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Unser Ehrenpräsident der

Vereinigung Österreichischer Peacekeeper

General Günther Greindl

hat einen offenen Brief an die Parlamentarier geschrieben.

Nein zur Spaltung! Nein zur Impfpflicht!

Ja zum Miteinander! Ja zur Toleranz!

Offener Brief an unsere Abgeordnete!

Sehr geehrte Abgeordnete, die Spaltung unserer Gesellschaft beschleunigt sich


seit der Entscheidung der Regierung zur Einführung der Impfpflicht stetig. Die
Regierung ist offen sichtlich nicht willens dem entgegen zu wirken. Ich bin der
Meinung, dass sie in dieser Situation als Vertreter des Volkes aufgerufen sind der
Diskriminierung großer Teile der Bevölkerung Einhalt zu bieten und die
Versteinerung gegensätzlicher Positionen in einem ehrlich geführten Dialog
aufzulösen.

Aus meiner jahrzehntelangen Erfahrung in den friedenserhaltenden Einsätzen der


Vereinten Nationen, in denen ich zwischen verfeindeten Parteien vermittelt habe,
ist mir eine Erkenntnis als Schlüssel für eine friedliche Entwicklung verblieben.
Niemand hat die Wahrheit gepachtet. Jede Haltung oder Meinung, auch wenn sie
zunächst unverständlich er scheint, hat rationale oder emotionale Ursachen,
ohne deren Berücksichtigung eine Aussöhnung unmöglich ist. Österreich war für
mich immer ein Hort der Toleranz, das aus der leidvollen Geschichte gelernt hat,
das Gemeinsame über das Trennende zu stellen. Ich war stolz darauf diesem
Land zu dienen und diese Gesinnung als Österreicher bei meinen
Auslandeinsätzen gegenüber den Streitparteien zu vertreten.

Mit Entsetzen stelle ich fest, dass ich offensichtlich einem Trugbild aufgesessen
bin. Ist das Miteinander und die Toleranz nur oberflächliches Gehabe, das in
einer Krisensituation ein anderes, ein „ungemütliches“ Österreich enthüllt? Mich
schaudert vor einer Gesellschaft in der vom Regierungschef den Ungeimpften ein
ungemütliches Weihnachten an gekündigt wird, in der ein Priester mit
Ungeimpften kein Mitleid mehr hat und in der Ärzte und Wissenschaftler, die
nicht die Regierungsmeinung vertreten, öffentlich verunglimpft und verlacht
werden. Wollen wir in so einer Gesellschaft leben?

Sehr geehrte Abgeordnete, immer mehr Österreicher wollen das nicht. Unsere
Regierung dekretiert in der Bekämpfung der Corona Erkrankung die einmal
eingeschlagene Strategie „testen, testen, testen“ und „impfen, impfen, impfen“
als alternativlos und führt als letzte Konsequenz über Nacht die Impfpflicht ein.
Wer in der Politik Vorgangsweisen als alternativlos erklärt ist auf dem Weg in die
Diktatur.

Selbst namhafte Juristen pflichten der Regierung bei und verharmlosen den
Eingriff in die körperliche Unversehrtheit, unter Hinweis auf die früher schon
einmal bestehende Impfpflicht gegen Pocken, als Ausweg aus der Pandemie. Der
entscheidende Unterschied zu den Impfungen gegen Pocken besteht doch darin,
dass die Impfung gegen Pocken im Gegensatz zu den derzeitigen Corona
Impfstoffen durch eine einmalige Impfung einen lebenslangen Schutz gewährte
und auch die Weitergabe des Virus an Dritte verhinderte. Diese sogenannte
sterile Immunität ist bei allen heute bekannten Corona Impfstoffen nicht
gegeben. Außerdem beruht die neue mRNA Technologie auf einem gänzlich
neuen Wirk prinzip bei dem körpereigene Zellen veranlasst werden Spike
Proteine zu produzieren. Niemand kennt die langfristigen Folgen für das
Immunsystem. Merken sie nicht, dass hier Äpfel mit Birnen verglichen werden?

Jede Impfung ist eine persönliche Abwägung des Verhältnisses von Risiko und
Nutzen, die mit einem Arzt des Vertrauens vorgenommen werden soll. Seit
Beginn der Pandemie ist bekannt, dass eine größere Gefährdung nur für Alte
und für Menschen mit Vorerkrankungen besteht. Diese Gruppe ist aber ohnehin
schon zu 90 % geimpft. Rechtfertigt das die Impfpflicht für alle? Können sie nicht
verstehen und respektieren, dass jüngere Bürger sich keiner unerprobten Gen-
Behandlung unterziehen wollen?

Als Kaiser Franz I vor 200 Jahren über eine Impfpflicht entscheiden musste, hat
ihn sein gesunder Hausverstand geleitet.

"Bevor die gänzliche Überzeugung nicht vorhanden ist, dass die Vaccination ganz
von den natürlichen Pocken schützt, kann von Seiten des Staates nicht
zwangsweise vorgegangen werden“

Ist den Regierenden und manchen Juristen der gesunde Hausverstand verloren
gegangen? Eine Verpflichtung zu einer Impfung, die keine sterile Immunität
gewährleistet und deren Langzeitfolgen unbekannt sind, kann niemals rechtens
sein. Die Hersteller haben aus guten Gründen jede Haftung ausgeschlossen, da
sie selbst nicht wissen wie das menschliche Immunsystem auf die neue mRNA
Technologie reagiert. Ein Blick in die Datenbank der Weltgesundheitsorganisation
(WHO) genügt um größte Vorsicht walten zu lassen. Seit Impfbeginn vor einem
Jahr sind darin bereits 2,5 Millionen Meldungen teils gravierender
Nebenwirkungen registriert. Auch auf die Häufung rätselhafter Herzerkrankungen
im Fußball wurde in Medien bereits hingewiesen. Gibt ihnen das nicht zu denken?

Es ist beschämend, dass Österreich als erste europäische Demokratie diesen


Schritt setzt und damit die Entschließung 2361(2021) des Europarates und die
Erklärung der UNESCO zu Bioethik und Menschenrechte von 2005 mit Füßen
tritt. Waren wir nicht diejenigen, die sich den Idealen der Vereinten Nationen
besonders verpflichtet fühlten? Waren wir nicht diejenigen, die die Einhaltung
der Menschenrechte immer besonders lautstark gefordert haben? Wäre es nicht
längst an der Zeit von anderen Ländern zu lernen, die mit klugen Maßnahmen
und Eigenverantwortung, ohne ständige Strafandrohungen, besser durch die
Krise kommen? Wäre es nicht an der Zeit, statt ständig Ängste zu schüren und
Bedrohungen aufzubauen, den Dialog mit anders Denkenden zu suchen? Wäre es
nicht an der Zeit, dass jene Politiker, die das Miteinander immer vor sich
hertragen, nicht mehr tatenlos zuschauen?

Sehr geehrte Abgeordnete, ich wende mich an sie, weil ich an die
parlamentarische Demokratie glaube. Ich wende mich an sie, weil ich sie als
Vertreter des Volkes und als Stimme aller Bürger sehe. Geben sie allen Bürgern
ein Mitspracherecht und bilden sie sich ihr eigene unabhängige Meinung. Die
Einführung einer Impfpflicht verstößt gegen die Menschenrechte, ist bei
Anwendung des gesunden Hausverstandes nicht gerechtfertigt und wird zur
weiteren Spaltung unserer Gesellschaft führen. Sie ist ein so schwerwiegender
Eingriff in unsere Freiheit, dass ihre Entscheidung nicht von ihrem Klub
vorgegeben werden kann. Es ist ihre höchst persönliche Entscheidung, die sie
guten Gewissens treffen müssen. Machen sie die Abstimmung über die
Impfpflicht zur Sternstunde der parlamentarischen Demokratie. Lassen sie nicht
zu, dass die alternativlose Zwangspolitik der Regierung in unserem friedlichen
Land die Gegensätze weiter vertieft. Setzen sie ein Zeichen für Freiheit und
Menschenrechte und für ein Ende der gesellschaftlichen Spaltung durch ehrlichen
Dialog.

Günther Greindl

General i.R. in ernster Sorge Korneuburg, 1.12.2021

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