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Handout zur Märchenforschung

Dr. Philipp Schmerheim, Universität Hamburg


Stand: 20.07.2021

1. Begriffe

Märchen: Das deutsche Wort „Märchen“ ist eine Verkleinerungsform zu „Mär“ (althochdeutsch „mârî,
mittelhochdeutsch „maere“, Kunde, Bericht, Erzählung, Gerücht) und bezeichnete ursprünglich eine kurze (Prosa-
)Erzählung, die Wunderbares zum Gegenstand hat. Wie andere Verkleinerungsformen unterlag sie früh einer
Bedeutungsveränderung und wurde auf erfundene, auf unwahre Geschichten angewendet.

Sagen haben einen ähnlichen Stoffbereich und Motive wie Märchen, sie sind ebenso wie Volksmärchen zumeist
anonym überliefert. Sagen sind kurze, einepisodische Erzählungen, die im Unterschied zu Märchen auf
Begebenheiten zurückgehen und sich – erkennbar an den in der Regel konkreten Orts- und Zeitangaben – durch
eine enge Bindung an bestimmte Regionen auszeichnen. Sie liefern i.d.R. Antwort- und Erklärungsversuche auf
Unerklärbares, d.h. fiktionale Erklärungen für tatsächliche Ereignisse. Man unterscheidet dämonologische Sagen
von übernatürlichen Wesen, historische Sagen um historische Ereignisse/Personen sowie ätiologische Sagen,
sogenannte Erklärungs- oder Entstehungssagen (vgl. Brednich 2004).

Legenden verfügen wie Sagen ebenfalls über einen wahren Kern. Sie erzählen vorbildhafte Lebensgeschichten oder
Heiligengeschichten; durch letztere haben sie oft eine religiöse Dimension. Legenden weisen einen engen Bezug zur
literarischen Tradition auf und haben Bezug zu historischen Ereignissen, realen Schauplätzen und namentlich
benannten Personen.

Fabeln sind lehrhafte Erzählungen, in denen Tiere bzw. Pflanzen anthropomorphisiert werden, sodass sie Parallelen
zu menschlichen Verhaltensweisen aufweisen. In der Regel gibt es einen namentlich bekannten Verfasser (z. B.
Äsop, Lessing, Gellert) sowie eine explizit formulierte Moral (im Ggs. zu den Grimm’schen Märchen).

2. Rezeptionsgeschichte

Anschließend an die französischen contes des fees (im engl. fairy tales oder fairy stories) setzt sich im 18.
Jahrhundert der Begriff des Märchens als Gattungsbegriff durch. Märchen sind hierbei jedoch zuerst vor allem
Volksmärchen, d.h. kleine Erzählungen, die angeblich durch mündliche Überlieferung im einfachen Volk
weitergegeben wurden. (Zu fairy stories vgl. Tolkien 2008.)

Italien
Giovan Francesco Straparola: Le piacevoli notti
(1550/1553, 74 Erzählungen in zwei Teilen; 21 davon sind Märchen im engeren Sinne)
Die italienische Literaturgeschichte kennt zwei große Märchensammlungen; die erste ist Le piacevoli notti von
Straparola. Die Geschichten in Le piacvoli notti sind in eine Rahmenhandlung eingebettet: In einer Villa auf Murano
erzählen sich die Mitglieder einer Gesellschaft dreizehn Nächte hindurch verschiedene, jeweils mit einem Rätsel
abgeschlossene Geschichten.

Giambattista Basile: Pentamerone


(Lo cunto de li cunti, 1634/6)
Basiles im neapolitanischen Dialekt geschriebenes „Fünftagewerk“ ist eine Märchensammlung, die wie bei
Straparola Rahmen- und Binnenerzählung verschachtelt – hier ist jedoch auch die Rahmenerzählung ein Märchen –
von der melancholischen Prinzessin Zoza. Die erste deutschsprachige Übersetzung von Felix Liebrecht erschien
1846.

Frankreich
In der französischsprachigen Literaturtradition werden die „contes des fees“ (Feenmärchen) geprägt, zurückgehend
auf den Titel der Märchensammlung von Marie-Catherine d’Aulnoy (1697). Der berühmteste Vertreter ist Charles
Perrault mit Histoires ou Contes du temps passé (auch: Contes de ma Mère l’Oye, 1697).
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Perraults Märchensammlung enthält acht Märchen, die offensichtlich bearbeitet sind und jeweils eine „Moralité“
enthalten: Le petit chaperon rouge (Rotkäppchen); La belle au bois dormant (Dornröschen); Cendrillon ou La petite
pantoufle de verre (Aschenputtel); La barbe bleue (Ritter Blaubart); Le maître chat ou le chat botté (Der gestiefelte
Kater); Les fées (Frau Holle); Le petit poucet (Der kleine Däumling); Riquet à la houppe (Riquet mit dem Schopf).
Perrault und die anderen Feenmärchen sind eine maßgebliche Quelle für die Märchensammlung der Brüder
Grimm.

Indien/Persien/ arabischer Sprachraum


Sammlung 1001 Nacht
Großen Einfluss auf die europäische Märchentradition hat die Geschichtensammlung Tausendundeine Nacht (Alf
laila wa-laila). Sie ist wohl indischen und persischen Ursprungs, wurde wohl im 8. Jahrhundert ins Arabische
übertragen und ist seitdem in zahlreichen Versionen und Zusammenstellungen überliefert. Gemein ist diesen die
Erzählstruktur: In einer Rahmenerzählung erzählt die Wesirstochter Scheherazade dem Herrscher Schahriyar
tausendundeine Nacht lang Geschichten, um ihn hierdurch von seiner krankhaften Misogynie zu heilen und ihr
eigenes Leben zu retten – tötet Schahriyar doch die ihm anverheirateten Jungfrauen am Morgen nach der
Hochzeitsnacht.
In Europa wurde die Sammlung durch die Übertragung Les mille et une Nuit des französischen Orientalisten Jean
Antoine Galland bekannt, die dieser zwischen 1704 und 1712 anfertigte und die auf diversen arabischen
Manuskripten und mündlichen Quellen beruht.
„Aus Sicht der heutigen Forschung bezeichnet T. N. weniger ein konkretes Buch oder Werk, sondern eher
ein literar. Phänomen, das von verschiedenen, meist anonymen Autoren über einen Zeitraum von mehr als
einem Jahrtausend unter Rückgriff auf unterschiedlichste Quellen geschaffen wurde und dessen
Bildmächtigkeit die populäre Wahrnehmung des islam. Orients entscheidend prägte.“ (Marzolph 2008,
288)
Der Kern der Sammlung geht wohl auf einen nicht erhaltenen iranischen Prototyp ca. im neunten Jahrhundert
n.Chr. zurück, der selbst wiederum Elemente indischen Ursprungs integrierte. Diese Sammlung wurde ins Arabische
übertragen und kontinuierlich erweitert (vor allem im Irak (Bagdad) der abbasidischen Epoche (bis 1258) und im
Ägypten (Kairo) der Mamlukkenzeit (Mitte 13. bis Anfang 16. Jh.)). Das älteste arabische Manuskript stammt wohl
aus dem 15. Jahrhundert – auf diesem beruht auch Gallands Version. Er fügt der Sammlung allerdings weitere
Geschichten hinzu, so etwa die Geschichten von Sindbad dem Seefahrer.
Auch in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm spielt Alf laila wa-laila eine wichtige Rolle: Den Brüdern
Grimm zufolge zeigen acht ihrer Märchen Verwandtschaft mit den aus dem Orient übernommenen Texten.

Deutschland
Die Brüder Grimm waren nicht die ersten, die sich an der Sammlung von Märchen versuchten. Beispielsweise
erschienen vor den Kinder- und Hausmärchen:
• Johann August Musäus: Volksmärchen der Deutschen (1782-1787)
• Benedikt Naubert: Neue Volksmärchen der Deutschen (1789-1792)
• Albert Ludwig Grimm (nicht verwandt!): Kindermärchen (1808)
• Johann Gustav Büsching: Volkssagen, Märchen und Legenden (1812)

3. Die Grimm’sche Märchensammlung


Die Grimm‘sche Märchensammlung fällt in eine Zeit rasanter Veränderungen: die industrielle Revolution bedingt
eine Veränderung der Familienstrukturen (hin zur bürgerlichen Kleinfamilie), der Erwerbs- und
Lebensgewohnheiten. Die Einführung der allgemeinen Schulpflicht im 17. und 18. Jahrhundert führt zu einer
zunehmenden Alphabetisierung der Bevölkerung; infolgedessen verliert die mündliche Märchentradierung (wie
überhaupt die Tradition des Erzählens im Gegensatz zum Lesen) an Relevanz.

Jacob Grimm (04.01.1785) und Wilhelm Grimm (24.02.1786) werden in Hanau in eine bürgerliche Großfamilie
hineingeboren. Die Eltern, Amtmann Philipp Wilhelm Grimm und Dorothea Grimm, hatten neun Kinder, von denen
drei im frühen Alter starben. Nach dem ebenfalls frühen Tod des Vaters 1796 ziehen die Brüder zu einer Tante nach
Kassel. Jacob beginnt 1802 ein Jurastudium in Marburg, Wilhelm ein Jahr später. In der Bibliothek ihres Lehrers
Friedrich Carl von Savigny entdecken sie ihre Faszination für die mittelalterliche Literatur. Die Begegnung mit dem
romantischen Dichter Clemens Brentano begeistert sie für die romantische Mittelalterrezeption.

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Die Brüder wirken recherchierend an der von Brentano und Achim von Arnim herausgegebenen Liedersammlung
Des Knaben Wunderhorn (1805) mit.
Nach dem Studium in Kassel als Bibliothekare tätig, beginnen sie mit der eigenen Sammlung von Märchen.
1812 erscheint die erste Auflage der Kinder- und Hausmärchen (s.u.).
Die Brüder vertiefen ihre wissenschaftliche Tätigkeit; so erscheint 1819 die Deutsche Grammatik von Jacob Grimm;
Wilhelm Grimm erhält 1831 eine außerordentliche Professur in Göttingen und wird vier Jahre später Professor.
1837 verlieren Jacob und Wilhelm ihren Lehrstuhl als Mitglieder der „Göttinger Sieben“, die gegen die Aufhebung
der freiheitlichen Verfassung im Königreich Hannover durch Ernst August I. protestiert hatten.
1838 kehren sie nach Kassel zurück und beginnen mit der Arbeit am „Deutschen Wörterbuch“, die sie zeitlebens
beschäftigen wird.
Wilhelm Grimm stirbt am 16. Dezember 1859 im Alter von 73 Jahren in Berlin; Jacob Grimm ebenda am 20.
September 1863 im Alter von 78 Jahren.

Die Kinder- und Hausmärchen


Der heutige landläufige Märchenbegriff wird zu Beginn des 19. Jahrhunderts in der deutschen Romantik geprägt –
v. a. durch die Kinder- und Hausmärchen (KHM) der Brüder Jakob und Wilhelm Grimm. Die erste Ausgabe des
ersten Bands erscheint 1812 mit 86 Märchen-Titeln. Von Auflage zu Auflage wird die Sammlung erweitert. Erst
1825 allerdings erreichen die Brüder mit der Kleinen Ausgabe, die 50 statt der mittlerweile 200 Märchen der KHM
enthält, weitläufigen Erfolg. Insgesamt gibt es zu Grimms Lebzeiten sieben Auflagen der KHM (1812, 1819, 1837,
1840, 1843, 1850, letzte Auflage 1857) und zehn Auflagen der Kleinen Ausgabe (1825 bis 1858).
Ab 1819 übernimmt vor allem Wilhelm Grimm die Betreuung der Ausgaben. Er wird im Zuge der Überarbeitungen
die Märchen immer weiter stilisieren, an angenommene kindliche Rezeptionsbedürfnisse anpassen und kreiert
damit das, was wir als „Es war einmal...“-Märchen kennen. Viele der Märchen haben die Brüder entgegen ihrer
Behauptungen nicht im Rahmen von „Feldstudien“ erworben, sondern vielmehr in der heimischen Bibliothek
erlesen bzw. von gebildeten jungen Damen der gebildeten Bürgersschichten vermittelt bekommen.
Somit sind die KHM mitnichten eine Sammlung ursprünglicher, dem Volke gleichsam vom Mund abgeschauter
Erzählungen. Ein großer Teil der Sammlung wurde ihnen von Töchtern aus gutem Hause zugeliefert, die des
Französischen mächtig waren und bspw. die Märchensammlungen eines Perrault und einer Mme D'Aulnoy im
Bücherregal hatten. Zu diesen gutbürgerlichen Frauen zählen:
• Friederike Mannel, die ab November 1808 Märchen an die Grimms schickt (Einfluss auf KHM 46, 51, 63,
74, 77)
• Schwestern Wild (KHM 2, 3, 7, 30, 59, 64/I, 68)
• Schwestern Hassenpflug (KHM 11, 20, 31, 41, 54, 61, 66, 75, 76, 81, 84)
• Dorothea Viehmann (1755-1815; gut 36 Märchen gehen auf ihre Erzählungen zurück)

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4. Volksmärchen und Kunstmärchen

(Neuhaus 2005:12)

5. Märchen‐Merkmale

a. Handlungsverlauf
Das allgemeinste dem Märchen zugrunde liegende Handlungsschema ist: Schwierigkeiten und ihre Bewältigung.
Kampf/Sieg, Aufgabe/Lösung sind Kernvorgänge des Märchengeschehens. Relevant ist der gute Ausgang, das
„Happy Ending“. Die Ausgangslage ist gekennzeichnet durch einen Mangel oder eine Notlage, durch eine Aufgabe,
ein Bedürfnis oder andere Schwierigkeiten, deren Bewältigung im Folgenden dargestellt wird.

b. Figuren/Requisiten
Hauptträger der Handlung sind Heldin oder Held und ihre Gegner. Dazu kommen charakteristische Figuren wie
Auftraggeber, Helfer des Helden, Kontrastgestalten, Schwestern oder Freunde, Neider, Usurpatoren und von den
Protagonisten gerettete Figuren. Letztere sind also auf den Hauptträger der Handlung bezogen. An die Stelle oder
an die Seite der zu rettenden Figur kann ein Ding treten. Hauptrequisit ist aber die Gabe, die den Protagonisten zur
Lösung seiner Aufgabe instand setzt. Die Figuren scheiden sich scharf in gute und böse, schöne und hässliche, in
große und kleine, vornehme und niedrige etc. Schon die hier aufgezählten Kontraste zeigen, dass vom König,
Grafen oder reichen Kaufmann bis zum Bettler die wesentlichen Erscheinungen der menschlichen Welt umspannt

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werden. Zu den diesseitigen kommen die einer Über‐ oder Unterwelt angehörigen Figuren hinzu, die Hexen, Feen,
Zauberer, Riesen, Zwerge etc. Wenn auch nicht jede einzelne Erzählung derartige Figuren enthält, so gehören sie
doch zu der Gattung.

c. Darstellungsart
Das Märchen ist handlungsfreudig. Es neigt zu raschem Fortschreiten der zumeist einsträngigen Handlung und zu
knapper Benennung der Figuren und Requisiten. Beschreibungen und Schilderung der Umwelt oder Innenwelt sind
selten. Aufgaben, Verbote, Bedingungen, Gaben, Ratschläge und Hilfen aller Art bezeugen, dass die Handlung des
Märchens von außen gelenkt wird. Eigenschaften werden in Form von Handlungen, Beziehungen in Form von
Gaben ausgedrückt.

Wesensmerkmale des europäischen Volksmärchens nach Max Lüthi

• Eindimensionalität: Reale und wunderbare Welt sind eins bzw. gehen selbstverständlich ineinander über.
• Flächenhaftigkeit: Fehlen der Tiefendimension, keine oder kaum psychologische Schilderungen der
Charaktere.
• Abstrakter Stil: Kontrastkomposition, Gegenüberstellung eindeutiger Gegensätze wie gut und böse, reich
und arm.
• Isolation: Episodische Struktur der Märchen, einzelne Episoden stehen isoliert voneinander, es gibt keine
psychologische Lernkurve der Charaktere.
• Allverbundenheit: Märchencharaktere können oft mit tierischer und natürlicher Umwelt kommunizieren.
• Sublimation: Entwirklichung der Dinge, z.B. von Gewalt.
• Welthaltigkeit: Die Bandbreite menschlicher Emotionen und Bedürfnisse wird abgedeckt.

Literatur:
Sie finden diese und weitere Literaturverweise auch auf Zotero gesammelt: Zotero | Groups > Märchen
Intermedial.

• Bettelheim, Bruno: Kinder brauchen Märchen. 24. Auflage. München: dtv, 2002.
• Brednich, Rolf Wilhelm: Sage. In: Enzyklopädie des Märchens. Hrsg. von Rolf Wilhelm Brednich. Bd. 11.
Berlin/New York: de Gruyter, 2004. Sp. 1017-1049.
Online verfügbar: https://katalogplus.sub.uni-hamburg.de/vufind/Record/869332597?rank=1
• Enzyklopädie des Märchens. Handwörterbuch zur historischen und vergleichenden Erzählforschung. Hrsg.
von Kurt Ranke u. a. Berlin: de Gruyter, 1977ff.
Online verfügbar: https://katalogplus.sub.uni-hamburg.de/vufind/Record/869332597?rank=1
• Irwin, Robert: Die Welt von Tausendundeine Nacht. Aus dem Englischen und für den deutschen Leser
ergänzt von Wiebke Walther. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 2004.
• Kindler Kompakt: Märchen. Hrsg. von Stephan Neuhaus. J.B. Metzler, Stuttgart: Metzler, 2017.
Online verfügbar: https://katalogplus.sub.uni-hamburg.de/vufind/Record/885071107?rank=2
• Lüthi, Max: Märchen. Bearbeitet von Heinz Rölleke. 10. Auflage. Stuttgart: Metzler, 2004 (= Sammlung
Metzler, 16).
• Lüthi, Max: Das europäische Volksmärchen. Form und Wesen. 11. Auflage. Tübingen: Francke, 2005 (= UTB
für Wissenschaft; 312).
• Martus, Steffen: Die Brüder Grimm: eine Biographie. Berlin: Rowohlt, 2009.
• Marzolph, Ulrich: Tausendundeine Nacht. In: Neuhaus, Stephan (Hrsg.): Kindler Kompakt: Märchen. J.B.
Metzler, Stuttgart: Metzler, 2017. S. 35-43.
Online verfügbar: https://katalogplus.sub.uni-hamburg.de/vufind/Record/885071107?rank=2
• Marzolph, Ulrich: Tausendundeine Nacht. In: Enzyklopädie des Märchens 13,1 (2008) S. 288-302.
Online verfügbar: https://katalogplus.sub.uni-hamburg.de/vufind/Record/869332597?rank=1
• Neuhaus, Stefan: Märchen. Tübingen: Francke, 2005. S. 9 (= UTB für Wissenschaft; 2693)
Online verfügbar: https://katalogplus.sub.uni-hamburg.de/vufind/Record/883543656?rank=4
• Ott, Claudia: Nachwort der Übersetzerin. In: Dies.: Tausendundeine Nacht. Nach der ältesten arabischen
Handschrift in der Ausgabe von Muhsin Mahdi erstmals ins Deutsche übertragen von Claudia Ott.

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Dr. Philipp Schmerheim – Handout zur Märchenforschung

München: C.H. Beck, 2004. S. 641-674.


• Pöge-Alder, Kathrin: Märchenforschung. Theorien, Methoden, Interpretationen. Tübingen: Narr Francke
Attempto, 2016.
• Rölleke, Heinz: Die Märchen der Brüder Grimm. Eine Einführung. Stuttgart: Reclam, 2004 (= Reclams
Universalbibliothek, 17650)
• Tolkien, J. R. R.: On Fairy-Stories. Edited by Verlyn Flieger and Douglas A. Anderson. London: HarperCollins,
2008.
• Uther, Hans-Jörg: The types of international folktales. A classification and bibliography. Based on the
system of Antti Aarne and Stith Thompson. Helsinki: Academia Scientiarum Fennica, 2004. (Band 1: Animal
tales, tales of magic, religious tales, and realistic tales, with an introduction. // Band 2: Tales of stupid
ogre, anecdotes and jokes, and formula tales. // Band 3: Appendices.)
• Uther, Hans-Jörg: Handbuch zu den „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm. Entstehung – Wirkung
– Interpretation. 2., vollständig überarbeitete Auflage. Berlin u.a.: De Gruyter, 2013.
Online verfügbar: https://katalogplus.sub.uni-hamburg.de/vufind/Record/769135447?rank=1
• Walther, Wiebke: Tausend und eine Nacht. Eine Einführung. München/Zürich: Artemis, 1987.
• Zamolska, Anna: Märchen. In: KinderundJugendmedien.de. Erstveröffentlichung: 01.05.2012.
Online verfügbar: http://kinderundjugendmedien.de/index.php/begriffe-und-termini/238-maerchen.

Weitere Forschungsliteratur finden Sie in der Basis-Bibliographie „Märchen und Sagen“ auf
KinderundJugendmedien.de: http://www.kinderundjugendmedien.de/index.php/maerchen
Eine populär gehaltene Einführung in die Grimm-Forschung bietet der Online-Auftritt des Goethe-Instituts,
„Grimmland“: http://www.goethe.de/ins/it/lp/prj/gri/deindex.html

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