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---------------VERHALTENSBIOLOGIE---------------

Kommunikation

1. Welche große Bereiche der Kommunikation unterscheidet man?

Referentielle Kommunikation und Individuelle Signalsymantik

2. Warum singen Vögel?


Tostesteronspiegel steigt an, man bewegt sich auf proximaten Ebene.
Warum steigt der? – Tageslänge der maßgebliche Faktor, der dazu beiträgt, auch an
kälteren Tagen, folgen die spätesten im März der Tageslänge. Auch wenn. Weil die
Reproduktionszeit so kurz ist. Co.Faktor ist die Temperatur.

3. Was sind frühe ontogenetische Prozesse die einen Vogelmännchen ausstatten singen
zu kommen?
HVC-Ausbildung.
Wir haben hier eine neuronale zenralnervöse Differenzierung der
geschlechtsspezifischen Gehirne. Bei Weibchen nimmt die Zahl der
Geschlechtsneurone ab und bei Männchen zu.

4. Was braucht das Testosteron im Gehirn um überhaupt wirken zu können?


Wenn wir endokrine Verhaltenskontrolle haben. Brauchen wir zentralnervöse
Rezeptoren. Er braucht eine Andockstelle. Man braucht Rezeptorausstattung im
Gehirn die in der Regel frühontogenetisch angelegt ist.

5. Wozu singen die Vögel?


Warnsignal, Kommunikation, Fitness.
Was signalisiert ein Männchen wenn das singt?
- Signal an die Weibchen/intrasexuell. Männchen hat Terretorium besetzt wo gute
Nistmöglichkeiten sind und Nahrungsbeschaffung. Das sind die Infos die
Weibchen interessieren.
- Markierung des Terretoriums / intersexuell Signal an die Männchen.

6. Was ist für das Weibchen interessant aus dem Gesangssignal bezogen auf die
Individualität des Männchens?
Die physische Fitness, ultimatbetrachtete Fitness über die Lebenszeit und
Fortpflanzungserfolg. Aber ein Männchen kann über sein Gesang seine physische
Fitness signalisieren.

7. Wo kann ein Weibchen ablesen, dass ein Männchen fit ist? Also von der physis her
der optimale Fortpflanzungspartner?
Gesangslänge - Ausdauer: dabei müssen sie ganz viel Energie aufbringen.

Lautstärke- Intensität des Gesangs. Wenn ich laut und lange singen kann, signalisiere ich,
dass ein Männchen physisch in der Lage sein muss die gesamte Jungaufzucht entsprechend
zu begleiten. Das bedeutet vom Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang Futter beschaffen.

8. Welche andere Vokalisation gibt es?


Warnrufe, Alarmrufe, Hassrufe.

9. Wo haben wir solche Rufe im Tierreich noch verbreitet?


Primaten,

10. Wie kommt so ein Jungvogel an seinen Gesang?


Prägungsvorgang
Wie weise ich nach, dass es definitiv zeigt, dass die Prägung und auch Lernen vorliegt.
Was zeigt die genetische Determination? Was ist die genetische Basis für den
Prägungsvorgang?
HVC- Reifungsprozess hormonell gesteuert. Genetisches Programm, das dem zu
Grunde liegt, um Reifungsprozess zu triggern.
Läuft automatisch ab. Läuft frühotogenetisch.
Der Vogel lernt in der Prägungszeit den Gesang von dem Vogel mit dem er zsm. war.
Was passiert mit dem Vogel den man von den Eltern wegnimmt und isoliert
aufwachsen lassen. Wie heißt das Experiment?
Was passiert mit dem Vogel? Er zeigt einzelne Laute aber nicht den spezifischen
Gesang. Er weist die Grundstruktur gezwitscher aber keine artspezifischer Gesang
Ähnlichkeit hat.

Isolierte Vögel: Grundgesang.


Fremde Vogel: Gesang geprägt. übernommen.

11. Ab wann fängt dieses rudimentäre Gesang zu produzieren?


Wenn Tostesteron da ist.

12. Andere Prägungsphänomene`?


Nachlaufprägung, sexuelle Prägung.

13. In was für Kontexten sollte ein Individuum warnen. Alarmrufe?


Feind; bei der Jagt.
Täuschung in der Kommunikation: Wenn man von etwas ablecken möchte.
14. Warum soll ich warnen wenn ich ein gewisses Risiko auf mich ziele?
Nachkommen in der Umgebung schützen. Die Jüngere schützen.

Warnen in Art Gruppe wo eigene Nachkommen sind und warnen wo keine


Nachkommen sind.
Bereitschaft zu warnen ist jedoch nicht geringer.
In fremden Gruppen fremder Art/ keine Verwandschaftsverhätnisse sind große
Unterschiede.

15. Wovon hängt das ab ob da Verwandte und auch direkte Nachkommen und in
fremden Gruppen. Die Warnung.
Kosten-Nutzen Rechnung.
Die wägen solche Situationen ab.
Was ist der Träger in der Gruppe wo keine eigene direkte Nachkommen vorhanden
sind. Aber Verwandschaftsverhältnisse bestehen?
Geschwister, Nefen, Eltern. Großeltern.
0,25 Verwandschaftskoeffizient. Ist der entscheidende Trigger. Das heißt wie weiter
der Verwandschaftsgrad ist/ je geringer die genetische Gleichheit ist meines Genoms
mit dem Genom der Verwandten, desto geringer ist die Bereitschaft mein Leben zu
riskieren um zu warnen. Eltern 0,5. Geschwister 0,5.
Dabei habe ich einen hohen genetischen Gewinn, Die Rechnungen passieren
faszinierenderweise automatisch. Sie verhalten sich so als ob sie all diese Fakten
kennen würden und verrechnen.
Optimale Produkt- optimale Verhalten.

16. Was versteht man unter dem Begriff Anasygamie.


Weibchen mehr investieren als Männchen. In dem sie die Eizelle produzieren, mehr
Energieaufwand.
Isogamie Gameten unterschiedlich hergestellt werden. Säugetiere begrenzte
Resource. Anzahl der Eizellen ist im Fötus schon festgelegt und wächst nichts mehr
nach. Immer wenn ich begrenzte Ressoursen habe. Muss ich als Organismus sehr
sorgfältig damit umgehen und planen. Es gibt auch andere Alnuren z.b die
unbegrenzt Eier produzieren.

17. Was resoultiert aus der Anasygamie im Verhalten der Tiere?


Weibchen treffen die Partnerwahl. Female-Choice= verbreiteste Paarungssystem.
Warum ist die Wahl bei Weibchen noch?
Deutlich länge an der Brutpflege gebunden als Männchen. Einseitig verteilt.

18. Unterschied zwischen Brutpflege und Investition ?


Wenn ich meine eigene Gesundheit/ Fitness aufgebe.
Eigene Nahrungsvorsorge geht zurück. Bei Kraken schützen sie ihre Nachkommen so
dass sie vor Erschöpfung streben.
Im Gelege liegen und Sauerstoff anfächern, keine Nahrung zu sich nehmen. Zerfällt
nach und nach. Grundtypus.
Elterliche Investition Vögel: Wenn ich zu Lasten meinen weiteren
Reproduktionsphase Brutpflege betreibe, weil die Wahrscheinlichkeit eine weitere
erfolgreiche Reproduktion gering ist.
Also wenn es zu Lasten meiner weiteren Reproduktion geht, dann ist das eine
Investition. Und diese Entscheidung bei Maisen Kosten / Nutzen Analyse.
Optimale Entscheidung: 3 oder 8 Eier?
Bei kurzlebigen Arten ist die Strategie maximal investieren. Weil die Kalkulation
meistens nicht aufgeht wenn ich sage. Ich verteile meine Produktionsenergie auf drei
Jahre weil lange leben möchte. Immer Maximum. Was ein Jahr hergibt.
Bei langlebigen Arten: Das man in letzten Lebensdrittel noch erfolgreich zu
reproduzieren sinkt massiv. Verbreitet im Tierreich.

Gute mündliche Prüfung:


- Dauer: 20/30 min
- Arbeiten mit Beispielen. Die Theorien an Beispielen erklären. Und dann die
Theorie ableiten.
- Das Wissen aus verschiedenen Bereichen zusammenfassen.
- Bespiele und dann Theorie.