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Betriebsanleitung

DG 244
Doppelgehrungssäge
Sicherheitsanweisung

Vor allen Reparatur-, Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten ist die


Maschine in allen Fällen vom Pneumatik- und Stromnetz zu trennen.
Elektrischen Hauptschalter ausschalten und gegen Wiedereinschalten
sichern!
Pneumatischen Hauptschalter ausschalten, Maschine drucklos machen
und gegen Wiedereinschalten sichern!

Elektrische und pneumatische Systeme dürfen nicht geändert werden.

Organisatorische Maßnahmen
Die erforderlichen persönlichen Schutzausrüstungen sind vom Betreiber
bereitzustellen.
Alle vorhandenen Sicherheitseinrichtungen sind regelmäßig vor Arbeitsbeginn zu
überprüfen.
Das korrekte Einlegen der Profile in die Maschine liegt im Verantwortungsbereich
des Betreibers.

Schutzvorrichtungen
• Vor jedem Ingangsetzen der Maschine müssen alle Schutzvorrichtungen
sachgerecht angebracht und funktionsfähig sein.
• Schutzvorrichtungen dürfen nur entfernt werden
- nach Stillstand und
- nach Absicherung gegen Wieder-Ingangsetzen der Maschine.

Informelle Sicherheits-Maßnahmen
Der Betreiber hat eine Betriebsanweisung zu erstellen.
Die Betriebsanleitung ist ständig am Einsatzort der Maschine aufzubewahren.
Ergänzend zur Betriebsanleitung sind die allgemeingültigen sowie die örtlichen
Regelungen zur Unfallverhütung und zum Umweltschutz bereitzustellen und zu
beachten.
Alle Sicherheits- und Gefahrenhinweise an der Maschine sind in lesbarem Zustand
zu halten.
Maschine nie unter Alkohol- oder Drogeneinwirkung betreiben. Solche Situationen
vermindern das Urteilsvermögen und die Alarmbereitschaft.

Ausbildung des Personals


Nur geschultes und eingewiesenes Personal darf an der Maschine arbeiten.

Maschinen-Steuerung
Nur eingewiesenem Personal ist es erlaubt, die Steuerung zu betätigen.

Sicherheits-Maßnahmen im Normalbetrieb
Maschine nur betreiben, wenn alle Schutzeinrichtungen voll funktionsfähig sind.
Vor dem Einschalten der Maschine sicherstellen, dass niemand durch die laufende
Maschine gefährdet werden kann.
Mindestens einmal pro Schicht die Maschine auf äußerlich erkennbare Schäden
und Funktionsfähigkeit der Sicherheitseinrichtungen prüfen.

Gefahren durch elektrische Energie


Arbeiten an der elektrischen Versorgung nur von einer Elektro-Fachkraft ausführen
lassen.

Maschine regelmäßig reinigen


DG 244

1 Sicherheitshinweise
allgemeine
Hinweise Hinweise in der Betriebsanleitung beachten
• Voraussetzung für den sicherheitsgerechten Umgang und den störungsfreien
Betrieb dieser Maschine ist die Kenntnis der grundlegenden
Sicherheitsvorschriften.
• Diese Betriebsanleitung enthält die wichtigsten Hinweise, um die Maschine
sicherheitsgerecht zu betreiben.
• Die Betriebsanleitung, insbesondere die Sicherheitshinweise, sind von allen
Personen zu beachten, die an der Maschine arbeiten.
• Darüber hinaus sind die für den Einsatzort geltenden Regeln und Vorschriften
zur Unfallverhütung zu beachten.

Betreiber Verpflichtungen des Betreibers


Der Betreiber verpflichtet sich, nur Personen an der Maschine arbeiten zu lassen,
die
• mit den Vorschriften über Arbeitssicherheit und Unfallverhütung vertraut und in
die Handhabung der Maschine eingewiesen sind.
• das Sicherheitskapitel und die Warnhinweise in dieser Betriebsanleitung
gelesen, verstanden und durch ihre Unterschrift bestätigt haben.
Das sicherheitsbewußte Arbeiten des Personals wird vom Betreiber in regel-
mäßigen Abständen überprüft.

Personal Verpflichtung des Personals


Personen, die mit Arbeiten an der Maschine beauftragt sind, verpflichten sich, vor
Arbeitsbeginn
• die Vorschriften über Arbeitssicherheit und Unfallverhütung zu beachten.
• das Sicherheitskapitel und die Warnhinweise in dieser Betriebsanleitung zu
lesen und durch ihre Unterschrift zu bestätigen, daß sie diese verstanden
haben.

Umgang mit
der Maschine Gefahren im Umgang mit der Maschine
®

Die Doppelgehrungssäge ist nach dem Stand der Technik und den
anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Die Maschine ist nur
• für die bestimmungsgemäße Verwendung
• in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand zu benutzen.
Bei unsachgemäßer Verwendung können Gefahren für Leib und Leben des
Benutzers oder Dritter bzw. Beeinträchtigungen an der Maschine oder an anderen
Sachwerten entstehen.
Störungen, welche die Sicherheit beeinträchtigen können, sind umgehend zu
beseitigen.

Betriebsanleitung 1-1
DG 244

Bestimmungs-
gemäße
Verwendung Bestimmungsgemäße Verwendung
®

Ausschließlicher Verwendungszweck der Doppelgehrungssäge ist das


Sägen von Kunststoff- und Aluminiumprofilen.
Eine andere oder darüber hinausgehende Benutzung gilt als nicht bestimmungs-
®

gemäß. Für hieraus entstehende Schäden haftet nicht.


Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch
• das Beachten aller Hinweise aus der Betriebsanleitung und
• die Einhaltung der Inspektions- und Wartungsarbeiten.

Gewährleistung
und Haftung Gewährleistung und Haftung
Grundsätzlich gelten unsere “Allgemeinen Verkaufs- und Lieferbedingungen”.
Diese stehen dem Betreiber spätestens seit Vertragsabschluß zur Verfügung.
Die Gewährleistung erstreckt sich auf die gelieferte Maschine mit allen Teilen. Sie
wird in der Form geleistet, dass Defekte an Maschinen/Bauteilen, die nachweislich
trotz sachgemäßer Behandlung und Beachtung der Bedienungsanleitung,
aufgrund von Fabrikations- und/oder Materialfehlern entstanden sind, nach unserer
Wahl kostenlos ausgetauscht oder repariert werden.
Gewährleistungs- und Haftungsansprüche bei Personen- und Sachschäden sind
ausgeschlossen, wenn sie auf eine oder mehrere der folgenden Ursachen
zurückzuführen sind:
• nicht bestimmungsgemäße Verwendung der Maschine
• unsachgemäßes Montieren, Inbetriebnehmen, Bedienen und Warten der
Maschine
• Betreiben der Maschine bei defekten und/oder nicht funktionsfähigen
Sicherheits- und Schutzeinrichtungen
• Nichtbeachten der Hinweise in der Betriebsanleitung bezüglich Transport,
Lagerung, Montage, Inbetriebnahme, Betrieb, Wartung und Rüsten der
Maschine
• eigenmächtige bauliche Veränderungen an der Maschine
• eigenmächtiges Verändern der Antriebsverhältnisse
(Leistung, Drehzahl, ...)
• mangelhafte Überwachung von Maschinenteilen, die einem Verschleiß
unterliegen
• unsachgemäß durchgeführte Reparaturen
• Katastrophenfälle durch Fremdkörpereinwirkung und höhere Gewalt.

Die Angaben dieser Druckschrift werden regelmäßig überprüft und notwendige


Korrekturen sind in den nachfolgenden Auflagen enthalten.
Für Anregungen und Verbesserungsvorschläge sind wir überaus dankbar.
Nachdruck, Vervielfältigung und Übersetzung, auch auszugsweise, sind nur durch
®

schriftliche Genehmigung von gestattet.


®

ist ständig bestrebt, ihre Produkte zu verbessern, deshalb behält sie


sich das Recht auf technische Änderungen ohne jegliche Ankündigung vor.

1-2 Stand Juni 1999


DG 244

2 Sicherheitsvorschriften
Symbole und
Hinweise Symbol- und Hinweiserklärung
In der Betriebsanleitung werden folgende Benennungen und Zeichen für
Gefährdung verwendet:

Gefahr
Dieses Symbol bedeutet eine unmittelbar drohende
Gefahr für das Leben und die Gesundheit von
GEFAHR Personen.

Das Nichtbeachten dieser Hinweise hat schwere


gesundheitsschädliche Auswirkungen zur Folge, bis hin
zu lebensgefährlichen Verletzungen.

Warnung
Dieses Symbol bedeutet eine möglicherweise drohende
Gefahr für das Leben und die Gesundheit von
WARNUNG Personen.

Das Nichtbeachten dieser Hinweise hat schwere


gesundheitsschädliche Auswirkungen zur Folge, bis hin
zu lebensgefährlichen Verletzungen.

Vorsicht
Dieses Symbol bedeutet eine möglicherweise
gefährliche Situation.

VORSICHT Das Nichtbeachten dieser Hinweise kann leichte


Verletzungen zur Folge haben oder zu
Sachbeschädigungen führen.

Hinweis
Unter diesem Symbol erhalten Sie Hinweise,
Anwendungstips und nützliche Informationen.

Sie helfen die Funktionen an der Maschine optimal zu


nutzen.

Betriebsanleitung 2-1
DG 244

Symbole und
Hinweise Symbol- und Hinweiserklärung
Auf der Maschine sind folgende Symbole aufgebracht:

Vorsicht Spannung
Dieses Symbol bedeutet eine unmittelbar drohende
Gefahr für das Leben und die Gesundheit von Personen
durch elektrische Strom.

Achtung Verletzungsgefahr
Dieses Symbol bedeutet eine unmittelbar drohende
Verletzungsgefahr durch das Sägeblatt.

Netzkontrolle
Die Signalanzeige mit diesem Symbol leuchtet, wenn die
Maschine eingeschaltet ist.

Start (bei Steuerung E500)


Die mit diesem Symbol gekennzeichnete Taste startet
den Positioniervorgang.

Spannen + Sägen (bei Steuerung E255)


Bei gleichzeitigem Drücken der beiden Tasten wird das
Werkstück gespannt und der Sägevorgang gestartet.

Sägen
Die mit diesem Symbol gekennzeichnete Taste startet
den Sägevorgang.

Spannen
Mit der mit diesem Symbol gekennzeichneten Taste wird
das Werkstück gespannt.

1 Sägemotor 1 EIN
I
Die mit diesem Symbol gekennzeichnete Taste startet
den Sägemotor 1.

2 Sägemotor 2 EIN
I
Die mit diesem Symbol gekennzeichnete Taste startet
den Sägemotor 2.

Quetschbereich
Mit der mit diesem Symbol gekennzeichneten Taste
kann das fahrbare Sägeaggregat bis an das stationäre
herangefahren werden.

2-2 Stand Juni 1999


DG 244

Schwenken
Mit dem mit diesem Symbol gekennzeichneten Schalter
wird das Sägeblatt geschwenkt.

Neigen
Mit dem mit diesem Symbol gekennzeichneten Schalter
wird das Sägeblatt geneigt.

1
Sägemotor 1 AUS
0
Die mit diesem Symbol gekennzeichnete Taste schaltet
den Sägemotor 1 ab.

2
Sägemotor 2 AUS
0
Die mit diesem Symbol gekennzeichnete Taste schaltet
den Sägemotor 2 ab.

Taktvorschub AUS / EIN


Ist dieser Schalter in Stellung 0, so ist die Maschine wie
eine normale Gehrungssäge zu bedienen.
In Stellung 1 ist der Taktvorschub aktiviert.

Freifahren
Mit dem mit diesem Symbol gekennzeichneten
Schlüsselschalter kann das Werkzeug nach einer
Endabschaltung freigefahren werden.

Manuelles Schwenken Sägeaggregat 1


Mit dem mit diesem Symbol gekennzeichneten Schalter
kann das stationäre Sägeaggregat von Hand
geschwenkt werden.

Manuelles Schwenken Sägeaggregat 2


Mit dem mit diesem Symbol gekennzeichneten Schalter
kann das fahrbare Sägeaggregat von Hand geschwenkt
werden.

Betriebsanleitung 2-3
DG 244

In der Bedienungsanleitung werden folgende Symbole als Hinweise verwendet:

Augenschutz
Dieses Symbol bedeutet, daß Sie zum Schutz Ihrer
Augen (gegen Späne, Stäube und Sprühöl) eine
Schutzbrille tragen müssen.

Gehörschutz
Dieses Symbol bedeutet, daß Sie zum Schutz Ihres
Gehörs (Erhalt der Hörfähigkeit) einen geeigneten
Gehörschutz tragen müssen.

Handschutz
Dieses Symbol bedeutet, daß Sie zum Schutz Ihrer
Hände Schutzhandschuhe tragen müssen (beim
Wechseln der Sägeblätter).

2.1 Organisatorische Maßnahmen


Die erforderlichen persönlichen Schutzausrüstungen sind vom Betreiber
bereitzustellen.
Alle vorhandenen Sicherheitseinrichtungen sind regelmäßig vor Arbeitsbeginn zu
überprüfen.
Das korrekte Einlegen der Profile in die Maschine liegt im Verantwortungsbereich
des Betreibers.

2.2 Schutzvorrichtungen
• Vor jedem Ingangsetzen der Maschine müssen alle Schutzvorrichtungen
sachgerecht angebracht und funktionsfähig sein.
- der abschließbare Sicherheitshauptschalter, der die Maschine vor
unbeabsichtigter oder unbefugter Bedienung sichert,
- die Schutzbügel um die Sägeblätter,
- die Schutzkappe über Bügelaustritt
- der automatische Eilrücklauf des Sägeblattes
(Lösen der Druckluftspannzylinder beim Rücklauf des Sägeblattes),
- die Zweihandsicherheitsbedienung,
- die Spanndrucküberwachung durch Druckwächter.
• Schutzvorrichtungen dürfen nur entfernt werden
- nach Stillstand und
- nach Absicherung gegen Wieder-Ingangsetzen der Maschine.
• Bei Lieferung von Teil-Komponenten sind die Schutzvorrichtungen durch den
Betreiber vorschriftsmäßig anzubringen.
• Die Sichtscheibe dient zum Schutz gegen Späneflug.

2-4 Stand Juni 1999


DG 244

2.3 Informelle Sicherheits-Maßnahmen


Die Betriebsanleitung ist ständig am Einsatzort der Maschine aufzubewahren.
Ergänzend zur Betriebsanleitung sind die allgemeingültigen sowie die örtlichen
Regelungen zur Unfallverhütung und zum Umweltschutz bereitzustellen und zu
beachten.
Alle Sicherheits- und Gefahrenhinweise an der Maschine sind in lesbarem Zustand
zu halten.

2.4 Ausbildung des Personals


Nur geschultes und eingewiesenes Personal darf an der Maschine arbeiten.
Die Zuständigkeit des Personals für das Montieren, Inbetriebsetzen, Bedienen,
Rüsten, Warten und Instandsetzen ist klar festzulegen.
Anzulernendes Personal darf nur unter Aufsicht einer erfahrenen Person an der
Maschine arbeiten.

2.5 Maschinen-Steuerung
Nur eingewiesenem Personal ist es erlaubt, die Steuerung zu betätigen.

2.6 Sicherheits-Maßnahmen im Normalbetrieb


Die Maschine darf nur von einer Person bedient werden.
Maschine nur betreiben, wenn alle Schutzeinrichtungen voll funktionsfähig sind.
Vor dem Einschalten der Maschine sicherstellen, daß niemand durch die laufende
Maschine gefährdet werden kann.
Mindestens einmal pro Schicht die Maschine auf äußerlich erkennbare Schäden
und Funktionsfähigkeit der Sicherheitseinrichtungen prüfen.

2.7 Gefahren durch elektrische Energie


Arbeiten an der elektrischen Versorgung nur von einer Elektro-Fachkraft ausführen
lassen.
Elektrische Ausrüstung der Maschine regelmäßig überprüfen. Lose Verbindungen
und defekte Kabel sofort beseitigen.
Der Schaltschrank ist stets verschlossen zu halten. Der Zugang ist nur
autorisiertem Personal mit Schlüssel oder Werkzeug erlaubt.
Bei Arbeiten an spannungsführenden Teilen ist eine zweite Person hinzuzuziehen,
die notfalls den Hauptschalter ausschaltet.

2.8 Gefahren durch Pneumatik

Der Betriebsdruck der Maschine beträgt 7 bar.

Arbeiten am Druckluftnetz nur von einer Fachkraft ausführen lassen.

VORSICHT

Während der Arbeit an der Säge ist es notwendig eine Schutzbrille zu tragen,
da sonst das Sprühöl und auch Sägepartikel in die Augen gelangen können.

Betriebsanleitung 2-5
DG 244

2.9 Besondere Gefahrenstellen

Sägeblatt Mechanische Gefährdung durch Reißen und Schneiden:


- bei Wechsel der Sägeblätter:

- Vor Arbeiten an den Sägeblättern ist der Hauptschalter am Schaltschrank in


die Stellung 0 zu bringen, also auszuschalten.
- Gegen Wiedereinschalten ist der Hauptschalter mit einem Vorhängeschloß
zu sichern.
GEFAHR

Achtung Sägeblatt läuft nach!


Schutzblech nur entfernen, wenn das Sägeblatt still steht!

Beim Wechseln der Sägeblätter sind unbedingt Schutzhandschuhe zu tragen.

Während der Arbeit an der Säge ist es notwendig eine Schutzbrille zu tragen, da
sonst Sägepartikel in die Augen gelangen können.

Spannzylinder Mechanische Gefährdung durch Quetschen:


- beim Einspannen des Werkstücks

Die Funktion der Spannzylinder erfolgt pneumatisch, wenn der Sägevorgang mit
der Zweihandbedienung am Bedienpult oder Tastenfeld gestartet wird.
Es besteht ein Restrisiko für unbefugt in die Maschine eingreifende Personen.
GEFAHR

Schnitt-
einstellungen Mechanische Gefährdung durch Quetschen, Schneiden und Stoßen:
- beim Einstellen der Neigung
- beim Schwenken der Sägeaggregate
- bei der Schnitteinstellung
- beim Einstellen des Sägevorschubs

Obengenannte Einstellungen erfolgen automatisch oder manuell, nach Lösen


von Klemmhebeln, Schrauben und Rastgriffe. Es besteht ein Restrisiko für
unbefugt in die Maschine eingreifende Personen.
GEFAHR

2-6 Stand Juni 1999


DG 244

2.10 Wartung und Instandhaltung, Störungsbeseitigung


• Wartungseinheit
(siehe auch Kapitel 7)
• Die Lager an der Motorschwinge müssen nach Bedarf abgeschmiert werden.
• Die Motoren-und Sägeblattlager sind wartungsfrei.
• Der Ölstand der Vorschubeinheit ist bei sichtbarer Ölstandmarkierung (Option)
ausreichend.

2.11 Bauliche Veränderungen an der Maschine


Ohne Genehmigung des Herstellers dürfen keine Veränderungen, An- oder
Umbauten an der Maschine vorgenommmen werden. Dies gilt auch für das
Schweißen an tragenden Teilen.
Alle Umbau-Maßnahmen bedürfen einer schriftlichen Bestätigung
®

durch .

Maschinenteile in nicht einwandfreiem Zustand sind sofort auszutauschen.


®

Nur Ersatz- und Verschleißteile verwenden.


Bei fremdbezogenen Ersatz- und Verschleißteilen erlischt die Gewährleistungs-
pflicht des Herstellers.

2.12 Reinigen der Maschine und Entsorgung


Verwendete Stoffe und Materialien sachgerecht handhaben und entsorgen,
insbesondere
- bei Arbeiten an Schmiersystemen und Schmiereinrichtungen sowie
- beim Reinigen mit Lösungsmitteln.

2.13 Lärm der Maschine


Der von der Maschine ausgehende Dauerschalldruckpegel ist abhängig von den
zu sägenden Profilen und vom Sägeblattdurchmesser. Genauere Angaben dazu
im Anhang, Lärmemissionswerte.

Da der Dauerschalldruckpegel > 75 dB(A) beträgt, ist das Bedienpersonal mit


entsprechender Schutzausrüstung zu versehen, um der Lärmschwerhörigkeit
vorzubeugen.

2.14 Urheberrecht
®

Das Urheberrecht an dieser Betriebsanleitung verbleibt bei .

Diese Betriebsanleitung ist nur für den Betreiber und dessen Personal bestimmt.
Sie enthält Vorschriften und Hinweise, die weder vollständig noch teilweise
vervielfältigt, verbreitet oder anderweitig in Umlauf gebracht werden dürfen.
Zuwiderhandlungen können strafrechtliche Folgen nach sich ziehen.

Betriebsanleitung 2-7
DG 244

2-8 Stand Juni 1999


DG 244

3 Transport und Lagerung


Der Transport der Maschine erfolgt mit Lastkraftwagen auf Paletten.

Die Maschine muß während des Transports auf der Palette verschraubt sein.

3.1 Verpackung
Die Maschine ist in einer Folie verpackt.
Maschinentyp Bruttogewicht Nettogewicht
DG 244 4,5 Meter 1940 kg 1880 kg
DG 244 M 4,5 Meter 2275 kg 2235 kg
DG 244 6,0 Meter 2015 kg 1955 kg

Lagerung der
Maschine Bei Lagerung der Maschine über längere Zeit ist folgendes zu
beachten:
• nur in trockenen Räumen lagern,
• zur Lagerung geeignete Verpackung (Schutzfolie) wählen oder in
Originalverpackung belassen.

Obwohl die meisten Teile mit einem schützenden Anstrich versehen sind, muß
die Anlage vor der Inbetriebnahme gründlich gereinigt werden, da ein Sägen mit
verschmutzten Auflageflächen nicht möglich ist.

3.2 Lieferumfang
®

Um die Doppelgehrungssäge ordnungsgemäß beim Kunden


aufzustellen, muß die Vollständigkeit der gelieferten Maschine überprüft werden:
• 3 Paletten mit:
1. Stationäres Sägeaggregat, Schaltschrank und Bedienpult
2. Fahrbares Sägeaggregat und Schleppkabel
3. Maschinenständer
• Kiste mit:
Führungsstangen und Kabelkanal
• Zubehör
- 2 HM-Sägeblätter
- Pneumatische Spannung (senkrecht)
- Dosiersprüheinrichtung
- Wartungseinheit
- Schlüsselsatz
- Bedienungsanleitung

Werkzeuge und Rollenbahn gehören nicht zum Lieferumfang.


Sie müssen gesondert bestellt werden.

Betriebsanleitung 3-1
DG 244

3-2 Stand Juni 1999


DG 244

4 Technische Daten

4.1 Daten der Maschine


Benennung: Doppelgehrungssäge
Typ: DG 244
Seriennummer: siehe Typenschild links am stationären Sägeaggregat

4.2 Anschlußdaten
Elektrisch: Spannung
Strom genaue Daten
max. Vorsicherung siehe
Anschl.-Leistung Schaltplan
Druckluft: 7 bar

4.3 Leistungs- und Betriebsdaten


Schnittbereich siehe Schnittdiagramm Kap. 4.5
Sägeblattdurchmesser 550 mm
Schwenkbereich 22,5° - 90° - 140°
innen + außen
Neigbereich innen 90° bis 45°
Kleinste Schnittlänge
bei 90° 335 mm
bei 45° geneigt 335 mm
Größte Schnittlänge 4,5 m bis 6 m (je nach Ausführung)
Leistungsabgabe 4000 W je Motor
Drehzahl 2800 U/min
der Sägeblätter
Luftverbrauch
ohne Sprühen 40 l/Arbeitstakt
mit Sprühen 64 l/Arbeitstakt

4.4 Abmessungen und Gewichte


Maschinentyp Länge / Tiefe / Höhe Gewicht
[mm]
DG 244 4,5 Meter 6050 / 1350 / 1550 1880 kg
DG 244 M 4,5 Meter 6050 / 1350 / 1550 2235 kg
DG 244 6,0 Meter 7550 / 1350 / 1550 1955 kg

Betriebsanleitung 4-1
DG 244

4.5 Schnittdiagramm

4-2 Stand Juni 1999


DG 244

4.6 Umweltbedingungen
Geräuschentwicklung

Da der Dauerschalldruckpegel > 75 dB(A) beträgt, ist das Bedienpersonal mit


entsprechender Schutzausrüstung zu versehen, um der Lärmschwerhörigkeit
vorzubeugen.

Die Lärmemmission der Maschine ist abhängig von den zu sägenden Profilen,
sowie von den verwendeten Sägeblättern.

Lärmemissionswerte siehe im Anhang der Betriebsanleitung.

Betriebsanleitung 4-3
DG 244

4-4 Stand Juni 1999


DG 244

5 Aufstellung, Montage und Inbetriebnahme


Lieferanten-
Personal Sicherheitshinweise

• Beim Anheben der Maschine mit einem Gabelstapler darauf achten, daß
keine elektrischen Leitungen beschädigt werden.

• Maschinenteile nicht als Aufsteighilfe benutzen! Alle Griffe von


WARNUNG
Verschmutzung freihalten.

• Elektrische Leitungen müssen fachgerecht verlegt und montiert werden.


Querschnitt, Länge und Qualität der Leitungen müssen den örtlichen
Bestimmungen entsprechen.

• Vor Einschalten der Maschine sicherstellen, daß niemand durch die laufende
Maschine gefährdet werden kann.

5.1 Aufstellort, Einsatzort

Betreiber Bauliche Anforderungen, die vom Betreiber vor dem Aufstellen


der Maschine sicherzustellen sind:

• Vor Aufstellen der Maschine muß ausreichende Tragkraft des Untergrundes


gewährleistet sein. Beachten Sie dazu unsere Angaben zum Gewicht der
Maschine.
GEFAHR
• Vom Betreiber muß ein Schutzzaun um die Maschine errichtet werden.
Dieser Zaun muß eine Mindesthöhe von 1,80m haben.

In der Abbildung, Seite 5-2, ist der maximale Platzbedarf der Maschine zu sehen.
Der Platz, auf dem die Maschine aufgestellt werden soll, muß eben sein.

Es muß ausreichend Stellplatz für den Schaltschrank (E 255 oder E 500)


vorhanden sein. Dieser muß technisch bedingt immer links von der Maschine
stehen.
Platzwahl sollte auch unter dem Gesichtspunkt späterer Erweiterungen der
Maschine (Anschläge, Rollenbahnen...) getroffen werden.

Achten Sie beim Aufstellen der Maschine darauf, daß zwischen Maschinen-
rückwand und Gebäudewand oder anderen Maschinen mindestens ein
Abstand von 0,5 m bleibt.
VORSICHT

Betriebsanleitung 5-1
DG 244

5.1.1 Fundamentplan

5-2 Stand Juni 1999


DG 244

5.2 Maschine auspacken

Durch die Hebeösen (an den Aggregaten) ein starkes Seil oder Transportgurte
führen und zu einem Ring schließen. Heben Sie die Aggregate mit dem
Gabelstapler ausschließlich an diesem Seil an. Achten Sie darauf, daß keine
elektrischen Leitungen beschädigt werden.
GEFAHR Sichern Sie die Maschine so, daß diese nicht von den Gabeln rutschen kann.

Die Transportgurte und Seile müssen eine ausreichende Tragfähigkeit besitzen.

VORSICHT

Bei Lieferung der Maschine auf Paletten:


• Entfernen Sie die Umverpackung (Folie).
• Überprüfen Sie die Lieferung auf Vollständigkeit.
• Stellen Sie das Maschinenbett, wie in Kapitel 5.3 beschrieben auf.
• Lösen Sie die Transportsicherung mit denen die Maschine auf der Palette
befestigt ist.
• Heben Sie die Sägeaggregate mit einem Gabelstapler von der Palette (an dem
Seil oder dem Gurt, die durch die Hebeösen geführt sind).
• Positionieren Sie die Sägeaggregate auf dem Maschinenbett.
(siehe Kapitel 5.3).

Betriebsanleitung 5-3
DG 244

5.3 Maschine aufstellen und befestigen

DG 244 mit Positionierelektronik E 255

DG 244M mit PC - Steuerung E500/5

5-4 Stand Juni 1999


DG 244

5.3.1 Aufstellen des Maschinenbettes


Montage der Ständer und Führungsstangen
Je nach Standardmaschinenlänge sind bei der
Lieferung sechs, acht oder zehn Ständer dabei.
1. Alle Ständer auf den Boden stellen.
2. Die Gewindebohrungen in die Stellschrauben (E)
eindrehen und mit einem Gabelschlüssel (SW32)
und einem Kunststoffhammer kräftig anziehen.
An den ersten drei Ständern muß hinten eine
zusätzliche Gewindebohrung (M8), 15 mm tief
eingebohrt werden (für Befestigung
Schaltleistenträger).
3. Die Stellmuttern (D) von Hand ganz eindrehen.
4. Die Prismen (C) aufstecken.
Nebenstehende Abbildung zeigt, wie später die
Führungsstangen (B) und die Konterschrauben (A)
montiert sein müssen.
5. Die Ständer im Abstand von 75 cm., wie in der
nächsten Abbildung gezeigt, aufstellen.

Montage der Führungsstangen

Achten Sie darauf, daß die Befestigungsbohrungen für das feste Sägeaggregat
auf der linken Seite sind.

VORSICHT

6. Die Führungsstangen (C + D) mit den Konterschrauben fixieren.

Betriebsanleitung 5-5
DG 244

Der Winkel zwischen Ständer (E) und Führungsstangen (C + D) muß stimmen,


deshalb muß der diagonale Abstand zwischen den Befestigungsgewinden des
festen Aggregates (siehe Abbildung Seite 5-5) 760 mm (± 1 mm) betragen.
VORSICHT

1. Die vordere Führungsstange (D) in der Höhe mit der Stellschraube ausrichten.
Dazu wird eine Maschinenwasserwaage mit einer Genauigkeit von 0,05 mm/m
je Teilstrich benötigt. Mit dem Ausrichten am höchsten Punkt beginnen und die
Höhe zunächst grob justieren.
Die Konterschrauben anlegen.
2. Nun die hintere Führungsstange (C) zur vorderen ausrichten. Hierzu benötigen
Sie ein Stahllineal in der Größe 10 x 50 x 1000 mm.
Das Lineal direkt hinter der ersten Konterschraube quer über beide Führungs-
stangen legen und auf das Lineal die Maschinenwasserwaage ausrichten.
Ab dem zweiten Ständer wird die Höhe wie bei der vorderen Führungsstange
ausgerichtet.
Sollte der Stellbereich an einem Punkt nicht ausreichen, so ist der betreffende
Ständer mit Stahlplatten zu unterlegen.
3. Ist die Höhe grob eingestellt, muß die Flucht der vorderen Führungsstange
ausgerichtet werden. Hierzu benötigen Sie eine Richtschnur (C) (siehe Abb.
oben) und drei Zylinderstifte (B) mit 5 mm Durchmesser und 50 mm Länge.

5-6 Stand Juni 1999


DG 244

4. Die Richtschnur, wie in der Abbildung auf Seite 5-6 angezeigt, an der
Bedienpulthalterung (E) einhängen und über die linke Kerbe entlang der
Führungsstange zur rechten Kerbe spannen (die Kerben müssen vorher
eingefeilt werden). Die Richtschnur an der Schraube des Endanschlages
befestigen.
5. Zwei der Zylinderstifte (B) ca. 250 mm vor dem rechten bzw. linken Ende der
Führungsstange hinter die Richtschnur klemmen und auf den Zahnstangen-
haltern (A) aufstellen.
Mit dem dritten Zylinderstift wird die Flucht der vorderen Führungsstange
kontrolliert:
An jedem Ständer den Stift senkrecht zwischen Führungsstange und
Richtschnur halten und an die Führungsstange anlegen. Die Richtschnur muß
am Stift anliegen.
6. Die Ständer auf den Boden festdübeln (2 Schwerlastanker pro Ständer).

• Die Dübelbohrungen konzentrisch in die Befestigungsbohrungen setzen,


damit eine nachträgliche Justierung möglich ist.

• Nach jedem Befestigen ist die Flucht der vorderen Führungsstange und das
Diagonalmaß zu kontrollieren und ggf. zu justieren.

7. Sobald alle Ständer befestigt sind, muß die Höhe der vorderen
Führungsstange, die Höhe der hinteren zur vorderen und die Flucht mit den
Stellschrauben genauestens justiert werden.
8. Zum Schluß alle Konterschrauben fest anziehen.

Führen Sie alles mit größter Sorgfalt aus, da die spätere Genauigkeit der
Maschine davon abhängt.

VORSICHT

Anbau der Zahnstangen


In der nebenstehenden Abbildung ist in
Seitenansicht die vordere Führungsstange (A)
und ein Zahnstangenhalter zu sehen:
• Hinter jede Zahnstange (B) eine Beilage (C)
klemmen.
• Mit dem Anbau der Zahnstangen am ersten
Ständer beginnen.
Dazu die erste Zahnstange genau mittig
zwischen die ersten beiden Halter klemmen.

Betriebsanleitung 5-7
DG 244

Vergessen Sie nicht die Beilagen (C).

VORSICHT

Die nächste Zahnstange wird gegen die erste gestoßen. Damit jedoch die
Verzahnung kontinuierlich weitergeführt wird, hält man von unten eine Zahnstange
gegen den Stoß und zieht die Befestigungsschrauben an (siehe obenstehende
Abbildung in der Vorderansicht). Verfahren Sie so mit jeder weiteren Zahnstange.

Montage des Kabelkanals

An die Rückseite der ersten drei Ständer wird der Winkel mit den Schaltstangen
und der Kabelkanal montiert:
1. Hängen Sie den Kabelkanal ab dem ersten Ständer in die Halterung ein. Von
links nach rechts wird zuerst der geschlossene Blechkanal und danach der
Kettenführungskanal bestehend aus zwei L- Profilen montiert.
2. An den geschlossenen Blechkanal den Befestigungswinkel für den
Metallschlauch vom Schaltschrank zum fahrbaren Aggregat montieren.
Dazu die Palette des fahrbaren Aggregates an das rechte Ende des
Maschinenbettes stellen. Am Ende des geschlossenen Blechkanals wird die
Schleppkette eingehängt. Den Kanal mit dem Deckel verschließen.
3. Den Schaltstangenwinkel an die Gewindebohrungen anschrauben.

5-8 Stand Juni 1999


DG 244

5.3.2 Aggregate
1. Das stationäre Sägeaggregat von der Palette lösen und mit Hilfe der Hebeösen
auf das linke Ende des Maschinenbettes aufsetzen:

Beachten Sie, daß Schaltschrank und festes Aggregat zusammen gehandhabt


werden, da zwischen Schaltschrank und festem Aggregat ein Metallschlauch
angebracht ist.

2. Das fahrbare Aggregat ebenfalls auf das Maschinenbett aufsetzen.


Die elektrischen und pneumatischen Anschlüsse müssen gemäß separat
beigefügtem Anschlußplan vorgenommen werden.
3. Am fahrbaren Aggregat den beiliegenden Drehgeber montieren. Je nach
Ausführung ist am Gehäuse des Drehgebers eine Buchse angebracht oder eine
Zuleitung mit Kupplung.
4. Die Buchse bzw. die Kupplung mit dem Stecker am fahrbaren Aggregat
verbinden.
5. Die Befestigungsschrauben für das feste Aggregat ansetzen.
6. Die Kontermuttern (8 von unten, 4 von der Seite) der Stellschrauben für Höhe
und Flucht des festen Aggregates lösen und alle Stellschrauben einige
Umdrehungen zurückdrehen. Zum Ausrichten des festen zum fahrbaren
Aggregates benötigen Sie eine Fühlerlehre mit 0.01 mm Dicke und ein
Stahllineal in der Größe 10 x 50 x 1000 mm.
7. Das fahrbare Aggregat von Hand auf eine Distanz von ca. 500 mm an das feste
heranbringen.

1. Flucht einstellen:
An die Werkstückanlage des fahrbaren Aggregates das Stahllineal anlegen.
Mit einem Schraubendreher, der zwischen Führungsstange und festem
Aggregat angesetzt wird, die Flucht zum fahrbaren justieren.
2. Höhe einstellen:
Das Lineal nach vorne auf die Tischplatten legen und die Höhe mit den
vorderen Stellschrauben justieren. Danach das Lineal wieder nach hinten an
die Werkstückanlage auf die Tischplatten legen. Wiederholen Sie den Vorgang
so oft, bis die Höhe der beiden Aggregate an jeder Stelle der Tischplatten so
stimmt, daß die Fühlerlehre an keinem Punkt mehr zwischen Lineal und
Tischplatte paßt.

Da sich durch die Höhenverstellung die Flucht verändert hat, müssen Sie sie
nachjustieren.

3. Die Befestigungsschrauben des festen Aggregates erst vorsichtig dann kräftig


anziehen.
4. Sind die Befestigungsschrauben angezogen,die Höhe und die Flucht
kontrolliert,
können die Kontermuttern der Höhenverstellschrauben vorsichtig angezogen
werden.

Betriebsanleitung 5-9
DG 244

5. Die Stellschrauben für die Flucht an die Führungsstange anlegen und kontern.

Es ist nicht empfehlenswert, die Flucht mit Hilfe der Stellschrauben zu justieren,
da es dadurch zu Verspannungen der Grundplatte kommen kann!

VORSICHT

Optische
Kontrolle Kontrollieren Sie die Maschine auf eventuelle Anzeichen von Korrosion
®

(Schrauben) und informieren Sie im Fall von Korrosion den Service.


Die Maschine bitte vor der Inbetriebnahme reinigen.

5.4 Herstellen der Energieversorgung

• Elektrische Leitungen müssen fachgerecht verlegt und montiert werden.


Querschnitt, Länge und Qualität der Leitungen müssen den örtlichen
Bestimmungen entsprechen.
GEFAHR
• Arbeiten an der elektrischen Anlage dürfen nur von Fachpersonal ausgeführt
werden. Beachten Sie unbedingt die Vorschriften des zuständigen
Elektroversorgungsunternehmen (EVU).

5.4.1 Elektrik
Überzeugen Sie sich vor dem Anschließen der Maschine an das Netz davon:
• daß die verlegten Kabelquerschnitte den technischen Daten der Anlage
entsprechen (siehe 4.1).
• Überprüfen Sie, ob die Drehrichtung der Sägeblätter korrekt ist.

Die elektrische Leitung wird zum Anschließen von der Rückseite in den
Maschinenunterbau und durch eine freie Verschraubung in der linken
Schaltschrankseitenwand eingeführt. Hierzu ist die Abdeckung durch Lösen der
Schrauben zu entfernen.
Stellen Sie die Verbindung zum Stromnetz her.

5.4.2 Pneumatik
Der Anschluß an das Druckluftnetz erfolgt an der Wartungseinheit. Diese befindet
sich an der linken Gehäusewand des stationären Sägeteils. Dieser Druckluft-
anschluß muß trockene Luft mit einem Dauerdruck von 7 bar liefern können.

5-10 Stand Juni 1999


DG 244

5.5 Anlage

5.5.1 Bedienungselemente
Die wichtigsten Bedienelemente der Maschine sind:

Hauptschalter
Mit dem Hauptschalter wird die Maschine vom Stromversorgungsnetz getrennt
bzw. mit ihm verbunden.

NOT-AUS-Taster
Diese befinden sich an den Bedientpults. Zum Lösen des Tasters muß dieser
gedreht werden (Rasterung löst sich).

Bedienpult (bei Positionierelektronik E255)


Bedienungsanleitung für E255 ist im Lieferumfang.
1
I
Sägeaggregat 1: Motor EIN
1
0
Motor AUS
2
I
Sägeaggregat 2: Motor EIN
2
0
Motor AUS
Netzkontrolle
Schlüsselschalter: Eichen der
Elektronik
Quetschbereich
Programmierfeld
Manuelles Schwenken Säge 1

Manuelles Schwenken Säge 2

Freifahren
Taktvorschub
NOT-AUS-Taster

Zweihandbedienung:
+

Betriebsanleitung 5-11
DG 244

Haupt-Bedienpult (bei Positionierelektronik E500)


Bedienungsanleitung für E500 ist im Lieferumfang.
Netzkontrolle
1
I
Sägeaggregat 1: Motor EIN
1
0
Motor AUS
2
I
Sägeaggregat 2: Motor EIN
2
0
Motor AUS
Freifahren

Programmierfeld

NOT-AUS-Taster

Funktionstasten (Einstellungen)

Bedienpult am Maschinenbett (bei Positionierelektronik E500)


Zweihandbedienung: +

Start
NOT-AUS-Taster
Quetschbereich

Bedienpult E120
Bedienungsanleitung für E120 ist im Lieferumfang
Programmierfeld
Digitale Anzeige beim manuellen
Schwenken und Neigen der Säge-
aggregate.
Schwenken:
Neigen:

5-12 Stand Juni 1999


DG 244

6 Betrieb

Das Einstellen der Parameter für das Sägen ist nur eingewiesenem Personal
erlaubt.

Die Schutzeinrichtungen der Sägemaschine müssen täglich überprüft werden.


GEFAHR

6.1 Arbeitsprinzip der Doppelgehrungssäge


Mit der Doppelgehrungssäge können Kunststoff- und Aluminiumprofile gesägt
werden. Dabei können an beiden Sägeaggregate Neig- und/oder Schwenkwinkel
(Schifterschnitte) eingestellt werden. Das Neigen erfolgt bei allen Ausführungen
pneumatisch. Das Schwenken erfolgt pneumatisch oder manuell. Bei der
Steuerung E 500 erfolgt das Schwenken / Neigen je nach Ausführung motorisch
oder pneumatisch.
Das stationäre und auch das fahrbare Sägeaggregat haben einen Schwenk- und
Neigungsbereich nach links und rechts von 0 bis 90° für die Gehrung bzw.
Schifterschnitte. Jede Sägeeinheit ist getrennt einschaltbar.
Der Sägevorschub funktioniert pneumatisch.
Das Werkstück wird pneumatisch (senkrecht) eingespannt und kann gleichzeitig
an beiden Enden abgesägt werden.
Der Sägevorgang erfolgt aus Sicherheitsgründen im Zweihandbetrieb:
- Drücken der Taste und am Bedienpult am Maschinenbett
bei Ausführung E 500
- Drücken der Taste und am Tastenfeld E 255

6.2 Komponenten und Einstellungen

6.2.1 Wartungseinheit
B
Die Wartungseinheit besteht aus zwei
Komponenten:
C
A Druckminderer (C + E) mit Manometer
Wasserabscheider ( F + H)
Druckminderer
Der Betriebsdruck der Maschine wird wie folgt
auf 7 bar eingestellt:
E
Drehgriff (C) anheben bis er hörbar ausrastet.
F Mit Hilfe des Manometers (E) den Druck
einstellen:
MAX Nach rechts drehen Druck verkleinert sich
Nach links drehen Druck vergrößert sich
Nach der Einstellung den Drehgriff wieder
verriegeln.
H
Wasserabscheider
Siehe dazu Kap. 7.1.2, Wartungseinheit

Betriebsanleitung 6-1
DG 244

6.2.2 Sprüheinrichtung
Die eingebaute Sprüheinrichtung sorgt beim Schneiden von Leichtmetall für einen
sauberen Schnitt und verhindert das Aufbauschneiden.
Die Sprüheinrichtungen sind
Einfüll- immer dann aktiv, wenn die
öffnung Sägeantriebe aktiv sind.
An der linken bzw. an der
rechten Seite der Säge-
Dosier- aggregate befinden sich die
drossel Sprühmittelbehälter mit der
Dosierschraube.
Absperr- Mit der Dosierschraube
hahn kann die Intensität des
Sprüh-nebels verändert
werden.
Sprühmittel- Pro Arbeitstakt sind ca. 2 bis
behälter 5 Tropfen erforderlich.

Mit Hilfe des Absperrhahns (links bzw. rechts der Aggregate) wird die
Sprühfunktion zu oder abgeschaltet.
Am Abstellhahn befindet sich die Dosierdrossel für die Luftzuführung des
Sprühstrahls.
Die Sprühdüse ist werkseits eingestellt.
Die Dosierung der Luft- und Sprühmittelzuführung richtet sich nach Ausführung
des Sägeblattes und des zu sägenden Profils.

Durch das Schauglas kann die Funktion


Schauglas der Sprüheinrichtung kontrolliert werden.
Bei einer intakten Sprüheinrichtung löst
sich dort während der Bearbeitung je
nach Einstellung, 2 bis 5 Tropfen
Schneidöl pro Schnitt
Nähert sich der Schneidölstand der MIN-
MIN-Marke Marke im Schauglas, dann muß Sprühöl
nachgefüllt werden.

Den schwarzen Kunststoffdeckel der


Dosierschraube Einfüllöffnung lösen und in die Öffnung
Sprühöl nachfüllen. Nach dem Befüllen
wieder verschließen.
Kunststoffdeckel

Zum Nachfüllen ausschließlich -Sprühöl verwenden.

Beim Sägen von Kunststoffen muß die Sprüheinrichtung ausgeschaltet bleiben.


Stellen Sie die Sprühmitteldosierung am Absperrhahn ab.

6-2 Stand Juni 1999


DG 244

6.2.3 Justage des Schwenk- und Neigungswinkels


Je nach Ausführung der Maschine muß der Schwenk- bzw. Neigungswinkel und
das Gehrungsnullmaß justiert werden.
®

(Wird bei der Erstinbetriebnahme durch das Servicepersonal


durchgeführt).

Sägeaggregat 1 ist 45° geschwenkt und 45° geneigt


Sägeaggregat 2 ist 140° geschwenkt

Sägeaggregate 1 und 2 sind 45° geschwenkt

Sägeaggregat 1 und 2 sind 45° geneigt.

Betriebsanleitung 6-3
DG 244

Gehrungsnullmaß neigen und schwenken


• Das fahrbare Aggregat auf ca. 1000 mm positionieren.
• Folgende Schritte ausführen:
1. alle Winkel auf 90° einstellen.
2. Aggregat 1 auf 90° geschwenkt und geneigt
Aggregat 2 auf 45° geschwenkt und 90° geneigt
3. Aggregat 1 auf 45° geschwenkt und 90° geneigt
Aggregat 2 auf 90° geschwenkt und geneigt
4. Aggregat 1 auf 90° geschwenkt und geneigt
Aggregat 2 auf 90° geschwenkt und 45° geneigt
5. Aggregat 1 auf 90° geschwenkt und 45° geneigt
Aggregat 2 auf 90° geschwenkt und geneigt
• Nach jedem Schritt einen Sägevorgang durchführen.
• Justieren
- An den Profilabschnitten Markierungen anbringen.
- Den ersten Abschnitt auf eine ebene Fläche legen und darauf die anderen
Abschnitte.
- Die Länge der einzelnen Profilabschnitte vergleichen. Differieren die
Längen, so ist festzustellen, welche Gehrung von welchem Aggregat eine
Längendifferenz zum 90° Schnitt aufweist.
Geneigte Gehrung Das betreffende Sägeblatt ausbauen und
mit Ausgleichsscheiben unterlegen
- wieder einbauen.
Maß zu klein Ausgleichscheiben entfernen.
Geschwenkte Gehrung Aluminium-Grundplatte am Anlageträger
lösen, Werkstückanlage einstellen.
Gehrungschnitt zu kurz Anlage nach hinten verstellen.
• Stimmen die Maße nicht oder gibt es andere Probleme, informieren Sie bitte
®

das Servicepersonal.

• Durch Abgleich des Gehrungsnullmaßes beim Neigen ändert sich


zwangsläufig das Gehrungsnullmaß beim Schwenken.

• Beim Einstellen der Werkstückanlage darauf achten, daß die


VORSICHT
Werkstückanlage nicht verspannt wird. Bei der Werkstückanlage des
fahrbaren Sägeaggregates darauf achten, daß nach dem Einstellen, die
Anlage parallel zum Maschinenbett steht (Meßuhr am festen Aggregat
anbringen).

• Wenn die Anlage verstellt wird, muß der Winkel zwischen Anlage und
Tischplatte genau 90° (Haarwinkel) betragen. Anlage zum Sägeblatt ebenfalls
90°.

Ablängen von Leichtmetallprofilen


Beim Ablängen von Leichtmetallprofilen ist besonders darauf zu achten, daß das
Profil beim Schneiden auf dem Auflagetisch einwandfrei aufliegt. Am hinteren
Anschlag muß es so anliegen, daß es weder durch den Schnittdruck noch durch
den Vorschubdruck abkippen kann. Es wird empfohlen, im Bedarfsfall geeignete
Beilagen zu verwenden.

6-4 Stand Juni 1999


DG 244

6.2.4 Spanneinrichtung
Die Spannzylinder werden
am Klemmhebel an den
Klemmhebel Spannhalterungen fixiert.
Der Spanndruck kann am
Spann- Zweidruckregler für
zylinder spannen eingestellt werden
(Mindestdruck 4,2 bar am
Zweidruckregler).

Niemals in die Spann-


zylinder sägen.

• Die Spannzylinder müssen so eingestellt werden, daß der Abstand zwischen


dem eingelegten Profil und dem Spannpuffer in nichtgespanntem Zustand
maximal 5 mm beträgt.

VORSICHT
• Achten Sie darauf, daß die Spannzylinder senkrecht zur Tischauflagefläche
wirken. Dabei sind die Spannzylinder so zu fixieren, daß der Spannhub
möglichst klein ist.

• Bei unsymmetrischen Profilen (z. B. Fensterflügel-Profil) ist mit speziellen


Profilbeilagen zu arbeiten.
Die Spannzylinder sind in ihrer Lage so anzubringen, daß das Profil nicht
verkanten kann.

Je nach Profilform muß mit Beilagen gearbeitet werden.


Damit Sie ein gutes Schnittergebnis erzielen, sollten Sie auch bei dünnwandigen
und großdimensionierten Hohlkammerprofilen mit Beilagen arbeiten. Ein hoher
Spanndruck kann eine elastische Deformierung des Werkstückes bewirken.
Kurze Werkstücke können auch nicht gehalten werden (Spannlänge mindestens
VORSICHT
150 mm).

Bitte beachten Sie, daß das Werkstück nicht zu stark gespannt wird, da es
verzogen oder zusammengedrückt werden kann.
Bei Deformation des Profils ist der Spanndruck zu reduzieren.

Der Druckminderer befindet sich auf der Schalttafel hinter dem jeweiligen
Aggregat (E500), oder im Schaltschrank (E255).

Betriebsanleitung 6-5
DG 244

6.2.5 Einstellen der Vorschubgeschwindigkeit

Mit diesen Drosselrück-


Drosselrück- schlagventilen kann die
schlagventil Vorschubgeschwindigkeit für
stationäres die Sägeaggregate
Sägeaggr. eingestellt werden. Diese
sind am Schaltschrank
Drosselrück-
angebracht. (E255)
schlagventil
fahrbares
Sägeaggr.

Drosselrück- Bei Steuerung E500 sind die


schlagventil Drosselrückschlagventile am
stationäres Blechschutz links bzw. rechts
Säge- am jeweiligen Aggregat
aggregat angebracht.

Drosselrück- Drehung nach rechts


schlagventil - langsamer
fahrbares Drehung nach links
Sägeaggre- - schneller
gat
Führen Sie einen Probe-
schnitt für das jeweilige
Werkstück durch.

6.2.6 Vorschub-Zylinder (stat. Aggregat)

Anzeige für Anzeige für Grundstellung


Grund- darf nicht verstellt werden
stellung (ist werkseits eingestellt).

Hub- Bei kleineren Schnitten kann


begrenzung die Hubbegrenzung zurück
(nur beim genommen werden
Takten) (nur beim Takten).

6-6 Stand Juni 1999


DG 244

6.2.7 Einstellen der Gehrungswinkel


(nur bei pneumatischer Winkelpositionierung)

Stell- und Der Schwenkzylinder


Konter- befindet sich unter der
mutter Abdeckhaube auf der
(für 90°-Ein- Rückseite der Aggregate.
stellung) Zum Justieren des 90°-
Winkels den
Drosselrück- Klemmanschlag für die 90°-
schlagventil Einstellung lösen.
90° nach 45° Den 90°-Winkel mit Hilfe der
Stell- und Kontermutter (für
Klemm-
90°-Einstellung) einstellen.
anschlag
(für 45° Ein- Um die Zwischenwinkel
stellung und einzustellen, muß der
Zwischen- Klemmanschlag für die
winkel) Zwischenwinkel verstellt und
festgeklemmt werden.
Beim Schwenken auf 45°
Stell- und stoppt das Aggregat bei der
Konter- Position des Klemm-
mutter anschlages.
(für 45°-Ein-
Mit den Drosselventilen wird
stellung)
die Positioniergeschwindig-
keit von 90° nach 45° bzw.
Drosselrück- von 45° nach 90° eingestellt.
schlagventil
45 °nach 90°

Verletzungsgefahr
Bevor der Klemmanschlag für die Einstellung von Zwischenwinkeln gelöst und
verstellt wird, muß unbedingt auf 90° geschwenkt werden.
VORSICHT

Betriebsanleitung 6-7
DG 244

6.2.8 Sonderwinkel - Schwenken


Drehschalter Steuerung zum Einstellen von
E255: (manuelles Sonderwinkeln kleiner 45°
Schwenken) E255:
Schwenktisch auf 45° stellen.
Den jeweiligen Drehschalter für
manuelles Schwenken auf ein
stellen. Handarretierbolzen
lösen und in Verstellplatte
einhängen.

E500:
Sonderwinkel eingeben.
Start betätigen.
Verstellplatte Handarretierbolzen lösen und in
Verstellplatte einhängen.
Vorgehensweise wird über Text
Handarretier-
an der Steuerung angezeigt.
bolzen

6.2.9 Neigezylinder

Justieren des 90°-Winkels


Die Einstellung des 90°-
Winkels erfolgt über die
Anschlag-schraube mit
Kontermutter.
Anschlag-
schraube
mit Konter-
mutter
90°-Winkel

6-8 Stand Juni 1999


DG 244

Justieren des 45°-Winkels


Stell- und Zum Justieren des 45°-
Kontermutter Winkels muß die Stell- und
45°-Winkel Kontermutter, auf der
Innen- Anschlagwelle gelöst werden.
sechskant- Rechtsdrehen der Stellmutter
schraube, vergrößert den Winkel.
Klemmung Durch den serienmäßig
Stufenan- eingebauten Stufenanschlag
schlag können beliebige Zwischen-
winkel auf Anschlag
Drosselrück-
eingestellt werden.
schlagventil
90° nach 45° Zusätzliche Verstellung der
Winkel nach Anzeige E110
Anschlag-
oder nach Skala auf der
welle mit
Anschlagwelle:
Skala
Durch Lösen der
Drosselrück- Innenscheckskantschraube
schlagventil wird die Klemmung der
45° nach 90° Anschlagwelle geöffnet, und
Anschlag diese kann dann ent-
sprechend verstellt werden.
Die Positioniergeschwindig-
keit von 90° nach 45°, bzw.
von 45° nach 90°, wird mit
dem jeweiligen Drosselrück-
schlagventil verstellt.

Verletzungsgefahr
Bevor die Klemmung der Anschlagwelle gelöst und diese verstellt wird, muß
unbedingt auf 90° geschwenkt werden.
VORSICHT

Betriebsanleitung 6-9
DG 244

6.2.10 Ventilbatterie
Druck- Bei der Steuerung E500
minderer für besitzt jedes Aggregat eine
anheben Ventilbatterie. Der Aufbau
Schwenk- kann je nach Ausführung
tisch der Maschine etwas
differieren.
Drossel für Der Druckwächter, der
Sägerück- Druckminderer und das
lauf Drosselrückschlagventil sind
bei allen Ausführungen
gleich. Der Druckwächter
2-Druck- überwacht, ob am betreffen-
schaltgerät den Aggregat die Material-
für Spanner spannung funktioniert (sonst
kein Sägevorschub).
Mit dem Druckminderer
(Manometer) kann bei der
Drossel für
Bearbeitung von dünnwan-
Bremse
digen Profilen der Material-
(fahrbares
spanndruck verringert
Aggregat)
werden (min. 4,2 bar).
Mit dem Drosselrückschlag-
ventil wird die Rückhub-
geschwindigkeit des
Sägevorschubes verändert.
Durch drehen im Uhrzeiger-
sinn wird die Rückhub-
geschwindigkeit verringert.

Kleiner Spanndruck
Schutz- einstellen wie folgt:
kappe Schutzkappe abnehmen
Rändelmutter lösen
Stell- Stellschraube 2 drehen bis
schraube 1 Manometer 2 bar anzeigt.
(SW10) Rändelmutter wieder
festziehen.
Großer Spanndruck
Gegen- einstellen wie folgt:
mutter
(SW10) Gegenmutter lösen
Stellschraube 1 drehen bis
gewünschter Spanndruck
am Manometer anzeigt.
Stell- Gegenmutter wieder
schraube 2 festziehen.
(SW10) Schutzkappe wieder
aufsetzen, mit leichtem
Rändel- Druck festziehen
mutter (Schutzkappe unbedingt
einschrauben, da sonst
Luftverlust).
Manometer

6-10 Stand Juni 1999


DG 244

2-Druck- Im Schaltschrank nur bei


schaltgerät E255 und E110
für Spanner Ausführungen.
(Beschreibung Seite 6 - 10)

Druck- Der Druckminderer ist


minderer für werkseits eingestellt und
anheben dient zur Erleichterung beim
Schwenk- Schwenken.
tisch

Beachten Sie, daß das Manometer nur dann Druck anzeigt, wenn die
Materialspannung aktiv ist.

6.2.11 Schnittlängeneinstellung
Die Schnittlänge wird über die Positionierelektronik E255 oder E500 eingestellt.
Zum Eichen der elektronischen Schnittlängenpositionierung, siehe gesonderte
Elektronikbeschreibung E255 und E500.

Betriebsanleitung 6-11
DG 244

6.3 Einbau und Wechseln der Sägeblätter

Vor Arbeiten an den Sägeblättern unbedingt:


- die Sägeaggregate auf 45° stellen!
- Hauptschalter ausschalten!
- Druckluftzufuhr abstellen!
GEFAHR - Maschine gegen Wiedereinschalten sichern!

Achtung Sägeblatt läuft nach!


Schutzblech nur entfernen, wenn das Sägeblatt still steht!

Beim Herausnehmen der Sägeblätter müssen unbedingt Schutzhandschuhe


getragen werden.

Die Maschine ist in allen Fällen vom elektrischen und pneumatischen Netz zu
trennen und gegen Wiedereinschalten zu sichern.

GEFAHR

1. Aggregat pneumatisch auf 45° stellen.


2. Den Abfallbehälter am Handgriff entfernen.
3. Die Schrauben lösen und die Werkstückauflage (Alu) abnehmen.

4. Die Sägeblattnabe mit


einem Gabelschlüssel
(SW 46) gegenhalten
und die Schraube mit
einem Ringschlüssel
(SW 22) lösen.

Sägeblatt- eachten Sie:


nabe Linker Motor -
Rechtsgewinde
Rechter Motor -
Schraube Linksgewinde
5. Die Druckscheibe
Druck- abnehmen und das
scheibe Sägeblatt
herausnehmen.

Die Montage des Sägeblattes erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.


Die Linksgewindeschraube kräftig gegen den Uhrzeigersinn anziehen.
Die Rechtsgewindeschraube kräftig mit dem Uhrzeigersinn anziehen.

6-12 Stand Juni 1999


DG 244

• Beachten Sie beim Einsetzen der neuen Sägeblätter die Drehrichtung.


Die Zahnbrust muß immer zur Mitte verlaufen.

• Beachten Sie, daß sich im Bereich der Sägeblattnabe und der Druckscheibe
VORSICHT
kein Schmutz befindet.

Achten Sie beim Einbau des


Sägeblatt- Sägeblattes darauf, daß
lager keine Späne oder sonstige
Verunreinigungen im
Sägeblattlager bleiben.
Mit einem Pinsel säubern.

Betriebsanleitung 6-13
DG 244

6.4 Schutzhaubeneinstellung
Drossel- Durch verstellen an den
ventil Drosselventilen kann die
(schließen) Schließgeschwindigkeit der
Schutzhauben verändert
werden.
Drossel-
ventil

• Schließgeschwindigkeit der beiden Hauben nur bei auseinandergefahrenen


Aggregaten verändern.

• Die beiden Hauben müssen die gleiche Schließgeschwindigkeit haben um


VORSICHT
Beschädigung derselben zu vermeiden.

6.5 Sägen

• Arbeiten Sie nie ohne Schutzvorrichtung und nicht ohne ordnungsgemäße


Materialspannung.
GEFAHR
• Achten Sie darauf, daß das Sägeblatt in Pfeilrichtung läuft.

6.5.1 Probelauf

Führen Sie vor Sägebeginn einen Probelauf ohne Werkstück durch.


Stellen Sie die Vorschubgeschwindigkeit an der Ventilschraube und die
Materialspannung auf das jeweilige Profil ein.

• Achten Sie beim Ablängen darauf, daß das Werkstück beim Sägen exakt am
Anschlag bzw. Anschlagwinkel anliegt und auf dem Tisch aufliegt.

• Empfohlen wird die Verwendung geeigneter Beilagen.


VORSICHT
• Achten Sie darauf, daß sich keine Abfallstücke im Arbeitsbereich der Säge
befinden.

• Niemals in die Spannzylinder sägen

6-14 Stand Juni 1999


DG 244

6.5.2 Arbeitsablauf

• Hauptschalter einschalten.
• Gradzahl an der Bedientafel oder am Tastenfeld einstellen (neigen oder
schwenken)
1

• Taste
I
drücken
2

• Taste
I
drücken
• Profil einlegen.
• Taste und die Taste drücken bis das Werkstück durchgesägt ist.
(bei E 255)
• Taste und die Taste drücken bis das Werkstück durchgesägt ist.
(bei E 500)

Die eingebaute Sicherheits-Zweitastenschaltung dient der Unfallverhütung


(ohne Werkstückspannung keine Sägevorschubbewegung).

− Nachdem Sie die Tasten losgelassen haben, geht das Sägeaggregat in die
Ausgangsstellung zurück, die Materialspanner lösen sich automatisch und die
Haube öffnet sich.

− Wenn Sie eine oder beide Tasten loslassen, kann ein begonnener
Sägevorgang wieder abgebrochen werden.

− Bei Betätigen des NOT-AUS-Schalters schaltet der Motor ab, das Sägeblatt
geht in Ausgangsstellung zurück, das Werkstück bleibt gespannt, und die
Haube bleibt geschlossen.

− Nach lösen des NOT-AUS-Schalters wird das Werkstück gelöst und die Haube
öffnet sich.

Betriebsanleitung 6-15
DG 244

6.6 Störungen

Störung Mögliche Ursache Behebung


− Sägeblatt dreht sich nicht. − Keine Netzspannung − Netzanschluß prüfen.
− Motor dreht sich nicht. − Sicherungen überprüfen.
− Sprüheinrichtung − Handventil geschlossen − Handventil öffnen.
funktioniert nicht. − Sprühmittelbehälter leer − Sprühmittel nachfüllen.
− Sprühmittel vorhanden − Leitungen und Düsen
prüfen.

− Material flattert beim − Spanner nicht richtig − Spanner verstellen


Sägen. eingestellt. (näher zur Schnittstelle und
mittig zur Kraftübertragung
des Profils; ggf. Beilage
verwenden).
− Unsauberer Schnitt − Spanner nicht richtig − Spanner verstellen (näher
eingestellt. zur Schnittstelle und mittig
zur Kraftübertragung des
Profils;
ggf. Beilage verwenden).
− Sägeblatt ist stumpf. − Sägeblatt schärfen.
− Sägeblatt austauschen

6-16 Stand Juni 1999


DG 244

7 Wartung, Instandhaltung und Reinigung

• Arbeiten an der elektrischen Anlage und an der Pneumatik dürfen nur von
einer Fachkraft ausgeführt werden.

• Sichern Sie die Maschine bei allen Instandhaltungs- und Reinigungsmaß-


GEFAHR
nahmen gegen unbefugtes Einschalten. Die Maschine ist in allen Fällen vom
Pneumatik- und Stromnetz zu trennen.

• Überprüfen Sie vor allen Wartungs- und Reparaturarbeiten, ob das Sägeblatt


vollständig still steht.
Stehende Sägeblätter sind deutlich an den sichtbaren, einzelnen Zähnen der
Sägeblätter erkennbar.

• Beachten Sie bei allen Instandhaltungs- und Reinigungsmaßnahmen immer


die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Vorsichtsmaßnahmen.

• Einstellarbeiten müssen von autorisiertem Personal durchgeführt werden.

7.1 Wartung und Instandhaltung

7.1.1 Auswechseln der Sägeblätter


• Verwenden Sie nur
®

Sägeblätter.
• Sowohl die Schnitteigenschaften als auch die Geräuschemission werden
wesentlich durch die Schneidegeometrie und Ausführung des
Stammblattkörper beeinflußt.
• Arbeiten Sie immer mit scharfen Werkzeugen.
• Ausgebrochene Zähne führen zu Unwucht und Unfallgefahr.
• Prüfen Sie Ihre Sägeblätter durch Klangprobe auf versteckte Haarrisse im
Stammblattkörper.
• Nachschärfen des Sägeblattes:
HM-Blätter können nur an modernen Spezialmaschinen geschärft werden,
welche einen einwandfreien Rundlauf und Planlauf (wuchtfrei) garantieren.

Betriebsanleitung 7-1
DG 244

7.1.2 Wartungseinheit

Der Wasserabscheider muß regelmäßig entleert werden, da es sonst zu


Störungen im Ablauf kommen kann.

WARNUNG

Um den Wasserabscheider zu entleeren,


müssen Sie die Laschen (H) unterhalb des
Schauglases (F) kräftig zusammendrücken
bis das Schauglas leer ist.

7.1.3 Hydropneumatische Vorschubeinheit (Sonderzubehör)


Der Ölstand der Vorschubeinheit ist ausreichend, wenn die Ölstandsmarkierung
sichtbar ist.
Am Ölnachfüllnippel können Sie Öl nachfüllen.
Folgendes Öl wird empfohlen: 3° - 5° E/50°C
20° - 40°C St/50°C

7.1.4 Schmierung
Das Motor- und Sägeblattlager ist wartungsfrei.
Die Schwenkwelle für den
Sägearm an beiden
Sägeaggregaten regelmäßig
einmal im Monat am
Schmiernippel schmieren.
Schmier-
nippel
Das Motor- und
Sägeblattlager ist
wartungsfrei.

7-2 Stand Juni1999


DG 244

7.1.5 Instandhaltung

Bauteile Instandhaltungsarbeiten

Pneumatik
- Leitungen - Sichtkontrolle auf Risse und poröse Stellen
- Verschraubungen - Fester Sitz und Dichtheit prüfen.
- Wasserabscheider - Füllstand prüfen, ggf entleeren.
- Dichtheit prüfen.
Elektrik
- Leitungen - Sichtkontrolle auf Beschädigungen
- Verschraubungen - Fester Sitz prüfen.
Spannzylinder - Dichtheit prüfen.
- Spannpuffer auf Beschädigung prüfen.
Gasdruckfeder an - monatlich prüfen
Sägearmen - alle 2 Jahre austauschen

7.2 Reinigungsarbeiten
Beim Sägeblatteinbau bzw. -wechsel die einzubauenden Teile von Span- und
Staubresten reinigen.
Reinigen Sie die Maschinenoberfläche öfters mit einem nicht ätzenden
Reinigungsmittel, um Schmier-, Sprühöl und Staubablagerungen zu entfernen.
Entleeren Sie regelmäßig den Abfallbehälter.

7.3 Kundendienst
Wenn erforderlich steht Ihnen unser Kundendienst zur Verfügung.
Sie erreichen uns:

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Maschinenfabrik
elumatec GmbH
Pinacher Str. 61
D 75417 Mühlacker

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Zentrale: 0 70 41 / 14-0
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Fax: 0 70 41 / 14-280

Betriebsanleitung 7-3
DG 244

7-4 Stand Juni1999


DG 244

8 Ersatz- und Verschleißteilteilliste

Zubehörliste
Siehe im Kapitel 3.2, Lieferumfang

Sonderzubehör
Siehe im aktuellen Sonderzubehör-Katalog

HM-Sägeblätter
Siehe im aktuellen Sonderzubehör-Katalog

Betriebsanleitung 8-1
DG 244

8-2 Stand Juni 1999


DG 244

A Anhang

A.1 Schaltplan

A.2 Pneumatikplan

A.3 Lärmemissionswerte

A.4 Sicherheitsdatenblatt, Sprühmittel

Betriebsanleitung A-1
DG 244

A-2 Stand Juni 1999


DG 244

Lärmemissionswerte

elumatec Doppelgehrungssäge Typ: DG 244

Der nach DIN EN ISO 11202 mit CEN -TC 142 Ergänzung ermittelte
arbeitsplatzbezogene Emissionswert LpA beträgt:
Leerlauf ..........78,0 dB(A)
Arbeitsgeräusch PVC-Profil ..........78,0 dB(A)
Arbeitsgeräusch Alu-Profil ..........78,7 dB(A)
Die Meßunsicherheitskonstante K beträgt 4 dB (A).

Folgende vom CEN - TC142 festgelegte Ergänzungen, um eine


Genauigkeitsklasse besser 3 dB zu erhalten, wurden berücksichtigt:
− Der Umgebungskorrekturfaktor K3A ist ≤ 4 dB
− Die Differenz zwischen Fremdgeräuschschalldruckpegel und
Geräuschschalldruckpegel an jedem Meßpunkt ist ≥ 6 dB

Unter Berücksichtigung von ISO 7960 Abschnitte 0 bis 4 waren die


maschinenspezifischen Meßbedingungen wie folgt:
HM-Sägeblätter: 550x4,5 Zähne: 110 n=2400U/min
Werkstück: PVC-Profil / Alu-Profil
Mikrofonposition: in 1m Abstand mittig vor der Maschine in 1,5m Höhe.

Anmerkung
Die Werte, die hier angegeben sind, sind Emissionswerte und müssen damit nicht zugleich
auch sichere Arbeitsplatzwerte darstellen. Da es keine Korrelation zwischen Emissionswerten
und Arbeitsplatzwerten gibt, können diese nicht zuverlässig verwendet werden, um
festzustellen, ob oder ob keine weiteren Vorkehrungen erforderlich sind. Faktoren, welche den
derzeitigen Arbeitsplatzwert beeinflussen können, beinhalten die Dauer der Einwirkungen, die
Eigenart des Arbeitsraumes, andere Geräuschquellen, die Anzahl der Maschinen und andere
benachbarte Einflüsse. Die zuverlässigen Arbeitsplatzwerte können ebenso von Land zu Land
variieren. Diese Information soll jedoch den Anwender befähigen, eine bessere Abschätzung
von Gefährdung und Risiko zu machen.

Lärmemissionswerte
1/6
g (EG) Nr. 1907/2006, Anhang II
vom: 29.07.2009 PDF-Datum: 08.12.2009
SUPRA NEOC 1311

Sicherheitsdatenblatt
. 1907/2006, Anhang II
1. BEZEICHNUNG DES STOFFES BZW. DER ZUBEREITUNG UND DES UNTERNEHMENS

Bezeichnung des Stoffes oder der Zubereitung

SUPRA NEOC 1311


Artikelnummer:
088907080 / 0,5 L
088907081 / 1 L
088907082 / 5,0 L
088907083 / 20 L
088907084 / 200 L

Verwendung des Stoffes/der Zubereitung


Siehe Bezeichnung des Stoffes oder der Zubereitung.
Schneidmittel
Metallbearbeitung

Bezeichnung des Unternehmens


Telefon +49 (0) 7041 / 14 - 0, Telefax +49 (0) 7041 / 14 - 280
www.elumatec.de

E-Mail-Adresse der sachkundigen Person: info@chemical-check.de, k.schnurbusch@chemical-check.de

Notrufnummer
iftungserscheinungen:
Tel.:
Giftnotrufzentrale Freiburg Tel.: 0761 - 19240
Notrufnummer der Gesellschaft:
Tel.: --

estuft im Sinne der Richtlinie 1999/45/EG.

Siehe auch Punkt 11 und 15.

Siehe Punkt 12.

3. ZUSAMMENSETZUNG/ANGABEN ZU BESTANDTEILEN

Allg. Beschreibung:

Wirkstoff
Chem. Bezeichnung
% Bereich Symbol EINECS, ELINCS
Registrierungsnummer
(ECHA)

--
--- ---
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g (EG) Nr. 1907/2006, Anhang II
vom: 29.07.2009 PDF-Datum: 08.12.2009
SUPRA NEOC 1311

4. ERSTE-HILFE-MASSNAHMEN

4.1 Einatmen
Person aus Gefahrenbereich entfernen.
4.2 Augenkontakt
Kontaktlinsen entfernen.

4.3 Hautkontakt

4.4 Verschlucken

4.5 Besondere Mittel zur Ersten Hilfe erforderlich


n.g.

Symptomatische Behandlung

5. MASSNAHMEN

Schaum
CO2

Wasservollstrahl

durch Verbrennungsprodukte oder durch beim Brand entstehende Gase


Kohlenoxide
Stickoxide
Schwefeloxide
Phosphoroxide
Organische Stoffe
Anorganische Stoffe

Explosions- und Brandgase nicht einatmen.


Vollschutz
5.5 Sonstige Hinweise
Nicht in die Kanalisation gelangen lassen.

6. MASSNAHMEN BEI UNBEABSICHTIGTER FREISETZUNG

Augen- und Hautkontakt vermeiden.


Ggf. Rutschgefahr beachten
6.2 Umwelt
Nicht in die Kanalisation gelangen lassen.

6.3 Reinigungsverfahren
terial (z.B. Universalbindemittel) aufnehmen, und gem. Punkt 13 entsorgen.
Oder:
Mechanisch aufnehmen und gem. Punkt 13 entsorgen.
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vom: 29.07.2009 PDF-Datum: 08.12.2009
SUPRA NEOC 1311

7. HANDHABUNG UND LAGERUNG

7.1 Handhabung
Hinweise f. den sicheren Umgang:
Siehe Punkt 6.1

Augen- und Hautkontakt vermeiden.

Hinweise auf dem Etikett sowie Gebrauchsanweisung beachten.

an den Verarbeitungsmaschinen erforderlich.

7.2 Lagerung

Produkt nur in Originalverpackungen und geschlossen lagern.


Nicht zusammen mit Oxidationsmitteln lagern.
Besondere Lagerbedingungen:
Siehe Punkt 10
Empfehlenswert:

12 Monate.

8.1 Expositionsgrenzwerte

---

Absaugung oder allgemeine Abluft erreicht werden.


Falls dies nicht ausreicht, um die Konzentration unter den Arbeitsplatzgrenzwerten (AGW) zu halten, ist ein geeigneter Atemschutz
zu tragen.
Gilt nur, wenn hier Expositions

Handschutz:
Augenschutz: Schutzbrille (EN 166) di
Gefahr von Spritzern.
. Sicherheitsschuhe EN ISO 20345,

Die Auswahl wurde bei Zubereitungen nach bestem Wissen und


Die Auswahl wurde bei Stoffen von den Angaben der Handschuhhersteller abgeleitet.
ter Beachtung der Durchbruchzeiten, Permeationsraten
und der Degradation erfolgen.
Die Auswahl eines geeigneten Handschuhs ist nicht nur vom

ialien nicht vorausberechenbar und muss deshalb vor dem

Die genaue Durchbruchzeit des Handschuhmaterials ist beim Schutzhandschuhhersteller zu erfahren und einzuhalten.
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g (EG) Nr. 1907/2006, Anhang II
vom: 29.07.2009 PDF-Datum: 08.12.2009
SUPRA NEOC 1311

k.D.v.

9. PHYSIKALISCHE UND CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN

Farbe: Gelb, Braun


Geruch: Charakteristisch

Untere Explosionsgrenze: 0,6 Vol%


Obere Explosionsgrenze: 6,5 Vol%

Zu vermeidende Bedingungen
Siehe Punkt 7.
Bei sachgerechter Lagerung und Handhabung nicht zu erwarten (stabil).
Zu vermeidende Stoffe
Siehe auch Punkt 7.
Kontakt mit starken Oxidationsmitteln meiden.

Siehe Punkt 5.3

11. TOXIKOLOGISCHE ANGABEN

Verschlucken, LD50 Ratte oral (mg/kg): > 2000


Einatmen, LC50 Ratte inhalativ (mg/l/4h): k.D.v.
Hautkontakt, LD50 Ratte dermal (mg/kg): Nicht reizend
Augenkontakt: Nicht reizend

Sensibilisierende Wirkung: Nein


Krebserzeugende Wirkung: Keine Hinweise auf eine derartige Wirkung.

nweise auf eine derartige Wirkung.


Narkotisierende Wirkung: k.D.v.

Sonstige Hinweise
Die toxikologischen Informationen basieren auf Daten
Nach dem derzeitigen Stand unserer Kenn bereitung unter normalen Anwendungsbedingungen nicht zu einer

12. UMWELTBEZOGENE ANGABEN

Selbsteinstufung: Ja (VwVwS)
Persistenz und Abbaubarkeit: Nicht
Adsorption im Boden.
Verhalten in Abwasserbehandlungsanlagen: Nicht in Ge

den, der den Sauerstoffaustausch verhindern kann.


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vom: 29.07.2009 PDF-Datum: 08.12.2009
SUPRA NEOC 1311

13. HINWEISE ZUR ENTSORGUNG

nd der voraussichtlichen Verwendung dieses Produktes.


Aufgrund der speziellen Verwendung und Entsorgungsg
en. (2001/118/EG, 2001/119/EG, 2001/573/EG)

e der physikalischen und mechan


von Metallen und Kunststoffen

Empfehlung:

Zum Beispiel auf geeigneter Deponie ablagern.


Zum Beispiel geeignete Verbrennungsanlage.

Siehe Punkt 13.1

15 01 01 Verpackungen aus Papier und Pappe


15 01 02 Verpackungen aus Kunststoff
15 01 04 Verpackungen aus Metall

14. ANGABEN ZUM TRANSPORT

Allgemeine Angaben
UN-Nummer: n.a.

Klasse/Verpackungsgruppe: n.a.
Klassifizierungscode: n.a.
LQ: n.a.

GGVSee/IMDG-Code: n.a. (Klasse/Verpackungsgruppe)


Meeresschadstoff (Marine Pollutant): n.a.

IATA: n.a. (Klasse/Nebengefahr/Verpackungsgruppe)

Kein Gefahrgut nach o.a. V.

15. RECHTSVORSCHRIFTEN

Kennzeichnung nach Gefahrstoff-V incl. EG-Richtlinien


(67/548/EWG und 1999/45/EG)
Gefahrenbezeichnungen: ---

MAK/BAT:
Siehe Punkt 8.
Chemikalienverordnung, ChemV beachten.
Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung, ChemRRV beachten.
Luftreinhalte-Verordnung, LRV beachten.
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g (EG) Nr. 1907/2006, Anhang II
vom: 29.07.2009 PDF-Datum: 08.12.2009
SUPRA NEOC 1311

VOC-CH:
k.D.v.

16. SONSTIGE ANGABEN

Diese Angaben beziehen sich auf das Produkt im Anlieferzustand.


Lagerklasse nach VCI: 12

TA-Luft:
III

Legende:

AGW = Arbeitsplatzgrenzwert / BGW = Biologischer Grenzwert

AOX = adsorbierbare organische Halogenverbindungen


Die hier gemachten Angaben sollen das Produkt im Hinblick auf die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen beschreiben,
sie dienen nicht dazu bestimmte Eigenschaften zuzusichern und basieren auf dem heutigen Stand unserer Kenntnisse.
Haftung ausgeschlossen.
Ausgestellt von:

CHEMICAL / 0180 52 43 642, Fax: 05233 94 17 90, 0180 50 50 455

Chemical Check GmbH Gefahrstoffberatung.


1/6
g (EG) Nr. 1907/2006, Anhang II
vom: 28.07.2009 PDF-Datum: 16.12.2009
Metalon 11-108

Sicherheitsdatenblatt
. 1907/2006, Anhang II
1. BEZEICHNUNG DES STOFFES BZW. DER ZUBEREITUNG UND DES UNTERNEHMENS

Bezeichnung des Stoffes oder der Zubereitung

Metalon 11-108
Artikelnummer:
088907095 / 1,0 L
088907096 / 0,5 L
088907097 / 5,0 L
088907098 / 20 L
088907099 / 200 L

Verwendung des Stoffes/der Zubereitung


Siehe Bezeichnung des Stoffes oder der Zubereitung.
Schneidmittel

Bezeichnung des Unternehmens


Telefon +49 (0) 7041 / 14 - 0, Telefax +49 (0) 7041 / 14 - 280
www.elumatec.de

E-Mail-Adresse der sachkundigen Person: info@chemical-check.de, k.schnurbusch@chemical-check.de

Notrufnummer
iftungserscheinungen:
Tel.:
Giftnotrufzentrale Freiburg Tel.: 0761 - 19240
Notrufnummer der Gesellschaft:
Tel.: --

estuft im Sinne der Richtlinie 1999/45/EG.

Siehe auch Punkt 11 und 15.

Siehe Punkt 12.

3. ZUSAMMENSETZUNG/ANGABEN ZU BESTANDTEILEN

Allg. Beschreibung:

Chem. Bezeichnung
% Bereich Symbol EINECS, ELINCS
Registrierungsnummer
(ECHA)

--
--- ---

4. ERSTE-HILFE-MASSNAHMEN
2/6
g (EG) Nr. 1907/2006, Anhang II
vom: 28.07.2009 PDF-Datum: 16.12.2009
Metalon 11-108

4.1 Einatmen
Person aus Gefahrenbereich entfernen.
nach Symptomatik Arzt konsultieren.
4.2 Augenkontakt
Kontaktlinsen entfernen.

4.3 Hautkontakt

4.4 Verschlucken
Wasser zu trinken geben.
Bei Beschwerden:

4.5 Besondere Mittel zur Ersten Hilfe erforderlich


n.g.

5. MASSNAHMEN

Auf Umgebungsbrand abstimmen.

Wasservollstrahl

durch Verbrennungsprodukte oder durch beim Brand entstehende Gase


Kohlenoxide

Explosions- und Brandgase nicht einatmen.


5.5 Sonstige Hinweise
Nicht in die Kanalisation gelangen lassen.

6. MASSNAHMEN BEI UNBEABSICHTIGTER FREISETZUNG

Augen- und Hautkontakt vermeiden.


Vorsicht Rutschgefahr.
6.2 Umwelt
Nicht in die Kanalisation gelangen lassen.

6.3 Reinigungsverfahren
al (z.B. Universalbindemittel, Sand, Kieselgur

7. HANDHABUNG UND LAGERUNG

7.1 Handhabung
Hinweise f. den sicheren Umgang:
Siehe Punkt 6.1
Augenkontakt vermeiden.
Langanhaltenden oder intensiven Hautkontakt vermeiden.

Hinweise auf dem Etikett sowie Gebrauchsanweisung beachten.


3/6
g (EG) Nr. 1907/2006, Anhang II
vom: 28.07.2009 PDF-Datum: 16.12.2009
Metalon 11-108

7.2 Lagerung

Produkt nur in Originalverpackungen und geschlossen lagern.


Nicht zusammen mit Oxidationsmitteln lagern.
Besondere Lagerbedingungen:
Siehe Punkt 10

Trocken lagern.

8.1 Expositionsgrenzwerte

---

Absaugung oder allgemeine Abluft erreicht werden.


Falls dies nicht ausreicht, um die Konzentration unter den Arbeitsplatzgrenzwerten (AGW) zu halten, ist ein geeigneter Atemschutz
zu tragen.
Gilt nur, wenn hier Expositions

Atemschutz: Im Normalfall nicht erforderlich.

Handschutz: Schutzhandschuhe (EN 374).


Augenschutz: Schutzbrille dichtsch

Die Auswahl wurde bei Zubereitungen nach bestem Wissen und


Die Auswahl wurde bei Stoffen von den Angaben der Handschuhhersteller abgeleitet.
ter Beachtung der Durchbruchzeiten, Permeationsraten
und der Degradation erfolgen.
Die Auswahl eines geeigneten Handschuhs ist nicht nur vom

ialien nicht vorausberechenbar und muss deshalb vor dem

Die genaue Durchbruchzeit des Handschuhmaterials ist beim Schutzhandschuhhersteller zu erfahren und einzuhalten.

k.D.v.

9. PHYSIKALISCHE UND CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN

Farbe: Farblos
Geruch: Mild

Untere Explosionsgrenze: k.D.v.


Obere Explosionsgrenze: k.D.v.

Dichte (g/ml): Nicht bestimmt


4/6
g (EG) Nr. 1907/2006, Anhang II
vom: 28.07.2009 PDF-Datum: 16.12.2009
Metalon 11-108

Zu vermeidende Bedingungen
Siehe Punkt 7.
Bei sachgerechter Lagerung und Handhabung nicht zu erwarten (stabil).
Zu vermeidende Stoffe
Siehe auch Punkt 7.
Kontakt mit starken Oxidationsmitteln meiden.

Siehe Punkt 5.3

11. TOXIKOLOGISCHE ANGABEN

Verschlucken, LD50 Ratte oral (mg/kg): k.D.v.


Einatmen, LC50 Ratte inhalativ (mg/l/4h): k.D.v.
Hautkontakt, LD50 Ratte dermal (mg/kg): k.D.v.
Augenkontakt: k.D.v.

Sensibilisierende Wirkung: k.D.v.


Krebserzeugende Wirkung: k.D.v.

dende Wirkung: k.D.v.


Narkotisierende Wirkung: k.D.v.

Sonstige Hinweise

Reizung der Haut.

12. UMWELTBEZOGENE ANGABEN

Selbsteinstufung: Ja (VwVwS)
Persistenz und Abbaubarkeit: k.D.v.
Verhalten in Abwasserbehandlungsanlagen: Nicht in Ge

13. HINWEISE ZUR ENTSORGUNG

nd der voraussichtlichen Verwendung dieses Produktes.


Aufgrund der speziellen Verwendung und Entsorgungsg
en. (2001/118/EG, 2001/119/EG, 2001/573/EG)
Empfehlung:

Zum Beispiel auf geeigneter Deponie ablagern.


Zum Beispiel geeignete Verbrennungsanlage.

Siehe Punkt 13.1

15 01 01 Verpackungen aus Papier und Pappe


5/6
g (EG) Nr. 1907/2006, Anhang II
vom: 28.07.2009 PDF-Datum: 16.12.2009
Metalon 11-108

15 01 02 Verpackungen aus Kunststoff


15 01 04 Verpackungen aus Metall

14. ANGABEN ZUM TRANSPORT

Allgemeine Angaben
UN-Nummer: n.a.

Klasse/Verpackungsgruppe: n.a.
Klassifizierungscode: n.a.
LQ: n.a.

GGVSee/IMDG-Code: n.a. (Klasse/Verpackungsgruppe)


Meeresschadstoff (Marine Pollutant): n.a.

IATA: n.a. (Klasse/Nebengefahr/Verpackungsgruppe)

Kein Gefahrgut nach o.a. V.

15. RECHTSVORSCHRIFTEN

Kennzeichnung nach Gefahrstoff-V incl. EG-Richtlinien


(67/548/EWG und 1999/45/EG)
Gefahrenbezeichnungen: ---

MAK/BAT:
Siehe Punkt 8.
Chemikalienverordnung, ChemV beachten.
Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung, ChemRRV beachten.
Luftreinhalte-Verordnung, LRV beachten.

VOC-CH:

16. SONSTIGE ANGABEN

Diese Angaben beziehen sich auf das Produkt im Anlieferzustand.


Lagerklasse nach VCI: 10 - 13

TA-Luft:
III 100%

Legende:

AGW = Arbeitsplatzgrenzwert / BGW = Biologischer Grenzwert

AOX = adsorbierbare organische Halogenverbindungen


Die hier gemachten Angaben sollen das Produkt im Hinblick auf die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen beschreiben,
sie dienen nicht dazu bestimmte Eigenschaften zuzusichern und basieren auf dem heutigen Stand unserer Kenntnisse.
6/6
g (EG) Nr. 1907/2006, Anhang II
vom: 28.07.2009 PDF-Datum: 16.12.2009
Metalon 11-108

Haftung ausgeschlossen.
Ausgestellt von:

CHEMICAL / 0180 52 43 642, Fax: 05233 94 17 90, 0180 50 50 455

Chemical Check GmbH Gefahrstoffberatung.


244108001 Verschleiß.- + Ersatzteilliste DG 244
Artikelnummer Bezeichnung 1 Bezeichnung 2

001161500 Motorklemmbrett 6xM4 KB10S bv 44x28mm


003830000 Kugellager 6202 DDU DIN 625 d15 D35 L11
006351200 Einmaulschl. SW 36 DIN 894
011233200 Klemmhebel M10 Gr.3 Kunststoff schwarz
011351400 6-Kt.Stiftschl. 6 DIN 911
011351401 6-Kt.Stiftschl. 8 DIN 911
013830000 Kugellager 6001 VVC3 DIN 625 d12 D28 L8
033120800 Lufthaube
033163802 Abdeckplatte PA f.Kabelführung
034830001 Kugellager 6005 ZZ DIN 625 d25 D47 L12
048351200 Einmaulschl. SW 30 DIN 894
055934013 Druckfeder 1,8x16,1x28
070164912 Schütz 24V= 4kW 3H1s LP1-K0910BD3
070213600 PE-Wandler 1/4 80Z-10-4G1/4M mit Schutzkappe PG7 3,7bar
072120208 Gehäusedeckel
072160314 Motorschutzsch. 6-10A GV2-ME14
073117200 Spannpuffer D40x100 M8/M12
078117200 Gummi-Metall-Puffer D30x10mm M8x12, Form D
079111717 Skalen-Spannplatte D16x2
079111718 Skalen-Klemmplatte 16x3x16
079277500 Stoßpresse DIN 1282 mit Spitzmundstück
088907096 Hochleistungsschneidmittel Metalon RVB 11-108, 0,5 l
100167800 Filtermatte 120x120
100258000 Schaltpultdeckel
100258001 Jalousiedeckel
102111600 Kettenrad 3/8x7/32 z=15
102117104 Spannschraube
102117105 Spannschraube M16x30 Rechtsgewinde
102164600 Kupplungsstecker 7pol. Ser.680 Kabelauslaß 6mm 09-0325-00-07
102164908 Relais 24VDC mit LED+Diode 55.34.9.024-0070
102351200 Einmaulschl. SW 46 DIN 894
102940405 Trichterschmiernippel M 8x1 DIN 3405, gera., Form A, Stahl
103165004 Netzteil NTG 30-24-5 24VDC/5A
104051007 Gradskala 273x10x0,5
104100220 Rotor kpl.
104100408 Motor fahrbar 230/400V 50Hz
104100409 Motor stationär 230/400V 50Hz
104101907 Kabel m. Endschalter L=650 Quetschbereich
104102151 Stator kpl230-240/400-415V50Hz mit Motorgehäuse L=122mm
104110901 Einstellwelle D25x490
104111601 Kettenrad groß 3/8x7/32 z=32
104111606 Kettenrad 3/8x7/32 z=35
104114708 Exzenterscheibe D25x3
104115005 Flansch D100x78 Getriebe Abtriebsseitig
104116801 Tragrolle D50x350 Achsd=12mm Typ 200-50STI
104117200 Abdeckgummi 470x300x3
104117701 Zentrierstift D30x26

1
244108001 Verschleiß.- + Ersatzteilliste DG 244
Artikelnummer Bezeichnung 1 Bezeichnung 2

104118603 Gehäusedeckel
104118604 Lagerdeckel
104118908 Stellnocken hinten D50x45
104130500 Lüfterrad D123x32,5 12 Flügel
104160302 Hauptschalter mit Betätig. 40A VCD-2 Not/Aus
104160304 Positionsschalter Metallrolle XCK-J10513H29 M20x1,5
104163406 Leuchtmelder, Kopf, grün ZB2-BV03
104163411 Schlüsselschalter, Kopf, tast. ZB2-BG06
104163412 Wahlschalter, Kopf, 3 rast. ZB2-BD3
104164200 Befestigungsflansch für ZB2-.. ZB2-BZ009
104164913 Hilfsschalterblock 2S2Ö LA1-KN22
104165018 Trafo 230-400V+-5 E400S sec:42V5A,24V5Aac
104165302 Hilfsschalterbock, Öffner ZB2-BE102
104165303 Hilfsschalterbock, Schliesser ZB2-BE101
104165304 Leuchttaster, Bock 24V mit ZB2-BW061 1 Schließer
104165307 Leuchtmelder, Bock 24V, ZB2-BV6
104166111 Zweidruckregelventil 24V= 1/4 MR-08E mit Manometer 0-10bar
104166301 Lampe 24V-2,6W BA9S
104167506 Entstörglied 24-250VDC LA4-DC1U
104167546 Entstörglied 12-24VAC/DC LA4-KE1B für Schütz
104167560 Regler TV 3.2 4Q Inc.-Eingang
104167801 Austrittsfilter 130x130mm SK3160100
104239207 Schaltleiste kurz 30x12x240
104830000 Kugellager 6206 DDU DIN 625 d30 D62 L16
104830002 Kugellager 6204 DDU DIN 625 d20 D47 L14
104830201 Axial-R.kugell. 51105 DIN 711 einseitig wir., d25 D42 L11
104832000 Rollenkette 3/8x7/32 DIN 8187 06B-1 160 Gl. mit Verschluss
120351200 Einmaulschl. SW 24 DIN 894
133160300 Hilfsschalter für GV-... 1S1Ö GV-AE11
133160301 Zylinderschalter RS-S +Stecker KL3046 schließer
133168200 Magnetsensor MS 17.60 4m Kabel
142121400 Riemenrad Motor D62,7x41 d20
142121401 Riemenrad vorn D79,6x35 d20
144102604 Schwenkantrieb pneum. 90°-45°
144112109 Gelenkbolzen lang D16x80
144112126 Zylinder SZ 6063/0030
144112217 Bundmutter D21x26 M12
144112400 Spannmutter M100x2 Nachar. an 222823701
144970435 O-Ring Di=148,59 D2=5,33 2-360
144970436 O-Ring Di=104,14 D2=5,33 2-346
178933226 Gasdruckfeder EL=410 Hub=142 520N
204110000 Riemenabdeckblech vorn 372x110x1,5
204116302 Schaltleiste lang 30x12x1650
204120600 Druckscheibe vorn D114x15
204120601 Druckscheibe D115x18
204217000 Spannzylinder D=35 Hub=140 doppeltwirkend L=205
204924642 Keilrippenriemen PJ 14 1397

2
244108001 Verschleiß.- + Ersatzteilliste DG 244
Artikelnummer Bezeichnung 1 Bezeichnung 2

244111202 Schutzschild stationär L=1102


244111216 Gelenkbolzen klein D12x70
244111217 Gelenkbolzen D43x43 für Öffnungszylinder
244111218 Gelenkkopf 25x25x55
244111231 Sicherheits-Schutzscheibe mit Halteprofil L=751
244111302 Schutzschild fahrbar L=1102
244112209 Werkstückanlageplatte stat. 220x10x326
244112286 Energieführungskette 24 Gl. für Schwenktisch 0450.40KR125
244113207 Werkstückanlageplatte fahrbar 220x10x326
244933233 Gasdruckfeder EL=520 Hub=192 500N

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