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TopWin

Gamma 255
Alpha 455
Alpha 355
Alpha 358
Alpha 356
Alpha 477
Alpha 488
© Komax AG. Zeta 633
All rights reserved.

www.komaxgroup.com

Software Anleitung

TopWin 10.x

Art. Nr. 0316515 – Version 0


Herausgeber:

Komax AG
Industriestrasse 6
CH-6036 Dierikon-Luzern

Telefon ++41 41 455 0 455


Telefax ++41 41 450 4 266
Email info.din@komaxgroup.com
Internet www.komaxgroup.com

Stand März 2010, Änderungen vorbehalten

Der Nachdruck dieser Anleitung, auch auszugsweise, gleichgültig in welcher Form, ist ohne
ausdrückliche, schriftliche Genehmigung des Herausgeber verboten.

Gegenüber Darstellungen und Angaben in dieser Anleitungen sind technische Änderungen,


die zur Verbesserung der Maschine notwendig werden, vorbehalten.

© 2010 by Komax AG, Wire Processing Systems lu


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Hinweise...............................................................................................................5


1.1 Gültigkeit dieser Anleitung..................................................................................................5
1.2 Wie diese Anleitung zu benützen ist...................................................................................5
1.3 Systemanforderungen.........................................................................................................5
1.4 Software Lizenzierung.........................................................................................................6
1.4.1 Eingabe des Lizenz Keys.......................................................................................7
1.4.2 Fehlermeldung.......................................................................................................8

2. Sicherheit.......................................................................................................................................9
2.1 Hinweiserklärung.................................................................................................................9
2.2 Sicherheitseinrichtungen an den Maschinen......................................................................9

3. Bedienelemente an der Maschine.............................................................................................11

4. Ein- und Ausschalten..................................................................................................................13


4.1 Einschalten........................................................................................................................13
4.2 Ausschalten.......................................................................................................................14

5. Bildschirmaufbau........................................................................................................................15

6. Konzept........................................................................................................................................17
6.1 Auftrag, Artikel, Teile.........................................................................................................17
6.2 Produktionsablauf.............................................................................................................18
6.3 Speichern der Einrichtwerte..............................................................................................19

7. Konfiguration...............................................................................................................................21
7.1 Konfiguration ändern und Maschine justieren..................................................................21
7.2 Prozessmodule justieren und Station positionieren..........................................................22
7.3 Optionen Editor (Option Editor).........................................................................................24
7.4 Werkzeugtyp Editor (Tool type Editor)...............................................................................25

8. Definition......................................................................................................................................27

9. Muster..........................................................................................................................................29

10. Produktion..................................................................................................................................33
10.1 Sequenz und Multileadset...............................................................................................34
10.1.1 Sequenz.............................................................................................................35
10.1.2 Multileadset........................................................................................................37
10.2 Automatische Verdoppelung (Auto-doubling).................................................................38
10.3 Auftrag (Job)....................................................................................................................39
10.3.1 Aufträge verarbeiten..........................................................................................39
10.3.2 Auftrag lokal erstellen........................................................................................40

Software Anleitung TopWin 10.x 3


11. Qualität.......................................................................................................................................41

12. Archiv..........................................................................................................................................43

13. Online Hilfe.................................................................................................................................45

14. Der Berechtigungseditor..........................................................................................................47


14.1 Standardeinstellungen....................................................................................................48
14.2 Erfassen von neuen Benutzernamen und Gruppen........................................................49
14.3 Definition der Zugriffsrechte für Benutzer-Gruppen........................................................50
14.4 Berechtigungseditor als Benutzer (Permission as user)..................................................51

15. Software Installation, Unterhalt, Upgrade, etc.......................................................................53


15.1 Installation.......................................................................................................................53
15.1.1 TopWin installieren.............................................................................................53
15.1.2 Erstmaliges Aufstarten von TopWin...................................................................55
15.1.3 Software Applikationen installieren....................................................................55
15.2 Software Unterhalt..........................................................................................................56
15.2.1 Daten-Backup / Daten zurückspielen................................................................56
15.2.2 Datenbank reparieren (Repair Database)...........................................................57
15.3 Upgrade..........................................................................................................................57
15.3.1 Software mci 711...............................................................................................58
15.3.2 Software mci 761 und mci 721 / mci 712 / mci 722..........................................58
15.3.3 Applikation nach einem Upgrade.......................................................................59
15.4 Installationsfehlerbehebung (Repair)...............................................................................59
15.5 Deinstallation...................................................................................................................60
15.6 Reinstallation...................................................................................................................60

4 Software Anleitung TopWin 10.x


1. Einleitung und Hinweise

1.1 Gültigkeit dieser Anleitung


Die vorliegende Anleitung gibt Ihnen einen Überblick und ersten Einstieg in die Komax TopWin
Bedienersoftware. Sie ist auf die Softwareversion TopWin 10.x (Alpha 355/356/358/455/477/488,
Zeta 633, Gamma 255) ausgerichtet. Genauere Angaben zur jeweiligen Version finden Sie in der
Online-Hilfe im TopWin.

1.2 Wie diese Anleitung zu benützen ist


Diese Softwareanleitung ist in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Portugie-
sisch erhältlich. Andere Sprachen auf Anfrage.
Die Anleitung ist ein Bestandteil der Maschine und sollte jederzeit griffbereit bei der Maschine auf-
liegen. Sie erreichen damit den grössten Nutzen, vor allem beim raschen Nachschlagen.
Lesen Sie die Anleitung sorgfältig durch. Beachten Sie besonders das Kapitel 2 mit den
Sicherheitshinweisen.

1.3 Systemanforderungen
Um die TopWin Version 10.x zu installieren, muss der Computer folgende Bedingungen erfüllen:
n Arbeitsspeicher:
min. 512 MB RAM (1 GB RAM empfohlen)

n Festplatte:
min. 40 GB

n PC:
Original Komax-PC
(Siehe auch Softwaranleitung Installation TopImage)

n Betriebssystem:
Windows® XP

Komax empfiehlt den alleinigen Gebrauch von originalen oder von Komax erprob-
ten Komponenten.

Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrer
Komax-Vertretung auf!

Software Anleitung TopWin 10.x 5


1.4 Software Lizenzierung
Um Funktionen und Maschinen kundenspezifisch zur Verfügung zu stellen, ist ein Lizenz Key erfor-
derlich. Durch die Lizenzierung haben Sie die Funktionen zur Verfügung, welche Sie auch wirklich
brauchen.

Beim Empfang einer neuen Maschine müssen Sie keinen Lizenz Key eingeben, da die Eingabe
bereits von Komax vorgenommen wurde. Mit der Maschine wird ein Lizenz Zertifikat mitgeliefert,
auf welchem der Lizenz Key ersichtlich ist.

Bei einer neuen Maschine müssen Sie keinen Lizenz Key eingeben.

Werden lizenzpflichte Geräte und/oder Funktionen nachbestellt oder ein Upgrade von Version 3.x
auf 10.x durchgeführt, wird ein neuer Lizenz Key benötigt.
Damit ein neuer Lizenz Key von Komax generiert werden kann, müssen bei einer Bestellung zu-
sätzlich folgende Informationen angegeben werden:
n Maschinentyp
n Seriennummer
n Hardwarecode

Sie finden diese Informationen im TopWin:


n Icon anwählen
n Im erscheinenden Fenster 1 die Schaltfläche
1
2 anwählen
2

fig 1.1

n Im erscheinenden Fenster 3 sind die folgen-


3
den Informationen ersichtlich: 4
4 Seriennummer
5 Hardwarecode 5

fig 1.2

6 Software Anleitung TopWin 10.x


Der Lizenz Key kann hier nicht eingegeben werden. Die Eingabe des Keys wird im
Kapitel 1.4.1 erläutert.

Der Status des Lizenz Keys ist ebenfalls im Fenster 3 ersichtlich.

n Korrekter Lizenz Key

fig 1.3
n Inkorrekter Lizenz Key

fig 1.4

1.4.1 Eingabe des Lizenz Keys

Der neue Lizenz Key wird im Optionen Editor eingegeben. (Siehe Kapitel 7.3)
Um den Lizenz Key eingeben zu können, müssen Sie als Administrator eingeloggt
sein. (Siehe Kapitel 13.1)

Gehen Sie für die Eingabe des Lizenz Keys wie folgt vor:

n Optionen Editor aufstarten und die Schalt-


fläche "Lizenz" 1 anwählen.

fig 1.5

n Um den Lizenz Key einzugeben, die Schalt-


fläche 2 anwählen.
n Im erscheinenden Fenster 3 kann der Lizenz
Key eingegeben werden. 3
2

fig 1.6

Software Anleitung TopWin 10.x 7


1.4.2 Fehlermeldung
In folgenden Fällen erscheint die nebenstehen-
de Fehlermeldung:
n Wenn die CPU 2000 oder die PCC-Karte
ausgetauscht wurde. (Neuer Hardwarecode)
n Wenn kein oder ein falscher Lizenz Key fig 1.7
eingegeben ist.

Trotz dieser Fehlermeldung kann weiter produziert werden!


Es ist jedoch erforderlich den korrekten Lizenz Key bei Komax anzufordern!

8 Software Anleitung TopWin 10.x


2. Sicherheit

Lesen Sie unbedingt das Kapitel Sicherheit in der Betriebsanleitung der Grundma-
schine. Das Verstehen des Sicherheitskonzeptes ist eine absolute Voraussetzung,
um an der Maschine sicher und unfallfrei zu arbeiten.

2.1 Hinweiserklärung
In den umrandeten Hinweiskästchen finden Sie drei verschiedene Symbole. Sie werden wie folgt
verwendet:

Dieses Symbol finden Sie bei allen Arbeitsschritten, bei denen eine Gefahr für Sie
oder andere Personen besteht. Befolgen Sie diese Hinweise genau und verhalten
Sie sich vorsichtig. Geben Sie diese Warnungen auch an andere Benützer weiter.

Dieses Symbol finden Sie bei allen Arbeitsschritten, die besonders zu beachten
sind, damit Beschädigungen an der Maschine verhindert werden können. Geben
Sie auch diese Sicherheitshinweise an alle anderen Maschinenbenützer weiter.

Dieses Symbol gibt Ihnen nützliche Tipps und macht auf richtiges Vorgehen und
Verhalten aufmerksam. Beachten Sie auch diese Hinweise, sie können sich damit
Zeit und Probleme ersparen.

2.2 Sicherheitseinrichtungen an den Maschinen


Bei der Bedienung der Software sind speziell die folgenden Einrichtungen zu kennen:

Not-Aus Schalter
An der Bedienerfrontplatte am Steuerpult befindet sich ein Not-Aus Schalter. Beim
Drücken stoppen sofort alle Maschinenbewegungen und die Stromzufuhr zu den
Verarbeitungsstationen wird unterbrochen. Der Not-Aus Schalter darf nur im Not-
fall, bei Gefahren für Mensch und/oder Maschine benutzt werden.
Die gedrückte Taste wird durch erneutes Drücken und Drehen wieder gelöst.

Zustimmtaste
Erscheint das Symbol 1 auf der Befehlstaste im Monitor, müssen Sie die Zustimm-
taste betätigen. Geben Sie im Einrichtbetrieb bei offener Schutzhaube einen Befehl
ein, der eine Bewegung der Maschine zur Folge hat oder möchten Sie die Ma-
schine rückstellen, so wird dieser Befehl nur ausgeführt, wenn Sie gleichzeitig die
Zustimmtaste drücken.

Die Aktionsschaltflächen (siehe Kapitel 9; Punkt 15) mit dem Handsymbol sind so
1 lange inaktiv, bis die Zustimmtaste betätigt wird.

Software Anleitung TopWin 10.x 9


Erscheint dieses Symbol unten rechts auf dem Bildschirm, müssen Sie die Zu-
stimmtaste wieder los lassen. Tun Sie dies nicht, beginnt der Kreis zu blinken.

Das Symbol zeigt, dass der Prozess erst fortgesetzt werden kann, wenn die
Schutzhaube geschlossen ist.

10 Software Anleitung TopWin 10.x


3. Bedienelemente an der Maschine

Maschinenhauptschalter
Der Hauptschalter schaltet die Stromversorgung der Netzspannungsversorgung und
die Druckluftversorgung der Maschine ein und aus.

Not-Aus-Taster
Ein Betätigen des Not-Aus-Tasters stoppt alle Maschinenbewegungen und unter-
bricht die Strom- und die Druckluftversorgung. Sämtliche Gefährdungen werden
dadurch schnellst möglich in den sicheren Zustand überführt.

Drucktaster «Lastspannung ein»


Die Drucktaste leuchtet, wenn die Lastspannung eingeschaltet ist.

Drucktaster «Lastspannung aus»


Die Drucktaste leuchtet, wenn die Lastspannung ausgeschaltet ist.

Drucktaster «Start» (Produktion starten)


Die Drucktaste leuchtet, wenn die Produktion gestartet wurde bzw. die Produktion
läuft. Die Drucktaste blinkt, wenn die Losgrösse erreicht ist.

Drucktaster «Stop» (Produktion stoppen)


Die Drucktaste leuchtet, wenn die Produktion gestoppt wurde.

Zustimmtaste
Die Zustimmtaste leuchtet, wenn eine Schutzabdeckung offen ist.

Drucktaster «Kabelvorschub»
Die Drucktaste leuchtet, wenn in der Software „Einfädeln“ aktiv ist.

Drucktaster «Schutzabdeckung öffnen/schliessen»


Die Drucktaste öffnet und schliesst die Schutzabdeckung. Bei der Alpha 477 und
Alpha 488 ist je ein Drucktaster für das Öffnen und das Schliessen vorhanden.

Drucktaster «Bandantrieb öffnen/schliessen»


Die Drucktaste öffnet und schliesst den Bandantrieb.

Software Anleitung TopWin 10.x 11


12 Software Anleitung TopWin 10.x
4. Ein- und Ausschalten

Bevor Sie die Maschine das erste Mal einschalten, müssen Sie kontrollieren, ob die
Stromversorgung angeschlossen und alle Installationsarbeiten erfolgreich, gemäss
der Betriebsanleitung, durchgeführt worden sind.

Wenn anzunehmen ist, dass ein gefahrenfreier Betrieb nicht gewährleistet ist, darf
die Maschine nicht eingeschaltet werden.

4.1 Einschalten
1. Roten Hauptschalter am Steuerschrank nach rechts auf ON drehen - Das Betriebssystem
wird geladen. Der Ladevorgang dauert etwa 2 Minuten.

2. Benutzername und Passwort eingeben - Beim Einloggen muss ein Komax-Passwort gemäss
Beilage in der Lieferung eingegeben werden. Nach erfolgter Anmeldung wird die Windows® XP
Oberfläche geladen. Für das Ändern des Passwortes schauen Sie bitte im Benutzerhandbuch
von Windows® XP im Benutzer-Manager nach.

3. Das TopWin Programm startet automatisch im entsprechenden Benutzer-Level.

4. Drucktaster «Lastspannung ein» drücken - die Maschine ist nun betriebsbereit, sofern kein
Not-Aus Schalter gedrückt oder ein Maschinenfehler aufgetreten ist.

Software Anleitung TopWin 10.x 13


4.2 Ausschalten

Sie dürfen die Maschine nicht direkt am Hauptschalter ausschalten bevor das
Programm richtig beendet ist. Dadurch wird ein Daten- und/oder Programmverlust
vermieden.

Über diese Schaltfläche verlassen Sie die TopWin-Software. Es ist auch möglich, das
Programm über die Menüleiste unter Artikel-Verlassen zu beenden.

Danach stehen folgende Möglichkeiten offen:

1. Computer herunterfahren
Der Computer wird heruntergefahren und
automatisch ausgeschaltet. Während dem 1
Herunterfahren werden temporäre Daten oder
Einstellungen gespeichert. 2
Damit keine Daten verloren gehen, muss der
3
Computer vollständig heruntergefahren sein,
bevor Sie die Maschine am roten Hauptschalter
ausser Betrieb setzen. 4

2. Als anderen Benutzer anmelden 5


So melden Sie sich von Ihrem Computer ab,
damit er von einem anderen Benutzer verwen-
det werden und dieser sich unter einem ande-
ren Namen anmelden kann.
fig 4.1

3. TopWin schliessen

4. TopWin - Sprache
TopWin wird bei einem Neustart in der in die-
sem Feld 4 (fig. 4.1) gewählten Sprache gestar-
tet.

Es stehen nur die Sprachen zur Auswahl, welche im Optionen Editor (Siehe Kapi-
tel 7.3) aktiviert sind.

Die Spracheinstellung wird unter dem Benutzernamen gespeichert (Siehe Kapitel


14.1 und 14.2), d.h. jeder Benutzer kann TopWin in seiner Wunschsprache starten.

5. System - Sprache
Das System wird bei einem Neustart in der
in diesem Feld 5 (fig. 4.1) gewählten Sprache
gestartet.

14 Software Anleitung TopWin 10.x


5. Bildschirmaufbau

Nachfolgend ist ein typisches TopWin Anwendungsfenster mit seinen Steuerelementen dargestellt.

1 - Titelleiste 2 - Aktueller Artikel


3 - Menüleiste
4 - Symbolleiste

5 - Konfiguration
6 - Definition
7 - Muster
8 - Produktion
9 - Qualität
10 - Archiv
11 - Hilfe

fig 5.1

1 - Titelleiste
Zeigt den Programmnamen, den Auftrag, den aktuellen Artikel und den Maschinentyp an.

2 - Aktueller Artikel
Der * bedeutet , dass der Artikel verändert und noch nicht gespeichert wurde.

3 - Menüleiste
Die einzelnen Menüpunkte werden durch Anklicken mit der linken Maustaste aktiviert .
Artikel
In diesem Fenster werden die Artikeldaten verwaltet. Bestehende Artikel können geladen
und neue gespeichert werden.
Werkzeuge
Mit dem Berechtigungs-Editor können jedem Benutzer das Lesen, Ändern oder die Anzeige
jedes einzelnen Parameters erlaubt oder gesperrt werden.
Hilfe
Über dieses Menü können Sie die Hilfe direkt aufrufen.

4 - Symbolleiste
In der Symbolleiste sind die Menüpunkte, die am häufigsten benutzt werden, in Form eines Symbols
dargestellt. Durch das Anklicken mit der Maus ist eine schnelle Befehlsauslösung möglich. Wenn man
mit dem Mauszeiger auf das Symbols fährt, wird ein kleiner Text mit der Bedeutung eingeblendet.

Software Anleitung TopWin 10.x 15


Umschalten auf Einzelkabelverar-
Artikel neu erstellen
beitung

Artikel öffnen
Umschalten auf Doppelcrimpverar-
Aktuellen Artikel speichern beitung (nur Alpha 477)

Zeigt die Teile-IDs


Umschalten auf verdrillte Leitungen
Drucken von Schnittkarten (nur Alpha 488)

Berechtigungseditor als Benutzer


Aktuelles Kabel spiegeln, d.h. die
(Siehe Kapitel 14.4)
Verarbeitungen auf Seite 1 werden
Datenbank Backup / Restore auf Seite 2 gewechselt.
(Siehe Kapitel 10.2)
Rechner

Konsistenzprüfung
Schaltflächen, die nur bei Verarbeitung von
Informationen über TopWin Sequenzen und Multileadsets benötigt werden
(Siehe Kapitel 10.1)
TopWin Online-Hilfe aufrufen

TopWin verlassen
Snapshot (für Servicetechniker)
Kopiert alle relevanten Fehlerdaten auf
ein Speichermedium.

5 - Konfiguration
Nehmen Sie hier alle maschinenabhängigen Einstellungen vor.

6 - Definition
Erstellen Sie hier die Teile und laden Sie diese auf die gewünschte Station.

7 - Muster
Hier können Sie die geladenen Teile fahren und noch Feinjustierungen vornehmen.

8 - Produktion
Produzieren Sie hier den eingerichteten Artikel.

9 - Qualität
An dieser Stelle können Sie statistische Daten zu den Stationen betrachten.

10 - Archiv
Beim Auftreten eines Fehlers erscheint diese Seite und Sie können auch die zuletzt aufgetretenen
Fehler einsehen.

11 - Hilfe
Über diese Schaltfläche können Sie die Online-Hilfe aufrufen.

16 Software Anleitung TopWin 10.x


6. Konzept

6.1 Auftrag, Artikel, Teile


Ein Auftrag zeigt auf einen Artikel, welcher aus verschiedenen Teilen (Kabel, Kontakte, Tüllen, etc.
besteht.

Auftrag [Job]
zeigt auf einen Artikel

Artikel [Article]
besteht aus Leadsets (Kabel, Kontakt, Tülle, Hülse, Schrift, etc.)

Leadset 1 Leadset 2 Leadset 99


Kontakt 1

Kontakt 2

Schrift 1

Schrift 2
Kabel 1

Kabel 2

Tülle 1

Tülle 2

Kabel Kontakt Tülle Schrift


[Wire] [Terminal] [Seal] [Font]

Teile-IDs
Die Teile sind zur einwandfreien Identifikation mit einem Teileschlüssel bezeichnet, welcher beim
Erfassen frei definiert und zu Gruppen zusammengefasst werden kann.

Schaltfläche zum Anzeigen der aktuell geladenen Teile-IDs

fig 6.1 Anzeige der Teileschlüssel eines Artikels

Software Anleitung TopWin 10.x 17


6.2 Produktionsablauf
Der ganze Produktionsablauf eines Kabels ist nachfolgend aufgezeichnet.

Power
ON

Sind die mechanischen Grund- nein Position aufnehmen im


einstellungen gemacht? Konfgurationsfenster

ja

Sind die benötigten nein


Teile neu anlegen
Teile vorhanden?

ja

Teile auf die Stationen laden und als


gewünschten Artikel speichern

Sind die Teile schon einmal nein Im Einzelschritt Positionen


gefahren worden? aufnehmen

ja

Im Musterbebetrieb Feineinstellungen
vornehmen und ev. CFA lernen

Produktion

nein Nächster Artikel


bereits definiert?

ja

Nächster Artikel auf die Maschine laden

18 Software Anleitung TopWin 10.x


6.3 Speichern der Einrichtwerte
Verändern Sie Werte beim Einrichten wie z.B. die Verarbeitungsposition an der Station oder die
Einschneidetiefe am Kabel, übernimmt die Maschinensteuerung die neuen Werte und speichert
die neuen Werte unter der jeweiligen Teile-ID.
So werden sämtliche Einstellungen, die z.B. beim Anklicken des Kabels möglich sind, unter dieser
Teile-ID gespeichert.

fig 6.2 Längenmasse an einem Kabel

Software Anleitung TopWin 10.x 19


20 Software Anleitung TopWin 10.x
7. Konfiguration

Im Konfigurationsfenster werden maschinenabhängige Einstellungen vorgenommen.


Die Bedienung des Optionen Editors (Kapitel 7.3), des Berechtigungseditors (Kapitel
13) und des Tool type Editor (Kapitel 7.4) erfolgt auch in diesem Fenster.

7.1 Konfiguration ändern und Maschine justieren


Für die Konfiguration der Verarbeitungsstationen, Vorstationen und Überwachungsmodule wählen
Sie die Schaltfläche "Konfiguration ändern" (Change Configuration) 1, für die Maschineneinstellun-
gen wählen Sie "Maschine justieren" (Adjust Machine) 2.

6 4
3 3

4 3 5
3 3

4 3 3
3
4
2 1

fig 7.1 Konfigurations-Fenster

Konfiguration ändern (Change configuration)


Die eingerahmten Bereiche sind Schaltflächen, die beim Anklicken mit der Maus ein neues Fenster
öffnen.
3 Erfassen neuer und Konfigurieren bestehender Verarbeitungsstationen
4 Vorstationsassistent zum Erfassen und Einrichten einer Vorstation (z.B. Überwachungsmodule,
Kabelabroller, Drucker, etc.)
5 Konfigurieren der Maschine (Einstellungen betreffend Greifer, Schneidkopf, Barcode, Fehler
und Optionen)
6 Optionen Editor

Software Anleitung TopWin 10.x 21


Nach dem Anklicken einer Schaltfläche werden Sie in logischer Reihenfolge durch
die Konfiguration geführt.

Maschine justieren (Adjust Machine)

Um Einstellung vornehmen zu können, muss die Lastspannung eingeschaltet sein.


(Siehe Kapitel 3.1; Punkt 6)

In diesem Menü können die Position des Grei-


ferkopfes und die Nullposition der Schwenkein-
heit, gemäss Ihrer Auswahl, eingestellt werden.

fig 7.2

Sie werden in logischer Reihenfolge durch die Konfiguration geführt.

7.2 Prozessmodule justieren und Station positionieren

Um auf die Menüs zugreifen zu können, muss die Betriebsspannung (Siehe Kapitel
3.1; Punkt 6) eingeschaltet sein und "Reset" (Siehe Kapitel 9; Punkt 15) ausgeführt
werden.

Für die Doppelcrimp-, Ablage- und Führungsgreiferposition wählen Sie "Prozessmodule justieren"
(Adjust processmodules) 1; für das Positionieren der Verarbeitungsstationen wählen Sie "Station
positionieren" (Station positioning) 2.

22 Software Anleitung TopWin 10.x


2 1

fig 7.3

Prozessmodule justieren
(Adjust processmodules)
In diesem Menü können die Transferposition,
die Doppelcrimpmodulposition und die Abla-
geposition, gemäss Ihrer Auswahl, eingestellt
werden.

fig 7.4

Nach dem Anklicken einer Schaltfläche werden Sie in logischer Reihenfolge durch
die Konfiguration geführt.

Software Anleitung TopWin 10.x 23


Station positionieren (Station positioning)
In diesem Menü werden die Positionen der 1
Verarbeitungsstationen, welche unter "Konfigu-
ration ändern" (Change configuration) erfasst
wurden, eingestellt.
Gehen Sie für das Positionieren wie folgt vor:
n Durch Klicken auf "Station positionieren"
wird der Positionierungszyklus gestartet
n Durch Klicken auf "Weiter" die gewünschte fig 7.5
Verarbeitungstation anwählen (die gewählte
Station wird mit einem Pfeil 1 gekennzeich-
net) 3
n "Positionieren" wählen; das nebenstehende
Fenster erscheint
2 4
n Korrekte Stationsposition durch das Koordi-
natensystem 2 einstellen. Durch Klicken auf
das Icon 3 wird die Position übernommen.
4 Schwenkeinheit / Shuttle fährt zur Position
5 6
5 Position speichern und Positionierungs-
Fensters schliessen fig 7.6
6 Abbrechen der Positionierung

7.3 Optionen Editor (Option Editor)

Der Zugriff auf den Optionen Editor 6 (fig. 7.1) ist nur möglich wenn die Schaltflä-
che "Konfiguration ändern" (Change configuration) 1 (fig. 7.1) angewählt wird.

Im Optionen Editor werden die für die


Handhabung der Maschine erforderli-
chen Komponenten (Geräte, Optionen,
Verarbeitungsstationen, Vorstationen,
Bedingungen oder Sprachen) angewählt
bzw. aktiviert.
Zur Konfiguration der Maschine können
nur aktivierte Komponenten verwendet
werden! Einzelne Komponenten sind
durch die Lizenz geschützt.

fig 7.7

Im Optionen Editor wird auch der Lizenzkey eingegeben (Siehe Kapitel 1.4.1).

24 Software Anleitung TopWin 10.x


7.4 Werkzeugtyp Editor (Tool type Editor)
Die Werkzeug-Hindernisse in TopWin 10.x sind fix. Sie sind von Komax vordefiniert, um
eine optimale Maschinenleistung zu garantieren. Die Werkzeug-Hindernisse können aus
einer Liste im Kontakt-Editierfenster (siehe Kapitel 8; Punkt 5) ausgewählt werden.
Sollten die vordefinierten Hindernisse nicht ausreichen, können Sie neue, speziell auf
Ihre Bedürfnisse ausgerichtete Werkzeug-Hindernisse erstellen.

Gehen Sie dazu wiefolgt vor:


n Werkzeugtyp Editor öffnen (Durch Klicken
auf das entsprechende Icon im Konfigura- 1
tions-Fenster)
n "Neues Werkzeug" 1 anklicken und im er- 2 3
scheinenden Fenster 2 einen Namen für das
Werkzeug eingeben und den Zuführungstyp
wählen. 7
n "Hinderniss editieren" 3 anklicken
fig 7.8

n "Hinzufügen" 4 anklicken und einen Namen


für das Hindernis vergeben 4
n Mit Hilfe des Koordinaten Systems 5 kann
das Hindernis positioniert werden 5
n Eingabe durch Klicken auf "OK" 6 bestäti-
gen

6
fig 7.9

Über die Schaltfläche "Austauschen" (Exchange) 7 (fig 7.8) können die erfassten
Werkzeuge importiert bzw. exportiert werden. Die verwaltbaren Dateien haben die
Erweiterung "*.ktool".

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass die Werkzeug-Hindernisse NICHT mit Hilfe des
Schwenkarms positioniert werden können.

Software Anleitung TopWin 10.x 25


26 Software Anleitung TopWin 10.x
8. Definition

Im Definitonsfenster wird der zu produzierende Artikel aus den Teilen (Kabel, Kontakte,
Tülle, etc.) zusammengesetzt. Die Teile werden editiert und an der Maschine auf die
Stationen geladen.

4 3 9

1
10 2

6 4

5 5 6

8 8 8 8

7
5
fig 8.1 Definitions-Fenster

1 Grafische Darstellung des Kabels. Beim Anklicken mit der linken Maustaste öffnet sich der
Leadset Editor. Hier kann die Konfiguration für den gewählten Artikel verändert werden.
2 Dieses Symbol zeigt, dass diese Verarbeitung bereits einmal eingerichtet, aber nicht als letzte
gefahren wurde.
3 Dieses Symbol zeigt, dass diese Verarbeitung noch nie eingerichtet wurde. Die Positionen
müssen im Einzelschritt (Menü Muster) aufgenommen werden.
4 Dieses Feld erscheint, sobald die Crimpkraftüberwachungen aktiviert werden. Es zeigt, ob die
Verarbeitung gut oder schlecht war.
5 Beim Anklicken einer Crimpstation öffnet sich das Kontakt-Editierfenster. Damit kann der ge-
wünschte Kontakt auf die Station geladen werden.
6 Beim Anklicken des Tüllenmoduls öffnet sich das Tüllen-Editierfenster. Damit kann die ge-
wünschte Tülle auf das Modul geladen werden.

Software Anleitung TopWin 10.x 27


7 Beim Anklicken des Hülsenmoduls öffnet sich das Hülsen-Editierfenster. Damit kann die ge-
wünschte Hülse auf das Modul geladen werden.
8 Beim Anklicken des Bandantriebs, der beiden Schwenkeinheiten oder des Schneidkopfes öff-
net sich das Kabel-Editierfenster und ermöglicht das Kabel zu laden.
9 Dieses Feld erscheint, sobald die Tüllenüberwachungen aktiviert werden. Es zeigt, ob die Ver-
arbeitung gut oder schlecht war.
10 Dieses Feld erscheint, sobald die Hülsenauszugkrafttest aktiviert werden. Es zeigt, ob die Be-
stückung gut oder schlecht war.

28 Software Anleitung TopWin 10.x


9. Muster

Hier wird der Artikel für die anschliessende Produktion optimiert. Sobald die Maschi-
ne eingerichtet ist, können im Musterfenster auf einfache und schnelle Weise kleine
Änderungen vorgenommen werden. Artikelspezifische Einstellungen und Korrekturen
sind möglich. Crimp- und Tüllenposition sowie Abisolierlängenkompensation können
angepasst werden. Ebenso sind kabelspezifische Daten wie Kupferdurchmesser, Aus-
sendurchmesser und die Öffnung der Messer einstellbar.

9 8
13

11
10
12
1 2 3 4 5 6 7
} 14
fig 9.1 Muster-Fenster

1 Durch Anklicken dieser Schaltfläche können die benötigten Teile (Kontakte, Tüllen, Hülsen, etc.)
positioniert werden.
2 Durch Anklicken dieser Schaltfläche können die Produktionsschritte als Einzelschritt-Sequen-
zen ausgeführt werden. Diese Funktion ist sehr hilfreich, um eine Kontrolle vor der Produktion
durchzuführen.
3 Durch Anklicken dieser Schaltfläche wird ein Muster des aktuellen Artikels erstellt. d.h. ein Ex-
emplar mit der eingestellten Länge wird produziert, ohne dass man im Produktionsfenster die
Stückzahl verändert.
Um ein Muster mit kurzer Länge zu produzieren, muss im Menü "Haltepunkte" (Breakpoints) 13
der Parameter für kurze Länge aktiviert und die Länge eingegeben werden.

Software Anleitung TopWin 10.x 29


4 Es wird ein Kabel-Muster ohne weitere Verarbeitung (wie Kontakt etc.) produziert.
Um ein Muster mit kurzer Länge zu produzieren, muss im Menü "Haltepunkte" (Breakpoints) 13
der Parameter für kurze Länge aktiviert und die Länge eingegeben werden.
5 Starten des Verifizier- und Lernzykluses (Verify and Learn). Hier müssen die Kabellänge sowie
die Qualitätsmessresultate für die Crimphöhe, die Auszugskraft und die Isolations-Crimphöhe
eingegeben werden. Sind die Qualitätsmessgeräte voll in den Produktionsablauf integriert, wer-
den die Messergebnisse automatisch von der Software übernommen und müssen nicht von
Hand eingegeben werden. Wenn alle Verifikationen übereinstimmen wird noch die Crimpkraft-
überwachung gelernt.
6 Durch Anklicken dieser Schaltfläche kann das Kabel ein- bzw. ausgefädelt werden.
7 Durch Anklicken dieser Schaltfläche kann die Ablagewanne geleert werden.
8/9 Temporäres Ausschalten von Teilen:
Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die Tülle bzw. den Kontakt oder die Hülse und halten
Sie die Taste gedrückt. Ziehen Sie das gewünschte Teil von seiner Position weg. Damit ist das
gewählte Teil vorübergehend inaktiv und Sie können so auf schnelle Art beispielsweise nur die
Abisolierung kontrollieren, ohne zu crimpen, eine Tülle oder eine Hülse zu bestücken. Um das
entfernte Teil zu reaktivieren, kann einfach auf die leere Position geklickt werden.
10 Verarbeitungs-Kompensation
Klicken Sie auf einen der Pfeile im Bereich A erscheint darunter ein entsprechender Schieber,
der kleine Anpassungen der Verarbeitung erlaubt (Abisolierlänge, Verarbeitungsradius und Ver-
arbeitungswinkel). Sobald eine Verarbeitungslänge geändert wird, erscheint sie in der Kabel-
darstellung oben in blauer Farbe.
11 Qualitäts-Verifikationen
Diese Icons zeigen, dass die Qualitäts-Verifikationen (v.l.n.r.: Barcode, Crimphöhe, Isolations-
Crimpöhe, Crimpauszugskraft, Kabellänge und Crimpkraft) noch nicht erreicht wurden.
Falls im Optionen Editor (siehe Kapitel 7.3) "Compulsory verifying" und "Compulsory learning"
aktiviert sind, kann die Produktion nicht gestartet werden bevor die Verifikationen (inkl. Crimp-
kraftüberwachung) erfolgreich sind. In diesem Fall erscheint ein rotes "x" neben jedem Icon.
Sind oben genannten Optionen nicht aktiviert, erscheint bei nicht erfolgreicher Verifikation ein
gelbes "!" neben jedem Icon. Bei erfolgreicher Verifikation sind die Icons nicht mehr sichtbar!

12 Konsistenzprüfung
(Consistency check)
Dieses Icon zeigt, dass das Produzieren mit
den eingestellten Werten nicht sicher ist.
Wenn auf das Icon geklickt wird, erscheint B
das nebenstehende Fenster mit Lösungs-
hinweisen. C
Rotes, rundes Icon B:
Die Produktion kann erst gestartet werden
wenn das Problem behoben bzw. die Ein-
stellungen geändert sind.
Gelbe Glühbirne C: fig 9.2
Die Einstellungen sind nicht optimal, die
Produktion kann jedoch gestartet werden.

30 Software Anleitung TopWin 10.x


13 Haltepunkte (Breakpoints)
Da bei diesen Maschinen gewisse Einzelschritt-Sequenzen ziemlich umfangreich sind,
gibt es sogenannte "Haltepunkte" (Breakpoints). Mehrere Einzelschritte werden so zu-
sammengefasst, dass diese Stellen in einem Zug angefahren werden. Die Breakpoints
können aus einer Liste ausgewählt werden, wenn Sie während einer Einzelschritt-Se-
quenz auf eine Station oder ein Modul klicken.

14 Schaltflächen für Aktionen


Je nach Arbeitsfenster werden mit diesen Schaltflächen Maschinenaktionen per Mausklick aus-
geführt wie z.B. ein Kabel im Einzelschritt produziert (Menü Muster) oder die Produktion (Menü
Produktion) gestartet.

Erscheint in der Schaltfläche ein Handzeichen müssen Sie die Zustimmtaste


drücken, damit der Befehl ausgeführt wird.

Sobald Sie die Zustimmtaste drücken, wird die Schaltfläche zur Aktivierung
freigegeben. Die Aktivierung kann entweder durch einen Mausklick oder
durch Drücken der Start-Taste erfolgen.
(Bei Gamma 255 nur durch Drücken der Start-Taste)

Drücken Sie die Zustimmtaste so lange, wie dieses Symbol angezeigt wird.

Sobald das Symbol durchgestrichen erscheint, müssen Sie die Zustimmtaste


loslassen. Tun Sie dies nicht, beginnt der Kreis zu blinken und die Funktionen sind
vorübergehend gesperrt.

Software Anleitung TopWin 10.x 31


32 Software Anleitung TopWin 10.x
10. Produktion

Wenn der Artikel erfolgreich eingerichtet ist, kann die Produktion gestartet werden. Im
Produktionsfenster sind sämtliche für das Produzieren wichtigen Angaben enthalten.
Die Anzeige der aktuell produzierten Kabel und Lose informiert laufend über den Ar-
beitsfortschritt.

6 5 6

12 15
5 6
10
1 9 2

3 8 4
13

7
11 14

fig 10.1 Produktions-Fenster

1 Zu produzierende Stückzahl.
2 Anzahl Kabel einer Losgrösse.
3 Total der bereits produzierten Kabel.
4 Bereits produzierte Kabel im jeweiligen Los.
5 Einstellung der Kabellänge.
6 Einstellung der Abisolierlänge (sie wird dem jeweiligen Kontakt zugeordnet).
7 Stückzähler nullen.
8 Von Hand entnommene Kabel lassen sich zusätzlich produzieren, ohne dass der Stückzähler
verändert wird. Jedes Klicken auf diese Schaltfläche produziert ein Kabel (Nur nach Beendi-
gung des Loses möglich).
9 Anzeige der zusätzlich produzierten Kabel.
10 Anzeige der Stückzahlleistung.

Software Anleitung TopWin 10.x 33


11 Anzeige der Anzahl Schlechtkabel in der Wanne.
12 Auftrag öffnen (nur mit WPCS).
13 Umschalten zwischen den Produktionsarten "Multileadset" und "Sequenz" (Siehe Kapitel 10.1).
14 Nachproduktion - Hier kann gewählt werden, ob die Nachproduktion automatisch durchgeführt
werden soll.
15 Anzeige der geforderten Qualitätsmessungen sowie der Resultate aus den Qualitätsmessungen

10.1 Sequenz und Multileadset

Die Verfügbarkeit für die Verarbeitungsarten Sequenz und Multileadset sind wie
folgt:
Alpha 477 / Zeta 633 -> Verarbeitungsarten sind Standard
Alpha 355 / 356 / 455 -> Verarbeitungsarten optional erhältlich
Alpha 358 / Alpha 488 / Gamma 255 -> Verarbeitungsarten nicht verfügbar

Eine Sequenz bzw. ein Multileadset ist ein Artikel der aus unterschiedlichen Leadsets besteht. Die
Leadsets werden in aufsteigender Folge produziert. Wie die einzelnen Leadsets von der Verarbei-
tung her variieren, ist vom Maschinentyp und der jeweiligen Maschinenkonfiguration abhängig.

Diese Funktion ermöglicht die Produktion von


zwei oder mehr unterschiedlichen Leadsets in
einem sequenziellen Modus.
Bevor die Sequenzverarbeitung und die Mul-
tileadsetverarbeitung erscheinen, müssen sie
über den Optionen Editor aktiviert werden (Sie-
he Kapitel 7.3). Öffnen Sie dazu den Optionen
Editor und aktivieren Sie die Checkbox «Se-
quence Batch Production» sowie die Checkbox
«Multi Leadset Production». Damit erscheinen
die für die Verarbeitungsarten nötigen Schalt-
flächen. fig 10.2

34 Software Anleitung TopWin 10.x


10.1.1 Sequenz

In der Sequenzproduktion werden die Sequenzpositionen (SP) nacheinander abgearbeitet. Jede


Sequenzposition wird ein Mal pro Produktionsablauf produziert. Die Losgrösse und die Stückzahl
können für die ganze Sequenz im Register 3 (fig 10.3) eingegeben werden.

Beispiel gemäss fig 10.3:


Produktionsablauf = 1×SP1 + 1×SP2 + 1×SP3 + 1×SP4
Losgrösse = 2 => 2× Produktionsablauf
Stückzahl = 10 => 5× Losgrösse => 5× (2× Produktionsablauf)

Die einzelnen Kabel sind in übersichtlicher Form aufgelistet.

5 6 5 7

3 1

2
4

fig 10.3

1 Über diese Schaltfläche können Sie die Anzahl der nachzuproduzierenden Kabel eingeben. Im
Beispiel ist dies ein Stück, wozu Sie einmal die Schaltfläche betätigen müssen.
2 Zeigt die Stückzahl der zu produzierenden Leadsets.
3 Register zur Eingabe von Stückzahl und Losgrösse.
4 Umschalten zwischen den Produktionsarten "Multileadset" und "Sequenz".

Software Anleitung TopWin 10.x 35


5 Einfügen einer neuen Sequenzposition.
6 Löschen der angewählten Sequenzposition.
7 Auswahl der Sequenzposition welche auf dem Bildschirm dargestellt bzw. editiert oder ge-
löscht werden soll.

36 Software Anleitung TopWin 10.x


10.1.2 Multileadset

In der Multileadsetproduktion kann jeder Sequenzposition (SP) eine andere Stückzahl und Losgrö-
sse zugeordnet werden. Die Sequenzposition wird voll produziert (Stückzahl und Losgrösse) bevor
mit einer neuen Sequenzposition begonnen wird.

Beispiel gemäss fig 10.4:


SP1 -> Stückzahl = 10 / Losgrösse = 5
SP2 -> Stückzahl = 6 / Losgrösse = 3
SP3 -> Stückzahl = 18 / Losgrösse = 6
SP4 -> Stückzahl = 8 / Losgrösse = 2
Produktionsablauf: 2 x 5SP1 + 2 x 3SP2 + 3 x 6SP3 + 4 x 2SP4

Die einzelnen Kabel sind in übersichtlicher Form aufgelistet.

6 7 6 8

2 3 4 1

fig 10.4

1 Über diese Schaltfläche können Sie die Anzahl der nachzuproduzierenden Kabel eingeben. Im
Beispiel ist dies ein Stück, wozu Sie einmal die Schaltfläche betätigen müssen.
2 Rückstellen des entsprechenden Leadsets oder aller Leadsets
3 Stückzahl der zu produzierenden Sequenzposition (Leadset) eingeben.

Software Anleitung TopWin 10.x 37


4 Losgrösse der zu produzierenden Sequenzposition (Leadset) eingeben.
5 Umschalten zwischen den Produktionsarten "Multileadset" und "Sequenz".
6 Einfügen einer neuen Sequenzposition.
7 Löschen der angewählten Sequenzposition.
8 Auswahl der Sequenzposition welche auf dem Bildschirm dargestellt bzw. editiert oder ge-
löscht werden soll.

10.2 Automatische Verdoppelung (Auto-doubling)

Diese Funktion ist nur für die Alpha 477 / 488 sinnvoll und aus diesem Grund für
alle anderen Maschinen nicht verfügbar.

Die Funktion "Automatische Verdoppelung" (Auto-doubling) ermöglicht die Prozessduplikation


eines geladenen Einzelkabel-Leadsets. Dadurch kann derselbe Leadset (gleiches Kabel und glei-
che Verarbeitungsteile) auf beiden Kabellinien gleichzeitig produziert werden. Dadurch wird die
Produktionsleistung für ein Einzelkabel erhöht!

Bevor die automatische Verdoppelung mög-


lich ist, muss sie über den Optionen Editor
aktiviert werden (Siehe Kapitel 7.3). Öffnen Sie
dazu den Optionen Editor und aktivieren Sie
die Checkbox "Automatische Verdoppelung"
(Auto-doubling).

fig 10.5

Die Verdoppelung ist nur möglich, wenn sich in beiden Kabellinien das exakt gleiche
Kabel befindet (In der Maschine und in der Software) und der Leadsettyp auf Einzel-
verarbeitung eingestellt ist.

38 Software Anleitung TopWin 10.x


10.3 Auftrag (Job)
In diesem Reiter können Aufträge verarbeitet und erstellt werden.

Der Reiter ist nur sichtbar wenn die Maschine über WPCS verfügt oder die Option
«Lokale Erstellung eines Auftrages» (Local job creatoin) aktiviert ist (Siehe Kapitel
10.3.2).

10.3.1 Aufträge verarbeiten

1 2

fig 10.6

1 Laden (Load) -> Auftrag wird auf die Maschine geladen


2 Entfernen (Clear) -> Auftrag wird unterbrochen
3 Auftrag löschen -> Auftrag wird an TopNet zurück gesendet bzw. gelöscht (Lokaler Auftrag)

Aufträge die abgearbeitet sind, werden automatisch gelöscht.

Status der Aufträge

TopNet Aufträge: Lokal erstellte Aufträge:

Neuer Auftrag Neuer Auftrag

Auftrag geladen Auftrag geladen

Auftrag unterbrochen Auftrag unterbrochen

Software Anleitung TopWin 10.x 39


10.3.2 Auftrag lokal erstellen
Bevor lokale Aufträge erstellt werden können,
muss die Option über den Optionen Editor
aktiviert werden (Siehe Kapitel 7.3). Öffnen Sie
dazu den Optionen Editor und aktivieren Sie die
Checkbox "Lokale Erstellung eines Auftrages"
(Local job creation).

fig 10.7

1 2

5 6

fig 10.8

Gehen Sie wie folgt vor:


n Icon «New» anklicken 1.
n Das Fenster «New Job» erscheint 2.
n Artikel wählen 3, Auftragsbezeichnung eingeben 4.
n Stückzahl 5 und Losgrösse 6 angeben und durch klicken auf «OK» bestätigen.

Aufträge die lokal erstellt werden, können NICHT an die Verwaltungssoftware


TopNe­t gesendet werden.

40 Software Anleitung TopWin 10.x


11. Qualität

Statistische Daten werden grafisch und als Zahlenwerte angezeigt. Klicken Sie im
dargestellten Maschinenlayout auf das gewünschte Modul 1 oder wählen Sie das ge-
wünschte Modul im Pulldown-Menü 2. Die zugehörigen Daten werden nun angezeigt.
Ist ein Crimpmodul angewählt, werden durch Klicken auf das Icon 3 zusätzlich Spitzen-
crimpkraft und RUO-Wert (Result Unsigned Overall) jedes einzelnen Crimps angezeigt.

4 2
1

fig 11.1 Qualitäts-Fenster

Durch Klicken auch das Icon 4 (fig 11.1) er-


scheint das nebenstehende Fenster.
In diesem Fenster ist die Maschinen Laufzeit
und die Betriebszeit ersichtlich.

fig 11.2

Software Anleitung TopWin 10.x 41


42 Software Anleitung TopWin 10.x
12. Archiv

Die Liste der letzten Fehler ermöglicht dem Bediener, schnell einen Überblick zu erhal-
ten. Jeder Fehler wird mit Datum und Zeit in der jeweiligen Statistik gespeichert.
Es gibt unterschiedliche Stufen von Fehlertexten.

1 7
8
2
3

4 9
5

10

fig 12.1 Archiv-Fenster


1 Zeigt alle Fehler nach Fehlerquelle geordnet
2 Zeigt die Fehler der angewählten Softwareversion
3 Zeigt die Summe der Fehler pro Softwareversion, nach Fehlerquelle geordnet
4 Zeigt die Summe der Fehler pro Tag, nach Datum und Zeit geordnet
5 Zeigt die Fehler pro Tag, nach Fehlerquelle geordnet
6 Ort des Fehlerauftrittes; der Pfeil markiert die fehlerverursachende Einheit
7 Unterschiedliche Fehlertextstufen:
n Fehler - Der aufgetretene Fehler wird beschrieben.
n Kunde - Hier können Sie einen persönlichen Text zum Fehler eingeben.
n MIControllerPlatform / TopWinPlattform - Expertentexte geben weitere Informationen zum
Fehler. (Nur verfügbar für Fehler, welche in der Liste 4 aufgeführt sind. Sie sind nur wichtig
für die Komax Entwicklung!)
8 Speichern von Screenshots des Errors und allen relevanten Maschinendaten, auf Diskette oder
Harddisk (Datei: snapshot.zip)
9 Informationen und Abhilfemassnahmen zum Fehler
10 Error code für den gewählten Fehler in der Liste 4

Software Anleitung TopWin 10.x 43


44 Software Anleitung TopWin 10.x
13. Online Hilfe

Die Online Hilfe bietet detaillierte Informationen zu den Menüs, Funktionen und Features.
Die Online Hilfe kann in jedem Fenster aufgerufen werden, sei das im Hauptfenster oder
in einem Popup-Fenster. Durch Drücken der Funktionstaste F1 wird die Hilfe ebenfalls
aufgerufen.

1 2 3 4 5

fig 13.1 Online Hilfe-Fenster

1 Grafische Darstellung der Hilfe-Themen.


2 Inhalt der Online Hilfe in einer Baumstruktur dargestellt.
3 Alphabetische Auflistung der Inhalte
4 Suchefunktion
5 In diesem Register kann die Sprache der Online Hilfe eingestellt werden.
Es stehen Deutsch und Englisch zur Auswahl.

Software Anleitung TopWin 10.x 45


46 Software Anleitung TopWin 10.x
14. Der Berechtigungseditor

Im Berechtigungseditor können verschiedene Stufen von Benutzern und damit auch


Berechtigungen definiert werden. Jeder Benutzergruppe lassen sich individuelle Zu-
griffsrechte und Einstellmöglichkeiten vorgeben.

Der Berechtigungseditor kann auf folgende drei Arten aufgerufen werden:

n Entsprechendes Icon im Konfigurations-Fenster anwählen.


n Im Pulldown-Menü "Werkzeuge", "Berechtigungseditor" wählen.
n Mit dem Mauszeiger auf den gewünschten Parameter zeigen, rechte Maustaste klicken und
Berechtigungseditor wählen. Der gewählte Parameter ist nun in der Baumstruktur ersichtlich.

Um auf den Berechtigungseditor zugreifen zu können, müssen Sie als Administra-


tor angemeldet sein!

1 5

6 2 3 4
8

fig 14.1

1 Importieren und Exportieren von Benutzer- 4 Benutzermanger


gruppen Öffnet den Windows®-Benutzermanager
2 Zeigt im Feld 6 nur die Benutzergruppe des 5 Aktualisieren der Berechtigungsliste
angemeldeten Benutzers an.
6 Aktive Benutzergruppe
3 Filter
7 Berechtigungsliste
Ist der Filter aktiviert werden nur die Berech-
tigungen der aktuellen Maschine angezeigt. 8 Berechtigungsstatus

Software Anleitung TopWin 10.x 47


14.1 Standardeinstellungen
Die untenstehende Tabelle zeigt die Standardeinstellung, wenn die Maschine das Werk verlässt.

Benutzername Passwort Gruppe Funktion

Administrator komax Administrator Dieser Benutzer verfügt über alle Rechte. Er ist
zuständig für das Einrichten und Warten des
Systems. Ebenso kann er den Berechtigungs-
editor verändern bzw. neue Benutzer einrich-
ten.

Komax empfiehlt, zusätzlich zur Standarteinstellung die Gruppen in der untenstehenden Tabelle zu
verwenden. Diese Gruppen können von der TopWin CD importiert werden.

Benutzername Passwort Gruppe Funktion

KomaxFull Dieser Benutzer verfügt über sämtliche Rechte,


die Funktionen von TopWin betreffen. Er kann
alle Parameter auswählen und verändern.
Frei wählbar

Frei wählbar

KomaxSetup Dieser Benutzer betreut die Maschinen während


der Produktion und kann alle dabei nötigen Ein-
stellungen durchführen. Er hat allerdings keinen
Zugriff auf das Betriebssystem.

KomaxOperator Dieser Benutzer kommt bei Verwendung der


Maschine in einer Netzwerkumgebung (WPCS)
zum Einsatz.

Gehen Sie für das Importieren der Gruppen wie folgt vor:

n Berechtigungseditor aufstarten
(Siehe Kapitel 14)
n TopWin CD in das CD-Laufwerk einlegen
n "Import" 1 anwählen 1
n Führen Sie die folgende Datei aus:
TopWin CD\Permission\Kpermission.kpx

Die von Komax empfohlenen Standardeins-


tellungen des Berechtigungseditors sind nun
konfiguriert.

fig 14.2

48 Software Anleitung TopWin 10.x


14.2 Erfassen von neuen Benutzernamen und Gruppen
Werden andere Benutzernamen oder Gruppen benötigt, können diese individuell erstellt werden.
Gehen Sie dazu wiefolgt vor:

n Berechtigungseditor aufstarten
(Siehe Kapitel 14)
n Das Icon 1 anwählen
2 3 1
1

fig 14.3

n Um einen neuen Benutzer hinzuzufügen,


den Ordner "Benutzer" anwählen, rechte
Maustaste klicken und "Neuer Benutzer"
wählen.
n Um eine neue Gruppe hinzuzufügen, den
Ordner "Gruppe" anwählen, rechte Maus-
taste klicken und "Neue Gruppe" wählen.
n Um einen Benutzer einer Gruppe zuzuord-
nen auf die gewünschte Gruppe doppel-
klicken. Im erscheinenden Fenster "Hin-
fig 14.4
zufügen" wählen und den gewünschten
Benutzer auswählen.

Sie werden nun in einer logischen Reihenfolge weitergeführt, bis das Erfassen
abgeschlossen ist.

Software Anleitung TopWin 10.x 49


14.3 Definition der Zugriffsrechte für Benutzer-Gruppen
Jeder Gruppe können individuelle Zugriffsrechte und Einstellungen zugeordnet werden.
Gehen Sie dazu wiefolgt vor:

n Berechtigungseditor aufstarten
(Siehe Kapitel 14)
1
n Im Pulldown-Menü 1 die zu editierende
Gruppe anwählen 6 4 5 3
n Sie können nun in der Baumstruktur 2 für
jeden einzelnen Softwareparameter die
gewünschte Berechtigung 3 einstellen. 2

fig 14.5

Für die einfache Lokalisierung des einzustellenden Parameters kann dieser zuerst
auf der TopWin-Oberfläche gesucht werden; zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf
den gewünschten Parameter und öffnen Sie den Berechtigungseditor durch kli-
cken der rechten Maustaste. Der gewählte Parameter ist nun in der Baumstruktur
ersichtlich.

Zur Sicherheit kann ein Backup der neuen Berechtigung-Konfiguration erstellt wer-
den. Um alle Gruppen zu speichern, muss das Icon "member groups only" 5 deak-
tiviert sein. Klicken Sie auf das Icon 4, um die Konfiguration auf eine Diskette oder
die Festplatte zu speichern. Das Berechtigungs-Backupfile hat die Erweiterung
"*.kpx". Um das Backup zurückzuspielen, das Icon 6 anwählen.

50 Software Anleitung TopWin 10.x


14.4 Berechtigungseditor als Benutzer (Permission as user)
Mit dieser Funktion können Sie die Berechtigungen für einen bestimmten Benutzer aus-
führen, ohne den aktuellen Benutzer abzumelden. Dies ist besonders nützlich, wenn Sie
zum Beispiel als Komax Operator angemeldet sind und der Administrator einige Parame-
ter kontrollieren muss für welche Sie normalerweise keinen Zugriff haben.

Diese Funktion kann auf folgende zwei Arten


aufgerufen werden:

n Entsprechendes Icon anwählen.

n Im Pulldown-Menü "Werkzeuge", "Berechti-


gungseditor als Benutzer" wählen.

fig 14.6

Software Anleitung TopWin 10.x 51


52 Software Anleitung TopWin 10.x
15. Software Installation, Unterhalt, Upgrade, etc.

Betreffend der Software gilt: Führen Sie keine Änderungen am PC durch oder allen-
falls nur nach Absprache mit Komax.

Die Verantwortung für die Datensicherung liegt bei Ihnen. Die Backups müssen von
Ihnen durchgeführt und aufbewahrt werden.

15.1 Installation
15.1.1 TopWin installieren
n Maschine mit Administratorrechten aufstarten (Siehe Kapitel 14.1).

Nur für Alpha 477/488:


Drücken Sie die Reset-Taste auf der Rückseite der PCC-Karte.

n CD mit der Software in das Laufwerk legen;


das nebenstehende Fenster erscheint.
Sollte das Fenster nicht automatisch er-
scheinen, führen Sie die folgende Datei aus:
CD-Laufwerk:\TopWinSetup.exe

fig 15.1

n Beachten Sie insbesondere die Lizenzver-


einbarungen.
Die Lizenz beschränkt sich auf eine einzelne
Maschine. Für jede weitere Maschine ist
eine zusätzliche Lizenz erforderlich.

fig 15.2

Software Anleitung TopWin 10.x 53


n Starten der Installation

fig 15.3

n Installation

fig 15.4

n Installation abschliessen

fig 15.5

54 Software Anleitung TopWin 10.x


15.1.2 Erstmaliges Aufstarten von TopWin
Beim erstmaligen Aufstarten von TopWin erscheinen die folgenden Fenster:

n Die nebenstehende oder ähnliche Mel-


dungen müssen mit "Unblock" bestätigt
werden. Diese Meldung erscheint bei den
Maschinen Alpha 477 und Alpha 488 nicht.
Dadurch wird die Kommunikation zwischen
Komax-Anwendungen und CPU 2000 von
der "Windows-Firewall" freigegeben.

fig 15.6

n Bei diesem Fenster müssen Sie den Ma-


schinentyp wählen, welcher Ihrer Maschine
entspricht.

fig 15.7

15.1.3 Software Applikationen installieren

1. Die TopWin Software muss gemäss Kapitel 15.1.1 installiert sein.


2. Bedieneroberfläche TopWin schliessen.
3. Applikationsdiskette oder -CD ins entsprechende Laufwerk schieben.
4. Das File "setup.exe" der gewünschten Applikation ausführen.
5. Nach erfolgreicher Beendigung der Installation, TopWin neu starten.

Software Anleitung TopWin 10.x 55


15.2 Software Unterhalt
15.2.1 Daten-Backup / Daten zurückspielen
Die in der Datenbank gespeicherten Daten (Artikel, Stationen, Positionen, etc.) kön-
nen über ein Backup gesichert werden. Auf dieselbe Weise können auch Daten in das
TopWin zurückgespielt werden. Das Backupfile hat die Erweiterung "*.kback".

Diese Funktion kann auf folgende drei Arten


aufgerufen werden:
n Im Pulldown-Menü "Werkzeuge", "Backup
Database" wählen
n Entsprechendes Icon im Definitions-Fenster
anwählen
n Windows-Taskleiste:
Start->Programs->Komax ->Tools->Backup

fig 15.8

n Wählen Sie nun die gewünschte Funktion:


1 Backup auf der Lokalen Festplatte speichern
2 Backup auf eine Diskette speichern
3 Backups von der Lokalen Festplatte zurück-
spielen
1 2 3 4
4 Backups von der Diskette zurückspielen
fig 15.9

Um die Datenbank zurückzuspielen, muss TopWin geschlossen werden!

56 Software Anleitung TopWin 10.x


15.2.2 Datenbank reparieren (Repair Database)
Durch diese Funktion wird die Datenbank repariert und komprimiert. Durch das Anwenden dieser
Funktion wird die Grösse der Datenbank massiv reduziert. Es wird empfohlen, diese Funktion
regelmässig auszuführen.

Gehen Sie dazu wie folgt vor:


n TopWin schliessen.
n Windows Taskleiste:
1
Start->Programme->Komax->Tools->
Repair Database
n Im erscheinenden Fenster die Schaltfläche 1
anwählen.

fig 15.10

15.3 Upgrade

Ein direktes Upgrade von TopWin 2.x auf 10.x ist nicht möglich. Es muss zuerst
TopWin 3.x installiert werden bevor man TopWin 10.x installieren kann.

Gehen Sie für einen Upgrade wie folgt vor:

1. Aktuelles Backup der Datenbank

2. Datenbank reparieren
In TopWin 2.x:
n TopWin schliessen
n Das File C:\Program Files\Komax\TopWin\Bin\ExtendedSetup.exe auszuführen, um die
Datenbank zu reparieren (repair).
In TopWin 3.x oder höher:
n Siehe Kapitel 15.2.2

3. Bei einem Hardwarewechsel ein neues Backup auf einen externen Datenträger speichern

4. Alle geladenen Tüllen, Kabel, Artikel, etc. auf der TopWin-Öberfläche entfernen

Software Anleitung TopWin 10.x 57


5. Neue Software-Version installieren
n Maschine mit Administratorrechten aufstar-
ten (Siehe Kapitel 14.1).
n CD mit der Software in das Laufwerk legen;
das nebenstehende Fenster erscheint.
Sollte das Fenster nicht automatisch er-
scheinen, führen Sie die folgende Datei aus:
CD-Laufwerk:\TopWinSetup.exe

Sie werden nun in logischer Reihenfolge


durch die Installation geführt.

fig 15.11

6. Wenn die Datenbank nicht direkt überschrieben wurde, muss das Backup nun zurückgespielt
werden.
In TopWin 3.x:
n TopWin schliessen
n Das File C:\Program Files\Komax\TopWin\Bin\Update 2.1_3.x.exe auszuführen, um die Da-
tenbank zuerst zu konvertieren und dann zurückzuspielen.
In TopWin 10.x:
(Siehe Kapitel 15.2.1)

7. Nach einem Upgrade müssen die Nullpositionen der Maschine neu eingestellt werden. Verwen-
den Sie dazu die entsprechenden Einrichtlehren.

15.3.1 Software mci 711


1. Betriebsspannung ausschalten (Siehe Kapitel 3.1)
2. Printabdeckung der Presse entfernen
3. Aktuelle EPROM-Version herausnehmen
4. Neue EPROM-Version einsetzen
5. Betriebsspannung einschalten
6. Mittels Handbediengerät (OMI) muss der Pressen-Nullpunkt neu referenziert werden

15.3.2 Software mci 761 und mci 721 / mci 712 / mci 722
Während der Installation oder dem Upgrade von TopWin wird die Modul Software-Version geprüft.
Ist die Version der Module auf der TopWin-Installations-CD neuer als die Vorhandene, wird sie
automatisch aktualisiert.

58 Software Anleitung TopWin 10.x


15.3.3 Applikation nach einem Upgrade

Beachten Sie, dass Applikationen nur auf der dazugehörigen TopWin-Version


lauffähig sind. Nach einem TopWin Upgrade ist es möglich, dass die Applikationen
nicht mehr verwendet werden können.
Wenn Sie die Applikationen auch auf der neuen TopWin-Version benötigen, nehmen
Sie Kontakt mit Komax auf.

15.4 Installationsfehlerbehebung (Repair)


Die Funktion Repair ermöglicht die Behebung von Installationsfehler in der Datenbank.

Gehen Sie zum Beheben dieser Fehler wie folgt vor:


n Maschine mit Administratorrecht aufstarten (Siehe Kapitel 14.1). Die bestehende Version muss
geschlossen sein.

n CD mit der bestehenden Software-Version


in das Laufwerk legen; das nebenstehende
Fenster erscheint.
Sollte das Fenster nicht automatisch er-
scheinen, führen Sie die folgende Datei aus:
CD-Laufwerk:\TopWinSetup.exe

fig 15.12

n "Repair" wählen, um Installationsfehler zu


beheben.
n Alle weiteren Aktionen werden automatisch
verlangt.

fig 15.13

Software Anleitung TopWin 10.x 59


15.5 Deinstallation
Es gibt zwei Möglichkeiten TopWin zu deinstallieren:
1. Gleiches Vorgehen wie bei der Fehlerbehebung (Kapitel 15.4). Anstelle von "Repair" jedoch
"Remove" anwählen. Topwin wird komplett entfernt.
2. TopWin kann wie alle Windows basierenden Softwaren über die Systemsteuerung deinstalliert
werden

15.6 Reinstallation

Führen Sie zuerst die Funktion Repair durch (siehe Kapitel 15.4), wenn die Daten-
bank bei der Reinstallation von TopWin sauber übernommen werden soll.

Gehen Sie für die Reinstallation wie folgt vor:


n TopWin deinstallieren (Siehe Kapitel 15.5)
n TopWin neu installieren (Siehe Kapitel 15.1.1)

60 Software Anleitung TopWin 10.x

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