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DK 64.06-83:681.5:681.118.5:620.1:614.

8 DEUTSCHE NORM Zurückgezogen: 2004-03 Juni 1993


Automatische elektrische Regel- und Steuergeräte
für den Hausgebrauch und ähnliche Anwendungen
Teil 2: Besondere Anforderungen an Zeitsteuergeräte, Schaltuhren
ß
(IEC 730-2-7:1990, modifiziert) EN 60730
Deutsche Fassung EN 60730-2-7:1991 Teil 2-7
Diese Norm ist zugleich eine VDE-Bestimmung im Sinne von VDE 0022. Sie ist Klassifikation
® nach Durchführung des vom VDE-Vorstand beschlossenen Genehmigungsverfahrens
unter nebenstehenden Nummern in das VDE-Vorschriftenwerk aufgenommen und in VDE 0631
der etz Elektrotechnische Zeitschrift bekanntgegeben worden. Teil 2-7

Automatic electrical controls for household and similar use;


Part 2: Particular requirements for timers and time switches
(IEC 730-2-7:1990, modified);
German version EN 60730-2-7

Dispositifs de commande électrique automatiques à usage domestique et analogue;


Deuxième partie: Règles particulières pour les minuteries et les minuteries cycliques
(CEI 730-2-7:1990, modifiée);
Version allemande EN 60730-2-7

Die Europäische Norm EN 60730-2-7:1991 hat den Status einer Deutschen Norm.

Beginn der Gültigkeit


Die EN 60730-2-7 gilt seit September 1991.
Für Erzeugnisse, die vor dem 1. 1. 1997 DIN VDE 0631/12.83 entsprochen haben, wie durch den Hersteller oder durch
eine Zertifizierungsstelle nachgewiesen, dürfen die Festlegungen dieser ersetzten Norm für die Fertigung bis 1. 1. 2000
noch weiter angewendet werden.
Norm-Inhalt war veröffentlicht als Entwurf DIN VDE 0631 Teil 105/06.88.

Fortsetzung Seite 2
und 11 Seiten EN

Deutsche Elektrotechnische Kommission im DIN und VDE (DKE)

Einzelverkauf und Abonnements durch vde-verlag gmbh, Berlin 12 DIN EN 60730 Teil 2-7 (VDE 0631 Teil 2-7) Jun 1993 Preisgr. 12 K
Einzelverkauf auch durch Beuth Verlag GmbH, Berlin 30 VDE-Vertr.-Nr. 0631001
Zurückgezogen: 2004-03

Seite 2 DIN EN 60730 Teil 2-7 (VDE 0631 Teil 2-7)

Nationales Vorwort
Zuständig für diese Europäische Norm ist in Deutschland das Komitee 515 „Regel- und Steuergeräte“ der Deutschen Elek-
trotechnischen Kommission im DIN und VDE (DKE), von dem die autorisierte Übersetzung ausgearbeitet wurde.
Dieser Teil 2 ist in Verbindung mit DIN EN 60730 Teil 1 (VDE 0631 Teil 1) „Automatische elektrische Regel- und Steuerge-
räte für den Hausgebrauch und ähnliche Anwendungen; Teil 1: Allgemeine Anforderungen“ anzuwenden.
Gemeinsame CENELEC-Abänderungen wurden eingearbeitet und sind am linken Rand mit einem senkrechten Strich
gekennzeichnet. Dabei wurden auch die Verweise auf IEC-Publikationen, entsprechende Europäische Normen bzw. Har-
monisierungsdokumente umgestellt, soweit vorhanden.
Die im Anhang ZB (normativ) der EN aufgeführten Normen sind in folgende Deutsche Normen übernommen worden:
IEC-Publikation EN/HD Deutsche Norm
IEC 1058-1:1990 EN 61058-1 –
IEC 335 (mod.) EN 60335 DIN VDE 0700
IEC 669-2-3:1984 – –
IEC 707:1981 HD 441 S1:1983 DIN VDE 0304 Teil 3/09.85

Internationale Patentklassifikation
G 04 G 15/00
G 04 C 23/00
H 04 H 43/00
Zurückgezogen: 2004-03

EUROPÄISCHE NORM EN 60730-2-7


EUROPEAN STANDARD
NORME EUROPÉENNE Oktober 1991

DK 681.118.5:621.316.578.1:614.8:620.1

Deskriptoren: Elektrohaushaltsgerät, Steuerung, automatische Steuerung, Zeitsteuergeräte, Schaltuhren, Nennwert, Anfor-


derungen, Prüfung

Deutsche Fassung

Automatische elektrische Regel- und Steuergeräte


für den Hausgebrauch und ähnliche Anwendungen
Teil 2: Besondere Anforderungen an Zeitsteuergeräte, Schaltuhren
(IEC 730-2-7 (1990), modifiziert)

Automatic electrical controls for Dispositifs de commande électrique


household and similar use automatiques à usage domestique et
Part 2: Particular requirements for analogue
timers and time switches Deuxième partie: Règles particulières pour
(IEC 730-2-7:1990, modified) les minuteries et les minuteries cycliques
(CEI 730-2-7:1990, modifiée)

Diese Europäische Norm wurde von CENELEC am 23. September 1991 angenommen.
Die CENELEC-Mitglieder sind gehalten, die CEN/CENELEC-Geschäftsordnung zu erfül-
len, in der die Bedingungen festgelegt sind, unter denen dieser Europäischen Norm ohne
jede Änderung der Status einer nationalen Norm zu geben ist.
Auf dem letzten Stand befindliche Listendieser nationalen Normen mit ihren bibliographi-
schen Angaben sind beim Zentralsekretariat oder bei jedem CENELEC-Mitglied auf
Anfrage erhältlich.
Diese Europäische Norm besteht in drei offiziellen Fassungen (Deutsch, Englisch, Fran-
zösisch). Eine Fassung in einer anderen Sprache, die von einem CENELEC-Mitglied in
eigener Verantwortung durch Übersetzung in die Landessprache gemacht und dem
Zentralsekretariat mitgeteilt worden ist, hat den gleichen Status wie die offiziellen Fassun-
gen.
CENELEC-Mitglieder sind die nationalen elektrotechnischen Komitees von Belgien, Däne-
mark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Luxemburg,
Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, Schweiz, Spanien und dem Ver-
einigten Königreich.

CENELEC
EUROPÄISCHES KOMITEE FÜR ELEKTROTECHNISCHE NORMUNG
European Committee for Electrotechnical Standardization
Comité Européen de Normalisation Electrotechnique

Zentralsekretariat: rue de Stassart 35, B-1050 Brüssel

 1991. Das Copyright ist den CENELEC-Mitgliedern vorbehalten. Ref.-Nr. EN 60730-2-7:1991 D


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EN 60730-2-7 : 1991

Entstehungsgeschichte
Das CENELEC-Fragebogenverfahren zur unveränderten Annahme der IEC 730-2-7:1990 ergab, daß für die
Siehe Berichtigung 1 zu DIN EN 60730-2-7 (VDE 0631 Teil 2-7) :1993-06

Annahme als Europäische Norm (EN) eine Reihe von gemeinsamen CENELEC-Abänderungen notwendig
waren. Das Bezugsdokument, mit gemeinsamen Abänderungen, die vom TC 72 vorbereitet waren, wurde den
CENELEC-Mitgliedern zur Abstimmung vorgelegt und von CENELEC genehmigt.

Technischer Text
Der Text der Internationalen Norm IEC 730-2-7:1990 zusammen mit gemeinsamen Abänderungen wurde von
CENELEC am 23. September 1991 als Europäische Norm gebilligt.
Die folgenden Daten wurden festgelegt:
– Datum der spätesten Veröffentlichung: dop: 1994-01-01
– Datum der Zurückziehung einer entgegenstehenden nationalen Norm dow: 1997-01-01
Für Erzeugnisse, die vor 1996-01-01 der einschlägigen nationalen Norm entsprochen haben, wie durch den Her-
steller oder durch eine Zertifizierungsstelle nachgewiesen, darf diese vorhergehende Norm für die Fertigung bis
2000-01-01 noch weiter angewendet werden.
Dieser Teil 2 ist in Verbindung mit der Europäischen Norm EN 60730-1 „Automatische elektrische Regel- und
Steuergeräte für den Hausgebrauch und ähnliche Anwendungen; Teil 1: Allgemeine Anforderungen“ und seiner
Änderungen A1:1991 und A11:1991 anzuwenden. Zukünftige Ausgaben oder Änderungen von EN 60730-1 dür-
fen berücksichtigt werden.
Wenn ein besonderer Abschnitt von Teil 1 in diesem Teil 2 nicht erwähnt ist, gilt dieser Abschnitt soweit zutreffend.
Wo in dieser Norm „Ergänzung“, „Änderung“ oder „Ersatz“ steht, ist der entsprechende Text in Teil 1 demgemäß
anzugleichen.
Abschnitte, welche zusätzlich zu jenen in EN 60730-1 sind, werden 101, 102 usw. numeriert. Abschnitte, welche
zusätzlich zu jenen in EN 60730-2-1 sind, werden mit 501, 502 usw. numeriert. Neue Anhänge werden ZA, ZB
usw. genannt.
Andere als die in Anhang ZA zu EN 60730-1 aufgeführten besonderen nationalen Bedingungen (snc) gibt es
nicht.
Wenn auf andere internationale oder harmonisierte Normen verwiesen wird, gilt die Ausgabe der Norm, die in
Anhang ZB (normativ) angegeben ist.
ANMERKUNG: In dieser Norm werden die folgenden Schrifttypen verwendet:
– Anforderungen: in Normalschrift
– Prüfbestimmungen: in Kursivschrift
– Anmerkungen: in Kleinschrift
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EN 60730-2-7 : 1991

Inhalt
Seite

Entstehungsgeschichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
Technischer Text . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
Abschnitt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
1 Anwendungsbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
2 Begriffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
3 Allgemeine Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
4 Allgemeines zu den Prüfungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
5 Nennwerte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
6 Einteilung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
7 Aufschriften oder Angaben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
8 Schutz gegen elektrischen Schlag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
9 Schutzleiteranschluß . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
10 Anschlußklemmen und Anschlüsse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
11 Aufbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
12 Feuchtigkeitsbeständigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
13 Spannungsfestigkeit und Isolationswiderstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
14 Erwärmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
15 Herstellabweichung und Abwanderung (Drift) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
16 Umgebungsbedingte Beanspruchung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
17 Dauerhaftigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
18 Mechanische Festigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
19 Gewindeteile und Verbindungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
20 Kriech- und Luftstrecken, Abstände durch Isolierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
21 Wärme- und Feuerbeständigkeit, Kriechstromfestigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
22 Korrosionsschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
23 Funkentstörung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
24 Einzelteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
25 Bestimmungsgemäßer Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
26 Betrieb mit netzseitigen, magnetischen undelektromagnetischen Störungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
27 Unsachgemäßer Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Anhänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Anhang H . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Anhang AA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Anhang ZA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Anhang ZB . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
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1 Anwendungsbereich
Dieser Abschnitt des Teils 1 wird wie folgt ersetzt:
Ersatz:
1.1 Diese Norm gilt allgemein für Zeitsteuergeräte und Schaltuhren für Hausgebrauch und ähnliche Anwendun-
gen, in denen Elektrizität, Gas, Öl, fester Brennstoff, solare Wärmeenergie usw. oder eine Kombination hiervon
zur Anwendung kommen können, einschließlich Heizung, Klimatisierung und ähnliche Anwendungen.
Anmerkung 1: In dieser Norm bedeutet das Wort „Zeitsteuergerät“ durchgängig Zeitsteuergerät, Programmschalter und Schalt-
uhr, außer es ist eine bestimmte Ausführung bezeichnet.
Anmerkung 2: Vorrichtungen, die nur die Zeit oder den Verlauf der Zeit anzeigen, sind hierin nicht eingeschlossen.
Anmerkung 3: Diese Norm findet keine Anwendung auf multifunktionale Regel- und Steuergeräte (RS) mit einer integrierten
Zeitsteuerfunktion, die sich nicht als getrennte, einzelne Zeitsteuereinrichtung prüfen läßt.
Anmerkung 4: Diese Norm gilt nicht für Zeitschalter im Geltungsbereich von IEC 669-2-3.

1.1.1 Diese Norm gilt für die zugehörige Sicherheit, für die Betriebswerte, Betriebsabläufe, wo diese mit dem
Betriebsmittelschutz zusammenhängen, und für das Prüfen von Zeitsteuergeräten, die in, an oder in Verbindung
mit Hausgeräten oder ähnlichen Betriebsmitteln verwendet werden.
Diese Norm ist nicht auf Zeitsteuergeräte und Programmschalter für Hausgeräteinnerhalb des Anwendungsbe-
reichs der EN 60335 anwendbar.

1.1.2 Diese Norm gilt für manuell betätigte RS, wenn diese elektrisch und/oder mechanisch ein integrales Gan-
zes mit Zeitsteuergeräten bilden.
Anmerkung: Handbetätigte Schalter, die nicht Teil eines automatischen RS bilden, müssen EN 61058-1 entsprechen.

1.2 Diese Norm gilt für RS mit Nennspannungen bis 660 V und einem Nennstrom bis 63 A.

1.3 Diese Norm berücksichtigt nicht den Einbauansprechwert einer automatischen Betriebsweise eines RS,
wenn ein derartiger Einbauansprechwert von der Montageart des RS in dem Betriebsmittel abhängt. Wenn ein
Einbauansprechwert einen wesentlichen Zweck für die Sicherheit des Anwenders oder der Umgebung besitzt,
muß der Wert gelten, der in der entsprechenden Hausgerätenorm festgelegt ist oder wie er vom Hersteller
bestimmt ist.

2 Begriffe
Es gilt dieser Abschnitt des Teils 1 mit folgenden Ausnahmen:

2.3 Begriffe der RS nach ihrer Funktion


Zusätzlicher Begriff:

2.3.101 Zeitsteuerzyklus (Timing cycle)


Zeitsteuerzyklus bezeichnet ein Programm einschließlich all der Schaltaktivitäten, die am Betrieb eines gesteu-
erten Hausgerätes vom Betriebsbeginn bis zum Betriebsende beteiligt sind.

2.5 Begriffe des Typs des RS nach dem Aufbau


Zusätzliche Begriffe:

2.5.101 Steckdosen-Zeitsteuergerät (Plug-in timer)


Steckdosen-Zeitsteuergerät bezeichnet ein Zeitsteuergerät oder eine Schaltuhr, die zum direkten Einstecken in
eine Steckdose ausgelegt ist. Das Steckdosen-Zeitsteuergerät ist mit Lamellen oder stiftförmigen Leitern verse-
hen oder mit anderen Mitteln, die aus dem Gehäuse, in dem sich das RS befindet, herausragen oder vom
Gehäuse des RS selbst hervorragen und zu den maßlichen Parametern der Steckdose, an die das RS ange-
schlossen wird, passen.

2.5.102 TV-Zeitsteuergerät (TV timer)


TV-Zeitsteuergerät bezeichnet ein RS in Fernseh-(Video-)Geräten, das vom Anwender eingestellt werden kann
und welches sehr hohe Einschaltströme von sehr kurzer Dauer schaltet, die durch elektrische Stromversorgungs-
komponenten und zugehörige elektronische Bauteile unterschiedlicher elektrischer Eigenschaften erzeugt wer-
den.
Anmerkung: Beispiele sind Netztransformatoren, Glühwendeln von Elektronenröhren, große elektrische Kondensatoren und
anderes in Fernsehempfängern, Rundfunk- und Videoprodukten.
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2.5.103 Synchron-Zeitsteuergerät (Synchronous timer)


Synchron-Zeitsteuergerät bezeichnet ein Zeitsteuergerät oder eine Schaltuhr, bei der Übertragung durch eine
Vorrichtung bewirkt wird, deren Zeithaltung auf der Frequenz der Energieversorgung, des Antriebs oder der Last
beruht.

2.5.104 Handaufgezogenes Zeitsteuergerät (Hand-wound timer)


Handaufgezogenes Zeitsteuergerät bezeichnet ein Zeitschaltgerät oder eine Schaltuhr, bei der Übertragung
durch Betätigung bewirkt wird.

3 Allgemeine Anforderungen
Es gilt dieser Abschnitt des Teils 1.

4 Allgemeines zu den Prüfungen


Es gilt dieser Abschnitt des Teils 1.

5 Nennwerte
Es gilt dieser Abschnitt des Teils 1.

6 Einteilung
Es gilt dieser Abschnitt des Teils 1 mit folgenden Ausnahmen:

6.4.3 Zusätzliche Abschnitte:


6.4.3.101 Eine Zeitsteuerwirkungsweise, die automatisch beim Verlust der elektrischen Versorgung zurücksetzt
(Typ 1.Q oder 2.Q).
6.4.3.102 Eine Zeitsteuerwirkungsweise, die beim Verlust der elektrischen Versorgung unterbrochen wird und
bei Wiederherstellung der elektrischen Versorgung mit der Stellung beim Punkt der Unterbrechung aufgenommen
wird (Typ 1.R oder Typ 2.R).
6.4.3.103 Eine Zeitsteuerwirkungsweise einer Schaltuhr, die nach Unterbrechung der elektrischen Versorgung
für jede Zeitspanne bis zu der festgelegten Dauer der Gangreserve den vorgesehenen Betriebsablauf wieder auf-
nimmt, als ob keine Unterbrechung der Versorgung aufgetreten wäre (Typ 1.S oder Typ 2.S).
6.4.3.104 Eine Zeitsteuerwirkungsweise mit festgelegtem Gang bei einer Umgebungstemperatur von 20 °C bis
25 °C (Typ 1.T oder Typ 2.T).
6.4.3.105 Eine Zeitsteuerwirkungsweise, in der die Differenz zwischen eingestellter Zeit und tatsächlicher
Schaltzeit den festgelegten Wert nicht überschreitet (Typ 1.U oder Typ 2.U).

6.10 Nach der Anzahl der Betätigungszyklen (M) für jede manuelle Betätigung:
Zusätzliche Abschnitte

6.10.101 500 Zyklen

6.10.102 2500 Zyklen

6.10.103 5000 Zyklen

6.15 Nach der Konstruktion


Zusätzlicher Abschnitt:

6.15.101 Steckdosenzeitsteuergerät

7 Aufschriften oder Angaben


Es gilt dieser Abschnitt des Teils 1 mit folgenden Ausnahmen:

7.2 Formen der Informationsangabe


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Tabelle 7.2
Änderung:
Die folgenden Punkte sind zu ersetzen durch:

Folgende Punkte sind hinzuzufügen:

Zusätzliche Fußnote zur Tabelle 7.2:

101)
Werte für in die Anschlußleitung eingeschleifte, freistehende und unabhängig montierte Regel- und Steuer-
geräte sind in Anhang AA angegeben, siehe auch 17.1.3.101.

8 Schutz gegen elektrischen Schlag


Es gilt dieser Abschnitt des Teils 1.
9 Schutzleiteranschluß
Es gilt dieser Abschnitt des Teils 1.
10 Anschlußklemmen und Anschlüsse
Es gilt dieser Abschnitt des Teils 1.
11 Aufbau
Es gilt dieser Abschnitt des Teils 1, ausgenommen wie folgt:

11.4 Wirkungsweisen
Zusätzliche Abschnitte:

11.4.101 Wirkungsweise Typ 1.Q oder 2.Q


Eine Wirkungsweise Typ 1.Q oder 2.Q muß so ausgelegt sein, daß sie automatisch beim Verlust der elektrischen
Versorgung zurücksetzt.
Die Erfüllung der Anforderungen wird durch Untersuchung und Prüfung nachgeprüft.

11.4.102 Wirkungsweise Typ 1.R oder 2.R


Eine Wirkungsweise Typ 1.R oder 2.R muß so ausgelegt sein, daß sie beim Verlust der elektrischen Versorgung
unterbrochen wird und den Betrieb am Punkt der Unterbrechung beim Wiederkehren der elektrischen Versorgung
wieder aufnimmt.
Die Erfüllung der Anforderungen wird durch Untersuchung und Prüfung nachgeprüft.
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11.4.103 Wirkungsweise Typ 1.S oder 2.S


Eine Wirkungsweise Typ 1.S oder 2.S muß so konstruiert sein, daß sie nach Unterbrechung der elektrischen Ver-
sorgung für eine beliebige Zeitspanne bis zu der vom Hersteller angegebenen Dauer der Gangreserve den beab-
sichtigten Betriebsablauf (2.3.13, Operating Sequence) wieder aufnimmt, als ob keine Unterbrechung der Versor-
gung aufgetreten wäre.
Die Prüfung erfolgt durch einen Schaltstellungswechsel, der unmittelbar nach einer gegebenen Dauer der Gang-
reserve ausgeführt wird. Die Gangreserve muß bei einer Spannung, die gleich dem 0,85fachen und dem
1,1fachen der Nennspannung ist, erreicht werden. Jede Prüfung muß einmal nach vollständigem Aufziehen der
Schaltuhr ausgeführt werden.

11.4.104 Wirkungsweise Typ 1.T oder 2.T


Eine Wirkungsweise Typ 1.T oder 2.T muß so konstruiert und gebaut sein, daß ihr Gang bei einer Umgebungs-
temperatur von 20 °C bis 25 °C wie angegeben ist.
Die Erfüllung der Anforderungen wird durch Untersuchung und Prüfung nachgeprüft.

11.4.105 Wirkungsweise Typ 1.U oder 2.U


Eine Wirkungsweise Typ 1.U oder 2.U muß so konstruiert und gebaut sein, daß Einstellmittel, Schaltscheibe,
Anzeigemittel und Schalterbetätigungseinrichtungen so wirken, daß die Differenz zwischen der eingestellten Zeit
und der tatsächlichen Zeit nicht größer als der vom Hersteller angegebene Betrag ist.
Diese Grenzabweichungen dürfen nicht mehr als
± 1 Minute für Schaltuhren mit Stundenscheibe
± 30 Minuten für Schaltuhren mit 24-Stunden-Scheibe
± 3,5 Stunden für Schaltuhren mit 7-Tages-Scheibe
± 14 Stunden für Schaltuhren mit Monatsscheibe
± 7 Tage für Schaltuhren mit Jahresscheibe
betragen.
Die Erfüllung der Anforderungen wird nur bei Schaltuhren mit Stunden-, 24-Stunden- und 7-Tages-Scheibe durch
drei aufeinanderfolgende Messungen überprüft.

12 Feuchtigkeitsbeständigkeit
Es gilt dieser Abschnitt des Teils 1.

13 Spannungsfestigkeit und Isolationswiderstand


Es gilt dieser Abschnitt des Teils 1.

14 Erwärmung
Es gilt dieser Abschnitt des Teils 1.

15 Herstellabweichung und Abwanderung (Drift)


Es gilt dieser Abschnitt des Teils 1.

16 Umgebungsbedingte Beanspruchung
Es gilt dieser Abschnitt des Teils 1.

17 Dauerhaftigkeit
Es gilt dieser Abschnitt des Teils 1, ausgenommen wie folgt:

17.1.3 Prüffolge und Prüfbedingungen

17.1.3.3 Ergänzung:
Für manuelle Wirkungsweisen, die während der Prüfungen 17.7 und 17.8 geprüft wurden, wird die Anzahl der
Betätigungszyklen um die Anzahl der während dieser Prüfungen ausgeführten Zyklen verringert.
Falls während der Prüfungen 17.10 bis 17.13 eine Kupplung verwendet wird, ist Sorge zu tragen, daß diese nicht
aufgrund der Beschleunigung versagt. Falls sie versagt oder anzunehmen ist, daß sie voraussichtlich versagt,
müssen die Betätigungsgeschwindigkeiten wie angegeben sein, es müssen jedoch Ruheperioden zwischen
Zyklen eingefügt werden, um die Wärmeabfuhr, die im normalen Betrieb auftreten würde, zu ermöglichen.
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Zusätzlicher Abschnitt:
17.1.3.101 Nur bei Zeitsteuergeräten und Programmschaltern, nicht bei Schaltuhren, soll am Ende eines jeden
Zyklus eine geeignete Betätigung ausgeführt werden, um den nächsten Zyklus auszulösen.
Falls ein Zeitsteuergerät, Programmschalter oder eine Schaltuhr verschiedene Programme besitzt, soll das Pro-
gramm ausgewählt werden, welches die größte Anzahl von Kontaktwechseln benutzt, es sei denn, der Hersteller
hat ein Zeitsteuergerät mit einem speziellen Prüfprogramm vorgelegt.
Falls das Programm nicht bewirkt, daß alle Kontakte betätigt werden, wird die Prüfung an einem neuen Satz oder
neuen Sätzen von Prüflingen, die mit anderen Programmen arbeiten, wiederholt, um sicherzustellen, daß alle
Kontakte geprüft werden. Diese zusätzlichen Prüfmuster brauchen nicht geprüft zu werden, wenn die Konstrukti-
onsweise derart ist, daß die Ergebnisse sinnvoll aus dem Ergebnis des ersten Satzes Muster hergeleitet werden
können, wie es getan werden könnte, wenn der konstruktive Aufbau aller Kontakte gleich wäre.
Wenn ein Zeitsteuergerät mit einem speziellen Prüfprogramm verwendet wird, muß es so gebaut sein, daß es
möglich ist, durch Ausführen des Spezialprogramms die Prüfergebnisse für alle spezifischen Anwendungspro-
gramme des Zeitsteuergeräts sinnvoll vorherzusagen.
In die Anschlußleitung eingeschleifte, freistehende und unabhängig montierte PS werden wie folgt geprüft:
– Für Zeitsteuergeräte, eingeteilt für ohmsche Last, muß die Anzahl der Kontaktzyklen für jeden Kontakt der
Schaltuhr A = 5000 betragen.
Die Anzahl der Betätigungszyklen (M) für jede Handbetätigung der Schaltuhr muß M = 500 betragen (wobei
500 Kontaktzyklen bewirkt werden).
– Für Zeitsteuergeräte, die für ohmsche oder induktive Last benannt sind, muß die Anzahl der Kontaktzyklen
für jeden Kontakt, der so benannt ist, für eine erste Anzahl von Zyklen, die mit im wesentlichen ohmscher
Last wie in Tabelle 17.2.1, 17.2.2 oder 17.2.3 geprüff wird, A = 2500 betragen. Eine zweite Anzahl von Zy-
klen, A = 2500, muß entsprechend den Bedingungen, wie in Tabelle 17.2.1, 17.2.2 oder 17.2.3 für ohmsche
Last oder induktive Last angegeben, ausgeführt werden.
Die Anzahl der Betätigungszyklen (M) für jede manuelle Wirkungsweise dieser Zeitsteuergeräte muß
M = 500 betragen (wodurch 500 Kontaktzyklen, geprüft unter Bedingungen der ohmschen Last, bewirkt
werden).
– Falls ein Zeitsteuergerät ein äußeres elektrisches oder mechanisches Signal benötigt, um es aus einer Ru-
hestellung zu bewegen, muß dieses nachgeahmt werden, falls notwendig, auf die vom Hersteller angege-
bene Art und Weise.
– Für Zeitsteuergeräte und Schaltuhren mit Wirkungsweise Typ 2 muß jeder elektrisch angetriebene Antrieb
für mindestens 50 % der Prüfung an eine Stromversorgung von 0,9 VR angeschlossen werden, wobei alle
anderen Lasten und Verbindungen so bleiben, wie in Abschnitt 17.7 beschrieben.
– Für Zeitsteuergeräte und Schaltuhren mit Wirkungsweise Typ 1 wird eine Prüfung, bei der irgendein Versa-
gen auf die Beschleunigung der Prüfung zurückzuführen ist (wie z. B. übermäßige Abnutzung einer Kupp-
lung), für ungültig erklärt und muß auf andere Weise wiederholt werden.

17.15 Dieser Abschnitt ist nicht anzuwenden.

17.16 Prüfungen für Regel- und Steuergeräte für bestimmte Zwecke


Wolframfaden-Glühlampenlasten

17.16.101 Zeitsteuergeräte, die zum Gebrauch mit Wolframfaden-Glühlampenlasten eingeteilt sind, werden bei
Nennspannung und mindestens 1,2fachem Nennstrom geprüft.
Die Prüfung wird durchgeführt, indem eine Anzahl von 200-W-Wolframfaden-Glühlampen verwendet wird. Wenn
derartige Lampen mit einer Nennspannung gleich der Nennspannung des Zeitsteuergerätes nicht verfügbar sind,
können Lampen mit der nächstniedrigeren Nennspannung benutzt werden, diese sollte jedoch, wenn möglich,
mindestens 95 % der Nennspannung des Zeitsteuergerätes betragen.
Die Prüfspannung muß gleich der Nennspannung der Lampen sein.
Die Anzahl der Lampen muß gleich der kleinsten Zahl sein, die einen Prüfstrom von mindestens dem 1,2fachen
Nennstrom des Zeitsteuergerätes ergibt.
Der Betriebszyklus muß so sein, daß die Lampen bei jedem Prüfzyklus mindestens 55 Sekunden ausgeschaltet
sind.
Die Anzahl der Schaltstellungswechsel muß wie deklariert sein.
Der verfügbare Kurzschlußstrom der Stromversorgung muß mindestens 1500 A betragen.
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Während der Prüfung darf über den Kontakten der Prüflinge kein Lichtbogen stehenbleiben, und nach der Prüfung
dürfen sie keinen Schaden aufweisen, der ihren weiteren Gebrauch beeinträchtigen könnte.
Beispiele: Nennwerte des Zeitsteuergerätes 10 A, 250 V, es sind nur 200-W-Wolframfaden-Glühlampen mit ei-
ner Nennspannung von 240 V verfügbar. Prüfspannung 240 V und Anzahl der Lampen
(240 × 1,2 × 10/200 = 15).

18 Mechanische Festigkeit
Dieser Abschnitt des Teils 1 gilt, ausgenommen wie folgt:

18.6.1 Zusatz:
Diese Anforderung gilt nicht für Steckdosenschaltuhren.

19 Gewindeteile und Verbindungen


Es gilt dieser Abschnitt des Teils 1.

20 Kriech- und Luftstrecken, Abstände durch Isolierung


Es gilt dieser Abschnitt des Teils 1.

21 Wärme- und Feuerbeständigkeit, Kriechstromfestigkeit


Es gilt dieser Abschnitt des Teils 1, ausgenommen wie folgt:

21.2.4 Ergänzung:
Andere kleine Teile (Getriebeteile, Zahnräder, Hebel und dergleichen), die weder aktive noch stromführende Teile
berühren, werden der Glühdrahtprüfung nicht unterworfen.

22 Korrosionsschutz
Es gilt dieser Abschnitt des Teils 1.

23 Funkentstörung
Es gilt dieser Abschnitt des Teils 1.

24 Einzelteile
Es gilt dieser Abschnitt des Teils 1.

25 Bestimmungsgemäßer Betrieb
Siehe Anhang H.

26 Betrieb mit netzseitigen, magnetischen und elektromagnetischen Störungen


Siehe Anhang H.

27 Unsachgemäßer Betrieb
Siehe Anhang H.
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Anhang
Die verschiedenen Anhänge des Teils 1 gelten, ausgenommen wie folgt:

Anhang H
Anforderungen an elektronische Regel- und Steuergeräte
Dieser Anhang des Teils 1 ist in Bearbeitung.
Zusätzlicher Anhang:

Anhang AA
Werte für freistehende, unabhängig montierte und in die Anschlußleitung eingeschleifte Zeitsteuergeräte
und Schaltuhren3)
A1) M2) Lasttyp
5 000 500 im wesentlichen ohmsche Last
2 500 250 für Widerstands- und induktive Last
25 000 50 mit hohem Einschaltstrom (in die Anschlußleitung
eingeschleifte TV-Zeitsteuergeräte)

Anmerkung: 1) automatisch
2
) von Hand
3
) Werte für integrierte und eingebaute RS sind in der entsprechenden Betriebsmittelnorm angegeben.
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Anhang ZA (normativ)
Besondere nationale Bedingungen (snc)
Es gibt keine besonderen nationalen Bedingungen (snc), die eine Abweichung von dieser Europäischen Norm
begründen, als die, welche in Anhang ZA der EN 60730-1 aufgelistet sind.

Anhang ZB (normativ)
Andere internationale Publikationen, auf die in dieser Norm hingewiesen wird, zusammen mit
dem Hinweis der entsprechenden europäischen Publikationen
Diese Europäische Norm enthält durch aufgeführte oder nicht aufgeführte Hinweise Bestimmungen von anderen
Publikationen. Diese zugehörigen Hinweise sind an den passenden Stellen im Text zitiert, und die Publikationen
sind hier aufgeführt. Bei aufgeführten Hinweisen sind nachfolgende Änderungen oder Überarbeitungen von
irgendeiner dieser Publikationen für diese Europäische Norm nur dann anzuwenden, wenn sie durch Änderung
oder Überarbeitung eingeschlossen sind. Für nicht aufgeführte Hinweise gilt die jeweils letzte Ausgabe der Publi-
kation.
Bemerkung: Wenn die internationale Publikation durch die gemeinsamen CENELEC-Abänderungen modifiziert
worden ist, bezeichnet durch (mod), gilt die EN/HD (Norm).
IEC-Publikation Datum Titel EN/HD Datum
IEC 328 1972 – –
ersetzt durch:
IEC 1058-1 1990 Geräteschalter; Teil 1: EN 61058-1 –
Allgemeine Anforderungen
IEC 335 (mod) – Sicherheit von Haushaltsgeräten EN 60335 –
IEC 669-2-3 1984 Schalter für den Haushalt und ähnliche – –
Installationen; Teil 2: Besondere
Anforderungen an Zeitschalter
IEC 707 1981 Prüfungsmethoden für die Bestimmung HD 441 S1 1983
der Entflammbarkeit von festen
elektrischen Isoliermaterialien, wenn sie
einer Zündquelle ausgesetzt werden

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