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Anhang 1: Merkmale der Aufgabe

Zielaufgabe: Mündliche Prüfung Teil 3, Goethe Zertifikat A2: Fit in Deutsch


“Interaktion: mit einem Partner/einer Partnerin eine Unternehmung planen und aushandeln”

Merkmal Die Aufgabe… Kommentar

A versetzt die Lernenden in reale Die vorgestellten Situationen sind alltäglich und den
Kommunikationssituationen. Schülern vertraut: Die Suche nach einem
Geburtstagsgeschenk oder die Planung einer
gemeinsamen Aktivität, wie z. B. Sport, ist etwas, das die
Schüler kennen und im wirklichen Leben tun.

B ist bedeutungs- und inhaltsorientiert. Die Aufgabe verlangt von den Schülern, dass sie
gemeinsam eine Vereinbarung treffen.

C ist an den Ressourcen der Lernenden Die Aufgabe verlangt von den Lernenden, dass sie all ihre
orientiert. kommunikativen Fähigkeiten einsetzen, um zu verhandeln,
etwas vorzuschlagen, auf Vorschläge zu reagieren und
eine Einigung zu erzielen.

D ist produkt- bzw. ergebnisorientiert. Die Aufgabe hat ein bestimmtes Ziel, das die Schüler
durch mündliche Kommunikation erreichen müssen.

Anhang 2: Übungen und Aufgabe der Rückwärtsplanung

Übung 1: Teile eines Gesprächs


Teillernziel: Die Schüler können die Teile eines Dialogs identifizieren und werden mit dieser Struktur vertraut.

Arbeitsform: Einzelarbeit und Plenum


Materialien: Beispiele Teil 3 Sprechen - Youtube video1

Durchführung: Ich zeige ein Beispiel für einen Dialog und die Schüler müssen das Gespräch in 3 Teile
aufteilen: Eröffnung, Verhandlung und Schluss. Am Ende diskutieren wir im Plenum.

Übung 2: Redemittel automatisieren


Teillernziel: Die Schüler lernen und automatisieren verschiedene Redemittel, die sie für ihre Gespräche
verwenden können.

Arbeitsform: Partnerarbeit und Plenum (Kettenübung)


Materialien: Redemittelliste - Mit Erfolg zum Goethe-Zertifikat A2 (Ernst Klett Sprachen) Seite 66

1 Goethe-Zertifikat A2: Start Deutsch 2, Beispiele - Sprechen Teil 3


Durchführung: Zerst müssen die Schüler die Redemittel in die 3 Kategorien einordnen, wie in der Tabelle
angegeben. Dann müssen sie in einer Runde ihrem Partner einen Vorschlag machen, dieser antwortet und
macht der nächsten Person einen Vorschlag. In der Kette kann die gleiche Redemittel, die die vorherige Person
verwendet hat, nicht noch einmal verwendet werden.
Einstiegsaufgabe: Einen kompletten Dialog präsentieren
Teillernziel: Die Schüler können einen Dialog entsprechend der erwarteten Struktur und unter Anwendung der
relevanten Redemittel ausarbeiten.

Arbeitsform: Partnerarbeit und Plenum (Kettenübung)


Materialien: Dialoggrafik - Mit Erfolg zum Goethe-Zertifikat A2 (Ernst Klett Sprachen) Seite 66
Durchführung: Die Schüler erhalten eine Situation und müssen in Zweiergruppen mit Hilfe der Vorlage einen
Dialog schreiben. Am Ende präsentieren alle Paare ihre Dialoge im Plenum.
Anhang 3: Rückwärtsplanung
Anhang 4: Feldnotizen - Probeaufgabe

Kursleitung: Vania Rueda Kurs: A2 Prüfungsvorbereitung

Materialien: Videobeispiel2 Datum: 02.12.2021


Modellsatz - Kandidatenblätter Teil
3 Sprechen3 (Seiten 26 und 27)

Flüssigkeit

● Die Schüler/innen brauchen viel Zeit, um zu reagieren.


● Die Schüler/innen zögern beim Sprechen und haben Schwierigkeiten, die richtigen Worte zu finden,
um sich auszudrücken.
● Aufgrund der Pausen fällt es ihnen schwer zu verstehen, was ihr Partner sagt, und sie reagieren nicht
schnell oder angemessen.
● Ihre Redebeiträge sind nicht spontan.

Korrektheit

● Nur einige wenige können die Fragen richtig formulieren.


● Sie haben erhebliche Schwierigkeiten, vollständige Sätze zu formulieren.
● Es gibt viele Fehler bei der Konjugation der Verben und der Satzstellung.

Authentizität

● Das Gesprächsthema scheint weit weg zu sein.


● Es wird kein wirklicher Dialog geführt.
● Manche lesen ihren Partnern einfach ihren Tagesablauf vor.
● Die Reaktionen sind gezwungen und stehen oft nicht im Zusammenhang mit der Frage.
● Sie wissen nicht, wie sie ihren Partnern einen Vorschlag machen sollen.

Motivation

● Sie scheinen ziemlich nervös und unsicher zu sein.

Weitere Kommentare

● Es ist den Schülern nicht klar, dass es sich um ein Rollenspiel handelt.
● Einige schaffen es, angemessene Fragen zu stellen, aber sie wiederholen nur "Kannst du ...?", sie
brauchen mehr Redemittel.
● Sie denken, dass es nur darum geht, Fragen zu stellen und zu beantworten, sie berücksichtigen die
Situation nicht und kommen am Ende des Gesprächs nicht zu einer Einigung.

2 Goethe-Zertifikat A2: Start Deutsch 2, Beispiele - Sprechen Teil 3


3 Fit 2 Modellsatz 6.1
Anhang 5: Beobachtungsbogen

Kursleitung: Vania Rueda Kurs: A2 Prüfungsvorbereitung


Lehrwerk: Mit Erfolg zum Goethe-Zertifikat A2

Beobachter: Mauricio Zelada Datum: 07.12.2021

Lernziele: Die Lernenden können mit einem Thema: Mündliche Prüfung Goethe-Zertifikat
Partner/eine Partnerin eine A2 - Teil 3
Unternehmung planen und
aushandeln.

Hinführung/Einstieg

Wie wird die Aufgabe eingeführt? Die KTN wussten schon, was von denen erfragt wird.

Arbeitsform

Welche Arbeitsform wird verwendet? Partnerarbeit

Flüssigkeit

Wie flüssig äußern die KTN sich? Die KTN sprechen fliessend und in einigen Fällen spontan.

Machen die KTN viele Pausen beim Einige KTN brauche kleine Pause während Sprechen.
Sprechen? Die KTN benötigen nicht zu viel Zeit zum Nachdenken.

Können die Lernenden die gelernte Ja. Die KTN sind schon mit vielen Redemitteln familiarisiert.
Redemitteln fließend anwenden?

Korrektheit

Verwenden die KTN beim Sprechen Ja, aber manchmal brauchen sie etwas Zeit, um ihre Sätze zu
vollständige Sätze? formulieren.

Setzen die KTN das Verb in den Fragen Ja. Die KTN machen allerdings nur kleine Fehler beim
und Aussagen an die richtige Stelle? spontanen Sprechen.

Authentizität

Sind die Dialogen authentisch Ja. Die KTN benutzen reale und authentische Beispiele bzw.
ausgestaltet? Lebenssituationen.

Reagieren die KTN authentisch zu den Ja. Selbst wenn die Paaren zufällig zusammengestellt wurden,
Fragen ihrer Partner/innen? könnten Die KTN gut und zusammenhängend reagieren.

Motivation

Die KTN sind motivierter und weniger nervös, da die KTN sicherer und selbstbewusster sprechen können.
Die KTN sind nicht frustriert, wenn die einen Fehler machen oder ein Wort nicht wissen.

Weitere Kommentare:

Einige haben die Redemittel noch nicht richtig gelernt.


Die Teilnehmer konnten Lautstärke und Intonation nicht kontrollieren, wenn sie nervös waren.
Die Aufgabe wurde reibungslos durchgeführt.
Auch wenn die Paare nach dem Zufallsprinzip gebildet wurden, interagieren die Teilnehmer gut miteinander.

Anhang 6: Bilder der Durchführung


Anhang 7: Ergebnisse der Umfrage4

Frage 1

Übersetzung:
● Mir gefällt, dass der Unterricht intensiv war.
● Mir hat alles gefallen
● Ich denke, die Dialoge waren sehr gut.
● Ich mochte die Themen und die Art und Weise, wie sie aufbereitet wurden.
● Mir gefiel, dass wir beim ersten Mal mehr oder weniger lernen konnten und beim zweiten Mal besser
vorbereitet waren.
● Ich mochte, wie einfach es zu lernen war
● Mehr Deutsch lernen.
● Mir hat die Vorbereitung gefallen und dass der Lehrer uns geholfen hat.
● Wir konnten uns gut auf den Dialog vorbereiten.

Frage 2

4 https://forms.gle/B49nCmPvdmkzWTyE8
Übersetzung:
● dass wir weniger Mitglieder in der Gruppe sind
● In Teil 3 der mündlichen Verhandlung
● Ich tue mich immer noch schwer mit dem Hören und dem Schreiben und würde das gerne verbessern.
● Ich hätte gerne mehr Links zum Lernen zu Hause.
● Ich denke, dass der Unterricht dynamischer sein könnte.
● Ich denke, alles ist perfekt
● Ich weiß es nicht.
● Die Art und Weise des Unterrichts könnte verbessert werden, er könnte mehr Spaß machen und uns mit
einer Art Spiel zum Lernen animieren.
● Keine Ahnung

Frage 3

Frage 4
Frage 5

Bewertung: 1= Ja, sehr; 5 = Gar nicht

Frage 6

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