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TR ANSKRIP TIONEN Sicher in Alltag und Beruf!

B1+
Arbeitsbuch

Transkription Arbeitsbuch CD 3 Lektion 2  FEIERN


Lektion 1  IN KONTAKT Übung 4a  3 A  04
1 Beeil dich ein bisschen!
Übung 14  3 A  01 Beeil dich mal ein bisschen!
1  Ich lese gern. Allerdings mag ich nur kurze Texte, 2 Haben Sie den Weg zu uns leicht gefunden?
keine langen Textpassagen – die finde ich einfach noch Haben Sie den Weg zu uns denn leicht gefunden?
zu schwer. Ich kann noch nicht so viele Wörter, deshalb 3 Kennen Sie sich?
benutze ich ein einsprachiges Wörterbuch. Das finde Kennen Sie sich eigentlich?
ich super: Man lernt damit mehr als mit einem 4 Ihre Wohnung ist toll!
zweisprachigen Wörterbuch. Ihre Wohnung ist ja toll!
2  Meine Freizeit verbringe ich normalerweise viel mit 5 Ich weiß nicht, was du immer hast. Dein Chef ist ganz
meinen englischen Freunden. Die deutsche Sprache nett.
brauche ich im Job: Ich telefoniere sehr viel und ich Ich weiß nicht, was du immer hast. Dein Chef ist doch
bin oft auf Messen. Für mich also bitte keine langweili­ ganz nett.
gen Grammatikübungen, sondern kommunikative
Aufgaben!
Übung 4b  3 A  05
3  Ich nutze am liebsten unterschiedliche Medien zum 1 Beeil dich mal ein bisschen!
Lernen, deshalb interessiere ich mich für Musik und 2 Haben Sie den Weg zu uns denn leicht gefunden?
Filme aus den deutschsprachigen Ländern. Ich finde, 3 Kennen Sie sich eigentlich?
es ist ein tolles Gefühl, wenn man einen Film im 4 Ihre Wohnung ist ja toll!
Original ohne Untertitel versteht! Das macht den 5 Ich weiß nicht, was du immer hast. Dein Chef ist
Unterricht spannend und ist außerdem eine wirklich doch ganz nett.
gute Übung!
4  Für mich ist es wichtig, das Schreiben zu üben. Ich Übung 4c  3 A  06
habe angefangen, kurze Gedichte auf Deutsch zu 1 Beeil dich mal ein bisschen!
schreiben. Natürlich mache ich dabei immer mal 2 Haben Sie den Weg zu uns denn leicht gefunden?
wieder kleine Fehler. Aber das finde ich nicht schlimm: 3 Kennen Sie sich eigentlich?
Ich bin ein kreativer Mensch und aus Fehlern kann 4 Ihre Wohnung ist ja toll!
man lernen! 5 Ich weiß nicht, was du immer hast. Dein Chef ist
doch ganz nett.
Aussprache, Übung 1  3 A  02
So macht Deutschlernen Spaß! Übung 5b  3 A  07
Ein gemütlicher Raum. §f Sind wir hier eigentlich richtig?
Eine sympathische Lehrerin. §h Ja,da steht’s doch: Basti und Benni Krämer.
Ein sympathischer Lehrer. §f Wie lange dauert das denn, bis hier jemand auf­
Viele neue Wörter. macht?
Klare Grammatiktabellen. §h Wann soll die Party eigentlich anfangen?
Hilfreiche Grammatikregeln. §f In der Einladung auf Facebook hieß es: Ab 20 Uhr.
Interessante Texte. Ich bin mir aber jetzt nicht sicher.
Eine schöne Schule. §h 20 Uhr? Dann wären wir ja genau pünktlich.
Nette Teilnehmer. §f Es ist aber noch so ruhig. Wen haben die denn alles
Lustige Spiele. eingeladen?
Aktuelle DVDs. §h Alle ihre Freunde, glaube ich.
Moderne Lieder. §f Oh je, ich glaube, wir sind die ersten.
Abwechslungsreiche Übungen. §h Aber das ist doch super! Dann bekommen wir mehr
Interessanter Lernstoff. zu essen …
Ein klarer Lehrplan.
Einfach ein guter Unterricht! Übung 7  3 A  08
Aussprache, Übung 2  3 A  03 Anna:  Hallo, hier ist Anna.
Peter:  Hallo Anna, ich bin’s, Peter.
1 Lehre Anna:  Hi, Peter.
2 Spieler Peter:  Äh … störe ich dich gerade?
3 schöner Anna:  Nein, gar nicht.
4 schwere Peter:  Wie war dein Wochenende?
5 Rolle Anna:  Ganz gut. Und deins?
6 super Peter:  Auch nicht schlecht. Also, warum ich dich anrufe:
7 keine Nächste Woche feiere ich meinen Geburtstag und da
8 Wörter wollte ich dich einladen. Hättest du Lust zu kommen?
9 Kater Anna:  Klingt toll. Die Einladung nehme ich sehr gerne
10 Schüler an. Wann und wo ist das denn?
11 Liebe Peter:  Am Samstagabend bei mir.
12 Spitzer

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Anna:  Das passt prima. Samstag habe ich noch nichts und zu lachen. Wir haben immer denselben Tisch –
vor. Um wie viel Uhr? eben den Stammtisch. Dort trifft sich unsere Gruppe.
Peter:  So gegen 8. Es sind alles Leute so in meinem Alter.
Anna:  Aha. Also, ich komme wahrscheinlich etwas Interviewer:  Das ist sicher sehr gemütlich!
später, so gegen neun. Ist das okay? Georg:  Ja, meistens schon. Wir unterhalten uns über
Peter:  Gar kein Problem. Wir feiern die ganze Nacht. alles, was gerade so interessant ist: Aktuelle Nach­
Anna:  Soll ich noch was mitbringen … zu essen oder richten, aber auch Ereignisse aus der Lokalpolitik,
so? verstehen Sie? Man muss ja informiert sein!
Peter:  Wie nett, dass du das anbietest! Sehr gerne. Es Interviewer:  Ja klar. Verstehe! Dann wünsche ich
wäre toll, wenn du einen Salat machen könntest. Ihnen noch viel Spaß bei Ihrem Stammtisch und vielen
Anna:  Okay, gern. Alles klar! Dank für das Interview.
Peter:  Bis Samstag dann! Ich freu‘ mich!
Anna:  Ich mich auch. Also, vielen Dank für die Einla­ Übung 14, Interview 3  3 A  11
dung und bis dann! Ciao! Interviewer:  Hallo! Entschuldigung! Darf ich Sie kurz
Peter: Tschüss! was fragen?
Gabi:  Äh, ja? Dauert es lang? Ich bin schon ziemlich
Übung 14, Interview 1  3 A  09 müde.
Interviewer:  Entschuldigung. Darf ich Sie kurz etwas Interviewer:  Nein, nein. Ich mache nur eine Umfrage
fragen? und würde gern wissen, wo Sie sich am liebsten mit
Claudia:  Aber gern! Ihren Freunden treffen.
Interviewer:  Wo treffen Sie sich zum Gespräch mit Gabi:  Ja, hm. Das ist nicht so einfach. Abends, so wie
anderen? jetzt, wenn ich aus dem Büro komme, bin ich oft so
Claudia:  Ja, also, ich lebe in Wien, schon seit meiner richtig fertig. Ich arbeite als Sekretärin in einem
Kindheit. Da gehe ich natürlich gern ins Kaffeehaus. großen Unternehmen hier in Bern.
Meistens nachmittags, auf einen großen Braunen. Interviewer:  Oh, das ist sicher sehr stressig!
Interviewer:  Äh, einen großen Braunen? Gabi:  Ja, den ganzen, langen Tag am Computer, das ist
Claudia:  Ja! Das ist ein Kaffee. In meinem Lieblingskaf­ schon sehr anstrengend und oft auch sehr einsam.
feehaus schmeckt der richtig fein! Oft sitze ich Interviewer:  Aber dann sollten Sie sich doch auf jeden
mehrere Stunden. Und wenn es geht, sitze ich immer Fall abends verabreden!
am selben Tisch. Gabi:  Ja, klar. Das mache ich auch. Leider wohne ich
Interviewer:  Mehrere Stunden? Aber ist das nicht etwas außerhalb der Stadt und mein Heimweg dauert
langweilig? Treffen Sie keine Freunde dort? ziemlich lange. Aber bevor ich mich in den Berufsver­
Claudia:  Ach was! Langweilig!?! Ich beobachte die kehr stürze, gehe ich ganz gern noch auf einen Apéro
Leute, dabei habe ich immer sehr gute Ideen. Die in eine Bar hier im Zentrum. Natürlich nur, wenn ein
schreibe ich dann in ein Notizbuch. Das habe ich Kollege mitkommt.
immer dabei. Ich bin ja Journalistin von Beruf. Interviewer:  Auf einen Apéro! Das klingt ja gut. Ähhh,
Interviewer:  Ah, ich verstehe. wie wär’s? Vielleicht haben Sie Lust, mit mir jetzt auf
Claudia:  Manchmal verabrede ich mich aber auch mit einen Apéro zu gehen? Wäre das was?
einer Freundin oder einem Kollegen im Kaffeehaus. Gabi:  Äh, ja. Warum nicht? Das tönt gut! Also, kommen
Zu Hause wäre das nicht so geeignet, da ist es oft nicht Sie, es ist gar nicht weit!
so aufgeräumt.
Interviewer:  Das ist natürlich ein guter Grund. Vielen Aussprache, Übung 1a  3 A  12
Dank für das kurze Interview! Und viel Spaß nächstes jung – jünger
Mal im Kaffeehaus! dumm – dümmer
kurz – kürzer
Übung 14, Interview 2  3 A  10 durfte – dürfte
Interviewer: Entschuldigung? muss – müsste
Georg:  Ja, bitte? würde – wurde
Interviewer:  Hätten Sie Zeit für ein kurzes Interview? pünktlich – Punkt
Ich würde gern wissen, wo Sie sich mit Ihren Freunden Grüße – Gruß
und Bekannten treffen. Füße – Fuß
Georg:  Ach so! Also, ich liebe meinen Stammtisch! Der wüsste – wusste
ist in einer Gaststätte in der Stadtmitte von Landshut.
Interviewer:  Also in einem echten bayrischen Wirts­ Aussprache, Übung 2a  3 A  13 
haus!? 1 für  6  Kirche
Georg:  Ja, so könnte man das wohl nennen. Und 2 gefiel  7  Kissen
dort gehe ich einmal im Monat hin und zwar immer 3 Glück  8  Tür
donnerstagabends. 4 Fliege  9  spülen
Interviewer:  Nur einmal im Monat? 5 lügen  10  Kiste
Georg:  Ja, wissen Sie, jede Woche wäre mir zu viel. Ich
habe ja einen anstrengenden Job, bei dem ich viel
reisen muss. Ich bin Pharmavertreter und nicht so oft
zu Hause. Ich freue mich dann immer sehr, meine
Freunde zu sehen und mit ihnen zu reden, zu trinken

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Aussprache, Übung 3  3 A  14 Übung 26  3 A  18


1 Weiße Borsten bürsten besser als schwarze Borsten Reporterin:  Ja, guten Tag Herr Bauer, Sie sind von Beruf
bürsten. eigentlich Diplomverwaltungswirt, haben aber ein ganz
2 Müller Lümmer frühstückt schüsselweise grünes besonderes Hobby – Sie unternehmen außergewöhn­
Gemüse. liche Reisen und soviel ich weiß, sind Sie gerade erst
3 Gudruns Truthuhn tut gut ruhn, gut ruhn tut von einem spannenden Abenteuer zurückgekommen.
Gudruns Truthuhn! Wo waren Sie denn diesmal?
Thomas Bauer:  Ich bin gerade von Grönland zurückge­
Aussprache, Übung 4  3 A  15 kommen, wo ich eine Hundeschlittentour gemacht
Viel Vergnügen! habe. Das waren drei Wochen.
Was für eine Überraschung! Reporterin:  Andere Reisen, die Sie gemacht haben,
Hübsche Frisur! waren …?
Würden Sie mir bitte ein Stück Kuchen geben? Thomas Bauer:  Unter anderem bin ich den Jakobsweg
entlang gegangen, zweieinhalb tausend Kilometer zu
Fuß durch Europa, ich bin die Donau mit einem Kajak
Lektion 3  UNTERWEGS entlang gefahren bis zum Schwarzen Meer und ich war
drei Monate lang in Südamerika unterwegs.
Übung 4  3 A  16 Reporterin:  Diese Reisen, die müssen Sie ja, wenn Sie
Eine Reise nach Schweden Bücher darüber schreiben, auch unterwegs festhalten,
Letzten Sommer bin ich verreist und habe meinen wie machen Sie das?
Bruder in Schweden besucht. Ich wollte schon früher Thomas Bauer:  Ich habe immer einen Notizblock und
hinfahren, aber eine Reise quer durch Europa ist leider auch ein Diktiergerät dabei und versuche immer,
nicht billig. Deshalb hatten wir uns seit drei Jahren unmittelbar meine Gedanken festzuhalten. Wenn ich
nicht gesehen. dann nach Hause komme, kann ich das alles ins Reine
Am Reisetag bin ich sehr früh aufgestanden, denn ich schreiben und nach ungefähr einem halben bis einem
wollte noch Schokolade für meine Nichte besorgen. Ich Jahr noch mal anschauen und noch mal korrigieren.
bringe immer etwas mit, wenn ich jemanden besuche. Reporterin:  Was war für Sie persönlich am anstren­
Auf dem Weg zum Bahnhof habe ich noch ein paar gendsten?
Sachen eingekauft. Als ich am Bahnhof angekommen Thomas Bauer:  Die anstrengendste Reise war auf
war, gab es eine technische Störung und der Zug jeden Fall die Rikschatour, die ich durch Südostasien
konnte nicht abfahren. Typisch! Am Ende hatte der Zug unternommen habe, weil ich mit den tropischen
zwei Stunden Verspätung und ich bin erst um Mitter­ Bedingungen am Anfang überhaupt nicht zurecht
nacht angekommen. Ich war 14 Stunden unterwegs! gekommen bin. Also, es waren ungefähr 35 Grad im
Deshalb war ich hundemüde und wollte nur noch ins Schatten bei 90 Prozent Luftfeuchtigkeit und da
Bett. kam ich schon ganz schön ins Schwitzen, als ich da
Am nächsten Morgen habe ich die Geschenke ausge­ pro Tag 8 bis 9 Stunden Fahrrad gefahren bin.
packt. Meine Nichte hat sich sehr über die Schokolade Reporterin:  Erzählen Sie doch einmal von einem ganz
gefreut. Mein Bruder hat gefragt: „Und was hast du für besonderen Erlebnis.
mich?“ Ich bin total erschrocken: Ich hatte vergessen, Thomas Bauer:  Ein Erlebnis, das ich nie vergessen
das Geschenk für ihn einzupacken! werde, ist in Süd-Laos passiert – wo ich mit der
Rikscha unterwegs gewesen bin und an einen Straßen­
Übung 16  3 A  17 stand gekommen bin, in dem Fleisch und Gemüse zum
§f Was hältst du davon, wenn wir eventuell morgen Verkauf auslag, und ich hab’ dann also mich für ein
einen Ausflug machen? Fleisch entschieden und hab das auch dann gegessen,
§h Klingt gut, aber wohin? Was schlägst du vor? hab’ dann gefragt – ganz hoffnungsvoll – war das jetzt
§f Wir können Sport machen, vielleicht wandern oder Hühnchen, was ich da gegessen habe? Und dann hat
klettern. die Verkäuferin gesagt, nein, das war kein Hühnchen,
§h Klettern? Das ist mir viel zu gefährlich. das war Ratte! Und das war erst mal ein Schock, wobei
§f Okay. Dann schlage ich vor, dass wir in die Stadt ich inzwischen Ratte auch empfehlen kann, weil das ist
gehen. Ich habe gehört, dass heute ein Fest statt­ sehr, sehr lecker!
findet. Reporterin:  Sie sind, soviel ich weiß, immer alleine
§h Ich weiß nicht, meinst du nicht, dass dort zu viele aufgebrochen – hat das einen bestimmten Grund?
Menschen sind? Ich möchte lieber etwas Gemüt- Thomas Bauer:  Ich bin immer alleine aufgebrochen,
­liches machen. Wie wäre es, wenn wir mal wieder habe unterwegs ab und zu Freunde und Bekannte
ein Picknick machen? gefunden, die dann mit mir mitgegangen sind ein Stück
§f Ein Picknick? Ich glaube, morgen eher nicht. Das weit, aber das Alleinsein hat viele Vorteile – ich glaub’,
Wetter wird wohl schlecht. dass ich dadurch mit der anderen Lebensart, mit
§h Na, dann bleiben wir zu Hause. anderen fremden Leuten viel einfacher in Kontakt
§f Einverstanden! Das ist die beste Idee, das machen komme und auch mehr über deren Alltag und deren
wir. Leben erfahren kann.
Reporterin:  Gab’s gefährliche oder sehr gefährliche
Momente?
Thomas Bauer:  Es gab tatsächlich einige Gefahrensitu­
ationen, eine davon ist auf der Donautour passiert, als

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ich mit meinem Kajak mitten in einen großen Sturm Aussprache, Übung 2  3 A  20 
geraten bin und dann zwei Kilometer weit bis zum Ufer
paddeln musste. Das war schon sehr grenzwertig, diese a b c
Erfahrung zu machen. Eine andere Gefahrensituation 1  Zeit 1  Riese 1  Spatz
habe ich in Bolivien erlebt, wo ich innerhalb von einer 2  selten 2  hassen 2  Wiese
Woche fast dreimal entführt worden wäre. Aber bisher 3  Sinn 3  Wissen 3  heizen
bin ich immer lebendig und munter aus allen Abenteu­ 4  Zehen 4  Gase 4  Nässe
ern herausgekommen. 5  Zeile 5  Wesen 5  Mützen
Reporterin:  Was war denn die günstigste Reise?
Thomas Bauer:  Die günstigste Reise war diese lange
Wanderung auf dem Jakobsweg durch Europa, weil man
Lektion 4  WOHNEN
in den Hütten meistens kostenlos übernachten kann
Übung 13a und c  3 A  21
oder eben eine kleine Spende zurücklässt. Also da kam
ich mit sehr sehr wenig Geld ein längeres Stück weit Interviewer:  Und wie ist so das Leben in einer WG? Gibt
voran. Ich versuch’ aber generell auf meinen Reisen es da nicht öfter Probleme?
die Ansprüche, die ich habe, zurückzuschrauben und Vivian:  Nö, eigentlich verstehen wir uns gut! Aber klar
mich jetzt nicht für das Luxushotel zu entscheiden, gibt’s auch mal Spannungen und Streit, nicht wahr,
sondern vielleicht eher ein Zelt mitzunehmen und dann Mike?
auch entsprechend meine Ansprüche zurückzufahren. Mike:  Ach – zum Beispiel?
Reporterin:  Steckt vielleicht auch so ein bisschen die Vivian:  Na ja, die meisten Probleme gibt’s beim Putzen.
Suche nach den eigenen Grenzen hinter Ihrer Abenteu­ Ich bin halt ziemlich ordentlich und das nervt mich
erlust? Sie wollen testen, wie weit Sie gehen können, schon, wenn das Bad schmutzig ist. Und die beiden
was Sie schaffen können? nehmen es nicht so ernst mit der Ordnung. Oder – was
Thomas Bauer:  Das ist ein ganz großer Antrieb, ich mich auch total nervt, ist, wenn morgens das Bad ewig
versuche, immer meine Grenzen zu sehen und dann besetzt ist und ich muss dringend an die Uni.
auch die zu verschieben und ich hab’ auch sehr oft die Mike:  Wie wär’s mit früher aufstehen?
Erfahrung gemacht, dass man, wenn man dann doch Interviewer:  Wie macht ihr das, dass nicht das totale
solche Gefahrensituationen erlebt, im Endeffekt immer Chaos ausbricht? Ist das Zusammenleben bei euch
gestärkt daraus hervorgeht. organisiert? Also, wer kauft ein? Oder wer putzt? Oder
Reporterin:  Ja, und zum Schluss hätte ich gern noch macht da jeder, was er will?
einen Tipp von Ihnen. Was können Sie – vielleicht in Vivian:  Na, da haben wir einen Putzplan und jede
zwei Sätzen – jemandem empfehlen, der so eine Woche muss ein anderer einkaufen gehen. Die
ähnliche Reise unternehmen möchte? Grundnahrungsmittel wie Nudeln, Kaffee usw. oder
Thomas Bauer:  Einen der wichtigsten Tipps, die ich Putzmittel, die bezahlen wir aus unserer Haushaltskas­
geben kann und die ich auch auf meinen Reisen selbst se. Dann kauft sich jeder natürlich noch, was er selbst
erfahren habe, ist, dass man von dem Gepäck, das man gern isst und was er braucht. … Ich meinen Joghurt,
mitnehmen möchte, die Hälfte zu Hause lässt. Weil Mike seine Gummibärchen, Paul seine Schokoriegel. …
man doch fast immer zu viel mitnimmt und weil ein Mike:  Ja und natürlich futtert Vivian auch mal meine
großer Koffer sehr, sehr unbequem werden kann. Ich Gummibärchen.
hab’ auf meinen letzten Reisen ungefähr sechs bis Vivian:  Ach ja? Gott sei Dank sehen wir das meist
sieben Kilogramm dabei gehabt, mit Zelt, mit Schlaf­ locker. Sonst funktioniert das Zusammenleben echt
sack mit allem und das genügt vollauf. Eine weitere nicht! Man muss auch lernen, tolerant zu sein. Am
Erfahrung, die ich gemacht habe, ist, dass man Anfang fand ich das total schwer. Aber jetzt habe ich
versuchen sollte, einfach mal loszulassen und sich mal viel dazugelernt und kann mich arrangieren.
auf Fremdes einzulassen, auch auf Dinge, die einem Interviewer:  Und wie ist das bei dir, Paul?
vielleicht im ersten Moment sehr, sehr seltsam Paul:  Ich bin echt froh, dass ich mit den beiden
vorkommen, die einen etwas abschrecken – man kann zusammenwohne. Eine Wohnung allein könnte ich mir
am Ende, glaub’ ich, durch diese Erfahrungen nur gar nicht leisten. Die Mietpreise sind ja echt viel zu
gewinnen. hoch. Ich hab’ früher im Studentenwohnheim, in einer
Reporterin:  Gut, das ist doch ein wunderbares kleinen Bude, gewohnt. Das hat mich gestresst. Hier
Schlusswort. Herr Bauer, ich danke Ihnen ganz herzlich ist es viel besser. Wir haben jetzt zusammen eine
für dieses Interview und wünsche Ihnen viel Glück für schöne Altbauwohnung – die ist nicht zu klein – und
die nächste Reise! wir kochen ab und zu zusammen, unternehmen oft
Thomas Bauer:  Vielen Dank! was zusammen, feiern Partys. Man ist nie alleine.
Mir gefällt das.
Aussprache, Übung 1  3 A  19 Vivian:  Für mich wäre das auch nichts, alleine zu
wohnen. Schrecklich! Da zoff’ ich mich lieber mal
1  Wir zelten nur selten.
wegen dem Kühlschrank.
2  Die Katze streichelt mit der Tatze Moritz‘ Glatze.
Interviewer:  Hattet ihr schon mal richtig Streit?
3  Drei Spatzen haben zusammen Spaß.
Vivian:  Hm. Da muss ich mal überlegen. Ja klar! Es gibt
4 Wir haben auf dem Campingplatz einen Schatz gefun­
schon mal Spannungen, wir gehen uns manchmal auch
den.
eine Zeit lang aus dem Weg. Das finde ich aber ganz
5 Es lagen zwei zischende Schlangen zwischen zwei
normal. Jeder hat seine liebenswerten Macken und die
spitzen Steinen und zischten dazwischen.
muss man versuchen zu akzeptieren.
6  Der Zauberer zaubert zehn kleine Zebras.

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Mike: Übrigens Vivian, vergiss nicht, morgen einzukau­ Lektion 5  BERUFSEINSTIEG


fen! Du bist dran. Und! Ich muss gestehen, ich habe
heute deinen Erdbeerjoghurt gegessen. Und … Paul, Übung 9b  3 A  26
am Freitag werden die Fenster geputzt … ich bin mir
Marta:  Hallo Faris, hier ist Marta.
ziemlich sicher, dass du dran bist …
Faris:  Hey, hallo Marta, schön, dass du mal wieder
Übung 17  3 A  22 anrufst! Wie läuft es denn so?
Marta:  Du wirst es nicht glauben, ich war gestern bei
Meine Frau und ich haben vorher in einem Hochhaus einem Speed-Dating!
gewohnt. Da war alles so ruhig und anonym. Wir haben Faris:  Was? Bei einem Speed-Dating? Ich dachte, du
uns wie in einem Altersheim gefühlt. Da haben wir von bist glücklich mit Mika?
dem Projekt „Generationsübergreifendes Wohnen“ Marta:  Bin ich ja! Das Thema war aber dabei nicht
gehört und dachten: Das probieren wir mal aus! Partnersuche, sondern es ging darum, sich um einen
Anfangs war das gar nicht so leicht. Da hatten wir Job zu bewerben. Es waren eine Menge Firmen und
schon Probleme, vor allem mit der Ordnung. Alles lag Bewerber da und man hatte jeweils 10 Minuten für ein
rum – Spielsachen und Schuhe auf dem Flur. Ja, da Vorstellungsgespräch. Da muss man sich ganz schön
waren wir nicht sehr begeistert davon. Aber man lernt beeilen!
auch mit der Zeit, tolerant zu werden. Wir haben auch Faris:  Das klingt ja spannend. Warst du sehr aufgeregt?
mittlerweile unsere Nachbarn, die 5-jährigen Zwillinge Marta:  Klar war ich nervös, aber nach ein oder zwei
total liebgewonnen, obwohl sie ganz schön laut sein Gesprächen gewöhnt man sich an die Situation.
können. Aber der Lärm stört uns gar nicht mehr. Schön Außerdem haben die Personalchefs uns Bewerber wirk­
ist auch, dass man immer zu einem Nachbarn gehen lich freundlich behandelt.
kann, wenn man Hilfe braucht. Meine Frau hat sich Faris:  Man hat also wirklich bloß 10 Minuten Zeit pro
anfangs nicht getraut. Dann habe ich gesagt: „Mensch, Gespräch? Da würde ich mich, glaube ich, unter
Schatz. Das ist doch hier ganz normal.“ Aber so putzt Zeitdruck fühlen. Und wie läuft das genau ab?
ein Hausbewohner mal die Treppen für uns und wir Marta:  Als Erstes hat sich der potenzielle Arbeitgeber
passen dafür auf die Kinder auf. Und wenn uns mal die die Bewerbungsmappe angesehen. Danach musste ich
Decke auf den Kopf fällt, gehen wir in den Gemein­ noch alle möglichen Fragen beantworten. Wichtig ist
schaftsraum, wo man immer einen Hausbewohner zum natürlich auch, dass die Chemie zwischen den
Reden oder Kartenspielen findet. Wir fühlen uns Gesprächspartnern stimmt.
einfach total wohl hier, lieben die angenehme Faris:  Und wie ist es bei dir am Ende ausgegangen? Hat
Atmosphäre und freuen uns auf die nächsten Jahre. sich eine Firma für dich entschieden?
Marta:  Es scheint so, denn ein Vertreter aus der
Aussprache, Übung 1a  3 A  23  Personalabteilung eines Energiekonzerns meinte, ich
Projekt Trick Krokodil bin für die Stelle als Bürokauffrau gut geeignet und er
Profi Treppe Schildkröte würde mich gerne einstellen. Das heißt, das Speed-
Problem Traum Kreditkarte Dating hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt.
praktisch Treffpunkt kriegen Faris:  Mensch, Glückwunsch, Marta, ich glaube zum
Prüfung Träne kreativ nächsten Speed-Dating gehe ich auch mal hin …
probieren trauen Kritik
Übung 19c  3 A  27
Marius:  Und wie bist du auf die Idee gekommen, Pilotin
Aussprache, Übung 2  3 A  24 zu werden? Das ist ja eher so ein typischer Männer­
1  Wir streichen die Wohnung ganz ohne Stress. beruf, oder?
2 Nach der Renovierung sieht alles schön aus, nur Bianca:  Das stimmt, lange war das wohl auch so, aber
gibt es keinen Strom mehr. inzwischen sind Frauen da völlig gleichberechtigt. Mich
3 Die Kinder spielen im Garten und versprechen, persönlich hat Fliegen jedenfalls schon immer
nicht zu streiten. interessiert, mein Onkel hat einen Flugschein und da
4  Hinter dem Haus ist eine Spielstraße. durfte ich früher schon ein paar Mal mitfliegen. Also
5  Im Garten ist ein Springbrunnen. habe ich mich bei der Lufthansa um einen Ausbil­
6 Herr Strobl, unser strenger Nachbar, spricht fünf dungsplatz zur Pilotin beworben. Das hat dann auch
Sprachen. geklappt.
Marius:  Ist bestimmt nicht leicht, da reinzukommen!
Aussprache, Übung 3  3 A  25 Was braucht man denn da für Voraussetzungen?
Der Streusalzstreuer zahlt keine Streusalzstreuersteuer, Bianca:  Ja, erstmal wird man getestet – mathematische
keine Streusalzstreuersteuer zahlt der Streusalzstreuer. Begabung, technisches Wissen, Englischkenntnisse.
Kritische Kröten kauen keine konkreten Kroketten, Körperlich fit muss man natürlich auch sein!
keine konkreten Kroketten kauen kritische Kröten. Marius:  Und ist es denn auch dein Traumjob?
Bianca:  Spaß macht es auf jeden Fall. Man kommt in
der ganzen Welt herum … Und man hat ziemlich viel
Verantwortung, das gefällt mir. Andererseits …
Marius:  Was, andererseits?
Bianca:  Es kann auch manchmal etwas anstrengend
sein.

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Marius:  Verstehe ich, … Ich wünsch’ dir auf jeden Fall 5


weiterhin ganz viel Spaß beim Fliegen! §f Mama, warum können wir denn nicht ins Schwimm­
Bianca: Danke! bad gehen?
§c Das habe ich dir heute schon dreimal erklärt: Weil
Aussprache, Übung 1a  3 A  28 im Schwimmbad heute eine Sportveranstaltung
einstellen entlassen stattfindet. Und jetzt geh und spiel mit deiner
beibringen bewerben Schildkröte …
vorstellen gewöhnen
ablehnen erkennen
Aussprache, Übung 1a und b  3 A  34
auswählen verdienen 1
Ich höre.
Aussprache, Übung 1b  3 A  29 Ich höre Musik.
Arbeit Abitur Ich höre gern Musik.
Stelle Mobilität Ich höre gern laute Musik.
Künstler Ingenieur 2
Zukunft Information Ich singe.
Werkstatt Büro Ich singe ein Lied.
Ich singe ein wunderschönes Lied.
Aussprache, Übung 2a  3 A  30 Ich singe ein wunderschönes Lied nur für dich.
1 Bildung – Weiterbildung
3
2 Gespräch – Vorstellungsgespräch
Ich tanze.
3 Schule – Berufsschule
Ich tanze Hip-Hop.
4 Vertrag – Arbeitsvertrag
Ich tanze jede Woche Hip-Hop.
5 Platz – Praktikumsplatz
Ich tanze jede Woche schnellen Hip-Hop.
6 Versicherung – Krankenversicherung
4
Aussprache, Übung 3a  3 A  31 §f Was machst du in deiner Freizeit?

1 (Zukunft) + – §c Ich höre gern Musik.

2 (Ingenieur) – – + §f Hörst du gern Rap?

3 (Arbeitsvertrag) + – – – §c Oh ja, ich liebe Rap.

4 (Vorstellungsgespräch) + – – – – §f Magst du auch Rockmusik?


§c Nein, Rock mag ich gar nicht.
§f Singst du auch gern?

Lektion 6  MUSIK §c Oh ja, ich singe gern und ___


gut!

Übung 8a  3 A  32 Aussprache, Übung 2a  3 A  35


Singen lernen kostenlos! Der gemischte Chor Cantaré 1
sucht noch neue Sängerinnen und Sänger! Wir singen Obwohl der Sänger krank war → , hat das Konzert statt­
alles – Rock, Pop, Soul, aber auch bekannte Volkslieder gefunden. ↘
aus verschiedenen Kulturen. Der Chor freut sich auf Das Konzert hat stattgefunden → / ↘ ,obwohl der
deine Anmeldung – gerne auch direkt bei der Probe. Sänger krank war. ↘
Chorerfahrung und Notenkenntnisse sind erwünscht,
2
aber kein Muss. Insbesondere Männerstimmen werden
Weil es schon so spät war → , bin ich gleich nach dem
gesucht. Wir proben jeden Sonntagabend im großen
Konzert nach Hause gegangen. ↘
Saal im Musikforum. Kontakt: Helma Müller,
Ich bin gleich nach dem Konzert nach Hause gegangen
Tel. 0401 / 214543.
→ / ↘ , weil es schon so spät war. ↘
Übung 16b  3 A  33 3
1 Da darfst du nicht rein! Die Baustelle darf man nicht Obwohl ich sehr müde war → , konnte ich nicht sofort
betreten, weil man sich verletzen kann. einschlafen. ↘
2 Was? Das Konzert wird verschoben, weil der Sänger Ich konnte nicht sofort einschlafen → / ↘, obwohl ich
krank ist? sehr müde war. ↘
3 Schon gehört!? Die Metzgerei Schmackes hat am 17.
und 18. August geschlossen, weil die Tochter
Aussprache, Übung 2b  3 A  36
heiratet. Na ja. Wurde ja auch mal Zeit. 1
4 Ich habe im Konzert ganz vorne gestanden, weil ich
§h Im Büro Siebenkönig geht einfach niemand ans ihre Stimme hören wollte.
Telefon. So eine Frechheit! Weil ich ihre Stimme hören wollte, habe ich im Konzert
§a Wieso? Es kann ja niemand ans Telefon gehen, weil ganz vorne gestanden.
die Mitarbeiter heute ihren Betriebsausflug machen! Weil ich ihre wunderschöne Stimme hören wollte, habe
ich im Konzert ganz vorne gestanden.

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2 Reporterin:  Herr Beck, was hat sich in den letzten


Das Festival hat mir gut gefallen, obwohl ich so Jahren in Bezug auf das Einkaufen bei Ihnen geändert?
gefroren habe. Passant:  Was sich geändert hat? Hm … Das geht schon
Obwohl ich so gefroren habe, hat mir das Festival gut bei den Lebensmitteln los. In meinem Wohngebiet gibt
gefallen. es kaum noch Geschäfte. Zu Fuß einkaufen gehen ist
Obwohl ich wegen des starken Windes so gefroren nicht möglich. Ein echtes Problem für Leute, die kein
habe, hat mir das Festival gut gefallen. Auto haben. Daher fahre ich einmal in der Woche zum
Einkaufen von Lebensmitteln hierher ins Einkaufszent­
3
rum.
Ich habe keine CD gekauft, obwohl ich genug Geld
Reporterin:  Wo kaufen Sie denn besonders gern ein?
dabeihatte.
Kaufen Sie alles im Supermarkt?
Obwohl ich genug Geld dabeihatte, habe ich keine CD
Passant:  Nein, nein. Samstags gibt es hier ja auch
gekauft.
Marktstände. Zum Beispiel einen tollen Käsehändler,
Obwohl ich eigentlich genug Geld dabeihatte, habe ich
mit richtigen Spezialitäten und einen Metzger mit
keine CD gekauft.
Fleisch vom Biobauern. Brot kaufe ich bei einem
Bäcker, der sehr gute Brötchen macht.
Lektion 7  GELD Reporterin:  Und so was wie Kleidung oder Schreibwa­
ren, wie sieht es damit aus?
Übung 2b  3 A  37 Passant:  Nicht so gut. Hefte, Ordner, Stifte bekomme
1  (Geräusche, wie man sie bei einem Würfelspiel hört) ich im Supermarkt. Da kann man inzwischen auch
Unterwäsche, Socken bekommen. Wenn ich allerdings
2  (Ausschnitt aus einer Fußball-Fernsehübertragung) Jeans oder Schuhe haben möchte, also was Schickes,
fahre ich in die Stadt und gehe in ein Fachgeschäft.
3  (Geräusche eines Computerspiels)
Reporterin:  Schauen Sie beim Einkaufen auf den Preis?
4 (Geräusche und Ausrufe, wie man sie bei einem Passant:  Schon, ja. Bei Unterhaltungselektronik, zum
Kartenspiel hört) Beispiel, gibt es große Unterschiede. Wenn ich DVDs,
Musik oder einen neuen MP3-Player brauche, kaufe ich
Übung 10a  3 A  38 das im Großhandel. Mein Onkel hat eine Firma und
Helen:  Ich finde, ich bin eine sehr überlegte Kundin. darf mit seinem Händlerausweis bei einem Großhänd­
Ich lasse mich nicht zum Kaufen überreden. Ich bin ler einkaufen. Der nimmt mich manchmal mit. Da spart
berufstätig und habe nicht viel Zeit. Deshalb gehe ich man einiges.
nur einmal pro Woche einkaufen. Da mache ich dann Reporterin:  Herzlichen Dank.
aber einen Großeinkauf. Dafür brauche ich natürlich
eine Einkaufsliste. Zu Hause überlege ich in Ruhe, was Aussprache, Übung 1b  3 A  40
ich für die Woche brauche. Im Supermarkt kaufe ich 1 Hahler 7 Höller
bei manchen Sachen gleich größere Mengen. Dabei 2 Heiler 8 Hühler
vergleiche ich, wie viel in einer Packung ist oder wie 3 Heller 9 Huller
viel die Waren einzeln kosten. 4 Hieler 10 Hähler
Dimitri  Ich glaube nicht, dass ich leicht auf die Tricks 5 Hohler 11 Heeler
der Verkäufer hereinfalle. Ich bin Single und liebe es, 6 Hiller 12 Holler
abends nach der Arbeit bummeln zu gehen. Ich
interessiere mich für neue Produkte. Am liebsten Aussprache, Übung 2a  3 A  41
biologische. Meistens brauche ich etwas mehr Zeit zum rate Ratte
Einkaufen, weil ich mich oft mit der Beschreibung auf Beet Bett
der Packung beschäftige. Ich lasse mich auch gern Miete Mitte
beraten und mir die Produkte erklären. Ich kaufe Ofen offen
möglichst wenig Süßigkeiten, die sind ja nicht gesund. fühlen füllen
Alex  Ich kaufe sehr gern Computerspiele im Internet. Höhle Hölle
Oft sehe ich bei eBay nach oder bei anderen Händlern,
wo man Secondhand-Ware bekommt. Manchmal kaufe Aussprache, Übung 3a  3 A  42
ich aber auch in einem Elektronikladen, der eine große
1 ein Fahrrad 53 einen Stoffhund
Auswahl hat. Dort zahle ich meistens in bar.
2 ein Spiel 63 ein Gummiboot
Übung 17a und b  3 A  39 3 eine Hose 73 Modeschmuck
4 eine Kette 83 ein Paar Ballettschuhe
Moderator:  Einkaufsgewohnheiten ändern sich mit den
Produkten. Unsere Reporterin hat Leute gefragt, was
heute anders ist. Hören Sie ein Gespräch, das wir in
einem Einkaufszentrum aufgenommen haben.
Reporterin:  Entschuldigen Sie, darf ich Ihnen kurz eine
Frage stellen?
Passant:  Ja, bitte.
Reporterin:  Sie sind Herr …?
Passant: Beck.

Sicher in Alltag und Beruf! B1+ | 978–3–19–001209–1 | © 2019 Hueber Verlag  7


TR ANSKRIP TIONEN Sicher in Alltag und Beruf! B1+
Arbeitsbuch

Lektion 8  LEBENSLANG LERNEN kann mich genau erinnern, da war ich 26, als ich mit
dem Studium fertig war und meine erste feste
Übung 3a  3 A  43 Arbeitsstelle hatte. Das war dann alles, oder?
Moderatorin:  Ja, super! Vielen Dank für das Gespräch,
Moderatorin:  Liebe Hörerinnen und Hörer, ich begrüße
Herr Maar!
Sie zu unserer Sendung: „Lebenslanges Lernen“. Unser
Gast ist heute der Journalist Till Maar, Verfasser des Übung 19b  3 A  44
Buches „Altersgerechtes Lernen“ – Guten Tag, Herr
Maar! Einige Leute behaupten, dass der Unterricht an
Till Maar:  Guten Tag, Frau Schneller. öffentlichen Schulen nicht so gut ist, weil in einer
Moderatorin:  Herr Maar, heute würden wir Ihnen Schulklasse manchmal über 30 Kinder zusammen
gerne ein paar Fragen zum Thema „Was lernt man in lernen. Auf Privatschulen können nur Eltern mit genug
welchem Alter?“ stellen. Uns interessiert nämlich, ob Geld ihre Kinder schicken, da diese natürlich etwas
man sich noch daran erinnert, in welchem Alter man kosten. Dafür nehmen sich dort die Lehrer mehr Zeit
selbst oder die eigenen Kinder bestimmte Dinge für die Schüler. Ich finde aber, alle Kinder sollten die
gelernt haben. Chance haben, eine wirklich gute öffentliche Schule zu
Till Maar:  Oh, das wird spannend! besuchen. Das kann ich auch begründen: Man braucht
Moderatorin:  Wir haben hier eine Liste mit Fähigkeiten in Zukunft eine Menge gut ausgebildeter junger
oder Aktivitäten und würden Sie bitten, das passende Menschen. Deshalb wäre es wichtig, in allen Schulen
Alter zuzuordnen. eine optimale Unterrichtsqualität zu haben. Außerdem
Till Maar:  Na, da müsste ich bei manchen Dingen müsste der Unterricht bis 16 oder 17 Uhr dauern.
eigentlich zuerst meine Eltern fragen, die haben mich Natürlich bei höchstens 15 Schülern pro Klasse. Das
schließlich erzogen und mir vieles beigebracht. Also wäre optimal!
„Laufen“ können viele Kinder mit ungefähr einem Jahr,
manche etwas früher, andere ein bisschen später,
Aussprache, Übung 1b  3 A  45
zuerst an der Hand der Erwachsenen, dann bald ganz Achterbahnträume
allein, das habe ich bei meinem eigenen Kind miter­ ACHT WACHTsoldaten bewACHTen
lebt. Danach lernt man wohl kurze Sätze zu sprechen, WACHTeln in SchACHTeln und lACHTen:
so ab zwei Jahren, wenn ich mich richtig erinnere.
„Auf der WACHT, um MitternACHT,
Moderatorin:  Ja, das passt ziemlich genau!
werden Feuer entfACHT
Till Maar:  Und mit circa 3 Jahren, wenn Kinder in den
und die WACHTeln geschlACHTet.
Kindergarten kommen, spielen sie dann „Vater-Mutter-
Wir haben lange genug geschmACHTet.“
Kind“, hat meine Tochter jedenfalls in der Zeit am
allerliebsten gemacht. Jetzt kommen die sportlichen „ACHTung“, dACHTen die WACHTeln,
Fähigkeiten, glaube ich: das heißt: Fahrrad fahren und „wir öffnen mit SpACHTeln die SchACHTeln,
schwimmen, das habe ich selbst noch vor der Schule denn der VerdACHT,
gelernt, so mit vier oder fünf, ich weiß nicht mehr dass man uns hinmACHT,
genau, was zuerst. Fahrrad fahren ist, glaube ich, ist angebrACHT“,
leichter und deshalb lernt man das zuerst.
Moderatorin:  Das wüsste ich jetzt bei mir auch nicht und entflogen sACHT, abends um ACHT.
mehr so genau.
Till Maar:  In der ersten Klasse habe ich dann natürlich
Aussprache, Übung 2a  3 A  46
„lesen und schreiben“ gelernt – am Anfang noch mit 1 Unterricht
Mühe nur einfache, kurze Sätze, klar. Da war ich so 2 Fremdsprachen
sieben. So, jetzt sind nur noch ein paar Dinge übrig, 3 Zeichenkurs
mal sehen: Also, ich habe zwar nie ein Musikinstrument 4 aussuchen
gespielt, aber meine Tochter, die hat mit 9 Jahren 5 Bücherei
angefangen, Gitarre zu lernen. Inzwischen ist sie 13 und 6 euch
hat sich enorm verbessert; sie spielt schon klassische 7 Lautsprecher
Stücke, fast fehlerfrei! Ja und mit 16 war ich ein super 8 gebraucht
Tennisspieler, da war ich im Verein und habe viele 9 Fächer
Turniere gewonnen. 10 möchten
Moderatorin:  Schön, dass Sie uns zu jeder Tätigkeit 11 Hochschule
gleich eine kleine persönliche Geschichte erzählen. 12 lustig
Jetzt gibt es ja nicht mehr viel auf der Liste.
Till Maar:  Ja, hier steht noch „ein höheres politisches Aussprache, Übung 3  3 A  47
Amt ausüben“. Also dafür sollte man wohl schon etwas 1 Kirche Kirsche
älter sein, so um die 40 vielleicht, manche sind aber 2 Buch Busch
auch mit 30 schon weit oben in ihrer Partei. Und total 3 Männchen Menschen
selbstverantwortlich handeln, das muss man offiziell 4 tauchen tauschen
als 18-Jähriger, auch wenn manche jungen Leute noch 5 selig seelisch
nicht so ganz reif dafür sind, auch wir waren in dem 6 wachen waschen
Alter oft noch recht kindlich. Oh, eins habe ich hier 7 mich mischt
noch vergessen – die Verantwortung im Beruf – ich 8 frech frisch

Sicher in Alltag und Beruf! B1+ | 978–3–19–001209–1 | © 2019 Hueber Verlag 8