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gernot schulz : lehre

Baukonstruktion II, Wintersemester 2011/2012


Holzbau
Vorlesung 6: Treppen, Entwurfs- und Konstruktionsgrundlagen

Hochschule Bochum
Lehrgebiete Entwerfen und Baukonstruktion
Holzbau

1. Begriffsbestimmungen

2. Fachbegriffe

3. Konstruktionsregeln

4. Entwurfsbeispiele

5. Ausführungsbeispiele

6. Bücher
Begriffsbestimmung

Treppen sind ein fester und wichtiger Bestandteil


Der Formensprache der Architektur weltweit.
weltweit

Sie dient als vertikales Erschließungselement und


wichtiges Gestaltungselement.

Eine Treppe ermöglicht es, Höhenunterschiede


bequem und trittsicher zu überwinden.

Eine Treppe besteht aus mindestens drei


aufeinander folgenden Stufen.
Fachbegriffe
Fachbegriffe
Bestimmung des Steigungsmaßes

Schrittmaßregel: A + 2S = 59 bis 65 cm
im Mittel: 63cm

Sicherheitsregel: A + S = 45 bis 47 cm
im Mittel: 46 cm

Bequemlichkeitsregel: A – S = 12cm

S
A
Treppengeländerhöhen
Treppenuntertritt
Die DIN 18065 fordert bei einer Auftrittsbreite unter 26cm einen Untertritt von mind. 3cm.
Offene Setzstufe
Einige Bauordnungen verlangen bei Treppen ohne Setzstufen und wenn mit Anwesenheit von Kindern
gerechnet wird, dass das lichte Maß zwischen den Stufen 12 cm nicht übersteigen darf.

Wohnhaus München, Arch.: A. Meck


Neigung für Rampen, Treppen und Leitern
Ermittlung der Anzahl der Steigungen
Treppenmindestbreiten gemäß DIN 18065
Ermittlung der Podestlänge
Treppenpodeste

Bei notwendigen Treppen ist nach spätestens 18 Steigungen ein Podest anzuordnen.

Mindestpodestlänge: 63cm + 1 Auftritt, jedoch mind. 1,00 m

Podestlänge in Hochhäusern: mind. 1,25 m


Knicklinie
Wie kann man als Planer reagieren, um eine saubere Knickline zu erhalten?
Wangenschnitt

Voraussetzung für eine glatt verlaufende


Treppenuntersicht und einen sauberen Wangen-
und Geländerschnitt ist:

Lichte Weite L zwischen den Treppenauflagern

L = ns x A

Ns = Anzahl der Steigungen


A = Auftrittsbreits
Stufenschnitt

Die Geometrie des Treppenschnitts ist auch abhängig von der Höhe des Fußbodenaufbaus.
Entwurfsbeispiele

Jugendherberge in Possenhofen, Arch.: R. Hierl


Entwurfsbeispiele

Bürohaus in Klaus/Österreich, Arch.: L. Kaufmann


Entwurfsbeispiele

Tate Museum London, Arch.: Herzog & de Meuron


Entwurfsbeispiele

Atrium - Wohnhaus, Braga


Arch.: E. Souto de Moura
Entwurfsbeispiele

Bürogebäude Barcelona, Arch.: C. Ferrater


Entwurfsbeispiele

Audimax Halle/Saale, Arch.: Gernot Schulz


Ausführungsbeispiele

Kinderhaus Ahlen, Gernot Schulz und Annette Hillebrandt


Ausführungsbeispiele

Kinderhaus Ahlen, Gernot Schulz und Annette Hillebrandt


Ausführungsbeispiele

Kinderhaus Ahlen, Gernot Schulz und Annette Hillebrandt


Ausführungsbeispiele

Pfarr- und Jugendheim Lenting, Meck+Köppel Architekten


Ausführungsbeispiele

Wohnhaus Rosenheim, Ilg+Onischke Architekten


Ausführungsbeispiele

Haus Siegen, Infra Plan Architekten


Ausführungsbeispiele

Haus Siegen, Infra Plan Architekten


Ausführungsbeispiele

Wohnhaus Pullach, Alexander Reichel Architekten


Ausführungsbeispiele

Wohnhaus Baden (Schweiz), Atelier West Architeken


Ausführungsbeispiele

Umbau in Votoria, Spanien, Luis Zufiaur Architekten


Ausführungsbeispiele

Umbau in Votoria, Spanien, Luis Zufiaur Architekten


Bücher
Featuring Moriyama

Hochschule Bochum . Fachbereich Architektur . Prof. Dipl-Ing. Gernot Schulz . Lehrgebiete Entwerfen und Baukonstruktion . Modul 3.2.2 Baukonstruktion 2 . WS 2012.13
Featuring Moriyama _ Hausübung 3

Berechnen Sie eine Treppe nach der Schrittmaßregel!

Geschoßhöhe: 2,75m Treppenbreite 80 cm

Hochschule Bochum . Fachbereich Architektur . Prof. Dipl-Ing. Gernot Schulz . Lehrgebiete Entwerfen und Baukonstruktion . Modul 3.2.2 Baukonstruktion 2 . WS 2012.13
Featuring Moriyama _ Präsenzübung 1

Hochschule Bochum . Fachbereich Architektur . Prof. Dipl-Ing. Gernot Schulz . Lehrgebiete Entwerfen und Baukonstruktion . Modul 3.2.2 Baukonstruktion 2 . WS 2012.13
Featuring Moriyama _ Hausübung 3

Zeichnen Sie die Treppe im Grundriss (EG u. OG) I M. 1:20

Hochschule Bochum . Fachbereich Architektur . Prof. Dipl-Ing. Gernot Schulz . Lehrgebiete Entwerfen und Baukonstruktion . Modul 3.2.2 Baukonstruktion 2 . WS 2012.13
Featuring Moriyama _ Hausübung 3

Zeichnen Sie die Treppe im Schnitt I M.


M 1:20
Dieser Schnitt ist symbolisch und kann individuell je nach Lage von Treppe, Geschossdecken und Fenstern angepasst
werden. Geschnittene Bauteile sind mit Schichtenfolgen/entsprechenden Darstellungen und Schraffuren zu zeichnen.
Hochschule Bochum . Fachbereich Architektur . Prof. Dipl-Ing. Gernot Schulz . Lehrgebiete Entwerfen und Baukonstruktion . Modul 3.2.2 Baukonstruktion 2 . WS 2012.13
Featuring Moriyama _ Hausübung 3

Bauen Sie die Treppe im Modell I M.1:20


g
Als Hausecke mit angrenzenden Bauteilen
(mind. Fußböden EG, OG, Außenwände
und Geländer)

Hochschule Bochum . Fachbereich Architektur . Prof. Dipl-Ing. Gernot Schulz . Lehrgebiete Entwerfen und Baukonstruktion . Modul 3.2.2 Baukonstruktion 2 . WS 2012.13
Featuring Moriyama _ Hausübung 3

Mittwoch, 14. November 2012

ab 14.00 Uhr Hausübung

Mittwoch, 21. November 2012

09.00 bis 10.00 Uhr Abgabe in Raum A5.09 b

Hochschule Bochum . Fachbereich Architektur . Prof. Dipl-Ing. Gernot Schulz . Lehrgebiete Entwerfen und Baukonstruktion . Modul 3.2.2 Baukonstruktion 2 . WS 2012.13

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