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Lektion 1: unsere Hörer heute: Welche Prakti-


kumserfahrungen haben Sie? Waren
Ihr seid einfach die Besten! Sie zufrieden oder unzufrieden?
TRAINING: AUSSPRACHE Rufen Sie uns an oder schicken Sie
uns eine E-Mail.
Übung 1
vgl. Arbeitsbuch S.9 Übung 8 b und c
Moderator:
Übung 2
Und hier ist schon unser erster Anru-
Mann: Wie ist denn dein neuer Kollege so?
fer aus Thüringen. Herr Wenzel, wel-
Frau: Er wirkt nervös.
che Erfahrungen haben Sie gemacht?
Mann: Wie ist denn dein neuer Kollege so?
Herr Wenzel:
Frau: Er wirkt ziemlich nervös.
Also, ich mache gerade ein Praktikum
und es ist nicht das erste nach meinem
Architekturstudium. Leider habe ich
Lektion 2: nicht besonders gute Erfahrungen
Er erledigte seine Aufgaben gesammelt. Die Aufgaben sind zwar
oft interessant und ich habe auch viel
zuverlässig. gelernt, aber die Stellen sind einfach
BASISTRAINING zu schlecht bezahlt. Da bleibt netto
kaum etwas übrig.
Übung 8 a
Moderator:
Moderator:
Und warum machen Sie dann trotz-
Und nun kommen wir wieder zu
dem noch ein Praktikum?
unserer Hörerumfrage am Freitag-
Herr Wenzel:
nachmittag. Heute geht es um das
Es gibt zurzeit einfach zu wenig feste
Thema: Praktikanten in Deutschland.
Stellen. Ich hoffe natürlich jedes Mal,
Eine neue Studie sagt, dass nur wenige
dass ich nach dem Praktikum eine
Praktika in Deutschland gut bezahlt
feste Stelle bekomme. Bisher hat das
sind. Die meisten sind eher schlecht
leider nicht geklappt. Aber vielleicht
bezahlt und in vielen Betrieben be-
klappt es ja dieses Mal.
kommen die Praktikanten gar kein
Moderator:
Geld: So verdienen 40 % von den
Da drücke ich Ihnen die Daumen.
Praktikanten nichts. Noch schlechter
Vielen Dank für Ihren Anruf, Herr
sieht es bei den Karrierechancen aus.
Wenzel! Und nun haben wir Herrn
Viele Praktikanten hoffen, nach dem
Kräft aus Kiel in der Leitung. Herr
Praktikum auch einen Job im Prakti-
Kräft, haben Sie auch so schlechte
kumsbetrieb zu bekommen. Aber das
Praktikumserfahrungen gemacht?
bekommen nur wenige. Daher sind
Herr Kräft:
sogar über 60 % unzufrieden mit ihren
Nein, überhaupt nicht. Als ich noch
Jobchancen. Trotzdem ist die allge-
an der Uni war, habe ich manchmal
meine Zufriedenheit nicht schlecht.
sogar zwei Praktika in den Semester-
Denn mehr als die Hälfte der Prakti-
ferien gemacht. Die waren nicht so gut
kanten ist nicht unzufrieden: So geben
bezahlt, aber ich war mit den meisten
65 % von allen Praktikanten an, dass
zufrieden, weil ich viele Erfahrungen
sie insgesamt zufrieden mit ihrem
sammeln konnte und an interessanten
Praktikum sind. Deshalb fragen wir
Projekten gearbeitet habe.

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Am besten hat mir mein Auslands- es bleibt netto kaum etwas übrig. c Ich wollte
praktikum gefallen. ein Praktikum im Kindergarten machen. d Ich
Moderator: fühlte mich wohl, denn ich war bei den Kolle-
Und haben Sie auch nach der Univer- gen sehr beliebt. e Die Leiterin führte Herrn
sität noch Praktika gemacht? Böhle durch den Betrieb.
Herr Kräft:
Nein, nach der Uni habe ich sofort
einen festen Job bekommen. Ich bin Lektion 3:
Ingenieur, da gibt es viele freie Stellen.
Moderator:
Mein Beruf ist meine
Ok, dann danke ich Ihnen für Ihren Leidenschaft.
Anruf, Herr Kräft. Dann kommen wir
TRAINING: AUSSPRACHE
zu Frau Vogel aus Bielefeld. Hallo,
Frau Vogel! Übung 1
Frau Vogel: vgl. Arbeitsbuch S.23
Hallo! Also, ich habe in meiner Schul-
Übung 3
zeit zwei Schülerpraktika gemacht.
vgl. Arbeitsbuch S.23
Die haben mir super gefallen.
Moderator:
Und woran lag das?
Frau Vogel:
Lektion 4:
Ich bin nicht gern zu Schule gegan- Obwohl ich Ihnen das erklärt
gen und habe mich gefreut, dass ich
endlich mal praktisch arbeiten
habe, …
konnte. Ich habe natürlich kein Geld TRAINING: HÖREN
verdient, aber das zweite Praktikum
Übung 2
habe ich bei einem Fotografen ge-
macht. Das war großartig. Ohne das Ansage 1
Praktikum hätte ich meinen Traum- Jens: Hallo, Annika. Hier spricht Jens.
beruf sicherlich nicht gefunden. Sag mal, dich kann man ja gar nicht
Moderator: erreichen. Gestern Abend war bei dir
Na, dann war das Praktikum ja auf zu Hause die ganze Zeit besetzt und
jeden Fall eine gute Idee! Vielen Dank, jetzt bist du nicht da. Ruf mich doch
Frau Vogel. Auch unsere Hörerinnen mal an. Ich bin im Büro. Du weißt ja,
und Hörer haben also sehr unter- meine Durchwahl ist die 18.
schiedliche Erfahrungen gemacht. Bandansage:
Doch nun erst einmal Musik. Wenn Sie direkt mit dem Absender der
Nachricht verbunden werden wollen,
TRAINING: AUSSPRACHE
wählen Sie die Eins. Zum Speichern
Übung 1 der Nachricht wählen Sie die Zwei.
a führen b übrig c wollte d Held e Betrieb Wenn Sie die Nachricht noch einmal
f Leiterin g Arbeit h Herr hören möchten, drücken Sie die Drei.
Zum Löschen drücken Sie die Vier.
Übung 2
a Die Arbeit im Kindergarten macht Albert
Spaß. b Ein niedriges Gehalt ist hier üblich,

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Ansage 2 Bei Reklamationen drücken Sie bitte
Bandansage: die Drei. Für alle anderen Fragen
Herzlich Willkommen beim Service- wählen Sie die Vier.
Team der JB-Bank. Unser Telefonser- Anrufer: Aha, also die Zwei drücken.
vice ist im Moment nicht erreichbar. Bandansage:
Wir sind von Montag bis Freitag von Schade, dass Sie Ihr Zeitschriften-
8.00 bis 20.00 Uhr für Sie da. Wenn Sie Abonnement kündigen möchten. Eine
Ihre Kreditkarte oder EC-Karte ver- Kündigung kann nicht telefonisch
loren haben, wählen Sie bitte die erfolgen. Bitte beachten Sie auch,
Notfall-Rufnummer 116 116. Unsere dass Sie Ihr Abo sechs Wochen vor
Geschäftsstellen sind Montag bis Laufzeitende kündigen müssen. Sen-
Freitag von 8.45 bis 12.30 Uhr und von den Sie uns Ihr Kündigungsschreiben
13.30 bis 16.00 Uhr und donnerstags per Post oder E-Mail. Vergessen Sie
bis 18.00 Uhr geöffnet. Sie können uns nicht, Ihre Kundennummer anzuge-
auch eine E-Mail an kontakt@JB-Bank ben. Unsere Adresse ist Bromstraße 17,
schreiben. Mehr Informationen fin- 60643 Frankfurt.
den Sie auch auf unserer Homepage
TRAINING: AUSSPRACHE
im Internet unter www.jb-bank.de.
Übung 1 a und b
Ansage 3
vgl. Arbeitsbuch S.37
Bandansage:
Guten Tag. Sie sind mit dem Anschluss
von Praxis Dr. Schüttler verbunden.
Leider rufen Sie außerhalb der Sprech-
Lektion 5:
zeiten an. Sie können uns von Mon- Bald wird in fast jedem Haushalt
tag bis Freitag von 9.00 bis 12.00 Uhr
erreichen. Am Montagnachmittag
ein PC stehen.
haben wir von 15.00 bis 19.00 Uhr TRAINING: AUSSPRACHE
geöffnet und am Dienstag und Don-
Übung 1
nerstag von 15.00 bis 17.00 Uhr.
vgl. Arbeitsbuch S.43
Am Mittwochnachmittag haben wir
geschlossen. Ab nächsten Montag
sind wir zwei Wochen in Urlaub. In
dringenden Notfällen wenden Sie
Lektion 6:
sich bitte an den ärztlichen Notdienst Fühlen Sie sich wie zu Hause.
unter der Nummer 116 117.
TRAINING: AUSSPRACHE
Ansage 4
Übung 1
Bandansage:
vgl. Arbeitsbuch S.49
Herzlich willkommen beim Abonnen-
ten-Service des B&O-Verlags. Bitte Übung 2
wählen Sie eine Nummer, damit ich vgl. Arbeitsbuch S.49
Sie mit dem zuständigen Mitarbeiter
verbinden kann. Wenn Sie eine Zeit-
schrift aus unserem Programm abon-
nieren möchten, drücken Sie bitte
die Eins. Bei Fragen zur Kündigung
drücken Sie bitte die Zwei.

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Lektion 7: Kundin: Können Sie mir denn einen guten
empfehlen?
Kann ich Ihnen helfen? Verkäufer:
BASISTRAINING Ja, den grünen hier. Das ist ein ganz
tolles Modell. Mit 25 Litern ist die
Übung 8
Größe genau richtig. Außerdem ist
Verkäufer:
er sehr leicht. Und Sie sollten auch
Kann ich etwas für Sie tun?
bedenken, dass Sie zum Wandern
Kundin: Ähm ja, ich möchte mich mal bei
eine Trinkflasche brauchen und dafür
Ihnen umschauen, weil ich mir einen
haben Sie bei diesem Modell prakti-
neuen Rucksack anschaffen möchte.
sche Taschen an der Seite. Die sind
Verkäufer:
auch für die Sonnenbrille oder den
Was haben Sie sich denn vorgestellt?
Fotoapparat praktisch.
Kundin: Hm, ich weiß nicht so genau. Also, er
Kundin: Da muss man ja wirklich einiges
muss nicht so groß sein. Der blaue da
beachten.
gefällt mir ganz gut.
Verkäufer:
Verkäufer:
Ja, da haben Sie recht. Sie dürfen
Das ist ein sehr guter Fahrradruck-
auch nicht vergessen, dass es auch
sack mit Trinksystem. Fahren Sie
mal regnen kann. Und dieser Ruck-
denn Mountainbike?
sack ist wasserdicht.
Kundin: Nein, eigentlich nicht.
Kundin: Und wie viel kostet der?
Verkäufer:
Verkäufer:
Na, dann kommt der für Sie nicht
Den bekommen Sie für 69,90 Euro.
infrage. Wofür brauchen Sie denn
Das sind auch nur 20 Euro mehr als
den Rucksack?
bei dem blauen und die Qualität ist
Kundin: Na ja, also eigentlich wollte ich einen
wirklich gut. Soll ich Ihnen noch ein
Rucksack zum Wandern.
paar andere zeigen?
Verkäufer:
Kundin: Nein, danke. Ich habe mich schon
Aha, die Wanderrucksäcke sind gleich
entschieden. Ich nehme den grünen.
da vorne.
Verkäufer:
Kundin: Ah ja. Der blaue da für 49,90 Euro –
Ah, eine gute Entscheidung! An dem
den finde ich gut.
werden Sie sicher sehr lange Freude
Verkäufer:
haben. Soll ich ihn zu Kasse bringen?
Machen Sie nur Tagestouren oder
Kundin: Ja, gern …
sind Sie mehrere Tage unterwegs?
Kundin: Eigentlich mache ich nur Tagestouren. TRAINING: AUSSPRACHE
Verkäufer:
Übung 1
Na dann würde ich Ihnen einen klei-
a das Fell pflegen b aus dem Napf fressen
neren empfehlen. Der blaue hat 35
c Fische füttern d es ist Pflicht e die Fenster
Liter. Das ist ein bisschen groß. Für
putzen f ein Produkt empfehlen
Tagestouren sind 20 bis 25 Liter ideal.
Kundin: Ah! Das ist ein guter Hinweis. Dann
kommen die hier infrage, oder?
Verkäufer:
Ja, schon. Aber da gibt es große
Unterschiede in Qualität und Preis.

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Lektion 8: haben viele erst mal genug vom Ler-
nen. Bei einer Ausbildung sammelt
Während andere lange man sofort praktische Erfahrungen
nachdenken, … in einer Firma und lernt genau das,
was man im zukünftigen Beruf
BASISTRAINING
braucht. Im Studium wird man nicht
Übung 10 so gut auf den Berufsalltag vorberei-
Moderator: tet. Außerdem dauert eine Ausbil-
Nach dem Abitur sind viele junge dung meistens nur drei Jahre, also
Menschen ratlos: Soll ich studieren nicht so lange wie ein Studium. Ein
oder soll ich lieber einen Beruf erler- sehr großer Vorteil ist natürlich
nen? Lohnt sich ein Studium an einer auch, dass man von Anfang an sein
Universität? Oder hat eine Berufsaus- eigenes Gehalt verdient und nicht
bildung mehr Vorteile? – Diese Fragen erst fünf Jahre später ein eigenes Ein-
stellen sich viele. Wir haben heute kommen hat.
Herrn Jensen von der Agentur für
TRAINING: AUSSPRACHE
Arbeit zu uns ins Studio eingeladen.
Herr Jensen, was raten Sie jungen Übung 1
Leuten, die das Abitur machen: Ist vgl. Arbeitsbuch S.67
ein Studium immer das Richtige?
Herr Jensen:
Ganz generell kann man sagen, dass Lektion 9:
man mit einem Studium gute Chancen
im späteren Berufsleben hat. Zurzeit
Sport trägt zu einem größeren
sind in Deutschland nur vier Prozent Wohlbefinden bei.
mit Hochschuldiplom arbeitslos. Also
TRAINING: AUSSPRACHE
wirklich wenige. Allerdings bedeutet
ein Hochschulabschluss nicht immer, Übung 1
dass man einen sicheren Arbeitsplatz vgl. Arbeitsbuch S.75
hat. Wenn man z.B. Kunst oder Archi-
Übung 3
tektur studiert, ist es sogar ziemlich
Sprecher: Für eine Zigarette braucht man circa
schwierig, später einen Arbeitsplatz
5-7 Minuten. Raucher machen also
zu finden. Aber ein Studium hat
mehr Pausen am Arbeitsplatz. Wie
natürlich schon viele Vorteile, z.B.
löst man das Problem? Als Beispiel
finanziell: Mit einem Universitäts-
möchte ich Ihnen von der Situation
diplom verdient man meistens mehr
in meinem Betrieb erzählen: Nicht-
als mit einer abgeschlossenen Berufs-
raucherschutz spielt dort eine große
ausbildung.
Rolle. Die Raucher müssen draußen
Moderator:
rauchen. Die Nichtraucher bekom-
Für wen wäre dann eine Berufsausbil-
men eine Apfel-Pause. Während die
dung in einer Firma die bessere Alter-
Raucher rauchen, können die Nicht-
native?
raucher einen Apfel essen. Interes-
Herr Jensen:
santes Konzept, oder?
Wer lieber praktisch arbeitet, der
sollte besser eine Berufsausbildung
machen. Nach zwölf Jahren Schule

Menschen B1.1, Arbeitsbuch, Hörtexte, Lektion 1 – 12 © 2014 Hueber Verlag  |  5


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Lektion 10: Lektion 11:
Hätte ich das bloß anders Nachdem wir jahrelang Pech
gemacht! gehabt hatten, …
TRAINING: AUSSPRACHE TRAINING: HÖREN
Übung 1 Übung 1
vgl. Arbeitsbuch S.89 Radiomoderatorin:
Guten Tag, liebe Hörerinnen und
Übung 2
Hörer. Herzlich willkommen zu unse-
a Hätte ich nur meinen Wecker gestellt! Dann
rer Sendung „Unterwegs“. Haben Sie
wäre das alles nicht passiert! b Das war viel-
sich heute schon über etwas gefreut?
leicht blöd! Ich habe mich so geärgert. c Hätte
Wann waren Sie eigentlich zuletzt so
ich bloß das Fahrrad genommen! d Wäre ich
richtig glücklich? Und was bedeutet
wenigstens eine andere Strecke gefahren!
Glück überhaupt? Unser Reporter von
e Wäre ich nur langsamer gefahren! f Hätte
„Unterwegs“ hat sich auf die Suche
ich nur an den Autoschlüssel gedacht! g Muss
nach dem Glück gemacht. Er hat
denn wirklich alles schiefgehen? h Also, das
Menschen, die er zufällig in der Stadt
nächste Mal würde ich es ganz anders machen.
getroffen hat, über ihre Glücksmo-
Übung 3 mente gefragt.
a
Übung 2 und 3
Mann: Ich habe mich so geärgert!
Mann 1: Ach ja. Ich habe monatelang hier
Frau: Das verstehe ich.
in Berlin ein Zimmer in einer WG
b gesucht. Ich hatte mir schon mindes-
Mann: Ich bin geblitzt worden. tens 20 Zimmer angeschaut – aber
Frau: Oh je, das ist ja wirklich sehr ärger- ohne Erfolg. Es war wirklich hoff-
lich. nungslos. Als ich eines Tages mal
wieder mit der U-Bahn fuhr, fand ich
c
auf dem Platz neben mir eine Zeitung
Mann: Als ich wieder zu meinem Auto kam,
mit Wohnungsanzeigen. Die habe ich
war es weg!
mir angeschaut. Da lächelte mich eine
Frau: Nicht zu glauben.
sympathische junge Frau an und
d fragte mich, ob ich ein Zimmer suche.
Mann: Also, das nächste Mal würde ich es Sie erzählte mir, dass in ihrer WG ein
ganz anders machen. Zimmer frei ist. Ich habe das Zimmer
Frau: Ärgere dich nicht! Alles im Leben hat gleich besichtigt und jetzt wohne ich
einen Sinn. schon ein halbes Jahr dort. Mein Zim-
mer ist total schön und meine Mitbe-
wohnerin und ich verstehen uns
super.
Mann 2: Mein schönster Glücksmoment war
im letzten Urlaub. Wir wollten am
Meer campen und weil es keinen
Campingplatz in der Nähe gab, haben
wir einfach an einem einsamen
Strand geschlafen. Das Zelt haben

Menschen B1.1, Arbeitsbuch, Hörtexte, Lektion 1 – 12 © 2014 Hueber Verlag  |  6


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wir gar nicht aufgebaut. In der Nacht Meister geworden ist. Wir haben die
konnte ich den Sternenhimmel sehen ganze Nacht gefeiert. Das war toll!
und das Rauschen vom Meer hören.
TRAINING: AUSSPRACHE
Am Morgen wurden wir von der Sonne
geweckt. Das war wunderschön. Übung 1
Frau: Ich weiß nicht, also Glück, das sind vgl. Arbeitsbuch S.95
für mich die einfachen Dinge im All-
Übung 3
tag. Wenn ich aufwache und die
vgl. Arbeitsbuch S.95
Sonne mir ins Gesicht scheint. Wenn
mich ein lieber Mensch anlächelt
oder wenn meine Kinder ein Bild
malen und es mir dann ganz stolz zei-
Lektion 12:
gen. Solche Momente finde ich sehr Ausflug des Jahres
schön. Das ist für mich Glück. Es muss
TRAINING: AUSSPRACHE
nicht der Lottogewinn oder irgendet-
was Großes sein. Übung 1
Mann 3: Ich arbeite in einem Supermarkt. Die vgl. Arbeitsbuch S.101
meisten von unseren Kunden sind
Übung 2
sehr nett, sie grüßen und sind höflich.
vgl. Arbeitsbuch S.101
Eine hübsche, junge Frau fand ich
aber immer besonders sympathisch.
An einem Samstagabend, kurz vor
Ladenschluss, stand sie mal wieder
bei mir an der Kasse. Nachdem ich
schon alles in die Kasse getippt hatte,
bemerkte sie, dass sie ihre Geldbörse
vergessen hatte. Die Situation war ihr
ziemlich unangenehm. Da hab’ ich ihr
angeboten, ihren Einkauf von meinem
eigenen Geld zu zahlen. Sie sollte mir
das Geld dann am Montag bringen.
Aus irgendeinem Grund habe ich ihr
vertraut. Und tatsächlich brachte sie
mir das Geld gleich am nächsten Mon-
tag. Sie hat mich dann zum Essen ein-
geladen. Und heute sind wir ein Paar.
Mann 4: Also, ich bin Fußballfan und Glück,
das ist für mich, wenn Borussia Dort-
mund gewinnt. Ich schaue mir die
Spiele meistens in einer Kneipe an.
Das ist lustiger, als alleine zu Hause
vor dem Fernseher zu sitzen. Und
wenn Dortmund gewinnt, dann feiern
alle zusammen auf der Straße. So wie
letztes Jahr, als Borussia Deutscher

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