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Das Studierendenmagazin des VSStÖ Linz. Seit 1966.

Ausgabe 05–SoSe 11

Leider nein!
Studienberechtigung nur mehr für EWR-Bürger_innen
Seiten 4 & 5

Mehr Frauen, mehr Wirtschafts- Hofburgexkursion im Sommer- Warum arbeiten, wenn man auch
wachstum semester 2011 vertuschen kann?

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Verband sozialistischer Student_innen Österreichs


http://linz.vsstoe.at
Mehr Frauen, mehr Wirtschafts-
wachstum
Letzte Woche präsentierte JKU-Unirätin
Gudrun Biffl von der Donau-Universi-
editorial tät Krems eine neue Studie zum Thema
Hannah Stögermüller „Frauen und die Wirtschaftskrise“. Aus die-
Vorsitzende des VSStÖ Linz
ser Studie geht hervor, dass mehr Frauen in
hannah.stoegermueller@oeh.jku.at
der Wirtschaft diese ankurbeln. Generell frauen
hat Österreich eine Frauenerwerbsquote Sarah Ortner
Oft wird betont wie wichtig Internationa- über dem EU-Durchschnitt, dies liegt aber ÖH Frauenreferentin
vor allem an dem hohen Anteil an Teilzeit- sarah.ortner@oeh.jku.at
lität für Universitäten ist. Denn der inter-
nationale wissenschaftliche Austausch, arbeit bei Frauen. Die Studie kritisiert vor
sowie eine Vielfalt an Kulturen und wis- allem, dass in Österreich viel Geld in Trans- für den Bau der Infrastruktur, als auch für
senschaftlicher Zugänge trägt, maßgeb- ferleistungen, wie Familienbeihilfe und die Betreuung. Einen gleichen Effekt er-
lich zum Ansehen einer Hochschule bei. Kindergeld, investiert wird, jedoch zuwe- zielen Investitionen im Pflegebereich. Vor
Österreichische Realität ist jedoch, dass nig in Sachleistungen. allem in kleineren Gemeinden abseits der
ausländischen Lehrenden und vor allem Ballungszentren ist die Umsetzung von flä-
Studierenden unnötige Hürden in den Mehr Kinderbetreuungsplätze chendeckender und leistbarer Kleinkinder-
Weg gelegt werden. Den Professor_innen betreuung noch ein großes Problem.
fehlt es in Österreich wohl an der nöti- Um die Frauenerwerbstätigkeit zu erhöhen
gen Infrastruktur, etwa finanzielle Mittel sind vor allem mehr Kinderbetreuungs- Die Förderung von Sachleistungen anstatt
für Forschung oder (englischsprachige) plätze notwendig. Dies ermöglicht Frauen von Transferleistungen hätte vor allem
Betriebskindergärten. Ausländische Stu- wieder ins Berufsleben einzusteigen und auch eine umverteilende Wirkung, da von
dierende, zumindest jene, die dauerhaft schafft gleichzeitig Arbeitsplätze, sowohl guter Kinderbetreuung alle profitieren.
hier studieren wollen, sind von der öster-
reichischen Politik offensichtlich gar nicht
erwünscht: Die rechtliche Diskriminierung
ausländischer Studierender reicht vom ak-
tuellen „Studienberechtigungs-Verbot“,
über die generelle Studiengebühren-
pflicht, dem eingeschränkten Zugang zu Open Commons @ JKU
Beihilfen und Arbeitsmarkt bis zu den ÖH
Wahlen, bei denen Drittstaatsangehörige Die Veranstaltung „Open Commons an der
selbst nicht kandidieren dürfen. Diese Un- JKU“ hat eines gezeigt: im Zusammenhang
gleichbehandlung unserer ausländischen mit Open Commons tut sich einiges an der
Kolleg_innen wollen wir nicht dulden! Uni. Insgesamt haben sich im Rahmen der
Veranstaltung 13 Open Commons Projekte
Im Übrigen wollen wir an dieser Stelle vorgestellt und vernetzt. ocw
noch etwas in eigener Sache loswerden: Hannes Halak
Schmutzkübelkampagnen sind feige. „Open Commons“ bildet einen Sammelbe- ÖH OCW Referent
Nicht nur uns gegenüber, sondern gegen- griff für „offene“ Projekte, wie Open Source hannes.halak@oeh.jku.at
über den Studierenden. Warum fürchten Anwendungen, Open Data Initiativen oder
sich gewisse Fraktionen sich öffentlich Open Coursware Angebote. Im Rahmen an der Umsetzung von Open Commons
einem sachlichen Diskurs zu stellen und der Veranstaltung „Open Commons an Projekten gearbeitet. Auch die Stadt Linz
auch Fakten auf den Tisch zu legen? Wir der JKU“ am 14. März 2011 wurden zahl- möchte im Rahmen des Projektes „Open
jedenfalls verzichten bewusst auf diese reiche Open Commons Projekte, die an der Commons Region Linz“ Impulse im Bereich
Art von Wahlkampf, da wir im Zuge der JKU umgesetzt werden, vorgestellt. Ne- Open Data und Open Government setzen.
ÖH Wahl auf eine inhaltliche, faire und ben Open Source Anwendungen (wie Ge-
sachliche Diskussion setzen, die auf Fak- oGebra: http://www.geogebra.org/cms/) Im Rahmen einer Auftaktversanstaltung
ten und Konzepten und nicht auf unwah- lag ein Schwerpunkt auf Open Courswa- zur Open Commons Region, am 11. April
ren Beschuldigungen basieren. Wir stehen re Angeboten, wie der OCW-Plattform 2011 (18:30 Uhr, Wissensturm) werden die
zu dem was wir sagen und was wir ma- der ÖH Linz (http://ocw.oeh.jku.at/) oder Ziele und Projekte der Open Commons Re-
chen. MUSSS.O.C (http://musss.jku.at/moodle/). gion vorgestellt. Vorbeischauen lohnt sich
Doch nicht nur an der JKU wird intensiv bestimmt.

2 linz.vsstoe.at
Hofburgexkursion
im SoSe 2011
kursion, sowie die Details zur Anmeldung,
werden natürlich rechtzeitig an dieser Stel-
le bekanntgegeben. öh-news
Stefan Etzelstorfer
Weiters möchten wir nochmals auf die ÖH Vorsitzender
stefan.etzelstorfer@oeh.jku.at
sozwi bevorstehende Masterinfoveranstaltung
Gerhard Öller der StV Sozialwirtschaft hinweisen. Diese
StV Sozwi findet am Donnerstag, den 14. April von Braucht Österreich ein neues Studienför-
gerhard.oeller@oeh.jku.at 12-14 Uhr in der Halle C statt. Neben dem derungssystem?
Masterstudium Sozialwirtschaft werden
In der letzten Ausgabe des Cogitos berich- hier unter anderem auch das neue Master- Ein Großteil der Studierenden arbeitet ne-
teten wir über jene Veranstaltungen, die studium Webwissenschaften sowie der ben dem Studium in irgendeiner Form, um
die Studienvertretung SozWi für das Som- Master Politische Bildung vorgestellt. sich das Studium finanzieren zu können.
mersemester 11 plant. Der Stv Sozwi ist es
Nicht einmal 2 von 10 Studierenden erhal-
nun gelungen, das Semesterprogramm um Eine Übersicht über die möglichen Master- ten Studienbeihilfe. Zwar wurde vor vier
eine vielversprechende Veranstaltung zu studienrichtungen für SozWi-Absolvent_ Jahren die Beihilfe um rund 12 Prozent
erweitern. innen findet ihr übrigens auch in der neuen erhöht, die ausbezahlten Beiträge reichen
Sozwi-Bachelorbroschüre der Stv Sozial- aber oft bei weitem nicht zur Finanzierung
Am 10. Mai findet erstmals eine Exkursion wirtschaft. In der Broschüre werden auch des Lebensunterhalts. In zwei Impulsrefe-
in die Hofburg statt. Teil der Exkursion ist etwaige Zugangsvoraussetzungen für die raten wird über die Treffsicherheit des ak-
auch eine exklusive Führung durch die Hof- Masterstudien angeführt. tuellen Systems sowie über neue Modelle
burg. Das ausführliche Programm der Ex-
debattiert; in einer Gesprächsrunde im
Anschluss diskutieren Expert_innen über
den Veränderungsbedarf des derzeitigen
Studienbeihilfesystems.

Mo, 11. April 2011

Gerichtsbarkeit vor Ort 19:00 Uhr, HS 2

Impulsreferate:
wurde. Ein spannender Einblick in die juri-
stische Praxis! „Wie treffsicher ist das Studienbeihilfesy-
stem?“ (Mag. Martin Unger, IHS)
Am Dienstag den 12. April ist es nun so-
weit und du hast ein weiters mal die Mög- „Überlegungen für ein Modell der Studi-
jus lichkeit live einer mündlichen Hauptver- enförderung“ (Dr. Fritz Bauer, AK OÖ)
Sabrina Seyrl handlung im Landesgericht beizuwohnen.
VSStÖ-Jus-Gruppe Dort soll über einen arbeitsrechtlichen Fall
sabrina.seyrl@reflex.at verhandelt und entschieden werden. Auch Diskussion „Braucht Österreich ein neues
heuer mit dabei: Dr. Ernst Eypeltauer von Studienbeihilfesystem?“
Das Studium darf nicht vor der Hörsaal- der Kanzlei Hawel Eypeltauer, Anwalt einer
tür enden. Deshalb veranstalten wir, die der beteiligten Parteien. Dr. Fritz Bauer, AK OÖ
VSStÖ JUS Gruppe, für all jene die wieder
etwas mehr Abwechslung vom doch sehr Treffpunkt ist um 8:00 Uhr am Biblio- Stefan Etzelstorfer, ÖH-Vorsitzender
theorielastigen Unialltag brauchen, auch theksplatz am Uni-Campus, für all jene
heuer wieder eine Reihe von interessanten die gemeinsam hinfahren möchten bezie- ADir.in Ursula Fehlinger, Leiterin Studien-
Veranstaltungen. Ganz vorne mit dabei ist hungsweise um 8:45 direkt vorm Linzer beihilfebehörde
in diesem Zusammenhang die Exkursion Landesgericht. Eine Anmeldung für die Ge-
ins Linzer Landesgericht, die schon letztes richtsexkursion ist nicht erforderlich. Bei Univ.-Prof. DDr. Herbert Kalb, Vizerektor
Semester bei den Student_innen großen weiteren Fragen kannst du dich gerne bei für Lehre (JKU)
Anklang fand und deren Wiederholung uns unter office@linz.vsstoe.at melden.
von den Studierenden mehrmals erbeten Wir freuen uns auf dein Kommen! Mag. Martin Unger, IHS

linz.vsstoe.at 3
Leider nein!
Studienberechtigung nur mehr für
EWR-Bürger_innen
Nicht-EWR-Bürger_innen ist ab sofort der Zugang zur Studienberechtigungsprüfung gesetzlich verwehrt.
Ein fatales politisches Signal für junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte.
Es hätte alles perfekt werden sollen. Der wissen. „Du suchst dir lieber einen anstän- Im Februar dieses Jahres kam er an die JKU
22-jährige Arda D. aus Linz beschloss im digen Beruf und verdienst endlich dein eige- Linz, um sich über Kurskosten und Lehr-
vergangenen Herbst nach seiner erfolgreich nes Geld!“ Die sechsköpfige Familie lebte in veranstaltungsinhalte zu informieren. Im
abgeschlossenen Lehre als Anlagentechni- einer Dreizimmerwohnung. Lehr- und Studienservice kam dann das
ker und nach einigen Jahren im Berufsleben böse Erwachen: Leider könne man ihn als
auf dem zweiten Bildungsweg mit dem Ba- Der Vater war Alleinverdiener und arbei- türkischen Staatsbürger nicht mehr zur Stu-
chelorstudium Mechatronik zu beginnen. tete am Bau, das Geld war knapp und für dienberechtigungsprüfung zulassen, so die
Beim ersten Anlauf hat es nicht geklappt. eine weitere Schullaufbahn mit Matura, ge- Auskunft. Auf seine perplexe Nachfrage hin
Nach der vierten Klasse Hauptschule wech- schweige denn Studium schlichtweg nicht wurde ihm erklärt, dass die Universitäten
selte er ins Polytechnikum, obwohl er ei- vorhanden. aufgrund einer Gesetzesänderung im Jahr
gentlich lieber in die HTL nach Steyr gehen 2010 nur mehr Österreicher_innen sowie
wollte, um dort den Zweig „Mechatronik“ „Gerade junge Menschen mit Zuwanderungs- Bürger_innen aus dem Europäischen Wirt-
zu absolvieren. In der Hauptschule war Arda geschichte aus der Türkei oder Ex-Jugoslawien schaftsraum (EWR) aufnehmen dürfen.
überall in der ersten Leistungsgruppe und nutzten bisher die Möglichkeit via Studienbe-
hatte im Gegensatz zu seinen Freund_innen rechtigungsprüfung für ein Hochschulstudi- Zerplatzte Zukunftsträume
in der Klasse meist „Spaß“ am Erlernen neu- um zugelassen zu werden. Nun werden sie ab
er Sachen. Deswegen wurde er innerhalb sofort per Gesetz zu Menschen zweiter Klasse So wie Arda erwischte es vermutlich Hun-
seiner Clique oft „hirsli ögrenci“ gerufen, zu degradiert.“ derte junge Menschen in den vergangenen
deutsch: Streber. Doch seine Familie machte Monaten am falschen Fuß. Aus der Traum
ihm einen Strich durch die Rechnung. „Neun Mario Dujakovic, ÖH Sozialreferent einer akademischen Ausbildung, vorbei mit
Jahre Schule sind genug“, ließ ihn sein Vater besseren Jobaussichten. Per Gesetz schuf

4 linz.vsstoe.at
die Politik Menschen zweiter Klasse und Diese Art von „Integrationspolitik“ scheint wien überproportional betroffen; ihnen ist
verhinderte somit genau für jene Personen einen fremdenfeindlichen Geist zu tra- ein Studium via Berechtigungsprüfung ab
mit Zuwanderungsgeschichte aus einem oft gen und ist darüber hinaus auch volks- sofort verwehrt.
klassischen „Arbeiter_innenmilieu“ zu ent- wirtschaftlich dumm. Jungen Menschen
kommen. mit Zuwanderungsgeschichte aus zwei-
ter oder dritter Generation einen gesell- „Den Zugang zur Studienberechtigung genau
Artikel 2 des 1. Zusatzprotokolles zur Europä- schaftlichen Aufstieg via akademischem jenen zu verweigern, die auf diesen Weg zu
ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) Abschluss zu verwehren, zeugt von poli- einem Universitätsstudium am dringendsten
normiert: „Das Recht auf Bildung darf nie- tischer Kurzsichtigkeit und ist ein fatales angewiesen sind, ist bildungs- und gesell-
mandem verwehrt werden“. Die EMRK steht Signal an diese Bevölkerungsgruppen, das schaftspolitisch fatal. Zudem hält diese Vor-
in Österreich seit 1964 im Verfassungsrang; sich noch bitter rächen wird. gehensweise wohl einer Grundrechtsprüfung
die darin enthaltenen Grundrechte stel- nicht stand!“
len als „Jedermannsrechte“ nicht auf eine Diskriminierung per Gesetz
bestimmte Staatsbürger_innenschaft ab, Priv.-Doz. Dr. Franz Leidenmühler, Vorstand
sondern gelten für alle Menschen gleicher- Mit der Novelle des Universitätsgesetzes des Instituts für Europarecht
maßen. Sollte eine Beschwerde eines_einer (UnivG) 2009 (BGBl. I Nr. 81/2009) wur-
Betroffenen also vor dem Verfassungsge- den unter anderem auch die Zulassungs-
richtshof (VfGH) landen, stehen die Chancen kriterien für die Studienberechtigung ge-
auf Aufhebung der dahinter stehenden Be- ändert, die seit 1. Oktober 2010 gelten.
stimmung in § 64a Universitätsgesetz gut. Gleichzeitig trat das seit 1985 in Kraft ste-
hende Studienberechtigungsgesetz (Stud-
BerG) außer Kraft. Einziges Kriterium für
die Zulassung zur Studienberechtigungs-
„In Österreich spricht man von Chancen- prüfung an einer heimischen Universität,
gleichheit für alle Bürgerinnen und Bürger, auf das der neue § 64a UnivG abstellt,
doch wo bleibt hier die Bildungsfreiheit ist dabei die Staatszugehörigkeit. Heißt:
und die Chancengleichheit, die überall pro- Ohne EU-Reisepass darf das Rektorat Per-
pagiert wird? Gerade viele Menschen aus sonen nicht mehr zulassen. Bisher wurden
Nicht-EWR-Staaten nutzten bisher die Mög- auch Personen, die die österreichische
lichkeit via Studienberechtigung einen aka- Staatsbürger_innenschaft nicht besaßen,
demischen Abschluss zu erlangen.“ dennoch zugelassen, wenn sie die deut-
sche Sprache in einem für ein Studium
Ayse Dogan, ÖH-Referentin für Migrations- „entsprechenden Ausmaß“ beherrschten.
und Integrationsarbeit Mit der Neuregelung sind in Linz beson-
ders Staatsbürger_innen aus der Türkei
sowie den Nachfolgestaaten von Jugosla-

linz.vsstoe.at 5
Warum arbeiten, wenn man auch
vertuschen kann?
(ÖVP) bereits auf dieses Frühjahr vorziehen. der Kürzung, sondern die weniger schlechte
Warum eigentlich? Situation von heute abgebildet. Wenn die
darauffolgende Sozialerhebung wieder im
Die letzte Studierendensozialerehebung 3-Jahres-Abstand erfolgt, rettet sich ÖVP-
zeigte bereits, dass die Lebensrealitäten von Karl damit über die Legislaturperiode, ohne
soziales Studierenden prekär sind. Die Bundesregie- dass eine Studie über die tatsächlichen Aus-
Mario Dujakovic rung „reagierte“ schnell und realisierte mit wirkungen ihrer Politik existiert.
ÖH Sozialreferent dem letzten Budgetbegleitgesetz eine der
mario.dujakovic@oeh.jku.at größten Kürzungen im Sozialbereich der Schon jetzt stehen die Studierenden unter
letzten Jahr(zehnt)e. Etwa 30.000 Studieren- enormen Druck: 66 % der Linzer Studie-
Die Studierendensozialerhebung ist eine de sehen sich nun mit finanziellen Einbußen renden müssen im Schnitt 20 Stunden pro
seit den 1970er Jahren wiederholt im 3-Jah- von 2.800,00 € jährlich konfrontiert – und Woche arbeiten, um sich den Lebensunter-
res-Abstand stattfindende Umfrage unter das im günstigen Fall. Verbesserungen im halt zu finanzieren. Neben der Kürzung der
Studierenden in Österreich. Sie wird vom Studienförderungssystem blieben aus. Familienbeihilfe wird im Juli auch die Förde-
Institut für Höhere Studien (IHS) in Wien rung der studentischen Selbstversicherung
durchgeführt und ausgewertet. Nach der Die Senkung des Bezugsalters für die Fami- gestrichen. Es scheint klar, dass Studieren-
letzten Befragung 2006 wurde im Mai und lienbeihilfe tritt mit 1. Juli 2011 in Kraft. Die de in Zukunft noch mehr arbeiten müssen
Juni 2009 die letzte Erhebung durchgeführt. politische Intention der ÖVP-Wissenschafts- und sich die soziale Selektion an Österreichs
Nach Adam Riese müsste die nächste Erhe- ministerin ist klar: Verlegt man die Erhebung Hochschulen weiter verschärfen wird.
bung im Frühjahr 2012 stattfinden, jedoch nun vor diesen Stichtag, wird nicht die reale
möchte sie Wissenschaftsministerin Karl Situation der Studierenden ab Juli, also nach

Es ist nicht deine Schuld, dass die


Welt ist wie sie ist, es wär nur deine
Schuld, wenn sie so bleibt! (Die Ärzte)

A c t i v e !
G e t @VSStÖ
6 linz.vsstoe.at
play that funky music! gut-böse-jenseits
Fotos vom VSStÖ Mensafest Incognito
Expertin für eh alles.

Gut

Das VSStÖ Mensafest vorletzte Woche,


Fotos davon siehst du auf dieser Seite.
Neben großartiger Musik von „Düsenfried
and the Stuffgivers“ herrschte vor allem
eine noch großartigere Partystimmung.
Für alle Interessierten gibt’s auf unserer
Facebook Seite www.facebook.com/vs-
stoe.linz noch viel mehr Fotos. Wer’s ver-
passt hat, nächstes Semester gibt’s wie-
der ein VSStÖ-Mensafest.

Böse

An der Wirtschaftsuniversität Wien (WU)


führt Rektor Badelt (mal wieder) zusätz-
liche Hürden für Studierende ein. In der
Studieneingangsphase soll es nur mehr
zwei Prüfungsantritte geben, die allge-
meinen Prüfungsantritte werden von fünf
auf vier reduziert und das obwohl es an
der WU bereits jetzt schon die höchsten
Durchfallsquoten gibt. Damit wird das
Studium zum Glücksspiel. Aber wie heißt
es so schön „Pech im Spiel, Glück in der
Liebe“, vielleicht will er nur die Frühlings-
gefühle der Studierenden anregen.

Jenseits

Dass einige Menschen der zukünftigen


Wirtschaftselite des Landes keine Bilanz
lesen können und vermuten, dass, nur
weil etwas nicht mehr im Anlagever-
mögen, sondern unter Erträgen steht,
„verzockt“ wurde. Und mündelsichere
österreichische Staatsanleihen mit „Bör-
sespekulation“ verwechseln. Für alle die
mit der Bilanz noch ihre Probleme haben:
Die Initiative Kritischer Studierender bie-
tet den Crashkurs „Bilanzierung“ an.

linz.vsstoe.at 7
BRAUCHT ÖSTERREICH
EIN NEUES STUDIEN-
FÖRDERUNGSSYSTEM?
IMPULSREFERATE UND EXPERTENGESPRÄCH

MONTAG, 11. APRIL 2011, BEGINN 19.00 UHR


HÖRSAAL 2, JOHANNES KEPLER UNIVERSITÄT LINZ (JKU)
ALTENBERGERSTR. 68, A-4040 LINZ-AUHOF

Eine Veranstaltung der VSStÖ-Jus-Gruppe

http://linz.vsstoe.at http://facebook.com/vsstoe.linz http://twitter.com/vsstoelinz

Impressum
Medieninhaber_in und Herausgeber_in:
Verband Sozialistischer Student_innen Österreichs
Sektion Linz: J.W.Kleinstr. 72, 4040 Linz
Tel. 0732 24 38 58 | office@linz.vsstoe.at Dieses Werk ist unter einer
Für den Inhalt verantwortlich: VSStÖ Linz Creative Commons-Lizenz lizenziert.
Fotos: Peter Kollroß http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/at/

ne
ei
Ich will (kostenlos):

ir
m
eb
Kl
Informationen über den VSStÖ Pocketcards: Broschüren
den VSStÖ Wandkalender Statistik Studieren und Arbeiten

den VSStÖ Taschenkalender Arbeitsrecht Richtiges Zitieren

die VSStÖ Sozialbroschüre Grundrechte Studieneinstieg („Roter Faden“)

das VSStÖ Grundsatzprogramm Römisches Recht How To Gender

beim COGITO mitschreiben Bürgerliches Recht

beim VSStÖ mitmachen Strafrecht


An den
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Gender Studies

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Periodensystem 4040 Linz

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