und


Limettensaft zusammen mit Eis in den
Shaker geben und kräftig mixen.
Blue Curacao in ein Ballonglas füllen und
den Drink durch ein Barsieb dazugeben.
Mit einem Trinkhalm und einer
Orangenscheibe garnieren.
Blood Orange

6cl Gin
2cl Blutorangensaft
2cl Limettensaft
2cl Zuckersirup
Eis

Alle Zutaten zusammen in einen Shaker


geben und gut schütteln.
Eine Cocktailschale mit einem braunen
Zuckerrand versehen.
Den Drink durch ein Barsieb gießen und
genießen.
Victoria Station

5cl Dry Gin


3cl frisch gepresster Limettensaft
3cl Holunderblütensirup
10 bis 12 Minzblätter
Mineralwasser
Eis

Die abgezupften Minzblätter in einen Shaker


geben und Limettensaft,
Holunderblütensirup und Gin hinzufügen.
Zusammen mit Eiswürfeln nur kurz shaken,
damit die Minze nicht bitter wird.
In ein Cocktailglas abseihen, mit
Mineralwasser auffüllen und gut umrühren.
Mit Minzblätter garnieren und servieren
Litschi Tonic

2cl Gin
15cl Tonic Water
Limettensirup
4 Litschis
Limette
Eis

Eis in ein Highball Glas geben. Die Litschis


schälen, entkernen und zusammen mit einer
Limettenscheibe hinzufügen.
Gin und einen Schuss Limettensirup
darüber geben und umrühren.
Mit Tonic Water auffüllen und genießen.
Girl Power

3cl Gin
1cl Apricot Brandy
1cl Cointreau
5cl Ananassaft
5cl Maracujasaft
Eis

Alle Zutaten zusammen shaken und in ein


mit Eis gefülltes Glas abseihen.
Mit Strohhalm und Orangenscheibe
garnieren und genießen.
Cranberry Gin

5cl Gin
2cl Sekt
4cl Cranberrysaft
Tonic Water
4 Rosmarinzweige
6 frische Cranberries
Eis

Gin und Cranberrysaft in ein mit Eiswürfeln


gefülltes Glas geben. Mit Tonic Water
auffüllen.
Die Cranberries auf einen Zahnstocher
spießen und zusammen mit den
Rosmarinzweigen seitlich in das Glas
stecken.
Nach Belieben mit einem Schuss Zimtsirup
servieren.
Gin Spritzer

2cl Gin
10cl trockener Weißwein
8cl Sodawasser oder Mineralwasser
Gurke
Eis

Gin und Wein in ein großes Stielglas geben


und mit Soda- oder Mineralwasser
aufgießen.
Mit einer Gurkenscheibe und Eis servieren
und genießen.
Pink Lady

4cl Gin
1 TL Zitronensaft
1 Schuss Grenadine Sirup
1 ganzes Eiweiß
1 BL Puderzucker
1 Maraschino Kirsche
Eis

Gin, Zitronensaft, Grenadine, Eiweiß und


Puderzucker in den Shaker geben und gut
durchmischen.
Zum Anrichten in ein mit Eiswürfeln
gefülltes Glas gießen und mit der Kirsche
garnieren.
Blossom

4cl Gin
1cl Grenadine
7cl Grapefruitsaft
Sekt
Eis

Grenadine zusammen mit Eis in ein hohes


Longdrinkglas geben.
Gin und Grapefruitsaft über einen
Löffelrücken langsam in das Glas fließen
lassen.
Mit Sekt auffüllen und mit einer Kirsche
und Minze servieren.
Cucumber

8cl Gin
1 leicht angefrorene Salatgurke
1EL grünen Tabasco
10g Ingwer
2 Zitronen
1 Melonenspalte
Sekt

Die Salatgurke in kleine Stücke schneiden


und mit dem geschälten und frisch
geriebenen Ingwer in einen Mixer geben.
Die fertige Mischung durch ein Sieb gießen
und frisch gepressten Zitronensaft, Tabasco
und Gin hinzufügen.
Mit gut gekühltem Sekt auffüllen und mit
einer Melonenspalte garnieren.
London Mule

4cl Gin
10cl Ginger Beer
1cl Limettensaft
1 BL Rohrzucker
½ Limette
Eis

Die Limette mit der Handfläche kräftig


rollen und danach eine Hälfte in 4 Teile
schneiden.
Die Stücke in einen Kupferbecher füllen,
Rohrzucker hinzufügen und die Limetten
mit einem Stößel zerdrücken. Gin und
Limettensaft dazugeben.
Den Becher mit Crushed Ice und Ginger
Beer auffüllen und mit einem Barlöffel
vermischen. Mit Crushed Ice toppen und
nach Belieben dekorieren.
Gin Special
Gin Tonic am Stiehl

(für 6 Eis am Stiel)


150ml Gin
450ml Tonic Water
100ml Zitronensaft
80g Puderzucker
Gurke
Eisform und -stiele

Tonic Water in ein Gefäß füllen und so


lange rühren, bis die Kohlensäure verflogen
ist.
Gin, Puderzucker und den am besten frisch
ausgepressten Zitronensaft dazugeben und
gut verrühren.
Jeweils ein Gurkenstück in eine der
Eisformen geben und mit dem Cocktail
auffüllen. Einfrieren und fertig.
Tropical Heat

(4 bis 6 Portionen)
1 große Ananas
2 mittelgroße Mangos
12 Litchis
5 unbehandelte Limetten
4-5 Zweige Zitronenmelisse
1-1,5 Liter Ginger Ale
Gin

Die Ananas schälen und in Würfel


schneiden. Mangos schälen, entkernen und
ebenfalls in Würfel schneiden.
Litschis schälen und entkernen. Limetten
waschen und achteln.
Alle Früchte in einen großen, vorgekühlten
Krug geben und mit gut gekühltem Ginger
Ale aufgießen. Gin nach Belieben
hinzufügen und servieren.
Half Frozen Gin

(4 Portionen)
4EL Gin
26cl Tonic Water
½ unbehandelte Zitrone
½ unbehandelte Limette
500ml Wasser
200g Zucker
1 Eiweiss

Zucker in Wasser bei schwacher Hitze


auflösen und abkühlen lassen. Tonic Water
dazugeben, umrühren und die Mischung in
den Kühlschrank stellen.
Zitrone und Limette waschen, halbieren und
jeweils eine Hälfte auspressen. Etwas Schale
abreiben und zusammen mit dem Gin der
Zucker/Tonic Water-Mischung hinzufügen.
In ein Gefriergefäß geben und 2 Stunden ins
Gefrierfach stellen.
Ein Eiweiß steif schlagen, vorsichtig
unterheben und weitere 4 Stunden gefrieren
lassen. Die Masse alle 30 Minuten mit einer
Gabel leicht auflockern.
Das fertige Sorbet in Dessertschalen geben
und nach Belieben mit Himbeeren oder
Erdbeeren garnieren.
Helloween Gin

(4 bis 6 Portionen)
160ml süßer Gin
1 Liter Mineralwasser
180ml Limettensaft
250ml Erdbeersirup
250g Erdbeeren
Vanilleschote
Eis

Die gewaschenen Erdbeeren in einer großen


Schüssel zerdrücken und das Mark der
Vanilleschote unterrühren.
Alle weiteren Zutaten dazugeben, verrühren
und servieren.
Glüh Gin

(für ca.10 Becher)


250ml Gin
500ml Apfelsaft
5ßßml Gingerbeer
1l Grapefruitsaft
1 Orange
5 Zimtstangen
5 Sternanis
Orange, Zimtstange, Sternanis zur
Dekoration

Die flüssigen Zutaten in einen großen Topf


geben und vorsichtig erhitzen - nicht
kochen, damit sich der Alkohol nicht
verflüchtigt.
Zesten und Saft der Orange, Zimt und
Sternanis dazu geben und 30min bei
niedriger Hitze ziehen lassen.
Mit einer Kelle in die Becher füllen und mit
Orangenscheiben, Zimtstange und Sternanis
dekorieren.
Falls dir das Ergebnis zu sauer sein sollte,
nach Belieben Zucker hinzufügen.
Orange-Gin Sorbet

(4 Portionen)
4 EL Gin
500ml frisch gepresster Orangensaft
100g Zucker
frische Minze

Eine Orange waschen und die Schale


abreiben. Danach die Orangen auspressen
und den Saft zusammen mit dem
Orangenabrieb und dem Zucker verrühren
und aufkochen.
Die Flüssigkeit durch ein feines Sieb gießen,
sobald sich der Zucker aufgelöst hat.
Die Masse nach dem Abkühlen für 60
Minuten in einer Eismaschine cremig
rühren. Je eine Kugel in eine Dessertschale
geben und mit jeweils einem Esslöffel Gin
übergießen. Mit Minze garnieren.
Basil-Gin Sorbet

(2 Portionen)
6EL Gin
12cl frisch gepresster Zitronensaft
12cl frisch gepresster Limettensaft
1 Blatt weiße Gelatine
100g Zucker
200ml Wasser
4 Basilikumzweige

Zitronen- und Limettensaft mit Zucker und


Basilikum aufkochen.
Die Gelatine in Wasser einweichen, gut
ausdrücken und hinzufügen. Rühren bis sich
die Gelatine aufgelöst hat. Von der
Kochstelle nehmen und abkühlen lassen.
Basilikum entfernen und Gin dazugeben. In
einer Eismaschine ca.20 Minuten gefrieren
lassen, bis die Mischung cremig ist.
Abschließend das Sorbet aus der
Eismaschine nehmen und weitere 30
Minuten ins Gefrierfach geben.
In Dessertschalen servieren und nach
Belieben mit rotem Fruchtpüree oder
Fruchtsauce übergießen.
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