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DAS ORIGINAL !

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 Copyright 1995-2012: Roland Benn

„Urlaub zum Nulltarif“, 9. Auflage 2012


ISBN

B/B/B
BIG BENN BOOKS
London N2 8BJ
United Kingdom
Internet: www.benn-verlag.com

Lektorat, Textbearbeitung, Satz: Tim Ritter


Druck:

SPRACHREGELUNG:
Zur Vereinfachung beim Schreiben und Lesen wird immer die männliche Form verwendet: der
Urlauber, der Tourist usw. Dieser Artikel dient als allgemeiner Gattungsbegriff und schließt weibliche
Personen automatisch mit ein.

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Inhalt
1. Urlaub und Reisen zu Mini-Kosten
Wie Sie in Hilton und Sheraton Hotels weltweit 25-50% sparen 5
Der Kniff, Urlaubsangebote bis 50% billiger zu bekommen 6
Hotelketten locken mit günstigen Preisen 7
Übernachten ab 8 Euro 7
Ab jetzt bestimmen Sie Preise für Flug und Hotel selbst 8
So finden Sie die billigsten Flugtickets 9
Nur Vögel fliegen billiger: durch die Welt als Kurier 10
Mitfliegen unter dem Selbstkostenpreis 11
Günstiger oder gratis parken am Flughafen 13
Wie Sie immer den günstigsten Mietwagen bekommen – weltweit 14
Die besten Reise-Preissuchmaschinen 15
So verpassen Sie kein Reise-Schnäppchen mehr 15
Der Internet-Marktplatz für geplatzte Reisen 16
Die besten Last Minute Angebote 16
Was ist Super Last Minute? 17
Super-Urlaub auf Balkonien 17
Bahnreisen, die nicht jeder kennt 18
Was ist Mitbahnen? 19
Ungewöhnliche Reiseangebote im Web 20
Reisekoffer – fast geschenkt (mit Inhalt!) 21
Keine Trinkgeld-Verschwendung mehr: die Regeln im Ausland 22
Keine Mehrwertsteuer mehr im Ausland zahlen 23
Die Kunst, (fast) gratis zu reisen 25
Die Mittelmeer-Sonnenoase, wo Urlaub nur ein Drittel kostet 31
Fast gratis auf 4 Rädern durch Kanada 32

2. Urlaub und Reisen zum NULLTARIF


Kostenlose Ferienhäuser und -wohnungen – weltweit! 33
Sofas weltweit zum Gratis-Übernachten 36
So können Globetrotter kostenlos und komfortabel übernachten 38
Weitere 21 Gratis-Urlaub-Möglichkeiten 38
200 x kostenlos speisen und wohnen 42
So lebt man kostenlos in den USA 45
Kostenloses bei der Deutschen Bahn 46
Gratis-Gesundheitstraining im Urlaub 46
Freiflug ausgebucht? So geht’s doch! 47
Der James-Fulham-Trick für Gratis-Tickets 48
Gratisflüge plus Glückshotel für Verliebte 49
Der Trick, Kreuzfahrten gratis zu machen 49
Wo es Urlaub, Abenteuer und obendrein Geld gibt 50
Gratis um die Welt segeln 51
So holen Sie sich den Reisepreis zurück 54
Ferien(s)pass zum Nulltarif 56
Abenteuer-Urlaub – von wildfremden Frauen bezahlt 57
Ladies free – Reisepartnerin ist eingeladen 58
Kostenloses beim Deutschen Jugendherbergswerk 59
3
Was ist kostenlos bei All Inclusive? 59
Gratis-Reiseführer aus aller Welt 59
Lassen Sie sich mieten! 60
Mietwagen zum Nulltarif 61
So bekommen Sie gratis mehr Jahresurlaub vom Chef 61
Paris gratis 62
Hochschwarzwald gratis 63
Zürich gratis 63

3. Noch mehr Super-Tipps


Von Beruf: Urlauber 64
Reisebegleiter 65
Ein Dutzend wertvolle Vielflieger-Tipps 70
Wie man ein Flugzeugunglück überlebt 71
Kein Ticket, kein Pass? So kommen Sie trotzdem weg! 73
So bezahlt das Finanzamt Ihre Ferien 75
Geschäftsreise? Die besten Angebote! 76
Mit Freundin auf Geschäftsreise? So beteiligen Sie das FA an den Kosten 76
Geschäftsreise-Übernachtung: Wie Sie mehr von der Steuer absetzen 77
So bezahlt das Sozialamt Ihren Auslandsaufenthalt 78
3 Monate Urlaub gefällig? Arbeitsamt bezahlt! 81
Arbeitslosengeld auch im Ausland 82
Wie, wo und was zollfrei einkaufen 83
Ganoven machen keinen Urlaub 83
Insider-Tricks und andere wichtige Informationen 88

„Wenn man seinem Passbild ähnlich zu sehen beginnt,


sollte man in Urlaub fahren.“
Ephraim Kishon

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1. Urlaub und Reisen zu MINIKOSTEN

Wie Sie in Hilton und Sheraton Hotels


weltweit 25-50% sparen
Immer wieder tauchen in Anzeigen dubiose Angebote auf, die hohe Ersparnisse bei
Hotelkosten weltweit ermöglichen sollen. Voraussetzung ist, dass man Mitglied in
einer bis dato nie gehörten Vereinigung wird und saftige Einstiegsgebühren bezahlt
hat. Wenn man dann die Probe aufs Exempel macht und den Rabattausweis beim
nächsten Hotel Check-in vorlegt, wird er in aller Regel nicht anerkannt. Wieder einmal
war ein Gutgläubiger einem Betrüger aufgesessen.

Ganz anders verhält es sich bei den nachfolgenden Offerten: Die weltbekannte
Nobelhotelgruppe Hilton bietet allen Senioren die Mitgliedschaft im so genannten
Hilton Senior HHonors Program an. Voraussetzung ist zwar auch, dass man erst
einmal zahlt (55 US$ pro Jahr), doch dafür gibt’s in allen 3.300 Hotels der Hilton
Gruppe in 76 Ländern der Erde tatsächlich 50% Ermäßigung. Und das ohne
Sperrdaten, d.h. Sie können also auch in der Hochsaison viel Geld sparen.
Kleiner Wermutstropfen: Wie der Programmname vermuten lässt, muss man
mindestens 60 Jahre alt sein.

Beachten Sie, dass die Konditionen für solche Bonusprogramme von Zeit zu Zeit
modifiziert werden. Nähere Informationen:
www.hilton.de/AboutHHonors/700_AboutHHonors.jsp

Aber auch Frühbucher jeder Altersgruppe können das ganze Jahr über bei Hilton
günstiger unterkommen, in diesem Fall wird zu 30% Rabatt gewährt. Daneben zahlen
Sie auch bei bestimmten Destinationen deutlich weniger. Weiterführende Infos:
www.hiltonhotdeals.com/de/

Treueprogramme haben jedoch auch nahezu alle anderen weltweit operierenden


Hotelketten. Sheraton beispielsweise gewährt sogar Gratisnächte, ebenfalls ohne
Sperrdaten (Blackout Dates), also Verfügbarkeit auch in der Hauptsaison.
Eine sehr interessante Übersicht verschiedener Treueprogramme finden Sie unter:
www.starwoodhotels.com/preferredguest/benefits/benefits_competitive_grid.html

„Heinz, hast du eigentlich schon Urlaubspläne gemacht?“


„Nein, wozu? Meine Frau bestimmt, wohin wir fahren. Mein Chef bestimmt, wann wir
fahren. Und die Bank, wie lange wir fahren...“

5
Der Kniff, Urlaubsangebote bis 50% billiger
zu bekommen
Was tun, wenn man gerne verreist, aber noch nicht im Pensionsalter ist? Hat man da
keine Vergünstigungen? Aber ja doch! Beispielsweise werden unter der nachfolgend
genannten Voraussetzung Rabatte bis 50% von folgenden Hotels gewährt:
• Best Western
• Days Inn
• Hilton
• Holiday Inn
• Marriots
• Sheraton
• Westin
• Wyndham Hotels and Resorts
• etc.

Doch auch
• Flugreisen (bis –30%)
• Kreuzfahrten (bis –50%)
• Schiffspassagen (bis –50%)
• Autovermietungen (bis –50%)
• Restaurantbesuche (bis –90%)
• Golfplatzbenutzung (bis –70%)
• Kinoeintritt (bis –50%)
und anderes sind spürbar günstiger zu haben.

Wie?
Durch eine Mitgliedschaft in der amerikanischen Discount-Organisation Hotels ETC.
Diese Gesellschaft, die übrigens Mitglieder aus aller Welt akzeptiert, hat mit über
350.000 Hotels in 141 Ländern weltweit, mit 3.000 Autovermietungen oder für mehr
als 1.000 Schiffspassagen Nachlässe für Mitglieder ausgehandelt.

Hotels ETC. zählt mittlerweile über 1 Million Mitglieder weltweit, die mehr als 100.000
Reiserabatte in 150 Ländern nutzen können.

Unter unten genannter Adresse können Sie eine Mitgliedschaft beantragen. Bezüglich
der Kosten haben Sie die Wahl zwischen
• 49,95 US$ für 1 Jahr Mitgliedschaft,
• 89,95 US$ für 3 Jahre Mitgliedschaft,
• 129,95 US$ für 5 Jahre Mitgliedschaft,
• 299, - US$ für die lebenslange Mitgliedschaft.

Bei Interesse wenden Sie sich an:


Hotels ETC.
www.hotelsetc.com

6
Hotelketten locken mit günstigen Preisen
Viel sparen können Urlauber jetzt auch bei Hotelketten. Wie "schnaeppchenjagd.de",
Deutschlands führende Online-Plattform für Schnäppchen, meldet, setzt sich der
Trend zu noch günstigeren Hotelpreisen weltweit weiter fort: Jetzt locken auch
internationale Kettenhotels die Urlauber mit unerwartet günstigen Sonderpreisen an.
Die preiswertesten Angebote kommen derzeit aus den USA (Days Inn, ab 13 EUR).

Aber auch klangvolle Namen aus der Welt der Luxus-Hotelketten reizen mit
ungewöhnlich hohen Rabatten: So bieten die Maritim Hotels beispielsweise
Familienzimmer im 4-Sterne Hotel bereits ab 38 EUR an. Noch höher ist der Last-
Minute-Rabatt bei Kempinski: Dort gibt es die Suite im 5-Sterne Hotel bereits ab 55
EUR. Den Vogel aber schießt eine große amerikanische Hotelkette mit Häusern in
den USA, Kanada, Mexiko und Großbritannien: Bei "Travelodge" können Reisende
eine Übernachtung teilweise schon ab 9 EUR buchen.
Die vollständige Liste, die wöchentlich aktualisiert wird, finden Interessierte online
unter:
www.roomsfree.com

Bis zu 70% Preisnachlass bekommt man bei Buchung über das Portal LateRooms.
Weltweit. Alle Preiskategorien von Bed & Breakfast über Gästehäuser und Hotels bis
hin zu Chalets und Schlössern. Geeignet für Geschäfts- wie Privatreisende. Weiterer
Pluspunkt: Es werden keine Buchungsgebühren erhoben. Infos:
www.laterooms.com/de/Landing.aspx

Ist das avisierte Hotel auch empfehlenswert? Weltweite Hotel-Bewertungen von


anderen Gästen findet man unter: www.votello.de

Müllermeier ist auf Urlaub. Er hat sich etwas Besonderes ausgesucht und ist auf den
Balkan gefahren. Spätabends kommt er in eine kleine Stadt. Er hält vor einem
unscheinbaren Hotel.
"Sagen Sie", fragt er den Besitzer, "kann ich hier ein Zimmer mit fließendem Wasser
haben?"
"Wieso?", frage ihn dieser fassungslos. "Wollen Sie vielleicht angeln?"

7
Übernachten ab 8 Euro
Sehr günstige Appartements und Zimmer in Wohnheimen, Hostels und Appartement-
Häusern in München, Nürnberg und Hamburg bietet die A1 Wohnheime GmbH.
Diverse Kategorien, Übernachtungen ab 8 Euro pro Nacht möglich. Alle Objekte mit
günstiger Verkehrsanbindung, gratis Parkplätze, Internetterminals. Check-in ab 15.00
Uhr. Derzeit stehen ca. 2.000 Betten zur Verfügung. Infos:
http://www.a1wohnheime.de/wohnheim-unterkunft-muenchen.html

Ab jetzt bestimmen Sie Preise für Flug und


Hotel selbst
Ich komme nicht umhin, immer wieder über das Internet zu schreiben. Ständig findet
man dort Angebote, die nicht nur bemerkenswert, sondern ohne dieses Medium
undenkbar wären. So ist es auch mit diesem Trick-Tipp:

Stellen Sie sich vor, Sie hätten drei Wünsche frei: Spaß,
Ein arabischer
Spannung und Ihre Traumreise ab 1 Euro...
Scheich macht
Urlaub in
Hohe Preise für Flüge und Hotels ärgern Sie schon lange und
Deutschland.
auch, dass die wenigen Billigtickets immer die anderen
Wieder zuhause
ergattern? Künftig können Sie wohl auch Schnäppchen
wird er von seinen
machen – und das am laufenden Band. Denn wenn Ihnen der
Freunden gefragt,
Preis Ihres Reisebüros zu hoch ist, legen Sie ihn selbst fest.
wie es denn gewesen
Bei
sei. Der Scheich
http://www.ltur-auktion.de/
schwärmt:
können Sie meist um die 60% sparen, manchmal mit viel
„Oh, wunderbar.
Glück sogar bis zu 99% und fliegen dennoch mit namhaften
Zwei Wochen lang
Fluglinien bzw. wohnen in guten Hotels.
nichts als Regen!“

"Fahren Sie dieses Jahr wieder nach Bayern in den Urlaub?"


"Ja."
"Nehmen Sie auch Ihren Schlafsack mit?"
"Ja, mein Mann kommt auch mit..."

8
So finden Sie die billigsten Flugtickets
Früher war die Suche nach der günstigsten Flugverbindung ein sehr mühseliges
Unterfangen. Der Überblick war schwer zu bekommen. Der Zeitaufwand ernorm. Und
die Kosten (für Telefonate, Reisebürobesuche etc.) oft beträchtlich. Dennoch blieb am
Ende meist ein unsicheres Gefühl zurück: Habe ich auch wirklich das billigste Ticket
ergattert oder nicht?

Heute, im Zeitalter des Internet, liegen dagegen die Vorteile auf Ihrer Hand: Der
Durchblick geschieht praktisch im Handumdrehen. Der Zeitaufwand bemisst sich nur
noch in Minuten. Und die Kosten? Nicht der Rede wert – sie reduzieren sich auf ein
Minimum für die Onlinegebühren.

Im Internet nämlich findet man eine ganze Reihe empfehlenswerter Anbieter, deren
Dienste viel Geld sparen helfen: Es macht schon einen Unterschied, ob man z.B. für
einen Hin- und Rückflug nach Bangkok 3.041 € (mit der Malaysian Airline als
teuerstem Anbieter) bezahlt oder nur 816 €uro wie bei Cathay Pacific.

Die Websites folgender Anbieter sollte man bei Vergleichen besuchen:


www.lastminute.de
www.ltur.de
www.travelchannel.de
www.mcflight.de
www.airline-direct.de

Mit dem Schnäppchen-Finder Flug sollte man immer den tagesaktuell günstigsten
Flug zu den beliebtesten Destinationen bekommen:
http://www.billigflieger.de/

Tolle Übersicht aller Billig-Airlines von und nach Deutschland:


http://www.travels.de/Billigflieger_Uebersicht.html

Billigflieger-Preisvergleiche kann man auch auf u.g. Link anstellen. Dort findet man
auch jede Menge Informationen über Billig-Airlines. Die größte Chance auf
extrabillige Tickets gibt es bei Sonderaktionen und wenn Kapazitäten erhöht oder
neue Flugpläne freigeschaltet werden. Wann das ist, erfährt man auf:
http://www.billigflieger-homepage.de

Neulich am Strand irgendwo auf Mallorca:


Eine blonde Schönheit liegt am Strand und sonnt sich.
Da kommt ein kleiner Junge mit einem Vanilleeis vorbei, wovon zufällig etwas auf den
blanken Busen tropft. Sie schreckt hoch und ruft aus:
„Uuh, diese Möwe muss direkt aus Grönland gekommen sein!“

9
Billigflieger:

http://www.ryanair.com/de
Die legendäre Billigfluglinie aus Irland mit europaweiten Flügen ab 0,99 Euro.

www.airberlin.de
Die Metropolen können Sie mit dieser Airline schnell erreichen.

www.easyjet.com
Über 258 Routen in 72 Flughäfen.

www.germanwings.de
Sehr preiswerte Buchungen ab 19 €uro möglich. Gratis-Transfer zum Hotel.

www.virgin.com
Die Billigfluglinie der bekannten Virgin Gruppe bietet europaweite Flüge zu günstigen
Konditionen. Eine der pünktlichsten Airlines.

Große Airlines wie Lufthansa oder British Airways geben unverkaufte Tickets, so
genannte Restplätze, kurz vor Abflug als Last Minute Restplätze ab und unterbieten
damit oft noch die Billig-Fluggesellschaften. Infos:
www.travels.de

Lufthansa macht jede Woche mittwochs super günstige „Ready to Fly“ Angebote. Ab
89 €uro kann man damit für mehrere Tage in Weltmetropolen fliegen:
http://www.traveltopia.de/fluege/guenstige-fluege-last-minute.htm

Nur Vögel fliegen billiger:


Durch die Welt fliegen als Kurier
Die Firma time matters ist eine Tochter der Lufthansa Cargo. Sie bietet u.a. auch das
Berufsbild des „personal courier“.

Immer wieder gibt es VIPs – Very Important Parcels. Der Inhalt können äußerst
wichtige Dokumente sein oder Wertgegenstände oder lebenswichtige Medikamente
usw.

Solche Sendungen werden von einem einzigen speziellen Kurier von der Übernahme
über den gesamten Transport (meist mit dem nächst erreichbaren Flugzeug) bis zur
Ablieferung persönlich betreut und bewacht. Praktisch ein Paket-Bodyguard, der
immer dann in Aktion tritt, wenn morgen quasi schon zu spät ist. Auch Europa - und
weltweit:
time matters gmbH
63263 Neu-Isenburg
Tel. 06102 – 3 67 38-800
Internet: http://www.time-matters.com

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Andere Zeitgenossen schalten regelmäßig kostenlose Kleinanzeigen wie diese
authentischen und finden so ihre Kunden:
http://www.kleinanzeigen-landesweit.de/anzeige-15289.html

Durchforsten Sie auch das Internet, indem Sie in Ihre Suchmaschine die
Schlagwörter Airkurier, Air Courier, Dokumentenkurier, Flugkurier, Expresskurier und
ähnliche eingeben. So erhalten Sie einen Überblick über die derzeit angebotenen
Stellen.

Im englischen Sprachraum sind Flugkuriere weiter verbreitet. Entsprechende Courier


Travel Seiten sind u.a.:
www.aircourieruk.com
www.racecouriers.co.uk

Mitfliegen unter dem Selbstkostenpreis


Mitflugzentralen funktionieren im Prinzip wie Mitfahrzentralen: Private
Transportgelegenheit gegen Kostenbeteiligung. Diese ist Verhandlungssache. Die
Kosten setzen sich hier zusammen aus Flugbenzin, Startgebühren, Landegebühren
und Betriebskosten bzw. Chartergebühren, falls der Pilot nicht Eigentümer des
(Sport-) Flugzeuges ist. Gehen Sie von einem Richtwert von 50-70 Euro pro
Flugstunde aus, die zwischen Pilot und Passagier/Passagieren irgendwie aufzuteilen
sind.
Ein Urlauber will nach
Man muss wissen, dass Privatpiloten – im Gegensatz Bangkok. Das Fräulein im
zu Autofahrern – eine gewisse Anzahl von Reisebüro fragt ihn:
Flugstunden vorweisen müssen, um ihren "Möchten Sie über Athen
Führerschein, genannt Fluglizenz, zu behalten. Da sie oder Bukarest fliegen?"
also sowieso fliegen müssen, bieten sie oftmals 1-3 "Weder noch. Nur über
Passagieren Mitfluggelegenheiten an, um die eigenen Ostern."
Kosten zu senken – vor allem, wenn sie eine
Maschine chartern müssen. Es geht Privatpiloten also weniger um wirtschaftlichen
Gewinn, da sie in der Regel ohnehin keine kommerzielle Fluglizenz haben (es ist
sogar gesetzlich geregelt, dass Privatpiloten nur ihre Selbstkosten abrechnen
dürfen!). Insofern ist die Kostenbeteiligung a) verhandelbar und b) moderat. Insofern
kann man nicht nur zum Selbstkostenpreis abheben, sondern sogar noch darunter,
weil man sich an den Kosten ja nur beteiligt. Wenn sich gar ein oder zwei weitere
Mitflieger finden, wird es noch günstiger.

Wie kommt man nun an mitnahmewillige Piloten und wie weiß man, wohin sie
fliegen? Zu diesem Zweck findet man im Internet diverse Datenbanken. Im
Gegensatz zu Mitfahrzentralen ist die Vermittlung in der Regel kostenlos. Aus der
Datenbank kann man selbst ersehen, welcher Pilot wann wohin fliegen wird. Mit
diesem setzt man sich dann direkt in Verbindung.

Falls man das gewünschte Reiseziel nicht findet, kann man selber ein Gesuch
aufgeben. Auch das ist gebührenfrei. Interessant ist, dass Privatpiloten auch kleinste
Provinzflugplätze anzufliegen bereit sind.

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Falls der Pilot selbst kein bestimmtes Ziel hat, sondern nur Flugstunden absolvieren
muss, ist es ihm egal, wohin er fliegt und kann sich nach den Wünschen des
Passagiers richten. Allerdings befinden sich die meisten Flugziele, bedingt durch die
relativ geringe Reisegeschwindigkeit von 180 bis 250 km/h, im Inland. Destinationen
jenseits der Grenzen sind aber immer wieder vorhanden bzw. können arrangiert
werden.
Urlaubsnachmittag am Seeufer.
Mit großem Gepäck sollte man aber nicht reisen Ein Bikinimädchen hat es sich auf
– Privatflugzeuge bieten nur einen recht einem Haufen Piniennadeln
begrenzten Laderaum. Und ein Bordservice ist bequem gemacht. Ein besonders
gar nicht vorhanden, für seine Verpflegung muss scharfes Exemplar bohrt sich in
jeder selbst Sorge tragen. das Höschen ausgerechnet da, wo
es absolut fehl am Platz ist. Die
Und was ist mit der Sicherheit? schmerzgepeinigte junge Dame
Zwar wird an der Bezahlung gespart, nicht aber wird in aller Eile zu einem
an der Sicherheit. Der Pilot selbst muss Sanitäter gebracht, der sich der
nachweisen, dass er fliegerisch und Sache annehmen soll. Aber der
gesundheitlich in Top-Zustand ist. Und das gilt Kerl hat seinen sadistischen Tag.
auch für die Maschinen, wo schon der TÜV dafür "Tut mir leid, Mädchen, das
sorgt, dass sie professionell gewartet und dauert noch ’ne Weile. Ist
gecheckt werden. Fliegen in einer Cessna, Piper Behördensache."
und dergleichen ist genauso verkehrssicher wie "Behörden?", seufzt das
in Linienmaschinen. Mädchen.
"Ja, Umweltschutz!", schnauzt
Sicherlich kommt man mit einem Billigflieger der dazu. "Ich muss erst einen
günstiger von A nach B. Aber einige Nachteile ellenlangen Fragebogen ausfüllen,
haben diese dennoch: ehe ich das kleinste Stück Holz
• Sie fliegen nur ganz bestimmte große aus einer Naherholungszone
Flughäfen an. Dadurch entstehen ggf. entfernen darf."
weitere Reisekosten.
• Sie fliegen nicht nach Provinzflugplätzen.
• Der Passagier muss sich nach starren Flugplänen richten, während
Privatpiloten flexibler sind.
• Es entsteht Zeitverlust durch Wartezeiten beim Einchecken und bei der
Gepäckausgabe.
• Ein Flug in einer Passagiermaschine ist nichts Besonderes, ein Mitflug in
einem Privatflieger dagegen ein unvergleichliches Erlebnis – zumal als
einziger Fluggast, was meistens der Fall ist.

Dem gegenüber steht oft ein immenser Zeitvorteil. Wer zum Beispiel von Frankfurt
am Main nach St. Moritz zum Skifahren will, braucht mit dem Auto gut 8 Stunden. Mit
dem Zug etwa dieselbe Zeit. Mit einem Linienflug geht’s auch, aber nur bis Zürich,
dann mit dem Zug weiter. Zeitaufwand inklusive Abfertigung, Sicherheitskontrollen
etc. in etwa vergleichbar. Mit einem Privat-Jet können Sie dagegen in einer Stunde
am Ziel sein und haben auch noch die üblichen Reisestrapazen eingespart.

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Hier findet man Privatpiloten-Vermittlungen im Netz:
http://www.airshampoo.de
http://www.do27berlin.de/Mitfliegen/mitfliegen.html
http://www.mitflugzentrale.de
http://www.mitflieger-gesucht.de

Günstiger oder gratis parken am Flughafen


Wer mit dem Auto zum Flughafen anreist und dieses während der Abwesenheit dort
parkt muss, sollte darauf gefasst sein, dass nach der Rückkehr noch einmal kräftig in
die Urlaubskasse gelangt werden muss: Das zwei- oder dreiwöchige Parken am
Terminal kann mit mehreren Hundert €uro zu Buche schlagen. Doch es gibt Mittel und
Wege, billiger davon zu kommen:

Die nachfolgenden Spartipps gelten für alle deutschen Flughäfen außer für
Braunschweig und Augsburg, den letzten Refugien für kostenloses Parken.

Tipp 1:
Schon beim Aussuchen der Flugreise (besonders bei Pauschalreisen) im Reisebüro
nach vergünstigtem Urlaubsparken fragen. Dann geht es
nämlich auch bei so manchen anderen Airports plötzlich „Na, Herr Müllermeier,
gratis: zum Beispiel für Condor-Passagiere in Berlin- wie hat Ihnen denn in
Schönefeld, für LuxAir-Passagiere in Luxemburg und für Rom die Sixtinische
Holiday-Parking-Ticket-Inhaber in Bremen usw. Die Kapelle gefallen?“
Angebote wechseln häufig, deshalb: fragen, fragen, „Die habe ich gar nicht
fragen. gesehen. Wird wohl auf
Tournee gewesen sein.“
Tipp 2:
Ihr Reisebüro weiß auch, ob die Flughafenhotels so genannte „Park, Sleep & Fly“
Angebote machen: Das heißt, man übernachtet im Hotel und darf dafür während der
Urlaubsabwesenheit sein Fahrzeug kostenlos in der sicheren Hotelgarage lassen.
Das Kuriose daran ist, dass die Übernachtung meist billiger kommt, als das reguläre
Parken am Terminal (plus Kosten für Treibstoff, Abnutzung etc.). Man hat also bares
Geld gespart (und Stress im Stau etc. auch).

Tipp 3:
Muss man unbedingt mit dem eigenen Auto anreisen oder gibt es nicht auch
Alternativen? Existiert ein privater oder von der Airline eingerichteter Flughafen-
Zubringerdienst? Ist es mit dem Taxi nicht billiger? Oder mit der Bahn? Viele
Fluggesellschaften locken mit Gratis-Bahntickets. Man muss hier nachfragen, nicht
immer denkt das Reisebüro selbst daran.

Tipp 4:
Wenn alle vorgenannten Ratschläge nicht angewendet werden können, hilft nur noch
die Faustregel: je weiter weg vom Flughafen, desto niedriger die Parkgebühren.
Beispiel Dortmund: im Terminal-Parkhaus kosten 3 Wochen 189 Euro, auf einem
Außenparkplatz aber nur noch 36 Euro.

Tipp 5:

13
Auf der Internetseite des ADAC werden regelmäßig aktuelle Informationen zum
Thema veröffentlicht:
www.adac.de
Auch die Flughäfen selbst haben eigene Internet-Seiten, auf denen man sich über das
vergünstigte Parken informieren kann.

Wie Sie immer den günstigsten Mietwagen


bekommen – weltweit
Ob Urlaub, Wochenend-Trip oder Geschäftsreise, mit der richtigen
Preissuchmaschine bekommen Sie immer garantiert das günstigste Angebot für
Ihren Mietwagen. Deutschland- , europa- und sogar weltweit. Keine Sonderaktion
und kein Extra-Rabatt entgehen Ihnen mehr. Auch werden bei manchen Anbietern
kostenlose Upgrades gewährt.

Einmal Daten eintragen und die Preise der zahlreichen Anbieter werden transparent.

Je früher Sie buchen, desto mehr sparen Sie. Trotzdem fallen bei den allermeisten
Anbietern bis 24 Stunden vor Anmietung keine Stornogebühren an:

http://www.billiger-mietwagen.de
http://www.mietwagenmarkt.de
http://holidayautos.de/

All-inclusive-Angebote gibt es nun auch für Mietwagen: Bei CarDelMar sind alle
relevanten Leistungen wie sämtliche gefahrenen Kilometer, Versicherungen, Steuern
Flughafenbereitstellungs- und Umbuchungsgebühren etc. bereits enthalten.
Als reiner Internet-Vermittler bietet CarDelMar darüber hinaus ein tagesaktuelles,
dynamisches Pricing. Das heißt: Kunden können Tag für Tag zu besonders
günstigen Konditionen buchen oder von speziellen Frühbucherrabatten und
Angebotsspecials für bestimmte Autos oder Länder profitieren. Dabei arbeitet
CarDelMar mit namhaften internationalen Autovermietern, wie zum Beispiel
Europcar, zusammen.
Darüber hinaus wird mit dem sog. Pocket Guide auch ein sehr interessanter Service
geboten: Die handliche Broschüre steht auf der CarDelMar Website zur Verfügung
und enthält spezielle Autofahrer-Informationen zur jeweiligen Destination und einen
kleinen Sprachführer. Der Vorteil des Pocket Guide: Er kann ganz einfach
ausgedruckt und im Taschenformat mitgenommen werden. Kontakt:
http://www.cardelmar.com

14
Die besten Reise-Preissuchmaschinen
Wer nicht weiß, wie er billig von zu Hause fort kommen soll, schafft es ganz sicher mit
einem Preisvergleich.

Selbst die Verfügbarkeit wird überprüft. Auch Pauschalreisen von ca. 140
Reiseveranstaltern, Hotelkosten und sogar Mietwarentarife werden klickartig
transparent:

Sparen am Preis, nicht aber am Urlaub kann man auch über folgende
Preissuchmaschinen, die sich auf Reisen aller Art spezialisiert haben:
http://www.flughafenpreise.de
http://www.finanztip.de/tip/home/reiselinks.htm
http://www.lastminute-reisepreisvergleich.de/
http://www.preisvergleich-reisen.de
http://seel-finanz.travelcheck.de
http://www.reiseexperten.de
http://www.fliegen-sparen.de
http://www.reisesuchmaschine.com
http://www.reise-preise.de
http://www.info-reisepreisvergleich.de

So verpassen Sie kein


Reise-Schnäppchen mehr
günstiger.de ist eine Internet-Adresse, die sich alle Sparfüchse merken sollten. Statt
zahlen ist sparen angesagt – für nahezu alles.

Doch nun hat günstiger.de auch den ersten unabhängigen Reiseticker eingerichtet.
Das Problem bei wirklich attraktiven Reiseschnäppchen ist bekanntermaßen, dass
sie limitiert und ruck zuck vergriffen sind. Mit diesem Reiseticker nun hat man aber
eine erhöhte Chance, einen guten Fang zu machen, da man sich über die Top-
Angebote per SMS informieren lassen kann.

So spart man nicht nur eine Stange Geld, sondern auch noch jede Menge Zeit (und
die ist ja auch Geld wert). Kein Reiseschnäppchen muss einem mehr durch die
Lappen gehen.

Hier findet man die handverlesenen Angebote:


http://reisen.guenstiger.de

15
Der Internet-Marktplatz für geplatzte Reisen
Das kann passieren: Da hat man eine schöne Reise gebucht – aber kurzfristig
kommt etwas Schwerwiegendes dazwischen und man kann sie nicht antreten.

Kein Problem, so lange man eine Rücktrittsversicherung abgeschlossen hat. Doch


das wird öfter versäumt, als man glaubt. In diesem Falle muss der Urlauber die Reise
bezahlen, auch wenn er aus welchem Grund auch immer verhindert ist.

Damit das Geld nun doch nicht verloren ist, gibt es neuerdings eine virtuelle Börse,
an der geplatzte Reisen kurzfristig gehandelt werden können. Somit helfen sich
Urlauber gegenseitig aus, wobei jeder Vorteile daraus zieht:

1. Der Verhinderte verringert seinen finanziellen Verlust.


2. Der Ersatzurlauber zahlt deutlich unter Katalogpreis.

Die Umbuchung bzw. Übertragung stellt kein Problem dar und wird vom betreffenden
Reisebüro vorgenommen. Denn nach § 651 BGB hat man das Recht, bei einem
Reiserücktritt für eine gebuchte Reise eine Ersatzperson zu benennen. Kontakt:
http://www.stornopool.de

Die besten Last Minute Angebote


Unter Last Minute Urlaub bzw. Reisen versteht man die Vermarktung von
Restplätzen von Hotels und Hotelketten, Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften.
Last Minute darf frühestens vier Wochen vor Reiseantritt angeboten werden.
Last Minute gibt es heute in jeder Form; ein paar Beispiele:
• Last Minute All Inclusive
• Last Minute Charterflüge
• Last Minute Cluburlaub
• Last Minute mit eigener Anreise usw.

Allgemein:
http://www.ltur.com/de/index.html
(1987 hat l’tur den Last Minute Urlaub in Deutschland eingeführt. Der Marktführer
bietet in 155 Shops in sechs Ländern Last Minute Reisen in die ganze Welt an;
l’tur hat ständig ca. 1,8 Millionen Angebote. Die Preise sind nach eigenen Angaben
inkl. Servicegebühren und Kerosinzuschlägen.
http://www.lastminute.de/
(20 Mio. Reiseangebote jährlich. Ca. 150.000 Kunden. Alle Arten)
http://lastminute.worldofinternetcafes.de/
(gute Seite mit Last Minute Angebote aus allen Bereichen)
http://www.lastminute-express.de
http://www.urlaub-last-minute.de
http://www.alltours.de

16
Kreuzfahrten:
http://www.e-hoi.de/
(Kreuzfahrt-Datenbank mit meist über 100 Angeboten)
http://www.travelinfo.de/partner/kreuzfahrten.asp?Specials=1
(tagesaktuelle Kreuzfahrt-Sonderangebote und Schnäppchen)
http://www.reisemarie.com/
(echte Last Minute Angebote für Kreuzfahrten mit Abfahrt innerhalb der nächsten
20 Tage. Verwenden Sie die Suchfunktion)

Hotelketten:
http://www.schnaeppchenjagd.de/lastminute (am unteren Ende der Seite)

Flyloco ist eine Tochtergesellschaft des Last Minute Marktführers und hat sich auf vor
allem auf Städte-, Bahn- und Badereisen spezialisiert und bietet deshalb sehr
attraktive Niedrigpreise. Doch auch Billigflüge ab 19 €uro können bis zu einem Jahr
im Voraus gebucht werden:
http://www.flyloco.de/DE

Was ist Super Last Minute?


Super Last Minute Urlaub ist etwas für Schnellentschlossene, die spontan, d.h. in der
Regel innerhalb von 72 Stunden reisebereit und -fertig sind.
In diese Kategorie kommen Reiseangebote, die über den normalen Last Minute
Verkauf zu verfallen drohen, weshalb sie nochmals deutlich günstiger angeboten
werden. Anbieter z.B.:
http://www.ltur.com/de/slm.ltml
http://www.ltur.com/de/superlastminute/pauschal
(Montags bis freitags ab 19 Uhr, am Wochenende ab 15 Uhr werden Reste ab
1 €uro angeboten.)
http://restplaetze.ab-flughafen.com/

Super-Urlaub auf Balkonien


Urlaub zuhause muss nicht langweilig sein, kostet aber in der Regel viel weniger als
anspruchsvolle Fahrten ins Ausland.

www.deutschland-tourismus.de
Entdecken Sie Ihre Heimat und das Reiseland Deutschland. Hier fehlt kaum eine
Sehenswürdigkeit oder Veranstaltung. Ein Leben reicht nicht, alles zu erleben.

www.freizeitparks.de
Übersicht und Kurzhinweise zu vielen Freizeitparks. Mit Routenplaner. Eine gute Idee
ist auch der Freizeitparkt-Wetter-Check!

www.parkscout.de

17
Infos zu Freizeitparks, aber auch Zoos, Tierparks, Erlebnisbäder, Wellness-Oasen.
Auch international. Besonderheit: Im Ticket Shop Eintrittskarten online bestellen.

www.spassbad.de
Verzeichnis für Spaßbäder, Solebäder, Freizeitbäder, Erlebnisbäder usw. Mit
weltweiter Übersicht!

www.themenpark.de
Überblick über Europas Freizeitparks. Sehr viele Informationen etc.. Mit gratis
Newsletter.

www.tiergaerten.de
Alle Zoos, Tierparks, Wildparks und Aquarien in Deutschland.

Bahnreisen, die nicht jeder kennt


Die Bahn ist immer noch eines der günstigsten Verkehrsmittel, aber zum eigenen
Glück man muss eben auch vorteilhafte Verbindungen auswählen.

http://www.pro-bahn.de
Der Fahrgastverband kümmert sich um die Belange der Kunden. Interessante Quelle
für Fahrgastrechte. Fahrpläne weltweit.

http://www.ameropa.de
Hier gibt es u.a. Städtereisen, Last Minute Bahnreisen und Last Minute Autoreisen.
Gratis Newsletter.

http://www.eisenbahnreisen.de
Die Spezialisten, wenn es um SonderZüge geht, ebenfalls schon seit 10 Jahren.

http://www.raileurope.com
Die Experten für europaweites Reisen mit der Bahn. Alle wichtigen europäischen
Bahnpässe erhältlich. Gut: interaktive Europakarte

http://www.railpass.com
Internetangebote für Bahnreisende in ganz Europa. Mit dem „Railsaver“ errechnen
Sie sich die jeweils günstigste Bahnverbindung.

http://www.interrailer.com
InterRail Tickets für Bahnreisende. Mit InterRail kann man einen Monat lang durch
ganz Europa bahnreisen. Keine Altersbeschränkung mehr.

http://www.interrailers.net
Das Portal für Bahn- und Rucksackreisen durch Europa. Hier trifft sich die Interrailer
Gemeinde online.

http://www.flyloco.de/DE

18
Flyloco ist eine Tochtergesellschaft des Last Minute Marktführers und hat sich auf vor
allem auf Bahn- und Städtereisen spezialisiert und bietet deshalb sehr attraktive
Niedrigpreise.

http://www.bahn.de
Die Deutsche Bahn im Web (Tickets, Fahrpläne, Infos, Schnäppchen,
Sonderangebote, Wochenendreisen usw.).

http://www.reiseauskunft.bahn.de
Die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn im virtuellen Format.

http://www.nachtzugreise.de
Durch Nachzugreisen können Sie wertvolle Urlaubszeit gewinnen. Mit allen
Sparangeboten und Aktionen.

http://www.autozug.de
Hier finden Sie Informationen zum Reisen mit der Bahn und dem eigenen Auto. Drei
Komfortklassen stehen zur Verfügung, einfach und online zu buchen.

http://www.bahn.de/p/view/service/barrierefrei/broschuere_handicap.shtml
Seit 1.9.2011 können Schwerbehinderte mit grün-orangen Schwerbehinderten-
Ausweis in allen Nahverkehrszügen der Deutschen Bahn kostenlos in der 2. Klasse
reisen. Den Antrag für den Freifahrt-Ausweis und das Beiblatt mit Wertmarke gibt es
beim örtlichen Landratsamt oder den Versorgungsämtern der kreisfreien Städte.

„Urlaub machen ist immer gefährlich – weil sich


vielleicht herausstellt, dass man keine Lücke hinterlässt.
Vic Bradley

Was ist Mitbahnen?


Was eine Mitwohn-Zentrale ist, weiß mittlerweile fast jeder.
Auch, was eine Mitfahr-Gelegenheit ist.
Dass es auch Mitflug-Möglichkeiten gibt, haben wir schon dargelegt.
Daneben kennt man sogar Mitsegel-Angebote (näheres dazu im Kapitel „Gratis um
die Welt segeln).

Das neueste Mit-Angebot ist jedoch „mitbahnen“ – eine neue Möglichkeit, günstiger
davon zu kommen. Die Deutsche Bahn bietet ja diverse und finanziell sehr lukrative
(Klein-)Gruppen-Tarife an. Diese sind nicht nur für Familien, Vereine oder ähnliche
Vereinigungen interessant. Vielmehr können sich die Gruppen beliebig
zusammensetzen und trotzdem kommt jedes Gruppenmitglied in den Genuss der
Vergünstigungen.

19
Ein anschauliches Beispiel:
• Eine Bahnfahrt von A nach B kostet angenommen 100 Euro.
• Findet man aber einen Mitreisenden mit gleichem Ziel, kann jeder 25%
sparen. Man zahlt also nur noch 75 Euro.
• Findet man sogar drei Mitreisende mit gleichem Ziel, kann jeder 40% sparen.
Jeder zahlt also nur noch 60 Euro.
• Im günstigsten Fall – wenn man andere Rabattangebote der Bahn miteinander
kombiniert – kann man gar bis zu 73% sparen!

Doch wie findet man Mitreisende, die das gleiche Bahnziel haben? Durch das
Internet! So hat zum Beispiel der Verkehrsclub Deutschland (VCD) eine Mitbahn-
Börse eingerichtet unter:
http://www.ticket-teilen.de

Ein vielleicht noch besserer Anbieter ist:


http://www.mitbahnzentrale.de
(mit Last-Minute-Gelegenheiten)

Beim Kartenfuchs gibt es zusätzlich die Möglichkeit des Begleitservices für


behinderte Menschen:
http://www.kartenfuchs.de

Ungewöhnliche Reiseangebote im Web


http://www.e-domizil.de
Hier gibt es über 80.000 Ferienhäuser und -wohnungen in 420 Urlaubsregionen zu
vorteilhaften Preisen.

http://www.ferienhaus-privat.de
Noch mehr sparen kann man durch Buchungen beim jeweiligen Privat-Eigentümer
direkt. Hier finden Sie Ferienwohnungen und -häuser weltweit. Auch mit Last Minute
Option.

http://www.zylmann.de
Hier werden Frachtschiffreisen zu Super Konditionen vermittelt. Eine sehr individuelle
Reiseform, die Abenteuer und neue Eindrücke verspricht.

http://www.busreisen.de
Zahlreiche Busreisen zu den schönsten Destinationen in Europa. Mit Infos zu den
Zielen. Viele Preisknüller und Schnäppchenpreise für Schnellentschlossene.

http://www.abenteuer-reisen.de
Der Online Auftritt des bekannten Reisemagazins ist sehenswert und bietet viele
Informationen zu Hotels, Zielen, Regionen. Besonders nützlich ist der so genannte
Hotelspion, der Luftaufnahmen der begehrten Region erlaubt und somit dem
Urlauber eine Kontrolle der Lage bestimmter Hotels ermöglicht.

http://www.travelinfo.de/partner/kreuzfahrten.asp?PartnerID=921
Entdecker-Kreuzfahrten in wenig erforschte Gebiete.
20
http://www.gratistours.com/gt_2005/_angebote/hotel/egypt/nilkreuzfahrt.php
Hier werden Kreuzfahrten auf Top-Schiffen angeboten, wo man lediglich für die
Verpflegung einen geringen Tarif bezahlt, die Kreuzfahrt selbst also gratis ist (bei
eigener Anreise).

http://reisen.tchibo.de
In Zusammenarbeit mit der Lufthansa bietet der Kaffeeröster nun auch beliebte
Städtereisen in alle Metropolen zu günstigen Preisen.

Der GRATIS-Kredit
= das Darlehen, das sich selbst tilgt:
http://www.benn-verlag.com/gkeb/

21
Reisekoffer – fast geschenkt (mit Inhalt!)
Wer verreist, hat Gepäck – braucht also Koffer, Rucksäcke, Beutel, Kofferkulis oder
Taschen aller Art. Die Anschaffungskosten hierfür lassen sich mit den nachfolgend
beschriebenen Tipps ganz drastisch reduzieren.

1. Solche Utensilien können Sie zum Beispiel für einen Bruchteil ihres Wertes
von der Lufthansa erwerben. Jeden Monat sammeln sich dort weltweit ca. 500
Gepäckstücke an, die offenbar keiner mehr haben will. Das Darmstädter
Auktionshaus Wendt versteigert die Fundsachen – und das schon seit
Jahrzehnten. Das Interessante an der Sache ist: Jedes Gepäckstück
ersteigert man mit Inhalt (!). Doch welcher Art dieser ist, erfährt der
Meistbietende erst, wenn er im Besitz desselben ist. Ein Umstand, der
durchaus einen zusätzlichen Spannungsmoment aufweist und den
Auktionspreis noch günstiger erscheinen lassen kann.
Übrigens: Neben Koffer & Co. kommen auch Fotoapparate, Videokameras,
Handys, Walkman, Uhren, Schmuck, Kleidungsstücke, Schirme und viele
andere Einzelteile unter den Hammer. Nähere Informationen unter:
http://www.wendt-auktion.de
Klicken Sie den Begriff „lost and found“ an für weiterführende Informationen.

2. Und was ist mit den ganzen anderen Airlines? Geht da nichts verloren? Sehr
wohl, und die einzelnen Flughäfen in Deutschland veranstalten auch von Zeit
zu Zeit zentrale Versteigerungen. Der Vorteil hierbei ist meist, dass man um
die Kofferinhalte nicht so ein Geheimnis macht.
Frankfurt:
http://www.frankfurt-airport.de/content/frankfurt_airport/de/check-
in_gepaeck/fundbuero1.html
Köln/Bonn: Am Jahresende, meist im November. Info Tel. 02223 / 40 31 08
Berlin: Auktionen via städtisches Fundbüro, Platz der Luftbrücke 6,
12101 Berlin, Tel. 0 30 / 75 60-31 01.
Adressen und Telefonnummern der Flughäfen Tempelhof,
Tegel und Schönefeld auf:
http://www.fundbuero24.de
München: 2 Versteigerungen pro Jahr. Tel. 089 / 975-2 13 70 oder
http://www.munich-
airport.de/de/consumer/aufenthalt_trans/fundbuero/index.jsp
Hamburg: 040 / 35 18 53 oder Tel. 040 / 42 841-17 35
(Auktionen via städtisches Fundbüro)

3. Aber Bahnreisende sind genauso vergesslich: Alle Fundsachen kommen in


das Zentrale Fundbüro der Deutschen Bahn AG in Wuppertal, Döppersberg
37, wo jeden Donnerstag zwischen 9 und 13 Uhr der Hammer schwingt. Infos:
Tel. 0202 / 35 24 42 oder Fax 0202 / 35 23 17 oder:
http://www.bahn.de/p/view/service/bahnhof/fundservice.shtml

4. Auch beim Zoll bleibt so manches liegen – wenn auch unfreiwillig. Alles, was
dieser beschlagnahmt hat, wird versteigert (natürlich keine Drogen etc.).

22
Selbst PCs, Haushaltsgeräte und ganze Autos sind darunter. Versteigert wird
quasi rund um die Uhr, nämlich über das Internet:
E-Mail: zollauktion@zoll.de
Internet: http://www.zoll-auktion.de/auktion/
http://www.zoll-auktion.de/auktion/

Ersteigerte Ware kann zugesandt werden.

Keine Trinkgeld-Verschwendung mehr:


die Regeln im Ausland
Dauer-Urlaubsthema Trinkgeld. Kein Reisender, der nicht schon in dieses
Fettnäpfchen getreten ist: Sei es, dass man zu wenig gegeben hat, so dass die
Bedienung oder der Page ein langes Gesicht gemacht hat, sei es, dass man zu
großzügig war und man selbst dann ein solches machte. So oder so – immer
irgendwie peinlich.

Es richtig zu treffen, ist aber auch schwierig, denn in jedem Land sind die Regeln
anders und vor allem sind sie ungeschriebenen. Das soll nicht länger so sein. Damit
Sie Urlaub oder Reise auch in dieser Hinsicht nicht getrübt bekommen und unter
Umständen sogar noch Geld sparen, haben wir nachfolgend für Sie die Trinkgeld-
Gewohnheiten in den wichtigsten Reiseländern zusammengetragen:

In China wird Trinkgeld noch nicht erwartet. Allenfalls in den internationalen Hotels in
Peking, Shanghai usw. setzt sich das Trinkgeben langsam durch.

In Hongkong dagegen ist es schon seit eh und je Sitte, zwischen 10 und 20 Prozent
des zu zahlenden Betrages zu geben.

In Thailand verhält es sich ähnlich. Die Amerikaner haben ihre Gewohnheiten auch
hier gründlich importiert.

In Japan sollte man sparsam sein, unter Umständen wird ein allzu großzügiges
Trinkgeld sogar als Beleidigung empfunden. Wenn möglich, ist ein kleines Geschenk
(vielleicht aus der eigenen Heimat) viel angebrachter.

In den Philippinen kann es gar nicht genug sein – Im Ernst: ignorieren Sie manche
gar zu unverschämten Erwartungen. Aufrunden oder 10 Prozent tun es auch.

Finnland, Schweden, Norwegen: generell 5%.

Dänemark, Island: Trinkgelder sind nicht üblich. Ausnahme: Restaurants. Und da


sind es auch nur 5%.

Österreich: bis 15%.

Schweiz: Der Rechnungsbetrag wird aufgerundet, wobei man nicht zu kleinlich sein
sollte.

23
Rund ums Mittelmeer: bis 20%!

USA, Kanada, Mexiko: 15-20%. Besonders in den Staaten sind die Servicekräfte
stark auf das Trinkgeld angewiesen, da sie meist nur ein geringes Grundgehalt
bekommen. Vielleicht ist deshalb auch die Freundlichkeit auffällig. In New York
können es sogar bis zu 25% sein – Weltrekord.

Australien: 10%.

Natürlich muss man für schlechten Service in keinem Land der Welt Trinkgeld geben:
Hat der Ober den Wein auf Ihre Hose geschüttet statt ins Glas, hat der Tankwart den
Schmutz auf Ihrer Windschutzscheibe nur verteilt und nicht entfernt oder war das
Zimmermädchen eher eine Schlampe als eine Reinemachefrau, dann gibt’s eben
nichts, wobei man es den Manager durchaus wissen lassen sollte, damit sich derlei
Mängel nicht wiederholen.

Noch ein paar brauchbare Faustregeln fürs Hotelpersonal weltweit:


Dem Pagen kann man bis zu 1 €uro pro getragenen Koffer zustecken und dem
Zimmermädchen 2-3 €uro pro Woche.

Keine Mehrwertsteuer mehr


im Ausland zahlen...
Was das Wetter betrifft, so ist dieses jenseits deutscher Grenzen oft erheblich
besser. Was die Mehrwertsteuer dagegen angeht, so trifft das Gegenteil oft zu. Aber
egal, wie hoch der Prozentsatz ist, wir verraten Ihnen hier, wie Sie sich die im
Ausland gezahlte Mehrwertsteuer wieder zurückholen.

Ein Wermutstropfen allerdings gleich vorweg: die genannten Tipps greifen nicht bei
Mitgliedsländern der Europäischen Union. Außerhalb dieser jedoch lässt sich kräftig
Geld sparen. Ob in der Schweiz oder in der Türkei, ob in den USA, in Kanada oder
Argentinien – Hunderte von €uro kommen da schnell zusammen.

In über 210.000 Shops in 32 Ländern der Erde ist dies möglich. Ein auffälliges blau-
graues Logo („Tax Free Shopping“) an Kasse oder Eingangstür lässt den Käufer
schnell erkennen, ob das Geschäft dieser Aktion angeschlossen ist.

Voraussetzung für die spätere Mehrwertsteuer-Erstattung ist, dass man sich vom
jeweiligen Laden einen so genannten „Tax Free Cheque“ ausstellen lässt, an den
man die Originalkaufquittung heftet.

Bei der Ausreise aus dem Land legt man diese Unterlagen dem dortigen Zoll vor, den
man ja sowieso passieren muss, um sie abstempeln zu lassen.

Die Erstattung erfolgt dann durch die Auszahlungsstellen der schwedischen Firma
GLOBAL REFUND, was auch immer problemlos vonstatten geht. Sie behält
allerdings eine kleine Gebühr, nämlich 3,8% des Bruttoverkaufspreises, als Entgeld

24
für ihre Dienstleistung ein. Für den Verbraucher ist das immer noch ein sehr gutes
Geschäft.

Informationen über die Auszahlungsstellen etc. entnehmen Sie bitte der unten
erwähnten Internet-Seite (englischsprachig!).

Was man noch wissen sollte:


Die Steuererstattung gibt es nicht in unbegrenzter Höhe. Pro Artikel darf eine
bestimmte Grenze nicht überschritten werden. Diese ist nicht in allen 32 Ländern
einheitlich, liegt aber meist bei 175 Euro.

Was passiert, wenn Sie darüber liegen? Dann können Sie gegebenenfalls zur
Einfuhrumsatzsteuer veranlagt werden und der schöne MwSt.-Gewinn ist futsch.

Weiter Informationen von:


GLOBAL REFUND
http://www.globalrefund.com

Global Refund erstattet auch die Mehrwertsteuer auf Rechnungen von Hotels,
Restaurants und Autovermietungen – allerdings nur in Kanada. Für alle anderen
Länder empfehlen wir, sich an Fexco Tax Reclaim zu wenden:
http://www.fexco.com

Doch Sie können die Mehrwertsteuer-Erstattung auch ohne Dienstleister


eigenständig durchführen. In der Regel ist die Vorgehensweise die, dass Sie am
Flughafen oder Hafen, auf welchem Sie das Land verlassen, zum VAT Refund Office
gehen und dort die Erstattung abwickeln. Oft ist das auch an bestimmten
Grenzübergängen möglich. Im Gegensatz zu Deutschland kennen viele Länder
Mindestwerte der Einkäufe. Diesbezüglich müssten Sie sich vorab kundig machen.

Aber auch umgekehrt wird ein Schuh daraus: Touristen, die nicht in der EU ansässig
sind, können bei Einkäufen in der EU die Mehrwertsteuer erstattet bekommen. Auch
hier sind die Regelungen national unterschiedlich. Eine gute Übersicht gibt:
http://tinyurl.com/3an6g9v (Original-URL:
http://ec.europa.eu/comm/taxation_customs/resources/documents/common/travellers
/leave_eu/VAT_refund_min_values_de.pdf)
Infos auch unter:
http://www.travelex.de/personal/vatrefunds.asp?content=vat

Für Studenten, Saisonarbeiter und andere, die vorübergehend im Ausland gearbeitet


haben, besteht auch die Möglichkeit, einen Teil der gezahlten Einkommenssteuern
und/oder Sozialversicherungsbeiträge zurückerstattet zu bekommen. Diese
Möglichkeit besteht für eine ganze Reihe von Ländern wie z.B. Österreich, Belgien,
Dänemark, Großbritannien, USA, Kanada, Australien usw. Hier bekommen Sie
nähere Informationen und können online sogar eine Schätzung der Rückerstattung
vornehmen:
http://travel-und-work.lnk.taxback.com/tax-refund.asp

25
Die Kunst, (fast) gratis zu reisen
Autoreisen
• Alle großen Mietwagenfirmen bieten spezielle Ferientarife an, die bis zu 50%
Preisermäßigung bringen können. Voraussetzungen: Buchung vor Reiseantritt
und Mindestmietdauer 3 Tage. Infos: Avis (www.avis.de), Europcar
(www.europcar.de), Hertz (Tel. 0180 / 53 54 233 www.hertz.de), Sixt/Budget
(www.e-sixt.de). Bei Avis gibt es online auch das Angebot „Avis Basic“, bei
dem man den Preis selbst bestimmt. Und bei Sixt Autos ab sage und schreibe
5 €uro (siehe „Sixti“).
• Die Benutzung der gebührenpflichtigen österreichischen Fernstraßen wird ca.
um die Hälfte billiger, wenn man sich eine sog. 80-Punkte-Karte besorgt. Für
ca. 60 € an allen Mautstellen erhältlich und 12 Monate gültig. Selbst ermäßigte
Wintermaut lässt sich damit noch reduzieren.
• Die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Autovermietern können bis zu
50%, teilweise mehr betragen! Der Preisvergleich gelingt am besten mittels
Internet. Folgende Seiten haben sich spezialisiert und können auch über
500.000 Mietwagen-Offerten die günstigsten Angebote machen. Direkt-
Buchung ohne Vermittlungsgebühr möglich: www.mietwagenmarkt.de sowie
http://www.billiger-mietwagen.de/.
• Deutsche Bahn: Wer öfter mit der Bahn fährt und am Zielort ein Auto mieten
möchte/muss, wird das neue Angebot der Bahntochter DB Rent interessant
finden. Inhaber von BahnCard bzw. NetzCard können nämlich – an zunächst
noch ausgewählten Großstadt-Bahnhöfen – am Carsharing teilnehmen. Diese
Preise sind ausgesprochen interessant. Fahrzeuge können auch
stundenweise genutzt werden. Nähere Infos unter http://www.dbcarsharing.de

Bahn
• Die "BahnCard", der Klassiker der Deutschen Bahn AG, die einmalig pro Jahr
100,- bzw. 50,- bzw. 25 €uro kostet, je nach Fahrgewohnheiten, halbiert Ihre
Kosten für jede Fahrkarte um 25 bzw. 50%! Und das auch für jedes
Familienmitglied (Kinder unter 15 Jahren in Begleitung von Eltern oder
Großeltern sogar kostenlos).
• BahnCard-Inhaber erhalten für € 15,- das „RailPlus-Ticket“, mit dem man in 28
Ländern Europas 25% günstiger Bahn fahren kann.
• BahnCard-Inhaber können auch bei Städtereisen zusätzlich sparen: sie haben
Anspruch auf das sog. CityTicket, womit man in 40 deutschen Städten
kostenlos Bus, S-Bahn, U-Bahn und Straßenbahn fahren kann.
• Kinder bis einschließlich 5 Jahre werden grundsätzlich immer umsonst
befördert. Auch Kinder zwischen 6 und 15 Jahren, wenn sie von einem Eltern-
oder Großelternteil begleitet werden. Kinder können auch kostenlos schlafen.
In welchen deutschen Hotels das in Verbindung mit einer Bahnreise möglich
ist, ist auf dieser Seite übersichtlich nach Bundesländern aufgelistet:
http://www.bahn.de/regional/view/regionen/spezial1/kinder_kostenlos.shtml
• Aber auch für Erwachsene hält die Deutsche Bahn eine Vielzahl von
Vergünstigungen, Sonderangeboten, Last Minute Schnäppchen usw. bereit.
Insbesondere sind hier Ländertickets, Sparpreis-25-Ticket, BahnCard und Rail
Plus zu nennen, die oft auch miteinander kombiniert werden können, was zu

26
weiteren Einsparungen führt. Montags ab 17 Uhr kann sich auch ein Besuch
bei bahn.de lohnen, weil die sog. Topstrecken der Woche vorgestellt werden.
Da alle Angebote häufig variieren, können Sie an dieser Stelle nicht einzeln
aufgeführt werden. Eine aktuelle Übersicht gibt: Die zahlreichen Angebote
bekommen Sie über die Suchfunktion auf www.bahn.de angezeigt.
• Die günstigsten Zugverbindungen zu ermitteln ist selbst für die meisten DB-
Mitarbeiter schwierig. Auch die elektronischen Hilfsmittel sind oft fehlerhaft
oder bedienerunfreundlich. Nehmen Sie sich etwas Zeit und recherchieren Sie
selbst: http://reiseauskunft.bahn.de/bin/query.exe/dn

Bahnreisen und Übernachtung


• Für Interrailer und Globetrotter gibt es eine Reihe von günstigen
Übernachtungsmöglichkeiten. So ziemlich alle, auch die kostenlosen, sind
aufgeführt unter: http://www.interrailers.net/cgi-bin/db_site.cgi/site_35

Busreisen
• Wer mit der Bahn von Berlin nach Hamburg fährt, zahlt hin und zurück
normalerweise 82,80 Euro. Dieselbe Strecke mit einem Linienbus kostet aber
nur 37 Euro. Das kann selbst das Frühbucherticket der Bahn nicht schlagen:
hier sind 41,40 €uro fällig. Außerdem kommt man an dieses ohnehin relativ
schwer ran. Das Busticket dagegen ist auch bei später Buchung noch günstig.
Anderes Beispiel: Berlin-Paris. Normalpreis Bahn 174 Euro, Frühbucherticket
105 Euro. Linienbus 99 Euro. Kinder und Senioren können noch mehr sparen.
Was sind Linienbusse? Das sind hochkomfortable Reisebusse, die festgelegte
Strecken wöchentlich bis mehrmals täglich regelmäßig fahren. Die Reisezeit ist
nur unwesentlich höher als bei der Bahn. Eine echte Alternative zu Bahn und
auch zu Billigfliegern, deren Billigtickets limitiert sind oder durch fantasievolle
Zusatzgebühren immer teurer werden.
Ein Anbieter ist z.B. Gullivers Busreisen GmbH (http://www.gulliver.de) mit
über 100 deutschen und europäischen Reisezielen. Ein anderer die Berlin
Linien Bus GmbH (http://www.berlinlinienbus.de, flächendeckendes Netz aus
30 nationalen und 25 internationalen Buslinien) fährt sogar 350 Städte
europaweit an.

Fliegen
• Mit den sog. "Stand by-Flügen" können Reisende, die kurzentschlossen und
sofort abkömmlich sind, ebenfalls viel Geld sparen. Die "übriggebliebenen"
Tickets eines Tages werden an einem Sonderschalter verbilligt verkauft und
sind zur sofortigen Benutzung bestimmt. Was dabei sonst noch zu beachten
ist, erfahren Sie am Serviceschalter Ihres Flughafens.
• Unter anderem die Öffnung des EU-Binnenmarktes führte seit Ende 1992 zu
einem heftigen Preiskampf der einzelnen Fluglinien, der zu Flugpreisen führte,
die man früher nicht für möglich gehalten hätte. Daneben haben sich die
Gesellschaften interessante Aktionen einfallen. So verschenkt die Lufthansa
z.B. Gratis-Tickets. Und das geht so: In jedem LH-Büro liegen Anträge für das
sog. "Miles & More" aus. Wer dies nutzt und Flugmeilen sammelt, erhält bei
Erreichen bestimmter Limits Freiflüge: ab 25.000 Meilen hat man einen
innerdeutschen Flug frei, ab 150.000 Meilen fliegt man kostenlos in die
Staaten. Das Schöne dabei ist, dass man zwei volle Jahre Zeit zum Ansparen
hat, dass auch Spartarife gutgeschrieben werden und dass man schon bei der

27
Anmeldung 2.000 Meilen Bonus erhält! Die Freiflüge sind übrigens auf andere
übertragbar. Nicht nur vielreisende Geschäftsleute, sondern auch Ferienflieger
können das schaffen, denn einmal New York und zurück bringen schon 16.000
Meilen. Viele andere Fluggesellschaften bieten ähnliches:
• KLM: Flying Dutchman-Programm. Swissair + Austrian Airlines (AUA):
Qualiflyer-Programm. Iberia: Iberia Plus-Programm. Air France: Fréquance
Plus Air France-Programm. United Airlines: Mileage Plus-Programm. Polnische
LOT: Voyager-Programm. Die Serviceleistungen und Boni sind sehr vielfältig,
bitte jeweils erfragen.
• Da sich die Konditionen zu den diversen Vielfliegerprogrammen öfter ändern,
empfiehlt es sich, sich auf folgender Spezialseite zu informieren:
http://www.vielfliegerinfo.de/
• Sehr interessant ist auch, dass es mittlerweile so genannte Meilen-Händler
gibt. Diese kaufen und verkaufen übertragbare Vielflieger-Rabatte. Dies kann
eine Chance sein, schneller in den Genuss eigener Vergünstigungen zu
kommen, es kann aber auch Fluggästen, die Meilen gutgeschrieben
bekommen haben, diese aber nicht nutzen können oder wollen, ein
zusätzliches kleines Einkommen verschaffen. 100.000 Meilen können um die
1.000 Dollar bringen: http://www.awardtraveler.com/articles.asp?articleno=27
(Englisch-Kenntnisse notwendig).
• Die Scandinavian Airlines (SAS) hat das "EuroBonus-Programm": zu
bestimmten Zeiten können zwei Personen zum Preis von einer fliegen.
• Business und First Class Flüge mit Preisnachlässen von bis zu 75% sind
möglich. Damit fliegen Sie erstklassig zum Economy-Preis. Infos:
http://www.first-class-and-more.de/
http://www.prcenter.de/Lufthansa-Business-Class-Fluege-mit-bis-zu-75-
Rabatt.67084.html
• Billigflieger-Preisvergleiche können Sie hier anstellen: http://www.billigflieger-
homepage.de

Hotel
• Hotelkosten senken: 1.) so genanntes Chauffeur-Zimmer: Damit bezeichnet
man Zimmer, die von etwas minderer Qualität sind, z.B. wegen Lage neben
Fahrstuhl, über Küche, Disco oder Garage usw. 2.) Viele Großfirmen haben für
Ihre Mitarbeiter Hotel-Rabatte bis 40% ausgehandelt; Ihre
Spesenabrechnungsstelle kann Ihnen Infos geben. 3.) Manche Hotelgäste
bitten Bekannte, die in einem Reisebüro arbeiten, über ein Fax desselben
Buchungen vorzunehmen. Ergebnis: Rabatt von durchschnittlich 50%. 4.)
Pauschalangebote erfragen: Viele Hotels haben zu bestimmten Zeiten
(Wochenende oder Wochentage, je nach dem oder saisonal bedingt),
Probleme, eine zufriedenstellende Belegung zu erzielen. Wer nicht danach
fragt, zahlt den vollen Preis.
• Hotelzimmer zum Last-Minute-Preis: Da immer mehr Betten leer bleiben,
bieten verschiedene Hotels nun auch diesen Service. Zimmer, die bis 19 oder
20 Uhr nicht regulär vermietet werden konnten, werden gegen 25 bis 50%
Rabatt verschleudert. Infos individuell bei den entsprechenden Zielhotels
erfragen.
• Der US-amerikanische "Encore Travel Discount Club" (http://www.virtual-
encore.com) bietet seinen Mitgliedern (ca. 1 Million) einen einmaligen Service:
Für 59,95 Dollar Mitgliedsbeitrag erhält man Ermäßigungen bis zu 50% in den
ca. 2.000 Hotels in 1.000 verschiedenen Orten, bis 25% Nachlass bei

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Autovermietern und kann in angeschlossenen Hotels nur halb so teuer
speisen. Spätestens 6 Wochen vor Urlaubsbeginn beantragen, damit Member-
Card und Hotel-Liste rechtzeitig kommen. Bezahlt werden kann nur mit
Kreditkarten von American Express oder VISA.
• Wer in der teuren Schweiz preisgünstig (d. h. bereits ab ca. 10 €) übernachten
will, lasse sich den Hotelguide „Preiswerte Hotels“ schicken. Darin sind über
200 Hotels und Pensionen aufgeführt. Bemerkenswert: im Preis ist das
Frühstück inbegriffen! Info: Schweizer Fremdenverkehrsamt, 60311 Frankfurt,
Tel. 00800 / 10 02 00 30. Teilweise auch für Familien geeignet.
• So etwas gibt es auch in Niedersachsen: Die Broschüre "Heu-Tour" listet die
sog. Heuhotels auf Bauernhöfen auf, die für 13,13 €uro Radwanderern,
Unterkunft und Frühstück geben (Kinder zahlen je nach Alter 6,66 bzw. 8,88
€uro). Info: http://www.bauernhofferien.de/bauernhofferien/index.php.
• Bei Bauern im Heu kann man auch in Rumänien schlafen:
http://www.rumaenien-reisen.de/
• Preiswerte Hotels in den USA bucht man über "Hotel Reservations Network",
weil man dadurch bis zu 65% spart. Kontakt:
http://www.180096hotel.com/html/home/home.html
• Hostels sind eine preiswerte Alternative zu herkömmlichen Hotels, wenn man
auf Luxus verzichten kann. Die Übernachtungspreise bewegen sich auf
Jugendherbergsniveau zwischen ca. 15 €uro im Mehrbett- und ca. 25 €uro im
Doppelzimmer. Hostels werden nicht nur von Rucksacktouristen bevorzugt,
sondern zunehmend auch von normalen Reisenden, auch Geschäftsreisenden
und sogar von Familien. Sie sind aber auch eine Alternative zu den bekannten
Jugendherbergen, da keine Mitgliedschaft notwendig ist, sie 24 Stunden
geöffnet haben, immer mitten in der Stadt gelegen sind usw. Zurzeit gibt es ca.
drei Dutzend Hostels in Deutschland: Asendorf, Berlin, Bremen, Bochum,
Dresden, Freiburg, Hamburg, Köln, Leipzig, München, Nürnberg, Trier,
Weimar. Weitergehende Infos: http://www.backpacker-network.de
• Weltweit Hotels und Hostels kann man vergleichen bei:
http://www.lonelyplanet.com und http://www.roughguides.com, die auch für
Rucksacktouristen geeignet sind.
• 3% der (ohnehin schon günstigen) Hotelkosten zurück aufs eigene Konto – das
gibt es bei der Firma intholtels.com, einem Internet-Reservierungs- und
Buchungs-System mit ca. 25.000 Hotels in rund 1.000 Städten weltweit:
http://www.inthotels.com

Jugendreisen
• Junge Leute haben eine Reihe von Möglichkeiten, umsonst oder doch äußerst
günstig in Urlaub zu fahren. Initiativen, die international zur Verständigung
beitragen, werden nämlich staatlich bezuschusst. Reisestipendien von
mehreren Hundert Euro ermöglichen sogar einen Gratisurlaub.
Voraussetzungen erfragen Sie bei folgenden Adressen:
• ZIS Stiftung für Studienreisen, c/o Schule Schloss Salem, 88682 Salem,
www.zis-reisen.de (finanziert seit 1956 Auslandsaufenthalte für Jugendliche
zwischen 16 und 20 Jahren mit zurzeit 600 Euro).
• Studienkreis für Tourismus und Entwicklung, 82541 Ammerland,
http://www.studienkreis.org
• Dt.-Franz. Jugendwerk, Rhöndorfer Str. 23, 53604 Bad Honnef,
http://www.dfjw.org
• Schwarzkopf-Stiftung: www.schwarzkopf-stiftung.de
29
• Gesellschaft f. Intern. Jugend-Kontakte, Bonn, Tel. 0228 / 95 73 00,
http://www.gijk.de, http://www.aifs.de. Wenn Sie als Schüler/Student die
erforderliche Legitimation vorlegen können, ergeben sich enorme
Vergünstigungen.
• "Jugend für Europa" heißt das Austauschprogramm der Europäischen Union.
Junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren haben die Möglichkeit, das
wirtschaftliche, kulturelle und soziale Leben in einem anderen EU-Land kennen
zu lernen. Austausch erfolgt gruppenweise. Dauer jeweils mindestens eine
Woche. Kontakt: Büro Jugend für Europa, Godesberger Allee 142-148, 53175
Bonn, http://www.jugendfuereuropa.de
• Jugendherbergen stehen nicht nur der Jugend offen: Mit Senioren- oder
Familienpass können auch wenigbegüterte Familien günstig Urlaub machen.
Übernachtungen zwischen 6 und 10 Euro! Frühstück um die 3 Euro. Nähere
Infos: Deutsches Jugendherbergswerk, Postfach 1455, 32704 Detmold,
http://www.jugendherberge.de

Mitfahrzentralen
• Benzin wird allmählich zum Luxusgut. Gut, dass durch Mitfahrzentralen
Autofahrer ihre Spritkosten bzw. Mitfahrer ihre Reisekosten um die Hälfte
senken können. Die jeweiligen Zentralen speichern persönliche Daten über
ihre motorisierten und nicht-motorisierten Kunden; so können schwarze Schafe
leicht ausfindig gemacht werden, wenn etwas passiert sein sollte. Außerdem
wird zusätzlicher Versicherungsschutz geboten. Ihre nächstgelegene MFZ
erfahren Sie über die Telefonauskunft oder über:
http://www.mitfahrzentralen.net

Außerdem gibt es noch:


http://www.mitfahrzentrale.de
http://www.mfz.de
http://www.mitfahrgelegenheit.de
http://www.citynetz-mitfahrzentrale.de
Eine kostenlose Mitfahrzentrale ist Hitchhikers. Sie gibt es schon seit 1998
und arbeitet nicht nur deutschland-, sondern auch europaweit:
http://www.hitchhikers.de oder http://www.drive2day.de

Pauschalreisen
• Pauschalreisen sollten Sie so früh wie möglich buchen. Durch den
Frühbucher-Rabatt kann man bis zu 30 Prozent sparen! Weitsichtige
Reisende planen und reservieren bis zu einem Jahr im Voraus und sichern
sich damit die besten Schnäppchen.

Schiffsreisen
• Sofern Sie viel Zeit haben und bereit sind, für die Reisekosten per
Dienstleistung zu bezahlen, sollten Sie sich bei den Veranstaltern und
Betreibern von Passagier- und Frachtschifffahrtslinien umhören. Dort werden
laufend Frisöre, Entertainer, Aushilfen für die Küche, Verkaufspersonal,
Filmvorführer etc. – eigentlich fast alle Landberufe – gesucht. Indem Sie einen
solchen Job annehmen, kommen Sie an freie Überfahrt. Die Arbeitsämter der
Küstenbundesländer können bei der Vermittlung behilflich sein. Wenn Sie
dann noch mit einer Familie z.B. in den USA einen Wohnungstausch
vereinbart haben (siehe Report „kostenlose Ferienhäuser und -wohnungen),

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sparen Sie die Kosten für Transport und Unterbringung. Selbst wer nur gut
tanzen kann und gute Umgangsformen besitzt, kann kostenlos auf Kreuzfahrt
gehen: Gigolos werden immer gesucht, die einsame, alleinreisende Damen
unterhalten (siehe Kapitel „Der Trick, Kreuzfahrten gratis zu machen“ weiter
hinten).
• Gute Einsparmöglichkeiten ergeben sich auch bei Frachtschiffen. Zwar
bekommen Sie hier keine Weltreise völlig kostenlos, aber gegenüber Reisen
auf den üblichen Luxusdampfern sparen Sie doch ein bis zwei Tausender.
Dafür erleben Sie echte Seefahrt ungeschminkt. Sozusagen Meer sehen –
mehr erleben. Der Komfort schwankt zwischen zweckmäßig bis luxuriös, aber
immer handelt es sich um Außenkabinen.. Pro Frachtschiff ist nur für 1-12
Passagiere Gelegenheit mitzufahren. Sog. Überarbeit (Hand gegen Koje), als
das Abarbeiten der Beförderungskosten am Bord ist heutzutage leider nicht
mehr gestattet und allenfalls auf privaten Yachten und Segelbooten möglich.
Folgende Stellen bieten Mitfahrgelegenheiten an:
Frachtschiffreisen Pfeiffer, Wuppertal, http://www.frachtschiffreisen-pfeiffer.de
(seit mehr als 25 Jahren Frachtschifferfahrung auf allen Meeren,
Bananendampfer, Postschiffe, Containerschiffe)
Frachtschifftouristik Kapitän Zylmann, Maasholm, http://www.zylmann.de
(Frachtschiffreisen europa- und weltweit seit 1986)
Internaves Frachtschiffreisen, Baden-Baden, http://www.internaves.de
(auch viele Weltumrundungen möglich, Dauer: 126-144 Tage, mit
ausreichend Liegezeiten in Häfen für weitere Entdeckungen)
NSB Frachtschiff-Touristik, Bremen, http://www.nsb-frachtschiffreisen.de
(Unter der Rubrik „Schwarzes Brett“ auch interessante Bücher zum Thema)
Horn-Linie, Hamburg, http://www.hornlinie.com
(unabhängiges Schifffahrtsunternehmen, Karibik-Spezialist)
Frachtschiffreisen Hamburg Süd, www.hamburgsued-frachtschiffreisen.de
Viele interessante Angebote: http://www.journey.de/frachtschiffreisen

• Auch bei Kreuzfahrten gibt es eine Restplatzbörse (ähnlich den o.g. Flug-
Restplätzen oder den bekannten Last Minute Reisebüros). Bis zu 50% Rabatt
können Sie dabei ergattern. Interessenten können sich registrieren lassen und
auf Wunsch 4-5 mal jährlich Angebote zugeschickt bekommen, deren
Reiseantritte 2-3 Monate später liegen. Neben den u.g. Anbietern gibt es
neuerdings auch bei den Last-Minute-Büros der l'tur-Kette Seereisen.
http://e-hoi.de/kreuzfahrt/last-minute-kreuzfahrt.html
(Gratis Newsletter liefert alle 14 Tage Sonder- und Last Minute Angebote
http://www.e-hoi.de/content/allgemein.cfm?page=newsletter)
http://www.travelinfo.de/partner/kreuzfahrten.asp?PartnerID=921
(Europas große Kreuzfahrt-Datenbank; u.a. auch Segel- und Entdecker-
Kreuzfahrten)
http://www.kreuzfahrten-guenstiger.de/
(Partner-Tarife, 2 for 1 Angebote)

• Flusskreuzfahrten mit bis zu 50% Rabatt bietet der Marktführer KD (Köln-


Düsseldorfer Deutsche Rheinschifffahrt AG, Frankenwerft 15, 50667 Köln; Tel.
0221 / 20 88-318, http://www.k-d.com), besonders in der Vor- und
Nachsaison.

Wohnungstausch

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• Für 140 € erhalten Sie einen Katalog der Organisation HomeLink (gegr. 1953),
der voll ist mit ca. 13.500 Adressen aus 75 Ländern, wo Sie kostenlos Urlaub
machen können, weil Sie teures Geld für Hotels, Restaurants und Mietwagen
sparen: Sie tauschen einfach z.B. mit einer französischen, spanischen oder
amerikanischen usw. Familie Haus und Auto. Kontakt über HomeLink e.V.
(Leitenstr. 23, 96173 Oberhaid-Stb. Tel. 09503 / 50 30 37, www.homelink.de).
• Nach dem Vorbild der Mitfahrzentralen gibt es nun seit Anfang der 90er Jahre
auch die Mitwohnzentralen. Sie sind eine preiswerte Alternative zu teuren
Hotelkosten. Mitwohnen geht nämlich schon ab 2 Tage Aufenthalt. Sehr gut
geeignet also auch für Kurz- und Städtereisen. Informationen über den
Verband der Mitwohnzentralen e.V., Georgenstr. 45, 80799 München, Tel. 089
/ 271 55 05 oder:
http://www.mitwohnzentrale.de
http://www.homecompany.de
http://www.city-mitwohnzentrale.de
http://www.untermietservice.de
http://www.wohnmit.de (ist die Wohnraumbörse von mitfahrzentrale.de)
International:
http://www.mrlodge.de

Sonstiges
• Eintrittspreise für britische Sehenswürdigkeiten sind meist recht happig. Freien
Eintritt für 2000 Jahre britische Geschichte in über 600 Burgen, Schlösser,
Parks und Museen usw. hat man aber mit dem "Great British Heritage Pass",
erhältlich beim Britischen Touristik-Büro, Krögerstr. 4, 60313 Frankfurt/M oder:
http://www.visitbritaindirect.com/de-de/default.aspx. Preis ab 24,-- Euro.

Die Mittelmeer-Sonnenoase,
wo Urlaub nur ein Drittel kostet
Eine Mittelmeerinsel zum Verlieben! 340 Sonnentage im Jahr, die
Lebenshaltungskosten bei einem Drittel unserer Preise - und doch unbekannt:
Nordzypern.

Der Grund: Das vom Süden getrennte Staatsgebiet des nördlichen Inselteils kann nur
mit einem Zwischenstopp in der Türkei angeflogen werden. Das ist auch der Grund,
weshalb man Nordzypern als Geheimtipp für einen Sonnenurlaub auch noch dann
mit Erfolg bucht, wenn anderswo das letzte Zimmer ausverkauft ist.

Der Badeurlaub ist hier, wie man ihn sich wünscht: Urlauber sind noch Gäste und
werden nicht routiniert "abserviert". Statt Schnitzelbuden gibt's einheimische Kost,
und am Strand tritt man sich nicht auf die Füße. Kein Wunder also, dass Nordzypern
gerne von britischen Yachten und Tauchsportlern angelaufen wird sowie von
Urlaubern mit Anspruch auf gepflegte Strände und sauberes Wasser.

Wegen der ausgesprochen niedrigen Preise für Essen, Trinken, Eintrittsgelder etc.
empfiehlt es sich, in den Hotels lediglich Übernachtung mit Frühstück zu wählen und
dann die interessante kulinarische Kultur vor Ort zu erkunden, die europäische,

32
griechische und türkische Elemente auf oft überraschende Weise neu kombiniert.
Eine Liste der Reiseveranstalter ist erhältlich beim Nordzypern Tourismuszentrum.
Kontakt:
Nordzypern-Tourismuszentrum
Baseler Str. 35-37
60329 Frankfurt
Tel. 069 / 24 00 79 46
http://www.nordzypern-touristik.de

Fast gratis auf 4 Rädern durch Kanada


Die staatliche Canadian Tourism Commission bietet zwei interessante
Sonderangebote:

Wer 15 Tage mit dem PKW durch Kanada bucht, bekommt 5 Hotelnächte bezahlt,
erhält unter anderem eine gratis Wal-Beobachtung und eine Kanutour geschenkt.

Wer aber 14 Tage mit dem Wohnmobil durch Kanada bucht, bekommt 2
Übernachtungen im Transferhotel in Vancouver bezahlt und die restlichen 14 Tage
Wohnmobilmiete komplett erstattet.

Nähere Infos:
www.kanada-reiseangebote.de

Die Deutschen
fahren ins
Ausland, um auch
mal andere
Vorurteile kennen
zu lernen.
Richard Cormack

33
2. Urlaub und Reisen zum NULLTARIF

Kostenlose Ferienhäuser und -wohnungen –


weltweit!
Das Geheimnis gegen teure Hotels, aber auch schlechten Service sowie
mangelnden Kontakt zu Land und Leuten heißt: Haus- und Wohnungstausch! Die
Sache funktioniert folgendermaßen: Jemand, der z.B. an der See wohnt und einmal
einen zünftigen Urlaub in den Bergen verleben möchte, setzt sich mit einem
Ferieninteressenten von dort in Verbindung, den es seinerseits ans Meer zieht.

Aber wie findet man solche Menschen? Nun, Sie könnten beispielsweise eine
Anzeige aufgeben in einer Zeitung Ihres gewünschten Urlaubsgebietes. Es geht aber
auch viel einfacher: Seit Jahrzehnten bestehen im In- und Ausland Institutionen, die
Interessierten entweder direkt Partner vermitteln oder aber gegen einen Kaufpreis
geeignete Adressen zur Verfügung stellen. So steht der deutsche "HomeLink e.V."
mit ca. 30 Partnerorganisationen in aller Welt in Verbindung und hält ca. 13.500
Adressen von interessierten Personen aus 75 Ländern auf allen Kontinenten bereit.
Der Jahresbeitrag kostet derzeit 140,- €uro, erspart aber mehrere Tausend €uro
Urlaubskosten. Detaillierte Infos und Presseberichte:
HomeLink e.V.
Leitenstr. 23?
96173 Oberhaid-Stb.
Tel. 09503 / 50 30 37
E-Mail: info@homelink.de
Internet: www.homelink.de

HomeLink (früher: Holiday Service) ist Pionier und einziger deutscher Partner in einer
weltweiten Gruppe ca. 30 Agenturen mittlerweile, von denen die ältesten seit 1953
arbeiten. Über 100.000 Insider haben auf diese Weise schon weltweit ihre
Wohnungen getauscht. Und nicht nur dies; auch Ferienhäuser, Strandhäuser,
Zweitwohnungen, Wohnmobile usw. werden angeboten.

Oft gehören ein Swimmingpool oder Tennisplatz dazu, die selbstverständlich auch
mitgenutzt werden können. So hat schon mancher Urlaub gemacht wie ein Millionär -
kostenfrei! Wer will, braucht somit niemals mehr mit teurem Geld fremde und meist
auch unpersönliche Hotelappartements mieten. Sie werden herausfinden, dass Sie
mit solchen Ersparnissen leicht einen zweiten Urlaub finanzieren können!

Auch zum Kurz- und Wochenendurlaub ist diese Dienstleistung ideal geeignet.
Manche Kunden tauschen bis zu 14 Mal im Jahr! Ohne zusätzliche
Vermittlungskosten.

Unabhängige Stellen haben diese Dienstleistung untersucht und als empfehlenswert


eingestuft, so die Stiftung Warentest, der ARD-Ratgeber Reise, das ZDF, Bild, Focus
u.a. Nachdrucke von Presseberichten können auf der Homepage eingesehen
werden.

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Die Vorteile des Haus- und Wohnungstausches liegen auf der Hand:
• Statt mittelmäßiger Qualität von Pauschalangeboten und hohen Preisen erwartet
den Teilnehmer in der Regel der gewohnte Komfort, da sich meist Partner mit
gleichwertigen Immobilien finden.
• Die Kosten sind gering; man zahlt nur eine Mitgliedsgebühr von 140 Euro und 13
Euro für den Tauschkatalog. Weitere Kosten fallen nicht an, egal wie oft man
tauscht.
• Ihr eigenes Domizil ist außerdem während Ihrer Abwesenheit sicherer, wenn
Gäste darin wohnen (die sich auch um Zimmerpflanzen, Garten und Haustiere
kümmern können). Beschädigungen kommen nach dem allgemeinen
Erfahrungswert so gut wie nie vor. Und wenn, dann ist es fast immer ein Fall für
die Versicherung: Hausrat-, Privathaftpflicht- und Vollkaskoversicherung
(zumindest zeitweise, falls die Autos auch getauscht werden) sollte man haben.
Außerdem hat HomeLink einen Garantiefonds für solche Fälle.
• Sie sehen Ihr Urlaubsland (ca. 75 weltweit, selbst die Karibik ist darunter) nicht
nur, Sie erleben es auch hautnah. Sie lernen neue Freunde kennen und erfahren
Gastfreundschaft (z.B. durch Nachbarn); Sie sind nicht mehr nur Tourist in einem
Land.
• Sie können so auch Ihren späteren Alterswohnsitz genau kennen lernen, bevor
Sie eine Entscheidung auf lange Zeit treffen.
• Viele suchen, was sie zuhause nicht haben, so dass nicht selten Eigentümer von
einfachen Apartments mit solchen von Luxusvillen tauschen! Oder Großstädter
mit Provinzlern.
• Auch wenn Sie nicht in einem Erholungsgebiet wohnen, sondern nur in einer
Stadt oder wenn Sie nur eine Wohnung anzubieten haben, ist ein Tausch
möglich.
• Selbst das Auto des Tauschpartners kann man in der Regel mitnutzen.

Jeder reichhaltig bebilderte Tauschkatalog, der übrigens stolze 700 Seiten stark ist,
gibt detaillierte Tipps von erfahrenen Teilnehmern, wie man einen Wohnungstausch
erfolgreich durchführt. Ebenso erhalten Sie schon mit Anforderung der
umfangreichen Angebotsunterlagen eine kleine Liste von Teilnehmern ganz aus Ihrer
jeweiligen Nähe (mit Namen, Ort, Telefonnummer und Angaben, wann, wie oft und
wo derjenige getauscht hat), die Sie nach deren persönlichen Erfahrungen befragen
dürfen.

Selbst Ex-US-Präsident Jimmy Carter hat auf diese Weise schon Urlaub gemacht (in
seinem Fall hat er mit einer Familie aus Recife/Brasilien getauscht).

Interessant, wie die Idee des Häusertauschens auf Zeit entstanden ist: Der Uni-
Professor David Ostroff sollte als Gastdozent von der Ost- an die Westküste
wechseln. Obwohl der Job nur zeitlich begrenzt war, wollte er nicht in einem Motel
oder in einer Pension wohnen. Er machte einen Aushang am Schwarzen Brett:
„Suche Kollegen, der Haus in Kalifornien auf Zeit mit Haus in Boston tauscht."
Überraschenderweise fand sich jemand und die Idee war geboren – zunächst nur als
Ferien-Domizil-Tausch-Börse für Unipersonal und Studenten, heute für jedermann
und rund um den Globus. HomeLink ist weltweit die größte Organisation (jährliche
Zuwachsraten von 10% und mehr), weitere sind:

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Haustausch weltweit
www.fewo-tausch.de
www.haustausch-weltweit.de

HomeForHome
http://de.homeforhome.com
(Haustausch weltweit GRATIS)

Intervac
http://www.intervac-online.com
(8.000 Mitglieder in 50 Ländern)

The Vacation Exchange


http://www.thevacationexchange.com

Livingaway
http://www.swaphouse.org

Homeexchange
P.O.Box 787
Hermosa Beach, CA 90254 / USA
www.homeexchange.com

Home For Exchange


www.homeforexchange.com
(12.000 Häuser in 80 Ländern. Günstige Mitgliedsbeiträge)

Swapeo
“Le Prélude”, bat. 25D
188, impasse Auguste Mourgue
F-34080 Montpellier
www.swapeo.com

Home For Holid@y


Lazio, Italy
www.homeforholiday.com

Aloha Exchange Service


22 Bukwark / P.O. Box 51
Castlecraig, N.S.W. / AUSTRALIA

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Sofas weltweit zum Gratis-Übernachten
Wer die teuren Hotelpreise in größeren Städten kennt, weiß das folgende Angebot zu
schätzen:

Sie können z.B. in Paris, London, Montreal usw. die Couch bei netten Leuten zum
Logieren nutzen. Gegen ein wenig Hilfe im Haushalt oder andere Tätigkeiten lassen
die Inhaber der Wohnungen Reisende auf dem Sofa übernachten. Die Dauer des
Aufenthaltes variiert: Manche Couchbesitzer sind über passende Gesellschaft so
froh, dass Sie auch drei Monate ohne jegliche Zahlung bleiben dürfen!!

Das Angebot eignet sich für Personen mit einer Vorliebe für große Städte, aber
kleinem Budget. Natürlich sind auch andere Reiseziele möglich. So gibt es z.B. auf
den Bahamas auch freie Sofas!

Die Übernachtung im Hotel würde eine Menge Geld verschlingen. Nutzen Sie also
diese Form der Völkerverständigung und tragen Sie zum besseren Verständnis unter
den Nationen bei. So ganz nebenbei entstehen vielleicht auch Freundschaften,
Verbindungen.

Auf der unten genannten Webseite melden sich Personen mit freien Sofas und
Interessenten können die Liste mit Mitgliedern in 199 Ländern abrufen. Die Qualität
der Mitglieder wird übrigens durch interne Empfehlungen sichergestellt. Oft sieht man
mit Hilfe der Mitglieder ein neues Land mit ganz anderen Augen als herkömmliche
Touristen. Der sofortige Draht zu den Einheimischen ist durch die private Unterkunft
garantiert. Oft holen die befreundeten Couchsurfer Gäste vom Flughafen ab, zeigen
gleich die Umgebung und feiern mit Freunden ein Fest zur Begrüßung. Dann ist man
in einem fremden Land schnell integriert.

Spezialisten unter den Couchschläfern reisen um die ganze Welt, nächtigen auf
vielen Sofas, lernen dabei nette Leute sowie deren Kultur kennen und zahlen nur für
den Transport von einem Ort zum anderen. So mancher Sofasurfer war schon
monatelang auf Weltreise, ohne auch nur einen Cent für Hotels oder ähnliches
auszugeben. Lassen Sie sich einfach auf der Webseite registrieren.

Die Zahlen dieser Weltbereisungs-Möglichkeit sind wirklich beeindruckend, bei


Drucklegung im Juni 2010 lauteten sie:
• Vertretene Länder: 238
• Vertretene Orte: 73.203
• CouchSurfer: 1.922.224
• Erfolgreiche Surf- oder Host-Erfahrungen: 2.077.027
• Geschlossene Freundschaften 2.226.546
• Positive Erfahrungen 3.541.510

Kontakt:
http://www.couchsurfing.com

Für den Wohnraumtausch im Ausland sollte man zumindest etwas Englisch können.

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Eine weitere Möglichkeit und auch keine schlechte Idee ist das sog.
"Gastgebermodell" unter der Bezeichnung SERVAS. Das Prinzip ist, dass sich alle
Mitglieder gegenseitig verpflichten, einander einen oder mehrere Tage zu
beherbergen.

Die SERVAS-Idee wurde bereits 1949 von dänischen Studenten gegründet und ist
eigentlich eine internationale Friedensorganisation, die unter den Völkern der Erde
ein besseres Verständnis schaffen will durch persönliche Kontakte. Inzwischen findet
man SERVAS-Gastgeber in über 110 Ländern, die meisten in Nordamerika und
Europa. Allein in Deutschland stehen 1.400 Mitglieder zur Verfügung.

Der Vorteil: Man überlässt seine Wohnung nicht unbeaufsichtigt anderen.


Voraussetzungen sind, dass man mindestens 18 Jahre alt, seriös, weltoffen und
tolerant ist, sich jeweils rechtzeitig anmeldet und auch sonst alles tut, um die
Gastgeber nicht durch plötzliches Erscheinen und Wiederverschwinden sowie
schlechtes Benehmen zu belästigen. Weitere Voraussetzung: man muss Mitglied
werden. Der Fördermitgliedschaftsbeitrag liegt zurzeit bei mindestens 10,- Euro.
Weitere Infos:
SERVAS Germany e.V.
Postfach 1269
69216 Dossenheim
www.servas.de

SERVAS hat über 14.000 Mitglieder in aller Welt. Internationale Kontaktstellen


können Sie hier ausfindig machen:
http://joomla.servas.org/

Nach dem SERVAS-Modell funktioniert auch das sog. "Dachgeber"-System Bett &
Bike, nur dass es speziell Radfahrern und teilweise Bahn- und Busreisenden
vorbehalten ist. Wer also kostenlos übernachten will, muss selbst auch kostenlose
Übernachtungsmöglichkeiten bieten. Ein Verzeichnis der Dachgeber-Teilnehmer
erhält man für 12,-- €uro (ADFC-Mitglieder: 8 €uro) beim Allgemeinen Deutschen
Fahrrad-Club. Für die Aufnahme in das Verzeichnis ist eine einmalige Gebühr von
nur 3 €uro fällig. Kontakt:
ADFC e.V.
Grünenstr. 120
28199 Bremen
Postanschrift:
Postfach 10 77 47
28077 Bremen
http://www.dachgeber.de

Dachgeber-Möglichkeiten bestehen auch in der Schweiz, in Österreich, Holland,


Dänemark, Großbritannien und in den USA. Weitere Länder werden erschlossen.
Informationen über Verzeichnisse für das Ausland auch durch den ADFC.

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So können Globetrotter kostenlos und
komfortabel übernachten
Teure Flüge und hohe Preise für Übernachtungen machen Fernreisen öfter zum
Alptraum der Geldbörse oder gar unmöglich. Doch nun gibt es eine weitere
Möglichkeit, wenigstens die Kosten für die Unterkunft zu sparen:

Belodged (früher: Globiwalk) ist eine Art Solidargemeinschaft, die von der
Aufgeschlossenheit und Hilfsbereitschaft ihrer Mitglieder lebt. Frei nach dem Motto:
"Hilfst du mir, so helfe ich dir!" werden über das Internet
Übernachtungsmöglichkeiten in der ganzen Welt geschaffen. Zudem bietet sie eine
ganz neue Art des Reisens mit der Möglichkeit, ein Land viel intensiver kennen zu
lernen und dabei Freunde fürs Leben zu finden.

Zurzeit werden durch die Mitglieder Übernachtungsmöglichkeiten in ca. 8.100 Orten


in 151 Ländern geschaffen. Und es werden immer noch mehr.

Wer Lust bekommen hat, kostenlos auf der ganzen Welt zu übernachten, kann sich
hier näher informieren:
www.belodged.com

Ein ähnliches Gratis-Schlaf-Netzwerk mit weltweit etwa 6.000 Mitgliedern, das auch
auf Gegenseitigkeit arbeitet, ist Global Freeloaders:
http://www.globalfreeloaders.com

Weitere 21 Gratis-Urlaub-Möglichkeiten
1. Hierzu zählen zunächst einmal natürlich kostenlose Ferienaufenthalte und
Kurzurlaube bei Verwandten und Bekannten. So denkt der Autor z.B. an eine seiner
Tanten, die zwei bis drei Mal im Jahr für jeweils ca. eine Woche zu Besuch kommt
und sich dadurch ein wenig erholt von der eigenen Hausarbeit, richtig ausschlafen
kann und das Kochen spart.

2. Dass wir von Ausländern lernen können in puncto Gastfreundschaft, kann jeder
bestätigen, der – wie der Autor – freundschaftliche Beziehungen zu seinen
nichtdeutschen Arbeitskollegen pflegt und von diesen bereits mehrfach Einladungen
erhielt.

3. Auch Brieffreundschaften führen fast immer zu Einladungen. So genannte


Offertenblätter, also Zeitungen, welche kostenlos Kleinanzeigen aufnehmen (bei
jedem Zeitschriftenhändler erhältlich, z.B. "der heiße draht", "Sperrmüll-Zeitung",
"Avis", "Die zweite Hand" und viele andere mehr), bieten hierzu nicht nur nationale,
sondern sogar weltweite Möglichkeiten.

4. Der "Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V." betreut Kriegsgräber in 15


Ländern und könnte ggf. Gratis-Urlaub als Gegenleistung für Arbeiten auf deutschen
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Soldatenfriedhöfen überall im europäischen Ausland, auch in Nordafrika möglich
sein. Jährlich finden ca. 200 Gruppenreisen zu Kriegsgräbern statt. Infos:
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
www.volksbund.de

5. Wenn Schulklassen ins Landschulheim fahren oder einen Tagesausflug machen


(das fängt heutzutage ja schon in den Kindergärten an), werden manchmal
zusätzliche Aufsichtspersonen gebraucht. Wenn Kommunen oder andere
Institutionen ein Sommerferienprogramm für Kinder und Jugendliche organisieren,
fällt oft ebenfalls Urlaub zum Nulltarif ab.

6. Nehmen Sie an allen Preisausschreiben und Verlosungen etc. teil, bei denen es
Reisen zu gewinnen gibt. Nach der Wahrscheinlichkeitstheorie vergrößern sich Ihre
Chancen mit jeder neuen Gelegenheit. Mit dem kostenlosen Newsletter „Täglich
gewinnen“ bekommen Sie jeden Tag unzählige Hinweise und starke Tipps zum
Gewinnen: www.veras-gluecksratgeber.de

7. Wechseln Sie den Beruf: als Reiseverkehrskaufmann/-frau, Animateur in


Ferienclubanlagen, Pilot, Matrose oder Steward/Stewardess kommen Sie in der
ganzen Welt herum. Nicht möglich? Dann sollten Sie wissen, dass man auch ohne
Berufswechsel weit herumkommen kann. Denn auf einem Kreuzfahrtschiff werden
fast alle Landberufe benötigt!

8. Kaffeefahrten: Sie sind zwar noch nicht umsonst, aber Fahrpreise wie z.B. 9,90
€uro nach Luxemburg oder 4 Tage Österreich für nur 29,- €uro sind so gut wie
geschenkt. Allerdings müssen Sie dem Druck bei den
unvermeidlichen Verkaufsveranstaltungen Stand halten. Wussten Sie
schon, dass sich
9. Wer schriftstellerisch veranlagt ist, kann jeden Urlaub im manche Leute
Nachhinein erstattet bekommen, indem er in Wort und eventuell auch im Ausland
Bild darüber berichtet und an Zeitungen und Zeitschriften wie zu Hause
verkauft. So hat z.B. jede Tageszeitung meist am Wochenende benehmen?
eine mehrere Seiten umfassende Rubrik "Reisen und Erholung" Manfred Strahl
oder so ähnlich. Diese bezahlen für veröffentlichte *1940
Reisebeschreibungen bis zu 250,- Euro, Magazine sogar bis zu dt. Satiriker
1.000,- €uro (je nach Umfang, teilweise auch mehr).

10. Gratis-Urlaub als Gegenleistung: Über (meist) kostenlose Anzeigen in


Offertenblättern, welche Ihre Inserate auch weltweit veröffentlichen können, bieten
Sie Ihre Dienste an wie Deutschnachhilfe oder jede andere persönliche oder
berufliche Fachkenntnis im Gegenzug zu kostenlosem Wohnen und möglichst auch
Verpflegung.

11. Eine spezielle Gegenleistung ist das Haushüten. Viele Eigenheimbesitzer fahren
beruhigter in Urlaub, wenn sie ihr Zuhause von einer vertrauenswürdigen Person
betreut wissen. Denn das schreckt Einbrecher ab, es werden Zimmerpflanzen,
Garten und Haustiere versorgt und eventuell Telefondienste erledigt. Die größten
Chancen als Haushüter engagiert zu werden, haben Pensionäre. Auf diese Weise
kann man in verschiedenen Gegenden Deutschlands kostenlos gut bürgerlich bis
feudal wohnen und selbst die Kosten für die Anreise werden oftmals erstattet.
Vermittlung durch den bereits seit über 20 Jahren bestehenden:

40
VDHA Verband Deutscher Haushüter-Agenturen e.V.
Feldkamp 4
48165 Münster
Postanschrift: Postfach 48 01 64, 48078 Münster
Tel. 02501 / 71 71
E-Mail: info@vdha.de
Internet: www.haushueter.org
www.vdha.de

Auswahl weitere Dienstleister:


www.haushueter.com
www.haushueter-24.de
www.haushueter.de

Auch in Urlaubsländern werden oft Haushüter gesucht. Besonders Regionen, wo


viele Deutsche ein Feriendomizil, wenn nicht gar einen Bungalow oder eine Finca
haben, besteht Bedarf, vor allem in Spanien. Hier gilt es, die Kleinanzeigen von
einschlägigen Zeitungen zu studieren. Teilweise gibt es sogar deutschsprachige
Medien wie zum Beispiel die CBN, die Costa Blanca Nachrichten, die man auch
online lesen kann: www.cbn.es

12. Achten Sie von nun an in Ihrer Zeitung oder in Zeitschriften auf Inserate wie die
nachfolgenden, welche der Süddeutschen Zeitung, der Illustrierten "Urlaub" und dem
Wochenblatt "Heim und Welt" entnommen wurden:
• "Gratisurlaub am Chiemsee geboten. Haustiere und Blumen wollen versorgt
sein. Zuschriften unter ..."
• "Kostenlose Unterkunft ca. Feb.-April im Ferienhaus Spanien, Costa Dorada
gegen leichte Garten- und Malerarbeiten. Tel..."
• "Kostenlos, öfter Langzeit-Tapetenwechsel. Wer begleitet ältere Dame.
Betreuung wird vergütet. Chiffre..."

13. In Oberösterreich können Familien - zumindest teilweise - gratis Urlaub machen:


Bei Buchung von zwei Erwachsenen wohnen zwei Kinder (bis 18 Jahre!) kostenfrei.
Und das Frühstück gibt es für sie obendrein auch noch umsonst! Nähere
Einzelheiten:
Tourismusverband
Stadtplatz 55 D
A-4601 Wels / Oö
Tel. 0043 / 7242 – 4 34 95
Viele andere Ferienregionen bieten ähnliche Vergünstigungen. Da diese ständig
wechseln, ist eine Veröffentlichung an dieser Stelle nicht möglich. Das
Fremdenverkehrsbüro der von Ihnen gewünschten Region kennt sie aber und erteilt
Auskünfte.

14. Gäste mit künstlerischen Talenten dürfen im Performance Hotel im Stuttgarter


Stadtteil Gablenberg (Gablenberger Hauptstraße) seit der Eröffnung im Juli 2009
kostenlos übernachten. Bezahlt wird, daher der Name des kleinen Hotels, mit
Performances, also Aktionskunst: http://performancehotel.wordpress.com/

15. Gratisurlaub lässt sich ganz oder teilweise durch berechtigte Reklamationen
realisieren. Besorgen Sie sich bei Ihrer nächsten Verbraucherberatung eine

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dementsprechende Broschüre. Es gibt in Ihrer Buchhandlung auch einschlägige
Taschenbücher wie z.B. „Recht für Urlauber“, „Richtig reklamieren“ etc.

16. Gratisurlaub durch Kur. Krankenkassen bezahlen nicht nur Kuraufenthalte in den
168 deutschen Bädern, sondern – falls medizinisch notwendig und verordnet – auch
solche im Ausland: Ob Totes Meer in Israel oder Montegrotto Terme in Italien usw.,
Ihre Krankenkasse teilt Ihnen mit, was möglich ist.

17. Eine weitere Möglichkeit besteht über eine Kur durch das Müttergenesungswerk
(MGW, Elly Heuss-Knapp Stiftung)); auch mit Kind möglich. Diese Kuren sind seit
01.01.1989 gesetzlich verankert. Bei Erfüllung der medizinischen und
versicherungsrechtlichen Voraussetzungen werden die Kurkosten von der
Krankenkasse übernommen. Falls von dieser aber nur ein Zuschuss gezahlt wird,
besteht die Möglichkeit der Restkostenübernahme durch das MGW selbst. Infos:
www.muettergenesungswerk.de

18. Wer an seinem Geburtstag in ein Hotel oder Hostel von A&O geht und seinen
Personalausweis vorlegt, bekommt einen Gutschein, der für zwei kostenlose
Übernachtungen gilt und zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb eines Jahres
eingelöst werden kann: www.aohostels.com/de/arrangements/10-jahre-ao/

19. Regenversicherung: Wie ärgerlich, wenn man Kanus oder Fahrräder gebucht hat,
oder gar einen ganzen Urlaub, und es regnet die meiste Zeit. Die Erholung fällt
buchstäblich ins Wasser. Wenig bekannt ist, dass man sich dagegen bisweilen
versichern kann. Für einen moderaten Betrag (z.B. 2 €uro pro Person und Tag) bleibt
das finanzielle Risiko nicht mehr beim Urlauber hängen. In Österreich gab es in den
70er/80er Jahren eine Ferienwetterversicherung, die allerdings scheiterte. Aber
manche sonnensicherere Regionen bieten sie bisweilen wieder an, um sich im heute
so harten Wettbewerb Vorteile zu sichern. Im Jahre 2004 galt z.B. in der Gegend um
den Scharmützelsee bei Bad Saarow in Brandenburg die Regelung: Wenn es mehr
regnet, als statistisch üblich, dann war für je acht Stunden Regen eine Übernachtung
kostenlos. Auch wenn ein Open Air Event (Musikkonzert, Sportveranstaltung usw.)
wegen schlechten Wetters ausfällt, sollten Sie sich um Rückerstattung der
Ticketkosten kümmern. Dies ist umso leichter möglich, falls der Veranstalter eine
Regenversicherung abgeschlossen hat.
Im italienischen Jesolo bieten die Hoteliers eine Gratisübernachtung, wenn es mehr
als fünf Stunden an einem Tag regnet (2006).
www.campinghammans.de/regen.html
www.fides.at/versichern/unternehmen/schlechtwetter.html
www.gocher-nierstouren.de/Tourplaner%20download.doc

"Sonnenschein wirkt köstlich, Regen erfrischend, Wind


aufrüttelnd, Schnee erheiternd. Wo bleibt da das
schlechte Wetter?"
John Ruskin, schwed. Maler

20. Eine Woche lang kostenlos in Görlitz probewohnen. Man weiß wenig über die
sechsgrößte Stadt in Sachsen. So ist z.B. wenig bekannt, dass sie die östlichste

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Stadt Deutschlands ist oder nicht weniger als 3.500 Baudenkmäler besitzt.
Technischen Universität Dresden, das Görlitzer Kompetenzzentrum Revitalisierender
Städtebau und die Wohnungsbaugesellschaft Görlitz tragen seit 2008 die
gemeinsame Aktion „Probewohnen“. In der historischen Innenstadt können Singles,
Alleinerziehende und Familien mietfrei Wohnungen belegen. 750 Tester haben die
Gelegenheit schon genutzt. Man muss allerdings für Interviews im Rahmen von
wissenschaftlichen Studien über Wohnqualität durch Mitarbeiter der TU Dresden zur
Verfügung stehen. www.stadtforschung.com/content/probewohnen_termine.html

21. „Tag des offenen Denkmals“: Jeden zweiten Sonntag im September öffnen am
zweiten Sonntag im September bundesweit historische Bauten und Stätten ihre Tore,
die sonst gar nicht oder nur teilweise zugänglich sind und laden kostenlos zu
Streifzügen in die Vergangenheit ein. Sehr interessant für Liebhaber von Architektur- und
Geschichte, die kostenlos Streifzüge in die Vergangenheit machen können. "Geschichte zum
Anfassen", das bietet der Denkmaltag dem Besucher dabei in wohl einmaliger Weise.
http://tag-des-offenen-denkmals.de/info/

Wussten Sie...
... dass Vergesslichkeit im Restaurant oder Bierlokal nicht strafbar ist? Wer
nämlich nach dem Verzehr die Gaststätte verlässt, ohne bezahlt zu haben, weil er
es ganz einfach vergessen hat, hat sich noch nicht strafbar gemacht, wenn
derjenige – falls er draußen gestellt wird – ausreichend Geld bei sich hat, um die
Rechnung bezahlen zu können. Er kann dann nicht angezeigt werden! Hat der
Gast jedoch nicht genug Bares dabei (bzw. keine Euroschecks oder Kreditkarten),
dann wird Vorsatz unterstellt.

200 x kostenlos speisen und wohnen


200 Mal kostenlos speisen und wohnen und eine Menge Geld sparen können
Urlauber in Großbritannien, wenn sie den "Hotel Guide" erwerben, einen Wegweiser
zu etwa 200 Spezial-Hotels in England, Schottland, Wales, Irland und auf den
Kanalinseln. Diese Häuser bieten guten Wohnkomfort sowie Freizeitaktivitäten der
unterschiedlichsten Art wie zum Beispiel Golf, Fischen, Reiten, Schwimmen,
Wandern und vieles andere mehr.

Das Besondere ist, dass die Gäste lediglich das tägliche Frühstück und Dinner
kaufen müssen, ansonsten aber "completely free of charge", also gratis wohnen
können! Die meisten Hotels akzeptieren auch, dass Kinder zum halben Preis essen.

Ein weiterer Hotelführer nennt sich "Guest Houses, Inns, Farm Houses and Small
Hotels Guide" und stellt ungefähr weitere 400 Gasthäuser, Bauernhöfe und kleine
Pensionen vor, die bei der Übernachtung von zwei Personen der zweiten Person
entweder 50% Rabatt gewähren oder sie gar umsonst wohnen lassen. Beide Bücher
sind zu beziehen bei:
Devon Publishing Co.
2 Fore Street
St. Marychurch, Torquay TQ1 4NE
England

43
Nicht kostenlos, aber für supergünstige 19 Pfund kann man in 390 Travellodge-
Hotels in England, Wales, Schottland und Irland übernachten – falls man 21 Tage
vorher bucht: http://performancehotel.wordpress.com/. Travellodge hat übrigens auch
Häuser in Spanien.

In diesem deutschen 3-Sterne Hotel mit eigenem Hallenbad im Ferienpark


Geyersberg kann man auch gratis übernachten. Es fällt keine Bearbeitungsgebühr
an. Sie zahlen lediglich die Verpflegung in Höhe von 35 Euro, wobei alles inklusive
ist:
Gasthof-Pension "Kalvarienberg"
Kalvarienbergweg 51
94209 Regen
webmaster@gratis-hotel.de

International sind die Möglichkeiten naturgemäß noch viel zahlreicher. Wer seinen
Aufenthalt demnächst in den USA (Kalifornien, Florida, Arizona, Oregon), in
Großbritannien, in Italien (Rom), auf Jamaika, auf Dominica oder in Peru plant, sollte
mal auf der u.g. Internetseite vorbeischauen. Dort findet man diese Destinationen
wieder (und neue kommen laufend hinzu) und sie alle haben gemeinsam, dass man
in den aufgeführten Hotels bis zu zwei Nächte kostenlos in Einzel- oder
Doppelzimmern übernachten kann.

Warum sollten Hotels Zimmer verschenken? Nun, es gibt fast nie eine 100%-ige
Auslastung. Einige Zimmer stehen immer leer. Warum also nicht diese zur
kostenlosen Nutzung freigeben und dann mit großer Wahrscheinlichkeit doch etwas
daran verdienen – indirekt. Da trinkt der Gast etwas abends an der Bar oder bestellt
sich ein Essen aufs Zimmer oder frühstückt (mit großer Wahrscheinlichkeit).
Vielleicht telefoniert er auch oder benutzt das Internet. Möglicherweise kauft er
Souvenirs, Reiseführer oder Zeitschriften. Oder Körperpflegeartikel und so weiter.

Sie sehen, ein solcher Gast macht mehr Umsatz als ein leerstehendes Zimmer. Von
der positiven Werbewirkung ganz zu schweigen...

Alles funktioniert nach dem Motto „Wer zuerst kommt, malt zuerst“. Deshalb schnell
mal hier nachschauen:
www.giveawayrooms.com

Gratis Übernachten in Berlin und Hamburg können Sie mit MAP-Städtetouristik in


Zusammenarbeit mit der Deutschen Post. Egal wie lange Sie übernachten, jede
zweite Nacht ist immer gratis, auch für Mitreisende. Zusätzlich gibt es über das
kostenlose Bonusheft eine Reihe von Preisvergünstigungen. Wie’s geht, steht hier:
www.map-staedtetouristik.de/ger/Berlin/berlin.html
www.map-staedtetouristik.de/ger/HH/hamburg.html

Auch in einer anderen europäischen Metropole kann man gratis schlafen, nämlich
bei Shakespeare & Company, einer Buchhandlung (!). Der etwas skurrile Inhaber,
George Whitman, eigentlich ein Amerikaner, der aber schon über 60 Jahre in Paris
lebt und seit 1951 diese Buchhandlung führt, gewährt täglich bis zu 15 Personen
kostenlose Übernachtung in einem Gemeinschaftsschlafsaal. Wie lange man dieses
Angebot nutzen will, ist jedem selbst überlassen. Leichte Mitarbeit im Laden soll

44
erwünscht sein. Man kann nur hoffen, dass der gute Mann noch lange lebt –
allerdings ist er schon 90 Jahre alt. Die Adresse:
Shakespeare & Company
37 rue de la Bucherie
75005 Paris
www.shakespeareco.org/index.htm

Mit der freedreams Jahreskarte können Sie zu zweit sogar während 365 Tagen im
Jahr kostenlos in den rund 3.000 freedreams Partner-Hotels übernachten und
profitieren von zusätzlichen Angeboten und Serviceleistungen. Sie bezahlen nur das
Frühstück und das Abendessen im Hotel. Infos: www.freedreams.ch/de/281,264-die-
jahreskarte

Bei LandKomfort Hotels gibt es Übernachtungen inklusive reichhaltigem Frühstück


gratis durch ein einfaches Bonussystem: www.landkomfort.de.

Das Standardwerk „ADAC Camping Caravaning Führer“ enthält neuerdings einen


Gutschein für eine Gratis-Übernachtung bei „LeadingCampings“ in der Nebensaison.
Übrigens: Mit der ADAC-SparCard können sich Mitglieder auf 1.300 Plätzen
attraktive Rabatte in der Nebensaison sichern.

Die Low Budget Hotelkette „Motel One“ bietet nicht nur Übernachtungen zum
Schnäppchenpreis, sondern gibt Gästen auch eine BonusCard kostenlos aus, auf
der jeder Aufenthalt eingetragen werden kann. 10 Besuche berechtigen zu einem
Gratis-Frühstück, 15 zu einer Gratis-Nacht. www.motel-one.de.

„Wir träumen lange vom Urlaub, aber kein Urlaub hält


diesen Träumen stand.“
Ernst R. Hauschka

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So lebt man kostenlos in den USA
Seit einiger Zeit wird eine neue Variante angeboten, wie man in den USA einen
Gratis-Urlaub verbringen kann. Und wie es dem Land der unbegrenzten
Möglichkeiten ansteht, ist der Tipp reichlich ausgefallen:
Amerikanische Farmerfamilien suchen nämlich Helfer mit zwei gesunden Händen,
die kräftig mit anpacken können. Kost und Logis sowie frische, gesunde Landluft sind
frei, meist gibt es auch ein kleines Taschengeld. Kontaktaufnahme über:
Lauter
P.O. Box 56416
Sherman Oaks, CA 91414, USA

Zur Regeneration kann man die in den vorherigen Kapiteln „Sofas weltweit zum
Gratis-Übernachten“ sowie „So können Globetrotter kostenlos und komfortabel
übernachten“ dargebotenen Möglichkeiten nutzen, da gerade in den Staaten die
meisten Unterkünfte zu finden sind.

190.000 Roommates findet man hier, d.h. man kann ausgesprochen günstig Zimmer
mieten:
www.easyroommate.com

Wer in der Stimmung ist, in Amerika kostenlos einen zu zechen, muss öfter mal auf
dieser Seite vorbeischauen:
http://nyc.myopenbar.com/
Hier werden tagesaktuell alle Bars und Kneipen aufgeführt, wo es Getränke umsonst
gibt. Jedes Lokal erscheint mit voller Adresse und ebenso, in welcher Zeit es
Freibier, Gratis-Cocktails oder Champagner bis zum Abwinken gibt.
Für diejenigen, die sich an der anderen Küste aufhalten, gibt es das entsprechende
Pendant für Los Angeles: http://la.myopenbar.com/

Bleibt noch die Frage, wie man billig über den Teich kommt. Hier helfen zwei
glückliche Umstände: Zum einen die Stärke des €uro gegenüber dem Dollar, was
Flüge schon seit Jahren erschwinglicher macht. Zum anderen aber die vielen
Anbieter von Last Minute Flügen, die es für die USA schon ab 198 €uro tun. Siehe
hierzu die entsprechenden Kapitel am Buchanfang.

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Kostenloses bei der Deutschen Bahn
Auch bei der Deutschen Bahn gibt es so manches Schnäppchen und Gratis-
Angebot. Kinder bis einschließlich 5 Jahre werden grundsätzlich immer umsonst
befördert. Auch Kinder zwischen 6 und 15 Jahren, wenn sie von einem Eltern- oder
Großelternteil begleitet werden (das nennt sich „Familien-Rabatt“).

Kinder unter 15 Jahre können auch kostenlos schlafen im Hotelzimmer der Eltern
schlafen. In welchen deutschen Ameropa Hotels dies in Verbindung mit einer
Bahnreise möglich ist, finden Sie auf der folgenden Seite heraus (Klickanleitung:
Geben Sie im Suchfeld ein Kinder kostenlos in plus das betreffende Bundesland):
http://www.bahn.de/regional/view/index.shtml

Aber auch für Erwachsene hält die Deutsche Bahn eine Vielzahl von
Vergünstigungen, Sonderangeboten, Last Minute Schnäppchen usw. bereit.
Insbesondere sind hier Ländertickets, Sparpreis-25-Ticket, BahnCard und Rail Plus
zu nennen, die oft auch miteinander kombiniert werden können, was zu weiteren
Einsparungen führt. Montags ab 17 Uhr kann sich auch ein Besuch bei bahn.de
lohnen, weil die sog. Topstrecken der Woche vorgestellt werden. Da alle Angebote
häufig variieren, können Sie an dieser Stelle nicht einzeln aufgeführt werden. Eine
aktuelle Übersicht gibt:
http://www.bahn.de/p/view/index.shtml

Eine Gratis-BahnCard 25 und ein Gratis-Girokonto erhält man bei allmaxx, wo


es für Studenten viele Spezial-Angebote gibt:
http://shop.allmaxx.de/go/see!LIVEcash-comdir?from=zanox-2263248C1646412808

Gratis-Gesundheitstraining im Urlaub
Spezielle Kooperationen zwischen bestimmten Reiseveranstaltern und
Krankenkassen ermöglichen Touristen in ganz Europa qualifiziertes
Gesundheitstraining im Urlaub. Dieses präventive Gesundheitstraining hilft
Krankheiten vermeiden und den Krankenkassen Kosten zu sparen. Darum ist für
krankenversicherte Urlauber das Training selbst kostenlos, lediglich für
Übernachtung und Verpflegung sind günstige Pauschalen zu zahlen. Oder
andersrum betrachtet: Urlaubszuschuss von der Krankenkasse.

Von dem neuen Modell profitieren alle Beteiligten: Die Kassen, weil diese Art der
Prävention wirkt, ohne ihre strapazierten Leistungsetats zusätzlich zu belasten (jede
in Prävention investierte Euro spart letztendlich 3 Euro Krankheitskosten), die
Versicherten, weil ihnen die Kurse im Urlaub helfen, gesund zu bleiben und auch die
Veranstalter. „Wir ersparen uns bei diesen Reisen Kosten für aufwendige Werbung
und erhalten Preisvorteile bei den Hotels durch hohe Buchungszahlen. Diese
Einsparungen investieren wir in die Gesundheitskurse“, sagt Dr. Michael Schörnig
von der Gesellschaft für Kompaktprävention (www.kompaktpraevention.de). Der
Dachverband mit Sitz im niederbayerischen Bad Füssing ist Sprachrohr für eine

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Reihe führender Anbieter solcher Spezialreisen. Marktführer bei Gesundheitsreisen
ist Dr. Holiday (www.dr-holiday.de).

Wo die Präventionsmaßnahme stattfindet, spielt keine Rolle, solange es sich um ein


von der Krankenkasse anerkanntes Angebot handelt – es kann also auch auf
Mallorca sein. §20 Sozialgesetzbuch V schließt das nämlich nicht aus: "Leistungen
zur Primärprävention sollen den allgemeinen Gesundheitszustand verbessern und
insbesondere einen Beitrag zur Verminderung sozial bedingter Ungleichheit von
Gesundheitschancen erbringen."

Welche Kursangebote fördern den „allgemeinen Gesundheitszustand“? Nun, die


Palette der Kurse ist ziemlich bunt, so dass sicher für jeden etwas Passendes dabei
ist: Ernährung, Stress-Abbau, Yoga, Nordic Walking, Rücken-Gymnastik, Wasser-
Gymnstik, Autogenes Training und manches mehr. Eine Mindeststundenzahl gibt es
nicht, aber der Zuschussberechtigte muss mindestens 80% des Kurses absolviert
haben.

Wichtig:
Zuschüsse gibt es nur für qualitätsgeprüfte und zertifizierte Gesundheitskurse, die
von Fachpersonal durchgeführt wurden. Thaimassagen in den Salons von Pattaya
zählen also nicht darunter.

Sehr sozial ist, dass es keine Einschränkungen in Bezug auf das Alter gibt: ob alte
Menschen, Menschen mittleren Alters oder Kinder – jeder ist antragsberechtigt für bis zu
200 Euro pro Kopf und Jahr. In der Praxis liegt der durchschnittliche Zuschuss bei 150
Euro.

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie man in den Genuss eines Zuschusses kommt:
1. Das Mitglied legt vor dem Reiseantritt eine Kursbescheinigung vor, aus der Ziel,
Dauer und Übungsplan hervorgeht. Nach Vorlage der Teilnahmebescheinigung wird das
Geld rückwirkend erstattet.
2. Man bucht den Urlaub bei einem Gesundheitsreisen-Veranstalter, der von der
jeweiligen Krankenkasse anerkannt ist. Das hat oft den Vorteil, dass das Unternehmen
mit der Krankenkasse direkt abrechnet und das Mitglied nicht in Vorlage treten muss.
Bei einem Reisepreis von 450 Euro und einem Zuschuss von 150 Euro sind somit also
nur noch 300 Euro zu zahlen.
Übrigens:
Falls die Krankenkasse der Zuschuss verweigert, kann man gegen den Bescheid
Widerspruch einlegen und sich beim Bundesversicherungsamt (Berlin) beschweren.

Freiflug ausgebucht? So geht’s doch!


Zahlreiche Airlines vergüten Vielfliegern die geflogenen Flugmeilen in Form von
Bonuspunkten, die dann bei Erreichen der Limits eingetauscht werden können u.a.
gegen kostenfreie Sachprämien, Übernachtungen, Mietwagen oder eben – was am
Interessantesten ist – gegen Freiflüge.

Die Lufthansa nennt ihr Programm „Miles & More“. Bei der Air France heißt es „Opti-
Miles“, bei American Airlines ist es „AAnytime“. Delta Airlines lässt es wohlklingen mit

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„SkyChoice“ und United hat es „Premium Awards“ getauft. Nahezu jede international
fliegende Gesellschaft bietet diesen Service.

Doch wie groß ist die Enttäuschung für so manchen Prämienberechtigten, wenn er
erfahren muss, dass sein gewünschter Gratisflug ausgebucht ist. Da hat man einer
bestimmten Fluggesellschaft jahrelang die Treue gehalten und ist mit ihr kreuz und quer
durch die Welt geflogen, doch wenn sie ihr Versprechen einlösen soll, gibt’s einen Korb.
Da tröstet auch die Aussage wenig, dass 90 Prozent aller Freiflug-Wünsche erfüllt
werden können.

Ich verrate Ihnen hier die besten Tipps und Tricks von Weltreisenden, mit denen sie fast
immer die gewünschten Bonusflüge bekommen.

Zunächst muss man wissen, dass pro Maschine maximal 8 bis 10 Prozent der Sitzplätze
für Freiflüge reserviert werden. Da ist natürlich das Kontingent auf beliebten Strecken
und zu bestimmten Zeiten (z.B. bei Brückentagen oder Ferienbeginn sowie generell
freitags und sonntags) schnell aufgebraucht.

Früh buchen
Je früher Sie buchen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der gewünschte Platz
noch frei ist. Der frühest mögliche Zeitpunkt ist in der Regel ein Jahr im Voraus. Wer so
weit planen kann, hat die besten Chancen – selbst an Weihnachten, wo weltweit die
Sitzplätze am schnellsten vergriffen sind. Frühbucher müssen auch meist nicht auf
weitere Tricks zurückgreifen.

Flexibel sein
Wer den Prämienflug nur mit der Lufthansa einlösen will, beraubt sich selbst besserer
Chancen im Gegensatz zu demjenigen, der auch mit den Kooperationspartnern fliegen
kann (z.B. ist die Lufthansa in der „Star Alliance“ vereinigt mit Adria Airways, Air China,
Air Dolomiti, Air One, Condor, Croatia Airlines, Czech Airlines, eurowings, Luxair, Qatar
Airways, Spanair und South African Airways. Alle Kooperationspartner anerkennen
gegenseitig alle Bonusmeilen.
Wer auch zeitlich keine allzu engen Vorgaben macht, sondern einen Tag früher oder
einen Tag später bzw. morgens, mittags oder abends abfliegen kann, sammelt weitere
Pluspunkte.
Und wer nicht nur von Berlin-Tegel, sondern auch von Berlin-Schöneberg starten, bzw.
nicht nur Paris-Charles-de-Gaule, sondern auch Paris-Orly als Zielairport akzeptieren
kann, hat schon fast gewonnen.

Hartnäckig sein
Wurde die erste Anfrage abschlägig beschieden, sollte man nicht gleich aufgeben. Es
kann nämlich sein, dass der Flug doch nicht ausgebucht ist, so dass unverkaufte Tickets
als Freiflüge deklariert werden. Bei manchen Airlines kann man sich sogar auf eine
Prämienflug-Warteliste setzen lassen (z.B. Singapore Airlines, Cathay Pacific und
andere).

Upgrading
Oft sind in der Business Class noch Prämienplätze frei, wo die Economy Class schon
ausgebucht ist. Kostet allerdings mehr Bonusmeilen (maximal doppelt so viel).

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Meilen drauflegen
Manche Fluggesellschaften erlauben Freiflüge in vollen Maschinen (z.B. an
Weihnachten), wenn man dafür doppelt so viele Prämienmeilen gibt.

Der James-Fulham-Trick für Gratis-Tickets


Der Amerikaner James Fulham ist Geschäftsreisender aus Seattle und viel mit dem
Flugzeug unterwegs. Neben den Bonusflügen ergattert er ständig weitere Freiflüge
durch folgende Vorgehensweise:

Er informiert sich, welche Tage im Jahr von seinem Meilenprogramm ausgeschlossen


sind. Er bucht dann frühest möglich genau einen Tag davor oder danach. An solchen
Tagen ist die Maschine fast immer überbucht. Die Fluggesellschaft versucht nun,
Prämieneinlöser mit einem zusätzlichen Gratis-Ticket auf einen anderen Flieger zu
locken. Dankbar lässt sich James Fulham locken... Auf diese Weise sind schon
unzählige Extra-Freiflüge zustande gekommen.

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Gratisflüge plus Glückshotel für Verliebte
Hier bekommt der Hit „Love is in the air“ einen ganz neuen Sinn!

Jedem von Flirtair vermittelten Singlepaar wird ein Gratisflug spendiert.

Auch für die Unterbringung sollen keine Kosten entstehen, da auch ein sog.
Glückshotel gestellt wird.

Wie es gemacht wird, steht ausführlich hier:


www.flirtair.de

Der Trick, Kreuzfahrten gratis zu machen


Die einschlägigen Veranstalter können ein Lied davon singen: Bei den Singles, die eine
Kreuzfahrt buchen, sind die weiblichen fast immer in der Überzahl. Dieses
Missverhältnis ist ein Missstand, den ein guter Reiseveranstalter gerne abstellt, will er,
dass der Urlaub auf See für alle Beteiligten ein Erfolg wird und in guter Erinnerung
bleibt. Denn viele, die einmal eine Kreuzfahrt unternommen haben und zufrieden waren,
tun dies wieder. Außerdem ist der Wert der positiven Mundpropaganda unbezahlbar.

Wenn jedoch mehr allein stehende ältere und jüngere Frauen auf dem Schiff sind als
Einzelherren, bleiben zwangsläufig viele ohne Begleitung und/oder Urlaubsromanze,
weswegen aber ein Großteil gebucht hat. Das ist schlecht für die Stimmung und
schlecht fürs Geschäft.

Darum suchen viele Kreuzfahrtveranstalter kultivierte Herren mit angenehmem Äußeren


und guten Manieren, die gut tanzen können, um die entsprechenden Damen vor Frust
und Depressionen zu bewahren.

Bevorzugt werden Gentlemen zwischen 40 und 70 Jahren, die auch Gesellschaftstänze


wie Walzer, Cha Cha, Foxtrott oder Rumba beherrschen und der englischen Sprache
mächtig sind. Dies wird natürlich getestet, wenn das Vorstellungsgespräch positiv
verlaufen ist.

Hat man aber die Hürden genommen, hat der Glückliche auf der gesamten Kreuzfahrt
alles frei, von der Unterkunft über die Vollpension und die Teilnahme an Landausflügen.
Ja, sogar Getränkepauschale und Trinkgeldkonto werden bezahlt. Obendrein erhält er
sogar Hin- und Rückflug zum Heimathafen des Kreuzfahrtschiffes erstattet!

Wer sich diesen interessanten Mann-von-Welt-Job zutraut und gerne Frauen glücklich
macht, bewerbe sich (natürlich auf Englisch) bei:

The Working Vacation Inc.


- Gentlemen Host Program -
610 Pine Grove Court

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New Lenox, IL 60451 / USA
www.theworkingvacation.com

Neues Personal für Kreuzfahrtschiffe wird immer gesucht! In diesem E-Book erfahren
Sie mehr über die Verdienstmöglichkeiten dieser Jobs sowie weitere Kontaktdaten
internationaler Veranstalter:
www.information-force.de/html/jobs_auf_kreuzfahrtschiffen.php

Tipps und Angebote für Jobs auf Kreuzfahrtschiffen erhalten Sie auch folgenden Seiten:
http://kreuzfahrtjobs.de
www.cruiselinesjobs.com
www.worldtrip.de/Karibik/Kreuzfahrt/kreuzfahrt-kreuzfahrtschiff.html

Wo es Urlaub, Abenteuer und obendrein


Geld gibt
Animateur-Jobs liegen voll im Trend - Reiseveranstalter bieten Tausende
Sommerjobs!

Mehr und mehr junge Leute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz arbeiten
im Sommer für 8-12 Wochen oder länger in weltweiten Ferienclubs. Immer gibt es
zahlreiche Jobs bei den großen Touristikunternehmen. Man sollte zwischen 18-34
Jahre sein und mindestens 8 Wochen arbeiten können. Flug und Unterkunft werden
übernommen. Ein kleines Taschengeld gibt es oft noch oben drauf. Vorwiegend
werden Kinderbetreuer und Aerobik-Trainer/innen gesucht. Gerade Quer- und
Neueinsteiger sind willkommen.

"Wir arbeiten eng mit Reiseunternehmen wie TUI, 1-2-Fly, ITS, alltours Flugreisen
und Club Med zusammen und wissen genau, wer noch Bedarf an Mitarbeitern für die
Saison hat" erzählt Jana Swierczek, Erzieherin und Trainerin vom Berufportal
www.animateure.de.

Mehr als 10.000 Bewerbungen sind seit September 2004 über das Berufsportal an
die verschiedenen Reiseveranstalter und Touristikunternehmen weiter geleitet
worden. "Die Erfolgsaussichten, über unser Portal einen Job im Ferienclub zu
bekommen, sind sehr groß", erläutert Swierczek, die selbst einige Jahre als
Kinderanimateurin gearbeitet hatte. Der besondere Clou der Website ist, das man
nach einer kostenlosen Registrierung auch direkt mit aktiven, weltweit eingesetzten
Animateuren in Kontakt treten kann, um wichtige Tipps und Erfahrungsberichte zu
bekommen. Für aktive Animateure ist das Berufsportal inzwischen eine wichtige
Adresse, um "Informationen aus der Heimat" zu bekommen. "Täglich sind Hunderte
Animateure online und beantworten dabei auch Fragen der Neueinsteiger", weiß
Sarah vom Webteam zu berichten. Schnell kann man sich auf
www.animateure.de
mit wenigen Klicks, bei verschiedenen Reiseveranstaltern kostenlos bewerben.

Portal, das auf Animateur-Jobs in Spanien spezialisiert ist (größte Entertainment


Agentur in Spanien):

52
www.animacion.net/de bzw. www.animajobs.com

Workshops und Schulungen für Animateure und solche, die es werden wollen,
veranstalten:
www.traumjob-animateur.de/
www.anischool.de

Traumjobs auf Traumschiffen! Die Welt sehen und dabei Geld verdienen. Nahezu
alle Land-Berufe werden auch auf Kreuzfahrtschiffen gesucht. Hausmeister,
Zimmermädchen, Manager, Künstler, Animateure, Techniker, Köche, Bäcker, DJs,
Musiker, Trainer, Mechaniker etc.pp. Die Branche boomt und sucht vielleicht genau
SIE! Kommen Sie an Deck:
www.information-force.de/html/jobs_auf_kreuzfahrtschiffen.php

Gratis um die Welt segeln


Auch das ist möglich: gratis durchs Mittelmeer segeln oder in die Karibik oder gar um die
ganze Welt!

Wovon der Otto Normalverbraucher noch kaum etwas gehört hat, ist unter Skippern ein
uralter Usus. Man nennt es „Hand für Koje“ und versteht darunter die Möglichkeit, auf
kleinen und großen Segelschiffen kostenlos oder gegen Erstattung der Verpflegung
mitzufahren, sofern man bereit ist, anfällige Arbeiten zu übernehmen.

Natürlich haben Leute mit Segelerfahrung bessere Chancen als Newcomer, aber die
Angebote sind weltweit so zahlreich, dass man eigentlich immer fündig wird. Man muss
nur an der richtigen Stelle suchen: im Yachthafen, und davon gibt es jede Menge.
Beispiel: Mallorca hat allein 41! Informieren Sie sich am Schwarzen Brett und vor allem:
sprechen Sie mit den Skippern.

Auch das Internet ist voll mit Angeboten.


Unter dem Suchbegriff „hand für koje“ („work for berth“) finden Sie zahllose Ergebnisse.
Studieren Sie gegebenenfalls auch die entsprechenden Kleinanzeigen in Segel- und
Yacht-Magazinen, die man im gut sortierten Zeitschriftenhandel findet.

Schließlich führt auch persönliches Nachfragen in Yachthäfen und Yachtclubs zu


interessanten Kontakten. Dort kann man auch einen Aushang am Schwarzen Brett
machen. Nachfolgend ein paar authentische Links von Globetrottern über ihre
Mitsegelerfahrungen mit brauchbaren weiteren Verweisen:

Mitfahren auf privaten Segelyachten:


www.worldtrip.de/Karibik/Kreuzfahrt/kreuzfahrt-segeljacht.html
Mitfahren auf gecharterten Motorbooten bzw. Segelyachten:
www.worldtrip.de/Karibik/Kreuzfahrt/charter-kreuzfahrt.html
Mitfahren auf Kreuzfahrtschiffen:
www.worldtrip.de/Karibik/Kreuzfahrt/kreuzfahrt-almanach.html#kreuzfahrtalmanach
Mitfahren auf Frachtschiffen:
www.worldtrip.de/Karibik/Kreuzfahrt/frachtschiff-kreuzfahrt.html

53
Hilfreich kann auch sein:
Bundesverband Wassersportwirtschaft
www.bwvs.de/

Interessante Segelseite ist:


www.trans-ocean.org

Die Phönizier
haben das Geld erfunden...
Aber warum so wenig?
http://www.benn-verlag.com/nleb.html

54
Exkurs:

Wo Sie ein passendes Boot finden können

Boote, die eine Atlantik-Überquerung in Richtung Karibik planen, finden Sie vor allem
auf den Kanarischen Inseln, hier Gran Canaria (Mogan/Puerto Rico) und Teneriffa
(Los Gigantes/Las Americas/Los Christianos) um November/Dezember. Nicht so gut,
aber immer noch brauchbar sind Gibraltar und Mallorca. Im Südatlantik bietet vor
allem Kapstadt/Südafrika eine gute Ausgangsposition für Reisen nach Brasilien, der
Karibik und seltener nach Europa.

Boote, die die Karibik in Richtung Europa verlassen, finden Sie vor allem nach der
"Antigua Sailing Week" auf Antigua, St. Barths und St. Martin (Ende April/Anfang
Mai). Zwischenstationen sind die Bermudas und die Azoren. Zur gleichen Zeit
können Sie auch von Antigua, St. Martin und den US Virgin Islands in Richtung US
Ostküste segeln. Im Juni/Juli segeln viele amerikanische Boote von Newport, Rhode
Island, nach Europa. Von Ende Juli bis Mitte November ist die Karibik wegen der
Hurrikansaison wie ausgestorben. Sie können zwar u.U. zwischen den Inseln segeln,
aber fast kein Skipper geht das Risiko ein, auf einer kleinen Yacht mitten im Atlantik
von einem Hurrikan überrascht zu werden (siehe auch Spielfilm "Der Sturm").

Trips in die Südsee starten in Panama oder in Mexiko. Panama hat einen Vorteil:
Yachts dürfen in den Kanal nur mit mindestens vier Deckhands plus Skipper
einlaufen. Segelt ein Skipper nur mit kleiner Crew oder alleine, muss er lokale
Aushilfen mieten. Wenn Sie sich anbieten, auszuhelfen, wenn eine Chance auf eine
Mitsegelgelegenheit in die Südsee besteht, könnten Sie hier bereits Ihr Talent und
Ihre Motivation unter Beweis stellen. In Panama finden Sie auch Boote, die über
Hawaii an die US-Westküste (Kalifornien) segeln.

In der Südsee ist Tahiti der beste Ausgangshafen. Boote kommen aus allen
Richtungen und segeln in alle Richtungen. Beliebt ist die Route via Tonga und Fiji
nach Neuseeland. Fiji und Tonga sind gute Ausgangshäfen in Oktober/November.
Von Fiji geht es nach Mikronesien oder direkt in den Indischen Ozean. Nichts läuft im
Pazifik zwischen Dezember und April (Hurrikansaison). Von Neuseeland geht es im
April/Mai weiter nach Australien und dem Indischen Ozean.

Im Indischen Ozean ist Phuket/Thailand ein guter Treffpunkt. Wer nicht um das Kap
der guten Hoffnung segeln möchte, plant von hier den Trip durch den Suezkanal.
Fast alle Yachten stoppen in Galle/Sri Lanka. Möchten Sie um das Kap der guten
Hoffnung segeln, orientieren Sie sich um Bali und Darwin (Juni/Juli/August) in
Richtung Cocos, Réunion und Mauritius.

Wenn Sie nicht glauben können, dass Sie auf diese Weise kostenlos um die Welt
reisen können, ist das verständlich. Ich hatte da zunächst auch meine Zweifel – bis
ich dann innerhalb von einer Woche zwei Angebote erhielt, den Atlantik mit Zielhafen
Palma de Mallorca im Mittelmeer zu überqüren. Ich hatte weder ein Gesuch am
Schwarzen Brett noch eine Anzeige platziert. Niemand wusste, dass ich segeln
wollte. Es reichte aus, in einem Yachthafen herumzuhängen und mit den Skippern
über Boote und Ausrüstung zu diskutieren.

Wenn Sie alleine sind und nur wenig Gepäck haben, immer in Reisetasche, niemals

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einen Koffer, erhöhen Sie Ihre Chancen. Pärchen werden auch mitgenommen, aber
nicht so unkompliziert wie Einzelgänger. Keine Frage: Wenn Sie eine hübsche Frau
sind, ist Ihre kostenlose Weltumseglung bereits garantiert. Sie müssen nur einen der
einsamen Solosegler fragen und schon geht es ab...

Als Segler Geld verdienen

Wenn Sie bereit sind, wirklich hart bei Wind und Wetter zu arbeiten, können Sie sich
auch für Yachtlieferungen und Überführungen anheuern lassen. Der Hintergrund:...

(Ende der Leseprobe aus “Die Asket Strategie”


Weitere Infos: www.benn-verlag.de)

So holt man sich den Reisepreis zurück


Jahr für Jahr zur Sommerzeit starten die Bundesbürger in die wohlverdienten
großen Ferien, um es sich für ein paar Wochen mal richtig gut gehen zu lassen.
Damit der Urlaub ein Volltreffer wird, werden bereits Monate zuvor Internetportale
besucht und Urlaubskataloge gewälzt, die meist klein gehaltenen Hotelbildchen zur
Not auch mit der Lupe genauestens betrachtet und natürlich - ganz wichtig - Preise
miteinander verglichen. Mit gehörig viel Vorfreude im Gepäck geht es dann ab in
Richtung Urlaub.

Was aber, wenn die Realität bei weitem nicht halten kann, was die schönen Bilder
und Worte versprachen? Was also, wenn sich das als Vier-Sterne-Komfort-Hotel
angepriesene Urlaubsdomizil als mittlere Bruchbude erweist oder aber Ungeziefer
wie nette Kakerlaken, Ameisen oder große Spinnen es sich so richtig gemütlich in
Ihrem Hotelzimmer gemacht haben? Die rechte Urlaubsstimmung dürfte ebenfalls
wohl kaum aufkommen, wenn gegen 7 Uhr morgens ganz spontan kleinere
Bauarbeiten mit dem Presslufthammer vor dem Schlafzimmerfenster durchgeführt
werden.

Klar, dass man sich als Verbraucher all dies nicht gefallen lassen muss, schließlich
hat man gegenüber dem Veranstalter einen Anspruch darauf, dass dieser seine
Versprechen hält.

Besonders wichtig vor Buchung einer Reise ist es daher, die Beschreibungen im
Katalog richtig zu deuten. Um ihre Hotels möglichst gut an den Kunden zu bringen,
haben findige Reiseveranstalter eine Art Geheimsprache in Katalogen entwickelt.
Auf diese Weise werden Mängel geschickt umschrieben; will der Kunde später
reklamieren, kann sich der Veranstalter damit rausreden, der Verbraucher sei vor
der Buchung bereits über sämtliche - auch die negativen - Details des Hotels
informiert worden.

So bedeutet die Beschreibung "zentrale Lage" nichts anderes, als dass Sie sich auf
Lärm einstellen müssen, weil das Hotel an einer verkehrsreichen Strasse oder
mitten im Altstadttrubel liegt. Für Enttäuschung sorgen könnte ebenfalls die Buchung
eines Zimmers mit "Blick zur Meerseite". Wer jetzt glaubt, ein unverbauter Blick aufs

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Meer sei ihm sicher, irrt gewaltig, dieser wäre nämlich nur bei Buchung eines
Zimmers mit Meerblick garantiert. Auch die Formulierung "nur 15 Minuten
Transferzeit zum Flughafen" sollte jeden abschrecken, der nicht im Minutentakt
Flugzeuge über seinen Kopf hinwegdonnern hören möchte.

Haben Sie dagegen eindeutig unter Mängel zu leiden, die aus dem Katalog in keiner
Weise herauszulesen waren, müssen Sie sich zur Wehr setzen. Vornehme
Zurückhaltung ist hier fehl am Platze. Gibt es Dinge, die nicht so sind, wie im
Katalog versprochen oder gibt es andere störende Missstände im Hotel, sollten Sie
sich an Ihre örtliche Reiseleitung wenden (sollte es sich allerdings um Kleinigkeiten,
wie die fehlende Tischdekoration beim Abendessen handeln, sollten Sie Ihren Gang
zur Reiseleitung nochmals überdenken, er dürfte nicht unbedingt von Erfolg gekrönt
sein).

Bei echten Problemen allerdings heißt es, sofort zu handeln. Setzen Sie sich
unmittelbar mit der Reiseleitung in Verbindung und verlangen Sie von dieser
ausdrücklich - und innerhalb einer von Ihnen genannten Frist - die Beseitigung des
Mangels und eine schriftliche Bestätigung Ihrer Beschwerde. Um dem
Reiseveranstalter jede Chance zu nehmen, später alle Mängel abzustreiten, machen
Sie am besten Fotos oder Videos als Beweis und suchen sich andere Hotelgäste,
die Ihnen im Ernstfall als Zeugen zur Verfügung stehen.

Ebenfalls wichtig ist es, unbedingt innerhalb eines Monats nach Rückkehr in die
Heimat die Ansprüche gegen den Reiseveranstalter schriftlich, am besten per
Einschreiben mit Rückschein, geltend zu machen. Nach dieser Frist können Sie
nämlich keine Minderung des Reisepreises oder Schadensersatz mehr geltend
machen. Sind Sie sich unsicher, wie hoch Ihr Anspruch bei bestimmten Mängeln
sein könnte, empfiehlt sich ein Blick in die so genannte "Frankfurter Tabelle", die
zwar nicht bindend für die Gerichte ist, aber doch von vielen als Richtschnur
verwendet wird. Sie gibt einen teilweise sehr unterhaltsamen Überblick, ob und in
welcher Höhe Ihnen bei bestimmten Mängeln grundsätzlich eine Rückerstattung des
Reisepreises zusteht.

Hier finden Sie die Frankfurter Tabelle:


www.rechtspraxis.de/frankfurt.htm

www.urlaubsreklamation.de

Droht ein Rechtsstreit, hilft die Anwaltsdatenbank der DGfR (Deutsche Gesellschaft
für Reiserecht), den passenden Anwalt zu finden:
www.dgfr.de
(Quelle: www.geizkragen.de)

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Ferien(s)pass zum Nulltarif
Wer Urlaub machen will, darf nicht nur die Kosten für die Hin- und Rückreise und die
Unterbringung im Auge behalten. Das „Drumherum“ schlägt nicht unwesentlich zu
Buche: 50-100% kommen für die Nebenkosten noch hinzu.

Da kommen spezielle Angebote von Kur- und Verkehrsvereinen und anderen lokalen
bzw. regionalen Fremdenverkehrs-Organisationen gerade recht: Familien, Paare und
Singles, die während einer bestimmten Zeit in einem bestimmten Gebiet ihren Urlaub
verbringen, können unter dem Motto „Ferien(s)pass zum Nulltarif“ oder ähnlichen
Slogans in den Genuss zahlreicher Vergünstigungen kommen, die oftmals nicht
weniger als 25-50 Leistungen des betreffenden Freizeit- und Kulturprogramms dieser
Gegend gratis offeriert; zum Beispiel:

• Bootsfahren, Fährenbenutzung
• Seilbahnfahrt
• Führung durch Museen, Schlösser, Bergwerke
• Golf spielen
• Minigolf spielen
• Schiffsrundfahrten
• Busfahrten
• Fahrrad-Verleih
• Spielcasino-Besuch
• Schwimmbad-Besuch
• Kino-Besuch
• Konzert-Besuch
• Champagner
• Kaffee und Kuchen
• Massage
• und einiges mehr

Hotels, Pensionen, Museen, Freizeiteinrichtungen aller Art einer Fremdenverkehrs-


Region beteiligen sich jeweils an solchen Aktion. Diese sind allerdings oft saisonal
und zeitlich begrenzt, so dass schon bei der Urlaubsplanung entsprechende
Informationen eingeholt werden sollten, um die Urlaubskasse möglichst effektiv zu
schonen.

Aber Fremdenverkehrsämter sind nicht die einzigen, die Gratis-Extras ausgegeben,


um Touristen anzulocken. Fast alle großen deutschen Massentouristik-Unternehmen
wie Neckermann, DERtour, TUI, FTI bewerben Katalogangebote ausgewählter
Hotels damit – und es sind keine Peanuts, die da zusammenkommen. Leicht kann
man dreistellige Eurobeträge sparen.

Dieser Trend ist weltweit zu beobachten: ob Kuba oder Florida, die Arabischen
Emirate oder Fernost, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Es gilt für diejenigen, die
ihren Urlaub planen, die Urlaubsangebote genau zu studieren und nach Gratis-
Serviceleistungen Ausschau zu halten. Was dies im Einzelnen ist, lässt sich nicht
verallgemeinern. Die Strategen sind da sehr kreativ.

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Beispiele: Da ist jetzt Frühstück inklusive, wo man letztes Jahr noch bis zu 15 Dollar
pro Tag und Nase zu berappen hatte. Auch Parkplätze und Tiefgaragen werden oft
nicht mehr in Rechnung gestellt. Außerdem hat man nun schon gesehen:
• Gratis-Morgenzeitung
• Gratis-Hotelsafe
• Gratis-Früchte
• Gratis-Erfrischungen
• Gratis-Massagen
• Gratis-Internetzugang
• Gratis-Alkoholika
• Gratis-Trainerstunden
• Gratis-Tickets für Nahverkehrsmittel zu Sehenswürdigkeiten oder gleich ganze
Tagestouren (Bootsausflüge, Safaris etc).

Kinder können sich oft weiterer Vergünstigungen erfreuen.

Angeboten werden auch Gratisübernachtungen (4 Mal schlafen, 3 Mal bezahlen u.ä.)

Neben vielen Gratis-Zugaben werden Kunden auch mit Sonderrabatten geködert, für
Mahlzeiten, Wellness-Behandlungen oder Mietwagen.

Abenteuer-Urlaub –
von wildfremden Frauen bezahlt
Zugegeben: Die Überschrift ist ein wenig reißerisch. Es könnte genauso gut heißen
„...von wildfremden Männern bezahlt“ oder „...von wildfremden Menschen bezahlt“.
Aber was ist denn nun gemeint damit?

Nun, dem Tipp liegt eine wahre Geschichte zu Grunde: 1983 hatte ein verarmter, weil
erfolgloser englischer Schriftsteller namens Gerald Kingsland die Schnauze voll und
wollte nur weg. Er gab in der Zeitung eine Anzeige auf:
Writer seeks „wife“
for a year on a tropical island(

Darauf meldeten sich über 50 Bewerberinnen, unter anderem Lucy Irvine. Sie wurde
sich mit dem Mann einig und ging mit ihm für ein Jahr auf die menschenleere
Südseeinsel Tuin in der Torres Strait, was zwischen Nordaustralien und Papua-
Neuguinea liegt. Später schrieb Lucy Irvine ein lesenswertes Buch über ihre
Erlebnisse. Der Titel lautet „Castaway“ und kostet knapp 50 Euro, ist meines
Wissens aber nur auf Englisch erhältlich (allerdings auch bei amazon.de. Das Buch
wurde übrigens 1986 mit Amanda Donahoe and Oliver Reed verfilmt – nicht zu
verwechseln mit dem gleichnamigen Film mit Tom Hanks).

Vielleicht wundert es Sie auch, dass die Frau ein Buch geschrieben hat, aber das ist
eventuell der Grund, warum der Schriftsteller erfolglos ist... Lucy Irvine lebt übrigens
heute wieder auf einer fernen Insel, zusammen mit ihren drei Kindern...

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Ja, und? Was ist der Witz an der Geschichte? Warten Sie’s ab; sie geht noch weiter.
Ganz so dumm war Gerald Kingsland, unser Schriftsteller, doch nicht. Er hat das
Prinzip noch mehrere Male wiederholt. Dann aber mit voller Kostenübernahme durch
die jeweiligen Frauen (jetzt verstehen Sie auch die Überschrift). Oder durch eine
englische Zeitung („...bezahlt von wildfremden Menschen“).

So etwas können Sie eventuell auch realisieren, zumal die technischen


Voraussetzungen besser sind als vor über 20 Jahren (Solarenergie, manuelle
Trinkwasser-Aufbereitungsanlagen etc.).

Geben Sie eine Anzeige auf und schauen, wer sich meldet. Es ist immer mal wieder
eine begeisterte Person dabei, die das Abenteuer finanziert. Und wenn nicht? Dann
können Sie die Rechte an ein Medienunternehmen verkaufen: Sie können in einer
Tageszeitung eine Art Tagebuch veröffentlichen. Sie können ein Buch schreiben. Sie
können einen Dokumentarfilm drehen. Oder Sie können das Ganze hinterher
verfilmen lassen. Oder alles zusammen.

Ladies free – Reisepartnerin ist eingeladen


Alles bezahlt: der Flug, die Unterkunft, die Extras – Reisepartnerin sollte man sein.
Großzügige Gentlemen, vereinzelt aber auch weibliche Urlauber, die nicht alleine
verreisen wollen, spendieren Abwechslung, Erholung und Abenteuer.

Ladies free ist eine spezielle Servicerubrik des Reisevermittlungs-Portals


reisebegleitung-gesucht.de und kann hier näher in Augenschein genommen werden:
www.reisebegleitung-gesucht.de/ladies_free.php

Damit frau sich vorab eine Vorstellung machen kann, auf wen sie sich da einlassen
soll, kann sie sich anhand eines kurzen Profils ein Bild machen und anonym Kontakt
aufnehmen.

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Kostenloses beim
Deutschen Jugendherbergswerk
Jugendleiter, die sich ehrenamtlich engagieren, können die Mitgliedschaft im
Deutschen Jugendherbergswerk (DJH) kostenlos erhalten. Voraussetzung ist, dass
sie eine Juleica – eine Jugendleiter Card – besitzen. Diese erhält man bei der
DJH Service GmbH
Bismarckstr. 8
32756 Detmold
Tel. 05231 / 41 09-0
http://djh.de/de/mitgliedschaft/jugendleiter/index.jsp

Darüber hinaus erhalten Juleica-Inhaber 10 Prozent Rabatt auf alle privaten


Übernachtungen und Verpflegungen in den Jugendherbergen.

Eine Gratis-DJH-Mitgliedschaft gibt es auch für junge Journalisten, die einen Jugend-
Presseausweis besitzen:
www.jugendherberge.de/de/mitgliedschaft/jugendpresseausweis/index.jsp

Jugendherbergen, die das „FreeNites & More“ Emblem tragen, nehmen am


gleichnamigen Programm teil, wodurch man sich Gratis-Übernachtungen verdienen
kann. Auch einige europäische Länder nehmen daran teil, beispielsweise Österreich,
Niederlande, England.

Eine Vielzahl weiterer interessanter Vergünstigungen für alle DJH-Mitglieder ist


übersichtlich hier aufgeführt:
www.jugendherberge.de/de/mitgliedschaft/guenstig/

Was ist kostenlos bei All Inclusive?


Als in den 90er Jahren die ersten All-inclusive-Angebote auf den Reisemarkt kamen,
war das Interesse der Verbraucher sofort riesengroß. AI-Urlaub ist heute nicht mehr
wegzudenken.

Das Konzept ist ja auch sehr bequem: Man zahlt ein paar Euro mehr und erhält dafür
eine fertiges Reisepaket, mit dem sich die sonst üblichen Reise-Nebenkosten, die oft
so viel wie der eigentliche Reisepreis ausmachen können, entscheidend eindämmen
lassen.

Ja und nein! Nicht überall, wo all inclusive drauf steht, ist auch all inclusive drin. Drin
ist nur, was in der Reisebeschreibung benannt ist. Was nicht drin steht, muss extra
bezahlt werden.

All-inclusive umfasst in der Regel:


• Unterkunft

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• Speisen
• Getränke
• Sportmöglichkeiten
• Was sonst noch beinhaltet ist, muss in der Reisebeschreibung explizit
aufgeführt sein.

Bei Getränken werden gerne Einschränkungen gemacht: Entweder sind sie nur
kostenfrei während der Mahlzeiten und/oder es sind nur lokale Getränke damit
gemeint, so dass Importware (Bier, Hochprozentiges) in Rechnung gestellt wird.

Selbst Sportangebote können nur zeitlich begrenzt gratis sein. Man muss also die
Katalogangaben genau studieren bzw. gezielt nachfragen.

Organisierte Ausflüge sind meist immer kostenpflichtig. Dadurch fallen in der Regel
auch zusätzliche Verpflegungskosten an.

„Urlaub ist eine Mehrkampfdisziplin mit den Nachbarn.“


Charles Aznavour

Gratis-Reiseführer aus aller Welt


Über nachfolgend genanntes Portal können Sie Reiseführer, Broschüren, Karten und
Reiseinformationen zu nahezu jedem Reiseziel aus allen fünf Kontinenten kostenlos
direkt von den zuständigen Fremdenverkehrsämtern anfordern. Ebenso gibt es dort
Gratis-Reisekataloge von vielen Spezial-Reiseveranstaltern:
www.alleziele.de

Ein weiterer Anbieter von kostenlosen Reiseführern ist der Nelles Verlag. Folgende
15-25 Seiten starke Publikationen mit den wichtigsten Informationen des jeweiligen
Reiseziels stehen per Download zur Verfügung: Amsterdam, Antalya, Athen,
Barcelona, Berlin, Bodrum, Budapest, Costa de la Luz, Costa del Sol, Djerba,
Dresden, Fuerteventura, Gran Canaria, Hamburg, Ibiza, Istanbul, Izmir, Kreta,
Kopenhagen, Korfu, Lanzarote, London, Luxor, Madeira, Mailand, Mallorca,
München, Paris, Prag, Rhodos, Rom, Rotes Meer, St. Petersburg, Stockholm,
Teneriffa, Tunis, Wien. www.nelles-verlag.de

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Lassen Sie sich mieten!
Dies ist sicherlich ein verrückter, aber realer Urlaubstipp:

Kein Geld? Kein Urlaub? Dann lassen Sie sich ins Ausland vermieten. Die verrückten
Amis mieten sogar Deutsche, um sich damit interessant zu machen.

Was Sie tun müssen? Einfach nur da sein, beim Familienfest, auf Partys, beim
Shopping.

Verdienst? 40% des Mietpreises von 1.200 Euro gehören Ihnen. Über diesen
spleenigen Service haben schon berichtet: The New York Times (USA), die BBC,
The Guardian (beide Großbritannien), Al Dschazirah (Arabien), La Stampa (Italien),
Deutsche Welle und andere. Info:
www.rentagerman.de

Mietwagen zum Nulltarif


STARCARS nennt sich eine neue Autovermietung, die sich gleich mit einem
Paukenschlag eingeführt hat: Hier kann man nicht nur Mietwagen günstig mieten,
sondern sogar kostenlos! Keine Miete, keine Versicherung, keine Steuern, keine
versteckten Gebühren.
So funktioniert die Sache: Auf der Homepage eine Strecke auswählen und
reservieren, zum vereinbarten Termin losfahren und längstens 24 Stunden später
wieder abgeben:
www.starcar.de/kostenlosmieten.php

So bekommen Sie gratis mehr Jahresurlaub


vom Chef
Vorausschauende Planung ermöglicht es! Alles was Sie brauchen, ist ein Kalender.
Besorgen Sie sich den vom jeweils kommenden Jahr so früh wie möglich. Diese sind
ja schon im Herbst des alten Jahres erhältlich oder schauen Sie ins Internet und
holen Sie sich die nötigen Informationen kostenlos unter folgender Website, die auch
sehr schön alle Feiertage auflistet:
www.schulferien.org/kalender/

Nun halten Sie Ausschau nach den (gesetzlichen) Feiertagen, von denen es in
Deutschland je nach Bundesland mindestens neun gibt: Neujahr, Dreikönig,
Karfreitag, Ostermontag, Christi Himmelfahrt, 1. Mai, Pfingstmontag, Tag der
deutschen Einheit, Allerheiligen, 1. und 2. Weihnachtsfeiertag. Regional kann noch
der eine oder andere kirchliche Feiertag dazukommen, ebenso in Narrenhochburgen.

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Heiligabend und Silvester sollten auch berücksichtig werden, da an diesen Tagen in
vielen Firmen und Büros nur halbtags, wenn überhaupt, gearbeitet wird.

Alle Feiertage, die auf einen Werktag fallen, lassen sich wunderbar durch den
Einsatz weniger Urlaubstage zu längeren zusammenhängenden Erholungszeiten
ausbauen. Im Schnitt bekommt man dadurch für beispielsweise drei oder vier
Urlaubstage knapp doppelt so viel Freizeit, bei idealer Konstellation sogar noch
etwas mehr. Beispiel: vom 20 Dezember 2008 (Samstag) bis zum 4. Januar 2009
(Sonntag) waren es 16 freie Tage am Stück, die nur 7 Urlaubstage kosteten!

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst: Andere Arbeitnehmer verstehen es auch,


Brückentage zu nutzen, darum erhält in der Regel derjenige seinen Urlaubsantrag
genehmigt, der schneller war.

Paris gratis
Die meisten staatlichen Museen und historischen Schauplätze in Frankreich haben
monatlich mindestens einen Tag der offenen Tür, d.h. es ist kein Eintritt fällig. Im
Frühjahr sind manche Sehenswürdigkeiten sogar gänzlich kostenlos, so z.B.:

Musée Nationale du Moyen Age (auch bekannt als Musée Cluny)


6, Place Paul Painlevé, Paris 5e (dienstags geschlossen. Darstellung des
mittelalterlichen Lebens bis zurück in die Keltenzeit. Das Hotel Cluny, in dem es
untergebracht ist, ist eines der ältesten noch erhaltenen Privathäuser in Paris).

Musée Guimet
6, place d’Léna, Paris 16e (dienstags geschlossen. Kostbarkeiten in Porzellan aus
China, Korea, Indien, Südostasien usw.).

Conservatoire National des Arts et Métiers


60 rue Réaumur, Paris 3e. (montags geschlossen. Gegründet 1794. Gibt einen
beeindruckenden Überblick über die technische Entwicklung von Kunst und
Handwerk im Laufe der Jahrhunderte bis in die Neuzeit).

Bestimmte Museen in Toulon, Pau, Reims, Bourges, Pierrefonds, Ecouen (Musée


Renaissance), St. Germain-en-Laye (Musée d’Archéologique Nationale) oder Musée
de l’Air et de l’Espace (Luft- und Raumfahrtmuseum) bieten dieselben
Vergünstigungen.

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Hochschwazwald gratis
Urlauber im Hochschwarzwald können mit der neuen Hochschwarzwald-Card viele
Attraktionen der Region zum Nulltarif nutzen:
• Bogensport
• Bootfahren
• Freizeitparks
• Golfen
• Skilifts
• Museen
• Tennis
• Wellness
• insgesamt mehr als 50 Angebote:
www.hochschwarzwald.de/praktische-Infos/Hochschwarzwald-Card

Zürich gratis
Zürich ist nicht gerade eine Weltmetropole, aber genau so teuer wie eine. Dennoch
(oder gerade deswegen?) gibt es eine ganze Reihe von Gratiskeiten:
• City-Bikes: Benutzung gratis bei Vorlage eines gültiges Ausweises und 20
CHF Pfand. Sie sind erhältlich an designierten Standorten wie dem
Hauptbahnhof und anderen.
• Städtische Sukkulentensammlung (www.stadt-zuerich.ch/sukkulenten): freier
Eintritt (9.000 verschiedene Arten, sehr interessant!)
• Spielzeugmuseum: freier Eintritt
• Völkerkundemuseum im Alten Botanischen Garten: freier Eintritt
• Medizinhistorischen Museum der Universität Zürich: freier Eintritt
• Freien Eintritt in weitere 40 Museen sowie freie Fahrt mit Straßenbahn,
Seilbahn, Bus und Schiff hat man bei Besitz einer Zürichcard, die es im Tourist
Office am Hauptbahnhof gibt.
• Fluss-Schwimmbäder Oberer Letten und Unterrer Letten: freier Eintritt
• Naschen: Die Haupteinkaufsstraße ist die Bahnhofstraße. Die Geschäfte sind
teuer, die Designerläden noch mehr, aber in Geschäften, die die weltberühmte
schweizer Schokolade verkaufen, darf man vieles gratis probieren (z.B. bei
Sprüngli, Teuscher, Läderach)
• Trinken: Im Stadtgebiet gibt es 1.200 öffentliche Trinkwasserbrunnen!
• Einmalig in Europa ist, dass man am Zürichsee ohne Angelschein und ohne
Gebühren angeln darf.

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3. Noch mehr Super-Tipps

Von Beruf: Urlauber


In diesem Artikel möchte ich Ihnen ein Reisebüro der ganz besonderen Art
vorstellen. Vielleicht gibt es so kein zweites.

Für Menschen, die gerne verreisen, ja, die sich sogar vorstellen könnten, ihr
Lieblingsvergnügen zum Beruf zu machen, der ideale Partner.
Oder Sie stellen dergleichen – weil Sie einschlägige Erfahrungen im Bereich
Tourismus haben – gleich selbst auf die Beine.

Die normalen Dienstleistungen eines Reisebüros sind Ihnen ja hinlänglich bekannt:


Informationen in Wort und Bild durch Reisekataloge für jeden Winkel der Erde,
fachliche Beratung, Reservierungen und Buchungen gehören dazu. Spätestens
wenn der Tourist in spe sein Ticket in der Hand hat, ist die Arbeit erledigt.

Beim Berliner Reisebüro „Helping Hand“ fängt sie da erst richtig an. Dort plant und
organisiert man nicht nur den Urlaub, dort begleitet man den Touristen sogar zu
seinem Ziel!

Sie werden nicht glauben, wie viele Menschen es gibt, die alleine verreisen. Einige
von diesen wünschen sich aber eine Reisebegleitung, sei es wegen des Alters, sei
es, weil man ein neues Land bereisen will, wo jemand mit Erfahrung von großem
Nutzen ist oder aus anderen Gründen. Viele Menschen trauen sich eben nicht
alleine. Hier springt Helping Hand ein und der Name ist gut gewählt. Als ehemalige
Reise- und Hotel-Inspektorin der Stiftung Warentest hat eine Berlinerin Urlaub zum
Beruf gemacht.

Auch andere Fachleute aus der Branche (Reiseverkehrskaufleute, Reiseleiter etc.),


ja eventuell sogar ambitionierte Laien können mit solch einer Dienstleistung von
Beruf Urlauber werden, vor allem wenn sie sich in einem Gebiet oder Land gut
auskennen, eventuell sogar die Landessprache beherrschen und/oder Insidertipps
und Branchengeheimnisse kennen.

Die Bezahlung ist durchaus ansehnlich: je nach Urlaubsziel und -dauer können Sie
zwischen 50 und 150 €uro pro Tag berechnen. Dass dies bezahlt wird, bestätigt
Helping Hand – zuzüglich der Kosten für Ihre Übernachtung im Einzelzimmer. Die
Betreuung von Kleingruppen schlägt mit 200 €uro täglich zu Buche.

Wer weitere Reisebegleiter akquiriert, kann mehrere Aufträge gleichzeitig erledigen.


Wer sich informieren will, wie Helping Hand arbeitet, kann wie nachfolgend
angegeben Kontakt aufnehmen. Vielleicht engagiert man Sie dort sogar als
Reisebegleiter?
Helping Hand
Gabriele Hartmann
www.helpinghand-reisebegleitung.de

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Reisebegleiter
Das Problem:
Reisen ist für viele Menschen eine Selbstverständlichkeit. Man kann fast schon von
einem Grundbedürfnis sprechen.
Im Jahresverlauf fast aller Menschen gehören Urlaub und Reisen zu den Highlights.
Aber nicht immer verlaufen sie restlos zufriedenstellend. Da gibt es Stress, Ärger,
Enttäuschungen, Gefahren, unangenehme Begegnungen, psychische Disharmonien
usw., die die Freude einschränken.

Die Lösung:
Damit der Traum vom Urlaub nicht ein Albtraum in der Realität wird, wünschen sich
diverse Personen einen Reisebegleiter / eine Reisebegleiterin.
• Das können Menschen sein, die wegen Alter, Krankheit oder Behinderung
nicht mehr alleine verreisen möchten bzw. können.
• Das können Geschäftsreisende sein, die eine Sekretärin oder einen
Bodyguard brauchen.
• Das können Singles sein, die nicht auch noch im Urlaub einsam sein wollen.
• Das können Alleinerziehende sein, die eine Kinderbetreuung zu schätzen
wissen.
• Das können Abenteurer sein, die einen Führer suchen durch die Wildnis oder
den Großstadtdschungel.
• Bisweilen gibt es auch Spezialaufträge wie die Begleitung von allein reisenden
Kindern oder gar Tieren, Kurierdienste, Umzugs-Organisation oder Chauffeur-
Dienste usw.

Der Markt:
Der Markt, also der Bedarf ist vorhanden, wenn er auch der breiten Öffentlichkeit
nicht so bekannt ist. Die Branche ist klein, aber fein. Und diskret. Die größte
Nachfrage nach betreuten Reisen geht von älteren und behinderten Menschen aus.

Die Voraussetzungen:
1. Sie sind reiselustig.
2. Fachliche Qualifikationen wie z.B. Erfahrungen in der Kranken- oder Altenpflege,
in der Behinderten- oder Kinderbetreuung sind sehr vorteilhaft.
3. Falls aber Erfahrungen aus sozialen Dienstleistungsberufen nicht vorhanden sind,
können Sie u.U. trotzdem Reisebegleiter werden, wie die Beispiele von
Quereinsteigern beweisen. Sehr wichtig sind nämlich auch Ihre menschlichen
Qualitäten: Können Sie gut mit Menschen umgehen, sind Sie kommunikativ? Haben
Sie Geduld und Anpassungsvermögen? Haben Sie gute Umgangsformen?
Dann besitzen Sie beste Karten, Jobs als Reisebegleiter ausfüllen zu können. Vor
allem wenn Sie auch noch Organisationstalent, Lebens- und Reiseerfahrung
besitzen.
4. Unabdingbar sind sicherlich Toleranz und psychische Stabilität, denn Sie werden
immer wieder mit schwierigen oder spleenigen Menschen zu tun haben: Die alte
Dame, die an allem was auszusetzen hat; der eingebildete Kranke, der bedauert
werden will; die Karrierefrau, die gerne im Mittelpunkt steht; der Möchtegern-
Casanova, der sich selbst für so unwiderstehlich hält; Kinder, die schlicht verzogen

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sind usw. Diese Klischees begegnen Ihnen früher oder später. Aber auf der anderen
Seite ist gut zu wissen, dass die meisten Auftraggeber noch ganz normal sind.
5. Auch herkömmliche Reiseleiter haben hier eine Existenz-Chance.

Die Ausstattung:
Die Ausstattung schwankt zwischen nix und ganz wenig, wenn Sie nur als
angenehme Begleitung gebucht werden, was am zweithäufigsten vorkommt. Hier
zählt Ihre Fähigkeit, Gesellschaft leisten zu können, die nicht nervt. Die besten
Gesprächspartner sind – gute Zuhörer.
In vielen anderen Fällen können Sie auf den Fundus zurückgreifen, den Ihnen Ihr/e
Auftraggeber/in zur Verfügung stellt: Eltern haben Spiele und Spielgeräte, Alte ihre
persönlichen Hilfsmittel, Geschäftsleute Notebook, Handy etc.
Reisebegleiter, die aus sozialen Berufen kommen, haben in der Regel ohnehin ihre
berufsspezifischen Gerätschaften.

Das Startkapital:
Ihr Startkapital kann also weitgehend geschont werden.
Lediglich für geeignete Werbemaßnahmen in eigener Sache sind Vorleistungen zu
erbringen (siehe Abschnitt „Die Werbung“).

Die Finanzierung:
Die Finanzierung für eine Dienstleistung dieser Art über eine Bank dürfte in der
heutigen Zeit überaus schwierig sein. Selbst wenn es Ihnen möglich wäre, ist
grundsätzlich davon abzuraten, denn Zins und Tilgung belasten Ihr ohnehin
schmales Budget in der Startphase zusätzlich. Verwenden Sie nur eigene
Ersparnisse. Wenn es aber ein Darlehen sein muss, dann möglichst aus dem
Familienkreis, wo etwaige Finanzengpässe kulanter überbrückt werden können.

Der Start:
Ältere und behinderte Menschen haben spezifische Reisebedürfnisse. Oft wird auch
eine Reiseberatung gewünscht, denn es sind Fragen zu klären wie:
• Welche Hotels und Ferienwohnungen sind behinderten- und/oder
altengerecht?
• Gibt es potentielle Kostenträger (z.B. Krankenkasse)?
Es gilt also, vorab entsprechende Informationen zu sammeln. Hierzu sollten Sie
Reisebüros und Krankenkassen ansprechen. Auch das Internet hält eine Fülle von
Infos bereit.
Abenteuer-Reisen werden immer beliebter, weil viele Menschen nicht Ferien machen
möchten, wo schon Touristenmassen sind und/oder weil sie dem Pauschaltourismus
nichts abgewinnen können. Wenn Sie Erfahrung bezüglich einer abenteuerlichen
Weltgegend besitzen, lässt sich das durchaus vermarkten. Campen in Grönland,
Robinsonade in der Südsee, Pilze sammeln im Regenwald, Nightclub-Geheimtipps in
Südostasien – für alles können Sie Interessenten finden. Stellen Sie ein Individual-
Angebot zusammen.

Die Werbung:
Ihre Werbestrategie sollte zweigeteilt sein:
1. Anzeigenwerbung
Ihr Service muss bekannt werden und zwar dort, wo Reiselustige lesen:
• in Ihrer Tageszeitung, Rubrik „Urlaub und Reisen“ oder so ähnlich
• in Ihrem Wochenblatt, gleiche Rubrik

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• Ihre Lokalzeitung und Ihr Anzeigenblatt bieten noch eine weitere Rubrik, die
sehr gut geeignet ist: die Bekanntschaftsanzeigen, Unterrubrik „Reisepartner“,
„Freizeitpartner“ etc.
• in Reisemagazinen; sie haben alle einen Kleinanzeigenteil, der intensiv
gelesen wird.
• Zeitungen und Zeitschriften, die bevorzugt von Senioren gelesen werden

2. Internet-Auftritt
Bereits mehr als jeder dritte Urlauber informiert sich vorab im Internet über
Möglichkeiten, Angebote, Ziele, Preise und Service. Es ist deshalb unabdingbar,
dass Sie Ihre eigene Internet-Seite haben.
Zunächst müssen Sie sich einen passenden Namen für Ihre Seite ausdenken. Ob
Ihre Wahl noch frei ist, erfahren Sie unter:
www.denic.de
Die Gestaltung einer Internet-Seite ist heute fast ein Kinderspiel: z.B. mit dem
Microsoft-Programm „Frontpage“, das im Bundle mit Microsoft Office ab Office 2003
mitgelifert wird, können selbst Laien sich eine Seite zusammenbasteln.

Bei Strato AG gibt es ebenfalls ein Programm, womit man ohne Programmier-
Kenntnisse eine Homepage erstellen kann. Außerdem günstige Domains mit Ihrem
Wunschnamen zu sehr günstigen Konditionen:
www.strato.de
Hier gibt es auch völlig kostenlose Domains: / Hier gibt es noch jede Menge freie
Wunschdomains: www.nic.de.vu

Die Kosten für Ihre Werbung:


Ich gehe davon aus, dass Sie sich die 1-2.000 €uro für den Web-Designer sparen
wollen und Ihre Seite wie oben angeregt selbst gestalten. Dann bleiben nur noch die
Kosten für das Web-Hosting (der Web-Host stellt Ihre Internet-Seite mittels seines
Servers „ins Netz“). Doch bei einmaligen Einrichtungskosten von i.d.R. unter 10 €uro
und Monatsgebühren von unter 1 €uro kann man diesen Posten fast
vernachlässigen, zumal es ja auch kostenlose Domains gibt.
Anders sieht es dagegen bei der Anzeigenwerbung aus, durch die Sie in der ersten
Zeit höchstwahrscheinlich auch die meisten Interessenten generieren werden.
Beschränken Sie sich auf Kleinanzeigen (Textanzeigen). Diese sind weitaus
günstiger als Formatanzeigen – und vor allem werden sie auch gelesen. Denn
speziell Bekanntschaftsanzeigen werden meist Inserat für Inserat unter die Lupe
genommen.
Rechnen Sie pro Rubrik großzügig 50 €uro die Woche. Das sind bei zwei Rubriken
(Urlaub bzw. Bekanntschaften) 100 €uro in der Tageszeitung.
Das gleiche noch mal im Wochenblatt, sind schon 200 Euro/Woche. Oder 800 €uro
im Monat.
Urlaubszeitschriften erscheinen meist monatlich. Je eine Schaltung á 50 €uro in 4
verschiedenen Magazinen ergibt 200 Euro. Insgesamt sind Sie nun bei
Anzeigenkosten von 1.000 €uro im Monat.
Kleinanzeigen in Seniorenzeitschriften sollten Sie aber auf keinen Fall
vernachlässigen, da dies die interessierteste Zielgruppe ist. Kalkulieren Sie dafür
weitere 500 €uro ein. Macht summa summarum 1.500 €uro monatlich.

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Erweiterungsmöglichkeiten:
Es kommt nicht selten vor, dass zwischen Reisebegleiter/in und betreutem
Reisenden ein besonders gutes menschliches Verhältnis entsteht. Der Kunde/die
Kundin, fühlt sich so wohl in dieser Obhut, dass er/sie sich auch über die Reise
hinaus die Dienste des Reisebegleiters/der Reisebegleiterin sichern möchte. So wird
aus dem Reisebegleiter oft ein Dauer-Gesellschafter.
Statt als Einzelkämpfer Individualreisende rund um den Erdball zu führen, können
Sie die Sache auch eine Nummer größer aufziehen (und dabei erst recht gut
verdienen): indem Sie nämlich eine Agentur für Reisebegleiter-Vermittlung
etablieren. Das heißt, Sie suchen sich ehemalige Reiseleiter oder reiselustige
Krankenschwestern, Altenpfleger, Ärzten etc., die Sie mit ebenso reislustigen
Senioren, Behinderten oder Singles zusammenbringen. Verdienen können Sie
mehrfach: An der Reiseberatung/Reiseplanung, an der Vermittlung des/der
Reisebegleiters/in, an der Vermittlung von Flügen, Reisen, Hotelbuchungen etc.

Der Verdienst:
Was kann man denn nun verdienen als Reisebegleiter? Kann man davon eine
Existenz aufbauen? Sehr gut sogar!
Bei meinen Recherchen stieß ich auf ganz unterschiedliche Honorar-Vorstellungen.
Der teuerste Reisebegleiter verlangte 300 €uro – und das für einen 6-Stunden-Tag,
wobei medizinische Betreuung gar nicht mal vorgesehen war. Realistischer sind
dagegen Tagessätze von 200 Euro. Das günstigste Angebot lag bei 120 €uro zzgl.
MwSt.
Wenn Sie also von einem Tagessatz von 150 €uro ausgehen und 3 Wochen im
Monat gebucht sind, erzielen Sie ein Brutto von 3.150 €uro zzgl. MwSt. Bei 200 €uro
sind es 4.200 €uro zzgl. Von solchen Einkommen kann ein Krankenpfleger/eine
Krankenschwester im Krankenhaus nur träumen.
Sind z.B. zwei (oder mehr) Personen zur gleichen Zeit zu betreuen, können Sie
gewisse Rabatte gewähren.
Dazu kommt selbstverständlich, dass der Auftraggeber Ihre Reisekosten und Ihre
Unterbringung bezahlt, ebenso wie Ihre Vollpension. All dies sollten Sie unbedingt
vertraglich festlegen. Holen Sie sich bei den u.g. Anbietern Anregungen.
Ziehen Sie einen Vermittlungsdienst für Reisebegleiter auf, können Sie jeweils eine
Provision von 10-20 Prozent einbehalten. Können Sie z.B. 10 Reisebegleiter pro
Monat vermitteln, die jeweils 3.150 (4.200) €uro umsetzen, und sind Sie mit jeweils
15% daran beteiligt, haben Sie bereits 4.725 (6.300) €uro brutto verdient, ohne
jemandem beim An- und Ausziehen, beim Waschen oder beim Toilettengang helfen
zu müssen, brauchen niemanden zu füttern, kein Insulin spritzen, keine
Nachtbereitschaft halten, keine Botengänge erledigen u.v.a.m.
Im eigenen Interesse sollten Sie auch eine Beratungsgebühr verlangen. Denn es
melden sich ständig Interessenten bei Ihnen, die sich lang und ausführlich beraten
lassen, Sie dann aber doch nicht buchen. Damit Ihre Zeit nicht ganz vergeudet war,
sollten Sie für die Beratung 50-100 €uro verlangen, die allerdings bei einem
Vertragsabschluss voll angerechnet werden.
Clevere Reisebegleiter können sich auch immer wieder Zusatz-Einnahmen
verschaffen durch die Vermittlung von Reisen etc.

Die Konkurrenz:
Einschlägige Mitbewerber sind noch einigermaßen rar. Die Etablierung einer solchen
Dienstleistung dürfte deshalb ohne größere Probleme gelingen. Wegen der
demoskopischen Entwicklung der Bevölkerung (immer mehr alte Menschen) wird

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diese Dienstleistung immer mehr nachgefragt werden. Unter der Rubrik „Hilfreiche
Adressen“ finden Sie ein paar bereits bestehende Services, so dass Sie sich
informieren können, wie diese arbeiten.

Was noch?
Freund/Freundin auf Zeit? Es ist nur allzu menschlich, dass bisweilen manche
Auftraggeber/Auftraggeberinnen sich mehr als nur die sachliche Betreuung
wünschen, dass sie „intensiverem“ Service nicht abgeneigt sind. Inwieweit Sie Ihre
Dienstleistungen um erotische Angebote erweitern möchten, ist eine ganz
persönliche Entscheidung, die man entweder prinzipiell trifft oder von Fall zu Fall
(wenn Zwischenmenschliches und Finanzielles zusammenpassen).
Übrigens: ein Führerschein ist sehr von Vorteil, da es ständig vorkommt, dass Sie
auch Fahrdienste verrichten müssen.

Gesetzliche Bestimmungen:
Da es sich bei der Geschäftsidee des Reisebegleiters nicht um ein Gewerbe handelt,
ist auch keine Gewerbeanmeldung vorzunehmen. Es ist vielmehr eine freiberufliche
Tätigkeit, die nicht auf Ihrem örtlichen Gewerbeamt angezeigt werden muss. Ihren
Gewinn ermitteln Sie in einer einfachen Einnahme-Überschuss-Rechnung und
deklarieren ihn jährlich in der Einkommenssteuer-Erklärung.
Eine Vermittlungsagentur für Reisebegleiter gilt dagegen als Gewerbebetrieb und ist
anmeldepflichtig.

Hilfreiche Adressen:
der reisebegleiter
www.der-reisebegleiter.com
(individuelle Reiseorganisation – Tourenplanung – Reisebegleitung
für Einzelpersonen und Kleingruppen)

Die Reisebegleiter
Krefeld
www.diereisebegleiter.de
(für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen.
Bewerbung als Reisebegleiter/in möglich)

reisebegleitung-gesucht
Bremen
www.reisebegleitung-gesucht.de
(Portal zum Suchen und Finden von Reisebegleitern,
aber auch Urlaubspartnern aller Art)

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Ein Dutzend wertvolle Vielflieger-Tipps
Fliegen ist nicht ohne Risiko. Nicht allein, dass der Flieger abstürzen oder zusammen
stoßen kann. Auch wenn er heil landet, kann man tot ankommen. In letzter Zeit häufen
sich die Meldungen über Todesfälle beim Fliegen durch Embolien.

Aber selbst, wenn es nicht zum Äußersten kommt, können viele gesundheitliche
Störungen auftreten: Erschöpfung, Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme, Schwindel,
Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche etc.

Wenn Sie die nachfolgenden Tipps für Viel- und Langstreckenflieger beherzigen,
werden Sie so manches gesundheitliche Problem vermeiden oder zumindest mindern
können.

1. Setzen Sie sich nicht unter Zeitdruck. Informieren Sie sich rechtzeitig über
Anfahrts- und Parkmöglichkeiten.
2. Checken Sie so früh wie möglich ein: nutzen Sie Self-Check, Telefon-Check-
In, Late-Night-Check-In etc.
3. Schuhe und Kleidung sollten bequem und wärmend sein.
4. Bewegen Sie sich viel direkt vor dem Abflug, bummeln Sie durch die
Abflughallen und Geschäfte.
5. Viele Passagiere essen vorher nichts, weil es im Flugzeug ja gratis
Verpflegung gibt. Das ist falsch: Essen Sie 1-2 Stunden vor Abflug etwas
Warmes, Leichtes. Während des Fluges selbst nur kleine Mahlzeiten. Und
immer fettarm!
6. Bewegen Sie sich regelmäßig, mindestens pro Stunde einmal. Wer am Gang
sitzt, kann aufstehen und hin und her gehen, ohne Nachbarn zu stören.
Ansonsten gibt es Übungen, die man auch im Sitzen ausführen kann, die aber
dennoch den Kreislauf wieder in Schwung bringen.
7. Versorgen Sie sich mit ausreichend Flüssigkeit; Wasser und Säfte sind
empfehlenswert. Kaffee und erst recht Alkohol sollten Sie meiden (durch den
höheren Kabinendruck wirkt Alkohol schneller als normal). Auch wenn Sie nur
sitzen, verlieren Sie Flüssigkeit, füllen Sie wieder auf durch 2 Becher pro
Stunde.
8. Wegen der Klimaanlage ist die Kabinenluft trocken; das reizt die
Schleimhäute. Bedecken Sie deshalb ab und zu Nase und Mund mit einem
feuchten Tuch.
9. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten, wenn Sie Medikamente einnehmen
müssen. Eventuell gibt es da einiges zu beachten.
10. Vielflieger stellen ihre Armbanduhr schon vor dem Abflug auf die Zeit des
Zielortes ein. So stellen Sie sich psychologisch leichter innerlich um.
11. Überfliegen Sie mehrere Zeitzonen, können Sie sich schon einige Tage vorher
wie folgt darauf einstellen: Früher schlafen legen, wenn es in den Osten geht,
später ins Bett gehen, wenn Sie nach Westen fliegen. Dementsprechend
sollten Sie Ihre Mahlzeiten auch nach und nach anpassen.
12. Richten Sie sich im Reiseland sofort nach dem neuen Tag- und Nacht-
Rhythmus. Im Westen halten belebende Getränke wie Kaffee oder Tee wach,
im Osten sollten Sie diese Getränke meiden.

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13. Richtiges Essen unterstützt den Biorhythmus: Kohlenhydratreiche Speisen wie
Obst, Gemüse, Reis, Nudeln, Kartoffeln fördern den Schlaf, eiweißreiche wie
Fleisch oder Fisch halten dagegen wach.

Wie man ein Flugzeugunglück überlebt


Sicherlich mag eine Flugreise für den ängstlichen Beobachter ein gefährliches
Unternehmen zu sein scheinen. Sicher ist aber auch, dass das Fliegen von Jahr zu
Jahr sicherer geworden ist. Die Zahl der Flüge und Passagiere wuchs und wächst
weiterhin, die Zahl der Todesopfer nimmt dagegen prozentual stetig ab. Es ist
wahrscheinlicher, dass Sie Lottomillionär werden, als dass Sie bei einem
Flugzeugabsturz ums Leben kommen. Und ein alter Airliner-Scherz besagt, dass das
Gefährlichste an einer Flugreise die Taxifahrt zum Flughafen ist.

Statistisch gesehen überleben bei einem Flugzeugabsturz zwei Drittel aller


Passagiere. Aber etwa ein Drittel aller Passagiere, die getötet wurden, könnten auch
noch leben. Wenn sie einige Dinge gewusst und sich entsprechend verhalten hätten.

Wenn es sicher scheint, dass Ihr Flugzeug abstürzt, können Sie folgendes tun:

• Als erstes: Versuchen Sie, Ruhe zu bewahren und nicht in Panik zu geraten.
Nur so bleiben Sie in der Lage, rational zu handeln und aus eigener Kraft Ihr
Leben - und vielleicht auch das anderer Passagiere - zu retten.
• Schließen Sie Ihren Sicherheitsgurt und ziehen Sie ihn so fest wie möglich an.
• Überprüfen Sie, wo die Notausgänge sind und planen Sie Ihren Weg zu jedem
einzelnen.

Interviews mit Überlebenden von Flugzeugunfällen haben ergeben, dass bei den
meisten ein gemeinsames Merkmal existierte: Sie hatten einen bestimmten
Aktionsplan und sind ihm gefolgt. Wenn Sie Zeit haben, studieren Sie die
Sicherheitskarte, die sich vor Ihnen in der Sitztasche befindet. Die
Wahrscheinlichkeit, sich zu verletzen, ist dreimal höher, wenn man die Instruktionen
nicht gelesen hat. Auch dies haben Studien belegt.

• Nehmen Sie scharfe oder spitze Gegenstände wie Kulis o.ä. aus Ihrer
Kleidung, entfernen Sie Brillen, Gebiss und hochhackige Schuhe.
• Entleeren Sie Ihre Blase, um das Risiko innerer Verletzungen zu verringern.
• Als Schutz gegen den Rauch feuchten Sie ein Handtuch, Hemd,
Sitzkissenbezug o.ä. an, damit Sie es vor Ihren Mund halten können. Wenn
Sie sonst keine Flüssigkeit zur Hand haben, verwenden Sie Ihren Urin.
• Wenn Sie noch Zeit haben, ziehen Sie sich etwas Warmes über, falls es nach
der (Bruch-)Landung außerhalb des Flugzeuges kalt sein könnte.
• Nehmen Sie eine Sicherheitsposition ein, in der Ihr Kopf geschützt ist.
Unterstützen Sie dies mit einem Kissen. Bei den verschiedenen Airlines
werden hier unterschiedliche Positionen empfohlen. Eine davon ist, das
Kissen auf die Knie zu legen, den Kopf darauf zu betten und dann mit beiden
Armen die Knie zu umfassen oder unter den Knien durchzugreifen.

73
• Nach dem Stillstand der Maschine ist dann das Wichtigste: raus aus dem
Flugzeug! So selbstverständlich dies hier in der Theorie scheinen mag, die
Praxis hat gezeigt, dass die Passagiere nach Abstürzen oft - starr vor Schreck
- in ihren Sitzen ausharren und auf Anweisungen warten.
• Sobald das Flugzeug steht, öffnen Sie Ihren Gurt und gehen so schnell wie
möglich zum nächsten Ausgang. Nehmen Sie nichts mit, Sie brauchen
vielleicht Ihre Hände, um sich einen Weg durch den Gang über Körper, Koffer
und an drängenden Passagieren vorbei zu bahnen. Wenn der Gang verstopft
ist, klettern Sie über die nach vorne gedrückten Sitze. Verschwenden Sie
keine Zeit damit, auf dem Boden zu kriechen, um eine Rauchvergiftung zu
vermeiden, zu leicht könnten andere Passagiere Sie niedertrampeln. Wenn
die Kabine raucherfüllt ist, halten Sie Ihren Kopf gesenkt. Leuchtmarkierungen
im Boden führen Sie zu den Ausgängen.
• Stoßen Sie auf keinen Fall - niemals - die Passagiere vor Ihnen. Sie kommen
nicht schneller vorwärts, sondern geraten nur in Gefahr, selbst gestoßen,
geschlagen oder unter einen Sitz gedrückt zu werden.
• Wenn Sie schließlich aus dem Flugzeug heraus sind, laufen Sie so weit wie
möglich vom Flugzeug weg, da höchste Gefahr besteht, dass die Maschine
explodiert

All dies sind Überlegungen, mit denen Sie sich vor jedem Flug vertraut machen
sollten, auch wenn Sie sie vermutlich niemals im Leben anwenden werden.

Seminare gegen Flugangst


„Seminare über entspanntes Fliegen“ mit Diplom-Psychologen führt seit 1981 die
Agentur Texter-Millott GmbH
Hohenstaufenstr. 1
80801 München
Tel. 089 / 39 17 39
E-Mail: info@flugangst.de
Internet: www.flugangst.de
im Auftrag der Deutschen Lufthansa durch. Es gibt verschiedene Angebote:
zweitägige Wochenend-Seminare mit kleinen Gruppen von 6 Teilnehmern, wie sie
u.a. in fast allen deutschen Flughäfenstädten und im Ausland angeboten werden,
umfassen z.B. folgende Programmteile (Einzel-Seminare sind auch möglich):

Tag 1:
1. Thema „Wie erlebe ich meine Angst, wie gehe ich mit ihr um?“
2. Information: Wie wird Angst ausgelöst?
3. Vermittlung psychologischer Verfahren zur Angstbewältigung
4. Vermittlung und Training von Entspannungsübungen
5. Technische Information durch einen Piloten der Lufthansa
6. Anwendung der erarbeiteten aktiven Selbsthilfe

Tag 2:
1. Wiederholung der psychologischen Verfahren
2. Erarbeitung des Themas: Wie lerne ich mit meiner Angst umgehen?
3. Gedankliche Neubewertung
4. Möglichkeiten der aktiven Selbsthilfe
5. Vorbereitung auf den Flug

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6. Gemeinsamer Flug mit Lufthansa, vom Seminarort in eine andere Stadt und
zurück

Kostenpunkt ca. 780 Euro.


81 Prozent aller Teilnehmer spüren danach deutlich weniger Ängste, 45 Prozent
geben an, dass die Angst weitgehend verschwunden sei.

Ganz anders aufgebaut dagegen das kostenlose Anti-Flugangst-Seminar von


Lebensberater Otto Buchegger, zeitgemäß per Internet:
www.buchegger.de/flugangst.html
Es enthält auch viele Literaturhinweise auf Bücher zum Thema Flugangst.

Interessante und sehr anschauliche Informationen, wie Fliegen funktioniert:


www.erklaert.de

Kein Ticket, kein Pass?


So kommen Sie trotzdem weg!
Sie stehen voller Vorfreude am Check-in Schalter und freuen sich auf die Reise. Da
verzieht die freundliche Dame gegenüber bedauernd lächelnd den Mund und gibt Ihnen
den Pass zurück. Sie kann Sie nicht einchecken. Ihr Pass ist abgelaufen.

Oder: Sie haben zwar einen noch mindestens 6 Monate gültigen Pass, aber den haben
Sie gleich ganz zu Hause vergessen.
Horror-Szenarien für jeden Verreisenden. Was ist zu tun? Fliegt der Flieger ohne Sie
ab?

Nein, Ihnen kann geholfen werden! Sie kommen trotzdem weg.

Keine Panik! Erkundigen Sie sich lieber nach dem so genannten Dokumenten- und
Visum-Service. Dieser kann Ihnen in der Rekordzeit von 45 Minuten einen
provisorischen Ersatz-Reisepass beschaffen. Kostet zwar zurzeit 130 Euro, aber das ist
es dann doch wieder wert.
Dokumenten- und Visum-Service
Frankfurt am Main
Terminal 1, Halle B
Tel. 069 / 69 07 22 32
Das Büro ist rund um die Uhr besetzt, außer an Wochenenden, da die benötigten
staatlichen Dienststellen nur zwischen 8 und 14 Uhr arbeiten.

Auf anderen deutschen Flughäfen gibt es ähnliche Einrichtungen. Wo das nicht der Fall
ist, wenden Sie sich an den Bundesgrenzschutz, der auch solch ein provisorisches
Reisedokument ausstellen kann. Die meisten Länder der Welt anerkennen dieses, die
USA allerdings nicht.

Fehlende Visa können dagegen oft nicht ganz so schnell beschafft werden. Die
Beschaffung am gleichen Tag ist nur unter günstigen Voraussetzungen möglich. Sonst
dauert es schon einen Tag. Die Kosten betragen ca. 70 Euro.

75
Bei Ländern, die keine konsularische Vertretung in Deutschland haben, dauert es bis zu
einer Woche. Kosten: ca. 30 Euro.

Visa können beschaffen:


Frankfurt:
Dokumenten- und Visum-Service
Terminal 1, Halle B
Tel. 069 / 69 07 22 32
Visa.de
Tel. 069 / 707 98 37-0
Internet: www.visum.de

Berlin: Visa Express Service


Tel. 030 / 84 40 90 60
Internet: www.visa-express.de
Visa.de
Tel. 030 / 31 01 16-0
Internet: www.visum.de
BVDS
www.visumservice-berlin.de

Köln/Bonn: Visa.de
Tel. 0228 / 3 67 99-0
Internet: www.visum.de

München: Visa.de
Tel. 089 / 17 87 68 3-0
Internet: www.visum.de

Weitere: Visum Centrale


Internet: www.visum-centrale.de

VISAFIX
www.visafix.de

DokumentenService
www.visumservice.de

Bleibt noch die Frage: Was tun, wenn man das Ticket vergessen hat? Oder die
Flugscheine, die Ihr Reisebüro am Abflugschalter hinterlegen sollte, sind nicht da. Auch
hier können Sie in die Luft gehen, aber nicht wie das HB-Männchen.

Nach einem neuen Urteil muss Sie die Fluggesellschaft nun doch befördern.
Voraussetzung ist allerdings, dass Ihr Name auf der Passagierliste steht. Das
Aktenzeichen: Landgericht Hannover, Az 8 S 315/96.

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So bezahlt das Finanzamt Ihre Ferien
Der Steuerfuchs Franz Konz rät den Lesern seines Buches "1.000 ganz legale
Steuertricks" (Droemer/Knaur, München), ihre Reisekosten auf folgende Weise von
der Steuer abzusetzen und somit den Urlaub quasi vom Finanzamt bezahlen zu
lassen. Das hört sich in seinem selbst produzierten Dialog folgendermaßen an:

"... warum willst du das Angenehme nicht mit dem Praktischen verbinden und in
Zukunft nicht ganz so ausschließlich zu deinem Vergnügen, sondern auch zum
Geldverdienen an die Stätten deiner Träume ziehen?"
"Du meinst, ich soll mir an diesen Orten einen Job suchen?"
"Nein, dann wäre dein Vergnügen ja ziemlich beeinträchtigt. Und die teuren
Reisekosten, um die es dir geht, wären nicht berufsbedingt. Wenn du dich jedoch ab
sofort entschließt, Reise- oder Kriminalschriftsteller zu werden - von mir aus auch
nebenberuflich - , um sodann an den Orten deiner Fantasie, etwa in Florida
Milieustudien zu betreiben, dann kannst du mit diesen Reisekosten deine Einkünfte
mindern!"
"Ich bin aber kein Reise- oder Kriminalschriftsteller!"
"Du kannst doch einer werden. Es wenigstens versuchen. Das kann man lernen."
"Und wenn ich meine Artikel nicht abgenommen kriege?"
"Na, es gehen ja so manche Geschäfte ein, trotzdem machen die am Finanzamt
ihren Verlust geltend und sie müssen dann keine Steuern zahlen. Du aber rechnest
so:
Einkünfte aus schriftstellerischer Arbeit 0,-
Reisekosten, Übernachtungsspesen, Taxikosten 5.600,-
Verpflegungsmehraufwand 2.341,-
absetzbarer Verlust 7.941,-

Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit 30.900,-


worauf an Lohnsteuer in Steuerklasse III/2 genau
2.137,- ohne Kirchensteuer gezahlt worden sind.

Bleiben zu versteuernde Einkünfte 22.959,-


worauf jetzt, bei 10.000,- Sonderausgaben und 4.968,-
Kinderfreibeträge 0,- Steuern zu
zahlen sind!

Die 2.137,- Steuern werden dir also zurückgezahlt!"


Ergänzend heißt es noch, dass Manuskripte tatsächlich existieren und auf Wunsch
dem Finanzamt vorgelegt werden müssen.

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Geschäftsreise? Die besten Angebote!
Die englische Firma OAG hat sich zum Spezialisten für Geschäftsreisen entwickelt
und ist mittlerweile der Weltmarktführer, was die etwa 1 Million Besucher beweisen,
die die unten genannte Website regelmäßig besuchen.

Hier finden Sie alles rund um Geschäftsreisen mit den besten Konditionen. Zum
Beispiel stehen 800 Airlines oder über 70.000 Hotels (!) zur Auswahl.
OAG
Tel. 0044-1582-695050
www.oag.com

Doch es gibt inzwischen auch zahlreiche deutsche Portale für Geschäftsreisende.


Kleine Auswahl:
http://time4travel.net/
(Geschäftsreisen für den Mittelstand)
www.obt.de
www.business-travel.de
www.bcd-travel-direct.de
www.businessplus.de
(Geschäftsreisen mit der Lufthansa)
www.bahn.de/p/view/buchung/bahncorporate/geschaeftsreisen.shtml
(Geschäftsreisen mit der Bahn)

Geschäftsreisen-Software, die die Reisekosten-Abrechnung erleichtert:


www.viatos.de

Von besonderem Interesse für Geschäftsleute auf Reisen dürfte das Angebot von
Network Access der Firma REGUS sein. Es ist das einzige Mitgliedschaftsprogramm,
das weltweit unbegrenzten Zugang zu 750 Business Lounges in 350 Städten und 60
Ländern ermöglicht. Dadurch kann ein effektives Arbeiten wie im eigenen Büro
erreicht werden:
www.regus.de

Mit Freundin auf Geschäftsreise?


So beteiligen Sie das Finanzamt an den Kosten
Wer möchte nicht gern hin und wieder seine Freundin (oder Ehefrau) mit auf die
Geschäftsreise nehmen, besonders wenn es in eine schöne Stadt geht oder der
Termin vor oder nach einem Wochenende oder Feiertag liegt? Ganz legal können
Sie das Finanzamt an deren Hotelkosten beteiligen:

Wie Sie wissen, können Sie bei einem geschäftlich veranlassten Termin
grundsätzlich die Übernachtungskosten für ein Einzelzimmer steuerlich geltend
machen. Wenn Sie nun zu zweit einchecken, nehmen Sie natürlich ein
Doppelzimmer, was im Verhältnis günstiger ist.

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Dennoch dürfen Sie aber den Preis für ein Einzelzimmer absetzen. Dadurch entsteht
ein finanzieller Vorteil, der der Beteiligung des Finanzamtes an der Unterbringung
Ihrer Partnerin gleichkommt. Reden Sie mit dem Hotelmanagement, dass man Ihnen
eine Rechnung für ein Einzelzimmer ausstellt. Die Differenz zahlen Sie separat. (Falls
das Haus aus irgendeinem Grund Ihnen nicht entgegen kommen kann oder will,
heften Sie an die Doppelzimmer-Rechnung einfach eine Preisliste, aus der der
Einzelzimmerpreis hervorgeht.)

Konkretes Preisbeispiel:
Ein Einzelzimmer kostet 90 Euro. Ein Doppelzimmer kostet in der Regel um die 20-
30% mehr, sagen wir z.B. 110 Euro. Das heißt also, dass Sie Ihre Begleitung für nur
20 Euro Mehraufwand unterbringen konnten; 90 Euro setzen Sie von der Steuer ab.

Angenehmen Aufenthalt!

Geschäftsreise-Übernachtung:
Wie Sie mehr von der Steuer absetzen
Die Kosten für Übernachtung können Geschäftsreisende in voller, also tatsächlich
entstandener Höhe von der Steuer absetzen. Höchstsätze gibt es bei Inlandsreisen
nicht, bei Auslandsreisen nur noch teilweise.
Um mehr von der Steuer absetzen zu können, müssen Sie darauf achten, dass die
Hotelrechnung in Ihrem Sinne richtig ausgestellt wird. Wer nämlich Übernachtung
und Frühstück einzeln aufführen lässt, stellt sich steuerlich schlechter als derjenige,
der Übernachtung mit Frühstück als Pauschalbetrag vorweisen kann. Beispiel:

Übernachtung mit Frühstück kosten zusammen 100 Euro. Wenn das Ihr
Pauschbetrag ist, müssen Sie davon 4,80 Euro (= 20% der
Verpflegungstagespauschale von 24,- Euro) abziehen, denn das Finanzamt
unterscheidet sehr penibel zwischen Kosten für Übernachtung und Kosten für
Verpflegung. Somit können Sie 95,20 Euro als Übernachtungskosten geltend
machen.
Bei der Einzelauflistung wird für das Frühstück in der Regel ein deutlich höherer
Betrag auf die Rechnung gesetzt, meist zwischen 10 und 15 Euro. Das heißt, Sie
können nur noch 85 bis 90 Euro für die eigentlichen Hotelkosten steuerlich absetzen,
den gleichen Gesamtbetrag vorausgesetzt.

Die in Abzug gebrachten Kosten für das Frühstück holen Sie über die
Verpflegungspauschale wieder rein. Außerdem bleibt Ihnen ein höherer Betrag für
die Verpflegung des restlichen Tages übrig.

Tragen Sie schon beim Einchecken Ihren Wunsch vor, nicht eine Rechnung mit
Einzelauflistung, sondern mit Pauschalbetrag ausgestellt zu bekommen. Die meisten
Hotels kommen Ihnen gerne entgegen.

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So bezahlt das Sozialamt Ihren
Auslandsaufenthalt
Es war einmal...
Der Paraguay-Korrespondent des ehemaligen Ingo Gunia Verlages berichtete im
Zusammenhang mit einem interessanten Artikel über dieses Land in dem
verlagseigenen Magazin "Der Informationsfinder" (DIF) davon, dass es in dem Land
etwa 100 Deutsche gibt, die von Sozialhilfe leben. Aber das Besondere dabei ist,
dass sie nicht die kärgliche paraguayische, sondern die deutsche Sozialhilfe
kassieren! Sie erhalten sie allmonatlich pünktlich in der deutschen Botschaft in der
Hauptstadt Asunción ausbezahlt.

Wir sind dieser Meldung seinerzeit nachgegangen, um festzustellen ob es nur eine


Ente oder ob wirklich etwas daran ist. Das Ergebnis lautet: Die Information stimmte!!
Es gab nach unserem Recht tatsächlich die Möglichkeit, wonach in Ausland lebende
deutsche Staatsbürger auch dort deutsche Sozialhilfe kassieren konnten.
Rechtsgrundlage für diese Sozialhilfegewährung im Ausland war §119 des
Bundessozialhilfegesetzes (BSHG).

In dem gleichen Artikel und auch in zahllosen Medienberichten wird aber auch das
Ärgernis des weitverbreiteten Missbrauchs erwähnt: Der Playboy, der keinen Monat
versäumt, in seiner Botschaft in Bangkok vorbei zu schauen, um zu kassieren. Oder
der Ehemann, der es vorzog, mit seiner philippinischen Frau in deren Heimat
zurückzukehren, um sich vom Konsulat aushalten zu lassen.
Zähneknirschend wurde bezahlt, weil man angeblich personell nicht in der Lage war,
die im Sozialhilfeantrag gemachten Angaben zu prüfen.

Soweit zum Thema "Sozialhilfe im Nicht-EU-Ausland". Ganz anders sieht es


dagegen mit derselben in der Europäischen Union aus. Hier hat man im Allgemeinen
einen gesetzlich verankerten Rechtsanspruch. Allerdings erhält man immer nur
Sozialhilfe vom jeweiligen Aufenthaltsland, nicht aus Deutschland. Wichtigste
Voraussetzung ist: ein ständiger, fester Hauptwohnsitz im Antragsland. Im Klartext:
Wem es die griechischen Inseln oder das pulsierende Paris angetan haben, muss
auch dort leben, um griechische bzw. französische Stütze zu erhalten. Weitere
Voraussetzung ist eine gültige Aufenthaltsgenehmigung. Die wird einem als
Angehöriger eines anderen EU-Mitgliedslandes anstandslos erteilt, wenn man zum
Zeitpunkt des Aufenthaltsgenehmigungsantrages eine sog. "erwerbstätige Person"
ist, d.h. man hat beispielsweise einen Arbeitsvertrag als Bedienung in einem
spanischen Café in der Tasche. Nichterwerbstätige Personen erhalten eine AE, wenn
sie über ausreichende Existenzmittel verfügen wie Renten oder Vermögen. Wer sich
als Berufspenner nach Süditalien begibt, damit er im Winter nicht mehr frieren muss,
bekommt von vornherein keine Aufenthaltserlaubnis und somit entfällt eine sehr
wichtige Vorgabe zur Sozialhilfegewährung.

Wer aber eine Festanstellung als Butler in England hatte und dadurch in den Besitz
einer z.B. fünfjährigen oder gar unbefristeten AE gelangte, dann aber arbeitslos und
schließlich zum Sozialfall wird, erhält solange öffentliche Unterstützung, wie eben
diese gültig ist.

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Erwähnenswert ist noch das "Diskriminierungsverbot". Was besagt es? Alle
Mitgliedsstaaten der EU haben es anerkannt und das bedeutet, dass keinem Bürger
eines anderen EU-Landes die Sozialhilfe verweigert werden darf, nur weil er EU-
Ausländer ist.

Mit Verwirklichung des Binnenmarktes wird es noch einfacher werden, im jeweiligen


Zielland Unterstützung zu beantragen und vor allem ausbezahlt zu bekommen, da
die völlige Niederlassungsfreiheit und Freizügigkeit angestrebt wird, so dass künftig
EU-Bürger innerhalb der Gemeinschaft keine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisse
mehr benötigen werden.

Nachtrag:
2003 machte „Florida-Rolf“ wochenlang Schlagzeilen, die so negativ waren, dass er
sich damit selbst und vielen anderen deutschen Sozialhilfeempfängern im Ausland
regelrecht schadete:

Florida-Rolf ist ein damals 64-jähriger Rentner, dem das niedersächsische


Landessozialamt schon seit 10 Jahren über 1.400 €uro monatlich zahlte. Von
Depressionen in Deutschland geplagt verzog er eines Tages ins immersonnige
Florida. In Miami mietete er sich ein Haus und wollte auch die Miete bezahlt
bekommen. Das Sozialamt lehnte ab, da es eine Miete von 875 Dollar für überteuert
hielt. Florida-Rolf aber klage in der alten Heimat – und bekam Recht.

Leider! wird er wohl heute sagen. Denn der Schuss ging nach hinten los. Die Medien
bekamen Wind von dem Urteil und machten Stimmung gegen diesen Missbrauch von
Sozialhilfe (allen voran die BILD Zeitung), zumal Florida-Rolf danach auch noch ein
Auto auf Kosten der Steuerzahler haben wollte („gehört hier zum Lebensstandard“).
Die damalige Sozialministerin Ulla Schmidt versprach, dass es künftig „keine
Sozialhilfe mehr unter Palmen geben werde“ und wurde aktiv, indem sie
entsprechende Gesetzesänderungen vorlegte.

Diese sind schließlich am 1. Januar 2004 in Kraft getreten. Demnach gibt es


tatsächlich keine Sozialhilfe mehr für Deutsche im Ausland. Das bedeutet für Florida-
Rolf, will er weiter Sozialhilfe beziehen, muss er zurück nach Deutschland kommen,
denn er kann keine der drei Ausnahme-Regelungen für sich in Anspruch nehmen:
• Er ist kein Inhaftierter, der evtl. sogar unter katastrophalen Haftbedingungen
leidet und auf Lebensmittel und/oder Medikamente angewiesen ist.
• Er ist keine Mutter, die im Ausland um ihr Kind kämpft.
• Und er ist nicht so krank, dass er stationär behandelt oder so gebrechlich,
dass er gepflegt werden muss und eine Rückkehr unzumutbar wäre.
So vernichtend hat wahrscheinlich seit dem altgriechischen Feldherrn Phyrrus keiner
mehr gewonnen...

FAZIT:
Am 1.1.2004 sind die Regelungen zum Bezug von Sozialhilfe für Auslands-Deutsche
so verschärft worden, dass sie zukünftig grundsätzlich nur noch in Deutschland
gezahlt wird.
Lediglich drei genau definierte Ausnahmefälle sind vorgesehen. Das gibt Gerichten
kaum noch Spielraum zu Gesetzes-Auslegungen.

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Auch wer objektiv bedürftig ist, bekommt keine Sozialhilfe mehr ins Ausland
geschickt, es sei denn, man ist
• schwer krank
• pflegebedürftig
• inhaftiert
• oder kann aus rechtlichen Gründen im Zusammenhang mit minderjährigen
Kindern nicht zurückkehren.

Mittlerweile sind doch Zahlen bekannt geworden. Wie das Bundessozialministerium


mitteilte, lebten im Jahr 2002 nur 0,025 Prozent aller Sozialhilfeempfänger im
Ausland, genauer gesagt 959 Personen. Ein großer Teil davon sind alte Menschen
(auch verfolgte des NS-Regimes) und sehr viele Häftlinge. Die Gesamtsumme der
Auslands-Sozialhilfe betrug 4,3 Millionen Euro.

Der Missbrauch schien also gar nicht so weit verbreitet zu sein, wie uns die Medien
weismachen wollten, obwohl es diesen sicherlich gab (wieso lebten ausgerechnet in
Tropenparadiesen so viele Stütze-Empfänger, z.B. angeblich rund 150 Deutsche in
Thailand)?

Wie werden diese sich auf die neue Situation einstellen? Höchstwahrscheinlich
werden sie – wie vom Gesetz gefordert – nach Deutschland zurückkehren, um den
Sozialhilfeanspruch nicht verfallen zu lassen. Sie werden sich pro forma einen
Wohnsitz nehmen (bei Verwandten oder Freunden) und ein Konto eröffnen, aber
nach ein paar Wochen oder Monaten wieder ins Ausland gehen. Diesmal eben
inoffiziell; sie werden es keiner Behörde erzählen. Die Verwandten oder Freunde
schicken das Geld ins Ausland nach.

Und wenn das Amt den Sozialhilfeempfänger sprechen will? Innerhalb von Stunden
ist man wieder zurück in Deutschland, zumal wenn man sich diesmal noch in Europa
aufhält (die schönen Inseln Malta und Zypern gehören ja jetzt zur EU, sind aber
weitaus billiger als Spanien, Italien oder Griechenland. Und aus Kroatien oder der
Türkei ist es auch nur ein Katzensprung).

***
In Rheinland-Pfalz können einkommensschwache Familien kostenlos eine Woche
Urlaub in Jugendherbergen machen machen. Die Kosten für Unterkunft, Verpflegung
und Ausflüge teilen sich das Sozialministerium, das Deutsche Jungendherbergswerk
und Sponsoren. Etwa 130 Familien pro Jahr kommen in den Genuss des
Programms.

82
3 Monate Urlaub gefällig?
Arbeitsamt bezahlt!
Arbeitnehmer haben einen gesetzlichen Anspruch auf Urlaub. Arbeitslose haben das
eigentlich nicht. Eigentlich. Aber es gibt Möglichkeiten.

Wenn man obendrein weiß, dass sich die Europäische Union nicht nur in Europa
befindet, sondern auch in der Karibik und im Indischen Ozean, kommt man damit
theoretisch zu einem Aufenthalt in den Tropen auf Staatskosten!

Möglich wird das durch eine französische Besonderheit: Martinique, Guadeloupe,


Französisch Guyana (alle in der Karibik) sowie Réunion (Indischer Ozean) sind
französische Übersee-Departements ("départements d'outre-mer") und damit
rechtlich ein Teil Frankreichs.

Das Gleiche wird ab 15.12.2008 auch für die Niederländischen Antillen gelten. Das
heißt, man ist zwar in der Karibik (bzw. im Indischen Ozean), aber immer noch auf
französischem oder niederländischem Staatsgebiet, und beide gehören ja der EU
an... Mit anderen Worten: Teile der EU liegen auch in den Tropen!!! Natürlich ist
überall dort auch der Euro das gesetzliche Zahlungsmittel.

1. Das Arbeitsamt (pardon: es heißt jetzt „Bundesagentur für Arbeit“) kann


Arbeitslose insgesamt drei Wochen pro Kalenderjahr von der Pflicht der
täglichen Erreichbarkeit befreien. Diese drei Wochen müssen nicht
zusammenhängen. Man kann sich also auch dreimal eine Woche „Urlaub“
nehmen. Der Grund für die Abwesenheit spielt keine Rolle. Man muss aber
wissen, dass das Arbeitsamt immer und rechtzeitig informiert werden muss.
Während der Urlaub bei ALG I kaum Probleme bereitet, ist es bei ALG II
schon schwieriger und kommt auf den Einzelfall an.
In besonderen Fällen können auch sechs Wochen genehmigt werden. Für die
Zeit der „Ortsabwesenheit“ besteht weiter Anspruch auf Arbeitslosengeld –
zumindest für drei Wochen.
2. Arbeitslose können aber unter Umständen sogar bis zu drei Monate ins
Ausland gehen – wenn die Voraussetzungen stimmen (z.B. Anspruch
erworben, vorher mindestens vier Wochen zur Arbeitsvermittlung zur
Verfügung gestanden). Lesen Sie dazu, was das Arbeitsamt selbst in einer
Mitteilung schreibt:

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Arbeitslosengeld auch im Ausland
Arbeitslose aus Ländern der europäischen Union können Arbeitslosengeld auch
dann erhalten, wenn sie sich vorübergehend oder auf Dauer in einen anderen
Mitgliedsstaat begeben. Die folgenden Fälle zeigen, unter welchen Voraussetzungen
dies möglich ist.

Fall 1:
Personen, die in Deutschland arbeitslos geworden sind und in einen anderen
Mitgliedsstaat reisen wollen, um dort Arbeit zu suchen, können das deutsche
Arbeitslosengeld längstens bis zu drei Monate vom Versicherungsträger des Landes
der Arbeitssuche beziehen.

Sie müssen vorher einen Anspruch auf die deutschen Leistungen erworben haben.
Nach der Arbeitslosmeldung müssen Arbeitslose der deutschen Arbeitsvermittlung
mindestens vier Wochen zur Verfügung gestanden haben. Vor diesem Zeitpunkt ist
für eine Ausreise in einen anderen Staat eine Zustimmung des Arbeitsamtes
erforderlich. Diese kann nur dann erteilt werden, wenn die Vermittlung einer neuen
Arbeitsstelle in absehbarer Zeit nicht möglich ist.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann die deutsche Arbeitsagentur eine


Bescheinigung (E 303) ausstellen. Aus dieser Bescheinigung kann entnommen
werden, innerhalb welcher Frist sich der Arbeitslose am Ort der Arbeitssuche als
arbeitsuchend melden muss und für welchen Zeitraum und in welcher Höhe
Leistungen beansprucht werden können. Wer sich beim ausländischen
Versicherungsträger nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist meldet, erhält die
Leistungen erst ab dem Tag der Meldung. Findet der Arbeitslose im anderen
Mitgliedstaat keine Arbeit und möchte deshalb wieder in Deutschland als
Arbeitnehmer erwerbstätig sein, erhält er Leistungen nach deutschen
Rechtsvorschriften nur dann, wenn er innerhalb des Zeitraums zurückkehrt, für den
er im anderen Mitgliedsstaat deutsche Leistungen beanspruchen könnte.

Fall 2:
Für Personen, die
a) als Saisonarbeitnehmer in der Bundesrepublik Deutschland arbeitslos geworden
sind und am Saisonende in Ihren Heimatstaat zurückkehren möchten,
b) als Arbeitnehmer in der Bundesrepublik Deutschland arbeitslos geworden sind und
auf Dauer in einen anderen Mitgliedsstaat der EU umziehen möchten,
gilt, dass Arbeitslose in diesem Mitgliedsstaat keine Leistungen nach deutschem
Recht erhalten. Nach der Rückkehr/Einreise kann der Arbeitslose gegebenenfalls
Arbeitslosenunterstützung vom dortigen Träger der Arbeitslosenunterstützung
erhalten, sofern die Voraussetzungen nach den dort geltenden Rechtsvorschriften
gegeben sind, wobei die deutschen Versicherungszeiten berücksichtigt werden.
Hierfür stellt das deutsche Arbeitsamt eine Bescheinigung nach Vordruck E 301 aus.
Weitere Auskünfte zu diesen Fragen erhalten Sie von Ihrer zuständigen Agentur für
Arbeit und unter www.arbeitsagentur.de.

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Wie, wo und was zollfrei einkaufen
Einkaufen in Duty Free Shops ist interessant, weil man dadurch, dass kein Zoll auf
den Waren ist, viel Geld sparen kann. Wo und womit man auf welchen ausgewählten
Flughäfen stark verbilligt einkaufen kann, verrät das folgende Portal, das stets die
tagesaktuellen Angebote aufführt:
www.dutyfree.de

Welche Waren in welchen Mengen im Allgemeinen zollfrei eingeführt werden dürfen,


also die Zoll- und Einfuhrbestimmungen der Europäischen Union für Reisende, ist
hier aufgelistet:
www.bonvoyage-online.de/ri_zoll.htm

Noch genauer über Einfuhrbeschränkungen und -verbote klärt der Zoll selbst auf:
http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/Rueckkehr-aus-einem-Nicht-EU-
Staat/Zoll-und-Steuern/Reisefreimengen/reisefreimengen_node.html

Ganoven machen keinen Urlaub


Allgemein
Erkundigen Sie sich bei Ihrem Automobilclub nach den Notfallnummern Ihres
Urlaubslandes.
Halten Sie sich von einsamen Straßen fern, ob zu Fuß oder mit dem Auto. Dort
können Gangsterbanden lauern.
Fahren Sie in Städten immer mit verriegelten Türen und Fenstern, vergessen Sie
dabei auch nicht Schiebedach und Kofferraum, was ja heute durch die
Zentralverriegelung vereinfacht möglich ist. Sonst kann es an einer roten Ampel
unliebsame Eindringlinge geben.

Verletzten-Trick
Die Vorgehensweise ist ganz einfach. In diese Falle kann man nur allzu leicht
tappen: Wenn ein sich näherndes, einzelnes Urlauberauto erspäht wird, legt sich
eine Person (oft eine Frau) auf die Straße und macht auf schwerverletzt. Natürlich
hält man an, steigt aus, will nachsehen und helfen. Eine zweite Person fährt dann im
ersten günstigen Augenblick mit dem Fahrzeug davon und der Schwerverletzte
flüchtet auch. Halten Sie niemals an, sondern informieren Sie die Polizei per Handy.

Der Plattfuß-Trick
Touristenautos auf Raststätten sind vor allem im südlichen Europa ein beliebtes
Betrüger-Ziel. Unbemerkt wird ein Reifen aufgeschlitzt und dann großzügig Hilfe
angeboten. Schnell ist der Ort des Geschehens von mehreren „Helfern“ und
„Schaulustigen“ umringt, die die Touristen redegewandt ablenken, so dass im
allgemeinen Trubel der Überblick verloren geht und Wertsachen aus dem Auto
gestohlen werden können.
Gegenmaßnahmen: Möglichst eine „Wache“ am Fahrzeug zurücklassen, d.h. es
sollten sich nicht alle Insassen entfernen. Falls doch ein Reifen platt ist, sofort alle
Türe verschließen. Möglichst keine Hilfe von Fremden annehmen.

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Eine öfter praktizierte Variante ist, dass die Insassen eines überholenden
Fahrzeuges Sie durch aufgeregte Gesten auf Schäden an Ihrem Auto aufmerksam
machen wollen. Halten Sie nicht an, vor allem nicht auf freier Strecke.

Tricks an der Tankstelle


Beim Tanken können den Urlaubern ein paar Abzockfallen gestellt werden:
1. Der freundliche Tankwart füllt zu wenig ein, kassiert aber den vollen Betrag.
Abhilfe: Möglichst immer selber tanken. Wo das nicht möglich ist, ganz genau
die Anzeige an der Zapfsäule beobachten.
2. Es wird ein höherer Zahlbetrag gefordert oder es wird zu wenig Wechselgeld
herausgegeben. So schützen Sie sich: An der Zapfsäule zu zahlenden Betrag
ablesen und sich merken. Im Kopf auch schon das Rückgeld ausrechnen.
Sobald die Person an der Kasse merkt, dass Sie hartnäckig bleiben, klärt sich
der „Irrtum“ schnell auf, besonders wenn Sie mit gezücktem Handy darauf
bestehen, dass die Angelegenheit von der Polizei geklärt werden soll.
3. Geldwechselbetrug: Wer für seinen Sprit und seine Einkäufe nicht genügend
Landeswährung hat, bekommt seine Euros auch gewechselt und mit der
Rechnungssumme verrechnet. Hierbei kann der Tourist leicht übervorteilt
werden. Da hilft nur, dass man vor dem Bezahlen für sich schon mal möglichst
genau überschlägt, wie viel Wechselgeld zu erwarten ist. Bei Unklarheiten
genau vorrechnen lassen.
4. Bezahlen mit Kreditkarte: Prüfen Sie den Abrechnungsbeleg genau, bevor Sie
unterschreiben, insbesondere ob der Betrag stimmt. Erlauben Sie nicht, dass
die Kreditkarte aus Ihrem Blickfeld entfernt wird. Zu leicht kann sonst ein
zweiter Beleg angefertigt werden.

Auslandsimmobilien-Haie
Immer wieder werden gutgläubige Anleger, die sich ein Haus im Süden kaufen
wollen, von skrupellosen Vermittlern betrogen. Die Maschen sind fast immer die
gleichen:
Durch geschickte Werbung und billige "Verkaufsflüge" zur Besichtigung von
Musterhäusern verführt, leisten die Interessenten hohe Anzahlungen. Dabei gehören
die Musterhäuser oft nicht einmal zu dem Unternehmen und dienen nur als
Blendwerk. Zwar konnten die Vermittler in vielen Fällen notariell beglaubigte
Eigentumsnachweise für den billigen Baugrund an der sonnigen Küste vorweisen,
dass diese Papiere aber nicht für das Bauwerk selbst galten, erkannten viele Käufer
erst zu spät. Hinzu kam, dass der Bauunternehmer einen Teil der Anzahlungen in
vertragswidriger Weise nicht für die Bauten, sondern für andere Zwecke verwendete.
Dadurch mussten die Käufer hohe Nachzahlungen leisten. Manchmal verteuerten
sich die angegebenen Baukosten mehrmals, so dass die Interessenten immer wieder
zur Kasse gebeten wurden. Doch auch bei der vom Unternehmer zugesagten
gewinnträchtigen Vermietung klappte es meistens aus irgendeinem Grund nicht. So
blieben dann die Käufer auf leerstehenden Wohnungen sitzen, für die sie teuren
Unterhalt zu zahlen hatten, und die sie schließlich erst mit hohem Verlust wieder
abstoßen konnten.

So beugen Sie Diebstählen vor


• Legen Sie nichts Wertvolles ins Handschuhfach Ihres Autos. Lassen Sie es
vielmehr offen stehen, damit jeder sehen kann, dass nichts zu holen ist.

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• Lassen Sie nicht nur Geld, sondern auch Ausweise oder Tickets nicht
ungeschützt herumliegen. Für (Hotel-)Diebe ist das wie Bargeld, wenn sie die
richtigen Verbindungen haben.
• Lassen Sie Ihren Zimmerschlüssel nicht unbewacht, weder an der Hotelbar,
noch im Frühstückszimmer oder gar an der Rezeption. Ein Dieb hat schnell
zugegriffen.
• Posaunen Sie Ihre Zimmernummer an der Rezeption nicht heraus. Auf diese
Information haben Ganoven oft nur gewartet.
• Simpel, aber hochwirksam: nutzen Sie den Hotelsafe.
• Wenn Sie schon nicht den Hotelsafe benutzen wollen, dann verschließen Sie
Wertvolles im (Hartschalen-)Koffer. So haben Sie dann auch einen
Versicherungsschutz über Ihre Hausratversicherung bzw.
Reisegepäckversicherung. Machen ggf. Sie Fotos, die die Einbruch- bzw.
Aufbruchspuren belegen.
• Tragen Sie Wertsachen aller Art eng am Körper und nicht in Hand- oder
Umhängetaschen, welche vor vorbeifahrenden Motorrädern zu leicht entrissen
werden können. Auf Schmuck sollten Sie im Urlaub möglichst verzichten.
• Vermeiden Sie Gedränge und sonstigen Körperkontakt mit Fremden, um
Taschendieben keine Chance zu lassen. Seien Sie erhöht wachsam, wenn
Ihnen jemand Fragen stellt oder wenn Sie angerempelt werden

Der bahnreisende Schauspieler-Trick


Ein Betrüger mit beträchtlichem schauspielerischem Talent wurde am Pariser
Bahnhof Gare du Nord bei folgendem Trick beobachtet, wobei er gleich drei
Umstände zu seinem Vorteil ausnützt: die Hilfsbereitschaft, die Solidarität von
Landsleuten und den Zeitdruck.
Der gut gekleidete Mann im grauen Anzug mischt sich 15 Minuten vor der Abfahrt
eines Zuges, der nach Deutschland fährt, unter die einsteigenden Fahrgäste und ruft
aufgeregt, laut und auf Deutsch: „Man hat mir meine Kameraausrüstung gestohlen.
Jemand hatte mir beim Aussteigen Hilfe angeboten, jetzt ist alles weg!“. Dies tut er in
möglichst vielen Waggons, um deutsche Reisende zu „informieren“.
In den letzten Minuten vor der Abfahrt ändert er seine Taktik. Scheinbar immer
nervöser und den Tränen nahe läuft er noch einmal von Abteil zu Abteil und fragt:
„Spricht hier jemand Deutsch? Meine Kamera-Ausrüstung ist gestohlen worden. Ich
habe kein Geld mehr. Mir fehlen noch 18 Euro, dann kann ich mir ein Ticket nach
Hause kaufen.“
Scheinbar helfen ihm nicht wenige Landsleute spontan aus der Patsche. Etwa 100
€uro kann er auf diese Weise pro Zug einsammeln, wie beobachtet wurde. Und vom
Gare du Nord fahren viele Züge nach Deutschland... Tagesverdienste von 500-1.000
€uro sind nicht unrealistisch.

Timesharing-Tricks
Time Sharing ist von der Grundidee her eine feine Sache und 95% aller Angebote
sind auch seriös. Die restlichen 5% haben aber die Branche derart in Verruf
gebracht, dass sogar das Bundeskriminalamt immer mal wieder Warnungen
veröffentlicht.
In Urlaubsgebieten, bevorzugt in Spanien, verteilen Mitarbeiter von Timesharing-
Anlagen Rubbellose etc. an Touristen. Die Gewinnchancen sind fantastisch, denn
Leute, die etwas gewonnen haben, haben ein offeneres Ohr für angeblich lukrative
Angebote. Die Gewinner werden nun dadurch in die Anlagen gelockt, dass die Preise
nur eben dort eingelöst werden können. Und damit auch wirklich keiner abspringt,
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steht nicht nur zufällig ein Taxi in der Nähe bereit, nein, die Fahrtkosten werden
sogar von der Anlage übernommen. Wer einmal in der Anlage ist, wird in
stundenlange Verkaufsgespräche verwickelt.

Wenn’s um Timesharing geht, wird gelogen, dass sich die Palmen biegen, aber bei
Cash-Back-Programmen kann auch Baron von Münchhausen nicht mehr mithalten.
Es werden hierbei Zertifikate, Garantien oder „Versicherungen“ angeboten, die man
meist zum selben Preis erwirbt wie den Timesharing-Anteil. Es wird versprochen,
dass das eingezahlte Kapital in der Regel in 51 Monaten wieder vollständig
ausbezahlt wird. Gleichzeitig wird soviel Gewinn erwirtschaftet, dass damit auch das
Investment in das Timesharing-Modell neutralisiert wird.
Wer einen Anteil zweimal bezahlt und auch noch glaubt, dass er sein Kapital in 51
Monaten wiedersieht, steigt in die Bundesliga der Dummköpfe auf...
Wie kann man Leuten Timesharing verkaufen, die zu Hause bleiben oder woanders
hinfahren? Schade um das Potenzial, haben sich findige Anbieter gedacht und einen
Weg gefunden: Es werden Umfragen über das Urlaubsverhalten veranstaltet
(telefonisch, nachdem das auf der Straße nicht mehr erlaubt ist). Als Dank für die
Teilnahme darf man kostenlos an einer Urlaubsverlosung teilnehmen. Und prompt
gewinnt man auch. Natürlich eine Reise in eine Timesharing-Region. Aber nur mit
Ehepartner (denn man braucht ja beide Unterschriften).
Aus der Dominikanischen Republik wird von folgenden Betrugsmanövern berichtet:
Potenzielle Käufer haben meist auch eine Reisekranken-Versicherung. Man bietet
nun an, gefälschte Arztrechnungen und Atteste zu beschaffen, die man zu Hause
zwecks Kostenerstattung einreichen soll, um somit einen Teil des Kaufpreises zu
finanzieren.
Oder es wird Kreditkarten-Inhabern angeboten, das Timesharing-Eigentum auf
Teilzahlungsbasis zu erwerben. Zu diesem Zweck werden Kreditkarten-
Zahlungsbelege angefertigt, die der Käufer blanko unterschreiben soll. Diese werden
dann nicht bei jeweiliger Fälligkeit, sondern widerrechtlich sofort eingelöst. Oft wird
ein höherer Betrag als vereinbart eingesetzt.
Die Buy-Sell-Methode wird angewendet, wenn man einem Timesharing-Agenten
erklärt hat, dass man schon Anteilseigner einer anderen Timesharing-Anlage sei. Der
Agent macht nun deutlich, dass seine Anlage viel besser sei als die andere, von der
er übrigens schon gehört habe und wisse, dass sie bald in Konkurs gehe. Das sei
aber kein Problem. Er könne es arrangieren, dass der Anteil der alten Anlage als
Anzahlung für die neue angerechnet werde. Wer’s glaubt und wieder unterschreibt,
hat dann zwei verschiedene Timesharing-Anteile. Von der Inzahlungnahme will
keiner mehr was wissen.
Eigentümer, die ihre Timesharing-Anteile regulär verkaufen wollen, werden oft
folgendermaßen reingelegt: Der Vermittler lässt sich eine Vollmacht ausstellen, um
mit Kaufinteressenten verhandeln zu können. Er lässt sich auch die Bankverbindung
nennen, um den Kaufpreis ggf. zu überweisen. In Wirklichkeit aber passiert genau
das Gegenteil: Der Vermittler schreibt die Banken der Eigentümer an und bittet –
unter Vorlage der Vollmacht oder mittels gefälschter Unterschrift – um die
Überweisung eines größeren Betrages, was nicht immer, aber häufig genug gelingt.
Time-Sharing-Geschädigte erhalten unaufgefordert von angeblichen Anwaltsbüros
Schreiben, in denen Hilfe angeboten wird, bereits verloren geglaubte Investments
wiederzuerlangen. Sie geben sich oft als juristische Vertreter großer Tauschclubs
aus oder stellen gute Aussichten dar, gezahlte Kaufbeträge gerichtlich einzuklagen.

88
Gegen Überweisung eines Anwalts-Vorschusses (selten unter 3.000 Euro) werde
man sich des Falles annehmen. Wer’s tut, wird wieder Opfer und verliert noch einmal
Geld. Denn eine anwaltliche Vertretung findet nicht statt. Vielmehr handelt es sich bei
den Initiatoren um dieselben Betrüger oder deren Hintermänner.
Der neuste Trick der Betrüger setzt aber allem bisher Dagewesenen die Krone auf:
Erst müssen 1.000 €uro auf ein (angebliches?) Notaranderkonto überwiesen werden.
Dann meldet sich aber der Notar mit dem Hinweis, dass er nicht beurkunden könne,
weil keine Grundbucheintragung vorläge. Das kostet weitere 1.500 Euro. Nun meldet
sich eine Bank, die angeblich den Kaufbetrag auszahlen wolle. Das ist aber so lange
nicht möglich, wie die Grunderwerbssteuer nicht bezahlt sei: kostet nochmals 1.800
Euro. Nach dieser Zahlung meldet sich keiner mehr. Man hat wieder genug
abgezockt.
Nach Angaben des Timesharemagazins erkennt man Betrüger an folgenden
Aussagen:
• Wir haben bereits einen Käufer für Ihren Anteil (der Klassiker!!!)
• Für einen Verkauf muss Ihr Anteil unbedingt im Grundbuch eingetragen sein.
• Unser Anwaltsbüro vertritt Kunden von RCI (alternativ Interval International)...
• Der Käufer möchte sich so schnell wie möglich mit Ihnen hier auf Teneriffa
treffen.
• Ihre Adresse haben wir von der Spanischen (alternativ: deutschen, englischen
usw.) Timeshare-Registratur.
• Diese Maßnahme ist laut EU-Recht (alternativ: spanischem Recht)
vorgeschrieben.
• Unser Käufer ist bereit, Ihnen xxx €uro für Ihr Nutzungsrecht zu zahlen.
Das Timesharemagazin ist ein informatives Forum zu allen Aspekten rund um das
gleichnamige Thema. Es bemüht sich um eine objektive Berichterstattung und
versucht, die Spreu vom Weizen zu trennen. Vorstellungen empfehlenswerter
Angebote gehören genau so dazu wie Warnungen vor betrügerischen
Machenschaften. Auszug aus dem Service-Angebot:
Timeshare-Lexikon, wichtige Adressen, Hinweise des Auswärtigen Amtes,
Empfehlungen, Preisvergleiche, Ferienanlage-Übersichten, Forum, Newsletter,
Rechtstipps u.v.a.m.:
www.timesharemagazin.de

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Insider-Tricks und andere wichtige
Informationen
Autounfall – Ausland
Jeder Dritte fährt mit seinem Fahrzeug in Urlaub; da ist es kein Wunder, dass jährlich
150.000 Verkehrsunfälle im Ausland passieren. Ist die Abwicklung im Inland schon
oft schwierig, so trifft diese Aussage noch viel mehr zu, wenn man es mit einer
ausländischen Unfallgegner zu tun hat. Vieles vereinfachen kann hier, wenn man
sich an den Zentralruf der Autoversicherer wendet, der Betroffenen den jeweiligen
Schadenregulierungsbeauftragten der ausländischen Versicherung in Deutschland
vermittelt:
www.gdv-dl.de/autoversicherer/autoversicherer.html
Tel. 0180 – 25 0 26
Es wird dringend empfohlen, sich von seiner Versicherung den sog. Europäischen
Unfallbericht schicken zu lassen. Da er mehrsprachig ist, lässt sich somit jeder Unfall
unkomplizierter festhalten. Auch sollte man immer Fotos machen.
Nicht nur, dass die Schadenregulierung mit ausländischen Versicherern erheblich
länger dauert, es gibt noch ein zweites Großproblem: Im Ausland herrschen oft viel
niedrigere Versicherungssummen. Leicht kann es passieren, dass man seinen Sach-
und Personenschaden gar nicht voll bezahlt bekommt. Oder es ist gar kein
Versicherungsschutz vorhanden. Oder es handelt sich um Unfallflucht.
Damit unverschuldet Geschädigte nicht auf ihren Kosten sitzen bleiben, wurde von
den deutschen Versicherern die Verkehrsopferhilfe eingerichtet, die auch Vorschüsse
zahlt, wenn die ausländische Autoversicherung gar zu lange braucht, den Schaden
zu regulieren: www.verkehrsopferhilfe.de

FKK-Reisen
Urlaub, aber natürlich! Lautet das Motto von Oböna, Deutschlands Marktführer für
textilfreie Ferien. FKK-Urlaub und -Reisen muss weiter verbreitet sein, als manche
denken, wenn man die Vielzahl der einschlägigen Internetauftritte betrachtet. Die
nachfolgenden Links verweisen auf Ziele in Europa und weltweit. Auch FKK-
Kreuzfahrten sind dabei. Auch Winterurlaub scheint nackt möglich zu sein!
www.oboena.de
www.fkk-miramare.de
www.club-corsicana.de
www.fkk-teneriffa.de
www.inf-fni.org
www.nudeplaces.com
www.gonude.com
www.naturist.com
www.nopockets.com
www.travelnude.com
www.naturismo.org
www.lugaresnaturistas.org

Flughafenzubringer
Neben anderen operieren diese Flughafenzubringer-Service bundesweit. Die Kosten
können Sie gleich online ermitteln:
www.tvs-shuttle.de

90
http://www.airportshuttles.de
http://www.german-transfer.de/

Gabelflug – was ist das?


Von einem Gabelflug spricht man, wenn man zu einem bestimmten Flughafen hin-
und von einem anderen Flughafen zurückfliegt oder wenn man mehrere Flugstrecken
miteinander kombiniert.

Glückshotel – was ist das?


Man bucht eine Reise, wählt aber kein bestimmtes Hotel aus, sondern wählt nur
Hotelkategorie, Zimmertyp und Verpflegungsart. Am Zielort erst erfährt man, in
welchem Hotel genau man untergebracht wird. In der Regel handelt es sich um ein
Mittelklassehotel. Dadurch, dass man dem Veranstalter die Wahl überlässt, erhält
man die Unterkunft zu einem wesentlich günstigerem Preis, da er flexibel freie
Restplatz-Kapazitäten auffüllen kann.
Andere Bezeichnungen für diese Angebotsart sind: Glücks- oder Roulette-Reisen,
Reisejoker, 3N, Spary usw.
Oft auch für Familien-Urlaub möglich und auf Monate im Voraus buchbar. Zum
Beispiel:
www.croholiday.de/glueck.html
www.ferium.de/Glueckshotels/Glueckshotel_Fuerteventura.htm
Weitere Angebote findet man leicht im Internet, wenn man den Suchbegriff
„Glückshotel“ eingibt.

Homo-Reisen
Auf Reisen für Lesben und Schwule haben sich mehr Anbieter spezialisiert, als man
annehmen möchte. Die größte Übersicht für Sommer- und Winterurlaub findet man
hier: www.reiselinks.de/gaytravel.html

Inselmakler
Reif für die Insel? Warum dann nicht auf einer solchen Urlaub machen? Bei dem
nachfolgenden Anbieter geht das auch ohne störende Touristen. Hier kann man
weltweit Privatinseln für Ferien oder Party mieten – wenn man das nötige Kleingeld
hat. Die teuerste kostet 1.800 US-Dollar pro Tag:
www.vladi-private-islands.de
(über 10.000 vermietete Inselbetten und über 1.800 verkaufte Inseln seit 1975!)

Insider-Urlaub
Auch der beste Reiseführer weiß nicht alles. Und was dort als Insidertipps
angepriesen wird, ist eher Allgemeingut, weil Hunderttausende andere Urlauber auch
davon erfahren. Ja, man erlebt bisweilen, dass der Tipp in der Zwischenzeit
überhaupt nicht mehr aktuell ist.
Besser als Bücher kennen sich echte Insider aus, die vor Ort leben. Über das
Internet-Portal www.insideragency.com können Sie mit ihnen Kontakt aufnehmen. Es
sind die unterschiedlichsten Interessengebiete und Städte weltweit vorhanden. Diese
Insider arbeiten ehrenamtlich, also grundsätzlich kostenlos. Gegen Trinkgeld hat
aber keiner was.

Medical Tourism
Man kennt Sprachreisen, Bildungsurlaub und Abenteuerurlaub, es gibt
Pauschaltouristen, Individualtouristen, All-Inclusive-Touristen und sogar Sextouristen.

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Aber in den letzten Jahren hat sich eine neue Tourismus-Sparte etabliert, die sogar
ungemein boomt: die Rede ist vom Medizintourismus.
Man versteht darunter Reisende, die aus einem bestimmten Grund andere Länder
besuchen, aus medizinischen Gründen nämlich. Waren es früher eher nur die sehr
gegensätzlichen Gruppen der Abtreibungswilligen und der kinderlosen Paare, die die
Grenze zu liberaleren Staaten überschritten, so hat der Trend heute alle Bereiche
erfasst: Zahnersatz, kosmetische Chirurgie, Operationen aller Art, ja sogar
Transplantationen – die Patienten suchen jenseits der Grenzen qualifiziertere Hilfe
oder preisgünstigere Behandlung.
Das Internetportal www.hospitalscout.com kann bei der Suche nach geeigneten
Krankenhäusern und Spezialisten behilflich sein, listet es doch über 70.000 Kliniken
in 195 Ländern der Erde auf.

Reisebank
Wer verreist, braucht meistens Devisen und Reiseschecks. Die Reisebank hat
ständig über 100 Währungen parat. Auf der Webseite finden Sie unter anderem auch
Sortenkurse und Währungsrechner. Die Reisebank zeichnet sich auch durch
reisefreundliche Öffnungszeiten aus, indem sie auch am Wochenende geöffnet hat:
www.reisebank.de

Single-Reisen
Ganz elitär hat sich die Firma ElitePartner spezialisiert. 68 Prozent der eingetragenen
Singles sind Akademiker. Außerdem ist die Mehrheit der Mitglieder weiblich (54%):
www.elitepartner.de/km/service/singlereisen/index.do

Staus – So vermeidet man sie


Ob Geschäftsreise oder Urlaubstrip – ein Stau kostet nicht nur wertvolle Zeit,
sondern auch gute Laune. Doch es ist jetzt relativ einfach, lästige Staus zu
vermeiden. Auf abacho.de findet man einen Staumelder, der alle bekannten
Behinderungen auf der jeweiligen Autobahn bzw. im gewünschten Bundesland
auflistet, so dass man seine Routenplanung entsprechend einrichten kann. Die
Serviceleistungen sind kostenlos: http://auto.abacho.de , http://www.Abacho.de

Währungsrechner
Währungen umrechnen bezüglich aller 164 Währungen der Welt kann man hier:
www.oanda.com/convert/classic

Weltzeituhr
Ist eine überaus interessante Seite: Hier können Sie nicht nur rund um den Globus
die jeweilige Zeit bestimmen, Sie erhalten auch Infos zu allen Ländern der Erde, alle
Feier- und Gedenktage, alle Nationalhymnen, alle Vorwahlen und Kfz-Kennzeichen.
Sie finden weltweit 1.000 Live-Kameras, Währungsinfos, eine Jahrtausend-Uhr und
und und... Wirklich empfehlenswert. www.weltzeituhr.com

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BIG BENN BOOKS Bestseller
BIG BENN BOOKS ist einer der erfolgreichsten unter den unabhängigen deutschsprachigen
Verlagen der letzten Jahre. Die vielseitige Palette an praktischen Ratgebern war schon für
Zehntausende Leser von großem Nutzen. Ob auch Sie hier fündig werden? Nachfolgend eine
kleine Auswahl. Das vollständige Verlagsprogramm und ausführliche Inhaltsangaben zu jedem
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Der finanzielle Überlebens-Kurs
Der GRATIS-Kredit
Die Master-Dax-Strategie
Der Goldene Report
Ich will mein Geld zurück !!
Geld im Ausland 1 – So spürt der Fiskus Auslandskonten aus
Geld im Ausland 2 – Transfer diskret und legal
Geld im Ausland 3 – So wird Schwarzgeld legal weiß
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Nie mehr Steuern durch U.K.-Wohnsitz
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