Sie sind auf Seite 1von 4

PERSON 1

Bestandsaufnahme
- Ackerfläche
- Sonnen und Bioenergie
- Modau
- Flora-Fauna schutzgebiet
- Metropolregion Frankfurt/Darmstadt
- ÖPNV

Das Plangebiet grenzt im Osten an Pfungstadt an. Südlich von Darmstadt gelegen, besitzt ganz
Pfungstadt sowohl durch ÖPNV als auch durch Autobahnen und Schnellstraßen eine gute
Anbindung an die Metropolen Darmstadt und Frankfurt.
Auch das Plangebiet selber eignet sich hervorragend zum Ausbau der Stadt.
Einkaufsmöglichkeiten und der Bahnhof Pfungstadt liegen direkt außerhalb des Plangebietes.
Der Bach Modau bietet eine sehr gute Möglichkeit zum Anlegen eines Naherholungsgebietes.
Die Energieversorgung ist durch die sehr gut Nutzbare Sonnen- und Bioenergie gesichert.

Bestandsanalyse
- Planungsfreiheit
- Vorhandene Infrastruktur
- Metropolen

- Schlechte Anbindung an Pfungstadt


- Lärmerhöhung
- Umweltverschmutzung

Weitere Vorteile des Bauprojekts ist die große Planungsfreiheit. Die gesamten 14,6 ha des
Plangebietes sind unbebaut und stehen somit zur freien Verfügung. Dennoch besteht durch die
Nähe an das Zentrum Pfungstadt bereits eine Infrastruktur, sowohl regional als auch
überregional.
Dennoch muss darauf geachtet werden, dass die Anbindung an Pfungstadt gut geplant ist, denn
zur Zeit führen nur 2 kleinere Straßen in das Plangebiet.
Auch belastet das Bauprojekt die Umwelt im Umkreis. Es kann zur Verschmutzung des Flora-
Fauna-Schutzgebietes und der Modau kommen. Ein weitere Punkt ist, dass sich die
Lärmbelastung, durch die Bauarbeiten, aber auch durch die spätere Verkehrsbelastung stark
erhöht, was sich negativ auf die im Umkreis liegenden Wohneinheiten auswirken kann.

Variantenentwicklung
- Erneuerbare Energien (Photovoltaik, Wasserpumpen, Grauwasserwiederverwendung)
- Wenig versiegelte Flächen
- Mehrfamilienhäuser/Gewerbe in einem Haus
- Naherholungsgebiet
- Förderung des ÖPNV
Vorzugsvariante
Die Vorzugsvariante zeichnet sich vor allem durch umwelt- und sozial freundliche Maßnahmen
aus.
Es wurde vor allem darauf geachtet, dass der Energiebedarf durch erneuerbare Energien
gedeckt ist. Am Ende der Planungszeit wird der Stromverbrauch der Ein- und
Mehrfamilienhäuser zu 67,5% durch Photovoltaikanlagen und Luftwärmepumpen gedeckt.
Auch der Wasserbedarf der Wohneinheiten wird durch den Auffang und die Wiederverwendung
von Regen- und Grauwasser gedeckt.
Des Weiteren ist der Anteil an versiegelten Flächen im Plangebiet mit 36,7% geringer als bei
der anderen geplanten Variante.
Durch den Bau von vorwiegend Mehrfamilienhäuser wird der gesamte Strombedarf der
Bevölkerung im Gegensatz zu Einfamilienhäusern reduziert. Die Beliebtheit von
Mehrfamilienhäusern mit 4 Personen bei jungen Erwachsenen und 2 Personen bei Senioren
und Studenten sorgt für eine diverse Bevölkerungsgruppe und vor allem eine bezahlbare
Alternative von Großstädten. So liegt die Anzahl der 594 Wohneinheiten und die maximale
Einwohnerzahl von 2106 über der, der zweiten Variante.
Die Wohngebäude werden vorwiegend in Mischgebieten mit Gewerbe gebaut.
Die Ansiedlung von Gewerbeflächen in den Erdgeschossen begünstigt den Verzicht auf das
persönliche Auto.
Eine weitere Maßnahme zur Regulierung des MIV (motorisierter Individualverkehr) ist die
Bereitstellung von Car- und Bikesharing Stationen, E-Ladestationen und eine gute Deckung
aller Gebäude mit Busrouten. Auch hier schnitt die Vorzugsvariante mit einem Einzugsbereich
von 200m besser ab.
Das Problem der Lärmbelästigung wurde durch den Bau einer begrünten Lärmschutzmauer und
verkehrsberuhigten Zonen gelöst. Des weiteren trägt eine gute Anbindung von Fuß- und
Radwegen zur Minderung des Verkehrslärms bei.
PERSON 2
Variantenvorstellung
Variante 1:
- Natürliches Licht, Grün
- CO2-Fußabdruck reduzieren
- Baueffizienz

Variante 2:
- Getrennte Funktionsbereiche
- Offene Flächen
- Langlebigkeit

Variante 3:
- Übersichtlichkeit
- Offene Fläche

Variante 1 setzt vor allem auf einen effizienten Bauablauf. Durch paralleles Bauen werden
sowohl die Kosten für das Bauprojekt niedrig gehalten, aber auch die Leerzeiten für die Arbeiter
verringert. Die Wahl eines Holztragwerks mit einer Pfosten-Riegel-Fassade verringert die
Bauzeit durch planbare Lieferzeiten und kurze Montagezeiten weiter. Da Holz ein
nachwachsender Rohstoff ist und bei der Herstellung wenig Schadstoffe ausstößt, ist es ein
guter Werkstoff für ein Umweltfreundlichen Gebäude.
Diese Fassade bietet auch die Möglichkeit viele und große Fenster einzubauen, was die
Betriebskosten von Beleuchtung reduziert und den CO2-Ausstoß weiter senkt.

Variante 2 zeichnet sich durch die Langlebigkeit des Gebäudes aus. Durch die Verwendung
eines Stahltragwerks zeigen sich auch nach vielen Jahren wenig Gebrauchsspuren. Auch die
Holzverkleidung erhöht die Lebensdauer und kann bei Bedarf leicht ausgetauscht werden.
Im Inneren wirkt die Markthalle durch eine große, offene Fläche einladend für Besucher und
bietet eine gute Übersichtlichkeit.
Die getrennten und ausgeschilderten Funktionsbereiche machen das Zurechtfinden einfach und
bietet Stellen zur Erholung.

Die dritte Variante besitzt ein sehr schlichtes und einfaches Design. Wie auch bei Variante 2
dient die große, offene Fläche der Übersichtlichkeit. Der Vorteil ist jedoch, dass durch ein
einziges Stockwerk die Überschaubarkeit der Marktstände und der offenen Küche noch einmal
erhöht wird. Die Räume der Angestellten werden getrennt von der Verkaufsfläche gehalten, so
kommt es nicht zu Konflikten zwischen Kunden und Käufern.
PERSON 3

Vorzugsvariante:
Besonderheiten:
- Oase
- Getrennte Funktionsbereiche
- Grün

Die Besonderheiten unserer Vorzugsvariante liegen vor allem in ihrem Inneren.


Durch die große “Oase” in der Mitte der Verkaufsfläche wird den Besuchern ein angenehmes
und naturbewusstes Klima vermittelt. Diese Grünfläche bietet auch Erholung und soll den
Leitsatz unseres Plangebietes noch einmal verstärken.
Die Markthalle selbst bietet mit 2 Stockwerken eine sinnvolle Trennung von Marktständen,
Foodcourt und Terrasse. Von jedem Teilbereich ist die Oase sichtbar und bietet so den
perfekten Orientierungspunkt.
Auch der Bereich für Angestellte und Lieferanten ist mehrere Stockwerke geteilt. Die Mitarbeiter
können so ungestört ihren Tätigkeiten nachgehen und entweder durch 2 Aufzüge oder ein
Treppenhaus die 3 Stockwerke bequem erreichen.
Wie auch die großen Fenster, die an jeder Wand der Halle eingebaut sind, bietet das große
Glasdach viel natürliches Licht. Dies wirkt im Zusammenspiel mit dem Holztragwerk und der
begründet Fläche sehr natürlich und erzeugt ein Einladendes Gesamtbild.

Warum?
- Green Building
- Effizient
- Aktivierung des Öffentlichen Raums
Insgesamt bietet die Vorzugsvariante sowohl durch die Werkstoffwahl als auch die Planung des
Bauablaufes eine kürzere Bauzeit als die beiden anderen Varianten. Es kommt nicht zu
Verzögerungen und Wartezeiten wie bei der Verwendung von Beton oder Stahlbeton. Durch die
einfache Montage von Holz und der Pfosten-Riegel-Fassade kann parallel und effizient gebaut
werden.
Weiterhin sind die Baumaterialien umweltfreundlich, da Holz ein nachwachsender Rohstoff ist,
und recyclebar, im Fall von Glas. Auch bei der Herstellung wird weniger CO2 produziert und
Energie benötigt. Dies trägt, wie auch die gesamte Planung unseres Projektes, zu einem
klimaschonenden und umweltfreundlichen Stadtteil bei.
Die Markthalle bietet durch ein offenes und einladendes Design nicht nur ein Ort zum
Einkaufen, sondern stellt gleichzeitig auch ein Platz für soziale Kontakte bereit.

Das könnte Ihnen auch gefallen