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Антоанета Николова, Немска филология, Лингвистика и превод, магистър Iви

курс, факултетен номер: 2112231038

TEST 2. SUBSTANTIV

1. Bestimmen Sie die Wortart des Substantivs nach Walter Flämigs Schema:
Das Substantiv ist eine flektierbare Wortart, wie auch das Verb, das Adjektiv, das
Pronomen. Im Unterschied zum Verb ist nicht konjugierbar (deklinierbar). Im
Unterschied zum Adjektiv und zum Pronomen ist das Substantiv artikelfähig.

10 P.
2. Das Substantiv hat:
a) 3 grammatische Kategorien
b) 2 grammatische Kategorien
c) 4 grammatische Kategorien
1 P.
3. Nach der Semantik der Substantive sind folgende Gruppen zu unterscheiden:
a) Maskulina als Bezeichnungen für die Jahreszeiten und für Berge, z.B.
der Winter, der Sommer, der Herbst, der Frühling (aber: das Frühjahr), der
Schwarzwald, der Himalaja, der Kaukasus, der Ural (aber das Erzgebirge, das
Rilagebirge)
b) Feminina als Bezeichnungen für Schiffe, Flugzeuge, Bäume, Blumen, z.B.
die Titanic; die Tu, die Boeing; die Kiefer, die Esche, die Linde, die Pappel, die
Akazie (aber: der Ahorn); die Rose, die Tulpe, die Nelke, die Gerbera, die
Chryzantheme, die Orchidee (aber: der Krokus, der Blaustern, das Keilchen, der Klee,
der Efeu)
c) Neutra als Bezeichnungen für Hotels, Kinos, Kontinenten, z.B.: das Bristol,
das Sheraton, das Capitol, das Asien, das Europa
6 P.
4. Nach dem Wortbildungstyp unterscheiden wir als Suffixwörter:
a) Maskulina, gebildet mit Suffixen wie –er (Schüler), -ling (Schädling), sowie
Fremdwörter auf –ant (der Praktikant), -ent (der Student), -loge (der Biologe), -eur
(der Ingenieur), -us (der Kaktus) usw.
b) Feminina, gebildet mit Suffixen wie –ei (die Lauferei), -heit (die Schönheit),
-schaft (die Mannschaft), -ung (die Übung), sowie Fremdwörter auf –ät (die
Universität), -anz (die Toleranz), -enz (die Intelligenz), -ie (die Melodie), -tion (die
Nation)
c) Neutra – solche sind die Diminutiva mit den Suffixen -chen und
-lein, sowie Kollektiva (z.B. Obst, Gemüse), das substantivierte Infinitiv und
Fremdwörter auf -ett, -um etc.
6 P.
5. Es gibt Substantive mit der gleichen Form und mit der gleichen Bedeutung, aber mit
verschiedenem Genus
z.B. der/die/das Dschungel
2 P.
6. Es gibt homonyme Substantive – sie haben die gleiche Form, aber verschiedene
Bedeutung und verschiedenes Genus, z. B. der/die Kiefer, der/das Tor, der/das Schild
4 P.
7. Der Numerus der Substantive ist von ihrer semantisch-gramatischen Klassse abhängig:
1
a) Nur Singularformen (singularia tantum) haben Stoffnamen (z.B. Kakao, Sahne,
Milch), Sammelnamen (z.B. Obst, Gemüse, Freundschaft), Abstrakta (z.B. Treue,
Liebe), Eigennamen (z.B. Peter, Deutschland)
b) Nur Pluralformen (pluralia tantum) haben geographische Bezeichnungen (z.B. die
Karpaten), Personengruppen (z.B. Eltern, Leute) usw.
10 P.
8. Nach der Art der Pluralbildung unterscheiden wir 5 Substantivtypen:
I. Substantive ohne Änderung im Plural bzw. mit Umlaut des Stammvokals (z.B.
Schüler/Schüler; Mutter/Mütter)
II. Substantive mit Pluralendung -e mit oder ohne Umlaut des Stammvokals
(z.B. Abend/Abende; Nacht/Nächte)
III. Substantive mit Pluralendung -er mit oder ohne Umlaut des Stammvokals
(z.B. Kind/Kinder, Wald/Wälder)
IV. Substantive mit Pluralendung -en (z.B. Frau/Frauen)
V. Substantive mit Pluralendung -(e)s – das sind Fremdwörter (z.B. Foto/Fotos)
6 P.
9. Bei der kasus- und numerusmarkierten Deklination der Substantive sind 3
Deklinationstypen zu unterscheiden: starke, schwache und gemischte Deklination.
3 P.
10. Die syntaktischen Funktionen der Kasus bezeichnen wir auch als Oberflächenkasus
Die semantischen Funktionen der Kasus bezeichnen wir auch als Tiefenkasus. Es ist
keine 1:1 Beziehung zwischen den syntaktischen und den semantischen
Kasusfunktionen.
3 P.
11. Der Nominativ übernimmt folgende syntaktische Funktionen:
I. Subjekt, z.B. Der Student hat die Prüfung bestanden.
II. Subjektsprädikativ, z.B. Er ist Schüler.
III. Apposition zum Subjekt, z.B. Herr Weber, der Ingenieur, ist schon da.
3 P.
12. Der Akkusativ übernimmt folgende syntaktische Funktionen:
I. Objekt z.B. Die Frau hat das Kind umarmt.
II. Adjektivisches Objektprädikativ z.B. Er nannte sie „das achte Wunder der
Welt“.
III. Apposition zum Objekt, z.B. Er besuchte Irma, seine erste Liebe.
IV. Adverbialbestimmung, z.B. Eine Quarantäne dauert meist zwei Wochen.
4 P.
13. Der Dativ übernimmt folgende syntaktische Funktionen:
I. Objekt z.B. Das wahrheitsgetreue Zeugnis muss den Tatsachen entsprechen.
II. Apposition zum Objekt, z.B. Er wollte Frau Meyer, seiner alten Mathe-
Lehrerin, nie wieder begegnen.
III. Freier Dativ – nennen Sie mindestens 2 Subklassen mit Beispielen dazu!
Er öffnet ihm die Tür.
Die Tür fällt ihm zu.
Er schneidet ihr die Haare.
Wir waschen uns die Hände.
Sie trat ihm auf den Fuß.
Mir zittern die Hände.
Er trägt seiner Freundin den Koffer.
Die Mutter putzt dem Kind die Nase.
Er klopft seinem Freund auf die Schulter.
2
4 P. + BONUS
14. Der Genitiv übernimmt folgende syntaktische Funktionen:
I. Genitivobjekt, z. B. Er bedarf meiner Hilfe.
II. Apposition zum Genitivobjekt, z.B. Sie erinnerte sich des vorigen Sommers,
jener sorglosen Zeit.
III. Adverbialbestimmung, z. B. Wir trafen uns eines Morgens.
IV. Die Funktion eines nachgestellten Attributs, z.B. Das ist das Haus meines
besten Freundes.
4 P.

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