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Methodenvielfalt im Unterricht

Methoden, wenn Sie als Lehrkraft den Lernweg für Ihre Schüler von vorneherein festlegen. So
übernimmt die Lehrkraft beispielsweise mithilfe von genauen Fragestellungen während Was ist eine
„Methode“?

Eine „Methode“ bezeichnet den Weg, der Ihre Lernerinnen und Lerner zu einem von Ihnen
geplanten Ziel bringen soll. Dabei reicht die Spannbreite von lehrerzentriert bis offen. Man spricht
von lehrergesteuerte des Unterrichtsgespräches oder bei der Anwendung von Arbeitsblättern die
Verantwortung dafür, dass zuvor definierte Ziele erreicht werden. Bei sogenannten offenen
Methoden werden diese Ziele oder Ergebnisse nicht im ganzen vorausgeplant. Etwa beim
entdeckenden Lernen, bei der Stationenarbeit oder beim Projektlernen wird den Schülerinnen und
Schülern ein individueller Lernweg ermöglicht.

So planen Sie abwechslungsreichen Unterricht

Ein guter und abwechslungsreicher Unterricht lebt von der Methodenvielfalt. Denn mithilfe
unterschiedlicher Methoden vermitteln Sie effektiv die geplanten Themen und die damit
verbundenen Inhalte. Eine wohldurchdachte Methodenwahl strukturiert den Lernweg Ihrer
Schülerinnen und Schüler und vermag Ihre differenzierte Arbeit in der Lerngruppe zu unterstützen.

Man empfehlt, bei der Differenzierung folgende Überlegungen bei der Einteilung der Gruppen zu
berücksichtigen:
die personale Differenzierung (z. B. nach Leistungsfähigkeit oder nach Förderbedarf bzw. Interesse)

die didaktische Differenzierung (z. B. nach Zielen, Inhalten oder auch Methodenkompetenz)

die Differenzierung nach dem „Zufallsprinzip“ (z. B. durch Abzählen, durch zufällige Festlegung
nach dem Alphabet usw.)

Die Gründe für eine innere Differenzierung im Unterricht liegen auf der Hand. In einer Klasse, in der
viele unterschiedliche Lernerinnen und Lerner aufeinandertreffen, gilt es, eine Lernumgebung zu
schaffen, die diese anspricht und ihnen gerecht wird. Überlegen Sie deshalb gut, welche
Arbeitsformen und Methoden Sie anwenden möchten. Erfragen Sie beispielsweise, welche
differenzierenden Maßnahmen diese interessant finden – und welche Themen sie gerne mithilfe
welcher Medien bearbeiten würden.

Auf diese Art und Weise können Sie die entsprechende Methode finden:

Welche Jahrgangsstufe wird unterrichtet?


Wie viele Schülerinnen bzw. Schüler befinden sich in der Klasse? Wie viele Mädchen sind es, wie viele
Jungen?
Wie sieht die Zusammensetzung der Klasse aus, wie die Altersstruktur?

Findet ein klassenübergreifender Unterricht statt?


Welche Kompetenzen sind bereits vorhanden, wie steht es um die Leistungsfähigkeit der
Lerngruppe? Gibt es eventuell Unterschiede hinsichtlich der Leistungen Ihrer Schülerinnen und
Schüler?

Mit welchen Methoden sind die Schülerinnen und Schüler vertraut? Wo könnte es Schwierigkeiten
geben?

Welche sozialen Kontakte bestehen unter den Schülerinnen und Schülern?

Gibt es Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund?

Welche Schülerinnen und Schüler bedürfen besonderer Aufmerksamkeit? Wie können Sie diesen
Schülerinnen und Schülern bei dem konkreten Unterrichtsvorhaben begegnen?

Wie sieht es mit den Lernvoraussetzungen zu dem bestimmten Unterrichtsvorhaben aus (fachliche
Voraussetzungen, Interesse der Schülerinnen und Schüler)?

Wo könnte es vonseiten der Lerngruppe Schwierigkeiten geben? Wie können Sie diese während des
konkreten Unterrichtsvorhabens aufgreifen?

Wie sehen die sogenannten „materiellen Lernvoraussetzungen“ aus? Das heißt: Wie ist der
Klassenraum eingerichtet? Welche Materialien benötigen Ihre Schülerinnen und Schüler – und sind
diese auch wirklich vorhanden?

Welche Methode ist die beste?


Man sollte beachten, dass man unterschiedliche Methoden nicht als „Mittel zum Zweck“ einsetzen
soll. Der Einsatz einer bestimmten Methode sollte sich stets aus dem Sachzusammenhang ergeben
und nicht, weil „sie so nett ist“.

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