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Männer im Erzieherberuf Quellen: AR B E I T SK R E I S

Informationen:
„ B E R U FSB I L D E R Z I E H E R / I N N E N “
Das bekannte Klischee vom „typisch weiblichen http://blog.consilia-sozial.de/2010/08/modellprogramm-mehr-
maenner-in-kitas/
Beruf“ gilt heute nicht mehr. Die Entwicklung der http://www.grosse-zukunft-erzieher.de/aw/home/~fe/Berufsprofil/
letzten Jahre macht den Beruf des Erziehers ge- chen Einrichtungen.

rade für Männer immer attraktiver. Für die Ent- http://www.drk-kvsoltau.de/content/view/117/1/


http://www.ulmato.de/erzieherin.asp
wicklung der Kinder ist auch das männliche Rol-
http://www.bbs5bs.de/schulformen/
lenbild wichtig. Info_FlyerAusbildungErzieher09.pdf

Bilder:
http://www.neue-wege-fuer-jungs.de/var/nwfj/storage/images/media/
bilder/fotos_allgemein/kindergartenkinder_mit_erzieher/15398-2-ger-
DE/kindergartenkinder_mit_erzieher.jpg
http://www.emrich-consulting.de/uploads/pics/Floss_pic.JPG
http://www.mobile-jugendarbeit-filderstadt.de/assets/images/
Zirkuskarre08_3.jpg
http://www.welt.de/multimedia/archive/1219925850000/00654/
erzieher_m_jpg_DW_B_654165g.jpg

Lediglich 2,4 Prozent männliche Fachkräfte arbei-


ten in Kitas. Eine deutliche Mehrheit der befragten
Eltern, Erzieher/innen, Kitaleiter/innen und Träger
erachtet es als wichtig, dass Kinder sowohl von
Erzieherinnen, als auch von Erziehern betreut
werden. Das Bundesministerium hat bekannt ge-
geben, dass es gemeinsam mit dem Europäi-
schen Sozialfonds ab 2011 für drei Jahre mindes-
tens zehn Modellregionen mit bis zu 12,5 Millio-
nen Euro fördern möchte, um den Anteil männli-
AR B E I T S K R E I S
cher Fachkräfte in Kitas spürbar zu steigern. „BERUFSB IL D ER Z IEHER/ INNEN“
Der Erzieherberuf ist unglaublich vielfältig. Mit der
BBS Ritterplan
abgeschlossenen Ausbildung haben Sie die Wahl
Fachschule Sozialpädagogik
und können sich entscheiden, ob Sie lieber mit Ritterplan 6
Kleinkindern, Kindern oder Jugendlichen arbeiten 37073 Göttingen
wollen.
E-Mail: ErzieherInnen@googlemail.com
Arbeitsfelder von Gesetzliche Grundlagen Geschichte der Erzieher
ErzieherInnen
Heutzutage gibt es viele unterschiedliche  Erziehungseinrichtungen (z.B. Waisenhäu-
Möglichkeiten, die den Beruf des Erziehers ser) zählen zu den ältesten gesellschaftli-
viel interessanter und vielfältiger machen. chen Institutionen
 Später wurden Besserungsanstalten und
Dabei werden Kinder und Jugendliche im Al-
Arbeitshäuser eingerichtet, welche der
tern von 0 bis zum Erwachsenenalter betreut. Verwahrung und Bestrafung von Kindern
In dieser Zeit besteht die Möglichkeit, in den dienten
genannten Einrichtungen die Kinder und Ju-  Öffentliche Erziehung war bis ins 19. Jh.
gendlichen in ihrem Lebensweg zu fördern mit körperlichen Züchtigungen verbunden
und zu begleiten. Die Aufgaben von Erziehern dieser Erziehungsstil würde heutzutage als
in den genannten Arbeitsfeldern sind in erster Kindesmisshandlung bestraft werden
Linie: Betreuung, Erziehung und Bildung!  Neue Blickrichtung im 20. Jh. durch Re-
formpädagogik
 Erziehung findet nun auf gleicher Augen-
 Kinderkrippen
höhe statt
 Einrichtungen zur Frühförderung  Später antiautoritäre und demokratische
Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern
 Kindergärten/ Kindertagesstätten Erziehungsansätze
und Jugendlichen beinhalten besondere Aufga-
 Schulvorbereitende Einrichtungen benschwerpunkte von ErzieherInnen. Diese sind  1960er Jahre → Erzieher waren fast nur in
durch den gesetzlichen Auftrag im Kinder- und Kindergärten und Horten beschäftigt
 Kinderhorte
Jugendhilfegesetz, Sozialbuch VIII gegeben.  Ausbildung mit Abschluss staatlich aner-
 Offene und gebundene Ganztagsschulen kannter Erzieher wurde danach bundes-
Somit haben Tageseinrichtungen einen eigenen
 Einrichtungen der Kinder- und Jugend- Erziehungs- und Bildungsauftrag und dienen der weit eingeführt und mögliche Einsatzgebie-
hilfe ganzheitlichen Entwicklung von Kindern und te erweitert
 Kinder- und Jugendpsychiatrie Jugendlichen. Aufgrund dieses Auftrags steht  Studie zur Kompetenzentwicklung war von
 Sonderschulen - Sonderpädagogische die Förderung der gesamten Persönlichkeit des großer Bedeutung für die Ausbildung von
Kindes und der Jugendlichen unter dem Ange- Erziehern
 Förderzentren bot einer familienergänzenden und unterstüt-
 Sonderpädagogische Tagesstätten zenden Erziehung, Bildung und Betreuung im
 Heilpädagogische Tagesstätten Vordergrund. Demnach sollen Kinder und
Jugendliche zu eigenverantwortlichen und ge-
 Jugendzentren
meinschaftsfähigen Persönlichkeiten gefördert
 Behinderteneinrichtungen: Wohnheim werden (KJHG §22, Abs.1).
 Förderstätte, Werkstätte, Betreutes
Wohnen
 Freizeit– und Erlebnispädagogik