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Das Handbuch von Jeremiah

1. Jesus im Mittelpunkt
10MmJ ist ein geistliches Gesprächeine Zeit des Gebetes, der persönlichen
Begegnung mit Christus, in derm der predigende Priester versucht, den
Zuhörern das Leben Jesu nahezubringen. Jesus ist die gegenwärtigste
PersonHauptperson und das meist gesprochene Wort.

2. Ihn anschauen, ihm zuhören und mit Ihm reden


2.1 Das Ziel des Predigers ist, dass die Hörer eine intime Beziehung zu
Jesus herstellen. es, in den Zuhörern Intimität mit Jesus zu bewirken.
2.2 Das heißt, Iihn anzuschauen, Ihm zuzuhören und dazwischen mit Ihm
zu sprechenein Gespräch mit ihm führen.
2.3 Der Priester wird sich manchmal direkt an Jesus wenden, indem er
aus seinem eigenen Herzen und dem Herzen des Zuhörers mit seinen
Kopfhörern spricht.mit Ihm von Herz zu Herz reden: von seinem Herzen und
vom Herzen seiner Zuhörern aus.
3. Menschlichkeit und Göttlichkeit
3.1 Der Prediger versucht, sehr menschlich zu sein, die Herzen der
Menschen zu berühren, um sie zu Gott zu bringen.
3.2 Dazu verwendet bedient er sich er oft die aktueller Nachrichten des
Tages, mancher Zeugnisse von Menschen oder alltäglicher Momente, in
denen sich das tägliche Leben widerspiegelt, um das alles in das
Gespräch mit Jesus einzubringen. Oft wird das mit einer Stelle des
Evangeliums verglichen. Ganze in einen Dialog mit einer Passage aus dem
Leben Jesu zu bringen. In den 10MmJ sollen die Zuhörer konkrete
Details des ihres realen Lebens, der ihrer Arbeit, des Hausesihres
Zuhauses sehenerkennen können, damit sie diese im Licht Christi
betrachten können.
4. Weder Voluntarismus noch Pelagianismus
4.1 In der 10MmJ zeigt führt der Prediger seinen Hörern die Schönheit
des Lebens Jesu, seiner Lehre und Tugenden vor Augen.
4.2 Er erinnert die Zuühörer daran, dass der Protagonist Urheber unserer
Heiligkeit ein Gott ist, der uns liebt.
4.3 Er spricht nur dann einen bestimmten Punkt zur Verbesserung an,
wenn er sich zuvor freundlich gezeigt hat.
4.4 Er peitscht nicht aus. Er schimpft nie. Er lächelt.
4.5 Er drängt nicht, sondern zieht die Seelen zur Liebe Jesu Christi an.
5. Natürlichkeit
5.1 Der Priester spricht, ohne dass er seinen Mund mit Weihwasser, das
mit Sirup vermischt ist, füllen mussKünstlichkeit oder überhöhten Stil, er
braucht keine Kreide zu fressen ...
5.2 Er redet normal, wie der Menschen auf der Straße. Das
Sprachregister in den 10M ähnelt dem eines umgangssprachlichen und
freundlichen Gesprächs zwischen gut gebildeten Menschen.
5.3 Er vermeidet klerikale Sprache, leere Rhetorik und Plattitüden.
5.4 Er vermeidet, den Eindruck von abgelesener Sprache zu erwecken.
Wenn er sich entschließt, den Diskurs vollständig zu schreiben, fügt er
in den Text (oder in die Regie) auch Interjektionen und Wendungen ein,
die für den umgangssprachlichen Stildie spontan gesprohene Sprache
typisch sind.
5.5 Er richtet sich an einen konkrete Zuhörer, denjenigenjene, der die ihm
in diesem Moment zuhörent, und nicht an ein abstraktes Publikum.
6. Um mehr Menschen zu erreichen
6.1 Der Priester exponiert sich solegt seine Gedanken so dar, dass der
Hörer denken kann: "Dieses Audio, auch wenn es von Gott spricht,
werde ich dieser oder jener Person schicken, diedenn, auch wenn sie
nicht an elektrisches Licht glaubtGott glaubt, es wird ihr eine große Hilfe
sein, kann davon profitieren...". Obwohl dies nicht immer möglich
seingeschehen wird, versucht er essoll man es zumindest versuchen, denn
es geht darum, diejenigen zu erreichen, die noch nicht erreicht
wurdenworden sind.
6.2 Natürlich, wenn die Betrachtung es nicht interessant und
unterhaltsam ist, würde dies unter keinen Umständen erreicht werdenwird
das nicht klappen... Dass der 10MmJ unterhaltsam istsind, ist nicht das
Wichtigste, aber das Unfehlbarstees darf nicht fehlen.
7. In der praktischen Anwendung
Das Audio- und 10M-Genre hat seine eigenen Gesetze, die wir immer
wieder neu entdecken. Hier sind einige Überlegungen, die aus denr
Erfahrungen der Prediger geboren hervorgegangen sind.
7.1 Denken Sie sich einen Titel aus, der zum Anhören der Audiodatei
einlädt. Der erste Kontakt mit dem Audio auf Whatsapp ist visuell, nicht
auditiv. Es muss also eine Überschrift sein, die in irgendeiner Weise
Wirkung zeigt und gleichzeitig nicht lügt, d.h. und etwas von der
Betrachtung ausdrücktwiderspiegelt.
7.2 Dauer zwischen 10-13 Minuten.
7.3 Beginnen und enden Sie mit dem Gebet des hl. Josefmaria, das so
gebetet vorgetragen wird, dass man merktspürt, dass der Priester betet.
Änderungen können vorgenommen werden, kleine improvisierte
Drehungen und Wendungen, um mögliche Routinen zu durchbrechen,
aber kleine improvisierte Drehungen und Wendungen.
7.4 Bevor Sie beginnen, überprüfen Sie das RohmaterialIhre Unterlagen
das Ihnen zur Verfügung steht, und sorgen Sie dafür, dass es in sichder
Inhalt vielfältig ist: eine Tatsache aus dem wirklichen Leben oder ein
Zeugnis, eine Passage aus dem Evangelium, ein Heiliger unserer Zeit,
eine tiefgründige Überlegung, etwas Amüsantes, ein prägnanter Satz,
der den Diskurs beherrscht prägt und der vielleicht der Titel ist (es muss
nicht seinaber das ist kein Muss)...
7.5 Vor Erreichen der 1:30-Minuten-Marke überlegen Sie, ob Sie das
Gebet tatsächlich begonnen haben.... Ein leicht zu begehender Fehler
ist es, die Einleitung mit einer mehr oder weniger unterhaltsamen
Anekdote zu verlängern, die dazu dient, zum Herrn zu führen, die aber
an sich nicht zum Gebet einlädt. Überlegen Sie, ob die Länge der
Anekdote für den Höhepunkt des Gebets relevant ist, und wenn sie zu
lang ist, führen Sie einen Hinweis auf den Herrn ein, etwassprechen Sie
kurz den Herrn an, das Sie ihm sagen, um ihn präsent zu machen. Es
sind nur 10 Minuten und es geht darum, dass siediese... mit Jesus
geführt verbracht werden.
7.6 Juanitos Minute beobachten (es ist Minute 7). Man muss etwas
bereit haben, das in der 6. oder 7. Minute ausbricht... Etwas, das die
Flamme anfacht und sie bis zum Ende am Leben erhält. Etwas, das es
nicht schwinden lässt.
7.6 Die heiße Minute 7: In der 6. oder spätestens 7. Minute muss etwas
passieren, das ein Licht anzündet, etwas Illuminierendes, das hilft und das
bis zum Ende anhält.
7.7 Jede Überlegung Betrachtung enthält einen Hauptgedanken, der
wiederholt wird. Der Priester weiß, bevor er mit der Aufnahme beginnt,
was er übertragen im Grunde vermiteln möchte.
7.8 Jede Betrachtung enthält höchstens eine Passage aus dem
Evangelium, die den Diskurs dominiert, und es wird nur instrumentell
auf andere Passagen zurückgegriffen, die wenn sie als Unterstützung
für das die KommentierungVerständnis der Hauptpassage dienen.
7.9 Der Anfang muss intensiv und durchdringend sein. Da er die
Betrachtung so kurz ist, gibt es keine Aufwärmzeit, und, wie in der Musik,
ein Ton, der nicht in der ersten Sekunde einrastetsitzt, kann muss in der
zweiten Sekunde verworfen werden. Es ist ein häufiger Fehler, in den
ersten Sätzen zu zögern. Hinterfragen Halten Sie Ihren Zuhörer vom
ersten Moment an anim Auge. Man muss vom von der ersten Moment
Sekunde an fließend sprechen und dabei bedenken, dass der Zuhörer
vielleicht mit einer gewissen Zurückhaltung beginnt, der die
Betrachtung des Tages zu zuhören, und man musses gilt, ihn schnell
überzeugenvom Anfang an zu gewinnen...

Wir sind alle Millennials!


7.10 Der einleitende Satz wird nicht wiederholt als keine Worte, um die
Betrachtung zu starten. Wir beginnen direkt mit demführt direkt zum Thema.
Wir und vermeiden Klischees wie: "in diesen 10MmJ werden wir
beten..." oder "an diesem 13. Sonntag in der ordentlichen Zeit im
Jahreskreis bietet uns die Liturgie...". Das sind faule keine günstigen
Anfänge.
7.11 Lächeln Sie, bevor Sie mit der Aufnahme beginnen.
7.12 Sprechen Sagen Sie etwas nur laut und schnell, bevor Sie die REC
drücken, auch wenn es nur "bla bla bla bla" heißtist... aber es ist gut,
sich vorher aufzuwärmen.
7.13 Versuchen Sie, beim Sprechen zu modulieren und zu artikulieren, um nicht
platt zu wirkendamit man Sie gut versteht. Auch der Intonationswechsel ist sehr
wichtig. Es ist gut, wenn eine Frage die entsprechende Intonation erhält, je nachdem
ob sie eine Entscheidungs- oder eine rhetorische oder eine Suggestivfrage etc. ist,
oder dass ein Wunsch oder eine Bitte von einer Beschreibung oder einer Erzählung
intonatorisch deutlich zu unterscheiden sind.Verwenden Sie Zwischenrufe, Verhöre,
Schweigen, Zögern, Ausrufe, Bestätigungen... lachen Sie, machen Sie
Lautmalereien, ändern Sie den Tonfall. S.. seien Sie nicht flach, seien Sie nicht
vorhersehbar.
7.14 Sprechen Sie schnell mit dem angemessenen Tempo und machen
Sie Pausen. Beides Sachenist wichtig. Die gesuchte Stille hilft sehr beim
Beten, wenn es Ihnen gelungen ist, den Zuhörer mit Christus in
Berührung zu bringen.
7.15 Vermeiden Sie die Verwendung von Taglines.
7.16 Sprechen Sie einen den einzelne/die einzelne an und nicht die
Tausenden von 10MmJ-Hörern. Sprechen Sie die Person an, die Ihnen
in diesem Moment mit ihren Kopfhörern zuhört (obwohl Sie das nicht
müssen, sprechen Sie demütig und dankbar zu Gott des 10mcJ-
Setups). Die ganze Rede ist nicht an ein Publikum gerichtet, sondern
an eine Person, die vielleicht gerade auf dem Weg zur Uni ist oder beim
Bügeln oder Duschen (Lletzteres gibt es wirklich) oder an einen
Blinden oder eine zufällige Person...aber an eine Allgemeinheit. Der
Vokativ ist also ein Du, kein Wir.

7.17 Und es gibt auch ein anderes Du, das wichtige, das Jesus ist.
7.18 Wenn Sie an eine besondere Zuhörerin denken müssten, stellen
Sie sich vor, dass sSie ein Mädchen ansprechen, das in den ersten
Jahren der Universität studiert ansprechen, das wenig christliche
Bildung hat und nicht zur Messe geht oder aufgehört hat, zur Messe zu
gehen, und die das Sie in ihrem geistlichen Leben ermutigen wollen,
indem Sie in ihr ein Verlangen nach Jesus Christus wecken. Wenn Sie
sie erreichen können, können Sie fast jeden erreichen.
7.19 Beachten Sie, dass es in Amerika gehört wird, also vermeiden Sie
das Wort coger.
7.20 Vertrauen Sie sich dem Heiligen Geist an, und bevor Sie beginnen,
wiederholen Sie die Worte des Propheten Jeremia, die der heilige
Josefmaria zu rezitieren beten pflegte, wenn er sich auf eine Predigt
vorbereitete: "Ah, Ah, Ah, Ah, dass ich nicht sprechen kann, dass ich
wie ein Kind bin in deiner Gegenwart”. Und dann... lächeln! Drücken
Sie die REC. Und möge es sein, was Gott will (und was die
Qualitätskontrolle zulässt).
Wenn Sie Erfahrungen haben, die hinzugefügt werden können, lassen
Sie es mich bitte wissen, damit ich sie aufnehmen kann. Danke,
Jeremiah.

Noch etwas: Das Mikophon ist ein sehr empfindliches Gerät, d.h. wenn man es zu
nahe am Mund hält oder es berührt, gibt es sehr unangemehme Geräusche von sich,
welche die Predigt kaputt machen können: Regel: Das Mikrophon 10-15 cm vom
Mund halten und auf dem Tisch lassen, ohne es zu berühren.

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