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Projektauftrag ist ein mehrseitiges Dokument in dem die Auftragsinhalte im Einzelnen detailliert

erläutert werden. Ein Projektauftrag kann wie nachfolgend aufgebaut werden:

 Kopf des Projektauftrags


 Ausgangslage
 Gestaltungsbereiche/Gestaltungsinhalte
 Ziele/Ergebnisse
 Gestaltungsaufgaben/Gestaltungsablauf
 Aufwand/Kosten/Budget
 Termine/Meilensteine
 Einflussgrössen
 Projektaufbauorganisation
 Information
 Fuss des Projektsauftrags

Beim klassischen Brainstorming sammeln eine Gruppe zwischen fünf und zwölf Personen möglichst
viele neue Ideen um die Lösung für ein genanntes Problem zu finden.

Beim Brainstorming paradox weden jedoch Ergebnisse gesammelt, die nicht erreicht werden sollen.

Fragebogen kann die offenen oder geschlossenen Fragen beinhalten.

Offene Fragen  der Befragter muss aufgrund einer Frage einer Antwort in Stichworten oder Sätzen
geben.

Geschlossene Fragen  der Befragter muss sich lediglich für eine bereits vorgegebenen Antworten
entscheiden (üblicherweise von 4 möglichen Antworten).

Sequenzielle Vorgehensmodelle  Eine Phase wird abgeschlossen bevor die nächste beginnt.
(IPERKA, HERMES)

Iterative Vorgehensmodelle  Das Endprodukt wird schrittweise entwickelt und die einzelnen
Phasen mehrfach, in unterschiedlicher Intensität durchlaufen werden. Solche Modelle eignet sich
besonders gut für grosse Entwicklungsprojekte. (RUP)

Agile Vorgehensmodelle  es ist ein iteratives Vorgehen mit flexible Formen der Projekt- und
Arbeitsorganisation. (SCRUM)

HERMES ist als Vorgehensmodell für Systementwicklung sowie Systemadaption definiert.


Handbücher, Vorlagen und andere Hilfsmittel sind öffentlich und können auf der Webseite von
Hermes bezogen werden. Phasen eines IT-Kleinprojekts bei Hermes

Initialisierung  Voranalyse  Konzept/Evaluation  Realisierung/Implementierung 


Einführung/Abschluss

Initialisierung Konzept Realisierung Einführung

Klassiches 5-Phasen-Modell hat sich gut in der Praxis bewährt. Es unterteilt einen Plan bzw. ein
Projekt in fünf Phasen:

Vorstudie  Hauptstudie  Detailstudie  Systembau  Systemeinführung


Vorstudie  Die Beziehungen zum Systenumfeld und die Einflüsse auf das System selbst müssen
definiert werden.

Hauptstudie  In dieser Phase wird die Gestalt des Gesamtsystem verfeinert. Ergebniss 
Gesamtkonzept des geplanten Systems

Detailstudie  Detailierte Lösungskonzepte werden für alle Teilprobleme eines Systems erarbeitet.
Alle relevanten Unterlagen werden für die Realisierung der Lösung bereitgestellt.

Systembau  Das ist die Realisierungsphase, die den Zeitabschnitt vom Beginn bis zur
Inbetriebnahme beinhaltet.

Systemeinführung  übergabe an den Benutzer wie auch die Unterweisung in seiner Handhabung.

RUP (Rational Unified Process) ist ein Vorgehensmodell für die Entwicklung von Anwendugen. Es
wird für die Nutzung der Modellierungssprache UML verwendet. Die Unified Modeling Language
(UML), ist eine grafische Modellierungssprache zur Spezifikation, Konstruktion und Dokumentation
von Software-Teilen und anderen Komponenten. UML definiert wichtigen Begriffen, grafische
Notationen für diese Begriffe und für Modelle statischer Strukturen und dynamischer Abläufe, die
man mit diesen Begriffen formulieren kann (Balzert, 2009). UML ist heute die dominierende Sprache
für die Softwaresystem-Modelierung.

SCRUM  gehen davon aus, dass bei Beginn eines Projekts vieles noch unsicher ist und erst während
des Projekts geklärt werden kann. Der Projektablauf wird in feste zeitabschnitte (Sprints) unterteilt.
In jedem Sprint wird das Endprodukt inkrementell weiterentwickelt. Ein Sprint kann erst
abgeschlossen werden, wenn die für diesen Zeitabschnitt geplante Funktionalität fertig entwicklet
und abgenommen worden ist.

Projekt Management ist ist die Kunst, mittels geeigneter Techniken ein Projekt zu managen, dass
heisst zu planen, zu überwachen, zu koooridnieren und zu steuern.

Projektabwicklung

Projektdurchführung
Projektführung
/Projektimplementierung

Projekt Management Systems Engineering

Der Erfolg eines Projekts wird von drei Zielvorgaben bestimmt: Zeit, Kosten und Qualität. Alle drei
Zeilgrössen beeinflussen sich gegenseitig und bilden so genanntes magisches Dreieck.

Ziele eines Projekt müssen messbar, wiederspruchsfrei und einfach verständlich formuliert. Ziele
können durch Anwendung eines strukturiertes Modells überprüfen.
S  Spezifisch

M  Messbar

A  Akzeptiert

R  Realistisch

T  Terminiert

Bei konsequenten Anwendung von SMART ergeben sich klare, messbare und überprüfbare Ziele:

1. Langfristige Ziele = Richtungsweiser = strategische Ziele


2. Mittel- und kurzfristige Ziele = taktische Ziele

Im Requirements Engineering werden die Anforderungen in drei Arten unterteilt:

1. Funktionale Anforderungen  beschreiben was das System muss bzw. mit dem System
gemacht werden kann.
2. Qualitätsanforderungen  beziehen sich auf die Performance, die Verfügbarkeit, die
Zuverleässigkeit, Skelierbarkeit oder die Portabilität des betrachtenen Systems.
3. Randbedingugen  werden nicht umgesetzt, sondern schränken die Handlungsfähigkeit ein
(Bsp. Einhaltung von Gesetzen oder Regulatorien.)

Die Anforderungen sind zentraler Bestandteil eines Pflichtenhefts. Mindestens folgene


Anforderungsgruppen müssen berücksichtigen:

- Applikationsbezogene Anforderungen  sämtliche Funktionen und Bedingungen, die das


System erfüllen muss.
- Anbieterbezogene Anforderungen Leistungen und Einrichtungen, die der Anbieter zu
erbringen hat.
- Systemtechnische Anforderungen  Technische Standard, Infrastruktur, Plattformen

SLA (Service Level Agreement) ist eine zeitlich begrenzte Leistungsvereinbarung zwischen einer IT-
Organisation und einem externen Kunden.

OLA  Ein Operation Level Agreement ist eine interne Leistungsvereinbarung zwischen zwei
verschiedenen Abteilungen eines Unternehmens (z.B. IT-Abteilung und Kundenservice einer Bank).

UC  Underpinning Contract ist ein Vetrag mit einem externen Leistunserbringer, um der Service
-und Supportorganisation für Leistung abzusichern. Diese Vereinbarung regelt die folgenden Aspekte:

 Folgen bei Nichterfüllung


 Garantien
 Haftung
 Schadenersatz
 Geheimhaltungsbestimmungen
 Kündigungsbestimmungen
ITIL (Information Technology Infrastructure Library) ist eine Sammlung von Büchern und der
Standard für das Service Management, um die IT-Services für Kunden in hoher Qualität zu bringen.
ITIL gliedert das Service Management angand Lebenszyklus in folgende fünf Hauptphasen (Die ITIL
Best Practices sind aufgeteilt in die folgenden Hauptpublikationen):

- Service Strategy
- Service Design
- Service Transition
- Service Operation
- Continual Service Management

Service Design

 Service Catalog Management


 Service Level Management
 Capacity Management
 Availability Management
 Continuity Management
 Information Security Management
 Supplier Management

ITIL

Service Strategie: Demand, Portfolio und Financial Management

Service Transition Service Operation


 Knowledge Management  Request Fulfilment
 Change Management  Access Management
 Configuration Management System  Event Management
 Incident Management
 Service Testing and Validation
 Problem Management
 Release and Deployment Management

Continual Service Impruvment: Service Level Management und Service Control

Für eine Supportorganisation steht die Phase Service Operation im Vordergrunf des Interesses.

Integrierte Service-Management-System (ISMS) ist oft ein funktional erweitertes Ticket-System, das
eine zentrale Verwaltung der Servicevereinbarung und Suppuportvereinbarung erlaubt und ITIL-
Prozesse unterstütz.
Service-Portfolio ist eine Sammlung alle Services, die das Unternehmen hat und im Business
eingesetzt werden:

- Service Pipeline  eine Sammlung alle Services, die noch nicht zur Verfügung stehen.
- Servicekataloge  ist eine Sammlung von allen aktieven IT-Services.
- Retired Services  sind alle Services, die nicht mehr in Betrieb sind.

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