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Kapitel 5: Thermische Eigenschaften von Kristallgittern

Dispersionszweige

Analogie zum Energiebänder


Optische Phononen
(Bänderschema) bei den Photonen

Frequenz

Akustische
Phononen

Wellenvektor

Optische Phononen … höhere Energie


(Frequenz)
Akustische Phononen … niedrigere
Energie (Frequenz)
Zustandsdichte

Fläche hat 𝑁𝑁 𝜔𝜔 + 𝑑𝑑𝑑𝑑 Zustände


qY 𝑉𝑉 𝑁𝑁 𝜔𝜔 + 𝑑𝑑𝜔𝜔 − 𝑁𝑁(𝜔𝜔)
𝑍𝑍 𝜔𝜔 = 3
12 2𝜋𝜋 𝑑𝑑𝑑𝑑
11
10
9
8
𝜔𝜔+𝑑𝑑𝑑𝑑
7
6
𝑉𝑉 𝑑𝑑
𝑍𝑍 𝜔𝜔 = 3 𝑑𝑑𝑑𝑑
� 𝑑𝑑𝑑𝑑
5
4
2𝜋𝜋
𝜔𝜔
3
2
1

qX 𝑉𝑉 𝑑𝑑𝑆𝑆𝜔𝜔
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
𝑍𝑍 𝜔𝜔 = 3

2𝜋𝜋 |∇𝑞𝑞 𝜔𝜔|
𝜔𝜔=𝑐𝑐𝑐𝑐𝑐𝑐𝑐𝑐𝑐𝑐.
Fläche hat 𝑁𝑁(𝜔𝜔) Zustände
Zustandsdichte

𝑉𝑉 𝑁𝑁 𝜔𝜔 + 𝑑𝑑𝜔𝜔 − 𝑁𝑁(𝜔𝜔)
𝑍𝑍 𝜔𝜔 = 3
2𝜋𝜋 𝑑𝑑𝑑𝑑

𝜔𝜔+𝑑𝑑𝑑𝑑
𝑉𝑉 𝑑𝑑
𝑍𝑍 𝜔𝜔 = 3 𝑑𝑑𝑑𝑑
� 𝑑𝑑𝑑𝑑
2𝜋𝜋
𝜔𝜔

𝑉𝑉 𝑑𝑑𝑆𝑆𝜔𝜔
𝑍𝑍 𝜔𝜔 = 3

2𝜋𝜋 |∇𝑞𝑞 𝜔𝜔|
𝜔𝜔=𝑐𝑐𝑐𝑐𝑐𝑐𝑐𝑐𝑐𝑐.
Phonon density of states
Phonon dispersion of Si
Besetzungszahl <n>

4 4

3 3

2 2

1 1

0 0
0 1 2 3 4 5 0 1 2 3 4 5

𝑦𝑦 = ℏ𝜔𝜔/(𝑘𝑘𝐵𝐵 𝑇𝑇) 𝑇𝑇 ∝ 𝑦𝑦 −1
Vergleich der theoretischen Ergebnisse mit Experiment

Einstein Modell

Debye Modell
Debyemodell und Einsteinmodell
Debye-Temperaturen
Spezifische Wärme

Temperaturabhängig

pro Masse pro Mol


Spezifische Wärme bei Phasenübergängen

Spezifische
Wärmekapazität von
KH2PO4, das bei 120 K
einen Phasenübergang
erster Ordnung besitzt.

Der Werkstoff benötigt


zusätzliche Energie
(Wärme) für die
Phasenumwandlung
Effekte jenseits der harmonischen Näherung
Makroskopische Phänomene:
• Thermische Ausdehnung des Kristallgitters
• Temperaturabhängigkeit der elastischen Konstanten
• Schwache Zunahme von 𝐶𝐶𝑉𝑉 oberhalb von Θ𝐷𝐷 (harmonisches Modell: konstant)
• Endliche Wärmeleitfähigkeit (harmonisches Modell: unendlich)

Mikroskopische Phänomene:
• Phononenzerfall
• Keine äquidistanten Energieniveaus (𝜔𝜔𝑛𝑛 ≠ 𝜔𝜔)
• Schwerpunkt des harmonischen Oszillators abhängig von 𝑛𝑛 (=> thermische
Ausdehnung)
Anharmonisches Potential

Taylor-Entwicklung:

𝜕𝜕Φ 1 𝜕𝜕 2 Φ 2 1 𝜕𝜕 3 Φ 3
Φ 𝑟𝑟⃗ + 𝑠𝑠⃗ = Φ 𝑟𝑟⃗ + 𝑠𝑠⃗ + 2
𝑠𝑠⃗ + 3
𝑠𝑠⃗ + ⋯
𝜕𝜕𝑟𝑟⃗ 2 𝜕𝜕𝑟𝑟⃗ 6 𝜕𝜕𝑟𝑟⃗

𝜕𝜕Φ 1 𝜕𝜕 2 Φ 2+
1 𝜕𝜕 3Φ
3
Φ 𝑎𝑎 = Φ 𝑎𝑎0 + (𝑎𝑎 − 𝑎𝑎0 ) + 2
𝑎𝑎 − 𝑎𝑎0 3
𝑎𝑎 − 𝑎𝑎0 +⋯
𝜕𝜕𝑎𝑎 2 𝜕𝜕𝑎𝑎 6 𝜕𝜕𝑎𝑎
Anharmonisches Potential
Harmonisches Potential Anharmonisches Potential
4 5

3.5

4
3 𝜔𝜔 = const.

2.5 𝜔𝜔 ≠ const.
3

2
𝑎𝑎0 = 0
2
𝑎𝑎0 ≠ 0
1.5

1
1

0.5

0 0
-2 -1 0 1 2 -2 -1 0 1 2

Auslenkung Auslenkung
Wärmeausdehnung

Atomare Bindungskräfte

Harmonische Schwingungen:

Anharmonische Schwingungen: Wärmeausdehnung


Wärmeausdehnung für ein Molekül

Änderung des mittleren Atomabstandes


mit der Temperatur:

Argon (kfz) Gitterparameter wächst ungefähr


Gitterparameter [Å]

quadratisch mit der Temperatur

Dichte [g/cm³]
Bei T = 0K ist die
Wärmeausdehnung gleich Null

Temperatur [K]
Ausdehnungskoeffizient von Silizium
Ausdehnungskoeffizient von Quartz (SiO2)
Gesamte Wärmekapazität

Phononen (Debye Modell) Elektronen


T < ΘD

CV/T

β … Phononenbeitrag

γ … Elektronenbeitrag

T2
elektronische Wärmekapazität

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Wärmeleitung durch Phononen

𝑣𝑣𝑥𝑥 𝜏𝜏
Wärmeleitfähigkeit

Metalle Dielektrika

Wärmeleitfähigkeit, W/cm/K

Temperatur, K

Wiedemann-Franz Gesetz: Material K [W/cm/K]


Werkstoffe mit guter elektrischer Leitfähigkeit SiO2 0,13 – 0,50 (bei 273K bzw. 80K)
besitzen auch eine gute Temperaturleitfähigkeit NaCl 0,07 – 0,27 (bei 273K bzw. 80K)
Al2O3 200 bei 30K
Cu 50 bei 20K
Ga 845 bei 1,8 K
Wärmeleitfähigkeit von Diamant und Graphit

http://dx.doi.org/10.1038/nmat3064
Wärmeleitfähigkeit (Übersicht)

Beiträge zur Wärmeleitfähigkeit:


 Phononen (Schwingungen des Kristallgitters)  schlechte
Wärmeleitfähigleit
 Elektronen (mit der elektrischen Leitfähigkeit verbunden)  gute
Wärmeleitfähigkeit
Wärmekapazität

Energie (Wärme), die zum Aufheizen des Werkstoffs um 1K (1°C)


notwendig ist

… Wärmekapazität beim konstanten Volumen

… Wärmekapazität beim konstanten Druck (H


ist die Enthalpie)

α … Volumenausdehnungskoeffizient
T … (absolute) Temperatur
V … Volumen des Materials
κ … Kompressibilität

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