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Lernziele Geschichte

Die Pnyx ist das demokratische Zentrum Athens. Bei der Pnyx
finden Versammlungen des Volkes statt. Diese Versammlung heisst
auch Ekklesia. Eine Ekklesia fand 40-mal im Jahr statt. Bei so
einer Versammlung dürfen nur Männer im Alter 18 oder höher
teilnehmen. Frauen, Sklaven oder Kinder dürfen nicht
teilnehmen. Männer über 20 dürfen bei den Versammlungen vor dem
Volk sprechen und abstimmen, Männer über 30 konnten in die hohe
Position «Archon» gewählt werden. Man glaubt, dass das Wort
Pnyx so viel wie zusammengepfercht heisst. Um bei einer
Versammlung Beschlüsse anzunehmen mussten von den 30'000
Bürgern mindestens 6'000 an der Versammlung teilnehmen.
Das Scherbengericht ist eine Art «altmodisches Gericht» bei der
die Bürger aus Athen andere Bürger dir sie für kriminell halten
verbannen können. Das Ganze lief so ab das man den Namen der
Person, die man verbannen wollte auf eine Scherbe schrieb.
Diese Scherben wurden danach ausgezählt und die Person mit den
meisten Scherben (Stimmen) wurde aus Athen verbannt. Man
benutzte für das alles Scherben, weil jeder Haushalt davon
genug hatte und somit keine Kosten aufkamen.
Solon teilte Athen in vier Klassen (Phylen) ein.
Die Pentokosiomedimnoi waren die Befehlshaber. Zu den
Pentokosiomedimnoi zählte, wer aus seinem Land jährlich 500
Mass an bspw. Getreide erwirtschaften konnte.
Die Hippeis waren die Reiter. Zu ihnen zählte, wer aus seinem
Land jährlich 300 Mass an trockenen und flüssigen
Ernteprodukten erwirtschaften konnte. Bzw. sich ein Pferd
leisten konnte
Die Zeugiten waren die Fusssoldaten. Zu den Zeugiten zählte
wer, aus seinem Land jährlich 200 Mass erwirtschaften konnte.
Die Theten waren die Ruderer. Zu ihnen zählte wer alle diese
Bedingungen nicht erfüllen konnte.
Diese 4 Klassen haben verschiedene Rechte.
Volksversammlungen: Alle
Rat der 400*: P, H, Z
Aeropag: P
Staatsämter: P, H
*Solon wählte aus jeder Klasse 100 Leute aus und daraus
entstand der Rat der 400.
Kleisthenes teilte den Staat nach Solon in 10 anstatt 4 Klassen
(Phylen) ein. Danach gründete er den Rat der 500, also aus
jeder Klasse (Phyle) 50 anstatt 100. Jede Phyle bestand aus
Menschen die and der Küste, im Binnenland oder in der Stadt
lebten. Das machten sie, weil je nach «Umgebung» die Menschen
andere Bedürfnisse hatten. Also hatte man die Garantie, dass
alle «Umgebungen» das gleiche Recht hatten. Die Veränderung
wurde gemacht, weil nach Solon ein Tyrann an die Macht kam was
die geringe Stabilität des Systems bewies.
Monarchie: Alleinherrschender König der an sein Volk denkt.
Tyrannis: Egoistischer, alleinherrschender, Herrscher.
Aristokratie: Herrschaft von einer Gruppe, adligen die an
alle . denken.
Oligarchie: Herrschaft von wenigen, egoistischen, Adligen.
Polite: Herrschaft aller Bürger die an das Wohl aller
. denken.
Demokratie: Herrschaft aller Bürger die nicht ganz an das
. Wohl aller denken.
Das Persische Reich besteht aus verschiedenen Völkern. Eines
davon ist Ionien. Sie müssen Abgaben an den Grosskönig Dareios
von Persien zahlen. Da sie das unfair fanden, weil Ionien eine
griechische Kolonie war und somit aus ihrer Sicht zu
Griechenland gehörten, eroberten sie mit Hilfe von Athen und
Eretria die persische Stadt Sardes.
Ablauf der Perserkriege (wichtige Ereignisse):
-Nach dem griechischen Aufstand schlugen die Perser hart
zurück.
-Sie griffen Attika an und eroberten Eretria.
-Athen besiegte Persien in Marathon.
-Griechenland gründet den Hellenenbund.
-Grosskönig Xerxes startet Grossangriff gegen den Hellenenbund.
-Schlacht bei Thermopylen
-Schlacht bei Salamis
-Landschlacht bei Plataiai
-Zerstörung pers. Flotte
Herodots Quelle ist nicht besonders glaubhaft da, wenn man
seine Erzählungen genau betrachtet, sie gar nicht stimmen
können. Bspw. bei der Anzahl der Perser. Laut Herodot waren sie
pro Quadratkilometer 100 Personen. Herodot beschreibt in seinen
Quellen Griechen als Athener und Perser als Barbaren
(Ausländer). Das zeigt auch das er auf griechischer Seite ist.
Die Griechen kämpften, weil sie es für ganz Griechenland
machten, also freiwillig. Dadurch hatten sie einen Vorteil,
weil sie bereit waren sich aufzuopfern für Griechenland.
Die Perser kämpften für ihren König, weil sie mussten.
Die Perser hatten anscheinend 5 Millionen Soldaten was, wenn
man die Fläche Persiens betrachtet gar nicht sein konnte.
Dareios schlägt so hart zurück, weil…:
-…er die anderen Völker einschüchtern will.
-…er sich rächen will.
-…er nichts von seinem Reich verlieren will.
-…er einen verletzten Stolz hat («wer wagt es mich
anzugreifen»)