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Gewaltenteilung
(2,214 words)

1. Begri f
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Das Konzept der G. gehört zu den Er ndungen gegen den
1. Begri f
Machtmissbrauch. Als solche ist es – überwiegend im
westl. Kulturkreis – eines der wirkungsmächtigsten 2. Die Tradition der
Organisationsprinzipien moderner Staaten. In ihren Mischverfassung
Grundzügen stellt die G. ein System der Hemmung und 3. Das 17. Jahrhundert
Balancierung der Staatsgewalt durch Koordination und 4. Das 18. Jahrhundert
Aufteilung der staatlichen Grundfunktionen auf 5. Das 19. Jahrhundert
verschiedene Organe zwecks Mäßigung staatlich-
politischer Macht und zur Gewährleistung individueller
Freiheit dar.

Gegenüber älteren, dogmatischeren Varianten wird gemäß heutigem Verständnis unter G.


nicht mehr eine strikte Trennung der Gewalten, sondern vielmehr eine Funktionenaufteilung
und -ver echtung verstanden. Diese komplexen Systeme der Gewaltenhemmung bedingen ein
kooperatives Zusammenwirken zwischen den verschiedenen Trägern staatlicher Macht;
ansonsten droht eine Blockade der staatlichen Funktionen.

Das Konzept der G. lässt sich auf die Lehre von den Staatsfunktionen, die Idee der
Mischverfassung und den Gedanken der Machthemmung durch Machtverteilung
zurückführen. Bereits im antiken Staatswesen ist eine gewisse durch Arbeitsteilung und
Spezialisierung hervorgerufene Aufteilung staatlicher Aufgaben anhand funktionaler Kriterien
zu beobachten.

Zoltán Tibor Pállinger

2. Die Tradition der Mischverfassung

Das Konzept der Mischverfassung stammt aus der griech.-röm. Antike (vgl. Staatsformenlehre).
Mit diesem Terminus wird eine politische Ordnung bezeichnet, die auf der Grundlage des
gesellschaftlichen Pluralismus demokratische, oligarchische und/oder monokratische Kräfte
/
miteinander verknüpft. Auf die Erfahrungen des Machtmissbrauchs bauend, wurde eine
gemischte Staatsform entworfen. Um die Gefahr der Tyrannei eines Alleinherrschers (vgl.
Despotie), einer Minderheit oder der Mehrheit zu vermindern, sollte die politische Macht
anhand des Musters »einer – wenige – viele« auf mehrere Machtträger verteilt werden, die
zugleich auch unterschiedliche soziale Kräfte repräsentierten, und zwar in der Erwartung, dass
diese einander in Schach hielten und damit den Machtmissbrauch verhinderten.

Beim späten Platon nden sich in den Nómoi (»Die Gesetze«) Entwürfe für eine
Mischverfassung; auch Aristoteles entwickelte in seiner Politik, basierend auf der Solon'schen
Verfassung Athens, eine Mischverfassungslehre. Die bekannteste antike Ausarbeitung des
Mischverfassungsgedankens enthält das Geschichtswerk des Polybios über die Röm. Republik.
Der Abgesang auf die Mischverfassung ndet sich schließlich bei Cicero, der die Verdrängung
der Röm. Republik durch die drohende Alleinherrschaft re ektiert.

Der Gedanke der Mischverfassung verschwand nun aus dem politischen Diskurs und tauchte
erst wieder in der Renaissance auf. Insbes. Denker wie Gasparo Contarini und Donato
Giannotti gri fen vor dem Hintergrund der Verfassungsentwicklung der ital. Stadtstaaten im
16. Jh. – insbes. von Venedig und Florenz – dieses Konzept wieder auf. Im 17./18. Jh. gelangte es
zu seiner vollen Entfaltung: Henning Arnisaeus und Johannes Limnaeus diskutierten das
Mischverfassungskonzept anhand des Beispiels des Heiligen Römischen Reichs Deutscher
Nation, James Harrington und Montesquieu anhand Großbritanniens, John Adams anhand der
USA und Sieyès anhand Frankreichs. Nach dieser Blüte wurde es gegen Ende des 18. Jh.s durch
den Gedanken der G. verdrängt. Die beiden Konzepte wurden – obwohl logisch nicht zwingend
– als einander ausschließend angesehen. Vor dem Hintergrund der Lehre von der unteilbaren
Souveränität und der Entwicklung der repräsentativen Demokratie erschien das ständisch
fundierte Machtverteilungs- und Machtbeteiligungsmodell der Mischverfassung zunehmend
als obsolet.

Zoltán Tibor Pállinger

3. Das 17. Jahrhundert

Die eigentliche Lehre der G. ist ein Produkt der Nz.: Ihre Anfänge reichen ins 17. Jh. zurück. Die
Entwicklung der modernen Naturwissenschaften führte dazu, dass ihre rationalistischen
Konzepte auch auf die Analyse der Gesellschaft übertragen wurden. Vor diesem Hintergrund
versuchten verschiedene Denker, Gesetzmäßigkeiten im staatlichen Leben zu identi zieren.
Dabei wurde die Unterscheidung verschiedener Staatsfunktionen zu einem wichtigen
Forschungsgegenstand. Mitte des 17. Jh.s unterschieden in England Autoren wie Harrington,
Henry Parker und George Lawson bereits die Funktionen Legislative ( Gesetzgebung),
Exekutive und Judikative.

In England wurde 1648 im Zusammenhang von Commonwealth und Englischer Revolution


1648 im zweiten Agreement of the People (»Volksabkommen«) die Forderung verwirklicht, dass
nicht dieselben Personen Gesetze erlassen und diese anwenden sollen. In diesem Dokument
wurde überdies festgelegt, dass das Volk ein Parlament wählt, welches die höchste Gewalt
/
ausübt. Das Parlament wiederum wählte einen Council of State (»Staatsrat«), der nach seinen
Direktiven die laufenden Geschäfte erledigte. Die Parlamentarier durften jedoch nicht Mitglied
im Council of State sein.

In dieser ersten nzl. Verfassung wurde keine Mischverfassung verwirklicht; dementsprechend


gab es auch keine checks and balances von mehreren eigenständigen obersten Gewalten.
Stattdessen wurde eine hierarchische Staatsstruktur mit einheitlicher Legitimationsgrundlage
eingerichtet, die auf personeller und funktioneller Trennung der staatlichen Behörden basierte.
Dementsprechend wurde im zeitgenössischen europ. Schrifttum die Forderung erhoben, dass
die drei Staatsfunktionen auf verschiedene Subjekte verteilt werden sollten.

Diese Entwicklung traf sich mit einem Strang des naturrechtlichen Denkens, das ausgehend
von der Lehre der »Freiheit des Menschen« begann, die umfassenden Ansprüche des
absolutistischen Staates (Absolutismus) zurückzuweisen (Naturrecht und Rechtsphilosophie).
Diese Denkrichtung sah das Volk als einen freiwilligen Zusammenschluss ursprgl. freier und
gleicher Menschen (Freiheit; Gleichheit). Die staatliche Macht konnte demzufolge nur auf dem
Mehrheitswillen seiner freien und gleichen Mitglieder gründen. Aus diesem Grunde ist der
Gemeinwille die höchste Autorität im Staat. Der Zusammenschluss der Individuen wird als ein
freiwillig geschlossener Vertrag angesehen (Gesellschaftsvertrag, vgl. Staatsvertrag).

In einem zweiten Schritt überträgt dann die Gemeinschaft die Ausübung der Macht auf einen
Einzelnen (den Monarchen) oder auf mehrere Personen, die diese treuhänderisch auszuüben
haben (Herrschaftsvertrag). Das oberste Ziel des Staates ( Staatszweck) ist die Sicherung des
Lebens, der Freiheit und des Besitzes seiner Mitglieder. Diese Vorgaben bilden zugleich die
Grenze der Zuständigkeit der Herrschenden. Sie lassen sich nur mittels einer gerechten
Herrschaft, welche auf Willkür und eine absolute Unterordnung der Individuen verzichtet,
verwirklichen. Die Beschränkung der Macht kann nur durch eine periodische Rückbindung der
Herrschaft an den Konsens des Volkes und durch die Bindung des staatlichen Handelns an das
Gesetz gewährleistet werden. Daraus folgt zwangsläu g eine weitere Begrenzung der Macht:
die Teilung der Gewalten.

In England schufen gegen Ende des 17. Jh.s John Locke und Henry Bolingbroke die ersten
vollständigen Systeme der G., in welchen die Gewalten teils getrennt und teils verschränkt
wurden. Locke unterscheidet in den Two Treatises of Government (1690; »Zwei Abhandlungen
über die Regierung«) drei Gewalten: Legislative, Exekutive und die föderale, d. h. Bündnis-
Gewalt. Die Legislative stellt die höchste Gewalt im Staat dar. Sie erlässt die Gesetze. Die
Exekutive hat die Aufgabe, die Gesetze auszuführen, und ist somit der Legislative
untergeordnet. Die föderative Gewalt entscheidet über Krieg und Frieden, schließt
völkerrechtliche Verträge (Völkerrecht) und ist in einem allgemeinen Sinne zuständig für die
Führung auswärtiger Angelegenheiten. Obwohl Locke keine eigenständige Judikative kennt, ist
sie mit allen Gewalten den Gesetzen unterworfen; sie verwalten ihre Macht treuhänderisch.
Das Volk kann die Machtübertragung rückgängig machen, wenn die Träger der Gewalten durch
die Ausübung ihrer Befugnisse sein Vertrauen enttäuscht haben.

Zoltán Tibor Pállinger


/
4. Das 18. Jahrhundert

4.1. Montesquieu

Die kontinentaleurop. Entwicklung wurde nur indirekt durch die engl. Lehren beein usst. Hier
entwickelte sich Montesquieus De l'esprit des lois (1748; »Über den Geist der Gesetze«) zum
klassischen Werk des G.-Gedankens. Montesquieu, der seine Ideen vor dem Hintergrund des
Kampfes gegen den monarchischen Absolutismus entwickelte, stellte den Menschen in den
Mittelpunkt seiner Lehre. Er ging davon aus, dass jeder Mensch nach Macht strebe und
versuche, diese zu maximieren, was unweigerlich zum Machtmissbrauch führe – es sei denn,
der Macht werde durch eine Gegenmacht eine Schranke gesetzt (il faut que le pouvoir arrête le
pouvoir). Diese Einsicht bildete die erste Grundlage seiner G.-Lehre.

Des Weiteren ging Montesquieu von der zentralen Forderung des Vorrangs des Gesetzes aus
und übernahm von seinen engl. Vorgängern die ab nun klassische Dreiteilung der
Staatsfunktionen: Legislative, Exekutive und Judikative. Er forderte aber nicht, wie ihm häu g
fälschlich unterstellt wurde, die strikte Zuweisung einer Staatsfunktion an je ein eigenes Organ,
sondern die Verteilung unterschiedlicher Kompetenzbündel aus den Staatsfunktionen an
verschiedene Machtträger. Dabei gelte es zu vermeiden, dass eine Staatsfunktion
ausschließlich auf ein einzelnes Organ übertragen werde. Deshalb sei es notwendig, zum
Schutz der Freiheit auch die Legislative zu begrenzen. Montesquieu erreicht diese Begrenzung
durch die Zusammensetzung der Legislative aus je einer Adels- und einer Volkskammer und
durch das Veto- und Einberufungsrecht des Monarchen. Diese Konstellation erfordert ein
Zusammenwirken der Machtträger und ermöglicht deren gegenseitige Kontrolle.

In diesem System repräsentieren die Machtträger unterschiedliche soziale Kräfte (Monarch,


Adel und Volk). Für Montesquieu stand folglich nicht die Aufteilung von Staatsfunktionen auf
verschiedene Organe oder das Gleichgewicht zwischen Legislative und Exekutive im
Vordergrund, sondern die Balance zwischen sozialen Mächten. Dieses Gleichgewicht wird
dadurch verwirklicht, dass alle drei sozialen Kräfte an der höchsten Gewalt teilhaben und die
Krone, welcher die Exekutive obliegt, der Kontrolle durch Adel und Volk untersteht. In diesem
Kontext nimmt die Forderung Montesquieus nach der Unabhängigkeit der Richter eine
Sonderstellung ein, entspricht doch die richterliche Gewalt nicht einer der sozialen Mächte.
Die richterliche Unabhängigkeit ist vielmehr ein Gebot der politischen Klugheit, um eine
unparteiische Rechtsprechung sicherzustellen.

4.2. Rousseau

Während bei Montesquieu noch die soziale Balance zwischen den unterschiedlichen Ständen
im Zentrum der G. gestanden hatte, verschoben sich im Laufe des 18. und 19. Jh.s als Folge der
Französischen Revolution und der Nordamerikanischen Revolution die politischen
Koordinaten. Die Franz. Revolution verhalf den Ideen Jean-Jacques Rousseaus zum
Durchbruch. Dieser postulierte eine strikte Trennung von Exekutive und Legislative im Sinne
einer funktionalen Kompetenzverteilung auf organisatorisch getrennte Gewalten. Gleichzeitig
betonte er aber, dass die Souveränität unteilbar sei und legitimerweise nur dem Volk /
zukommen könne. Im Gegensatz zu Locke und Montesquieu, welche die Souveränität im Sinne
des Mischverfassungsgedankens zwischen Monarchie, Adel und Volk aufteilten, postulierte
Rousseau eine einheitliche und unteilbare Legitimations-Grundlage des Staates. Er kann
deshalb als Begründer der Volkssouveränität und der G. im strengen Sinne angesehen werden.

4.3. Die nordamerikanische Verfassung

Mit der nordamerikanischen Verfassung von 1789 wurde die erste demokratische Verfassung
gescha fen, welche die Prinzipien der G. verwirklichte. Ziel ist der Schutz des Lebens, der
Freiheit und des Besitzes der Bürger. Aus diesem Grund muss die Staatsorganisation so
bescha fen sein, dass eine unnötige Einschränkung der Freiheit vermieden wird. Erstmals wird
zwischen Verfassung und (einfachem) Gesetz unterschieden. Gesetzgebung ist folglich nicht
die höchste Staatsfunktion, sondern eine aus der Verfassung abgeleitete und durch diese
beschränkte Staatsaufgabe. Damit bildet das Volk der USA die einheitliche Grundgewalt, aus
der sich mittels der Verfassung Legislative, Exekutive und Judikative als voneinander
unabhängige, gleichgestellte und einander balancierende Gewalten ableiten.

Neben der Trennung der Machtträger sind weitere Elemente zur Verhinderung des
Machtmissbrauchs in die amerikan. Verfassung eingebaut: Das Zweikammer-Parlament und
das Vetorecht des Präsidenten sollen mäßigend auf den politischen Prozess einwirken. Der
Präsident ist nicht bloß Exekutive im Sinne Rousseaus, sondern nimmt auch eine wichtige, die
Politik leitende sowie gestaltende Funktion wahr und verkörpert das Element des
Gemeinwohls gegenüber den Partikularinteressen. Das Volk der USA ist aber nicht Souverän im
europ. Sinne; denn seine ursprgl. Autorität hat es mit dem Akt der Verfassungsgebung
ausgeübt. Seine politischen Rechte (Wahl des Parlaments und des Präsidenten) sind nicht
Aus uss seiner Souveränität, sondern aus der Verfassung abgeleitete Rechte. Damit ist in den
USA eigentlich die Verfassung und nicht das Volk souverän.

Zoltán Tibor Pállinger

5. Das 19. Jahrhundert

In Kontinentaleuropa setzte sich die Idee der G. im Laufe des 19. Jh.s auf breiter Front durch.
Dabei standen die engl. Verfassungsentwicklung, die Verwirklichung des Rechtsstaats-
Gedankens und die Durchsetzung der Idee der Volkssouveränität Pate. Den Anfang dieser
Entwicklung machten in West- und Zentraleuropa die (früh-)konstitutionellen Verfassungen
der ersten Hälfte des 19. Jh.s. Sie alle gingen von einer Trennung in Legislative, Exekutive und
Judikative aus. Im Zentrum stand das Verhältnis der beiden Ersteren neben der unabhängigen
Judikative. Ihr Verhältnis unterlag verschiedenen Modi kationen und Wandlungen (vgl.
Konstitutionalismus; Gesetzgebung; Verwaltung).

Aber gerade das Prinzip der G. ermöglichte die Verbindung von Volkssouveränität (Parlament)
und Monarchischem Prinzip als Grundlage der meisten Verfassungen des 19. Jh.s. Im Rahmen
der Konstitutionalisierung der Monarchien (Konstitutionelle Monarchie) wurde die absolute
Herrschaft (Absolutismus) durch gewaltenteilende und/oder -verschränkende Arrangements
/
sowie durch die Mitwirkung des Parlaments an Gesetzgebung und Budgetbewilligung
eingegrenzt. Die Macht des Monarchen wurde zusätzlich durch die grundsätzliche Bindung
der Staatstätigkeit an die Gesetze (Legalitätsprinzip) und die Beschränkung der Staatsmacht
durch die Grundrechte (Menschenrechte) immer stärker eingeschränkt.

Gleichzeitig wandelte sich aber auch der Charakter der Parlamente von neuständischen
Interessenvertretungen hin zu Volksvertretungen, die das ganze Volk repräsentierten. Erst in
der zweiten Hälfte des 19. Jh.s wurden die Kompetenzen der Parlamente ausgebaut, so dass
ihnen schließlich eine wesentliche Rolle bei der Gesetzgebung und der Bewilligung und
Kontrolle des Budget (Budgethoheit) zukam. Was hingegen die Bildung, die Kontrolle und den
Fortbestand von Regierungen (parlamentarische Verantwortlichkeit der Regierung) betri ft, so
verlief die europ. Entwicklung unterschiedlich. Einen derartigen Ein uss auf die Regierung
gewannen z. B. die Parlamente in Deutschland und Österreich(-Ungarn) nicht, sehr wohl aber
insbes. jene in Großbritannien, Belgien, Frankreich, Italien und in den skandinavischen
Monarchien. Neben dem Machtgewinn der Parlamente kam es auch zu einer Ausweitung des
Wahlrechts, die schließlich zur Verwirklichung des allgemeinen und gleichen Wahlrechts für
Männer und Frauen (Demokratisierung) im 20. Jh. führte. Am Ende dieses Prozesses war die
Souveränität vom Monarchen auf das Volk übergegangen.

Eine ganz andere Form der G. entwickelte sich erstmals in der Verfassung der USA von 1789, in
Europa aber erst in der zweiten Hälfte des 19. Jh.s, nämlich die horizontale G. im Bundesstaat.
Sie besteht in der Aufgabenverteilung zwischen Bund- und Gliedstaaten und tritt dadurch
neben die vertikale G. Sie ndet sich in Europa erstmals in der Schweizer Bundesverfassung
1848, später in gesamtdt. Verfassungen ab 1867 und in Ansätzen in dezentralisierten
Einheitsstaaten wie in Österreich 1848/49 und ab 1867.

Verwandte Artikel: Gesetzgebung | Parlament | Souveränität | Staatsvertrag | Verfassung |


Verfassungsrecht

Zoltán Tibor Pállinger

Bibliography

[1] H. D (Hrsg.), Executive and Legislative Powers in the Constitutions of 1848–49, 1999

[2] T. F -G , Allgemeine Staatslehre, 21995

[3] E. F , Art. Gewaltenteilung, in: R. H (Hrsg.), Evangelisches Staatslex., 1987,


1126–1132

[4] F. A. H , Art. Gewaltenteilung, in: Staatslex., Recht – Wirtschaft – Gesellschaft


(hrsg. von der Görres-Gesellschaft) 3, 1959

[5] K. L , Verfassungslehre, 1959


/
[6] A. R , Machtteilung. Geschichte der Mischverfassung, 2006

[7] M. G. S , WB zur Politik, 1995

[8] E. S -W , Grundtypen parlamentarischer Demokratie, 1984

[9] H. S , Gewaltenteilung. Allgemeine Grundlagen und schweizerische Ausgestaltung,


1994

[10] H. T (Hrsg.), Münchener Rechts-Lex., Bd. 2, 1987

[11] M. J. C. V , Constitutionalism and the Separation of Powers, 1998.

Cite this page

Pállinger, Zoltán Tibor, “Gewaltenteilung”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in
Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst
Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 14 May 2020 <http://dx-doi-org.uaccess.univie.ac.at/10.1163/2352-0248_edn_COM_273519>
First published online: 2019

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