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Perspektive Deutsch

Kommunikation am Arbeitsplatz A2 / B1+

Transkriptionen der Hörtexte

Redaktion:
Katharina Theml, Wiesbaden

Ernst Klett Sprachen


Stuttgart

© Ernst Klett Sprachen GmbH, Stuttgart 2014 | www.klett.de | Alle Rechte vorbehalten.  Perspektive Deutsch
Von dieser Druckvorlage ist die Vervielfältigung für den eigenen Unterrichtsgebrauch A08039-67534701
gestattet. Die Kopiergebühren sind abgegolten. Transkriptionen der Hörtexte
Transkriptionen der Hörtexte
1 | Berufliche Orientierung Sonja Berger:  Ja, das stimmt. Möchten Sie Ihr Prak-
tikum in der Buchhaltung machen?
D | Fragen zur beruflichen Orientierung Fr. Galuschka:  Ja, auf jeden Fall.
verstehen Sonja Berger:  Und wenn das nicht klappt und wir
kein Praktikum in der Buchhaltung finden? Haben
1  Aufgabe 1b + 1c  Sie auch schon über eine Alternative nachge-
Sonja Berger:  Guten Morgen, Frau Galuschka. dacht?
Fr. Galuschka:  Guten Morgen. Fr. Galuschka:  Nein, ich weiß gar nicht, wie ich
Sonja Berger:  Mein Name ist Sonja Berger und ich einen Platz für ein Praktikum bekomme.
unterstütze Sie während des Kurses dabei, eine Sonja Berger:  Darüber sprechen wir das nächste
Arbeitsstelle zu finden. Heute möchte ich gern mit Mal. Wir versuchen es in der Buchhaltung, aber
Ihnen über Ihre Pläne sprechen. wenn es wegen der PC-Programme und der
Fr. Galuschka:  Gut, das freut mich, das möchte ich Deutschkenntnisse nicht geht, müssen wir eine
auch. Alternative suchen. Sie sollten schon mal darüber
Sonja Berger:  Was sind Sie denn von Beruf? nachdenken.
Fr. Galuschka:  Ich bin Diplom-Ökonomin. Fr. Galuschka:  Gut, mache ich.
Sonja Berger:  Okay. Und Sie haben auch schon in Sonja Berger:  In Ordnung. Gibt es noch etwas, was
Deutschland gearbeitet? Sie mit mir besprechen möchten?
Fr. Galuschka:  Nein, in Deutschland nicht. Aber in Fr. Galuschka:  Ja, ich habe zwei Kinder. Deshalb
der Ukraine habe ich als Buchhalterin gearbei- kann ich nur halbtags arbeiten.
tet. Das möchte ich auch gerne in Deutschland Sonja Berger:  Verstehe.
machen. Fr. Galuschka:  Und für die Kleine brauche ich ab
Sonja Berger:  Als Buchhalterin müssen Sie sehr September einen Kindergartenplatz. Können Sie
gute PC-Kenntnisse haben. Viele Betriebe arbei- mir da auch helfen?
ten mit SAP oder mit DATEV. Kennen Sie die Pro- Sonja Berger:  Haben Sie Ihre Tochter denn schon
gramme? in einem Kindergarten angemeldet?
Fr. Galuschka:  Nein, meine Firma hatte ein eigenes Fr. Galuschka:  Ja, in drei Kindergärten. Aber ich
Programm. Aber ich habe schon Buchhaltung mit habe noch keine Antwort bekommen.
Excel gemacht. Sonja Berger:  Dann bringen Sie mir doch die
Sonja Berger:  Excel ist schon mal gut. Aber viel- Adressen und Telefonnummern. Ich kann gerne
leicht müssen Sie noch andere Programme lernen. anrufen und nachfragen.
Haben Sie schon mal bei der Arbeitsagentur darü- Fr. Galuschka:  Das wäre toll. Vielen Dank.
ber gesprochen? Sonja Berger:  Kein Problem. Das mach ich gerne.
Fr. Galuschka:  Nein, noch nicht.
Sonja Berger:  Sie sollten unbedingt mit Ihrem
E I Aktiv zuhören
Arbeitsvermittler sprechen. Vielleicht übernimmt
die Agentur ja die Kosten für einen Kurs. 2  Aufgabe 2a 
Fr. Galuschka:  Gut, dann mach ich am besten einen
Termin mit meinem Arbeitsvermittler, oder? Beraterin:  Heute möchte ich mich mit Ihnen über
Sonja Berger:  Genau. Außerdem wäre es gut, wenn Ihre Pläne und Ziele unterhalten.
Sie den Deutschkurs auf B2 abschließen. Das brau- Teilnehmerin:  Ja, da habe ich mir schon viele
chen Sie für die Arbeit als Buchhalterin. Als Buch- Gedanken dazu gemacht. Zuerst möchte ich
halterin müssen Sie viel telefonieren und auch meine Deutschkenntnisse verbessern.
Mails oder Briefe schreiben. Beraterin:  Hmhm.
Fr. Galuschka:  Ach so? Das machen Buchhalter in Teilnehmerin:  Ich möchte in meinem Beruf als
Deutschland? Buchhalterin arbeiten und da brauche ich mindes-
Sonja Berger:  Nicht immer, aber Sie haben auf tens B2.
jeden Fall mehr Chancen, wenn Ihr Deutsch besser Beraterin:  Ja.
ist. Teilnehmerin:  Außerdem muss ich dringend meine
Fr. Galuschka:  Puh, B2, da muss ich aber noch viel PC-Kenntnisse verbessern. Ich möchte gerne einen
lernen.

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DATEV-Kurs besuchen. Ich hoffe, dass die Agentur Anerkennung ihres Abschlusses aus Äthiopien.
für Arbeit den Kurs bezahlt. Das kann schwierig werden. Ich empfehle Ihnen
Beraterin:  Verstehe. deshalb eher einen Kurs zur Vorbereitung auf die
Teilnehmerin:  Ich hab aber ein Problem: Meine Externenprüfung zur Kinderpflegerin. Als Kinder-
Tochter ist drei und hat noch keinen Kindergarten- pflegerin ist es relativ leicht, eine Stelle zu finden.
platz. Fr. Mamo:  Entschuldigung, ich habe Sie nicht ganz
Beraterin:  Mhm. verstanden. Was für einen Kurs empfehlen Sie
Teilnehmerin:  Ich hab schon fünf Absagen bekom- mir?
men. Fr. Lee:  Einen Kurs zur Vorbereitung auf die Exter-
Beraterin:  Oh je. nenprüfung zur Kinderpflegerin.
Teilnehmerin:  Können Sie mir helfen? Fr. Mamo:  Aha. Was ist denn der Unterschied zwi-
Beraterin:  Ich schau mal, was ich tun kann. schen Erzieherin und Kinderpflegerin?
Teilnehmerin:  Vielen Dank. Fr. Lee:  Die Ausbildung zur Kinderpflegerin ist kür-
zer, man ist die zweite Kraft in einer Gruppe, trägt
also nicht die Verantwortung. Aber der Beruf ist
als Einstieg gut und die Prüfung leichter. Sie kön-
2 I Auf Arbeitssuche nen später immer noch weitermachen.
Fr. Mamo:  Ah ja, verstehe. Und was ist das für ein
Porträt: Mario Montenari Kurs, von dem Sie gesprochen haben?
Fr. Lee:  Das ist der Vorbereitungskurs für die Exter-
3  Aufgabe 1
nenprüfung zur Kinderpflegerin. Hier können Sie
Fr. Montenari:  Guck mal hier, den Artikel hab ich sich intensiv auf alle Prüfungsfächer vorbereiten.
heute gelesen. Der Kursträger meldet Sie auch zur Prüfung an,
Hr. Montenari:  Och, ich bin müde. Was ist es denn? die legen Sie direkt an einer Fachschule ab.
Fr. Montenari:  Das ist ein Artikel über Busfahrer bei Fr. Mamo:  Wie lange dauert der Kurs?
den städtischen Verkehrsbetrieben. Die suchen Fr. Lee:  Der Kurs dauert ein Jahr, sie machen auch
dringend Busfahrer. Das ist doch ideal für dich. ein Praktikum, da können Sie in der Praxis anwen-
Findest du nicht? den, was Sie in der Theorie gelernt haben. Das
Hr. Montenari:  Busfahrer? Ich weiß nicht. Da bin verbessert Ihre Chancen noch.
ich auch ständig nur auf der Straße. Fr. Mamo:  Bezahlen Sie den Kurs oder muss ich
Fr. Montenari:  Schon, aber dann kannst du wieder ihn selber bezahlen?
zu Hause schlafen und die Kinder mehr sehen. Fr. Lee:  Sie können von uns einen Bildungsgut-
Und ich kann wieder arbeiten. Der Busfahrer aus schein bekommen, wenn Sie arbeitslos sind.
dem Artikel ist auf jeden Fall zufrieden. Vielleicht Fr. Mamo:  Muss ich auf jeden Fall arbeitslos sein?
wärst du dann genauso zufrieden wie er? Fr. Lee:  Ja, Sie müssen arbeitslos sein und sich
Hr. Montenari:  Ha! Aber gib mal her, ich schau es arbeitssuchend melden.
mir an. Fr. Mamo:  Bekomme ich Arbeitslosengeld, wenn
ich den Kurs besuche?
Fr. Lee:  Wenn Sie arbeitslos sind, bekommen Sie
A I In Beratungsgesprächen Fragen stellen bis zu einem Jahr lang Arbeitslosengeld.
Fr. Mamo:  Ah, okay. Und wo finde ich den Kurs?
4  Aufgabe 1b + 1c 
Fr. Lee:  Am besten suchen Sie auf unserer Inter-
Fr. Lee:  Guten Tag, Frau Mamo. Sie haben um netseite auf Kursnet. Da finden Sie alle Bildungs-
einen Beratungstermin gebeten. Wie kann ich träger, die hier in der Stadt Kurse anbieten. Die
Ihnen weiterhelfen? Träger geben Ihnen auch gern weitere Informati-
Fr. Mamo:  Ich arbeite seit vielen Jahren als onen.
Küchenhilfe, aber ich bin immer wieder arbeitslos, Fr. Mamo:  Vielen Dank. Dann werde ich mich erst-
vor allem im Winter. Ich bin Erzieherin von Beruf. mal informieren und …
In Äthiopien habe ich viele Jahre in einem Kinder-
garten gearbeitet. Welche Möglichkeiten habe ich
denn hier in meinem Beruf?
Fr. Lee:  Im Moment suchen viele Arbeitgeber
Erzieherinnen. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt
sind also prinzipiell gut. Um hier als Erzieherin
arbeiten zu können, brauchen Sie allerdings eine

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C I Informationen zu einem Stellenangebot mern, und meine Frau kann auch nicht arbeiten.
verstehen Ohne Arbeitslosengeld kann ich die Umschu-
lung nicht machen, wir brauchen das Geld zum
5  Aufgabe 1b + 1c 
Leben. Ist es möglich, dass ich Arbeitslosengeld
Arbeitgeber:  Busunternehmen Kreuz und Quer, bekomme?
Amini, guten Tag.
Hr. Montenari:  Guten Tag, mein Name ist Monte- 10  Aufgabe 4a 
nari. Ich rufe wegen Ihrer Stellenanzeige an. Ich
Hr. Montenari:  Für mich und meine Familie ist die
hätte noch ein paar Fragen.
Umschulung zum Busfahrer aber wirklich wichtig.
Arbeitgeber:  Ja, bitte!
Sonst kann ich mich ja nicht um unsere Kinder
Hr. Montenari:  Ich habe gerade meine Umschulung
kümmern, und meine Frau kann auch nicht arbei-
zum Busfahrer abgeschlossen, habe aber davor
ten. Ohne Arbeitslosengeld kann ich die Umschu-
14 Jahre lang als LKW-Fahrer gearbeitet. Ist das
lung eigentlich nicht machen, wir brauchen das
genug Berufserfahrung für die Stelle?
Geld doch zum Leben. Ist es denn möglich, dass
Arbeitgeber:  Ja, das ist sehr gut. Für uns ist die
ich Arbeitslosengeld bekomme?
Fahrpraxis wichtig, und die haben Sie ja nach 14
Jahren!
Hr. Montenari:  Das ist schön. Dann wollte ich noch
fragen, ob die Ausflüge Tagesfahrten sind oder ob
man auch mehrere Tage unterwegs ist. 3 I Bewerbungen
Arbeitgeber:  Meistens sind es Tagesfahrten, denn
wir fahren vor allem für Schulen und Vereine. Porträt: Ayse Özkan
Außerdem machen wir Tagestouren für Reisever-
anstalter. Manchmal gibt es auch Wochenendfahr- 11  Aufgabe 2a 
ten, aber dafür teilen wir Sie höchstens einmal im
Arbeitsvermittler:  Wann und wie viel können Sie
Monat ein.
denn arbeiten?
Hr. Montenari:  Das ist gar kein Problem. Dann
Fr. Özkan:  Ich möchte gern vormittags arbeiten,
hab ich noch eine letzte Frage: Wie sind denn die
wenn die Kinder in der Schule sind.
Arbeitszeiten?
Arbeitsvermittler:  Da sind Sie auch nicht flexibel,
Arbeitgeber:  Wir arbeiten im Schichtdienst, auch
oder können Sie manchmal auch nachmittags
am Wochenende. Die Kollegen fahren täglich
arbeiten?
maximal acht Stunden am Stück oder sie haben
Fr. Özkan:  Nein, ich möchte am Nachmittag bei
geteilte Dienste, also früh morgens und dann am
meinen Kindern zu Hause sein.
Nachmittag wieder. Warum fragen Sie?
Arbeitsvermittler:  Wie sieht es samstags aus?
Hr. Montenari:  Meine Frau ist berufstätig und wir
Fr. Özkan:  Das geht leider auch nicht. Mein Mann
haben zwei Kinder. Um die muss ich mich auch
ist oft beruflich unterwegs, auch am Wochenende,
kümmern. Aber ich bin flexibel, Schichtdienst ist
da kann er nicht auf die Kinder aufpassen.
für mich kein Problem. Wir können uns organisie-
Arbeitsvermittler:  Bei den aktuellen Stellenangebo-
ren.
ten ist dann für Sie nicht viel dabei. Hier hab ich
Arbeitgeber:  Schön, dann freuen wir uns auf Ihre
aber etwas für Sie, … der Salon Haarklein sucht
Bewerbung. Am besten schicken Sie die Unter-
gerade …
lagen nicht per Post, sondern bringen Sie direkt
vorbei. Geht das?
Hr. Montenari:  Ja, klar. Ich wohne ja quasi um die
C I Über den beruflichen Werdegang
Ecke. Vielen Dank erstmal für die Informationen. sprechen
Arbeitgeber:  Gerne. Auf Wiederhören.
Hr. Montenari:  Wiederhören. 12  Aufgabe 1a + 1b 
Mann:  Frau Smith, was haben Sie denn bisher
E I Im Gespräch Emotionen zeigen beruflich gemacht? Welche Erfahrungen haben
Sie?
6 – 9  Aufgabe 1 + 3a  Fr. Smith:  Also, nach der Schule habe ich erst-
mal eine Ausbildung als Schneiderin gemacht.
Hr. Montenari:  Für mich und meine Familie ist
Danach hatte ich drei Jahre lang mit einer Kollegin
die Umschulung zum Busfahrer wirklich wichtig.
zusammen eine kleine Schneiderei. Wir haben
Sonst kann ich mich nicht um unsere Kinder küm-

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vor allem Änderungen und Reparaturen gemacht, Fr. Özkan:  Ich spreche manchmal leise. Das ist aber
manchmal haben wir aber auch maßgeschnei- gerade in einem Salon manchmal auch nicht so
derte Anzüge oder Kleider genäht. Mit 22 habe ich schlecht. Wenn viele Kunden da sind, oder?
meinen Mann in einem Pub kennengelernt. Er ist Geschäftsführer:  Was macht Sie wütend?
Deutscher, und ich bin 1993 mit ihm nach Deutsch- Fr. Özkan:  Ich hatte einmal eine Kollegin, die Rekla-
land gezogen. Im ersten Jahr habe ich verschie- mationen nicht akzeptiert hat. Sie konnte Kritik
dene Deutschkurse besucht. Anschließend war ich nicht vertragen. Das ärgert mich. Gerade wenn
zwei Jahre lang Angestellte in einer Änderungs- man mit Kunden arbeitet, muss man auch Kritik
schneiderei. Dann sind die Kinder gekommen, und annehmen können.
ich habe vor allem zu Hause selbstständig weiter Geschäftsführer:  Ja, das finde ich auch. Nun würde
gearbeitet, bis heute. Inzwischen sind die Kinder ich gerne noch wissen: Wie viel möchten Sie bei
groß geworden und brauchen mich nicht mehr so uns verdienen?
oft. Deswegen möchte ich gerne wieder halbtags Fr. Özkan:  Ich bin mir sicher, dass Sie gerecht
arbeiten und auch wieder mehr Kontakt zu Men- bezahlen. Machen Sie mir einen Vorschlag.
schen haben. Vor zwei Wochen habe ich dann Ihre Geschäftsführer:  Gerne. Wenn wir uns für Sie ent-
Anzeige entdeckt. scheiden, schicke ich Ihnen eine Probe-Gehalts-
berechnung. Noch eine letzte Frage: Möchten Sie
eigentlich noch mehr Kinder haben?
D I Im Vorstellungsgespräch Fragen Fr. Özkan:  Nein, drei sind wirklich genug.
verstehen Geschäftsführer:  Haben Sie auch noch Fragen, Frau
Özkan?
13  Aufgabe 1b 
Fr. Özkan:  Ja, ich wüsste gerne, wie groß das Team
Geschäftsführer:  Guten Tag Frau Özkan. Haben Sie ist.
gut zu uns gefunden? Geschäftsführer:  Wir haben drei Friseurinnen, einen
Fr. Özkan:  Guten Tag, Herr Erdal. Ja, das war kein männlichen Kollegen und mich. Wir suchen jetzt
Problem. die sechste Person im Team.
Geschäftsführer:  Warum haben Sie sich denn bei
uns beworben? Was wissen Sie über uns?
Fr. Özkan:  Sie sind ein renommierter und sehr E I Small Talk führen
erfolgreicher Friseursalon. Ich habe mir auch
14  Aufgabe 1b
schon bei Ihnen die Haare schneiden lassen und
war sehr zufrieden. Dialog 1
Geschäftsführer:  Danke, danke. Warum suchen Sie Fr. Özkan:  Guten Tag, ich bin Frau Özkan. Ich habe
jetzt eine feste Stelle? hier um 10 Uhr einen Termin bei Frau Jung. Sind
Fr. Özkan:  Wissen Sie, ich habe in den letzten Sie das?
Jahren wegen meiner Kinder nur ein paar Stun- Frau:  Nein, die Chefin ist noch nicht da. Aber sie
den als Aushilfe bei einer Bekannten gearbeitet. kommt bestimmt gleich. Darf ich Ihnen einen Kaf-
Jetzt möchte ich gerne wieder mehr arbeiten und fee anbieten, während Sie warten?
wäre auch gerne wieder fest in einem Salon, da Fr. Özkan:  Gern, danke. Ich bin ja auch ein bisschen
hat man ganz andere Möglichkeiten. Außerdem früher dran. Die Verkehrsverbindung zu Ihnen ist
arbeite ich sehr gerne im Team und hätte gerne ja sehr bequem, gleich neben der U-Bahn. Ich war
wieder richtige Kollegen. sehr schnell hier.
Geschäftsführer:  Ja, das kann ich gut verstehen. Wo Frau:  Ja, wir liegen sehr günstig.
möchten Sie denn in fünf Jahren stehen?
Fr. Özkan:  Ich suche eine feste Arbeit. In fünf Jah- Dialog 2
ren wäre ich gerne immer noch bei Ihnen. Frau:  Darf ich Ihnen einen Kaffee anbieten, wäh-
Geschäftsführer:  Gut. Dann kommen wir noch zu rend Sie warten?
Ihrer Persönlichkeit. Was sind Ihre Stärken, was Fr. Özkan:  Ja, gern. Der Salon ist sehr schön und
sind Ihre Schwächen? hell, das macht eine sehr freundliche Atmosphäre.
Fr. Özkan:  Ich bin immer pünktlich und sehr zuver- Frau:  Ja, es ist wirklich sehr schön hier.
lässig. Ich arbeite gern und mache meine Arbeit
korrekt. Dialog 3
Geschäftsführer:  Und Ihre Schwächen? Frau:  Darf ich Ihnen einen Kaffee anbieten, wäh-
rend Sie warten?

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gestattet. Die Kopiergebühren sind abgegolten. Transkriptionen der Hörtexte
Fr. Özkan:  Ja, danke! Ach! Die Sonne strahlt so eine thailändische Woche anbieten und braucht
schön durch die großen Fenster. Wunderbares dafür noch jemanden, der wirklich thailändisch
Wetter heute, nicht wahr? kochen kann.
Frau:  Ja, endlich Frühling. Maria:  Na, das kannst du ja wohl.

Dialog 4
Frau:  Darf ich Ihnen einen Kaffee anbieten, wäh- A I Einen Termin vereinbaren
rend Sie warten?
17  Aufgabe 1 
Fr. Özkan:  Gern. Sie haben ja eine Tasse vom FC
Bayern. Haben Sie gestern das Fußballspiel gese- Fr. Meier:  Müller und Co., mein Name ist Meier,
hen? Das war ja fantastisch! guten Tag.
Frau:  Nein, ich schau nur manchmal Fußball. Wer Hr. Katsaros:  Guten Tag, hier spricht Katsaros. Ich
hat denn gewonnen? möchte gern einen Termin mit Frau Kowalska
vereinbaren. Sie hat mir eine E-Mail geschickt und
15  Aufgabe 3  geschrieben, dass ich sie anrufen soll.
Fr. Meier:  Wie war bitte Ihr Name?
Frau:  Darf ich Ihnen einen Kaffee anbieten, wäh-
Hr. Katsaros:  Katsaros, Konrad-Anton-Theodor-Sieg-
rend Sie warten?
fried-Anton-Richard-Otto-Siegfried.
Fr. Özkan:  Gern. Sie haben ja eine Tasse vom FC
Fr. Meier:  Einen Augenblick bitte, Herr Katsaros,
Bayern. Haben Sie gestern das Fußballspiel gese-
ich verbinde Sie.
hen? Das war ja fantastisch!
Fr. Kowalska:  Kowalska, guten Tag?
Frau:  Nein, ich schau nur manchmal Fußball. Wer
Hr. Katsaros:  Guten Morgen, Frau Kowalska, hier
hat denn gewonnen?
Yanni Katsaros. Erstmal vielen Dank für Ihre
Fr. Özkan:  Natürlich Bayern, 3:1. Da haben Sie was
E-Mail. Es freut mich sehr, dass es mit dem Prakti-
verpasst! Gleich in der ersten Minute ist das erste
kum klappt.
Tor gefallen und in der zweiten das Gegentor.
Fr. Kowalska:  Schön, wir freuen uns auch.
Dann nichts mehr bis zur 80. Minute.
Hr. Katsaros:  Sie haben geschrieben, dass ich
Frau:  Wie spannend!
nächste Woche am Montag anfangen kann. Wann
Fr. Özkan:  Das kann man wohl sagen! Es gab zwar
soll ich denn am besten da sein?
eine Menge Torchancen auf beiden Seiten, aber
Fr. Kowalska:  Wie wär’s gleich um 8 Uhr?
die Torhüter haben gut gehalten. Kennen Sie den
Hr. Katsaros:  Mmh, das ist schwierig. Ich habe lei-
Bayern-Torwart?
der um 8 Uhr einen Termin bei der Arbeitsagentur.
Frau:  Ja, sicher.
Könnte ich auch ausnahmsweise erst um 9.30 Uhr
Fr. Özkan:  Na also. Auf jeden Fall ist dann in der 82.
kommen?
Minute das zweite Tor für den FC Bayern gefallen.
Fr. Kowalska:  Ja, das ist kein Problem.
Frau:  Schön. Entschuldigung, aber ich muss jetzt
Hr. Katsaros:  Prima, dann komme ich am Montag
weitermachen.
um halb zehn.
Fr. Kowalska:  Gut, dann bis Montag. Auf Wiederhö-
ren.
Hr. Katsaros:  Auf Wiederhören.
4 I Ein Praktikum
18  Aufgabe 3 
Porträt: Manee Kantawong Fr. Kowalska:  Wie wär’s gleich um 8 Uhr?
Hr. Katsaros:  Mmh, das wird schwierig. Um 8 Uhr
16  Aufgabe 2 
bringe ich immer meinen Sohn zur Schule.
Maria:  Hallo Manee, na, wie geht’s? Fr. Kowalska:  Gut, dann kommen Sie eben um
Fr. Kantawong:  Hallo Maria, mir geht’s super. Ich 8.15 Uhr.
hab endlich einen Praktikumsplatz. Hr. Katsaros:  Tut mir leid, die S-Bahn fährt hier nur
Maria:  Toll, wie hast du den denn gefunden? einmal pro Stunde. Das schaffe ich nicht.
Fr. Kantawong:  Das war lustig. Vorgestern hat mich Fr. Kowalska:  Ach ja. Wann können Sie denn hier
Herr Schmidt von der Kantine bei Finko angeru- sein?
fen. Angela hat ihm von mir erzählt, und die weiß Hr. Katsaros:  Vielleicht um 9 Uhr, aber am Montag
von Peter, dass ich ein Praktikum machen möchte. muss ich um 12 Uhr gehen, da habe ich einen Ter-
Herr Schmidt möchte gern im nächsten Monat min bei der Arbeitsagentur, der ist wichtig.

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Fr. Kowalska:  Warum haben Sie das nicht gleich Ahmed:  Ich glaube, die stehen im Kühlraum ganz
gesagt? Dann kommen Sie doch am besten am hinten links. Wenn nicht, frag Thomas.
Dienstag um 9 Uhr.
Hr. Katsaros:  Am Dienstag habe ich leider die Dialog 2
Handwerker im Haus. Fr. Kantawong:  Frau Mertens, kann ich kurz mit
Fr. Kowalska:  Tut mir leid, Herr Katsaros, so geht Ihnen sprechen?
das nicht bei uns. Wenn Sie hier ein Praktikum Fr. Mertens:  Ich muss dringend noch einen Anruf
machen möchten, müssen Sie schon auch Zeit machen. In 10 Minuten bin ich für Sie da.
dafür haben. Sie können sich ja noch einmal mel-
den, wenn Sie Ihre Probleme gelöst haben. Auf Dialog 3
Wiederhören. Fr. Kantawong:  Morgen Finn. Na? Wie war dein
Wochenende?
Finn:  Ganz okay, das Übliche. Und bei Ihnen?
B I Eine Wegbeschreibung verstehen Fr. Kantawong:  Auch ganz gut. Danke.

19  Aufgabe 1a 


Dialog 4
Hr. Schulze:  Gesundheitsamt, Schulze, Guten Tag. Fr. Kavic:  Frau Kantawong, sind Sie mit der Suppe
Fr. Kantawong:  Guten Tag, mein Name ist Manee schon fertig?
Kantawong. Ich möchte in einem Restaurant Fr. Kantawong:  Noch nicht ganz, aber ich beeile
arbeiten. Der Chef hat gesagt, dass ich ein mich. Ich kann Ihnen dann gleich helfen.
Gesundheitszeugnis brauche. Ist das richtig?
Hr. Schulze:  Nicht ganz. Sie müssen bei uns zu Dialog 5
einer Belehrung nach Paragraph 43 Infektions- Fr. Kantawong:  Seid ihr morgen auch beide für das
schutzgesetz vorbeikommen. Das dauert ungefähr Dessert eingeteilt?
zwei Stunden, und am Ende bekommen Sie eine Thomas:  Ich schon, Elena darf, glaub ich, Salat
Bescheinigung, und die brauchen Sie. putzen.
Fr. Kantawong:  Aha, das ist aber kompliziert. Elena:  Oh ne, echt? Ich hab noch gar nicht
Hr. Schulze:  Ein bisschen, aber keine Sorge, unsere geguckt. Schon wieder!
Mitarbeiter erklären Ihnen alles.

20  Aufgabe 1b 


Fr. Kantawong:  Aha, das ist aber kompliziert. 5 I Neu im Unternehmen
Hr. Schulze:  Ein bisschen, aber keine Sorge, unsere
Mitarbeiter erklären Ihnen alles.
A I Einer allgemeinen Einweisung folgen
Fr. Kantawong:  Gut. Und wo finde ich das Gesund-
heitsamt? 22  Aufgabe 1b + 1c 
Hr. Schulze:  Am besten fahren Sie mit der U-Bahn,
Hr. Özulas:  Guten Tag, Frau Jankovic.
U5 oder U6 bis zur Isabellastraße. Dort nehmen
Fr. Jankovic:  Guten Tag, Herr Özulas.
Sie den Ausgang zur Parkstraße und gehen die
Hr. Özulas:  So, heute will ich Sie wie besprochen an
Parkstraße ungefähr 100 Meter entlang. Auf der
Ihrem neuen Arbeitsplatz einweisen.
linken Straßenseite sehen Sie dann schon das
Fr. Jankovic:  Danke schön, ich freue mich schon.
Landratsamt. Es ist das graue Gebäude direkt
Hr. Özulas:  Gut, dann fangen wir gleich an. Das ist
gegenüber der Markuskirche. Wir sind im dritten
unser Pausenraum. Hier können Sie in der Pause
Stock.
essen und trinken. Und hier sind auch die Schließ-
Fr. Kantawong:  Okay. Ich denke, das finde ich. Vie-
fächer. Jeder Mitarbeiter hat sein eigenes Schließ-
len Dank und auf Wiederhören.
fach für Jacken, Taschen und so weiter. Die Num-
Hr. Schulze:  Auf Wiederhören!
mer fünf ist Ihr Schließfach, hier ist der Schlüssel.
Fr. Jankovic:  Prima, danke schön.
C I Duzen und siezen Hr. Özulas:  Hier hängt unser Dienstplan. Er gilt
immer für einen Monat und wird immer am 15.
21  Aufgabe 2a + 2b  für den Folgemonat ausgehängt. Sie können also
heute schon sehen, wann Sie im nächsten Monat
Dialog 1
für welche Schicht eingeteilt sind. Manchmal gibt
Fr. Kantawong:  Hallo Ahmed, ich suche die Pilze für
es Änderungen, deswegen ist es wichtig, dass Sie
die Suppe?

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regelmäßig draufschauen. Am besten werfen Sie B I Die Sprecherrolle übernehmen und
jeden Tag, bevor Sie anfangen und vor dem Feier- abgeben
abend, einen Blick darauf. Dann wissen Sie immer
23  Aufgabe 1a 
ganz aktuell Bescheid.
Fr. Jankovic:  Ja gut, mach ich. A:  Das ist unser Pausenraum.
Hr. Özulas:  Wenn Sie eine Schicht tauschen wol- B:  Aha, der ist ja ganz schön groß. Und Kaffee
len, sprechen Sie am besten zuerst direkt mit der gibt’s, das ist super. Wer kocht den Kaffee?
Kollegin oder dem Kollegen und informieren mich A:  Morgens der Erste, und dann macht man
dann. immer einen frischen, wenn …
Fr. Jankovic:  Alles klar. Es ist also kein Problem, eine B:  Und das klappt? Bei meinem letzten Arbeits-
Schicht zu tauschen? platz hat das immer die Sekretärin gemacht. Und
Hr. Özulas:  Na ja, es sollte nicht zu oft vorkommen, wenn die nicht da war, gab es keinen Kaffee, weil
aber wenn Sie jemanden zum Tauschen finden, ist keiner Lust hatte, Kaffee zu kochen. Ich bin ja echt
es in Ordnung. gespannt, wie das hier klappt. Wo ich in Spanien
Fr. Jankovic:  Gut, verstehe. gearbeitet habe, haben wir uns den Kaffee immer
Hr. Özulas:  Jetzt zeige ich Ihnen noch unseren in der Bar nebenan geholt. Aber dann hat keiner
Supermarkt. Hier hinten ist das Lager. Die Ware die Tassen zurückgebracht und der Barmann ist
wird jeden Morgen ab 6 Uhr angeliefert. Deswe- gekommen und hat sie geholt. Das ist überall das
gen beginnt die Frühschicht um sechs. Gleiche. Bueno. Also, und in Spanien ist der Kaffee
Fr. Jankovic:  Ah, okay. auch ganz anders als hier. Was für einen Kaffee
Hr. Özulas:  Hier vorne sind dann Obst und Gemüse, trinken Sie denn hier?
hier in den Gängen die verschiedenen Waren: A:  Ganz normalen aus der Kaffeemaschine. Filter-
Konserven, Süßwaren, internationale Spezialitä- kaffee. Den zahlt der Betrieb, die Bestellung …
ten usw. Hier hinten ist die Wurst-, Fleisch- und B:  Der Betrieb zahlt den Kaffee? Das finde ich
Käsetheke, freitags haben wir auch Fisch. Und ja klasse. In meinem letzten Betrieb gab es eine
hier ist die Getränkeabteilung. Sie werden in allen Kaffeekasse, da hat jeder eingezahlt, wenn er sich
Abteilungen nach und nach eingearbeitet. Kaffee genommen hat, 50 Cent. Das hat eigentlich
Fr. Jankovic:  Das ist sehr gut. ganz gut geklappt. Aber dass es hier den Kaffee
Hr. Özulas:  Ganz wichtig ist noch die Kasse, da umsonst gibt, finde ich toll. Es gibt ja sonst nichts
werden Sie ja auch arbeiten. Die Kasse wird jeden umsonst im Leben, oder?
Abend nach der Kassenschicht mit der Schichtlei- A:  Nein, umsonst gibt es nichts.
tung abgerechnet. B:  Und wie ist das mit dem Rauchen?
Fr. Jankovic:  Gut, und wie lange dauert die Abrech- A:  Im Pausenraum ist das Rauchen verboten. Wir
nung? haben im Innenhof einen Aschenbecher. Die Rau-
Hr. Özulas:  Um halb neun sind Sie spätestens fer- cher …
tig, länger geht das nicht. B:  Das ist gut so. Dann raucht man wenigstens
Fr. Jankovic:  In Ordnung. weniger. Früher haben in Spanien alle Leute über-
Hr. Özulas:  Gut, dann kennen Sie jetzt Ihre Arbeits- all geraucht, das war ganz normal. Jetzt ist es fast
bereiche. In die Details werden Sie dann von den überall verboten, wie hier. Ich habe früher auch
Kolleginnen und Kollegen eingeführt. Sie können viel geraucht, aber jetzt ist es weniger, weil es ja
sich aber immer an mich wenden, wenn Sie Fra- überall verboten ist. Tja, jetzt ist es also überall
gen haben. verboten. Ich meine, bueno, rauchen Sie denn
Fr. Jankovic:  Vielen Dank, Herr Özulas. auch?
Hr. Özulas:  Gern geschehen. Dann bringe ich Sie A:  Nein, ich rauche nicht und ich habe noch nie
jetzt zu Frau Meier, sie arbeitet Sie heute ein. Sie geraucht.
fangen im Lager an und füllen später noch Regale B:  Noch nie?
auf. Guten Einstieg! A:  Nein, noch nie.
Fr. Jankovic:  Danke. B:  Also ich hab das Rauchen schon früh ange-
fangen. Als ich jung war, haben ja alle überall
geraucht, das war ganz normal …

24  Aufgabe 1d 


A:  Das ist unser Pausenraum.
C:  Oh, der ist ja ganz schön groß. Und Kaffee
gibt’s, das ist super. Und wer kocht den Kaffee?

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A:  Morgens der Erste, und dann macht man Gespräch 2
immer einen frischen, wenn er aus ist. Hr. Nweke:  Claude Nweke. Guten Tag.
C:  Und das klappt? Bei meinem letzten Arbeits- Fr. Castro:  Angenehm, Castro. Herzlich willkom-
platz hat das immer die Sekretärin gemacht. Und men, Herr Nweke! Schön, dass Sie heute hier bei
wenn die nicht … uns anfangen.
A:  Doch, das klappt hier ganz gut, damit gibt es Hr. Nweke:  Ja, ich freue mich auch sehr, dass es
zum Glück keine Probleme. geklappt hat.
C:  Und was für einen Kaffee trinken Sie hier?
A:  Ganz normalen aus der Kaffeemaschine. Fil- Gespräch 3
terkaffee. Den zahlt der Betrieb, die Bestellung Hr. Nweke:  Hallo, ich bin Claude Nweke. Ich bin
läuft über das Sekretariat, da müssen wir nichts neu und heute ist mein erster Tag hier.
machen. Fr. Zeller:  Freut mich. Ich bin Sabine Zeller.
C:  Der Betrieb zahlt den Kaffee? Das finde ich Hr. Nweke:  Arbeiten Sie auch hier in der Abteilung?
ja klasse. In meinem letzten Betrieb gab es eine Fr. Zeller:  Ja, ich bin die Assistentin von Frau Cas-
Kaffeekasse, da hat jeder eingezahlt, wenn er sich tro. Und Sie sind der Neue im Team von Herrn
Kaffee genommen hat, 50 Cent. Das hat eigentlich Barth, nicht wahr?
ganz gut geklappt. Aber dass es hier den Kaffee Hr. Nweke:  Ja, genau.
umsonst gibt, finde ich toll. Fr. Zeller:  Na dann, alles Gute für den Start.
A:  Ja, das ist wirklich gut. Hr. Nweke:  Danke schön.
C:  Und wie ist das mit dem Rauchen?
A:  Im Pausenraum ist das Rauchen verboten. Wir Gespräch 4
haben im Innenhof einen Aschenbecher. Die Rau- Julia:  Hallo zusammen.
cher nehmen sich ihren Kaffee mit. Rauchen Sie? Jana + Thomas:  Mahlzeit.
C:  Ja, aber ich finde es ganz gut, dass man hier Julia:  Das ist Claude, er ist neu bei uns. Ist doch
nicht rauchen darf. Dann raucht man auch weni- okay, wenn er heute mit uns essen geht, oder?
ger. Rauchen Sie denn? Jana:  Klar. Kein Problem. Ich bin Jana und das ist
A:  Nein, ich rauche nicht und habe noch nie Thomas. Wir können uns gerne duzen, wenn du
geraucht. nichts dagegen hast.
C:  Da haben Sie aber Glück. Hr. Nweke:  Ja, okay. Ich bin Claude. Freut mich,
A:  Ja, man muss ja nicht jeden Blödsinn mitma- euch kennenzulernen. In welcher Abteilung seid
chen. ihr denn?
C:  Stimmt. Ich habe das Rauchen schon früh Thomas:  Wir sind beide im Lager. Du kannst gern
angefangen, da ist es schwer, wieder aufzuhören. mal vorbeikommen.
A:  Ja, so geht das den meisten, die früh anfangen. Hr. Nweke:  Mach ich.
Julia:  Können wir jetzt los? Ich habe Hunger.

C I Sich an einem neuen Arbeitsplatz Gespräch 5


vorstellen Fr. Andonova:  Andonova.
Hr. Nweke:  Guten Tag. Ich bin Claude Nweke, der
25  Aufgabe 1a + 1b 
neue Mitarbeiter. Stimmt es, dass ich bei Ihnen
Gespräch 1 den Schlüssel für ein Schließfach bekommen
Hr. Nweke:  Guten Morgen, ich heiße Claude kann?
Nweke. Ich soll heute hier anfangen zu arbeiten. Fr. Andonova:  Ja, da sind Sie bei mir richtig. Sagen
Pförtner:  Guten Morgen. Wie war noch mal Ihr Sie mir noch mal Ihren Namen bitte und wo Sie
Name? genau arbeiten?
Hr. Nweke:  Nweke. N W E K E. Hr. Nweke:  Claude Nweke und ich bin im Team von
Pförtner:  Ah ja, hier. Nweke. Frau Castro wartet auf Herrn Barth.
Sie im Raum 102. Das ist im ersten Stock. Sie kön- Fr. Andonova:  Alles klar. Kommen Sie doch einfach
nen den Aufzug nehmen. heute oder morgen bei mir vorbei. Dann gebe ich
Hr. Nweke:  Danke. Auf Wiedersehen. Ihnen den Schlüssel.
Pförtner:  Wiedersehen und einen guten Einstieg. Hr. Nweke:  Und wo finde ich Sie?
Fr. Andonova:  Im Untergeschoss, Raum 003.

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6 I Betriebliche Informationen A I Eine Sicherheitsunterweisung verstehen
28  Aufgabe 1a + 1c 
Porträt: Abdul Karimi
Fr. Neumaier:  Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich
26  Aufgabe 1b  freue mich, Sie heute zu unserer Sicherheitsun-
Kollege:  Was hast du eigentlich im Irak beruflich terweisung für neue Mitarbeiterinnen und Mitar-
gemacht? beiter in der Produktion begrüßen zu dürfen. Ich
Hr. Karimi:  Ich war Goldschmied. habe eine kleine Präsentation vorbereitet. Alle
Kollege:  Goldschmied? Wow! Und was machst du wichtigen Sicherheitsvorschriften sehen Sie auf
dann hier in einem Lager? den Folien. Und ich habe die Sicherheitsunterwei-
Hr. Karimi:  Stimmt, der Beruf ist schön, aber hier sung auch schriftlich ausgeteilt. Da können Sie
habe ich damit keine Chance. Und im Lager habe noch mal alles in Ruhe nachlesen und sich Notizen
ich ganz einfach eine Arbeit gefunden, auch ohne machen. Gut, dann fangen wir an. Zunächst zu
Ausbildung. den Zuständigkeiten: Mein Name ist Martina Neu-
Kollege:  Ja, im Lager gibt es viel Arbeit. Aber maier und ich bin hier die Sicherheitsbeauftragte.
gefällt dir die Arbeit dann überhaupt? Ich bin Ihre Ansprechpartnerin für alle Fragen
Hr. Karimi:  Klar, die Arbeit macht mir Spaß. und Probleme rund um das Thema Sicherheit und
Kollege:  Wirklich? Und was genau findest du gut? Arbeitsschutz. Wenn Sie im Betrieb etwas entde-
Hr. Karimi:  Erstmal finde ich es klasse, dass wir cken, was Ihnen nicht sicher scheint, können Sie
hier ein internationales Team sind und viel Spaß mir das sagen. Bei allen Sicherheitsmängeln müs-
haben, viel lachen. Und ich finde es super, dass ich sen Sie aber unbedingt auch Ihre Vorgesetzten
den ganzen Tag Deutsch sprechen kann, so wird informieren. Zum Bereich Arbeitsschutz gehören
mein Deutsch immer besser. Ich muss sogar auf aber auch folgende Personen, zum Beispiel die
Deutsch schreiben, Formulare ausfüllen und so. Fachkraft für Arbeitssicherheit …
Außerdem bin ich froh, dass ich körperlich arbeite. Und nun zu Ordnung und Sauberkeit am Arbeits-
Dann bin ich abends müde und kann nicht so viel platz: Bitte halten Sie Ihren Arbeitsplatz immer
nachdenken über meine Probleme. Die Arbeits- sauber und achten Sie auf die Mülltrennung. Das
zeiten sind auch ganz gut, im Schichtdienst kann ist wichtig für die Hygiene und für den Umwelt-
ich auch mal ausschlafen, das ist für mich prima. schutz. Sorgen Sie dafür, dass die Mülleimer nicht
Reicht dir das? im Weg stehen. Halten Sie immer die Rettungs-
Kollege:  Dann ist das ja für dich ein echter Traum- wege frei! Das klingt vielleicht komisch, aber auch
job! ein Mülleimer kann zu einem Unfall führen und es
Hr. Karimi:  Kann man so sagen. Das Einzige, was kann zu Verletzungen kommen …
ich nicht so gut finde, ist das Gehalt. Unser nächster Punkt ist die Arbeitskleidung: Bitte
Kollege:  Tja, das könnte wohl für uns alle besser tragen Sie bei der Arbeit immer Sicherheitsschuhe
sein. und aus Hygienegründen ein Haarnetz. Das Haar-
Hr. Karimi:  Deshalb will ich mich auf jeden Fall netz dürfen Sie während der Arbeit nicht abneh-
weiterbilden. Mit einer Qualifikation gibt es ja men. Sie können es gerne …
mehr Geld. Wir kommen nun zu einem heißen Thema, näm-
Kollege:  Stimmt. lich das Verhalten im Brandfall und bei Gefahr:
Was ist zu tun, wenn im Betrieb ein Feuer aus-
27  Aufgabe 2  bricht? Verwenden Sie bei kleinen Bränden die
Feuerlöscher! Bei Gefahr müssen Sie das Gebäude
Kollege:  Und was für eine Qualifikation willst du sofort über die Fluchtwege verlassen. Wo Sie Feu-
machen? Eine Ausbildung? erlöscher finden und wie die Fluchtwege verlau-
Hr. Karimi:  Nein, für eine Ausbildung bin ich schon fen, können Sie auf den Plänen sehen, die neben
zu alt und mein Deutsch ist auch nicht gut genug. den Eingangstüren hängen. Zum Abschluss hier
Am Computer bin ich auch nicht so fit. Aber ich noch die Notrufnummern, die Sie sich unbedingt
möchte auf jeden Fall den Gabelstaplerführer- merken müssen: Wählen Sie die 112 für Feuerwehr
schein machen. Wenn ich den Führerschein habe, und Rettungswagen und die 110 für die Polizei.
kann ich mehr Geld verdienen und mehr Verant- Normalerweise finden diese sich überall deut-
wortung übernehmen. Das wäre toll! lich …
Kollege:  Gute Idee. Mit dem Staplerschein findest Leider gibt es auch bei uns – wie überall im
du immer Arbeit, das kannst du mir glauben. Leben – Verbote. Sie dienen Ihrer eigenen Sicher-
Hr. Karimi:  Ja, das glaube ich auch. heit und müssen unbedingt beachtet werden.

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gestattet. Die Kopiergebühren sind abgegolten. Transkriptionen der Hörtexte
Sie dürfen bei uns weder rauchen noch Alkohol dr Franz se mit dem Gabelstapler aufreimen solld
trinken. und sies eam saget, wenn er um oise kommt.
So, das waren jetzt viele Informationen auf ein- Ischs jetzt klar?
mal. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Wenn Hr. Karimi:  Ja, alles klar.
Sie noch Fragen haben, stehe ich Ihnen jetzt
gerne noch zur Verfügung.

29  Aufgabe 2  7 I Kontakte am Arbeitsplatz


Frau Neumaier:  Bitte halten Sie Ihren Arbeitsplatz
immer sauber und achten Sie auf die Müll­trennung. A I Telefongespräche annehmen
Halten Sie immer die Rettungswege frei!
32  Aufgabe 1a + 1b 
Bitte tragen Sie bei der Arbeit immer Sicherheits-
schuhe und aus Hygienegründen ein Haarnetz. Gespräch 1
Verwenden Sie bei kleinen Bränden die Feuerlö- Hr. Jensen:  Jensen am Apparat.
scher. Hr. Weber:  Hallo Herr Jensen, hier Weber.
Wählen Sie die 112 für Feuerwehr und Rettungs- Hr. Jensen:  Hallo Herr Weber. Was gibt’s?
wagen und die 110 für die Polizei. Hr. Weber:  Ich wollte Ihnen Bescheid geben, dass
die Lieferung schon da ist.
Hr. Jensen:  Das freut mich, ich komme gleich
E I Das Verstehen sichern und …
30  Aufgabe 1 
Gespräch 2
Chef:  Heit um viere kommt die Lieferung. Kennet Hr. Jensen:  Jensen?
se die annemme und gucke, dass die die Karrdons Claire:  Hallo Erik, hier ist Claire.
beim Nunterlade sortieret? Dr Franz kommt se no Hr. Jensen:  Hallo Claire! Lange nichts von dir
mim Gabelstapler uffräume. Sagetses eam, der gehört! Wie geht’s dir denn?
kommt um oise. Claire:  Super geht’s mir. Und dir? Alles klar?
Hr. Jensen:  Naja, zur Zeit hab ich ein bisschen viel
Chef:  Heute um vier kommt die Lieferung. Können Stress in der Arbeit, aber sonst …
Sie die annehmen und aufpassen, dass die die
Kartons beim Runterladen sortieren? Der Franz Gespräch 3
kann sie dann noch mit dem Gabelstapler wegräu- Hr. Jensen:  Haus und Hof, Jensen, guten Tag.
men. Sagen Sie ihm das, er kommt um eins. Fr. Martin:  Guten Tag, Herr Jensen, hier spricht
Martin von der Firma Merkur.
31  Aufgabe 2a  Hr. Jensen:  Guten Tag, Frau Martin. Was kann ich
für Sie tun?
Chef:  Heit um viere kommt die Lieferung. Kennet
Fr. Martin:  Ich ruf Sie wegen dem Objekt in der
se die annemme und gucke, dass die die Karrdons
Heinrichstraße an. Da gibt es ein Problem mit dem
beim Nunterlade sortieret? Dr Franz kommt se no
Hausmeister.
mim Gabelstapler uffreime. Sagetses eam, der
Hr. Jensen:  Ach ja? Ich habe erst gestern mit ihm
kommt um oise.
gesprochen. Ist etwas vorgefallen?
Hr. Karimi:  Wie bitte? Können Sie das noch einmal
wiederholen?
Chef:  Ich hab gsagt, dass heut um viere die Liefe-
B I Eine Telefonnotiz schreiben
rung kommt und hann gfrogt, ob se die annehme
könnet und gucke könnet, dass die Karrtons beim 33  Aufgabe 2a + 2b 
Nunterlade glei sortiert werde? Dr Franz soll se no
Fr. López:  Immobilien HWG, López, guten Tag?
mim Gabelstapler uffreime, der kommt um eins,
Hr. Müller:  Guten Tag, hier Müller. Ich wollte gerne
no kennet ses eam sage.
Herrn Meier sprechen. Ist er nicht da?
Hr. Karimi:  Ich verstehe Schwäbisch leider nicht so
Fr. López:  Tut mir leid, Herr Meier ist auf einem
gut. Können Sie das noch mal langsam wiederho-
Außentermin. Kann ich Ihnen weiterhelfen?
len?
Hr. Müller:  Wann ist er wieder im Haus?
Chef:  Also, dass heute um vier Uhr die Lieferung
Fr. López:  Morgen in der Früh. Soll ich ihm eine
kommt und Sie die annehmen sollen und gucken,
Nachricht hinterlassen?
dass die Kartons glei sortiert werden! Ond dass

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gestattet. Die Kopiergebühren sind abgegolten. Transkriptionen der Hörtexte
Hr. Müller:  Ja, bitte. Ich bin Mieter in der Emilia- Fr. López:  Gern geschehen. Tschüss.
Straße und die Heizung im Schlafzimmer funktio- Hr. Meier:  Tschüss, Frau López.
niert nicht. Deswegen sollten heute Handwerker
kommen. Sie waren aber nicht zur vereinbarten
Zeit da, da ist etwas schief gelaufen. Herr Meier
soll mich doch gleich morgen anrufen, denn wir 8 I Betriebliche Abläufe
müssen dringend einen neuen Termin vereinba-
ren. Ich habe zwar eigentlich keine Zeit, noch A I An einer Teambesprechung teilnehmen
mal zu Hause zu warten, aber das ist mir wirklich
35  Aufgabe 2 + 3a 
wichtig.
Fr. López:  Oh, das tut mir wirklich leid, Herr Müller. Leiter:  Unser erster Tagesordnungspunkt ist
Das war bestimmt ein Missverständnis. Ich lege die Arbeitsbelastung. Wir hatten ja im Juni sehr
ihm die Notiz auf den Schreibtisch, und er ruft sie viele Aufträge, und Sie haben alle Überstunden
gleich morgen früh zurück. Hat er Ihre Nummer? gemacht. Wie sieht es denn bei Ihnen genau aus?
Hr. Müller:  Ich gebe sie Ihnen lieber: 0150 Herr Schäfer, können Sie vielleicht anfangen?
78563410. Mitarbeiter 1:  Ja, also ich musste im Juni 20 Über-
Fr. López:  Ich wiederhole: 0150 78563410. stunden machen. Das ist schon sehr viel. Ich
Hr. Müller:  Ja, richtig. würde sie gern bis Ende August wieder abbauen,
Fr. López:  Gut, Herr Meier meldet sich dann. Auf wenn es geht.
Wiederhören. Leiter:  Okay, und bei Ihnen, Frau Richter?
Hr. Müller:  Danke schön. Auf Wiederhören. Mitarbeiterin:  Bei mir war es so: Ich wollte eigent-
lich gar keine Überstunden machen. Das haben
wir ja auch so ausgemacht. Dann ist aber der Mike
C I Eine Anfrage am Telefon verstehen noch zwei Tage ausgefallen, und ich habe jetzt
doch zehn Überstunden. Ich habe zwei kleine Kin-
34  Aufgabe 1a + 1b 
der, das ist für mich wirklich schwierig. …
Fr. López:  López, hallo?
Hr. Meier:  Hallo Frau López, hier Meier. Leiter:  Gut, dann kommen wir zum Schichtplan für
Fr. López:  Hallo Herr Meier, was kann ich für Sie den August. Es sind viele im Urlaub oder bauen
tun? Überstunden ab. Wir müssen aber trotzdem alle
Hr. Meier:  Ich warte auf einen Zahlungseingang Schichten besetzen. In der 33. Kalenderwoche
von Frau Konrad aus der Emilia-Straße. Das Geld fehlen mir drei Mitarbeiter für die Spätschicht. Ist
sollte vor zwei Wochen auf dem Konto sein, aber jemand bereit, diese zu übernehmen?
ich kann in meiner Liste vom letzten Monat nichts Mitarbeiter:  Och nee. Also ne, August geht gar
finden. Könnten Sie mal für mich suchen? nicht. Jedes Jahr das Gleiche!
Fr. López:  Gerne. Frau Konrad – mit K? Mitarbeiterin:  Ich könnte eine Schicht machen. Ich
Hr. Meier:  Genau. würde dann aber die Überstunden erst im Herbst
Fr. López:  Und sie wohnt in der Emilia-Straße? abbauen. Ist das möglich?
Hr. Meier:  Richtig. Leiter:  Ich denke schon. Vielen Dank! Sonstige
Fr. López:  Ah, hier hab ich sie, Frau Konrad in der Freiwillige?
Emilia-Straße. Also, die Mieten sind alle eingegan- Mitarbeiter 2:  Also, ich schlage vor, dass Sie wieder
gen, da gibt es keinen Zahlungsrückstand. Leiharbeiter einstellen. Das hat doch vor zwei
Hr. Meier:  Stimmt, aber ich warte noch auf die Jahren gut geklappt. Victor war zum Beispiel wirk-
Nachzahlung der Nebenkosten. lich fit …
Fr. López:  Ach so, die Nebenkosten-Nachzahlung.
Nein, da kann ich auch nichts finden. Leiter:  Der nächste Punkt ist unser Qualitätsma-
Hr. Meier:  Gut. Können Sie dann bitte eine Mah- nagement. Wir haben ja einige neue Formulare
nung schreiben? eingeführt, und ich wollte nur mal hören, wie Sie
Fr. López:  Gerne. Mit Zahlungsziel 14 Tage? damit zurechtkommen.
Hr. Meier:  Ja, genau. Mitarbeiterin:  Wir haben bisher fast nur positive
Fr. López:  Gut, mach ich. Soll ich Ihnen eine Kopie Erfahrungen gemacht. So viel hat sich ja auch
ins Fach legen? nicht geändert. Ich finde, die Formulare funktio-
Hr. Meier:  Ja, bitte. nieren sehr gut. Wir sind auf jeden Fall gut damit
Fr. López:  Alles klar. Das war’s dann? gefahren. Seht ihr das anders?
Hr. Meier:  Ja, danke.

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gestattet. Die Kopiergebühren sind abgegolten. Transkriptionen der Hörtexte
Mitarbeiter 1:  Nee, prinzipiell sind die Formulare Er soll nächste Woche geliefert werden. Herr
schon in Ordnung. Meiner Meinung nach muss Smirnow, würden Sie den Roboter bitte mit Ihrem
man nur immer noch zu viel reinschreiben. Bei Team testen, sobald er hier ist.
uns hat sich einfach gezeigt, dass das für viele Hr. Smirnow:  Ja, natürlich.
Kollegen ein Problem ist. Vielleicht könnte man Vorgesetzter:  Gut, dann beginnen Sie am besten
da noch was ändern und mehr zum Ankreuzen heute gleich mit den Vorbereitungen und …
machen oder so.
Text 4
Leiter:  Zum Schluss möchte ich gern noch das Vorgesetzter:  Guten Tag, Herr Smirnow.
Sommerfest ansprechen. Wir haben es für den Hr. Smirnow:  Guten Tag, Herr Halasz.
letzten Donnerstag im Juli geplant. Ich habe jetzt Vorgesetzter:  Haben Sie im System die Reklama-
aber gehört, dass das viele zu spät finden. Sollen tion von dem Kunden aus Leverkusen gesehen?
wir es früher machen? Hr. Smirnow:  Ja.
Mitarbeiter:  Ja, ich denke, wir sollten das Fest eine Vorgesetzter:  Der Kunde ist sehr wichtig. Antwor-
Woche früher machen. Das ist der letzte Tag vor ten Sie ihm bitte heute noch, danken Sie ihm für
den Sommerferien, und viele fahren da einfach die Kritik und so weiter. Das Übliche …
schon weg. Hr. Smirnow:  Gut, dann mache ich das sofort.
Mitarbeiter 2:  Das ist doch Quatsch. Letztes Jahr Vorgesetzter:  Danke.
haben wir auch am letzten Schultag gefeiert, und
es sind fast alle gekommen. Habt ihr das schon
vergessen? F I Schlüsselqualifikation: Teamfähigkeit
Mitarbeiterin:  Pff. Aus meiner Sicht müssen wir
37  Aufgabe 2a 
das hier wirklich nicht diskutieren. Letztes Jahr
konnten nicht alle kommen, und dieses Jahr ist es Lourdes Ros:  In vielen Stellenausschreibungen
bestimmt auch so. Wir finden nie einen optimalen steht Teamfähigkeit als Voraussetzung. Warum?
Termin. Egal, ob letzter Schultag … Manfred Bosl:  Man braucht Teamfähigkeit, um gut
in einem Team arbeiten zu können. In einem Team
muss jeder mitreden können, wie die Qualität
B I Mündliche Arbeitsanweisungen verstehen verbessert werden kann. Wenn es keine Teamar-
beit gibt, wird die Qualität nicht so gut sein. Du
36  Aufgabe 1b + 1c 
musst in deiner Arbeit deine Arbeit reflektieren
Text 1 können, und dazu brauchst du ein Team. Auch
Hr. Smirnow:  Smirnow. für die Beobachtung, den Austausch. Teamarbeit
Vorgesetzter:  Halasz, hallo Herr Smirnow. Ich rufe bedeutet, alle tragen Mitverantwortung.
Sie wegen unserer Besprechung am Nachmittag Lourdes Ros:  Auf den Punkt gebracht?
an. Könnten Sie bitte die Skizze mit den Entwür- Manfred Bosl:  Gute Teamarbeit ist leistungsför-
fen für den neuen FS13 mitbringen? Und geben dernd, es gibt eine gegenseitige Kontrolle und
Sie Frau Maschke Bescheid. Sie soll Kuchen besor- einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess.
gen. Lourdes Ros:  Gibt es Situationen, in denen Teamar-
Hr. Smirnow:  Ja, das kann ich machen. beit nicht funktioniert?
Vorgesetzter:  Danke. Bis später. Manfred Bosl:  Wenn es in Teams Konflikte gibt,
Hr. Smirnow:  Wiederhören. funktioniert Teamarbeit nicht. Dann müssen
zuerst die Probleme gelöst werden.
Text 2 Lourdes Ros:  Gibt es bei der Teamarbeit auch inter-
Vorgesetzter:  Ah, Herr Smirnow, gut, dass ich Sie kulturelle Unterschiede?
sehe. Herr Fuhrmann braucht dringend die Test- Manfred Bosl:  Ja, die gibt es. Ein junger Mann
ergebnisse zum FS12 von Mai. Schicken Sie ihm hat mir mal erzählt, dass er Probleme mit einem
doch bitte die Datei und setzen Sie mich cc. Dann interkulturellen Team hatte. Seine Mitarbeiter
bin ich auf dem Laufenden. haben bei den Teamsitzungen über ihre Familien
Hr. Smirnow:  Okay. und andere Dinge gesprochen, aber nicht über die
Vorgesetzter:  Danke. Firma. Sie haben nicht verstanden, dass ihre Mei-
nung für die Arbeit wichtig war. Sie dachten, der
Text 3 Chef sagt immer, was zu tun ist. Die Mitarbeiter
Vorgesetzter:  Wie Sie ja alle wissen, werden wir in waren eine hierarchische Arbeitsweise gewohnt.
der Produktion einen neuen Roboter einsetzen.

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Da gibt es keine Teamarbeit, da sagt der Chef von A I Rückfragen und Anweisungen verstehen
oben nach unten, was gemacht wird.
39  Aufgabe 2a + 2b 
Teil 1
Fr. Mukamana:  Mukamana.
Hr. van Dijk:  Hallo Frau Mukamana, hier van Dijk.
9 I Technik am Arbeitsplatz Fr. Mukamana:  Guten Morgen, Herr van Dijk. Was
kann ich für Sie tun?
Porträt: Grace Mukamana Hr. van Dijk:  Ich ruf Sie an, weil ich nicht drucken
kann.
38  Aufgabe 1a + 1b 
Fr. Mukamana:  Das heißt, Sie haben einen Druck-
Susanne Däubler:  Sag mal, Grace, du hast doch auftrag abgeschickt, bekommen aber keinen Aus-
eine Umschulung gemacht. druck?
Grace Mukamana:  Ja. Warum fragst du? Hr. van Dijk:  Ja, genau so ist es.
Susanne Däubler:  Meine Kinder sind ja jetzt auch Fr. Mukamana:  Okay. Haben Sie geprüft, ob Papier
schon groß, und ich würde gerne wieder arbei- im Drucker ist?
ten. Aber in meinem alten Beruf geht das nicht, Hr. van Dijk:  Ja, Papier ist drin. Das ist nicht das
ich hab doch so viele Allergien. Wie hast du die Problem.
Umschulung denn bekommen? Fr. Mukamana:  Gut, dann gehen Sie doch bitte mal
Grace Mukamana:  Ich war bei der Agentur für in das Menü „Drucken“. Welcher Drucker steht da?
Arbeit und hatte ein längeres Gespräch mit mei- Hr. van Dijk:  Oh, ich sehe hier eine Liste. Mein Dru-
ner Arbeitsvermittlerin. Ich musste sehr viel über cker steht da aber gar nicht. Das ist das Problem.
mein Studium, meine Berufserfahrungen und so Fr. Mukamana:  Prima, dass Sie das gleich sehen.
weiter erzählen und auch ein paar Tests machen, Sie haben den Drucker HP 6500 im Büro, oder?
um herauszufinden, was ich gut kann und was Hr. van Dijk:  Ganz genau. Er ist aber nicht hier in
zu mir passt. Ich musste auch einen Deutschtest der Liste.
machen – das musst du ja sicher nicht. Fr. Mukamana:  Alles klar. Dann müssen wir die Dru-
Susanne Däubler:  Wer weiß? Und dann? ckereinstellungen ändern.
Grace Mukamana:  … musste ich mich zuerst Hr. van Dijk:  Und wie geht das?
arbeitssuchend melden und hatte noch ein,
zwei Termine bei der Agentur. Dann hab ich aber 40  Aufgabe 3 
schließlich einen Bildungsgutschein bekom-
Teil 2
men und hab mir bei Kursnet eine Umschulung
Fr. Mukamana:  Gehen Sie erstmal in die System-
gesucht.
steuerung.
Susanne Däubler:  Was ist denn Kursnet?
Hr. van Dijk:  Wo finde ich das?
Grace Mukamana:  Das ist eine Datenbank mit allen
Fr. Mukamana:  Klicken Sie das Windowssymbol
möglichen Kursen, den Link findest du auf der
unten auf der Leiste an.
Internetseite der Arbeitsagentur.
Hr. van Dijk:  Okay, hab ich gemacht.
Susanne Däubler:  Okay! Und wie geht das mit dem
Fr. Mukamana:  Dann auf „Drucker“.
Bildungsgutschein? Geht man damit einfach zu
Hr. van Dijk:  In Ordnung, da bin ich.
einer Schule, die den Kurs anbietet?
Fr. Mukamana:  Hier sollten Sie jetzt ein Symbol für
Grace Mukamana:  Genau. Den gibst du beim Kur-
den HP 6500 finden.
sträger ab, und die Arbeitsagentur bezahlt dann
Hr. van Dijk:  Ja, hier.
direkt.
Fr. Mukamana:  Gut, dann klicken Sie das Symbol
Susanne Däubler:  Tausend Dank für die vielen
mit Doppelklick an.
Infos. Ich mach dann mal einen Termin bei der
Hr. van Dijk:  Doppelklick. Erledigt.
Arbeitsagentur. Hast du noch ein paar Tipps, was
Fr. Mukamana:  Im Menü oben steht jetzt „Drucker“.
ich für das Gespräch dort beachten sollte? Muss
Hr. van Dijk:  Ja, das sehe ich.
ich etwas vorbereiten oder gehe ich da einfach so
Fr. Mukamana:  Dann gehen Sie da drauf. Und kli-
hin?
cken dann auf „als Standarddrucker festlegen“.
Hr. van Dijk:  Okay. Hab ich gemacht.
Fr. Mukamana:  Prima, dann machen Sie mal einen
Probedruck.

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Hr. van Dijk:  Okay, einen Moment. Jetzt funktioniert hat sie Frühschicht. Zum Glück haben wir gerade
er wieder! Vielen Dank! die beiden Azubis im Haus, da ist an den meisten
Fr. Mukamana:  Gern geschehen. Tagen genügend Personal da. Nur Donnerstag und
Samstag sind problematisch. Wer könnte am Don-
nerstag die Schicht tauschen und am Nachmittag
C I Telefonisch etwas bestellen kommen?
Fr. Schuster:  Die Nachmittagsschicht kann ich nicht
41  1a + 1b 
übernehmen. Die geht donnerstags ja bis 21 Uhr,
Händler:  Computer Friedrich, Jung, was kann ich das ist definitiv zu spät für meine Kinder. So lange
für Sie tun? kann ich sie nicht alleine lassen. Und Samstag
Fr. Mukamana:  Guten Tag, Herr Jung, hier geht bei mir sowieso nicht.
Mukamana von der Firma Pro-Fit. Teamleiterin:  Das kann ich gut verstehen.
Händler:  Guten Tag, Frau Mukamana. Hr. Phan:  Ich würde das gerne machen, aber ich
Fr. Mukamana:  Wir wollten gerne 30 Tastaturen hab am Donnerstag einen wichtigen Arzttermin.
bestellen. Haben Sie welche im Angebot? Da müsste ich früher gehen. Ich kann maximal bis
Händler:  Wir hätten schwarze Tastaturen im Ange- 18.30 Uhr.
bot für 8,99 das Stück. Teamleiterin:  Das ist schlecht. Wie sieht es denn
Fr. Mukamana:  Schwarz geht leider nicht. Wir brau- bei Ihnen aus, Frau Grover?
chen weiße. Fr. Grover:  Ich kann es schon machen, aber die
Händler:  Kabellos oder mit Kabel? Frühschicht am Samstag wäre mir lieber. Am
Fr. Mukamana:  Mit Kabel. Wichtig wäre uns noch, Donnerstag hat meine Mutter Geburtstag, und ich
dass sie ergonomisch sind. wäre gern beim Kaffee dabei.
Händler:  Da empfehle ich Ihnen das Modell TAST Teamleiterin:  Gut, dann trage ich Sie schon mal für
C5, 13,99 pro Stück. den Samstag ein.
Fr. Mukamana:  Brutto oder netto? Hr. Phan:  Samstagvormittag kann ich auch. Ist es
Händler:  Netto. Es kommen noch 19 % Mehrwert- nicht besser, ich komme am Samstag und Frau
steuer dazu. Grover übernimmt den Donnerstag?
Fr. Mukamana:  Können Sie uns noch einen Rabatt Fr. Grover:  Na, danke. Dann haben wir wieder mal
geben? die Lösung, die Ihnen am besten passt. Gut, ein
Händler:  Ja, das geht. 5 % kann ich abziehen. Arzttermin ist vielleicht wichtiger als der Geburts-
Fr. Mukamana:  Prima. Ist die Lieferung im Preis tag, aber wirklich gerecht finde ich das nicht. Was
inbegriffen? ist denn mit Frau Kellermann?
Händler:  Selbstverständlich. Teamleiterin:  Frau Kellermann ist am Donnerstag
Fr. Mukamana:  Prima, dann nehme ich die Tas- schon in der Nachmittagsschicht. Außerdem
taturen. Können Sie mir das Angebot schriftlich musste sie letzte Woche schon länger bleiben, als
zuschicken? Meine E-Mail-Adresse haben Sie ja. die Vertreter vom Großhandel da waren.
Händler:  Gerne, Frau Mukamana. Auf Wiederhören. Hr. Phan:  Au Mann. Es wird immer schwieriger,
Fr. Mukamana:  Auf Wiederhören. abends einen Arzttermin zu bekommen. Jetzt hab
ich mal einen und dann so was. Könnten Sie denn
am Donnerstag gegen 18 Uhr kommen und mich
ablösen, Frau Grover?
10 I Zeit im Arbeitsleben Fr. Grover:  Ja, das mach ich gerne.
Teamleiterin:  Super. Dann notiere ich. Herr Phan
B I Absprachen im Team verstehen übernimmt den Donnerstag, und Frau Grover
springt von 18 bis 21 Uhr ein. Äh, und wer kommt
42  Aufgabe 2a + 2b 
jetzt am Samstag?
Teamleiterin:  Frau Meier ist leider bis nächsten Hr. Phan:  Ich mach das. Sonst wird ja mein Ruf hier
Montag krankgeschrieben. immer schlechter.
Mitarbeiter:  Oh nein! Schon wieder? So lang? Was Teamleiterin:  Sehr schön. Vielen Dank für Ihren
hat sie denn? Einsatz.
Teamleiterin:  Jammern macht die Situation auch Fr. Grover:  Nächstes Mal sind Sie aber auch mal
nicht besser. Irgendwie müssen wir die Vertre- dran, Frau Schuster.
tung organisieren. Frau Meier ist bis Donnerstag
für die Spätschicht eingeteilt. Freitag ist kein
Problem, das ist ihr freier Tag, und am Samstag

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11 I Gutes Geld für gute Arbeit Fr. Arda:  Aber ich kann Ihnen nichts versprechen.
Fr. Yüksel:  Ich bin zuversichtlich, dass die Eltern
A I Über Gehaltsvorstellungen sprechen meine Leistungen anerkennen.

43  Aufgabe 2a + 2b 


C I Informationen zum deutschen
Fr. Arda:  So, Frau Yüksel, von meiner Seite war das
Steuersystem verstehen
alles. Möchten Sie denn noch etwas besprechen?
Fr. Yüksel:  Ja, ich habe da noch einen Punkt. Sie 44  Aufgabe 1a + 1b 
haben doch gesagt, dass Sie mit meiner Arbeit
Fr. Wen:  Guten Tag. Mein Mann und ich haben uns
zufrieden sind?
Fr. Arda:  Ja, das bin ich, sehr zufrieden sogar.
getrennt. Ich wollte daher fragen, ob ich bei Ihnen
Fr. Yüksel:  Das freut mich und ich möchte deswe-
meine Lohnsteuerklasse ändern lassen kann. Ich
gen gerne das Thema Gehalt ansprechen. brauche ja jetzt die 2, oder?
Mitarbeiter:  Ist Ihr Mann denn ausgezogen? Wenn
Fr. Arda:  Ah ja, verstehe.
Fr. Yüksel:  Ich weiß, ich habe keine Anerkennung
Sie noch zusammen leben, geht die 2 nicht.
Fr. Wen:  Ja, er ist ausgezogen.
als Kinderpflegerin und bekomme deshalb kein
Mitarbeiter:  Gut. Und Sie wohnen auch mit keinem
Gehalt nach Tarif. Sie sind aber sehr zufrieden mit
mir. Und ich finde, dass ich die Arbeit genauso gut anderen Erwachsenen zusammen?
Fr. Wen:  Ich lebe nur mit meinen beiden Kindern
mache wie eine Kinderpflegerin. Und genau des-
wegen würde ich mir auch die gleiche Bezahlung zusammen. Der Große ist erwachsen, macht aber
wünschen. gerade eine Ausbildung.
Mitarbeiter:  Bekommen Sie für die Kinder Kinder-
Fr. Arda:  Ja, das stimmt. Es ist nur leider nicht so
einfach. Wir sind eine private Kinderinitiative, ich geld?
Fr. Wen:  Ja, für beide. Der Kleine ist noch in der
kann das nicht allein entscheiden, und Sie haben
nun mal keinen Abschluss als Kinderpflegerin. Schule.
Mitarbeiter:  In Ordnung. Dann ist tatsächlich die 2
Fr. Yüksel:  Das weiß ich. Sie müssen aber sehen,
dass Sie viele Vorteile haben, weil ich sehr viel die Richtige für Sie. Wenn Sie mir die Kindergeld-
Erfahrung als Musiklehrerin habe. Ich mache mit bescheinigung schicken, dann kann ich Ihre Steu-
den Kindern musikalische Früherziehung und erklasse ändern.
Fr. Wen:  Ja, das mache ich. Danke schön.
singe sowohl deutsche als auch türkische Lieder
Mitarbeiter:  Wie ist denn Ihre aktuelle Steuernum-
mit ihnen. Ich weiß auch, wie ich Kinder professi-
onell fördern kann. Denn ich habe ja eine pädago- mer? Dann mach ich mir schon mal eine Notiz.
Fr. Wen:  Also das ist die 145, Schrägstrich, 62 …
gische Ausbildung. Sie ist nur in Deutschland nicht
anerkannt.
Fr. Arda:  Im Prinzip haben Sie recht. Aber ich kann
nicht einfach die Regeln ignorieren. Das können
nur die Eltern bei der Mitgliederversammlung 12 I Der Kunde ist König
entscheiden.
Fr. Yüksel:  Dann wäre es sehr nett, wenn Sie den
B I Eine Beschwerde am Telefon
Eltern von meinen Leistungen berichten würden.
entgegennehmen
Mein Deutsch ist jetzt viel besser, ich habe mich
gut ins Team integriert und ich helfe immer aus, 45  Aufgabe 1a + 1b 
wenn der Kindergarten mich braucht, sogar in der
Küche. Hr. Kowalczyk:  Hausmeisterdienst Kowalczyk, guten
Fr. Arda:  Stimmt schon. Tag.
Fr. Yüksel:  Es ist doch sicher möglich, mit den Fr. Ibrahim:  Guten Tag, hier Ibrahim.
Eltern zu sprechen? Hr. Kowalczyk:  Guten Tag Frau Ibrahim. Was kann
Fr. Arda:  Theoretisch ja. ich für Sie tun?
Fr. Yüksel:  Ich verlange ja nicht viel. Im Moment Fr. Ibrahim:  Sie haben doch letzte Woche das Rohr
verdiene ich aber weniger als die Kinderpflegerin- unter meinem Waschbecken repariert.
nen im Team. Ich mache aber die gleiche Arbeit. Hr. Kowalczyk:  Ja, ich erinnere mich, im Bad, es war
Fr. Arda:  Gut, Sie haben mich überzeugt. Ich werde nicht ganz dicht.
das bei der nächsten Mitgliederversammlung Fr. Ibrahim:  Und jetzt tropft es schon wieder!
ansprechen.
Fr. Yüksel:  Ganz herzlichen Dank, Frau Arda.

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Hr. Kowalczyk:  Oh, das tut mir aber leid. Ich kann Hr. Maute:  Okay, dann besorge ich Schimmelent-
gerne noch einmal vorbeikommen. Wenn Sie ferner zum Einsprühen.
möchten, heute noch? Hr. Kowalczyk:  Ja, genau. Das Silikon an der Bade-
Fr. Ibrahim:  Ja, es tropft nämlich noch schlimmer wanne müssen Sie erneuern. Das bekommen Sie
als vorher! Ich muss jetzt einen Eimer unter das nicht mehr sauber. Sie müssen das alte Silikon
Waschbecken stellen, sonst wird der ganze Boden komplett abziehen und neues spritzen. Später
nass. Das geht gar nicht! können Sie das Silikon jede Woche mit dem
Hr. Kowalczyk:  Das war bestimmt mein Fehler. Schimmelentferner einsprühen, dann bleibt es
Keine Sorge, das kriegen wir hin. Ich kann in einer sauber und es kann sich kein neuer Schimmel
Stunde bei Ihnen sein. bilden.
Fr. Ibrahim:  In Ordnung. Aber ich zahle nichts mehr. Hr. Maute:  Gut.
Hr. Kowalczyk:  Selbstverständlich, Frau Ibrahim. Hr. Kowalczyk:  Der Duschvorhang ist das kleinste
Das geht auf meine Kosten. Problem. Den können Sie mit Chlor in der Wasch-
Fr. Ibrahim:  Gut. Dann sehen wir uns in einer maschine waschen. Ich an Ihrer Stelle würde den
Stunde. Duschvorhang allerdings wegschmeißen. Er ist
Hr. Kowalczyk:  Sie wohnen in der 45, im zweiten schon sehr verschimmelt. Den neuen können Sie
Stock, nicht wahr? dann regelmäßig waschen.
Fr. Ibrahim:  Richtig. In der Taunusstraße. Hr. Maute:  Okay, dann kaufe ich einen neuen
Hr. Kowalczyk:  Gut, dann bis später. Auf Wiederse- Duschvorhang und wasche ihn regelmäßig mit
hen, Frau Ibrahim. Chlor. Wie oft sollte ich das machen?
Fr. Ibrahim:  Bis später, auf Wiederhören. Hr. Kowalczyk:  Normalerweise reicht einmal im
Monat. Probieren Sie es einfach aus.
Hr. Maute:  Super, das mache ich.
D I Ein Beratungsgespräch führen Hr. Kowalczyk:  Wie gesagt: Das eigentliche Prob-
lem ist, dass das Bad so feucht ist. Sie sollten auf
46  Aufgabe 2a + 2b 
jeden Fall immer die Badezimmertür offen lassen.
Hr. Maute:  So, Herr Kowalczyk, schauen Sie, hier ist Hr. Maute:  Gut, mache ich.
das Bad. Wie Sie sehen, ist der Schimmel hier in Hr. Kowalczyk:  Wenn Sie wollen, kann ich Ihnen bei
den Fugen zwischen den Kacheln, auf dem Silikon der Renovierung gerne helfen.
an der Badewanne, ein bisschen auch da oben an Hr. Maute:  Das wäre prima. Was würde das kosten?
der Wand und am Duschvorhang. Das ist wirklich Hr. Kowalczyk:  Ich mache Ihnen am besten einen
ein großes Problem. Kostenvoranschlag. Reicht es Ihnen bis Ende der
Hr. Kowalczyk:  Oh ja, das sieht wirklich nicht gut Woche?
aus. Hr. Maute:  Ja, auf die paar Tage kommt es auch
Hr. Maute:  Was kann ich denn dagegen tun? Kön- nicht mehr an. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
nen Sie mir etwas empfehlen? Hr. Kowalczyk:  Das mache ich gerne, keine Ursache.
Hr. Kowalczyk:  Das eigentliche Problem ist, dass Sie
kein Fenster im Bad haben. Das ist schlecht, weil
die Feuchtigkeit schlecht abzieht. Ich empfehle E I Höflich sprechen
Ihnen, dass Sie nach dem Duschen immer über
47  Aufgabe 1 
ein anderes Zimmer lüften und die Türen offen
lassen, bis der Wasserdampf abgezogen ist. 1. Wo tropft es?
Hr. Maute:  Sie meinen, ich soll über das Fenster 2. Zeigen Sie mir bitte, wo es tropft.
im Schlafzimmer lüften. Ich mache also dort das 3. Können Sie mir ein Handtuch geben?
Fenster ganz auf und beide Türen, bis das Bad 4. Geben Sie mir ein Handtuch!
ganz trocken ist, ja? 5. Würden Sie uns bitte nächste Woche anrufen?
Hr. Kowalczyk:  Genau. Und ich rate Ihnen auch, 6. Sie müssen uns nächste Woche anrufen.
die Badewanne und die Kacheln gleich nach dem 7. Du rufst uns nächste Woche an!
Duschen oder Baden abzutrocknen. 8. Eimer! Gib her!
Hr. Maute:  Abtrocknen, okay, das ist kein Problem. 9. Würden Sie mir den Eimer geben?
Hr. Kowalczyk:  Aber zunächst mal muss der Schim- 10. Wissen Sie, wann das Silikon zuletzt erneuert
mel weg. Die Fugen sollten Sie mit einem spezi- wurde?
ellen Schimmelentferner einsprühen. Wenn Sie 11. Sie sollen einen neuen Termin vereinbaren.
das Mittel eine Stunde einwirken lassen, ist der 12. Könnten Sie noch einen Termin vereinbaren?
Schimmel weg.

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Trackliste

Track Aufgabe Länge


1 1 D, Aufgabe 1b + 1c 3:29
2 1 E, Aufgabe 2a 0:58
3 2 Porträt, Aufgabe 1 0:52
4 2 A, Aufgabe 1b + 1c 3:03
5 2 C, Aufgabe 1b + 1c 2:25
6 2 E, Aufgabe 1 + 3a 0:34
7 2 E, Aufgabe 1 + 3a 0:27
8 2 E, Aufgabe 1 + 3a 0:22
9 2 E, Aufgabe 1 + 3a 0:27
10 2 E, Aufgabe 4a 0:25
11 3 Porträt, Aufgabe 2a 0:50
12 3 C, Aufgabe 1a + 1b 1:19
13 3 D, Aufgabe 1b 2:53
14 3 E, Aufgabe 1b 1:47
15 3 E, Aufgabe 3 1:04
16 4 Porträt, Aufgabe 2 0:45
17 4 A, Aufgabe 1 1:41
18 4 A, Aufgabe 3 1:08
19 4 B, Aufgabe 1a 0:52
20 4 B, Aufgabe 1b 0:55
21 4 C, Aufgabe 2a + 2b 1:35
22 5A, Aufgabe, 1b + 1c 3:39
23 5 B, Aufgabe 1a 2:27
24 5 B, Aufgabe 1d 1:45
25 5 C, Aufgabe, 1a + 1b 3:14
26 6 Porträt, Aufgabe 1b 1:36
27 6 Porträt, Aufgabe 2 0:39
28 6 A, Aufgabe 1a + 1c 3:44
29 6 A, Aufgabe 2 0:36
30 6 E, Aufgabe 1 0:21
31 6 E, Aufgabe 2a 1:07
32 7 A, Aufgabe 1a + 1b 1:22
33 7 B, Aufgabe 2a + 2b 1:55
34 7 C, Aufgabe 1a + 1b 1:28
35 8 A, Aufgabe 2 + 3a 3:50
36 8 B, Aufgabe 1b + 1c 1:59
37 8 F, Aufgabe 2a 1:53
38 9 Porträt, Aufgabe 1a + 1b 1:59
39 9 A, Aufgabe 2a + 2b 1:07
40 9 A, Aufgabe 3 1:02
41 9 C, Aufgabe 1a + 1b 1:37
42 10 B, Aufgabe 2a + 2b 3:03
43 11 A, Aufgabe 2a + 2b 2:34
44 11 C, Aufgabe 1a + 1b 1:12
45 12 B, Aufgabe 1a + 1b 1:24
46 12 D, Aufgabe 2a + 2b 2:55
47 12 E, Aufgabe 1 1:17

Gesamtlaufzeit: 78:02 Min.

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