Sie sind auf Seite 1von 4

ID 15 DE

Dokumentierte Patientenaufklärung
Basisinformation zum Aufklärungsgespräch

Patientendaten/Aufkleber
Arterielle Herzkatheteruntersuchung
und Koronarangiographie
❏ Linksherzkatheter
❏ Koronarangiographie

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,


Ihre Beschwerden und die vorliegenden Befunde deuten auf eine Herzerkrankung hin, die durch eine Herzkatheterun-
tersuchung (Linksherzkatheter) bzw. eine Koronarangiographie (Darstellung der Herzkranzgefäße) näher abgeklärt werden
soll. Vor der Untersuchung wird die Ärztin/der Arzt (im Folgenden nur Arzt) mit Ihnen über Notwendigkeit und Durchfüh-
rung der geplanten Maßnahmen sprechen. Sie müssen die typischen Risiken und Folgen sowie alternative Methoden ken-
nen, damit Sie sich entscheiden und in die vorgeschlagene Untersuchung einwilligen können. Dieses Aufklärungsblatt soll
helfen, das Gespräch vorzubereiten und die wichtigsten Punkte zu dokumentieren.

Warum ist die Untersuchung nötig? von der Leiste oder der Ellenbeuge aus bis in die linke
Der Eingriff dient dazu, Art und Ausmaß Ihrer Erkran- Herzkammer vorgeschoben. Als Zugang kann auch eine Ar-
kung festzustellen, um die für Sie zweckmäßige und beste terie am Handgelenk gewählt werden. Gelegentlich wird,
Behandlung planen zu können. vor allem beim Vorgehen vom Arm aus, die Schlagader
durch einen kleinen Schnitt freigelegt.
Die Untersuchung kann ergeben, dass Sie trotz der
vorliegenden verdächtigen Befunde (Herzgeräusche, Brust- Alle diese Prozeduren geschehen in örtlicher Betäu-
schmerzen, Atemnot) herzgesund sind und ein völlig nor- bung, also für Sie nahezu schmerzfrei. Sie bemerken ledig-
males Leben führen können. lich den Einstich der Betäubungsspritze. Vom weiteren
Vielleicht genügen Ratschläge für Ihre weitere Lebens- Vorschieben des Katheters unter Röntgendurchleuchtung,
führung oder eine medikamentöse Behandlung. spüren Sie in aller Regel nichts.

Es kann jedoch sein, dass wir Ihnen aufgrund der Un- In manchen Fällen ist die Ader so eng oder verformt,
tersuchungsergebnisse zu einem Eingriff am Herzen raten dass der Katheter nur schwer vorgeschoben werden kann.
müssen. Dies wiederum kann eine Maßnahme mit einem Eine Fortsetzung der Untersuchung ist dann meist über ei-
Spezialkatheter (z.B. Ballondilatation, Laser, rotierende Frä- nen anderen Zugangsweg ohne größere Probleme möglich.
se, Gefäßstütze = Stent) oder eine Operation (z.B. Bypass-
operation, neue Herzklappe) sein. Nach Druckmessung wird anschließend meistens Kon-
trastmittel in die linke Herzkammer eingebracht (Laevo-
Oft ist eine Herzkatheter-Untersuchung die einzige
kardiographie), um ihre Größe, Form und vor allem ihr
Möglichkeit festzulegen, welche Behandlung für Sie und Ih-
Kontraktionsverhalten beurteilen zu können. Während der
re Erkrankung am erfolgversprechendsten ist. In manchen
Kontrastmitteleinspritzung können Sie ein kurzfristiges
Fällen kann auch eine Computertomographie, Kernspin-
Hitzegefühl verspüren.
tomographie, Myokardszintigraphie oder auch eine Ult-
raschalluntersuchung ggf. unter Belastung ((Streß-)Echo- Die Koronarangiographie ist eine Darstellung der
kardiogarphie) des Herzens durchgeführt werden. Kommt Herzkranzgefäße. Speziell geformte Katheter werden dabei
bei Ihnen ein solches alternatives Untersuchungsverfahren im Abgang des rechten bzw. linken Kranzgefäßsystems
in Frage, klärt Sie ihr Arzt auf Wunsch gerne darüber auf. platziert (s. Abb.). Durch Einspritzen von Kontrastmittel
werden die Herzkranzgefäße unter Röntgendurchleuchtung
Wie wird der Eingriff durchgeführt? sichtbar gemacht und als Bild oder Film gespeichert. Dies
Beim Linksherzkatheter (arterieller Katheter, siehe ist die sicherste Methode, Wandveränderungen im Gefäß-
Abbildung) wird ein etwa 2 mm dünner, biegsamer Kunst- verlauf, Engstellen sowie drohende oder bestehende Ver-
stoffschlauch über eine punktierte Schlagader (Arterie) schlüsse zu erkennen.
Dokumentierte Patientenaufklärung · Herausgeber: proCompliance in Thieme Compliance GmbH · Autor: Dr. med. K. A. Zölch · Red. 11/2007
Juristische Betreuung: RA Dr. jur. B. Joch, RA Dr. jur. A. Schwerdtfeger · © 2007 by Thieme Compliance GmbH, 91058 Erlangen · PDF 11/2007
Nachdruck – auch auszugsweise – und Fotokopieren verboten. Bestell-Nr.: DE 612-227
Bestell-Adresse: Thieme Compliance GmbH, Am Weichselgarten 30, 91058 Erlangen, Tel. 09131 93406-40, Fax 93406-70 · www.proCompliance.de
1
Dokumentierte Patientenaufklärung Linksherzkatheteruntersuchung und Koronarangiographie proCompliance

Nach Abschluss der Untersuchung wird der Katheter • Da der Eingriff unter Blutverdünnungsmaßnahmen er-
entfernt und die Einführungsstelle wird durch eine Naht, folgt, ist das Blutungsrisiko, insbesondere an der
einen Druckverband oder eine andere Technik verschlos- Punktionsstelle, aber auch in anderen Körperberei-
sen. chen z.B. Gehirn (auch mit Folgeschäden wie z.B. Läh-
mungen) erhöht. Wird zur Blutverdünnung Heparin
Welche Risiken gibt es? gespritzt, kann zusätzlich eine schwerwiegende Stö-
In den meisten Fällen lässt sich der Katheter problem- rung der Blutgerinnung (HIT) auftreten, die zu erhöh-
los zum Herzen vorschieben. Dennoch können trotz größter ter Gerinnselbildung und somit zu akuten Gefäßver-
Sorgfalt bei und nach dem geplanten Eingriff vereinzelt schlüssen führen kann.
Zwischenfälle und Störungen auftreten, die meist sofort er- • Blutungen können im Extremfall eine Blutübertragung
kannt werden und medizinisch gut zu beherrschen sind. und/oder eine Operation erforderlich machen. Durch
das Fremdblut kann es äußerst selten zu Infektionen
Bei schwer vorgeschädigtem Herzen kann es extrem z.B. mit Hepatitis-Viren (Folge: Leberentzündung) oder
selten jedoch auch zu nicht beherrschbaren, zum Tode extrem selten mit HIV (Spätfolge: AIDS) und/oder an-
führenden Zwischenfällen kommen. In Ausnahmefällen deren Erregern (z.B. von BSE, Variante der Creutzfeldt-
können Störungen auch im Verlauf lebensbedrohlich sein. Jakob-Erkrankung) kommen.
• Verschluss oder Verletzung von Gefäßen durch die
Mögliche Zwischenfälle während des Eingriffes: Katheter sind extrem selten. Dabei kann es zu Einblu-
tungen in die Gefäßwand (Dissekat) kommen, die im
• Extrasystolen („Herzstolpern“) sind zusätzliche Herz-
Extremfall eine Operation erforderlich machen.
schläge, die durch Berührung der Herzwand ausgelöst
werden. Sie sind häufig, aber harmlos. Meist werden • Selten Bildung eines Blutgerinnsels (Thrombus) be-
sie vom Patienten nicht wahrgenommen und ver- sonders an der Punktionsstelle oder in dem katheteri-
schwinden wieder, sobald der Katheter seine endgülti- siertem Gefäß. Gelangt ein Blutgerinnsel in den Kreis-
ge Lage erreicht hat. lauf, kann ein Gefäßverschluss (Embolie) eintreten.
Die möglichen Folgen können Herzinfarkt, Schlagan-
• Herzrhythmusstörungen, die ein medikamentöses fall mit Lähmungen oder Sehverlust sein, sowie Lun-
Eingreifen erfordern, sind selten, schwerwiegende Stö- genembolie oder Durchblutungsstörungen in den
rungen, die zu einer sofortigen elektrischen Behand- Gliedmaßen.
lung zwingen, sind sehr selten. Für solche Fälle sind
• Es kann auch einmal, bei stark gewundener Becken-
die benötigten Geräte stets einsatzbereit.
oder Bauchschlagader, der Katheter so verdrillt wer-
den, dass eine Schlaufe entsteht, die sich nur operativ
entfernen lässt oder ein Katheterstück abreißt.
Katheter Hauptschlag- • Selten leichte allergische Reaktionen (Überempfind-
ader (Aorta)
lichkeit) auf eingespritzte Medikamente, auf das Be-
Katheter in der täubungsmittel bzw. auf das Röntgenkontrastmittel,
linken Kranz-
Katheter in der
arterie
die sich z.B. als Brechreiz, Juckreiz oder Hautaus-
rechten Kranz-
arterie
schlag äußern. Sie klingen meist von selbst wieder ab
linkes und bedürfen in der Regel keiner Behandlung. Schwe-
Kranzgefäß
rechtes re allergische Reaktion die zu beeinträchtigter
Kranzgefäß Atemfunktion bis hin zum Atemstillstand, oder zu
Herz-Kreislaufstörungen führen können sind sehr
selten. Sie erfordern eine intensiv-medizinische Be-
handlung. Infolge mangelnder Organdurchblutung
kann es zu bleibenden Schäden (z.B. Nierenversagen,
Hirnschädigung, Krampfanfällen) kommen.
Katheter in der linken
Herzkammer • Bei bestehender Nierenfunktionsstörung, insbesonde-
Hauptschlagader (Aorta)
re bei Diabetikern, kann es durch das Röntgenkont-
rastmittel zur Verschlechterung der Nierentätigkeit
mit Störungen des Stoffwechsels (z.B. Unterzuckerung,
Übersäuerung) bis hin zum dialysepflichtigen Nieren-
versagen kommen.
• Bei einer unbekannten Schilddrüsenfunktionsstörung
Zugang kann eine Überfunktion der Schilddrüse ausgelöst
des Katheters
über die werden, die sich in Zittern, Hitzegefühl, Übererregbar-
Leistenbeuge keit, Heißhunger, Neigung zu Durchfällen, Hervortre-
ten der Augen und Herzjagen äußert. Durch Medika-
mente kann diese meist gut behandelt werden.
• Verletzungen im Herzen durch die Katheter z.B. Per-
foration des Herzkranzgefäßes mit Einblutung in den
2
proCompliance Dokumentierte Patientenaufklärung Linksherzkatheteruntersuchung und Koronarangiographie

Herzbeutel sind außerordentlich selten. In diesem Fall sis reduziert, so dass auch lange Untersuchungszeiten und
kann eine Punktion des Herzbeutels oder eine operati- wiederholte Untersuchungen (Rezidivbehandlung) vertret-
ve Maßnahme notwendig werden. bar sind. Trotzdem können Schäden (z.B. lokale Hautverän-
derungen) vorkommen. Sie sind aber äußerst selten und
Mögliche Zwischenfälle nach dem Eingriff nur nach sehr hoher Strahlungsdosis zu erwarten. Über
Spätfolgen liegen keine sicheren Kenntnisse vor.
• Bluterguss (Hämatom) an der Punktionsstelle ist ein
häufiges Ereignis. Er kann zu einer großflächigen Im Falle einer Schwangerschaft besteht das Risiko ei-
Blauverfärbung der Haut führen und bildet sich u.U. ner Schädigung des ungeborenen Kindes durch die Rönt-
nur langsam zurück. Vielfach kommt es dann zu einer genstrahlen. Teilen Sie deshalb bitte dem Arzt unbedingt
länger spürbaren örtlichen Verhärtung. Besondere Be- mit, falls Sie schwanger sind oder auch nur den Ver-
handlungsmaßnahmen sind hier im Allgemeinen nicht dacht hegen!
erforderlich.
• Selten kommt es jedoch zu einem sog. Pseudoaneu- Über Ihre individuellen Risiken und damit verbunde-
rysma, das ist ein Bluterguss, der dem Gefäß (Arterie) nen möglichen Komplikationen spricht Ihr Arzt mit Ihnen
aufsitzt. Es kann durch Ultraschalluntersuchungen di- im Aufklärungsgespräch.
agnostiziert werden und ist meist durch alleinige
Druckbehandlung, also ohne operativen Eingriff zu be- Worauf ist zu achten?
seitigen. Nur hartnäckige und große Blutergüsse müs-
sen chirurgisch ausgeräumt und die Arterie übernäht Vor dem Eingriff:
werden. Dies ist vor allem dann erforderlich, wenn Beachten Sie die Anordnungen des Arztes hinsichtlich
zwischen Bluterguss und Gefäß bzw. zwischen Arterie der Einnahme benötigter Medikamente gewissenhaft!
und Vene eine offene Verbindung (Fistel) entstanden
ist. Achtung Zuckerkranke: Bestimmte Antidiabetika
(z.B. Metformin-haltige Medikamente, sog. „Biguanide“)
• Nachblutungen sind selten. Sollten Sie eine Nachblu-
können zu Wechselwirkungen mit Kontrastmitteln führen
tung oder ein plötzliches Anschwellen der Leiste oder
und erhebliche Stoffwechselstörungen (z.B. Laktazidose)
der Punktionsstelle bemerken, rufen sie umgehend
verursachen. Fragen Sie Ihren Arzt, ob und für welchen
den Stationsarzt oder das Stationspersonal.
Zeitraum Sie Ihre Medikamente absetzen müssen.
• Durchblutungsstörungen treten vor allem dann auf,
wenn beim Vorgehen von der Ellenbeuge aus die Arte- Informieren Sie den Arzt, falls bei Ihnen eine vermehr-
rie genäht werden muss, sehr selten auch bei Emboli- te Blutungsneigung besteht.
en der Beinarterie. Gegebenenfalls muss durch einen
chirurgischen Eingriff eine normale Blutversorgung Nach dem Eingriff:
wiederhergestellt werden. Im extremen Ausnahmefall Halten Sie solange Bettruhe ein, bis Ihnen Ihr Arzt er-
kann eine nicht versorgte schwerste Durchblutungs- laubt aufzustehen!
störung zum Verlust des Armes führen.
• Äußerst selten kann es zu dauerhaften Schwellungen, Verwenden Sie eine Bettpfanne oder Bettflasche, an-
z.B. durch Lymphstauungen in der Gliedmaße, über statt zur Toilette zu gehen!
die der Katheter eingeführt wurde, kommen. Falls blei- Belassen Sie den Druckverband oder den Sandsack auf
bende Lymphstauungen auftreten, wird eine weiterge- der Leiste!
hende Behandlung erforderlich.
• Infektionen an der Einführungsstelle des Katheters Verzichten Sie während der ersten Woche nach dem
mit Eiterbildung (Abszess) sind ebenso selten wie der Eingriff auf körperliche Anstrengungen wie beispielsweise
Übertritt von Keimen in die Blutbahn (Bakteriämie/ Heben oder starkes Pressen (z.B. auch bei hartem Stuhl), da
Sepsis). Keimverschleppungen ins Herz mit nach- sonst das Risiko einer Nachblutung erhöht ist!
folgender Entzündung (Endokarditis) kommen so gut
Verständigen Sie sofort Ihren Arzt oder das Pflegeper-
wie nie vor.
sonal, falls sich Ihr Gesundheitszustand verschlechtert (z.B.
• Sehr selten Komplikationen, wie z.B. Haut-, Nerven- Fieber, Schüttelfrost, Empfindungsstörungen/Blasswer-
und Weichteilschäden (Spritzenabszess, Absterben den am Arm oder Bein, Schmerzen und Engegefühl in
von Gewebe, Nerven- und Venenreizungen) infolge der Brust)!
von Einspritzungen und/oder Verletzungen trotz ord-
nungsgemäßer Lagerung. Sie verschwinden meist
nach einiger Zeit von selbst bzw. sind gut behandel-
bar. Sie können jedoch in ungünstigen Fällen langan-
dauernde oder sogar dauerhafte Beschwerden (Narben,
schmerzhafte Missempfindungen, Taubheitsgefühl)
zur Folge haben.

Der Eingriff wird unter Röntgenkontrolle durchge-


führt. Bei modernen Röntgenanlagen ist die Strahlungsdo-
3
Dokumentierte Patientenaufklärung Linksherzkatheteruntersuchung und Koronarangiographie proCompliance

Fragen zum Aufklärungsgespräch Ärztliche Anmerkungen zum


Im Aufklärungsgespräch sollten Sie nach allem fragen, Aufklärungsgespräch
was Ihnen wichtig oder noch unklar erscheint, so z.B., ob (z.B. individuelle Risiken und damit verbundene mögliche Kompli-
mit einer Erweiterung des geplanten Eingriffes zu rechnen kationen, Nebeneingriffe, Folgemaßnahmen, mögliche Nachteile im Falle
ist. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Fragen zu notie- einer Ablehnung der Untersuchung, Gründe für die Ablehnung, Be-
schränkung der Einwilligung z.B. hinsichtlich der Transfusion, Betreu-
ren, damit Sie diese während des Gespräches nicht verges- ungsfall)
sen:

Wichtige Fragen

Damit Ihr Arzt Gefahrenquellen rechtzeitig erkennen


kann, bitten wir Sie, folgende Fragen zu beantworten: Ort/Datum/Uhrzeit Unterschrift der Ärztin/des Arztes

n = nein j = ja
Nur für den Fall einer Ablehnung des Eingriffes
1. Sind Störungen des Stoffwechsels (z.B. Diabe- ❏n ❏j
tes) oder wichtiger Organe (z.B. Leber, Lungen, Die vorgeschlagene Untersuchung wurde nach ein-
Nervensystem) bekannt? gehender Aufklärung abgelehnt. Über die sich daraus
ergebenden möglichen Nachteile (z.B. das nicht recht-
2. Besteht oder bestand eine Überfunktion der ❏n ❏j zeitige Erkennen eines drohenden Herzinfarktes)
Schilddrüse? wurde informiert.
3. Ist Ihnen eine Nierenfunktionsstörung be- ❏n ❏j
kannt? Ort/Datum/Uhrzeit Unterschrift der Ärztin/
des Arztes
4. Wurden Allergien/Unverträglichkeiten (z.B. ❏n ❏j
auf Röntgenkontrastmittel, Pflaster, Latex, Medikamen- Unterschrift der Patientin/des Patienten/ggf. des Zeugen
te, Nahrungsmittel, Jod) beobachtet?

5. Besteht eine erhöhte Blutungsneigung (z.B. ❏n ❏j Einwilligungserklärung


Nasen- oder Zahnfleischbluten, häufig blaue Flecken, Über die geplante Untersuchung hat mich
Nachbluten nach Operationen, bei Zahnbehandlungen, die Ärztin/der Arzt
kleineren Wunden), oder gibt es bei Ihrer Bluts-
in einem Aufklärungsgespräch ausführlich informiert. Da-
verwandtschaft eine Anlage dazu? bei konnte ich alle mir wichtig erscheinenden Fragen über
6. Kam es zur Bildung/Verschleppung von Blut- ❏ n ❏ j Art und Bedeutung des Eingriffes, über spezielle Risiken
gerinnseln (Thrombosen, Embolie)? und mögliche Komplikationen, über alternative Methoden
sowie über Nebenund Folgemaßnahmen und deren Risiken
7. Nehmen Sie regelmäßig Medikamente (z.B. ❏n ❏j
stellen.
Herz-, Schmerz-, blutgerinnungshemmende Mittel wie
Marcumar® oder Aspirin®, Hormone) ein? Ich habe keine weiteren Fragen, fühle mich genü-
gend informiert und willige hiermit nach angemessener
Wenn ja, welche?
Bedenkzeit in die geplante Maßnahme ein. Mein Einver-
ständnis bezieht sich auch auf eine ggf. notwendige Blut-
8. Frauen im gebärfähigen Alter: übertragung.

Könnten Sie schwanger sein? ❏n ❏j


Ort/Datum/Uhrzeit Unterschrift der Patientin/
9. Besitzen Sie einen Röntgenpass? ❏n ❏j des Patienten
Wenn ja, zeigen Sie ihn bitte Ihrem Arzt!

Das könnte Ihnen auch gefallen