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Vormieter: ./.

Verwaltungsnummer: 6292| A21-1-3

Wohnungsmietvertrag
Zwischen

Quantum Immobilien Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH handelnd für den


Spezial AIF „Habitare“, Dornbusch 4, 20095 Hamburg
bevollmächtigt von der La Vie Projektgesellschaft mbH & Co. KG
Klaus-Bungert-Str. 4, 40468 Düsseldorf

vertreten durch

Heinrich Bossert Immobilien KG


Zweigstelle Düsseldorf
Emanuel-Leutze-Straße 11
40547 Düsseldorf
- Vermieter -

und Frau Maya Atala Castilho


Senior Proposal Manager, geb. am 03.09.1976,
Barao De Itapagipe 452/701, Rio de Janeiro, Brasilien

- Mieter -

§ 1 – Mietsache

1.1 Vermietet wird im Anwesen Schwannstraße 5 – 25 in 40476 Düsseldorf die Wohnung Nr. WE-Nr. A21-1-3
im 1. Obergeschoss rechts, bestehend aus 4 Zimmer, Küche, Bad, Flur, Loggia und Kellerabteil mit einer
Wohnfläche von ca. 107,15 m2 nur zu Wohnzwecken, sowie einen TG-Stellplatz mit der Nr. 02.
Die Flächenangabe dient wegen möglicher Messfehler nicht zur Festlegung des Mietgegenstandes. Der
räumliche Umfang der gemieteten Sache ergibt sich vielmehr aus der Anzahl der vermieteten Räume.

§ 2 – Mietzeit und Kündigung

2.1 Das Mietverhältnis beginnt ab dem 01.12.2018 und läuft auf unbestimmte Zeit.

2.2 Die Parteien verzichten wechselseitig für die Dauer von 2 Jahren ab Vertragsbeginn auf ihr Recht zur
ordentlichen Kündigung dieses Mietvertrages. Eine Kündigung ist erstmals zum Ablauf dieses Zeitraumes ab
01.12.2020 mit gesetzlicher Frist zulässig. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.

2.3 Die Kündigung muss schriftlich bis zum dritten Werktag des ersten Monats der Kündigungsfrist zugehen (§
573 c BGB). Setzt der Mieter den Gebrauch der Mietsache nach Ablauf der Mietzeit fort, so gilt das
Mietverhältnis nicht als verlängert. § 545 BGB findet keine Anwendung.

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§ 3 – Mietzins

3.1 Der Grundmietzins beträgt monatlich € 1.340,00


(i.W. eintausenddreihundertvierzig EURO )

Der Grundmietzins für die Tiefgaragenstellplätze € 110,00

3.2 Der Mieter trägt nach näherer Maßgabe von nachstehendem § 4 neben dem Grundmietzins die Betriebskosten
gemäß § 556 Abs. 1 BGB in Verbindung mit den Bestimmungen der Betriebskostenverordnung (BetrKV). Die
derzeit gültige Fassung von § 2 BetrKV ist diesem Vertrag als Anlage 1 beigefügt.

Die monatliche Betriebskostenvorauszahlung hierauf beträgt z. Zt. € 214,00


Die monatliche HK-Vorauszahlung hierauf beträgt z. Zt. € 86,00

3.3 Grundmietzins und derzeitige Betriebskostenvorauszahlung insgesamt: € 1.750,00

3.4 Grundmietzins und derzeitige Betriebskostenvorauszahlungen sind auf nachfolgendes Konto immer unter
Angabe der Verwaltungsnummer zu leisten:

Bank:
IBAN:
Kontoinhaber:

3.5 Die Parteien sind sich darüber einig, dass die Entwicklung der Höhe der Grundmiete gemäß § 3.1 durch den
vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden monatlich ermittelten Verbraucherpreisindex für Deutschland
(Basis 2010 = 100) bestimmt wird. Verändert sich dieser gegenüber dem Beginn des Mietverhältnisses nach
oben oder unten, kann jede Partei durch Erklärung in Textform unter Angabe der eingetretenen
Indexveränderung eine der prozentualen Indexveränderung entsprechende Änderung der Grundmiete
verlangen. Dasselbe gilt bei jeder erneuten Indexveränderung nach einer Erhöhung oder Ermäßigung der
Grundmiete.

Die Vertragsparteien vereinbaren, dass die Miete durch den vom Statistischen Bundesamt ermittelten
Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Deutschland bestimmt wird
(Indexmiete).
Während der Geltung einer Indexmiete muss die Miete, von Erhöhungen nach den §§ 559 bis 560 abgesehen,
jeweils mindestens ein Jahr unverändert bleiben. Eine Erhöhung nach § 559 kann nur verlangt werden, soweit
der Vermieter bauliche Maßnahmen auf Grund von Umständen durchgeführt hat, die er nicht zu vertreten
hat. Eine Erhöhung nach § 558 ist ausgeschlossen.
Eine Änderung der Miete nach Absatz 1 muss durch Erklärung in Textform geltend gemacht werden. Dabei
sind die eingetretene Änderung des Preisindexes sowie die jeweilige Miete oder die Erhöhung in einem
Geldbetrag anzugeben. Die geänderte Miete ist mit Beginn des übernächsten Monats nach dem Zugang der
Erklärung zu entrichten.
Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam.

3.6 Die geänderte Miete ist mit dem Beginn des übernächsten Monats nach dem Zugang der Erklärung zu
entrichten.

3.7 Wird während der Vertragsdauer dieser Index nicht mehr fortgeführt, verpflichten sich die Vertragsparteien,
eine Regelung zu vereinbaren, die dem am nächsten kommt, was wirtschaftlich mit dieser Klausel angestrebt
wurde.

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§ 4 – Betriebs- und sonstige Nebenkosten

4.1 Wird § 2 der Betriebskostenverordnung geändert oder tritt an deren Stelle eine andere Vorschrift, so richten
sich die vom Mieter zu zahlenden Betriebskosten ab dem Zeitpunkt der Änderung nach diesen geänderten
Vorschriften.

4.2 Die Betriebskosten werden für jedes Kalenderjahr abgerechnet. Der Vermieter bestimmt einen – auch für
einzelne Betriebskostenarten unterschiedlichen – geeigneten Verteilungsschlüssel im Rahmen der
gesetzlichen Bestimmungen nach billigem Ermessen. Bei Vorliegen sachlicher Gründe ist der Vermieter
berechtigt, den einmal bestimmten Verteilungsschlüssel im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen nach
billigem Ermessen für die Zukunft zu ändern.

Der Mieter ist berechtigt, die Unterlagen der Betriebskostenabrechnung nach vorheriger Anmeldung während
der üblichen Geschäftszeiten in den Geschäftsräumen des Vermieters oder seiner Hausverwaltung
einzusehen.

4.3 Den Parteien steht bei Vorliegen eines sachlichen Grundes wechselseitig ein Anspruch auf Zustimmung zu
einer angemessenen Anpassung der Betriebskostenvorauszahlungen für die Zukunft zu, insbesondere wenn
sich die Vorauszahlungen im Verhältnis zur letzten Betriebskostenabrechnung als unangemessen niedrig oder
unangemessen hoch darstellen.

4.4 Wird das Mietverhältnis während der Abrechnungsperiode begonnen oder beendet, werden die Heiz- und
Warmwasserkosten sowie bei vorhandenen Kaltwasserzwischenzählern die Kaltwasserkosten bei der nächsten
Abrechnung auf der Grundlage einer Zwischenablesung verteilt. Ist dies nicht möglich oder lässt eine
Zwischenablesung wegen des Zeitpunktes des Mieterwechsels keine hinreichend genaue Ermittlung der
Verbraucheranteile zu, werden die Heiz- und Warmwasserkosten nach Gradtagszahlen umgelegt. Die
restlichen Betriebskosten werden zeitanteilig zwischen Vor- und Nachmieter aufgeteilt.

4.5 Der Mieter ist zur Zahlung der Betriebskosten in voller Höhe auch dann verpflichtet, wenn er an den
Gemeinschaftseinrichtungen ganz oder teilweise nicht teilnimmt.

4.6 Gemäß § 2 Ziffer 17 BetrKV (sonstige Betriebskosten) trägt der Mieter auch folgende Kosten:
- Kosten für Dachrinnenreinigung
- Kosten für Wartung der brandschutztechnischen Einrichtungen (Brandmeldeanlage, Sprinkler,
Feuerlöscher, Rauchabzugsanlagen, Wandhydranten)
- Kosten für Wartung der Blitzschutzanlage
- Kosten für Bereitschaftsdienst
- Betriebskosten für Videoüberwachungsanlagen
- Reinigungskosten für Lichtschächte
- Kosten der Untersuchung des Wassers auf Legionellen und Schwermetalle

Gemäß § 2 Ziffer 4 Buchstabe a BetrKV trägt der Mieter auch die Kosten für
- Zwischenablesung und Nutzerwechselgebühren für Heizung, Warm- und Kaltwasser
Gemäß § 2 Ziffer 8 trägt der Mieter auch die
- Wartungs- und Treibstoffkosten für Geräte zur Schnee- und Schmutzbeseitigung
- Regelmäßigen Sperrmüll- und Entrümpelungskosten

4.7 Der Vermieter behält sich ausdrücklich vor, den Betrieb der Heizungs- und/oder Warmwasseranlage in
Zukunft einem externen Unternehmen zu übertragen, sog. „Wärme-Contracting“. Für diesen Fall vereinbaren
die Parteien schon heute, dass das Entgelt für die Lieferung der Wärme und/oder des Warmwassers sowie die
Kosten des Betriebs der zugehörigen Hausanlagen vom Mieter anteilig zu tragen sind.

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Seite 4 zum Mietvertrag

§ 5 – Mietzahlung

5.1 Der Mietzins und die Betriebskostenvorauszahlungen sind monatlich im Voraus, spätestens am 3. Werktag
des laufenden Monats, auf das vom Vermieter bekanntgegebene Konto zu zahlen.

Bei Zahlungen, die von den Folgen einer Kündigung wegen Zahlungsverzuges gemäß § 569 Abs. 3 Nr. 2 BGB
befreien, ist die rechtzeitige Absendung ausreichend.

5.2 Auf Zahlungsbelegen sind stets der vollständige Name des Mieters, Straße, Hausnummer und die
Verwaltungsnummer der Mietsache anzugeben. Der Mieter erteilt hiermit dem Vermieter Ermächtigung zum
Lastschrifteinzug.

5.3 Befindet sich der Mieter mit seinen Zahlungen in Rückstand und trifft er für geleistete Zahlungen keine
Tilgungsbestimmung, so werden eingehende Gelder zuerst auf Schadenersatz- und sonstige Ersatzansprüche,
dann auf etwaige Betriebskostenabrechungsansprüche, anschließend auf sonstige sich aus dem Vertrag
ergebende Ansprüche und erst zum Schluss auf den Mietzins einschließlich Betriebskostenvorauszahlung in
der Reihenfolge seiner Fälligkeiten verrechnet. Abweichend von dieser Reihenfolge kann der Vermieter eine
Verrechnung nur dann vornehmen, wenn ein Anspruch des Vermieters innerhalb von zwei Monaten nach
Zahlungseingang verjähren würde. Titulierte Ansprüche unterliegen dieser Reihenfolge nicht und werden erst
nach Befriedigung sämtlicher nicht titulierter Ansprüche herangezogen.

5.4 Für jede Mahnung sind vom Mieter pauschalierte Mahnspesen in Höhe von € 5,00 zu bezahlen, wenn nicht
der Vermieter einen höheren oder der Mieter einen geringeren Schaden nachweist.

5.5 Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Mieter nur geltend machen, soweit er sein Recht aus diesem Vertrag
herleitet.

Der Mieter kann gegen Mietzins und Betriebskostenvorauszahlung aufrechnen mit Forderungen, die sich aus
§ 536 BGB (Mietminderung) ergeben. Mit Forderungen, die sich aus § 536 a ergeben, kann der Mieter
aufrechnen, wenn er diese Absicht dem Vermieter mindestens einen Monat vor Fälligkeit des Mietzinses
schriftlich angezeigt hat. Das Gleiche gilt für den Aufwendungsersatzanspruch nach § 536 a II Nr. 2, dem
Aufwendungsersatzanspruch nach § 539 und für den Bereicherungsanspruch wegen überzahlter Miete. Mit
anderen Forderungen kann der Mieter nur aufrechnen, wenn diese unbestritten, rechtskräftig festgestellt oder
entscheidungsreif sind.

5.6 Der Mieter ist verpflichtet, den Mietzins und die monatliche Betriebskostenvorauszahlung vom Beginn der
Mietzeit an auch dann zu zahlen, wenn er Abänderungen der Planung oder der Ausstattung der Mietsache
veranlasst hat und deshalb die Mietsache noch nicht bezieht.

§ 6 – Sicherheitsleistung (Kaution)

6.1 Der Mieter leistet eine Kaution in Höhe von 4.020,00 €.


(i.W. viertausendzwanzig EURO )

6.2 Der Vermieter errichtete für die Sicherheitsleistung des Mieters ein Kautionskonto gem. § 551 BGB, auf das
der Mieter die Sicherheit einbezahlt.

6.3 Die Zahlung der Kaution hat nach den gesetzlichen Regelungen zu erfolgen.

6.4 Ist die Kaution nicht vor Übergabe auf dem Konto des Vermieters gemäß § 6.2 eingegangen, steht dem
Vermieter ein Zurückbehaltungsrecht zu, mit der Folge, dass er bis zur Zahlung die Übergabe des
Mietobjektes verweigern kann.

Der Mieter ist berechtigt, die Sicherheit in drei gleichen Teilzahlungen zu leisten (§ 551 Abs. 2 BGB).

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Abweichend von Satz 1 hat für diesen Fall die erste Teilzahlung spätestens bei Übergabe zu erfolgen; die
zweite und dritte Teilzahlung wird spätestens mit der zweiten und dritten Monatsmiete gemäß Punkt 5 dieses
Vertrages zur Zahlung fällig.

6.5 Die Kaution wird verzinst mit dem üblichen Zinssatz einer deutschen Großbank für Spareinlagen mit
dreimonatiger Kündigungsfrist. Die Zinsen stehen dem Mieter zu; sie erhöhen die Sicherheit.

6.6 Für andere Formen der Mietkaution gilt eine besondere Vereinbarung.

6.7 Die Kaution wird nach Beendigung des Mietverhältnisses und Rückgabe der Mietsache unter
Berücksichtigung der dem Vermieter etwa zustehenden Ansprüche, in diesem Fall spätestens binnen sechs
Monaten nach Rückgabe der Mietsache, freigegeben.

§ 7 – Übergabe der Mietsache

7.1 Vor oder bei Übergabe der Mietsache an den Mieter wird ein von dem Mieter und dem Vermieter zu
unterzeichnendes Übergabeprotokoll erstellt, das wesentlicher Vertragsbestandteil wird.

7.2 Bei der Wohnungsübergabe werden dem Mieter Bedienungs- und Pflegehinweise für die technische
Ausstattung der Wohnung übergeben (Nutzerhandbuch). Der Mieter verpflichtet sich dies zu lesen und
einzuhalten.

§ 8 – Benutzung der Mieträume und Untervermietung

8.1 Der Mieter darf die Mieträume nur zu dem vertraglich bestimmten Zweck nutzen. Will er sie ganz oder
teilweise zu anderen Zwecken nutzen, bedarf es der vorherigen Zustimmung des Vermieters. Die Zustimmung
bedarf der Schriftform.

8.2 Jede vollständige oder teilweise Gebrauchsüberlassung an Dritte, insbesondere die Untervermietung der
Mietsache, bedarf der vorherigen Zustimmung des Vermieters. Die Zustimmung bedarf der Schriftform. § 553
BGB bleibt unberührt.

8.3 Der Vermieter kann die Zustimmung zur Gebrauchsüberlassung aus wichtigem Grund jederzeit widerrufen.
Im Übrigen verbleibt es bei der gesetzlichen Regelung des § 540 BGB.

§ 9 – Ausbesserungen und bauliche Veränderungen

9.1 Maßnahmen des Vermieters, die zur Erhaltung des Hauses, der Mieträume oder zur Gefahrenabwehr
erforderlich sind, hat der Mieter zu dulden. Der Mieter darf diese Arbeiten nicht behindern und muss
insbesondere die Mieträume für ihre Durchführung zugänglich halten. Bei schuldhafter Verletzung dieser
Verpflichtung hat er dem Vermieter den daraus entstehenden Schaden, insbesondere etwaige Mehrkosten, zu
ersetzen.

9.2 Bauliche Veränderungen innerhalb und an der Außenseite der Mietsache, die über den vertragsgemäßen
Gebrauch hinausgehen, darf der Mieter ohne Zustimmung des Vermieters nicht vornehmen. Dies gilt
insbesondere für Beschriftungen jeglicher Art, Einbauten und die Gestaltung der Außenanlagen (z.B.
Markisen, Balkonbespannungen, Antennen).

9.3 Änderungen der Mietsache durch den Mieter (wie insbesondere Ein- und Umbauten) hat dieser auf seine
Kosten beim Auszug zu entfernen und den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen, ohne dass es eines
Vorbehaltes des Vermieters bei Einwilligung bedarf. Dies gilt auch vom Mieter angebrachte Tapeten, sofern es
sich nicht um eine übliche Renovierungsmaßnahme handelt wie insbesondere bei Raufasertapeten.

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9.4 Kommt der Mieter dieser Verpflichtung auch nicht innerhalb einer angemessenen Nachfrist nach, so ist der
Vermieter berechtigt, die erforderlichen Arbeiten auf Kosten des Mieters ausführen zu lassen.
Entschädigungsansprüche für nicht entfernte Gegenstände oder Einbauten sind gegen Vermieter und
Nachmieter ausgeschlossen. Zu einer Aufbewahrung ist der Vermieter ausschließlich dann verpflichtet, wenn
es sich ersichtlich um Gegenstände erheblichen Wertes handelt.

§ 10 – Schönheitsreparaturen und Instandhaltung

10.1 Der Vermieter ist zur ordnungsgemäßen Instandhaltung und Instandsetzung der Mieträume verpflichtet,
soweit im Folgenden keine abweichenden Vereinbarungen getroffen sind.
10.2 a) Wird dem Mieter die Wohnung in einem renoviertem Zustand übergeben, ist er während der Mietzeit
verpflichtet, die laufenden Schönheitsreparaturen innerhalb der Wohnung durchzuführen, soweit diese durch
vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache seit Mietbeginn erforderlich werden.
b) Bei Übergabe einer unrenovierten oder renovierungsbedürftigen Wohnung steht dem Mieter die
Durchführung von Schönheitsreparaturen frei. Der Vermieter ist hierzu nicht verpflichtet.
10.3 Zu den Schönheitsreparaturen gehören: Das Tapezieren, Anstreichen der Wände und Decken, das Pflegen
und Reinigen der Fußböden, das Streichen der Innentüren, der Fenster und Außentüren von innen sowie das
Streichen der Heizkörper und Versorgungsleitungen innerhalb der Wohnung. Die Arbeiten sind
handwerksgerecht auszuführen. Demgemäß sind Mieträume zum Ende des Mietverhältnisses in dem Zustand
zurückzugeben, der bestehen würde, wenn der Mieter die erforderlichen Schönheitsreparaturen durchgeführt
hätte. Naturbelassene und nicht farbig lackierte Holzteile oder Flächen, auf denen eine Holzmaserung
abgebildet ist, dürfen ohne Genehmigung des Vermieters nicht verändert werden.
10.4 Kommt der Mieter den von ihm vorstehend übernommenen Verpflichtungen trotz Fälligkeit und Fristsetzung
nicht nach, kann der Vermieter Schadenersatz verlangen; im Falle der Schönheitsreparaturen steht dem
Vermieter dieses Rechts erst bei Beendigung des Mietverhältnisses zu. Der Fristsetzung bedarf es nicht,
soweit der Mieter die Erfüllung der ihm obliegenden Verpflichtungen ernsthaft und endgültig verweigert. Der
Mieter hat auch nachweislich entstehenden Mietausfall bzw. Nutzungsentschädigung zu ersetzen.
10.5 Der Mieter trägt die Kosten der Reparaturen der Installationsgegenstände für Elektrizität, Wasser und Gas,
den Heiz- und Kocheinrichtungen, den Fenster- und Türverschlüssen sowie den Verschlussvorrichtungen von
Fensterläden, soweit die Kosten der Einzelreparatur 110,00 Euro und der dem Mieter dadurch in letzten 12
Monaten entstehende Aufwand 200,00 Euro, höchstens jedoch 8 % der jeweiligen Jahres-Nettomiete nicht
übersteigt.
10.6 Zeigt sich im Laufe der Mietzeit ein Mangel der gemieteten Mietsache, so hat der Mieter dem Vermieter
unverzüglich Anzeige zu machen.

§ 11 – Haftung der Parteien

11.1 Der Mieter hat die Mietsache, ihre Ausstattung, das Anwesen einschließlich aller Gemeinschaftseinrichtungen
und die Außenanlagen schonend und pfleglich zu behandeln sowie die Mieträume ausreichend zu heizen und
zu lüften.

11.2 Der Mieter haftet für alle Schäden, wenn diese durch ihn, seine Familienangehörigen, zu seinem Haushalt
gehörende Personen, Untermieter, Personen, denen er den Gebrauch der Mietsache überlassen oder die er in
die Mieträume aufgenommen hat, Besucher, Lieferanten und Handwerker schuldhaft verursacht wurden.
Dies gilt nur, wenn der Schädiger auf Veranlassung des Mieters mit der Mietsache in Berührung gekommen
ist.

11.3 Keine Garantiehaftung des Vermieters:


Die verschuldensunabhängige Garantiehaftung des Vermieters wegen anfänglich vorhandener Mängel gem.
§ 536 a Abs. 1 1. Alt. BGB wird ausgeschlossen, es sei denn, der Mangel wurde arglistig verschwiegen.

11.4 Auf Schadensersatz haftet der Vermieter nur dann, wenn er oder seine Erfüllungsgehilfen die Ursachen wegen
Vorsatzes oder grober Fahrlässigkeit zu vertreten haben, es sei denn, der Vermieter hat Schadenersatz wegen

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Seite 7 zum Mietvertrag

eines Personenschadens oder Verletzung einer Hauptleistungspflicht zu leisten. Die gesetzliche Beweislast
wird hierdurch nicht berührt.

11.5 Der Mieter hat auftretende Mängel oder Schäden an der Mietsache dem Vermieter unverzüglich anzuzeigen.
Bei schuldhafter Verletzung dieser Anzeigepflicht haftet er für die Folgeschäden.

11.6 Der Verlust von Schlüsseln ist dem Vermieter unverzüglich zu melden. Bei Verlust von Schlüsseln trägt der
Mieter die Kosten für die Neuanschaffung sowie für etwaige Schloss- und Schließgruppenänderungen.

§ 12 – Betreten der Mieträume durch den Vermieter

12.1 Der Vermieter oder sein Beauftragter können die Mieträume zur Prüfung ihres Zustandes in angemessenen
Zeitabständen oder bei begründetem Anlass werktäglich zwischen 9.00 Uhr und 12.00 Uhr sowie zwischen
14.00 Uhr und 18.00 Uhr nach vorheriger Anmeldung betreten. Bei Gefahr in Verzug steht dem Vermieter
dieses Recht jederzeit zu; nötigenfalls kann er die Mieträume auch ohne vorherige Einwilligung des Mieters
öffnen lassen.

12.2 Gestattet der Mieter trotz dieser Regelung das Betreten der Mieträume schuldhaft nicht, so hat er dem
Vermieter hierdurch entstehende Kosten (z.B. Reisekosten, Zeitaufwand usw.) zu ersetzen.

12.3 Ist das Mietverhältnis gekündigt, oder soll das Anwesen oder die Mietsache verkauft werden, so dürften der
Vermieter bzw. von ihm ermächtigte Personen, insbesondere Interessenten, die Mietsache in angemessenen
Abständen täglich von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr nach Voranmeldung betreten.

§ 13 – Außerordentliche Kündigung

13.1 Die Parteien können das Mietverhältnis außerordentlich oder fristlos nach den jeweils geltenden gesetzlichen
Regelungen kündigen.

13.2 Wird das Mietverhältnis durch außerordentliche Kündigung des Vermieters beendet, so haftet der Mieter dem
Vermieter für den Mietausfall einschließlich sämtlicher Betriebskosten bis zum Beginn des
Nachmietverhältnisses, längstens jedoch bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist.
Dies gilt nicht, wenn der Vermieter eine mögliche, anderweitige Vermietung schuldhaft unterlässt. Etwaige
Forderungen des Mieters gegen den Vermieter werden erst nach diesem Zeitpunkt zur Rückzahlung fällig.

§ 14 – Beendigung des Mietverhältnisses

14.1 Bei Beendigung des Mietverhältnisses sind die Mieträume gereinigt und in vertragsgemäßem Zustand
zurückzugeben. Vorstehender § 10 bleibt hiervon unberührt.

14.2 Die für die Durchführung von Schönheitsreparaturen und Instandsetzungsarbeiten erforderliche Zeit fällt in
die Mietzeit und geht damit zu Lasten des Mieters.

14.3 Sämtliche Schlüssel der Mietsache, einschließlich nachgefertigter Exemplare, sind spätestens bei Rückgabe
der Mietsache dem Vermieter auszuhändigen.

§ 15 - Mehrzahl von Mietern

Erklärungen, deren Wirkung die Mieter berührt, müssen von und gegenüber allen Mietern abgegeben werden. Die
Mieter bevollmächtigen sich jedoch gegenseitig zur Entgegennahme solcher Erklärungen. Diese Vollmacht gilt
auch für die Entgegennahme von Kündigungen, jedoch nicht für den Abschluss von Mietaufhebungsverträgen.

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Seite 8 zum Mietvertrag

§ 16 - Bevollmächtigter des Vermieters

Quantum Immobilien Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH handelt für den Spezial AIF


„Habitare“, Dornbusch 4, 20045 Hamburg
und wird durch die Heinrich Bossert Immobilien KG beim Abschluss, der Änderung, der Durchführung und der
Beendigung dieses Mietvertrages vertreten.

§ 17 – Sonstige Vereinbarungen

17.1 Die notwendigen Schilder in und an den Gemeinschaftsflächen (Klingelschild und Briefkastenschild) werden
einheitlich gefertigt und vom Vermieter in Auftrag gegeben. Die Kosten für die Schilder sowie eventuell
notwendige Änderung derselben trägt der Mieter.
Dies gilt auch für die Schilder an der Wohnungseingangstüre und der daneben befindlichen Klingel. Der
Mieter erklärt sich bereit, die vom Verwalter beschafften hausüblichen Namensschilder zu erwerben und
anzubringen bzw. durch den Hausmeister anbringen zu lassen und pro Ausstattung 26,00 EUR inklusive der
jeweils gültigen Mehrwertsteuer von z. Zt. 19 % an den Verwalter zu zahlen. Sollte sich während des
Mietverhältnisses der Name des Mieters durch Eheschließung o. ä. ändern, verpflichtet sich der Mieter, diese
Namensänderung dem Verwalter mitzuteilen und gleichzeitig auf seine Kosten beim Verwalter neue Schilder
für 26,00 EUR pro Ausstattung inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer zu bestellen.

17.2 Das Halten von Tieren mit Ausnahme von Kleintieren wie beispielsweise Zierfischen und Wellensittich bedarf
der Einwilligung des Vermieters. Die Einwilligung muss schriftlich erfolgen. Die Einwilligung kann unter
anderem versagt werden, wenn der Mieter keine ausreichende Tierhalterhaftpflichtversicherung nachweist.
Die Einwilligung bezieht sich in diesem Fall nur auf ein bestimmtes Tier. Sie kann widerrufen werden, wenn
Unzuträglichkeiten eintreten. Der Mieter haftet für alle durch die Tierhaltung entstandenen Schäden. Aus
einer Einwilligung zur Tierhaltung in anderen Mietverhältnissen kann der Mieter keine Rechte herleiten.

17.3 Ist dem Mieter eine Terrasse überlassen, ist diese auch als solche zu nutzen. Dem Mieter obliegt die
Terrassenpflege. Zur Terrassenpflege gehört üblicherweise: diese von Unkraut frei zu halten und bei Bedarf zu
reinigen, keinen Müll auf der Terrasse aufzubewahren oder diese als Lagerplatz zu verwenden,
Pflanzenreste zu entsorgen und darauf zu achten, dass keine mieterseitigen Maßnahmen die baulich
Funktionalität (z.B. Beschädigung der Abdichtungsebene oder Gewährleistung des Wasserablaufs)
beeinträchtigen. Kommt der Mieter dieser Verpflichtung nicht nach, kann der Vermieter Schadensersatz
verlangen. Die Terrassennutzung ist nur innerhalb der baulichen Terrassenabgrenzungen wie z.B. Zäunen,
Brüstungen, Attika und Geländer erlaubt. Das Abstellen von Blumen-, Pflanztrögen oder ähnlichem auf einem
Fensterblech außerhalb der Wohnung oder außerhalb der Brüstung ist nicht zulässig. Eine Gefährdung Dritter
oder der baulichen Substanz durch die Nutzung darf zu keiner Zeit entstehen. Die Hausfassade ist von
sämtlichen Pflanzen freizuhalten.

17.4 Der Vermieter hat dem Mieter aufgrund seiner öffentlich rechtlichen Vorlagepflicht vor Abschluss des
Mietvertrages die Möglichkeit zur Einsichtnahme in den vollständigen Energieausweis gewährt. Der
Energieausweis hat lediglich informativen Charakter (§ 5a EnEG), daher übernimmt der Vermieter keine
Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit des Ausweises und der darin gemachten Angaben.
Insbesondere stellt die in dem Energieausweis abgebildete Energieeffizienz des Gebäudes keine
Beschaffenheit des Mietobjektes dar. Der tatsächliche Energieverbrauch kann aufgrund des konkreten
Nutzerverhaltens deutlich von den im Energieausweis ausgewiesenen Werten abweichen. Der Mieter
bestätigt, dass Ihm gemäß den Anforderungen aus § 16 Abs. 2 EnEV, beiliegend zu diesem Mietvertrag eine
Kopie eines Energieausweises übergeben worden ist.

17.5 Ferner ist in der Wohnung Parkett- und Fliesenboden vorhanden. Dieser ist pfleglich und schonend zu
behandeln. Für Schäden am Bodenbelag für unsachgemäße Behandlung haftet der Mieter in vollem Umfang.
Der Mieter verpflichtet sich, Beschädigungen vor Auszug, nach den jeweiligen besten technischen
Möglichkeiten zu beseitigen. Es wird darauf hingewiesen, dass mietereigener Bodenbelag (z.B. Teppichboden)

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weder voll noch teilweise (z.B. mit Klebeband) verklebt werden darf. Für eventuelle Schäden beim Befestigen
oder beim Entfernen des mietereigenen Bodenbelages haftet der Mieter in vollem Umfang.

17.6 Dem Mieter ist bekannt, dass es sich um ein neu erstelltes Wohnanwesen handelt, welches im Jahr 2017
errichtet wurde. Die Ausführungen entsprechen der jeweiligen Bauweise. Es kann möglich sein, dass im
Rahmen der Gewährleistung auch noch Arbeiten in der Wohnung ausgeführt werden müssen. Der Mieter
verpflichtet sich in diesen Fällen zur Mitwirkung und gleichzeitig damit, das Betreten seiner Wohnung zur
evtl. Ausführung dieser Arbeiten zu ermöglichen.

17.7 Zu § 4
Die Gesamtwohnanlage (Wirtschaftseinheit) besteht aus den Gebäuden Schwannstraße 5 -25,
40476 Düsseldorf
a) Sofern das Finanzamt die Grundsteuer separat für jede Wohnung erhebt, vereinbaren die
Vertragsparteien, dass diese Betriebskosten gem. Grundsteuerbescheid auf die jeweilige Wohnung als
Betriebskosten umgelegt werden. Eine Verteilung im Verhältnis der Wohn- und Nutzflächen zueinander
erfolgt in diesem Falle nicht.
b) Zu den umlagefähigen Kosten der Sach- und Haftpflichtversicherung gehören auch die Kosten der
Schwamm- und Hausbockschadenversicherung.
c) Sonstige Betriebskosten gem. § 2 Ziffer 17 Betriebskostenverordnung:
Hierunter fallen alle Kosten, die den Grundsätzen einer ordnungsgemäßen Bewirtschaftung entsprechen.
Es zählen hierzu zusätzlich zu den bereits in § 4 Ziffer 6 genannten Positionen die Kosten für:
1) Entrümpelungs- und Sperrmüllaktionen
2) Wartung und Betriebsstrom der Abwasserreinigungsanlagen
3) Prüfung der Betriebssicherheit von Elektroanlagen
4) Wartung von Feuerlöschgeräten (einschließlich Austausch der Löschsubstanz), Sprinkleranlagen,
Tank- und Lecksicherungsanlagen, Druckerhöhungsanlagen, Notstromaggregaten, Blitzschutzanlagen
(einschließlich TÜV-Gebühren)
5) Miete und Wartung von Rauchwarnmeldern
6) Wartung von Lüftungsanlagen
7) Überprüfung von Abflussrohren und Drainagereinigung
8) Prüfung, Reinigung und Wartung von Flachdächern inkl. aller Wasserabläufe
9) Wartung von Gegensprech- und Türöffneranlagen
10) Bewachung durch eine Wach- und Schließgesellschaft, Pförtnerdienst
11) Lüftungsverbundprüfung, Abgaswegeüberprüfung, Brennerprüfung, Sicherheitsprüfung zentraler
Brennstoffversorgungsanlagen
12) Überprüfung der zentralen Wasserversorgung auf Schadstoffe und Legionellen
13) Flutschutzbeauftragten i. S. d. FlutschutzVO
14) Fenster- und Fassadenreinigung
15) Graffitischutz

d) Hinweis zur Sperrmüllentsorgung:


Im Interesse der Sicherheit der Mieter und des Hauses wird der Vermieter regelmäßig, mindestens ein-
bis zweimal im Jahr bei Bedarf die Gemeinschaftsflächen wie Treppenhausvorräume, Zugänge zu Boden-
und Kellerabstellräumen, die für alle Mieter zugänglich sind, von abgestellten Gegenständen befreien.
Der Vermieter wird diese Räumungs-/ Säuberungsaktionen 4 Wochen vorher ankündigen, um Mietern
Gelegenheit zu geben, dort widerrechtlich abgestellte Gegenstände zu entfernen. Gegenstände, die nach
dieser Ankündigung dort stehen bleiben, werden entfernt. Die Kosten werden im Rahmen der
Betriebskostenabrechnung mit den Mietern abgerechnet.
e) Die Wegereinigung und Streupflicht wird über den Vermieter beauftragt und über die Betriebskosten
abgerechnet.
f) Die Treppenhausreinigung wird über den Vermieter beauftragt und über die Betriebskosten abgerechnet.

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Seite 10 zum Mietvertrag

g) Sofern Hecken vorhanden sind, übernimmt der Vermieter die Pflege von außen sowie oben und legt die
Kosten für die Pflege auf den Mieter um. Die der Gartenfläche zugewandte Seite beschneidet der Mieter
eigenständig zu seinen Lasten mindestens einmal jährlich.

17.8 Zu § 5:
a) Ziffer 1:
Die Miete ist in einer Summe zu zahlen. Eine Berechtigung zu Teilleistungen besteht nicht (s. § 266
BGB), auch wenn es sich auf Mieterseite um eine Personenmehrheit handelt.

17.9 Die Pflege und Gestaltung der nicht an Mieter vermieteten Gartenflächen wird vom Vermieter übernommen.
Dem Mieter ist es nicht gestattet, ohne Einwilligung des Vermieters Veränderungen an der gärtnerischen
Anlage vorzunehmen. Hierzu zählt insbesondere das Pflanzen und/oder Wegnehmen von Bäumen, Büschen
oder Hecken sowie das Errichten von Zäunen etc.
17.10 Die Montage von Außenantennen wie bspw. Parabolantennen ist untersagt. Dem Mieter steht es frei ein
etwaiges erweitertes Informationsbedürfnis durch zusätzliche Kabelfernsehpakete oder Internet abzudecken.
17.11 Bei Mietobjekten mit isolierverglasten Fenstern ist die Anbringung von Thermometern, Haken, Schrauben
sowie sonstigen Gegenständen und Haltevorrichtungen an den Fensterrahmen nicht gestattet.
17.12 Der Mieter ist gehalten, durch ausreichendes und richtiges Heizen und Lüften der Mieträume dem Auftreten
von Feuchtigkeitsschäden vorzubeugen. Um dies zu erreichen, sind beigefügte Tipps zu beachten.
17.13 Keller- bzw. Bodenabstellräume kann der Vermieter während der Mietzeit neu verteilen, soweit dies
erforderlich ist bzw. ihm zweckmäßig erscheint. Die Änderung der Lage und/oder Größe begründet keinen
Mietminderungs- oder Schadenersatzanspruch.
17.14 Dem Mieter ist bekannt, dass in dem zur Wohnung gehörenden Keller- oder Bodenraum Feuchtigkeit
auftreten kann. Für dadurch an den eingelagerten Gegenständen entstehende Schäden haftet der Vermieter
nicht.
17.15 Dem Mieter ist bekannt, dass die Firma Heinrich Bossert Immobilien KG, Zweigstelle Emanuel-Leutze-
traße 1, 40547 Düsseldorf vom Vermieter mit der Verwaltung des Mietobjekts beauftragt und mit einer
Verwaltungsvollmacht, die auch das Recht zum Abschluss und zur Kündigung von Verträgen sowie zur
Erhöhung der Miete umfasst, ausgestattet ist. Er bestätigt, dass ihm Gelegenheit gegeben worden ist, die
Vollmacht einzusehen.
17.16 Der Mieter ist verpflichtet, eine Haftpflicht- und Hausratsversicherung abzuschließen und bestätigt, dass er
diese Versicherungen abgeschlossen hat.
17.17 Sofern die Wärmeversorgung (Beheizungsart) oder die Warmwasserversorgung nicht schon über eine
eigenständige gewerbliche Lieferung von Wärme/Warmwasser erfolgt, erteilt der Mieter hiermit
ausdrücklich seine Zustimmung, dass der Vermieter zu einer Umstellung der bisherigen
Beheizungsart/Warmwasserversorgung auf eine eigenständige gewerbliche Lieferung von
Wärme/Warmwasser berechtigt ist. Zum Entgelt für die eigenständige Lieferung von Wärme im Sinne von
§ 2 Nr. 4c der Betriebskostenverordnung (BetrKV)/von Warmwasser im Sinne von § 2 Nr. 5b der BetrKV
zählen die kompletten, vom Versorgungsunternehmer berechneten Kosten einschließlich der darin
enthaltenen Investitions- und Verwaltungskosten und auch der Unternehmergewinn des Lieferanten.
17.18 Wenn Balkone vorhanden sind, so sind diese regelmäßig zu reinigen und die Balkonabläufe (Regenrinne)
stets freizuhalten. Das Abdecken der Balkonfußböden durch Teppiche oder Kunstrasen ist nicht gestattet, da
die Feuchtigkeit unter diesen Belägen nicht abtrocknen kann. Blumenkästen sind ausschließlich zur
Innenseite des Balkons anzubringen.
17.19 Ist die Wohnanlage mit einer zentralen Schließanlage ausgestattet und sollten dem Mieter einzelne Schlüssel
abhandenkommen und dadurch ein Austausch der kompletten Schließanlage oder Teilen davon
erforderlich werden, gehen die Kosten hierfür zu Lasten des Mieters. Der Mieter ist nicht berechtigt ohne
Zustimmung des Vermieters Ersatzschlüssel- oder Neuschlüssel anzufertigen.

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Seite 11 zum Mietvertrag

17.20 Etwaige vom Vormieter übernommene Gegenstände/Einbauten sind nicht Gegenstand des
Mietverhältnisses und dürfen ein Nachfolgemietverhältnis nicht beeinträchtigen.
17.21 Die Wohnung wird vermieterseits mit einer Einbauküche ausgestattet. Diese ist vom Mieter pfleglich zu
behandeln. Etwaige Schäden sind der Verwaltung unmittelbar mitzuteilen. Bei Auszug ist die Küche in
einem ordnungsgemäßen und gereinigten Zustand zu versetzen.
17.22 Die Wohnung ist mit Wohnungswasserzählern ausgestattet. Falls der Versorger über die Be- und
Entwässerungskosten mit dem Mieter direkt abrechnet, werden in der Betriebskostenabrechnung lediglich
die allgemein verbrauchten Wasserkosten mit dem Mieter im mietvertraglich vereinbarten
Abrechnungsmaßstab abgerechnet. Dem Vermieter ist die Umstellung auf die Versorgung des Mieters und
Abrechnung im Rahmen der Betriebskostenabrechnung vorbehalten, soweit dies aufgrund von Änderungen
bei den Wasserwerken erforderlich werden sollte. Den Belange des Mieters (Kündigungsfristen der eigenen
Verträge etc.) wird dabei Rechnung getragen.
17.23 Bei der Anmietung einer Penthousewohnung erklärt sich der Mieter bereit, folgende Möglichkeiten zu
akzeptieren, damit die Zugänglichkeit zur Wohnung in einem Notfall gegeben ist:
a) Hinterlegung des Wohnungsschlüssels in einem separat in der Schachtgrube verlegten Schlüsseldepots
oder
b) Separate Wohnungsabschlusstür vor der Schachttür im Penthouse
17.24 Zur Reinigung und Wartung der Tiefgarage muss diese zweimal im Jahr für jeweils mindestens einen Tag
freigehalten werden, was nicht zur Mietminderung berechtigt. Der Vermieter wird dem Mieter die
erforderliche Räumung des Stellplatzes mit angemessener Frist ankündigen.
17.25 Der Mieter ist verpflichtet, entsprechenden Firmen für Wartungszwecken den Zugang zum Keller, Balkon,
Dachterrasse und Parkplätzen zu gewähren. Der Vermieter, bzw. die beauftragte Firma teilt dem Mieter die
Termine angemessene Zeit vorher mit.
17.26 Sowohl im Anwesen selbst, welches in mehrere Bauabschnitte unterteilt ist, als auch auf den
Nachbargrundstücken kommt es weiterhin zu verstärkter Bautätigkeit z. B. Erstellung weiterer Neubauten,
Schaffung der regionalen Infrastruktur.
Dem Mieter ist bekannt, dass sich das vor dem Gebäude befindliche Baufeld (siehe Anlage 3, blau
umrandet) welches sich somit direkt vor dem Mietgegenstand befindet, voraussichtlich ab Herbst 2020
mit einem Bürogebäude und einer 4-geschossiger Tiefgarage bebaut wird. Die Bauzeit wird mit ca. 3,5
Jahren kalkuliert, sodass mit der frühestmöglichen Fertigstellung zu Frühjahr 2024 gerechnet wird.
Durch die hiermit einhergehenden Bautätigkeiten ist mit entsprechenden Auswirkungen auch für die
Mietsache, insbesondere durch Schmutz und Geräuschentwicklungen zu rechnen. Die Parteien sind sich
einig, dass dies keinen Mangel darstellt. Der Mieter verzichtet deshalb auf die Geltendmachung von
Ansprüchen, insbesondere Schadenersatz und Mietminderung, gegenüber dem Vermieter.
17.27 Dem Mieter ist bekannt, dass geringfügige Setzrisse an Wänden und Decken, das heißt Setzrisse bis zu einer
Breite von 0,5 mm, in einem Neubau nicht zu vermeiden sind. Die Parteien sind sich darüber einig, dass
solche Setzrisse keinen Mangel der Mietsache darstellen und keine Beseitigungspflicht des Vermieters
auslösen.
17.28 Dem Mieter ist bekannt, dass in der Wohnung und im Mieterkeller Einrichtungen der technischen
Gebäudeausrüstung, wie z.B. Brandschutzklappen, vorhanden sein können, diese sind frei zugänglich zu
halten. Der Mieter gewährt nach angemessener Ankündigungsfrist dem Vermieter bzw. deren beauftragte
Firmen Zutritt für Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten der technischen Gebäudeausrüstung.
17.29 Dem Mieter ist bekannt, dass teilweise Fluchtwege für Nachbarn über die vom Mieter angemietete
Dachterrasse bzw. Terrasse verlaufen. Diese Flächen sind von Gegenständen freizuhalten und dauerhaft
durch den Mieter in Funktion zu halten (z.B. Terrassentüren zum Nachbarn). Dem Mieter ist ferner bekannt,
dass teilweise Fluchtwege auch über die Dachterrasse bzw. Terrasse der Nachbarn führen können.
17.30 Die Fertigstellung der Außenanlagen, insbesondere der Gärten und (Dach-) Terrassenflächen erfolgt
sukzessive nach Fertigstellung der Mieteinheiten sofern es aufgrund der Witterungsverhältnisse möglich ist.

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Seite 12 zum Mietvertrag

Witterungsbedingte nicht fertiggestellte Terrassenflächen und Außenanlagen/ Gärten berechtigen nicht zu


einer Minderung der vertraglich vereinbarten Miete. Dem Mieter ist bekannt, dass die im Rahmen der
Herstellung der Außenanlagen gesetzten Pflanzen, Bäume und Raseneinsaaten eine Anwuchsperiode
benötigen. Der Mieter hat bei Erstbezug keinen Anspruch auf eine bereits abgeschlossene Anwuchsperiode.

17.31 Sind oder werden Teile dieses Vertrages nebst Anlagen rechtsunwirksam, gelten die übrigen
Vertragsbestimmungen in vollem Umfang weiter.

17.32 Sollte eine der Klauseln dieses Vertrages unwirksam sein oder werden, so gilt eine Regelung, die dem Sinn
und Zweck der unwirksamen Klausel am nächsten kommt.

17.33 Änderungen oder Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform.

17.34 Allgemeine Informationspflicht nach den §§ 36, 37 des Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes (VSBG)


Quantum Immobilien Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH handelt für den Spezial AIF „Habitare“, beteiligt
sich nicht an Verbraucherschlichtungsverfahren nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes.

17.35 Der Mieter willigt ein, dass der Vermieter die zur Durchführung dieses Mietvertrages notwendigen Daten
im Wege der elektronischen Datenverarbeitung verarbeitet und sie für den Zweck der zentralen
Verwaltung in gemeinsamen Datensammlungen innerhalb der HEINRICH BOSSERT IMMOBILIEN KG
und dessen Vertragspartner führt. Der Mieter willigt ferner ein, dass vertragsbedingte Daten - soweit
erforderlich - an Dritte (z.B. Handwerker / Dienstleister, Hausverwalter, Immobilienportale, Makler,
Eigentümer, etc.) zum Zwecke der Betreuung des Mieterverhältnisses weitergegeben werden.
Dem Bewerber ist bekannt, dass diese Einwilligung jederzeit nach Art. 7 Abs. 3 DSGVO widerrufen werden
kann und ein Beschwerderecht bei den Landesämtern für Datenschutz besteht. Zudem kann jederzeit das
Recht auf Dateneinsicht, Änderung, Sperrung und Löschung wahrgenommen werden.

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Seite 13 zum Mietvertrag

Tipps zum richtigen Heizen und Lüften:


Wie sollte sich ein Wohnungsnutzer verhalten, um einerseits Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden und andererseits
mit möglichst geringen Heizkosten ein behagliches Raumklima zu schaffen? Hierzu einige nützliche Tipps:
 Alle Räume sollten ausreichend beheizt werden, auch solche Räume, die nicht ständig benutzt oder in denen
etwas niedrigere Temperaturen bevorzugt werden.
 Die Wärmeabgabe von Heizkörpern sollte nicht behindert werden, z. B. durch Möbel oder lange Vorhänge.
 Die Türen zu weniger beheizten Räumen sollten nach Möglichkeit geschlossen bleiben. Andernfalls dringt mit
der wärmeren Luft aus anderen Räumen zu viel Feuchtigkeit ein, die sich dann an den kalten Außenwandflächen
niederschlagen kann.
 Luftzirkulation in den Räumen nicht behindern. Auch in der abgelegensten Raumecke muss eine ausreichende
Luftzirkulation gewährleistet sein. Dadurch wird die Wandoberflächentemperatur erhöht und eine
Konzentration von Feuchtigkeit vermieden. Möbelstücke, insbesondere solche mit geschlossenem Sockel,
müssen daher in einem ausreichenden Abstand zur Wand (mindestens 5 cm) stehen.
 Zusätzliche Luftbefeuchtung sollte vermieden werden. Zusätzliche Luftbefeuchtung erhöht die Feuchtigkeit im
Raum und damit wird die Gefahr des Feuchtigkeitsniederschlags noch größer.
 Der Raumlufterneuerung ist besondere Aufmerksamkeit zu widmen im Interesse gesunder raumklimatischer
Verhältnisse und zum Schutz des Baukörpers. Der Luftaustausch dient nicht nur dem Ersatz verbrauchter Luft,
sondern auch der Abführung von Feuchtigkeit.
 Der Erforderliche Durchlüftungsvorgang ist möglichst kurz zu halten, da hier zwangsläufig Heizenergie verloren
geht. Deshalb sollten Fenster und Türen weit geöffnet und die Möglichkeit zum Durchzug geschaffen werden.
Nach etwa fünf bis zehn Minuten ist dann die verbrauchte, feuchte Raumluft durch kältere Außenluft ersetzt.
Diese kann nach der Erwärmung auf das Niveau der Raumtemperatur wieder zusätzliche Feuchtigkeit
aufnehmen. Dieser Lüftungsvorgang sollte bis zu dreimal täglich wiederholt werden.
 Jedes Dauerlüften, z. B. durch Kippen der Fenster, sollte während der Heizperiode unterbleiben. Ständiges
Lüften ist für den erforderlichen Luftaustausch nutzlos und führt zur energieverschwendenden Auskühlung der
Wände.
 Während des Lüftungsvorganges Heizungsventile schließen. Bei Thermostatventilen ist gegebenenfalls der
Temperaturfühler durch ein auf das Ventil gelegtes Tuch vor direktem Kaltlufteinfluss zu schützen. Andernfalls
würde bei Temperaturen von 6° bis 8° C der eingebaute Frostschutz das Thermostatventil automatisch öffnen.
 Freigesetzte größere Dampfmengen sollten sofort nach außen abgeführt werden. So sollte z. B. der beim Duschen
oder Kochen entstehende Dampf daran gehindert werden, sich über offene Türen in der gesamten Wohnung zu
verteilen.
 Wenn Ihnen das eine oder andere in diesem Merkblatt nicht ganz klar geworden ist, oder wenn Sie zusätzliche
Fragen haben, dann lassen Sie sich in einer der Energieberatungsstellen der Arbeitsgemeinschaft der
Verbraucher und der Verbraucherzentralen einen Termin geben. Nutzen sie diese neutrale und kostenlose
Energieberatung! Die Anschrift der für Sie nächstgelegenen Beratungsstelle können Sie bei den
Verbraucherzentralen in Düsseldorf oder Hamburg erfragen.

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Seite 14 zum Mietvertrag

Die nachfolgend genannten Anlagen sind wesentliche Bestandteile des Mietvertrages und wurden vor oder bei
Unterzeichnung dieses Vertrages - mit Ausnahme des noch zu erstellenden Übergabeprotokolls- ausgehändigt wie
folgt:

- Aufstellung der Betriebskosten gemäß § 2 BetrKV (Anlage 1)


- Hausordnung (Anlage 2)
- Lageplan (Anlage 3)
- Übergabeprotokoll

Düsseldorf, den ....................................... Düsseldorf, den ..................................

Quantum Immobilien Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH


handelt für den Spezial AIF „Habitare“,
Dornbusch 4, 20095 Hamburg
vertreten durch die
Heinrich Bossert Immobilien KG

i.A. - Mieter-

…………………………………………………… …………………………………………………
i.A. - Mieter -

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Seite 15 zum Mietvertrag

Anlage 1 zum Mietvertrag –Aufstellung der Betriebskosten


gemäß § 2 der Betriebskostenverordnung

Betriebskosten sind gemäß § 1 BetrKV Kosten, die dem Eigentümer oder Erbbauberechtigten durch das
Eigentum oder Erbbaurecht am Grundstück oder durch den bestimmungsmäßigen Gebrauch des Gebäudes, der
Nebengebäude, Anlagen, Einrichtungen und des Grundstücks laufend entstehen.
1. Die laufenden öffentlichen Lasten des Grundstücks: Hierzu gehört namentlich die Grundsteuer.
2. Die Kosten der Wasserversorgung: Hierzu gehören die Kosten des Wasserverbrauchs, die
Grundgebühren, die Kosten der Anmietung oder anderer Arten der Gebrauchsüberlassung von Wasserzählern
sowie die Kosten ihrer Verwendung einschließlich der Kosten der Eichung sowie der Kosten der Berechnung
und Aufteilung, die Kosten der Wartung von Wassermengenreglern, die Kosten des Betriebs einer
hauseigenen Wasserversorgungsanlage und einer Wasseraufbereitungsanlage einschließlich der
Aufbereitungsstoffe.
3. Die Kosten der Entwässerung: Hierzu gehören die Gebühren für die Haus- und
Grundstücksentwässerung, die Kosten des Betriebs einer entsprechenden nicht öffentlichen Anlage und die
Kosten des Betriebs einer Entwässerungspumpe.
4. Die Kosten
a) des Betriebs der zentralen Heizungsanlage einschließlich der Abgasanlage: hierzu gehören die
Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten des Betriebsstroms, die Kosten der
Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Prüfung ihrer Betriebsbereitschaft und
Betriebssicherheit einschließlich der Einstellung durch ein Fachkraft, der Reinigung der Anlage und des
Betriebsraums, die Kosten der Messungen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz, die Kosten der
Anmietung oder anderer Arten der Gebrauchsüberlassung einer Ausstattung zur Verbrauchserfassung sowie
die Kosten der Verwendung einer Ausstattung zur Verbrauchserfassung einschließlich der Kosten der Eichung
sowie der Kosten der Berechnung und Aufteilung;
oder
b) des Betriebs der zentralen Brennstoffversorgungsanlage: hierzu gehören die Kosten der
verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten des Betriebsstromes und die Kosten der
Überwachung sowie die Kosten der Reinigung der Anlage und des Betriebsraumes;
oder
c) der eigenständig gewerblichen Lieferung von Wärme, auch aus Anlagen im Sinne des
Buchstaben a: hierzu gehören das -Entgelt für die Wärmelieferung und die Kosten des Betriebs der
zugehörigen Hausanlagen entsprechend Buchstabe a;
oder
d) der Reinigung und Wartung von Etagenheizungen und Gaseinzelfeuerstätten: hierzu gehören
die Kosten der Beseitigung von Wasserablagerungen und Verbrennungsrückständen in der Anlage, die Kosten
der regelmäßigen Prüfung der Betriebsbereitschaft und Betriebssicherheit und der damit
zusammenhängenden Einstellung durch eine Fachkraft sowie die Kosten der Messungen nach dem Bundes-
Immissionsschutzgesetz.
5. Die Kosten
a) des Betriebs der zentralen Warmwasserversorgungsanlage: hierzu gehören die Kosten der
Wasserversorgung entsprechend Nummer 2, soweit sie nicht dort bereits berücksichtigt sind und die Kosten
der Wassererwärmung entsprechend Nummer 4 Buchstabe a;
oder
b) der eigenständig gewerblichen Lieferung von Warmwasser, auch aus Anlagen i. S. des
Buchstabens a: hierzu gehören das Entgelt für die Lieferung des Warmwassers und die Kosten des Betriebs
der zugehörigen Hausanlagen entsprechend Nummer 4 Buchstabe a;
oder
c) der Reinigung und Wartung von Warmwassergeräten: hierzu gehören die Kosten der Beseitigung
von Wasserablagerungen und Verbrennungsrückständen im Innern der Geräte sowie die Kosten der
regelmäßigen Prüfung der Betriebsbereitschaft und Betriebssicherheit und der damit zusammenhängenden
Einstellung durch eine Fachkraft.

6. Die Kosten verbundener Heizungs- und Warmwasserversorgungsanlagen

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Seite 16 zum Mietvertrag

a) bei zentralen Heizungsanlagen entsprechend Nummer 4 Buchstabe a und entsprechend Nummer 2, soweit
sie nicht dort bereits berücksichtigt sind;
oder
b) bei der eigenständig gewerblichen Lieferung von Wärme entsprechend Nummer 4 Buchstabe c und
entsprechend Nummer 2, soweit sie nicht dort bereits berücksichtigt sind; oder
c) bei verbundenen Etagenheizungen und Warmwasserversorgungsanlagen entsprechend Nummer 4
Buchstabe d und entsprechend Nummer 2, soweit sie nicht dort bereits berücksichtigt sind.
7. Die Kosten des Betriebes des Personen- oder Lastenaufzugs: Hierzu gehören die Kosten des
Betriebsstromes, die Kosten der Beaufsichtigung, der Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der
regelmäßigen Prüfung ihrer Betriebsbereitschaft und Betriebssicherheit einschließlich der Einstellung durch
eine Fachkraft sowie die Kosten der Reinigung der Anlage.
8. Die Kosten der Straßenreinigung und Müllbeseitigung: Zu den Kosten der Straßenreinigung gehören
die für die öffentliche Straßenreinigung zu entrichtenden Gebühren und die Kosten entsprechender nicht
öffentlicher Maßnahmen; zu den Kosten der Müllbeseitigung gehören namentlich die für die Müllabfuhr zu
entrichtenden Gebühren, die Kosten entsprechender nicht öffentlicher Maßnahmen, Wartungs- und
Treibstoffkosten für Geräte zur Schnee- und Schmutzbeseitigung, Regelmäßige Sperrmüll- und
Entsorgungskosten, die Kosten des Betriebs von Müllkompressoren, Müllschluckern, Müllabsauganlagen
sowie des Betriebs von Müllmengenerfassungsanlagen einschließlich der Kosten der Berechnung und
Aufteilung.
9. Die Kosten der Gebäudereinigung und Ungezieferbekämpfung: Zu den Kosten der
Gebäudereinigung gehören die Kosten für die Säuberung der von den Bewohnern gemeinsam benutzten
Gebäudeteile, wie Zugänge, Flure, Treppen, Keller, Bodenräume, Waschküchen, Fahrkorb des Aufzugs.
10. Die Kosten der Gartenpflege: Hierzu gehören die Kosten der Pflege gärtnerisch angelegter Flächen
einschließlich der Erneuerung von Pflanzen und Gehölzen, der Pflege von Spielplätzen einschließlich der
Erneuerung von Sand und der Pflege von Plätzen, Zugängen und Zufahrten, die dem nicht öffentlichen
Verkehr dienen.
11. Die Kosten der Beleuchtung: Hierzu gehören die Kosten des Stroms für die Außenbeleuchtung und die
Beleuchtung der von den Bewohnern gemeinsam benutzten Gebäudeteile, wie Zugänge, Flure, Treppen,
Keller, Bodenräume und Waschküchen.
12. Die Kosten der Schornsteinreinigung: Hierzu gehören die Kehrgebühren nach der maßgebenden
Gebührenordnung, soweit sie nicht bereits als Kosten nach Nummer 4 Buchstaben a berücksichtigt sind.
13. Die Kosten der Sach- und Haftpflichtversicherung: Hierzu gehören namentlich die Kosten der
Versicherung des Gebäudes gegen Feuer-, Sturm-, Wasser- sowie sonstige Elementarschäden, der
Glasversicherung, der Haftpflichtversicherung für das Gebäude, den Öltank und den Aufzug.
14. Die Kosten für den Hauswart: Hierzu gehören die Vergütung, die Sozialbeiträge und alle geldwerten
Leistungen, die der Eigentümer oder Erbbauberechtigte dem Hauswart für seine Arbeit gewährt, soweit diese
nicht die Instandhaltung, Instandsetzung, Erneuerung, Schönheitsreparaturen oder die Hausverwaltung
betrifft. Soweit Arbeiten vom Hauswart ausgeführt werden, dürfen Kosten für Arbeitsleistungen nach den
Nummern 2 bis 10 und 16 nicht angesetzt werden.
15. Die Kosten
a) des Betriebs der Gemeinschafts-Antennenanlage: Hierzu gehören die Kosten des Betriebsstromes
und die Kosten der regelmäßigen Prüfung ihrer Betriebsbereitschaft einschließlich der Einstellung durch eine
Fachkraft oder das Nutzungsentgelt für eine nicht zum Gebäude gehörenden Antennenanlage; sowie die
Gebühren, die nach dem Urhebergesetz für die Kabelweitersendung entstehen
oder
b) des Betriebs der mit einem Breitbandkabelnetz verbundenen privaten Verteilanlage: hierzu
gehören die Kosten entsprechend Buchstabe a, ferner die laufenden monatlichen Grundgebühren für
Breitbandanschlüsse.
16. Die Kosten des Betriebs der Einrichtungen für die Wäschepflege: Hierzu gehören die Kosten des
Betriebsstromes, die Kosten der Überwachung, Pflege und Reinigung der maschinellen Einrichtung, der
regelmäßigen Prüfung ihrer Betriebsbereitschaft und Betriebssicherheit sowie die Kosten der
Wasserversorgung entsprechend Nummer 2, soweit sie nicht dort bereits berücksichtigt sind.
17. Sonstige Betriebskosten: Hierzu gehören Betriebskosten im Sinne des § 1 BetrKV die von den Nummern 1
bis 16 nicht erfasst sind.

Fassung / Bekanntmachung 01/2004

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Seite 17 zum Mietvertrag

Anlage 2 zum Mietvertrag – Hausordnung


1. Die gebotene Rücksichtnahme der Hausbewohner aufeinander verpflichtet diese insbesondere
zu Folgendem:
a) zu größtmöglicher Sauberkeit und Reinlichkeit:
Abfälle dürfen nur in (nicht neben) die hierzu bestimmten Tonnen oder Müllschlucker geleert werden. In den
Müllschlucker dürfen keine Flaschen, feuchte oder klebrige Abfälle (nur in verpacktem Zustand und möglichst
klein) geworfen werden. Sperrige oder leicht brennbare Abfälle sind vom Grundstück zu entfernen. Die laut
geltender Hausmüllentsorgungssatzung vorgeschriebene Mülltrennung ist einzuhalten, auch wenn die
Wertstoffbehälter nicht bereitgestellt werden.
Ist hinsichtlich der Treppenreinigung keine besondere Vereinbarung getroffen, sind die Zugänge zu den
einzelnen Wohnungen sauber zu halten. Die Treppen sind je nach Beschaffenheit sachgemäß zu pflegen sowie
einmal monatlich gründlich einschließlich Geländer und Treppenhausfenster zu putzen. Sind mehrere Parteien
in einem Stockwerk, so haben sie mit der Treppenreinigung allwöchentlich zu wechseln. Treppenreinigung
beinhaltet auch die Reinigung der Fenster einschl. Rahmen sowie Licht- und Klingelkasten.
Erfüllen die Mieter die Reinigungspflicht nicht, so ist der Vermieter nach fruchtloser Mahnung berechtigt, die
Reinigung auf Kosten der Mieter von einer Fremdfirma durchführen zu lassen (s. 2. BV Anlage 3).
Teppiche, Vorlagen, Polstermöbel, Betten, Matratzen und andere Gegenstände dürfen weder im Treppenhaus
noch vom Fenster herab oder auf Balkonen, sondern nur auf den vom Vermieter hierfür bestimmten Stellen und
nur werktags von 8.00 bis 12.00 Uhr und außerdem an Freitagen und Samstagen von 15.00 bis 17.00 Ihr
gereinigt werden.
Die Mietsache ist von allem Ungeziefer frei zu halten.
b) zur Erhaltung der Ordnung im Haus:
Für die Benutzer des Waschraumes und der vorhandenen Einrichtungen gilt jeweils die nach dem
Kalendereintrag reservierte Zeit. Der Waschraum mit dem Zubehör ist vor dem Verlassen zu säubern.
Benutzereigene Gegenstände müssen entfernt werden.
Das Abstellen von Gegenständen, insbesondere von Krafträdern, Mopeds, Fahrrädern und Kinderwagen auf
dem Hof, in der Garagenauffahrt, in den Gängen des Kellers oder des Speichers und im Treppenhaus, ist ohne
Einwilligung des Vermieters nicht gestattet.
Für Unfälle oder Beschädigungen haften die Zuwiderhandelnden, für Kinder deren Eltern im Rahmen der
gesetzlichen Vorschriften. Die Mitnahme von Krafträdern, Mopeds und Fahrrädern in die Wohnung ist
unzulässig.
c) zur Vermeidung von Ruhestörungen:
Ruhestörende Haus- und Gartenarbeiten dürfen nur an Montagen mit Freitagen zwischen 8.00 und 12.00 Uhr
sowie zwischen 15.00 und 18.00 Uhr, an Samstagen zwischen 8.00 und 12.00 Uhr sowie zwischen 15.00 und
17.00 Uhr ausgeführt werden.
Bei der Benutzung von Musikinstrumenten und von Tonübertragungs- und Tonwiedergabegeräten ist stets
Zimmerlautstärke einzuhalten. Zwischen 22.00 Und 7.00 Uhr darf die Nachtruhe nicht gestört werden.

2. Die Erhaltung des Hauseigentums verpflichtet den Mieter insbesondere zu Folgendem:


a) zur pfleglichen Behandlung der Mieträume:
Der Betrieb von Wasch- und Trockengeräten in den Mieträumen ist gestattet, wenn funktionssichere, fach- und
standortgerecht angeschlossene Geräte benutzt werden. Soweit Räume hierfür mitbenutzt werden können,
übernimmt der Vermieter keine Haftung für abhandengekommene und/oder beschädigte Wäsche. Auf
Balkonen darf Wäsche nur unterhalb der Brüstung zum Trocknen aufgehängt werden.
Gegenstände, die eine Verstopfung verursachen, dürfen weder in das WC noch in Abflüsse verbracht werden.
Abflüsse sind bis zum Fallrohr durchgängig zu halten. Verstopfungen des WC und der Abflüsse hat der Mieter
auf eigene Kosten beseitigen zu lassen.
Fußbodenbeläge sind vom Mieter sachgemäß zu pflegen.
Bei Frostgefahr hat der Mieter im Rahmen seiner Obhutspflicht Maßnahmen gegen das Einfrieren
wasserführender Anlagen und Einrichtungen zu treffen.
Bei Regen sind die Fenster, bei Hagel und Sturm die Läden und Rollläden zu schließen. Dies betrifft auch die
Fenster im Treppenhaus. Die Hauseingangstüren sind stets geschlossen zu halten und dürfen nicht verschlossen
werden.
Mit besonderer Sorgfalt ist bei Frost, Schneefall, Regen und Sturm auf das Schließen der Fenster in Keller- und
Speicherabteilen zu achten. Für den jeweiligen Benutzer eines Gemeinschaftsraumes, z.B. des Wasch-und
Trockenraumes, gilt dies entsprechend.
Jeder unnütze Verbrauch von Energie in gemeinschaftlich benutzten Gebäudeteilen ist zu vermeiden.

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Seite 18 zum Mietvertrag

b) zur Benutzung der Mieträume:


Größere Tiere (z.B. Hunde, Katzen, etc.) dürfen nur mit schriftlicher Zustimmung des Vermieters gehalten
werden. Diese Zustimmung kann der Vermieter jederzeit widerrufen.
Hunde sind stets an die Leine zu nehmen und dürfen Kinderspielplätze nicht betreten.
Der Mieter hat die unbefugte Benutzung von Hauseinrichtungen durch nicht zu seinem Haushalt gehörigen
Personen zu verhindern.
Namensschilder dürfen nur in einheitlicher Form und Größe angebracht werden. Änderungen bedürfen der
Schriftform.
Das Grillen und Frittieren auf Balkonen und Terrassen ist untersagt.

3. Im Interesse der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und der Sicherheit innerhalb des Hauses
gilt insbesondere Folgendes:
In der Wohnung, im Treppenhaus und auf dem Speicher dürfen Vorräte an Brennmaterial und Brennstoffen, z.
B. Benzin, nicht gelagert werden.
Für die Lagerung von Heizöl gelten die jeweils einschlägigen gesetzlichen Vorschriften oder behördliche
Richtlinien.
Speicher und Keller dürfen nur mit geschlossenem Licht betreten werden. Sie sind nach jeder Benutzung wieder
zu versperren. Keller- und Speicherfenster müssen nachts versperrt werden.
Der Verlust von Schlüsseln ist dem Vermieter unverzüglich zu melden.
In den Speicherräumen dürfen leicht entzündliche Gegenstände, z.B. Packmaterial, Papier- und Zeitungspakete,
Matratzen, alte Kleider und alte Polstermöbel, nicht aufbewahrt bzw. aufgestellt werden. Größere Gegenstände,
wie Möbelstücke, Reisekoffer und dergleichen, müssen so aufgestellt werden, dass die Speicher, insbesondere
alle Ecken und Winkel, leicht übersichtlich und zugänglich sind. Kleinere Gegenstände z.B. Kleider und Wäsche,
dürfen nur in geschlossenen Behältnissen aufbewahrt werden.
Bei Ein- und Ausfahrt in die bzw. aus den Garagen und Abstellplätzen ist Schrittgeschwindigkeit einzuhalten.
Die Verkehrssicherungspflicht des Vermieters erstreckt sich lediglich auf die Gehwege und die Zugänge zu den
Gemeinschaftsflächen.
Die Aufzugsanlagen sind schonend zu benutzen. Bei Störungen ist der Vermieter unverzüglich zu verständigen.
Kindern unter 10 Jahren ist die Liftbenutzung nur in Begleitung Erwachsener gestattet.
Die Hausordnung ist ein wesentlicher Bestandteil des Mietvertrages. Der Vermieter kann die Hausordnung
durch zusätzliche Vorschriften erweitern oder abändern. Durch Bekanntgabe an den Mieter werden diese
Vorschriften verbindlicher Bestandteil der Hausordnung.

Zur Kenntnis genommen: ___________________________________

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