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Heutzutage gibt es immer mehr Menschen in Deutschland, die auf ihre

Gesundheit achten, indem sie sich gesund ernähren und Sport treiben. Dabei
kommt Unterstützung von den deutschen Krankenkassen, die der Meinung sind,
dass fitte Menschen weniger Kosten durch seltenere Arztbesuche verursachen.
Deshalb wird diskutiert, ob gesunde und fitte Menschen einen kleineren Betrag
an die Krankenkasse zahlen sollen. Bevor ich zu diesem Thema Stellung
nehme, möchte ich einige Fakten mit zwei Grafiken verdeutlichen.
Die erste Grafik liefert Informationen über die Mitglieder in Fitnessstudios in
Deutschland über den Zeitraum 2005-2013. Die Angaben werden in Millionen
gemacht. In dem vorliegenden Liniendiagramm können wir Folgendes sehen:
Von 2005 bis 2007 ist die Anzahl der Mitglieder nur minimal gestiegen. Dann
von 2007 bis 2013 gab es einen viel größeren Zuwachs, der aber insgesamt
konstant blieb. Insgesamt hat sich die Anzahl kontinuierlich gestiegen. Vom
Jahr 2005 auf das Jahr 2013 hat sich die Zahl von fünf Millionen auf 8,2
Millionen erhöht.
Währenddessen beschreibt das zweite Schaubild die Mitglieder in
Fitnessstudios in unterschiedlichen Altersgruppen. Die Werte sind in Prozent
angegeben und stammen aus dem Jahr 2013. Im Säulendiagramm können wir
ablesen, dass 9% der Fitnessmitglieder unter 20 Jahren sind. Währenddessen
liegt der Anteil der 20- bis 29- Jährigen bei 22%. Den höchsten Anteil mit 28%
machen die 30- bis 39-Jährigen aus. Danach sinkt der Anteil wieder bei 40-49-
Jährigen mit 20%, bei 50-59-Järigen mit 11% und bei den Mitgliedern über 60
Jahren mit 9%. Im Vergleich zu den Jugendlichen betreiben 13% junge
Erwachsene Sport im Fitnessstudio. Die meisten Mitglieder in Fitnessstudios
sind die 30-39-Jährigen. Im Unterschied zu diesen gibt es 8% weniger
Fitnessbeteiligte unter 40-49 Jahren. Die Zahl der 50-59-Jährigen sinkt dann
weiter um 9%. Zum Schluss sind die Werte der über 60-Jährigen genau
dieselben wie die der Jugendlichen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Anzahl der Fitnessmitglieder über
die Jahre weiter gestiegen ist und dass die meisten zwischen 30 und 39 Jahren
alt sind.
Um auf die Frage, ob regelmäßige Besucher im Fitnessstudio weniger Geld für
die Krankenversicherung zahlen sollen, zurückzukommen, möchte ich meine
eigene Meinung wiedergeben. Ich stimme diesem Gedankengang zu, weil auf
dieser Weise mehr Menschen motiviert werden, regelmäßig Sport zu treiben.
Es gibt Vorteile, aber auch Nachteile, die ich nun aufzählen und erklären werde.
Erstens ist es teuer, regelmäßig ins Fitnessstudio zu gehen, weil eine
Mitgliedschaft mehrere Hundert Euros kostet. Außerdem hat nicht jeder Zeit,
ins Fitnessstudio zu gehen, weil der Hin- und Zurückweg noch einmal Zeit
kostet und die Fitnessstudios feste Öffnungszeiten haben, die nicht für jeden
passend sind. So entscheiden sich viele Menschen dazu, auf anderer Art und
Weise Sport zu treiben. Beispielsweise gehen sie joggen oder wandern, machen
Übungen zu Hause oder besuchen unterschiedliche Kurse wie Tanzen oder
Yoga.
Nun kommen wir zu den Vorteilen. Erstens ist zu erwähnen, dass es in den
Fitnessstudios qualifizierte Trainer gibt. So werden die Menschen gelehrt, wie
unterschiedliche Übungen richtig ausgeführt werden, sodass sie Verletzungen
minimieren. Des Weiteren gibt es in den Fitnessstudios spezielle Ausrüstung
und eine große Vielfalt an Gewichten. Somit können die Fitnessbesucher
effektiver Muskelmassen aufbauen und generell besser trainieren.
Zum Schluss lässt sich sagen, dass Fitnessstudios sowohl Vorteile als auch
Nachteile haben, deren Vorteile aber überwiegen.
Ich gehe davon aus, dass wenn die Krankenversicherungen die Idee, dass
Fitnessbesucher weniger an die Krankenkasse zahlen, einführen, dass es mehr
Menschen geben wird, die Sport treiben.
In der Republik Moldau ist die Situation die folgende: In den Großstädten wie
Chişinău gibt es viele Fitnessbegeisterte, die regelmäßig in Fitnessstudio gehen.
Aber es gibt keine Krankenkassen, die es unterstützen, weil das
Gesundheitssystem in meinem Heimatland am Abgrund ist. Währenddessen
üben die Dorfbewohner mehr Haushalts- und Gartentätigkeiten aus, da sie sich
mit dem, was sie selbst in ihrem Garten oder auf dem Feld wachsen, ernähren.
Meiner Meinung nach führen die Dorfbewohner ein gesünderes Leben als die
Stadtbewohner, ganz ohne Fitnessstudios.