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Starten über das Programm-Icon

 Gefundene Geräte werden im Suchergebnisbereich angezeigt.


 Geräte können aus dem Suchergebnisfenster per Doppelklick, Drag & Drop oder über
den Button „Hinzufügen“ ins Projekt eingefügt werden
 Wird nur ein Gerät gefunden, wird es sofort ins Projekt eingefügt.
Starten über das Projekt-Icon
 Das gespeicherte Projekt wird so geöffnet wie es gespeichert wurde
 Alle Schnittstellen werden nach angeschlossenen Geräten durchsucht.
 Werden Geräte, wie im Projekt gespeichert gefunden (gleiche Typen, gleiche Adressen,
gleiche FW Versionen) kann man mit dem Projekt weiterarbeiten
 Sollten im Suchergebnis Abweichungen zum gespeicherten Zustand entdeckt werden,
und diese dazu führen, dass Geräte nicht wie gehabt verbunden werden können,
wechseln Sie bitte in die Topologie-Ansicht und betätigen dort den Button Verbindungen
neu zuordnen (Reassign connections).

Schnellsuche nach dem Start


Beim Start werden, unabhängig davon wie ein Projekt gestartet wurde, immer die Ethernet
und die USB Schnittstellen nach angeschlossenen Geräte untersucht und gefundene Geräte
im Suchergebnisfenster angezeigt.
Ein Doppelklick auf das Programm-Icon startet SOPAS ET – dabei wird ein neues Projekt
geöffnet.

1. Eine Schnellsuche nach angeschlossenen Geräten wird über die Ethernet-, USB- und IO-
Link Schnittstelle durchgeführt.
2. Der Fortschrittsbalken zeigt an wie weit der Prozess fortgeschritten ist. Das x Symbol
rechts des Fortschrittsbalkens ermöglicht es den Suchprozess vorzeitig abzuschließen.
3. Gefundene Geräte werden im Suchergebnisfenster gelistet. Sollten sie eine Topologie
aufweisen, wird diese dargestellt.

Gefundene Geräte können aus dem Suchergebnisbereich ins Projekt per Drag & Drop,
Doppelklick, Enter-Taste oder über das Hinzufügen (Add) Icon eingefügt werden. Sie
bleiben dennoch im Suchergebnis erhalten, werden aber grau dargestellt.
Geräte können nur parametriert, konfiguriert und beobachtet werden, wenn sie ins Projekt
eingefügt wurden. Im Suchergebnisfenster können keine Aktionen am Gerät vorgenommen
werden.
1. Gefundene Geräte können im Suchergebnisfenster selektiert werden. Auch
Mehrfachselektion ist möglich. Diese erfolgt wie unter Windows üblich mit Strg+A (alle
markieren), Strg+Maus, Shift+Mause bzw. Sift+ nach oben/nach unten Taste.
2. Selektierte Geräte können aus dem Suchergebnisfenster ins Projekt per Drag & Drop,
Doppelklick, Enter-Taste oder über das Hinzufügen (Add) Icon eingefügt werden. Sie
bleiben dennoch im Suchergebnis erhalten.

Geräte können nur parametriert, konfiguriert und beobachtet werden, wenn sie ins Projekt
eingefügt wurden. Im Suchergebnisfenster können keine Aktionen am Gerät vorgenommen
werden.
Sie können ein oder mehrere Geräte gleichzeitig ins Projekt einfügen.

1. Markieren Sie dazu ein oder mehrere Geräte im Suchergebnisfenster und klicken auf die
Enter-Taste
2. Das Task-Fenster erscheint
3. Die selektierten Geräte werden sukzessive ins Projekt eingefügt
1. Zum parametrieren eines Gerätes führen Sie einen Doppelklick auf des gewünschte
Gerät aus. Das Gerätefenster, in dem alle Geräteparameter dargestellt werden wird
geöffnet. Hier können Sie die Parametrierung vornehmen, Parameter ins bzw. vom
Gerät laden oder Parameterwerte beobachten.

Die Parameterwerte bleiben auch dann im Projekt erhalten, wenn sie das Gerätefenster
schließen.

Erst wenn das Hauptfenster geschlossen wird, werden sie darauf aufmerksam gemacht,
dass
 Parameter im Gerät permanent gespeichert werden müssen (nicht für alle Geräte
relevant)
 Parameterwerte verloren gehen, wenn Projekt noch nicht gespeichert wurde.
Nach dem Start von SOPAS ET wurden keine Geräte gefunden, obwohl sie angeschlossen
sind.

Einige Geräte unterstützen keinen AutoIP-Mechanismus oder sie befinden sich hinter einem
Router, der den AutoIP-Broadcast blockiert. Andere können über serielle Schnittstellen
angeschlossen sein, die durch die Default-Schnellsuche nicht überprüft werden. In diesem
Fall beachten Sie das Hinweisfenster.

Die empfohlene Vorgehensweise ist:


1. Klicken auf den Button Sucheinstellungen… (Search settings…).
2. Dialog zur Konfiguration der Gerätesuche erscheint. Folgen Sie den Anweisungen. Die
Gerätefamilienorientierte Suche (Device family oriented search) wird empfohlen.
Nähere Informationen zu Sucheinstellungen finden Sie im Abschnitt Hauptfenster-
Suchergebnis / Assistent Sucheinstellungen
Sind Geräte über Ethernet verbunden kann es sehr oft vorkommen, dass diese zwar durch
die Gerätesuche gefunden wurden, ihre IP Adressen aber nicht zu der IP Adresse des
verwendeten PCs passen. Werden diese Geräte aus dem Suchergebnisfenster ins Projekt
eingefügt, erscheinen sie wie oben abgebildet.
1. Mit Hilfe des Editieren Icons kann die IP Adresse des Gerätes automatisch oder manuell
verändert werden. Dieses Icon erscheint nur, wenn das entsprechende Gerät über den
AutoIP-Mechanismus gefunden wurde. Alternativ kann auch auf die Meldung IP
Adresse ändern (Edit IP Address) in der Statuszeile der Gerätekachel geklickt werden.
Mit dem Klick auf das Icon erscheint der Dialog TCP/IP Einstellungen (TCP/IP Settings),
in dem sie entweder automatisch oder manuell die IP Adresse des Gerätes ändern
können.
2. Mit dem Button Automatisch (Automatic) wird das Netzwerk auf verwendete IP
Adressen geprüft. Eine unbenutzte und passende IP Adresse wird vorgeschlagen. Mit
OK wird die vorgeschlagene IP Adresse ins Gerät übertragen.
3. Man kann eine IP Adresse manuell vergeben. Dabei muss man sicher stellen, dass die zu
vergebende Adresse noch nicht verwendet wird und sie zu der IP Adresse des PCs passt.
Sollte die manuell vergebene IP Adresse nicht passen, wird es nicht mehr möglich sein
online zu gehen.
Mit OK bestätigt man die Übernahme der IP Adresse.
4. Sollte die IP Adresse nicht passen werden Sie darauf mit einem Hinweis aufmerksam
gemacht.

Hinweis:
Es gibt zwei Möglichkeiten mit einer unerreichbaren IP Adresse umzugehen:
Man fügt die Geräte ins Projekt ein und passt die IP Adresse an. Das Geräte bootet. Danach
kann mit dem Geräte weiter gearbeitet werden. Weitere Informationen zu IP Adressvergabe
finden Sie im Abschnitt Hauptfenster – Suchergebnisse / Nicht erreichbare Geräte.
Manchmal kann es jedoch nicht gewollt sein die IP Adresse des Gerätes zu verändern. Ist es
z.B. an ein PROFINET Netzwerk angeschlossen darf seine IP Adresse nicht verändert werden.
In diesem Fall muss die IP Adresse des verwendeten PCs an die des Netzwerkes angepasst
werden.
Geräte werden, unabhängig davon ob ein Treiber vorhanden ist oder nicht, gefunden und
im Suchergebnisfenster angezeigt.

1. Wird ein Geräte zu dem es noch keinen passenden Gerätetreiber gibt ins Projekt
eingefügt, wird es mit dem Hinweis Gerätetreiber installieren (Install device driver)
dargestellt. Um den Gerätetreiber zu installieren, klicken Sie auf die Meldung
Gerätetreiber installieren (Install device driver) in der Fußzeile der Gerätekachel. Das
Gerätemanagementfenster wird geöffnet und leitet Sie durch die Installation der
Gerätetreiber.
Hinweis:
Wird das Gerät zum ersten mal verwendet und wurde der passende Treiber noch nie zuvor
installiert, erschein anstatt des Gerätebildes ein allgemeines SDD Icon in der Gerätekachel.
Wurde das SDD früher bereits installiert und wieder aus dem Katalog entfernt, wird, wie
oben dargestellt, das Gerätebild trotz der Tatsache, dass das SDD nicht vorhanden ist
dargestellt.

2. Versucht man, per Doppelklick auf die Gerätekachel, das Gerätefenster zu öffnen,
erscheint die Meldung Kein Gerätetreiber für das Gerät … (No driver installed for …).

3. Im Gerätekatalog (DEVICE CATALOG) gibt es die Möglichkeit Gerätetreiber (SDD)


nachzuladen. Diese können vom Internet oder von einem beliebigen Datenträger
heruntergeladen werden.
Hinweis:
SOPAS ET wird ohne Gerätetreiber heruntergeladen und installiert.
Es wird empfohlen, sofort nach der Installation SOPAS ET zu starten. Nach dem ersten Start
werden Sie aufgefordert im Gerätekatalog, die von Ihnen benötigten Gerätetreiber
herunterzuladen. Für diesen Vorgang ist eine Internetverbindung notwendig.
Es gibt Geräte, die den passenden Gerätetreiber an Board haben. Wird solch ein Gerät
verwendet und ist der Treiber noch nicht installiert, wird der Treiber vom Gerät geladen,
sobald das Gerät aus dem Suchergebnisfenster ins Projekt eingefügt wird.
Unterstützen Geräte diese Funktion nicht, müssen die Gerätetreiber (SDDs) über den
Gerätekatalog (3) geladen werde. Diese können entweder vom Internet oder von einem
Datenträger geladen werden.
Weitere Informationen zur Handhabung von Gerätetreibern finden Sie im Abschnitt
Hauptfenster - Gerätekatalog /Gerätemanagement - Installation
Ein Doppelklick auf das Projekt-Icon startet SOPAS ET, dabei wird das gespeicherte Projekt
geöffnet.

1. Hatten gespeicherte Geräte zum Zeitpunkt des Speicherns eine Verbindung und waren
online, verfügen diese weiterhin über die gleichen Verbindungseigenschaften. Beim
öffnen werden Sie gefragt, ob diese Geräte erneut online geschaltet werden sollen.
Bestätigen Sie mit Ja (Yes) werden die, in der Projektdatei gespeicherten Geräte nach
einander dem Arbeitsbereich hinzugefügt und online geschaltet.
2. Dem Task-Fenster kann entnommen werden, welches Gerät gerade hinzugefügt wird.
Der Dialog wird automatisch geschlossen, wenn alle in der Projektdatei gespeicherten
Geräte eingefügt wurden.
3. Eine Schnellsuche nach angeschlossenen Geräten wird auch in diesem Fall durchgeführt.
Gefundene Geräte werden im Suchergebnisfenster gelistet. Auch die, die sich bereits im
Projekt befinden.

Gefundene Geräte können aus dem Suchergebnisbereich ins Projekt per Drag & Drop,
Doppelklick, Entertaste oder über das Hinzufügen Icon eingefügt werden. Befindet sich ein
Gerät bereits im Projekt, kann es nicht erneut hinzugefügt werden.
Wird ein Gerät über mehrere Verbindungen gefunden kann es mit jeder Verbindung einmal
ins Projekt eingefügt werden.

Sollten die Geräte nicht wie erwartet online geschaltet werden können, wechseln Sie in die
Topologie-Ansicht und führen die Aktion Verbindung neu zuordnen (Reassign connections)
aus. (Siehe nächstes Kapitel)
Können Geräte nach dem öffnen eines Projektes trotz gespeicherter
Verbindungsinformation nicht online geschaltet werden, müssen in den meisten
Fällen die Verbindungen angepasst werden. Das geschieht in der Topologie-Ansicht
mit Hilfe des Buttons Verbindungen neu zuordnen (Reassign connections)
automatisiert.

1. Wechseln Sie in die Topologie Ansicht (Mehr Informationen dazu finden Sie unter
Hauptfenster – Topologie-Ansicht)
2. Verbindungen neu zuordnen (Reassign connections) klicken. Sollten bereits
Gerätefenster geöffnet worden sein, werden Sie aufgefordert alle zu schließen.
3. Verbindungen im Suchergebnisfenster werden durchsucht und neu zugeordnet
4. Beispiel:
 Geräte im Projekt über die COM1 und dahinterliegend über SICK CAN Netzwerk
verbunden.
 Die reelle Verbindung ist anders als im Projekt gespeichert
 Nachdem Klick auf Verbindung neu zuordnen werden den im Projekt
gespeicherten Geräten neue Verbindungen zugewiesen. Siehe nächste Seite.
Die neu zugeordneten Verbindungen sehen die Geräte, die über Ethernet angeschlossen
und im Suchergebnis grau dargestellt sind vor.

5. Die zugeordnete Verbindung ist Ethernet und CAN


6. Mit den Buttons Rückgängig und Wiederherstellen (rechts vom Button Verbindung neu
zuordnen) kann der automatische Vorschlag rückgängig gemacht bzw. wiederhergestellt
werden.
Nach der Neuzuordnung der Kommunikationsverbindungen befinden sich die Geräte im
offline Modus. Durch Betätigung des Offline Umschalters in der Gerätekachel können
Sie das Gerät online schalten.
7. Durch Klicken auf die Pfeiltaste kann eine manuelle Verbindungsanpassung
vorgenommen werden. Siehe nächste Seite.
Neben der automatischen Verbindungszuordnung gibt es auch die Möglichkeit
Verbindungen manuell zuzuordnen.

1. Klicken Sie auf den Pfeil in der Gerätekachel.


2. Eine Liste mit möglichen Verbindungen erscheint. In der Liste finden sich lediglich
Geräte gleichen Typs, sie können jedoch unterschiedliche Versionen aufweisen. Diese
Liste wird aus den im Suchergebnisfenster vorhandenen Geräten zusammengestellt.
Jeder Eintrag in der Liste kann mit dem Mausklick ausgewählt werden. Ein Klick auf
einen Einträge in der Liste weist die Verbindung entsprechend neu zu.
Verweist die neu zugeordnete Verbindung auf ein Gerät mit einer anderen SDD Version,
wird der Gerätetreiber ausgetauscht. Das kann nur vorgenommen werden, wenn alle
Gerätefenster geschlossen sind. Daher müssen vor dem ausführen der Neuzuordnung
der Verbindungen alle Gerätefenster geschlossen werden.
Ein Klick auf den Listeneintrag Keine Verbindung (No connection) trennt die
vorhandene Verbindung. Die Gerätekachel hat danach keine Verbindung zu einem
physikalischen (angeschlossenen) Gerät. Man kann in diesem Zustand nicht online
schalten.

Hinweis:
In dem hier dargestellten Fall wird einfachheitshalber davon ausgegangen, dass die
notwendigen Gerätetreiber im Gerätekatalog vorhanden sind. Es kann jedoch vorkommen,
dass keine Gerätetreiber vorhanden sind. Weder für die im Projekt befindlichen, noch für die
im Suchergebnis gefundenen Geräte. Dieser Fall wird auf den nächsten Seiten dargestellt.
Beim Öffnen eines Projektes kann es vorkommen, dass sowohl zu den im Projekt
gespeicherten, als auch zu den gefundenen Geräten keine passenden Gerätetreiber in Ihrer
SOPAS Installation vorhanden sind.
Im oberen Bild ist die folgende Situation abgebildet:

1. Im Projekt sind Geräte gespeichert, für die es im Gerätekatalog noch keinen passenden
Gerätetreiber gibt. Das wird durch die Meldung Gerätetreiber installieren (Install device
driver) in der Statuszeile der Gerätekachel dargestellt.
2. Die notwendige Gerätetreiberversion kann ebenfalls der Gerätekachel entnommen
werden. Im Vergleich mit dem Suchergebnisfenster kann man erkennen, dass sich die
Versionen unterscheiden.
3. Im Suchergebnis befinden sich gefundene Geräte mit einer zum Projekt abweichenden
SDD Version, für die es im Gerätekatalog auch keine Gerätetreiber gibt. Im
Suchergebnisfenster wird dieser Zustand nicht angezeigt. Die Information bekäme man,
würde man diese Geräte ins Projekt ziehen.
4. Die Verbindungsinformation zu den im Projekt gespeicherten Geräten, entspricht nicht
den Verbindungen, der im Suchergebnisfenster gefundenen Geräte. Im oberen Beispiel
sind die Geräte, die im Projekt gespeichert sind, die über serielle Schnittstelle COM1
verbunden worden. Vor Ort wurden die Geräte über die Ethernet Schnittstelle
gefunden.

Im oben dargestellten Zustand können Sie weder die Geräte online schalten, noch können
Sie die Gerätefenster öffnen um Geräte zu parametrieren.
5. Klicken Sie auf Verbindungen neu zuordnen (Reassign connections). Auf den folgenden
Seiten wird der Vorgang dargestellt.
6. Nachdem der Botton Verbindung neu zuordnen (Reassign connections) geklickt wurde
startet der Prozess der Neuzuordnung der Verbindungen.
7. Dabei wird auch festgestellt, dass die SDDs der Geräte im Projekt fehlen. Die Liste der
Geräte wird angezeigt. Klicken Sie auf Ja (Yes) um die SDDs auszutauschen.
8. Die SDDs, die noch nicht vorhanden sind werden gelistet. Klicken Sie OK.
9. Der Prozess der Verbindungsneuzuordnung ist beendet. Im Projekt wurden:
1. Verbindungen neu zugewiesen
2. SDD bzw. falls SDDs nicht vorhanden Versionsinformationen neu zugeordnet
3. In die Gerätekacheln, für die es noch keine passenden SDD gibt, der Status
Gerätetreiber installieren (Install device driver) hineingeschrieben. Durch Klicken auf
die Statusmeldung in der Gerätekachel bzw. über den Gerätekatalog können die
notwendigen SDDs vom Internet oder vom Gerät geladen werden.

Hinweis:
Der SDD Upload vom Gerät kann bei langsamen Verbindungen (wie etwa serielle oder CAN)
einige Minuten in Anspruch nehmen. Daher wird empfohlen, die fehlenden SDDs von
sick.com zu laden. Hierfür wird eine Internetverbindung benötigt. Dabei können mehrere
SDDs auch unterschiedlicher Geräte gleichzeitig geladen werden, was den Vorgang
gegenüber dem Upload vom Gerät erhebliche beschleunigt.
SOPAS ist eine Software-Lösung, deren Kernkomponente das Gerätebeschreibungsschema
UDD (Uniform Device Description) ist. Alle SOPAS Geräte basieren auf dem gleichen
Schema, das mit unterschiedlichen gerätespezifischen Eingaben gefüllt wird. Ein solches
Schema wird Gerätebeschreibung genannt und ist gerätespezifisch. Jedes SOPAS Gerät
bringt eine Gerätebeschreibung mit sich. Alle Gerätebeschreibung basieren auf demselben
Schema, so dass sie alle die gleichen Regeln befolgen und ihre Geräte die gleiche
Grundfunktionalität besitzen.

Die Gerätebeschreibung bietet folgende Vorteile:


 Wenn ein Gerät modifiziert wurde, werden die Änderungen in der Gerätebeschreibung
vorgenommen, so dass die Daten immer konsistent sind
 Es werde keine Änderungen von SOPAS ET erforderlich, wenn das Gerät verändert wurde
--> Unabhängigkeit von SOPAS ET
 Alle Geräte werden in der gleichen Weise beschrieben und haben daher dieselben
Grundfunktionen wie Parameter, Attribute, Kommunikationsprotokoll, ...
 Da alle SOPAS Geräte das gleiche Kommunikationsprotokoll unterstützen, ist die
Kommunikation zwischen SOPAS-Geräten und SOPAS implizit integrierten
 Verschiedene Software (Produkte) wie SDD (SOPAS Device Driver, ehemalig JAR-Datei),
Teile der Geräte-Firmware (Kommunikations- und Middleware), OPC Server, Webserver,
etc. können für alle SOPAS Geräte automatisch auf die gleiche Weise erzeugt werden.
Einmal realisiert sind alle Generatoren und SOPAS ET-Funktionen für alle SOPAS Geräte
verfügbar.
Weitere Teil von SOPAS sind die Generatoren. Sie erzeugen Software aus der
gerätespezifische Gerätebeschreibung.
Heute gibt es Generatoren für:
 Generierung einer Middle- und Kommunikations-Firmware des Geräts als ein C-Code
 Generierung von Java-Code für die Visualisierung der Geräte (SDD)
 Generierung des Namespace für den OPC Server
 Generierung des Webservers

Zusätzlich gibt es
 einen Wrapper zu Konvertierung der SDDs in DTMs
 SCL (SOPAS Communication Library), um SOPAS Geräte in proprietäre (HMI)-Applikationen
integrieren zu können.

Der bekannteste Teil der SOPAS-Plattform ist SOPAS ET (SOPAS Engineering Tool). Es bietet
allgemeine Funktionen wie Projektverwaltung , Online und Offline schalten, Gerätekatalog,
Import/Export, Datenlogger, Gerätezuordnung, Gerätevergleich, Drucken etc. Das Framework
integriert die SDDs, um die Gerätevisualisierung und Konfiguration zu ermöglichen.
SDD (SOPAS Device Driver) ist ein Software-Repräsentant eines physikalischen Gerätes. Das
Einfügen eines Gerätes ins Projekt ist mit dem Instanziieren eines SDDs gleichzusetzten.

Das SDD beschreibt:


 Die Schnittstellen eines Gerätes
 Das Kommunikationsverhalten eines Gerätes
 Die Parameter und Methoden eines Geräts

Parameter werden definiert durch:


 ihren Typ, Wertebereich, Namen und Index

Name und Index:


 Namen der Parameter bleiben über alle Firmware-Versionen gleich
 Indizes werden während des Generierungsprozesses den Parametern automatisch
zugeordnet und sind somit von einer Version eines SDD zu Anderen unterschiedlich!

HINWEIS:
Einige Geräte unterstützen den SDD-Upload. Das bedeutet, dass das SDD im Gerät ist und
kann sofort nach Verbindungsaufbau in den Gerätekatalog von SOPAS ET geladen werden.
In diesem Fall wird das SDD nicht im Voraus benötigt. Andere Geräte wie z.B. Inspector
haben nicht genug Speicher für ein SDD und unterstützen daher den SDD-Upload nicht. Um
solche Geräte im Projekt verwenden zu können wird ein SDD im Vorfeld benötigt. Es muss
idealerweise nach der Installation, unter Verwendung des Gerätemanagers im
Gerätekatalog installiert werden.
Bei Verwendung langsamer Verbindungen wie etwa serielle- oder CAN Verbindung kann der
Upload des SDDs längere Zeit in Anspruch nehmen. In diesen Fällen empfiehlt es sich
ebenfalls die notwendigen SDDs im Vorfeld über den Gerätekatalog zu installieren.
Unter www.sick.com können in der Suchleiste (1) sopas eingeben.
Alle Ergebnisse zu diesem Begriff erscheinen. Klicken Sie auf den Eintrag mit der neuesten
Version (2).
Die Download-Seite des SOPAS ET erscheint. Klicken Sie auf den Download-Button (3) um
SOPAS ET herunterzuladen.

SOPAS ET beinhaltet keine SDDs. Dadurch ist das Downloadvolumen optimiert.


SDDs können nach Installation des SOPAS ET über den Gerätekatalog installiert werden.
Nähere Informationen finden Sie in diesem Dokument im Kapitel Hauptfenster-
Gerätekatalog
SOPAS ET kann von einer CD oder unter Verwendung der downloadbaren SopasETSetup.exe
Datei installiert werden.
Im Folgenden wird die Installation unter Verwendung des Downloads dargestellt.
Die oben dargestellten Schritte der Installation zeigen nicht den vollständigen
Installationsvorgang, sondern nur die wichtigsten Schritte während der Installation.

1. Wählen Sie ob Sie das Programm installieren oder die Portable Version auf Ihre
Festplatte kopieren möchten.
Es wird empfohlen immer zu installieren. So wird sichergestellt, dass alle SOPAS ET
Funktionen und Treiber zur Verfügung stehen.
Es wird NICHT empfohlen die Portable Version zu verwenden, da keine Installation
durchgeführt wird und somit einige notwendige Treiber nicht installiert werden. Sie
sollte nur verwendet werden, wenn keine Installation möglich ist (z.B. wenn keine
Administrationsrechte zur Verfügung stehen).
2. Installation: Wählen Sie die Installationssprache. Diese Auswahl bestimmt lediglich die
Sprache des Installationsassistenten. Unabhängig von der gewählten
Installationssprache können alle SOPAS ET Sprachen im Nachhinein ausgewählt werden.
Es werden die folgenden Sprachen unterstützt:
 Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Chinesisch,
brasilianisches Portugiesisch, Japanisch
3. Wählen Sie ob Sie einen Icon auf dem Desktop und in der Programmliste des
Startmenüs haben möchten und klicken Sie auf Weiter > (Next >)
4. Wählen Sie den Installationsort für SOPAS ET. Es wird empfohlen den vorgeschlagenen
Ort nicht zu ändern. Klicken Sie auf Weiter > (Next >)
5. Der Installationsvorgang wird gestartet. Bitte warten Sie bis dieser vollständig
abgeschlossen wurde und die nächste Seite erscheint.
6. Die Checkbox SOPAS Engineering Tool starten (Run SOPAS Engineering Tool) ist
vorgewählt. Mit dem Button Schließen (Close) wird die Installation abgeschlossen und
SOPAS ET gestartet.
Es wird empfohlen die Checkbox angewählt zu lassen und sofort nach der Installation
SOPA ET zu starten. Auf diese Weise werden Sie zu Installation der Gerätetreiber geführt.

Während der Installation von einer CD werden Sie zusätzlich gefragt, ob Sie eine typische
oder eine spezifische Installation durchführen möchten.
Bei der typischen Installation werden alle auf der CD vorhandenen SDD installiert.
Bei der spezifischen Installation können Sie die zu installierenden SDDs auswählen.
6. Nach dem initialen Start von SOPAS ET werden Sie aufgefordert SDDs zu installieren.
Klicken Sie auf Ja (Yes).
7. Der Dialog Gerätetreiber verwalten (Manage installed devices) erscheint. Klicken Sie
Weiter > (Next >)
8. Liste aller SDDs erscheint. Wählen Sie die Geräte-SDDs aus, mit welchen Sie arbeiten.
Weitere Informationen erhalten Sie im Kapitel Hauptfenster-Gerätekatalog
Das SOPAS ET Hauptfenster besteht aus zwei Bereichen:

1. Der Projektbereich ist der Arbeitsbereich. Geräte können nur behandelt werden, wenn
sie sich in diesem Bereich befinden. Hier kann man Geräte Online und Offline schalten,
sie exportieren oder neue Geräte importieren. Man kann sehen, wie sie topologisch
zusammenhängen. Die Ansicht kann zwischen Plates, Geräteliste oder Topologie
umgeschaltet werden. Von hier können Gerätefenster, per Doppelklick auf ein Gerät,
geöffnet werden. Im unteren Bereich des Projektbereichs können Meldungen (zeigt
Aktionen, die das Tool durchgeführt hat) und der Datenrekorder angezeigt werden.
2. Im rechten Bereich befindet sich die Gerätesuche, der Gerätekatalog und der Katalog
der emulierten Geräte.
3. Sind Updates für bereits installierte Gerätetreiber verfügbar, wird dies in der Statusleiste
gemeldet.

SOPAS ET kann in zwei Darstellungsmodi betrieben werden. Der oben dargestellte Modus
ist der Standardmodus. Im Menü Ansicht (View) kann der Kontrastmodus eingeschaltet
werden. In diesem Dokument wird ausschließlich der Standardmodus verwendet. Der
Kontrastmodus verfügt über identische Funktionalität unterscheidet sich lediglich durch die
Farbwahl. Die verwendeten Farben sind Kontrastreich. Dieser Modus eignet sich besonders
für das Arbeiten in besonders hellen Umgebungen.

Auf den folgenden Seiten werden die einzelnen Bereiche des Hauptfensters näher erläutert.
1. Geräte können im Projektbereich des Hauptfensters auf unterschiedliche Weisen
dargestellt werden. Die Umschaltung wird mit den Icons wie unter (1) dargestellt
vorgenommen. Die möglichen Ansichten sind:
1. Gerätekacheln
2. Geräte-Liste
3. Topologische Darstellung

In allen Ansichten sind die gleichen Informationen zum Gerät ersichtlich und die gleichen
Aktionen verfügbar.
Das Kontextmenü der Geräte ist auch in der Listenansicht verfügbar. Es kann mit Hilfe eines
Klicks mit der rechten Maustaste auf ein Geräte in der Liste geöffnet werden.
1. Das Kontextmenü des Projektbereichs öffnen.
2. Das Kontextmenü des Projektbereichs beinhaltet folgende Optionen:
Am Raster ausrichten (Snap to grid):
Geräte werden automatisch an einem unsichtbarem Raster ausgerichtet. Das sorgt dafür,
dass sie immer genau nebeneinander und untereinander, in gleichen Abständen stehen.
In diesem Modus kann man die Gerätekacheln nicht einander überlappend positionieren.
Multiselektion mit Shift+Mausklick berücksichtigt, den Zeilen entsprechend, alle Geräte
zwischen dem ersten und dem letzten ausgewählten Gerät.
Frei Positionieren (Free positioning):
In diesem Modus können Geräte frei (auch einander überlappend) im Projektbereich
positioniert werden.
Multiselektion mit Shift+Mausklick berücksichtigt die Geräte die sich reihen- und
zeilenweise in einer virtuell aufgespannten Fläche befinden. Hier werden nicht alle Geräte
in der Zeilenreihenfolge selektiert.

In beiden Fällen können die Platten nur innerhalb des Projektbereichs positioniert werden.

Der Projektbereich kann durch die Menüpunkte Zeile hinzufügen (Add row), Spalte
hinzufügen (Add column), Zeile entfernen (Remove row) und Spalte entfernen (Remove
column) in seiner Größe beeinflusst werden. Dadurch wird bestimmt, wie viele Geräte
nebeneinander und untereinander dargestellt werden können und wohin Geräte beim
hinzufügen ins Projekt positioniert werden. Passen die einzufügenden Geräte nicht in den
virtuell aufgespannten Bereich, wird dieser um weitere Zeilen erweitert.
Ausgewählte Geräte löschen (Remove selected devices) entfernt die im Projekt selektierten
Geräte.

Kacheln, Liste und Topologie schalten die Projektansicht um.


Gefundene Geräte, die im Suchergebnisfenster zu sehen sind, können per Drag & Drop,
Doppelklick, Entertaste oder über das Hinzufügen Icon ins Projekt eingefügt werden. Sie
bleiben dennoch im Suchergebnis erhalten.
Die Gerätekachel repräsentiert jeweils ein Gerät und beinhaltet folgende Informationen:
1. Gerätetyp und applikationsspezifischen Namen (Location Name). Im Beispiel oben
CLV62x (dut)
2. Nähere Informationen zum Gerät. Das beinhaltet das Gerätebild, die SDD Version und
die Seriennummer ( S/N) des Gerätes
3. Verbindungseigenschaften. Das beinhaltet die Information über welcher Schnittstelle
ein Gerät verbunden ist, welche Adresse es hat und ob es online oder offline ist.

Die Gerätekachel verfügt über einige Bedienelemente, die im Folgenden erläutert werden:
4. Online/Offline Umschalter – schaltet den Gerätemodus zwischen online und offline.
Der Text wechselt ebenfalls zwischen Online und Offline und stellt den aktuellen
Zustand des Geräts dar (Es stellt nicht die Aktion, die beim Klick ausgeführt dar.)
5. Anmelden/Abmelden (Login/Logout) – ruft den Dialog Anmelden (Login) auf. Hier kann
ein Benutzerlevel ausgewählt und das Passwort zu diesem Benutzerlevel eingegeben
werden. Nach erfolgter Anmeldung wechselt der Text des Umschalters von Anmelden
(Login) zu Abmelden (Logout). Wird der Umschalter erneut betätigt meldet man sich
am Gerät ab.
Eine Anmeldung wird benötigt um Parameterwerte ins Geräte schreiben zu können.
Viele Geräte haben schreibgeschützte Parameter, die oft auch erst sichtbar werden,
wenn man sich mit dem entsprechenden Benutzerlevel am Gerät angemeldet hat.
In der Statuszeile der Gerätekachel können unterschiedliche Informationen über den
Zustand des Gerätes erscheinen.
6. Hat ein Gerät eine zum PC unpassende IP Adresse und wurde es mit Hilfe des AutoIP
Mechanismus gefunden, erscheint in der Statuszeile der Gerätekachel die Meldung IP
Adresse ändern (Edit IP address). Mit einem Klick auf die Meldung kann der Dialog zu
IP Adressvergabe geöffnet werden.
7. Der Dialog TCP/IP Einstellungen (TCP/IP Settings) erlaubt es dem Gerät per AutoIP
Mechanismus automatisch oder manuell eine neue IP Adresse zuzuweisen, so dass
Kommunikation zwischen Gerät und PC möglich wird. Nähere Informationen zu diesem
Dialog finden Sie im Kapitel Problembehandlung – Gerät ist nicht erreichbar
8. Werden Geräte in den Projektbereich eingefügt und es ist kein passender Treiber
vorhanden, erscheint die Information Gerätetreiber installieren (Install device driver) in
der Statuszeile der Gerätekachel. Mit einem Klick auf die Information öffnet man den
Dialog (Install device driver).
9. Im Dialog Gerätetreiber installieren (Install device driver) kann ausgewählt werden, von
wo der Gerätetreiber geladen werden soll. Dabei stehen zwei Möglichkeiten zu
Auswahl.
1. Sick.com oder Datenträger (Sick.com or disk) – Hierbei wird der Gerätreiber vom
Internet oder einem Datenträger wie etwa USB Stick geladen
2. Upload vom Gerät (Device upload) – lädt den Gerätetreiber vom Gerät (bei
langsamen Verbindung wie etwa seriell oder CAN, kann der SDD Upload auch
mehrere Minuten dauern). (Weitere Informationen finden Sie unter Gerätekatalog –
Gerätetreiberverwaltung – Installation
Über das Kontextmenü der Gerätekachel können unterschiedliche, auf das jeweilige Gerät
bezogene, Aktionen wie etwa Online-/Offlineschalten, Exportieren oder Importieren
ausgeführt werden.
1. Das Kontextmenü der Gerätekachel wird über den Pfeil rechts oben auf der
Gerätekachel geöffnet.
2. Das Kontextmenü beinhaltet die folgenden Optionen:
 Gerätefenster öffnen (Open device window) – öffnet das Gerätefenster in dem die
Parametrierung des Gerätes vorgenommen wird
 Online schalten (Go online) – sorgt für den Verbindungsaufbau zwischen SOPAS ET und
dem jeweiligen Gerät
 Offline schalten (Go offline) – sorgt dafür, dass die Verbindung zwischen SOPAS ET und
dem Gerät unterbrochen wird. Die Verbindungsinformation, die darüber Auskunft gibt,
wie ein Gerät verbunden ist bleibt bestehen.
 Verbindung (Connection) – nur im offline Modus zugänglich
 Neu (New …) – Mit dieser Option kann man ein Geräte-SDD mit einem
physikalisch verbundenem Gerät verbinden, ihm also eine Verbindusinformation
zuweisen. Diese Option ist nur im Offline Zustand verfügbar. Eine Verbindung
kann man nur setzten, wenn keine Verbindung vorhanden ist. Ist eine Verbindung
vorhanden, muss diese zunächst mit Hilfe der Option „Verbindung entfernen“
entfernt werden. Zudem kann eine vorhandene Verbindung bearbeitet werden.
 Bearbeiten (Edit …) – Die Option erlaubt es die Verbindungseinstellungen zu
bearbeiten
 entfernen (Remove connection) – löscht die Verbindungsinformation
 IP-Adresse ändern (Change IP-address…) – erlaubt es die IP-Adresse der über Ethernet
angeschlossenen Geräte, die per AutoIP gefunden wurden, zu ändern
 Terminal öffnen… (Open terminal…) öffnet das Terminal Fenster.
 Lesen aus dem Gerät (Read from device) – liest alle Parameterwerte aus dem Gerät und
überträgt diese in das im SOPAS ET dargestellte und durch das Geräte-SDD repräsentiert
Gerät.
 Schreiben in das Gerät (Write to device) – schreibt die Parameterwerte aus dem Geräte-
SDD im SOPAS ET in das angeschlossene Gerät. Dabei werden nur Parameterwerte
geschrieben, die in dem aktuell aktiven Userlevel schreibbar sind.
 Anmelden (Login) – meldet den User in einem bestimmten, vom User bestimmbaren
Userlevel an. Dabei muss der Userlevel und das Passwort in einem dafür vorgesehenem
Dialog eingegeben werden. Parameterwerte können nur im eigeloggten Zustand ins
Geräte geschrieben werden. Gerätespezifisch können unterschiedliche Parameterwerte
nur in bestimmten Benutzer-Leveln ins Gerät geschrieben werden.
 Abmelden (Logout) – meldet den User vom Geräte ab. In diesem Zustand können keine
Parameterwerte ins Gerät geschrieben werden.
 Importieren (Import…)
 Aus einer Datei… (From file…) importiert aus einer *.sopas Datei ein Gerät
passenden Typs und überschreibt die Parameterwerte mit den in der *.sopas Datei
gespeicherten. Ist das Gerät auf das importiert wird online, werden die Parameter
aus der *.sopas Datei sofort ins Geräte geschrieben. Dabei werden nur die
Parameterwerte geschrieben, die in dem momentanen Benutzerlevel schreibbar
sind.
 Aus der Cloud… (From Cloud…) – öffnet einen Dialog zu Auswahl einer in der
Cloud abgelegten Konfiguration, importiert die dort ausgewählte und überschreibt
die Parameterwerte. Ist das Gerät auf das importiert wird online, werden die
Parameter sofort ins Geräte geschrieben. Dabei werden nur die Parameterwerte
geschrieben, die in dem momentanen Benutzerlevel schreibbar sind. Dieses Menü
ist nur dann aktiviert, wenn man an der Cloud angemeldet ist.
 Exportieren (Export…)
 In eine Datei… (To file…) – exportiert das Gerät sowie die dazugehörigen
Projektinformationen und speichert diese in einer *.sopas Datei.
 In die Cloud (To cloud…) – exportiert das Gerät sowie die dazugehörigen
Projektinformationen und speichert diese in der Cloud. Davor wird noch ein Dialog
geöffnet, in dem man den Namen der Konfiguration und die Bestellnummer
angeben muss. Es können nur Geräteparameter in die Cloud exportiert werden,
deren Bestellnummer White-gelistet sind. Dieses Menü ist nur dann aktiviert,
wenn man an der Cloud angemeldet ist.
 Firmware übertragen… (Download firmware…) – öffnet den Dialog der Sie beim Laden
einer neuen Firmware-Version ins Gerät unterstützt. Dieser Menüeintrag ist nur dann
verfügbar, wenn Sie am Geräte eingeloggt sind und das Gerät online ist.
 Gerät entfernen (Delete device) – löscht das Gerät endgültig aus dem Projekt, wobei es
nach wie vor im Suchergebnisfenster zu finden sein wird. Die Parameterwerte des
gelöschten Gerätes gehen verloren, wenn sie vor dem Löschen nicht ins Gerät übertragen
wurden.
Im Folgenden wird die Option Verbindung des Kontextmenüs der Gerätekachel näher
erläutert:
6. In diesem Dialog kann eine neue Verbindung zugewiesen, eine existierende verändert
oder gelöscht werden. Die Zuweisung einer neuen Verbindung sorgt dafür, dass der
durch die Gerätekachel repräsentierte Parameterdatensatz eines Geräts mit einem
anderen physikalischem Gerät verbunden bzw. die Verbindung mit dem gleichen Gerät
auf eine andere Weise oder über einen anderen Kommunikationskanal hergestellt wird.
So können z.B. auch Parameterdatensätze von einem zum anderen Gerät kopiert
werden.
Wurde ein Gerät aus dem Gerätekatalog ins Projekt eingefügt, so weist es noch keine
Verbindung auf. In diesem Fall ist nur die Option Neu … (New …) anwählbar.
7. Man hat die Wahl zwischen der Ethernet, seriellen und IO-Link Verbindung. Um die
Ethernet Verbindung zu editieren wählen Sie Ethernet und klicken auf >.
8. Anschließend kann man zwischen den Protokollen CoLa A/B und CoLa 2 wählen
9. Die Seite mit den Eigenschaften der Ethernet Schnittstelle erscheint. Hier können alle
Ethernet-Verbindungseigenschaften editiert werden. Wurde die Einstellung
entsprechend vorgenommen klicken Sie auf Fertig stellen (Finish). Die Einstellungen
werden übernommen und der Dialog geschlossen.
10. Es ist auch möglich die Verbindungsart gänzlich zu ändern und eine der anderen verfügbaren
Verbindungen zu wählen (z.B. Seriell) und anschließend auf > zu klicken. (Das ist nur dann sinnvoll, wenn
Ihr Gerät tatsächlich über diese Schnittstelle verfügt und auch über diese angeschlossen ist.)
11. Die Seite mit den Eigenschaften der gewählten Verbindung (hier Seriell) erscheint. Hier können alle
Verbindungseigenschaften der gewählten Schnittstelle editiert werden. Wurde die Einstellung
entsprechend vorgenommen, klicken Sie auf Fertig stellen (Finish). Die Einstellungen werden
übernommen und der Dialog geschlossen.

Hinweis:
Werden die Verbindungseigenschaften verändert, kann es dazu führen, dass die Verbindung zu dem Gerät
getrennt wird und man das Gerät nicht mehr online schalten kann.
Die Erklärung zu den einzelnen Eigenschaften der jeweiligen Schnittstelle finden Sie im
Kapitel Hauptfenster – Suchergebnis / Assistent Sucheinstellungen
Die Listenansicht bietet sich an, wenn ein Projekt viele Geräte beinhaltet und man eine
Übersicht über möglichst viele Geräte auf einen Blick haben möchte.

Diese Ansicht beinhaltet den Status (State) der Geräte, den Typ (Type), den
Applikationsspezifischen Namen (Name), die Seriennummer (Serial Number) der Geräte,
wenn diese verbunden sind, die Verbindungsinformation (Connection) und die SDD
Version (Version). Die Spalten können aus- und eingeblendet werden, indem man auf das
Plus (1) in der letzten Spalte klickt.

Die Reihenfolge der Spalten kann durch Anklicken einer Spaltenüberschrift und Ziehe dieser
nach links oder rechts verändert werden.

Sind Geräte topologisch an andere Geräte (Mastergeräte) angeschlossen, wird es in der


Tabelle durch den Pfeil (2) und die eingerückte Position dargestellt.

Mit der rechten Maustaste kann das Kontextmenü eines Gerätes in der Liste, das dem der
Geräteplatte gleicht, geöffnet werden.
Die Topologie-Ansicht zeigt in welcher Kommunikations-Beziehung Geräte zueinander
stehen. Eine Topologie bezüglich der Kommunikation ist nur dann gegeben, wenn Geräte
nur über ein anderes Gerät „erreichbar“ sind.
Sind Geräte miteinander vernetzt und existiert zu den Geräten ein direkter Zugang werden
diese nicht in einer Topologie dargestellt.

Sind im Projekt Geräte vorhanden, die topologisch zusammen hängen und weitere, die
direkt angeschlossen sind, wird in der Topologie-Ansicht eine Vorsortierung vorgenommen,
die dafür sorgt, dass Topologien oben und Topologie freie Geräte unten angeordnet
werden.

In der Topologie-Ansicht können Gerätekacheln nicht verschoben und nicht gezoomt


werden.

Im Kapitel Quickstart finden Sie eine Erklärung zu den einzelnen Elementen der Topologie-
Ansicht.
1. Das Geräte-Suchergebnis, die Suche-Aktivierung als auch die Sucheinstellungen
befinden sich auf der rechten Seite des Hauptfensters unter dem Reiter Gerätesuche
(Device search). Sollte der Reiter für dieses Fenster nicht vorhanden sein, können Sie ihn
über das Menü Ansicht-Suchergebnisse einblenden.
2. Gefundene Geräte werden im Suchergebnisfenster dargestellt. Sie können per Drag &
Drop, Mausdoppelklick, mit dem Hinzufügebutton oder mit Hilfe der Entertaste ins
Projekt hinzugefügt werden. Klappt man das Gerät auf, findet man weitere
Informationen zum Gerät.
 Gerätebild – dient der besseren Identifizierung des gefundenen Gerätes
 Verbindung – gibt Auskunft über die Art der Verbindung wie etwa USB. Handelt es
sich um eine Ethernet Verbindung werden die IP Adresse und die Mac-Adresse
angezeigt. Sollte sich die IP-Adresse des Gerätes in einem Adressbereich befinden,
der nicht zu dem Ihres PC passt werden Sie beim Einfügen des Gerätes ins Projekt
aufgefordert die IP Adresse des Gerätes anzupassen.
 Version – gibt Auskunft über die Version der FW des Gerätes. Sollte im Vorfeld ein
SDD (SOPAS Device Driver), also ein Gerät aus dem Gerätekatalog eingefügt worden
sein, das eine andere Version als die des gefundenen Gerätes hat, könnte es
eventuell nicht möglich sein das gefundene Gerät mit dem im Projekt zu verbinden.
In diesem Fall, steht im der Topologie-Ansicht die Funktion Verbindung neu
zuordnen zur Verfügung, die dafür sorgt, dass die Verbindung hergestellt werden
kann.
 MAC-Adresse – erscheint nur bei Geräten, die über Ethernet verbunden sind und
identifiziert das angeschlossene Gerät eindeutig.
Verbindungen über Ethernet
Geräte können immer mit Hilfe der oben beschriebenen Methoden ins Projekt hinzugefügt
werden. Das gilt auch für Geräte, deren IP Adressen nicht passen.
Passt die IP Adresse eines Gerätes nicht zu der des PCs wird das Gerät zwar gefunden, es
kann aber keine Verbindung aufgebaut werden. Daher sind diese Geräte nicht erreichbar und
eine Kommunikation mit SOPAS ET kann nicht etablieren werden.
Auch ein solches Gerät kann ins Projekt hinzugefügt werden. Nach dem es ins Projekt
hinzugefügt wurde, kann dem Gerät eine neue IP Adresse zugewiesen werden. Weitere
Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt Hauptfenster-Suchergebnis / Nicht
erreichbare Geräte.
Manchmal kann es sein, dass die IP Adresse des Gerätes nicht geändert werden darf z.B.
wenn es an ein PROFINET Netzwerk angeschlossen ist. In diesem Fall muss die IP Adresse des
verwendeten PCs angepasst werden.

3. Das Kontextmenü des Gerätes beinhaltet folgende Optionen:


 Details… (Details…) – öffnet ein Fenster dem weitere Details zum angeschlossenem Gerät
entnommen werden können. Diese geben Auskunft über Gerät und dessen Version, die
Treiberversion (SDD Version) sowie die Verbindung.
 Hinzufügen… (Add) – fügt das jeweilige Gerät ins Projekt ein. Befindet sich das Geräte
bereits im Projekt, ist Hinzufügen nicht möglich.
Nach dem Start von SOPAS ET werden Schnittstellen nach angeschlossenen Geräten
durchsucht, und gefundene Geräte im Suchergebnisfenster dargestellt.
Es ist jedoch möglich, dass einige Geräte nicht gefunden werden. Das trifft z.B. bei Geräten
zu, die kein AutoIP unterstützen. Zudem könnten Geräte erst nach dem Start des SOPAS ET
eingeschaltet worden sein. Auch Geräte, die über eine serielle Schnittstelle oder Ethernet
Geräte die zwar AutoIP unterstützen, aber hinter einem Router angeschlossen sind, werden
nicht beim ersten Start gefunden.

In diesen Fällen kann eine gezielte Suche konfiguriert und gestartet werden.

1. Mit dem Button Geräte suchen: Default (Search devices: Default) wird erneut eine
Suche nach über USB und Ethernet angeschlossenen Geräten durchgeführt. Diese
Standardsuche beinhaltet auch die Suche nach IO-Link Geräten.
2. Mit dem Pfeil rechts an diesem Button kann eine Liste gespeicherter Sucheinstellungen
angezeigt werden. Ein Klick auf einen der Einträge startet die voreingestellt Suche. Initial
besteht diese Liste lediglich aus dem Eintrag „Default“ und „Sucheinstellungen
verwalten…“ (Manage search settings…).
3. Die Suchkriterien können mit Hilfe des Button Sucheinstellungen… (Search settings…)
individuell angepasst werden. Nähere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
Hauptfenster – Suchergebnis / Assistent Sucheinstellungen.
4. Das Suchergebnisfenster verfügt über eine Toolbar mit folgenden Funktionen
(Aufzählung von links nach rechts):
 Hinzufügen (Add) – fügt die im Suchergebnis selektierten Geräte ins Projekt
hinzu. Es können auch mehrere Geräte selektiert werden.
 Identifizieren (Identify) – aktiviert ein Ton- bzw. Blinksignal eines im
Suchergebnisfenster selektierten Gerätes. Diese Funktion ist Hilfreich um in einem
Netzwerk, das aus identischen Geräten besteht die einzelnen Geräte identifizieren
und sie z.B. entsprechend ihrer Aufgabe oder Position in der Anlage benennen zu
können. Diese Funktion muss auch geräteseitig unterstützt werden. Nicht alle
Geräte unterstützen diese Funktion.
 Alle aufklappen (Expand all) – expandiert alle im Suchergebnis dargestellten
Geräte. Im Beispiel oben ist nur ein Gerät expandiert. Auf diese Weise kann man
das Gerätbild, die Version des Gerätetreibers (SDD) und Seriennummer des
Gerätes zu Anzeige bringen. Weitere Details zum Gerät können aus dem
Kontextmenü (Pfeil oben rechts) des Suchergebnisfensters aufgerufen werden.
 Alle zuklappen (Collapse all) – alle aufgeklappten Geräte werden zugeklappt
 Sucheinstellungen verwalten… (Manage search settings…) – öffnet den
entsprechenden Dialog.
5. Die Option Sucheinstellungen verwalten… (Manage search settings…) öffnet den
entsprechenden Dialog. Hier können gespeicherte Sucheinstellungen gelöscht, importiert
und exportiert sowie deren Reihenfolge geändert werden. Sucheinstellungen können im
Projekt abgespeichert werden. Die während des Speicherns aktive Sucheinstellung wird
automatisch im Projekt gespeichert. Sollen weitere Sucheinstellungen gespeichert
werden, müssen diese aus dem oberen Bereich des Dialogs globale Sucheinstellungen
(Global search settings) in den unteren Bereich Projekt Sucheinstellungen (Project
search settings) mit der Hilfe des Pfeils (6) zwischen diesen beiden Bereichen verschoben
werden. Dabei bleiben die globalen Sucheinstellungen erhalten.
1. Das Suchergebnisfenster verfügt über ein Kontextmenü, das über den Menüicon (1)
geöffnet wird.

Die einzelnen Menüoptionen (von oben nach untern) in Übersicht:


 Gerät zum Projekt hinzufügen (Add devices to project) – fügt die selektierten Geräte
nacheinander ins Projekt ein und schaltet diese online.
 Details… (Details…) – zeigt weitere Details zum selektierten Gerät im
Suchergebnisfenster. Diese geben Auskunft über Gerät und dessen Version, die
Treiberversion (SDD Version) sowie die Verbindung.
 Alle aufklappen (Expand all) – alle gefundenen Geräte werden aufgeklappt, so dass das
Gerätebild und die SDD Version zu sehen sind. Werden weitere Details des Gerätes
benötigt, findet man diese unter Details.
 Alle zuklappen (Collapse all) – alle aufgeklappten Geräte werden zugeklappt
 Sortieren nach (Sort by) – es kann auf- oder absteigend nach Gerätetyp oder Verbindung
sortiert werden
 Protokoll der Gerätesuche… (Device search protocol…) – öffnet ein Fenster in dem die
einzelnen Anfragen und Rückmeldungen angezeigt werden. Im Falle von Problemen kann
man verifizieren, ob sich z.B. mehr Geräte gemeldet haben als dargestellt wurden.
 Sucheinstellungen verwalten… (Manage search settings…) – öffnet einen Dialog, der es
erlaubt gespeicherte Sucheinstellung zu löschen bzw. deren Reihenfolge zu ändern.
Sollten Sie keine oder nicht alle Geräte gefunden haben, kann das unterschiedliche Gründe
haben:

 Ihre Geräte sind über eine serielle Schnittstelle angeschlossen. Serielle Schnittstellen
werden bei der Standardsuche (Default) nicht berücksichtigt. Das würde den Start von
SOPAS ET vor allem dann stark verlangsamen, wenn es sehr viele virtuelle COM Ports auf
einem PC gibt.
 Ihre Geräte sind über Ethernet angeschlossen, unterstützen jedoch keinen AutoIP-
Mechanismus. Diese Geräte werden bei der Standardsuche ebenfalls nicht gefunden,
weil sie die AutoIP Anfrage nicht erwidern.
 Ihre Geräte sind über Ethernet angeschlossen und unterstützen AutoIP, befinden sich
aber hinter einem Router, der die AutoIP Anfrage nicht weiterleitet.

In diesen Fällen ist es notwendig die Sucheinstellungen der Situation entsprechend


anzupassen.

1. Mit dem Button Sucheinstellungen… (Search settings…) öffnet man den Assistenten für
Sucheinstellungen.
2. Wählen Sie die Art und Weise wie nach Geräten gesucht werden soll.

Empfohlen ist die gerätefamilienorientierte Suche. Hierbei benötigt man keine Kenntnisse
über Schnittstelleneinstellungen.
Wählt man die Schnittstellenorientierte Suche, müssen Schnittstelleneinstellung
vorgenommen werden.
Gerätfamilienorientierte Suche

Wann ist diese Art der Suche empfohlen?


Grundsätzlich wird immer empfohlen die gerätefamilienorientierte Suche zu verwenden, da
jedes Gerät über diesen Weg gefunden werden kann.
Nur wenn bestimmte Verbindungseigenschaften zwingend benötigt werden und diese von
der Standardverbindung abweichen, sollte auf die schnittstellenorientierte Suche
ausgewichen werden.

Ablauf der gerätefamilienorientierten Suche:


3. Wählen Sie die Gerätefamilie nach der gesucht werden soll. Es können auch mehrere
Gerätefamilien ausgewählt werden.
4. Die Namen der Gerätefamilien können dabei im Suchfilter eingegeben werden.
5. Man kann wählen über welche Schnittstellen, die das Gerät unterstützt, gesucht werden
soll. Ethernet und USB Schnittstellen sind grundsätzlich vorausgewählt, da sie keine
Performanceeinbußen verursachen.
6. Bei einer Ethernet Verbindung werden Geräte über den AutoIP-Mechanismus gefunden.
Manche Geräte unterstützen diesen nicht. In diesen Fällen muss eine IP Adresse oder
ein IP Adressbereich vorgegeben werden. Das geht über den Hinzufügen… (Add…)
Button.
7. Wurde die serielle Schnittstelle ausgewählt und ist das Gerät über eine serielle
Schnittstelle angeschlossen, muss die verwendete COM Schnittstelle ausgewählt
werden. Ist nicht bekannt an welcher Schnittstelle das Gerät angeschlossen ist, sollten
alle COM Schnittstellen markiert werden.
Hinweis: Werden alle COM Schnittstellen ausgewählt, kann die Gerätesuche etwas länger
dauern.
8. Die konfigurierte Suche kann mit einem Namen versehen und gespeichert werden.
Klicken auf Fertig stellen (Finish) startet die Gerätesuche entsprechend der Konfiguration.
Wurde einer Sucheinstellung kein Name zugewiesen, wird die Suche als „Unbenannt“
gespeichert.
9. Die gespeicherten Sucheinstellungen stehen nachträglich weiterhin zur Verfügung. Die
Auswahl der gespeicherten Suchen findet im Suchergebnisfenster über das „Drop
Down“ Menü des Geräte suchen: xxx (Device search: xxx) Buttons statt. Sobald einer
der Einträge in der List geklickt wird, wird die Suche entsprechend der getroffenen
Auswahl ausgeführt und der Text im Button entsprechend aktualisiert. (Beispiel oben:
Der Text des Buttons wurde verändert in dem der Name der Sucheinstellung - hier
„Lector“ - den Eintrag „Default“ ersetzt hat. Der Name des Buttons ist jetzt „Search
device: Lector“.)

Die zuletzt verwendete Sucheinstellung wird beim erneuten Start von SOPAS ET wieder
verwendet.
Schnittstellenorientierte Suche:
Voraussetzung für die Schnittstellenorientierte Suche ist das Wissen über die notwendigen
Schnittstelleneinstellungen für das jeweils angeschlossene Gerät.
Notwendige Einstellungen können der Gerätedokumentation entnommen werden.
Bei einer Ethernet Verbindungen müssen die IP Adressen der Geräte bekannt sein, die
meist von den örtlichen Gegebenheiten abhängen.
Je mehr Schnittstellen in die Suche einbezogen werden, desto länger dauert der
vollständige Suchvorgang.

Wann ist diese Art der Suche empfohlen?


Grundsätzlich wird immer empfohlen die Gerätefamilienorientierte Suche zu verwenden,
da jedes Gerät über diesen Weg gefunden werden kann.
Sollten jedoch z.B. spezielle Timeouts oder eine bestimmt Baudrate bei einer seriellen
Verbindung benötigt werden, kann dies mit Hilfe der schnittstellenorientierten Suche
eingestellt werden.

Ablauf der schnittstellenorientierten Suche:


1. Wählen Sie Suchen anhand von Kommunikationsschnittstellen (Interface oriented
search) und klicken >.
2. Eine Auswahl unterstützter Schnittstellen und Protokolle erscheint. Wählen Sie die
Schnittstelle bzw. das entsprechende Protokoll aus und klicken Sie auf >. Die weiteren
Schritte hängen von der getroffenen Auswahl ab. Hier werden die Ethernet und die
Serielle Verbindung ausgewählt und vorgestellt. Sollten weitere oder andere
Schnittstellen gewählt worden sein, sieht der Assistent eventuell anders aus oder
erscheint in anderer Reihenfolge.
Ethernet TCP/IP – Erweiterte Einstellungen: Diese Einstellungen müssen nicht verändert
werden. Sie sollten auch nur vom fachkundigen Personal ediert werden. Sollte diese
Einstellung fehlerhaft sein kann es dazu führen, dass keine Geräte gefunden werden.

3. Ethernet TCP/IP Einstellungen:


Die AutoIP Option ist per Default aktiviert. Sollte das von Ihnen verwendete Gerät kein
AutoIP unterstützen, können Sie diese Option deaktivieren. Das beschleunigt eventuell
etwas den Suchvorgang.
Sollte das Gerät kein AutoIP unterstützen oder ist es an ein anderes Subnetz
angeschlossen z.B. hinter einem Router, dann wird es mit Hilfe der AutoIP Suche nicht
gefunden. In diesem Fall, muss hier die IP Adresse des Gerätes bzw. ein IP
Adressbereich angegeben werden. Das geschieht mit Hilfe des Hinzufügen… (Add…)
Buttons und dem dazugehörigen Dialog (3.1)
Ist eine eingefügte IP Adresse markiert (3.2) kann sie bearbeitet oder gelöscht werden.
Mit > können weitere Einstellungen für die Ethernet TCP/IP Suche vorgenommen
werden.
4. TCP/IP CoLa Protokoll Auswahl:
SOPAS Geräte kommunizieren unter Verwendung des CoLa Protokolls. Manche Geräte
verfügen über einen Webserver und können über eine HTTP REST Schnittstelle konfiguriert
werden.
Per Default sind alle 3 Optionen angewählt.
5. TCP-Port (TCP port)
SOPAS Geräte, die über CoLa A/B Kommunizieren, unterstützen standardmäßig die
Ports 2111 und 2112. Sollten Sie die Geräte nur über einen Port finden wollen können Sie
den anderen deaktivieren.
SOPAS Geräte, die über CoLa 2 Kommunizieren, unterstützen standardmäßig den Port
2122.
6. Protokoll (Protocol) – SOPAS Geräte können, mit wenigen Ausnahmen, wahlweise CoLa
2, CoLa A (ASCII) oder CoLa B (Binary) sprechen, jedoch nicht alle Geräte unterstützen
immer alle Kommunikationsarten. Die Protokolleinstellungen haben nur eine Auswirkung
auf CoLa A und CoLa B kommunizierende Geräte.
Es ist empfohlen den CoLa Dialekt immer auf Auto Detect einzustellen. Dadurch wird
gewährleistet, dass das verwendete Gerät immer gefunden wird. Eine andere Auswahl
kann dazu führen, dass ein angeschlossenes Gerät nicht gefunden werden kann, weil es
das voreingestellte Protokoll nicht unterstützt.
Parameter können per Index oder per Name adressieret werden. Mit Hilfe der CoLa
Adressierung (CoLa Adressing Mode) wählt man aus, wie auf Parameter zugegriffen
werden soll. Der Zugriff über Index sorgt für eine optimierte Performance, da die zu
übertragenden Daten kleiner sind. Wird per Name kommuniziert (empfohlen) können
auch andere Applikation wie etwa der OPC Server oder eine SPS immer noch auf die
gleiche Weise ohne jeglicher Änderungen mit Geräten kommunizieren, auch wenn ein
Gerät durch ein neueres Gerät mit einer neueren FW ersetzt wird. Das liegt daran, dass
über Geräteversionen hinweg die Indizes sich zwar ändern dürfen, aber die
Parameternamen sowie deren Typen und Wertebereiche erhalten bleiben müssen.
Duplexmodus (Duplex Mode) und Byte-Reihenfolge (Byte order) sind gerätespezifisch
und können der Gerätedokumentation entnommen werden.
7. Timing – sollte nur angepasst werden, wenn besondere Anforderungen an Timeouts
gestellt werden (z.B. Remoteverbindungen über Funknetzwerke).

CoLa = Command Language


Die meisten SOPAS Geräte unterstützen das „Standard“ (CoLa A/B) Protokoll über die
serielle Schnittstelle. Die OD Geräte und das DME5000 sprechen über die serielle
Schnittstelle andere Protokolle. Soll eine Verbindung mit einem dieser Geräte hergestellt
werden, muss das entsprechende Protokoll auf der zweiten Seite des Assistenten gewählt
werden.

Wurde auf der zweiten Seite des Assistenten die „Serielle Kommunikation (Standard)
gewählt, erscheint nach den Einstellungen der Ethernet Schnittstelle die Seite Seriell
(Standard): Auswahl der COM Ports (Serial (Standard): Select COM ports).

7. Es werden alle auf dem verwendeten PC verfügbaren COM Schnittstellen zur Auswahl
angeboten. Wenn sie wissen an welchen COM Schnittstellen die Geräte angeschlossen
sind, wählen Sie nur diese aus. Wissen Sie das nicht, wählen Sie alle aus. Je mehr COM
Schnittstellen Sie auswählen, um so länger dauert der Suchvorgang.
8. Die meisten SOPAS Geräte unterstützen mehrere Baudraten. Wählen Sie eine aus, die
von dem verwendeten Gerät unterstützt wird. Die Information zu unterstützten
Baudraten ist der Gerätedokumentation zu entnehmen. Je mehr Baudraten Sie der
Suche hinzufügen um so länger kann der Suchvorgang dauern.
9. Das Format der Kommunikation ist der Gerätedokumentation zu entnehmen. Die
meisten Geräte kommunizieren wie im Bild (9) dargestellt. Protokoll und Timing sind
wie bei Ethernet TCP/IP beschrieben zu behandeln. Mit > gelangen Sie zum nächsten
Dialog.
10. Jetzt können Sie der Konfiguration einen Namen geben unter dem sie gespeichert
werden soll. Mit Fertig stellen (Finish) wird die Suche auf die vorkonfigurierte Weise
gestartet und der Dialog geschlossen. Wurde einer Sucheinstellung kein Name
zugewiesen, wird die Suche als „Unbenannt“ gespeichert.
1. Der Gerätekatalog sowie die Verwaltung der SDDs befinden sich auf der rechten Seite
des Hauptfensters. Sollte der Reiter für den Gerätekatalog nicht sichtbar sein, können
Sie ihn über das Menü Ansicht-Gerätekatalog einblenden.
Der Gerätekatalog beinhaltet Gerätetreiber (SDD – SOPAS Device Driver). SDDs
repräsentieren Geräte und stellen den Geräteparametersatz, mit voreingestellten
Parameterwerten dar.
2. SDDs können ins Projekt über einen Doppelklick, per Drag & Drop, Entertaste oder mit
Hilfe des Hinzufügen (Add) Buttons hinzugefügt werden. Der Hinzufügen Button ist nur
aktiviert, wenn mindestens ein SDD im Katalog selektiert ist (hier blau hinterlegt). Er ist
deaktiviert, wenn nichts oder nur eine Gerätekategorie wie etwa „Gas flow products“
selektiert ist.
SDDs werden verwendet um Geräte zu parametrieren. Entweder offline, d.h. ohne mit
einem Gerät tatsächlich verbunden zu sein, oder online. Im Online-Fall ist ein, aus dem
Katalog eingefügtes SDD mit einem gefundenem Gerät aus der Gerätesuche verbunden
worden, oder ein Gerät aus der Gerätesuche ist ins Projekt eingefügt worden. Die
Geräteparametrierung findet im Gerätefenster statt. Dieses öffnet man per Doppelklick
auf eine Gerätekachel.
3. Der Gerätekatalog kann aktualisiert werden oder es können neue Geräte aus
unterschiedlichen Quellen in den Gerätekatalog eingefügt werden. Beides wird mit Hilfe
des Zahnrad-Icons (3) vorgenommen.
4. Expandiertes Gerät, mit der erweiterten Information zum SDD, wie etwa der Version
und dem Erstellungsdatum.
5. Kontextmenü eines SDDs – es beinhaltet die Funktionen:
Hinzufügen (Add): Fügt das ausgewählte Geräte-SDD ins Projekt ein
Deinstallieren (Uninstall) – deinstalliert das ausgewählte Geräte. Sollte eine
Gerätegruppe ausgewählt worden sein, werden alle SDD dieser Gruppe deinstalliert. Sind
mehrere SDD ausgewählte, werden alle ausgewählten SDDs deinstalliert. Die
Deinstallation findet über den Gerätetreiber Verwaltungsdialog statt (siehe auch
Gerätekatalog – Gerätetreiberverwaltung)
Exportieren… (Export…) – exportiert das ausgewählte SDD auf einen Datenträger. Der
Export findet über den Gerätetreiber Verwaltungsdialog statt (siehe auch Gerätekatalog –
Gerätetreiberverwaltung).
Hinweis:
SDDs können auch per Drag & Drop aus bzw. in den Gerätekatalog Exportiert/Importiert
werden. Beim exportieren werden auch Hilfedateien und Gerätebilder auf den
Datenträger gespeichert. Es wird also nicht nur eine, sondern mehrere Dateien eines
Gerätes gespeichert. Daher wird nicht empfohlen, die SDDs auf den Desktop zu ziehen.

Werden physikalisch angeschlossene Geräte mit Hilfe der Gerätesuche gefunden und werden
diese ins Projekt eingefügt, müssen für diese Geräte entsprechende SDDs vorhanden sein.
Nur so ist die Parametrierung der Geräte möglich. SDDs können vom Internet1), einem
Datenträger oder vom Gerät geladen werden.
Sollen SDDs vom Internet oder einem Datenträger geladen werden, geschieht das über das
Zahnrad-Icon (3) mit Hilfe eines Assistenten.
Werden SDDs vom Gerät geladen geschieht das automatisch, wenn ein gefundenes Gerät aus
dem Gerätesuchergebnis ins Projekt gezogen wird2). Dabei werden die geladenen SDDs
gleichzeitig dem Gerätekatalog hinzugefügt.

1) Eine Internetverbindung muss vorhanden sein.


2) Hinweis: Nicht alle Geräte unterschützen den Upload der SDDs.
Die Gerätetreiberverwaltung unterstützt bei:
1. Installation neuer SDDs
2. Aktualisierung des Katalogs durch neue SDD Versionen
3. Export von SDDs auf einen Datenträger
4. Deinstallation nicht mehr benötigter SDDs.

Mit dem Button Weiter > (Next >) gelangt man in den nächsten Prozessschritt, der abhängig
von der ausgewählten Aktion ist.

Beachten Sie, dass SDDs immer über die Gerätetreiberverwaltung und nie von Hand
installiert bzw. deinstalliert werden sollten!
SDDs können …
1. …vom SICK Portal Von sick.com (From sick.com) heruntergeladen werden. SOPAS ET
verbindet sich selbständig mit dem Portal und listet alle noch nicht installierten SDDs
(SDD Versionen). Voraussetzung ist eine Internetverbindung
1. SDDs, die noch nicht im Katalog vorhanden sind werden gelistet und zum Download
angeboten.
2. Die Auswahl kann eingeschränkt werden, in dem man den Gerätenamen, den Namen
der Gerätefamilie oder eine andere Bezeichnung wie etwa die der Version in das
Suchfenster eintippt. Sobald mindestens ein Gerät ausgewählt wurde, wird der >
Button aktiviert. Mit dem > Button wird das Herunterladen gestartet.
3. Die heruntergeladenen und in den Katalog hinzugefügten Geräte werden gelistet. Mit
dem Fertig stellen (Finish) Button wird der Dialog geschlossen.
2. … Von Festplatte (From disk) geladen werden, wenn ihnen ein SDD etwa per E-Mail
zugestellt wurde oder Sie es von der SICK Homepage heruntergeladen haben.
1. SDDs die sich auf einem Datenträger befinden können mit Hilfe des Durchsuchen
(Brows) Buttons gefunden und ausgewählt werden.
2. Die ausgewählten SDDs erscheinen im Dialogfenster. Mit dem Button > kommt man
in die nächste Ansicht des Assistenten
3. Hier wird der Fortschritt der Aktion angezeigt. Sobald alle ausgewählten SDDs in die
Datenbank kopiert wurden, kann der Assistent mit dem Fertig stellen (Finish) Button
geschlossen werden.
1. Gibt es zu den im Katalog vorhandenen SDDs neue Versionen, wird das in der Fußzeile
des Hauptfensters (1) angezeigt.
Hinweis: In den meisten Fällen werden nur neue Build-Versionen eines SDDs als neue
Version erkannt. Erhöht sich die Versionsnummer wird das als ein neues SDD und nicht
als eine neue Version eines bereits vorhandenen SDDs betrachtet. Das liegt daran, dass
sich von Version zu Version der Funktionsumfang der SDDs ändert und Parameter
gelöscht bzw. hinzukommen können.
2. Wählt man im Gerätemanager Aktualisieren (Refresh) und klickt Weiter > (Next >),
werden alle neuen SDD Versionen der bereits im Katalog vorhandenen SDDs angezeigt.
Sobald mindestens ein SDD ausgewählt wird, wird der Button Weiter > (Next >)
aktiviert. Mit Weiter > werden die ausgewählten SDDs hinzugefügt. Anschließend wird
der Dialog mit Fertig stellen (Finish) beendet.
3. Die Meldung Keine Geräte (No devices) deutet darauf hin, dass bereits alle sich im
SOPAS Portal befindenden SDDs im Gerätekatalog vorhanden sind. Es sind keine
weiteren Aktionen notwendig.
1. Sobald ein Gerät in der Liste der im Katalog vorhandenen Geräte ausgewählt wurde wird
der Button Weiter > (Next >) aktiviert.
2. Die SDDs, die durch die getroffene Auswahl entfernt werden, werden noch mal gelistet.
Mit Weiter > (Next >) werden die gelisteten SDDs entfernt.
3. Der erfolgreiche Vorgang wird durch die Anzeige der entfernten SDDs bestätigt. Mit
Fertig stellen (Finish) wird der Dialog beendet.
1. Das Emulatoren-Fenster befinden sich auf der rechten Seite des Hauptfensters. Sollte der
Reiter für dieses Fenster nicht vorhanden sein, können Sie ihn über das Menü Ansicht-
Emulatoren einblenden.

Emulatoren sind in SW realisierte Geräte, die es erlauben so zu arbeiten als würde man mit
einem Gerät verbunden sein. Dabei wird kein echtes Gerät benötigt.
Man zieht ein oder mehrere Geräte ins Projekt. Im Hintergrund wird das Gerät gestartet
(eine *.exe ausgeführt).
Emulierte Geräte werden im Projekt genauso behandelt, wie physikalisch angeschlossene
Geräte.

Hinweis:
Je mehr emulierte Geräte Sie ins Projekt einfügen, umso mehr Prozesse werden gestartet,
die die CPU Ihres PC belasten. Das gleichzeitige Arbeiten mit vielen Emulatoren kann dazu
führen, dass die Performance Ihres PCs stark beeinträchtigt wird.
Das Menü (1) besteht aus mehreren Einträgen (2) die jeweils mehrere Menüoptionen (3)
beinhalten. Sind links neben den Menüoptionen Icons dargestellt, bedeutet das, dass diese
Menüoptionen auch in der Toolbar (4) verfügbar sind.
Rechts von den Menüoptionen dargestellte Tasten bzw. Tastenkombinationen (5) zeigen,
wie die jeweiligen Menüoptionen per Tastatur aufgerufen werden können. Eine Tabelle mit
allen verfügbaren Tastenkombinationen finden Sie weiter unten im Kapitel
Tastaturbedienung in diesem Dokument.
Im Folgenden werden die einzelnen Menüeinträge näher erläutert.
Menü Projekt (Project):
 Neu (New) – öffnet eine neues Projekt. Das öffnen eines neuen Projektes schließt das
aktuell offene Projekt. Sollten Sie das aktuell offene Projekt nach der letzten Bearbeitung
noch nicht gespeichert haben, werden Sie vor dem Erstellen eines neuen Projektes
darauf aufmerksam gemacht, dass vorgenommene Änderungen verloren gehen, falls Sie
das aktuell offene Projekt nicht speichern.
 Öffnen (Open) – öffnet ein existierendes Projekt. Sie können danach lokal oder auch auf
dem Netzwerk browsen. Der Brows-Dialog geht auf, wenn Sie diese Menüoption
ausführen. Sollten Sie das aktuell offene Projekt nach der letzten Bearbeitung noch nicht
gespeichert haben, werden Sie vor dem Öffnen eines neuen Projektes darauf
aufmerksam gemacht, dass vorgenommene Änderungen verloren gehen, falls Sie das
aktuell offene Projekt nicht speichern.
 Speichern (Save) – speichert das aktive Projekt. Wird es zum ersten mal gespeichert,
muss ein Name und ein Speicherort vorgegeben werden. Zu diesem Zweck wird der
Projekt speichern Dialog geöffnet. Ein erneutes Speichern überschreibt das zuletzt
gespeicherte Projekt. Der Speichern Dialog wird nicht mehr geöffnet.
 Speichern unter… (Save as…) - speichert das aktuelle Projekt unter einem anderen
Namen. Das neu gespeicherte Projekt wird zum aktiven Projekt. Das vorher aktive Projekt
wird geschlossen.
 Letzte Projekte (Recent projects) – Zeigt eine Liste zuletzt geöffneter Projekte an. Die Liste
kann bis zu 4 Projekte beinhalten. Ein Klick auf einen Eintrag in dieser Liste öffnet das
gewählte Projekt. Sollte bereits ein Projekt offen sein, wird dieses geschlossen.
 Seiteneinrichtung… (Page setup…) – erlaubt es die zu druckenden Seiten bezüglich ihrer
Größe, Ausrichtung und der 4 Seitenränder einzustellen.
 PDF erzeugen (Create to PDF) – erstellt eine PDF Datei.
 Projekteigenschaften… (Project properties…) - erlaubt es einem Projekt einen Namen zu
geben bzw. einen vorhandenen Namen zu ändern und ein Projekt mit einem Passwort
zum Schutz vor unbefugtem Ändern oder Öffnen zu versehen.
 Beenden (Exit) – schließt SOPAS ET. Vor dem Schließen:
 Wird geprüft ob bei allen Geräten, die ein Permanent speichern unterstützen,
dieses auch ausgeführt wurde
 Werden Verbindungen abgebaut
 Wird geprüft ob nach dem letzten Speichern noch Änderungen vorgenommen
wurden

Sollte eines oder mehrere dieser Überprüfungen negativ ausfallen, erscheint ein
Dialogfenster mit der entsprechenden Option.
Hinweis:
Im SOPAS ET kann immer nur ein Projekt bearbeitet werden.
Menü Gerät (Device):
 Suche nach Geräten… (Search for devices…) – startet die Suche nach
angeschlossenen Geräten entsprechend der zuletzt verwendeten
Sucheinstellungen, wie sie im Suchergebnisfenster, mit Hilfe des
Sucheinstellungen… Buttons eingestellt wurden.
 Gerätefenster öffnen… (Open device window…) – öffnet das Gerätefenster, in
dem das Gerät parametriert und beobachtet werden kann. Das öffnen eines
Gerätefensters kann auch über einen Doppelklick auf die Geräteplatte oder in der
Listenansicht auf einen Listeneintrag vorgenommen werden.
 Diagnose (Diagnosis) – ist eine gerätespezifische Funktion und ist daher nur
aktiv und anwählbar, wenn ein entsprechendes Gerät im Projekt existiert und
selektiert ist.
 Kopieren (Copy) – kopiert den Parametersatz eines selektierten Gerätes (Platte
oder Listeneintrag) in die SOPAS ET eigene Zwischenbalge.
 Einfügen (Paste) – fügt aus der SOPAS ET eigenen Zwischenablage den dort
befindlichen Parametersatz als ein neues Gerät ins Projekt ein, wenn kein Gerät
selektiert ist. Ist ein Gerät selektiert wird der Parametersatz aus der
Zwischenbalge in das Gerät kopiert. Befindet sich das Gerät, auf das kopiert wird
online und im Modus sofortiger Download werden die kopierten Parameter sofort
ins Gerät geschrieben.
 Alle auswählen (Select all) – selektiert alle sich im Projekt befindlichen Geräte.
Nach dieser Aktion sind alle Geräte selektiert und können z.B. gemeinsam
gelöscht, verschoben oder exportiert werden.
 Auswahl aufheben (Clear selection) – hebt die Selektion der Geräte, die selektiert
sind auf. Dabei ist es unerheblich welche und wie viele Geräte zum Zeitpunkt der
Ausführung dieser Funktion selektiert sind. Danach ist kein Gerät selektiert.
 Löschen (Delete) – löscht die aktuell selektierten Geräte. Diese Option ist nur
aktiv, wenn mindestens ein Gerät selektiert ist.
 Online schalten (Go Online) – schaltet das Gerät online. Nur im Onlinemodus
können mit den Geräten Daten ausgetauscht werden, d.h. Geräte können
parametriert bzw. deren Parameter- und Messwerte beobachtet werden. Online
schalten ist nur dann möglich, wenn ein Gerät über eine Verbindung verfügt. Das
ist in der Geräteplatte, an dem Umschalt-Button Verbindung erkennbar. Nur wenn
die Beschriftung Verbindung heißt, ist es möglich ein Gerät online zu schalten. Ist
keine Verbindung vorhanden kann ein Gerät nicht online geschaltet werden. In
diesem Fall muss zuerst eine Verbindung hergestellt werden.
 Offline schalten (Go offline) – schaltet den Verbindungsmodus in offline, wobei
die Verbindung bestehen bleibt. In diesem Modus können Parameterwerte nicht
ins Geräte geschrieben und Messwerte nicht beobachtet werden.
 Verbindung ändern… (Change connection…) – erlaubt es einem Parametersatz
(also einem Gerät im Projekt) eine neue Verbindung zuzuweisen. Dabei kann eine
Verbindung zu einem anderen Gerät oder zum gleichen Gerät über eine andere
Schnittstelle hergestellt werden. Auf diese Weise können z.B. Parametersätze auf
unterschiedliche Geräte kopiert werden.
 Anmelden… (Login…) – erlaubt es, sich in einem bestimmten Benutzerlevel am
Gerät anzumelden. Viele Parameter sind nur in einem bestimmten Benutzerlevel
schreibbar. Sollten Parameterwerte solcher Parameter geändert werden, muss
man sich am Gerät anmelden.
 Abmelden (Logout) – hebt die Anmeldung auf. Nach dem man sich abgemeldet
hat können durch Benutzerlevel geschützte Parameter nicht mehr geändert
werden. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie sich immer, nach dem Sie Parameter
geändert haben, vom Gerät abmelden. Auf diese Weise können Ihre Einstellungen
nicht mehr verändert werden.
 Import… (Import…) – importiert ein oder mehrere Geräte. Ist ein sich im Projekt
befindendes Gerät selektiert, so werden die Parameter des importierten Gerätes
auf die des selektierten kopiert. Vorausgesetzt in der zu importierenden Datei gibt
es Geräte des geleichen Typs des selektierten Gerätes. Gibt es mehrere Geräte in
der zu importierenden Datei, werden diese gelistet ungeachtet des Typs. Sie
können eines der gelisteten Geräte auswählen. Die Parameter des ausgewählten
Gerätes werden in das selektierte Gerät geschrieben.
Ist kein Gerät selektiert, werden die in der zu importierenden Datei gespeicherten
Geräte als neue Geräte ins Projekt eingefügt. Werden Geräte mit
Verbindungseinstellungen importiert und sind diese identisch zu Geräten im
Projekt, werden beim Import die Verbindungseinstellungen entfernt. Das liegt
daran, das in einem Projekt nicht mehrere Geräte mit der gleichen Verbindung
existieren dürfen.
 Export… (Export…) – exportiert im Projekt selektierte Geräte in eine *.sopas
Datei. Dieser Menüeintrag ist nur anwählbar, wenn mindestens ein Gerät im
Projekt selektiert ist. Vor dem Export muss festgelegt werden wohin die Datei
gespeichert werden und wie sie heißen soll. Wird nur ein einziges Gerät exportiert,
wird ein Name vorgeschlagen. Dieser setzt sich zusammen aus dem Gerätetyp
und dem Applikationsspezifischen Namen des Gerätes im Projekt. Der Dateiname
kann im Exportdialog geändert werden.
 Geschützter Export… (Protected Export…) – exportiert ein im Projekt selektiertes
Gerät. Dabei muss die Seriennummer des Zielgerätes (auf das die exportierte
Datei später importiert werden soll) sowie ein Benutzerlevel und das
entsprechende Passwort eingegeben werden. Diese Option ist nur dann
anwählbar, wenn nur ein einziges Gerät im Projekt selektiert ist.
 Gerätegruppe… (Device group…) – öffnet einen Dialog in dem man Geräte zu
einer Gruppe zusammenschließen kann. Es kann nur eine Gruppe von Geräten
definiert werden. Im Gerätefenster kann anschließend etwa ein Parameterwert
eines Gerätes auf alle in der Gruppe zusammengeschlossenen Geräte geladen
werden. Zudem kann man sich bei einer Gruppe von Geräten anmelden bzw.
abmelden.
 Geräte vergleichen… (Compare devices…) – erlaubt es zwei oder mehrere
Geräte miteinander zu vergleichen. Dabei werden die einzelnen Parameterwerte
der zu vergleichenden Geräte verglichen. Nähere Informationen finden Sie unter
Geräte vergleichen.
 Firmware übertragen… (Download firmware…) – öffnet den Dialog der Sie beim
Laden einer neuen Firmwareversion ins Gerät unterstützt. Dieser Menüeintrag ist
nur dann verfügbar, wenn Sie am Geräte eingeloggt sind und das Gerät online ist.
 Eigenschaften… (Properties…) – öffnet einen Dialog in dem die Eigenschaften
eines Gerätes angezeigt werden. Es sind Eigenschaften wie etwa Gerätetyp,
Version, Build-Informationen. Zudem kann man in diesem Dialog den
applikationsspezifischen Namen des Gerätes ändern. (Gilt nicht alle Geräte.)
Menü Parameter (Parameter):
 Lesen vom Gerät (Read from device) – Liest alle Geräteparameter aus dem Gerät heraus
und legt diese im Projekt ab.
 Schreiben ins Gerät (Write to device)– Schreibt den Parameterdatensatz, der im Projekt
gespeichert ist ins Gerät. Es werden nur die Parameter ins Geräte übertragen, die, in
dem vom Benutzer gewählten Benutzerlevel, schreibbar sind. Parameter die in dem
jeweiligen Benutzerlevel nicht schreibbar sind werden vom Gerät nicht übernommen.
Manche Geräte übernehmen neue Parameterwerte erst dann dauerhaft, wenn das
permanente Speichern ausgeführt wurde. Wird es nicht ausgeführt, werden nach dem
Neustart eines Gerätes die neuen Werte verworfen und die alten Werte werden wieder
aktiviert.
 Geänderte Parameter schreiben (Write modified parameters) – schreibt nur die
Parameterwerte ins Gerät, die sich geändert haben und die in dem jeweiligen
Benutzerlevel schreibbar sind. Diese Funktion ist nur in Verbindung mit dem Modus
„Schreiben auf Anforderung“ möglich.
 Permanent speichern (Save permanent) – speichert die zuletzt ins Gerät übertragene
Parameterwerte permanent. D.h. diese werden vom Gerät so gespeichert, dass sie nach
einem Neustart des Gerätes weiterhin vorhanden sind.
 Lesen der Parameter von einer Gruppe von Geräten (Read parameters from device
group) – ermöglicht es von einer zuvor definierten Gruppe von Geräten Parameter zu
lesen. Das Lesen erfolgt auf die gleiche Weise, wie das Lesen der Parameter eines
einzelnen Gerätes, mit dem Unterschied, dass man diese Aktion nicht für jedes Gerät
einzeln, sondern nur einmal für alle Geräte ausführen kann.
 Schreiben der Parameter in eine Gruppe von Geräten (Write parameters to device group)
– erlaubt es Parameter, die im Projekt gespeichert sind zu einer, im Vorfeld definierten
Gruppe von Geräten zu übertragen. Dabei werden nur die Parameter übertragen, die in
dem vom Benutzer gewählten Benutzerlevel schreibbar sind. Sinnvollerweise sollte man
sich im Vorfeld an den gruppierten Geräten anmelden. Das Anmelden bei einer Gruppe
von Geräten finden Sie im Menü Geräte – Anmelden. In dem erscheinenden Dialog klicken
Sie dazu auf den Button Gruppe. Dieser erscheint nur, wenn mehr als nur ein Gerät im
Projekt vorhanden ist.

Menü Ansicht (View):


Im Menü Ansicht können die einzelnen Bereiche des Hauptfenster ein- bzw. ausgeblendet
werden. Es sind die Bereiche Gerätekatalog (Device catalog), Suchergebnisse (Search result)
und Emulatoren (Emulators).
 Gerätefenster in Kacheln anordnen (Arrange device windows in titles) – sorgt dafür, dass
die zu öffnenden Gerätefenster nach bestimmten vordefinierten Regeln platziert werden.
Dabei können die Fenster in zwei bzw. drei Zeilen organisiert werden, oder aber in einer
oder zwei Reihen. Möchte man etwa zwei SOPAS ET Instanzen mit zwei unterschiedlichen
Projekten gleichzeitig öffnen und Gerätefenster der jeweiligen Instanz sofort zuordnen
können, kann man z.B. in der einen Instanz alle Fenster links und in der anderen alle
Fenster rechts anordnen. Damit ist jederzeit klar welches Fenster gehört zu welcher
Instanz also zu welchem Projekt.
 Hoher Kontrast (High contrast mode) – Schaltet das Hauptfenster und die Gerätefenster in
den Modus „Hoher Kontrast“. Dieser Modus ist besonders bei starker Sonneneinstrahlung
oder bei Benutzung kontrastschwacher Bildschirme geeignet.
Hinweis: Dieses Feature steht lediglich für Gerätefenster der neuen Generation zur
Verfügung.

Menü Werkzeuge (Tools):


 Terminal (Terminal) – öffnet das Terminal-Fenster. Mit dem Terminal können sie die
Kommunikation zwischen SOPAS ET und einem verbundenem Gerät beobachten. Nähere
Informationen zum Terminal finden Sie im Abschnitt Weitere Funktionen – Terminal.
 Multi-Geräte-Ansicht – öffnet ein neues Fenster, das bei der Handhabung vieler Geräte in
einem Projekt unterstützt. Hinweis: Diese Ansicht ist eine Funktionalität der Version V2.38
und daher nur mit Geräten zu verwenden, die noch nicht das neue Design der
Gerätefenster (ab Version3.2) verwenden.
 Sprache (Language) – schaltet die Sprache des Hauptfenster um. Nach der
Sprachumschaltung werden Sie aufgefordert SOPAS ET neu zu starten. Die Sprache wird
erst nach einem Neustart umgeschaltet. Die Sprachumschaltung steuert auch die Sprache
des Gerätefensters. Sollte jedoch ein Geräte-SDD eine von Ihnen gewählte Sprache nicht
unterstützen, werden für dieses Gerät die geräterelevanten Informationen in der Default-
Sprache Englisch dargestellt. Das Gerätefenster selbst wird in der gewählten Sprache
dargestellt.
 Optionen… (Options) – bietet die Möglichkeit einige generelle Einstellungen am SOPAS ET
vorzunehmen. Dazu gehören:
 Umschaltung vom Maßeinheiten
 Einschränkung der zu druckenden Geräteseiten
 Ein- und Ausschalten der automatischen Suche nach neuen SOPAS ET Versionen
 Zuschalten der Aufzeichnung jeglicher Kommunikation zwischen SOPAS ET und
angeschlossenen Geräten
 Umschaltung der Projektnamenanzeige zwischen Projektname, Dateiname oder
beides
 Rücksetzen aller vorgenommenen Änderungen wie etwa Unterdrückung mancher
Meldungen
 Datenrekorder (Datarecorder) – blendet den Datenrekorder unten im Hauptfenster ein
und aus.
 Datenrekorder konfigurieren (Configure datarecorder) – öffnet den Dialog zu
Konfiguration des Datenrekorders. Nähere Informationen zum Datenrekorder finden Sie
im Kapitel Datenrekorder weiter unten in diesem Dokument.

Menü Hilfe (Help)


 SOPAS ET Handbuch (SOPAS ET Manual) – öffnet das Handbuch zu der SOPAS ET Version
 Service-Bericht drucken (Print service report) – Erstellt ein PDF mit Informationen zur
verwendeten SOPAS ET Version sowie zum Projekt und den darin enthaltenen Geräten
und deren Treibern
 Aktualisierung (Check for updates) – prüft ob im Vergleiche zu der installierten Version
von SOPAS ET eine neuere Version verfügbar ist. Für diese Funktion ist eine Verbindung
mit dem Internet notwendig.
 Über… (About…)– zeigt ein Dialog mit Versionsinformationen zu installierten SOPAS ET
Version.

Menü Cloud (Cloud)


 An Cloud anmelden… (Login into cloud…) – öffnet den SICK ID Anmelde-Dialog.
 Von Cloud abmelden (Logout from cloud…) – Logt die angemeldeten User von der SICK ID
aus.
 Import aus Cloud (Import from cloud) – importiert eine in der Cloud abgelegte
Gerätekonfiguration ins Projekt. Dabei gibt es zwei Möglichkieten, wie eine Konfiguration
importiert werden kann. Sie kann entweder als ein neues Gerät importiert werden (Als
neues Gerät…) oder ein bereits existierendes Gerät kann mit dieser Konfiguration
überschrieben werden (ausgewähltes Gerät überschreiben…). Dieses Menü ist nur dann
aktiviert, wenn man an der Cloud angemeldet ist.
 Export in die Cloud… (Export to cloud…) – Exportiert den Parametersatz des
ausgewählten Gerätes in die Cloud. Dabei wir ein Dialog geöffnet in dem ein Name der
Konfiguration und die Bestellnummer des Gerätes vorgegeben werden müssen. Nur
White-gelistete Geräte können in die Cloud exportiert werden. Dieses Menü ist nur dann
aktiviert, wenn man an der Cloud angemeldet und ein Gerät im Projekt selektiert ist.
1. Per Doppelklick auf eine Gerätekachel wird das korrespondierende Gerätefenster, in
dem die Parametrierung des Gerätes statt findet geöffnet.
Achten Sie bitte darauf die Bedienelemente, also den Online/Offline, den
Anmelden/Abmelden und den Verbindung Button, der Gerätekachel nicht zu klicken.
2. Das Gerätefenster, in dem man das Gerät parametrieren und beobachten kann wird
geöffnet.

Hilfe zum Umgang mit den einzelnen Geräten kann mit der F1 Taste geöffnet werden.
1. Per Doppelklick auf eine Gerätekachel wird das korrespondierende Gerätefenster, in
dem die Parametrierung des Gerätes statt findet geöffnet.
Hinweis:
Achten Sie dabei bitte darauf die Bedienelemente, also den Online/Offline, den
Anmelden/Abmelden und den Verbindung Button, der Gerätekachel nicht zu klicken, da
sonst nicht das Gerätefenster geöffnet, sondern die jeweils geklickte Aktion ausgeführt
wird.

Das Gerätefenster, in dem man das Gerät parametrieren und beobachten kann wird
geöffnet.

Hilfe zum Umgang mit den einzelnen Geräten kann mit der F1 Taste geöffnet werden.
1. Geräteseiten werden wie gewohnt über den Gerätebaum geöffnet. Die Reiter der
geöffneten Seiten befinden sich unten.
2. Daneben gibt es Geräte, die über eine zentrale Ansicht und Leporellos verfügen, unter
diesen sich die einzelnen Parameter wiederfinden.

Hinweis:
Zwischen den einzelnen Bedienkonzepten kann nicht umgeschaltet werden. Sie sind
gerätespezifisch.
1. Im linken Teil der Statuszeile wird der Status des Gerätes gezeigt. Mit einem Doppelklick
auf einen Eintrag in der Statuszeile kann die korrespondierende Funktion aufgerufen
werden.
 Aktueller Benutzerlevel: öffnet den Login Dialog
 Gerätetyp: öffnet das Fenster Geräteeigenschaften
 Online/Offline Status: wechselt den Status online/offline
 Nicht Synchronisiert: liest alle Parameter vom Gerät
 Sofortiger Download: schaltet zwischen sofortiger Download und Download auf
Anfrage
2. Im rechten Teil der Statuszeile wird die lesen und schreiben Aktion sowie die CPU
Auslastung angezeigt.
Das Menü des Gerätefensters besteht aus mehreren Einträgen die jeweils mehrere
Menüoptionen beinhalten. Sind links neben den Menüoptionen Icons dargestellt, bedeutet
das, dass diese Menüoptionen auch in der Toolbar (6) verfügbar sind.
Rechts von den Menüoptionen dargestellte Tasten bzw. Tastenkombinationen (7) zeigen,
wie die jeweiligen Menüoptionen per Tastatur aufgerufen werden können. Eine Tabelle mit
allen verfügbaren Tastenkombinationen finden Sie weiter unten im Kapitel
Tastaturbedienung in diesem Dokument.
Im Folgenden werden die einzelnen Menüeinträge näher erläutert.

1. Menü Gerät (Device):


 Online schalten (Go online) – sorgt für den Verbindungsaufbau zwischen SOPAS ET und
dem jeweiligen Gerät
 Offline schalten (Go offline) – sorgt dafür, dass die Verbindung zwischen SOPAS ET und
dem Gerät unterbrochen wird. Die Verbindungsinformation, die darüber Auskunft gibt
wie ein Gerät angeschlossen ist, bleibt dabei erhalten.
 Anmelden (Login) – meldet den User in einem bestimmten, vom User bestimmbaren
Benutzerlevel an. Dabei muss der Benutzerlevel und das Passwort in einem dafür
vorgesehenem Dialog eingegeben werden. Parameterwerte können nur im eigeloggten
Zustand ins Geräte geschrieben werden. Gerätespezifisch können unterschiedliche
Parameterwerte nur in bestimmten Benutzerleveln ins Gerät übertragen werden.
 Abmelden (Logout) – meldet den User vom Geräte ab. In diesem Zustand können keine
Parameterwerte ins Gerät geschrieben werden.
 SDV-Datei importieren… (Import SDV file… ) – ein Parameterdatensatz, der mit einer
2.xx Version des SOPAS ET erstellt wurde (eine *.sdv Datei) kann mit Hilfe dieser Option
importiert und ins Gerät übertragen werden. Möchten Sie einen Parameterdatensatz aus
einer *.sopas Datei importieren können Sie das im Hauptfenster tun. Sie können entweder
per Drag & Drop, per Import auf einer Gerätekachel oder per Import im Menü Gerät des
Hauptfensters den Import ausführen. Siehe auch Kapitel Gerätekacheln-Kontextmenü.
 SDV Datei exportieren… (Export SDV file…) – ein Parameterdatensatz kann im SDV Format
exportiert werden. Dieses Format sollte nur dann benutzt werden, wenn der Datensatz
jemandem zur Verfügung gestellt werden soll, der ein SOPAS ET V2.xx nutzt. Ist das nicht
der Fall, sollte immer das aktuelle Exportformat im Hauptfenster benutzt werden. Dabei
wird eine *.sopas Datei erzeugt.
 Seiteneinrichtung… (Page setup…) – erlaubt es die zu druckenden Seiten bezüglich ihrer
Größe, Ausrichtung und der 4 Seitenränder einzustellen.
 Druckvorschau (Print preview) – öffnet ein Fenster mit einer Druckvorschau. Über die
Bedienelemente im oberen Fensterbereich kann geblättert werden. (Das Scrollen mit der
Maus blättert die Seiten nicht um.)
 Drucken… (Print…) – Druckt das gesamte Projekt aus. Es werden alle Parameter inklusive
ihrer Werte gedruckt. Der Druck ist so organisiert, dass die Parameter entsprechend der
im Geräte-SDD vorhandenen Seiten zusammen in einer Gruppe gedruckt werden.
Beinhaltet ein Projekt viele Geräte, kann das Drucken etwas Zeit in Anspruch nehmen.
 Exportieren als PDF (Export to PDF) – erstellt eine PDF Datei, die die Parameter des
Gerätes und deren Werte beinhaltet. Eine PDF Datei kann nicht wieder importiert werden.
Sie dient lediglich der Dokumentation.
 Eigenschaften… (Properties…) – öffnet einen Dialog in dem die Eigenschaften eines
Gerätes angezeigt werden. Es sind Eigenschaften wie etwa Gerätetyp, Version, Build-
Informationen. Zudem kann man in diesem Dialog den applikationsspezifischen Namen
des Gerätes (gilt nicht für alle Geräte) sowie die Einstellung Sofortiges schreiben ins Gerät
/Schreiben ins Gerät auf Anforderung ändern.
 Schließen (Close) – Schließt das Gerätefenster

2. Gerätespezifisches Menü. Der Eintrag ins Menü des Gerätefensters wird vom Gerät selbst
vorgenommen und unterscheidet sich von Gerät zu Gerät im Namen und Inhalt.

3. Menü Parameter (Parameters)


 Rückgängig (Undo) – Mit dieser Funktion widerrufen Sie die letzte Aktion, die auf einer
Geräteseite vorgenommen wurde.
 Wiederherstellen (Redo) – Mit dieser Funktion wiederholen Sie die Aktion auf einer
Geräteseite, die mit der Funktion Rückgängig widerrufen wurde.
 Schreiben aller Parameter (Write all parameters to device) – Mit dieser Funktion
übertragen Sie alle Parameter aus SOPAS ET in ein angeschlossenes Gerät. Die
Parameterwerte werden in Abhängigkeit vom Benutzerlevel übertragen und werden sofort
wirksam.
 Schreiben geänderter Parameter (Write modified parameters) – Mit der Funktion
„Schreiben geänderter Parameter“ übertragen Sie nur die Parameter aus dem Projekt in
ein angeschlossenes Gerät, die seit der letzten Synchronisation geändert wurden. Die
Parameterwerte werden in Abhängigkeit vom Benutzerlevel übertragen und werden sofort
wirksam.
 Lesen aller Parameter (Read from device) – Mit der Funktion „Lesen aller Parameter vom
Gerät“ lesen Sie den kompletten Parametersatz eines angeschlossenen Geräts aus.
 Permanent speichern (Save permanently) – Mit der Funktion Permanent speichern
übertragen Sie alle Parameter aus SOPAS ET in den permanenten Speicher der
angeschlossenen Geräte. Die gespeicherten Parameter bleiben dabei auch nach einem
Neustart der Geräte erhalten. Führt man diese Funktion aus, werden zunächst alle Geräte
im Projekt gelistet. Wählen Sie die Geräte aus für die Sie diese Funktion ausführen
möchten und bestätigen Sie mit OK. Geräte, die diese Funktion nicht unterstützen, können
nicht ausgewählt werden.
 SOPAS Parameter Backup importieren… (Import SOPAS parameter backup) – Mit dieser
Funktion kann eine *.spb Datei importiert werden. SPB Dateien werden benutzt, um
Parameterdatensätze webservergerecht zu speichern. Der SPB Export wird nur im
Gerätefenster und nur in Verbindung mit Geräten, die einen Webserver haben angeboten.

4. Menü Ansicht (View)


 Kontexthilfe anzeigen (Context help) – Mit der Funktion Kontexthilfe anzeigen blenden Sie
das Fenster für die Kontexthilfe am linken unteren Rand des Gerätefensters ein oder aus.
Im Fenster Kontexthilfe erhalten Sie Informationen zu den aktuell markierten Seiten,
Parametergruppen und Parametern.
 Einzelfenster (Single) – Mit der Funktion Einzelfenster fassen Sie den Arbeitsbereich in
einem Fenster zusammen.
 2 Fenster horizontal (Horizontal split) – Mit der Funktion 2 Fenster horizontal teilen Sie
den Arbeitsbereich in 2 horizontale Fenster auf. Um eine geöffnete Seite in einem anderen
Fenster darzustellen, ziehen Sie die Registermarke der Seite bei gedrückter Maustaste in
eines der Fenster.
 2 Fenster vertikal (Vertical split) – Mit der Funktion 2 Fenster vertikal teilen Sie den
Arbeitsbereich in 2 vertikale Fenster auf.
 3 Fenster T-Form (T-shaped) – Mit der Funktion 3 Fenster T-Form teilen Sie den
Arbeitsbereich in 3 Fenster auf.
 3 Fenster gedrehte T-Form (Rotated T-shape) – Mit der Funktion 3 Fenster gedrehte T-
Form teilen Sie den Arbeitsbereich in 3 Fenster auf.

5. Menü Hilfe (Help)


 Hilfe (Help) – öffnet die Gerätehilfe in einem separaten Fenster. Haben Sie mehrere
Gerätetreiber (SDD) installiert, werden im geöffneten Hilfefenster alle installierten Geräte
angezeigt.

6. Toolbar – siehe nächste Folie

7. Tastenkombination zur Ausführung der jeweiligen Aktion.


Sollen sich Geräte identisch verhalten, tun das jedoch nicht, kann die Geräte vergleichen…
(Compare devices…) Funktion verwendet werden, um herauszufinden, welche Parameter
sich voneinander unterscheiden.
Es können immer nur zwei Geräte miteinander verglichen werden.

1. Um Geräte miteinander vergleichen zu können, selektieren Sie zwei Geräte im Projekt


und wählen im Hauptfenster im Menü Gerät (Device) die Option Geräte vergleichen…
(Compare devices…).
2. Die im Hauptfenster markierten Geräte werden automatisch in den Vergleich
einbezogen und das Vergleichsergebnis dargestellt. Rot dargestellte Einträge weisen auf
Unterschiede hin. Grau dargestellt Parameter sind nur jeweils in einem der Geräte
vorhanden und existieren im anderen Gerät nicht.
3. Im rechten Teil des Gerätevergleichsfensters werden alle, sich im Projekt befindlichen,
Geräte dargestellt. Man kann die Geräte, die verglichen werden sollen, austauschen.
Hierzu muss zunächst eines der Geräte, die gerade zum Vergleich herangezogen
wurden, oben aus dem Vergleichsfenster herausgelöscht werden. Ein neues Gerät aus
der Geräteliste kann per Drag & Drop oder rechte Maustaste/ Hinzufügen an die Stelle
des herausgelöschten eingefügt werden.
4. Im Gerätevergleichsfenster können die Parameter editiert werden. Das Editieren ist per
Default ausgeschaltet und muss mit dem Stift-Icon eingeschaltet werden (wie oben
dargestellt).
5. Nachdem das Editieren aktiviert wurde, werden die beiden weißen Pfeile, mit denen
man die Werte von rechts nach links bzw. von links nach rechts kopieren kann, aktiviert.
Alternativ können Parameterwerte auch einzeln editiert werden. Mit einem Doppelklick
auf den Wert wechselt die Darstellung in den Editiermodus. Manche Parameter sind
passwortgeschützt. Um diese zu editieren muss man in dem jeweils nötigen
Benutzerlevel angemeldet sein. Das Anmelden am Gerät muss entweder im
Gerätefenster oder im Hauptfenster vorgenommen werden.
6. Mit diesen Icons kann die gesamte Liste der Parameter expandiert oder kollabiert
werden.
7. Die Liste kann gefiltert werden. Folgende Möglichkeiten der Filterung existieren:
• Eingabe des Parameternamens bzw. eines Wertes. Alle Einträge die die
dargestellten Zeichenfolgen bzw. Werte beinhalten werden dargestellt.
• Zusätzlich dazu kann noch der Groß-/Kleinschreibungs-Filter hinzugeschaltet
werden.
• Es können auch nur die Unterschiede dargestellt werden. Alle anderen Parameter
werden dabei ausgeblendet.
8. Alle vorgenommenen Aktionen können im Logfenster nachvollzogen werden. Der Log-
Bereich kann mit einem Klick auf Log, unten im Vergleichsfenster, geöffnet werden.

Hinweis: Über das Menü Gerätevergleich (Device Compare) kann das Vergleichsergebnis als
eine Excel-Tabelle exportiert werden.
Das Terminal erlaubt es, den Datenaustausch zwischen einem Gerät und SOPAS ET zu
beobachten und aufzuzeichnen.
Zudem können vom Terminal aus Kommandos ans Gerät gesendet werden.
1. Starten Sie das Terminal aus dem Kontextmenü der Gerätekachel Terminal öffnen
(Open Terminal)
2. Das Terminalfester wird geöffnet, die Verbindung zum Gerät wird aufgebaut und der
Datenaustausch wird dargestellt. Je Zeile wird ein Telegramm dargestellt.
3. Markiert man eine Telegramm, wird im mittleren Bereich das Komplete Telegramm in
ASCII/Binär (je nach Framing Auswahl siehe unten) als auch in Klartext dargestellt.
4. Zuletzt kann noch die Darstellung beeinflusst werden. Folgende Optionen stehen zur
Verfügung:
 Kein Framing (no Framing) – Es werden nur die Nutzdaten dargestellt. Die
Protokollspezifischen Informationen werden ausgeblendet.
 CoLa ASCII/Binär/CoLa2 – Der gesamte Rahmen inklusive des CoLa (Command
Language) Start und Endzeichen wird wie oben dargestellt angezeigt.
 Benutzerdefiniert (user defined) – Die Telegrammrahmung wird entsprechend
der Vorgabe dargestellt.
5. Icons von links nach rechts:
 ASCII: Default-Einstellung. Das Telegramm wird als ASCII-Zeichen dargestellt.
 Hex: Kommandos können in Hex eingegeben werden.
 Hex-Eingabehilfe: Kommandos können in ASCII eingegeben werden und werden
automatisch in Hex übersetzt und dargestellt.
 Verlauf löschen: Löscht die liste der zuletzt eingegebenen Befehle.
 Senden: das eingegebene Kommando wird gesendet
 Datei senden: Die Kommandos, die in einer ausgewählten Datei vorhanden sind,
werden gesendet.
6. Bereich Verbindungen (Connections): Im Bereich Connections werden die zuletzt
verwendeten Verbindungen dargestellt. Diese können wiederverwendet werden. Um die
Verbindung zu wechseln, muss zunächst die aktuelle Verbindung unterbrochen werden.
7. Das Kontextmenü eines Telegramms kann mit der rechten Maustaste geöffnet werden. Es
bittet folgende Optionen:
 Kopieren (Copy): Die Markierten Telegramme werden in die Zwischenablage
kopiert und können von dort aus in andern Anwendungen eingefügt werden.
 Exportieren… (Export…): Eine *.log Datei wird, im Verzeichnis Ihrer Wahl
gespeichert. Die kann im Terminalfenster oder andern Anwendungen wie z.B.
Editor oder Excel geöffnet werden.
 Alles auswählen (Select all): Selektiert alle Telegramme.
 Loggingfenster leeren (Clear logging data): Löscht alle Telegramme aus dem
Logging-Ffenster.

Beim Schließen des Terminalfensters werden sie gefragt, ob die aufgezeichneten Telegramme
gespeichert werden sollen.

Hinweis: weitere Funktionen des Terminal, wie z.B. Macros, Speichern/Export/Import, Hex-
Werte schreiben, etc. können der Terminalhilfe, im Terminalfenster, entnommen werden.
1. Der Datenrekorde wird per Klick auf den Link Datenrekorder (Datarecorder) unten links
im Hauptfenster geöffnet.
2. Der Datenrecorder muss in Vorfeld konfiguriert werden. D.h. es muss festgelegt werden
welche Daten zu loggen sind und auf welche Weise (bei Änderung, Zeitgesteuert, etc.).
Die Konfiguration wird im Dialog Datenrekorder konfigurieren (Datarecorder
configuration) vorgenommen. Diesen öffnen Sie mit Hilfe des Icons Konfigurieren (2) .
Der Dialog Datenrekorder konfigurieren wird geöffnet. Hier kann
 die Datei erstellt bzw. gewählt werden in der die mitgeschriebenen Daten gespeichert
werden sollen. Dabei werden die folgenden Dateiformate unterstützt:
 *.data – SOPAS ET Rekorder Dateiformat
 *.xlsx – Excel 2010 und höher
 *.xls – Excel 97-2033
 *.csv – universelles Exportformat (coma separated vector)
 *-zip – ZIP Datei (kann bei großen Datenmengen verwendet werden, wenn diese
etwa per E-Mail gesendet werden sollen)
 die Art der Aufzeichnung bestimmt werden (Zeit- bzw. Ereignisgesteuert)
 die Dauer der Aufzeichnung vorgegeben werden. Ist die Dauer 00:00:00 läuft die
Aufzeichnung solange bis sie manuell beendet wird.
 die Auswahl der aufzuzeichnenden Parameter getroffen werden. Der Filter hilft bei
der suche nach Parametern, wenn deren Namen bekannt sind.
Mit OK (OK) wird die Konfiguration bestätigt und der Dialog geschossen.

Funktionsweise:
Mit dem Aufnahme Icon (3) kann die Aufzeichnung gestartet werden. Wenn die Aufnahme
läuft, blinkt das Aufnahme-Icon und das Stopp Icon wird aktiviert. Mit dem Stopp Icon (4)
kann die Aufnahme gestoppt werden. Nachdem die Aufnahme gestoppt wurde wird das
Abspiel Icon (5) aktiviert. Mit diesem Icon können die aufgezeichneten Parameterwerte auf
den Geräteseiten beobachtet werden.

Hinweis: Nur Parameter, die im aktuellen Benutzerlevel erreichbar sind können aufgezeichnet
werden.
6. Eine aufgezeichnete *.data Datei kann exportiert werden. Klickt man auf das Icon (6)
wird ein Dialog geöffnet, der beim Export unterstützt.
7. Man hat die Möglichkeit den Export auf ein bestimmtes aufgezeichnetes Zeit-Interval zu
beschränken, oder nur bestimmte Parameter in den Export aufzunehmen.
8. Wird ins CSV Format exportiert, können weitere Einstellungen vorgenommen werden.
 Datei kann so geteilt werden, dass für jede aufgezeichnete Variable ein Datei entsteht
 Datei kann so wie sie ist belassen werden.
 Datei zeilenorientiert aufteilen. Es kann zwischen 32768, 656535 und 86400 Zeilen
pro Datei gewählt werden.
 Datei Größen entsprechend aufteilen. Es kann eine Dateigröße in KB eingegeben
werden.
 Das Feldtrennzeichen sagt aus, wie die einzelnen Variablen von einander getrennt
werden sollen. Folgende Trennzeichen stehen zur Verfügung: , ; : (Tab) (Space)
 Das Dezimaltrennzeichen bestimmt darüber wie Real-Werte dargestellt werden. Dabei
kann zwischen System Standard, (.) oder (,) gewählt werden. Diese Auswahl trifft man,
wenn die
Ausgabe nicht der Standardausgabe entsprechen soll.
Folgende Benutzerlevel stehen für alle Geräte zur Verfügung:
 Bediener (generell wird kein Passwort benötigt)
 Instandhalter (Password wird benötigt)
 Autorisierter Kunde (Password wird benötigt)
 Service (Password wird benötigt)

Hinweis:
Einige Geräte können andere Namen für Benutzerlevel haben.

Manche Geräteparameter werden nur angezeigt und können nur editiert werden, nach
dem man sich in einem bestimmten Benutzerlevel angemeldet hat. Welche Parameter in
welchem
Benutzerlevel editiert werden können ist gerätespezifisch.

1. Klick auf den >>Gruppe (>>Group) Button expandiert das Anmeldefenster und listet alle
Geräte im Projekt.
2. In dem expandierten Anmeldefenster können die Geräte ausgewählt werden, in die
man sich einloggen möchten.
Hinweis:
Die Gruppe wird nicht gespeichert Wird SOPAS ET geschlossen geht die
zusammengestellt Gruppe verloren.
3. Befindet sich nur ein Gerät im Projekt, wird der >>Gruppe (>>Group) Button nicht
angezeigt
1. Ein Doppelklick auf den Reiter einer Geräteseite maximiert diese. Erneuter Doppelklick
auf den Reiter minimiert die Geräteseite wieder.
1. Der Optionen (Options) Dialog befindet sich im Menü Werkzeuge (Tools)
Dieser Dialog bietet unterschiedliche Einstellungsoptionen des SOPAS ET:
Reiter Allgemein (General)
 Umschaltung des Einheitensystems (Unit system)
 Automatisches Suchen nach neuen SOPAS ET Versionen beim Starten des Tools
 Automatisches Anpassen der Kommunikations-Timeouts je nach verwendeter
Schnittstelle und ermittelten Antwortzeiten
 Automatisches einfügen eines Gerätes ins Projekt, wenn nach dem Start des Tools nur
ein angeschlossenes Gerät gefunden wurde.
 Gerätesuche automatisch nach dem Start des Tools starten. Wird diese Option
ausgeschaltet, muss nach dem Start von SOPAS ET im Suchergebnisfenster auf den
Suchbutton geklickt werden um angeschlossene Geräte zu finden.
2. Jegliche Art der Kommunikation zwischen SOPAS ET und den Geräten kann
aufgezeichnet werden. Diese Funktion ist standardmäßig ausgeschaltet. Während man
mit dem Terminal nur die Kommunikation mit Geräten die bereits online sind
aufzeichnen kann, erlaubt diese Funktion die Aufzeichnung der Kommunikation noch
bevor eine Verbindung etabliert wurde. Die Funktion wird aktiviert durch das
selektieren der Checkbox Jegliche Kommunikation in folgender Datei aufzeichnen
(Record all communication to the file below)
3. Zudem muss mit Hilfe des Buttons Öffnen (Open) eine Datei vorgegeben werden, in die
aufgezeichnet werden soll.
Hinweis:
Die Aufzeichnung kann schnell sehr groß werden und die Speicherkapazität Ihrer Festplatte
überschreiten.

Reiter Zertifikate (Certificates)


4. Zertifikat hinzufügen (Add certificate) – öffnet den Dialog „Zertifikat hinzufügen“. Hier
kann für das Zertifikat eine Alias-Name vergeben werden und das Zertifikat an sich
hinzugefügt werden. Mit dem Button Öffnen (Open) wird der Browser geöffnet in dem
die Zertifikats-Datei ausgewählt werden kann.
5. Das hinzugefügte Zertifikat erscheint hier.
Hinweis:
Zertifikate werden benötigt, um aus Ihrem Netzwerk heraus Daten in die Cloud zu schreiben
oder aus der Cloud zu lesen. SOPAS ET benötigt immer dann ein spezielles Zertifikat, wenn
Ihre IT Systeme Zertifikate verwenden welchen Java Keystore nicht vertraut.

Reiter Proxy
6. Der Proxy – Es können benutzerdefinierte oder Betriebssystem eigenen Proxy-
Einstellungen verwendet werden. Sollten beiden Optionen ausgewählt werden, dann
werden die benutzerdefinierten verwendet.
Wurden benutzerdefinierten Einstellungen gewählt, muss entweder HTTP oder HTTPS
gewählt werden. Bitte beachten Sie, dass HTTP kein sicheres Protokoll ist. Zudem muss
noch die IP Adresse und der Port des Proxy Servers angegeben werden. Diese Angaben
erhalten Sie üblicherweise von Ihrem Netzwerkadministrator.
Haben Sie sich für die Betriebssysteminterne Einstellungen entschieden müssen keine
weiteren Einstellungen vorgenommen werden.
Wird keine der beiden Optionen gewählt, ist es sehr wahrscheinlich , dass SOPAS ET sich
nicht mit der Cloud verbinden kann, um Parameterdatensätze dort abzulegen oder von
dort herunterzuladen. In diesem Fall kann aber über HTTP mit lokal angeschlossenen
Geräten kommuniziert werden.
Soll beides möglich sein, also sowohl die Verbindung zu Cloud als auch zu über HTTP lokal
angeschlossenen Geräten, muss zusätzlich Ausnahmen (Exclusions) gewählt werden und
die IP Adressen der lokal angeschlossenen Geräte eingegeben werden. Die einzelnen
Adressen sind mit einem ; zu trennen. Die Option Ausnahmen wird erst aktiviert, wenn
mindestens eine der beiden oberen Optionen ausgewählt wurde.
Hinweis: Ein Proxyserver fungiert als Sicherheitsbarriere zwischen Ihrem internen Netzwerk
und dem Internet und verhindert, dass andere im Internet auf Informationen in Ihrem
internen Netzwerk zugreifen können. Die notwendigen Informationen zu den Proxy-
Einstellung werden übelicherweise von der IT-Abteilung zu Verfügung gestellt.
1. Der Optionen (Options) Dialog befindet sich im Menü Werkzeuge (Tools)
Dieser Dialog bietet unterschiedliche Einstellungsoptionen des SOPAS ET:
Reiter Allgemein (General)
 Umschaltung des Einheitensystems (Unit system)
 Automatisches Suchen nach neuen SOPAS ET Versionen beim Starten des Tools
 Automatisches Anpassen der Kommunikations-Timeouts je nach verwendeter
Schnittstelle und ermittelten Antwortzeiten
 Automatisches einfügen eines Gerätes ins Projekt, wenn nach dem Start des Tools nur
ein angeschlossenes Gerät gefunden wurde.
 Gerätesuche automatisch nach dem Start des Tools starten. Wird diese Option
ausgeschaltet, muss nach dem Start von SOPAS ET im Suchergebnisfenster auf den
Suchbutton geklickt werden um angeschlossene Geräte zu finden.
2. Jegliche Art der Kommunikation zwischen SOPAS ET und den Geräten kann
aufgezeichnet werden. Diese Funktion ist standardmäßig ausgeschaltet. Während man
mit dem Terminal nur die Kommunikation mit Geräten die bereits online sind
aufzeichnen kann, erlaubt diese Funktion die Aufzeichnung der Kommunikation noch
bevor eine Verbindung etabliert wurde. Die Funktion wird aktiviert durch das
selektieren der Checkbox Jegliche Kommunikation in folgender Datei aufzeichnen
(Record all communication to the file below)
3. Zudem muss mit Hilfe des Buttons Öffnen (Open) eine Datei vorgegeben werden, in die
aufgezeichnet werden soll.
Hinweis:
Die Aufzeichnung kann schnell sehr groß werden und die Speicherkapazität Ihrer Festplatte
überschreiten.

Reiter Zertifikate (Certificates)


4. Zertifikat hinzufügen (Add certificate) – öffnet den Dialog „Zertifikat hinzufügen“. Hier
kann für das Zertifikat eine Alias-Name vergeben werden und das Zertifikat an sich
hinzugefügt werden. Mit dem Button Öffnen (Open) wird der Browser geöffnet in dem
die Zertifikats-Datei ausgewählt werden kann.
5. Das hinzugefügte Zertifikat erscheint hier.
Hinweis:
Zertifikate werden benötigt, um aus Ihrem Netzwerk heraus Daten in die Cloud zu schreiben
oder aus der Cloud zu lesen. SOPAS ET benötigt immer dann ein spezielles Zertifikat, wenn
Ihre IT Systeme Zertifikate verwenden welchen Java Keystore nicht vertraut.

Reiter Proxy
6. Der Proxy - zunächst muss zwischen benutzerdefinierten oder den Betriebssystem
eigenen Proxy-Einstellungen gewählt werden. Sollten beiden ausgewählt werden, dann
werden die benutzerdefinierten verwendet.
Wurden benutzerdefinierten Einstellungen gewählt, muss entweder HTTP oder HTTPS
gewählt. Bitte beachten Sie, dass HTTP kein sicheres Protokoll ist. Zudem muss noch die
IP Adresse und der Port des Proxy Servers angegeben werden. Diese Angaben werden
üblicherweise beim Ihrem Netzwerkadministrator erfragt werden.
Haben sie sich für die Betriebssysteminterne Einstellungen entschieden müssen keine
weiteren Einstellungen vorgenommen werden.
Hinweis: Ein Proxyserver fungiert als Sicherheitsbarriere zwischen Ihrem internen Netzwerk
und dem Internet und verhindert, dass andere im Internet auf Informationen in Ihrem
internen Netzwerk zugreifen können. Die notwendigen Informationen zu den Proxy-
Einstellung werden übelicherweise von der IT-Abteilung zu Verfügung gestellt.
Geräteparametersätze können ganz einfach in der Cloud gespeichert werden und von dort
wieder in ein Projekt importiert werden. Diese Funktionalität kann beispielweise als
erweiterter Speicher, als Sicherheitskopie oder als Distributionskanal innerhalb ihres
eigenen Unternehmens und Mitarbeiter verwendet werden.
Für den Import und Export benötigen Sie eine SICK ID. Diese erhalten Sie von der für Sie
zuständigen SICK-Niederlassung. Die SICK ID wird verwendet um sich bei SICK anzumelden
um unter anderen auch auf diesen Cloud-Dienst zugreifen zu können.

1. Exportieren in die Cloud (Export to cloud) – öffnet den Export-Dialog. Hier gibt man
der Konfiguration einen Namen und die Bestellnummer des Gerätes ein. Mit OK wird
der Export gestartet. Dabei werden alle Parameter des Gerätes in eine *.sopas Datei
geschrieben und in der Cloud gespeichert. Diese Konfiguration kann anschließend nur
im eingeloggten Zustand unter Verwendung der gleichen SICK ID eingesehen bzw.
importiert werden.
2. Import aus der Cloud (Import from cloud) – öffnet den Import-Dialog. Hier wird die
Bestellnummer des Gerätetyps, für dessen Parameterdatensatz importiert werden
vorgegeben. Sind für diesen Gerätetyp Konfigurationen verfügbar, werden diese
gelistet. Eine der gelisteten Konfigurationen kann ausgewählt werden. Mit OK wird die
ausgewählte Konfiguration entweder als ein neues Gerät importiert, oder aber auf das
selektiert. Dabei werden die Parameter des selektierten Gerätes überschrieben. Ist das
Gerät im Onlinemodus, werden die importierten Parameter in das Gerät geschrieben.
Es werden nur die Parameter ins gerät geschrieben, die im aktuellen User-Level
schreibbar sind.
Hinweis:
Cloud Import und Export können aus dem Kontextmenü der Gerätekachel aufgerufen werden.
Um auf die Cloud zugreifen zu können müssen je nach Netzwerk im Vorfeld einige Einstellung
vorgenommen werden. Zum Einen müssen eventuell Zertifikat mitgeteilt werden und zum
Anderen auch Proxy-Einstellungen vorgenommen werden. Beides wird im Menü
Werkzeuge/Optionen (Tools/Options) vorgenommen. Eitere Informationen finden Sie unter
„Menü – Werkzeuge / Der Dialog Optionen“.
Hier findet man eine Information zu Tool-Version, kann ein neues Projekt anlegen, zuletzt
verwendete Projekte sehen und öffnen als auch die SOPAS ET Hilfe öffnen oder auf die SICK
Homepage gehen.
Datum

Name 84

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