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Kampf für Rechte auf Abtreibung

Früher waren die Verhütungsmethoden um einiges schlechter als heute und dies führte zu
sehr vielen ungewollten Schwangerschaften. Jedoch wurde vor dem 19. Jahrhundert
vielerorts Abtreibungen als Mord gesehen und mit Bussen oder Haftstrafen bestraft. Unter
gewissen Voraussetzungen, welche von den Religionen individuell festgelegt wurden, waren
Abtreibungen erlaubt. Diese Voraussetzungen waren zum Beispiel eine ungewollte
Schwangerschaft durch Vergewaltigung oder die Gefährdung der Gesundheit der Mutter
durch die Schwangerschaft. Die Sexualität der Frauen war geprägt von der Angst vor einer
ungewollten Schwangerschaft. Wenn dieser Fall eintraf, musste man die illegale Abtreibung
wählen, welche durch zum Teil haarsträubende Methoden, ausgeführt wurden, die oft zum
Tod führten. Ich stelle mir das sehr schlimm vor, wenn Geschlechtsverkehr, der eigentlich
etwas Schönes sein soll, mit Angst vor einer illegalen Abtreibung, Bussen, Haftstrafe oder
sogar dem Tod verbunden ist. Doch wegen dem vom Staat aus, gewollten
Bevölkerungswachstum, liess man die illegalen Abtreibungen einfach laufen und es wurde
darüber hinweggesehen. Die Todesrate von Frauen, die illegal abgetrieben hatten, war sehr
hoch und es musste etwas geschehen. Anfangs 1990 setzten sich Politiker für das
Abtreibungsrecht ein und fanden viele Anhänger. 1968 kämpften sehr viele Frauen bei der
zweiten Frauenbewegung für die Selbstbestimmung der Frau unter anderem unter dem
Motto «Mein Bauch gehört mir!» 1971 wurde in vielen Länder das Recht auf Abtreibung bis
zur 12. Woche erlaubt. Das war ein riesiger Erfolg für die Frauen und auch für die
Gleichstellung.

Literaturverzeichnis

Geschichte und Politik Super-Ereignis der Gleichstellung


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Geschichte und Politik Super-Ereignis der Gleichstellung

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