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UE_G.

A_TH Arbeit

Die Macherin. Ein Dialog

Hallo Sonja, wie machst du das? Es ist Montag und du hast nichts zu tun?

Nein.

Und, was machst du am Dienstag?

Nichts. Ich mache gar nichts.

Wie, du machst nichts? Es gibt doch viel Arbeit. Macht dich das nicht nervös?

Na und. Ich mache einfach blau.

Und wer macht dann die ganze Arbeit?

Meine Kollegin. Ihr macht das nichts aus.

Damit machst du dich aber nicht besonders beliebt in der Firma.

Ach, darüber mache ich mir keine Gedanken. Meine Kollegin macht gerne Überstunden.

Und deine Chefin? Macht die keinen Druck?

Doch. Sie sagt immer: „Machen Sie sich endlich an die Arbeit! Machen Sie nicht so lange Pausen! Machen
Sie schneller!“

Tja. Es macht keinen guten Eindruck, wenn die Leute in der Firma nur Party machen.

Die Firma macht auch ohne mich Gewinne. Und außerdem, zuviel Arbeit macht krank.

Ich glaube, du machst dir da etwas vor. An deiner Stelle wäre ich vorsichtig...

Da mache ich mir keine Sorgen. Ich arbeite schließlich schon zehn Jahre im Unternehmen.

Heutzutage macht das keinen Unterschied, ob du zehn Jahre oder zehn Tage in einer Firma bist.

Jetzt machst du mir auch noch Vorwürfe.

Ich mache dir nur klar, dass du mit deiner Einstellung nie Karriere machen wirst.

Ach. Diesbezüglich mache ich mir keine Hoffnungen mehr. Ich mache nur noch Dienst nach Vorschrift.
Gegen die Machenschaften der neuen Geschäftsleitung kann man nichts tun.
Die Leute wollen mich fertigmachen! Aber da mache ich nicht mit!

Jetzt machst du aber aus einer Mücke einen Elefanten. So schlimm kann es doch nicht sein.

Verschiedenen Abmachungen wurden nicht eingehalten


Wir hatten abgemacht, dass ich die neuen Aufgaben übernehme. Und dann hat man den Berger zum
Abteilungsleiter gemacht. Du hast ja keine Ahnung, was ich seither durchmache!

Letzte Woche habe ich einen Termin mit der Chefin ausgemacht.
Kaum hatte ich die Tür zu ihrem Büro aufgemacht, wusste ich, was los war.
„Sie machen es mir nicht leicht“, hatte sie gesagt, „aber so können wir nicht weitermachen. Wir sind
gezwungen Ihren Arbeitsvertrag aufzulösen.“

„Eine Kündigung? Aber ich bin doch schon über zehn Jahre in der Firma.“

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„In den vergangenen Monaten haben Sie ihre Arbeit nicht ordentlich gemacht. Aufgrund der vielen Fehler,
die Sie gemacht haben, hat die Abteilung erstmals große Verluste gemacht. Ihr Kollege, Herr Berger,
hingegen war sehr fleißig. Sein Engagement macht sich nun bezahlt.
Es tut mir Leid für Sie, Sonja. Machen Sie bitte die Tür zu, wenn Sie gehen.“

Im ersten Moment war ich voll Hass und dachte:“ Berger, dieser Schleimer, er ist jetzt ein gemachter Mann.
Er hat sich sogar ein neues Auto gekauft....
Keine Sorge, er macht es nicht mehr lang. Ich mache ihn kalt.... Nun ja, so eine Drohung würde ich natürlich
nicht wirklich wahr machen, aber dennoch macht mir die Kündigung zu schaffen. Schließlich bin ich ja nicht
mehr die Jüngste.

Und, was willst du jetzt machen?

Mhm. Ich gehe erst einmal zum Frisör und lasse mir die Haare machen. Am Wochenende werde ich dann
ordentlich einen draufmachen.
Vielleicht sollte ich mich dann auf den Weg zum Arbeitsamt machen...

Ach ja, könntest du mir behilflich sein. Mein Computer funktioniert nicht ordentlich, du kennst dich doch so
gut mit technischen Dingen aus.

O.K., kein Problem, bring mir den Computer am Abend vorbei, ich werde sehen, was sich machen
lässt. Aber ich sag es gleich, die Reparatur wird bestimmt nicht billig.

So? Wie viel verlangst du denn?

Mal sehen... Beim letzten Mal musste ich sehr viel Zeit investieren, ein Teil der Festplatte war
kaputt... Ich mache dir einen Freundschaftspreis...

Wie viel?

Das macht 270 Euro.

Was? Kann man da nichts machen? Ich bin doch arbeitslos.

Nun. Darf ich dir einen Vorschlag machen...?

>>> Arbeitsaufgaben:

zur Grammatik/ zum sprachliche Ausdruck:

1. Markieren Sie alle Formen von machen im Text!


2. Ersetzen Sie das Verb machen im Text und schreiben Sie den Text neu!
Welche Synonyme gibt es für das Verb machen?
Notieren Sie die Verben/ Nomen- Verb- Kombinationen mit der jeweiligen Präposition!
Benutzen Sie das Wörterbuch! (zB: sich Gedanken machen über +Akkusativ)
Welche Kombinationen von machen und einem Nomen bzw. Adjektiv lassen sich
durch ein Verb ersetzen? (zB: sich Sorgen machen = sich sorgen; jdm. etw. klar machen =
erklären, verdeutlichen) Welche Vorsilben kann man mit dem Verb machen kombinieren?
Was kann man nicht machen?

zum INHALT: Was ist die Thematik des Textes? Wer sind die Personen? In welcher Beziehung
stehen sie zueinander? In welchem Umfeld könnte der Dialog stattfinden? Wie reagiert Sonja? Was
scheint ihr Problem zu sein? Wie hätten Sie reagiert?

3. Setzen Sie den Dialog fort!


4. Schreiben Sie einen Brief an Sonja. Welche Tipps geben Sie ihr?

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